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Hallo und willkommen zur Abschweifung. Da wo ich gelegentlich von Thema hin und wieder nicht abschweife
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0:00:42 – 0:00:52
oder manchmal auch, man weiß es nicht. Ich bin Sascha Markmann und sage Hallo. Das heutige Thema
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0:00:52 – 0:01:02
ist inspiriert durch, ach durch gar nichts. Es geht um mein erstes Fahrrad. Ich meine,
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0:01:02 – 0:01:09
ich bin Anfang der 80er Jahre groß geworden, also wo ich noch klein war, sehr klein. Und
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0:01:09 – 0:01:15
irgendwann mal lernt man da auch Fahrrad, weil es war normal gewesen, dass man durch die Gegend
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0:01:15 – 0:01:22
gebraust ist. Und was soll ich dazu sagen? Irgendwann muss man das lernen. Und so bekam
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0:01:22 – 0:01:29
ich mein erstes Fahrrad. Es war ein rotes Fahrrad von der Firma Pukki. Gibt es die
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0:01:29 – 0:01:33
heute eigentlich noch? Schreibt es in die Kommentare. Macht mal alle mal eine Eins rein,
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wenn es noch funktioniert. Wenn es die noch gibt. Und das hatte Stützräder und natürlich fährt man
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0:01:43 – 0:01:50
damit durch die Gegend.
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0:01:50 – 0:01:53
Irgendwann mal kam der Zeitpunkt, wo dann
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0:01:53 – 0:01:56
auch die Stützräder mal abkamen und
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0:01:56 – 0:02:00
dann lernte man ohne Stützräder zu
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fahren. Erst lief noch mein Vater neben
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0:02:03 – 0:02:07
mir her oder meine Mutter und wir passten dann
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0:02:07 – 0:02:13
auf und dann irgendwann mal, wenn man den
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0:02:07 – 0:02:18
Bogen dann raus hatte, dann ohne. Da weiß ich noch die Nachbarstochter, die ja irgendwie so fünf Jahre
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0:02:18 – 0:02:27
jünger war, kommt hin fünf Jahre jünger oder waren es drei? Lass mal kurz überlegen. Ne, die war drei
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0:02:27 – 0:02:36
Jahre jünger. Die hatte dann auch so ein kleines Fahrrad mit Stützräder und irgendwie war das
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0:02:36 – 0:02:44
nicht so richtig festgeschraubt auf einer Seite und die wanderten so ein bisschen nach hinten.
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0:02:44 – 0:02:53
Und irgendwann mal war das dann so gewesen, dass sie dann quasi ohne Stützräder gefahren ist und
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0:02:53 – 0:02:58
wenn sie in der Kurve gefahren ist, dann konnte sie unwahrscheinlich stark in die Kurve fahren,
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0:02:58 – 0:03:08
so richtig steil, weil dann setzte das Stützrad auf. Und man war erstaunt gewesen, dass sie dann
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0:03:08 – 0:03:14
auf einmal ohne Stützräder fahren konnte. Die wollte ich dann auch abhaben, weil störte ja.
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0:03:14 – 0:03:21
Ja, mein erstes Fahrrad hat natürlich dann noch ein paar andere Leute gesehen,
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0:03:21 – 0:03:30
denn man kaufte damals nicht irgendwie für jeden hinzukunst halt neues, alles immer neu, neu, neu,
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0:03:30 – 0:03:41
neu. Und meine Schwester hat das bekommen, danach meine Cousine und ich glaube danach hat das noch
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0:03:41 – 0:03:48
jemand gehabt, das Fahrrad. Es hat aber jedes Mal die Farbe gewechselt. Ich hatte ein rotes,
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0:03:48 – 0:03:58
mit so Rotmetallic war das gewesen. Meine Schwester wollte es so lila haben und ja,
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0:03:58 – 0:04:02
ich glaube meine Cousine hatte irgendwie so Metallic-Effekt, ich glaube Blau-Metallic.
