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00:00 – 0:00:02
Ja, wo laufen sie denn hin?
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0:00:02 – 0:00:04
Zur 808.
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0:00:04 – 0:00:06
Eigentlich müsste ich den Gag jedes Mal bringen, weißt du?
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0:00:06 – 0:00:10
Das würde den Tobi in den Wahnsinn treiben.
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0:00:10 – 0:00:14
Also, heute ist mal wieder Bonus-Time.
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0:00:14 – 0:00:16
Herzlich willkommen, guten Tag.
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0:00:16 – 0:00:19
Hier ist der Herr Nullstrom und
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0:00:19 – 0:00:21
Herr Raumwelle.
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0:00:21 – 0:00:24
Genau. Wie geht's dir?
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0:00:24 – 0:00:27
Boah, warm, aber okay, ja.
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0:00:27 – 0:00:33
Obwohl ich fänds heute gar nicht so warm. Also gestern war irgendwie extremer, fand ich, so gefühlt.
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0:00:33 – 0:00:37
Ja, klar war gestern extremer, aber irgendwie sind die Wohnungen warm.
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0:00:37 – 0:00:42
Ja, da muss man dann über Nacht ein bisschen die Fenster aufreißen und dann kühlt das auch aus.
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0:00:42 – 0:00:46
Heute Nacht haben wir ja Gott sei Dank unter 20 Grad und dann ist das schön angenehm.
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0:00:46 – 0:00:48
Ja, das stimmt.
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0:00:48 – 0:00:49
Dann wird's richtig schön kühl.
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0:00:49 – 0:00:53
So, jetzt muss ich mich mal kurz muten, weil ich muss den Schreibtisch runterfahren.
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0:00:53 – 0:00:59
Das kann ich mir nicht hinsetzen. Oder ich lasse das drin. Das musst du entscheiden.
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0:00:59 – 0:01:01
Mute dich mal.
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0:01:01 – 0:01:06
Okay, ich mute mal. Du musst so lange weiterreden.
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0:01:06 – 0:01:17
Das war das Geräusch des Schreibtisches.
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0:01:17 – 0:01:21
Nee, nicht ganz, das ging eher so.
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0:01:21 – 0:01:25
Verdammte Verlastungsgrenze.
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0:01:25 – 0:01:29
Nein, er hat zwischendurch aufgehört.
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0:01:29 – 0:01:33
Ich hab das gemerkt, auch bei mir in der Firma, wenn ich da so einen Höhenverstellbaren schreib,
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0:01:33 – 0:01:37
ab und zu setzen die halt mal aus den Motoren.
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0:01:37 – 0:01:41
Okay.
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0:01:41 – 0:01:45
Ist halt so, irgendwie Elektromotoren und so.
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0:01:45 – 0:01:48
nicht woran das liegt, dass die nicht mehr durchfahren, vielleicht kommt da irgendwie
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0:01:48 – 0:01:54
Dreck rein in die Motoren oder so oder ins Getriebe. Man weiß es nicht. Ich meine,
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0:01:54 – 0:01:59
die Dinger machen ja nichts außer rumstehen eigentlich. Stimmt. Vielleicht muss ich öfters
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0:01:59 – 0:02:05
rauf und runter fahren, keine Ahnung. Ja oder die Gewinterstange, die da drin ist,
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0:02:05 – 0:02:08
Ja, das fällt irgendwie scheiße oder so.
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0:02:08 – 0:02:13
Ja, wir haben uns heute was Besonderes überlegt.
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0:02:13 – 0:02:20
Ich hoffe, dass wir das hinbekommen, pünktlich an dem entsprechenden Datum zu releasen.
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0:02:20 – 0:02:24
Aber wir haben uns gedacht, wir machen mal wieder eine, das haben wir jetzt schon länger
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0:02:24 – 0:02:25
nicht gemacht, eine Sondersendung.
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0:02:25 – 0:02:30
Sondersendung, ist da nichts besonderes bei euch?
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0:02:30 – 0:02:40
doch, weil wir haben schon sehr lange keine Geräte-Sendung mehr gemacht. Das ist schon sehr lange her, oder?
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0:02:40 – 0:02:44
Ja, entweder war es zu 9.09 oder zu 3.03.
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0:02:44 – 0:02:46
Und das war, glaube ich, auch vorletztes Jahr.
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0:02:46 – 0:02:48
Kommt hin, ja.
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0:02:48 – 0:02:55
Deswegen haben wir uns gedacht, so aller guten Dinge sind 8.08 und haben eine 8.08-Sendung gemacht.
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0:02:55 – 0:03:01
Jetzt muss ich irgendwie noch die Überleitung hinkriegen zur 808, weil in meinem Kopf habe
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0:03:01 – 0:03:06
ich immer noch meinen Reiskocher, den ich jetzt zurückschicke, weil meine Frau den nicht haben
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0:03:06 – 0:03:09
möchte und ich überlege gerade, ob wir uns einen Airfryer zulegen.
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0:03:09 – 0:03:14
Interessante Kombination.
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0:03:14 – 0:03:17
Heiße Luft, heiße Beats.
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0:03:17 – 0:03:25
Ich habe mir schon ein paar Rezepte angeguckt, was man mit dem Airfryer alles machen kann.
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0:03:25 – 0:03:27
Das ist schon ganz schön lecker.
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0:03:27 – 0:03:28
Also geht ja alles mit.
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0:03:28 – 0:03:29
Sogar backen.
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0:03:29 – 0:03:30
Ja, sogar backen.
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0:03:30 – 0:03:31
Genau.
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0:03:31 – 0:03:33
Kommt drauf an, außerdem was man sich für ein Modell holt natürlich.
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0:03:33 – 0:03:36
Aber ja, mal schauen.
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0:03:36 – 0:03:40
Das Ganze ganz ohne Öl und so.
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0:03:40 – 0:03:41
Ja, das stimmt.
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0:03:41 – 0:03:44
Wenn man überlegt, wie die ersten Dinger waren.
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0:03:44 – 0:03:45
Aber mittlerweile.
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0:03:45 – 0:03:50
Aber mittlerweile sind die richtig gut und die sind auch gar nicht so teuer habe ich gesehen.
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0:03:50 – 0:03:53
Also du kriegst für 80 Euro schon richtig gute Sachen da.
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0:03:53 – 0:03:57
So für zwei Personen, das reicht.
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0:03:57 – 0:04:05
Vielleicht sollte ich dann mal meine alte Öl-Ranz-Frittöse mal ausrangieren.
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0:04:05 – 0:04:11
Spart auf jeden Fall Strom und du musst kein Fett kaufen.
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0:04:11 – 0:04:12
Oder Öl.
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0:04:12 – 0:04:15
Kein Biskin, wie heißt das Zeug?
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0:04:15 – 0:04:16
Keine Ahnung.
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0:04:16 – 0:04:17
Heißt doch Biskin oder?
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0:04:17 – 0:04:18
Die Marke?
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0:04:18 – 0:04:19
Ja, die Marke heißt Biskin.
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0:04:19 – 0:04:20
Mit diesem Frittierfett.
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0:04:20 – 0:04:21
Ja, gehärtetes Fett.
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0:04:21 – 0:04:26
Ja und vor allem ist es immer super aufwendig.
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0:04:26 – 0:04:29
Ich weiß, meine Eltern hatten mal eine Fritteuse, da haben wir dann so Krapfen drin gemacht
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0:04:29 – 0:04:30
zu Weihnachten.
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0:04:30 – 0:04:32
Ja, da musste ich alles wieder sauber machen.
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0:04:32 – 0:04:35
Ja, ja, ja, das stimmt.
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0:04:35 – 0:04:38
Ja, das war der Nachteil an dem ganzen Ding.
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0:04:38 – 0:04:48
Und da hast du jedes mal so anderthalb von diesen Biskinen Fettblöcken benutzt, um da irgendwie genügend Öl zusammen zu kriegen.
