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00:00 – 0:00:22
Der Probe-Podcast. Beim gemütlichen Talk im Proberaum. Mit unseren Moderatoren Herr Raumwelle,
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0:00:22 – 0:00:47
Sehr schön. Hallo und herzlich willkommen. Hier ist euer dauerkranker Podcast nach zwei
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0:00:47 – 0:00:52
Monaten Pause. Ich hoffe, dass wir das
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0:00:52 – 0:00:55
direkt zeitgleich veröffentlichen können.
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0:00:55 – 0:00:58
Bitte lasst das Innenministerium in Ruhe. Jungs,
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0:00:58 – 0:01:02
ansonsten, hallo, schön mal wieder was von
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0:01:02 – 0:01:08
euch zu hören. Thomas, Sascha, wie geht's?
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0:01:08 – 0:01:10
Mir geht's gut. Mir geht's wieder gut. Also mir
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0:01:10 – 0:01:12
geht's wieder besser, sagen wir so. Ich bin
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0:01:12 – 0:01:14
noch nicht, ich bin über den Berg, ich kann mich auch
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0:01:14 – 0:01:17
wieder bewegen, ich kann auch wieder sitzen,
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0:01:14 – 0:01:19
wie das halt so ist, wenn man sich die Leisten operieren lässt.
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0:01:19 – 0:01:21
Ja, in der Schuße ist was los.
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0:01:21 – 0:01:24
"Wer schießt dabei bei deinen Leisten?"
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0:01:24 – 0:01:29
Ja gut, was will ich sagen. Wärst du doch erstmal angefahren im Straßenverkehr.
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0:01:29 – 0:01:36
Ja, ich glaube, von uns beiden hast du, glaube ich, eine ebenso schmerzhafte Sache mitgenommen oder dich mitnehmen lassen.
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0:01:36 – 0:01:40
Genauer gesagt. Was war das, eine Elektrorolle, was in dich reingekleidet ist?
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0:01:40 – 0:01:43
Ja, so eine Elektrorolle mit zwei Minderjährigen drauf.
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0:01:43 – 0:01:55
Details. Gut, also das Leben ist hart, man. Okay. Apropos, schlechteste Überleitung der Welt. Wir waren ja, bevor wir alle mal irgendwie krank und demoliert waren,
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0:01:55 – 0:02:04
waren wir ein relativ regelmäßiger Podcast über Musikproduktion. Und da wir alle so ein bisschen aus dem Elektronischen kommen, hatte das immer diesen Synthesizer-Schwerpunkt.
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0:02:04 – 0:02:11
Und wenn man über einen Synthesizer-Schwerpunkt redet, und wir reden ja schon wirklich lange darüber, dass wir das mal machen wollen, und ich freu mich, es hat heute geklappt.
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0:02:11 – 0:02:18
Wir haben den Mann dabei, der so ziemlich jeden, nee, das ist vielleicht ein bisschen übertrieben,
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0:02:18 – 0:02:24
aber wir haben einen Mann dabei, der ganz, ganz viele Synthesizer nicht nur gespielt hat, wie wir hier,
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0:02:24 – 0:02:29
sondern er hat sich quasi ausgedacht, zumindest Teile davon.
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0:02:29 – 0:02:35
Und ich freue mich sehr, dass wir quasi in diesen hoffentlich etwas weniger schmerzhaften Podcast
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0:02:35 – 0:02:37
so mal wieder rein starten, nach zwei Folgen, die wir nicht senden konnten.
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0:02:37 – 0:02:47
Ja, mit einem ganz tollen Gast wir haben Axel Hartmann. Herzlich willkommen.
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0:02:47 – 0:02:54
Ja, danke schön für die Anmoderation. Ich freue mich, dass ich hier mitmachen darf.
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0:02:54 – 0:02:57
Es ist immer ein spannendes Thema. Podcast habe ich, glaube ich, noch nie gemacht.
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0:02:57 – 0:03:01
Daher – und auf Deutsch ist natürlich auch schön,
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0:03:01 – 0:03:06
man Muttersprachlich. Also ganz wunderbar,
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0:03:06 – 0:03:09
freut mich sehr. Ich bin
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0:03:09 – 0:03:15
ungewöhnlicherweise gesund, also mir fehlt
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0:03:15 – 0:03:17
nichts im Moment. Es ist vielleicht ein
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0:03:17 – 0:03:18
bisschen warm hier im Büro, das ist das
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0:03:18 – 0:03:20
Einzige. Ich schwitze vielleicht ein bisschen
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0:03:20 – 0:03:22
übermäßig, aber das sieht und hört man
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0:03:22 – 0:03:24
ja nicht. Hoffentlich.
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0:03:24 – 0:03:26
Ansonsten geht es mir gut und ich freue mich,
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0:03:26 – 0:03:29
dass ihr reingeklingelt habt und
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0:03:26 – 0:03:33
interessiert seit an dem, was wir hier in Ravensburg so verbrechen oder den ganzen Tag tun.
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0:03:33 – 0:03:36
Ich und mein kleines, mini-kleines Design-Team.
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0:03:36 – 0:03:41
Also, Axel, du bist eine absolute Legende.
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0:03:41 – 0:03:45
Ich darf mal ein paar Synthesizer, ein paar Geräte aufzählen.
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0:03:45 – 0:03:47
Du hast natürlich noch viel mehr gemacht.
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0:03:47 – 0:03:51
Also ich kann hier, ich gebe jetzt hier nur eine klitzekleine Auswahl wieder.
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0:03:51 – 0:04:01
Es fängt 1989 an, Waldorf Microwave, dann geht's weiter, Waldorf Wave, Alesis Andromeda,
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0:04:01 – 0:04:11
dann Waldorf Q, Hartmann Neuron, Moog Little Fatty, Moog Voyager, Studio Logic, die Numas-Serie,
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0:04:11 – 0:04:22
Dann Arturia Origin, Arturia PolyBrute, Studiologic Sledge, den Schmid Synthesizer, den MatrixBrute,
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0:04:22 – 0:04:31
den Waldorf Quantum, den Moog One, den Udo SuperSix, den Roland Phantom, Arturia Minifreak,
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0:04:31 – 0:04:36
Waldorf Iridium Keyboard und, und, und, es hört nicht auf, es geht immer weiter.
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0:04:36 – 0:04:47
jetzt, letztes Jahr, Kurzweil K2061/2088 auch von dir designt. Toja Astrolab habe ich schon erwähnt.
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0:04:47 – 0:04:51
Ich könnte auch so weitermachen. Also das ist noch nicht mal annähernd die Hälfte von den
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0:04:51 – 0:04:59
Produkten, bei denen du das Design entworfen hast. Was ich mich frage allerdings, wenn ich
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0:04:59 – 0:05:07
schon mal eine Legende am Mikrofon habe. Wie wird man Synthesizer-Designer?
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0:05:07 – 0:05:20
Das war nicht mein Plan. Ich wollte ursprünglich Musiker werden. Das Musiker werden verknüpfte
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0:05:20 – 0:05:24
ich aber irgendwie in meinen jungen Jahren, so nach dem Abi, dachte ich, da muss ich Musik
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0:05:24 – 0:05:31
studieren. Ich bin Klavierspieler, komme vom Klavier, war immer musikalisch und habe das so
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0:05:31 – 0:05:40
gelernt von der Pike auf und in Bands gespielt und so. Dann war mein Berufswunsch ursprünglich
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0:05:40 – 0:05:47
Musiker, Klavierspieler, Pianist oder im Zweifelsfall Musiklehrer. Aber selbst das ist mir verliert.
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0:05:47 – 0:05:56
Klassisch oder doch eher so ein bisschen so Jazz oder sogar vielleicht ganz ausgefallen Pop und Rock?
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0:05:56 – 0:06:06
Ja, Pop und Rock. Also ich hatte eine klassische Ausbildung am Klavier mit einem sehr lieben, aber auch sehr schlechten Klavierlehrer,
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0:06:06 – 0:06:15
der mir eigentlich gar nicht so viel zeigen konnte technisch, was mich auch sicherlich mitbehindert hat, da irgendwie die Aufnahmeprüfung am Ende zu bestehen.
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0:06:15 – 0:06:21
Ich habe das probiert an der Universität in Saarbrücken und bin da klirrend durchgeflogen,
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0:06:21 – 0:06:25
weil ich keine Gehörbildung gemacht hatte. Und lauter Dinge, die man so tut, wenn man sich wirklich
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0:06:25 – 0:06:30
aufs Musikstudium vorbereitet, hatte ich nie gemacht. Ich habe Klavier geübt, der hat mich
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0:06:30 – 0:06:35
spielen lassen, was ich wollte, was vielleicht dann nachher auch ein Vorteil war. Und so bin
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0:06:35 – 0:06:40
ich dann auch irgendwann in dieses Bandding reingerutscht, also mit 13, 14 so meine ersten
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0:06:40 – 0:06:49
Band-Erfahrungen gesammelt und dachte, ja, ich werde Musiker. Aber wie gesagt, der Traum wurde
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0:06:49 – 0:06:55
mir im Prinzip genommen, als ich da durch diese Aufnahmebildung geflogen bin. Und dann stand ich
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0:06:55 – 0:07:01
da und wusste gar nicht, was ich tun soll, weil ich keinen Plan B hatte. Und habe dann erstmal in
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0:07:01 – 0:07:08
meiner Verwirrung zwei bis vier Semester Jura studiert. Da kam ich irgendwie rein, das hat
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0:07:08 – 0:07:12
mich interessiert irgendwie, aber auch nur, weil ich sogar Petro Celli geschaut habe im Fernsehen.
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0:07:12 – 0:07:14
Das kennt ihr wahrscheinlich gar nicht, seid ja viel zu jung.
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0:07:14 – 0:07:18
Doch, natürlich, wer kennt das nicht? Ich bin schon so alt.
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0:07:18 – 0:07:23
Also Petro Celli hat mir total gefallen. Er war immer so aufgeregt und dann nach Hause zu seinem
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0:07:23 – 0:07:27
Wohnwagen und hat dann mit Backsteinen sein Häuschen gebaut. Das fand ich irgendwie,
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0:07:27 – 0:07:33
dachte ich, vielleicht ist das was für mich, aber war natürlich komplette Fehlwahl. Und
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0:07:33 – 0:07:41
Irgendwann hatte ich mich dann erinnert, dass wir im Gymnasium eine Prüfung gemacht hatten,
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welcher Beruf sich eigentlich für mich gut eignet. In der zehnten Klasse kam der Design heraus. Da
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0:07:48 – 0:07:53
dachte ich, während ich in Saarbrücken studiert habe, Jura oder auch nicht studiert habe, ich
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0:07:53 – 0:07:58
fahre mal an die Hochschule des Saarlandes. Da gab es dann die Fachhochschule in den Studiengang
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0:07:58 – 0:08:05
Design. Und da habe ich mal reingerochen und habe mich sofort wohl gefühlt und habe mich dann da
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0:08:05 – 0:08:10
eingetragen und das Designstudium begonnen, also Industriedesign, das was man anfassen kann.
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0:08:10 – 0:08:14
Industrial Design hat mich interessiert. Ich war auch in Kunst immer schon ganz gut und so mich
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0:08:14 – 0:08:21
interessierten immer schon Dinge, die cool waren, gut hergestellt waren, technikaffin, sowas. Und
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0:08:21 – 0:08:26
dann habe ich das Studium gemacht und irgendwann auf dem Weg wurde mir klar, ich kann das irgendwie
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0:08:26 – 0:08:31
kombinieren später. Das war also dann schon
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irgendwann mal das Ziel, hat sich dann letztendlich
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0:08:33 – 0:08:36
auch in meiner Diplomarbeit ausgedrückt.
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0:08:36 – 0:08:37
Da war ja ein Gambit, was vielleicht auch
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0:08:37 – 0:08:40
auf der Webseite gesehen hast bei mir,
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0:08:40 – 0:08:42
das war für mich so der Ausstieg aus
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0:08:42 – 0:08:45
dem Studium, der Einstieg sollte, das
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0:08:45 – 0:08:49
werden in diese Welt der
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0:08:49 – 0:08:50
elektronischen Musikgerätehersteller.
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0:08:50 – 0:08:53
Das war mein Traum, dass ich dann mit
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0:08:50 – 0:08:56
dieser Arbeit irgendwo landen kann bei einem Hersteller und diese beiden in mir
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0:08:56 – 0:09:02
vorhandenen Ströme Musik und Kunst oder dann Design als geschulter Designer, dass
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0:09:02 – 0:09:10
sich da irgendjemand nimmt als In-House-Designer. Und so hat alles
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0:09:10 – 0:09:17
begonnen. Ich habe, wie man das so tut, ganz viele Bewerbungen geschrieben an alle
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0:09:17 – 0:09:22
möglichen Firmen, die es damals gab, die im Synthesizer-Bereich sich aufgehalten hatten.
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0:09:22 – 0:09:27
Das ging nach USA, nach Australien, überall hin habe ich Kriege verschickt und nichts zurückbekommen.
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0:09:27 – 0:09:30
Letztendlich habe mich dann der Wolfgang Düren angestellt,
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0:09:30 – 0:09:35
Ex-PPG, dann in der Neugründung von Waldorf. Das war mein erster Job.
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0:09:35 – 0:09:39
Ja, und so bin ich da reingekommen.
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0:09:39 – 0:09:46
Okay, wie muss man sich das vorstellen? Da kommt dann der Wolfgang zu dir und sagst so,
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0:09:46 – 0:09:54
"Pass mal auf, wir haben hier ein neues Produkt, wir haben einen Synthesizer, der hat Wavetable-Synthese. Mal uns mal eine Bedienoberfläche."
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0:09:54 – 0:10:05
Ja, so ähnlich. Ja, klar. So ähnlich war das natürlich, weil ich Musiker bin. Ich kannte die Geräte damals schon alle, wenn ich total lange nerd war.
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0:10:05 – 0:10:11
Natürlich kannte ich PPG, habe ich immer von geträumt. Konnte ich mir nicht leisten, war viel zu teuer.
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0:10:11 – 0:10:17
Und ich habe dann natürlich gewusst, um was es da geht.
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0:10:17 – 0:10:19
Wavetables und diese kannte ich.
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0:10:19 – 0:10:23
Das Thema war mir geläufig und es war mir so ein bisschen traurig,
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0:10:23 – 0:10:25
dass es erstmal nur um 19-Zoll-Geräte ging,
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0:10:25 – 0:10:30
weil das für einen Industriedesigner keine so schöne Aufgabe ist,
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0:10:30 – 0:10:32
wie jetzt so komplett ins Dreidimensionale reingehen.
