Probe Podcast 73 Flowwater im Interview

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Beschreibung:

Im virtuellen Proberaum zum gemütlichen Talk begrüßt unser lustig-launiges Moderator-Trio, das lange Labereien frönt, diesmal den ehemaligen Spiele-Redakteur, Regisseur, Kameramann und nun Musiker und Softwareentwickler Henrik Fisch, auch bekannt als Flowwater! Unser erster Gast mit einem eigenen IMDB-Eintrag… Wir schweifen durch Henriks multimediale Vergangenheit, berufliche Gegenwart und philosophieren mit ihm über seine letzten beiden musikalischen Werke, die er ganz unkonventionell komplett am Rechner, ITB (In The Box), kreiert hat. Dabei wird munter zwischen den Themen gesprungen, sodass es unserem armen Schnittteam nicht möglich war, hier eine vernünftige Themenaufzählung niederzuschreiben. Begebt euch daher mitten in einen sehr atmosphärisch und themenreichen Proberaumtalk in gemütlicher Runde und schaltet auch beim nächsten Mal wieder ein…

YAMAHA SK10 String Machine 1979 | HD DEMO

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Tanscript:

Der Probe-Podcast. Beim gemütlichen Talk im Proberaum. Mit unseren Moderatoren Herr Raumwelle,
und Herrn Notstrom. Viel Spaß. Hallo und willkommen zum Probe-Podcast. Hallo Freunde.
Moin aus Hamburg, der Thomas. Und aus der Schweiz, der Tobi. Und der Sascha aus Nordrhein-Westfalen.
Ja hallo. Und wir haben einen ganz besonderen Gast. Ja genau, den Tobi.
Wie lange habe ich, wie viel Delay habe ich? Also hier steht bei mir 100 Millisekunden. Wenn ihr mir
jetzt 10 Sekunden nach meinem Hallo reingeht, da muss ich hier irgendwas reparieren. Das war ein
Scherz, Tobi. Ich habe dich ein bisschen vergaggeiert. Und wir haben den Henrik hier bei
uns. Den Henrik aka Flowwater. Henrik, hallo. Von wo aus rufst du uns an? Ja hallo erstmal. Ich
rufe euch an aus dem schönen Bayern. Und zwar ziemlich im Süden von Bayern. Also aus der Nähe
von Rosenheim. Sehr schön. Da verweile ich seit, ich glaube, ich bin jetzt seit, in Bayern selber
bin ich seit 37 Jahren. Ich komme ja ursprünglich auch aus Hamburg. Mich hat es dann aber relativ
schnell aufgrund meines Berufs nach Bayern verschlagen. Und ich bin hier hängen geblieben.
Und hier in der Nähe von Rosenheim wohne ich jetzt glaube ich auch schon echt eine ganze Weile. Und
ich will hier auch nicht weg. Ich habe hier einen Fluss in der Nähe und das ist so schön, wenn man
spazieren geht oder joggen geht. Deswegen Flowwater. Okay, macht Sinn. Warum ich diesen Namen gefunden
habe oder woher ich die Idee hatte, ich kann es wirklich nicht mehr sagen. Es hat nichts mit der
Magenfalle hier zu tun. Das ist mir erst später aufgefallen, dass das eigentlich ganz praktisch ist,
dass ich hier einen Fluss um die Ecke habe, wenn ich so heiße als Musiker. Aber woher, wie gesagt,
den Namen ich denn? Ich kann es ums... Schlagt mich. Ich weiß es nicht mehr. Mir ist das irgendwann
vor Jahren mal eingefallen, die Domäne auch gleich reserviert. Und dann lag die Domäne brach und
irgendwann habe ich gemerkt, ah hoppla, du kannst das ja dafür verwenden. Und seitdem heiße ich
dann Flowwater. Seit drei Jahren jetzt. Ganz schnell eine Website eingekriegt. Ja,
also warum haben wir dich eingeladen? Zum einen, du bist natürlich jetzt für manche Zuhörer,
die, ich sage mal, so etwas gesetzteres Semester sind, so wie ich. Also in den 70ern geboren und
Spielemagazinleser gewesen ist. Mittlerweile nicht mehr. Das Leben. Kennt man dich. Du bist
ehemaliger Spieleredakteur gewesen. Ich sage mal, in deiner ersten Karriere. Und in deiner zweiten
Karriere, die dann allerdings, glaube ich, auch schon relativ lange dauert, bist du gestanden
als Softwareentwickler. Ganz genau. Also 1987 habe ich angefangen. Deswegen bin ich nach Bayern
gekommen. Und da habe ich angefangen bei der schönen Zeitschrift "Happy Computer" vom Markt-
und Technikverlag. Und in dieser Zeitschrift gab es dann einen Spieleteil, der sich dann
verselbstständigt hat. Das war die Powerplay. Da bin ich dann auch hingewechselt, habe dann
verschiedene andere Zeitschriften mitgemacht und bin zum Schluss, ich glaube ab 1995,
war ich dann bei der sogenannten PC Player. Ich sage nur Heinrich Lenhardt und Boris Schneider,
die haben dieses Magazin aus der Taufe gehoben. Das sind ja auch so Korrifäen in der Spielebranche,
sage ich jetzt mal. Ja, sind sie immer noch. Genau. Boris ist, glaube ich, bei Microsoft
inzwischen. Also spieletechnisch tritt er so jetzt, glaube ich, im Verlagswesen nicht mehr
in Erinnerung. Entschuldigung, nicht in Erscheinung. Aber Heinrich macht ja auch
selber noch Podcasts über Spiele etc. Und mit den beiden war ich dann zusammen. Also in dem Magazin,
die haben mich dann eben geholt und haben ganz tolle Spieletests gemacht und haben auch ganz
viel Spaß gehabt. Und bis zum Schluss, bis die PC Player dann aufgelöst wurde, weil der Verlag,
der damalige Verlag, hier die Geschäftstätigkeit in Deutschland eingestellt hat, der Deutsche
Future Verlag, war ich dann auch beschäftigt bei der PC Player. Und ich habe zum Beispiel auch
diese ganzen Videos gemacht, also Multimedia-Lesebriefe etc. für die Zeitschrift. Das war
natürlich alles ganz spannend. Das war eigentlich sogar eine super Zeit, muss ich jetzt wirklich
sagen. Das war die goldene Zeit der Spielemagazine. Wer kennt sie? Nicht alle. Aber das ist auch schon
irgendwie 200 Jahre her. Nein, ist schon ein bisschen mehr als 30 Jahre her. Dann hast du
mit deiner zweiten Karriere gestartet. Nachdem die PC Player dann eingestellt wurde, war natürlich
erst mal das große Loch da. Und dann habe ich mich daran erinnert, Mensch, du hast eigentlich dein
ganzes Leben lang auch immer programmiert. Jetzt bewirfst du dich einfach mal. Damals war das noch
vor der sogenannten Internetblase, die ja dann auch kurze Zeit später, 2002 oder so, geplatzt
ist. Aber da bin ich untergekommen, man höre und staune, in der Hypo Vereinsbank in München,
als Softwareentwickler. Ich hätte mir nie träumen lassen, dass ich mal in einer Bank arbeite.
Musstest du Krawatte tragen? Nein, musste ich tatsächlich nicht. Ich trage ja sowieso immer
auch freizeitmäßig einen Sakko und T-Shirt drunter. So ein bisschen Malmi-Weiß-Stil,
wer die Serie noch kennt. Das ist ja auch ein bisschen älter, das Ganze. Aber das ist so
mein Stil. Mit hochgekrempelten Ärmel? Nee, das Sakko hatte immer normale Ärmel. Und ohne Socken?
Nein, mit Socken natürlich. Also Schuhe waren normal in der Bank. Aber mit weißen Socken?
Nein, nein, nein. Also da war ich schon richtig gekleidet. Aber man stellt sich das dann auch
irgendwie so vor, dass da immer so ganz Leute arbeiten, die auch alle so ein bisschen, naja,
so Banker halt. Das war überhaupt nicht so. Also meine direkten Arbeitskollegen,
das war eigentlich die zweitcoolste Zeit, die ich jemals in meinem Leben hatte. Also das hat
richtig Laune gebracht in der Hypovereinsbank. Bis die Bank dann eben übernommen wurde von der
italienischen Uni Credit und dann fiel mein Job als Softwareentwickler quasi weg. Ich hätte
arbeiten können als Redakteur fürs Intranet. Das ist also so, ich sag mal, 180 Grad auf der
Skala der Dinge, die man tun möchte für eine Bank. Für eine Bank, genau. Jetzt nicht irgendwie
für irgendein Forschungsunternehmen oder so, das ist ja vielleicht auch noch ganz cool. Aber für
eine Bank irgendwelche Texte und dann noch auf Englisch zu hacken, die eigentlich kein Mensch
interessiert, außer die internen Leute, das musste ich nicht haben. Und dann habe ich mich selbstständig
gemacht. Wir hatten ja 2007/2008 die Bankenkrise, vielleicht ändern sich noch ein paar Leute dran,
wo ja auch Lehman Brothers in den USA pleite gegangen ist. Das hat ja weltweit Auswirkungen
gehabt und das hatte auch natürlich Auswirkungen auf die Hypovereinsbank. Die wollten eben Leute
abbauen, also entlassen und haben mir aber einen Auflösungsvertrag angeboten mit einer Abfindung.
Da konnte ich einfach nicht Nein sagen, sag ich mal. Und dann habe ich mich selbstständig gemacht,
war erst mal neun Jahre lang selbstständig. Bei der Bank war ich acht Jahre lang. Neun Jahre lang
selbstständig. Das lief am Anfang ziemlich gut, zum Schluss eher mehr schlecht als recht. Das
hatte mit privaten Problemen zu tun, die ich hier hatte. Also Stichwort Pflege eines Familienangehörigen,
das ist nicht so witzig, sag ich mal. Und dann habe ich mich aber erinnert, okay, jetzt Schluss
mit selbstständig und Schluss mit lustig. Jetzt gehst du wieder in die Anstellung und habe relativ
schnell einen Job gefunden bei einer Internetagentur in München. Diesen Job, das kann ich ja vielleicht
auch noch mal kurz sagen, der Martin Schnelle, der hat auch ja bei der PC Player gearbeitet und
der war in dieser Agentur. Und der hat denen gesagt, Leute, ihr braucht offensichtlich einen
Softwareentwickler. Ich kenne da jemanden, der das macht. Und dann habe ich mich da vorgestellt
und die haben eigentlich auch sofort Ja gesagt. Also das war so mit dem Fingerschnippen. Super
tolles Team, hat auch bei dieser Agentur echt richtig Spaß gebracht. Und dann war ich vor allem
erst mal wieder eine Zeit lang mit dem Martin Schnelle zusammen. Also das war total witzig.
Da waren noch ein paar mehr Leute in der Agentur aus der Redakteurszeit, die ich so kannte. Also
das hat echt richtig Laune gebracht. Ja, dann gehen wir langsam. Dann ist leider ein großer
Auftraggeber weggefallen. Wir haben damals in der Agentur betreut Bertelsmann Reisen,
Öga Tours und eine Reiseagentur. Ich habe den Namen vergessen. Also eine Reiseagentur war
mehrere Reiseagenturen, die ihr betreut habt. Ganz genau. Und die sind jetzt glaube ich nicht so
wichtig. Ja, die sind halt und dann war die sind pleite gegangen beziehungsweise haben auch die
Geschäftstätigkeit eingestellt. Und da war mein Job quasi auch weg. Und dann mussten die mich
wieder entlassen. Auch das ging eigentlich relativ angenehm ab, sage ich mal. Also das war jetzt nicht
so. Es war natürlich schade, weil ich das Team da verlassen habe. Aber da ich glaube ich war
anderthalb Jahre in der Firma. Wann war das? In welchem Zeitraum? Das war vor Corona. 2020
muss das gewesen sein, als das zu Ende ging. Und wann ging es dann mit der Musik los oder war das
schon? Komm ich gleich. Das war jetzt erst noch meine berufliche Laufbahn. Dann habe ich in der
Corona-Zeit quasi ja erst mal mehr oder minder nichts gemacht. Und dann habe ich mich bei einer
zweiten Agentur beworben, in der ich jetzt noch bin. Ja und um den Schwenker auf das Musik machen
jetzt zu kriegen, weil das hat ja erst mal alles gar nicht so mit Musik machen zu tun, was ich
bisher getan habe. Aber für Musik habe ich mich natürlich schon interessiert. Ich glaube also mit
14 ging das los bei mir. Wir haben dich gerade ganz kurz verloren. Ich glaube du musst den Satz
noch mal wiederholen. Das ging mit Musik machen, wann bei dir los? Ich glaube das ging so mit 14
los, dass ich angefangen habe Musik zu machen, beziehungsweise mich für Musik machen interessiert
habe. Und zwar so ganz klassisch. Ich habe als Jugendlicher, ich glaube schon mit 12 oder 13,
habe ich Kraftwerk gehört. Dann habe ich Mike Oldfield für mich entdeckt, Multi-Instrumentalist.
1977 oder 78 kam ja von Oldfield, glaube ich, die "Two Pillar Bells" raus. Und da habe ich mich
natürlich dafür interessiert, weil das für mich eine absolut hypnotische Musik war. Und ich habe
mich natürlich für ihn dann interessiert und habe relativ schnell erfahren, dass der sämtliche
Instrumente selber gespielt hat. Das fand ich spannend. Und dann kam relativ schnell hinzu
"Tangerine Dream" und dann mein Musikpapst bis heute, der leider ja schon inzwischen gestorben
ist, nämlich Klaus Schulze. Ich habe dann irgendwann Klaus Schulze entdeckt mit seinen
Klangkaskaden und da war für mich klar, du willst auch so was machen. Und dann habe ich tatsächlich
mit einem Kumpel zusammen, mit einem Schulfreund, wir haben uns beide Keyboards gekauft. Den habe
ich immer noch, einen SK-10 von Yamaha. Wer das kennt, das ist ein Symphonic Ensemble, heißt das,
glaube ich. Wer so Richtung Fafisa und diese Streichersounds von Jean-Michel Jarre denkt,
Jean-Michel Jarre war übrigens natürlich auch in meiner Jugend ganz groß, der ist klanglich schon
recht gut dabei. Und er hat sich von Casio so ein Keyboard gekauft, was auch so eine Rhythmusbegleitung
hatte. Und da haben wir tatsächlich in der Schule bei der Abschlussveranstaltung zwei eigene Stücke
aufgeführt. Hast du das noch, das SK-10? Ja, den habe ich. Der steht hier. Der steht auch bei mir.
Also ich nicht mehr im Einsatz, weil ich ein bisschen Angst habe, ehrlich gesagt,
den anzuschließen. Weil nicht, dass mir da die Elektrolytkondensatoren um die Ohren fliegen von
dem Ding. Ich meine, das Ding ist jetzt 40 Jahre alt, oder doch, 40 Jahre müsste das, über 40 Jahre
ist das Ding inzwischen alt. Aber das wird vielleicht irgendwann mal zu hören sein in
meiner Musik. Wobei natürlich, wenn man jetzt irgendwie, ich sag mal, so einen kleinen handlichen
Streichfett von Waldorf auf dem Schreibtisch, das ist auch nochmal was, als wenn man das hier so ein
großes sperriges Ding auf so einen Ständer da, Keyboardständer wuchtet, der kein Midi hat. Das
Ding hatte kein Midi, hat keine Anschlagdynamik und gar nix. Also, weiß ich nicht. Den SK-10
habe ich eigentlich nur noch aus historischen Gründen hier bei mir stehen. Sozusagen als
Möbelstück fürs Wohlzimmer zum net anschauen. Ja, also, ganz genau. Also den werde ich wahrscheinlich
auch nie verkaufen. Das ist einfach, auch wenn ich ihn aktiv wahrscheinlich nicht mehr nutzen
werde. Aber das ist so eine Kindheitserinnerung und so eine Jugenderinnerung. Das wird nicht
verkauft, das Ding. Ja, dann hatte ich ja, das kann man sich ja vorstellen, durch die Bank relativ
gute finanzielle Mittel zur Verfügung, sodass ich mir gebraucht einige Synthesizer kaufen konnte.
Zwischendurch war also von der Schulzeit bis eigentlich zur Bankzeit bei PC Player habe
ich eigentlich gelegentlich mal was gemacht. Also hobbymäßig rein. Ich hatte mir Anfang der 90er
die Korg M1 gekauft. Die habe ich übrigens auch noch. Die habe ich jetzt vor kurzem überhaupt
erstmal general überholen lassen. Da war eine Taste verbogen, was ich gar nicht gemerkt habe.