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0:04:48 – 0:04:50
Fett, genauer gesagt.
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0:04:50 – 0:04:52
Ja, kenne ich.
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0:04:52 – 0:04:55
Ja, lang ist es her.
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0:04:55 – 0:04:57
Die jute alte Fritteuse.
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0:04:57 – 0:05:02
Und jetzt kommt die Überleitung, genauso lang her ist die 808.
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0:05:02 – 0:05:11
Die ist nämlich von, wenn man höre und staune, 1980.
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0:05:11 – 0:05:12
Genau.
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0:05:12 – 0:05:20
Da hat nämlich der Tadao Kikomoto von Roland eine neue Drummer-Maschine entwickelt und das
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0:05:20 – 0:05:31
Ziel war es, Schlagzeuge zu ersetzen, um halt einen perfekt spielenden Schlagzeuger zu haben.
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0:05:31 – 0:05:50
Leider, die haben zwar auch echte Samples verwendet, teilweise, beziehungsweise ich glaube bei der 909 haben sie das gemacht, bei der 808 haben sie es nicht gemacht, weil halt die Speicherchips damals noch so teuer waren.
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0:05:50 – 0:06:03
Wobei dann wird das bloß … vielleicht … wir schweifen ja gerne ab, vielleicht wird das auch wieder so kommen, dass synthetische Drums analog hergestellt werden.
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0:06:03 – 0:06:13
Analog hergestellt werden oder virtuell analog oder wie auch immer, weil es einfach günstiger ist, wegen mehr teuren Speicherchips. Haha, AI sei Dank.
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0:06:13 – 0:06:23
Aber man könnte sagen, so wie der damalige Produktmanager das formuliert hat, ich zitiere
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0:06:23 – 0:06:28
mal im Original "They did their best and it sounded terrible".
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0:06:28 – 0:06:35
Also in anderen Worten, das Ding klang fürchterlich damals, als das hat schon der eigene Produktmanager
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0:06:35 – 0:06:36
von Roland gesagt.
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0:06:36 – 0:06:40
Aber was ist passiert?
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0:06:40 – 0:06:55
Ja, die 808, die Roland TR-808, hat ganze Genres neu definiert, könnte man sagen, im Nachhinein, nachdem sie dann nicht mehr produziert wurde.
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0:06:55 – 0:07:03
Die ist von 1980 bis 1983 produziert worden. Es wurden ungefähr 12.000 Geräte produziert.
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0:07:03 – 0:07:12
Und dann gab es halt einen ganz speziellen Transistor, der dort verbaut war, um dem der
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0:07:12 – 0:07:20
Kickdrum diesen besonderen Punch zu geben. Den gab es halt nicht mehr. Deswegen hat Roland dann,
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0:07:20 – 0:07:23
und auch weil sie sich halt nicht so gut verkaufen, ich meine, das Ding hat damals,
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0:07:23 – 0:07:29
Das ist, müsst ihr euch vorstellen, 1980, 1982, 83, 1300 Dollar gekostet.
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0:07:29 – 0:07:31
Das war verdammt viel Geld für eine Drum-Maschine.
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0:07:31 – 0:07:37
Ja, und die Konkurrenz, nämlich namentlich die Linnen-Drum, war halt einfach erfolgreicher.
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0:07:37 – 0:07:44
Und die hatte auch realistischere und zeitgenösserische Klänge.
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0:07:44 – 0:07:46
Nämlich mit Samples haben die damals gearbeitet.
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0:07:46 – 0:07:49
Was ist dann passiert?
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0:07:49 – 0:07:56
Das gleiche wie mit der 303 und so, die Dinger sind verramscht worden?
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0:07:56 – 0:08:04
Genau, in den ganzen Pfandshops für unter 100 Dollar teilweise. Und wie gesagt, der Originalpreis
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0:08:04 – 0:08:11
1200 Dollar. Und dann waren halt viele junge Musiker dabei, die sich halt keine modernen,
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0:08:11 – 0:08:19
teuren, samplebasierten Drum Machines leisten konnten und haben sich dann halt in den Pfandshops
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0:08:19 – 0:08:29
halt bedient und haben die halt dann so gut wie möglich eingesetzt. Und ja, was soll man sagen?
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0:08:29 – 0:08:38
Die TR-808 hat halt seinen eigenen sehr, sehr charaktervollen Klang. Und diese tiefen,
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0:08:38 – 0:08:49
wummernden Bässe. Das hört ihr jetzt in unserem Intro. Kommt das jetzt? Das kommt jetzt.
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0:08:49 – 0:08:50
Jetzt.
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0:08:50 – 0:08:51
Okay, warte.
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0:08:51 – 0:08:52
Da ist es.
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0:08:52 – 0:08:53
Der Probe-Podcast bringt gemütlichen Talk im Proberaum.
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0:08:53 – 0:09:19
So, das ist natürlich, klingt natürlich ein bisschen komisch.
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0:09:19 – 0:09:24
Deswegen habe ich mir die Mühe gemacht und habe nochmal ein Sample produziert für uns.
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0:09:24 – 0:09:32
Und zwar habe ich meinen guten alten trusty Sonic Charge Microtonic rausgekramt, den ich sehr gerne benutze.
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0:09:32 – 0:09:43
Da gibt es nämlich ein auf Machine Learning basiertes Preset, was sich halt, wie haben die das genannt? Weiß ich gar nicht mehr.
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0:09:43 – 0:09:48
Ja, es ist halt eine 808, also es klingt auch wie eine 808 und damit habe ich mal ein kleines Soundbeispiel erstellt.
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0:09:48 – 0:09:53
Sascha, das wäre das 808xample.wav. Vielleicht kannst du das mal einspielen,
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0:09:53 – 0:09:58
damit die Zuhörer mal den Eindruck kriegen, wie halt so eine 808 sich anhört.
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0:09:58 – 0:09:59
Okay.
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0:09:59 – 0:10:02
[Musik]
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0:10:02 – 0:10:31
[Musik]
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0:10:31 – 0:10:38
Ja, wenn man das jetzt mal mit einem echten Schlagzeug vergleicht, dann muss man schon sagen, klingt ein bisschen kacke.
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0:10:38 – 0:10:40
Ja, immer gewaltig, ja.
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0:10:40 – 0:10:47
Aber, was man immer nicht vergessen darf, wir schreiben das ja 1982, 83, 85, wie auch immer,
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0:10:47 – 0:10:57
und damals war dieser Sound wirklich bahnbrechend, weil es halt einfach total anders klang und sehr futuristisch.
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0:10:57 – 0:11:08
Also die Zahl an Musikern, an Bands, die diesen wirklich charaktervollen Sound eingesetzt haben, die ist endlos.
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0:11:08 – 0:11:19
Also da können wir anfangen mit Afrika Bambata, Front 242, Phil Collins, wer auch immer.
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0:11:19 – 0:11:25
Whitney Houston hat das damals in ihren Popproduktionen eingesetzt.
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0:11:25 – 0:11:39
You name it. Und die Liste ist endlos, weil die Roland TR-808, bzw. der Sound davon, nicht nur halt aus dem Original rausgeholt wurde, sondern auch abgesampled wurde.
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0:11:39 – 0:11:50
Und quasi das Hip-Hop und Rap-Genre, Elektro-Funk und auch den Synth-Pop ganz massiv geprägt hat, bis heute.
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0:11:50 – 0:11:54
Und selbst heute wird sie immer noch eingesetzt.
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0:11:54 – 0:11:57
Ja, in tausend Variationen.
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0:11:57 – 0:12:05
Jüngstes Beispiel, was aus dem Deutschrap kommt, das wäre das Bo mit "Wir brauchen Bass".
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0:12:05 – 0:12:09
Das ist auch eine 808 in Reinkultur, aber mal so von feinsten.
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0:12:09 – 0:12:10
Mhm.
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0:12:10 – 0:12:18
Was man aber bei unserem Soundbeispiel schon hören konnte, also das waren unbearbeitet aus dem Plugin.
