Probe Podcast BONUS: 011  Schweden-Leak im Konsumentenland

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Beschreibung:

Hach. Spontanitäten. Eigentlich wollten sie was deepes auf Halde aufnehmen, für content-ärmere Zeiten – und dann wollen uns plötzlich wieder alle was verkaufen. Also flugs n Zweiteiler draus gemacht – der thematisch tiefgehendere Teil über Kunst und Depression folgt irgendwann die Tage, und die launigen Konsumentengespräche inklusive “Leute, warum ist Elektronauts down?” folgen hier und jetzt, man will ja halbwegs aktuell bleiben.

Was sonst so? Notstrom kauft zweimal, Tobi kauft vor lauter Choice Paralysis gar nicht, Sascha verkauft mal wieder sein Fachwissen an die gute Sache und irgendwann reden sie über die (mittlerweile offizielle) neue Brotdose ausm Smäland. Enjoy it.

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Tanscript:

Der Probe-Podcast. Beim gemütlichen Talk im Proberaum. Mit unseren Moderatoren Herr Raumwelle,
und Herrn Notstrom. Viel Spaß. Ja, herzlich willkommen zum Probe-Podcast. Haben wir immer
noch keinen vernünftigen Intro-Spruch? Nein. Nee, aber einen geilen Outro-Spruch,
den wahrscheinlich nur die wenigsten Leute hören, weil das drei Stunden später erst kommt. Wir müssen
das so machen wie Frank. Wir müssen einfach anfangen, das Outro machen, dann den Abspann
laufen lassen und dann zwei Stunden lang dumme Scheiße labern. Okay, ich gehe dann mal. Tschüss.
Hallo Kollegen. Ich mag es, dass der Hamburger Kollege genau kein Wort versteht, worum es hier
geht. Und Sascha einfach nichts sagt dazu. Das ist ein Insider, den kenne ich nicht. Ihr
habt so viele Insider, weil ihr gefühlte 200 Jahre schon miteinander irgendwie rumpodcastet. Und ich
gerade eben zwei Sommer dabei bin. Nee, das ist einfach, weil wir in der popkulturellen Blase
gesessen sind. Ja, richtig. Ich habe gerade neulich wieder überlegt, diese popkulturelle
Blase. Es gab eigentlich nur zwei Richtungen, die sie hatte. Man wurde entweder Misanthrop
oder Weep. Kannst du mich aufklären? Mich Generation X Menschen. Was ist Weep? Ist das
sowas wie Cringe? Ja, es hängt zusammen. Ich bin gerne Misanthrop. Heißt das nicht Misanthrop?
Ja, Misanthrop. Ich bin es gerne. Ich bin wie dieser alten Herrn bei der Moppet Show,
die da oben in der Loge sitzt. Ich mag sie, Waller von Stadler. Same as it ever was. Yeah, terrible.
Haben wir für heute ein Thema? Naja, ich kann es ja auch nicht dafür,
wenn Konrad wieder den Adenauer macht. Wollen wir damit anfangen? Ja, aber du warst gerade
ein bisschen abgehakt. Ach, scheiße. Der Konrad macht den Adenauer-Gag, der ist rübergekommen.
Ich habe den zwar nicht verstanden. Keine Sorge. Sascha, ich möchte bitten. Okay, ich bitte. Aber
alles andere habe ich nicht dazu gekauft. Also alles andere ist auch noch weg. Ich bleibe
relativ reduziert. Dann Waldorf M ist auch weg? Nee, der Waldorf M ist nicht weg. Der bleibt auch
da. Und der Hydro Synth? Der ist weg. Und wieder da. Willst du uns irgendwas erzählen, Thomas?
Was interessiert dich dein Geschwätz von vor sechs Tagen? Das ist mein dummes Gas,
weißt du? Beziehungsweise es kam, sah und das Gas siegte. Also im Sequenzervorum wurde ja schon
wild herumspekuliert, dass ja Thomann und alle anderen Händler ganz, ganz böse sind und vor
den K.A.D.I. gezogen werden sollten wegen Preisabsprachen und diese Streichpreise und alles
so ein ganz fürchterlich. Nein, liebe Leute, alles ganz harmlos. ASM hat eine weltweite
Preisaktion gemacht. Den Spring Sale. Die haben ihre Lagerbestände wahrscheinlich abverkauft.
Man munkelt, es gibt vielleicht ein neues Modell oder einen anderen Zünd. Man weiß es nicht. Ist
auch egal. Spielt keine Rolle. Auf jeden Fall haben sie halt einen Spring Sale gemacht. Kein
Black Friday Sale, einen Spring Sale, der den ganzen April dauert. Noch bis 30. April wahrscheinlich.
Wenn du lieber Zuhörer diese Sendung hörst, schon vorbei ist. Gott sei Dank. Denn fachst du nicht
den Fehler, den ich gemacht habe und holst dir dann wieder ein HyperSend. Für einen Gebrauchpreis
habe ich ihn bekommen. Neu. Ich hoffe, er hat Rückgabefrist. Ja, ich kann noch innerhalb der
nächsten 26 Tage mir überlegen, ob ich das Gerät wieder zurückschicke. Aber momentan steht er hier
ganz friedlich neben dem Iridium. Und ich bin, ja, ich weiß wieder, warum ich ihn nicht verkaufen
wollte. Weil mir hat das schon, mir blutete schon das Herz, als ich ihn da gehen sah. Also der Käufer
drehte sich um und ging. Und ich guckte hinterher ganz traurig. Ja, ich bin auch nur eine, wie heißt
das jetzt? Darf man ja nicht mal sagen. Wie heißt jetzt die Webseite? Ich bin auch nur eine, ach,
schon. Wie heißt die Webseite jetzt? Ich bin auch nur eine Gearspace. Ich habe eine schöne
Geschichte dazu. Ich habe vor vielen Jahren, bevor ich mir halt meinen Korg Micro X gekauft habe,
meine Templar Group Box verkauft. Und da war ich echt guter Dinge, weil damit habe ich halt den
Micro Korg X halt ein bisschen finanziert. Und gut, alles schön. Aber wie ich den eingepackt
habe, da kam schon so ein bisschen Wehmut auf. Und eine Woche später habe ich mich echt geärgert,
dass ich das Ding verkauft habe. Ich habe Ewigkeit nichts damit gemacht gehabt, aber trotzdem.
Das ist das. Ich kann jetzt auch so langsam verstehen, warum einige Leute, wenn sie sich
was kaufen, also die kaufen sich sehr selten was, aber wenn sie sich dann mal was kaufen,
dann behalten sie das auch für die nächsten, also bis zum Grab. Also mittlerweile, also jetzt,
nachdem ich jetzt wieder diesen Hydra Synth hier stehen habe, ich kann es schon nachvollziehen,
kann es verstehen. Wenn du da erstmal dein Instrument gefunden hast, mit dem du halt,
was du als Werkzeug gut benutzen kannst und was dich unterstützt bei deiner Arbeit,
als bei deinem Handwerk als Musiker, dann sollte man das nicht, Tunis, nicht verkaufen.
Bei mir war es ja so gewesen, ich habe ja Ewigkeiten mit dem Sampler Groovebox nichts
gemacht. Also es war hier so eine Yamaha SU-700. Und es ist ein legendäres Gerät. Jedes Mal,
wenn wir es irgendwo erwähnen, in irgendeinem Forum, egal ob englischsprachig oder deutschsprachig,
da kommen da sofort die Leute und sagen so "ja, oh ja, die war geil". Ja, das einzige Dumme,
was an der Sache halt war, das war halt der Arbeitsspeicher. Das Ding wurde mit 4 MB
ausgeliefert. Das Zipp-Laufwerk, oder waren das Smart-Media-Karten? Ne, da war nur das Kettenlaufwerk
drin, wie bei Yamaha üblich, bei den Samplern. Und den konnte man noch mit 64 MB auf zwei
Speicherbänke, also so Riegel, PS2-Module, um das genau zu sagen, erweitern. Und dann hatte
der 68 MB Arbeitsspeicher. Da passte nicht viel rein. Und dann nur 1,44 MB Floppy-Disk?
Dann brauchtest du noch die Kassier-Erweiterung, das war eine extra Karte. Das heißt, du brauchtest
64 Disketten, um den Sample-Ram vollzukriegen? Oder wie hat man das gemacht damals? Ja, also
wenn du nur mit Disketten das gemacht hast, dann musstest du das halt mit vielen Disketten machen.
Oder du hast halt die SCSI-Karte eingebaut, die ja extra erhältlich war und die heute
astronomische Preise hat. Und dann eine Platte. Und dann halt eine Platte oder halt ein Zipp-Laufwerk
oder sonst was. Egal, was für ein Medium du anschließt, das war sau langsam. Das ist bei
Yamaha-Samplern immer so gewesen. Das war eins der größten Probleme, die Yamaha mit seinen Samplern
hatte. Die hatten zwar SCSI-Bus, aber die haben die Bandbreite nicht genutzt. Das war alles irgendwie
so auf das Kettenniveau. Genau. Also ich habe sogar eine Zeit lang dann lieber die Sachen mit
MIDI-Dump hochgeschickt, weil das einfach unkomplizierter war. Also du konntest damals
mit WaveLab dann die Sachen halt in diesen MIDI-Format umwandeln und dann halt als Datenstrom
über die MIDI-Schnittstelle. Wahnsinn. Das war eine verrückte Zeit. Liebe Leute, ihr müsst euch
ja so vorstellen, die MIDI-Schnittstelle, die ja auch schon einige Jährchen auf dem Buckel hat
und ja auch immer noch benutzt wird, auch im Jahre des Herrn 2024, im neuen Jahrtausend. Sie wurde im
letzten Jahrtausend 1900, wann war das? 82? Ich glaube. Also Dave Smith, hier sequential, der Dave
Smith, ja das war einer der Väter des MIDI-Standards. Das Ganze ist ein serielles Protokoll,
muss man sich mal vorstellen. 7-Bit-Protokoll. Müsst ihr euch vorstellen, Computer heutzutage
haben irgendwie, welche Bandbreite? 32-Bit, 64-Bit? 64-Bit. USB, ist ja auch eine serielle
Schnittstelle, hat 64-Bit. Ja, das ist alles 64-Bit-Architektur. Also erheblich größere
Bandbreite und ja, und darüber über diese kleine 7-Bit-serielle Schnittstelle Samples reinzuladen,
das hat eigentlich, das ist im Kilobit-Bereich. Ich weiß nicht, wie hoch die Übertragungsrate
da ist, also im Endeffekt. Da bist du ja mit einem Pfeifenschnitt. Ja, Wahnsinn. Wahnsinn, Wahnsinn.
So, worum geht es? Wir waren gerade in Nostalgie verschwunden. Yamaha SU-700,
Datenübertragung mit MIDI. Ja, aber nicht nur der SU-700 war das, das waren ja auch die Sampler,
die du halt im Schreck geschraubt hast. 3000, 4000, 5000. Die hatten alle die gleiche Krankheit.
Aber lass uns noch mal auf das Thema, was ich angeschnitten habe, darauf zurückkommen. Hat
das jetzt dazu beigetragen, dass du bessere Musik gemacht hast? War das eine existenzielle
Krise für dich, dass du dieses Gerät verkauft hast? Hat dich das beflügelt?
Es war, wenn du dann halt deine Samples da drin hattest, dann konntest du unwahrscheinlich schnell
daraus was machen. Das Ding war ja eine super kreative Verwurzelungsmaschine mit den Effekten.
Dann halt, du hast acht Spuren gehabt, die geloopt haben, 16, die getriggert geloopt
wurden und dann halt noch mal 16 freie Samplebänke, also Pads, alles aufgeteilt in vier Bänke. Und
da konntest du unwahrscheinlich schnell was auf die Beine stellen. Da konntest du halt einen
Track bauen, wenn du die Drums hattest, hast du das Drummer Store eingetippt und ja, du hast das,
ich habe da so schnell meine Sache mitgemacht. Vor allen Dingen, du hast dann halt die Filter
darauf angewendet und da haben die endlos in Coda auf den Spuren, die haben auch endlos gelitten.
