Probe Podcast BONUS: 007 Winter-NAMM 2024 Schau

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Beschreibung:

Willkommen zur verrücktesten Hollywood NAMM-Schau aller Zeiten. Korg setzt durchweg auf Mark 2 Maschinen und haut gleich im Stundentakt die Gerätefortsetzungen raus, währen uns andere Hersteller ebenfalls mit den Fortsetzungen ihrer Blockbuster Geräte, Nord Grand 2, Zebralette 3, Motu 828 USB-3 verwöhnen und unser GAS triggern. Unser Moderatoren-Trio bestaunt und bespricht das Ganze und gibt am Ende persönliche Abschlussbetrachtungen ab, bei der kein Ohr trocken bleibt. Mit und ohne Touchstrips, viel Freude und Spaß beim Abhören, euer Probe-Padcast-Team

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Tanscript:

Der Probe-Podcast. Beim gemütlichen Talk im Proberaum. Mit unseren Moderatoren Herr Raumwelle,
und Herrn Notsturm. Viel Spaß. Ja, wir haben eine Aufnahme, Leute.
Guten Tag. Herr Turbis ist mit der Grußformel dran.
Ich bin mit der Grußformel dran? Ja, du hast dich beschwert gehabt.
Ja, Moinsen. Okay, ist nett. Oder, nee, bleibt alles drin.
Jungs, wie geht's? Das ist eine News-Folge, eine Bonus-Folge.
Hier wird nichts geschnitten. Wie es uns geht. Gestern ging's noch, oder wie sagt man?
Ja, vor zehn Jahren war gefühlt immer alles besser und vor zehn Jahren war ja auch schon alles scheiße.
Früher war immer alles besser, sagt man ja so.
Natürlich. Oder, man weiß ja, es gibt Nostalgie, es gibt 2016 und es gibt die Pandemie. Alles
andere ist irgendwie verpufft. Ja, wie geht's eigentlich? Wir sind nicht auf dem gleichen
Stand, was Memes angeht. Schade, ich werde es nie wieder finden. Sollte ich es nie wieder finden,
werde ich es in den Slack packen. Ich sag mal, stellvertretend hier,
wir laufen alle mit Notstrom. Okay, der hat nicht gezündet, der Gag, egal.
Doch, doch, ich war nur gerade am Trinken. Ich habe hier einen Liter Salbei-Tee,
das sagt alles aus. Ich spuck dir nicht über's Equipment, das ist der Punkt.
Hier wird es in der großen, bunten Nem-Show und heute ist's mal Kork-Tiers dran.
Ja, heute ist Kork-Night.
Dach dir steigt jetzt ein. Heute ist Kork-Night. Nein, heute ist Kork-Nem-Show,
würde ich sagen. Die Kork-Show.
Ich bedanke mich bei dieser japanischen Firma für ihren absoluten Wahnsinns-Output,
der mich gerade davor gerettet hat. Die Folge, was ist explodiert?
Kork ist explodiert. Die Chip-Krise ist vorbei und Kork ist explodiert.
Die Entwicklungsabteilung von denen ist einfach so, puff, einmal in die Lust geflogen.
Die Chip-Krise ist eben überhaupt nicht vorbei. Die Chip-Krise hat erst gerade
angefangen, deswegen explodieren sie ja gerade. Also ist euch das bewusst?
Das musst du erklären.
Naja, also ich mein, das, also MicroBug hat das ja lang und breit erklärt, oder?
Bist du immer noch in deiner Forum-Pause?
Ja, ich liese mit, ne?
Ja, soll ich deine Sockenpuppe outen oder was?
Aber jetzt klär mal auf, warum die, trotz Chip-Krise, Kork explodiert ist auf dieser
Nem-Show. Das würde mich interessieren. Bleib mal bei der Sache, nicht vom Thema ablenken.
Der Punkt ist wahrscheinlich der. Motorola hat diese 56K-Chips, die jahrelang quasi
der DSP waren. Da steckt ein MicroKorg drin, da steckt ein Blowfeld drin, da steckt ein
Sledge drin, ein Virus, so ziemlich allen Dingen. Und die sind abgekündigt worden.
Das heißt, ganz viele Firmen haben jetzt entweder das Lager voll, übrigens auch Camper,
weil die stecken auch im originalen Camper, zwar nicht im Virus, sondern im Amp. Also Camper
muss jetzt entweder haben, die gebunkert oder die haben ein richtig großes Problem mit
dem Mix. Ich kann ja gleich mal einen Post raussuchen. Während ihr…
Die Sache ist ja auch so, die Fälschungen werden immer mehr. Bei anderen Chips ist das
ja auch schon seit einiger Zeit, dass du mehr Fälschungen auf dem Markt hast wie Originale.
Selbst hier so alte Dinger wie der ZIT-Chip aus dem C64, der Soundchip, da werden ja auch
sämtliche Revisionen gefälscht. Also wenn du zehn Stück kaufst, sind neun Stück Fälschung.
Hat das eine klangliche Auswirkung? Ich meine, bei einem digitalen Signalprozessor, bei einem
DSP, glaube ich nicht, dass da eine klangliche Auswirkung hat.
Der ZIT-Chip ist ja quasi analog.
Bei den DSPs ist das Problem, dass die Dinger nicht so leistungsfähig sind. Die kacken
dich irgendwann mal ab. Oder der RAM ist nicht stabil und die vergessen einfach Klamotten.
Du schreibst Sachen rein und die fallen hinten raus.
Also der Post hier ist der folgende. Ich verlinke ihn nachher auch noch kurz. Okay,
das war zu erwarten, da die verwendeten Motorola Freescale NXP 56k DSPs abgekündigt und seit
Ende 2023 auch vom Hersteller nicht mehr lieferbar sind und es keine neuen 56k DSPs mehr gibt.
Davon ist ja nicht nur der MicroKORG betroffen, sondern auch Virus, CamperAmp und BlowFails/Seal
und dann ein sehr großer Link. Ich gebe den mal rüber.
Ja, und genau diese Chips-Krise hat jetzt wahrscheinlich KORG explodieren lassen, weil
da ist ja echt willig eine richtig üble Menge Dinge passiert.
Ja, wobei…
Eine Woche vor der Nenn.
Eine Woche.
Eine Woche vor.
Also ich habe eigentlich gedacht, wir machen diese Ausgabe nächsten Montagabend und nicht heute.
Ja, aber das ist jetzt schon alles explodiert. Also da ist jetzt schon so viel an Neuigkeiten
gekommen, dass es quasi…
Wollt ihr eigentlich jetzt in zehn Tagen machen?
Ja, also wir werden die nächsten drei Montage mit nem Namm-Show füllen, habe ich den Eindruck.
Ist gut, ich muss nicht schneiden, weiß ich.
Und zwar nur mit KORG-Produkten.
Wenn es so weitergeht, ja.
Nee, da ist ja auch noch so ein Yamaha-Ding da reingerastet.
Ja, komm, also ich habe hier 20 offene Tabs. Wir können das ja mal ganz grob zusammenfassen
und sagen, mir kommt diese Namm-Show vor wie Hollywood im Jahre 2020. Überall nur Fortsetzung.
Mir kommt diese Namm-Show vor, als hätten wir keine Inflation mehr. Also man sieht's dann doch,
die Dinger kosten alle viel lieber teuer.
Die Inflation siehst du, weil der Scheiß so teuer ist.
Entschuldigung.
Ja, aber hätten wir aber… Wer kauft das denn alles?
Also die produzieren ja für die Welt. Also KORG produziert ja nicht für Deutschland.
Manche Leute glauben das zwar, aber das ist nicht so.
Und wenn so ein MicroKORG 2 angekündigt wurde, den haben sie ja dann auch noch in zwei,
nicht nur in silberner Version, sondern auch noch in bunt, also schwarz und weiß,
auf den Markt gebracht. Und das ist schon, würde ich mal sagen, das für die Welt produziert.
Und nicht nur in der westlichen Welt, das wird auch überall gekauft. Also wirklich überall.
Ja, also wollen wir mal chronologisch durchgehen. MicroKORG 2.
Das war ja, glaube ich, das Ding, das das ganze Ding losgetreten hat, glaube ich, oder?
Gab's vorher eine Ankündigung? Ach ja, natürlich, aber…
Eine Ankündigung? Nein.
Also ich hätte jetzt mit was anderem angefangen, aber wir können auch mit MicroKORG 2 anfangen,
das ist egal.
Womit hättest du angefangen?
Also MicroKORG 2 kommt mir vor tatsächlich wie so ein Hollywood-Blockbuster, der richtig
geil war, ja, 20 Jahre lang, die Originalversion ist 20 Jahre lang am Markt.
Kann man tatsächlich noch kaufen.
Letztes Jahr erst haben sie den in einer "Crystal"-Version, also mit durchsichtigem Gehäuse, allerdings
nicht mit in der MicroKORG S-Version mit erweiterten Soundset, sondern nur die Standardversion,
aber halt in einem durchsichtigen Gehäuse präsentiert, mit bunten Lampen irgendwie
dran.
Für schlappe, mittlerweile Straßenpreis 629 Euro.
Ich glaube, das Original kostet, glaube ich, ohne irgendwelche fiese Matenten 499 oder
399, ich weiß nicht mehr.
419 war es zuletzt, also was ich beide gekauft habe, das ist drei Jahre her.
Der Preis schwankt natürlich, ist nicht inflationsbereinigt, schwankt natürlich ständig.
Aber kann man halt noch kaufen und ist halt auch noch gut.
Letztes Jahr haben sie den Bums halt in der "Crystal"-Version vorgestellt und, tada,
als Plug-in.
MicroKORG quasi in einer Native-Version, als VST-AU.
Ich weiß nicht, ob man das unbedingt haben muss.
Also ich habe es ja, meine KORG Collection habe ich ja geupdated.
Ich fand es schön, dass ich einen Monat, nachdem ich meinen MicroKORG S verkauft habe,
wieder den MicroKORG quasi hatte als Plug-in.
Das gibt sich klanglich, aber es nähert sich an, sagen wir es mal so.
Im Vergleich zu den Natives, die halt digital sind, die einfach quasi die Software auskoppeln,
muss ich sagen, die MicroKORG-Emulation ist eine Emulation.
Mehr nicht.
Also hat nicht den rauen, digitalen Klang des Oldies.
Ja, der DSP-Dreck.
Man merkt, was es sein sollte, aber ich glaube, Puristen, wenn das was bei einem Digitalen
ist, also überhaupt Puristen, würden das nicht akzeptieren.
Sagen wir es so.
Aber ja.
Aber eben, der Zweier jetzt.
Ich glaube, die haben ja schon mal versucht, eine Fortsetzung zu machen.
Genau, den MicroKORG XL, der in einem schönen Plastikgehäuse, was sehr…
Wann war denn das?
War das in den 2012er?
7, 8.
7, 8.
12 war die Mininova.
Ach, 7, 8, genau.
Es war 7, 8, weil 12 war die Mininova.
Genau, der ist im Schlepptau zusammen mit dem KORG RADIAS und dem KORG R3 auf den Markt
gekommen.
Stimmt.
Der KORG R3 war der…
Der KORG R3 war der…
6, R3, 7 und XL 8.
War es so?
Habt ihr gerade ein Folgen?
Nee, das war 2006, war ja der RADIAS, dann im 2007 war der R3 und dann…
Der KORG R3 und der MicroKORG XL.
Der MicroKORG XL hat die Engine vom KORG… hat eine abgespeckte Engine vom KORG R3 und
der KORG R3 hat die Engine 1 zu 1 quasi aus dem RADIAS.
Du warst nicht die knopfige Oberfläche, ja, 1 zu 1, nicht die knopfige Oberfläche und
er hat nicht den ganzen Sequencer-Kram mitbekommen.
Und den Multi-Mode hat er auch nicht, oder?
Den Multi-Mode hat er auch nicht gehabt.
Aber ansonsten war die Engine identisch.
Und die war nicht so schlecht, die war einfach nicht der MicroKORG.
Ja, und der KORG R3, der war auch nicht lange am Markt, den haben sie relativ zügig nachher
wieder vom Markt genommen.
Er hatte auch so rote Displays.
Im gleichen Zeitraum ungefähr ist übrigens auch der von dem guten Sascha immer noch verwendete,
von Herrn Traubenfelle immer noch verwendete Micro X auf den Markt gekommen.
Ist vom Design her auch so ähnlich, hat er auch ein rotes Display.
Das ist natürlich die Treetown Engine.
Wobei nicht so rot, sondern eher so… also bei mir ist rot und bei dem war das ja so
orangelig.
Ja, und er kam halt auch mit einem Koffer, das war das Coole.
So einen orangefarbenen Waffenkoffer.
Genau, das sieht wirklich aus wie ein Waffenkoffer.
Ich werde auch jedes Mal gefragt, was ich da im Koffer habe, wenn der Koffer im Keller
steht.
Dann sagst du "ein Maschinengewehr".
Ein Hochleistungs-Scharfschütz-Gewehr.
Hast du gesagt, ein Heckler & Koch?
Ja, genau, ein Heckler & Koch.
Hochleistungs-Präzisionsgewehr.
Unser Sponsor von unserem Partnerformat "Erdmann Legal".
Genau, dieses…
Jetzt hat diesen… oder kennst du den?
Da kommt ein Schüler zur Geigenstunde, macht den Koffer auf, ist ein Maschinengewehr drin,
sagt er "ach scheiße, jetzt steht mein Vater mit der Geige in der Bank".
So ein Tommy, ne?
So ein Tommy-Gang.