Die hat jetzt ein ganz schickes OLED Display und Batterien natürlich getauscht etc. Und die werde
ich in einem der nächsten Sachen, die ich machen möchte, auch wirklich prominent einsetzen.
Also kannst du die programmieren? Ja. Bist du einer, der das programmieren kann?
Ja, klar. Das ist eigentlich überhaupt nicht so schwierig. Man muss sich natürlich mit dem
Menüsystem vertraut machen von der M1. Und dann muss man sich vertraut machen, dass die
Synthesefähigkeiten von der M1 relativ beschränkt sind. Also das ist kein Prophet 5 oder sowas. Das
ist ein 12 dB Low Pass Filter mit eher so ein bisschen Mummflieger Sound. Ja, der dreht halt
ein bisschen die Höhen weg. Und die Höhenkurven sind jetzt auch nicht die snappiesten. Aber wenn
man sich dann erinnert, okay, das Ding kann Sounds stacken. Das ist ja ein 16-stimmiger
Synthesizer. Und wenn man dann sagt, okay, ich nehme jetzt einfach nur mal diese DWGS-Wellenform,
die ja auch in der M1 drin sind. Klammer auf, ich glaube, die hatten ihren Ursprung mal im DW8000
von Korg. Und man nimmt jetzt einfach mal vier Stimmen und verstimmt die einfach ein bisschen.
Dann hast du auch einen Schwurbelsound da drin aus der M1, der sich gewaschen hat. Also das ist
jetzt kein JP8000 oder so, keine Supersaw, die da rauskommt. Aber das ist trotzdem ein Sound,
wenn man den noch in der DAW ein bisschen verbiegt und da vielleicht noch ein paar Effekte drauf
setzt. Also mir bringt das Spaß. Ich glaube, die Korg DWGS-Wellenform, das ist so Korg's
JV1080. Die haben sie ja auch überall drin. Die haben sie ja sogar, glaube ich, noch in dem
ganz, ganz neuen MicroKorg 2.0 drin. Der jetzt demnächst dann hoffentlich mal lieferbar sein
wird. Das zieht sich auch durch die Geschichte von Korg. Du bist schon abnormal scharf auf den
MicroKorg, Thomas, oder? Jede Folge, seit der Vorstellung. Nein, nein, mir fällt das nur auf.
Und wo wir gerade einen ehemaligen Spieleredakteur haben, der müsste sich eigentlich auch von so einem
MicroKorg 2.0 begeistern können mit den Gamification-Features, die sie da reingebastelt
haben. Erstmal, wenn du einen … Achievements freischalten, stell dir mal vor. Okay.
Pass auf, wenn du einen Spieleredakteur aus den frühen 2000er auf Achievements ansprichst,
kann es sehr schnell passieren, dass dann die Decke geht.
Ich habe, glaube ich … Ich spiele natürlich heute immer noch, um ganz kurz darauf zu schwenken,
ich habe hier natürlich eine PlayStation 4. Eine 5er habe ich noch nicht, weil es noch keine
großartigen Spiele gibt, die mich interessieren. Aber ich habe, glaube ich, in der ganzen Zeit bei
einem einzigen Spiel mal eine Platinum freigespielt, weil ich das so toll fand,
das Spiel. Ansonsten interessieren mich diese Achievements echt Nase. Also gar nicht.
Also weder positiv noch negativ?
Weder positiv noch negativ.
Wie wert hast du denn das, dass jetzt ein, ich sag mal, ein Musikalienhersteller so was in seine
Geräte einbaut?
Gar nicht. Also ich kann das gar nicht, weiß ich nicht. Ich finde das einfach völlig uninteressant.
Ich weiß ja nicht, was die sich dabei gedacht haben, aber das klingt für mich so ein bisschen,
als wollten sie da jüngere Leute irgendwie ins Musikmachen reinziehen oder so motivieren. Ich
finde es natürlich auch nicht schlecht. Ich finde es einfach witzig, sag ich mal. Aber das ist jetzt
nichts, was mich irgendwie reizen würde, den Korg zu kaufen. Also ich habe ganz andere Korg
Instrumente, die bei mir auf der Einkaufsliste stehen. Ich sage nochmal, diesen Wavestate,
den finde ich ja nur wirklich ultra scharf. Ich versuche aber auch eine Gastherapie zu machen.
Das Gute bei dem Wavestate ist ja, dass man sich dann einfach mal kostenlos die Demo laden kann.
Ich habe mir alle drei von diesen Dinger da runtergeladen und habe sie ausprobiert. Das
kann ziemlich schnell dazu führen, dass man dann kein Gas mehr hat.
Das verstehe ich jetzt nicht. Wieso?
Ich sage mal so, das ist ja immer Geschmackssache, was da so hinten rauskommt.
Ja. Gerade bei diesen Plugins. Ich habe natürlich schon einige andere
Synthesizer ausprobieren dürfen in meinem Leben. Also mir gefallen genau diese drei Korg Synthesizer
leider gar nicht.
Das Agenda war bei mir früher gekommen, weil ich habe die gekauft und die Lizenzen sind leider
not for resale. Aber muss man dazu noch sagen, ich widerspreche Thomas, weil ich glaube tatsächlich,
dass die mit Knöpfen noch ein bisschen anders auf einen wirken können.
Ich hatte den Wavestate da mit Knöpfen und die Tastatur war übelst billig und auch ansonsten
hat sich der nicht gut angefasst. Das war allerdings die erste, das war die MK1 Version.
Ich weiß nicht, wie die MK2 Version jetzt ist. Die MK2 ist nicht besser. Ich habe die neulich mal
mal live gespielt. Das ist billig. Das ist einfach so hart am Budget kalkuliert, dass es gerade noch
beim Auseinanderschauen nicht direkt auseinander fällt. So à la Polymook.
Also doch auf einen Korg Micro Korg 2.0 warten und hoffen, dass der besser klingt.
Okay, das ist jetzt echt interessant, was ihr erzählt. Also den OP6, der interessiert mich nicht,
weil mich FM-Synthese nicht interessiert und den Modwave jetzt auch eher nicht so,
weil... wie heißt die Syntheseform noch? Wavetables. Ich schiele auf andere Synthesizer,
Klammer auf. Ich bin ein ganz großer Fan von Modal und ich bin im Moment ganz kurz davor,
dass ich mir so ein Argon 8 kaufe. Das wäre die einzige Ausnahme im Moment vom Gas,
weil ich spiele da so ein bisschen das Spiel "Was ich ansehe, gewinnt Macht über mich".
Ich habe mir schon so viele Videos angeguckt zum Argon 8. Der Cobalt, nee, Cobalt 8, der andere,
also das Pendant, ist ja eher so ein subtraktiver Synthesizer. Den hatte ich mal. War nett,
allerdings hatte zumindest in Version 1 ein scheiß Reverb und das ist bei mir eigentlich immer fast
schon so ein Genickbruch. Und dann war er halt einfach auch unglaublich empfindlich. Also dadurch,
dass das halt alles Encoder waren, sag ich mal so, Staub wollte der nicht, transportieren war
auch nicht so geil. Und dann war das Gerät halt irgendwie, Stichwort transportieren,
ich bin dann immer aufs Modul gegangen, weil der 8X irgendwie fast 20 Kilo gewogen hat. Und ja,
halt Metallgehäuse, Blechgehäuse, alles. Deswegen ist die Firma ja auch pleite gegangen. Die haben
zu billig verkauft für das, was da eigentlich qualitativ drin war. Aber bei den Encodern
haben sie wahrscheinlich irgendwelche 3-Cent-Dinger verbaut. Und das Problem war halt wirklich,
wenn du einen verloren hast, dann war der ganze Synth im Arsch.
Also ich hab da noch ganz andere Geschichten gehört zum Thema Mismanagement. Da gibt's so
einiges im Internet zu finden zu diesem Thema, wenn man danach sucht, was die Firma Modal angeht.
Also ich will dir jetzt nicht die Geräte ausreden, die sind sicherlich tolle Synthesizer.
Die sind so, ja. Also auch den Argon, den hatte ich mal live irgendwo vor die Nase gestellt
bekommen. Hab gefragt, könnt ihr mir einen Cobalt stellen, komm mit dem USB-Stick an, zack, Argon.
Ich muss jetzt kurz noch erwähnen, ich bin ja nicht Musiker im Sinne von,
dass ich großartig spielen kann. Ich sag mal so, ich versuche die Harmonien, das heißt versuche,
das funktioniert ja, finde ich, für mich hervorragend. Ich bin ja so, wenn ich mal so ganz
grob so ein Genre jetzt anpeile, bin ich ja so Ambient, Dub Ambient, so grob, ganz grob,
wenn man sich auch Richtung eben Tangerine Dream… Du bist ganz klar, ich hab mir ja deine Sache
angehört, du bist ganz klar, das ist mir vor allem, also bei dem ersten weniger, aber bei dem zweiten
Album ist mir das aufgefallen, du bist ganz klar, John Carpenter. John Carpenter. Danke. Und das
klingt sehr nach John Carpenter, also da ist viel von dem Flair drin, auch so von 80er Jahre Flair,
hast du sehr viel eingefangen und ich fand dein Sound Design sehr interessant. Also was da so an
Klängen durch meine Kopfhörer da mir in die Ohren schon reingeflogen ist, das fand ich faszinierend.
Und du hast, ich hätte jetzt nicht gesagt, dass du nicht spielen kannst, sondern mein Eindruck ist,
dass du die Musik so gemacht hast, wie ich sie nie machen würde. Und das fand ich schon als
Musiker schon sehr faszinierend, das dann zu hören. Also mir hat das Spaß gemacht, deine Sachen
anzuhören. Also dieser Hinweis auf John Carpenter, das geht mir jetzt gerade runter wie Öl. Weil,
also gerade das zweite Album, das "Anna Minaro" Album, da gibt der sechste Track, der heißt "Annan"
und als ich das Album fertig gemacht habe, habe ich mir die Tracks natürlich, ich habe die ja
insgesamt, glaube ich, mit Mixing und Mastering und vielleicht jeden Track 200 mal gehört, bis
der irgendwie so war, wie er war, wie er jetzt ist. Und bei dem "Annan" ist mir dann irgendwann
mal aufgefallen, das ist eigentlich von der Stimmung her irgendwo zwischen John Carpenter
und Terminator irgendwie sowas. Und ich habe das bloß nicht gesagt, weil ich ja als Künstler
irgendwie sage… Ich hätte jetzt gesagt "Jan Hemmer", aber… Ja. John Carpenter bist
Jan Hemmer, würde ich sagen. Okay. Aber das ist mir selber aufgefallen. Die Tracks sind aber nicht
darauf gemünzt. Also das hatte ich nicht im Kopf, als ich das gemacht habe. Die Tracks sind wirklich
so entstanden, dass ich einfach irgendeine Musik gemacht habe und gedacht habe "Oh, das klingt hübsch,
das benutzt du jetzt mal." Und das klingst du auch "Oh, das klingt auch hübsch, das spielst du da
jetzt mal ein?" Also so wie alle Musiker. Quasi, ja, genau. Und also das war jetzt nicht so… Ich
bezeichne mich jetzt auch mal nicht als Produzenten, sondern wirklich als Musiker. Auch wenn ich jetzt
vielleicht nicht spielen kann. Ich habe mir zum Komponieren dieses originale Arturia Keystep gekauft.
Ich habe zwar hier die M1, die ist aber im Moment nicht aufgebaut. Ich wollte aber einfach ein
kleines Keyboard haben, womit ich einfach mal einspielen kann. Das ist auch so eine Sache. Ich
mag das eigentlich nicht auf der Piano Roll in der DAW, da die Noten hin und her zu schieben,
sondern ich spiele das schon ein. Aber ich will keine Musiker beleidigen, wenn ich jetzt live
auftreten würde. Das wäre, glaube ich, eine Katastrophe. Also das muss nicht unbedingt sein.
Aber das wird dann natürlich hinterher mal ein bisschen korrigiert. Ich versuche auch,
möglichst in der Musik keine Quantisierung zu verwenden, sondern immer so per Hand quantisiert
dann so ein bisschen, wenn das nicht gepasst hat. Oder einfach normal einspielen. Das klingt
jetzt so überbordend, aber ich versuche, diesen human touch ein bisschen mit drin zu behalten.
Nicht beim Rhythmus natürlich und nicht beim Bass. Das muss wirklich straight sein bei mir. Aber dann,
wenn ich da improvisiere, irgendwelche Melodien, Klammer auf, Klaus Schulze, Klammer zu, da versuche
ich das einfach so zu lassen, wie das halt ist. Ich fand das zweite Album, also das war jetzt
nicht bei jedem Stück so, aber bei dem Opener von dem zweiten Album, ich fand das sehr filmisch.
Hast du das so im Kopf gehabt beim Komponieren, dass du dachtest, hey komm, ich mache jetzt hier
ein bisschen Vogelgezwitscher und dann ein bisschen mit Meeresrauschen rein. Hast du da
so eine Filmszene im Kopf gehabt? Nein, gar nicht. Auch da, also der Opener ist ja das Morn,
der Track, die 12.30 geht da glaube ich. Und das ist ein ganzer Kinofilm. Quasi, ne? Ja,
du hast da als Handlung einen kompletten Kinofilm reingepackt. Das fand ich so faszinierend. Wie
gesagt, auch vom Sounddesign her. Du hast da sehr filigrane Töne drin, die halt an Möwen
gekreisch erinnern und noch so viele andere kleinen Details. Das ist wie so ein Gemälde,
was man sich anhören kann. Ich habe das, wie gesagt, überhaupt nicht geplant. Alles,
was du hörst in diesem Track und auch in allen meinen anderen Tracks, bis auf die Intermissions,
die sind schon ein bisschen mehr mit Blick auf "Jetzt muss mal was anderes passieren". Aber
alle anderen Tracks sind tatsächlich entstanden aus dem reinen Gefühl raus, aus dem reinen Moment
raus. Ich habe dieser Opener, der Morn, da ist relativ am Anfang setzt so eine hauchige Melodie
ein. Und das war einfach ein Experiment. Ich hatte da relativ neu den Pendulate von Newfangled Audio,
die werden ja über Eventide vertrieben. Den hatte ich mir einfach mal runtergeladen,
weil das ja ein freier Synthesizer ist. Ich habe mit dem ein bisschen rumgespielt und habe dann
diesen Sound bekommen und habe dann diese Melodie gespielt und habe gedacht, oh, das klingt ja cool.
Das klingt ja echt heftig. Ich sage das jetzt mal so, ich war selber überrascht, wie das dann
klingt. Und dann hatte ich diesen Track da in der DAW, also diese Melodie, und habe im Nachhinein
erst angefangen, jetzt machen wir da mal ein Pad drunter. Pads übrigens Talmod von Talsoftware.
Und machen noch einen Bass rein, übrigens auch Talmod. Und diese Möwen, auch Talmod. Ich setze
den relativ häufig ein. Übrigens alle Sounds selber gebaut. Nebenbei bemerkt, ich benutze keine
Presets, sondern bei mir entsteht das aus dem, also dieser Spaß, die Musik zu machen, entsteht
quasi aus dem Sounddesign, dass ich mich hinsetze und Sounds programmiere. Und irgendwann habe ich
mal den Bass darunter gesetzt, Talmod. Habe dann noch so einen Rhythmus gesetzt, das war jetzt
nicht Talmod, sondern da gibt es einen freien Drumsampleplayer, der heißt Citala. Den finde
ich sehr, sehr, sehr angenehm. Ganz, ganz einfache Software, ohne gar großartig mit Klang, hat aber
ein paar Klangformungsmöglichkeiten, die ich dann eben auch einsetze mit Automation in der DAW,
etc. Und damit ist alles gemacht, also in dem Ding. Aber es ist wirklich rein klanggetrieben.
Das wollte ich gerade fragen, ich fand, wo ich vom Sounddesign sprach, ich fand auch die
Percussions haben mir sehr gefallen. Es klingt nicht so, wie, es klang so ein bisschen wie eine
TR an einigen Stellen, aber dann doch irgendwie nicht so. Und ich dachte so, wow, wenn so die
Hi-Hats so ganz weit oben in den Höhen so vor sich hin zizzeln, wie man so schön sagt, das fand ich
sehr schön. Ich habe versucht, die Sounds, das sind ja Samples, die im Citala drin sind, und man
kann die aber eben verändern. Die haben da einen primitiven Kompressor drin, die haben da einen
primitiven One-Knob EQ drin, mit dem man mal ein bisschen was machen kann, aber man dreht einfach
mal drumrum und hört sich dann an, oh, was kommt denn dabei raus. Die ursprünglichen Samples sind
aber tatsächlich, glaube ich, eine 808, die da drin sind. Zumindest heißt das Sample Set,
das heißt irgendwas mit CR 808 oder so. Ja, da hast du die sehr effektiv bearbeitet,
dass es halt eben doch nicht so klingt, sondern nur irgendwie. Und es passt alles sehr homogen
zusammen. Also das Sounddesign ist dir wirklich gelungen, ich fand das wirklich gut gemacht.