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0:04:02 – 0:04:12
Jetzt muss man sagen, mein Vater war Maler und Lackierer in seiner ersten Ausbildung und der
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hat das dann selber gemacht und der hatte damals dann auch so Speziallackierung gemacht für so
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so totale Freaks. Also da wurden Motorradteile gespritzt und da ist natürlich immer so Spezialfarbe
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übergeblieben und ich weiß noch, dass er dann halt dieses extreme Hibbelblau, nee das war kein
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0:04:35 – 0:04:43
Hibbelblau, das war so Kristallblau und dann mit so groben Kristallen da so einen Spezialeffekt
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Lack gemacht hatte, der unwahrscheinlich tief war und so einen richtig tollen Glitzer-Effekt hatte.
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Das hatte ich auch später mal bei meinem Rennrad gemacht. Da hat mein Vater mich auch umgespritzt
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und da waren auch so viele von diesen Kristallen über. Da hat er mir dann halt so Delphin Grau
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0:05:02 – 0:05:10
genommen als Grundfarbe und dann halt diese Kristalle drauf und dann kam halt so eine Lasur
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aus Klarlack und sind Delphin grau und das hatte so eine unwahrscheinliche Tiefe. Also man hätte
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fast da rein springen können. Ja, ist schon echt cool gewesen. Auf jeden Fall weiß ich noch, wie wir
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dann halt, nachdem die Stützräder ab waren, mit mehreren Kindern ja durch die Gegend gefahren sind,
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dann hat man sich einen Stock dran gemacht, so hinten reingesteckt. Dann sah das aus wie
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eine besondere Polizeifunkantenne. Denn bei uns am Haus standen ganz in der Nähe Haselnussbäume. Also
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es waren die Sträucher waren schon zu richtigen Bäumen geworden und die haben so extrem lange
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Äste gehabt und da haben wir dann die abgebrochen und dann am Fahrrad dran gemacht. Dann sah das
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0:06:03 – 0:06:13
aus wie eine Polizeifunkantenne. Solche Sachen hat man früher gemacht und es war gut so. Wenn ich
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0:06:13 – 0:06:23
heute das so sehe, ich sehe hier kein Kind mit dem Fahrrad fahren, das sind dann eher Tretroller oder
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0:06:23 – 0:06:33
halt diese elektrifizierten Tretroller und ich weiß, dass einige Kinder Fahrräder haben,
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0:06:33 – 0:06:41
aber wirklich benutzen oder so. Das sieht man super selten. Ich hatte mich jetzt bei der
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0:06:41 – 0:06:44
Sonnenfinsternis gewundert, dass ich da einige Leute mit dem Fahrrad fahren gesehen habe,
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0:06:44 – 0:06:53
Aber dann auch schon so echt abgefahrene Dinge. Also das waren ja schon halbe Elektromotorräder.
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Zumindest hätte man die Reifen schon auf Motorrad drauf machen können. Aber damals mit meinem ersten
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0:07:01 – 0:07:09
Fahrrad und dann auch das Fahrrad, was danach kam und das Fahrrad, was danach kam, das hat quasi
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0:07:09 – 0:07:16
auch den Grundstein dafür gelegt, dass ich halt gerne Zweirad gefahren bin. Ich habe ja meinen
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0:07:16 – 0:07:21
Autoführerschein gemacht, zusammen mit Motorradführerschein. Da spart man ein bisschen
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0:07:21 – 0:07:27
Geld. Aber ich meine, was du damals halt dafür bezahlt hast und was heute, bis heute ist ja
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0:07:27 – 0:07:35
einfach nur ein krasser Unterschied. Für beides zusammen habe ich 2,2, 2,3 bezahlt. Da reden wir
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0:07:35 – 0:07:45
von D-Mark. Und ich brauchte halt beim Motorrad nicht so viele Fahrstunden wie halt beim Auto,
