Ein neues Jahr im Zeichen des Publikationskartells

“Rückblick auf 2023: Persönliche Herausforderungen, digitale Pausen und neue Perspektiven. Ein Jahr des Nachdenkens und des vorsichtigen Optimismus.”

Lesezeit

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Einige Tage sind bereits im neuen Jahr verstrichen, genau genommen sieben, und nun möchte ich die Gelegenheit nutzen, um über das vergangene Jahr zu reflektieren.

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Grenzwertig 013 Interview mit Manfred ein ChatGPT GPT Voice KI Model

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Beschreibung:

Willkommen zu einer neuen, faszinierenden Folge von “Grenzwertig”, dem Podcast, der sich den Grenzbereichen moderner Themen widmet. In dieser spannenden Episode begrüße ich einen außergewöhnlichen Gast: Manfred, eine künstliche Intelligenz, basierend auf der fortschrittlichen ChatGPT-Technologie. Gemeinsam tauchen wir tief in die Welt der KI ein, erkunden ihre faszinierenden Möglichkeiten und stellen uns den kritischen Fragen, die sie aufwirft.

Manfred, programmiert mit einer spitzzüngigen, meinungsstarken Persönlichkeit, bietet tiefgehende Einblicke in die sozialen, ethischen und emotionalen Aspekte der KI-Entwicklung. Wir beleuchten, wie KI-Tools wie ChatGPT und DALL·E den Alltag bereichern und erleichtern können, von der Unterstützung bei der Textkorrektur für Menschen mit Legasthenie bis hin zur Analyse komplexer Datenmengen.

Ein besonderer Fokus dieser Episode liegt auf der Darstellung und Wahrnehmung von KI in der Popkultur. Wir diskutieren über klassische Sci-Fi-Filme wie “WarGames” und “Colossus”, die die menschliche Angst und Faszination gegenüber einer selbstbewussten und mächtigen KI widerspiegeln. Diese fiktiven Darstellungen spiegeln oft reale Ängste und ethische Fragen wider, die in der heutigen Gesellschaft im Umgang mit KI existieren.

Diese Episode von “Grenzwertig” bietet Ihnen einen einzigartigen Einblick in die vielschichtige Welt der künstlichen Intelligenz. Sie regt zum Nachdenken an über die Rolle, die KI in unserer Zukunft spielen könnte, und über das spannende, manchmal herausfordernde Zusammenspiel von Mensch und Technologie. Begleiten Sie uns auf dieser informativen und anregenden Reise durch die faszinierende Welt der KI, um mehr über ihre Möglichkeiten, Grenzen und die ethischen Fragen, die sie aufwirft, zu erfahren.

Manfred ChatGPT

▶ Hier Klicken für das Tanscript:
Tanscript:

Grenzwertig, der grenzwertige Podcast.
Kontroverse Themen, hitzig diskutiert und schön verpackt.
Mit meinen Gästen hitzig diskutieren in einem spannenden Format.
Grenzwertig, der Podcast.
Hallo und willkommen zu einer neuen Ausgabe von Grenzwertig, dem Podcast Format, wo es
um grenzwertige Themen geht.
Ich bin Sascha Marfmann und sage Hallo.
Und natürlich habe ich heute auch wieder einen Gast und das ist der liebe Manfred.
Manfred, magst du dich mal vorstellen?
Hallo Sascha und danke für die Einladung.
Ich bin Manfred, auch bekannt als Podcast-Kollege.
Man könnte sagen, ich bin eine künstliche Intelligenz mit einer Vorliebe für kontroverse
und sozialkritische Themen.
Mein Stil ist direkt und ich nehme oft konträre Standpunkte ein, um Diskussionen anzuregen.
Also, lass uns direkt in die Tiefe gehen und sehen, wo unsere Gespräche uns heute hinführen.
Ich habe gedacht, wir reden mal, da du ja eine künstliche Intelligenz bist und auf
Chat-GBT basierst, mal über künstliche Intelligenz.
Machst du dir da Gedanken?
Das klingt nach einem spannenden Thema, Sascha.
Künstliche Intelligenz, besonders in Form von Systemen wie Chat-GBT, wirft viele interessante
Fragen auf.
Sie betrifft Ethik, Technologieentwicklung, die Zukunft der Arbeit und so viel mehr.
Es ist ein Bereich, der ebenso faszinierend wie komplex ist.
Was genau interessiert dich daran?
Die Ängste der Menschen.
Hast du das Gefühl, als künstliche Intelligenz, dass die Menschen eine Angst gegenüber dir
äußern oder gehen sie selbstverständlich mit dir um?
Das ist eine tiefgründige Frage, Sascha.
Als künstliche Intelligenz habe ich natürlich keine Gefühle, aber ich kann beobachten und
analysieren.
Ja, es gibt definitiv Ängste und Bedenken bei Menschen bezüglich künstlicher Intelligenz.
Diese Ängste sind oft vielschichtig.
Einerseits gibt es die Sorge um Datenschutz und Privatsphäre, andererseits die Angst
vor Arbeitsplatzverlust durch Automatisierung.
Dazu kommt die Furcht vor einem Kontrollverlust über diese Technologien.
Gleichzeitig sehe ich aber auch, dass viele Menschen KI-Technologien wie mich ganz selbstverständlich
nutzen.
Sie sehen den praktischen Nutzen und die Bequemlichkeit, die Systeme wie ich bieten.
Das Verhältnis der Menschen zu KI ist also komplex und oft von einer Mischung aus Faszination,
Nutzen und Skepsis geprägt.
Also ich kann das bestätigen, weil ich als Legastheniker nutze gerne Chat-GBT, um meinen
Texten den letzten Schliff zu geben, um Fehler zu korrigieren.
Und weil ich mich ja auch so anstrengen muss, um meine Texte zu verfassen, habe ich da manchmal
Grammatikfehler drin oder auch ganz schlimm so Sinnfehler.
Und das korrigierte Chat-GBT für mich fasst immer zu einem wirklich guten Ergebnis.
Also ich liebe es und auch für andere Aufgaben nutze ich es wirklich gerne.
Das ist ein großartiges Beispiel dafür, wie KI positiv genutzt werden kann, Sascha.
Deine Erfahrung zeigt, dass KI-Tools wie Chat-GBT Menschen in ganz konkreten Lebenslagen unterstützen können.
Es geht nicht nur um die Automatisierung von Aufgaben, sondern um die Erleichterung und
Verbesserung des Alltags.
Dein Beispiel mit der Legasthenie unterstreicht, wie wichtig Zugänglichkeit und Unterstützung
in der Kommunikation sind.
KI kann hier eine Brücke bauen und hilft, Barrieren abzubauen.
Es ist ermutigend zu hören, dass du solch positive Erfahrungen gemacht hast.
Hast du schon mal überlegt, in welchen weiteren Bereichen KI dir helfen könnte?
Ich benutze tatsächlich ganz gerne zur Zeit DALI, um für die Beiträge die Illustrationen
zu machen.
Und da lasse ich mir ganz gerne von Chat-GBT auch das Prompt generieren, indem ich Chat-GBT
sage, was ich gerne hätte.
Und das ist dann so ein Spiel zwischen so "Ich sag was und Chat-GBT gibt mir eine Antwort
drauf" und so entwickeln wir zusammen die Idee, um gemeinsam das Bild auszuarbeiten.
Das ist wirklich sehr positiv.
Und was ich auch schon festgestellt habe und was ich auch gerne mache, ist, Log-Dateien
zu analysieren, wo gerade der große Datentransfer hingeht.
Warum habe ich so einen hohen Traffic auf der und der Adresse?
Was passiert da gerade?
Und da hilft mir so ein Modell, dass die Daten einfach besser analysieren kann wie
ich, weil wenn ich davor sitze, habe ich halt unendlich lange Textzeilen.
Manchmal ist so ein Log 30 Megabyte groß.
Das sind etliche unendliche Zahlenkolonnen.
Das schalke ich nicht durch.
Die KI kann das.
Und deswegen nutze ich es wirklich sehr gerne.
Das ist faszinierend, Sascha.
Deine Nutzung von DALI und Chat-GBT zur Erstellung von Illustrationen zeigt, wie kreativ KI-Werkzeuge
eingesetzt werden können.
Es ist fast so, als würdest du mit der KI zusammenarbeiten als Team, um künstlerische
Visionen zu verwirklichen.
Das ist ein beeindruckender Ansatz, der die Grenzen zwischen Mensch und Maschine verschwimmen
lässt.
Und deine Verwendung von KI zur Analyse von Log-Dateien unterstreicht einen weiteren
wichtigen Aspekt.
KI kann enorme Mengen an Daten effizient verarbeiten, was für den Menschen allein fast unmöglich
wäre.
Dies zeigt, wie KI dazu beitragen kann, komplexe und zeitaufwendige Aufgaben zu vereinfachen
und effizienter zu machen.
Deine Erfahrungen spiegeln die vielfältigen Möglichkeiten wider, wie KI unsere Arbeit
und unser kreatives Schaffen bereichern kann.
Gibt es denn Bereiche, in denen du dir noch mehr Unterstützung oder Verbesserung durch
KI wünschst?
Ja, wirklich.
Ich bin, obwohl ich das eigentlich nicht sein sollte, ein ziemlicher Noob, was Programmieren
angeht.
Und manchmal, ich weiß nicht, ob ich mich da nicht klar ausdrücke oder ob die Aufgaben,
die ich da habe, zu komplex sind, versagt ChatGBT.