Vielen lieben Dank. Ich denke selber oftmals darüber nach, wie das passiert. Das ist nicht
bewusst gemacht, aber ich glaube, das hat damit zu tun, dass ich mich auf ganz wenige Synthesizer
bei diesem zweiten Album konzentriert habe, nämlich auf den Talmot. Peter Grandl von Amazona,
ich bin ja ganz im Vorrang von Amazona, bin ich ja relativ aktiv, der hat den, glaube ich,
mal 2019 vorgestellt. Ich habe den sofort gekauft, ich habe den gesehen, ich habe gar nicht großartig
gelesen, sondern ich habe gesehen, oh hoppla, das ist so ein halbmodularer Synthesizer,
wo man auf dem Bildschirm Strippen ziehen kann und sofort gekauft. Bis zu dem Zeitpunkt hatte
ich übrigens überhaupt keine Musik mehr gemacht. Also ich hatte einfach gemerkt,
oh du hast da Lust drauf, das zu machen und dann habe ich mir den gekauft und habe erst mal ein
Jahr lang wirklich nur Sounds geschraubt, also wirklich nur diesen Synthesizer kennengelernt.
Und dann ist das erste Album entstanden, das Iran Amona EP. Und auch beim zweiten Album ist
jetzt wirklich Talmot, Talmot, Talmot, Talmot, Talmot, Talmot, Talmot, Talmot, Talmot und da
kommt erst mal eine Weile nix und dann kommen noch drei andere Synthesizer, nämlich der erwähnte
Pendulate von Newfangled. Ich habe eingesetzt den Dreamsynth von Cherry Audio, den liebe ich auch
sehr. Den habe ich mir auch sofort gekauft, als der rauskam, als ich gesehen habe, dass der eine
String-Sektion drin hat, unabhängig von dem eigentlichen Synthesizer. Also für mich ist das
die absolute Pad-Maschine, also für Hintergrund-Sounds eben. Und dann habe ich noch einen
kleinen, freien Synthesizer eingesetzt, den Nettle. Der zeichnet sich dadurch aus, dass er so ganz
glasige, flirrende, überschlagende Sounds erzeugen kann. Das hört man in dem Opener, also in dem
Morn, auch ganz am Anfang. Das sind diese Möwen und dann gibt es da noch so einen zweiten Klang,
so einen ganz glasigen Sound im Hintergrund. Und das ist mit dem Nettle gemacht. Und das waren
sie, das waren die vier Synthesizer. Mit diesen vier Synthesizers das ganze Album gemacht.
Das erklärt auch, warum das Ganze an 80er Jahre schon kam und erinnert. Das sind ja noch teilweise,
hier ich gucke gerade hier bei Cherry Audio, "A Dream Synth" was schreiben sie? "Cherry Audios
Dream Synth is a tribute to the celebrated hybrid analog-digital synthesizers of the mid-to-late
90s/80s." Wobei, wenn man sich die Oberfläche anguckt, das sieht schon ziemlich mächtig aus,
das Teil. Ist aber relativ einfach. Also der hat vier LFOs, Entschuldigung, Quatsch, sechs LFOs,
die man beliebig verteilen kann. Auch wenn drei LFOs optisch den Oszillatoren zugeordnet sind.
Dann hat er aber zum Beispiel nur einen Filter. Das finde ich sehr schade. Der Talmot hat zum
Beispiel zwei Filter. Da kann man wesentlich mehr machen mit dem Talmot. Hat aber auch nur zwei
Höhlkurven. Finde ich auch sehr schade. Das Spannende ist dann, dass man die Modulation…
Drei? Ach nee, stimmt gar nicht. Doch, drei. Er hat drei Höhlkurven. ADCR1, ADCR2 mit Talmot.
Nee, nee, nee. Ich war beim Dream Synth. Ach so, okay. Der Dream Synth hat nur zwei Höhlkurven.
Also das alles, was ich gesagt habe, bezog sich gerade auf den Dream Synth. Und was spannend ist,
dass man die Effekte von dem Dream Synth auch modulieren kann aus dieser Modulationsmatrix.
Wobei er, glaube ich, gar keine Modulationsmatrix hat. Also da muss man direkt zuweisen. Aber,
um nochmal auf den Sound des Albums zurückzukommen, das kann eigentlich nicht am
Dream Synth liegen, weil der Dream Synth ist nur punktuell in zwei Tracks eingesetzt. In dem Opener
ist er gar nicht drin. Das ist alles, wie gesagt, Talmot, Talmot, Talmot. Ich sag's wieder,
dein Sounddesign ist einfach auf den Punkt. Okay, dankeschön. Und das zweite ist natürlich,
vielleicht jetzt um ein kleines Geheimnis zu verraten, was ich gemacht habe. Ich gucke mir
ja ganz viele YouTube-Videos an und ich habe auch keine Berührungsängste. Meine Berührungsangst ist
lieber bei YouTubern, wenn die zu hibbelig werden, also irgendwie zu cool sein wollen,
dann will ich das nicht sehen. Aber ich kenne natürlich, also wir Elektroniker kennen den
Kanal vielleicht nicht so sehr, aber ich bin ganz großer Fan von "Produce Like a Pro",
dem Kanal, Warren Huard. Und Warren Huard ist in Los Angeles, glaube ich, und macht Rockmusik,
also als Produzent und Mischer und Indie-Singer-Songwriter und so weiter. Also so in die
Richtung geht er. Das hat so gar nichts mit der Musik zu tun, die ich mache, aber ich bin immer
sehr hellhörig, wenn er Tipps gibt, wie man mischt. Und einer der Tipps war, also er benutzt
halt Pro Tools und er kommt halt auch von den SSL-Pulten, diese riesen Dinger, die es so gibt.
Und wir heute in den DAWs machen uns ja überhaupt keine Gedanken mehr, wir können ja 20 Instanzen
von irgendeinem Hall einsetzen oder so. Und das habe ich nicht gemacht, sondern ich benutze
übrigens so Reaper ganz nebenbei. Und ich habe mir zwei Kanäle gemacht in Reaper, eine mit einem
kurzen Hall und eine mit einem langen Hall. Und da wirklich ganz klassisch dann von den anderen
Tracks Anteile reingegeben und eben in diese Hallräume gegeben. Und der Hall ist auf dem ganzen
Album auch derselbe, also natürlich mal mit unterschiedlichen Einstellungen. Aber das ist
der Valhalla DSP Vintage Verb, den habe ich eingesetzt, den habe ich für mich entdeckt damals,
als ich losgelegt habe. Und der ist jetzt auf diesen beiden Alben im Einsatz. Und auch das,
glaube ich, dass das dazu beiträgt, dass das so ein etwas kohärenterer Sound ist auf dem Album.
Das mag sein, ja.
Martin meinte ja vor ein paar Ausgaben auch mal, er hätte eigentlich nur den. Den und glaub ich
irgendeinen anderen Valhalla. Wozu brauche ich Valhalla?
Es gibt dann noch den Super Massive, oder wie das Ding heißt, kostenloser. Aber das ist ja eher
Delay und Granular als...
Nee, nee, der kann auch Hall. Also Super Massive ist ja eher so, wenn der Kollege da einen
Algorithmus verkackt, schiebt er den rüber. Und dann ploppt er im Super Massive aus.
Das stimmt, ja. Und dann ist natürlich, wie gesagt, ich kann es immer nur wieder sagen,
Talmod, Talmod, Talmod, Talmod. Der ist halt überall im Einsatz. Also wer sich mal den
dritten Track anhört, das Ran, der ist Talmod only. Alle Sounds, die man in diesem Track hört,
sind mit Talmod gemacht. Selbst diese haukenartigen Drums, die man am Anfang einsetzt,
das ist alles Talmod, komplett. Und ja, die werden auch so eine gewisse Klangästhetik haben,
diese Synthesizer. Im Moment wüsste ich gar nicht, also bei meinem jetzt in Entstehung
befindlichen dritten Album wird genau diese Konfiguration wieder eingesetzt werden,
bis auf den Hall. Den Hall habe ich ausgetauscht, weil irgendwann wird es mal langweilig,
man will ja auch mal was anderes verwenden. Ich habe den jetzt, den LX24 von Arturia,
der ist in der FX Collection mit drin, die ich mir gekauft habe. Und da habe ich gesagt,
den probierst du jetzt einfach mal aus. Das ist ja eine Emulation von dem Lexicon 224,
glaube ich. Und da habe ich mir gedacht, okay, das probierst du einfach mal aus. Und bisher
bringt das Spaß. Klingt auch tatsächlich ein bisschen anders. Also es ist nicht so,
dass die alle irgendwie gleich klingen, sondern ich kann das ja nur so aus, ich bin jetzt ja kein
Profi-Produzent und Profi-Musiker. Ich fange ja erst gerade an mit meiner, ich sag mal,
Musikkarriere. Und das sind so die Sachen, die ich jetzt selber erfahre, wenn ich mal genau
hinhöre, dass eben durchaus der LX24 ganz anders klingt als der Vintage Verb von Valhalla. Das
finde ich spannend. Das ist einfach spannend, dieses Rum-Experimentieren. Ja, vielleicht ein,
was ich total spannend finde, also was überhaupt so einer der Antriebe ist. Das eine habe ich schon
erwähnt, nämlich dieses Klang basteln. Also, dass ich wirklich daherkomme, dass ich mir den
Teilmod schnappe oder den DreamSynth und dann baue ich mir ein Pad und fahre da total drauf ab,
stacke das vielleicht nochmal mit einem zweiten Synthesizer, dass da im Hintergrund schon mal
was rumschwurbelt. Und dann haue ich da ein Beat drüber. Also gut, bei Dub und so weiter jetzt
nicht so irgendwie so ein Techno-Ding, was das kaputt haut, sondern meine Kicks sind ja eher
so ein bisschen gedämpft, sag ich mal, ganz bewusst. Und dann finde ich das eigentlich schon
cool. Und dann geht das halt weiter. Aber das zweite ist, dass ich mich tatsächlich versuche,
ganz bewusst zu beschränken in dem, was ich zur Verfügung habe. Also meine letzte Zählung waren,
glaube ich, 25 VSTs, die ich hier installiert habe, und Synthesizer, von Effekten ganz zu
schweigen. Und ich habe hier zwölf Hardware-Synthesizer rumstehen, die im Moment alle
null im Einsatz sind. Die werden überhaupt nicht eingesetzt für die Musik, die ich gerade auf den
Alben mache, weil ich das irgendwie total geil finde, wenn ich das jetzt mal so sagen darf,
aus minimalistischen Mitteln das Maximale herauszuholen. Und ich kann das jetzt nicht
richtig sagen, weil ich ja die Musik selber gemacht habe, aber wenn die Leute sich jetzt
die Musik anhören und mal ernsthaft in sich gehen, ich glaube nicht, dass die sagen werden,
dass das alles derselbe Synthesizer ist, der da in sechs oder acht oder zehn Instanzen im Einsatz
ist. Also ich habe es mir ja angehört und ich habe ganz bewusst da für mich keine Wertung
irgendwie reingebracht, so "ja, mit welchem Synthesizer hat er das jetzt gemacht" oder so,
sondern ich habe rein in die Musik versucht, mich rein zu versetzen, habe reingehorcht,
habe auf Details geachtet, was kommt mir da entgegen, wie wirkt das auf mich,
wo trägt mich das hin, weißt du? Und letztendlich ist es mir persönlich, mir ist es piepegal,
ob das jetzt jemand mit einem Software- oder mit einem Hardware- oder mit einem Wetware-Synthesizer
gemacht hat. Es kommt immer darauf an, was wollte mir der Macher, der Musiker, was versucht er da
emotional rüberzubringen und ich glaube, dass mir das ganz gut gelungen ist.
Dankeschön. Ich bin auch selber, ich habe das ja gesagt, also die Tracks sind ja, ich habe die ja
200 mal bestimmt gehört, beim Komponieren hört man die immer und immer wieder und dann geht es
ans Mixing, super spannend übrigens, weil ich habe, wie gesagt, ich habe das ja alles nicht
gelernt, ich bin ja kein Toningenieur oder so, ich habe wirklich gemerkt, dass es auf winzige
Dezibel-Unterschiede in den Tracks ankommt, also teilweise 0,3 dB oder so, entscheiden über Erfolg
oder Niederlage, ob das funktioniert oder nicht funktioniert und dann natürlich auch, dass man
die Lautstärke-Verhältnisse während des Tracks dynamisch anpasst, also dass man mal wieder
Lautstärke hochfährt oder wieder zurückzieht etc. Das war super spannend für mich, also das alles
zu lernen, auch hier wieder "Produce like a Pro" wird dort auch erwähnt und dann probiert man das
einfach mal aus in seinen eigenen Tracks, dass man das macht und aber ich, wie gesagt,
ups, Entschuldigung, und dann natürlich das Mastering, ich weiß, man soll das Mastering
nicht selber machen, man soll das jemandem übergeben, auf der anderen Seite habe ich mir
gedacht, du probierst das jetzt einfach und beim Mixing und Mastering waren bei mir eigentlich
ganz einfache Vorgaben. A) Alles soll zu hören sein in den Tracks, also jedes Instrument soll zu
hören sein, soll auch irgendwie seinen Platz haben und B) Die Lautstärke-Verhältnisse sollen irgendwie
bei -16 LUFS-E liegen. Das hatte ich mir mal so ausgesucht, weil wenn ich das dann irgendwie
vielleicht mal doch zu einem Streaming-Dienst gebe, im Moment ist es ja in Anführungszeichen
nur auf Bandcamp, aber wenn ich das mal in andere Streaming-Dienste gebe, dass es da dann keine
Probleme gibt. Das waren die beiden Anforderungen und das war's schon. Meine Musik ist auch ein
bisschen, wenn ich das vergleiche mit anderen Musikstücken, ist ein bisschen leiser, also
andere sind eher so bei -14 LUFS-E. So, jetzt habe ich die Tracks ja 200 Mal gehört und das klingt
jetzt vielleicht ein bisschen überheblich, aber ich weiß nicht, wie es anderen Musikern geht,
ob das denen zum Hals raushängt, wenn die so einen Track gemacht haben, aber ich selber mag
meine eigene Musik. Ich höre gerne mal wieder diesen Mon, den Opener oder das Anan, wo du ja
vorhin gesagt hast, das ganze Album erinnert dich so ein bisschen an John Carpenter und Anan ist ja
für mich selber, dass das so ein bisschen John Carpenter Richtung ist. Ich höre das wirklich
gerne und vielleicht sind da jetzt Hörer dabei, ja, ja, der sagt das nur so. Nee, nee, das ist
wirklich Musik, die ich mag. Ist das nicht eine der Grundvoraussetzungen, wenn man selber komponiert,
dass man seine eigene Musik mag? Gibt es Leute, die Musik machen, die ihre eigene Musik nicht
mögen? Jupp, es kommt ein bisschen drauf an. Also ich sage so, das Zeug, was ich halt höre und mag,
das ist da, wo ich mir halt denke, ja, das würde ich mir jetzt auch anhören, wenn es nicht von mir
wäre, aber das sind bei mir so vielleicht so 20, 30 Prozent. Der Rest ist Kollateralschaden. Aber
da ist dann auch mal die Frage, willst du konkret was fertig kriegen oder willst du konkret was…
Ja gut, okay, wenn man davon leben muss und wenn man halt Werbejingles macht…
Nee, nee, nee, es hat überhaupt nichts mit dem Leben zu tun. Ich betrachte das auch völlig
separat. Ich würde sogar sagen, von dem Zeug, was ich tatsächlich beruflich auch schon gemacht habe,
die paar Dinge, da war vieles deutlich näher an Sachen, die ich selber hören würde. Das eigene
Zeug ist das, was eigentlich meistens relativ krass abweicht, wo ich mir auch denke, das ist
so weit weg von dem, was du eigentlich magst, aber es ist halt das, was du machst. Und wenn
dazwischen eben so ein paar geile Ideen sind, die einfach tatsächlich auch verfolgen, so die
Hooklines, das sind dann meistens auch so die Momente, die dann davon übrig bleiben, wenn man
den ganzen Rest schon wieder irgendwie über Bord geworfen hat. Aber das findet sich auch eher nach
so einiger Zeit. Also ich mag es, wenn die Sachen irgendwie zwei, drei Jahre kalt stellen und wenn
ich sie mir dann quasi irgendwie wieder ausbuddel oder mich einfach dran erinnere, dann weiß ich,
dass das halt gut ist. Aber das Allermeiste dazwischen, das ist so Füllmaterial, das passiert
ein bisschen. Und meistens fließt es dann kurz vor dem, ich sag mal so, bei der nächstbesten
Überarbeitung auch wieder raus. Aber das ist halt das, was man im Moment gerade wieder fühlt.