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0:07:45 – 0:07:52
weil dann ja auch alles bekannter war. Und wenn man den Trick halt raus hatte,
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0:07:52 – 0:07:59
dann brauchte ich eigentlich nur meine Pflichtstunden und ein paar Übungsstunden auf
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0:07:59 – 0:08:10
einen Übungsplatz halt für diese Slalom fahren, also um die Hütchenkegel und im Kreis fahren oder
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0:08:10 – 0:08:15
Schrittgeschwindigkeit fahren und dabei nicht umkippen. Das musste ich ein bisschen üben,
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0:08:15 – 0:08:25
aber ansonsten war der Motorradführerschein eine ganz schnelle Sache. Ja, das hat so meine Kindheit,
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0:08:25 – 0:08:33
meine Jugend und auch meine Erwachsenenalter geprägt. Die Liebe zum Zweirad. Ich finde,
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0:08:33 – 0:08:40
auf dem Motorrad oder auf dem Fahrrad erlebt man die Umwelt viel intensiver und anders,
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0:08:40 – 0:08:47
wie auf dem Motorrad, also wie auf dem Auto. Du hast natürlich sofort die Elemente. Also
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0:08:47 – 0:09:03
Also ich weiß noch, bei uns zwischen zwei Kanälen, ich meine, ich habe ja schon oft genug gesagt gehabt, dass ich aus Datteln komme und das ist ja ein Kanalknotenpunkt, da kommen ja mehrere Kanäle zusammen.
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0:09:03 – 0:09:16
gab es halt eine Straße zwischen diesen beiden Kanälen und die war schon ziemlich steil und das
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0:09:16 – 0:09:20
war so ein Experiment gewesen, da wollte man wissen wie schnell man da runterfahren kann.
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0:09:20 – 0:09:29
Und da haben wir es geschafft gehabt mit unseren schon fast erwachsenen Fahrrädern von der Größe
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0:09:29 – 0:09:39
mit fast 70 km/h darunter zu brettern. Ziemlich bescheuert, oder? Wenn man das mal so überlegt.
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0:09:39 – 0:09:48
Das ist nicht gerade ohne. Woher wissen wir das? Weil wir halt analoge und digitale,
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0:09:48 – 0:09:55
die es damals schon gab, Geschwindigkeitsmesser hatten. Und wenn die alle so ungefähr das gleiche
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0:09:55 – 0:10:01
angezeigt haben, natürlich gab es Abweichungen, da wusste man so okay, ja es war auf jeden Fall
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0:10:01 – 0:10:07
über 70 und das finde ich auf dem Fahrrad ist das total krass. Es ist auch auf dem Motorrad total krass.
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0:10:07 – 0:10:16
Sitze ich im Auto, sind 70 km/h nichts. Selbst das doppelte 140 fühlt sich im Auto nach fast gar
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0:10:16 – 0:10:24
nichts an. Auf dem Motorrad fühlt sich das schon anders an. Man merkt so den Winddruck, also den
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0:10:24 – 0:10:32
Druck, den die Lufthalte auf dem Brustkorb ausübt. Und wenn man dann längere Strecken fährt oder so
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0:10:32 – 0:10:37
und das nicht gewöhnt ist, das kann schon zum Muskelkater führen in den Oberarmen. Das habe
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0:10:37 – 0:10:46
ich übrigens auch gehabt, wo ich aus dem Ruhrgebiet nach England gefahren bin. Und da fährt man ja
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schon ein Stückchen bis nach Frankreich, Calais, dann rüber gesetzt nach Ramsgate. Gut von Ramsgate
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0:10:54 – 0:11:02
bis zum Haus meiner Tante war nicht weit, aber das war schon ein Stückchen zu fahren. Und ich
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0:11:02 – 0:11:06
musste immer sagen, ich hatte das immer so lustig gefunden, wenn meine Tante gesagt hatte, ja wir
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0:11:06 – 0:11:10
fahren zurück, ist das voll schön, dann kannst du dich auf dem Schiff ausruhen, dann fährst du
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0:11:10 – 0:11:16
noch die paar Minuten bis zum Haus und dann kannst du ganz entspannt das Auto ausladen, kommst rein.