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0:10:32 – 0:10:35
Das war halt eine Frontplatte zu gestalten
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0:10:35 – 0:10:39
und irgendwie ein Weg, wie wird das Instrument zugänglich.
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0:10:39 – 0:10:41
Da durfte ich auch mitarbeiten.
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0:10:41 – 0:10:44
Ich habe auch Sounddesign gemacht, ich habe das Gerät damals vorgeführt.
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0:10:44 – 0:10:51
Das war so schön, bei Waldorf reinzukommen, weil das so eine kleine, sehr familiäre Umgebung war.
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0:10:51 – 0:10:53
Und das Schöne, dass mir Wolfgang...
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0:10:53 – 0:10:55
Wollte man sagen, ein Start-up?
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0:10:55 – 0:11:00
Ja, ein Start-up. War eng verknüpft auch mit Steinberg seinerzeit,
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0:11:00 – 0:11:03
die da so ein bisschen korrigiert haben, zusammengearbeitet haben,
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0:11:03 – 0:11:06
wahrscheinlich Finanzmittel reingetan haben.
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0:11:06 – 0:11:08
Auf jeden Fall durfte ich da dann mitmachen
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0:11:08 – 0:11:11
und fühlte mich da schon im Prinzip wie der König der Welt.
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0:11:11 – 0:11:12
Das war fantastisch.
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0:11:12 – 0:11:14
Also wir waren alle ungefähr gleich alt,
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0:11:14 – 0:11:17
wir waren alle ein bisschen verrückt
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0:11:17 – 0:11:21
und fokussiert auf dieses Thema.
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0:11:21 – 0:11:23
Wir bauen jetzt einen Synthesizer in Deutschland,
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0:11:23 – 0:11:25
da in der Nähe von Bonn.
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0:11:25 – 0:11:30
Ja, war super schön und genauso wie du es dir vorstellst,
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0:11:30 – 0:11:34
man sitzt zusammen, sagt, ja guck, das ist praktisch die Engine,
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0:11:34 – 0:11:35
die wir zur Verfügung haben.
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0:11:35 – 0:11:37
Wir haben einen ASIC bauen lassen.
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0:11:37 – 0:11:45
der kann das und das und das. Wie setzt man da im 19-Zoll-Format ein gutes User-Interface drauf?
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0:11:45 – 0:11:53
Und wie darf das oder wie kann das dann aussehen, sodass es irgendwie auch ein bisschen auffällt zwischen den ganzen 19-Zoll-Geräten?
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0:11:53 – 0:12:02
Das war ja damals die dominante Herstellungsweise oder Erscheinungsweise von Synthesizern.
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0:12:02 – 0:12:08
Das war gerade so der Beginn, Master Keyboard, Sound Engine im Zweck.
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0:12:08 – 0:12:11
Habe ich das jetzt richtig verstanden?
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0:12:11 – 0:12:17
Du bist also quasi nicht nur Designer gewesen für das Äußere,
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0:12:17 – 0:12:22
sondern du hast ja gesagt, du hast auch Sound Design gemacht.
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0:12:22 – 0:12:26
Ich habe auch Sound Design gemacht, das hatte ich damals bei Waldorf.
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0:12:26 – 0:12:28
Das war ein Team von fünf, sechs Leuten.
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0:12:28 – 0:12:33
Alles, oder viele, da waren ein paar Keyboarder mit dabei, auch ein paar,
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0:12:33 – 0:12:38
Claudius Brüse zum Beispiel aus Köln, der auch ein sehr guter Studioman und Keyboarder ist
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0:12:38 – 0:12:42
und das auch Musik studiert hat, er kannte sich richtig gut aus, auch ein totaler Nerd.
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0:12:42 – 0:12:47
Und dann gab es halt den Tommy Kircher, der die Hardware gemacht hat, auch ein Musiker.
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0:12:47 – 0:12:54
Und ich auch, Musiker und auch ein, ich habe ja schon vorher natürlich
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0:12:54 – 0:12:57
ganz viel Synthesizer gespielt und auch programmiert. Ich hatte immer Bands,
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0:12:57 – 0:13:02
Wir hatten auch eigenes Material und das war mein Leben.
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0:13:02 – 0:13:04
Sounds machen und die spielen.
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0:13:04 – 0:13:08
Und deswegen war das so toll, da bei Waldorf einsteigen zu dürfen.
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0:13:08 – 0:13:13
Wie cool ist das denn? Also, beides irgendwie so zusammenzubringen.
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0:13:13 – 0:13:18
Ich glaube, da sieht es dann auch anders aus vom Endergebnis,
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0:13:18 – 0:13:21
wenn man selbst so ein bisschen ins Gerät involviert ist,
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0:13:21 – 0:13:26
statt den Leuten einfach nur, wenn man kurz sich zählt, nach 6 Knöpfe und einen Encoder zu liefern.
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0:13:26 – 0:13:30
Ja, das ist natürlich bis heute meine Secret Sauce.
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0:13:30 – 0:13:35
Also, wenn ich, das Wissen meiner Kunden natürlich auch zu schätzen,
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0:13:35 – 0:13:39
wenn die mit mir über ein recht komplexes Instrument reden,
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0:13:39 – 0:13:43
wie jetzt mal ein Schmitt-Synthesizer, der wirklich komplex ist,
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0:13:43 – 0:13:48
oder auch, ich habe die Geräte eben aufgelistet,
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0:13:48 – 0:13:52
dass ich halte mich selbst für ein okay Designer,
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0:13:52 – 0:13:57
Ja, also es gibt mit Sicherheit gleichwertig ästhetisch und Panda Technik,
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0:13:57 – 0:14:00
Designer auf dieser Welt, die das auch können, was ich kann.
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0:14:00 – 0:14:07
Aber was vielleicht das Besondere ist, ist, dass ich mit den Herstellern eine Sprache spreche.
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0:14:07 – 0:14:12
Ich verstehe sofort, was die meinen, wenn die irgendwie einen Signalfluss mir erklären wollen
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0:14:12 – 0:14:17
oder wenn sie sagen, welche Funktionen kann man da bei diesem Gerät jetzt nach vorne bringen.
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0:14:17 – 0:14:25
Das ist wie so ein Gespräch unter Leuten, die sich mit der gleichen Thematik beschäftigen.
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0:14:25 – 0:14:30
Und das hat man vielleicht mit einem Designer, der nicht so tief in dieser Materie drin ist.
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0:14:30 – 0:14:33
Es gibt ja auch genügend Designer, die so sicher sind.
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0:14:33 – 0:14:34
Ja, das gibt es schon auch.
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0:14:34 – 0:14:37
Aber vielleicht nicht viele, die so tief da eingestiegen sind.
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0:14:37 – 0:14:40
Ja, es ist halt die Frage, was man da will.
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0:14:40 – 0:14:42
Aber ich will jetzt keine Kollegen-Shelter betreiben,
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aber ich habe auch schon Dinge gespielt, wo man halt wirklich gemerkt hat,
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gut. Der Designer hat Ahnung von Design und er hat Ahnung von Design. Und das war's.
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Ja, das ist es vielleicht. Ich habe ja auch oft so eine…
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Muss nicht schmecken, muss wirken.
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Ja, genau. Es gibt auch so etwas wie eben dieses technische an Design. Und das Ding ist halt,
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weil ich ja auch selbst mein eigener Konsument bin, ich habe oft auch so eine Idee, wie muss
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das jetzt aussehen, dass ich das auch wirklich mag. Das braucht auch so ein bisschen was Technisches,
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so ein bisschen was fast ugly cooles, ein Gerät. Ich schaue jetzt gerade hier das Mark VIII des Rhodes
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an, was ich hier stehen habe als Muster. Das ist ein reiner Ästhet, hätte es wahrscheinlich so
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gemacht wie das Mark VII, was ein totaler Schlag ins Wasser war. Totale Fehlorientierung, finde ich.
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Das Mark VIII holt das wieder zurück, was die Leute auch erwarten von so einem Instrument,
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und was auch diesen Nerv anspricht, dass man sich mit etwas Technischem, mit etwas, was vielleicht
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auch ein bisschen komplexer im Zugang ist, beschäftigt. Und das verstehe ich nicht durch
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das, was ich lerne, sondern das ist so in mir drin. Das wohnt in mir drin, schon seit ich 13,
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14 Jahre alt war. Wenn ich einen Synthesizer auf der Bühne gesehen habe, das hat mich irgendwie
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fasziniert, diese viele Knöpfe, das Array, wie das Panel einen so anschaut, wie ist das
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zusammengebaut. Das hat mich immer total schon fasziniert. Und das ist das, was ich beruflich
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mache und was vielleicht dann auch meine Kunden zu schätzen wissen oder weshalb es da halt einfach
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auch so eine Kumulierung gibt. Also viele machen das ja nicht. Und das geht ja auch in beide
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Richtungen. Also das eine Beispiel hatte ich schon, das andere, wenn ich mir jetzt den Augenkrebs hier
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auf der Website anschaue, den ich bewusst nicht beim Namen nenne, aber den habe ich angespielt
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im Laden und da muss ich sagen, okay, das ist jetzt ästhetisch willig nicht mein Fall, aber
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es war so logisch und so schlüssig. Ich konnte es bedienen, ohne auch nur einmal nachdenken zu
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müssen. Und das ist in vieler Hinsicht sehr viel mehr wert, oder? Auch wenn es aussieht,
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als hättest du da einen Google Nest Hub draufgeschmissen. Ja, genau. Und das ist halt,
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glaube ich, genau diese Balance zu finden
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zwischen Designschule, ja und da
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bin ich sehr stark auch wirklich an diesem
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schon zu oft genutzten Satz "form follows
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0:17:13 – 0:17:16
function" orientiert immer, und dem,
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was rein funktional ist. Man kann
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alles, was funktional ist, auch schön
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herstellen, also auf eine Art und Weise,
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die irgendwie auch clever ist. Es ist ja
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0:17:24 – 0:17:27
nicht nur eben der Anspruch, den ich
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0:17:27 – 0:17:30
erfüllen muss, dem Kunden ein
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0:17:30 – 0:17:32
Gerät anzubieten, also dem Endkunden,
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was ihn ästhetisch und
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0:17:33 – 0:17:36
funktional überzeugt, sondern es muss ja
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0:17:36 – 0:17:39
auch dem Hersteller seinen Zweck erfüllen.
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0:17:39 – 0:17:41
Das ist auch nochmal eine ganz andere
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0:17:41 – 0:17:44
Übersetzung. Der schaut ja eben nicht nur an die
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0:17:44 – 0:17:47
Ästhetik und wie ein UI irgendwie
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0:17:47 – 0:17:49
funktional gestaltet ist, sondern den
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0:17:49 – 0:17:51
interessiert natürlich auch, wie kann ich
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0:17:49 – 0:17:54
ich das zusammenbauen? Was kostet das? Wo kann ich es fertigen lassen? Was gibt es für Bauteile,
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die ich einsetzen kann? Es gibt so viele Fragen, die wir da praktisch verschmelzen müssen. Dann
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0:17:59 – 0:18:05
muss es erst mal meinem Kunden gefallen. Und der hofft natürlich, deswegen kommt er wahrscheinlich
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0:18:05 – 0:18:10
zu mir, dass es dann auch dem Endkunden schmeckt. Und wir sind da so mittendrin mit dem, was wir tun.
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0:18:10 – 0:18:24
Wenn ich so durch die Galerie scrolle auf deiner Seite und ich gucke mal in meinen Studio-Bereich
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0:18:24 – 0:18:34
hier rein, da sehe ich irgendwie so… Okay, ich habe glaube ich nur Synthesizer, die von dir
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0:18:34 – 0:18:45
mitdesignt worden. Sehr gut, das ist ganz hervorragend. Gute Wahl. Aber das ist tatsächlich
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0:18:45 – 0:18:50
nicht bewusst. Also ich habe mich für diese Instrumente nicht entschieden, weil ich wusste,
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0:18:50 – 0:18:54
okay, da hat Axel seine Hand dran angelegt. Ich wusste das zum Beispiel von einem Arturia
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0:18:54 – 0:19:00
Mini Freak nicht. Das habe ich jetzt erst in der Vorbereitung für die Sendung hier gesehen,
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0:19:00 – 0:19:07
dass du auch an diesem Instrument mitgewirkt hast. Und ich finde den sehr gelungen. Es ist ein sehr
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0:19:07 – 0:19:13
außergewöhnliches Design, was ich finde sehr augenschmeichlerisch ist.
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0:19:13 – 0:19:21
Ja, danke schön. Das nehme ich natürlich gerne. Arturia sind wir als Hardware-Designpartner drin,
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0:19:21 – 0:19:28
eigentlich von der ersten Stunde an. Also alles, was du von Arturia findest, was du anfassen kannst,
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0:19:28 – 0:19:31
ist hier in Ravensburg gezeichnet worden.
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0:19:31 – 0:19:35
Pass auf, gleich beschwert das sich über die kotzgrünen Master Keyboards.
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0:19:35 – 0:19:38
Oh ja, die sind nicht von mir.
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0:19:38 – 0:19:45
Farbexperimente machen die Herrschaften in Grenoble tatsächlich gerne selber.
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0:19:45 – 0:19:48
Und ich bin selbst auch manchmal erschrocken.
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0:19:48 – 0:19:51
Jetzt haben Sie einen orangenen. Was war das jetzt?
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0:19:51 – 0:19:54
Ich weiß, ich hab gesehen, das ist eine Kehler.
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0:19:54 – 0:19:59
Der ist aber echt tasty. Ich versuche mir die ganze Zeit auszureden, mir das Ding zu holen.
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0:19:59 – 0:20:03
Ja, der ist sehr schön geworden.
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0:20:03 – 0:20:08
Ich meine, wenn die Basis schön okay ist, dann kann man fast nichts falsch machen, denke ich mal.
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0:20:08 – 0:20:12
Es gibt viele Leute, die mögen halt Orange auch total gern.
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0:20:12 – 0:20:16
Die Orange-Faser haben wir auch mit Waldorf mal gehabt.
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0:20:16 – 0:20:19
Das ist halt mal so ein Farbglacks.
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0:20:19 – 0:20:24
Aber das macht Arturia dann immer so aus eigener Anregung.
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0:20:24 – 0:20:26
Auch da bin ich oft gar nicht involviert.
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0:20:26 – 0:20:30
Vor allem sehe ich da einen babyblauen Key Lab.
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0:20:30 – 0:20:32
Dann erschrecke ich selbst manchmal,
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0:20:32 – 0:20:36
denke, ah, hätten wir vorher auch mal zusammen sprechen können.