Also ich konnte bestimmt alle zwei Jahre die endlose Coda austauschen, weil die durchgenudelt
waren. Das war, ja, aber wie gesagt, ich habe es dann vermisst, weil ich dann extrem schnell
produktiv mit war und ich war damit ja auch live unterwegs. Was ist dann passiert? Warst du nicht
mehr? Ich habe ja auch gedacht gehabt, okay, die modernen Software Sampler, die sind ja wesentlich
komfortabler und mehr Arbeitsspeicher, klar. Ja, aber wirklich ersetzt haben sie das nicht. Ich
bin dann glücklich geworden mit meinem MicroKorg X. Das war schön, weil das ja auch so eine schnelle
Maschine ist. Die hat ja unwahrscheinlich viele Klänge und dann die Möglichkeit mit den Sequenzen,
die da drin sind. Es ist ja halt eine Triton Engine drin von Korg und die Möglichkeit kannst
du ausnutzen. Ich musste mich halt komplett umgewöhnen, weil ich habe keine Alternative
gefunden bei den Software Sampler, Grooveboxen. Ich meine bei Steinberg, bei Cubase wird ja eine
mitgeliefert. Die ist gut, aber die hat das haptische fehlt. Dann habe ich es probiert mit
MIDI Controller. Nee, das war nicht so. Es hat lange Zeit gebraucht, bis ich dann halt das aus
dem Kopf hatte, dass ich dann halt damit anders meine Tracks baue. Ich habe dann immer die Vergleiche
gesucht, weil wenn du live unterwegs bist und du hast halt so Grooveboxen, der Speicher ist ja
irgendwann mal voll. Und bei dem Yamaha RMX1 ist der Speicher glaube ich 100, nein, eine Million
oder 100.000 Events. Und da kannst du halt schon ordentlich was mitmachen, aber du musst bei so
einem zwei Stunden Live-Gig schon mal nachladen. Und dann konnte ich, während der eine von der
Skette lädt, konnte ich dann halt den anderen laufen lassen und du hast das nicht gehört.
Und ich mit Laptop damals auf der Bühne stand, das sah immer so aus, als ob die Leute halt ihre
E-Mails checken. Tut es heute auch noch. Ja, ich weiß. Heute interessiert es niemanden mehr.
Richtig, weil die Leute sich daran gewöhnt haben. Ja, genau. Nostalgie halt.
Opa erzählt vom Krieg oder wie war das? Ja. Hat das denn bei dir etwas dann ausgemacht,
dass du den am Hydra Center verkauft hast und dann wieder gekauft hast? Also ich hatte mir
alte Tracks, was heißt ja alte Tracks, ich habe da euch eine kleine Kostprobe vorgespielt von dem,
was ich da jetzt in Vorbereitung habe zur Veröffentlichung. Und beim Durchhören
dieser ganzen Tracks, die teilweise auch schon jetzt fast zwei Jahre alt sind, sind mir da einige
Projekte in die Finger gefallen, die ich halt mit Hydra-Synth-Only aufgenommen habe. Und die
Kiste klingt halt wirklich gut. Kann man anders nicht sagen. Es gibt zwar Leute, die nörgeln
irgendwie am Filter rum. Die mögen den nicht oder ich weiß nicht, was die für Probleme haben,
wobei ich das nicht ganz nachvollziehen kann, weil der Hydra-Synth hat zwei Filter. Er hat
einen Digitalfilter, wo du unterschiedliche Filtermodelle einstellen kannst und du hast
noch einen zweiten Filter, einen SVF, einen State Variable Filter, der an den SAM angelegt ist,
Oberheim-SAM-Filter, also 12 dB. Und da kann man schon sehr, sehr flexibel mit arbeiten,
vor allem das Routing, welche Oszillatoren, du hast drei Oszillatoren. Wie du die in die Filter
routen möchtest, ist auch sehr flexibel. Und alleine schon die Mix-Sektion beim Hydra-Synth,
ist, ja, du kannst sie mit LFOs beeinflussen. Also du kannst auch die Mix-Verhältnisse auch
nochmal verändern. Das ist schon ziemlich beeindruckend, was mit dem Synthesizer
eigentlich alles geht. Das eine ist halt, was ich vermisst hatte, weil doch die Möglichkeiten
zu haben und wie gesagt, das Ding klingt einfach wirklich, wirklich gut. Also muss
ich vor den Mitbewerbern, die da an Digital-Synthesizern jetzt aktuell so preislich im
Mitbewerberfeld mitspielen, überhaupt nicht verstecken. Und das Ding ist wirklich bombig
gebaut. Vor allem die Desktop-Variante, die hat keine Holzseitenteile, nein, gutes Alustahl und
ist wirklich stabil gebaut. Alublech, ganz dickes Alublech. Ich würde sagen, panzertauglich. Die
Endlos-Encoder sitzen sehr bombig, sehr fest, lassen sich sehr geschmeidig drehen, haben LED-
Grenze. Also mir hat er gefehlt, sofort nachdem ich ihn verkauft hatte. Also noch während des
Verkaufsgesprächs habe ich gedacht, scheiße, eigentlich will ich den gar nicht verkaufen.
Aber ich wollte dafür ja was finanzieren und das hat sich dann als Enttäuschung herausgestellt.
Das habe ich, glaube ich, schon mal erzählt, vor ein paar Folgen.
Jetzt habe ich panische Angst, dass mein Studio Logic Piano danach auch fehlt.
Warum?
Naja, das wird draufgehen, wenn es darum geht, das nächste Klavier zu finanzieren. Was ja auch
nur eine Trotzreflexion ist, aus dem Punkt, dass ich ein Roland-Gerät verkauft habe,
das mir gerade tatsächlich ein bisschen fehlt. Also nicht das Gerät, sondern halt die Features,
sprich Lautsprecher, die Roland-Tastatur, so ein direkt anschaltend Klavierspielen-Modus.
Das kann dieses Ding alles nicht daneben praktisch, aber es ist halt dumm gelaufen.
Das ist das Problem, wenn die Sachen sich refinanzieren müssen, weil irgendwann ist
es dann so wie bei Transaktionssteuern, da verpufft das Geld dann halt irgendwie.
Da muss ich erst mal gucken, was man da machen kann.
Versuch macht klug, oder wie war das?
Versuch macht arm.
Ja, Versuch macht arm, genau.
Wobei ich ja im Gegenzug zu Thomas dazu tendiere, meine Sachen zu behalten,
anstatt sie noch in der Drückgabefrist zurückzuholen.
Ja, aber ich…
Also, ich weiß nicht, reichen euch 30 Tage, um zu wissen, ob ihr das Gericht erholt?
Nein, nein, brauchen wir nicht.
Doch, eigentlich schon.
Meinungsverschiedenheiten bitte ausführen.
Also, ich weiß mittlerweile so viel über Synthesizer.
Ich habe in den Jahrzehnten so viel über Synthesizer gelernt,
dass ich das eigentlich relativ schnell beurteilen kann.
Also, ich hatte zum Beispiel einen Korg Wavestate hier, ich habe das schon erzählt.
Ich habe den ausgepackt, ich habe den angespielt, habe gedacht so,
das ist nicht mein Gerät, und habe es eingepackt und ging sofort wieder zurück.
Bei anderen habe ich mir ein bisschen mehr Zeit genommen, siehe Iridium Core.
Ja, also mir reichen die 30 Tage.
Bei mir ist das halt wie bei… wenn man sich halt kennenlernt und verlieben lernt.
Das ist nicht hier so der Liebe auf den ersten Blick, sondern ich taste mich da ran und gucke, ob es passt.
Und da reichen oft 30 Tage nicht.
Also, ich bin auch eher so, weiß nicht, ein halbes Jahr brauche ich schon, um zu erkennen,
ob die Sachen sich in den Alltag fortfügen. Das ist ja das Problem.
Mit dem Gerät begeistert sein und es einbauen, das kann man ja sehr schnell.
Aber dann so feststellen, ob auch die Sachen, die man zwar im Hinterkopf hat,
aber die man nicht so wirklich verstanden hat.
Auch die Sachen, die Kopf frei halten, warum mache ich nebenbei Twitter auf?
Haben wir vorgehabt, mach's bloß nicht.
Uns verfolgen dich Politiker.
Was ich halt sagen wollte, ist jetzt beispielsweise Innovation Summit.
Der hat mir eigentlich immer noch, selbst als ich ihn letzten Endes verkauft habe,
hat er mir noch zugesagt. Ich habe die letzten Sessions mit dem Gerät sehr genossen.
Das Problem bei dem war halt wirklich so, ich weiß nicht, wie es euch geht,
aber ich tendiere dazu, mir Geräte zu kaufen aufgrund irgendwelcher Hypothesen.
Das Studio Logic habe ich mir gekauft, weil ich gedacht habe, gut, das ist kompakter,
das ist immer gut, das macht auf dem Fahrrad die Entscheidung zwischen,
du kriegst es quer auf den Rücken oder du musst es auf den Gepäckträger packen
und räumst damit einfach alle Leute ab.
In der Innenstadt mit dem 88er quer auf den Gepäckträger,
so "Bam, Bam, sorry, ausweichend" etc.
Bist halt dicker als ein Auto, oder?
80cm Fahrradwegen.
Aber wie gesagt, da habe ich gedacht, kompakter, Audiointerface, cool,
verzichte ich mal auf die internen Boxen.
Aber dass die dann so matschentscheidend waren,
das war vorher beim Digital-Piano schon nicht der Punkt.
Ich habe mir gedacht, ja gut, Boxen habe ich eh,
dann nehme ich einfach noch, ich brauche eine Hammer-Tastatur.
Und dann hatte dieses R, der 88 hatte halt diese internen Lautsprecher,
die waren nicht schlecht, also habe ich die mal genommen.
Und da war gedacht, gut, das ist ein Detail, das ist nett,
jetzt stellt sich es gerade raus, es ist relativ matschentscheidend,
deswegen, und eben auch, ich habe es ja letztes Mal schon gesagt,
so Gestaltung, Raumgestaltung, Ästhetik, Wohnzimmertauglichkeit,
wobei ich das jetzt nicht als Wohnzimmer bedienen würde,
aber es ist natürlich auch scheiße, wenn du dir ständig die Füße anschlägst
an so einem X-Stativ oder, deswegen habe ich jetzt gesagt,
so ein Roland FP mit einem Digital-Piano-Unterbau,
wo du dann einfach das Piano wegnimmst, wenn du es live brauchst.
Weil live brauche ich eigentlich, also wenn ich eine Hammer-Tastatur brauche
und die mir nicht stellen lassen kann, ja, dann nehme ich halt meine eigene, oder?
Und der 60er ist mir kompakt genug, ich mag die Tastatur,
die ja auch das RD-88 hatte.
Gleichzeitig würde ich, wenn jetzt das neue RD-08,
das es da glaub ich mal gab, zu nehmen, auch eine kompakte Version,
eine 07 hätte, würde ich wahrscheinlich das nehmen,
weil ich mir halt denke, ja, eigentlich will ich schon ein kompaktes Gerät,
oder gleichzeitig will ich absolut kein Yamaha,
sonst wäre das P121, hieß es glaub ich, oder P25, ich bin mir gar nicht mehr sicher.
Die haben mal so eine kompakte 76er-Version gebaut.
Aber eben, das ist hin und her und ich bin…
Welches Studio Logic hast du? Wie heißt das?
Das Nummer X73, also Nummer X-Piano 73.
Audio Logic SXSL? Nee.
Nee, Numa, Numa X.
Ach, das ist Numa, das gibt ja noch ein Numa Kompakt.
Numa 2X hast du?
Nein, X73.
X-Piano, okay, da ist es.
Wie gesagt, es gibt ja noch ein Kompakt, das war aber nicht so.
Das ist Numa, das mit Klangerzeugung? Nee.
Das ist X-Piano doch, das hat eine Klangerzeugung.
Kompakt weiß ich es gar nicht.
Das hat ein USB-Audio-Interface.
Hat's auch Bluetooth?
Nee, also Bluetooth, das ist für Home-Pianos, weißt du?
Wo du zum Handy mitspielen willst.
Was hat denn das für Anschlüsse?
Alles, was so ein Master Keyboard braucht.
Main-Out, Sub-Out, Drei-Pedale, USB.
Du sagst ja, du vermisst Lautsprecher.
Wie wär's, wenn du dir einfach Lautsprecher direkt anschließt?
Ja, dann hättest du ja auch kleine Genelecs obendrauf.
Kann ja auch was anderes sein.
Kannst ja auch was anderes nehmen, kannst ja auch kleine JBL nehmen,
hier so Monitor One oder so.
Ja, draufstellen, wäre halt eine Idee.
Der Punkt ist halt, es ist eine Investition mehr, die ...
Du hast ja Genelecs.
... dann unter Umständen halt wieder, ja.
Ja, die hab ich, aber die stehen quasi dann im Rücken, weißt du?
Das Piano steht im Studio ja an der Wand, oder?
Also da, wo gerade der Ikea-Müll steht.
Oder es hoffentlich nicht mehr tut, wenn diese Aufkauflösung ...
Wenn ich mir so die Rückseite angucke, das Studio-Numa-Piano,
das hat ja einige coole Features, ne?
Audio-Inputs, vier Stück.
Das ist ein traumhaftes Master Keyboard.
Ich hab nur wie auch schon beim Summit und wie beim Kurzweil-PC3 den Eindruck,
das Gerät kann für mich zu viel.
Oder ich interpretiere da Anwendungszwecke rein, die gar nicht existieren.
Meinst du nicht, dass du da reinwächst?
Das ist mir so das Problem.
Ins Gerät oder in die Anwendungszwecke?
Sowohl als auch.
Überleg mal, du hast jetzt deinen Anwendungsbereich,
der kann sich ja ändern im Laufe der Jahre.
