Zeit der Veränderungen

“Wer Angst vor Veränderungen hat, steht sich selbst im Weg.”
Helmut Glaßl (*1950), Dipl.-Ing., Aphoristiker

Zeit der Veränderungen kl - Zeit der Veränderungen

Bei mir sind zurzeit so viel Baustellen und so viel akute Veränderungen, dass ich schon fast von den Veränderungen erschlagen werde und dies hat auch Auswirkungen auf meine Kreativität, denn ich brauche jetzt mehr Ruhe wie sonst.

Normal wäre es ja alles kein Problem für mich ich habe mein Tagespensum geschafft und konnte mich immer wieder und für lange Zeit der Kreativität hingeben sei es mich um lange Texte kümmern, sei es mich um die Produktion von Musik und Podcasts zu kümmern oder mich mit YouTube und dessen Videos zu beschäftigen.

Jetzt aber da ich wirklich viel in meinem Leben gerade ändere, spüre ich mich immer mehr körperlich und auch geistig an meine Grenzen stoße, denn ich brauche immer längere Pausen, um mich zu erholen abgesehen von den körperlichen Schmerzen.

Wie sah, dann mein Tag vorher aus? Also ich bin irgendwie zwischen 8 Uhr und 10 Uhr aufgestanden habe mir Frühstück gemacht nebenbei nicht um die Katze gekümmert habe dann mich um mich gekümmert (Morgen Toilette und so) danach bin ich zum PC gegangen und habe mich den Alltagsaufgaben gewidmet zwischendurch habe ich in der Küche ein paar Kleinigkeiten erledigt oder auch so im Haushalt etwas gemacht im Großen und Ganzen war das immer wieder mal ein kleines Päuschen dann was tun.

Und wie ist es jetzt? Ja jetzt ist es so, dass ich, wenn ich etwas gemacht habe bekomme ich eine extreme Müdigkeit oder Schlappheit ich brauche bestimmt zwei Tage um mich von einem Tag, wo ich viel gemacht habe zu erholen. Sei es nur den Keller aufgeräumt zu haben danach brauche, ich zwei Tage, in den ich nichts mehr machen konnte, ich war körperlich aber auch vom Kopf her extremst erledigt und groggy.

Vor den ganzen Veränderungen hatte ich viel mehr Energie in mir und habe alles in Angriff genommen und jetzt es ist genau das Gegenteil, ich habe kaum noch Energie und bin eher müde und antriebslos.

Das Gute ist ich kann mir diese Pausen, die ich brauche gönnen noch habe ich die Zeit dazu ich weiß nicht wie, dass in ein paar Wochen aussieht, aber zurzeit kann ich sie mir einfach erlauben. Ich bin dann einfach weniger produktiv und konsumiere mehr passiv als sich aktiv die Sachen gestalte.

Ich spüre das, dass ich diese Niedergeschlagenheit und Kraftlosigkeit in mir breit macht ganz deutlich, wenn ich z.b. so Kleinigkeiten mache wie an dem Blog unten Podcast den Code zu optimieren oder an dem Aussehen etwas zu verändern, ich habe nur ein paar Kleinigkeiten hinzugefügt bzw. abgeändert und war danach total fertig was normalerweise ich zwischendurch auf dem Handy machen könnte so zwischen Kaffee und Kuchen quasi.

Alleine das Überarbeiten der Möglichkeiten mich zu unterstützen hat mich an meine Grenzen gebracht ich habe diese Tätigkeit, die normalerweise 15 Minuten in Anspruch nehmen würde über zwei Stunden in Anspruch genommen und war danach so fertig, dass ich mich hinlegen musste.

Das sind alles so Kleinigkeiten, die mir zeigen wie schlecht es um mich eigentlich gesteht denn vor wenigen Jahren hätte ich über solche Belastung noch gelacht denn ich war mal selbständig gewesen, bin noch normal arbeiten gegangen und habe mich noch um meine Freunde und meine Familie gekümmert und wenn es da hart auf hart kam, habe ich dort auch noch aus geholfen.

Oder wer kennt das nicht in den wilden Zwanzigern von der Arbeit zur Party, von der Party zur Arbeit und das Wochenende zwischendrin, das hat mir nie was ausgemacht ich habe mich danach hingelegt habe geschlafen und habe mich schon auf das nächste Wochenende gefreut, wo ich Party machen werde.

Jetzt lässt mich schon der Gedanke, dass ich 2 Stunden brauche, um in den Aldi gegenüber nur um eine Dose Katzenfutter zu kaufen, förmlich vor Angst erstarren denn ich muss erstmal die Treppe hinunter dann versuchen über die Straße zu kommen, die viel befahrene ist und anschließend den ganzen Weg wieder zurück natürlich mit ordentlich Pausen zwischendurch.

Ich sehe also, dass ich mir diese Pausen Einsteigen muss, ich muss es akzeptieren, dass ich zurzeit diese brauche, auch wenn grade mehr körperliche und auch geistige Belastung dazukommen brauche ich diese um so mehr, ich muss dies einfach mit mehr Ruhe und Zeit zum Nichtstun kompensieren.

Ich muss mir wirklich eingestehen, dass ich nicht mehr der große Macher bin, sondern jemand, der viel kann und weiß aber auch seine Grenzen kennen muss und diese vor allen Dingen akzeptieren.

Ich hoffe nur, dass ich na Lage bin, meine Weisheiten selbst umzusetzen denn ich bin immer wider in Versuchung mich einfach viel zu schnell zu überfordern mit den zu erwartenden Konsequenzen.

Wie geht ihr denn damit um und welche Lösung habt ihr für euch da gefunden? Schreibt es in die Kommentare, ich würde mich sehr darüber freuen.

Euer Sascha

Dieses Video ansehen auf YouTube.

Autor: Sascha Markmann

Legastheniker am Werk (Mehrfaches lesen meiner Postings kann zu irreparable Schäden an den Augen führen z. B.. Pseudotumor-zerebral-Syndrom) Leicht gestörter bis Mittel schwerer Fall von Überlebens Künstler, Maler, Blogger, Musiker, Podcaster und Video Produzenten "Audiovisueller STUMPFSINN mit keinem Nutzwert"

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.