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0:20:36 – 0:20:38
Aber ich glaube, es ist denen auch eine Freude,
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0:20:38 – 0:20:43
dass sie selber ein bisschen diese Derivate generieren.
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0:20:43 – 0:20:48
Ja, ich glaube, nach der Camouflage M50 von KORG ...
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0:20:48 – 0:20:50
Oder war's ne x-füße?
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0:20:50 – 0:20:56
Die japanischen Designer, die sind sehr experimentierfreudig.
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0:20:56 – 0:21:00
Ja, aber ich bin Fan von sowas.
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0:21:00 – 0:21:06
Weil auf dem Gitarrenmarkt hast du ja wirklich alles Mögliche, von der Anime-Figur bis zum gemaserten Holz.
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0:21:06 – 0:21:13
Und ich denk mir manchmal, warum muss ich schon gefühlt drei Tage suchen, bis ich überhaupt ein weißes Masterkeyboard finde,
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0:21:13 – 0:21:17
mitten von all dem Einheitsschwarz.
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0:21:17 – 0:21:23
Ich darf da nur an die Innovation Mininova erinnern,
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0:21:23 – 0:21:27
in der Moroder-Edition.
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0:21:27 – 0:21:31
Mit Moroder-Köpfen auf dem Gehäuse.
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0:21:31 – 0:21:35
Ja, stimmt, das war auch süß.
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0:21:35 – 0:21:39
Das ist dann auch wirklich so ein Fanartikel, muss man sagen.
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0:21:39 – 0:21:46
Georgia Moore hat dann die Zeit. Ich könnte mir vorstellen, dass es auch für Innovation ganz gut gelaufen ist.
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0:21:46 – 0:21:55
Ich habe keine Ahnung, wie viele Daten verkauft wurden, aber so eine Idee finde ich eigentlich immer ganz schön.
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0:21:55 – 0:22:02
Wir haben ja mit Baldorf ja auch jetzt, glaube ich, so ein Iridium-Desktop mal mit den Thompson Twins, glaube ich.
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0:22:02 – 0:22:10
Das sind halt so Sonderszenen, das hilft dem Hersteller oft auch mal eine kleine Lücke zu füllen,
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0:22:10 – 0:22:16
wenn man ein vorhandenes Gerät einfach in so einen Fanboy-Anstrich tunkt.
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0:22:16 – 0:22:21
Das spricht vielleicht dann doch nochmal ein paar Leute an, die dann nachher auch so ein Gerät kaufen.
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0:22:21 – 0:22:25
Du, wie gesagt, Individualität.
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0:22:25 – 0:22:27
Ja.
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0:22:27 – 0:22:32
Man kann da auch viel selbst machen, aber ich denke mir immer so, wenn ich die Sprüh…
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0:22:32 – 0:22:36
Also ich habe einmal kurz überlegt, die schwarze Sprühdose rauszuholen, um den Nord schwarz
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0:22:36 – 0:22:37
zu machen.
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0:22:37 – 0:22:39
Das habe ich dann wieder bleiben lassen.
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0:22:39 – 0:22:42
Das wird schwierig, ja, gerade was die Produktgrafik angeht.
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0:22:42 – 0:22:49
Aber da gibt es inzwischen auch schon offensichtlich Menschen, die das semi-professionell tun.
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0:22:49 – 0:22:53
Also wenn man mal in Social Media schaut, da sind schon auch mal ein paar Schwarze.
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0:22:53 – 0:22:54
Witzig, oder?
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0:22:54 – 0:23:02
Das ist die Brand, die mit Rot begonnen hat und die auch irgendwann mit Rot aufhören wird.
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0:23:02 – 0:23:06
Und viele finden das auch total toll, weil es halt sofort erkennbar ist.
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0:23:06 – 0:23:12
Das ist natürlich ein super präsentes Ding auf jeder Bühne.
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0:23:12 – 0:23:14
Das erkennt man sofort.
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0:23:14 – 0:23:18
Wobei die Community ja sehr kreativ ist.
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0:23:18 – 0:23:22
Und das gibt es zum Beispiel für die ganzen kleinen Roland-Geräte, hier für die kleine
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0:23:22 – 0:23:29
Boutique-Serie, ihre Mini-Synthesizer, da gibt es zahlreiche auf Etsy und anderen Plattformen
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0:23:29 – 0:23:36
gibt es Anbieter, die da einfach Overlays für anbieten, weil da teilweise einfach auf den
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0:23:36 – 0:23:38
Geräten nicht alle Funktionen aufgedruckt sind.
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0:23:38 – 0:23:44
Also so etwas hat durchaus auch schon, meiner Meinung nach, kann durchaus auch einen Mehrwert
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0:23:44 – 0:23:45
bieten.
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0:23:45 – 0:23:50
da so ein Overlay drauf machen, womit ich dann alle Funktionen sehe. Das gibt es übrigens auch für die,
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0:23:50 – 0:23:55
für die, wie heißt denn das Ding hier von Novation, der Analog Synthesizer, Base Station,
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0:23:55 – 0:24:00
gibt es auch für die Base Station. Ja, genau, das gibt es für die Base Station. Gab es früher,
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0:24:00 – 0:24:06
glaube ich, auch mal tatsächlich für einige nicht programmierbare Synthesizer, solche Overlay-Karten,
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0:24:06 – 0:24:08
wo man dann den Sound irgendwie anmahnt.
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0:24:08 – 0:24:09
Genau.
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0:24:09 – 0:24:12
Die ganze Moog 32er Serie da.
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0:24:12 – 0:24:13
Ja.
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0:24:13 – 0:24:17
Es ist also sehr interessant.
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0:24:17 – 0:24:19
Wir waren vorher bei der Brand Identity.
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0:24:19 – 0:24:22
Sorry, Thomas, du bist mir in die Frage gefallen.
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0:24:22 – 0:24:23
Sorry.
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0:24:23 – 0:24:24
Kann ich sie sehen?
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0:24:24 – 0:24:25
Zieh sie zurück.
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0:24:25 – 0:24:26
Zieh meine Anmerkung zurück.
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0:24:26 – 0:24:27
Nee, schon gut.
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0:24:27 – 0:24:29
War eine nette Anmerkung.
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0:24:29 – 0:24:30
Wir haben alle davon gelernt.
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0:24:30 – 0:24:32
Nee, was ich halt fragen wollte,
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0:24:32 – 0:24:35
wir hatten es gerade von Brand Identity.
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0:24:35 – 0:24:40
Da muss man schon sagen, ich scroll hier nebenbei so ein bisschen durch die Timeline mit den
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0:24:40 – 0:24:43
Instrumenten, die du da auf deiner Webseite schön präsentiert hast.
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0:24:43 – 0:24:54
Da hast du wirklich ein Feuerwerk an unterschiedlichen Firmen, an unterschiedlichen Konzepten auch,
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0:24:54 – 0:24:59
also von der digitalen Workstation bis zum vollanalogen, eigentlich elektromechanischen
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0:24:59 – 0:25:00
Instrument.
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0:25:00 – 0:25:02
Da ist wirklich alles dabei.
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0:25:02 – 0:25:07
Trotzdem spricht es auf eine gewisse Art auch seine eigene Formsprache.
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0:25:07 – 0:25:16
Du hast ja vorher schon gesagt, dein Ansatz ist es, quasi vom Synthesizer her zu denken
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0:25:16 – 0:25:21
und dann das Design zu machen, auch durch deine musikalischen Backgrounds und eben diese Design-Backgrounds
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0:25:21 – 0:25:22
und diese Zusammenarbeit.
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0:25:22 – 0:25:27
Aber sagen wir mal so, gehen wir es ein bisschen optischer an.
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0:25:27 – 0:25:29
Hast du so eine Stilrichtung?
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0:25:29 – 0:25:36
Also "industrialist" ist wahrscheinlich schon ein bisschen der falsche Begriff, aber es geht so ein bisschen in das hinein?
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0:25:36 – 0:25:42
Oder wie würdest du es beschreiben? Also deine grundsätzlichen optischen Tendenzen.
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0:25:42 – 0:25:47
Gibt's da einen Namen für? Hat man da irgendwie unter Designern so eine Sprache dafür?
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0:25:47 – 0:25:53
Ich weiß es nicht. Ich bin der Nichtkönig der Designsprache.
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0:25:53 – 0:26:00
Ich habe mich da auch schon immer gesträubt, so dieses Design-Sprech, das sind so leere
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0:26:00 – 0:26:08
Dinge, das kann ich nicht brauchen. Es war noch nie meine Story. Was ich gerne tue, ist,
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0:26:08 – 0:26:12
ich sortiere gern. Ich merke immer, wenn ich so eine oberfläche zu sortieren beginne, also die
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0:26:12 – 0:26:17
Knöpfe schieben und Funktionen zusammenbündeln und sowas, da kommt irgendwann bei mir auch während
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0:26:17 – 0:26:23
der Arbeit so ein Flow auf. Und wenn ich da drin bin, dann weiß ich, dass das wird auch gut. Und
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0:26:23 – 0:26:29
dann höre ich auch nicht auf, bis alles wirklich so richtig schön ausbalanciert ist. Das ist so mein
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Streben immer. Das mache ich auch unheimlich gern. Das ist für mich die schönste Beschäftigung,
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0:26:34 – 0:26:42
ein Panel zu organisieren, zu schieben, zu gucken, wie gehört das zusammen, wie finde ich da auch
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0:26:42 – 0:26:47
einen Störer, der mir auch irgendwie so einen Fixpunkt gibt in dieser ganzen Ordnung. Zum Beispiel
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0:26:47 – 0:26:53
was Sequential bis heute nie gelungen ist, finde ich jetzt. Ich will das nicht als Kritik aussprechen,
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0:26:53 – 0:26:59
aber das ist bei Sequential immer so eins. Also alles eins. Und ich versuche immer,
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0:26:59 – 0:27:06
einem User-Interface auch solche Punkte zu verleihen, die visuell so einen kleinen Haken
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0:27:06 – 0:27:11
ergeben. Das ist was, was ich übergreifend eigentlich immer versuche. Und ich bin natürlich
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0:27:11 – 0:27:19
auch jemand, ich bin da auch so ein bisschen uneitel in dem, was ich meinen Kunden anbieten
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0:27:19 – 0:27:24
will. Das heißt, die Brand ist für mich immer oberstes Gebot. Wenn ein Mood zu mir kommt und
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0:27:24 – 0:27:28
sagt, da muss aber dieser Cosmo-Knopf drauf, ich will das Panel in your face, das muss diese und
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diese Neigung haben. Das ist für mich so der Spielrahmen, in dem ich mich bewege und darin
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0:27:33 – 0:27:38
entsteht bei mir dann auch eine gewisse Kreativität. Ein gutes Beispiel ist der Little 30 zum Beispiel,
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0:27:38 – 0:27:43
wo es hieß, das muss irgendwie eine Neigung haben von mindestens 40 Grad,
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0:27:43 – 0:27:49
damit man dieses "in your face" haben, dann dürfen da nur die Cosmo-Regler drauf,
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0:27:49 – 0:27:53
wie ich das eben auch schon erklärt habe. Und das schränkt einen dann schon so sehr ein,
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0:27:53 – 0:27:59
dass es nur noch wenige Türen gibt. Und durch die versuche ich dann eben zu gehen.
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0:27:59 – 0:28:06
Manchmal ist es auch eine geniale Idee, also eben dieser Swing, den wir da hinten in der Rückseite
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0:28:06 – 0:28:11
haben. Das kam mir irgendwann so beim Sketchen. Ich zeichne ja dann immer so auf dem Papier,
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0:28:11 – 0:28:18
wenn ich was entwerfe, erstmal, bevor ich das nachher hier in meinen 3D-Shop gebe. Und das
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ist vielleicht eine Eigenart von mir, dass ich immer versuche, der Brand das zu geben,
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was sie in ihrem Herzen trägt. Das war auch bei Kurzweil für mich der Fall. Ich war auch selbst
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Ich war selbst immer ein Kurzweilnutzer und habe gesehen, wie die sich...
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Das war zum Teil so klobig, das Design, was die hatten.
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Und da habe ich versucht, so ein bisschen von der Finesse, von dieser Feinheit zurückzubringen
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mit der 2000er-Serie, die wir redesigned haben.
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Da haben wir eigentlich gar kein neues Design gemacht,
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sondern wir haben einfach das Gehäuse von dem 88er geholt,
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haben darauf aufgesetzt, ein neues UI, uns überlegt
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und das sehr viel feiner gezeichnet, wie es beim Vorgängermodell war, und das dann auf den 61er
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übertragen. Das hat vielleicht alles so ein bisschen eine ähnliche Sprache, was du auf
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der Website findest, aber trotzdem ist es immer sehr stark an der Brand angelehnt.
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Es ist "cooperated identity". Also, ich war zunächst… also, witziges Detail, Thomas hat mir
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einen Link geschickt, also bei uns im Slack. Ich hab draufgeklickt und hab ein kleines
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das Midi Master Keyboard gesehen. Und der erste Gedanke war so, what? Warum startet die Website
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damit? Der zweite Gedanke war, wow, von dem wird er wahrscheinlich mehr verkaufen als von
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allen Synthesizern, die er je designt hat. Und der dritte war, okay, hätte ich jetzt
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nicht vermutet, macht aber Sinn. Aber ich habe halt trotzdem zuerst einen AK MPK gesehen,
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oder? Das war so. So, Brand Identity, bist du es neben dem MK3 packst? Und wie ist es
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okay, da hat sich jemand nochmal dem Thema Masterkeyboard angenommen, oder?
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Das ist genau das, was du sagst.
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Das kannst du dir vor deine MPC One Retro legen und es ist dann Arcai-Designsprache.
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Genau, und das ist der Kern von dem, was wir hier tun, glaube ich. Wir versuchen immer,
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wenn wir eine Brand bearbeiten, also wenn ein Kunde zu uns kommt, der schon so eine Legacy hat wie Arcai,
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Akai hat halt einfach die 90er getragen mit den ganzen Samplern und Masterkeyboards und
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die hatten da wirklich auch ein, finde ich, herausragendes Industriedesign. Das ist dann
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so ein bisschen verbessert über die Zeit und mit dem MPK Mini, das war ein total schöner Auftrag,
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weil ich nämlich, ich habe wirklich versucht, nur mal ein bisschen was von dieser Magie aus
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den 90ern da mit reinzubringen. Also mit dem Grauen nochmal. Und wir haben auch eine schwarze
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Variante. Auch die Idee kam von uns, dass wir zwei Farbvarianten machen, ähnlich wie das Apple ja auch macht,
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immer ein paar Farbvarianten anbietet, was ein Produkt per se auf der Website schon interessanter
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macht. Und das ist das, was wir Akai geben wollten. Wir wollten weg von diesem Teufel,
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dieses Vorgängerprodukt, das sah so spielzeugmäßig aus, weil da viel zu viel Rot war. Und Rot in Plastik
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wirkt meistens nicht teuer oder wertig. Deswegen musste das reduziert werden. Und wir haben auch
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eine Formensprache gefunden, die so ein bisschen in die Richtung geht, was die Leute so mit den
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Samplern und sowas. Das war ja immer so ein bisschen blockig, gar nicht so organische Formen und sowas.