Da sagst du gerade was Interessantes. Wie ist das bei dir, Henrik? Wenn du anfängst zu
komponieren, ist das bei dir so ein Durchgang? Ich mache jetzt, keine Ahnung, 20 Tracks, dann
höre ich mir das durch, suche davon die zehn Besten aus, die werden dann gemastert. Oder bist
du eher so einer, so wie ich zum Beispiel, der fängt irgendwie drei völlig unterschiedliche
Alben an, macht dann so bei bestimmten Gelegenheiten immer mal ein bisschen was dazu,
vielleicht mal in einem einen Track, vielleicht mal in einem anderen Track und schafft es aber
doch irgendwie hinterher so was homogenes zusammenzustellen, dass man dann halt schon
von den einzelnen Projekten in sich geschlossen sprechen kann. Oder wie ist das bei dir?
Im Prinzip beides. Schon, dass ich viele Tracks mache und die dann im Laufe von einem relativ
langen Zeitraum fertig stelle. Wenn ich loslege, wie gesagt, ich habe einfach Lust,
erstmal ein Sound zu schrauben und dann spiele ich irgendwas auf dem…
Also Sounddesign steht bei dir ganz am Anfang?
Ja, fast immer. Also eigentlich bei allem, was ich bisher gemacht habe, war das Sounddesign
am Anfang. Bis auf "Far Out Is Peace" auf Iran Amona. Das ist ein ganz, ganz alter Track von
mir, den ich aber nochmal neu eingespielt habe, weil ich den damals, der hat gerauscht wie verrückt,
den musste ich nochmal neu machen. Der ist auch mit dem JV-1080 und das ist ein Presetsound,
den ich aber verändert habe. Also da kein Preset verwendet, aber egal. Aber alle anderen beginnen
tatsächlich mit Sounddesign und zwar auch eher so aus der technischen Sicht. Ich meine,
Softwareentwickler, ich bin Softwareentwickler, also ich interessiere mich natürlich auch für
die Technik von dem Ganzen. So dass ich sage, so, jetzt machst du mal ein Pad mit, keine Ahnung,
du legst jetzt mal drei Teilmods übereinander, die da vor sich hinschwurbeln, die auch vielleicht
noch im Stereo-Bild nach links und rechts wandern und zwar nicht alle gleichzeitig,
sondern in unterschiedlichen Geschwindigkeiten. Also dass du im Klangbild schon mal so ein Gewaber
hast, sag ich mal. So mal als Idee. Und dann kommt halt ein bisschen was dazu. Dann kommt
der nächste Sound. Die Lead-Sounds sind ja meistens dann eher, wenn man so ein ganz komplexes Pad hat,
dann sind die Lead-Sounds ja, da langt eigentlich ein Sägezahn mit Hal dahinter. Also das ist schon
völlig ausreichend. Aber das steht auf jeden Fall am Anfang. Und dann mache ich da so ein,
zwei, drei Stunden vor mich hin. Dann habe ich da so ein paar Ideen auf der Festplatte und dann
bleibt das erst mal liegen. Dann höre ich mir das am nächsten Tag nochmal an und denke mir dann so,
oh ja, das war gar nicht schlecht. Oder ich denke mir so, oh wei, da hast du dich ja in irgendwas
verrannt jetzt irgendwie. Klammer auf, Zitat Klaus Schulze, Klammer zu. Also es bleibt erst
mal eine ganze Weile liegen. Ich habe jetzt gedanklich das dritte Album schon fertig. In
der Praxis sind es eigentlich nur Hintergrund-Pads gerade, die da auf der Festplatte liegen. Aber
die ich einfach mal angelegt habe, weil so als Erinnerungshilfe. Ich habe jetzt im letzten Monat
zum Beispiel gar nichts mehr gemacht, weil ich privat auch anderweitig gedanklich beschäftigt
war. Ich brauche immer schon so ein bisschen so einen Anschub. Und dann dauert das wirklich,
kann ein Track tatsächlich brutto ein halbes Jahr dauern, bis ich den mal fertig habe. Netto sind
es dann wahrscheinlich eher so, ich sag jetzt mal, zwei, drei Tage. Also wenn man einen Acht-Stunden-Tag
zugrunde legt, also vielleicht so 16 bis 24 Stunden, dann ist so ein Track fertig.
Ich finde diese Vorgehensweise von dir mit der Reduktion "reduced to the max", das klingt blöd,
wollte ich jetzt eigentlich gar nicht sagen. Ich wollte sagen, dass diese Reduktion finde
ich eigentlich ganz sympathisch, weil ich eine ähnliche Arbeitsweise habe. Also ich habe hier
in meinem kleinen Home-Studio, ich habe hier einen großen Schrank, wo die ganzen Geräte alle drin
sind. Da sind sie auch einigermaßen verstaubt geschützt. Und dann hole ich mir halt immer so
ein, zwei, manchmal auch drei Geräte und dann arbeite ich erst mal eine Weile mit denen. Also
ich kann das durchaus nachvollziehen, weil man sich dann so auf das Wesentliche, auf den Klang
und auf das Instrument einlassen kann und das auch wirklich dann rausarbeiten kann. Also ich
hatte zum Beispiel mal ein Setup, mittlerweile habe ich den nicht mehr, aber ich hatte mal
einen Korg Arp Odyssey. Ich hatte dazu noch so ein, zwei Effektpedale, Gitarrenpedale. Und das
habe ich aber dann wirklich so für, ich glaube, für anderthalb oder vielleicht sogar für zwei
Alben einfach mal benutzt. Und dann, ja, also ich kann das gut nachvollziehen. Es ist irgendwie,
es ist halt eine Herausforderung, wenn man sich selber so limitiert, aber andererseits ist es
auch irgendwie befreiend, weil du irgendwann kannst, beherrschst du das Teil dann so blind,
dass du einfach genau weißt, du musst jetzt hier dran drehen, dann passiert das und das und du
denkst da gar nicht mehr darüber nach, das ist dann schon so in den Muskeln schon so drin,
dass du einfach das automatisch dann machst. Und das ist eigentlich der ideale Zustand,
um sozusagen die Musik dann einfach fließen zu lassen. Genau, so empfinde ich das auch. Also
das ist exakt genauso. Ich müsste jetzt gar nichts mehr dazu sagen. Mir ist aufgefallen,
als ich eben in der Bank gearbeitet habe und relativ viel Geld zur Verfügung hatte,
habe ich mir wirklich einen Synthesizer nach dem anderen gekauft. Auf dem Gebrauchtmarkt. Ich hatte
zum Beispiel mal ein EX-5R hier, also dieses Yamaha Schlachtschiff als Rack. Ich hatte mal
einen, vielleicht, der ist relativ unbekannt, die Firma nannte sich Marion. Das war die Firma von
Tom Oberheim, als er seinen eigenen Namen nicht mehr verwenden durfte. Und der Synthesizer war
der MSR-2 und das ist quasi so die weitergedachte Version vom Matrix 1000. Wollte ich gerade sagen,
das ist die weitergedachte Version vom Matrix 1000. Genau. Ganz genau. Schöner Flächenleger.
Absolut, aber ich hatte hier so viel Kram, dass mich das eigentlich erdrückt hat. Das war der
Zeitpunkt, wo ich gar keine Musik mehr gemacht habe. Und dann habe ich auch ganz viele Geräte
wieder verkauft. Eben den MSR-2 habe ich wieder verkauft, weil ich gemerkt habe, ich mache da
einfach nichts mit. Andere Geräte habe ich behalten. Ich habe zum Beispiel noch einen
Ultra Proteus. Die Programmierung ist ganz genau. Mit den Z-Plane-Filtern. Ganz genau. Und wenn man
sich da mal reinfuchst in diese Z-Plane-Filter und in Erinnerung behält, das Ding ist ja 32
stimmig, aber der kann ja auch Sounds stacken. Und wenn man dann Sounds übereinander legt mit
verschiedenen Z-Plane-Filtern, das ist eigentlich auch die Wahnsinns-Padmaschine. Also das sind so
Synthesizer, die reizen mich technisch auch einfach. Deswegen habe ich den behalten und
den Marion, der hat mich irgendwie… Klar, da ist natürlich dieser Afrika-Sound von Toto,
logischerweise drauf. Aber ich verrate jetzt auch mal, und jetzt werden wahrscheinlich auch
einige Leute ganz böse auf mich werden, wenn ich das jetzt sage. Mich reizen analoge Synthesizer
so gut wie gar nicht. Ich weiß nicht warum. Ich finde die Sounds, also wenn man jetzt so sagt,
Minimoog, Prophet-5, Jupiter-8, was haben wir denn noch? ARP 2600, Memorymoog, etc. Diese
ganzen Schlachtschiffe. Mich reizen die überhaupt nicht. Und jetzt nicht falsch verstehen,
natürlich sind das supergeile Synthesizer. Wenn man sich die 80er-Jahre Popmusik anhört und
New Wave und Neue Deutsche Welle und so weiter, was die da rausgeholt haben aus diesen Geräten,
das ist der Wahnsinn. Nur eben nicht für mich. Ich finde digitale Synthesizer viel,
viel spannender für mich. Also ich habe hier auch nur zwei analoge Synthesizer. Der eine ist der
Puls 1 von Waldorf. Das gehört auch zu dem Synthesizer-Park, den ich wahrscheinlich nie
verkaufen werde. Und dann bin ich ja so ein bisschen am reindenken in Euro-Rack. Aber ich
traue mich noch nicht damit anzufangen, weil das tut immer den Bankkonto nicht so richtig gut.
Das war's dann mit der Musik, warte, du musst nicht sagen.
Genau. Ganz genau.
Du hast ein gutes Mittel dagegen. Kennst du VCV-Rack?
Ja, natürlich. Da kriegst du ja schon mal so einen Eindruck, was dich da erwartet.
Ja, ob ich mir sowas zulegen würde? Im Moment absolut nicht. Das sind nur Gedankenspiele.
Aber was ich mir tatsächlich gekauft habe, um mal so in Euro-Rack reinzuschnuppern,
das ist der Pittsburgh Modular Tiger. Der steht hier bei mir. Und mit dem habe ich auch großen
Spaß. Ich merke bloß irgendwie, so richtig passt der auch nicht in meine Musik rein. Das ist
natürlich Quatsch.
Kann ich so gut nachvollziehen. Ja, ja, doch. Es ist schon so. Es gibt so Traum-Synthesizer. Ich
habe so meine Erfahrungen da auch gemacht. Ich sage nur Intelligel, Cascadia.
Okay, das sagt mir jetzt nichts. Das ist ein Modul, oder?
Nein, das ist ein semi-modularer Synthesizer von Intelligel. Die sind ja eigentlich Euro-Rack
Hersteller. Und die haben halt einen kompakten semi-modularen rausgebracht.
Ah, okay.
Sozusagen vorgepatcht. Das hat aber die ganzen Patchboxen ausgeführt. Ist so ein bisschen
aufgebaut wie so ein klassisches Euro-Rack System. Nur halt ein einziges großes, dickes Modul.
Ist entsprechend kostspielig. Und ich fand den total geil, als der rauskam. Und wollte
den unbedingt haben. Und ich habe mir dann tatsächlich vor einigen Monaten den Spaß
gegönnt. Habe dafür alles Mögliche verkauft. Und habe dann ziemlich schnell nüchtern festgestellt,
dass ich den Sound gar nicht verwenden kann in meiner Musik. Und mir das gar nicht so gut gefällt.
Sehr schön.
Hat aber den schönen Nebeneffekt, dass ich hier mal wirklich alles abgespeckt habe. Und
mittlerweile so relativ, also auf 12-Synthesizer komme ich nicht mehr. Das ist mir doch deutlich
weniger jetzt. Und das ist auch gut so. Soll auch so bleiben.
Ja, ich habe, wie gesagt, den Tiger habe ich mir gekauft. Nicht, dass wir uns falsch verstehen.
Ich finde, ich habe großen Spaß mit dem Tiger.
Der ist ja gut.
Genau. Also nur, ich komme nicht an den Punkt, dass ich tatsächlich mal das Ding in der Musik
einsetze. Wobei natürlich, wenn ich jetzt mal so Ambient Richtung gehe und DubAmbient,
da setzt halt ein Hall und Delay hinter und schon hast du irgendwas, was du im Ambient
einsetzen kannst. Und was dann auch interessant klingt bei dem Synthesizer. Und dann drehst du,
während du das spielst, noch ein bisschen an den Reglern rum. Der Tiger hat ja dieses ganz
tolle Feature. Eins der tollen Feature, was mir sofort aufgefallen ist. Dieses Morphen der
Wellenformen. Und dieses, wie nennt man das, wenn die Wellenform abgeschnitten wird und quasi
gespiegelt wird? Wavefolding?
Abgeschnitten wird und gespiegelt wird?
Nee, nee, nee. Das war falsch erklärt. War falsch erklärt.
Also Wavefolding ist einfach, wenn die Wellenform gefaltet wird und dann kriegst du halt diese
fiesen Obertöne halt mit rein.
Genau. Ich meinte Wavefolding. Ich meinte, das andere war falsch erklärt. Und da einfach ein
bisschen rumdrehen an den Reglern. Also das ist schon echt cool, das Ding. Das bringt schon
wirklich echt richtig Spaß. Ja, das sind so die beiden analogen Synthesizers. Dann hab ich hier
noch stehen, das ist ja nur so ein halbanaloger. Ganz, ganz großer Wunschtraum von mir, den Pro2
von damals noch DSI.
Den hatte ich auch mal.
Klebt bei dir auch die Tastatur?
Nee.
Bei meinen klebte die Tastatur. Ich musste erstmal alle Tasten drücken, nur um dann irgendwie zehn
Minuten später dasselbe nochmal machen zu müssen, weil die Tasten dann so eng wie sie angeheftet
waren. Das war ziemlich eklig, was Sequential da verbaut hatte.
Nee, gar nicht. Also bei mir gar nicht. Bei dem, den ich hab. Und ich hab den ja auch gebraucht,
gekauft. Also war überhaupt nichts. Der hat ein bisschen andere Probleme, aber das ist nichts,
was man mal mit Tasten reinigen irgendwie im Griff kriegen kann.
Das ist der erste Sequential Synthesizer, der erste Dave Smith Synthesizer, wo Dave den SSM 2044
Nachbau vorgestellt hatte. Davor hatte er ja immer nur Synthesizer, hier sowas zum Beispiel wie den
MoFo 4X mit Zem Filter. Und der Pro 2 war tatsächlich der erste, der diese SSM 2044
Filterschaltung hatte, die dann auch nachher im Prophet 6 zum Einsatz gekommen ist.
Ah ja, okay. Also ich finde den Synthesizer jetzt aus anderen Gründen unglaublich inspirierend.
Erstmal vier Oszillatoren. Zwar digitale Oszillatoren, aber vier Oszillatoren. Mit
nicht nur, mit einem ganzen Haufen Wellenformen drin. Dann der Sequencer. Du hast, lass mich lügen,
ich glaub du hast 16 Lanes. Also eine für die Tonhöhe. Ganz normal, was so ein Sequential hat.
Ach, der Pro 2, ja stimmt. Wir reden von einem 2er, nicht von einem 3er. Der 3er ist auch cool.
Ich hatte den 12er im Kopf, deswegen. Nee, von dem 12er reden wir nicht. Wir reden über einen
Monophon, der auf den 12er spielbar ist. Der Pro 2 ist Paraphon, vierstimmig.
Stimmt. Der 12er war die große Digitalschleuder und dann hat er das Filter entwickelt und das
hat er in 2 gemacht. Richtig, genau. Und der 12er hat noch das Zen-Filter.