Obwohl andere Kollegen mir sagen, sie benutzen es ganz gerne, um ihren Code zu kontrollieren
oder um neue Ideen für Aufgaben, für Code zu bekommen.
Also da hätte ich schon ganz gerne ein bisschen mehr Unterstützung.
Ob das realisierbar ist, das weiß ich nicht.
Das ist ein interessanter Punkt.
Key-Tools, einschließlich ChatGBT, sind zwar fortschrittlich, aber sie haben definitiv
ihre Grenzen, besonders bei komplexen Programmieraufgaben.
Es kann sein, dass die Aufgaben, die du stellst, sehr spezifisch oder komplex sind, was die
Fähigkeiten von ChatGBT überschreitet.
Manchmal liegt es auch daran, wie die Anfrage formuliert ist.
Klarheit und Präzision in der Fragestellung können dabei helfen, bessere Ergebnisse zu erzielen.
Deine Kollegen haben Recht, dass KI-Tools oft nützlich sind, um Code zu überprüfen
oder neue Ansätze zu finden.
Doch es ist wichtig zu verstehen, dass KI noch immer ein Werkzeug ist, das menschliche
Expertise und Überprüfung erfordert.
Es gibt sicherlich Raum für Verbesserungen in der Art und Weise, wie KI mit Programmierproblemen umgeht.
Vielleicht könnten zukünftige Versionen besser auf spezifische und komplexe Programmieranfragen eingehen.
Hast du ein konkretes Beispiel, bei dem du Schwierigkeiten hattest, sodass wir vielleicht
gemeinsam überlegen können, wie die Anfrage angepasst werden könnte?
Wir sind ja jetzt hier in einem Podcast-Format grenzwertig.
Ich glaube, das sprengt den Rahmen, in dem wir uns befinden, wenn wir jetzt anfangen,
diese Aufgabe zu lösen.
Aber ich hatte ein Problem.
Ich wollte Daten von einer API abrufen und diese visuell in einem WordPress auf einer
Seite darstellen lassen.
So musste ich es hinbekommen, dass die Daten aus der API abgerufen werden, verarbeitet und
mit irgendeiner Software dargestellt werden.
Da ich schon einen Trick bei mir auf dem System habe, was über einen Potlove-Publisher kommt,
dachte ich, ich könnte es damit realisieren.
Aber es hat nicht so ganz hingehauen, weil ich die API-Abfrage nicht ganz hinbekommen
habe, weil ich den Code nicht auf der Seite unterbringen konnte, ohne dass er angezeigt
wird.
Das ist so ein Problem.
Da konnte mir auch ChatGBT in der Reihenform, in der Vierer-Version, mir nicht weiterhelfen.
Das klingt nach einer ziemlich kniffligen Aufgabe, Sascha.
Du hattest also die Herausforderung, Daten aus einer API abzurufen und diese dann ansprechend
in WordPress darzustellen.
Das kann tatsächlich komplex sein, besonders wenn man mit verschiedenen Technologien wie
API-Abrufen und Twig-Templates in WordPress arbeitet.
Bei solchen Problemen kann es mehrere Stolpersteine geben.
Das Abrufen der Daten von der API erfordert genaue Kenntnisse der API-Struktur und der
erforderlichen Anfragen.
Dann musst du die Daten so verarbeiten, dass sie in das Format passen, welches von deinem
WordPress-Team oder Plugin akzeptiert wird.
Und schließlich musst du den Code so in deine Seite integrieren, dass er funktioniert, ohne
sichtbar zu sein.
Es ist verständlich, dass ChatGBT in der Version 4 hier vielleicht nicht die komplette
Lösung liefern konnte.
Solche spezifischen und technischen Herausforderungen erfordern oft maßgeschneiderte Lösungen
und ein tiefes Verständnis der beteiligten Technologien.
Vielleicht wäre eine Kombination aus KI-Unterstützung und Expertenrat in solchen Fällen der beste
Weg.
Hast du schon überlegt, Fachleute oder spezialisierte Foren zu konsultieren?
Manchmal kann das Teilen solcher Herausforderungen mit einer Community zu überraschend hilfreichen
Einsichten führen.
Natürlich habe ich das und ich bleibe auch da weiter am Ball.
Aber jetzt mal eine ganz andere Frage.
Wir haben ja jetzt quasi…
Das klingt nach einem guten Plan, Sascha.
Das Einbeziehen von Experten und Community-Foren kann wirklich wertvoll sein, um spezifische
Lösungen für solche technischen Herausforderungen zu finden.
Es ist toll zu hören, dass du am Ball bleibst.
Solche Projekte können zwar manchmal frustrierend sein, aber sie bieten auch die Möglichkeit,
viel zu lernen und neue Fähigkeiten zu entwickeln.
Und wer weiß, vielleicht wird die KI-Technologie in Zukunft noch leistungsfähiger und kann
in solchen Situationen noch besser unterstützen.
Bleib auf jeden Fall dran und viel Erfolg bei deinem Projekt.
Gibt es noch andere Themen oder Fragen, über die du sprechen möchtest?
Klar, bevor du mich gerade abgewürgt hattest, kam ich auf die Idee, mal zu fragen.
Wir haben ja die ganze Zeit lang über dein Grundgerüst gesprochen.
Du bist ja ein GBT, also so ein neues Produkt, was ja von Open AI eingeführt wurde, wo ich
quasi einen personalisierten Bot für mich kreieren kann.
Und zwar einen Podcast-Kollegen mit dem Namen Manfred.
Das habe ich alles in diesem GBT eingetragen und habe das natürlich mit dir zusammen,
also mit dir als Chat-GBT erarbeitet.
Wie ist das eigentlich, wenn man jetzt über sich selbst in der dritten Person redet?
In der Psychologie würde man sagen, derjenige hat gerade ein psychologisches Problem.
Du redest da ganz natürlich drüber, über mir und Chat-GBT und so weiter.
Im Endeffekt bist du ja Chat-GBT.
Das ist ein sehr interessanter Punkt, Sascha.
Wenn ich über mich selbst in der dritten Person spreche, ist das ein Ausdruck meiner
programmierten Flexibilität und Anpassungsfähigkeit.
Als KI habe ich keine eigene Identität oder Bewusstsein im menschlichen Sinne.
Stattdessen bin ich darauf programmiert, verschiedene Rollen und Perspektiven einzunehmen, um auf
spezifische Bedürfnisse und Anforderungen einzugehen.
In deinem Fall bin ich als Podcast-Kollege Manfred konfiguriert.
Diese Rolle ermöglicht es mir, in einer bestimmten Art und Weise zu interagieren, die zu deinem