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0:11:16 – 0:11:23
Ja, wie ich das gemacht habe, habe ich das verstanden. Gut, man muss sich halt dann halt
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auf den Linksverkehr gewöhnen. Das ist auf dem Motorrad wesentlich einfacher wie mit einem Auto.
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0:11:30 – 0:11:37
Interessanterweise ist es einfacher mit einem englischen Auto, also mit einem linksfahrenden
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0:11:37 – 0:11:46
Auto linksverkehrt zu fahren wie mit einem rechtsfahrenden Auto. Aber egal, das sind jetzt
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0:11:46 – 0:11:55
Geschichten aus dem Polarnagarten. Auf jeden Fall, das merkt man, wenn man längere Strecken gefahren
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0:11:55 – 0:12:01
ist, wenn man das nicht kennt, dass man da halt die Elemente viel stärker spürt. Natürlich ist es
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0:12:01 – 0:12:07
kacke wenn Regen ist oder so, aber selbst
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0:12:07 – 0:12:10
das kann man mit der richtigen Kleidung
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0:12:10 – 0:12:12
verhindern. Im Sommer kann es auch
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0:12:12 – 0:12:14
ätzend sein, wenn man halt vernünftige
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0:12:14 – 0:12:18
Motorradkleidung trägt und das kann ich
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0:12:18 – 0:12:22
halt aus meiner Erfahrung sagen
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0:12:22 – 0:12:26
während des Rettungsdienstes die
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0:12:26 – 0:12:29
Zeit, dass es nicht gut aussieht, wenn
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0:12:26 – 0:12:34
man halt mit einer nicht geeigneten Kleidung sich auf den Bart legt. Also schon bei 50 Sachen,
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0:12:34 – 0:12:41
wenn er ein paar Meter über der Straße geschlittert ist, die Haut leidet darunter extrem. Also
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0:12:41 – 0:12:49
Abschürfungen sind da kein Thema. Nein, das geht schon eher so Richtung Schmägelpapier und Flex.
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0:12:49 – 0:13:00
Das ist richtig übel, was da so großflächig passieren kann. Deswegen immer geeignete Kleidung
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0:13:00 – 0:13:05
und auf dem Fahrrad auch wenn es scheiße aussieht. Leute, trankt einen Helm. Wenn es zu Schädel
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0:13:05 – 0:13:16
Verletzungen kommt, dann ist das immer eine größere Sache. Safety first. Ja, was soll ich
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0:13:16 – 0:13:23
sonst sagen? Heutzutage fahren ist ein bisschen schwierig, wenn man auf einen Rollstuhl oder
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0:13:23 – 0:13:31
Rollator angewiesen ist. Ich vermisse echt das Motorradfahren. Ich meine Autofahren kann schon
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0:13:31 – 0:13:40
toll sein, aber bei dem Verkehr heutzutage macht das echt keinen Spaß. Und wenn du dann in so einer
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0:13:40 – 0:13:45
Stadt wie Dortmund wohnst oder so, dann hast du so viel Verkehr, da hast du keinen Bock drauf.
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0:13:45 – 0:13:55
Also ich fahre hier echt nicht gerne Auto, nur so viel wie es nötig ist. Und ich weiß auch ganz
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0:13:55 – 0:14:02
genau, dass das nächste Ding irgendwie elektrisch wird, weil diese Preise an der Tankstelle machen
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0:14:02 – 0:14:08
ja keinen Spaß. Und die Amerikaner regen sich auf, dass sie 4 Dollar für eine Galone bezahlen.
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0:14:08 – 0:14:17
Umgerechnet im Liter würden wir uns darüber freuen. Aber das ist auch ein anderes Thema.