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0:12:18 – 0:12:26
Sonic Charge Microtonic ist ein VST-Plugin und der Sound da draus, das war komplett unbearbeitet, ohne Effekte, ohne irgendwas.
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0:12:26 – 0:12:32
Und da merkt man schon, okay, ist irgendwie cool, aber klingt noch nicht so wie auf einer Platte.
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0:12:32 – 0:12:33
Ja, kein Wunder.
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0:12:33 – 0:12:41
Wir haben bei der 808 genau dasselbe gemacht, wie ich auch schon beim letzten Mal erzählt habe, bei der 909.
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0:12:41 – 0:12:55
Es wurden halt jede Menge Effekte, Mastering, was auch immer draufgeschmissen, um da noch mehr rauszuholen. Oder Overdrive, was auch immer, Ampelspult, Hochbezogen, Transienten, genau.
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0:12:55 – 0:13:04
Die Transienten wurden rausgearbeitet und so weiter und so fort. Und wie gesagt, sie wurde auch sehr sehr sehr oft und gerne abgesamplet.
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0:13:04 – 0:13:17
Es gibt, wenn man sich im Internet mal mit einer Google-Suche bemüht, 808 Samples Download for free, es gibt Millionen an Sample Packs.
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0:13:17 – 0:13:34
Ja, nicht nur free, es gibt auch kommerzielle Pakete, wo es auch in aber und aber verschiedensten Varianten, mit verschiedensten Einstellungen, Tonhöhen und so weiter, die Samples existieren.
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0:13:34 – 0:13:36
Das ist unglaublich.
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0:13:36 – 0:13:42
Wer war denn der erste oder einer der ersten, der die Roland Heer 808 benutzt hat?
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0:13:42 – 0:13:47
Das war, glaube ich, Marvin Gaye, oder? In "Sexual Healing".
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0:13:47 – 0:13:49
Meinst du?
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0:13:49 – 0:14:01
Ja, klar. Da hat er ganz am Anfang seine Vocals damit diesen poppigen, futuristischen Sound gegeben, weswegen der Song, glaube ich, auch so erfolgreich geworden ist.
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0:14:01 – 0:14:05
Das kann sein.
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0:14:05 – 0:14:14
Dieser Song ist also auch weltweit 1982 in die Charts gekommen, in die Top Ten.
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0:14:14 – 0:14:27
Und ist dann letztendlich in der Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen worden, in die 500 Songs, die Rock and Roll geformt haben.
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0:14:27 – 0:14:32
Und auch speziell wegen dieses innovativen Rhythmus-Tracks.
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0:14:32 – 0:14:39
Also, man könnte sagen, ab da ging dann die 808 wirklich steil.
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0:14:39 – 0:14:41
Ja, das kann ich mir vorstellen.
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0:14:41 – 0:14:47
Ist ja auch heute so, wenn ich sage, hier, diesen speziellen Sound, den hab ich da mitgemacht,
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0:14:47 – 0:14:52
siehst du auf einmal, wie die Gebrauchtpreise für manche Geräte abgehen.
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0:14:52 – 0:14:53
Ja.
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0:14:53 – 0:14:55
Ist so.
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0:14:55 – 0:15:09
Ja, was sind denn so die Preise, für die sie aktuell gehandelt wird? Ich habe da gar keinen Überblick. Was gibt man denn da so für aus mittlerweile? Sind wir schon bei einer 7 angekommen? Vorne? Bei dem Tausender?
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0:15:09 – 0:15:22
Also ich habe sie schon gesehen in einem beschissenen Zustand für 4. Da möchte ich nicht wissen, wie halt wirklich ein super studio gepflegtes Gerät aussieht. Wie teuer ist es? Bestimmt 7. Vielleicht sogar mehr.
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0:15:22 – 0:15:37
Das Ding hat ja auch irgendwie gefühlt eine Million Ausgänge und dann kannst du ja auch noch anderes analoges Gear synchronisieren, du kannst ja einen Ausgang missbrauchen dafür.
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0:15:37 – 0:15:51
Ja genau, die 808 hat Einzelausgänge und du kannst die, wie heißen die, die Claves?
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0:15:51 – 0:15:52
Ich glaube die Claves.
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0:15:52 – 0:15:56
Die Claves kann man als Clock benutzen.
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0:15:56 – 0:15:57
Genau.
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0:15:57 – 0:16:03
Und kann damit dann das übrige Roland-Gear betreiben.
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0:16:03 – 0:16:05
Aber ich glaube, MIDI hatte sie nicht, oder?
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0:16:05 – 0:16:11
Da gibt es glaube ich diverse Retrofits für die 808.
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0:16:11 – 0:16:13
Das musste man nachrüsten.
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0:16:13 – 0:16:16
Vor allen Dingen ging dann ja auch nur synchronisieren und sowas.
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0:16:16 – 0:16:22
Aber das war schon ziemlich harter Eingriff, da musste man sehr viel umbauen.
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0:16:22 – 0:16:24
Ja, genau.
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0:16:24 – 0:16:29
Und die Geräte, die nicht verbastelt sind, die sind dann noch richtig teuer.
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0:16:29 – 0:16:36
Ja, auf jeden Fall. Ich meine, wir reden über eine Technologie, die jetzt über 46 Jahre alt ist.
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0:16:36 – 0:16:43
Ja, noch nicht ganz, aber 46 Jahre alt, wenn man Pech hat. Und da muss, glaube ich, dann schon einiges gemacht werden.
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0:16:43 – 0:16:48
Von den ganzen Schaltern, die da auf der Kiste drauf sind, mal ganz zu schweigen.
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0:16:48 – 0:16:55
Das Besondere war ja an der 808 auch der Sequencer, oder?
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0:16:55 – 0:17:06
Ja, genau, du hattest halt diese Lauflichtprogrammierung, 16 Schritte, und dann konntest du halt in diesem
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0:17:06 – 0:17:14
Muster von immer vier Schläger pro Takt, konntest du halt deine Muster malen. Du konntest aber auch
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0:17:14 – 0:17:23
andere, wie nennt man das, Aufteilung einstellen, also irgendwie hier… Metriken. Genau, Metriken
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0:17:23 – 0:17:24
Du konntest einstellen.
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0:17:24 – 0:17:25
Ja, genau.
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0:17:25 – 0:17:31
Also nicht nur vier Viertel, sondern du konntest glaube ich auch sechs Achtel und drei Viertel
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0:17:31 – 0:17:32
ging glaube ich nicht.
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0:17:32 – 0:17:36
Aber irgendwas dazwischen mit Triplets konntest du arbeiten und so weiter.
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0:17:36 – 0:17:38
Also war schon eine ganze Menge möglich.
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0:17:38 – 0:17:44
Du hattest auch Fills, glaube ich, und Breaks, dass man dann so einfach eine Taste drückt
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0:17:44 – 0:17:47
und dann kommt so ein Zwischensolo.
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0:17:47 – 0:17:49
Ich habe nie eine besessen.
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0:17:49 – 0:17:51
Ich habe auch nie eine besessen.
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0:17:51 – 0:17:53
Nicht ganz, stimmt nicht.
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0:17:53 – 0:18:00
Ich habe einen Klon besessen, ich hatte mal eine Acid Lab 808, nee Quatsch, Acid Lab Miami hieß die.
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0:18:00 – 0:18:04
Ich hatte mal eine Acid Lab Miami, die habe ich sogar live mit auf der Bühne gehabt.
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0:18:04 – 0:18:20
Und ich muss sagen, auf so einer großen Anlage, ja, ich kann verstehen, dass die ihren Ruf weg hat, weil das klingt absolut geil.
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0:18:20 – 0:18:27
Wirklich geil. Selbst mit keinem EQing, was ich dahinter geschaltet hatte,
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0:18:27 – 0:18:32
also rein ohne Effekte, einfach nur trocken, macht das Ding richtig Punch.