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Das haben wir dann versucht, alles reinzubringen. Und dann auch natürlich immer beachten,
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das Ding muss wirklich günstig herzustellen sein. Trotzdem muss es gut und wertig aussehen. Das ist
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schon eine Herausforderung, schon eine Aufgabe. Kann es sein, dass du aber wiederum auch von
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anderen Synthesizer-Designern beeinflusst wirst? Weil ich will jetzt nichts unterstellen,
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sondern es ist nur eine Beobachtung von mir.
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Also ganz individueller Blick.
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Ich finde das sehr sexy, diesen MPK Mini 4.
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Vor allem dieses rote Arkei-Logo an den Seiten
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mit dem Grau, das bildet einen wirklich schönen Kontrast.
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Mich erinnert das ganz leicht an die Teenage Engineering Sachen
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mit den K.O. Samplern.
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Ah, das ist ja ein bisschen verspielt.
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Ja.
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So ein bisschen, wie du schon gesagt hast, so blockartig, fast schon Lego-artig.
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Ja, aber mein Gedanke ging nicht dahin, obwohl ich sehr gerne bei den Besten kopiere, wenn
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schon, weil Teenage ist super, die machen total geiles Zeug, das will ich auch gar nicht minimieren,
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aber diese Ecke, die war für mich Minecraft.
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Ich hab meinem Sohn immer bei Minecraft-Spielen zugeschaut und ich fand das so geil, diese
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weil das so krude ist, irgendwie auch so.
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Ja, genau, ja.
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Aber auch nochmal so ein kleiner Störer.
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Aber dadurch guckt man da auch hin
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und da steht dann das Logo.
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Ja, genau.
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Also das war die Inspiration,
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muss ich ganz ehrlich.
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Und wenn das jetzt so ein bisschen nach dem K.O. aussieht,
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der K.O. sieht halt aus wie ein Calculator von 1974.
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So frech sind die bei Tienich.
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Die holen sich die Anleihen halt im Computerbereich.
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Also auch schon der OP-1 war ja im Prinzip
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eine umgebaute Siemens-Computertastatur aus den 80ern. Und zwar eins zu eins. Aber die machen das
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so gut und so konsequent und so detailliert. Also fantastisch. Hatte ich auch schon öfter mal
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erwähnt, wenn ich ein Interview hatte, also ich respektiere das extrem. Die sind wirklich gut,
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die Jungs. Und ob man sich da mal inspiriert fühlt oder inspirieren lässt, das passiert. Das ist wie
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beim Musikmachen irgendwie kommst du ja zu deinen Ideen. Alles wurde schon mal gespielt,
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alles wurde schon mal gezeichnet. Ich kann auch, wenn ich das Apple-Portfolio anschaue, weiß ich
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auch, dass Jonathan Ive oder auch dass der ganz, ganz viel im Dieter Rahms Buch geblättert hat.
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Das ist ja alles Brown Design. Natürlich gibt es da Inspirationen, aber das, was man dazu addieren
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muss und was dann irgendwie dann auch nachher die Leute auch so fasziniert, wie jetzt auch bei dem
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K.O. von Teenage Engineering ist, dass du plötzlich so eine Umnutzung von so einem Design, was du
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eigentlich ganz woanders vor Ort hast, da mach ich jetzt Musik mit, mit diesem Tischkalkulator,
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das ist schon witzig. Und das spricht die Leute an, offensichtlich, gell? Ich möchte auf zwei
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Geräte noch mal eingehen, die schon ein
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bisschen älter sind. Lass uns
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natürlich, was wir auch beim
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internen Vorbereitung, was wir so
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besprochen hatten, was wir mit dir
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besprechen wollen, Axel, wir müssen
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natürlich nachfragen nach der Geschichte
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rund um den Hartmann Neuron.
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Weil es einfach, glaube ich, eine tolle
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Geschichte ist. Wie kam es dazu?
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Also wie kam es dazu? Ich war ja, das war im Jahr, also um die Jahrtausendwende 1999/2000 war ich auf der Messe in München.
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Da gibt es so eine Elektronika, heißt die, so eine Elektronikmesse und da bin ich so für mich rumgelatscht,
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weil ich halt immer auch so auf Messen unterwegs war früher.
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Und da kam mir der Gedanke, dass ich eigentlich mal gerne ein Synthesizer selber machen würde,
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also ohne dass da irgendwie eine Bremse, Thema Budget oder Marke oder so,
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ich wollte das einfach mal selber spüren, wie das ist. Und das habe ich dann tatsächlich in voller
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Länge gemacht, das kann ich euch sagen. Von Anfang bis Ende. Und da kam dann der Gedanke,
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ich war bei Alps und hab gesehen, die haben da diese kleinen Stickcontroller,
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ich dachte, die machen irgendwie einen Synthesizer mit Stickcontroller, irgendwas mit irgendeiner
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Technologie, die es vielleicht so noch nicht gibt. Also wo man nicht den Sound analytisch
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zusammenbaut, sondern wo der Klang
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analysiert wird und ich dann Anfasser kriege
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für den Klang. Das war so die Idee, also das
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was wir hier im 3D auch machen, wenn wir
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was modellieren. Und wir haben im
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Prinzip was in Hirnfurtz. Und ich habe dann
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irgendwann mal auf der Musikmesse den
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Wolfram Franke gefragt, habe gesagt, du ich
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würde so gerne einen eigenen Synthesizer
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machen. Ich hätte gern, dass man da
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irgendwie ein Sample in irgendeiner Form
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zu einem Modell machen kann, dass ich dann
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0:36:35 – 0:36:40
Dinge mit diesem Sample anstellen kann. Wer kann mir denn da helfen? Und er sagt,
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kennt ihr Wolfram Franke? Der hat bei Waldorf gearbeitet, später auch bei AXS.
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Supergutes Soundprogrammierer. Auch ein cooler Typ. Und da hat er gesagt,
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muss ich zum Stefan, damals noch Sprenger gehen, der jetzt Stefan Bernze heißt, von der Karlsruher
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Firma ProSonic. Bin ich auf der Messe, Frankfurter Musikmesse, zu ihm hingelatscht,
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Ich habe zwar T.L. Ich bin der Axel. Wir kennen uns nur, weil ich mal euer Packaging gemacht habe für euer Programm.
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Ich würde gerne einen Synthesizer bauen, das soll das und das können. Kannst du sowas?
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Jojo, kein Problem. Und dann hatte ich praktisch einen Programmierer und dann habe ich geguckt, wie finanzieren wir das Ganze.
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haben wir alle Freunde mit reingezogen und so lief das dann an, mit großer Begeisterung und mit
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einer Technologie, die ich denke für viele seinerzeit, wenn sie tatsächlich das getan hätte,
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was sie versprochen hat, holy grail auf Synthesis gewesen wäre. Also eine Art Rehsynthese anhand
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von Dekonstruktion. Wir haben ein Modell von Klavier gemacht und dieses Modell beinhaltet
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schon oder erkennt schon, welche Parameter da interessant sein könnten und Klangformen
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irgendwie die meiste Effizienz bieten. So ging das los und das haben wir dann erstmal
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auf dem Rechner gebaut und dann nachher in Hardware.
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Ihr wart ja mit diesem Produkt und auch mit dieser Syntheseform, da seid ihr ja,
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ich würde mal sagen, allen anderen 20 Jahre voraus gewesen. Die haben mittlerweile Resynthesizer,
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das gibt es mittlerweile als iPad-App und ich glaube, die Rechner waren damals auch
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noch nicht so leistungsfähig. Genau, wir waren halt 20 Jahre davor,
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Tatsächlich, das sehe ich auch so. Und es gab halt einfach keine Plattform, die das leisten konnte.
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Also der Stephan Bernsee ist wirklich ein herausragender Programmierer, aber er programmiert
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auf eine Art und Weise, die extrem ressourcenhungrig ist. Und hat da wahrscheinlich gelernt,
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damals auf der Silicon Graphics, die er überhaupt in seinen Papa gekriegt hat. Das ist natürlich ein
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guter Starting Point, um Code zu schreiben, der sehr leistungsfähig ist, aber nicht besonders
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aufgeräumt. Auf jeden Fall war das alles
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viel zu datenintensiv, um auf der
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Plattform, die wir da vorgesehen hatten,
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dann zu laufen. Ja, das war eigentlich
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die Krux, dass wir das nicht wirklich
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vom Klangergebnis umsetzen konnten,
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was wir mit der Werbung
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versprochen haben. Da lief es dann
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irgendwann auch in der Problematik rein,
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natürlich, die die Firma auch
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letztendlich gekillt hat. Aber wir haben
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knapp 500 von den Geräten im Feld, das
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darf man nicht vergessen. Es sind
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einige gebaut worden, die verenden
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zwar alle, weil sie Batterie, Buffer und
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verschiedene andere Probleme auch sind,
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auch wieder zum Leben zu erwecken. Ich habe
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selbst vier Stück hier noch stehen, die werde ich dies Jahr auch nochmal gucken, dass ich die irgendwie ans Rennen kriege.
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Ja, interessant, dass es immer noch viele Leute gibt, die die Technologie und das, was man damit tun kann, sehr schätzen.
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Also wenn man sich hier das Fündesheiser Blase hier in Deutschland so ein bisschen umhört,
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die Leute schwärmen eigentlich immer noch von dem Neuron.
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Es ist halt einfach ein interessantes Konzept, die Bedienung ist interessant, einfach ein spannendes Instrument.
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Ja, das was ja interessant war, war ja auch gewesen bei der Bedienoberfläche, halt diese halbtransparenten Joysticks.
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Ja, ich meine, ich habe auch schon mal vor einem gesessen. Ich fand aus damaliger Sicht, heute sieht es anders aus, weil ja heute die Syntheseform ja ein geläufiger ist, aber das hatte sich echt schwer ein-erschlossen gehabt.
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Ja.
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Und vor allen Dingen fand ich das sehr kompliziert gelöst, wenn man ein eigenes Material reinkriegen wollte.
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Das ging ja gar nicht. Das war ja ganz schwierig.
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0:41:02 – 0:41:10
Genau, man brauchte spezielle Netzwerkkarten, die ja per USB angestöpselt wurden, da lief ja auch nicht alles.
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Und dann erst auf den Computer die Analyse machen, dann die Daten übertragen. Das war ja wirklich kompliziert.
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Entschuldigung, dass ich so weit war. Aber die Ergebnisse, wenn man es so halbwegs verstanden hat, was man machen konnte, das war schon beeindruckend.
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Für die damalige Zeit auf jeden Fall.
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Heute könntest du das mit dem Handy, aber das war eben 2002 oder so.
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0:41:36 – 0:41:37
Ja, genau.
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Es war 2000, also wirklich, wo man die Entwicklung gemacht hat.
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Ach, sogar noch vor dem Irakkrieg. Deswegen heißt das Ding Nuke.
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0:41:46 – 0:41:52
Ja, das war der Wahnsinn.
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Ne, wir haben damals, hat der Stefan Sprenger, Stefan Bernsee, mir ein paar Klangbeispiele gemacht,
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mit denen ich dann tatsächlich zu Hans Zimmer geflogen bin und zu Steve Porcaro von Toto,
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0:42:05 – 0:42:10
immer mein größtes Vorbild, hab ich überall Termine gekriegt und bin da mit diesem Klangbeispiel
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0:42:10 – 0:42:14
hingefahren, mit meinen ersten Renderings, wie das Ding aussehen soll und die waren alle hellauf
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0:42:14 – 0:42:19
begeistert. Hans war ja nachher sogar Teil der Firma, der ist ja eingestiegen. Er war der erste
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0:42:19 – 0:42:24
Synthesizer war, der 5.1 gedacht war, also alles, was man mit diesen Sticks animieren konnte,
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konnte man aufnehmen und im 5.1, also wirklich in diesem Raum frei bewegen. Surround. Das Gerät hat
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dann zwar nur noch zwei Stimmen gemacht, maximal, aber das war der Plan, dass es das tun kann. Und
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Und der Klang, den das erzeugt hat, das hat man tatsächlich zuvor so vielleicht noch nicht gehört,
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also auch diese Eingriffsmöglichkeiten.
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Das größte aller Probleme war, ja, das ist mir ja klar, wie kriege ich ein Sample da sauber analysiert?
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Das ist mir auch nie gelungen. Ich habe das auch probiert, hart probiert, und das war immer schwierig.
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Und es hat immer interessantes Klangmaterial ergeben, aber wenn man sich dann mit dieser Engine, die zur Verfügung stand,
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mit der Klangengine, wenn man dann hinging und angefangen hat, damit Veränderungen durchzuführen,
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dann ist der Klang unheimlich schnell einfach in Chaos zerfallen.
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Das war uns auch nicht so bewusst, was da passiert, wenn ich aus einer Klavierseite, wenn ich da die Länge beeinflusse,
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oder wenn ich in diesem Modell die Klavierseite von Metall zu Gummi führe.
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Das konnte ich ja machen, das wäre die Idee.
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Wird das auf einmal Geräusch.
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Und zwar sehr, sehr schnell.
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Die Sweetspots waren immer relativ klein.
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Daran wollte man noch arbeiten,
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die Zeit hatten wir einfach nicht mehr bekommen,
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weil vorher schon wieder Hahn zugedreht wurde.
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Aber der Urgedanke, mein Gedanke war, dass du von guten Klängen, dass du die reinfassen kannst und bestimmte Attribute ändern kannst, kontinuierlich.
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Was daraus geworden ist, als Instrument, ist eine Drone-Machine, denke ich mal, wo du wirklich zauberhafte, räumliche Klänge generieren kannst.
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0:44:22 – 0:44:27
Das ist das, was die Leute, glaube ich, damit tatsächlich dann am Ende auch gemacht haben.
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Ja, und auch Klänge irgendwie manipulieren auf eine Art, die unerhört klingt.