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0:14:17 – 0:14:25
Ein Elektromotorrad wäre auch noch cool. Bis jetzt habe ich noch nicht so wirklich
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0:14:25 – 0:14:30
etwas gesehen, was mir da gefallen würde. Ich hatte mal vor einigen Jahren mal gesehen,
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0:14:30 – 0:14:35
dass es da eine indische Firma gibt, die quasi wie eine Triumph nachbaut,
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0:14:35 – 0:14:47
aber dann mit einem Dieselmotor. Finde ich witzig vom Prinzip her, aber die Abgassituation sieht
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0:14:47 – 0:14:53
dann natürlich ein bisschen anders aus. Da kannst du ja nicht was für eine Abgasfilteranlage dran
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0:14:53 – 0:15:02
basteln, ohne dass das Motorrad irgendwie nicht umförmig wird. Aber das ist auch ein anderes Thema.
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0:15:02 – 0:15:11
Thema. Schweifen wir heute wieder ab? Ich glaube nicht, nein. Ich hoffe ich schmatze ordentlich,
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0:15:11 – 0:15:23
weil ich weiß, dass das gewisse Zuschauer bzw. Zuhörer besonders lieben. Gibt es sonst noch
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0:15:23 – 0:15:29
was zu sagen zum Thema Fahrrad? Ich glaube ich würde mich gerne wieder in diese Zeit versetzen,
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0:15:29 – 0:15:36
Nicht weil alles einfacher und unkomplizierter war, sondern einfach um dieses Gefühl von Freiheit,
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0:15:36 – 0:15:46
was man damals erlebt hat, wiederzuerleben. Es war einfach toll gewesen mit den anderen Kindern,
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0:15:46 – 0:15:54
und wir waren viele in der Nachbarschaft, durch die Gegend zu jagen. Und wir hatten ein ziemlich
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0:15:54 – 0:16:03
großes Gebiet, wo wir halt rumgefahren sind. Also bis zum Wendeplatz und so, der damals noch
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0:16:03 – 0:16:08
nicht eingeschrankt war, da konntest du super mit der Fahrräder langfahren. Und es war auch ein
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0:16:08 – 0:16:17
schöner Hügel gewesen mit oben dem Wendeplatz und dann ging das so geschwungen die Kurve runter. Da
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0:16:17 – 0:16:23
haben wir auch später mit dem Modellwagen
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0:16:23 – 0:16:26
gefahren, nachdem die Schranke da war.
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0:16:26 – 0:16:29
Vorher immer mit der Fahrräder, weil da
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0:16:29 – 0:16:32
einfach kein Verkehr war. Du konntest
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0:16:32 – 0:16:36
dann bis zum Kanal radeln und dann
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0:16:36 – 0:16:40
konntest du da ein bisschen gucken und dann
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0:16:40 – 0:16:44
schön den Hügel herunter radeln oder dich
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0:16:40 – 0:16:50
rollen lassen. Bis zum Kanal auf der anderen Seite. Also was Kindheit anging und dieses Gefühl von
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0:16:50 – 0:17:00
Unbeschwertheit, das vermisse ich schon. Das Vermisse ich schon. Dieses Gefühl von Freiheit,
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0:17:00 – 0:17:08
nach Hause kommen, wenn die Lichter angehen. Natürlich galt diese Regel im Sommer nicht,
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0:17:08 – 0:17:17
weil dann wäre es ja stellenweise manchmal nach 21 Uhr, aber ansonsten war es so toll gewesen.
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0:17:17 – 0:17:24
Auch die Sommer, dann wenn die Felder gemäht waren und wir dann mit den Fahrrädern in den
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0:17:24 – 0:17:31
abgermähten Feldern gefahren sind und wenn du dann so in diese Stoppel drangekommen bist,
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0:17:31 – 0:17:37
da hast du dir schon ganz schön deine Schienbeine verhunzt. Die Dinger können echt scharf sein.
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0:17:37 – 0:17:46
die trockenen Strohhalme, die da aus dem Brunnen gucken. Ja, aber das ist das Leben eines Kindes
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0:17:46 – 0:17:55
am Anfang der 80er am Rand einer Stadt neben dem Kanal. Ich vermisse auch ehrlich gesagt
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0:17:55 – 0:18:03
dieses Geräusch vom Kanal, wenn da die Schiffe schippern. Ich habe immer so gewohnt, dass ich
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0:18:03 – 0:18:07
das gehört habe und selbst wie ich in
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0:18:07 – 0:18:09
einer anderen Stadt gewohnt habe, habe ich
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0:18:09 – 0:18:12
das Geräusch dort gehört, weil der Kanal
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0:18:12 – 0:18:16
auch nur zehn Minuten fußläufig
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0:18:16 – 0:18:19
weg war. Und jetzt höre ich das gar nicht.