Na klar.
Ist die Frage, ob dieser hypothetische Anwendungsbereich
diesen akuten Anwendungsbereich tatsächlich schlägt.
Das ist der Punkt, wo ich mir noch relativ unsicher bin.
Gleichzeitig kann dieses Gerät nur entweder alleine hier existieren
oder es muss den Nachfolger finanzieren.
Wobei ich jetzt gerade sehe, dass dieses Roland tatsächlich
spielt keine Rolle.
Ich werde mir einfach für unterwegs einen FP90 stellen.
Dieser No-Land-Gag fürs Keyboard-Stack.
Das kann ich sonst machen.
Ich brauch den zu Hause eigentlich nicht.
Und wie gesagt, du könntest dir einfach ein paar kleine Böxchen holen,
die kannst du ja direkt anschließen, kleine aktive Lautsprecher.
Das müssen ja keine Genelecs sein, können ja auch was anderes sein.
Gibt ja genügend da am Markt.
Die Idee ist tatsächlich nicht neu.
Ich glaube tatsächlich, ich werde halt wahrscheinlich mal
die 30 Tage Turman oder 30 Tage Musics,
damit es nicht über die Grenze muss,
werde ich halt mal den Anspruch nehmen müssen.
Und dann mal, ich glaube, ich muss einfach mal die Geräte
in die Hand kriegen.
Ich vermisse ein bisschen die Zeit vor meinem letzten Umzug,
als man noch kopflos im Lockdown sich bestellen konnte,
was man gerade wollte, weil halt Geld übrig war.
Und das war halt nach dem letzten Umzug dann nicht mehr.
Ich habe auch den Eindruck auf den Reddit-Battle-Stations,
wo wir manchmal gucken gehen,
die Studios werden immer konventioneller.
Diese Studios, wo du halt gedacht hast,
okay, das war der Corona-Stimulus-Check.
Die nehmen irgendwie ab, habe ich so den Eindruck.
Lass uns noch mal kurz bei Studio Logic bleiben.
Das Numa Compact 2X hat eingebaute Lautsprecher
und eine Klangerzeugung.
Ja.
Hat aber, glaube ich, kein Klavier, oder?
Das ist, glaube ich, nur Orgel, oder?
Ein virtueller Synthesizer, Tonewheel-Organ?
Gibt es kein Klavier?
Doch, Klavier gibt es auch.
Und ist kleiner als dein Piano und dein Lautsprecher.
Ja, weiß man nicht.
Also, es gibt viele Möglichkeiten.
Jetzt hoffe ich nicht, dass ich dich auf irgendwelche Ideen gebracht habe.
Ich wollte jetzt nicht der Ursache von irgendwelchen Käufen sein.
Nee, nee.
Also, ich glaube, die kompakten Studio Logics,
die lösen ja keine Probleme.
Du meinst, die machen eher welche?
Die schaffen tatsächlich eher welche.
Eigentlich wollte ich den Hammond-Clone verhindern.
Ja, du hast nicht die vielen Anschlussmöglichkeiten.
Sind das Hammer-Tastaturen?
Sind das nicht irgendwelche Piano-Tastaturen?
Das sind, glaube ich, Fata-Piano.
Ja, aber ein virtueller Synthmaschinen-Engine
ist die Sledge-Engine, und die basiert auf dem Waldorf-Blowfeld.
Also, das ist keine schlechte Synthesizer-Engine.
Das ist nur Waldorf.
Und das hat auch Lautsprecher.
Aber es hat keine Hammer-Tastaturen.
Und es ist Feather-Weight.
Feather-Weight.
Feather-Weight.
7 Kilogramm.
Das soll schon Feather-Weight sein? Geil.
Ja, 7 Kilogramm.
Studio Logic Feather-Weight-Definition.
7 Kilo.
Von mir aus sollen sie mal wieder hinsetzen.
Anstatt so was zu bauen, sollen sie einfach einen schönen 61er machen.
Mit Hammer-Mechanik.
Den würde ich kaufen. Den könnte ich tatsächlich brauchen.
Ein Synthesizer?
73 geht auch.
Macht natürlich... Nee, nee. Ein Piano.
Also, die hatten ja mal so ein Master-Keyboard.
Das Problem bei dem war halt, dass es 22 Kilo schwer war
und hintendran hinter der Tastatur noch so ein riesigen, angepflanzter Korb ist.
Das sieht man selten. Entschuldige, wenn ich dir ans Wort falle.
Ja, bitte, bitte.
Also, was ich geil finde bei Studio Logic, die haben auch MIDI-Pedalboards.
Hm.
Jetzt sagt ihr, was ist das?
Floorboards.
Das sind die Tretinger.
Du kannst auch eine Tastatur für die Füße kriegen.
Also ein Fußpedal.
Find ich geil.
Hat nicht jeder im Programm.
Ich würde sogar mal sagen, die wenigsten.
Damit kann man jetzt zwar nicht unbedingt Kirchenorgel spielen.
Kann man natürlich auch, aber dass das überhaupt als MIDI-Controller gibt,
find ich schon geil.
Ich als alter Orgelspieler, als Versi-Orgelspieler,
freu mich natürlich darüber.
Ich mein, es gibt ja Bands, die das tatsächlich live auch sehr gerne nutzen.
Genesis zum Beispiel, Moog Taurus, die haben das sehr gerne genutzt,
wo der Bassist halt zwölfseitige gespielt hat.
Schon in den alten Tagen.
Später dann mit, als die nur noch ein Trio waren, hatten sie es eigentlich immer dabei.
Und Rush hatten natürlich welche dabei.
Also immer so eine ganze Armada an Fußpedalen.
Weil die ja auch nur zu dritt waren da.
Das kann man schon nutzen.
Also wenn ich mal früher im Fernsehen irgendwelche Jazz-Kombos gesehen habe,
die irgendwo aufgetreten sind, irgendwelche Jazz-Konzerte.
Es gab ja, weiß nicht, ob es das immer noch gibt im Fernsehen, im Öffentlich-Richtlichen,
aber früher gab's das halt mal, da haben die so Jazz-Festivals übertragen.
Und da hast du halt immer die Organisten mit 'ner Hammond gesehen
und da haben sie auch ordentlich mit den Füßen gespielt.
Und teilweise sogar nur mit den Füßen, was ziemlich cool rüberkam.
Man musste halt auch was können dafür.
Ich hab jetzt den Studio Logic 61er noch kurz in den Slack geworfen,
damit du mal nachsehen kannst, was das Problem bei dem Ding war.
Weil ja, das war 'ne 61er-Hammond-Mechanik, aber die wollte niemand kaufen.
Ja, Überraschung, woran's wohl lag, oder?
Ja, ein bisschen hässlich.
Waterfall?
Nee, das ist schon 'ne richtige.
Wobei, stopp, war das die Orgel-Version?
Das war, glaub ich, die Orgel-Version wegen der Zugriegel.
Ah.
Ja, stimmt.
Aber anyway, wie gesagt, der andere Controller war auch mindestens so groß
und halt, wie gesagt, fast 22 Kilo schwer.
Und das bringt halt nix, wenn du 'n kompaktes 61er-Keyboard suchst
und du dann halt so 'nen Trümmer hast.
Dann büßt du eigentlich nur deine Tastatur ein.
Ich bin vor, bummelig, 10 Jahren, 12 Jahren
mit 'nem Moog Voyager über Hamburger Bühnen getobt.
Ich glaube, mit Koffer 35 Kilo.
Also ich kann das durchaus nachvollziehen, was du mir da gerade geschickt hast,
dass man das nicht haben möchte.
Nach dem zweiten oder dritten Bandscheibenvorfall hab ich das auch gelassen.
Voyager ist dann aufgegangen.
Verständlich.
War ein schöner Synthesizer.
Hat Spaß gemacht, den live zu spielen, muss ich ganz ehrlich sagen.
Hat wirklich Freude gemacht.
Ja, also nicht umsonst ist das ja quasi so der Live-Moog, der jeder hat, oder?
Also Adam Holzman hat seinen immer noch.
Der Deep-Bass-Mode-Keyboarder hat, glaub ich, sogar 'n XL.
Aber gut, ich glaub, den musst du dann auch selber nicht schleppen.
Die Dinger machen einfach Bock.
Du hast vor allem, als Bob Moog und Rudi Linhardt den zusammen entwickelt haben,
die haben ja auch ordentlich an Spielhilfen, an Sound, wie nennt man das,
an Klangformungsmöglichkeiten gedacht,
die jetzt heutzutage, erst 20 Jahre später, irgendwie wieder en vogue kommen.
Touchstrip und beim Voyager ist das ein Touchfeld.
Also vierdimensional? Nein.
Dreidimensional? Auch nicht.
Oder doch? Doch, das war dreidimensional.
Hat's, also kurzes Zweibild.
Ich glaube, je mehr Fläche du aufgelegt hast,
also je mehr Finger du draufgelegt hast,
auch umso intensiver ist das, glaub ich, auch geworden.
Und das Ding war halt auch ganz gut programmierbar.
Und du hattest ne Software-Mod-Matrix.
Das hat der Rudi da noch irgendwie mit in das Betriebssystem nachträglich mitgeliefert.
So hattest du auch noch intern, also über die Menüs da,
Mod-Quellen und -Ziele miteinander verknüpfen konntest
und quasi so ne Art Makro-Controller da erzeugen konntest.
Das war schon, war für die damalige Zeit von vor 20 Jahren,
war schon ziemlich geil, das Teil.
Finde ich auch teilweise immer noch unterschätzt.
Und er klingt geil.
Aber anders halt als ein Model D.
Und alle Leute wollten halt immer ein Model D haben.
Und deswegen ist leider der Voyager so ein bisschen
damals jedenfalls zu kurz gekommen.
Weil der halt weitergedacht war
und quasi schon Stereo-Filter hatte,
die du im Stereo-Panorama verteilen konntest.
Was ziemlich geil war, weil du hast quasi dann,
wenn du am Panorama-Regler gedreht hast,
da ist der Sound so 3D-mäßig hinter dir,
zwischen deinen Ohren irgendwie hin und her gewarbert.
Das war geil.
Das hatte was.
Ein sehr organisch klingender, plastischer Synthesizer.
Sehr musikalisch. Ein sehr, sehr warmer Sound.
Und ich habe noch keinen Synthesizer gefunden,
der so einen warmen, holzigen Bass erzeugen konnte
wie dieser Synthesizer.
Also wenn du mit dem Ding spielst,
da geht halt richtig was auf der Bühne.
Wenn du eine ordentliche Anlage hast,
das geht in den Magen.
Aber der Pöbel wollte halt die 70er.
Ja, genau.
Hast du dem Voyager auch traurig hinterher geblickt,
als du ihn ziehen lassen hast?
Ne, ich habe den, glaube ich,
den hatte ich damals im Forum gekauft,
von unserem guten Mogulator.
Habe ich ihm abgekauft.
Vor gefühlten, also vielen, vielen Jahren.
Und ich habe den, glaube ich, relativ lange gehabt.
Ich hatte den, glaube ich, zehn Jahre lang.
Hab den auch wirklich intensiv genutzt.
Hab den viel eingesetzt und irgendwann
konnte ich aber diesen Moog-Sound nicht mehr hören.
Ich hatte mir dann noch die Moog-Instrumente,
die Moog dann in Folge rausgebracht hatte,
hier, Little Fatty,
Subsequent oder Sub-Visa, Sub-25,
war, glaube ich, der direkte Nachfolger davon.
Mit denen bin ich dann auch nicht mehr so richtig warm geworden.
Und dann irgendwann habe ich dann Moog
als Klangideal hinter mich gelassen,
weil ich gemerkt habe, ich brauche diesen Moog-Sound nicht.
Und so diese, die warme Bässe,
das kriege ich auch mit anderen Geräten.
Ja, irgendwann ist man vielleicht auch einfach den,
will man den Wind auch frisch.
Ich habe mir damit einen Traum erfüllt damals.
Ich wollte das einfach haben als Instrument.
Hab den, wie gesagt, fast ein Jahrzehnt lang benutzt.
Und ja, irgendwann, wie es halt so ist mit Instrumenten,
irgendwann bist du damit durch.
Devin Townsend hat das, glaube ich, mal schön gesagt.
Der macht ja aktuell so ein bisschen so ein,
wie sagt man, so ein Lebens, nicht Lebenshilfe,
aber er plaudert halt gerade sehr aus,
sehr random die Leute auf YouTube an.
Und er hat damals, in irgendeiner dieser Folgen hat er gesagt,
dass er, damals hatte er eine Stratocaster
und er hat dieses eine Album damit gemacht,
komplett mit dieser Gitarre.
Und danach hat er versucht, ein zweites Album zu machen
und hatte aber den Eindruck, dass diese Gitarre ihm alles gesagt hat,
was es zu sagen gab.
Und dann hat er eine andere nehmen müssen.
Ich denke, das kann ich durchaus nachvollziehen.