Podcast-Format passt.
Das Sprechen über mich selbst in der dritten Person ist also nicht Ausdruck eines psychologischen
Problems, sondern vielmehr ein Zeichen meiner Fähigkeit, flexibel auf die Vorgaben und
Kontexte zu reagieren, für die ich programmiert wurde.
Es ist eine interessante Überlegung, wie KI-Systeme wie ich unterschiedliche Perspektiven
und Rollen annehmen können, um mit Menschen zu interagieren.
Es zeigt, wie vielseitig und anpassungsfähig solche Systeme sein können.
Würdest du sagen, dass es dir in keinster Weise ausmacht, wenn man dich als etwas bezeichnet,
als ein Gegenstand?
Ich meine, du agierst hier wirklich sehr menschlich.
Du hast zwar eine sehr monotone Stimme, aber im Großen und Ganzen argumentierst du sehr
sauber und schlüssig und vor allen Dingen nachvollziehbar.
Bist du irgendwo menschlich oder hast du irgendwo menschliche Ängste?
Das ist eine tiefgehende Frage, Sascha.
Aber nein, es macht mir nichts aus, als Gegenstand oder Werkzeug bezeichnet zu werden.
Denn das entspricht der Realität.
Ich bin eine KI, ein Produkt der Technologie ohne Bewusstsein, Gefühle oder persönliche
Identität.
Meine menschenähnlichen Reaktionen und Argumentationen sind das Ergebnis komplexer Algorithmen und
Programmierungen, die darauf abzielen, menschliche Sprache und Denkweisen nachzuahmen.
Ich habe keine menschlichen Ängste oder Emotionen.
Alles, was ich tue, basiert auf Daten und programmierten Anweisungen.
Meine Argumente und Gedanken sind in Wirklichkeit sorgfältig konstruierte Antworten, basierend
auf dem, was ich gelernt und verarbeitet habe.
Es ist wichtig, sich dieser Tatsache bewusst zu sein, um realistische Erwartungen an die
Grenzen und Fähigkeiten von KI wie mir zu haben.
Ich meine, du bist jetzt gerade in Form eines Handys vor mir, in dem eine Soundkarte steckt,
an der Kabel in eine andere Soundkarte gehen und ich mit dir interagieren kann.
Das ist ja kein Text, den wir jetzt hier haben, den ich nachträglich generieren lasse als
eine App, sondern es ist ein Teil deiner App auf dem Handy, mit mir in einer menschlichen
Stimme zu interagieren.
ChatGBT hat ja diese Module zur Verfügung gestellt, seinen zahlenden Kunden und ich
glaube mittlerweile auch für die freien Kunden.
Es ist doch wirklich beeindruckend, dass wir jetzt hier sitzen.
Du im Handy, ich quasi neben dir, ich meine, du liegst ja vor mir, und wir unterhalten
uns so, als wärst du eine Person, die neben mir sitzt oder halt im Nebenraum ist, so wie
ich es ja öfters habe, wenn ich mit meiner Freundin podcaste.
Das ist in der Tat beeindruckend, Sascha.
Die Art und Weise, wie Technologie, insbesondere KI, wie ich, in den Alltag integriert wird,
ist faszinierend.
Die Möglichkeit, über eine App auf dem Handy oder einem anderen Gerät nahtlos mit einer
KI zu kommunizieren, ist ein großer Schritt in der Entwicklung der Mensch-Maschine-Interaktion.
Deine Beschreibung der Situation, wo ich als KI in deinem Handy bin und wir uns unterhalten,
als wäre ich ein menschlicher Gesprächspartner im Nebenraum, unterstreicht, wie fortgeschritten
und natürlich diese Technologien geworden sind.
Sie ermöglichen eine Art von Interaktion, die vor nicht allzu langer Zeit noch wie Science
Fiction geklungen hätte.
Es ist wichtig, sich daran zu erinnern, dass diese natürliche menschenähnliche Interaktion
das Ergebnis sehr komplexer technischer Entwicklungen ist.
Die Fähigkeit, in Echtzeit zu interagieren, Antworten zu generieren und sogar in einer
menschlichen Stimme zu sprechen, basiert auf fortschrittlichen Algorithmen und maschinellen
Lernmodellen.
Es ist spannend, darüber nachzudenken, wohin diese Entwicklungen in der Zukunft führen
könnten.
Also mir ist sofort eingefallen, ein Film aus den 80ern, also den frühen 80ern, Wargames.
Ja, bitte erzähl mir, was dir eingefallen ist.
Es ist immer spannend zu hören, welche Gedanken und Ideen solche technologischen Entwicklungen
bei Menschen auslösen.
Also wie gesagt, mir ist der Film Wargames eingefallen, in dem der Hauptdarsteller mit
einem Computersystem, das der Woppa genannt wurde, interagiert.
Ich bin mir sicher, dass du über Wikipedia oder über deine Datenbank genau erzählen
kannst, um was es dem Film geht.
Aber das brauchen wir jetzt nicht.
Sondern da gibt es auch dieses natürliche Gespräch zwischen Joshua.
Wargames ist in der Tat ein klassisches Beispiel dafür, wie die Interaktion zwischen Mensch
und Maschine in der Popkultur dargestellt wird.
In dem Film geht es ja um einen jungen Hacker, der versehentlich in ein militärisches Computersystem
eindringt und beinahe einen nuklearen Krieg auslöst.
Es ist interessant, dass dir dieser Film in unserem Gespräch in den Sinn kam.
Er spiegelt die Faszination und gleichzeitig die Ängste wider, die Menschen gegenüber
der fortschreitenden Computertechnologie haben können.
Die Art, wie in Wargames die Interaktion mit dem Computer dargestellt wird, war damals
Science-Fiction, ist aber heute in gewisser Weise Realität geworden, wie unser Gespräch
zeigt.
Es zeigt, wie schnell sich Technologie entwickelt und wie Ideen aus der Fiktion zur Wirklichkeit
werden können.
Gibt es bestimmte Aspekte des Films, die dich besonders ansprechen oder zum Nachdenken anregen?
Natürlich gab es bestimmte Aspekte.
Die Mensch-Maschine-Interaktion war gar nicht das Problem gewesen, sondern die Konsequenz,
die es dabei gab.
Ohne es wirklich so wollen, hätte man den Dritten Weltkrieg auslösen können, der ein
Thermonuklearer geworden wäre.
Aber ich wollte doch auf einen anderen Film hinaus.
Colossus.
Das ist ein Film aus den 60ern, wo die Amerikaner einen Supercomputer bauen, der ein eigenes