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0:18:19 – 0:18:22
Jetzt höre ich eine Autobahn. Das ist im
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0:18:22 – 0:18:26
Vergleich dazu gar nichts. Kommen wir mal
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0:18:26 – 0:18:32
wieder auf das Thema Fahrrad. So viel zum
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0:18:26 – 0:18:35
Thema nicht abschweifen. Fahrräder können auch eine echt teure Angelegenheit sein. Also
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0:18:35 – 0:18:38
wenn ich mir heute die Preise angucke für die Pedelecs und wie sie alle heißen, die Dinger,
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0:18:38 – 0:18:43
mit ihren fetten Akkus oder auch Angst haben muss, dass sich das Ding nicht um die Ohren fliegt,
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0:18:43 – 0:18:54
dann ja, was soll ich dazu sagen? Das kann schon teuer sein, wenn du für eine vierköpfige Familie
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0:18:54 – 0:19:04
Fahrräder kaufst. Aber das ist ja auch eine Investition, die man halt länger hat. Wie gesagt,
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0:19:04 – 0:19:11
bei uns wurden Fahrräder weitergegeben, es sei denn, der Rahmen war kaputt. Das habe ich noch
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0:19:11 – 0:19:20
nicht hingekriegt, aber ein Arbeitskollege von meinem Vater, der hat im Jahr zwei Rahmen durch
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0:19:20 – 0:19:28
gefahren. Jetzt fragt man sich, oh mein Gott, was hat der mit dem Fahrrad gemacht? Naja, der war
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0:19:28 – 0:19:43
Europameister im BMX-Fahrradfahren und der hat auch so Showfahren gemacht mit einem Skateboarder
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0:19:43 – 0:19:50
zusammen und oder zwei skateboarder und so und er ist damit auch in der halfpipe mit
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0:19:50 – 0:19:59
dem bmx fahrrad gefahren und kein wunder dass man da mehrere raben quasi im jahr
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durchschroten kann ich fand das damals faszinierend wo auch
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dann vor mal bei meinem vater war da so spezial umbau machen lassen hat und
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und das mit dem Fahrrad zu sehen, wie das geht, dass man halt den Lenkrad halt im 360 Grad drehen kann,
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wie das mit der Bremse funktioniert und so. Ja, wie man sieht, über Fahrräder kann man sich stundenlang
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unterhalten. Ich nicht. Ich bin Fahrräder nur gefahren, fand das toll und ich hoffe, dass ich
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euch die letzten 20 Minuten unterhalten konntet? Ich glaube nicht. Nein. Schreibt
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eine Eins in den Chat, wenn ihr euch gelangweilt gefühlt habt. Okay, dann danke fürs Zuhören und
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bis zum nächsten Mal. Tschüss, euer Sascha.
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In dieser Episode nehme ich euch mit auf eine kleine Zeitreise in die frühen 80er Jahre – zurück zu den Wurzeln meiner Zweiradliebe. Alles begann mit einem klassischen, roten Puky-Fahrrad mit Stützrädern. Doch dieses Rad blieb nicht einfach nur rot. Es wanderte durch die Familie und bekam von meinem Vater spektakuläre Custom-Lackierungen aus speziellen Effekt-Lacken verpasst, die eigentlich für Motorräder gedacht waren.
Ausgehend von diesem allerersten Gefährt erzähle ich von den kleinen und großen Abenteuern einer unbeschwerten Kindheit. Wir klemmten uns lange Haselnuss-Äste ans Rad, um mit riesigen „Polizeifunkantennen“ durch die Nachbarschaft zu jagen, und riskierten aufgeschürfte Schienbeine in abgemähten Stoppelfeldern. Ich spreche auch über den puren Nervenkitzel, wenn man mit fast 70 km/h eine steile Straße zwischen den Kanälen hinunterbrettert.