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Ja, es ist ja zum einen das mathematische Problem mit den großen Zahlen und zum anderen war es ja
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auch ein Problem der Leistungsfähigkeit der Hardware. Genau. Dass man halt bei der Analyse
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oder so halt nicht tief genug reingehen konnte, halt in einer ansprechenden Zeit. Also was ist das,
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wenn ich da vier Tage lang die Analyse laufen lassen muss. Ja, das. Und dann war es auch so,
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wir könnten ja kein Multisampling. Wir haben praktisch einen Klang einspielen können zur
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Analyse und wie der sich dann übers Keyboard verhalten hat, das war teilweise abstrus. Da
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hätte man eigentlich ein Multisampling gebraucht. Das war alles in der Mache, wurde dann aber,
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wie gesagt, nicht mehr erfüllt. Und die Reise endete dann irgendwann, weil ich meine, der Nuke,
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dieser kleine Controller und die Software, sollte uns eigentlich retten damals. Wir waren
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also finanziell auch ein bisschen am Anschlag und dann wurden die ersten 1000 Geräte dann über den
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Musikstore verhökert, einfach weil auch der Hersteller, der die Geräte damals für uns
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gebohrt hat. Er wollte dem Risiko ausweichen, dass er wirklich einen großen finanziellen Schaden hat.
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Das war im Prinzip das Ende dann der Neuron und Hartmann. Ja, so war das. Und zum Glück,
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muss ich sagen, danach, also es hat mir nicht geschadet. Also es hätte auch sein können,
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dass sich manche dann abwenden. Auch der Gedanke, dass ich praktisch mit einem eigenen Instrument
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auf den Markt kommen und meinen Kunden auch damit vielleicht ein bisschen Konkurrenz gemacht habe.
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0:46:17 – 0:46:25
Das war ja alles irgendwie mit dem Spiel. Das hat trotzdem meine Designarbeit nicht,
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auch Kunden gegenüber zum Glück, nicht nachhaltig beeinflusst. Ich bin sehr glücklich und dankbar dafür.
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Ich habe mal eine andere Frage. Wenn man jetzt hier so ein analoges Schlagschiff wie den Andromeda
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nimmt. Wie schwierig war das gewesen, diese tausend gefüllten Knöpfe so zu platzieren,
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dass sie halt Sinn ergeben und dass das alles noch bedienbar bleibt?
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Ja, ich hoffe, das ist es. Die Idee war natürlich – deswegen heißt das auch Andromeda,
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das Gerät, das war nicht der Ursprungsname – ich hatte irgendwann mal die Idee,
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so Galaxien zu bauen aus den verschiedenen Synthesizer-Modulen, sodass man einen zentralen
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Regler hat, der die wichtigste, den wichtigsten Klangparameter steuert und dass dann nach außen
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hin sich die weniger wichtigen Parameter ausbreiten und bedient werden. Und aus diesem Prinzip haben
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sich sehr schön die Oszillatoren darstellen lassen, Filter auch, und es hat jedes Modul
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irgendwie so ein eigenes Gesicht bekommen
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dadurch. Dass da jetzt so unheimlich
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viele Funktionen drauf kam, das war
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irgendwann auch nochmal der Wahnsinn, der
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da durchgegangen ist mit den
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Jungs, mit denen ich das zusammen
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entwickelt habe. Der Grundgedanke,
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dass man eben weggeht von diesen
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horizontalen, vertikalen Strukturen, wie
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man das sonst bei allen Synthesizern sieht,
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den wollte ich Waldorf schon mal
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verkaufen. Die wollten das aber nicht.
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Die wollten lieber schön gerade alles und
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Und der Andromeda war einer von mehreren Entwürfen. Wir machen ja immer unsere Designarbeit in mehreren
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Schritten und der erste Schritt für unsere Kunden, der beinhaltet immer zwei, drei,
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manchmal vier verschiedene Grundentwürfe. Und bei dem Andromeda war das so, dass dieser Galaxien-Panel
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das eine war. Das hatte ich nur so angescribbelt und habe gesehen, da ist irgendwie Potenzial,
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dass man das dann auf einmal so eine eigene Ästhetik kriegt. Und ich habe Alesis dann
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diese vier Designs vorgestellt. Das war damals alles noch in 2D. Wir haben da noch nicht mit
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3D gearbeitet. Also die haben tatsächlich nur so 2D-Zeichnungen von mir gesehen und die sind
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sofort auf diesen Entwurf angesprungen. Der hatte also was Innovatives vielleicht auch,
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Wobei es auch viele Gegner gab und gibt. Viele sagen, das muss hier links und rechts und schön alles in rechten Winkel sein.
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0:49:00 – 0:49:13
Aber ich war dann nachher selbst überrascht, wie viel, auch weil du das angesprochen hast, wie viele Funktionen sich auf diese Weise anordnen lassen,
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so dass es immer irgendwie so ein bisschen homogenes, eine Einheit gibt. Wenn du das alles
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schön im Karree machen willst und auch irgendwie verbinden willst nach Funktionsimpedanz und nach
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0:49:24 – 0:49:31
Wichtigkeit, hättest du vielleicht viel mehr Raum gebraucht. Und dieses bisschen freiere,
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0:49:31 – 0:49:37
fliegen ja alle trotzdem, was dann eingebunden ist eben durch diese obalen Kreise und auch durch
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Linien, das hat irgendwie so ein bisschen mehr Freiheit, mehr Platz, mehr Raum auch gegeben,
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0:49:42 – 0:49:45
um mit diesen vielen, vielen Funktionen unterzubringen.
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0:49:45 – 0:49:51
Also die wenigen Male, wo ich dran gespielt habe, fand ich den sehr gut bedienbar.
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0:49:51 – 0:49:55
Gut, das war ja der Zweck der Übung.
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0:49:55 – 0:50:04
Wenn man halt die Grundfunktion von dieser Synthese verstanden hat und weiß, dann erschließt sich das.
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0:50:04 – 0:50:09
Natürlich ist das erstmal beeindruckend, wenn du halt so ein Monster hast, was da irgendwie Gefühle draus im Klopf hat.
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0:50:09 – 0:50:11
Ja, es ist ein substraktiver Synthesizer.
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0:50:11 – 0:50:13
Also das kann man glaube ich…
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0:50:13 – 0:50:15
Ja genau, es ist ein substraktiver Synthesizer.
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Also wenn du es verstanden hast, dann weißt du, was das ist.
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0:50:17 – 0:50:19
Aber es ist ja schon beeindruckend, wenn du da…
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Es ist kein Einsteiger-Synth.
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Es ist beeindruckend, wenn du halt davorstehst
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0:50:23 – 0:50:25
und du hast da wirklich…
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Ich weiß gar nicht, wie viele Knöpfe der hat in Wirklichkeit,
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aber gefühlt tausend Knöpfe.
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0:50:29 – 0:50:31
Ja, es sind viele.
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0:50:31 – 0:50:33
Ich weiß da auch nicht auswendig,
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müsste ich tatsächlich durchzählen.
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0:50:35 – 0:50:37
Also der Matrix Brute
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0:50:37 – 0:50:49
Von Arturia ist ja auch ein Panel-Synthesizer mit einem sehr ausladenden, mit sehr vielen und sehr viel ausladenden Knöpfen.
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Du hast aber nur eine Stimme, beziehungsweise okay, das ist nicht dreifach Paraphon, aber das kann man, finde ich, das kann man jetzt nicht unbedingt vergleichen,
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weil der Andromeda ja ein polyphoner, substraktiver Synthesizer ist, aber...
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0:51:04 – 0:51:11
Ja, aber der Polyboot geht ja die gleiche Richtung wie der Matrixboot, gell? Und da
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0:51:11 – 0:51:16
habe ich auch mit dem Panel relativ wenig zu tun gehabt. Also das kam von Arturia,
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0:51:16 – 0:51:22
beziehungsweise auch von einem Mitarbeiter, und da habe ich nur quasi ein bisschen schön gerückt,
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0:51:22 – 0:51:27
verschiedene Elemente noch mit eingefügt, die auch so ein bisschen Störer-mäßig unterwegs sind,
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0:51:27 – 0:51:32
Da hat man so einen Knopf, wo man denkt, wo gehört der jetzt hin, wieso ist der jetzt auf dem Panel, weil der auch eine gewisse Wichtigkeit hat.
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0:51:32 – 0:51:35
Also sowas, das habe ich dann nochmal neu sortiert.
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0:51:35 – 0:51:43
Aber da war die Hauptleistung von uns, das eben auch in ein attraktives Gehäuse zu verpacken, was auch gut herstellbar ist nachher.
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Aber so der eigentliche Panelaufbau, das war schon quasi vorhanden.
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Hattest du bei dem PolyBrute 12 jetzt auch noch eine beratende Funktion?
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Den habe ich komplett gezeichnet. Das war einer der härtesten Jobs,
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den ich mit Arturia durchgezogen habe. Der PolyBrute, der ja schon in sich ein
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relativer Brocken ist, den dann mit Kühlkörpern oder mit Flächen auszustatten,
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dass das funktioniert, oder auch mit diesem
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Polyfonen-Aftertouch-Keyboard, das unheimlich
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hoch aufbaut. Das war wirklich eine
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schwierige Geburt, den in eine Form zu
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bringen, die noch ästhetisch irgendwie wirkt
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und geschlossen und nicht zu klobig
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0:52:34 – 0:52:37
aussieht. Da haben wir ganz schön viele
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Zeichnungen gemacht. Irgendwann
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wäre es total spannend, mal alle
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Designs, die wir da so auf den Weg
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bis man dann mal das Produkt hat, was dann der Kunde sieht, was da alles dazwischen passiert ist.
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Das wäre super spannend. Ja, auf jeden Fall. Ich glaube, da wird es viele Interessenten geben.
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Glaube ich auch, ja.
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0:52:58 – 0:53:05
Ich möchte noch auf einen Synthesizer in deiner Karriere eingehen von 2015,
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und zwar auf den Studio Logic Sledge/20. Wie kam es dazu? Weil das ist für mich so,
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wenn ich einen ästhetisch wunderbar gezeichneten und stylischen Synthesizer im Industriedesign,
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Da habe ich mich immer an diesen 20 erinnert von dir und ich finde, da sieht es einfach wunderbar aus.
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0:53:36 – 0:53:49
Ja, vielen Dank finden wir auch. Das war auch wirklich Benchmark in vielen Belangen. Also
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0:53:49 – 0:53:55
erst mal nach meiner neueren Erfahrung in den 2000ern war mir klar, wir wollten mit der Designbox
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0:53:55 – 0:54:01
damals noch meinen Laden mit dem Stefan Leide zusammen. Wir wollten irgendwie so 20 Jahre Designbox,
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0:54:01 – 0:54:07
da machen wir jetzt irgendwie was zu einer Art Jubiläumsding. Und da sind wir auf die Idee mit dem 20 gekommen
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0:54:07 – 0:54:12
und ich wollte halt keine eigene Klangerzeugung mehr entwickeln, weil ich damit ja schon mal so
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0:54:12 – 0:54:18
schlimm auf die Nase gefallen bin. Da sind wir auf den Gedanken gekommen, wir holen was, was es schon gibt
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0:54:18 – 0:54:23
und da lag es nahe, dass wir eben diesen Sledge, den wir ein paar Jahre vorher designt hatten,
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der ja auch kein schlechter Synthesizer ist, dass man den als Engine hernimmt und noch ein bisschen
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0:54:31 – 0:54:39
aufpimpt mit SPL-Technologie, da ist ja auch irgendwie so ein spezieller Converter noch drin,
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und einfach ganz rücksichtslos das geilste Design macht, was man sich überhaupt vorstellen kann.
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0:54:45 – 0:54:53
Also wir haben einfach alles, jeder Fuzzel an den Dingen haben wir gezeichnet und hier
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0:54:53 – 0:55:00
im bis ins allergranze Detail gezeichnet und auch bauen lassen dann.
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0:55:00 – 0:55:03
Der ist aus einem Block gefräst.
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0:55:03 – 0:55:07
Wollte ich gerade fragen, ob das ein Alu-Block war, aber das sieht tatsächlich so aus.
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0:55:07 – 0:55:09
Das ist ein Alu-Block.
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0:55:09 – 0:55:12
Und auch das Panel, das klappbar ist, ist auch aus dem gleichen Alu-Block,
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damit es die gleiche Farbigkeit hat beim Eloxieren auch kriegt.
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Es ist alles einfach ganz hoch aufgehängt.
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Die Beschriftung haben wir "laser edge", das ist also nicht getrugt, die bleibt immer da, da passiert gar nichts.
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0:55:27 – 0:55:38
Und was ich persönlich auch wieder nicht erkannt habe, ist, dass in so einem Gerät eigentlich,
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in so einem Statement, auch ein tatsächlich analoges Synthesizer reingehört hätte.
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Irgendeine wertigere Klangerzeugung. Das war das Problem von dem 20. Der hat nach außen,
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ist es, wie soll man das sagen, Porsche, aber innen drin ist es trotzdem, das hat Dirk Matten mal schön
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gesagt, da ist trotzdem ein Opel drin, ja, ein Opel-Motor, den man nicht vorwerfen kann. Das
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Zedge ist ein sehr geiler Synthesizer, vor allem mit dieser Auffertigung durch diese,
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was ist das, so eine Hochrolltechnologie, was SBL da hat. Ja, der basiert ja auf dem Blofeld.
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Also, der hat quasi eine etwas andere, ist leicht strukturell anders, aber im Prinzip ist es ein
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Waldorf Blofeld, was hat er da für eine Erfindung? Das ist ja kein schlechter Synthesizer, der sich ja auch
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sehr sehr oft verkauft und auch immer noch verkauft wird. Ja, aber es ist halt ein 399 Euro Synthesizer.
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Das stimmt. Und das ist die Engine, die in einem 20.000 Euro Gerät an der Hälfte steckt.
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Und unser Fehlschluss war, ich lasse mich auch immer gern von jemandem überzeugen, der da sehr
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stark daherkommt. Mein damaliger Partner hat gesagt, wir machen einfach so einen starken Namen. Das
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funktioniert. Und ich war eigentlich von Anfang an skeptisch, weil ich gespürt habe, dass das irgendwie
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nicht passt. Und wir haben es trotzdem gemacht, weil wir dachten, es funktioniert. Wir wollten
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20 Schwarze und 20 Silberne bauen, aber am Ende haben wir durch drei Silberne und einen Schwarzen
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gebaut. Und ich habe ganz viele Regler hier noch liegen. Die muss man nämlich machen lassen für
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die gesamte Stückzahl. Und die Gehäuse konnten wir glücklicherweise nicht auf Vorrat bauen lassen.