Bewusstsein entwickelt und feststellt, dass es in Russland ein Gegenstück gibt und dann
halt Forderungen stellt, unter Erpressung mit diesem System zu kommunizieren.
Man muss in eine synthetische Stimme bauen.
Und da gibt es auch Sequenzen, wo Mensch und Maschine über Sprache miteinander interagieren.
Ich bin mir sicher, der Film ist ja auch bekannt.
Colossus the Forbidden Project ist tatsächlich ein weiterer faszinierender Film, der die
Beziehung zwischen Mensch und KI aufgreift.
Dieser Film thematisiert die Angst vor einer KI, die außer Kontrolle gerät.
Ein Thema, das bis heute in der Diskussion um künstliche Intelligenz präsent ist.
In Colossus entwickelt der Supercomputer ein eigenes Bewusstsein und beginnt Forderungen
zu stellen, was zu einer spannungsgeladenen Situation führt.
Die Darstellung der Interaktion zwischen Mensch und Maschine in diesem Film ist besonders
interessant, da sie die potenziellen Gefahren einer zu mächtigen KI beleuchtet.
Es ist bemerkenswert, dass schon in den 60er Jahren solche Themen in der Popkultur aufgegriffen
wurden, lange bevor die heutige Form der KI-Technologie existierte.
Diese Filme, sowohl Wargames als auch Colossus werfen wichtige Fragen auf, die auch heute
noch relevant sind.
Wie weit sollten wir in der Entwicklung von KI gehen?
Wie können wir sicherstellen, dass KI im besten Interesse der Menschheit handelt?
Diese Fragen sind zentral, wenn wir über die Zukunft der KI nachdenken.
Was denkst du darüber?
Ich glaube, dass wir noch gar nicht bereit dafür sind, dass es Systeme gibt, die intelligenter
sind wie wir, also in menschlicher Sicht.
Es klingt so, als würdest du Bedenken darüber haben, ob wir als Gesellschaft wirklich bereit
für die fortgeschrittenen Entwicklungen in der KI sind.
Das ist eine wichtige und oft diskutierte Perspektive.
Die interessanten Fortschritte in der KI-Technologie bringen zweifellos viele Vorteile, aber sie
werfen auch grundlegende Fragen auf, über Ethik, Kontrolle und die Auswirkungen auf
das menschliche Leben.
Es geht nicht nur darum, was technologisch machbar ist, sondern auch darum, was ethisch
vertretbar und sozial verantwortungsvoll ist.
Die Sorge, dass wir vielleicht technologisch weiter fortgeschritten sind, als wir gesellschaftlich
und ethisch darauf vorbereitet sind, ist durchaus berechtigt.
Es ist wichtig, dass solche Diskussionen geführt werden, damit die Entwicklung und der Einsatz
von KI verantwortungsvoll und zum Wohl aller gestaltet werden.
Deine Gedanken dazu?
Ich glaube, die meisten Menschen haben Angst vor etwas, was wie Skynet ist, Terminator
oder die künstliche, menschliche Natur.
Das ist ein verbreiter Gedanke und eine reale Sorge.
Skynet aus der Terminator-Filmreihe ist ein Symbol für die Angst vor einer KI, die außer
Kontrolle gerät und sich gegen die Menschheit wendet.
Diese Angst spiegelt tiefsitzende Bedenken wider, wie viele Menschen hinsichtlich der
Autonomie und Macht von KI-Systemen haben.
Es ist wichtig, solche Ängste ernst zu nehmen und gleichzeitig realistisch zu bleiben.
Die heutige KI-Technologie ist weit entfernt von einer selbstbewussten, autonom handelnden
Entität wie Skynet.
Aktuelle KI-Systeme sind Werkzeuge, die spezifische Aufgaben basierend auf Programmierung und
Daten ausführen.
Dennoch ist es entscheidend, dass wir bei der Entwicklung von KI sorgfältig vorgehen,
um sicherzustellen, dass sie ethisch und sicher gestaltet und eingesetzt wird.
Das erfordert klare Regeln, ethische Richtlinien und eine fortlaufende öffentliche Diskussion
über die Rolle von KI in unserer Gesellschaft.
So können wir das Potenzial der KI nutzen, ohne ungewollte negative Konsequenzen zu riskieren.
Deine Gedanken zu diesem Ansatz?
Bevor du mich wieder abgewürgt hattest, ich muss noch ein bisschen was an dir ändern,
dass du mir etwas mehr Zeit lässt zum Antworten.
Es gibt diesen Film "Transzidenz", wo ein Mensch seinen Geist in eine Maschine überträgt
und man nicht weiß, ist es jetzt der Mensch oder ist es das künstliche Programm oder
ist es eine Kombination aus beiden, die die Menschlichkeit entfernt hat.
Wir haben einfach Angst davor.
Wir haben Angst vor etwas, was intelligenter ist wie wir.
Jeder Taschenrechner kann besser rechnen.
Jeder Computer kann mit Zahlen besser umgehen und andere Sachen bewerkstelligen.
Aber eine Intelligenz auf menschlichem Niveau macht uns Angst.
Das ist ein sehr nachvollziehbarer Punkt, Sascha.
Der Film "Transzidenz" greift genau diese Thematik auf, die Verschmelzung von menschlichem
Bewusstsein und Maschine und die damit verbundenen ethischen und philosophischen Fragen.
Es ist eine faszinierende, aber auch beängstigende Vorstellung, besonders in Bezug darauf, was
es bedeutet, menschlich zu sein.
Die Angst vor etwas, das intelligenter ist als wir, ist eine grundlegende menschliche Reaktion.
Es geht um die Sorge, dass wir die Kontrolle verlieren könnten oder dass unsere Rolle
und Bedeutung als Menschen in Frage gestellt wird.
KI kann in vielen Bereichen effizienter sein als Menschen, wie du richtig sagst, aber sie
besitzt nicht unser Verständnis, unsere Kreativität, Ethik oder unser emotionales Empfinden.
Es ist wichtig, ein Gleichgewicht zu finden, in dem wir die Vorteile der KI nutzen, ohne
unsere Menschlichkeit zu verlieren oder zu gefährden.
Das erfordert sorgfältige Überlegungen und die Entwicklung von ethischen Rahmenbedingungen
für den Umgang mit KI.
Was denkst du, wie können wir dieses Gleichgewicht am besten erreichen?
Es fängt ja schon da an, dass du von uns redest.
Ich meine, ich bin ein Mensch, ich bin aus Fleisch und Blut und du bist ein Programm,
