Negatives zum Wochenende

“Dicke Post ist oft harte Kost.”
Ursula Rausser Schweizer Verlegerin.

Negatives zum Wochenende kl - Negatives zum Wochenende

Der Titel lässt ja schon einiges merkwürdiges vermuten aber mir ist es aufgefallen und vor allen Dingen in den letzten Monaten, dass ich immer schlechte Post bekomme oder schlechte Nachrichten kurz vor dem Wochenende bekomme so, das ich da nichts mehr regeln kann und ich das gesamte Wochenende immer wieder daran denken muss.

Jetzt ist es schon zum x-ten Mal passiert, dass ich zum Freitag hin ein Brief bekommen habe der mich zum Handeln zwingt sonst habe ich irgendwelche Konsequenzen zu befürchten sei es von der Rentenstelle oder dem Amt für Soziales oder sonstige Behörde.

Und nun sitze ich dann da habe den Brief vor mir weiß genau du musst jetzt etwas tun brauchst aber nicht mal anzurufen, weil keiner mehr an das Telefon geht, diese Erfahrung habe ich schon des Öfteren gemacht vor allen Dingen sind es immer die gleichen Stellen wo ich mich dann halt hin melden muss, warum kann man diese Briefe nicht eher schreiben, warum muss das immer erst zum Wochenende hin sein da wo ich nichts tun kann, da wo ich die ganze Zeit sitze und über diesen Brief und den Sachverhalt nachdenken muss.

Erst habe ich gedacht wie ich so drüber nachgedacht habe das eine genannte “selbsterfüllende Prophezeiung”, dass diese Brief halt immer zum Wochenende hinkommen besonders gerne auf dem Freitag oder Samstag zu einem kommen aber nein es ist so, ich habe noch extra meine Ordner mal durchgeschaut wann diese Briefe erstellt wurden und wann sie dann wohl höchstwahrscheinlich bei mir waren und es war immer, sodass sie am Donnerstag oder am Freitag erst geschrieben wurden und dementsprechend auch erst am Freitag oder Samstag frühestens bei mir sein konnten.

Manche denken jetzt erregt Dich doch nicht auf das ist jetzt etwas das kannst Du nicht ändern und die machen das ja nicht mit Absicht das ich glaube ja auch, dass die das nicht Absicht machen, aber es ist eine Sache, die mich echt tierisch nervt, denn mein Wochenende ist im Arsch, ich kann nachts nicht schlafen, ich komme morgens nicht aus dem Bett raus, ich habe die ganze Zeit lang immer diesem Sachverhalt im Kopf und manchmal geht das ja auch um die bloße Existenz.

Mir ist klar, dass das Problem mehr von meiner Seite ist, wie von den anderen dann werde ich eine andere Einstellung zu der Sache wäre, wäre mir das im Grunde genommen egal würde ich mir nicht diese Gedanken machen würde ich nicht nachts da sitzen und Grübeln aber ich bin nicht so ein Mensch, mir geht’s sowas immer sehr nach und immer an die Substanz, weil ich gerne alles im Vorfeld rechtzeitig und so früh wie möglich erledigt haben möchte und nicht wie auf den letzten Drücker.

Ich habe mich mal bei einem Amt gemeldet und das mit einer Frist von drei Monaten im Vorfeld da bekam, ich als Antwort melden Sie sich erst vier Wochen vor, das habe ich auch dann gemacht also vier Wochen vorher gemeldet und habe eine Woche erstmal von nichts gehört, aber in der zweiten Wochen da fing man an, da könnte ich die Wände hoch Laufen denn was ist, wenn das nicht funktioniert, was ist wenn etwas fehlt, wenn Unterlagen fehlen, wenn ich irgend etwas nachreichen muss, ich habe da richtige Existenzängste.

Dann mein Gegenüber bekommt ja sein Geld, der bekommt sein Lohn und was ist da mit mir? Wovon soll ich den leben, wie soll ich dann alles bezahlen, wenn ich kein Geld bekomme?

Dies ist natürlich der Stoff, der mein Gedankenkarussell antreibt, der Treibstoff, der dann nie ausgeht, bis ich irgendwann mal erschöpft einschlafe. Ich hätte es auch gerne, dass ich da etwas entspannt an der Sache herangehe, aber dafür kenne ich doch das Land viel zu gut, die Einstellung der Menschen bei den Ämtern.

Ich würde mir für die Zukunft etwas mehr Gelassenheit in dieser Sache wünschen und dass sich diese Briefe von montags bis mittwochs bekomme, aber das ist natürlich reines Wunschdenken also bleibt mir nur, dass ich an meiner Einstellung etwas tue, dass ich da gelassener bleibe und darauf vertraue das sich alles immer ins Guten entwickelt.

Leider habe ich selber schon erlebt, dass sich nicht immer alles zum Guten entwickelt und ich glaube, das ist auch der Auslöser für diese Existenzängste, dann wenn man mal ein paar Wochen ohne Geld da gestanden hat dann weiß man wie schlimm das ist.

Habt ihr denn irgendwelche Rezepte oder Verhaltensweisen in solchen Situationen? Oder wie geht ihr, damit um? Schreibt es in die Kommentare, ich würde mich darüber sehr freuen.

Euer Sascha

Negatives zum Wochenende
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Autor: Sascha Markmann

Legastheniker am Werk (Mehrfaches lesen meiner Postings kann zu irreparable Schäden an den Augen führen z. B.. Pseudotumor-zerebral-Syndrom) Leicht gestörter bis Mittel schwerer Fall von Überlebens Künstler, Maler, Blogger, Musiker, Podcaster und Video Produzenten "Audiovisueller STUMPFSINN mit keinem Nutzwert"

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