Mit so einer runden Trommel unten.
Ja, MicroKorg 2.
Du wolltest, glaube ich, gerade auf irgendwas raus, nämlich bezüglich der Engine.
Thomas, mach den Satz mal weiter.
Genau.
Also, ich habe den Verdacht, dass das Ganze eine abgespeckte Korg-Radius-Engine ist, die
sie virtualisiert haben, weil der Bums dieser MicroKorg 2 hat auch ein schönes, großes
OLED, ich weiß noch nie, ist glaube ich kein Touch-Display, oder?
Also, ihr habt ein fettes, buntes OLED-Display bekommen.
Also, fett, 3 Zoll.
Für heutige Verhältnisse, wenn du dir die anderen Korg-Geräte anschaust, die fingernagelgroß sind,
dann ist das schon fett.
3 Zoll ist schon fett.
Ich habe auch gerade gedacht, die Nano-Boxen von TenTen mit ihren 2 Zoll-Touchscreens,
ich würde das MicroKorg-Display noch nicht gleich touchfrei nennen.
Aber da ist ja sehr beknopft, also die haben ja das Interface sehr haptisch behalten.
Genau, von der Bedienung her jetzt an einem Waldorf-Blufeld.
Also, es gibt eine Matrix, du kannst die Funktionseinheiten auswählen per Knopfdruck, Oszillator, Filter, LFO, Looge.
Es gab halt immer schon eine Matrix, aber einfach die Knöpfe sind jetzt halt gestoppt.
Ja, aber du hast nicht mehr die Drehknöpfe, wo du das auswählst, so zeilenmäßig, sondern
du drückst tatsächlich dann irgendwie den Button, er leuchtet dann und dann weißt du,
ah, ich bin in der Osc-Sektion, in der Oszillator-Sektion.
Das hatte der Vorgänger halt nicht, da musstest du immer auf diesen blöden Drehregler gucken.
Richtig.
Jetzt habe ich den Faden verloren.
Worauf ich hinaus will, es fühlt sich an wie ein Hollywood-Blockbuster, der neu aufgegossen wurde.
Wie Impossible Mission 2 oder wie Star Wars Episode 2 oder Teil 3.
Nee, eher so Teil 11.
Für mich fühlt es sich halt an wie das Problem, das du jetzt liefern musst, weil du den Originalen vom Markt nehmen musst, weil die Chips alle sind.
Also ich glaube wirklich, dass das jetzt Zugzwang ist wegen…
Also ich weiß ja nicht, hast du den Artikel in dem Link, den du dir geteilt hast, in Slack zu Ende gelesen?
Nee.
Wenn ihr euch mich gerade so lustig unterhalten habt, ich hab den kurz quer gelesen.
Also es gibt schon Alternativen, FPGA oder wie die Dinger heißen, die simulieren dann halt.
Die Simulieren, ja.
Die simulieren dann den DSP.
Die werden ja auch immer billiger.
Die sind nur wesentlich teurer als die anderen Teile, aber damit könnte man die Produktion weiter aufrecht erhalten.
Also sagt ja auch niemand, dass das nicht potenziell passiert.
Ich habe einfach den Eindruck, dass sie jetzt vermutlich aus irgendeiner Idee…
Ich meine, irgendwie müssen sie ja nach 22 Jahren, wenn sie jetzt eine Version 2 machen, dann muss ja was passieren mit dem Original.
Ich vermute, der fliegt zumindest temporär vom Markt.
Ja, du hattest ja auch schon im Forum angemerkt, dass das vielleicht eine gute Idee ist, wenn man jetzt anfängt einfach MicroKorgs zu harten.
Ich meine, dass das…
Um sie dann für den doppelten Preis auf den Gebrauchtmarkt als Vintage, raaah, auf den Markt zu werfen.
Ich meine, da steht uns ja noch ein Indie-Revival bevor.
Wir hatten es ja schon mit Generation Loss von Chase Bliss.
Jetzt haben wir schon die digitalen Artefakte.
Wer sagt mir, dass da nicht auch noch ein MicroKorg Indie-Revival kommt?
Ja, mit Sicherheit.
Ich habe auch schon das perfekte Setup dafür gestrickt vor zwei oder drei Jahren, glaube ich.
Ich habe es im Slack gepostet.
Hier, wenn ich jemals irgendwie ein Indie-Projekt habe.
Hast du den abgesamplet?
Ja, jetzt habe ich ja das Plugin.
Ja, super. Dann machst du jetzt ein Sample Pack.
Und wenn dann der Originale abgekündigt wird, dann kannst du das ganz schnell auf den Markt raushauen.
Ja, Big Mega Pack, Korg MicroKorg Vintage, der Klassiker, 17,99 bei Gumroad.
Tobi, du weißt.
Ich glaube, die Frage ist jetzt ein bisschen, wird da Zweier und den Faden hast du wahrscheinlich verloren.
Die Frage ist jetzt, was ist da Zweier konkret?
Ist da Zweier einfach nur ein Aufguss des XL?
Ja, das ist eine Frage der Wissenschaft. Ich habe mir den Zweier genau angeschaut, auf der Webseite von Korg natürlich.
Wo denn sonst?
Ich vermisse Sound-Demos. Mich interessiert, wie klingt das Ganze?
Kann ich nicht beurteilen, da hört man nichts. Es gibt nur ein einziges Video.
Es gibt auch noch keine Synthfluencer, die das Teil in den Händen hatten, im Gegensatz zu den ganzen anderen Korg-Produkten,
die auf den Markt geworfen werden.
Deswegen bin ich da ein bisschen vorsichtig.
Was sie als Verpackung präsentieren, ich finde das Design schick.
Ich finde das mit dem Display gut. Ich glaube, das ist ein toller Einsteiger-Synthesizer.
Du hast einen coolen Vocal Processor mit drin, mit sogar Autotune-Funktion.
Du hast einen Looper drin, was auch geil ist. Damit kannst du die 8-fache Polyphonie durch Stacking von Klängen erweitern.
Das finde ich eine ganz nette Idee. Sie werden wahrscheinlich auch neue Effekte drin haben.
Wenn du weißt, was du da machst, ja klar.
Wir haben auch einen Hämmerleiser drin, oder?
Ja, genau.
Also der Looper ist halt Audio, oder?
Ja, richtig. Kein MIDI-Looper, das ist ein Audio-Looper.
Also mehrere Sachen weiß man allerdings nicht über das ganze Teil.
Irgendjemand hat es aus dem Hut gezaubert, er hätte drei Oszillatoren.
Ich weiß es nicht. Ich weiß nicht, wo die Info herkommt.
Irgendjemand hat es behauptet. Ich weiß nicht, ob es stimmt.
Es kann natürlich sein, würde ich vermuten, das basiert dann entweder auf der Radius-Engine.
Für mich sieht das ganz stark nach einer gepinnten Synthese-Engine aus dem Korg R3 aus.
Das Feature-Set erinnert mich auch an einen R3, beziehungsweise an einen Radius.
Es könnte aber auch sein, dass Sie einfach die Engine von dem King Korg,
zu dem wir gleich noch kommen, genommen haben und die ein bisschen abgespeckt haben.
Für mich steht und fällt das Ding tatsächlich mit dieser Frage.
Weil, wir müssen kurz historisch werden.
Der Micro Korg war ja damals wirklich der erste Synthesizer unter 500 Flocken.
Er war eigentlich sogar der erste Synthesizer unter 1000 Flocken.
Batterie betrieben und mit 37 Tasten, was ein perfektes Format ist für Live-Musiker.
Ja, zumindest wenn du jetzt nicht riesengroß spielen musst.
Neben dem Virus hattest du halt Supernova und die ganzen Workstations.
Das war halt der Markt damals. Es gab ein paar Dickschiffe und es gab halt noch den Rompler.
Und der Micro Korg war halt eine völlige Antithese.
Klar hat er auf dem MS-2000 basiert, aber er war halt die Antithese.
Und das Ding hat halt damals, gerade weil es so schön retro aussah,
das ist eingeschlagen in der Indie-Szene.
Ich habe mal irgendwo, glaube ich, im Forum das Video geteilt von Tame Impalas "Inner Speaker",
Full-Album-Stream aus der Corona-Zeit.
Und das ist eine totale Retro-Sause.
Und mittendessen hat J. Watson den Micro Korg auf dem Schoß
und macht da eigentlich so die paar Synthie-Sounds, die dieses Album hat.
War wahrscheinlich auch nicht, also doch, vielleicht war das Original der Synthie,
aber man kennt ja Tame Impala, Two Nose und so ganz obskuren kleinen Scheiß.
Und dass sie live da zum Micro Korg greifen in dieser Ästhetik,
ich glaube, das hat damals in der Indie-Retro-Welle alles aufgebrochen,
weil das war eigentlich eine total synthesizerfeindliche Gegend.
Du kamst gerade aus der Techno-Welle und jetzt kommt der Rock-Gegenschlag.
Und dann kommt der Micro Korg und plötzlich hat wirklich jeder so ein Ding.
Und hat diese warmen, crispy, vierstimmigen, das war ja keine hohe Polyphonie,
das waren vier Stimmen, die waren dreckig und rotzig bis zum Geht-Nicht-Mehr.
Selbst die Digitalwellen waren rotzig.
Das Ding ist eigentlich, also ohne dieses Ding hätte die EDM-Szene anders ausgesehen,
hätte die Techno-Szene anders ausgesehen, hätte der Underground anders ausgesehen
und hätte vor allem die Indie-Szene komplett anders ausgesehen.
Und ich glaube halt jetzt die Frage, und da kommt der Punkt mit dem Einsteiger-Synthie.
Einsteiger-Synthie ist das eine, aber der Markt ist mittlerweile geflutet.
Wird dieses Ding wirklich, ich meine, das ist jetzt wahrscheinlich preislich on par
mit einem Micro, mit einem Mini-Disc.
Das ist jetzt 699 in der silbernen Version und die Limited Edition,
weil da noch eine Tasche mit dabei ist, in schwarz oder weiß, Metallic, nochmal 100 Euro drauf.
Also 699. Das ist kein Straßenpreis, das ist die UVP von Korg.
Da wird sich sicherlich dann nochmal was bewegen.
Was kostet der Mini-Disc aktuell bei Turman? Bei mir ist er 500 irgendwas.
Das ist eine gute Frage.
Lass mich kurz gucken, bei einem bekannten deutschen Online-Händler.
Der Mini-Freak, das wäre sozusagen, das wird gerade für 555 rausgehauen.
Also der Punkt ist halt, der 2er Micro Korg wird nicht mehr alleine stehen.
Ich finde, es wird einerseits fallen mit der Frage, ist das eine uralte Engine
oder haben sie die richtig gut gepimpt?
Aber dann wird es auch mit der Frage hängen, wie wird der angenommen?
Weil du hast den Mini-Freak, du hast immer noch die Mini-Nova,
die der immer noch, wie ich finde, State of the Art bei den Mini-Synths ist.
Die hat, glaube ich, 30 Stimmen, die hat einen absolut irren Vokalprozessor.
Da muss Korg echt dick nachlegen, ich traue ihnen das zu.
Aber die Mini-Nova, die hat ein ganz anderes Problem, nämlich auch, dass sie ein altes Design hat.
Genau, und dann hast du einen ASM Hydrasynth Explorer für 597,
der sogar anschlagdynamische Tastatur hat.
Minitasten zwar, aber mit Aftertouch, mit Polyphonem Aftertouch.
Das hat sonst kein anderer Hersteller.
Richtig.
Und der hat eine Synthese-Engine aus den großen 1 zu 1 verpasst bekommen, also 8 Stimmen.
5 Völlkurven, glaube ich, 5 LFOs, 3 Oszillatoren, kompletter Wavetable-Synthesizer
und halt alles, was den Hydrasynth halt geil macht.
Ist das Wavetables?
Ich glaube, ja.
Ist das nicht irgendeine digitale Generationssynthese oder so?
Ja, das ist zwar ein digitaler Synthesizer, aber du kannst aber ganz viel da…
Das Ding ist quasi wie so ein Modularsystem in Kompakt.
Weil du halt mit diesen, wie heißen die bei denen, Modulatoren?
Modulatoren sind es, glaube ich, ja.
Mutatoren, du hast Mutatoren, die du miteinander gegenseitig sich beeinflussen lassen kannst.
Mit Feedback und mit Frequenz-Oszillation und kannst das alles irgendwie miteinander verschalten
und da können sehr kranke Sachen bei rauskommen, die du einem Kompakt-Synthesizer nicht zutrauen würdest.
Also das Klangspektrum von einem Hydrasynth ist enorm.
Also viel größer als beim Original-MicroKorg beispielsweise.
Hat dafür aber Schwächen, was zum Beispiel das Filter angeht.
Es gibt viele Stimmen, die den Filter halt nicht so gut finden am Hydrasynth.
Der Punkt ist halt eben der, du hast anstatt, dass du jetzt einen Synthesizer hast,
den du wirklich sagen kannst, das ist so der Synthesizer to go, to pick, to take with you,
hast du jetzt halt wirklich, du hast die Dinge, die wir schon aufgezählt haben.
Da gibt es von Behringer den DeepMind 6, es gibt von Roland den Gaia 2.
Du hast recht, du musst auch gucken, welche Klasse der MicroKorg eigentlich repräsentiert.
Er repräsentiert den kompakten Synthesizer mit Minitasten und Batteriefach.
Das ist nicht zu unterschätzen.
Stimmt, ja. Hat der Hydrasynth ein Batteriefach?
Das habe ich mich auch gerade gefragt, ich gucke mal nach.