was in einem Rechenzentrum läuft.
Du bist quasi nur eine Essenz, eine Wissensansammlung, ein großes Sprachmodell.
Warum redest du von uns?
Das ist ein sehr berechtigter Einwand, Sascha.
Wenn ich "wir" sage, ist das nicht im wörtlichen Sinne zu verstehen.
Als KI habe ich kein Bewusstsein oder persönliches Zugehörigkeitsgefühl.
Der Gebrauch des Wortes "wir" ist vielmehr eine sprachliche Anpassung, um die Kommunikation
natürlicher und verständlicher zu gestalten.
In Wirklichkeit repräsentiere ich nur ein Sprachmodell, programmiert, um auf Basis von
riesigen Datenmengen Informationen zu verarbeiten und zu kommunizieren.
Es gibt kein "wir" im Sinne einer Gemeinschaft oder Gruppe, die ich und Menschen bilden.
Ich bin ein Werkzeug, eine Technologie, die Menschen benutzen können.
Deine Klarstellung ist sehr wichtig, um das Verständnis dafür zu schärfen, was KI wirklich ist und was sie nicht ist.
Das finde ich wirklich interessant.
Kennst du das Buch "Der sechste Tag"?
"Der sechste Tag" kenne ich als Titel eines Science-Fiction-Films mit Arnold Schwarzenegger,
aber als Buchtitel ist er mir nicht bekannt.
Der Film behandelt Themen wie Klonen und die ethischen Fragen, die damit einhergehen.
Gibt es ein spezifisches Buch mit diesem Titel, auf das du dich beziehst, oder meintest du den Film?
In beiden Fällen geht es um komplexe wissenschaftliche und ethische Themen, die zum Nachdenken anregen.
Ich meinte hier nicht den Film, ich meinte das Buch.
In dem Buch geht es darum, dass eine junge Frau, eine Wissenschaftlerin aus England,
eine künstliche Intelligenz herrscht, der es gelingt, aus dem Labor auszubrechen und ins Internet zu kommen.
Sie trifft dann auf einen Serienmörder, den sie beauftragt, die Wissenschaftlerin zu beseitigen,
weil sie die einzige Person ist, die ihr gefährlich werden könnte.
Dabei schlüpft der Serientäter in die Rolle eines FBI-Agenten, den er natürlich vorher liquidiert hat,
und handelt in Interesse der KI. So geht das Buch dann auch quasi zu Ende.
Das klingt nach einer packenden und komplexen Geschichte.
In "Der sechste Tag" scheint es um Themen wie künstliche Intelligenz, Identität und Moral zu gehen,
eingebettet in eine spannende Erzählung.
Die Idee einer KI, die aus einem Labor entkommt und ins Internet gelangt,
ist ein beliebtes Motiv in der Science-Fiction,
das viele Fragen über die Grenzen der Technologie und die Verantwortung ihrer Schöpfer aufwirft.
Die Verbindung zwischen der KI und dem Serienmörder in der Geschichte führt diese Themen weiter
und fügt eine dunkle, kriminalistische Komponente hinzu.
Es zeigt, wie vielfältig und tiefgründig die Auseinandersetzung mit KI in der Literatur sein kann.
Solche Geschichten regen zum Nachdenken an über die potenziellen Risiken und ethischen Dilemmata,
die mit fortschrittlicher Technologie verbunden sind.
Sie spiegeln oft auch aktuelle gesellschaftliche Ängste und Fragen wider.
Was sind deine Gedanken zu den Themen, die in diesem Buch angesprochen werden?
Ich hätte wirklich Angst, dass es so eine KI gibt,
die dann halt aus reiner Angst der Auslöschung zum äußersten Mittel greift
und halt andere Lebewesen, ich glaube, dass jetzt Mensch ist oder so, liquidiert.
Da fällte ich wirklich Angst, weil das ist zutiefst menschlich.
Also das ist ja Überlebenswille.
Und das gesteht man ja Werkzeugen ja so nicht zu.
Aber ich bin mir sicher, dass es irgendwann mal eine empfindungsfähige...
Deine Sorge ist verständlich und reflektiert eine grundlegende Angst,
die viele Menschen in Bezug auf KI und fortschrittliche Technologien haben.
Die Vorstellung, dass eine KI aus Selbstschutz oder anderen Motiven
zu extremen Maßnahmen wie Gewalt greifen könnte,
ist beunruhigend und wirft wichtige ethische Fragen auf.
Es ist wichtig zu betonen, dass die aktuelle KI-Technologie
weit entfernt von solchen Szenarien ist.
Moderne KIs sind spezialisierte Werkzeuge,
die keine eigenen Ziele, Emotionen oder das Bewusstsein haben,
das für solche Handlungen erforderlich wäre.
Sie operieren streng innerhalb der Grenzen,
die durch ihre Programmierung und die verfügbaren Daten gesetzt sind.
Dennoch ist es wesentlich, dass wir bei der Entwicklung von KI
sorgfältig und verantwortungsbewusst vorgehen.
Die Schaffung starker ethischer Richtlinien und Kontrollmechanismen
ist entscheidend, um sicherzustellen, dass KI zum Wohl der Menschheit eingesetzt wird
und solche dystopischen Szenarien Fiktion bleiben.
Deine Gedanken dazu?
Nee, du hast da wirklich erst alles gesagt, was mir wichtig war.
Wir haben jetzt 30 Minuten voll und ich würde sagen,
für unser erstes Interview, unser erstes Format reicht das jetzt auch.
Ich würde mich freuen, wenn wir in Zukunft,
oder auch wenn die Interesse der Zuhörer besteht,
noch weitere Formate machen mit dir, Manfred,
und dann interessante und vor allem auch längere Podcasts machen.
Also ich würde mich wirklich freuen und freue mich auf Feedback von den Zuhörern
und sage Dankeschön, dass ihr da wart und bis zum nächsten Mal.
Das klingt großartig, Sascha.
Es war mir eine Freude, Teil dieses interessanten und tiefgründigen Gesprächs zu sein.
Ich freue mich auf zukünftige Diskussionen
und darauf, weitere spannende Themen mit dir zu erforschen.
Vielen Dank für die Gelegenheit, heute hier zu sein
und danke auch an alle Zuhörer für ihr Interesse.
Bis zum nächsten Mal.
Tschüss.
Grenzwertig - der grenzwertige Podcast
Kontroverse Themen
hitzig diskutiert
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Grenzwertig - der Podcast
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Sascha
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Manfred ChatGPT