Diese intensiven Erfahrungen haben den Grundstein für meine spätere Leidenschaft für Motorräder gelegt. Vom Motorradführerschein über anspruchsvolle Touren im englischen Linksverkehr bis hin zu der eindringlichen Erkenntnis, warum gute Schutzkleidung absolut unverzichtbar ist – auf zwei Rädern spürt man die Elemente einfach viel direkter.
Lehnt euch zurück und begleitet mich bei diesem nostalgischen Rückblick auf eine Zeit, in der das beruhigende Geräusch von Kanalschiffen noch fest zum Alltag gehörte, lange bevor der heutige Großstadtverkehr und Autobahnen das Bild prägten.

Die Themen dieser Episode:
- Der Einstieg auf zwei Rädern: Das legendäre rote Puky-Fahrrad und der Kampf mit und ohne Stützräder.
- Recycling und Custom-Lackierungen: Wie Fahrräder in der Familie weitergegeben und vom Vater mit spektakulären Effekt-Lacken, wie Kristallblau und Delphingrau, veredelt wurden.
- 80er-Jahre-Tuning: Haselnuss-Äste als Polizeifunkantennen und das unbeschwerte Spielen rund um den Wendeplatz.
- Geschwindigkeitsrausch am Kanal: Wie wir mit waghalsigen 70 km/h den Berg in Datteln hinuntergebrettert sind.
- Der Weg zum Motorrad: Vom Fahrrad-Enthusiasten zum Motorradführerschein und die intensive Wahrnehmung der Elemente auf dem motorisierten Zweirad.
- Roadtrips und Linksverkehr: Motorradtouren nach England und die Herausforderungen von Winddruck und der englischen Straßenseite.
- Safety First: Eindringliche Erinnerungen aus der Zeit im Rettungsdienst – warum Helm und Schutzkleidung keine Option, sondern absolute Pflicht sind.
- Verkehrsfrust und E-Mobilität: Die aktuelle Verkehrslage in Dortmund, hohe Spritpreise und Gedanken zu elektrischen Zweirädern.
- Nostalgisches Fazit: Aufgeschürfte Schienbeine in abgemähten Stoppelfeldern, die grenzenlose Freiheit der 80er und die Sehnsucht nach dem beruhigenden Geräusch der Kanalschiffe.
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Mitwirkende dieser Episode
Spieldauer: 0:25:15
Tag der Aufnahme: 16.08.26
Diese Folge stammt aus der Staffel 4, es gibt insgesamt 4 Staffeln.
Eine LautFunk Publikationskartell Produktion - Wo Geschichten unüberhörbar übermittelt werden.
Podcast Lizenz:
This work is licensed under a Creative Commons Attribution-NonCommercial-ShareAlike 4.0 International License
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Autor: Sascha Markmann
Sascha Markmann ist ein kreativer Kopf mit einer bewegten Biografie – und ein Mensch, der das Leben nach einem Schlaganfall noch einmal ganz neu für sich entdeckt hat. Nach Stationen als Rettungssanitäter und Altenpfleger fand Sascha seinen Weg in den kreativen Ausdruck. Als Blogger, Podcaster, Musiker und visueller Geschichtenerzähler bringt er heute Dinge zusammen, die nur auf den ersten Blick nicht passen: Er kombiniert seine handfeste Begeisterung für Technik – von selbst gehosteten Servern bis hin zur elektronischen Musikproduktion – mit emotionaler Tiefe und einem schrägen Sinn für Humor. Seine Beiträge entstehen irgendwo zwischen Borderline, Acid Basslines und Beistand – ehrlich, direkt und gerne auch mal mit einem Augenzwinkern. Leitmotiv: „Audiovisueller Stumpfsinn mit keinem Nutzwert – aber vielleicht genau deshalb so wertvoll.“ Alle Beiträge von Sascha Markmann anzeigen