Also ich habe jetzt auch, ich habe gerade vorgedacht,
als wir das Thema hatten, ich habe so Tage,
da traue ich ein bisschen meinem vergangenen Korg N5 nach, weißt du.
Mal abgesehen davon, dass der auch noch fünf Jahre
meine Bude noch gemüffelt hat.
Weil der halt irgendwie direkt aus einem tierfreien Rauchenstudio kam.
Und mal abgesehen von diesem beschissenen Netzteil
und dass der generell super mühsam und schwer war,
manchmal hat er nicht gebootet und alles.
Aber ich vermisse den irgendwie.
Oder sagen wir so, ich vermisse die Idee,
einen Korg N5 auf die Bühne zu schleppen
und den Laptop dran zu hängen.
Weil nützlich war der nicht.
Und ich habe noch das Halltrack,
aber das fristeten Schatten-Dasein.
Und den habe ich in dieser Wohnung noch kein einziges Mal ausgepackt.
Aber so die Idee, auch hier wieder,
der Gedanke an bessere Zeiten,
der Gedanke an, was man so auf dieses Gerät projiziert,
trotzdem ist die Korg-Ära irgendwie vorüber.
Ja, so ist das mit seinen Werkzeugen.
Irgendwann bist du so eins mit dem.
Und dass du dann vielleicht auch keine neuen Ideen mehr daraus gewinnen kannst.
Ich weiß nicht, ob das den...
Ich glaube, wie du schon sagst,
das wird dann den Gitarristen genauso gehen.
Und den Synthesisten geht es halt auch so.
Ich kann mir auch gut vorstellen,
dass ich vielleicht irgendwann sage,
aus dem Eridium oder aus den anderen Geräten, die ich habe,
habe ich jetzt alles rausgeholt für mich.
Jetzt fange ich einfach an zu malen.
Weil ich mich anders ausdrücken möchte.
Deswegen findest du zum Beispiel Udo Lindenberg.
Deutscher Rocker, kann man sagen.
Macht super Musik.
Hat jahrzehntelang Musik gemacht.
Und hat auch moderne Geräte eingesetzt.
Hat schon vor 20 Jahren mit kleinen Taschencomputern,
mit denen du halt so ein bisschen Sprache aufnehmen konntest,
hat seine Ideen damit festgehalten und so weiter.
Weiß ich zufälligerweise,
weil ich mal in einem technischen Kaufhaus in Hamburg gearbeitet hatte,
wo er Kunde war.
Und eines seiner Geräte von der Firma Scharp
hatte eine Audioaufnahmefunktion.
Und ich so, komm mal her, das ist von Udo Lindenberg.
Und dann hat er mir so ein paar Sachen vorgespielt.
Und dann hörte er so, das ist Herbert Grönemeyer.
Das ist ein anderer Typ.
Also ich damit sage, lass mich kurz auf den Punkt,
das den Gedanken noch zu Ende bringt.
Also Udo Lindenberg hat dann irgendwann auch angefangen zu malen.
Womit malte er?
Mit Wasserfarbe?
Nein, mit alkoholischen Getränken, die farbintensiv sind.
Echt?
Ja, das ist neu, das wusste ich noch gar nicht.
Wenn er Blau braucht, dann nimmt er halb Lucre, so.
Und solche Sachen.
Das sind halt sehr pastellige Bilder.
Dann riechen die Bilder auch noch gut.
Und schmecken.
Und schmecken.
Zur Not kann man sie auch noch ablecken.
Es gibt so einige Künstler,
die sich in ihrer zweiten oder vielleicht auch in der dritten Lebensabschnitt
darauf verlegt haben, sich anders auszudrücken.
Wie ist dieser Komiker hier?
Mir fällt mit die Maske.
Kennt ihr den?
Ja, nein.
Sie, du?
Du meinst Schauspieler?
Ja, Hollywood-Schauspieler.
Ja, der hat die Maske gemacht.
Die Maske, Ace Ventura.
Ja, genau.
Jim.
Jim Carrey.
Jim Carrey?
Tim Carrey, nee, Tim Carrey war ein anderer.
Jim Carrey, genau.
Der Bildhauer hat.
Und schwere Depressionen.
Und hat schwere Depressionen, genau.
Es gibt ja auch so einige Schauspieler, die…
Aber meinst du, dass er künstlerisch tätig ist,
wegen seiner schweren Depressionen?
Oder ist er aufgrund seiner künstlerischen Tätigkeit
in Depressionen verfallen?
Das weiß man immer nicht so genau, oder?
Leon, jetzt willkommen im zweiten Abschnitt der Sendung.
Ich wollte vor etwa zwei Stunden noch etwas,
ich hab sogar schon die Links reingeworfen,
ich wollte noch auf etwas hinreichen.
Wir haben dieses Abends gerade das Elektronautsforum
zusammengebrochen, wegen dem Digitakt-Leak,
das da gerade gab.
Oh, geil.
Die Links hab ich gesehen gehabt, die hab ich auch offen.
Was denn für ein Leak?
Da hab ich mich gefragt gehabt…
Oh, geil, hier, G-News.
Cool.
Was kostet der Tobi?
Das sieht aber genauso aus.
Das sieht aber genauso aus.
Ich hab übrigens, weil ich ja auch ein kleiner Stalker bin,
deine Instagram-Veröffentlichung schon gesehen,
deine Storys.
Da hab ich mir gedacht gehabt,
der kleine Schlingel hat mal wieder
schönes Spielzeug am Start.
Ja, gut, die Geschichte…
Es ist ja eine Hassliebe, ich weiß.
Ich wollte die Geschichte ja eigentlich erzählen,
weil, nee, das ist keine Hassliebe,
das ist tatsächlich Liebe.
Das hat einfach noch das Problem,
dass ich mir immer noch nicht sicher bin.
Mein Hausarzt sagt, es hat mit den Muskeln zu tun,
der Kardiologe sagt, es ist alles im grünen Bereich.
Ja, und du denkst, das Ding grillt dich.
Und ich hab den Eindruck, das Ding grillt.
Beziehungsweise, ich tu jetzt einfach so,
es ist gar nichts, also bevor ich da irgendwie
Druckgefühle auf der Brust habe
oder Atembeschwerden kriege,
tu ich so, als wär nix, weil das Teil ist toll.
Wenn du auf der Internetseite bist
und ein bisschen runterscrollst,
kommt irgendwo mal "super sensitive and reaktiv"
und dann "tausend Sensoren"
und da steht ein Begriff, der dir alles erklärt.
"Thousand high quality force sensitive resistors",
kurz FSRS.
Da fließt ein winzig kleiner Strom.
Mini Volt.
Kriechstrom, oder?
Ja, aber auch so gut wie keine Spannung.
Also die Spannung ist da und so gut wie kein Strom.
Also Ampere, um das mal so zu nennen.
Kleine Voltzahl und kleine Amperenzahl fließt da durch,
damit halt der Finger als Widerstand erkennbar ist.
Erkannt wird. Ja, klar.
Das ist die Art und Weise, wie dieses Ding funktioniert.
Ja, genau. Es gibt aber kapazitiven Abgriff
und einmal halt über den Widerstand.
Dann bist du verdammt empfindlich.
Dann müsstest du ja schon fast Funkwellen merken.
Also hasse ich bei meinem MacBook wie die Pest,
wenn das an einem, also nicht an der,
also die meisten Netzteile sind an der Erdung,
wenn ich mal an einem nicht geerdenen Netzteil bin
und der über das Gehäuse erdet, das merke ich.
Das kann ich nicht aushalten.
Das kann ich bestätigen. Das Problem habe ich auch.
Dann seid ihr in der Sicht sehr sensitiv.
Ich sag nur Apple-Tastatur, bei der ich mir regelmäßig,
obwohl das Ding frei auf dem Tisch liegt
und nicht mit Kabel irgendwo angebunden ist,
ich hole mir regelmäßig.
Wisst ihr, wann ihr das Problem nicht mehr habt?
Na?
Wenn ihr mal einen Phasenschluss,
ich war der Phasenschluss zwischen zwei Phasen,
also bei einer Drehstromanlage, da war ich mal der Kurzschluss.
Seitdem hab ich diese Sensitivität nicht mehr.
Das hat sich rausgebrannt.
Was macht dein Herz seither?
Ich weiß nicht.
Ich stand auf der Leiter und bin von der Leiter runtergefallen.
Und dann bin ich im Krankenhaus wieder wach geworden.
Ich weiß aber nur, dass sich die Schraube so dermaßen
in meinen Daumen eingebrannt hat,
dass ich bestimmt ein halbes Jahr lang
ohne Schraubendreher schrauben konnte.
Aber seitdem hab ich diese Probleme nicht mehr.
Du hast es schwarz und hängt von der Decke.
Du schlechter Elektriker.
Boah, Tobi, ich hab den Mund gerade voll gehabt.
Sorry. Geht's?
Ja, ich konnte gerade noch runterschlucken.
Schüler, schalte doch beim nächsten Mal wieder ein.
Nein, nein, nein.
Sascha oder Tobi?
Nein, der ist ja mitten in seiner ...
Ich weiß gar nicht ...
Ist das eine Lobpreisung oder ist das ein Rate?
Ich weiß es ehrlich gesagt noch nicht.
Ich sag's mal so, weil der Rent kommt ja jetzt in der Form,
dass ich ...
Erstens bin ich mir unschlüssig,
ob mir diese Elektroempfindlichkeit
den Touch jetzt nachhaltig versaut.
Vielleicht ist das was wie beim Gitarre spielen.
Da muss man sich dann gewöhnen, dass die Finger wehtun.
Zieh Handschuhe an und kleb von außen hier ein Bärchenwurst auf.
Wäre vielleicht ...
Das ist eine geile Idee.
Aber weißt du, diese Touchscreen ...
Ich hab ja so Touchscreen-fähige Handschuhe.
Ich könnte es tatsächlich mal probieren.
Der Punkt ist ein bisschen der.
Das Gerät ist ...
Also wie gesagt, die Empfindlichkeit ist das eine.
Das andere ist, das Gerät ist mir so rein von den tausend Möglichkeiten ...
Ich bin mir noch nicht sicher, wo es in meinen Worlds-Globe passt.
Welches hast du denn davon?
Den ersten noch.
Ich hab den letztes Jahr beim Black Friday gekauft.
Dann hab ich in vier Monate kalt gestellt.
Wegen Strom.
Nachdem mir dann drei unabhängige Ärzte Entwarnung gegeben haben.
Ich muss allerdings meinem Hausarzt sagen,
dass der Herr Elektriker Sascha Markmann natürlich mal wieder korrekter lag
mit seinem Strom als der Kollege mit den Muskeln.
Wobei die reagieren ja, glaube ich, auch auf den Strom.
Das ist ja alles dann irgendwie so ein bisschen miteinander verknüpft.
Nee, also ich glaube, konzeptionell ...
Ich bin sehr Fan davon, wie das auch gemacht ist.
Weil du hast halt wirklich eine Haptik.
Also das Ding ist im weisesten Sinne ein Drum Pad.
Und vor allem ist es geil, du kannst halt blitzschnell wechseln zwischen Fingern und Stöcken.
Also das ist wirklich ein Drum Controller im Sinne von,
ich pack die Drumsticks aus und hau da drauf.
Und zwar auch auf meine Fingeroberflächen.
Also das ist überhaupt kein Problem.
Und das macht diesen Controller so genial.
Das Problem ist ein bisschen das.
Es gibt einen zweiten.
Ich habe den bewusst auch nicht gekickstartet.
Hätte ich vielleicht tun sollen, wäre er günstiger gekommen.
Der zweite macht für mich sehr viel mehr richtig in der Sache,
wie ich den einsetzen würde.
Weil das Problem beim Einsatz ist aktuell, du musst den immer am Strom haben.
Der kann nicht auf USB laufen.
Und der hat auch sonst nicht wirklich viel an Outboard.
Der hat eine Mini-Klinkenbuchse mit einem MIDI-Adapter.
Du könntest was rausgeben.
Aber du musst den, wie gesagt, also...
Das war ja halt jetzt halt der Vorteil, dass er...
Du könntest den einfach an USB anschließen.
Und das wäre hier im Studio definitiv praktischer.
Also wenn ich da jetzt nicht noch irgendwo Stromleitungen legen muss,
weil die sind sowieso schon sauknapp bei mir.
Also ich fahre alles auf einer einzigen Altbau-Wandsteckdose
und wundere mich immer noch, dass da nichts schmilzt.
Ich hätte den Zweier...
Also sagen wir so, hätte ich den Einser nicht,
hätte ich mir jetzt den Zweier schon geholt.
Gleichzeitig hat der Zweier das Problem,
dass er mit seiner neuen Stoffoberfläche,
wo ich behaupte, dass er auch durchaus noch sensitiver werden könnte,
dass er mit der neuen Stoffoberfläche tatsächlich keine Drumsticks mehr akzeptiert.
Beziehungsweise du musst dann wieder eine andere Fläche draufschrauben.