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Allein der Gehäuseaufwand, also dieses Aluminium-Package, was da drumherum ist,
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das hat fast fünfstellig Euro gekostet im Einkauf. Deswegen ist er auch so teuer. Nicht,
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0:57:33 – 0:57:38
weil wir uns da so unheimlich reich machen wollten, sondern weil das komplett rücksichtslos
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einfach so geil werden sollte, wie man es überhaupt nur machen kann.
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0:57:42 – 0:57:53
Also irgendwie eigentlich dieselbe tragische Geschichte, nur halt umgekehrt. Vorher hat
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0:57:53 – 0:57:56
man sich übernommen und jetzt wünschte man, man hätte sich übernommen intern.
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0:57:56 – 0:58:04
Ja, genau. Vielleicht klappt es beim nächsten Mal, wenn ich nochmal die Blut sammle. Aber
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0:58:04 – 0:58:08
Ich glaube, der Bereich in mir ist jetzt tatsächlich gesättigt.
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0:58:08 – 0:58:17
Irgendwann denkt man, okay, nee, komm, Schuster, bleib bei deinen Leisten und mach Design.
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0:58:17 – 0:58:21
Und ich bin ja bei Waldorf so schön involviert und darf da auch ein bisschen mich ausleben.
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0:58:21 – 0:58:25
Und da gab es ja auch Sonderserien, die dann auf meinem Nest gewachsen sind,
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0:58:25 – 0:58:30
auf die ich genauso stolz bin und wo ich auch viel Freiheiten genieße.
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0:58:30 – 0:58:35
Also der Soothisizer-Markt jetzt, 2026, ist ja ganz nicht anderer als er vorher war.
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0:58:35 – 0:58:37
Ja, und das Auto ist noch dreimal so teuer.
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0:58:37 – 0:58:40
Also, alles dreimal so teuer.
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0:58:40 – 0:58:43
Und es sind natürlich auch andere Spieler im Feld.
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Waldorf ist quasi, ist wieder zurück, hat tolle Produkte.
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0:58:49 – 0:58:52
Ja, dann Wolf Wörmann, muss man sagen, gell.
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0:58:52 – 0:58:57
Also der Wolf ist schon auch einer, ich kenne ja nun mal viele Entwickler,
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und das ist schon einer von einer Handvoll Weltreiz, der kann so viel und ist auch so motiviert.
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0:59:05 – 0:59:09
Und ein toller Entwickler, muss man einfach sagen.
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0:59:09 – 0:59:12
Rolf ist auch ein...
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Wir wollen, glaube ich, dasselbe sagen, Thomas.
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Rolf war ja auch schon ein paar Mal hier und ich bin immer wieder überrascht,
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mit was für Ideen der Mann um die Ecke kommt und auch was für Gedanken dahinter stecken,
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wenn er die Dinge ausführt und das versucht dann so aus plastische runterzubrechen.
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0:59:28 – 0:59:33
Gibt eigentlich nur noch einer, der das für mich besser macht und das ist Peter Vorländer von Dorsum.
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0:59:33 – 0:59:39
Aber den können wir auch mal wieder einladen.
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0:59:39 – 0:59:43
Ja, Wolf ist schon eine Käpsele, wie man hier im Schwäbisch sagt. Er weiß schon, was er tut.
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0:59:43 – 0:59:49
Und er kann eben auch viel. Er macht ja nicht nur Programmierung.
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0:59:49 – 0:59:54
will ja in allen Bereichen irgendwie auch sich fortbilden und ist da rege.
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0:59:54 – 0:59:58
Aber es ist immer eine Freude, mit ihm da zusammenzuarbeiten, muss ich sagen.
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0:59:58 – 1:00:03
Wobei der Stefan Stenzel, der ja vorher irgendwie so diese Rolle innehatte bei Waldorf,
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1:00:03 – 1:00:07
das ist schon auch einer. Der ist vielleicht vom Umgang her ein bisschen schwieriger,
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1:00:07 – 1:00:13
aber auch genial auf seine Weise. Der Waldorf sicher auch mal gerettet hat,
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1:00:13 – 1:00:18
indem er aus einer Filteridee einen Puls entwickelt hat.
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1:00:18 – 1:00:22
Er hat gesagt, wir wollten einen Filter bauen, aber da kann man doch noch einen Oszillator mit bauen.
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1:00:22 – 1:00:32
Und hat da irgendwie einen der besten analogen, kleinen, monofonen Synthesizer der Neuzeit quasi im Alleingang für Waldorf entwickelt und gebaut.
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1:00:32 – 1:00:41
Das ist schon auch ein sehr guter Entwickler, der vor allen Dingen, glaube ich, sehr kompakten Code schreiben kann und auch ein sehr gutes Gehör hat, ein sehr gutes Ohr hat.
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1:00:41 – 1:00:44
Zwei Dinge, die man nicht unterschätzen darf.
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1:00:44 – 1:00:48
So, jetzt würde ich aber doch gerne, auch weil wir jetzt zeitlich so ein bisschen am Ende kommen,
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1:00:48 – 1:00:54
würde ich doch gerne nur über eine Sache reden, bevor ich dann noch zwei Geräte habe. Aber jetzt
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1:00:54 – 1:00:59
ist die ganze Zeit schon das Wort "Wir" gefallen und ich würde dieses "Wir" gerne ein bisschen
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1:00:59 – 1:01:05
aufschließen. Also du hast ein Team, du hast Leute, mit denen du zusammenarbeitest. Erzähl uns doch
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1:01:05 – 1:01:10
mal ein bisschen was darüber, damit wir uns unter diesem "Wir" auch noch ein bisschen was vorstellen
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1:01:10 – 1:01:19
Ja, wir sind im Moment seit fünf oder bald sechs Jahren zwei. Das ist der Johannes Echner, der hier für mich die komplette 3D-Arbeit macht.
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1:01:19 – 1:01:26
Ich nehme gerade ein bisschen zu, Zwinker, der steht hinten an seinem Schreibtisch und konstruiert gerade ein neues Gerät für einen Kunden.
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1:01:26 – 1:01:35
Und ich mache Styling und Rendering und praktisch die Zeichenentwicklung und er baut das dann in 3D und wir besprechen das.
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1:01:35 – 1:01:41
Wir sind im Prinzip zwei Kreative hier in
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1:01:41 – 1:01:44
Ravensburg. Dann haben wir noch einen Menschen,
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der sehr versiert und gut ist in der
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Konstruktion, der auch oft in die
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1:01:49 – 1:01:51
Projekte eingebunden wird. Aber meistens,
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1:01:51 – 1:01:54
also bei den meisten unserer Kunden, geben wir
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1:01:54 – 1:01:57
unsere Arbeit, also das Design von einem
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1:01:57 – 1:01:58
Gerät in Form von 3D-Daten ab und die
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1:01:58 – 1:02:00
übernehmen dann auch deren
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1:02:00 – 1:02:01
Konstruktionsabteilung. Wir sind gar nicht
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1:02:01 – 1:02:04
so viele Leute. Wir waren schon mal
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1:02:01 – 1:02:07
viel mehr, wenn ich mir sage. Zu Designbox-Zeiten, als ich noch einen Partner hatte, waren wir teilweise
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1:02:07 – 1:02:14
irgendwie zehn Designer. Aber dann verlierst du dich irgendwann auch im Prozess und hast gar nicht
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1:02:14 – 1:02:21
mehr so viel. Das viele Köche-Problem, oder wie? Das und aber auch, du bist dann organisatorisch viel
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1:02:21 – 1:02:27
mehr eingebunden, als er mir lieb war. Ich will ja Kreation machen, ich will gerne Dinge zeichnen,
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1:02:27 – 1:02:32
beeinflussen können. Und das ist jetzt
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1:02:32 – 1:02:35
für mich in der Phase meines Lebens
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1:02:35 – 1:02:37
auch für mich das ideale Setup.
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1:02:37 – 1:02:39
Wir sind eingespielte Personen.
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1:02:39 – 1:02:43
Johannes ist seit sechs Jahren bei mir,
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1:02:43 – 1:02:44
der weiß genau, was ich will.
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1:02:44 – 1:02:47
Wir sind da so flink, auch in der
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1:02:47 – 1:02:49
Zusammenarbeit, dass ich auch gar nicht mehr
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1:02:49 – 1:02:55
Leute will. Ich will nicht größer werden.
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1:02:55 – 1:02:55
Das reicht. Das ist das Wir.
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1:02:55 – 1:03:01
Okay, hat gerade jemand noch etwas in diese Richtung, sonst würde ich nochmal über Geräte reden wollen.
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1:03:01 – 1:03:06
Ich habe eine Frage. Gab es in der gesamten Site irgendein Design-Element,
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1:03:06 – 1:03:13
was du halt unbedingt durchsetzen wolltest, aber halt der Hersteller aus Kostengründen gestrichen hat?
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1:03:13 – 1:03:21
Ja, das gab es schon. Ich hatte mir mal so ein Bedienbar überlegt, also praktisch so eine Art Maus,
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1:03:21 – 1:03:27
die im Synthesizer integriert sein sollte, also zum Teil wie so ein, das nannte ich Rollbar,
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1:03:27 – 1:03:32
das was du auf so einer Rolle, was du hin und her schieben kannst und was du auch praktisch
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1:03:32 – 1:03:37
als Poti, als liegender Poti, als Rad bedienen kannst, mit dem du auch, weil die Idee war,
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1:03:37 – 1:03:41
dass du den auch mal anschubben kannst und der so ein gewisses Gewicht hat und irgendwie ein LFO
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1:03:41 – 1:03:46
auslösen kann, der dann langsamer wird, wenn er ausläuft, sowas. Das hätte ich Alesis unheimlich
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1:03:46 – 1:03:51
gerne verkauft damals. Da gab es also ein Gegenentwurf zum Andromeda, zu dem was ihr jetzt
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1:03:51 – 1:03:57
kennt, wo ich so ein Ding mit reingebracht habe. Aber das war denen zu viel Entwicklung. Man lernt
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1:03:57 – 1:04:04
das ja auch dann mit der Zeit. Ich meine, das ist jetzt seit 1989, das sind ja schon fast zehn Jahre,
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1:04:04 – 1:04:12
37 Jahre bin ich in dem Beruf. Und man lernt dann mit der Zeit, wie weit man gehen kann und was
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1:04:12 – 1:04:16
was funktioniert und was nicht funktioniert. Ich kenne inzwischen auch so viel von dem Innenleben,
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1:04:16 – 1:04:24
von den Geräten, dass dieses Jugendliche einfach mal sowas, ich merke da mal worthin,
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1:04:24 – 1:04:29
wie auch der Stick beim Neuron mit den vier Displays und alles Eigenentwicklung und sowas.
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1:04:29 – 1:04:36
Man kriegt da mit den Jahren irgendwie so ein besseres Gefühl dafür, was sich dem Hersteller,
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1:04:36 – 1:04:42
für den ich da jetzt gerade arbeite, zumuten kann. Deswegen passiert mir das jetzt nicht mehr so oft,
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1:04:42 – 1:04:44
dass ich eine Idee hab, die ich dann unbedingt durchsetzen will.
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1:04:44 – 1:04:47
Die meisten Kunden sind dafür auch nicht geeignet.
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1:04:47 – 1:04:49
Es gibt welche, die sind das, andere nicht.
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1:04:49 – 1:04:53
Das, was du beschrieben hast,
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1:04:53 – 1:04:58
das klingt doch ein bisschen so wie der Morph-Controller beim Poggybroot.
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1:04:58 – 1:05:00
Ich wollte gerade drauf anspielen.
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1:05:00 – 1:05:03
Im Sinne von, gab es noch mal so was in der Art,
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1:05:03 – 1:05:05
wo du dann was durchgesetzt bekommen hast?
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1:05:05 – 1:05:07
Noch mal so eine wilde Idee?
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1:05:07 – 1:05:09
Den Morph, den haben wir selber verbrochen.
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1:05:09 – 1:05:16
Die wollten eigentlich die Touché-Jungs da überreden, erinnere ich mich, und die haben das aber nicht machen wollen.
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1:05:16 – 1:05:22
Und da haben wir halt den französischen Starsin aufgesetzt und gesagt, gut, dann entwickeln wir halt selber was.
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1:05:22 – 1:05:28
Und das war aber eine Entwicklung, sage ich euch. Ich glaube, die haben da zwei Jahre nur an dem Ding rumgeschraubt.
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1:05:28 – 1:05:28
Ist das mal so.
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1:05:28 – 1:05:30
Aber es funktioniert gut.
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1:05:30 – 1:05:31
Das ist super geworden.
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1:05:31 – 1:05:38
Auch das Polyfone Keyboard, das mit Polyfone Aftertouch, im Polyboot.
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1:05:38 – 1:05:43
Das Ding hätte ich gern mal in einem Masterkeyboard, statt immer nur neue Farben.
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1:05:43 – 1:05:48
Ja, das hätten die auch gerne, aber das ist rundsteuer erst mal.
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1:05:48 – 1:05:55
Man muss ja auch immer gucken, was ist ein Mensch bereit zu zahlen für ein Masterkeyboard, wie viel kann ich dann verkaufen, lohnt sich das überhaupt dann noch?
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1:05:55 – 1:06:00
Das sind ja immer so Dinge, die für den Hersteller auch relevant sind.
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1:06:00 – 1:06:03
muss man jetzt mal vielleicht sehen, wie viel der Explosive E von seinem CE verkauft.
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1:06:03 – 1:06:07
Und könnte dann vielleicht mit irgendwas für zwei Honis weniger nachziehen mit der Full Touch.
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1:06:07 – 1:06:14
Vielleicht, ja. Wobei das auch nochmal eine andere Geschichte ist. Auf so einen Controller
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1:06:14 – 1:06:20
haben, glaube ich, schon viele gewartet. Und der ist schon auch so ein bisschen revolutionär. Ich
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1:06:20 – 1:06:23
glaube, das hat sich schon ganz gut verkauft. Hätte ich gerne gemacht.
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1:06:23 – 1:06:29
Es gibt halt auch noch andere kreative Menschen in der Welt.