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0:18:32 – 0:18:38
Zumindest ist die AssetLab, ich glaube die Originale, die kann genauso gut da
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0:18:38 – 0:18:43
dich zum Mitwippen animieren. Und sie hat den Groove.
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0:18:43 – 0:18:47
Wobei man nicht genau weiß, worin das besteht. Wahrscheinlich daran, dass das
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0:18:47 – 0:18:54
dass das Timing von dieser Drum Machine nicht hundertprozentig genau ist.
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0:18:54 – 0:19:01
Immer so ganz leicht, so ein bisschen, ja, nicht hundertprozentig synchron.
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0:19:01 – 0:19:03
Ich glaube, das macht auch den Charme von dieser Drum Machine aus, ne?
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0:19:03 – 0:19:08
Ja, ich meine, die hatten ja wirklich Quarze drin, um halt die Uhr zu steuern.
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0:19:08 – 0:19:13
Ja, aber die sind halt nicht im Millisekunden-Bereich genau.
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0:19:13 – 0:19:25
Dann sind die temperaturabhängig und die Dinger altern auch und da gibt es auch so verschiedene Effekte, die Einfluss darauf haben, auf die Frequenz.
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0:19:25 – 0:19:37
Genau, das heißt und nicht jede 808 klingt dann nach 45 Jahren noch genauso wie eine andere, sondern können dann auch relativ unterschiedlich klingen, also die einzelnen Instrumente.
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0:19:37 – 0:19:44
Ja, wird häufig und gerne und immer noch und immer wieder wird sie gerne eingesetzt.
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0:19:44 – 0:19:51
Ich habe nochmal zwei Audiobeispiele in den Slack gepackt.
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0:19:51 – 0:20:01
Nimm mal einmal die 808 Standard 4 und dann anschließend kannst du auch nochmal die HART 808 3 abspielen.
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0:20:01 – 0:20:18
Das sind zwei Beispiele, mit denen demonstriert wird, dass die 808, die Kick Drum, sehr gerne in modernen Musikgenres eingesetzt wird, um damit auch Bässe zu produzieren.
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0:20:18 – 0:20:23
Ja, wenn man die Ausklinges halt länger dreht.
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0:20:23 – 0:20:30
Ja, ganz genau. Das ging aber teilweise nur mit gemoddeten 808s, auch davon gibt es eine ganze Reihe.
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0:20:30 – 0:20:32
Okay, ich starte das Erste.
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0:20:32 – 0:20:55
So, das sind jetzt zwei Samples, die ganz basic demonstrieren, was halt möglich ist,
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0:20:55 – 0:21:01
wenn man diesen 808 Sound nimmt, absamplet und dann halt tonal spielt.
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0:21:01 – 0:21:12
Ich habe im Ableton Live 12 Suite, die ich habe, in der Standard Edition, da gibt es auch
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0:21:12 – 0:21:17
einen 808 Set und da sind auch 808 Samples mit dabei.
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0:21:17 – 0:21:22
Und da kannst du tatsächlich dann diese Dinger, wenn du das Sample nimmst und halt in den
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0:21:22 – 0:21:27
ganz normalen Sampler von Ableton Live ziehst, kannst du das Ding halt so tonal spielen.
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0:21:27 – 0:21:30
Stimmt. Kannst du auch bei anderen machen.
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0:21:30 – 0:21:36
Und das ist viel prägend gewesen für zum Beispiel Drum & Bass.
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0:21:36 – 0:21:42
Ja, da musste ich auch sofort dran denken, wo ich das eine Sample gehört habe, das Beispiel von dir.
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0:21:42 – 0:21:49
Und da kennt man das her. Man kennt das aber auch hin, dass man quasi den Bauch von einer
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0:21:49 – 0:21:56
Bassdrum eine 808 nimmt und für das punchige dann halt eine 909. Ja genau, das wird auch gerne
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0:21:56 – 0:22:03
gemacht, dass nämlich 808 Sounds einfach gelayert werden. Was sehr geil ist, was ich sehr mag,
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0:22:03 – 0:22:10
das ist die Snare Drum. Die Snare, die klingt sehr, ja wie soll ich sagen, sehr sehr sehr aggressiv,
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0:22:10 – 0:22:18
kann sehr aggressiv klingen und die wird gerne auch oder vor allem wird sie gerne im Genre
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0:22:18 – 0:22:28
Elektro verwendet. Antilirota in die Richtung. Sehr prägend für das Genre gewesen. Ja,
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0:22:28 – 0:22:37
natürlich im Pop auch immer wieder. Phil Collins habe ich schon genannt. Da hat er ja in diversen
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0:22:37 – 0:22:45
Tracks, ich glaube bei "Another Day in Paradise", das war glaube ich eine 808, in "The Ayrtonite"
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0:22:45 – 0:22:52
war glaube ich eine CA78, aber die ist ja instrumententechnisch so ein bisschen verwandt,
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0:22:52 – 0:22:58
klingt auch so ein bisschen ähnlich. Jetzt dadurch, dass dieser Sound halt immer noch
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0:22:58 – 0:23:08
so beliebt ist und anscheinend irgendwie zeitlos ist, ja, was macht man denn so als
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0:23:08 – 0:23:17
Up-to-date Musiker, wenn man nicht Ableton Live 12 hat, sondern halt gerne, ja, ich will auch eine 808 haben. Was kann man da machen?
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0:23:17 – 0:23:20
Sample-Pakete runterladen.
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0:23:20 – 0:23:23
Ja, wenn du keinen Sampler hast, was machst du dann?
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0:23:23 – 0:23:25
Dann kaufst du dir VST.
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0:23:25 – 0:23:32
Genau, da gibt es zum Beispiel von einer polnischen Firma D16, da gibt es den, wie heißt das Ding?
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0:23:32 – 0:23:33
Neffron.
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0:23:33 – 0:23:35
Ist das der Neffeton oder heißt der anders?
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0:23:35 – 0:23:37
Ja, ich glaube, das ist der Neffeton.
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0:23:37 – 0:23:41
Neffeton, mittlerweile glaube ich sogar in der Version 2,
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0:23:41 – 0:23:46
der klingt sehr nach 808, wenn man halt kein Ableton Live 12 hat,
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0:23:46 – 0:23:50
aber das ist dann auch schon fast schon synthesemäßig.
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0:23:50 – 0:23:56
Ja, wobei man da sagen muss, dass das eine klug erweiterte Version ist.
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0:23:56 – 0:23:58
Also da sind schon quasi wie so ein paar Mods mit drin.
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0:23:58 – 0:24:02
Du kannst wesentlich mehr einstellen und machen mit.
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0:24:02 – 0:24:12
Und wenn man unbedingt Hardware haben möchte, kann man sich quasi ein virtuell analoges Original von Roland kaufen.
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0:24:12 – 0:24:19
Roland hat nämlich die TR-808 in neuen Versionen leider nicht analog.
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0:24:19 – 0:24:21
Ja doch, Moment, stimmt nicht, ist nicht wahr.
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0:24:21 – 0:24:27
Es gibt auch eine analoge Neuauflage der TR-808, das nennt sich die TR-1000.
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0:24:27 – 0:24:29
Ja, wo sie mit drin ist.
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0:24:29 – 0:24:37
wo sie mit drin ist, die dann aber nicht nur 808 Sounds, sondern auch 909 Sounds analog erzeugt,
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0:24:37 – 0:24:39
kostet allerdings auch 2.800 Euro.
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0:24:39 – 0:24:41
Also da muss man schon ein bisschen tiefer in die Tasche greifen.
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0:24:41 – 0:24:45
Das macht aber nichts, Roland hat da noch anderes im Programm.
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0:24:45 – 0:24:49
Namentlich die TR-08.
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0:24:49 – 0:24:53
Das ist die Mini-Version der TR-808.