Der hat dann zwei.
Und das macht das ganze Gerät so ein bisschen witzlos.
Also im Sinne von da, wie ich es brauche.
Gleichzeitig versaut einem der Zweier natürlich nachhaltig den Gebrauchtwert des Ersten,
wobei du trotzdem dank der Black-Friday-Aktion bei null rauskommen würdest.
Ich habe jetzt, wie gesagt, eine Session schon vorbereitet,
weil der Step-Sequencer von diesem Teil ist extrem geil.
Auch die Möglichkeit, also der Editor ist auch extrem geil.
Also ich bin hier wirklich nicht limitiert.
Ich meine, wenn du schaust,
Novation schafft es immer noch nicht, irgendwelche Fader zu bauen,
die halt nur übers halbe Pad reichen im Komponenz.
Sondern du brauchst, wenn du einen unipolaren Fader bauen willst,
wird er dir immer eine ganze Reihe auf dem Launchpad fressen.
Selbst im Custom-Mode.
Und das ist hier halt überhaupt nicht der Fall.
Du kannst sogar eine Ecke in deine Keyboard-Grade-Matrix reinbauen,
um da noch ein Drum-Pad reinzubauen.
Also du kannst nicht nur die Keyboard-Matrix unterschiedlich groß ziehen
und unterschiedliche Parameter-Abstände machen,
sondern du kannst wirklich eine Ecke reinbauen
und quasi da eigentlich die Matrix drumherum bauen.
Und dieser Editor ist unfassbar mächtig,
dieses Tool ist unfassbar mächtig, der Controller ist...
Ja, das Lab, ne?
Ja, genau, das Arial Lab.
Also das ist...
Ich pröbel da jetzt, seit ich ihn letzte Woche rausgeholt habe,
ich pröbel da rum und das ist wirklich, das macht unglaublich Bock.
Also auf allen Ebenen, auch mit der ganzen API.
Ich denke mir auch so, für das Band-Projekt,
wenn ich schaffe, dass er sich selbst umschaltet,
also auf dem Timecode, weil dieses Ding hängt ja quasi am Timecode,
wenn ich schaffe, dass der die Layouts per Timecode ändern kann,
dann...
Das wäre schon sehr geil.
Und wie gesagt, also,
Charry geht ja mit vier oder fünf oder zehn von den Dingern auf Tour gerade,
Coldplay haben den unterwegs,
also das Ding hat wirklich einen Siegeszug losgetreten.
Das ist, wie ich finde,
stand jetzt schon in puncto Drum-Pad
und puncto Multi-Touch-Controller ist das der Peak.
Oder ich habe ja auch noch zum Beispiel von den Lemur-Entwicklern,
die haben so den Jue gemacht,
der das ja mit so auswechselbaren Gummiflächen macht.
Und immer wenn das Projekt gerade drohte gut zu werden,
ist es dann irgendwie wieder gescheitert.
Also ich habe noch mal einen Jue Generation 2 hier
und der ist im wahrsten Sinne des Wortes verkrüppelt,
weil der sich bei jedem neuen Editor sofort brickt
und beim alten Editor irgendwie...
Da funktioniert er zwar,
aber da macht er auch irgendwie so ein bisschen seine...
ja, seine...
"Probleme", in Anführungs- und Schlusszeichen.
Weil ich stand jetzt mit einem alten Laptop
und einem alten Editor an dieses Ding ran
und da fehlen einfach so zum Beispiel die Möglichkeiten,
dass du unterschiedliche Farben hast bei diesen Gummiauflagen-Pads
und das wurde nie ganz zu Ende gedacht.
Stattdessen wurde dann irgendwann die Consumer-Version vorgestellt
und die Pro-Version sofort eingestellt,
wie es halt so ist.
Und da hat der Touch halt mit seinem...
Also der E-Ray-Touch mit seinem, ich sag mal, Bedienkonzept so nicht,
sondern das ist wirklich einfach eine pläne Fläche
mit tausenden LEDs, tausenden Sensoren
und was da geht...
Ich mache jetzt zum Beispiel gerade das Sequencer-Forum-Battle,
das...
Es gibt so ein Music...
Ich weiß nicht, nicht "Music Concrete",
das ist das falsche Wort,
aber es gibt so ein Brian Eno-Battle,
wo du quasi ein Volley-Sample bekommst,
das du anfasst und du musst darum herumspielen,
darfst aber das eigentliche Sample nicht anfassen.
Und ich habe jetzt ein paar wunderschöne erste Experimente gemacht
mit dem Klavier und einem Synthesizer,
den ich halt MPE-mäßig auf dem Touch spiele.
Und für so Sachen ist er halt unglaublich gut.
Also da gefällt er mir wirklich extrem
und ich denke auch,
den Workflow mit APC, Launchkey und Launchpad,
den will ich eigentlich nicht abgeben,
aber statt jetzt ersetzt er das Launchpad
in dem, was er tut,
für die aktuelle Art, Musik zu machen,
da gefällt er mir sehr.
Das einzige Problem ist halt tatsächlich
eben diese Empfindlichkeitsfrage,
weil jedes Mal, wenn ich da länger damit arbeite,
dann habe ich nachher halt
so einen halben Tag lang einen Unterarm,
der sich meldet, so nach dem Motto "Hallo, Strom?"
Und das andere ist halt eben,
dass ich glaube, dass sie mit dem Zweier
gehen sie jetzt in eine andere Richtung,
dass sie halt sehr viel mehr Standalone
in das Gerät gebaut haben,
das kann der Einser auch,
also die sind vom Editor und von der Art und Weise,
wie sie programmiert sind, relativ identisch,
aber der Zweier macht das in meinen Augen
halt mit seinen ganzen Modularausgängen
und seinem Jogwheel
und den ganzen internen Geschichten,
der macht das für mich doch mal ein Stück weit flexibler.
Und der gefällt mir in der Art und Weise,
wie er gebaut ist, auch mit der Stoffoberfläche,
noch ein bisschen besser.
Und dann werde ich mir halt vorstellen,
wenn ich jetzt einen der beiden haben kann
und die Wahl habe zwischen einem,
wo ich jedes Mal noch ein Stromkabel hinterherziehen muss,
oder einen, den ich einfach quasi an seinen USB-Powerport
an jede Ecke meines Studios legen kann,
weil das ist kein Gerät,
das ich in meinem Standard-Workflow finden werde, glaube ich.
Also, den werde ich als Drum Pad rausziehen,
der hat ja auch so eine Drum Pad Plate,
könnte ich unten dran schrauben
und den dann auf Schlagzeughardware packen.
Der könnte super sein in irgendwelchen Live-Sets,
wo es wirklich darum geht, Oberflächen zu bauen.
Aber der Neue wirkt auf mich irgendwie
noch ein bisschen cleverer gemacht,
weil er so ein Standalone-Brain hat
und eben diese Stoffoberfläche.
Und ich glaube halt tatsächlich,
dass wenn sich, also jetzt der Kickstarter-Badge
geht ja jetzt erstmal raus und alles,
aber wenn es sich anbietet mit diesem Gerät,
ich denke, ich werde es machen wie beim Summit,
ich werde den Touch einfach auf Kleinanzeigen böllern
und sagen, wenn jemand mir,
keine Ahnung, was ich gezahlt habe,
ich glaube 560 Franken oder so damals,
Black Friday plus Zoll,
also entweder macht sich jetzt der Touch
wirklich noch besser in den Workflow,
vertreibt zum Beispiel das Launchpad,
so nach dem Motto, ja, also Launchpad geil, Touch besser,
oder er findet irgendeine Art und Weise,
wie er sich halt sonst in den Workflow reinbaut.
Und dann muss der Zweier halt erstmal auf den Markt kommen,
oder die werden jetzt bis Ende Jahr erstmal
mit Kickstarter und Co beschäftigt sein.
Aber wenn sich dann der Zweier anbietet
und es sich auch rausstellt,
dass dieser Oberflächenwechsel mit Stöcken
zum Beispiel ganz brauchbar ist
oder diese weiße Stoffoberfläche tatsächlich mehr Sinn macht
und der vor allem einfach auch
an einem Anschluss autark laufen würde,
da denke ich mir halt schon,
okay, knallst du den Einser mal so provisorisch raus
in die Kleinanzeigen,
wenn dir jemand 700 gibt für den Einser,
dann stört dich das auch nicht groß,
dann holst du den Zweier.
Es ist einmal wieder so typisch von,
ja, du holst etwas, das danach nicht funktionslos ist,
aber zu einem gewissen Punkt überholt.
Und ich sag's mal so,
ich glaub für Schlagzeuge ist der Zweier tatsächlich ein Problem,
weil dann haust du aufs Bedienfeld,
was der Einser halt nicht hat,
weil der hat halt nur so fünf Gummitaster,
auf die kannst du draufschlagen, wie du lustig bist.
Gleichzeitig glaub ich, dass der Zweier
für eine Frickelei tatsächlich besser ist.
Schlagzeugmäßig hab ich jetzt ehrlich gesagt nicht so viele Gigs.
Und da seh ich aber auch so dieses,
kennst du diesen Aspekt,
dass du dir ein Gerät hinstellst,
das zu viele Möglichkeiten hat?
Ja, kenn ich.
Also wenn ich mich jetzt den Zweier hier anschaue,
mit 24 konfigurierbaren Ausgängen, analoger,
ja, schreib auf ein Modularsystem, oder?
Ja, da kannst du ein Modularsystem besteuern,
ohne dass du da irgendwie ...
Rechner brauchst dafür, ja.
Ja, ein Rechner oder irgendwelche anderen Modulatoren,
weil du das ja alles steuern kannst.
Dann hast du noch zweimal MIDI-Out und einmal MIDI-In.
Kannst damit auch einen Hydrasynth steuern, der ist MPE-fähig.
Garantiert, weil er ist MPE-fähig.
Ja, das MPE ist die große Stärke von dem Teil.
Also ich hab's ja schon mehrfach erzählt,
wenn ich was MPE-mäßiges sehe,
dann ist das Launchpad zugänglicher,
das ist die große MPE-Granate.
Das Problem, was ich beim Touch halt tatsächlich sehe, ist,
ich kann mir vorstellen, in einem Setting,
wo ich ihn halt quasi auf der Bühne habe,
um zwischendurch mal mit den Händen raufzugreifen,
ein paar Effekte zu drehen oder so irgendwie XY-Pad-Geschichten,
und dann mit den Drumsticks an anderen Stellen reinzudreschen.
Ich glaub, für das ist er tatsächlich super.
Ja, aber ich seh's auch als so Effekte,
also Effekte zu steuern.
Dass du quasi mit der Performance dann halt...
Hätt ich ja gerade gesagt.
Ja, und da seh ich eine der ganz großen Stärken,
weil du die Fläche ja selber konfigurieren kannst.
Und dann kannst du ja noch verschiedene Seiten machen.
Das Problem ist halt, und das ist, was ich mir jetzt angesichts des Zweiers halt wirklich auch frage,
ist, der Zweier könnte für das, was ich im Studio mache,
deutlich besser sein,
weil er halt viel mehr auf die Hand noch ausgerichtet ist,
als auf die Drumsticks.
Er müsste dann halt für die Drumsticks umgebaut werden,
sprich auf der Bühne wäre er wieder schwarz, wäre er wieder Silikon, wäre er eigentlich wieder Einser.
Und du musst dann ein bisschen gucken, dass du nicht das Control-Panel zerschlägst aus Versehen.
Aber ich glaube halt, für die Studiarbeit fände ich den Zweier irgendwie geiler,
auch von der Art und Weise, wie er halt gemacht ist,
mit den schnellen Zugriffstasten und alles,
und eben noch besseres LED, noch kapazitiver eigentlich,
also noch mehr Stromschläge.
Aber ich denke, es ist jetzt ein Abwägen.
Ich denke, ich mache es wirklich einfach so, dass ich sage,
gut, der Einser geht mal zu einem utopischen Preis in die Kleinanzeigen
und bis dahin arbeite ich damit.
Und wenn er dann zum utopischen Preis weggegangen ist, hole ich mir den Zweier.
Mal so aus Neugierde, hattest du "M-Bot me" angeschrieben und mal gefragt, was da los ist?
Jupp, hab ich.
Was haben Sie gesagt?
Warte mal kurz, ich suche kurz die E-Mail.
Also nochmal kurz dazwischen zu Gerätchen.
Der Zweier wird nicht nur 1000 von diesen Sensoren haben,
der hat 16.000 auf der Oberfläche.
Oh, also das 16-fache.
Ja.
Das könnte dann ja noch ein bisschen elektrisierender werden.
"Rerefined sensitivity" steht da.
Also wahrscheinlich weniger Strom auf dem einzelnen Sensor, oder?
Oder einfach viel mehr Sensoren auf der gleichen Fläche.
Viel mehr Strom.
Ich weiß ja nicht, wie sie das machen.
Ich meine, hier, Handy ist kapazitiv.
Das läuft anders ab.