Powerbank, glaube ich. Der läuft auf Powerbank, wie der MiniFreak auch, oder?
Batterie, ah ne, Batterie betrieben möglich.
Doch, der kann auch mit Batterie betrieben werden.
Der kann Batterien, oder?
So, dann hast du sowas wie den Roland SH4D oder den Roland Gaia.
Kann der Batterien?
Der SH4D, ja, der Roland Gaia 2, der neue, äh, Frage.
Den Gaia würde ich halt gleichzeitig mit sowas wie dem Cobalt, der gerade für 6000 verschleudert wird
und der eine vollwertige Fahrt da hat, weil die Firma gerade ein bisschen, ah, lieber war die ja im Monat.
Nein, Gaia 2 kein Batteriebetrieb.
Minilogs haben es auch nicht, oder, weil die sowieso analog sind.
Ich gehe hier noch gerade durch, halt, Mininover, das alte Schlachtschiff, der XL ist ja immer noch lieferbar.
Ja, der JD-XI ist auch noch lieferbar.
Und dann bist du auch schon bei den Boutiques, bei den Roland Boutiques.
Richtig.
Und die sind halt Kompromisse, was Größe und, die haben einen Batteriebetrieb.
Ja, die ist eine kleine Tastatur zum Drandocken, oder?
Richtig, da wärst du dann beim SH01, 018.
Genau, JD-XI gibt's noch, es gibt den Jupiter-XM, der kostet aber fast 2000 Flocken, ich glaube, das ist nicht dieses Level.
Es gibt den Cobalt 5S, der natürlich auch, der hat auch auf der Touch so ein Trackpad, der hat auch Batterien.
Ne, stopp, der läuft auf Powerbank.
Es gibt die Re-Faces, es gibt die, äh, hier MicroFreak, Monolog, ähm, und dann kommt noch der ganze SonicWare-Kram.
Hier, ich scroll jetzt gerade mal die Tourmann-Liste nach Billig hoch, falls man's noch nicht gemerkt hat.
Ja, aber alles Batteriebetrieb, ne?
Das ist halt, also das, was an mobilen Synthesizern jetzt 20 Jahre später mittlerweile am Markt ist, das ist sehr, sehr attraktiv.
Und Korg ist da wirklich in einen Markt eingetaucht.
Da muss man sagen, muss man mal schauen, wie der MicroKorg 2 sich dann so macht.
Er ist durchaus ein attraktives Paket und das Ding hat ein pfiffiges Design, ne, mit dem dicken OLED.
Das hat jetzt zum Beispiel keines der Mitbewerber.
Buntes OLED.
Wie gesagt, für mich steht und fällt's mit der Frage, wie wird das Ding oder werden die anderen Sachen.
Ich denke halt nicht, dass es im Bereich der, aber ich kann mich auch total täuschen, weißte.
Ich glaube halt nicht, dass es im Bereich der Nachwuchsmusiker noch mal so einen Synthesizer als Siegeszug-Aspekt einläuten könnte, weil die Konkurrenz ist zu dick.
Also der MicroKorg wird sich da einreihen in diese Reihe von kleinen, kompakten Batteriebetriebenen.
Aber wir werden die nicht 20 Jahre später.
Außer Sie wollen das jetzt mit Gewalt natürlich dran festhalten.
Wo übrigens den MicroKorg XL kann man tatsächlich auch immer noch kaufen.
Mit seinem sehr speziellen Design.
Als XL Plus, oder?
Als XL Plus für 509 Euro.
Hört, hört.
Ist achtstimmig Polyfon.
16 Band Vocoder.
Chaos Effekte.
Viel Spaß den Bums zu programmieren.
Stromversorgung über Batterie.
Vintage Design.
Ja, das ist wirklich vintage.
Also das ist ja ein Display, das hat nicht mal, also das ist ein LCD Display, das Buchstaben hat, die aussehen wie ein altes LED Display.
Also das ist eigentlich quasi das schlechteste vom LED Display mit dem schlechtesten von dem LCD Display.
Aber guck doch mal, wenn Korg das immer noch anbietet, dann muss es ja auch noch genügend Leute geben, die den kaufen.
Glaube ich halt nicht, ich glaube denen sind einfach die Lager voll.
Ja, dann würden sie den für deutlich weniger raushauen und das machen sie nicht.
Der kostet 500 Euro, hallo? Das ist teuer.
Das kostet alles 500 Euro.
Für so eine Kiste. Du kriegst hier 500 Euro, kriegst du attraktivere Geräte.
Ja, das kostet aber alles 500 Euro.
Ja, aber die sehen dann doch cooler aus.
Es wirft die Frage natürlich auf nach der...
Ich finde es doch interessant, wie lange wir über, oder ihr, über ein Gerät sinnieren könnt.
Also wie gesagt, mir gefällt das Design, ich finde das schick.
Das hat Korg frisch modernisiert, ich mag auch das mit dem OLED, das finde ich gut.
Auch wenn es jetzt nur 3 Zoll hat, aber es ist immerhin besser als der Daumennagel, den sie davor verbaut haben, in einem Minilook zum Beispiel.
Ja.
Was für mich halt ein großes Fragezeichen ist, wie klingt der Kram, das weiß man halt noch nicht, das muss man dann einfach mal abwarten.
Erst dann würde ich mir auch ein Urteil erlauben wollen, ob der sich am Markt durchsetzt oder nicht.
Wenn er genauso gut klingt und vielleicht sogar noch besser oder noch ein breiteres Spektrum abdeckt als sein Papa, dann ja, warum nicht?
Für mich war so ein Argument bei den Alten, bei dem Papa, war ja auch gewesen, dass sie so gute Sachen aus dem MS2000 mitgenommen haben und solche Sachen.
Wie diesen Wavesequencer.
Ist ja der komplette Engine, oder?
Ja, aber dass sie die guten Sachen einfach mitgenommen haben. Das war das, was ich charmant fand.
Damals musste man halt eben noch was liefern, weißt du? Du konntest nicht irgendwie dir eine Engine nehmen und auf sechs Geräte aufsplitten, so wie das heute gemacht wird.
Also wie gesagt, Korg kommt mir wirklich vor wie eine der großen Hollywoodfirmen, die Filme machen und die von all ihren Filmen, die sie irgendwie, von all ihren Filmen, ich sag mal Filmreihen, die sie im Angebot haben, Sequels zu ihren Blockbustern bringen.
Der Micro Korg wurde quasi neu aufgelegt. Gründe dafür kennen wir jetzt. Ich wusste das nicht mit dem Motorola Chips.
Das erklärt das natürlich, dass sie dann jetzt da so, dass da halt so viel Bewegung drin ist.
Dann haben sie den King Korg neu aufgelegt als King Korg Neo.
Genau, Neo.
Das Ganze steckt im Gehäuseformat von den Modwave, Wavestate und Opsix mit der 37 Tasten Keyboard.
Doppelt geholt, ne? 37 Tasten Keyboard.
Also mit dem 37er Keyboard. Das ist so das Gehäuseformat, was sie da genommen haben.
Auch ich wette, und das ist jetzt Spekulation meinerseits, dass sie diese Soundengine von dem Original virtualisiert haben und da drin auch nur ein Raspberry Pi läuft.
Allerdings einer mit mehr Power.
Mit mehr Bums drin, ja.
Sodass sie es geschafft haben, da diesen King Korg Neo halt wieder rauszubringen.
Der soll eine neue Soundengine haben, die sich nicht so wie bei dem Korg Radius MMT nennt, Multi Modeling Technology,
sondern sie heißt jetzt, haltet euch fest, XMT, Expanded Modeling Technology.
Ach, ne.
Und die ist ja auch von 2011, damals mit dem King Korg.
Richtig, genau. Für mich ist das ein Neuaufguss. Nur ich glaube, dass sie den virtualisiert haben und auf dem Raspberry Pi laufen lassen.
Weil das Gehäuseformat lässt darauf schließen.
Er ist quasi so der VH-Vertreter.
Ich hab den MicroKorg-Post zu genau dieser Vermutung schon in den Slack gepackt, weil ich wollte den nachher gleich zitieren.
Du bist mir gerade zuvor gekommen.
Ja, da bin ich bestätigt.
Er schreibt auch hier, dass die Anschlüsse hinten identisch sind mit den USA Korgs. Das heißt zwei Dinge.
Erstens, die Hardware des King Korg wurde auf das Mainboard-Template der USA Korgs gepackt.
Zweitens, die Hardware-Plattform wurde von den USA Korgs verwendet und den Code auf Raspberry Pi umgesetzt.
Das fehlt in der Röhre, die Wahrscheinlichkeit, dass er vermissen wird.
Ich dürfte auf Variante 2 hinweisen, muss aber nicht.
Zur Info, der King Korg basiert im Gegensatz zu anderen Korgs auf handelsüblichen, nach wie vor lieferbaren und nicht abgekündigten DSPs.
Großes Zahlensalat. Davon kann man so einen Code schon umsetzen.
Kann aber sein, dass das Ganze unterschiedlicher klingt, vor allem, wenn die Wandler unterschiedlicher sind.
Wovon auszudrücken? Da muss man auf A/B-Vergleiche warten.
Die Tastatur dürfte jedenfalls mit den USA Korgs identisch sein, also noch schlechter als die eh schonwiese Tastatur der Ur-Version.
Jetzt kommt's. Spannend finde ich dagegen die weiße Farbgebung, die Plastierung des Mikrofons auf dem Panel und das mitgelieferte Mikrofon.
Man könnte meinen, Korg will damit den Micro Korg ablösen.
Indessen Free-Scale-Motorola-DSPs sind bereits abgekündigt und werden bald nicht mehr verfügbar sein.
Das betrifft auch alle anderen auf diesen DSP-basierenden Synthies.
Wird mich jedenfalls nicht wundern, wenn der Micro Korg demnächst abgekündigt wird.
Edit. Huch. Link zum nächsten Track.
So viel von ihm.
Ja, ich würde sagen, wenn selbst unsere...
Dem kann man eigentlich nichts hinzufügen, würde ich sagen.
Ja, also wenn selbst unsere absolute Brachial-Kompetenz in solchen Dingen diese Vermutungen äußert, dann würde ich auch sagen, das ist...
Ich finde es ein kluger Schachzug, ehrlich gesagt, weil der King Korg war lange Jahre wirklich unterschätzt.
Also, das war kein schlechter Synthesizer, das war einfach schlechtes Design.
Das wäre jetzt meine Frage an dich, weil du hast den, glaube ich, gespielt und ich habe den nur ein einziges Mal im Laden irgendwie stehen gehabt und den ausprobiert.
Und ich konnte mir damals nicht so eine richtige Meinung darüber bilden, weil es halt zu laut war damals.
Was heißt gespielt? Ich habe den nie besessen.
Ach so, okay. Ich dachte, du hättest.
Nein, ich habe natürlich...
Das wäre auf der Bühne gewesen.
Nein, nein, so weit nicht. Ich hatte Begegnungen damit, die über einen Ladentrack hinausgingen, sagen wir es so.
Aber nein, ich habe nie einen King Korg besessen.
Das ist auch überhaupt nicht mein Bedienkonzept. Also, das war ja wirklich...
Man muss ein bisschen gucken, wann der erschienen ist.
Der ist erschienen, während gleichzeitig bei Desi die Putties auseinandergefallen sind, Roland seinen New-Peter-Namen für irgendwelche Rompler-Scheiße verschleudert hat.
Und das waren ja wirklich absolute Frontalunfälle.
Eigentlich alles auf den Kronos ging und auf der Gegenseite ist praktisch nichts passiert.
Ich glaube, Klavier hatte gerade... Nein, das war noch vorher.
Es gab noch keinen Nord Lead IV, es gab gerade mal die Ultranova, es gab einen Minijack.
Und in diesem Punkt kommt Korg und sagt, wir wollen hier einen Synthesizer bauen, der ganz bewusst nicht Radias ist.
Also, da sich natürlich die Engine so ein bisschen entwickelt.
Aber der King Korg wurde wenigstens gesagt, das ist ein Live-Synthesizer.
Das ist ein spielbarer Hardware-Live-Synthesizer.
Der hat eine furchtbare Tastatur.
Mit schönen großen Kontrollen, schönen großen Knöpfen.
Und die Oszillator-Sektion, die Filter-Sektion haben beide ein eigenes Display, Fingernagelgroß, geschenkt bekommen.
Es gibt Buttons extra, um zum Beispiel Synth, Lead, Bass oder Pad oder Bell oder Motion als Sound-Kategorien auszuwählen, um schneller an seine Klänge zu kommen.
Also wirklich auf Live spielen.
Es gibt eine eigene LFO-Sektion und alles wirklich schön groß, wie man es halt auch von dem Jupiter...
Quatsch, von dem Juno 60 kennt.
Also da haben sie sich sehr inspirieren lassen.
Das Ganze haben sie dann in ein goldenes Gehäuse gesteckt.
Die Neuauflage ist schneeweiß mit schwarzen Knöpfen.
Sieht so ein bisschen aus wie ein Stormtrooper aus Star Wars.
Was sie sich dabei gedacht haben, keine Ahnung.
Auch schön rote LEDs.
Ich finde es spannend, weil von all den Aufgüssen finde ich das tatsächlich der deutlich spannendere oder der spannendste.
Es ist halt so die Frage nach den Digital-Korks, was willst du da nicht machen? Jetzt kommt der Virtuell-Analoge.
Das Problem beim King Kork war halt tatsächlich, wie gesagt, dass er, obwohl er eigentlich ein, wie ich fand, gutes Gerät war,
hatte er ein bisschen das Problem, dass ein Jahr darauf der Nord Lead 4 rauskam und der war halt ein Nord.