Sequencer, wie gesagt. Du hast bis zu 15 Lanes, die du auf beliebige Parameter legen kannst. Da kann
man sich ja vorstellen, was da abgeht, wenn man da irgendwelche Sequenzen macht. Was mir sehr
imponiert hat, ist in der Effektkette dieses Delay, womit man dann ja auch, wie nennt sich das aus
dem Physical Modeling? K+Strong. Dankeschön. Vielen Dank. Genau, da geht ja auch was mit dem
Synthesizer. Für mich ist das eine Traummaschine. Eine absolute Traummaschine. Eine Modulationsmatrix,
die auch diesen Namen verdient. Ich gucke das auch bei Synthesizern immer sehr, ob die eine
Modulationsmatrix haben. Was natürlich nichts bringt, wenn die jetzt nur zwei Höhlkurven haben,
dann ist da ja nicht viel, was du irgendwie als Quelle verwenden kannst oder so. Aber bei dem
Synthesizer ist für mich ein absoluter Traum. Ist interessanterweise auch noch nicht in meiner
Musik drin. Also wie gesagt, im Moment konzentriere ich mich auf Software-Synthesizer und das natürlich
auch, um produktiv zu bleiben. Das wird aber alles kommen, dass die Synthesizer hier jetzt
mal aufgebaut werden. Ich habe fest vor, ein Konzept wird sein, dass ich ein Album mache,
nur mit Korg-Synthesizern. Ich habe vier Korg-Synthesizer, die M1 schon erwähnt. Ich
habe den EX-8000, also die Modulversion vom DW-8000. Ich liebe das Teil, wirklich. So ein
toller Sound. Dann habe ich mir den MS-2000R gekauft, also auch die Rack-Version. Auch der
DW-GS. Ja, genau. Und ich wollte den einfach, das war auch so ein Kauf und ich habe den sehr
günstig gekriegt, den 01RW, also quasi den Nachfolger von der M1, auch als Rack-Version.
Und was ich unbedingt noch haben möchte, ich hatte den mal, habe den aber wieder verkauft
und ich möchte den wieder haben, den Z1. Den will ich unbedingt wieder haben. Und dann wird es ein
Album geben, das mal eben nur mit Korg-Synthesizern gemacht ist. Und ich weiß ganz genau, dass die
M1 da auch klangtechnisch eine große Rolle spielen wird. Was ist mit den ganzen neuen,
also neueren Korg-Synthesizern? Monologue, Minilogue, Drumlogue, Minilogue XD, Kingkorg,
Kingkorg Prologue. Ach genau, den Prologue habe ich vergessen. Du hattest ja gesagt,
dass das eher nicht so was für dich ist. Aber die haben ja mit dem Minilogue XD, die haben ja
diese Möglichkeit, da zusätzlichen digitalen Oszillatormodelle von anderen Entwicklern
reinzuladen. Ist das nichts für dich, was dich vielleicht reizen könnte? Im Gegenteil,
das ist sogar unbedingt etwas für mich. Aber Gastherapie, also der Minilogue XD,
ist, ich war locker 20, 30 mal davor, dass ich jetzt auf den Kauf-Button klicke. Und jedes Mal
habe ich mir gedacht, du hast hier so viel Zeugs rumstehen, was jetzt schon nicht im Einsatz ist
und jetzt hier schon einstaubt. Ich sagte, MS-2000R, Ultra Proteus, Waldorf Puls I,
sind alle nicht im Einsatz. Also nutz erst mal das Zeug und dann sehen wir mal weiter.
Ich bin eigentlich Fan von KORG. Ich bin nicht so sehr Fan von Roland, was nicht heißt,
dass ich die nicht mag. Aber das ist jetzt so, wenn KORG ein neues Gerät rausbringt,
dann bin ich da erst mal sehr interessiert. Also auch Stichwort Drumlogue, auch mit diesen
ladbaren User-Systemen, die man da eben reinladen kann in das Ding. Aber ich habe hier einen Tempest
von DSi und ehrlich gesagt, der Tempest ist ein Quell stetiger Freude. Ich wüsste nicht,
warum ich mir jetzt ein Drumlogue kaufen soll. Also ist natürlich noch ein bisschen was anderes.
Wenn man dann natürlich so einen Boliden hat, dann will man ja jetzt nicht unbedingt noch
einen Drumlogue haben. Ganz genau. Und irgendwann, ich wollte unbedingt eine Drum Machine haben und
habe mir tatsächlich vor einem Jahr mal aufgeschrieben, was gibt es denn alles so am
Markt. Und dann bin ich so auf 20 Geräte gekommen und dann war das nächste Argument,
wie universell sind die einsetzbar. Und dann sind eigentlich vier Geräte übrig geblieben,
nämlich die Alpha Bass von Jomox. Und ich hätte wirklich so gerne ein Gerät gehabt von Jomox,
weil ich Jürgen Michaelis, ich finde das, wenn es irgendwo den Sunsyn kaufbar, also preislich
erhältlich, ich würde mir das Ding ja sofort kaufen. Auch wenn es ein komplett analoger
Synthesizer ist in dem Fall. Aber der hat ein paar Features, die ich noch nicht entdeckt habe bei
anderen Synthesizern. Aber du kriegst das Ding nicht. Egal. Also Alpha Bass wäre dabei gewesen.
Das ist echt ein seltener Synthesizer. Den gab es nicht.
Also du bist bei mindestens 10.000 Euro, wenn du den gebraucht kaufen willst. Und das bei aller
Liebe. Nein, nein, das Geld gebe ich nicht aus. Dann wäre übrig geblieben der TR-8S von Roland.
Finde ich gut. Natürlich der von Elektron, der Analog Rhythm, also Rhythm und Bo Beats in der
Haus. Und, sorry, ich liebe den. Der wird den Podcast jetzt nicht hören, aber ich liebe Bo
Beats. Ich finde den super toll. Der hat so eine tolle Persönlichkeit. Deswegen, das war jetzt
kein böser Seitenhieb. Du bist der erste Mensch, den ich kenne, der den Typen auch nur erträglich
findet. Jetzt hältst du da Lob und Leid auf ihn. Ernsthaft? Nee, ich finde den auch erträglich.
Der ist gar nicht so schlimm, wie alle immer sagen. Der hat eine ganz lockere,
laassige Art, die Sachen zu erzählen. Ganz genau. Und ich mag den total gerne. Also ich
habe auch mal eine Zeit lang den Kanal eigentlich nicht gemocht. Und dann hat er aber diese
– wie nennt sich das bei ihm? – "Summer of Zins", wo er alle möglichen anderen YouTuber einlädt,
was zu machen. Und das fand ich super sympathisch. Unter anderem auch übrigens Ricky T. Ness. Und
Ricky T. Ness gehört zu den einen der zwei YouTube-Kanäle, wenn der ein Video rausbringt,
dann lasse ich hier alle stehen und liegen. Einen der zwei YouTube-Kanäle, die du regelmäßig guckst?
Nee, einen der zwei YouTube-Kanäle, wo ich alle stehen und liegen lasse, wenn da was rauskommt.
Das wollte ich sagen. Ich habe hier ungefähr 20 YouTuber, die ich gerne schaue. Der andere ist
übrigens – nur, dass ich das mal erwähnt habe – "Once upon a Zins" heißt er, glaube ich.
Der hat lange nichts gemacht. Und jetzt hat er mal wieder ein Video rausgebracht.
Den kenne ich doch auch. Warte mal. "Once upon a Zins". Kenne ich den? Der ist doch… Ach,
der! Meine Güte, der hat ja seit Ewigkeit nichts mehr gemacht. Zu den letzten fünf Jahren.
Richtig. Und wenn man den noch nicht kennt, die ganzen anderen Videos, die sind einfach klasse.
Der ist so cool, der Typ. Auch Quell großer Freude. Ja, egal. Wie bin ich jetzt auf BoBeatz
gekommen? Er ist auch Spieleentwickler.
Okay. Das wusste ich jetzt nicht.
Sein letztes Video wurde vor zwei Tagen gepostet. "How I wrote 200 songs for my game".
Ja, man nutzt seinen YouTube-Kanal halt auch für Werbung, nicht?
Wer ist das? BoBeatz?
Nee, nee. "Once upon a Zins".
Ach, der, ja.
Ein Quell großer Inspiration für mich.
BoBeatz, ey. Der kriegt noch nicht mal FM richtig erklärt. Der kriegt kein Spiel
programmiert. Tut mir leid.
BoBeatz.
Ja, ein Quell großer… Also, kennt ihr das, das r/synthesizer-circuitry-rated?
Nee.
Ist sehr zu empfehlen. Also, als da Moog verkauft wurde, war da absolut Heimung.
Okay.
Und da kommen eben die BoBeatz-Witze auch wirklich… Also, wahrscheinlich nicht her,
aber da kommen sie gefühlt jeden zweiten Tag.
Okay. Ich mag den. Ich stehe dazu, ich mag den. Ich find den. Das ist auch genauso wie,
wenn wir schon mal dabei sind, jetzt werden wahrscheinlich noch mehr Leute aufschreien.
Ich finde, wenn ich mir ein Video von dem anschaue, den ich jetzt gleich nennen werde,
hab ich danach einfach immer gute Laune. Und zwar Dr. Mix.
Oh nein.
Oh doch.
Och, oh nein.
Oh doch.
Oh nein. Ich hab noch sein Unboxing-Video zum PolyBrute vor den Augen, wo er dann mit
der ganzen Hand auf diesen wirklich fragil zu benutzenden Touchpad-Controller rumgepatscht
hat. Wo ich denke so, Alter, was machst du da? Der kriegt mir ja die Kratze, wenn man
das sieht. Und ich mag diese aufgesetzte Art von ihm nicht.
Das stimmt. Das stimmt.
Der Mann kann spielen.
Das wollte ich gerade…
Der kann richtig gut spielen.
Ich finde das wesentlich weniger schlimmes Guilty Pleasure als das andere.
Das ist das, was ich halt sehe. Ich hab zwei Analyse-Videos von ihm gesehen. Also, "Analyse"
sind Anfangszeichen. Einmal hat er mit einem Matrix-Brute was Kraftwerk, die Roboter, nachgemacht.
Das fand ich toll. Deswegen bin ich überhaupt auf seinen Kanal gekommen, weil Kraftwerk-Fan.
Und das zweite Mal hat er von Kraftwerk, glaube ich, war das Autobahn? Ich glaube, das war
Autobahn, das Album. Hat er mal analysiert. Und dann fängt er bei einem Track, was weiß
ich, sein Plattenspieler, also sein Turntable steht da auf seinem Rhodes oder was das ist.
Und oben spielt der Plattenspieler und fängt da an zu improvisieren auf seinem Rhodes.
Da hab ich gedacht, Alter, ich bin so weit entfernt von dem, was du kannst.
Spielen kann er wie ein älterer Gott. Das muss man ihm lassen.
Ihr kennt bestimmt auch den Kanal, den gibt es noch gar nicht so lange. Der hat erst,
glaube ich, ungefähr vor einem Jahr angefangen. Anthony Marinelli. Der war wohl bei Michael
Jackson ganz oft dabei, wenn es um Synthesizer-Programmierung ging. Und der hat ganz, ganz viele Videos
gemacht, wie die Sounds auf den verschiedenen Michael-Jackson-Albumen entstanden sind. Superspannend,
was die für einen Aufwand getrieben haben damals mit, dass die diesen Sound hinbekommen
haben. Das sind auch alles so Sachen, man muss Michael Jackson nicht mögen. Das ist
bei mir auch so ein Ding. Ich sehe halt immer, was ich für mich rausziehen kann. Also der
Mensch selber interessiert mich erst mal gar nicht so sehr, wenn er nicht zu nervig ist.
Aber was die dann können, was die gemacht haben. Und ich lehne jetzt etwas nicht ab.
Wie gesagt, Anthony Marinelli, Michael Jackson, ich lehne das nicht ab, weil der Michael Jackson
gemacht hat. Der hat auch ganz viele andere Sachen gemacht. Und Dr. Mix war mal bei Anthony
Marinelli. Ich glaube, in Los Angeles ist der. Und da ist Dr. Mix ganz anders. Da stellt
quasi Anthony Marinelli Dr. Mix vor. Also umgekehrt. Und da ist dieser, wie heißt der
noch? Ich habe jetzt seinen Namen gerade vergessen. Dr. Mix ist da ganz anders. Also viel, wenn
er nur so wäre, wäre das auch ein bisschen sympathischer. Aber wie gesagt, ich finde
die Art, ich habe immer gute Laune, wenn ich den gesehen habe. Ich sitze hier immer und
klatsche in die Hände und habe irgendwie meinen Spaß, wenn ich Videos von ihm sehe.
Jetzt habe ich wieder den Faden verloren. Wie bin ich denn jetzt auf Dr. Mix gekommen?
Das ist so unsere Spezialität in diesem Format. Sehr schön. Da bin ich ja genau richtig hier.
Genau. Ich wollte auf das Thema, wir sind glaube ich ursprünglich mal von Synthesizern
Korg Synthesizer. Und wenn neue Korg Synthesizer. Genau, du wolltest ein Korg Only Album machen.
Ganz genau. Und warum ich mir jetzt kein Minilogue XD gekauft habe. Ich finde zum Beispiel von
Korg auch den Nautilus unglaublich geil. Den Synthesizer. Was ja auch eigentlich eher
wieder eine Workstation ist. Aber ich sage mal so, wenn jetzt man das Keyboard hat,
vielleicht ohne Aftertouch. Ich habe keine Ahnung, Tastatur kann ich nichts darüber sagen. Aber was
die alles für Klangmöglichkeiten in dem Ding drin haben. Und der ist ja nicht so teuer,
ohne die Aftertouch Tastatur. Der kostet irgendwie 1800 oder so. Also wenn da jemand ist,
der mal so ein All-in-One Synthesizer haben möchte und er weiß noch nicht so genau,
was er jetzt eigentlich machen möchte. Guckt euch das Gerät an. Das ist eine tolle Gurke.
Oder holt euch einen gebrauchten Chronos 2. Der kann genau dasselbe, aber man kann ihn bedienen.
Okay, das weiß ich jetzt nicht. Knöpfe, Junge, Knöpfe.
Chronos, genau.
Der Nautilus hat doch irgendwie sein Display und dann hat er irgendwie noch drei Poti's auf der
Seite und das war's. Das Ding ist fast mehr Preset Player als das Teil, was Atuja letzte Woche
rausgeschissen hat. Das Atuja Teil ist auch nicht meins. Und ich bin Fan von Atuja. Aber das könnte
mir vorstellen, dass für Leute, die auf der Bühne sind und diese Sounds brauchen. Weiß ich nicht.
Also Tobi ist jemand, der auf der Bühne ist mit solchen Stage Keyboards und er hat schon eine
sehr vernichtende Kritik abgeliefert. Es geht nicht um die Sounds. Es geht darum,
dass - schau mal, wir hatten es vor davon, ich wäre fast reingesprungen - hier, M1, 16-fache
Multimode. Atuja hat zwei, zwei Parts. Die anvisieren das Teil an Leute, die zu Hause mit
der V-Collection sitzen und dann ihre Sounds bauen und dann auf das Gerät laden. Und das Teil hat
zwei Parts. Wenn das Ding 16 hätte, super. Sofort. Also das wäre state of the art gewesen. Wenn das
Teil 8 gehabt hätte, auch okay, weil kaum jemand splittet 16 Sounds auf, weil dann kommt er so
wie so mit einem Rechner und diversen unterschiedlichen Geschichten. Wenn es 4 gehabt hätten plus ein
anständigen Layer-Konzept, super. Das hätte sich bei Newcomer-Bands sehr gut durchsetzen lassen.
Weißte, so Schülerband, der lokale Tenzing, irgendein Kiddy, wo die Eltern ein bisschen mehr
Geld haben. Irgendso Konfirmationsgeschenk, keine Ahnung. Das hätte funktioniert. Stattdessen hast
du keine Möglichkeit, die Klänge zu mischen und zwei Parts. Sorry, das ist nicht bühnentauglich.
Du sprichst da was ganz interessantes an. Das ist mir bei den aktuellen Synthesizers sowieso
aufgefallen. Bei den Digital-Synthesizers aus den 90ern, sag ich mal, die haben damit wirklich
geprotzt, dass die jede Menge Parts haben. Ich sag mal JV 1080, 64-stimmiger Synthesizer mit 16
Parts. Da kann man echt richtig was mit anfangen. Wenn ich mir jetzt ansehe, nochmal Korg Wavestate.
96 stimmen die Hardware-Version mit Tastatur, 120 stimmen die Modul-Version. Ich weiß gar nicht,
ob es die inzwischen gibt. Und dann kein Multipart und ein Stereo-Ausgang? Also gut,
da Multipart natürlich auch nur ein. Kein Multipart, auch keine mehreren Ausgänge. Aber
120-Stack-Klänge, braucht man das bei so einem Synthesizer? Ich stell das so ein bisschen in
Frage. Der geistige Vorvater war ja die Korg Wavestation. Wie war die aufgebaut? Ich bin
da nicht so sicher. Ich glaube die war 32 Stimmen. War die multitemporal? Ja,
die war multitemporal. Ich weiß jetzt nicht wie viel, aber ich glaube nicht. Die Wavestation war
ja noch in dem Bereich der Korg M1, 01RW und so weiter. Und dann kam ja die Wavestation. Und die
hatte glaube ich auch noch sechs Einzel-Ausgänge, also dreimal Stereo. Die M1 übrigens auch. Die
hat drei Stereo-Ausgänge. Und jetzt bringen sie einen Synthesizer mit 120 Stimmen und mono-temporal?