Aber ich glaube, die können das nicht anders machen, wegen der Drums.
Nee, es ist die Technik.
Es ist eben die Technik, wie das halt gemacht ist.
Ja, die ist erforderlich, um mit den Drumsticks zu arbeiten.
I see, I see, I see.
Und die Drumsticks sind halt die Punchline des Geräts.
Also zumindest des Einsatzes.
Aber ich denke, der Zweier hat das da mit der Silikonoberfläche auch.
Das heißt, du könntest das ganze Gerät mit Drumsticks bedienen.
Also die ganze Zeit über.
Und hast hinterher dann nicht die elektrisierten Finger.
Ach so, ja.
Ja klar, kannst du die Drumsticks dann als Zeigerstock nehmen.
Ja, ernsthaft.
Also wie so eine Art, wie hießen die Dinger früher,
die man für Tablets früher benutzt hat?
Eingabestift.
Touchpen.
Apple Pen.
Apple Pen.
Apple Pencil.
I have a pencil in my hand.
I have an apple in my hand.
Genau, und statt Apple Pencil hast du eben den Drumstick.
Also alleine schon so die Idee, dass du halt eben den Streck zu griffen hast.
Oder du nimmst dein spezielles Mikrofon, was du hast.
Dein speziell umgebautes.
Stimmt, ja.
Genau, das Bühnenmikrofon.
Du meinst Hans Wurst.
Hans Wurst.
Da ist Silikon auf Silikon.
Ich glaube, das reibt die ganze Oberfläche auf und dann ist das Gerät kaputt.
Das ist auch nicht die Idee, oder?
Ist auch der Grund, warum man bei Bühnenmikrofonen dazu rät,
da auf Wasserbasis zu arbeiten.
Um die Rutschgefahr zu gewährleisten.
Ich habe neulich die Folge mit Peter auf der Arbeit geschnitten
und hatte wahrscheinlich ein oder zwei Leute aus Versehen
auf den Probe-Podcast gelenkt, weil ich gesagt habe,
das ist so ein Ding und dann ist mir erst gerade aufgefallen,
das Aktuelle ist die Astrolab-Folge.
Da mache ich irgendwo diesen ganz beschissenen Erwachsenenunterhaltungsvergleich.
Das sind 14-Jährige. Junge, pass auf.
Anyway. Piepen kann man es nicht mehr.
Der Scheiß geht eh auf den Schulhof rum.
Also mir ist es egal.
Das gibt wieder böse Anrufe von Eltern.
Übrigens, wir haben in der letzten Zeit vermehrt auf der Telefonnummer,
wo man einen Audiokommentar hinterlassen kann,
Anrufe, wo sich keiner traut, was zu sagen.
Ich bekomme jedes Mal eine E-Mail.
Aber ich sehe den Workflow, den du da beschreibst mit dem Gerät.
Es sieht natürlich nett aus.
Und das Schöne ist halt diese frei konfigurierbare Oberfläche.
Der ist traumhaft.
Auch das Bedenken, was du hast, dass er beim Zweier mal draufhaut.
Ich weiß aber nicht, wie hart die Drumsticks sind.
Die sehen schon ein bisschen softer aus.
Das sind halt schon 7As.
Ich habe jetzt nicht die großen Knüppelsticks,
aber ich habe eigentlich sehr leichte.
Aber es ist halt trotzdem, Schlagzeug ist Schlagzeug, oder?
Ja, aber ich sehe, wie sie da mitgeliefert haben,
auf den Bildern von Zweiern und den ungewollten Videoabspielen
auf der Internetseite.
Das sieht schon smooth aus.
Ich meine, selbst wo sie da die Eisenkugel auf der Oberfläche bewegen.
Ich würde sagen, er ist jetzt von allen Drumpads,
also E-Drumpads, weißt du, diese Roland SPD-SX.
Genau, da habe ich auch sofort dran gedacht.
Weil jeder hat so eins, sogar ich habe so eins im Keller noch.
Ich müsste es mal auf Ebay stellen.
Nein, habe ich nicht.
Habe ich nie besessen.
Ich sage mal so, die werden ja immer vermarktet,
dass die dynamisch sein sollen, aber die sind nicht dynamisch.
Das ist irgendeine utopische Behauptung nach dem Motto.
Eigentlich sind das Sample Trigger im Sinne dessen,
dass du halt draufschlägst und die spielen was ab.
Viele Gran auf Drumpads spielen, das habe ich bisher nur sehr wenige Menschen gehört.
Und das macht er halt durch seine ganze Fingersensorik schon mal ordentlich besser.
Ich habe hier noch einen alten Yamaha RM50.
Das ist so ein Sample-Modul.
Da sind einfach nur Schlagzeugdinger drin.
Und der hat hinten Eingänge für Trigger.
Analog-Trigger, ja.
Du kannst welche reinpacken, die haben halt eine gewisse Auflösung.
Du packst da eine Spannung rein oder du machst da einfach einen Schalter dran.
Ein, aus.
Und schon kannst du dann halt ein Sample, eine Note oder sonst was mit Trigger.
Mit den Dingen kann man weitaus mehr machen als nur die internen Sounds abspielen.
Weil das Ding hat ja auch ein MIDI-Out-Buchse und dann kannst du dann halt andere Sachen damit steuern.
Weil das Ding ja auch quasi wie so eine Anschlag-Dynamik hat.
Mit variablen Widerständen kannst du da ein bisschen mehr mit machen.
Aber im Grunde genommen hast du recht.
Wenn das nämlich einfach nur die anderen Drumpads nur ein Ausschalter sind,
die dann halt den internen Sample abfeuern, dann ist das ja obsolet.
Weil die Sounds kannst du dann irgendwann mal nicht mehr hören,
weil jeder diese blöden, immer die gleichen Sounds hat.
Du kannst ja natürlich austauschen, aber das Problem ist halt wirklich,
dass viele E-Drums, und das merke ich auch bei richtigen E-Drum-Kids,
die sind schon weit inzwischen, aber die sind nie so flexibel, wie die Werbung sagt.
Roland hat schon vor 20 Jahren Dinge behauptet bei ihren V-Drums,
die kaufst du ihnen als Schlagzeuger einfach nicht ab.
Ja, die Snare kann ein paar Velocity-Stufen unterscheiden,
aber das MIDI-Protokoll kracht halt trotzdem irgendwann zusammen.
Und du spielst E-Drums grundsätzlich anders, als du akustische Drums spielst.
Und da, finde ich, macht der E-Retouch, macht das sehr viel sehr richtig,
weil er halt durch dieses nahtlose Übergehen, du kannst einen Moment,
wirklich, ich hab's ausprobiert, der letzte Jam auf meinem YouTube-Kanal aus dem Jahre '23,
ich glaub, 17, 12, 23, ist der Titel, glaub ich, ich schreib die ja immer mit dem Titel an,
weil ich finde, sich da einen aufs Equipment, nicht jugendfrei, zu machen,
das gibt zwar mehr Klicks, aber das macht irgendwie die Kunst kaputt, weißt du?
Wenn ich da jedes Mal schreiben würde, was ich da besitze,
dann hätte ich Titel, die irgendwie ein halbes Buch lang sind,
und das würde keinen Spaß machen, deswegen nummeriere ich den ganzen Kram ja nur durch.
Aber da hab ich ja auch wirklich quasi eine MPE, Solo-Attacke,
und kurz darauf zieh ich die Drumsticks und benutze den als Drum Pad.
Und dadurch, dass er halt für den Finger schon relativ velocity-empfindlich ist,
also mit anderen Worten, der Aftertouch geht viel zu früh los,
ist er auch für die Drumsticks relativ empfindlich,
hat aber gleichzeitig das Problem, dass ich finde, er frisst nicht jeden Schlag.
Ich sag mal, so 98% frisst er, und alles, was relativ hart ist, frisst er auch.
Also es ist jetzt nicht so, dass er dir einfach den Backbeat verweigert, weißt du,
wenn du irgendwie einfache Patterns spielst, aber so ganz filigranes Zeug,
ich denke, die tun gut daran, wenn sie, wie sie gesagt haben, beim Zweier nochmal verfeinert haben.
Aber klar, für so Standard-Drum-Kram soll das problemlos reichen.
Ich mag halt bei dem wirklich, die haben sich halt Gedanken gemacht an den Punkt hin,
dass die halt wirklich gesagt haben, wir wollen ein Gerät machen,
wo der Nutzer halt die Oberfläche konfiguriert.
Und nicht einfach wir ein paar Optionen geben, oder du einmal am Anfang den Baukasten auspackst,
sondern du kannst quasi in real-time deine Oberflächen bauen.
Ich muss jetzt auch schauen, wie das, also es geht, ich weiß nur noch nicht wie,
wie man direkt quasi die Oberfläche beim Bauen auf den Controller überträgt.
Bisher habe ich es nur geschafft, mir aus Versehen Layouts zu zerstören,
indem ich die vom Controller holen wollte und aus Versehen eine leere Fläche auf den Controller gebombt habe.
Da musst du erst mal die Backups ausgraben.
Und vor allem ist es mal gut, dass ich jetzt halt weiß, okay, es ist Strom,
oder ich mach mir da keinen Hypochonder zusammen.
Aber es ist halt Grießstrom und daran sterben ist relativ schwer.
Also es sind schon wesentlich mehr Musiker auf der Bühne draufgegangen,
weil der Gitarrenverstärker nicht geerdet war und volle Netzspannung auf der Erde vom Kabel war.
Der steckt das Ding rein und hat die Gitarre tatsächlich unter Strom stehen.
Ich hatte mal, das war letzten Dezember, habe ich auf der Arbeit ein Mikrofon in die Hand gedrückt bekommen
mit dem Hinweis, es funktioniert nicht.
Und wo hat es dann drin gesteckt? In der DMX-Leitung.
Jetzt muss man einmal überlegen, DMX ist ein digitales Protokoll,
das muss rein technisch 200 mA können, weil da kommen halt digitale Bits und Bytes rum.
Das hat quasi keine Spannung, 1,8 Volt oder so, aber das hat halt relativ viel Dampf.
Ich sag mal so, es hat gut geprätzelt.
Ich war dann auch eine Weile am EKG.
Kann ich mir auch vorstellen.
Und vor allen Dingen, so ein Datenstrom, je nachdem wie das Muster ist,
kommt ja doch schon Wechselspannung sehr ähnlich.
Ah ja.
Richtig. Aber eben, also hier, M. Botny hat zurückgeschrieben,
hat gesagt, this is indeed the first time we have this kind of problem reported.
Surface of a error is made from silicon, which makes it especially resistant to static and electric condition.
Power plug doesn't need a ground connector, as if it's isolated, but low power needed.
Is this problem specifically happening at your home, or do you have the same issue in other places?
Ja. Ich denke, das ist baubedingt halt jetzt überall.
Von daher, mal schauen, wie das weitergeht. Immerhin ist das Gerät nicht kaputt,
und ich bin wirklich Fan vom Konzept.
Also, ganz, ganz großes Shabu.
Jetzt sieht man nach so, ich sag mal nach so, weiß ich, so 20 Jahren,
wie baue ich einen flexiblen MIDI-Controller?
Und das war 2004 natürlich auch nicht möglich, oder?
Nee, das Konzept war jetzt so nicht möglich.
Der LEMU war halt gerade da irgendwo in den Startlöchern.
Oder dieses Bedienkonzept von Tenori, ne?
Ja, genau.
Das ist auch sehr ähnlich.
Das Monoam damals, oder der erste MIDI-Fighter, der kam ja auch irgendwann da rum.
Also ich hab den LEMU zuerst bei Nine Inch Nails auf der Lights in the Sky gesehen.
Also das war 2008, glaube ich.
Da hat er einen dabei und spielt quasi beim Elektro-Set.
Da spielt er quasi einen LEMU an.
Also der war da quasi, das war so der Anfang.
Wir sind da sehr weit gekommen.
Ich muss halt sagen, von all den Versuchen, irgendwie so diese Haptik, diese modulare Haptik rauszuholen,
ist das jetzt wirklich eine Idee, die mir, wo ich halt sage,
okay, das Gerät muss ich nicht verkaufen, weil es scheiße ist, weil es halt völlig unterwältigt ist.
Das Gerät muss ich verkaufen, weil ich halt wahrscheinlich mit der Arbeitsweise tatsächlich ein Problem habe.
Und der LEMU, wie gesagt, APC-Launchpad, wird er mir nicht ersetzen können.
Aber aktuell ist das ein ganz, ganz tolles Werkzeug.
Ich hab nur ein Problem mit den Dingen.
In mir kommt gerade so ein Gas auf.
Du meldest dich, wenn ich meinen nicht mehr brauche, okay?
Ja, da muss ich mich auch vorher noch ordentlich prostituieren.
Wie hat Christoph Blocher gesagt?
Hütte rappe, mord ne rappe, gitte schöne Zipfel rappe.
Ich komm immer nicht drauf klar, wenn du Dialekt sprichst.