Also das war dann wieder so eine klare Sache von, okay, da spielt der Markt in eine andere Richtung.
Es gibt ja dieses Video von Snarky Puppy mit dem Solo von Corey Henry, das so alle paar Monate mal durchs Netz gereicht wird,
weil das so eines dieser Internetphänomene ist.
Und da spielt er den King Kork und das klingt auch echt gut.
Also das ist kein schlechter Synthesizer.
Auch im Musikerboard haben den viele gekauft damals.
Sind dann aber alle umgefallen als Sequential, dann zuerst den Prophet 6 und dann den Rev 2 gebracht hat.
Also das war irgendwie so ein Gerät, das zwar so ein bisschen symbolisch für seine Zeit steht,
aber das gleichzeitig in diesen ganzen Umbrüchen, man darf ja auch nicht vergessen,
das war der Moment, als Diva rauskam, also das Heckmann-Software-Flaggschiff.
Und du hast halt Kork, die einen auf Analog- und Haptik-machenden analogen Synthesizer rausbringen.
Und nebendran kommt ein Plug-in raus, das so die neue Definition von Analog-Evolution ist.
Und das war auch so der Moment, die MacBooks werden langsam immer stärker.
Also ganz viel hat nicht gestimmt für diesen Synthesizer.
Ich weiß nicht, warum, weil es ein sehr spannendes Konzept war.
Ja, lass uns mal kurz noch mal auf die Synthese eingehen.
Die ist sehr interessant.
Du hast das ja vorgelesen hier mit der virtuellen analogen Expanded Modeling Technology.
Verschiedene Oszillator-Algorithmen liefern alles von klassischen analogen Schwingungsformen über Noise,
jetzt kommts, bis hin zu PCM-Samples und DWGS-Waves.
DWGS-Waves kennt man aus alten Kork-Romplern.
MicroKorg DW6000, DW8000 hießen die damals, die Workstations.
Die haben sie halt übertragen, aber PCM-Samples, also das ist schon weit weg von virtuellen analog, würde ich sagen.
Ja, Triton M3 würde ich sagen, das ist so diese Generation.
Richtig, genau.
Cool war halt, wie gesagt, du zuerst.
Im Prinzip macht Kork hier dasselbe wie Roland.
Sie wärmen einfach ihre alten Engines auf und fügen noch ein paar Zutaten dazu und verbacken das dann neu.
Was ja auch okay ist, wenn es gut klingt.
Wobei ich den Eindruck habe, dass das jetzt tatsächlich der Aufguss ist, der in sich Sinn macht.
Und zwar macht er für mich mehr Sinn als der alte King Kork.
Nicht weil der alte King Kork schlecht gewesen wäre, sondern weil er halt auch so ein bisschen in dieser Marktstörung drin war,
sondern weil das jetzt so, wie ich finde, das bringt die Engine nochmal auf einen neuen Punkt.
Weil da sind Dinge drin, da ist ein Wokoda-Mikrofon drauf, das Ding ist schneeweiß, das Ding hat drei Oktaven.
Hast du das gesehen, was ich hier gepostet habe mit dem Setup hier im Slack?
Das war ja so ein bisschen aus, also von der Idee her war das so etwas, dass du quasi auf einen Bühnenrand stellst,
während du selbst Gitarre spielst oder du hast einfach auf der Seite noch eine Tastatur.
Und das sehe ich bei immer mehr Bands auch aufkommen und da habe ich den Eindruck, da passt der King Kork relativ gut rein.
Das ist ein Synthesizer, der kann super gutes Brot und Butter, der hat sogar PCM-Samples.
Ich kenne ganz viele Leute, das muss er uns mal live erzählen, wenn wir ihn hier haben,
aber ich kenne jemanden, der hat sich einen Trueno X gekauft, weil das einfach der einzige Synthesizer ist, den er auf der Bühne noch braucht.
Das Ding kann PCM, das Ding kann Trueno, das Ding kann Jupiter, das Ding hat sonst alles drin.
Also dieser Ansatz von "Ich nehme einen Hardware-Synthesizer mit und der kann alles Mögliche und ist dabei gleichzeitig sleek, einfach und sexy genug,
dass ich ihn an eine Bühne dran stellen kann, dass er mich ergänzt" oder "Das ist nicht mein Hauptinstrument, das ist meine Ergänzung",
da sehe ich den King Kork Neo tatsächlich gut. Er ist klein, er ist leicht, er ist sexy, er passt auf den YouTuber tapiziertisch.
Das ist für mich ein Konzept, das ist so schlüssig und dass ich da nicht drauf gekommen bin eigentlich,
dass wir eigentlich alle nicht drauf gekommen sind, dass wir da überrumpelt werden von dem Gerät.
Ich meine, nur schon die Category-Taster, das ist eine einseite Idee.
Übrigens, kurz nochmal zurück an den MicroKorg, der hat auch noch seine Genre-Categories.
Der hat auch seine Categories, genau.
Ja, aber bei MicroKorg ist es fest verdreht. Die haben es immer noch hinbekommen, mit Display und allem,
dass du Speicherplätze auf so einem Regler hast, während die Midi-Doo schon vor zwölf Jahren einfach die Categories auf dem Regler hatte.
Was ich so geil finde, da hat einer geschrieben, "Ja, die Categories bei MicroKorg, die waren so doof, da habe ich den Synthesizer wieder verkauft, weil mich das gestörte."
Hallo? Du kannst die total ignorieren und jedes Factorial-Preset mit deinem eigenen Preset überschreiben?
Das sind nur Platzhalternamen.
Ja, aber das Doofe an der …
Ich muss dich wirklich ein bisschen schmunzeln, dass die Leute …
Das Doofe war halt wirklich, dass das fest verdreht war.
Das heißt, du musstest halt … und das finde ich macht der KingKorg richtig.
Beim KingKorg sind es ja Patch-Taster, im Sinne von, du drückst drauf und hast gerade all deine Patches nach Kategorie sortiert.
Du musst nicht irgendwie … Das ist nicht eine Bank, sondern das ist eine Auswahl.
Sie hätten das auch … Ob sie das jetzt Dubstep oder Synth-Lead nennen, ist mir eigentlich ziemlich banane.
Wenn es mich stört, überklebe ich den Namen einfach und mache ein dickes A dran oder B oder C oder 1 oder 2 oder 3.
Ja, ja. Mich kotzt das Hardwiring an. Mich kotzt nicht die Bedienung oder die Chorus an.
Aber Dubstep finde ich lustig. Dubstep auf einem Gerät aus 20 … 24.
Was haben sie jetzt da? Was haben sie beim MicroKorg 2? Was haben sie da jetzt genommen? Was war das?
Ja, eben. Dubstep.
Wirklich?
Da steht Dubstep. Ja.
Ich dachte, das wäre ein Scherz.
Ja, wir haben uns alle über die Mini-Low-Up beöbelt, aber da steht auch auf dem neuen drauf.
Ja, gut, okay.
Skrillex hat zwei Alben veröffentlicht. Beide waren in den Charts.
Wie gesagt, was zählt, ist das, was hinten rauskommt.
Wup, wup.
Genau.
Ja, aber eben. King Korg, Neo, hätte ich noch eine Indie-Band und dieses Setup hier.
Ja, warum nicht? Hier, zweite Ebene, da wo noch der MicroKorg …
Wir sind uns einig, King Korg, Neo, geiler Live-Synth. Wenn man 1099 Euro zur Verfügung hat, sollte man sich das Gerät anschauen.
Okay. Also der ist entweder bald bei 799 Straße oder der wird das Schicksal des Gaia 2 erleiden.
Wobei, das ist ein drei Monate altes Gerät. Ich sollte meine Klappen halten.
Also der Gaia 2 ist drastisch im Preis gesunken, aber man muss halt immer noch, wenn man die volle Leistung von dem Synthesizer möchte,
die ganzen Plug-Ins, Plug-Outs von Bioland kaufen für 150.
Das stimmt. Das Stück.
Das macht das Gerät dann am Ende teurer als hier den King Korg, wo wirklich alles als Gesamtpaket da ist.
Insofern sind diese 1099 jetzt nicht zu teuer, sondern angemessen.
Finde ich eine wirklich schöne Version 2. Für mich ein wunderbares Reboot im genau richtigen Konzept.
Eine gute Tastatur wäre jetzt noch gewesen. Wahrscheinlich hat er die Dreckstastatur generell aus der Raspberry Pi-Geschichte.
Aber das kann man ja ändern. Man kann ihn zersägen oder vielleicht passiert das, was jetzt endlich passiert ist.
Leute, was ist da passiert? Die Hölle ist zugefroren. Was geht hier ab?
Warte, warte. Also der passt auch in die Reihe dieser ganzen Modwave, Wavestake, Opsix Synthesizer mit der 37er Tastatur,
weil er wäre dann sozusagen der VA in dieser Reihe.
Wenn du dir Modal anschaust, die haben ja den Cobalt, die haben den Argon. Argon ist, glaube ich, der Wavetable Synthesizer.
Cobalt ist der VA, richtig?
Ja, VA mit VA, also Algorithm Based. Also der kann mehr als VA, aber…
Richtig. Und vor der Pleite hatten sie ja noch einen angekündigt.
Den Carbon, der war Phase Distortion.
Den Carbon, der war Phase Distortion, also quasi FM.
Auf den warte ich tatsächlich noch. Sollte die Firma nicht erleben, hätte ich…
Meinst du, die bringen sie noch raus?
Ich weiß es nicht. Also… Ich meine, gibt es die Firma noch? Das weiß man nicht so genau.
Ich glaube, sie haben ja, wie sagt man…
Sie haben Konkurs angemeldet, dass sie halt pleite sind.
Ich weiß jetzt, ich habe die Story jetzt nicht weiter verfolgt. Ich weiß nicht, was da jetzt weiter passiert ist.
Sascha, weißt du das?
Nee.
Weißt du auch nicht, ne?
Ich habe das auch nicht verfolgt.
Vielleicht geht es ja noch weiter. Vielleicht haben sie die Firma ja sanieren können.
Unser Haus ist so leise. Sascha, weißt du das? Nein. Du spielst mir so einen Ball zu.
Nee, muss man gucken. Also ich hätte Bock, den Carbon zu sehen. Was man da vorab gesehen hat, das sah lecker aus.
Was ist deine Meinung dazu, Herr Raumwelle? Du bist so ruhig.
Ich trinke meinen Tee und höre euch zu.
Aber dann musst du pippi.
Nee, ich habe aber nicht viel dazu zu sagen.
King Korg, der Stormtrooper und deine Synthesizer. Ganz in Weiß.
Ich mag das Ding. Zum Glück habe ich keine Kohle für das.
Ach, scheiße. Jetzt habe ich Geld vom Summit gekriegt. Jetzt können sie direkt sagen, nein, kann ich nicht.
Nein, machst du nicht. Ich könnte mir vorstellen, dass sie davon auch noch eine Plug-In-Version machen.
Ja, könnte sein. Hätte ich Bock drauf.
Also wenn die ganzen Dinger sowieso alle irgendwie auf Raspberry Pi gebracht haben oder vergleichbare Abteilungen, ist es ja kein Thema, daraus eine Plug-In zu basteln.
Das ist, denke ich, genau das, was wird passieren. Oder in fünf Jahren eine Rack-Version.
So, und jetzt ist was passiert.
Korg hat die, ich sag mal, die Schwestern und Brüder, Opsix, Wavestate und den Modwave,
haben sie nicht nur jetzt alle mittlerweile in der MK2-Version vorliegend mit wahrscheinlich einem dickeren Raspberry Pi drin,
wodurch jetzt alle doppelte Stimmenanzahl haben. Also der Opsix zum Beispiel, den haben sie ja auch angekündigt in der MK2-Version,
allerdings auch für mehr Geld, was sie dafür haben wollen. 899.
Der hat dann jetzt nicht 32 Stimmen, der hat dann 64.
Und nicht nur das, sie haben auch von diesen Instrumenten jetzt alle eine Desktop-Version angekündigt.
Also Desktop, Desktopper, oder wie im Mogulato geschrieben hat, Desktöpper.
Desktop.
Ja, und der Preis liegt dann pro Gerät bei 6,49 Euro.
Europäische Währungsrechnung.
Genau.
Und alle, ich glaube, einen Zug gehalten hat dann sogar MIDI 2.0-Unterstützung und MPE ist auch mit dabei,
passend zu ihrem eigenen Korg-Controller-Keyboard, was ja auch MIDI 2.0 und Poly Aftertouch hat.
Ich glaube auch, dass das so ein bisschen zusammenhängt, dass jetzt dieser Release kommt,
denn die Nachfrage nach Modulen gab es ja schon gefühlt ewig.
Es gab ja auch schon Umbau-Kits von irgendwelchen Drittanbietern,
aber jetzt können sie es halt als MIDI 2.0-Poly-AT-Geschichte vermarkten, zusammen mit ihrem Keystage.
Was ich ganz pfiffig finde an den Desktop-Versionen,
die haben an das Gehäuse so ein Gestell rangebaut, das kannst du ausziehen und dann kannst du den Winkel verändern.
Und du kannst die Dinger irgendwie sogar so zusammenschrauben,
dass du drei Stück davon irgendwie als eine Einheit dir irgendwo hinstellst.
Finde ich ganz lustig.
Ja, ich finde das ja alles mal schön und gut, das Desktop-Ding,
aber die brauchen auch mal so viel Platz auf dem Tisch.