Das ist etwas, was ich überhaupt nicht verstehe. Ich verstehe es einfach nicht. Weil so ein
Synthesizer, sagen wir mal, wenn er zwei Stereo-Ausgänge hätte, im Studio kann das Ding für
zwei wirken, ohne Probleme. Könnte man einsetzen. Vielleicht machen sie es deswegen bewusst nicht,
dass das Marketing sagt, die Leute sollen sich zwei Synthesizer kaufen. Oder keine Ahnung.
Oder der Raspberry Pi, der da drin ist, bricht zusammen. Kann ja auch sein. Wie gesagt,
das Ding ist bis zur letzten Schraube irgendwie kalkuliert, dass man es knapp verkauft bekommt,
ohne dass die Marsche völlig zu Boden fällt. Ich glaube auch, die sind in so einem hässlichen
Preissegment, wo es halt nebendran wirklich eine Tonne an Dingern gibt und Behringer unterbietet
ja eh alles. Also das ist marketingtechnisch eine ganz, ganz schwierige Geschichte. Aber
ich glaube halt, und der Mockulator stimmt ja im Forum drüben auch regelmäßig irgendeine Wutrede
auf den fehlenden Multimode an. Also ich kann verstehen, woher der Gedanke kommt, dass man das
weglässt. Weil wie gesagt, für die Bühne, da nimmst du einfach dann, also spätestens,
aber spätestens seit jetzt diesen Macbooks, den neuen, den ARM Macbooks, ist das einfach sozusagen
der Way to go. Oder du nimmst halt ein Gerät mit und willst es dann auch bedienen. Also ich hatte
eine Weile lang ein Norwegian Summit und ich hatte eine Menge Schwierigkeiten mit dem Ding,
weil es einfach nicht die Art und Weise ist, wie ich funktioniere. Aber beim Multimode habe ich
mir halt auch ständig gedacht, du musst gucken, was ist gerade aktiv, was brauchst du gerade.
Diese ganze Art und Weise, wie man heute ein Synthesizer baut, das ist nicht für Multimode
ausgelegt. Außer es ist aus irgendeinem Grund gerade der super Chemi-Neid, er hat nämlich beide
direkt auf der Front. Und Norwegian hätte sich auch einfach Mühe geben können und alle diese
Taster, also die, nee die Status-LEDs, von denen es ja einige gibt, die hätten sie zweifarbig
machen können. Wenn der ganze Synth klar orange oder blau wäre und nicht einfach nur das Multimode
Paddel, dann wäre es kein Problem, dann wüsste man sofort, wo man ist. Aber so hast du effektiv
62 Regler, die eingreifen und musst kurz gucken, in welchem Mode bin ich überhaupt. Wenn du das
mit mehr als zwei Modes überhaupt schon machst und dann ist das Ding ja auch noch hybrid,
das heißt, du musst die Analogfilter reinbauen, also da ist schon dann irgendwann auch Platzproblem.
Aber bei digitalen Synthesizern, ja, da verstehe ich es halt auch nicht. Vor allem, weil du halt,
du erziehst die Leute dran, dass sie eigentlich für jeden Forst eine Spur aufmachen.
Und vielleicht ist auch das so der Grund, dass du den Leuten dann sagen kannst, ja, hier,
"Dawless, what you see is what you get", oder? Aber dann stellst du wieder 150 davon hin,
dann braucht man was.
Das erklärt doch auch den Erfolg dann von solchen Geräten wie Ableton Push 3, ja,
Standalone, DAW quasi, oder Archi MPC oder Maschine Plus im weitesten Sinne.
Ja, auch die Elektrons.
Und die ganzen Elektrons, ja, genau.
Ja, der Digitakt läuft ja, wie blöd, der hat 16 Parts, oder?
Der hat 16 Parts, genau. Und auch, okay, beim Digitone sind es nur vier, aber immerhin.
Plus vier externe, also.
Richtig.
Also, wie gesagt, die Leute würden da eigentlich drauf abfahren, aber, ja, also,
ich fand's halt auch schwach, weil so was wie jetzt Novation Circuit, wenn du da noch einen
Synthesizer hättest mit zwei Parts, ich hab den Summit mal ein paar Mal damit angefeuert,
das hat schon Spaß gemacht, aber gleichzeitig sind's halt auch nur zwei. Ich hätte wirklich
gerne vier. Gleichzeitig sind halt zwei schon recht schwer zu managen, wenn du aus einer,
ich sag mal, aus einer Richtung kommst, wo du da nicht autistisch genug bist,
um dich da reinzufuchsen, weil das ist, glaube ich, der andere Punkt. Und der Kram damals,
der war halt auf diesen Multi-Mode wirklich ausgelegt, die Leute haben Multi-Mode gedacht,
die Leute haben den Multi-Mode auch so ein bisschen gebraucht, oder sie haben halt wirklich
Retro-Kram gemacht und dann hatten sie ja nicht mal Speicher. Und heutzutage ist das alles wieder
so ein bisschen, also du hast halt, du hast halt "The Sky is the Limit" auf der einen Seite und
du hast "The Limit is the Sky" oder "The Heaven", eher gesagt, oder, was du halt dann den Fanatikern
verkaufen kannst, die mit Multi-Mode sowieso nicht umgehen können, selbst wenn sie wollen würden.
Ich sehe das ja genau aus der anderen Richtung, also ich bringe meine Musik ja nicht auf die
Bühne, noch nicht, Klammer auf, oh Gott, oh Gott, dass hier was passieren sollte. Ich habe überhaupt
keine Ahnung, wie ich das machen sollte. Aber gut, da würde ich mich dann mit befassen. Aber
ich sehe es ja aus der anderen Richtung, also als Studiosystem. Beispiel Waldorf,
Iridium und Quantum. Iridium hat auch nur, in Anführungszeichen, einen Stereo-Ausgang,
Quantum hat zwei. Und der Quantum kann trotz 16-stimmig ohne Probleme in meiner Musik arbeiten
für zwei. Überhaupt kein Thema. Vielleicht sogar für drei, wenn man das nur als Mono nimmt. Obwohl,
ne, er ist ja nur Duo, also in Anführungszeichen nur Duo-Tembral. Und dann habe ich gleich noch
einen Synthesizer genannt, der ganz, ganz, ganz, ganz oben auf meiner Einkaufsliste steht. Das ist
auch so ein Synthesizer. Da muss ich, glaube ich, alles freiräumen, gedanklich und auch in meinem
Zimmer und mich dann irgendwie ein halbes Jahr erst mal einschließen, um den irgendwie zu umfassen.
Aber ja, wie gesagt, ich verstehe es auch nicht, dass die nicht Multitembral sind. Keine Ahnung.
JV1080 hat, glaube ich, sechs Ausgänge, also auch drei Stereo, wenn jetzt gerade. Also mindestens.
Ja, das kann man auch nutzen. Also das passt schon für die Musik, wenn man da entsprechend
diese Stimmen einsetzt, dass man drei gleichzeitig irgendwie Sounds mit dem Synthesizer macht.
Naja, gut. Ist das Ganze vielleicht ein Opfer der Digitalisierung? Weil viele, ich sag mal,
von den professionellen Studios, von den professionellen Musikern arbeiten halt eher
in the Box, im Rechner. So wie du jetzt auch gemacht hast, dass das gar nicht mehr gefragt
ist quasi. Richtig. Das war ja merke ich vorher. Ich glaube schon. Also der Rechner ist halt nach
oben offen und wenn du da noch Spezialisten anrufst, dann können die im Studio eh Step-by-Step sein und
auf der Bühne nimmt man die auch nur mit, um spezifisch zu sein. Also klar, jeder hat seine
Workstation, jeder hat seine Nord Station, ist zufrieden, wenn er die splitten kann,
aber ich würde jetzt einen Rev2, wenn ich denn sowas besitzen würde, den würde ich auch nicht
auf die Bühne nehmen, um da vier Sounds gleichzeitig draus abzuspielen. Erstens habe
ich diese Dicke nicht, also der ist ja relativ dick, ich brauche diese Wucht nicht viermal in
meinem Sound, weil sonst wird es langsam ziemlich voll und andererseits, wenn ich das dann brauche,
dann mache ich, also ich sag mal so, dann tendiere ich eher wieder in eine Richtung Musik zu machen,
die sowieso aus sehr vielen spezifischen Spuren besteht und dann kann ich mir auch,
sollte ich das wirklich brauchen, einen zweiten Rev auf die Bühne zum Reingreifen stellen. Und
im Studio gehst du halt Step-by-Step ran, da ist Multi-Mode sicher praktisch, wenn du was bauen
willst oder so große Split-Patches und so, aber da kannst du auch einfach im Rechner fünf Spuren
gleichzeitig machen. Die großen Workstations, ich sehe die immer noch hin und da wieder in
den Studios, die haben ja den Multi-Mode alle noch. Wo es halt wirklich weg ist, und das ist,
glaube ich, die These kam jetzt vorher noch spontan durch den Kopf, ich glaube, es ist eher so,
dass die Workstation-Gene, die damals halt überall drin waren, also M1, jeder wollte seine M1 bauen,
oder? Da ging es ja richtig los in den 90ern. Ich glaube, so dieses Wettrüsten nach dem Motto,
ja, hier auch Multi-Mode und ich habe auch Multi-Mode und ich habe auch Multi-Mode,
das ist so wie das Ende von Deadpoll Society. Die Megapixel der 90er.
Ja, halt wirklich, oder? Und alle so, ja, was deiner ist nicht 16-stimmig, oder? Hey,
pisst dich, oder? Das ist so wie in linken Splittergruppen, wenn du der neuesten Idee
irgendwie noch nicht euphorisch zustimmst, oder? Und das hat sich da halt gegenseitig hochgejuckt
und dann kam halt der Microcore und das war so ein probilliger Vierstimmensynthesizer,
aber halt für 400 Euro, oder? Und die Indie-Bands haben quasi den gekauft wie blöd und plötzlich
hat man so ein Gepäck, ey. Der ist auch schon Duo-Tembral.
Ja, aber, nee, aber der kann Layern, das sind nicht Parts.
Der kann Layern und du kannst Duo-Tembral spielen.
Kannst du beide Parts separat anfangen? Glaube ja.
Und dann hat er noch zwei Stimmen, oder? Also ist fürs Argument auch nicht so wichtig.
Ja, dann wird's nur noch zweistimmig, das stimmt, aber trotzdem. Du kannst ja auch
dreistimmig spielen auf dem einen Part und monophon auf dem anderen.
Wenn man ihn splitten könnte, was man meines Wissens nach nicht kann.
Ja, das weiß ich jetzt nicht so im Detail, aber...
Also deswegen will ich die Frage, kann das Teil die Parts separat anfangen?
Ich hatte mal einen, ich behaupte nein. Ich hab's nie, also...
Ich weiß es nicht mehr, weil es schon so lange her ist, dass ich meinen hatte.
Also ich hab's auch nicht gefunden in den Presets, also...
Das ist drei Jahre her bei mir oder so. Also von daher, ich glaube einfach, das ist...
Aber ich denke, da war halt... War das schon die Marktstörung? Ich weiß ja nicht,
weil die Nordleads hatten ja auch alle vier Parts. Also das kam noch sehr aus der...
Der Nordlead 2, der 2X, der hatte sogar hier einen 16-stimmigen...
Drum Mode.
Drum Mode.
Ja, Drum Mode war aber sehr nett.
Das war ziemlich cool.
Die kamen halt noch so aus der...
90er.
Ja, so ein bisschen... Ja, 90er oder aus dem Wettrüsten mit den Workstation-Genen.
Und dann kam halt wirklich... Zuerst kam der MicroKorg, dann kam der Prophet 08 und dann
kam... Oder vorher sogar schon, dann kam der PolyEvolver.
Und ich glaube, auf diesen drei Synths kannst du es anlassen, weil die haben eigentlich
in der 20... Vielleicht sogar noch der Voyager.
Weil die haben halt in der sehr wenigen Zeit gesagt, ja, du kannst auch einen Synthesizer
verkaufen, der einfach nur eine Sache gleichzeitig kann und das halt richtig gut.
Und das eine verkauft dann die Masse, das andere verkauft dann die Freaks.
Und nebendran sind halt die... Ist halt das Workstation-Wettrüsten so langsam Bartend
gegangen.
Also das war halt... Ja, das war halt... In der Weile war es irgendwie relativ klar.
Es gibt einen Motiv, es gibt einen Phantom, es gibt einen Triton.
Dann gab es die nächsten Generationen.
Die M3 war da eher so ein bisschen ein Unfall, weil Korg da halt versucht hat, irgendwie
mitzuhalten.
Während sie sich nebenbei halt mit dem Oasis verhoben haben für 12.000 Euro oder so.
Dann kam halt die nächste Generation, sprich Motives.
Mir hat mal jemand ein Oasis für 1.000 Euro angeboten.
Ich hab das ausgeschlagen.
Hier für 1.000er.
Ist so groß.
Der war wirklich riesig.
Ja, eben.
Also riesiger Trümmer.
Und dann halt eben, wie gesagt, Motiv XS.
Der ist dann irgendwie davon gesungen.
Dann Phantom G.
Da haben sich alle aufgeregt, weil irgendwie...
Ich glaube, da kommt auch der im Musikerboard sehr beliebte Begriff "einen Roland bauen",
weil da halt wirklich irgendwie nix mehr gestimmt hat.
Und dann kam, glaube ich, noch ein Motiv XS.
Und nebendran sind die North Stages völlig irgendwie durch die Decke gegangen.
Da haben alle gedacht, ja gut, Computer ist so leistungsstark,
ich nehme einfach mein MacBook mit und spiele einfach nur noch ein North Stage.
Der macht halt das über sich, das meiste, was ich brauche.
Und dann kam halt der Kronos und das Wettrennen war vorbei.
Also das war wirklich vorbei.
Dann hat einfach Korg gesagt, gut, wir dampfen jetzt den Oasis ein.
Schnödes Plastikgehäuse drumrum, schöner 73er.
Und da gab es keine Workstations mehr.
So, und jetzt haben wir eine neue Ära.
Und jetzt ist Yamaha mit der Montage M auf den Markt gekommen.
Und die komplette Workstation läuft auf dem Rechter.
Also wirklich komplett.
Also zumindest ist es die Klangerzeugung.
Ja, und halt das Patching und die ganzen Geschichten, oder?
Du brauchst natürlich noch den Montage-Set,
als Hardware-Dongle, 4.500 Euro.
Ach so, beim Kauf halt.
Aber der Punkt ist halt, ich glaube gleichzeitig halt,
ich habe es davor schon gesagt, Voyager, MicroKorg,
PolyEnvolver oder Prophet 8,
ich glaube der Envolver war immer so eine Flanke zu speziell,
für das will ich da nicht reinzugehen.
Aber das waren halt so die Synthesizer,
die neben dem Workstation-Krieg halt bewiesen haben,
ja, es geht auch mit spezialisierten Geräten.
Und dann kam halt Imagic mit Mainstage um die Ecke.
Und als das dann erstmal Road-tauglich war,
da war es sowieso egal.
Also da hattest du entweder die Workstation für die Workstation,
oder du hattest einen Rechner, der nach oben offen war.
Also damals war es ja noch, das war gerade mal so Intel Core Duo-Zeit,
oder so, alle total steil, jawohl, ein doppelter Prozessor.
Und heute so, keine Ahnung, wie viele Kerne hat so ein M2 Max?
Viele.
Aber, nee, das, also ich glaube halt,
und in den Zehnern war es dann,
und ich glaube die Zehner waren halt eine Fortsetzung davon,
und deswegen hat sich da auch so dieser,
dieser Multimode brauchen wir nicht-Gedanke
auch so ein bisschen festgesetzt.
Also ich glaube, dass das ohne diese ganzen Open-End-Multimode-Geschichten
nicht so gekommen wäre.
Ja, und der Trend, der hat sich ja jetzt durch den,
ich sag mal, durch den Arturia Mini Freak,
hat sich das schon angekündigt,
hat sich fortgesetzt mit dem Montage M,
und jetzt sehen wir es ja auch mit dem Astrolab von Arturia.
Ich glaube, dass wir noch andere Firmen sehen werden,
die auch auf diesen Zug aufspringen werden.
Du kriegst vermutlich, was so multitemporale Klangerzeuge angeht,
zukünftig nur noch einen, ich sag mal, einen Bedientisch,
und innen drin läuft ein Intel NUC oder Asus,
oder was auch immer da drin ist.
Was ich aber dann jetzt nutzen würde,
um nochmal den Bogen zurück zu Henrik
und seinen multitemporalen Klangerzeugern,
das heißt, du planst auch ein Album,
wo du nur multitemporale Klangerzeuge benutzt?