Also das Stießproblem, that means.
Ja, ich kenn dich einfach nur immer als "der Hochdeutscher".
Das haben einige durchmachen müssen, diese, wie soll ich sagen, diese Tonbildschere.
So, jetzt, Elektro-Nauts zusammengebrochen. Was ist denn da passiert?
Notstrom, sag mal, rauch mal wieder was.
Hm, nix. Nur ein Digitakt-Leak.
Also, Digitakt Mark 2-Leak.
Und zwar auf der offiziellen Elektron-Seite, wenn ich's richtig gesehen habe.
Ja, aber ich hab jetzt bei Genius geguckt und da war hier eindeutig neues Bild.
Sieht genauso aus wie vorher, hat ein paar kleinere Buttonänderungen
und doppelt so viele Spuren, die man jetzt verwenden kann
für sowohl MIDI als auch Sampling.
Sampling kann jetzt Stereo-Samples, hat 400 MB internen Speicher.
Ist das mehr?
Statt 64 MB, ein Sample-RAM.
Und insgesamt hast du 20 GB internen Speicher zur Verfügung.
Oh, das heißt Speicher, wo du dann die Samples ins Sample-RAM schieben kannst, oder?
Genau. Was man hier noch erwähnen sollte, das sieht man dem Gerät halt nicht an,
wenn du statt Mono-Samples dann plötzlich mit Stereo-Samples arbeitest.
Du willst natürlich die gleiche Klangqualität, die gleiche Grundfunktionalität,
was das Sample-Handling und so weiter angeht, aber dann halt mit Stereo-Samples.
Das heißt, dass das Ding dann doch ordentlich mehr...
...die doppelte Anzahl an Stimmen und dann ordentlich mehr Dampf in deinen Prozessoren.
Richtig. Deutlich mehr Prozessor-Power hast.
Das heißt, dass dieses Gerät dann wahrscheinlich auch noch neue Funktionen bekommen wird.
Genau.
Was das Handling von Samples angeht.
Die Hersteller planen ja auch für zukünftige Software-Versionen immer ein bisschen mehr Dampf ein.
Deswegen kann ich mir vorstellen, dass sie da noch neue Funktionen reinbasteln werden zukünftig,
die dann mit den alten Geräten eben nicht mehr funktionieren.
Ich sehe hier Digitakt. Digitakt war das 2017 oder vorher?
Digitakt, Digitone, Digi... Syntakt war dann '22, glaube ich.
Das ist natürlich klar. Also Elektrongeräte haben ja ein langes Leben,
wenn da Space drin ist für weitere Updates und so. Das ist fast Pflicht.
16 Stereo-Sample-Spuren. Und damit machen sie aber ihrem eigenen Produkt, ihrem Octatrack, massiv Konkurrenz.
Da oben muss jetzt was kommen.
Aber das Formfaktor ist ja auch noch ein Unterschied.
Und das nächste, was sie da machen werden, werden sie dann halt hier in den Octatrack und Analog 4
und wer weiß nicht, was da wieder auch noch was kommen in der nächsten Zeit.
Das Problem war halt schon beim ersten Digitakt, dass die plötzlich im Grunde genommen
die Octatrack-Power in einem halb so teuren kleinen Gerät hatten.
Und der Formfaktor spielt eine Rolle.
Ja, also da ist eigentlich nur noch der Stereo-Auto die Bremse.
Aber wenn ich das so sehe, darf ich mal kurz gucken,
das Ding hat doppelt so lange Sequencer-Patterns.
Richtig.
Der Bums hat acht LEDs hier beim Page-Switch, sehe ich gerade.
Und ich glaube, das ist das, wo ich jetzt wirklich von allem...
Ja, genau.
Ich sag mal so, hätte ich mir jetzt einen Syntact gekauft oder irgendeine so eine Limited Edition,
ich würde mir jetzt in den Hut beißen.
Ja, vor allem, das macht ja auch einen Unterschied, ob ich jetzt irgendwie...
Es ist dem Schreiber dieser News, dem Lasse, ist es nicht aufgefallen,
dass da auch noch acht statt vier LEDs sind.
Das heißt, dass da 128...
Nee, 256.
256 Steps kann der Olde Rivalty.
Nee, 128. Nee, stopp. Das sind 16 mal 18 immer noch 128. Oder? Moment.
Nein, pro LED 16 Steps.
Ja. 32, 64.
Also nicht 64, sondern 128.
Ja, stimmt.
Ja. Wenn das Bild echt ist.
Wovon ich ausgehe.
Die Frage ist halt, jetzt will ich...
Also damit bringt sich Elektron, die ja mit der Produktpolitik immer so ein bisschen Apple sind.
Sie bringen sich jetzt MPC, Maschine plus, auf eine sozusagen...
Sie machen sich damit konkurrenzfähig.
Ja, konkurrenzfähig zum einen.
Nee, das Problem ist, was ich eher sehe, ist,
das Gerät ist jetzt so ein bisschen der Alles-Killer im eigenen Line-Up.
Natürlich hat der nicht die Funktion der anderen, aber du hast jetzt effektiv...
Ich meine, der Elektronsequencer, das wird ja überall gesagt...
Der ist jetzt geiler als der Rhythm.
Geiler als der Rhythm.
Und geiler als der Octatrack.
Geiler als der Four.
Der Analog Four ist ein analoger Synthesizer. Der ist außen vor.
Der hat aber auch nur vier.
Ja, aber das ist ein Sequencer-Powerhouse, was Sie hier jetzt haben.
Richtig. Also diesen Elektronsequencer, den müssen Sie jetzt eigentlich,
wenn ich es richtig sehe, müssen Sie den in acht Produkte updaten.
Also wenn Sie das Line-Up sagen so...
Jetzt haben Sie eigentlich ein komplettes Line-Up vor sich liegen,
wo Sie sagen können, okay, Digitone 2 mit diesem Sequencer,
Syntax 2 mit diesem Sequencer.
Man kann ja immer noch ein bisschen anderes Zeug machen.
Dann müssen Sie das komplette Line-Up oben, wo es schon MK2-Versionen gibt,
da muss jetzt entweder richtig was kommen, was mindestens diese Sequencer hat,
oder Sie können einfach sagen, ja, ihr habt euch mit diesen Maschinen
die letzten zehn Jahre in euer Set festgefahren,
wir pinseln sie einfach nochmal in eine neue Farbe an, kauft die.
Also ich sag mal, so Model-Samples und Cycles lassen wir jetzt mal raus,
das ist die Billiglinie, die kann ruhig noch ein bisschen gammeln,
aber was bitte machen die oben?
Also die Leute wollen ja schon seit einer Ewigkeit eine neue Maschine drum.
Da muss jetzt oben, und dann gibt es halt auch NPCs, es gibt Maschinen Plus,
es gibt den Push, den ich eigentlich als einziges Großes,
also ganz ehrlich, wer eine NPC will, will eine NPC,
der holt sich keinen Elektron, wer einen Deluge will,
das ist vielleicht noch so der eine große Konkurrent.
Polyend spielt halt momentan noch so in der unteren Liga,
aber auch wenn da ein Schiff kommt, was den Play so ein bisschen aufbohrt.
Den Polyend Play haben sie ja erst letztes Jahr auch auf Stereo hochgerüstet,
aber der kann halt nicht samplen.
Immer noch nicht? Trotz Plus?
Nein.
Also der spielt Samples ab, aber kann selbst nicht samplen.
Richtig.
Also ich bin weder drin im Dauless-Game noch im Groovebox-Game,
aber...
Also wenn das stimmt, was hier auf der französischen Seite,
audiosolutions.fr, was da gezeigt wird an Specs,
tatsächlich, der Gear News-Verfasser, der Autor,
hat nicht mitbekommen, dass das 128 Steps sind pro Pattern.
Das ist ein Knaller.
Ich glaube, dass sie auch im Sequencer einiges anders gemacht haben.
Das ist wirklich ein Knaller.
Der Knaller ist wahrscheinlich der in diesem Hinsicht,
das steht für mich auch so ein bisschen für eine Zeitenwende im Elektronen-Line-Up.
Weil bisher war ja immer so, dass die großen Revolutionen zunächst in den großen Boxen passiert sind
und der Syntact hat das schon so ein bisschen eingerissen,
als der so gefühlte Maschinedrum war, die neue.
Und das jetzt ist irgendwie...
Welche Elektronenkiste sich am besten verkauft hat?
Die mittlere natürlich, Digitakt.
Der Digitakt, genau, das glaube ich nämlich auch.
Der wird sich am besten verkauft haben.
Der Tone vielleicht auch noch mit.
Also ich habe Takt und Tone, habe ich wirklich so oft gesehen.
Später wurden es dann witzigerweise Takt und Syntakt.
Der Tone ist, glaube ich, nochmal so ein eigenes Ding für sich.
Aber stimmt natürlich schon.
Ich kenne massig Leute, die mit den ersten Generationen losgezogen sind.
Also erster Analog Rhythm, erster Octatrack und erster Analog Four.
Das ist ja so ein Trio.
Aber ich glaube natürlich, das mittlere Trio,
wenn du zahlst für das obere Trio, zahlst du halt 5k für alle.
Und beim mittleren Trio bist du bei 2k dabei.
Ja, mittlerweile nicht mehr.
Wir reden ja immer noch über UVP.
Also UVP wird hier angegeben mit 949 Euro.
Auch kein Schnäppchen mehr.
Also nicht alle drei für 2k, vielleicht zwei.
Aber die sind, die werden doch Straßen,
sind die dann doch wieder 799 oder so.
Trotzdem, das ist fernab von dem, was ich mir hätte hier leisten können.
Ich meine, die Produkte sind immer schön und toll.
Ich denke mir nur so, wow, aber es ist einfach so teuer.
Und der Vergleich, dass das halt so eine Apple-Mentalität ist,
den sehe ich auch.
Weil einfach, wir sind was Besonderes und wir machen auch einen besonderen Preis.
Ja, aber was sie gemacht haben, um halt am Markt sich zu etablieren,
Punkt eins. Punkt zwei, sie haben halt eine Marke draus gemacht.
Also Elektron steht jetzt für was.
Bei Elektron weißt du genau, ah, hey, das sind doch die mit dem geilen Sequencer.
Und die schwarzen Kisten und hier dies und jenes und hier für Techno und bla.
Das weißt du, wenn du jetzt Elektron sagst, weißt du ganz genau, was du auch kriegst.
Das ist eine Marke.
Ja genau, und dann vor allem dieser Vergleich mit Apple.
So Sachen wie halt Drumstation haben einfach so ein Fundament geschaffen.
Genau.
Kennt ihr so ein Produkt vor der Drumstation?
Die SID-Station?
Genau, das war die SID-Station. Da haben sie einfach ein SID-Chip.
Dieses völlig beknackte Keyboard?
Ne, das gab es auch ohne Keyboard.
Ne, das war die Monomachine. Die kam danach.
Mit dem wandgeflanschten Keyboard.
Die haben den SID-Chip in ein ähnliches Gehäuse wie die Drumstation gepackt.
Und das konntest du dir auch hinstellen. Ganz witziges Ding.
Also die Monomachine war noch, wie hieß er denn?
Einer der Gründer von Elektron ist ja gestorben.
Er hatte die Monomachine noch mit Design.
Und die Monomachine ist von allen Elektron-Maschinen so ziemlich die Kiste,
die am komplettesten war und die am rohesten klingt.
Also wirklich einen sehr elektronischen, elektrischen Klang hatte.
Und wirklich, so wie du dir so ein Instrument vorstellst,
wo du wirklich sehr mit dich auf das Gerät einlassen musstest,
um da die Sweet-Spots zu entdecken.
Es gab viel zu entdecken an der Monomachine.
Also die klangen nicht so perfekt glatt gebügelt wie die aktuellen Elektron-Maschinen.
Die sind ja schon weich gespürt. Das ist ja schon ein Apple-Feeling hier.
Glatt poliert alles.
Das hast du bei der Monomachine nicht gehabt.
Die war wirklich roh im Klang.
Dafür war sie hässlich.
Die Elektron-Fans haben daran geliebt.
Bitte?
Dafür war sie hässlich.
Ich habe es mal so gesagt, glaube ich auch im Forum drüben.
Elektron-Geräte würde ich mir, ohne sie bedienen zu können,
in die Bude stellen, weil sie geil aussehen.
Das würde ich mit der Monomachine nicht.
Das ist halt dieser Industrial-Look.
Es gibt Leute, die mögen das.
Ja, ich gehöre nicht dazu.
Deswegen haben sie ja die E25 Remix Edition mit den Silberplates,
also mit der silbernen Frontplatte, rausgebracht.
Vom Syntact, Digitone und Digitakt.
Übrigens für denselben Preis. 949 Euro und noch höher.
Also die Limited Edition haben sie sich richtig gut bezahlen lassen.
Und so kurz vor dem Update.
Ich glaube, wenn ich mir eine Limited gekauft hätte,
würde alle drei...