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0:24:53 – 0:25:08
auch nicht mit analoger Klangerzeugung, sondern mit synthetischer, äh Quatsch, mit, auf Sample basierender, beziehungsweise doch auf synthetischer Klangerzeugung.
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0:25:08 – 0:25:12
Die ACB Modeling oder so wie das heißt.
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0:25:12 – 0:25:16
Ja genau, ACB Modeling nennt sie das, Marketing, Sprech.
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0:25:16 – 0:25:20
Und dann gibt's dann noch die TR-8S.
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0:25:20 – 0:25:29
Genau, dann gibt es noch die TH8 und die TH8S und eine TH6 und eine TH6S.
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0:25:29 – 0:25:37
Das sind dann die kleineren bzw. größeren Versionen, die nicht ganz so teuer sind, die nicht ganz so kostspielig sind.
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0:25:37 – 0:25:42
Ich glaube die TH8 kostet, was kostet die TH8S jetzt? Ich glaube um die 600, 700?
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0:25:42 – 0:25:44
Das weiß ich gar nicht.
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0:25:44 – 0:25:53
Und die können dann nicht nur 808 Sounds, die können dann auch alle anderen Roland-Maschinen simulieren, beziehungsweise abspielen.
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0:25:53 – 0:25:57
Da hat man dann halt auch relativ viele Möglichkeiten einzugreifen.
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0:25:57 – 0:26:00
Wird auch gerne, wird sehr gerne genommen.
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0:26:00 – 0:26:04
Alle diese Roland-Geräte, das sind, ich würde sagen, Bestseller.
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0:26:04 – 0:26:08
Also die sind gut am Markt etabliert und die Leute kaufen die gerne.
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0:26:08 – 0:26:10
Aber das ist nicht nur der einzige.
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0:26:10 – 0:26:15
Wenn man eine echte, analoge 808-Emulation haben möchte,
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0:26:15 – 0:26:20
dann kann man natürlich auch zu unserer Lieblingsfirma Arturia greifen
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0:26:20 – 0:26:23
und kann sich einen Drum Brute Impact holen.
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0:26:23 – 0:26:28
Die bietet auch 808-artige Kick-Drums,
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0:26:28 – 0:26:33
Snares, ja, geht so alles, ich sag mal, so ein bisschen in die Richtung.
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0:26:33 – 0:26:36
Bei den Hi-Hats bin ich mir nicht ganz so sicher.
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0:26:36 – 0:26:43
wenn du das in die Richtung drehst, da kannst du das schon mitmachen. Im Endeffekt besteht die
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0:26:43 – 0:26:49
Bassdrum ja eigentlich nur aus dem Sinuston. Ja, genau. Oder wie gesagt, man kann natürlich
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0:26:49 – 0:26:54
auch auf zahlreiche Sample Packs zurückgreifen und es gibt natürlich auch viele, viele Sampler
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0:26:54 – 0:27:02
am Markt. Oder man holt sich einen Electron Rhythm, der hat auch 808-artige Sounds an Bord. Oder man
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0:27:02 – 0:27:07
holt sich… was gibt's noch? Acid Lab Miami habe ich schon gesagt, ich weiß gar nicht,
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0:27:07 – 0:27:15
ob die noch hergestellt wird. Ja, und es gibt Software-Klone, die gibt es eigentlich gar nicht
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0:27:15 – 0:27:22
so viele, außer von Roland selber, die TR-08 gibt es, glaube ich, als Plugin.
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0:27:22 – 0:27:28
Die verklagen doch alles. Also überall wurde halt…
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0:27:28 – 0:27:42
Ach, Behringer, Uli, Uli haben wir vergessen. Uli Behringer hat ja die RD Rhythm Designer RD8 MK2 am Start. Die klingt auch sehr nah am Original.
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0:27:42 – 0:27:53
Also auch da kann man sich mal umschauen. Das kriegt man alles für relativ wenig Geld. Ich meine, 200, 300 Euro ist schon Geld, aber es ist halt nicht so viel wie 2.700 Euro.
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0:27:53 – 0:27:56
Das ist im dreistelligen 100er-Bereich.
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0:27:56 – 0:28:00
Und Plugins sind natürlich noch günstiger.
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0:28:00 – 0:28:05
Ich glaub, was kostet die Nepheton von B16?
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0:28:05 – 0:28:06
50 Euro?
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0:28:06 – 0:28:09
Zur Zeit im Sale.
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0:28:09 – 0:28:11
Genau. 49, glaub ich, ne?
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0:28:11 – 0:28:12
Mein ich auch.
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0:28:12 – 0:28:18
Aber ansonsten gibt's gar nicht so viele, die irgendwie 808-artiges herstellen können.
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0:28:18 – 0:28:20
Das Sonic Charge Microphone, den kann ich noch empfehlen.
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0:28:20 – 0:28:23
gibt's halt ein Preset-Pack, das nennt sich Classic.
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0:28:23 – 0:28:27
Wer kann das?
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0:28:27 – 0:28:32
Bzw. ich glaub, das Preset, was sich da verwendet hat,
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0:28:32 – 0:28:33
nennt sich, glaub ich, Transistor.
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0:28:33 – 0:28:35
Haha. Warum wohl?
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0:28:35 – 0:28:40
Wegen den Transistor-artigen Gemache.
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0:28:40 – 0:28:42
Man muss aber sagen,
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0:28:42 – 0:28:48
dass in vielen Drum-Sample-Playern
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0:28:48 – 0:29:05
der Anfang der 90er dieser Sound drin ist. Also der gehört zu ganz vielen. Also Yamaha RM50 zum Beispiel, der ist voll mit 808 und 909 Sounds.
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0:29:05 – 0:29:21
Es gibt ganz viele Rompler, Roland, Yamaha, Korg, die genau diesen 808-909-Sounds abgesampled haben und die man sehr gut nutzen kann als Drum Expander.
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0:29:21 – 0:29:28
Und die Drums heißen irgendwie immer dann so Analog 1, Analog 2.
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0:29:28 – 0:29:36
Genau. Kannst du denn nochmal erläutern, wo genau jetzt der Unterschied besteht zwischen der 808 und der 909?
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0:29:36 – 0:29:39
Ich meine, das hat man schon gehört.
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0:29:39 – 0:29:50
Eigentlich nicht so wirklich. Also die 808, die klingt irgendwie runder, finde ich jetzt.
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0:29:50 – 0:29:58
Das hat man ja gehört, die 909, die hat irgendwie mehr, ja wie sagt man das, Punch, also die ist schon so knackiger.
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0:29:58 – 0:30:11
Die sind mehr Transienten, ne? Die 808 ist mehr so sinusmäßig, voll in den Bauch, das kann man dann, wenn man das auf einer großen Abhöre hört, auf einer großen Anlage, dann hört man das auf jeden Fall.
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0:30:11 – 0:30:20
Das kann ich, ne? Assetlab Miami, wie gesagt, habe ich live eingesetzt. Das kann ich nur bestätigen. Die geht voll in den Bauch. Und das ist ziemlich geil.
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0:30:20 – 0:30:25
Aber es hat halt nicht dieses Treibende von der 909.
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0:30:25 – 0:30:32
Die hat halt sehr viele Sub-Bass-Anteile. Und da gibt es doch auch hier von Rob Pappen, oder wie heißt der ja?
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0:30:32 – 0:30:34
Rob Pappen.
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0:30:34 – 0:30:39
gibt es doch halt auch dieses Sub-Bass Plug-In.
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0:30:39 – 0:30:46
Und das ist voll mit solchen Sounds, die einfach so Dinge, das gesamte Fundament dicht machen,
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0:30:46 – 0:30:52
mit ganz tiefen Bässen, die nur wenig Höhenanteil haben.
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0:30:52 – 0:30:58
Und damit kannst du natürlich schon so einen pumpenden Sound erzeugen.
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0:30:58 – 0:31:04
Du bist ja so ein bisschen der Dance-Experte unter uns dreien.
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0:31:04 – 0:31:05
Ja.