Ne, ich plane ein Album, in dem ich nur Hardware-Synthesizer verwende.
Und also die Idee war, da ich jetzt viele Korg-Klangerzeuge habe,
dass ich einfach sage, ich mache mal alles mit Korg.
Mal sehen, was dabei rauskommt.
Keine Ahnung, das ist erstmal nur eine Idee.
Aber ich kann mich halt auch reindenken in diese Synthesizer.
Also was der MS-2000R klangtechnisch kann,
selbst wenn er nur vierstimmig ist, oder da kannst du auch zwei stacken.
Ja, das ist halt, Korg ist ja eine Klangerzeugung, also MS-2000R.
Ich wollte immer einen haben,
ich habe aber nie kapiert, wie der Motion Sequencer funktioniert.
Jetzt muss man sich einmal auch reindenken,
und dann, das macht relativ schnell Klick.
Also das ist eigentlich kein Thema.
Ich fand den gerade deshalb spannend,
weil er eben mal so ein bisschen anders gedacht ist, dieser Synthesizer.
Ich tippe mal drauf, das sind wahrscheinlich eher technische Beschränkungen,
die Korg da zur Tugend gemacht hat.
Aber ich finde das einfach spannend.
Und dann sind wir wieder so ein bisschen bei meiner Philosophie eigentlich,
dass man sich auch ganz bewusst mal bei der Komposition
oder bei dem, was einen inspiriert, auch mal so diese Komfortzone verlässt.
Sondern dass man sich ganz bewusst mal reindenkt, wieder was Neues lernt.
Und dann kommt auch vielleicht was Neues dabei raus.
So meine Idee dabei.
Wie gesagt, ob das jetzt ein Spaß ist, eine M1 zu programmieren, weiß ich nicht.
Ich tippe mal eher auf "naja".
Ich weiß jetzt gar nicht mehr, wo ich das gelesen habe.
Ich glaube in irgendeinem Forum, irgendjemand meinte,
also wenn man einen Korg M1 programmieren kann,
dann kann man auch einen Elektron-Octatrack bedienen.
Ja, das war das Interview mit Basic Noise in Amazona.
Da hat er das erwähnt.
Und da wurde er mir sofort sympathisch.
Dann bin ich sofort auf Bandcamp gegangen,
habe mir das Album, wirklich nur die ersten beiden Tracks kurz angespielt
und habe das sofort gekauft.
Und seitdem bin ich Fan von Basic Noise.
Ich finde das aber eine gute Entwicklung.
Ein Künstler sagt was Technisches und du gehst hin und kaufst seine Musik.
Andere wären in den Shop gelaufen und hätten einen Octatrack gekauft.
Nicht wahr?
Nicht wahr?
Na gut, den M1 habe ich ja.
Also einen Octatrack.
Dieses "Dawless" interessiert mich im Moment eher weniger.
Ich habe schon ein paar Mal geschielt auf einen Digitakt oder wie das Ding heißt.
Aber...
Du hast doch einen Tempest.
Richtig.
Was willst du denn da mit einem Digitakt?
Genau, das war die zweite Überlegung.
Aber mal so dieses "Dawless" reinschnuppern.
Besitzt es ihn oder besitzt er es?
Das weiß man ja nicht so genau.
Weiß ich auch nicht so genau.
"Dawless" reinschnuppern.
Ich habe mir ganz bewusst als damals von Novation die beiden neuen Circuits rauskamen.
Und dann haben ja die Leute den alten Circuit relativ günstig auf den Markt geschmissen.
Und da habe ich mir einen gekauft.
Und habe da mal ein bisschen rumgemacht.
Und habe gemerkt, das bringt Spaß.
Aber es ist nichts für mich.
Es funktioniert nicht so richtig.
Es ist halt Spaß, aber auch nicht mehr.
Ich hatte ja einen der neuen.
Ich habe damit rumgefrickelt.
Das war geil.
Ich habe es den Kids auf Maloche hingelegt.
So Jugendzentrum.
So 10-Jährige.
Nach dem Motto, was passiert, wenn ich alle Knöpfe gleichzeitig drücke.
Aber dann ging es den 10-Jährigen wie mir auch.
Und weil ich versucht habe, funktionale Musik damit zu machen,
war es irgendwie relativ schnell langweilig.
Weil ich habe mir immer nur so gedacht, ja toll, ich könnte hier Ableton haben.
Ich könnte eine Spur aufmachen.
Genau. Ganz genau.
Genau meine Überlegung.
Auch in Reaper.
Ich habe in Reaper beliebig viele Spuren.
Genau wie in Ableton und Bitwig und so weiter.
Können das ja alle.
Und ich kann Dabbeln.
Und ich kann auf jede Spur 250 Millionen Effekte legen, wenn ich möchte.
Was soll ich da mit so einem Ding?
Was mich natürlich wieder gereizt hat, ist wieder diese Limitierung.
Was kriegt man denn dabei raus, wenn man limitiert ist?
Und das funktioniert bei mir nicht.
Also vielleicht kriege ich nochmal diese Kurve, aber im Moment funktioniert das nicht.
Genauso wie ich mir, bevor ich mir Reaper zugelegt habe,
habe ich mir Renoise gekauft.
Ich weiß nicht, kennt ihr das?
Das ist so ein Tracker.
Ganz genau.
Und ist so ein Tracker.
Man kann aber auch VSTs einbinden und Samples zeichnen und so.
Das ist aktuell der Tracker.
Also die einzige Software, die man auch als den echten Tracker bezeichnen kann.
Weil das Ding einfach unglaublich...
Jetzt werden dich alle Dirty Wave M8 Fans erschlagen.
Das ist mir ziemlich egal.
Es hat unendlich viele Funktionen.
Ja, es ist halt eine Software.
Es ist kein Hardware Tracker.
M8 ist ein Hardware Tracker.
Ist auch ziemlich geil.
Polyend Tracker.
Die Leute sind nur neidisch, weil du auf deiner Software tatsächlich was erkennen kannst.
Mach weiter.
Also Renoise ist halt der Über-Tracker.
Es ist sozusagen von der Evolution her das allerletzte Ding kurz vor dem Aussterben.
Und da habe ich wirklich gemerkt, das funktioniert bei mir auch überhaupt nicht.
Also dieses noch reindenken zusätzlich, auf welchen Step lege ich jetzt, welchen Ton und so weiter.
Man fühlt sich dann immer wie Chris Hülsbeck mit Soundmon.
Kannst du dich noch erinnern? Damals?
Ja klar.
Ich habe auch damals mit Soundmon keine vernünftige Musik hinbekommen.
Und ich kriege das auch heute mit den Renoise nicht hin.
Bei mir funktioniert es auch nicht.
Also es inspiriert mich einfach nicht.
Ich glaube auch, das ist vielleicht ein heißer Take, aber ich glaube auch, dass man nicht nachhaltige Musik machen kann
mit etwas, das "reduced to the max" ist, an einem Punkt, wo es selbst nicht komplett ist.
Ein Klavier ist in sich komplett.
Ich spiele wahnsinnig gerne einfach nur Piano-Sounds.
Eine Gitarre als solches ist in sich komplett.
Aber gerade so in so einer Mehrfachproduktion, also etwas, das auf Spuren setzt und eigentlich Spuren als Prinzip erklärt,
aber dann so Limiten hat, die du dir auch nicht mehr mit der technischen Limite erklären kannst,
sondern so konzeptionelles Zeug.
Da denke ich mir halt, ja, ist nett, acht Spuren machen Spaß,
aber ich kann halt trotzdem noch auf eine neunte gehen, indem ich hier an die Pfeiltaste klicke.
Und wenn du mir nur acht aus Prinzip anbietest, ja, fick dich.
Ich will doch nicht von einem Prinzip geleitet sein im Komponieren.
Der Ausgangspunkt bei diesem Ganzen ist, dass du halt das Sample hast.
Und das Sample ist alles.
Wo, jetzt?
Beim Tracker.
Du machst halt mit dem Sample alles und du setzt halt dein Sample auf den Spuren ein.
Der Deluge, der hat so ein ähnliches Konzept, nur halt auf diese Matrix-Steuerung gelegt.
Quatsch, auf diese Pet-Matrix gelegt.
Funktioniert so ähnlich wie ein Tracker, finde ich.
Wir dürften auch nicht vergessen, diese ganze Riege der, ich sag mal ganz vorsichtig, AKI-MPC.
Das ist ja auch so.
Die haben die Samples, wie ging denn das los? SP-1200 oder wie das Ding hieß, glaube ich so, oder?
Könnte, könnte, ja.
Und dann kam, glaube ich, die MP… also ich bin überhaupt kein… ich kenne mich da überhaupt nicht aus.
Nur Ricky Tinnes, wir sind wieder bei dem Videokanal, der schwört halt auf die Dinger.
Und kommt da auch her, weil er macht ja Hausmusik, Klammer auf, überhaupt nicht meinen Musikstil.
Aber ich finde das inspirierend, wie er seine Musik macht.
Da kann ich auch eine ganze Menge lernen.
Und diese MPCs, ist auch so eine Sache.
Ich glaube, ich komme mir damit nicht klar.
Das ist nicht meine Art, Musik zu machen.
Also auch diese 16 Pads.
Inzwischen, klar, MPC Live und M2, nee, MPC One natürlich, MPC Live, MPC XL, die können natürlich tausend Sachen.
Das ist schon ganz spannend.
Und ich war mal ganz kurz davor, auch irgendwie mir mal der MPC 1000 anzusehen.
Aber nein, wie gesagt, ich…
Gastherapie, nutz erstmal deinen Kram, den du hier so hast.
Und dann ist auf der anderen Seite wieder eine Liste von so 5, 6 Synthesizern, die ich schon noch echt gerne hätte.
Also ganz am Anfang unseres Gesprächs fiel mal der Begriff Prophet 12.
Ich finde die Kiste einfach obergeil.
Die ist damals, als sie rauskam, komplett an mir vorbeigegangen.
Weil, ich weiß nicht, ich fand die einfach total unspannend.
Und dann habe ich von einem YouTuber, der nennt sich Jameson Nathan Jones,
der hat ein relativ langes Video gemacht über den Prophet 12.
Seitdem will ich den haben.
Der hat eine interessante Sache eingebaut,
nämlich, was sonst kein Synthesizer hat, oder nicht, dass ich wüsste,
dass der nämlich nach dem Oszillator, nach den Oszillatoren,
aber vor dem Filter eine Verzerrereinheit hat, eine ziemlich universelle.
Und das ist spannend, weil du die Obertöne quasi mit dem Filter, die dieser Verzerrer macht,
nochmal wegfiltern kannst, oder also nochmal formen kannst.
Und das finde ich spannend.
Also, Prophet 12 steht auf der Liste, Z1 steht auf der Liste.
Gut, und dann habe ich ja schon gesagt, C15.
Ich, ich, ich, ich will ein C15 haben, ich finde das Ding geil.
Und natürlich ein Violent Kultum.
Kannst du spielen?
Nö.
Kennst du unseren Podcast mit Stefan Schmidt zum C15?
Ja, ja, ich habe mit Begeisterung, ich habe es nicht ganz angehört,
aber die ersten 45 Minuten habe ich gehört.
Was?
Ja, danach kommen die besten Sachen.
Ja, alles klar, dann höre ich dann weiter.
Du hast die besten Sachen verpasst.
Du musst die ersten zwei Stunden auch noch anhören.
Na stopp, stopp, stopp, stopp.
Also ich habe ja nicht gesagt, dass ich das nie wieder hören werde.
Aber ich hatte einfach keine Zeit.
Und dann habe ich irgendwann aufgehört.
Und ich höre das noch, weil ich Stefan Schmidt, ich bin,
ich bin einfach ein Fan von Non-Linear Labs, ne.
Also deswegen, was der da auf die Beine gestellt hat, finde ich einfach super cool.
Ich würde mir auch, wenn ich das Geld ausgäbe, würde ich mir auch direkt von Stefan Schmidt,
also von der Firma, und ich gebrauchte ein C15 kaufen,
weil ich einfach will, dass der das Geld bekommt für das, was er macht.
Da müsste man halt den Podcast zu Ende hören, weißt du?
Würde ich auch sagen. Hören die einfach mal zu Ende an.
Weil es genau darum geht.
Ja, richtig.
Wieso, sagt er selber, das ist ihm egal, oder sagt er, das ist wichtig?
Das wollen wir jetzt spoilern, oder was?
Ja, spiel da mal, mindestens einen Satz dazu.
Rückkaufprogramm.
Richtig.
Okay.
Du kaufst von ihm Geräte, die er sozusagen zurückgekauft hat.
Also es gibt, du wirst auch keinen gebrauchten C15 finden.
Also ich habe zumindest noch nie einen gesehen.
Doch, ich habe mal zwei gesehen.
Auf Reverb habe ich einen gesehen und bei Amazona wurde mal einer angeboten.
Da war ich auch ganz kurz dafür.
Ja, dann aber hoffentlich mit dem Segen des Erfinders.
Er hat uns jetzt nicht gesagt, dass er eine Möglichkeit hätte,
einen C15 zu pricken, aber ich kann mir das schon vorstellen,
dass er irgendwo im Update einen gebaut hat.
Das ist nicht einer von uns, der es irgendwie gebraucht hat.
Also es geht Stefan jetzt im Prinzip darum,
er möchte gerne auch eine Beratung mitverkaufen.
Er möchte für dich als Musiker das bestmögliche Instrument bereitstellen
und deswegen versucht er auch, die was an gebrauchten Geräten da ist,
einfach wieder zurückzukaufen und dann zu modernisieren.
Er hat innen drin, das dürfen wir sagen, er hat es ja selber auch verraten,
er hat innen drin auch einen Intel NUC.
Das weiß ich, ja.
Er ersetzt die Dinger dann wahrscheinlich durch neuere Modelle
oder keine Ahnung, was er da sonst noch mitmacht,
überholt das Keyboard und so weiter.
Und dann kriegst du da quasi wie so ein fabrikneues Gerät hingestellt.
Ja, der Martin Stimming, den ich ja auch total cool finde,
seine Musik ist bei mir so, vieles kann ich hören,
ein paar Sachen ist nicht so ganz meins.
Aber ich finde sein Album, wie heißt das, Alpe Luisa,
es ist nicht meine Musik, aber ich finde das Album so geil.
Egal.
Und der hat auch ein C15 und er hat in einem seiner Videos mal erwähnt,
dass da wohl ein Techniker von Non-Linear Labs zu ihm kam
und der hat irgendwas rumgemacht an dem C15
und schwupps hatte der irgendwie nachher doppelt Stimmzahl,
weil die Windows ausgetauscht haben gegen Linux-Systeme.
Ja, irgendwie ist das richtig.
Die haben Windows gegen Linux-Systeme ausgetauscht
und zack, schon doppelte Stimmzahl.
Supercool, ich liebe solche Geschichten.
Also falls der, dass das jetzt irgendwie rauskommt,
ich unterstelle hier Stefan auch jetzt nicht irgendwie,
dass er da einen bösartigen Ansatz verfolgt,
das war jetzt mehr so Talky.
Und Schwärz.
Hatte ich jetzt auch überhaupt nicht, im Gegenteil.
Ja, aber wenn du was im Internet sagst.
Ne, aber ich glaube, ich mag das halt total,
wenn man als Firma auch sagt,
wir verkaufen ein nachhaltiges Produkt
und wir bleiben da auch im Austausch.
Also du kaufst ein C15 und du kaufst eigentlich
so ein bisschen auch eine Standleitung zu Non-Linear Labs,
damit beide Seiten voneinander sehen.
Hör dir den Podcast mal zu Ende an,
also der Mann ist wirklich mit Herz,
mit ganz viel Herzblut bei der Sache
und ich finde das auch großartig, was er da für Beispiele hat.
Dr. Mixx war ja auch mal bei ihm
und natürlich habe ich das Video gesehen
und da habe ich das auch gemerkt.
Aber das könntest du dir nicht so hintangucken.
Aber zum Schluss haben die eine Jam Session gemacht,
Dr. Mixx und noch ein Angestellter,
also ein Kollege von Non-Linear Labs.
Das war so cool.
Das hat so viel Spaß gebracht dazu zu gucken.
Da kann ich nur sagen, guck dir das Video mal zu Ende an.
Und dann steht Stefan Schmidt wirklich daneben
und grinst sich da ein.
Das habe ich auch gesehen,
da war die ganze Zeit am Grinsen.
Das hat wahnsinnig viel Spaß gemacht.
Absolut.
Und wenn wir so von Non-Linear Labs sprechen
oder Waldorf oder vergesst mir Vermona nicht.
Ich finde Vermona eine super coole Firma.