Es ist mal 19 Zoll, das finde ich echt interessant.
Also es sind vier Höheneinheiten.
Du kannst jetzt diese, nicht Output-Studio-Desk, die anderen, die halt so diese Racks haben,
da passen sie genau rein in so einen Rack-Slot.
Ja, kannst da Rack-Ohren dran machen.
Ja, genau, Rack-Ohren dran.
19 Zoll Rackable.
Dann kannst du links und rechts in deinen Tisch quasi einen OP6 und einen Wavestate reinbauen.
Warum nicht?
Ich vermisse echt die Zeit, wo es halt die ganzen Rack-Module gab.
Also ich vermisse sie nicht, weil ich war da quark.
Aber ich finde es gut, dass wir an einem Punkt sind, wo tatsächlich die Leute sagen,
okay, wir müssen unseren Desktop nicht gleich rack-untauglich machen.
Jetzt mal abgesehen von Sequential mit ihren 21 Zoll Desktop-Modulen,
die nicht ins Rack passen, aber eben nur ganz knapp nicht,
hast du halt auf der anderen Seite jetzt Waldorf mit dem Rack-Einbau.
Du hast Modal mit dem Rack-Einbau, die haben immer Rack-Ohren.
Nitra sind, Desktop kannst du auch ins Rack einbauen.
Die haben sogar extra dafür die Anschlüsse hinten tiefer gelegt,
sodass da auch Platz ist für die Kabel. Sehr lüblich.
Das ist oft auch ein Problem, was du dann hast beim Rack-Einbau,
dass die Kabel immer auskippen.
Und die Rack-Ohren liefern sie sogar mit.
Schön.
Ja, technisch. Virus war ja immer super.
Du brauchst sechs Höheneinheiten für einen Virus,
weil die Anschlüsse oben rausgehen.
Wenn du keine Winkelstecker hast, dann brauchst du vier.
Ja, aber selbst bei den Winkelsteckern hattest du immer das Problem,
dass die Stromleitung ja auch immer noch so plöpp.
Stimmt. War das ein Kaltgerätestecker?
Hatte der eine Wandwarze? Ich weiß es gar nicht mehr.
Ich weiß es auch nicht mehr.
Na dann, Thomas, erzähl uns doch, wie ging der KORG-Reihe weiter?
Der Reihe ging weiter.
Es gibt ein neues Stage Piano Flaggschiff von KORG.
KORG Grand Stage X mit neuem Design.
Größer, dicker, schneller, weiter.
Ist so klobig.
Auch der Preis ist, glaube ich, ziemlich klobig.
Lass mich kurz gucken. 2699 Euro.
Dann können wir kurz überschwenken zum KLAVIA Nord Stage 3.
Auch größer, höher, weiter.
Nord Grand 2.
Ich kriege das mit den Namen bei KLAVIA immer nicht hin.
Grand.
Heißt das Nord Grand?
Nord Grand.
Also der KLAVIA Nord Grand 3.
2.
3. 2?
2.
Warte. Warte, wo habe ich die News?
Kann sich nur noch um Stunden dauern.
Jetzt könnt ihr mal sehen, wie viele Tabs ich hier offen habe.
Verdammt.
Ich suche, ich suche, ich suche.
Brauchst du den Genius Link im Slack?
Ich habe es doch selber gepostet.
Jetzt finde ich den nicht mehr.
Nord Grand 2.
Ist im Ideen Slack.
Ja, doch, ich habe ihn. Nord Grand 2. Ihr habt recht.
Nicht 3, sondern 2.
Mehr Layer, mehr Speicher, mehr Effekte. Genau.
Und der Preis ist auch ein bisschen gewachsen.
Das Gerät kostet fast 6.000 Euro.
Aber klingt, was ich so in einem Demo-Video gehört habe, saugeil.
Ich habe den ersten Nord Grand ja relativ oft gespielt im Shop.
Und ja, der klingt nicht nur saugeil, der spielt sich auch noch fantastisch.
Also das ist wirklich ein Luxusprodukt.
Aber Sascha, du zuerst, bevor ich noch was sage.
Ne, also ihr habt gerade das, was ich sagen wollte, gesagt.
Wir machen unseren Host ein bisschen arbeitslos diesmal.
Was ich halt sagen wollte ist…
Der hat 2 GB Speicher, nur für Klavier-Samples.
Yes, yes baby.
Ich muss an den Prophet X denken, der hat 150 GB Speicher und 50 zusätzlich noch für den User.
Ja, aber er spielt sich nicht so schön.
Er ist nicht rot.
Ne, der Punkt ist ja, Klavier hat vor einiger Zeit, das war mit dem Wave 2 vor allem,
also mit dem Wave 2 hat es angefangen, die hatten das Problem, dass sie beim Stage 3,
ich weiß nicht wie bekannt diese Geschichte ist,
ich versuche sie jetzt so weit wie möglich irgendwie zusammen zu kriegen.
Es kann sein, dass Teile davon etwas höherensagend sind,
es kann aber auch sein, dass sie komplett stimmt.
Als der Stage 3 rauskam, gab es das Problem,
dass sie in dieses Gerät an die Grenzen ihrer Engine gestoßen sind.
Das heißt, der Stage 3 sollte sehr viel können
und ist dann halt irgendwann so an die Grenze des CSPs gekracht.
Das war noch nicht am Punkt, dass das Gerät ein Blowfeld gemacht hat,
aber es war halt am Punkt hin, wo man sagen muss,
okay, wir müssen jetzt irgendwas machen.
Sie haben dann mit dem Wave 2 und später mit dem Stage 4 Anfang dieses Jahres,
also Anfang letzten Jahres, haben sie halt die ganze Engine neu geschrieben.
Das heißt nicht, dass sie einen Code weiterverwenden,
aber sie haben halt das Grundgerüst der Geräte komplett neu gebaut,
sie haben eine neue Bedienung gebaut.
Das heißt, ein North Stage 4 ist eine grundsätzlich andere Philosophie als ein 3er.
Und das ist jetzt, habe ich den Eindruck, das geht jetzt sukzessiv auch in die anderen rein.
Also wenn uns mal ein Lead 5 erwarten sollte,
wird er eine grundsätzlich andere Codebase haben als der Lead 4 oder der A1.
Oder wenn jetzt ein North Electro kommt, wird er auch die Codebase auf dem Stage nehmen.
Und das Piano hier hat die Codebase auf dem Stage und auch sein neues Layer-Konzept,
also mit diesen Schiebereglern statt diesen großen, runden Knöpfen, weißt du, für die Lautstärke.
Und du hast nicht mehr zwei Panels zum Umschalten,
also beim originalen Grains glaube ich sowieso nie welche,
aber du hast jetzt Slider und du kannst mit diesen Slidern wunderbar layern
und es ist wenig Hands-on, es ist sehr viel mehr Hands-on als vorher.
Ich mag das neue Konzept, man muss sich dran gewöhnen, wenn man von einem anderen North kommt,
aber ich denke, da werden wir noch einiges sehen.
Ich glaube, das ist jetzt einfach eine logische Folge und ich meine 6K oder…
Was man nochmal dazu sagen muss, ausdrücklich für Leute, die Klavier gar nicht kennen.
Klavier hat einen starken Fokus auf Bedienbarkeit ihrer Instrumente
und sind da seit Jahren schon, eigentlich schon seit dem ersten Northlead Synthesizer,
wirklich, wirklich ganz vorne mit dabei.
Also ich mag mit Northleads eigentlich und auch mit den anderen Northinstrumenten
immer sehr gerne, habe ich immer sehr gerne gearbeitet, gespielt, Musik gemacht,
weil die halt einfach toll sind, von der Bedingung her.
Es hat alles Sinn, es ist alles auf Optimierung, auf Workflow ausgelegt.
Da wünscht man sich wirklich, dass man so manche japanische Firma sich da vielleicht mal
ein paar dicke Scheiben von abschneidet, was sie auch tatsächlich gemacht haben,
wenn man sich so neuere Instrumente, wie jetzt zum Beispiel das neue Korg Grand Stage…
Nee, ich komme schon mit den Namen durcheinander.
Egal. Also Korg, Roland, Yamaha haben alle bei Klavier abgeguckt in den letzten Jahren
und viel übernommen, was ganz gut ist.
Ja, was haben wir denn noch?
Opsix MKII habe ich genannt.
Kommen wir zu den kleineren Korgs.
So, da bin ich wieder. Nochmal ganz kurz, ich war kurz pipi,
wegen dem Grand Stage doch noch eine Sache.
Ich habe nicht den Eindruck, dass das vom Nord inspiriert ist.
Das wirkt für mich eher wie ein Korg-Verschnitt des Yamaha CP40.
Weißt du, das Grand Stage X.
Ja, genau. Nee, auch schon das originale Grand Stage.
Du hast halt diese drei Layer und dann hast du diese kleinen Zusatzfeatures.
Die Yamahas hatten ja auch den EQ.
Also ich weiß ganz genau, was du meinst mit Abkopfern bei Nord.
Ich sehe Schieberegler, ich sehe, Rehregler sehe ich jetzt keine mehr.
Nee, das ist ein grundlegend anderes Konzept.
Aber ich verstehe, was du meinst.
Yamaha mit den YCs und den CKs und die, was war das andere,
also auch die neuen CPs, 98, 97, diese Serie.
Roland, ich meine Roland klaut da eher bei sich selber.
VKombo VR 760, 700, da würde ich jetzt nicht sagen,
dass das direkt bei Nord gemopst ist.
Ich glaube, das hat sich gegenseitig befruchtet.
Aber ja, natürlich.
Hast du dir das von Grand Stage X, das Design mal angeschaut?
Also wenn das nicht Star Wars ist, dann weiß ich auch nicht.
Ich finde, es ist halt, jetzt ist es bei Thomann wieder nicht mehr im Sortiment,
ich finde es halt, es ist die Futurismus-Variante vom SV-2, oder?
Das ist doch das SV-2-Gehäuse nach hinten ein bisschen ausgebeutet.
Ja, definitiv.
Aber so mit dem Blechbogen, mit dem weißen Blech auf dem schwarzen Gehäuse,
das sieht schon wirklich sehr Star Wars-mäßig aus.
Ist dieses Gitter auf der Seite, sind das Boxen?
Das ist eine gute Frage.
Steht da was?
Glide Automatik haben sie eingebaut, sieben Sound Engines.
Stimmt, da ist ja wieder alles drin vom Kronos.
Das fand ich schon beim originalen Grand Stage sehr, sehr geil.
Sie hatten eigentlich so ein simples Stage Piano genommen
und haben dann einfach den ganzen Kronos reingestopft.
Ja, genau.
Klanglich wird das Ding erstes an.
Die Modwheels finde ich beim neuen jetzt ein bisschen peinlich da oben,
aber das ist perfekter Futurismus, wenn es Boxen hätte.
Das bei den Modwheels sieht suboptimal aus, das stimmt.
Mich erinnert es vor allem ganz stark an die Kawai Pianos, weißt du?
MP5, MP8, die ja auch so angewinkelt waren.
Daran erinnert es mich vor allem.
Bedienung hier mit den ganzen Sektionen, Analog Tone und hier der EQ und die Patch Taste.
Meinst du das sind Lautsprecher? Das kann sein.
Sieht so aus, ne?
Ja, es wäre halt irgendwie verschwendendes Potential, wenn du schon Gitarre hast.
Ja gut.
Wenn ich mal in irgendeinem Musikgeschäft sein sollte, werde ich mir das Ding mal angucken.
Die klingen ja auch nicht schlecht.
Die klingen tatsächlich auch schon gut.
So, genau. Das war jetzt die Dickschiffe. Kommen wir zu den kleinen Schiffchen,
die Korg im Angebot hat, nämlich zur Do-It-Yourself-Sparte.
Die Korg Do-It-Yourself-Kisten, NTS1, den haben sie auch eine Fortsetzung gemacht.
Die MK1, ich weiß nicht, ob die jetzt die komplett ersetzen.
Auf jeden Fall gibt es jetzt einen NTS1 Mark II mit erweitertem Funktionsumfang.
Der hat neues Chipset, also leistungsfähiger, was man darauf laufen lassen kann mit dem LOG SDK.
Hat aber den Nachteil, dass das Ding dann auch nicht mehr kompatibel ist.
Das heißt, alles was es irgendwie an Plugins gab, was auf dem alten NTS1 lief, das muss portiert werden.
Zusätzlich hat das Ding jetzt einen Sequencer bekommen mit 8 Steps.
Es gibt ein paar mehr Bedienelemente.
Und es gibt eine kleine Tastatur jetzt, die halt nicht mehr dieser Touchstrip,
war ja vorher verbaut, und jetzt ist es halt eine kleine Tastatur.
Also Touch-Oberfläche.
Genau, 129 Euro immer noch.
In diesem Schlepptau haben sie auch einen NTS3 vorgestellt.
Das ist quasi ein Chaos-Zillator.
Ne, stimmt nicht. Ein Chaos-Pad, bei dem man quasi selber die Effekte programmieren könnte
und reinladen kann und austauschen kann.
Sieht halt aus wie so ein NTS1 als Chaos-Pad.
Hat halt eine Touch-Oberfläche und man kann bis zu vier Effekte gleichzeitig halt dort bedienen.
Laufen diese Effekte auch über das SDK von das neue LOG?
Soweit ich das verstanden habe, ja.
Ist dieses SDK nochmal eine erweiterte Version von dem, was sie da beim Drumlog gemacht haben letztes Jahr?
Das weiß ich nicht. Das wäre eine gute Frage.