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0:31:05 – 0:31:07
Der Tobi hat sich übrigens abgemeldet.
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0:31:07 – 0:31:10
Was meinte er?
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0:31:10 – 0:31:12
Er hat gesagt, wir sollen ihn zitieren.
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0:31:12 – 0:31:16
Was hat er geschrieben?
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0:31:16 – 0:31:18
Ich hab's nicht gelesen.
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0:31:18 – 0:31:24
Ich wollte den ganzen Tag mit anderen Sachen beschäftigt.
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0:31:24 – 0:31:35
Er schreibt hier, viel Spaß bei der Aufnahme, hätte auch fast noch eine 808 Demo angeliefert,
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0:31:35 – 0:31:43
aber habe gerade mehr Spaß an zwei weitgehend funktionierenden Armen als an der DAW.
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0:31:43 – 0:31:46
Macht's gut und bis Freitag.
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0:31:46 – 0:31:47
PS.
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0:31:47 – 0:31:48
Zitiert mich ruhig.
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0:31:48 – 0:31:50
Ja.
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0:31:50 – 0:31:57
Tobi, du hattest bloß keinen Bock mit uns zu reden, gib es doch einfach zu.
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0:31:57 – 0:32:00
Ich glaube daran liegt es.
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0:32:00 – 0:32:03
Vielleicht ist das Thema auch einfach zu…
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0:32:03 – 0:32:10
Er ist ja Schlagzeuger und ich glaube für ihn ist das Thema 808 vielleicht auch nicht so interessant, ich weiß es nicht.
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0:32:10 – 0:32:26
Wir sind ja beide eher so die Elektronikfraktion, der ist ja mehr so die Populärmusikfraktion mit Humpta Humpta Hetero und so.
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0:32:26 – 0:32:28
Grüß an Tobi.
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0:32:28 – 0:32:30
Uffda, uffda, uffda.
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0:32:30 – 0:32:34
Apropos uffda, uffda, uffda.
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0:32:34 – 0:32:36
Ich hab mal auch mal was gemacht gehabt.
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0:32:36 – 0:32:41
Ich habe mich quasi so inspirieren lassen durch dein Intro.
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0:32:41 – 0:32:42
Ja.
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0:32:42 – 0:32:43
Das wirst du vielleicht hören.
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0:32:43 – 0:32:52
Ich habe da Stamps gemacht und habe mir deine Bass Sounds ausgeliehen.
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0:32:52 – 0:32:54
Und hab damit was neues gebastelt.
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0:32:54 – 0:32:55
Sehr schön.
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0:32:55 – 0:32:56
Hau raus.
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0:32:56 – 0:33:00
In guter alter Tradition, wie man halt früher Hip-Hop gemacht hat.
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0:33:00 – 0:33:01
Sehr schön.
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0:33:01 – 0:33:04
Freut euch auf 1 Minute 26.
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0:33:04 – 0:33:11
[Musik]
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0:33:11 – 0:33:15
Das schüttet die Welt
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0:33:15 – 0:33:27
Kick so deep, make the whole block shake
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0:33:27 – 0:33:30
Snare hit sharp with that vintage break
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0:33:30 – 0:33:32
Cowbell rings in the hi-hats race
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0:33:32 – 0:33:35
808 rhythm from outer space
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0:33:35 – 0:33:37
A-O-A, feel that bass
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0:33:37 – 0:33:40
Der Sound drückt tief, direkt ins Gesicht
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0:33:40 – 0:33:42
A.O.A. Never too late
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0:33:42 – 0:33:44
Roland macht den Beat und der Rest macht mit
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0:33:44 – 0:33:46
Analoges Schläge, trocken und klar
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0:33:46 – 0:33:49
Seit den 80ern einfach unschlagbar
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0:33:49 – 0:33:52
Kein echter Drum Sound, doch genau das ist Kunst
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0:33:52 – 0:33:54
Die Bass Drum rollt mit gewaltigem Wumms
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0:33:54 – 0:33:56
Boom, Tick, Clap, Tick
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0:33:56 – 0:33:59
Dieser Sound bleibt für immer frisch
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0:33:59 – 0:34:01
A.O.A. Fear the Bass
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0:34:01 – 0:34:04
Der Sound drückt tief direkt ins Gesicht
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0:34:04 – 0:34:06
A.O.A. Legendary Waves
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0:34:06 – 0:34:08
Tiger 808
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0:34:08 – 0:34:10
Vergiss ihn nicht
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0:34:10 – 0:34:20
One Machine
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0:34:20 – 0:34:22
A Million Beats
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0:34:34 – 0:34:38
waren aber keine 808 Sounds zu hören, das war ja nur Lid Drum.
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0:34:38 – 0:34:43
Das war dein Sample.
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0:34:43 – 0:34:44
Echt?
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0:34:44 – 0:34:48
Ja, das ist das witzige.
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0:34:48 – 0:34:53
Nee, also Gesang hier Sono und damit das klar ist, weil ich krieg, das krieg ich nicht hin
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0:34:53 – 0:35:00
und ja, der Rest ist halt Hand gemacht.
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0:35:00 – 0:35:09
Da hab ich tatsächlich mal in einem Buch nachgeguckt, da hat vier, ja wer heißt das denn? Rapibel? Rapibel, ja.
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0:35:09 – 0:35:14
Sehr schön. Ich mag den Bass, den funky Bass.
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0:35:14 – 0:35:22
Da müssten wir eigentlich zum Moke, das ist ja ein richtig funky Moke Bass, da müssten wir eigentlich auch nochmal eine Sendung machen, Bonus.
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0:35:22 – 0:35:29
Das ist ja auch so ikonisch. Irgendwann mal. Machen wir irgendwann mal, wenn wir Bock drauf haben.
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0:35:29 – 0:35:33
Ja, wenn uns mal wieder nichts einfällt, dann machen wir eine Bonus-Meta und sowas.
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0:35:33 – 0:35:40
Gibt's nicht die… warte mal… gibt's nicht das Model D von Beringer jetzt als Mini-Version?
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0:35:40 – 0:35:45
Als Mini-Model D? Ich weiß, wir schweifen ab, aber…
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0:35:45 – 0:35:46
Ich weiß es nicht.
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0:35:46 – 0:35:51
Doch, doch, doch, doch, doch. Ich glaub, das Ding heißt, glaube ich, sogar "D".
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0:35:51 – 0:35:58
Das Problem bei Beringer ist einfach, dass so viel Beringer-Zeug angekündigt wird und kommt.
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0:35:58 – 0:36:04
Ja, ja, ja, hier 99 Euro, Behringer D-mini, Lieferbahn mehrere Monate.
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0:36:04 – 0:36:07
Sag ich doch, das wird immer angekündigt.
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0:36:07 – 0:36:10
Jetzt wisst ihr, wann die Sendung kommt, in mehreren Monaten.
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0:36:10 – 0:36:12
Scheiße.
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0:36:12 – 0:36:15
Schade, schade Marmelade.
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0:36:15 – 0:36:17
Egal, fangen wir mal weiter mit 808.
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0:36:17 – 0:36:23
Ja, wir könnten jetzt noch haufenweise Künstler aufführen,
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0:36:23 – 0:36:26
die die 808 eingesetzt haben, aber ich glaube,
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0:36:27 – 0:36:30
Jeder weiß, wie man Google bedient oder eine KI.
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0:36:30 – 0:36:33
Lasst euch ein paar Beispiele geben.
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0:36:33 – 0:36:34
Hört euch das an.
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0:36:34 – 0:36:38
Wie unterschiedlich und das ist das Geile an der 808,
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0:36:38 – 0:36:42
wie unterschiedlich und wie kreativ
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0:36:42 – 0:36:46
die 808 von den Leuten eingesetzt wird, von den ganzen Künstlern.
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0:36:46 – 0:36:48
Das ist der Wahnsinn.
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0:36:48 – 0:36:51
Ja, du hast ja ein paar Basic Parameter, die du verändern kannst.