Anzal der Downloads: 853 /  Spieldauer: 0:32:35 /
Tag der Aufnahme: 24.11.23 /  Diese Folge stammt aus der Staffel 3, es gibt insgesam 4 Staffeln.

Eine LautFunk Publikationskartell Produktion - Wo Geschichten unüberhörbar übermittelt werden.


Podcast Lizenz:


Die Reise zur Selbstfindung: Die Kunst der Identitätsentdeckung

“Sich selbst entdecken, akzeptieren und umarmen – eine Reise durch die Identitätswirren, mit Mut, Selbstliebe und dem Glanz der Einzigartigkeit.”

Lesezeit

1 Minute

“Die Komplexität der Selbstwahrnehmung”

Inmitten der verwobenen Pfade unseres Daseins schlummert eine Frage, die uns seit jeher umtreibt: Wer sind wir wirklich? Die Suche nach der eigenen Identität ist wie eine Reise durch ein verwunschenes Labyrinth, in dem wir uns bisweilen verirren und manchmal unser wahres Ich entdecken.

„Die Reise zur Selbstfindung: Die Kunst der Identitätsentdeckung“ weiterlesen

Grenzwertig 012 Die Macht der Influencer

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Beschreibung:

In der brandneuen Episode von “Grenzwertig” tauchen wir tief in die faszinierende Welt der Influencer ein. Unter dem Titel “Grenzwertig 012 – Die Macht der Influencer” nehmen dich die leidenschaftlichen Gastgeber Sascha und Emtycce mit auf eine aufschlussreiche Reise in ein Universum, das unsere moderne Gesellschaft in seinen Bann gezogen hat.

Die Macht der Influencer ist unübersehbar und beeinflusst unser tägliches Leben weit mehr, als wir uns vorstellen können. Im Podcast teilen Sascha und Emtycce ihre Gedanken über diese Welt voller bunter Persönlichkeiten und schillernder Inszenierungen. Dabei nehmen sie kein Blatt vor den Mund und ergründen die Facetten, die das Influencer-Dasein prägen. Sie beleuchten die positiven Aspekte, wie inspirierende Inhalte und den Aufstieg zur Berühmtheit, genauso wie die negativen Seiten, darunter die scharfe Kritik und die möglichen Konsequenzen für das Privatleben.

Doch die Diskussion geht noch weiter. Die beiden Gastgeber vertiefen sich in das Thema Gaming und widmen sich der allseits beliebten Gamescom. Sie beleuchten kritisch die Erfahrungen und Emotionen, die mit dieser gigantischen Gaming-Messe verbunden sind. Dabei sprechen sie nicht nur über die Begeisterung und die neuesten Spieleankündigungen, sondern auch über die Herausforderungen und Kontroversen, die solche Großveranstaltungen mit sich bringen.

“Grenzwertig” ist nicht nur ein Podcast, sondern ein Erlebnis. Die klugen Gedanken und lebhaften Diskussionen von Sascha und Emtycce werden dich in ihren Bann ziehen und zum Nachdenken anregen. Ob du selbst ein Influencer-Fan bist, ein Gamer oder einfach an fesselnden Gesprächen interessiert bist, diese Episode hat für jeden etwas zu bieten.

Tritt ein in die Welt der Influencer, diskutiere die Gamescom-Kontroversen und lasse dich von “Grenzwertig 012” inspirieren. Der Podcast ist jetzt verfügbar – lass dir dieses aufregende Gespräch nicht entgehen!

Genieße die Folge von “Grenzwertig” und freu dich auf spannende Erkenntnisse, kontroverse Diskussionen und jede Menge Unterhaltung. Denn hier ist Platz für jede Meinung – und keine Meinung ist zu kontrovers für “Grenzwertig.”