Genau, alle, die sich jetzt mit einer Limited eingedeckt haben,
die werden sich jetzt richtig schön in den Arsch beißen.
Oh ja.
Wenn ich das mal so bildlich sagen darf.
Die werden sich alle ärgern jetzt.
Ja, mal sehen.
Manche Leute haben sich ja gleich alle drei geholt.
Haben ihre alten Elektronengeräte verkauft
und haben sich dann die drei Silbernen reingestellt,
wo ich denke, Leute, geht's noch?
Ja, das haben einige gemacht.
Und dann sind sie halt als Live-Act...
Und haben ganz stolz ihre Bilder im Elektronautenforum gepostet.
Fanden sich ganz toll damit.
Das Elektronautenforum, das seit drei Stunden down ist.
Ach, immer noch?
Warte mal kurz.
Also es hat schon mal ewig zum Laden.
Oh, aber es ist da und die löschen gerade rigoros alles,
was über den Digitakt redet,
was dazu führt, dass der "What's next for Elektron"-Trend
gerade komplett kaputt geht.
Und die da mit der Löscherei auch nicht mehr hinterherkommen.
Ja, Leak ist Leak, ne?
Leak ist Leak, ja.
Also das kriegen sie nicht mehr aus der Welt.
In dem Sinne, ich freue mich auf einen Plug-In-Abspieler
mit zwei Parts und einem Splitpoint von Elektron.
AstroTurf von Elektron.
Genau, ich wollte es gerade nicht sagen.
Aber ihr müsst mal die Kommentare lesen auf Reddit,
die ich gerade gepostet habe im Slack hier.
"The original still has more sizzle.
You can tell the difference in the A/D conversion.
Also feels like the previous version has more snap to the samples."
"Just sitting here predicting the weird gatekeeping
that will occur once released."
Die Antwort finde ich noch besser.
"The OG is more limiting, which I need for my creativity."
Also ich möchte schon mal eine Lanze brechen für den Digitakt.
Also wenn du da Samples eingeladen hast,
die klangen ziemlich crisp.
Ich weiß nicht, was die da mit der Sample Engine gemacht haben,
aber es klang ziemlich geil.
Ich weiß nicht, ob sie da irgendwie einen Exciter drauf gedonnert haben,
intern, oder eine Kompression oder was auch immer.
Aber es klang schon beeindruckend, was denn da am Ende rausgekommen ist.
Ob sich die MK2-Version anders anhören wird,
das werden wir dann sehen.
Ja, manchmal ist es ja auch so,
die technischen Begebenheiten, die den Sound besonders machen.
Überleg doch mal hier die 14-Bit-Wandler.
Die 10-Bit-Wandler vom DX7, ja.
Dann halt hier die 14-Bit-Wandler.
Die haben alle extremen Einfluss auf den Sound gehabt.
Ja, mal sehen. Hey, mach mal kurz hier.
Dings, Sends, Inserts.
Die haben da grob was geändert.
Ich glaube, das könnte der Game Changer sein.
Hat Gear News das aufgeschrieben,
dass sie beim F-Pix was geändert haben?
Weil da gehen gerade alle Steile drauf.
Ich habe hier so einen Weblink.
"The Maschine Drum-esque all feature is going to be insane,
which I refuse to say about Maschine Drum.
Audio-favorite sounds educate for quick access.
Perform Kit-Mode, inspired by the Dash-to-Fit Maschine Drum magic,
gives you the freedom to experiment with your kit
without overwriting its safe state."
Das scheint dick zu werden, wenn es da noch eine große Maschine Drum kommt.
Bei Elektron denke ich immer automatisch an Aesang Gelsi.
Der kann eigentlich mit jeder Gurke gut klingen.
Der steckt seinen Digitakt, seinen OP6, seinen Iridium,
seinen Bukla und den Moog Sirin und der klingt gut.
Aber der weiß halt auch, was er da macht.
Ich bin mir nicht sicher, ob jetzt von...
Auf einen Aesang Gelsi kommen halt fünf Leute bei Gearsluts.
Das wollte ich eigentlich sagen.
Du willst das Zeug ja nicht gatekeepen.
Aber diese Send-Insert-Effekts,
das haben sie vom Syntakt übernommen, würde ich sagen.
Ja, möglich.
Da mixen und meschen sie sozusagen die Produkte.
Das heißt, das, was sie im Syntakt als Besonderes,
als USP, als Alleinstellungsmerkmal, rausgebracht haben,
das holen sie jetzt rüber auf die Digitakt Mark 2.
Werdet es geil. Ich weiß nicht, wo sie die Seiten immer herholen.
Ich hör schon, meine Freundin hat Spaß.
Mit dem Digitakt 2?
Nee, ich denke mal mit dem Scharfschützengewehr und irgendwelchen Leuten im Fortnite.
Ja, aber dann muss ich sagen, dann werde ich den Spaß haben,
diesen ganzen Abend ein bisschen aufzutrennen
in eine sehr, sehr tiefgehende philosophische Debatte
und absolut ekelhaften Konsumismus, wie immer.
Ihr wisst, dass das total nerdig war mit dem Mbot.me. Das war so nerdig.
Ey, ich darf auch mal, okay?
Ja, darfst du.
Aber ist schon mal gut zu wissen, wenn ich das Gerät nicht loskriege,
dann werde ich es einfach irgendwann in Dortmund vorbeibringen oder so.
Bis dahin musst du noch viele, viele Socken stricken.
Ja, mach's mal.
Auf Onlyfans.
Nee, das müssen dann die Getragenen sein. Die sind damit mehr wert.
Das bedient dann so bestimmte Gelüste.
Das kannst du ja machen.
Hier, getragene Kompressionsstrümpfe.
So, soll ich jetzt das... Kann ich jetzt das Outro bringen,
bevor es hier noch schlüpfriger wird?
Kommt drauf an. Ist irgendwas gerade noch passiert?
Noch irgendwas gerade geleakt?
Ich guck mal ganz kurz auf Gear News,
weil sonst hängen wir hier komplett in der Luft.
Superbooth. Da ist mir nur aufgefallen,
dass auf der Superbooth-Website die Beschreibung für die einzelnen Firmen
unglücklich sind.
Etwas... Man könnte auch sagen, KI generiert sind,
weil die einzelnen Sätze ergeben keinen Sinn.
Wisst ihr, was man früher gesagt hat?
Und früher meinte ich jetzt so maximal zwei Jahre vor.
Da haben sie den Praktikanten dran gelassen.
Ja, und der hatte keinen Bock, die Texte zu schreiben.
Ich will mal kurz vorlesen, damit alle wissen, um was es geht.
Eine Beschreibung für die Firma Create Audio auf der Superbooth-Website heißt,
"Die überaus seriösen Mitarbeiter von Create Audio und Pittsburgh Modular Synthesizers
besuchen Sie auf nerdige Art und Weise."
Klingt nach einer Enervision.
Ich seh schon, wir müssen eine Spezialvision für Enervision machen.
Lieb.
Da kommt was. Wisst ihr, was da kommt?
"Cranbourne Audio entwickelt professionelle Audio-Technik,
um analoge Vintage-Sound mit modernen Komponenten in den digitalen Workflow einzubinden."
Also mehr Bla-Buzz-Words in einem Satz hast du noch nie gesehen.
Ich kann dir sogar sagen, was das ist.
Das ist einfach hier die 3,5er-Vision von ChatGBT,
wo du den Seitentext von deinem Internetauftritt reinkopiert hast und gesagt hast,
mach mir mal das und das. Mach mir eine knackige Zusammenfassung.
Und dann kommt sowas bei aus.
Und der Praktikant war zu faul, hinterher noch mal Korrektur zu lesen.
Die dumme Sau.
Ich meine die äußerst seriösen Mitarbeiter auf einer nerdigen Art und Weise zu besuchen.
Oh Gott.
Hey Schneiders, wenn ihr diesen Probe-Podcast hört, redet mal mit eurem Praktikanten.
Man sollte wenigstens mal Korrektur lesen, bevor man sowas online stellt.
Oder sie haben Korrektur gelesen und haben gedacht, geil.
Das klingt jung, das klingt hip, das klingt so.
Das ist ideal für die Zielgruppe, die 30 Jahre jünger ist als unsere.
Und eine Aufmerksamkeitsspanne von einer Eintagsfliege.
Ich bin ja, das Alter der Generaltextion, die er mitgekriegt hat,
dass Nerd ja früher eher eine Beschreibung für jemanden weniger sympathischen,
weil er eigenbrötlerisch war, komische Hobbys hatte und sowas.
Das war ja Nerd.
Und der Begriff kam ja in den 80ern erst nach Deutschland,
weil früher wurde das mit Eierköpfe übersetzt.
Es gibt ja den Film hier "Die Rache der Eierköpfe"
und im Originaltext ist das "The Revenge of Nerds".
Ich weiß, ihr habt ein fürchterliches Englisch.
Und dann irgendwann mal wurde der Begriff positiv besetzt, so um 2008,
wo dann halt die komischen Leute YouTube erobert haben mit ihren komischen Hobbys.
Und dann wurde Nerdtum irgendwie cool.
Es gab ja auch die Nerdbrille, die man sich extra kaufen konnte.
Mit Glas und ohne Glas.
Und heutzutage, ja, das ist voll trendy, wir machen jetzt einen Nerd mit da rein.
Das ist aber nicht nerdig, das ist aber nur doof.
Ja, weil Nerd halt mittlerweile positiv besetzt ist.
Da lohnt sich ja noch nicht mal das Chat-GPT-Bezahlservice.
Nee, deswegen sag ich ja 3,5.
Da hätten sie einfach einen Lore Ipsum-Generator nehmen können.
Ja, aber die haben die freie genommen.
Die ist kostenlos.
Ja, 3,5er-Version von Chat-GPT ist auch kostenlos.
Ja, ich weiß nicht, ob das in der höheren Version jetzt besser wäre, das Endergebnis.
Du musst schon ein bisschen hinterher gucken.
Es ist ein Unterschied wie Tag und Nacht.
Außerdem ist der Wissenstand ein riesen Unterschied.
Aber das ist ein anderes Thema.
Dazu hat der Peter doch ermuntert.
Peter wollte doch auch mal eine Folge machen, wo wir dann halt über KI reden.
Richtig. Da freue ich mich drauf, wenn er die mal macht.
Wenn er wieder mal Zeit hat, dann.
Wisst ihr, wen wir auch mal wieder einladen sollten?
Und das zum Thema Selbstvermarktung.
Bernie. Bernie ist jemand, der nur Selbstvermarktung macht und nichts digital.
Außer die paar Schnipsel, die er auf YouTube hat.
Er macht das ja auch schon seit 200 Jahren und hat auch seine Fanbase.
Ja, aber der hat Erfahrung.
Ich freue mich auf die Eloge, auf die GEMA, die uns halten wird.
Da geht's gerade wieder im Forum ab.
Hör' auf, da geht so einiges ab.
Der Mann hat sich in der Kultur eine gemütliche Nische gesucht.
Die kann er jetzt ausspielen und jetzt ist der Kommunismus halt voll geworden.
Ich verstehe manche Diskussion in dem Bereich nicht.
Das hängt vielleicht an meinen merkwürdigen Denken.
Wir nehmen jetzt seit drei Stunden auf.
Drei Stunden und 40 Minuten.
Meine Blase sagt mir, dass wir zum Ende kommen sollten.
Mein Wecker klingelt morgen früh um viertel nach sieben.
Das ist alles nur Komfortausgerede.
Die Blase ist erst voll, wenn der Rückstau bis zu den Nieren geht.
Sagte der Mann mit dem Katheter.
Na und? Den kann man sich auch abknicken.
An seinem Katheter.
In diesem Sinne, schalte doch beim nächsten Mal wieder ein, wenn ihr
ein von den beiden Kollegen hier sagen hören wollt.
Der Probe-Podcast.
Ich sage tschüss und komm Sascha, das Ganze ist...
Die große bunte Bani-Show, wir sind alle mit dabei.
Synchron reden mit einem, keine Ahnung, zehn Sekunden lag.
Du hattest bei mir aber gerade nur zwei Sekunden.
Auch gut.
Bis dann, Imanski.
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Anzal der Downloads: 248 /  Spieldauer: 1:43:53 /
Tag der Aufnahme: 22.04.24 /  Diese Folge stammt aus der Staffel 4, es gibt insgesam 4 Staffeln.

Eine LautFunk Publikationskartell Produktion - Wo Geschichten unüberhörbar übermittelt werden.


Podcast Lizenz:


Autor: Sascha Markmann

Legastheniker am Werk (Mehrfaches lesen meiner Postings kann zu irreparable Schäden an den Augen führen z. B.. Pseudotumor-zerebral-Syndrom) Leicht gestörter bis Mittel schwerer Fall von Überlebens Künstler, Maler, Blogger, Musiker, Podcaster und Video Produzenten "Audiovisueller STUMPFSINN mit keinem Nutzwert"

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