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0:36:51 – 0:36:55
Tonhöhe und je nachdem, wie das alles eingestellt ist,
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0:36:55 – 0:37:03
klingt das alles ein bisschen anders. Es ist unglaublich, wie diese simple Synthese dadurch
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0:37:03 – 0:37:09
beeinflusst wird und was die Leute dann gemacht haben mit Effektgeräten dahinter, sei es ein
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0:37:09 – 0:37:15
Kompressor. Ja, durch die einzelnen Ausgänge. Und das machte das so besonders. Du konntest ja
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0:37:15 – 0:37:19
hinter jedem Instrument, was du da hattest, außer die, die zusammengeschaltet waren,
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0:37:19 – 0:37:26
entweder oder. Ja, das konnte ich auch. Konntest du halt jedem einen eigenen EQ geben,
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0:37:26 – 0:37:34
also Equalizer Einstellung, einen Kompressor und noch andere Sachen und da konntest du so viel mit
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0:37:34 – 0:37:41
beeinflussen. Ja, das war das, was du gesagt hast. Ich wiederhole es nochmal, aber was man nie
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0:37:41 – 0:37:48
vergessen darf, ist das, was man da auf der Platte hört. Das ist keine unbearbeitete 808-Spur.
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0:37:48 – 0:37:58
Auf gar keinen Fall. Also wir hören auf Schallplatten, auf CDs, auf Spotify Streams,
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0:37:58 – 0:38:04
wenn da eine 808 drin vorkommt. Manchmal ist es noch gar nicht mal mehr als 808 identifizierbar,
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0:38:04 – 0:38:07
weil der Sound so verändert wurde, so modifiziert wurde.
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0:38:07 – 0:38:09
Oder geschichtet und solche Sachen.
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0:38:09 – 0:38:16
Oder gelayert wurde, genau geschichtet mit anderen Sounds, dass man das noch nicht einmal
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0:38:16 – 0:38:24
mehr als 808 Sound richtig erkennen kann, aber es ist halt immer wieder ein super Fundament für ganz
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0:38:24 – 0:38:31
viele Musikstücke. Hast du das jetzt, außer bei deinem kleinen Demo Song, setzt du die 808 ein?
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0:38:31 – 0:38:39
Ja, also immer wenn ich halt so Subbässe brauche oder wenn halt mir dieses 909-artige
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0:38:39 – 0:38:45
Drum-Ding einfach nicht fett genug ist, weißt du was ich meine? Das soll doch einen schönen Bauch
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0:38:45 – 0:38:55
haben. Und weil du heutzutage ja viele Möglichkeiten hast, dir diesen Sound reinzuholen, egal ob du
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0:38:55 – 0:39:01
dich jetzt im Plug-in nimmst oder halt im Sample, du kannst damit so viel machen. Also wenn du hier
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0:39:01 – 0:39:08
von Native Instruments das Battery-Ding holst, da kannst du ja auch mit einem Trigger halt mehrere
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0:39:08 – 0:39:13
Samples abspielen, wo du dann für jedes Sample auch noch eigene Settings machen kannst.
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0:39:13 – 0:39:21
Ich glaube sogar, das aktuelle Waldorf Attack 3 Plugin, was ja erst vor wenigen Wochen rausgekommen
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0:39:21 – 0:39:27
ist, ich glaube, dass sogar das hat so ein Transistor-Preset, was ich auch sehr cool
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0:39:27 – 0:39:32
finde. Klingt dann auch wie ein 808, habe ich jetzt nicht angespielt als Beispiel,
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0:39:32 – 0:39:39
aber ihr findet 808 überall, wirklich. Also wie gesagt, in den ganzen Rompler-Dinger,
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0:39:39 – 0:39:46
die es ja heute auch zu Genüge gibt, die gesamte Analog-Abteilung ist entweder 009 oder 808.
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0:39:46 – 0:39:53
Ja, genau. Ja, und die gibt's halt auch, eigentlich kriegt man die überall hinterhergeworfen. Also,
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0:39:53 – 0:40:02
Also ob das nun in den ganzen DAWs ist, als Preset für irgendwelche Sample-Instrumente,
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0:40:02 – 0:40:13
egal ob das nun Fruity Loops, Bitwig, Traction ist, du findest die überall, die 808, überall.
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0:40:13 – 0:40:19
Von Roland selber, was mich so ein bisschen wundert, ist, gibt's ja die kleinen, diese
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0:40:19 – 0:40:30
kleinen Mini-Synthesizer, so groß wie eine ganz normale Audiokassette, namentlich Roland
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0:40:30 – 0:40:35
S1 oder Roland TR, wie heißt das Ding noch?
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0:40:35 – 0:40:37
T8 heißt das, glaube ich.
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0:40:37 – 0:40:46
Da findet man interessanterweise aber nur 909 und 606 Sounds, aber keine 808 Sounds.
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0:40:46 – 0:40:52
Fand ich sehr interessant. Und eine 303 natürlich. Da haben wir ja auch schon eine Sendung darüber gemacht.
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0:40:52 – 0:40:57
Über die 909? Die 909 auch?
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0:40:57 – 0:41:03
Über die 909 hatten wir auch schon mal eine Sendung gemacht, ja? Ein Bonus. Genauso wie über die 303.
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0:41:03 – 0:41:06
Weißt du nicht mehr? Nein! Oh nein!
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0:41:06 – 0:41:08
Ich weiß, nein oh nein.
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0:41:08 – 0:41:10
Nein oh nein!
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0:41:10 – 0:41:12
Deswegen 808.
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0:41:12 – 0:41:22
Ja, es bleibt nur noch die 707, dann die …
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0:41:22 – 0:41:27
Da bin ich aber kein Spezialist drin und hab ehrlich gesagt auch keinen Bock drauf.
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0:41:27 – 0:41:30
Es gibt ja noch 707, 727, 606.
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0:41:30 – 0:41:32
Das wird von Datum her schwierig.
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0:41:32 – 0:41:35
Eine 505 gibt es glaube ich auch.
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0:41:35 – 0:41:36
Das weiß ich gar nicht.
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0:41:36 – 0:41:38
Hundertprozentig weiß ich, dass es eine ist.
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0:41:38 – 0:41:39
Doch, ich glaube, die 606.
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0:41:39 – 0:41:40
Die 606, das weiß ich.
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0:41:40 – 0:41:46
weiß ich, aber eine 505. 505 gibt es auch, die hatte glaube ich eher so Latin Percussion Sounds,
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0:41:46 – 0:41:55
so lateinamerikanische Percussions, Conga, Agogo und wie sie alle heißen. Aber das findet man
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0:41:55 – 0:42:00
jetzt alles, mittlerweile alles gesammelt, da war Roland sehr großzügig, das findet man alles
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0:42:00 – 0:42:10
versammelt in der Roland TR-8S. Da gibt es alle Roland-Maschinen, alle Roland-Drum-Maschinen,
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0:42:10 – 0:42:17
sogar eine TR-78, die übrigens aus der TR-8S sehr geil klingt, kann ich nur empfehlen. Gefällt mir
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0:42:17 – 0:42:24
sogar besser als die 808 aus der TR-8S. Sehr fetter Sound, sehr schöne Kicks, sehr schöne Snare,
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0:42:24 – 0:42:26
Ja, fantastisch.
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0:42:26 – 0:42:28
Ja.
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0:42:28 – 0:42:32
Gibt es noch mehr zu sagen über die 808?
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0:42:32 – 0:42:37
Die ist bis heute, hat sie Relevanz und Bedeutung.
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0:42:37 – 0:42:38
Ja.
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0:42:38 – 0:42:43
Also die hört man immer wieder, also zumindest Teile davon.
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0:42:43 – 0:42:45
Ja, absolut. Überall.
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0:42:45 – 0:42:47
Und wenn es die Kauball ist.
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0:42:47 – 0:42:48
Ja.