Wenn es darauf basiert, wäre das ganz schlau, weil dann könnte man nämlich das,
was jetzt schon auf dem Drumlog läuft, auf dem SDK, hier auch schon reinladen und benutzen.
Der Punkt ist halt der, dass wenn du jetzt hier eine riesige Zett, also Abwärtscompatibilität,
dass du die irgendwann nicht mehr hast, weil du halt mit größeren Datenmengen rein musst.
Hast du denn tatsächlich nicht mehr?
Ich meine, das ist irgendwo durchverständlich.
Aber der Punkt ist halt wirklich auch, wenn sie jetzt anfangen, drei verschiedene SDKs zu beackern,
das wäre zwar typisch, aber das wäre irgendwie dumm.
Ja, deswegen. Also ich weiß es nicht genau.
Da müsste man nochmal bei KORG vielleicht mal nachfragen oder einfach mal abwarten,
bis die ersten Testberichte kommen.
Kostet? 149.
Was mich zu meinem Dauerbrenner bringt, KORG, wo ist der Synthesizer, der modular aus diesen SDKs zusammengesetzt wird?
Ich warte. Muss ich jetzt wirklich 5 NTS1 hintereinander schalten?
Ja, wir machen das.
Ja, es gibt auch Leute, die gehen in Clubs und lassen sich in die Eier treten.
Ja, so gibt es auch, habe ich auch gehört. Oder mit Stöcklschuhen drauf.
So, und dann, ich muss mal gucken, haben wir die ganzen KORG News alle abgearbeitet?
NTS3 Chaospad haben wir.
NTS1 MK2 haben wir.
Ich gehe mal auf die KORG Seite, vielleicht ploppt da was Neues auf.
Wir haben noch zwei Sachen, glaube ich, noch nicht.
KingKORG haben wir.
Michael KORG haben wir.
Sie haben ein Digital-Piano gebaut.
Ja, nochmal.
Ja, das nennt sich Poetry, ein Digital-Piano. Kann sein, dass das ein bisschen älter ist,
aber das ist ein Möbelstück, das ist wirklich nur ein Möbelstück.
So wie Casio. Casio hat auch Möbelstücke.
Lasst mich kurz, also, Software-News.
KORG Get It in der Version 3
stammt schon vom 11. Januar den News.
Ist aber halt auch nochmal, weil es halt für alle Plattformen, für Android, für iOS,
Nee, stimmt gar nicht. Nicht für Android.
Aber halt für macOS, für iOS und für Windows
gibt es das KORG Get It 3 und sie haben das Ganze auch nochmal mit neuen Features erweitert.
Und das Ganze so ein bisschen überarbeitet.
Mit diesem Virtual Reality-Ding, oder?
Gute Frage.
Was sehe ich hier gerade?
Weiß ich nicht.
Das ist das Gadget 4, oder ist das so eine Auskopplung?
Also es gibt einen Loop-Sampler mit Time-Stretching.
Und es gibt neue Effekte.
Achso, ist das das Ding dafür, das ich für dich...
Ah, okay. Cool.
Achso, genau. Und ich glaube das Neueste war, dass das jetzt mit Klacken-Unterstützung auf iOS läuft.
Also mit AUV3.
Oh, cool.
Das kann dann auch mit anderen Apps zusammen benutzt werden.
Das war, glaube ich, etwas, was lange vermisst wurde.
Ich meine hier, ich habe den Link gepostet, es gibt ja auch noch KORG Gadget 4,
also für die Virtual Reality-Brille.
Aber ich glaube, das ist noch mal eine separate Idee und es ist auch eher eine Design-Studie,
als wirklich schon was Funktionierendes.
Das mag sein.
Und als Letzte, KORG News, sehr bemerkenswert, gibt es...
Habe ich euch das gepostet? Ich glaube ja.
Den Handy-Tracks, Vestax Handy-Tracks...
Macht jetzt auf Plattenspieler. Genau, den Handy-Tracks.
Ja.
Das ist aber nicht irgendein Plattenspieler, das ist das Remake des Vestax Handy-Tracks Turntables.
Was den so besonders macht? Keine Ahnung, ich kenne das Original nicht,
ich bin bei Plattenspielern totaler Noob, ich habe keine Ahnung.
Ich weiß aber, dass dieser KORG-Plattenspieler nicht einfach nur ein Plattenspieler ist,
der hat nämlich auch einen Haufen DJ-Effekte gleich mit verbaut und einen Looper.
Schön.
Und ist batteriebetrieben.
Sehr gut, du kannst einen MicroKORG daneben stellen und ein neues Genre begründen.
Hat sogar einen eingebauten Lautsprecher.
Am Lagerfeuer.
Am Lagerfeuer, kannst ja DJing machen.
Ganz ehrlich, ich bin kein Nostalgiker, aber wenn jemand einen Plattenspieler am Lagerfeuer auspackt,
dann werfe ich den ins Feuer.
Das ist so das Töten.
The House of the Rising Sun in der DJ-Version.
Das ist so, dass das tötet doch jede Atmosphäre.
Ich gucke mir das gerade an, du hast einen Filter, es gibt einen Master,
es gibt Scratch-Effekte, du hast den Looper mit Geschwindigkeitsregelung,
kannst natürlich den Pitch verändern, das ist klar, es gibt einen Delay.
Das ist cool.
Macht was her.
Preis weiß man noch nicht.
Wahrscheinlich viel PIN und so.
So, jetzt fertig ist die Korg-Show.
Was gab's noch? Andere Firmen gab's auch, die was vorgestellt haben.
Sonicware.
Jetzt irgendwann ein Monat, wo wir keine Sonicware-News haben.
Wie viele Entrants hat diese Firma?
Sie haben halt sämtliche Chips aus dem Sega Mega Drive rausgerissen
und haben jetzt tatsächlich die Sonicware Live Mega Synthesis Roofbox daraus gebaut.
Klingt halt wie die Konsole.
Ist das eine Verschwörungstheorie, wenn ich jetzt sagen würde,
dass ich glaube, dass Sonicware einfach den immer gleichen Chip anders programmiert
und in das Gerät steckt?
Ähm, komm, lauf deine Anwälte drauf an.
Ich enthalte mich der Stimme.
Aber das Geräteformat, was immer identisch aussieht, lässt darauf schließen.
Ich habe ja auch im Forum diesen wunderschönen Post gemacht,
auf der Frage, dass man von allen Geräten gleich eine Serie erwartet.
Oder sie im Regelfall auch bekommt.
Yamaha hat nicht ein Reface gebaut, wo du quasi die Modi umschalten kannst
und dann vielleicht so einen Slot in, sondern die haben einfach vier Geräte gebaut.
Von Teenage Engineering erwarten jetzt auch alle,
dass sie auf der KO-Serie weitermachen.
Bei Sonicware kommt einfach ein Gerät nach dem nächsten raus.
Ich bin mir auch sicher, das wollen wir den großen Elefanten im Raum schon ansprechen.
Yamaha.
Wenn wir schon bei Roofboxen sind, dann kommen wir halt zu Yamaha.
Yamaha hat mal wieder eine Roofbox gemacht, nach gefühlten 20 Jahren Abwesenheit.
Auf dem Roofbox, Marx, haben sie den, ich weiß gar nicht, wie spricht man das aus?
Wie sagen sie es immer in den Vorstellungs-Synthfluencer-Videos?
Sektrek?
Die Sextreks?
Ne, Sektreks?
Oder Seektreks?
Keine Ahnung, wie man es ausspricht.
Auf jeden Fall hat Yamaha den Teenage Engineering OPC geklont oder gekauft.
Man weiß es nicht.
Böse Zungen behaupten ja, dass sie einfach die Software gekauft haben
und einfach eine Hardware drum gebaut haben.
Er sieht relativ ähnlich aus.
Der Funktionsumfang ist genauso ähnlich wie bei einem Teenage Engineering OPC,
weil du halt auch nicht nur eine Roofbox-Funktion mit Sequencer hast,
eine Motive irgendwas Engine, du sagst glaube ich Motive XS?
Oder welche Engine? Also halt eine Rombler-Engine aus dem Yamaha-Style.
XS und XF, XS ist dasselbe.
Der XF hat ja die XS-Engine genommen und ein paar Samples,
also Samplespeicher draufgepackt.
Und ich glaube, die haben die Wandler nochmal optimiert, aber das war's.
Wie auch immer, sie haben halt was aus dem Yamaha-Regal genommen,
haben das da reingestopft in diesen kleinen Kasten.
In zwei Versionen kommt einer im dunkelgrau-schwarz und hellgrau-orange.
Das Design erinnert sehr stark an Teenage Engineering.
Also das könnte quasi von Teenage Engineering stammen,
ohne dass es halt offiziell irgendwie zugegeben wird.
Sieht sehr danach aus, also wirklich sehr.
Das ist schon so auffällig, dass das kein Zufall sein kann.
Und wie gesagt, die Funktionalitäten sind auch ähnlich,
weil auch ein Video-Editor, also es kommt eine Companion-App mit,
wird mit ausgeliefert, die kann man sogar jetzt schon runterladen.
Ich hab sie mir mal spaßeshalber angeschaut.
Ich fand sie nicht so prall.
Sehr auf Touch-Oberfläche ausgelegt,
dass man da halt mit dem Finger irgendwie das Ding bedient.
Man gibt sie für alle Betriebssysteme, Android, iOS, macOS, Windows.
Wie gesagt, ich hab sie am Computer runtergeladen, installiert.
Man kann halt drinnen rumklicken.
Manche Sachen funktionieren halt nicht,
weil er da eine Geräteverbindung aufbauen will.
Das ist aber auch nicht schlimm.
Die Geschichten mit dem Video-Editor, die funktionieren auch ohne das Gerät,
dass man das hat, also ohne den Sektrack.
Ich fand die Bedienung nicht flüssig.
Und an den Punkten, wo ich dann hätte die Anleitung schauen müssen,
um da irgendwie was Vernünftiges hinzubekommen, hatte ich keine Lust.
Aber insgesamt ist es ein typisches Yamaha-Produkt, sag ich mal.
Gute Funktionalität, es wird wahrscheinlich auch gut klingen.
Aber es hat Schwächen, was Bedienbarkeit angeht.
Kommt so ein bisschen...
Ist halt sehr Yamaha-mäßig von der Bedienung her.
Immer so ein bisschen over-engineert oder vielleicht auch ein bisschen zu wenig gestreamlined.
Ich vermisse ein Display.
Dafür kannst du deinen Telefon nehmen.
Kannst die App starten und die App zusammen mit dem Telefon sehen.
Bei meinem Telefon alles Wichtige abschalten.
Über Bluetooth übrigens oder USB.
Weil das Ding ja auch per WLAN und per Bluetooth kompensieren kann.
Also erst mal Flugzeugmodus an, aber WLAN wieder an.
Ja.
Nee, ich weiß nicht. Nein, nein, nein, das ist nichts.
Also Teenage Engineering hat exakt...
Wann kam der OPC raus? Vor acht Jahren? Vor sechs Jahren?
Ja, und der OP1 noch viel länger.
Das ist schon eine geraume Zeit her, dass der OPC auf den Markt kam.
Aber der hat exakt dieselben Funktionalitäten.
Aber der kostet das Dreifache.
Der kostet das Dreifache und die... Nee, stimmt gar nicht.
Was kosten jetzt in unserem Online-...
Also der aktuelle von den beiden kostet 1,50 und der andere kostet zu knapp 1.
Nee, wir reden nicht über den OP1, wir reden OPC.
Der OPC kostet aktuell...
Haltet euch fest... 4,89.
Huch, das war auch mal doppelt.
Das weiß ich nicht. Aber das ist der aktuelle Verkaufspreis.
Der ist aber auch nur halb so klein, also halb so groß.
Und hat deutlich weniger Bedienelemente.
Ist wirklich winzig.
Ich bin mir sicher, dass das Ding soundtechnisch
wie ja mal so oft interessant ist und gut ist.
Vor allem der Sample-Teil bei der FM-Synthese.
Ja, da ist halt vier Operatoren am FM-Synthese drin.
Das Ding hat sechs Spuren.
Nee, stimmt gar nicht.
Nee, das hat ja mehrere. Das hat eine Sample-Spur.
Also ein paar Spuren für den FM.
Richtig, das Ding hat eine Spur und da kann man auch samplen.
Dann gibt es eine Spur mit einem vierstimmigen,
vier Operator-FM-Synthesizer.
Die Engine stammt aus dem V-Phase DX.
Also klingt schon sehr gut dann auch.
Und das Ding hat, ich glaube, 24 Stimmen, oder waren das 128?
128 stimmig diese Motive XS Engine.
Die sich wiederum auch nochmal auf sechs Spuren verteilen.
Also das ist schon ordentlich.
Damit kannst du schon wirklich was krasses machen.
Die Frage, die ich mir jetzt wieder stelle,
und ich hab's hier drüben auch schon gestellt im Forum,
mich erinnert es ein bisschen an die Circuit.
Also Circuit Rhythm, Circuit Tracks.
Das ist wieder so ein Gerät, das kann viel.
Das macht auch Spaß zu bedienen.
Aber es ist dann doch wieder relativ hart limitiert.
Und diese Vermutung, die ist schon groß,
dass da noch eine Serie hinterher kommt
und das eher ein Testballon ist,
das führt doch immer zu so...
Ich meine, ich finde das ästhetisch ja auch schön.
Hier scheint hier so Controller-Tisch etc.
Aber gehen wir mal zurück.
Sascha, RM1X.
Ja.
Konntest du mit der RM1X einen kompletten Gig abreißen,
wenn's sein musste?
Ja, konnte ich.
