Plötzlich Existenzangst

“Deutsche Sprache – schwere Sprache: Ganz Schlaue verwechseln Existenzängste von Menschen mit Selbstmitleid.”
Klaus-D. Rönsch (*1948), deutscher Populist.

Plötzlich Existenzangst kl - Plötzlich Existenzangst

So langsam finde ich, es wird mal Zeit etwas Positives zu berichten und auch mal die schönen Seiten des Lebens zu betrachten aber dann kommt ein Moment ein kleiner Moment ein kurzes Blinzeln mit den Augen und schon ist das Vorhaben hinfällig.

Ich bin jemand der sich stets bemüht alles immer schnell und akkurat zu erledigen, so das eventuelle Probleme und Fehler genug Zeit haben um aus dem Weg geräumt zu werden um ein gutes und für alle zufriedenstellendes Resultat zu erzielen.

“Nicht kalkulierbar”

Jetzt gibt es Momente und Situationen im Leben die kann man einfach nicht kalkulieren, es recht aus wen nur ein Teil nicht funktioniert oder es anders kommt wie geplant und man hat das Gefühl, man bekommt einen mit den Sparten auf dem Kopf oder mit der Pannschüppe mitten ins Gesicht gehauen wie sagt man das so richtig schön “platsch”.

Gerade eben habe ich so ein Moment erlebt ich dachte, ich hätte alles gut vorbereitet ich kann doch nicht sagen, um was es sich handelt, aber ich dachte, ich habe im Vorfeld über Monate hinweg alles gut vorbereitet, habe alle Besorgungen und Erledigungen gemacht, habe alles früh genug erledigt.

Aber selbst das war nicht ausreichend, denn das was da passiert ist, dass jemand einen Fehler gemacht hat der Konsequenz und Auswirkung hat, damit war nicht zu rechnen vor allen Dingen dich um einen Fehler der sich um 30 Tage bewegt.

Ich hätte gerne mal wieder etwas Schönes und Blumiges aus meinem Leben berichtet, aber leider kam diese so dumme Sache dazwischen und die wird viele Auswirkungen und viele Konsequenzen haben.

Sogar soweit, dass ich nicht weiß, ob ich die nächsten vier Wochen online sein kann bzw. so online, dass ich Inhalte posten kann, wie gewohnt sprich Podcast, Blogeinträge und auch Video Beiträge veröffentlichen.

“Machtlosigkeit”

Wobei ich eigentlich über das Gefühl reden möchte “der Machtlosigkeit” wenn so wie ich jetzt in diesem Fall so quasi vor vollendete Tatsachen gestellt werde, obwohl ich mein bestes nein mein allerbestes gegeben habe aber es denn noch nicht ausreichend war, um diesen Fehler zu umgehen.

Ich dachte wirklich ich bin eine starke Persönlichkeit und könnte so Rückschläge so einfach wegstecken aber dem ist nicht so ich muss sagen, dass ich jetzt wirklich weniger rosig in die Zukunft schaue, weil ich das Vertrauen ins System verloren habe.

Wenn jetzt auch noch eine Behörde oder ein Amt nicht mitspielt, habe ich auch noch ein finanzielles Problem es geht nicht um eine riesengroße Summe, aber in meinem Fall ist das eine Summe von den Sechsfachen, was ich im Monat zum Leben habe und das ist für mich schon sehr viel Geld.

Ich dachte nach dem Tod meines Vaters, könnte mich erstmal soweit nicht mehr viel aus der Fassung oder bahn bringen außer irgend jemand der mir wichtig ist, stirbt aber das ist jetzt auch so etwas das mich jetzt wirklich eine Moment erstmal nach Luft ringen lässt.

Als ich hörte, dass der Termin nicht der 26.06, sondern der 28.07 ist, wusste ich wirklich nicht, was ich darauf sagen sollte, ich war perplex, so habe ich mich noch nie erlebt und ich muss sagen so möchte ich mich gar nicht noch mal so erleben.

Ich dachte immer, dass ich redegewandte, eloquent bin, aber in diesem Moment war alles weg ich fing sogar an zu stottern und das ist etwas das habe ich so noch nie getan.

Jetzt bleibt mir zu hoffen, dass sich alles zum Guten wendet und das morgen (Freitag) ich bessere Nachrichten bekomme, aber ich weiß auch das ich diese Nacht nicht gut schlafen werde und dass ich nicht viel Schlaf bekommen.

Wie gesagt, das ist jetzt das erste Mal seit langem, wo ich wirklich Existenzangst habe und jeder der das schon einmal gehabt hat, wünscht nicht mal seinen schlimmsten Feind solche Ängste zu haben, weil es geht wirklich an die Substanz.

Jetzt bleibt die Frage, wie gehe ich damit weiter um? Wie wird es mir gehen? Wenn die Antwort morgen (Freitag) negativ ist, bin ich das erste Mal seit einer wirklich langen zeit ohne Lösungs-Vorschläge oder habe auch nur einen Schimmer wie es weiter gehen soll oder kann.

“Glück haben, ist das schon zu viel?”

Ich kann doch auch, einfach mal ein bisschen Glück haben oder ist das zu viel verlangt?

Wie geht ihr denn mit solchen Situation um? Die euch den Boden unter die Füße wegziehen oder mit Situationen, die euch nach Luft ringen lassen? Schreibt es in die Kommentare, ich würde mich freuen diese zu lesen.

Euer Sascha

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Autor: Sascha Markmann

Legastheniker am Werk (Mehrfaches lesen meiner Postings kann zu irreparable Schäden an den Augen führen z. B.. Pseudotumor-zerebral-Syndrom) Leicht gestörter bis Mittel schwerer Fall von Überlebens Künstler, Maler, Blogger, Musiker, Podcaster und Video Produzenten "Audiovisueller STUMPFSINN mit keinem Nutzwert"

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