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0:42:48 – 0:42:50
Du hast noch ein Sample.
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0:42:50 – 0:42:56
Ich hab noch einen letzten Track, den können wir dann sozusagen zum Abschluss spielen,
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0:42:56 – 0:43:02
als Rausschmeißer für diesen kurzen Bonus.
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0:43:02 – 0:43:11
Ich würde sagen, ich wünsche euch alles Gute, holt euch mal ein paar Samples,
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0:43:11 – 0:43:15
wenigstens ein Sample Pack von der 808, spielt damit ein bisschen rum,
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0:43:15 – 0:43:25
Haut das durch euren Sampler, verfremdet das, experimentiert, seid kreativ damit und macht mehr Musik.
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0:43:25 – 0:43:28
Mehr Musik machen ist immer gut.
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0:43:28 – 0:43:32
Bis dann, ciao. Und hier der Track.
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0:43:32 – 0:43:35
[Musik]
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0:43:35 – 0:43:42
[Musik]
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0:43:42 – 0:44:11
[Musik]
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0:44:11 – 0:44:14
[Musik]
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In dieser Bonus-Ausgabe widmen sich Herr Nullstrom und Herr Raumwelle (diesmal ohne Tobi, der seine Arme laut eigener Aussage lieber abseits der DAW einsetzt) einer absoluten Legende der elektronischen Musikproduktion: der Roland TR-808.
Was 1980 als kostspieliger technischer Kompromiss zur Simulation von akustischen Schlagzeugen begann und anfangs als klanglicher Fehltritt galt, definierte kurz darauf dank Pfandhaus-Verkäufen und kreativer Zweckentfremdung durch junge Produzenten ganze Genres neu. Wir analysieren das analoge Fundament der Maschine und klären, warum die 808 bis heute unsterblich ist.
Themen in dieser Folge:
- Die Historie: Die Entwicklung durch Tadao Kikumoto, fehlende Speicherchips und der Weg vom 1300-Dollar-Flop zum Kultobjekt in Hip-Hop, Electro und Synth-Pop (von Afrika Bambaataa bis Phil Collins).
- Technik & Architektur: Warum die Kickdrum dank reiner Sinus-Wellen tief in den Magen geht, wieso alternde Quarze für den unverwechselbaren, „unperfekten“ Groove sorgen – und worin der klangliche Unterschied zur transientenreicheren TR-909 liegt.
- Klangformung im Studio: Warum das rohe Signal aus der Kiste oft unspektakulär klingt und erst durch Layering, Kompression und gezieltes EQing auf den Einzelausgängen seinen massiven Punch entwickelt.
- Modernes Gear & Alternativen: Wie man sich das 808-Fundament heute ins Setup holt. Wir diskutieren VST-Plugins (Sonic Charge Microtonic, D16 Nepheton) sowie Hardware-Lösungen und Klone (Roland TR-8S, TR-08, Acidlab Miami, Behringer RD-8 und Arturia DrumBrute Impact).
Inklusive Audio-Demos und einem speziellen musikalischen Tribut an den Vibe der 808.

Themengliederung:
🎙️ Warm-up & Setup
- Studio-Talk: Hitzewellen, streikende Schreibtisch-Motoren und die kulinarische Abschweifung über Airfryer versus klassische Fritteuse.
- Das Motto des Tages: Eine Geräte-Sondersendung zur Roland TR-808, getreu dem Motto „Aller guten Dinge sind 808“.
⏪ Historie: Vom Flop zur Legende
- Die Anfänge (1980): Die Entwicklung durch Tadao Kikumoto mit dem anfänglichen Ziel, echte Schlagzeuge zu ersetzen.
- Kommerzielle Bauchlandung: Der teure Einführungspreis von 1300 Dollar, fehlende Speicherchips für echte Samples und die übermächtige Konkurrenz durch die zeitgenössischere LinnDrum.
- Produktionsstopp: Das frühe Ende nach ca. 12.000 produzierten Geräten, bedingt durch das Fehlen eines spezifischen Transistors, der für den Punch der Kickdrum verantwortlich war.
- Der Siegeszug aus dem Pfandhaus: Wie junge Musiker die verramschten Gebrauchtgeräte für unter 100 Dollar für sich entdeckten und kreativ nutzten.
- Meilensteine der Musikgeschichte: Der weltweite Durchbruch mit Marvin Gaye („Sexual Healing“) und die massive Prägung von Genres wie Hip-Hop, Electro-Funk und Synth-Pop.
🎛️ Klangarchitektur & Studio-Geheimnisse
- Die rohe 808: Einordnung des reinen, unbearbeiteten Sounds inklusive Audio-Demo aus dem Plugin Sonic Charge Microtonic.
- Die Magie der Post-Production: Wie durch Overdrive, Equalizer, Kompressoren und Layering über die Einzelausgänge der massiv drückende Sound auf Schallplatten erzeugt wird.
- Der unperfekte Groove: Warum temperaturabhängige und alternde Quarze der 808 ein Timing verleihen, das für den einzigartigen Groove der Maschine sorgt.
- Der große Vergleich: Die 808 mit ihren tiefen, wummernden Sinus-Bässen im direkten Vergleich zu den härteren Transienten der 909.
💻 Gear-Talk: Moderne Alternativen & Klone
- Software & VSTs: Virtuelle Alternativen wie D16 Nepheton, Sonic Charge Microtonic, das Transistor-Preset im Waldorf Attack 3 sowie integrierte Sampler wie in Ableton Live 12 oder Native Instruments Battery.
- Roland Hardware: Die modernen hauseigenen Lösungen, darunter die kompakte TR-08 mit ACB-Modeling, die umfassende TR-8S sowie die teure, analoge Neuauflage TR-1000.
- Dritthersteller & analoge Klone: Hardware-Alternativen wie die Acidlab Miami, Behringers RD-8 MK2 und der Arturia DrumBrute Impact.
- Sample-Packs & Rompler: Die Allgegenwärtigkeit der 808-Sounds in klassischen Drum-Expandern wie dem Yamaha RM50 und kommerziellen Sample-Bibliotheken.
🎵 Outro & musikalische Demos
- Track-Premiere: Ein eigens produzierter musikalischer Tribut mit geliehenen 808-Bässen und Rap-Elementen.
- Grüße an Tobi: Die Abmeldung des Schlagzeugers, der sich an diesem Tag lieber abseits der DAW beschäftigt.
- Fazit: Ein Aufruf an die Hörer zum kreativen Experimentieren und Verfremden von 808-Samples im eigenen Sampler.
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Mitwirkende dieser Episode
Spieldauer: 0:44:12
Tag der Aufnahme: 05.08.26
Diese Folge stammt aus der Staffel 4, es gibt insgesamt 4 Staffeln.
Eine LautFunk Publikationskartell Produktion - Wo Geschichten unüberhörbar übermittelt werden.
Podcast Lizenz:
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Autor: Sascha Markmann
Sascha Markmann ist ein kreativer Kopf mit einer bewegten Biografie – und ein Mensch, der das Leben nach einem Schlaganfall noch einmal ganz neu für sich entdeckt hat. Nach Stationen als Rettungssanitäter und Altenpfleger fand Sascha seinen Weg in den kreativen Ausdruck. Als Blogger, Podcaster, Musiker und visueller Geschichtenerzähler bringt er heute Dinge zusammen, die nur auf den ersten Blick nicht passen: Er kombiniert seine handfeste Begeisterung für Technik – von selbst gehosteten Servern bis hin zur elektronischen Musikproduktion – mit emotionaler Tiefe und einem schrägen Sinn für Humor. Seine Beiträge entstehen irgendwo zwischen Borderline, Acid Basslines und Beistand – ehrlich, direkt und gerne auch mal mit einem Augenzwinkern. Leitmotiv: „Audiovisueller Stumpfsinn mit keinem Nutzwert – aber vielleicht genau deshalb so wertvoll.“ Alle Beiträge von Sascha Markmann anzeigen