Das Ding hat ja 100.000 Events gespeichert.
Und wenn du da hauptsächlich mit Pattern gearbeitet hast,
also nicht mit dem Song-Modus, mit Pattern,
und wenig Automatisationen,
konntest du einen kompletten Gig damit fahren.
Das Ding hier...
Das würd ich mit den Dingen, glaub ich, nicht so hinkriegen.
Ich bin mir da nicht so sicher.
Also ich hab hier nochmal die technischen Daten.
Also das Ding hat...
Der Sequencer ist doch relativ umfangreich.
Der hat 11 Tracks, 7 Drumspuren, 2 Rumpler-Synthspuren,
also diese 128-stimmigen Motive-X-Engine-Polyphonie.
8-fache Polyphonie steht hier.
Hat ein DX-Synth-Spur und eine Sample-Spur.
Der Sequencer hat, im Gegensatz zu anderen Sequencern,
die es so am Markt gibt, Elektronen und auch andere Geräte, 128 Steps.
Das ist was Besonderes.
Das ist was Besonderes. Das haben andere nicht.
Klar, Batteriebetrieb und so weiter.
MIDI als Doppelpeitsche. TRRS.
Auch ein Novo.
Was scheiße ist.
Das ist auch ein Kritikpunkt.
Das Ding wiegt halt nur 800 Gramm. Ist sehr klein.
Und okay, Yamaha hat einen Haufen Videos gepostet.
Hier, Mike von Dyke hat das Ding in der Mache gehabt,
das eher so zum Fremdschämen war.
Ich fand die Demos, die sie da gepostet haben,
die waren alle im selben Studio aufgenommen.
Wahrscheinlich haben sie Mike von Dyke da für einen halben Tag hingecarrt,
haben ihm 5000 Euro in die Hand gedrückt und haben gesagt,
mach mal irgendwie einen Track und wir nehmen dich dabei auf.
So klang es dann auch.
Und alle anderen Künstler, die sie da angecarrt haben,
die klangen auch alle irgendwie.
Es klang alles gut, aber es war alles sehr monoton und sehr eintönig.
Und sehr technolastig.
Also ich glaube, das Ding ist,
ich weiß nicht, ob sie das als Testballon fahren,
das ist irgendwie meine Spekulation,
oder ob sie da noch andere Geräte hinterher schieben werden,
die auf dieser Plattform basieren.
Ich weiß es nicht.
Aber schaut doch mal, wenn wir in der Vergangenheit gehen.
Die haben damals diesen Mini-Sampler SU-10 rausgebracht.
Und dann gab es auf einmal den SU-200 und den AN-200 und den DX-200.
Das war dann so ein geschlossenes Ding in sich.
Du hast den Sampler gehabt, der konnte einiges, aber nicht ganz so viel.
Dann hast du dann halt den DX-Synthesizer gehabt,
wo halt ein kompletter DX-7 drin war,
aber nur halt ein Stimmenpart.
Und dann halt ein Stimmenpart aus dem AN-1X.
Ganz genau. Daran musste ich nämlich auch denken,
als ich das gesehen habe.
Und das Witzige ist, wenn du die drei Geräte gehabt hast,
da konntest du einen kompletten Gig mitfahren.
Und jetzt kommt eben der Punkt, den ich interessant finde.
Weil das Ding ist ja knapp mal eine Hand groß,
also von unten nach oben.
Das ist wirklich klein.
Wenn du jetzt drei davon hast,
dann hast du das Problem, dass die Dinge auf allen Seiten Anschlüsse haben.
Wenn du die übereinander stapeln könntest,
dann wäre das eine coole Groovebox im Hands-on-Direktzug.
Ich habe nicht Angst vor den Möglichkeiten,
ich habe Angst vor der Bedienung.
Das sollte man auch haben.
Es gibt lange Erklär-Bear-Videos von Yamaha selber auf YouTube.
Sollte man sich mal anschauen,
wenn man sich für das Gerät interessiert.
Mich hat das ehrlich gesagt abgeschreckt.
Weil du ganz viel mit Tastenkombinationen arbeiten musst.
Die ringsum sind.
Genau. Und die Tasten, die Knöpfe für zum Beispiel Tempo einstellen,
hast du an der Seite am Gerät.
Links und rechts.
Was zum Teufel haben die sich dabei gedacht?
Das sind Hauptfunktionen dabei.
Tempo ist eine Sache, Lautstärke und so weiter.
Bar-Length, Octave, Scale, Key, Rack-Sample.
An jeder Seite ist ein Knopf.
Ja, das ist scheiße.
Das heißt, du kannst das Gerät auch nicht vernünftig anfassen.
Die musst du ja freistehend hinstellen,
dass du von allen Seiten drankommst.
Guck mal links unten.
Haben die den Power-Button mit dem Play-Button gedoppelt?
Ja, haben sie. Aber du musst den Knopf 3 Sekunden lang drücken,
damit das Ding angeht oder ausgeht.
Aber sie haben das kombiniert.
Das habe ich auch gesehen.
Ich dachte ja so, okay, kann man machen.
Muss man aber nicht.
Das ist eine Groovebox für den Live-Einsatz.
Du hast die Buttons auf der linken Seite
neben dem Page-Button und dem Volume-Regler.
Was soll das?
Ich glaube, es wird Hipster geben,
die uns mit dem Ding die geilste Scheiße produzieren werden.
Du hast Buttons auch auf der Frontseite.
Ja, ich habe das von allen Seiten.
Und die Anschlüsse sind auf der linken Seite.
Sind das Touch-Strips da unter dem Lautsprecher?
Ja, das sind Touch-Strips.
Und wie stellt man diesen riesigen Wurst an Funktionen ein,
der da so eine Art leuchtende Liste hat?
Das machst du über die Buttons an der Rückseite
und teilweise auch über die Drehregler.
Das Lustige ist, ich habe gedacht,
dass diese Regler da auf der linken Seite
bei den einzelnen Instrumenten,
die man da auf der Rückseite hat,
dass das für die Lautstärke ist.
Nein, das sind die Pattern-Umschaltfunktionen.
Und du musst eine Tastenkombination drücken,
um von Pattern 1, 2, 3 auf Pattern 4, 5, 6 umzuschalten.
Da wird dann in einer anderen Farbe dargestellt.
So, und jetzt wo wir das etablieren...
Wie gesagt, wenn man sich die Videos reinzieht,
die Bedienungsvideos,
dann ist das ein bisschen schwierig.
Und nachdem ich das gesehen habe,
habe ich gesagt,
Gott, das werdet ihr bald
für wenig Geld auf den Markt werfen.
Jetzt stell dir vor,
drei solche Geräte,
ein Musiker in einer versifften DJ-Booth,
wo noch die Reste vom Kokain vom Vorabend leben.
Oder mit irgendeinem Kabelwurst.
Mir egal.
Man kann ja auch im Senat ficken,
von daher ist das eh alles dasselbe inzwischen.
Das war kein Sex, das war nur Zigarre.
Nein, lass mal das.
[Lachen]
Schnitt.
Es ist schön, wie einfach alles ein Kreis ist
in der progressiven Variante.
Du bist ein Artist,
hast drei solcher Geräte,
vielleicht noch eines, das mehr auf FM ausgelegt ist,
vielleicht noch eines, das mehr auf Samples ausgelegt ist.
Du hast einen Künstler,
der mit drei solcher Geräten
in einer improvisierten, siffigen DJ-Booth ist
und ständig mit Geräten, die keine 500 Gramm wiegen,
klick, klick auf allen Seiten.
Wie wenn du Teig knetest.
Aber du musst halt sehr präzise Teig kneten.
Tobi und Herr Raumwelle,
sagt mir mal,
wen will Yamaha mit diesem Gerät ansprechen?
Wer ist die Zielgruppe?
Ich weiß es nicht.
Irgendjemand meinte ja auch im Slack,
ich sollte da mal meinen RM1X in Rente schicken,
damit wir uns das Ding holen.
Ja, das ist doch naheliegend, oder?
Das ist doch hier topmodern, das ist hip,
das ist cool und die Soundengine,
kann man nicht von der Hand weisen, ist schon geil,
was da drin ist. Das schlägt dein RM1X um Längen.
Oh Gott, da liegen Universen dazwischen.
Aber ich glaube, ich weiß, was du machst.
Du holst dir das Teil und dann steuerst du ihn
mit deinem RM1X als Soundengine.
Ja, genau, das wird das sein.
Und dann kommt noch ein zweiter kleiner Kasten daneben,
der dann noch andere Sachen macht.
Das ist genau das, was ich glaube,
was viele Leute machen werden.
Die werden das Ding als Klangerzeuger benutzen.
Kannst du da nicht noch einen Yamaha MX49
oder einen Motiv-Rack nehmen?
Einen Motiv-Rack kannst du nicht mehr kaufen.
In der Ahnung, 2000 auf dem Gebrauchtmarkt.
Das Ding hier ist klein,
batteriegetrieben, hat einen Midi-Anschluss,
hat einen Akku, hat sogar angeblich
relativ lange Laufzeit.
Obwohl es gab auf Elektronauts erste Postings
von Leuten, die das Ding haben und die sagen,
dass Yamaha das Ding nicht mehr kaufen kann.
Es kann natürlich auch ein Problem
vor dem Gerät sein.
Es kann auch ein Softwarefehler sein.
Es sind jedenfalls die ersten Praxisberichte,
die sagen, dass der Energieverbrauch nicht gut ist.
Du hast ja gefragt, für wen ist das Ding?
Für den Automobilindustrie-Bereich.
Das ist eine sehr gute Frage.
Ich glaube, das ist ein sehr guter Punkt.
Du hast gefragt, für wen ist das Ding?
Ich glaube, das wird sich analog zu Teenage Engineering
seine Zielgruppe schaffen.
Diese wird aus drei Arten von Menschen bestehen.
Das sind die einen, die auf MusicRadar
oder auf Reddit einen riesigen Thread schreiben,
dass sie mit ihrer Kaufsucht nicht mehr klarkommen.
Das sind Leute, die keine Ahnung haben,
aber das Ding sweet finden und weil sie es
im Lernprozess als ihr Workhorse verstehen,
darauf die geilsten Sachen bauen werden.
Das sind wahrscheinlich auch die Leute,
die in einen bewusst alternativen Stil fahren
und das Ding für ihre Mission
ihrer besseren Clubmusik-Weltgesellschaft.
Die tauchen dann in einer Art Doku auf
und du fragst dich, ob die nicht eher
in der Geschichte der Musikwelt sind.
Das sind die drei Arten von Nutzern von diesem Ding.
Dazu passt auch, wie das designt wurde.
Sieht ja sehr progressiv aus.
Hinten mit dem Yamaha-Stofflabel dran,
was da so aus dem Gehäuse rausguckt.
Das ist ja auch kein Bashing.
Überhaupt nicht.
Das ist ein sehr interessanter Punkt.
Ich glaube, das ist ein sehr interessanter Punkt.
Das ist ja auch kein Bashing.
Überhaupt nicht.
Wir sprechen ja hier nur im Proberaum.
Ehrlich gesagt, ich fände es cool.
Aber ich werde es mir nicht kaufen.
Es ist definitiv cool.
Aber es sind so viele "Nä"
die sich bei mir auslösen.
Alleine schon, das habe ich bei den
Nike-Multimedia-Synthesizern bei der ganzen UNO-Reihe schon gehasst.
Diese beleuchteten Schriften,
die von unten mit einer LED-Funzel beleuchtet werden,
die du dann je nach Funktion umschalten kannst.
Das ist so 80er-Jahre-Scheiß.
Nur noch die Sensortasten.
Die Sensortasten sind da.
Die Touchstrips.
Das ist so 80er-Jahre-mäßig.
Das war damals schon doof.
Ich finde das jetzt immer noch doof.
Auch wenn sie es jetzt wieder machen,
ist es dadurch immer noch nicht hip.
Es ist einfach nur doof.
Ich glaube, es gibt ja eine gesunde Naivität,
die dem Beginn einer Art von Musik machen muss.
Nicht die erste Art, seine Musik zu machen,
sondern das, was man dann beschließt,
wenn man etwas anfängt.
Bei nicht Null, aber auf einem neuen Weg beschreitet.
Die meisten von uns sind hier enttäuscht,
die flowert worden von MicroKorg
oder irgendeinem USB-Keyboard an irgendeinem Laptop.
Ich glaube, die Leute, die das als ihre Zentrale
für einen neuen, eingeschlagenen musikalischen Weg verstehen,
die werden darauf brillieren.
Das ist wie mit den Elektronen.
Ich stehe vor einem Octatrack und klinge scheiße,
weil ich mit dem Zeug nicht klarkomme.
Ich kann mir dieses Teil wirklich super
zusammen mit so etwas wie einer Elektronenmaschine vorstellen.
Einfach als Klangerzeuger.
Ja, so wie mit dem RM-1X.
Das Ding hat 16 MIDI-Spuren Output.
Da kann zu Ort nicht was dran hängen.
Ja, richtig.
Es wird seine Käufer finden, bin ich mir sicher.
Der Preis ist übrigens auch nicht unattraktiv.
400 Euro.
Das finde ich nett.
Finde ich für so einen UPZ-Klon.
Hat der Bums keine Audio-Ausgänge?
Hat das Ding nur einen Kopfhörerausgang?
Ja.
Gute Frage.
Ja.
Spannend.
So, guter Mann, wie viele Tabs haben Sie noch?
Warte, warte, warte.
Machen wir den weg.
Ich werde noch mal durchgehen.
Ich lasse die trotzdem noch mal offen.