Das machen wir auch im Interview.
Hast du hoffentlich auch schon gehört.
Nein, habe ich nicht.
Ich wollte nur sagen, dass Thomas und sein Kollege
so sympathisch gewesen sind.
Ja, und dann natürlich Jürgen Michaelis mit Jomox.
Das sind alles so deutsche Hersteller.
Und das ist jetzt ein ganz klein wenig politisch,
die Aussage, die ich machen möchte.
Ich werde nicht politisch garantiert.
Aber wenn solche Firmen in Deutschland erfolgreich sind,
ich finde, das muss man auch unterstützen.
Also gerade, ja klar, Waldorf und Non-Linear Labs
sind ja Synthesizer, die sind ja eher hochpreisig.
Die sind ja nicht so günstig.
Selbst auch Vermona ist ja nicht so ganz billiges Zeug.
Eigentlich überhaupt nicht.
Aber der Performer von denen, wow.
Das ist einfach eine geile Mühle.
Gerade für die Art Musik, die ich so mache.
Und ich finde, man muss die auch unterstützen.
Also ohne jetzt irgendwie…
Ich bin einfach stolz darauf,
dass es diese Firmen gibt in Deutschland.
Weil ich bin der Meinung,
dass es in Deutschland nicht so ganz einfach ist,
so eine Firma auf die Beine zu stellen.
Und auch auf Dauer zu führen.
Und auch auf Lebensweite zu fahren.
Genau, genau das.
Das gilt übrigens auch für Ableton und Bitwig.
Richtig, richtig.
Und unsere andere Berliner Software-Schmiede Native Instruments.
Mit Native Instruments bin ich inzwischen leider überkreuz.
Wer nicht?
Okay.
Selbst ihre Benutzer hast du, diese Firma.
Ich hab versucht, es gab auf Amazona,
das muss noch loswerden.
Ich meine, es gibt ja zum Glück so viele Alternativen,
dass ich jetzt…
Man muss nicht unbedingt Native Instruments benutzen.
Nenn mir eine Alternative zu Kontakt, Kollege.
Ne, da hast du recht.
Zu Kontakt hast du ein Problem, wenn du das ersetzen willst.
Aber ich sag jetzt mal,
die Synthesizer von denen, die Software-Synthesizer,
die muss ich nicht unbedingt einsetzen.
Ich hab selber gekauft Reaktor.
Irgendwie vor fünf Jahren oder so.
Und ich hab aber nie die Reaktor Library installiert,
weil wieder dieses Prinzip, das erschlägt mich alles,
will ich gar nicht haben, ich will damit selber rummachen
und so weiter und so weiter.
Irgendwann vor kurzem gab es jetzt auf Amazona mal
ein Interview mit einem Kollegen,
der hat den Fizmo als Kontaktinstrument nachgebaut.
Also den NC-Fizmo.
Und das hat mich auch sofort interessiert.
Und da hab ich gesagt, okay, das Ding kostet 40 Euro,
das kann man mal ausgeben.
Selbst wenn das jetzt nicht so im Dauereinsatz bei mir wäre,
aber das finde ich einfach spannend.
Einfach damit mal rumspielen und so weiter.
Dann hab ich als erstes gemerkt,
gut, ich hab noch einen uralten Kontakt…
Quatsch, Native Installer.
Da hat gar nichts mehr funktioniert.
Ich dachte, gut, deinstallierst du den mal und installierst du den neuen?
Nö, ich hab noch Windows 7, muss ich dazu sagen,
nicht Windows 10 oder 11.
Unter Windows 7 lässt sich das nicht mehr installieren.
Das heißt, wenn mir jetzt mein Reaktor
aus irgendwelchen Gründen abrauchen sollte,
Festplattencrash oder keine Ahnung,
ich kann das nicht mehr installieren,
wenn ich mir nicht einen komplett neuen PC kaufe.
Und ich halte das für…
Jetzt sagen natürlich alle, ja, wer hat denn heute noch Windows 7?
Ja, sorry Leute, aber bei mir läuft alles.
Es läuft alles, wozu soll ich updaten?
Ich hab zwei Alben gemacht mit Windows 7.
Also, was wollt ihr von mir?
Solange du nicht ins Internet gehst.
Alles gut.
Ich bitte, immer im Hinterkopf zu haben,
ich bin Softwareentwickler,
ich weiß, was ich tue, wenn ich ins Internet gehe.
Das würde ich jetzt nicht.
Ich kenne viele Softwareentwickler, die das von sich behaupten,
aber ich bin mir trotzdem da nicht so sicher.
Nee, da ist nix.
Ich hab ja eine Firewall dazwischen gehängt
und da passiert nix.
Und man klickt ja auch nicht auf jeden Link,
auf jede E-Mail, die man nicht kennt.
Ja, dann bist du einer von den wenigen Softwareentwicklern,
die da doch…
So will ich es nicht formulieren.
Du bist einer von den Softwareentwicklern,
nicht von den wenigen,
sondern einer von den Softwareentwicklern,
die da drauf achten.
Ich kenne andere Softwareentwickler,
die sehr gedankenlos mit Sicherheit umgehen.
Nee, gar nicht.
Bei mir ist Sicherheit eigentlich an erster Stelle.
Also diese ganze…
Auch übrigens bei der Programmierung.
Nur mal so genannt.
Ich finde das auch teilweise unglaublich,
was für Programmier-Bugs in Software drin sind.
Also für mich ist Microsoft Windows 10, 11,
das sind für mich alles völlig undurchdacht.
Die bauen da irgendwas schnell, schnell,
damit die das auf den Markt bringen können.
Das ist jetzt nur meine private Meinung.
Ich kann es natürlich nicht beweisen.
Aber ich will das eigentlich gar nicht benutzen.
Ich muss es als Musiker benutzen, im Moment.
Auch wenn es unter Linux Alternativen gibt,
aber Linux kann man eigentlich meiner Meinung nach…
Du würdest dir auch ein Mac kaufen.
Nix.
Dann bin ich Regentraufe und so weiter.
Wobei die Hardware ist natürlich schon geil,
die Apple da baut.
Also ich benutze seit 2000,
also seit den Nullerjahren, ein Mac.
Und zum Musikmachen,
ich würde nichts anderes mehr benutzen wollen,
weil es einfach funktioniert.
Ja, das sagen viele.
Also dieses Argument höre ich eigentlich immer.
Und das ist auch genau der Grund,
warum ich schon mal mit dem Gedanken gespielt habe,
auch mal so ein M2 irgendwie oder einen alten M1.
Das langt ja völlig.
Also ich habe hier einen 10 Jahre alten PC.
Wie gesagt, ich habe zwei Alben damit gemacht.
Wenn dir das reicht, ist doch okay.
Ja, absolut.
Ist doch in Ordnung.
Ich habe mal mit dem Ding, mit Reaper, einen Test gemacht.
Und bei ungefähr 30 Spuren mit Audio hat er Schlapp gemacht.
Das setze ich im Leben nie ein in meiner Musik.
Also ich habe normalerweise,
also ich habe ja fast nur VSTs im Einsatz.
Ich habe ganz selten, dass da mal Samplespuren sind oder so.
Das heißt, ich brauche die Technik nicht.
Das funktioniert einfach.
Mein PC läuft und läuft und läuft.
Ich spiele nicht auf dem PC,
dafür habe ich die PlayStation.
Das heißt, das wird auch nicht irgendwie verseucht
mit irgendwelcher Software, die man ständig installiert.
Das einzige, was ich damit mache, ist halt tatsächlich mal Internet.
Das ist bei mir YouTube und das übliche,
mal eine E-Mail schreiben und ich mache Musik
und dann natürlich mal E-Mails schreiben
oder Tabellenkalkulationen etc.
Und das war's.
Mehr passiert mit diesem PC nicht.
Warum soll ich den ersetzen, solange der läuft?
Also ich sehe das einfach nicht ein.
Also auch da, ich merke, dass du dein Konzept
ganz unbewusst oder auch bewusst da auch fortsetzt.
Du reduzierst dich und holst aber das Maximum raus.
Genau. Das kann man ganz genau so sagen.
Mir missfällt einfach, irgendetwas wegzuschmeißen,
was noch funktioniert.
Ich habe ein Fernsehgerät.
Das ist kein LED und schon gar kein OLED und sonst was.
Das ist ein alter Toshiba.
Mit dieser Hintergrundbeleuchtung, also LCD,
sagt man ja heute noch dazu.
Den habe ich mir damals gebraucht gekauft.
Ich glaube für 600 Euro.
Der hat sogar so eine Quetschung am Rand.
Das heißt, der hat eine dunkle Stelle an der einen Seite.
Das stört mich überhaupt nicht.
Das Ding läuft und läuft und läuft und läuft.
Und selbst wenn der Stromverbrauch ein bisschen höher ist,
da ich den eigentlich nur am Tag zwei Stunden Betrieb habe,
bin ich ja mit dem Stromverbrauch so günstig wie sonst niemand.
Aber damit kann man nicht im Internet surfen.
Stimmt nicht.
Die Playstation 4 kann im Internet surfen.
Kein Problem.
Ja, die Playstation 4, aber der Fernseher nicht.
Ja, aber da ich ja mit dem Fernseher kein Fernsehen schaue.
Kleiner Seitenhieb auf Smart TVs,
mit denen man Netflix gucken kann.
Ich meine, das ist ganz witzig.
Eine Freundin funktioniert noch nicht gut.
Mit der Playstation 4 funktioniert das ausgezeichnet.
Ich rede nicht über die Playstation, ich rede über Smart TVs.
Ich wollte nur so den Schwenk.
Es gibt auch Gründe, warum man sich vielleicht
eine Playstation 4 oder eine 5,
ich weiß nicht wie das bei der 5 heute ist,
aber ohne dass man jetzt auch jede Menge Spiele macht oder so.
Also Netflix funktioniert super,
Blu-ray Player, DVD Player, das funktioniert alles super.
Henrik, ja, sehr sympathisch.
Ich habe zum Schluss noch zwei Fragen an dich.
Mach mal.
Die erste Frage, was spielst du aktuell?
Ehrlich?
Minecraft.
Kein Scheiß, kein Scheiß.
Ich bin ganz großer Fan von JRPGs.
Ich habe mich so ein bisschen spezialisiert auf JRPGs,
weil die mir einfach gefallen.
Ich habe am Anfang des Jahres gespielt Tales of Berseria.
Ich weiß nicht, ob euch das versagt, diese Spieleserien.
Und dann gab es von Tales of Arise ein Download-Content.
Den habe ich gespielt, das heißt Beyond the Dawn.
Das setzt an, nach dem Hauptspiel erzählen dir noch mal die,
so wie es danach weiterging.
Die beiden habe ich gespielt.
Und dann hatte ich erstmal die Faxen dicke von Monster,
wenn du so einen JRPG spielst, bist du halt so 80 Stunden geschäftig.
Und dann immer die Sounds dazu.
Wobei die Tales-Spiele sind actionbasiert.
Ich bin großer.
Du bist großer und machst halt actionbasiert.
Die Sounds sind trotzdem dieselben.
Es klingt alles ähnlich.
Guckt ihr mal ein Video über Tales of Arise an.
Die Story ist auch ziemlich ernst.
Das ist kein Kinderzeugs, was die da erzählen.
Ich kann mit der Knuddeloptik nicht immer so klar.
Das ist auch nicht.
Die sehen natürlich alle aus, die Mädels sehen natürlich alle gleich aus.
Die Jungs sehen auch alle fast wie Mädels aus.
Das ist schon klar, dass die Japaner diese Optik haben.
Aber wenn du das mal beiseite lässt.
Tales of Arise sieht aus wie ein gespieltes Ölgemäde.
Wirklich.
Die ist so geil, die Grafik.
Entschuldige meine Wortwahl.
Ist das Playstation 4?
Ja.
Ich hab's auf der Vierer gespielt.
Es gibt's auch für die Fünfer.
Guckt es dir einfach mal an.
Und dann die Charaktere, was die da reingebracht haben.
Wie die sich unterhalten.
Teilweise sind die Unterhaltungen zwischen denen dann sehr kindisch.
Und teilweise sind die auch richtig ernst.
Wo du denkst, da sprechen die über Themen an.
Genauso wie, ich bin ein riesen Fan von Persona 5.
Hat man vielleicht auch schon mal gehört.
Nicht-Spieler-Kreisen oder so.
Das ist dann allerdings tatsächlich rundenbasiert.
Und da werden richtig harte Themen angesprochen.
Wenn man sich mal genau anguckt, was die da machen.
Also, supergeiles Spiel.
Auf 128 Spielstunden können nicht lügen.
*lachen*
Und jetzt spielst du Minecraft.
Und jetzt hatte ich erstmal die Faxen dicke.
Da hab ich gesagt, jetzt will ich mal was haben,
wo ich selber komplett alles bestimme.
Und hab erstmal eine Woche lang
einmal so zwei Stunden am Abend Minecraft gespielt.
Um mal so ein bisschen runterzukommen.
Und Minecraft ist einfach auch, das ist so ein Jahrhundertspiel.
Weil du hast ja keine richtige Aufgabe.
Es geht ja nur darum, zu überleben.
Wenn du diesen Überlebensmodus spielst.
Und dann fängst du halt an, die Landschaft zu erkunden,
die ja komplett zufällig generiert ist.
Fängst da an, dein Getreide anzubauen.
Oder deine Kartoffeln und deine Melonen und so weiter.
Was ich da alles hab.
Ich hab mir dann so ein See gebaut.
Und das ist für mich super entspannt.
Also das war jetzt erstmal Minecraft.
Übrigens, großer Tipp.
Am Rande.
Wer Minecraft mag und aber so ein bisschen
ein ernsteres Spiel haben möchte,
dem empfehle ich Seven Days to Die.
Das ist auch so ein absolutes Suchtspiel.
Das ist quasi Minecraft mit realistischer Grafik
und Zombie-Apokalypse.
Also unglaublich geiles Spiel.
Ich hab da glaube ich,
ich hab's auch auf der Playstation 4,
weil mein PC das nicht packt.
Wie heißt das noch?
Seven Days to Die.
Bis zum Sterben.
Okay, gibt's auf Steam.
Ja.
Krass.
Geiles Spiel.
Allerdings muss man auf so diese,
wie nennt man das denn,
Überlebensspiele stehen.
Also, dass man...
Survival.
Danke.
Ich hab gerade den Begriff gesucht.
Auf Survival Games muss man stehen.
Aber ansonsten, die komplette Landschaft
ist genau wie bei Minecraft zerhackbar
und neu aufbaubar.
Und genau wie bei Minecraft,
das Ding ist riesig, die Landschaft.
Also, wenn du mit Vollgas
vom einen Ende bis zum anderen läufst,
dann läufst du, glaube ich, eine Viertelstunde oder so
bei Seven Days to Die.
Wow, okay.
Und das ist auch so, wenn du an dem einen Ende
einen Baum umhackst
und du läufst ans andere Ende
und läufst wieder zurück,
dann ist der auch weiterhin umgehackt.
Also, das Spiel merkt sich,
die komplette Landschaft,
genau wie bei Minecraft.
Das finde ich technisch immer sehr schön.
Was sagst du zu dem Trend,
den Amazon Prime jetzt...
Die machen jetzt einen auf Uwe Boll,
haben jetzt Fallout verfilmt als Serie.
Was sagst du dazu?
Ich hab's noch nicht gesehen,
weil mich bei Amazon
pirisch nervt,
aber dass man das nicht alle...
Also, nee, wie soll ich sagen?
Die haben ja so
das Angebot, dieses Flatrate-Angebot,
aber wenn du Filme suchst,
dann hast du keine Chance
oder wenig Chance zu sagen,
ich möchte jetzt nur Filme und Serien
angezeigt bekommen, die Flatrate sind.
Ständig krieg ich da,
und das musst du kaufen
oder mieten oder sonst was
und dann sind immer zu horrenden Preisen nix.
Also, das hat mich so genervt bei Amazon,
dass ich gesagt hab, okay.
Ich hab Amazon einmal
für einen Monat
noch mal gehabt,
weil ich die dritte Staffel von Picard
sehen wollte.
Großer Star Trek Fan übrigens,
wenn's nicht gerade Discovery ist.
Jeder hasst Discovery, woran liegt das bloß?
Ich weiß es nicht.
Vielleicht an dieser Heilsuse.
Ja, irgendwie.
Ich fand die erste Staffel irgendwie noch...
Heule, heule.
Die erste Staffel finde ich echt noch cool.
Die zweite hat mir eigentlich auch Spaß gebracht
wegen der Enterprise,
die da ja wieder auftaucht.
Und die dritte, ich war kurz davor,
echt das...
Oh, ey, was machen die denn da?
Dieser Bordcomputer,