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1:06:29 – 1:06:34
So sieht's aus. Und auch Numa sieht gut aus. Das Ding ist toll. Ich hab den hier sitzen auf meiner
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1:06:34 – 1:06:40
Hammond. Die Steine stehen hier in meinem Büro und da liegt der oben auf. Und ich muss ehrlich
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1:06:40 – 1:06:45
sein, ich hab ihn noch nicht angeschaltet gehabt. Der steht da nur. Ich hab einfach zu wenig Zeit
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1:06:45 – 1:06:53
dafür. Dann lass uns doch mal nochmal über zwei Geräte reden, im Sinne der Kreativität von anderen
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1:06:53 – 1:06:57
weil es mich jetzt wirklich noch interessiert. Ich finde, wenn ich durch eine Timeline scrolle,
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1:06:57 – 1:07:03
auf der Webseite sehe ich plötzlich "Axis Virus Polar". Und das war doch,
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1:07:03 – 1:07:10
wenn ich die Zeit richtig sehe, 2010. Was konnte man dann 2010 noch am Virus verbessern,
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1:07:10 – 1:07:16
der da irgendwie schon 10, 12, 13 Jahre etabliert war? Also was hast du da auch mit Hinblick auf
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1:07:16 – 1:07:20
Corporate Identity noch machen wollen oder machen können?
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1:07:20 – 1:07:27
Ja, dazu muss ich sagen, ich war früher bei Access sehr ins Karteng-Design involviert.
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1:07:27 – 1:07:30
Wir haben ja auch Prospekte gemacht, Messeauftritte und sowas.
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1:07:30 – 1:07:41
Und irgendwann kam dann der TI und da habe ich aus freien Stücken gesagt,
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1:07:41 – 1:07:43
ich würde so gerne mal ein Synthesizer für euch zeichnen,
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1:07:43 – 1:07:45
weil eigentlich arbeiten die mit einem anderen Designer zusammen.
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1:07:45 – 1:07:55
Und ich würde gerne mal ein Gerät für euch zeichnen, was so ganz 100 Prozent meiner Idee für ein Virus entsprechen würde.
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1:07:55 – 1:08:02
Und daraus ist dann praktisch dieser kleine 37-Tasten-TI entstanden.
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1:08:02 – 1:08:12
Der ist in meiner Timeline, weil das war, ich würde jetzt sagen, ein Ausrutscher, ich habe für Access leider nie ein Hardware-Design gemacht.
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1:08:12 – 1:08:18
Ich sage leider, weil ich die Leute wirklich total mag und auch mit Christoph befreundet bin,
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1:08:18 – 1:08:22
aber der hat da irgendwie seinen Kumpel, der macht das Design für ihn und der Christoph
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1:08:22 – 1:08:27
will da glaube ich auch so ein bisschen federführend sein. Und ich hatte mit Christoph
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1:08:27 – 1:08:36
schon andere Projekte gemacht und ich empfand das immer als Challenge. Es war nicht so easy,
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1:08:36 – 1:08:42
weil er auch wirklich vom Typ her jemand ist, der sehr viel bestimmen will und muss. Und das
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1:08:42 – 1:08:45
Das Schlimme ist ja, dass der Erfolg ihm recht gibt.
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1:08:45 – 1:08:48
Der muss dann immer irgendwie so einklinken und sowas.
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1:08:48 – 1:08:52
Also ich würde so gerne, vielleicht darf ich mal irgendwann für Excess noch was zeichnen.
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1:08:52 – 1:08:56
Aber bis jetzt ist es der TI, war das Einzige.
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1:08:56 – 1:08:59
Da bin ich auch relativ stolz drauf, auch wenn der ein bisschen anders herausgekommen ist,
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1:08:59 – 1:09:00
wie das, was ich gezeichnet habe.
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1:09:00 – 1:09:03
Ich glaube, ich habe auch mal Renderings reingepackt von damals.
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1:09:03 – 1:09:10
Aber die Inspiration war, glaube ich, für Excess auch ganz schön.
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1:09:10 – 1:09:13
Die sind ja dann auch wirklich in so eine Designrichtung gegangen.
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1:09:13 – 1:09:17
Ja, das sind so ein paar Renderings in diesem Abschnitt,
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1:09:17 – 1:09:21
die so ein bisschen anders wirken als das, was es dann am Ende war.
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1:09:21 – 1:09:22
Genau.
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1:09:22 – 1:09:24
Unter anderem mit so Wheels, wo ich mir denke,
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1:09:24 – 1:09:26
"Gut, haben sie die nicht genommen."
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1:09:26 – 1:09:29
Aber das ist eine persönliche Präferenz.
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1:09:29 – 1:09:30
Ja, ja.
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1:09:30 – 1:09:33
Das waren so Discs, die wir da gemacht haben.
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1:09:33 – 1:09:34
Das waren Discs, ja.
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1:09:34 – 1:09:35
Ja, genau.
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1:09:35 – 1:09:39
Die sehen super aus, aber ich hab's schon so in der Hand,
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1:09:39 – 1:09:43
ich mir vorstelle, die bedienen zu müssen.
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1:09:43 – 1:09:47
Inzwischen drücken wir einfach auch alles aus, was geht, wo die Finger dran müssen.
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1:09:47 – 1:09:51
Das ist wichtig, dass man das dann auch erstmal ausprobiert.
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1:09:51 – 1:09:55
Das ist halt der Weg. Man macht erstmal so eine Zeichnung,
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1:09:55 – 1:09:59
will ja die Idee auch irgendwie dann mal darstellen und denkt, ach, das sieht gut aus.
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1:09:59 – 1:10:03
Aber dann guckt man immer die
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1:10:03 – 1:10:07
Real-Life-Testungen dann mit gedruckten Elementen.
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1:10:07 – 1:10:11
Oder jetzt kann man 3D-Drunken, früher hat man da Modellbau gemacht.
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1:10:11 – 1:10:17
Rundsteuer. Aber wenn du wirklich ernsthaft Produktdesign machen willst,
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1:10:17 – 1:10:21
dann führt kein Weg dran vorbei. Die Japaner machen das immer.
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1:10:21 – 1:10:25
Die trauen immer erstmal alles.
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1:10:25 – 1:10:29
Und dann probieren sie. Und deswegen machen die auch gute, sehr gute,
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1:10:29 – 1:10:35
und auch Instrumente im Synthesizer-Bereich, die ja für viele Dekaden überstehen.
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1:10:35 – 1:10:41
Das andere, was ich hier noch sehe, und das ist witzig, das ist das Hartmann-Gerät, mit dem ich am
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1:10:41 – 1:10:50
allermeisten zu tun habe, weil ein Bandkollege das benutzt, der Boguitar Amp 1. Das ist ja so weit
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1:10:50 – 1:10:56
vom Rest, was du da halt auf der Timeline hast. Das ist ja definitiv kein Synthesizer.
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1:10:56 – 1:11:01
Nee, ist es nicht. Es gibt auch noch viele andere Produkte, die kein Synthesizer sind.
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1:11:01 – 1:11:06
Wir haben ja auch Lautsprecher und Interface und sowas. Ich habe nicht alles draufgepackt.
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1:11:06 – 1:11:15
Der Thomas ist ein alter Kumpel von mir. Wir haben in Neuengtischens da als ganz jungen Männer Proberaum an Proberaum geprobt mit unseren Bands.
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1:11:15 – 1:11:24
Und ich war immer ein Bewunderer seines Spiels und ich glaube, irgendwann hat er mich halt angerufen, weil er irgendwie auch meine Timeline so ein bisschen,
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1:11:24 – 1:11:29
oder das, was ich so gemacht habe, so ein bisschen verfolgt hat. Und da kam der vor, keine Ahnung,
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1:11:29 – 1:11:39
12, 14 Jahren. Das ist ja schon auch wieder eine Weile her. Ich sehe hier 2015. Ja, da kam der raus.
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1:11:39 – 1:11:45
Ja, also da waren ja sicher schon 2, 3 Jahre drin. Genau, man sieht sich ja immer vorher. Und da,
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1:11:45 – 1:11:50
das war so schön, Thomas ist auch ein Herz. Also wir sind, wirklich hat sich eine tolle Freundschaft
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1:11:50 – 1:11:54
entwickelt über die Zeit. Wir sehen uns und hören uns zwar nicht so oft, aber werden dann sehr, sehr
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1:11:54 – 1:12:00
herzlich, weil er halt ahrer Saarländer ist. Er schwätzt genau wie ich, also gleiche saarländische
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1:12:00 – 1:12:08
Dings. Und die Saarländer sind auch so speziell. Und wir verstehen uns unheimlich gut. Und das war
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1:12:08 – 1:12:13
auch wirklich ein schönes Projekt. Der hat sich damals so ein bisschen bei Jutgesen und Kettner
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1:12:13 – 1:12:18
rausgelöst. Das war ja auch so sein Arbeitgeber in St. Gwendel. Das ist alles so ganz nah bei meiner
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1:12:18 – 1:12:23
Heimat. Ich bin ja ein Hunsrück Bub. Ich komme ja aus, ne, von Ida-Oberstein bin ich geboren. Ganz
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1:12:23 – 1:12:27
knapp am Saarland vorbeigeschraubt, aber mir war natürlich immer in St. Wendel als junge Leute
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1:12:27 – 1:12:33
und so was. Hab ich auch studiert. Und so war dann auch irgendwie so die Nähe der Bands und dann auch
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1:12:33 – 1:12:38
so die Nähe zum Thomas. Das war total super schön, dass der mich angerufen hat. Der hat ja auch einen
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1:12:38 – 1:12:43
Namen. Tolle Kooperation bis heute. Also alles, was du von ihm siehst, auch der MbX und so, das
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1:12:43 – 1:12:50
Ich wollte gerade fragen, der Mpx, der sieht auch wieder sehr klassisch aus.
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1:12:50 – 1:12:53
Tolles Gerät, auch die Art und Weise wie es funktioniert.
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1:12:53 – 1:13:02
Ja, Thomas ist halt auch ein absoluter Detailfreak und Nerd und er ist natürlich auch ein unfassbar guter Gitarrist.
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1:13:02 – 1:13:04
Ja, er ist ein fantastischer Gitarrist, ich wollte es gerade sagen.
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1:13:04 – 1:13:07
Da merkst du auch wieder den Musiker, weißt du?
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1:13:07 – 1:13:17
Im Musikerboard, also im Forum, keine Ahnung ob du das kennst, da hat sich so der Begriff damals durchgesetzt, einen Roland bauen.
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1:13:17 – 1:13:23
Und das war halt für diese, wo du wirklich gemerkt hast, da sitzt kein Musiker dran.
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1:13:23 – 1:13:28
Es hat wirklich so eine Zeit gehabt, wo du gemerkt hast, okay, jetzt hast du zwar ein brauchbares Gerät,
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1:13:28 – 1:13:33
aber wenn du das optimieren würdest, müsste jedes Mal irgendein Manager Seppuku begehen und dann hast du irgendwann keine mehr.
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1:13:33 – 1:13:38
mehr und deswegen bleibt das jetzt auch so wie es ist. Es hat sich dann hochgeschaukelt in den
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1:13:38 – 1:13:44
Yamaha Montage mit seinen fixen Midi-Kanälen. Das ist glaube ich bis heute so das Beispiel für
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1:13:44 – 1:13:51
einen Roland bauen in diesem Forum. Aber ja und wenn du es jetzt vergleichst mit den Sachen von
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1:13:51 – 1:13:55
heute, ich glaube wir haben es im Podcast auch schon ein paar mal durchgekaut, dieses Thema,
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1:13:55 – 1:14:01
es ist ein Musiker involviert, das merkst du einfach. Ja und vor allem Thomas, wie du sagst,
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1:14:01 – 1:14:12
Ich glaube, einer der kann alles spielen. Der Typ ist crazy, also wirklich krass. Und er ist ein absoluter "never give up"-Typ.
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1:14:12 – 1:14:17
Der macht immer weiter, der ist unermüdlich. Ich frage mich manchmal, wo der die Energie hernimmt.
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1:14:17 – 1:14:22
Also er macht ja noch 400 Auftritte im Jahr mit seinen verschiedenen Bands und so.
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1:14:22 – 1:14:29
steuert dieses Schiff Blue Guitar, was bestimmt auch, da gibt es auch viele Höhen und Tiefen,
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1:14:29 – 1:14:34
gell, aber der gibt nicht auf, der Kerl. Und der macht vor allen Dingen immer so lang,
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1:14:34 – 1:14:39
bis er es gut findet. Und das ist eine Eigenschaft, das ist fantastisch,
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1:14:39 – 1:14:42
gell. Ich glaube, das ist total unterestimiert, das erkennen die Leute gar nicht.
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1:14:42 – 1:14:45
Das ist vielleicht auch das Geheimrezept, weißt du?
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1:14:45 – 1:14:46
Vielleicht, ja.
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1:14:46 – 1:14:49
Bis man es selber gut findet. Es gibt da so, auch wie der Dorsum,
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1:14:49 – 1:14:54
Ich bin ja da im Beta-Testteam auf dem Server.
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1:14:54 – 1:14:57
Und der hat ein schönes Plugin gemacht, Symbiont.
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1:14:57 – 1:14:58
Das wäre im März fertig gewesen.
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1:14:58 – 1:15:00
Und das hat er auch auf die Website geschrieben,
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1:15:00 – 1:15:02
aber ich hab's natürlich ein bisschen die Insights.
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1:15:02 – 1:15:04
Und da hat er gesagt, das Ding ist geil,
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1:15:04 – 1:15:05
aber ich hab eine Idee, wie es noch geiler wird.
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1:15:05 – 1:15:08
Und ich veröffentlich's keinen Tag früher. Punkt.
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1:15:08 – 1:15:11
Ja, das ist dann aber auch wirklich cool.
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1:15:11 – 1:15:12
Ich meine, der Thomas veröffentlicht ja trotzdem.
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1:15:12 – 1:15:15
Der Mpx-Sitebank, da ist er jetzt rum.
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1:15:15 – 1:15:18
Aber er kann sich das erlauben, weil er halt einfach auch ehrlich ist.
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1:15:18 – 1:15:23
und auch ehrlich zu den Leuten ist. Und der verkauft das auch nicht, bevor es 100 Prozent passt.
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1:15:23 – 1:15:32
Super Typ, kann ich nur sagen. Tolle Zusammenarbeit und ich bin super stolz auf das Ding. Das ist schon
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1:15:32 – 1:15:42
ein sehr cooles Design geworden. Also insgesamt das ganze Package. Ja. Ja, dann. Ich glaube,
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1:15:42 – 1:15:47
wir können jetzt wirklich noch über jedes Gerät sprechen. Und wer weiß, vielleicht machen wir das
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1:15:47 – 1:15:50
irgendwann auch, wir müssen hier so langsam mal zum Punkt kommen.
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1:15:50 – 1:15:52
Und ich...
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1:15:52 – 1:15:53
Deswegen, lass uns noch einmal...
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1:15:53 – 1:16:00
Ich habe noch eine Frage, die ich jedem unserer Interviewgäste am Ende,
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1:16:00 – 1:16:01
zum Ende der Sendung hinstelle.