Nehmen wir mal.
Das KORG.
Das Körkchen.
Sind da uns gelassen.
Ich finde übrigens von KORG diesen NTS-3,
dieses Karaus-Pad,
finde ich durchaus attraktiv.
Ich weiß allerdings nicht, ob ich mir das kaufen würde.
Ich glaube, so ein gebrauchtes
Karaus-Pad
ist vielleicht netter.
Kommen wir mal zu den wirklich wichtigen News.
Urs Heckmann.
Zebralette 3.
Kostenfrei als Beta vorgestellt.
Ich weiß nicht, ob es das Ding schon
mal in der Verpackung hat.
Ich glaube, das ist ein
Angekündigt worden.
Oder gibt es das schon als Download kostenlos?
Wer weiß es?
Tobi, du bist immer so gut informiert.
Ich sehe es jetzt gerade.
Ich habe es vor, beim Tabs,
beim Genius-Do-Scrolling auch zum ersten Mal gesehen.
Es interessiert mich nicht.
Es heißt, es wird als Beta zu Nem vorgestellt.
Das bedeutet wahrscheinlich,
er schleppt wieder seinen Rechner auf die Puff
und macht nachher die Beta auf.
Hier im News-Text steht,
ich zitiere,
sobald Zebralette 3 jedoch abgeschlossen ist,
ist auch der größte Teil der Arbeit
an Zebra 3 erledigt.
Okay.
Es gibt noch keine
Informationen zu einem Veröffentlichungsdatum.
Okay, alles klar.
Aber ich finde es cool,
dass sie das kostenlos zur Verfügung stellen werden.
Die Zebralette
ist nur ein Oszillator
aus Zebra.
Die Vorgängerversion ist ja schon
verfügbar.
Da kann man sich schon mal damit beschäftigen.
Das war die eine News.
Dann noch eine News.
Beringer Swing-Keyboard
gibt es für kurze Zeit für 65 Euro.
Das ist der
Atelier Keystep-Klon.
Okay.
Dann hatte ich hier noch ein paar Software-News.
Isotope.
Gibt es ein Plug-in,
perfektioniert Sprachaufnahmen
mit Hilfe von KI.
Soll speziell für Sprache, für Podcaster
und für Content-Creatoren,
also die viel labern, ganz gut sein.
Sein sogenanntes Audio-Enhancer.
Spannend finde ich bei dem,
dass das erste Produkt ist,
das Isotope und Native Instruments vereint.
Das sind ja auch beide oben links im Logo zu sehen.
Ja, aber das sind einzelne Bausteine
aus Ozon, aus Nektar,
Neutron
und RX.
Also die Rauschunterdrückung und so weiter,
das ist aus RX.
Der Equalizer und der Kompressor,
der ist aus...
Das Ding ist quasi eine Drei-Regler-Verdienoberfläche.
Du musst jetzt nicht mit Equalizer an...
Nein, du musst nichts einstellen,
das hört sich einfach glitzern an.
Du kannst das einfach über diese drei großen,
dicken, bunten Regler, virtuellen Regler...
Haben wir schon über den Preis gesprochen?
Nein, haben wir nicht.
29 Euro.
Willst du das mal ausprobieren?
Ich werde das auf jeden Fall mal gucken,
weil das ist für 29 das No-Brainer.
Ja, aber da gibt es doch bestimmt...
Ich würde erst mal die Demo holen.
Oder gibt es dafür keine Demo?
Also bei iZotops?
Da müssen wir mal ausprobieren,
ob das wirklich so viel bringt.
Oder nachher klingt Sascha dann wie Dieter Bohl.
Das wäre ja auch schlimm.
Ja, aber nur, wenn das Klavier auf die Finger fällt.
Mega!
So Leute, gebt die Stehen da drauf.
Oder war das nicht die Gasdruck-Federn?
Die andere Software-News...
Ich weiß nicht, ob das stimmt,
aber hier in der News steht,
dass unter anderem Ben Jordan,
den kennt man ja,
den Synchro-Influencer,
hier mit dran gearbeitet hat.
Es gibt ein KI-Tool, ein neues.
Da kann man seinen Song hochladen
mit Gesang.
Und dann zerlegt dieses KI-Tool
quasi deinen Song in mehrere Stamps.
Deine Sprache, nicht deine Sprache.
Dein Gesang wird extrahiert,
genauso wie alle anderen Frequenzbereiche
mit Bass, Synth und so weiter.
Und dann tauscht dir diese KI
mit den verschiedenen Stämmen
deine Vocals
durch eine lizenzierte Stimme aus.
Wir haben mehrere Sänger unter Vertrag,
auch Rapper.
Und dann kann man da
diese KI
deinen Gesang quasi professionalisieren lassen.
Jetzt müssen wir mal ausprobieren,
wie gut das funktioniert.
Finde ich ein interessantes Geschäftsmodell.
Es gibt bei,
weil wir gerade von Isotopes gesprochen hatten,
gibt es bei einem Programm,
welches ist das, Nektar,
gibt es Background-Sänger.
Also du singst
und dann wird halt mit AI
ein virtueller Background-Sänger,
der dich dann auch noch frei im Panorama positionieren kann.
Ist hinzu gemacht.
Achso, ich habe vergessen zu erwähnen,
wie das Ganze heißt.
Das Ding heißt VoiceSwap.AI
Man lädt eine A Cappella-Version
seines Songs hoch
und die KI tauscht dann
vollautomatisch die durch
eine von dir gesehlte Stimme.
Also ich würde das gerne mal ausprobieren.
Das ist bestimmt lustig.
Was gibt es noch?
Es ist nur die Frage,
wird das Ding halt dann
die Datei, die man zurückbekommt,
ist die dann schön gesungen
oder mit den Fähigkeiten des Sängers,
des ursprünglichen Sängers.
Das ist eine gute Frage.
Wenn ich nämlich losfahre, das hört sich nämlich so an,
dann hauen wir den Löffel immer ab.
Also es soll auf jeden Fall professioneller klingen.
Ja,
und du musst natürlich dann passend
das Genre wählen.
Du kannst jetzt nicht da einen Country-Song hochladen
und sagen, hey, ich will daraus eine Rap-Version machen.
Das, glaube ich, klingt dann als Ergebnis wahrscheinlich irgendwie merkwürdig.
Obwohl, man müsste es einfach mal ausprobieren.
Genau, dann gibt es noch so was.
Was haben die hier gemacht?
Kontakt?
Nee, das ist VoiceSwap.
Genau, VoiceSwap.ai
Dann, Arkai.
Arkai liefert,
hat angekündigt,
dass sie eine neue Funktion für ihre MPC-Hardware
wahrscheinlich demnächst irgendwann mal ausliefern werden.
Da gibt es eine neue Funktion
und zwar nennt die sich
MPC-Stamps. Die kann man kaufen
für 10 Dollar.
Und dann kannst du mit Hilfe dieser MPC-Stamps-Funktion
sämtliche
Tracks
von Samples, die du aufgenommen hast,
separieren lassen.
Das heißt, du hast da meinetwegen so eine Platte, die du abgesampelt hast,
wo Schlagzeug, Gesang
und meinetwegen Bass drin ist.
Und dann hast du das gesampelt
und dann sagst du hier, hey, und jetzt mach mir hier
MPC-Stamps und dann zerlegt dir
deine MPC das
auf Einzelspuren und kann dir das dann auch
auf einzelne Pads legen und du kannst das dann entsprechend
weiterverarbeiten. Da kannst du zum Beispiel den
Gesang rausziehen oder den Bass
separieren. Das ist quasi so wie
früher diese Sample-Robot.
Würde ich mal sagen,
es ist halt evolutionär einen Schritt weiter, weil du halt
nicht nur dein Material abgesamplet hast
automatisch, sondern das Ding zerlegt
das klangtechnisch auch noch in Einzelpads.
Jo.
Kennt ihr das Stylophone?
Das haben wir schon mal gespielt.
Von Duprec.
Das alte Spielzeug.
Ja genau, das wird von der Firma Duprec
hergestellt, eine britische Firma.
Die bauen das Stylophone. Das gibt es ja
mittlerweile in 1000 Varianten, 1000
Sondereditionen und die Firma haben
jetzt einen patchbaren
Analog-Drone-Synthesizer
mit Effekten angekündigt. Das Stylophone
CPM DS2.
Das Ganze ist in einem
Patchbar wie ein
Rack, wie ein Euro-Rack Modular.
Basiert auf den
3320 Chips
bzw. 3340 Analog-Oscillatoren
Chips.
Was ich so an Demos gehört
habe, klingt das eigentlich ziemlich gut.
Ist aber halt ein Drone-Synthesizer.
Also ein bisschen eintönig.
Ist aber relativ umfangreich und wie gesagt, man kann sich das auch
in seinen Euro-Rack.
Finde ich für 239 Euro
gar nicht so verkehrt.
War noch irgendwas?
"Core-Gate 3"
haben wir schon genannt.
"Sonicware Mega-Synthesis"
haben wir auch schon genannt.
Das war's. Habt ihr noch was?
Also
was harmloses und was ziemlich brutales.
Harmlos, weil ich aber das Konzept liebe.
"Vox Amplug 3"
Vox hat eine Serie von so kleinen Analogen
glaube ich tatsächlich oder einfach so Transistoren-Amps,
die winzig klein sind, die man quasi direkt in die Gitarre,
also in die Ausgabebuchse stecken kann. Da kann man eine Kopfhörer
anhängen und kann quasi so spielen.
Das sind ursprünglich einfach so simple Transistorengeschichten
mit einem Kanal, zwei Reglern
und dann Klangshalt.
Die gibt es jetzt in Generation 3 schon in sieben Modellen.
Das ist eine ganze Serie. Die einen klingen
ein bisschen nach dem anderen. Die haben inzwischen zwei Kanäle,
haben diverse Zusatzfunktionen.
Das ist einfach ein Konzept, das ich mag.
Obwohl ich ja sonst der Typ bin, der Guitar-Rig anwirft
und quasi
Klampfe eher digital versteht.
Ich mag diese Dinge so von der Art,
wie sie gemacht sind, als kleinen
Exkurs.
Und jetzt müssen wir über den großen Elefanten
im Raum reden. Leute, habt ihr es mitbekommen?
Mortu 828
Ich hab euch den
Gear News hier reingepackt.
Was ist hier konkret passiert?
Mortu hat sein
Rack-Interface, Mittelklasse-Interface,
ist jetzt kein Riesenböller, also keine AVB-Geschichte,
sondern einfach ein Standard.
Ein gutes Standard-Interface mit vielen Inputs, vielen Outputs.
Haben sie in die neueste Version gebracht.
Das hat so schöne Dinge wie einfach hier
zweimal Optical In/Out.
Es hat SPD IF, es hat MIDI,
es hat 8 Line, es hat einen Footswitch,
es hat Line Ins, glaube ich 10 Stück.
Es hat Line Outs, auch nochmal 10 Stück.
Es hat Inserts, es hat eine komplett digitale
Steuerung, es hat
zwei Kopfhörerausgänge,
zwei Preamps an der Vorderseite.
Hier mit zwei unterschiedlichen
Main-Out-Combi-Paaren, glaube ich.
Hier LR irgendwas.
Ich weiß gerade nicht, wie das genau gemeint ist.
Hier pad28v. Sieht alles relativ
durchschnittlich aus. Und dann kommt das, wo ich jetzt sagen muss,
du als Arturia 16 Rig-Besitzer,
das hast du sich ja schon
angedeutet in den letzten Folgen.
USB 3.
Genau.
Das hatte mich das Arturia Interface leider nicht.
Es ist die Frage,
wird sich das jetzt
gegenseitig...
Ich habe so den Eindruck,
das ist jetzt so ein bisschen willig Kopf an Kopf, weil
das Arturia scheint mir auf dem Papier noch etwas durchdachter zu sein.
Die sind da deutlich näher an gewissen
Ideen, die du mit dem Motto so nicht umsetzen kannst.
Das Motto ist deutlich klassischer.
Aber eine Latenz von 1,5 Millisekunden ist halt eine Ansage.
Und den ersten
Infos zufolge wird das auch eingehalten.
Das ist die Frage,
braucht man das?
Brauchst du diese Latenz,
diese niedrigen Latenzen oder brauchst du es nicht?
Und Motto, ich hatte
einige Jahre lang ein Motto,
bevor ich mir das Fireface geholt hatte.
Da war ich nicht zufrieden mit.
Ich fand die Klangqualität nicht so gut, aber seitdem sind auch viele Jahre
ins Land gegangen und das kann sein, dass die da
gleichauf sind mit den anderen Herstellern.
Also ich fand, meine Motto-Phase hatte einen guten Sound.
Ich behaupte auch,
mein Arturia Minifuse ist nicht so gut wie mein M4.
Aber das macht die Ausstattung halt wett.
Ich frag mich halt...
Ich muss dazu sagen,
dass das Motto 828
in der USB3 Version sogar noch günstiger ist
als das Arturia 16 Rack.
Das kostet nur 1200 Euro.
Das ist noch mal ein Honig billiger.
Ich finde,
das ist aber irgendwie untergegangen,
weil der ganze Korkschlacht,
das ist nämlich schon 2-3 Wochen alt.
Ja klar.
Große, kleine Korkshow.
Ich habe so den dumpfen Eindruck,
dass wenn wir nächste Woche
nochmal NEM News machen,
dass wir dann tatsächlich noch mal
ein Korkprodukt haben werden.
Wer weiß.
Meinst du, da kommt noch was?
Ich glaube, das Feuerwerk ist zu Ende, oder?