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1:16:01 – 1:16:06
Was macht der Axel, um sich zu entspannen,
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1:16:06 – 1:16:10
wenn er nicht gerade mit dem Design von Synthesizern beschäftigt ist?
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1:16:10 – 1:16:14
Fernsehen gucken? Nee.
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1:16:14 – 1:16:16
Also ich fahre Fernrad.
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1:16:16 – 1:16:19
Sie gucken, das ist eine gute Antwort.
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1:16:19 – 1:16:21
Ja, mache ich auch.
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1:16:21 – 1:16:23
Ja, mache ich auch gerne mit meiner Frau.
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1:16:23 – 1:16:28
Ich mache natürlich immer noch aktiv Musik mit meiner Band "Plattenspieler".
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1:16:28 – 1:16:37
Da spielen wir unsere alten Lieblingslieder von, keine Ahnung, Toto, Christopher Cross, Supertramp, so was.
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1:16:37 – 1:16:39
Covermusik auf sehr hohem Niveau.
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1:16:39 – 1:16:41
Ich singe da dann auch, spiele und singe.
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1:16:41 – 1:16:43
Das ist eine tolle Herausforderung.
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1:16:43 – 1:16:46
Ich hoffe, es hilft mir auch dabei, nicht zu verblöden.
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1:16:46 – 1:16:48
Du spielst Gitarre oder Synthesizer?
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1:16:48 – 1:16:49
Nee, nee, ich spiele Keyboards.
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1:16:49 – 1:16:51
Also ich bin Klavierspieler.
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1:16:51 – 1:16:51
Okay.
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1:16:51 – 1:16:52
Genau.
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1:16:52 – 1:16:57
Das mache ich sehr, sehr gerne, auch zur Entspannung und auch eben das Programmieren,
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1:16:57 – 1:16:59
die Sounds nachempfinden, nachschöpfen.
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1:16:59 – 1:17:01
Das macht mir unheimlich viel Freude.
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1:17:01 – 1:17:05
Und das Equipment optimieren, über der Toman bestellt,
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1:17:05 – 1:17:09
Taste hovern mit meinem Finger und den Subwoofer bestellen, ja.
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1:17:09 – 1:17:14
Das beruhigt mich immer sehr und macht mich glücklich gleichzeitig.
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1:17:14 – 1:17:20
Radfahren, ich fahre jeden Tag viele Kilometer Fahrrad, wenn es geht.
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1:17:20 – 1:17:22
Das tut weh.
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1:17:22 – 1:17:24
Das mache ich sehr, sehr gerne.
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1:17:24 – 1:17:29
Das mache ich auch sehr gerne, aber das ist jetzt Essig bis Ende Herbst.
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1:17:29 – 1:17:32
Ich bin so alt, ich muss noch nicht mal angefahren werden, damit meine Schulter wehtut.
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1:17:32 – 1:17:36
Ich habe so ein bisschen ein Impingement mit der rechten Schulter und der linken Schulter.
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1:17:36 – 1:17:37
Da schlafen mir immer die Finger ein.
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1:17:37 – 1:17:43
Also schultertechnisch bin ich komplett bei dir, aber ich fahr trotzdem Rad.
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1:17:43 – 1:17:46
Der Schmerz kann nicht groß genug sein.
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1:17:46 – 1:17:49
Schulter-Impingement gibt es von Ralf Blume auf YouTube.
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1:17:49 – 1:17:51
Da gibt es ein paar gute Videos, wie man das wegkriegt.
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1:17:51 – 1:17:53
Oh ja, muss ich mir merken.
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1:17:53 – 1:17:59
Ralf Blume ist früher Trainer beim BSC Hertha.
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1:17:59 – 1:18:03
Nee, Hertha BSC. Irgendwo Fußballtrainer ist er mal gewesen.
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1:18:03 – 1:18:05
Mach mir eine Notiz.
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1:18:05 – 1:18:13
Blume werde ich im Netz finden. Und dann Impinchment einfach suchen. Impinchment, das ist sehr gut. Auf YouTube findest du den Bestand.
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1:18:13 – 1:18:24
Also Radfahren, Spazieren gehen, ich laufe unheimlich gern. Ich unterhalte mich sehr, sehr gerne mit meiner Frau.
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1:18:24 – 1:18:32
Ich fahre auch gerne in Urlaub, bin gerne weg im Ausland. Aber alles in der Nähe. Ich bin gerne in Italien, Frankreich bin ich gerne.
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1:18:32 – 1:18:41
So ein richtig ausgewähltes Hobby jetzt außerhalb der Musik eigentlich nicht leben.
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1:18:41 – 1:18:48
Wunderbar. Axel, es war uns eine Freude und eine Ehre, mit dir zu quatschen.
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1:18:48 – 1:18:57
Wir sind gespannt, was du und Johannes, was ihr da noch so zusammen mit den anderen Firmen auf die Beine stellt.
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1:18:57 – 1:19:07
Ja, ich auch. Wir machen gerade was Schönes. Am Montag kommt mich der John Simpson besucht von
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1:19:07 – 1:19:13
Duprec, die das Stylophone macht. Da haben wir ja auch dieses Teramin gemacht. Also auch da wird es
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1:19:13 – 1:19:21
anscheinend Neues geben bald. Mal gucken. Spannend. Ja, es ist gut und spannend, dass wir noch im
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1:19:21 – 1:19:27
Rennen sind. Es ist halt die Branche knirscht und klagt, das kriegt ihr vielleicht auch mit.
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1:19:27 – 1:19:35
Es ist keine gute Zeit. Ich glaube, wir haben eine halbe Superbuch-Folge nur genau darüber geredet.
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1:19:35 – 1:19:42
Ja, und da sind wir froh, dass wir das zu tun haben, dass das uns noch füttert. Und ich hoffe,
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1:19:42 – 1:19:47
dass das auch so bleibt. Ich habe immer gedacht, ich sitze gut im Sattel, aber es sind halt viele
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1:19:47 – 1:19:54
meiner Kunden merkst du, die Projekte kommen gerne ein bisschen später oder werden dann doch nicht
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1:19:54 – 1:20:01
so gemacht, wie man es sich erst mal so ausgelegt hat oder sowas. Da könnte man manchmal gar nicht
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1:20:01 – 1:20:06
glauben, so viel wie da vorgestellt wurde, aber dann ist halt, ja, das bekommt ihr natürlich auch
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1:20:06 – 1:20:13
viel früher mit. Wir bekommen das sehr früh mit, weil wir einfach vom, ja, wir müssen ein Jahr,
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1:20:13 – 1:20:20
zwei bei großen Produkten jetzt für Phantom mal gedacht, das sitzt du fünf Jahre vorher schon dran.
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1:20:20 – 1:20:30
Die haben schon Entwicklungszeiten. Andere wie jetzt Protein oder so, das hat der Rolf Lörmann
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1:20:30 – 1:20:39
mal schnell rausgehauen. Krasser Typ. Ja, okay, das war super spaßig mit euch, hat mir Spaß gemacht,
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1:20:39 – 1:20:43
Es hat mir Spaß gemacht, dass ihr mir zugehört habt und gute Fragen gestellt habt.
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1:20:43 – 1:20:45
Das hat mir echt Spaß gemacht.
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1:20:45 – 1:20:50
Ich erzähle auch gerne ein bisschen vom Leben und hoffe, dass es auch euer Publikum interessiert.
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1:20:50 – 1:20:52
Ich glaube schon.
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1:20:52 – 1:20:57
Ja, dann danke nochmal.
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1:20:57 – 1:20:59
Sehr, sehr gerne.
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1:20:59 – 1:21:03
Bis vielleicht, wer weiß, irgendwann und sonst. Alles Gute.
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1:21:03 – 1:21:06
Ja, genau. Lass dich auf der Superbus mal erkennen.
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1:21:06 – 1:21:10
bin da ja auch immer unterwegs. Vielleicht trinken wir da mal ein alkoholfreies Bierchen oder so.
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1:21:10 – 1:21:15
Wir reden seit es den Podcast in dieser Zusammensetzung gibt schon darüber,
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1:21:15 – 1:21:20
dass wir da mal hin müssen. Ja, mach doch mal einen Stammtisch.
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1:21:20 – 1:21:28
Nach der Superbuff. Ja, das ist eine gute Idee.
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1:21:28 – 1:21:31
Das wäre eine gute Idee. Das ist wirklich eine gute Idee.
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1:21:31 – 1:21:35
Sorry, jetzt habe ich gegen mein Mikro gehauen. Sorry.
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1:21:35 – 1:21:40
Weißt du, wir könnten noch über den Buch vor zwei Monaten reden?
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1:21:40 – 1:21:41
Nein.
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1:21:41 – 1:21:48
Gut, dann warte ich wieder, bis mein Arm läuft und dann schneide ich die Scheiße zurück.
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1:21:48 – 1:21:53
Vorsicht, mein Kollege hier ist verliert. Vielen, vielen, vielen, vielen Dank. Danke,
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1:21:53 – 1:21:56
dass du da warst. Hat riesen Spaß gemacht.
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1:21:56 – 1:21:58
Das war's von mir.
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1:21:58 – 1:22:10
Cool, ja, Infamief ist gut. Also, lege ich jetzt auf oder macht ihr das? Wie geht das jetzt hier? Wie macht man das standesgemäß?
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1:22:10 – 1:22:15
Also, wir verabschieden uns jetzt alle, dann kannst du noch drinnen bleiben und dann können wir uns noch verabschieden.
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1:22:15 – 1:22:17
Genau, okay, so machen wir das.
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1:22:17 – 1:22:19
So machen wir das.
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1:22:19 – 1:22:26
Liebe Zuhörer, das war der Probe-Podcast. Bis zum nächsten Mal. Tschüss.
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1:22:26 – 1:22:28
Tschau
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1:22:28 – 1:22:35
[Musik]
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1:22:35 – 1:22:38
[Musik]
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1:22:44 – 1:22:50
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1:22:50 – 1:22:56
[Musik]
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1:22:56 – 1:23:02
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1:23:02 – 1:23:05
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1:23:05 – 1:23:11
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1:23:11 – 1:23:14
[Musik]
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Back to the roots. Bevor wir ein gefühlt gerontokratischer Stammtisch wurden, der über seine ständigen mehr oder minder lebensbedrohlichen Wehwehchen referiert und die Folge dann nie veröffentlicht, waren wir bekanntlich mal eine Sendung übers Musik machen, die Technik und die Leute dahinter, und alles was so dazu gehört. Höchste Zeit da mal wieder anzusetzen – und wie könnte man besser rein starten als mit dem Mann, dessen Arbeit wir – und nicht nur wir – ständig unter den Fingern und in den Ohren haben? Axel Hartmann ist gescheiterter Berufsmusiker und umso erfolgreicherer Industriedesigner, dessen Ideen sich durch die letzten vierzig Jahre Musikgeschichte ziehen – vom der ersten Mikrowelle bis zum neusten Rhodes, vom Startup zum Weltkonzern und von der teuersten Boutique bis zum billigsten Controller. Mit ihm reden wir über seinen Werdegang und seine Arbeit, einige seiner bekanntesten und/oder seltsamsten Kreationen, über Galaxien, Mäuse und Menschen, und über so einiges mehr.

Themengliederung:
- Krankenstand & Comeback: Rückkehr in den Proberaum nach einer zweimonatigen Zwangspause durch Leisten-OPs und Rollerunfälle sowie die Vorstellung des Gastes Axel Hartmann.
- Vom Jura-Studenten zum Synthesizer-Designer: Axels ursprünglicher Traum vom Dasein als Pianist, der kurze Ausflug in die Rechtswissenschaften und die finale Entdeckung des Industriedesigns.
- Die Start-up-Phase bei Waldorf: Der Einstieg in die Synthesizer-Branche, die Gestaltung des 19-Zoll-Formats für den Microwave und die frühe Symbiose aus Hardware-Entwicklung und Sounddesign.
- Design-Philosophie & Musiker-Vorteil: Die Wichtigkeit von „Form follows Function“, die bewusste Integration von „Störern“ (visuellen Ankern) auf Bedienpanels und der massive Vorteil, als Designer die technischen Signalflüsse der Ingenieure zu verstehen.
- Corporate Identity (Arturia & Akai): Die enge Design-Partnerschaft mit Arturia (inklusive Diskussionen über unkonventionelle Farbexperimente aus Frankreich) und das Redesign des Akai MPK Mini, inspiriert von Minecraft und 90er-Jahre-Samplern.
- Hartmann Neuron – Genialität & Grenzen: Der tiefe Einblick in das visionäre Konzept der Resynthese und 5.1-Raumklang-Steuerung via Joystick. Die enormen Hürden durch mangelnde Rechenleistung in den frühen 2000ern und das tragische Ende des wegweisenden Projekts.
- Alesis Andromeda & komplexe Interfaces: Wie man hunderte Parameter sinnvoll anordnet. Der Weg vom starren Raster hin zum innovativen „Galaxien“-Konzept, das Funktionen nach Wichtigkeit und Modulzugehörigkeit in Kreisen gruppiert.
- Sledge 2.0 Black Edition (Studio Logic): Die Konzeption eines kompromisslosen Luxus-Synthesizers. Gefräst aus einem massiven Aluminiumblock mit Laser-Gravur – und die kontroverse Entscheidung, eine preiswerte Blofeld-Engine in ein High-End-Gehäuse zu verbauen.
- Verworfene Ideen & Prototyping: Workflow im Ravensburger Studio-Setup, die immense Bedeutung physischer Test-Modelle gegenüber reinen 3D-Renderings und nicht realisierte Hardware-Konzepte wie der integrierte „Rollbar“-Controller.
- Amp1 & BluGuitar: Die lange Freundschaft zu Thomas Blug in der saarländischen Musikszene. Der fundamentale Unterschied bei der Hardware-Entwicklung, wenn leidenschaftliche Musiker am Werk sind anstatt reiner Manager (Das Phänomen „Einen Roland bauen“).
- Leben abseits der Synthesizer: Entspannung beim Radfahren, Equipment-Optimierung beim Online-Shopping, Live-Auftritte mit der Coverband „Plattenspieler“ und der Umgang mit typischen körperlichen Verschleißerscheinungen wie dem Impingement-Syndrom.
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Mitwirkende dieser Episode
Spieldauer: 1:23:14
Tag der Aufnahme: 08.07.26
Diese Folge stammt aus der Staffel 4, es gibt insgesamt 4 Staffeln.
Eine LautFunk Publikationskartell Produktion - Wo Geschichten unüberhörbar übermittelt werden.
Podcast Lizenz:
This work is licensed under a Creative Commons Attribution-NonCommercial-ShareAlike 4.0 International License
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