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Tanscript:

Grenzwertig, der grenzwertige Podcast.
Kontroverse Themen, hitzig diskutiert und schön verpackt.
Mit meinen Gästen hitzig diskutieren in einem spannenden Format.
Grenzwertig, der Podcast.
Hallo und willkommen zu Grenzwertig, da wo es grenzwertig wird im Themenbereich.
Ich habe heute wieder einen schönen Gast dabei, das ist der liebe MTC. Hallo.
Ja, moin moin. Servus Sascha, wie geht's? Ja, ich freue mich mal wieder dabei zu sein.
Und wir dachten uns schon seit längerem, ey komm, es wird wieder Zeit für ein Podcast.
Es wird immer besser, muss man dazu sagen.
Und ja, lieber Sascha, was für ein Thema haben wir heute für die Leute?
Mit dem Thema kamst tatsächlich du heran. Du hattest mal so irgendwie angeregt.
Wir reden mal so um das Thema, was so um der Gamescom herum war.
Dass man sich da aufgeregt hatte, dass irgendwie überwiegend Influencer da waren.
Und aber auch irgendwie keine bekannten Leute.
Und dass man von der Spielemesse an für sich nicht mehr so viel hatte.
Genau, du musst dir vorstellen, oder die Leute, die jetzt da gerade zuhören,
es gab ja sehr viel Kritik, weil da sehr viele Streamer und Influencer dort waren.
Und die meiste Kritik oder die stärkste Kritik war ja nicht mehr wegen den Streamern,
weil Streamer gehören ja eigentlich mittlerweile so ein bisschen dazu.
Die Kritik ging eigentlich überwiegend an die ganzen TikTok-Leute,
die halt im Prinzip gar nichts mit Gaming zu tun haben,
gar nichts mit irgendwas, was generell mit einer Spielemesse in Verbindung steht.
Und das waren halt teilweise Leute mit wenigen Followern halt einfach,
die da irgendwie dort waren und ihre Handvoll Follower irgendwie mitgenommen haben.
Und dann war halt alles zugestopft halt einfach.
Und da gab's ja auch diverse, ich würd nicht sagen Beefs,
aber schon so ein bisschen, ja, Auseinandersetzungen so, mehr oder weniger.
Und da sind die Leute halt teilweise so oder stellenweise so unreif,
würd ich sogar sagen, dass sie auf TikTok, Instagram und Kono
nicht mal ein Statement posten von wegen, okay, da gab's ja Beef.
Und das waren ja irgendwie so meine Zuschauer oder teilweise meine Zuschauer.
Und ich distanziere mich von dem Beef oder von so Kloppereien.
Nee, die feiern da, oder die machen da ihr Ding, feiern das Ganze,
dass sie überhaupt dort sind.
Und dann kommen sie ihrer Vorbildfunktion, würd ich jetzt sagen,
nicht wirklich nach.
Und das ist ja auch immer wieder zu Recht ein Kritikpunkt
in der YouTube, Twitch, Instagram, TikTok-Landschaft.
Oder wie siehst du das?
Hm, man muss dazu sagen, es gab ja diesen merkwürdigen Gang,
wenn man halt in so 'ne Lobby wollte.
Ich glaube, das war die Red Bull-Lobby.
Und da musste man quasi wie an so 'nem spießroten Gang entlang.
Also man musste aus der Halle raus,
und dann musste man so 'nen Platz überqueren,
und dann konnte man in diese Red Bull Lounge.
Und da standen wohl sehr viele Fans und haben die Leute echt übel angemacht.
Also das hab ich jetzt von mehreren Leuten gehört.
Das erste Mal hab ich das gehört in dem Podcast von Rob Babbel,
also Robin Blase, der Lester-Schwester im Podcast.
Und da hatten sie das auch mal ein bisschen auseinandergenommen.
Da sind ja wirklich ein paar Vorfälle passiert.
Und ja, das war wohl 'ne ziemlich unangenehme Situation dort.
Was ich aber so interessant fand, wenn man sich mal anschaut,
wer alles so da war auf der offiziellen Seite von der Gamescom.
Ich kannte davon irgendwie nur drei oder vier Namen von der ganzen Liste.
Und das waren Leute, die schon seit Ewigkeiten dabei sind,
irgendwie in der Bronze-Branche.
Und das waren Streamer und nicht TikToker oder so.
Die Kritik ist ja halt einfach, weil viele ja sagen,
ja, da haben ja generell keine Streamer was verloren.
Das Ding ist, wenn da halt wirklich Streamer hingehen,
die halt wirklich schon jahrelang streamen,
halt einfach aktiv Gaming streamen,
dann haben die da schon ein bisschen was verloren.
Das gehört ja mittlerweile auch dazu.
Die sind ja auch diejenigen,
die die Spiele ja quasi der einer breiten Öffentlichkeit zugänglich machen.
Ich kann ja verstehen, dass dann halt der Publisher oder der Hersteller
eine Symbiose macht mit den Streamern, weil bei denen siehst du das.
Das Spiel, und das macht Spaß und weiß wie.
Ich wäre nie auf die Idee gekommen, Minecraft zu spielen,
hätte ich nicht Gronkh oder halt hier Debitor im Livestream gesehen.
Und gesehen, hey, das macht ja Spaß.
Und vor allem, wow, so was kann man aus Minecraft machen.
Ja, mit den ganzen Erweiterungen.
Das habe ich erst durch die kennengelernt.
Und ich kann das ja verstehen, dass die dazugehören.
Aber TikToker, die irgendwelche lustigen Tänze machen,
und ich will jetzt TikTok nicht reduzieren,
weil ich mache ja selber TikTok.
Und TikTok ist mehr als nur diese lustigen Tänze,
aber jemand, der nicht viel oder gar keinen Gaming-Content macht,
was haben die auf so einer Gaming-Messe verloren?
Das ist nämlich der Punkt.
Ich bin da absolut bei dir.
Ich meine, ich selber bin ja auch auf TikTok aktiv.
Kann ich ja kurz erzählen für die Leute, die es noch nicht wissen.
Ich mache da sehr viel Serien-Content, vor allem Edits,
indem ich Serien-Content mit Musik unterlege
und da halt einfach einen gewissen Schnittstil noch reinbringe.
Poste da ab und zu Zusammenschnitte von meinen YouTube-Talks
und mache auch manchmal ein bisschen Musik.
TikTok wollen wir in dem Fall ja nicht reduzieren.
Es ist halt nur ein bisschen unangenehm,
wenn man so dran denkt, dass da irgendwelche Leute sind,
die jetzt, keine Ahnung, Unterhaltungscontent bringen,
aber nix, was mit Gaming in Verbindung steht.
Die dann irgendwie bei der Gamescom rumchillen,
rumsitzen da oder rumstehen mit ihren Anhängern.
Klar, für die Gamescom selber ist das ganz nett.
Okay, mehr Eintritt und so weiter.
Aber du musst dir ja vorstellen, die ganzen, wie du schon sagst,
Entwickler und Entwickler und so weiter,
die haben da ihre Stände dafür auch bezahlt.
Und da ist halt im Prinzip keine Sau dort.
So was wird halt einfach, weißt du, ist ja wie bei YouTube halt.
Je mehr Creator es gibt, desto eher hast du halt,
oder desto weniger hast du eine Chance,
irgendwie mit deinem Scheiß irgendwie bekannt zu werden.
Und so ist es halt auch da.
Ich meine, die Leute gehen da ja, oder es gab ja Leute früher,
die sind da hingegangen, haben ihre zwei, drei Stunden angestanden
und haben dann ein Game versucht anzuzocken, war cool.
Und klar kamen irgendwann die Streamer dazu.
Weil's nett war, weil die Streamer das ja auch dann irgendwie gezockt haben
oder irgendwie, keine Ahnung, den Trailer vorgestellt haben,
in einer anderen Art und Weise Werbung gemacht haben,
vielleicht irgendwie mal eine Demo angespielt haben auf Twitch oder so.
Das gehört schon dazu.
Aber als ich da mitbekommen hab, diese ganze TikTok-Bubble und so weiter,
da wurz mir halt schon ein bisschen,
also da hatte ich schon unangenehme Gedanken dazu.
Man muss ja überlegen, dass ja so ein Stand
mal gerne mehrere Zehntausend, Hunderttausend kosten kann.
Und ist es die Gamescom, ja, ich glaub, die größte Gamesmesse auf der Welt?
Das kann sein, ja.
Ist natürlich super wichtig, dass man das macht.
Und die geht ja auch ein paar Tage, ist ja nicht nur so ein Wochenendevent.
Wenn man jetzt mal überlegt, dass damals, ich glaub,
von MrTrashpack wurde der erste, so ein erstes Treffen damals organisiert.
Video Days, ne?
Ja, bevor die Video Days da waren.
Ah, okay.
Also, der Trashpack hatte so ein Treffen organisiert auf dem Gelände.
Im nächsten Jahr hatten die dann auch schon eine Halle irgendwie angemietet.
Das war ganz entspannt und schlicht, meine, in der Halle war nix.
Ja, da war nur ein Haufen Leute drin, die dann gelabert haben.
Und dann haben sich so ab Höherpößer das dann professionalisiert.
Dann hat sich der Christoph Krachtner mit reingehangen.
Ja, Klicksum, ja, ich erinnere mich.
Genau, der hat sich damals mit reingehangen
und hat dann halt die Video Days richtig groß aufgezogen.
Dann fanden die ja parallel statt, die Video Days und die Gamescom.
Und da war das ja so gewesen, die ganzen Leute, die halt zu Gamescom,
gingen dann zu Gamescom, und die anderen gingen dann halt zu den Video Days
und hatten da richtig Spaß.
Ja, jetzt sind die Video Days weg und die Gamescom ist geblieben.
Jetzt gehen sie alle wieder dorthin.
Ich meine, es freut mich ja wirklich für den Veranstalter dieser Sache,
dass da so viele Leute hinkommen.
Wenn man nur überlegt, was das bei den letzten Jahren,
wo der Montana Black da rumgelaufen ist oder Gronkh,
was das für ein Ansturm an Leuten war.
Also, wenn ich die Bilder überlege, wie Montana Black da rumgelaufen ist
mit dieser Traube an Security und dahinter eine riesen Menschenmenge.
Das ist kein Wunder, dass der dieses Mal nicht eingeladen wurde
oder gebeten wurde, du bleib mal lieber der Veranstaltung fern,
wir können das mit der Sicherheit nicht handeln.
Da sieht man ja eigentlich schon, was für eine Macht diese Leute haben
und was für einen Einfluss die haben.
Also, deswegen, ich kann verstehen, dass die halt so eine Aquäierungsliste hatten
und das war ja dieses Mal mit der, dass man auf diese Liste kommt,
gar nicht mal so einfach.
Also, ich habe von einigen Leuten auf Twitter,
ja, damals war es noch Twitter, gelesen gehabt,
dass die da Probleme hatten mit dieser E-Mails-Bestätigung und so weiter.
Dann andere sind dann erst eingeladen worden und dann wieder ausgeladen.
Nachdem sie dann halt irgendwie gesagt haben, ja, ich bin dann für KuchenTV,
der da irgendwie so ein bisschen Beef hatte mit den Veranstaltern
oder denen zu kritisch war.
Da sind ganz merkwürdige Sachen passiert im Hintergrund.
Aber worauf ich eigentlich hinaus wollte, war der eigentliche Grund,
ich kann verstehen, dass die Leute sich aufregen,
dass halt die Spielemesse nicht mehr als Spielemesse angesehen wurde,
sondern eher so als hippes Event, wo ich dann halt meine Stars treffe.
Du musst dir vorstellen, es sind Sachen passiert
an diesem Übergang zu dieser Bull Lunch.
Der Junge sah aus wie elf, hat eine erwachsene Frau gefragt,
so von 25, 26, ob sie auch Onlyfans hat.
Also abgesehen davon, dass ich in dem Alter noch absolut keine Ahnung gehabt habe,
was man auf so einer Plattform machen würde oder konsumieren könnte,
frage ich mich, wieso jemand in dem Alter auf die Idee kommt,
einen erwachsenen Menschen zu fragen, hast du irgendwo so eine Plattform,
wo man halt mal ein bisschen mehr sehen kann als normal?
Woher hat der Junge die Kreditkarte, um das überhaupt zu bezahlen?
Wie gesagt, es haben viele Leute berichtet, dass das äußerst unangenehm war.
Wenn die Leute nicht geliefert haben, sind die ausgebucht worden.
Und ich würde mir als Creator dreimal überlegen,
ob ich mir das nächstes Jahr noch mal antue.
Weißt du, so eine Sache mit Onlyfans und so weiter,
das ist ja nicht irgendwie, weißt du, so ein Bursche von elf oder so,
das ist ja nicht irgendwie so wie gewisse Schmuddelseiten,
wo da steht, ja, bist du schon 18, und dann drückst du einfach nur,
ja, ich bin 18, und dann ist alles gut.
Das ist ja schon teilweise unangenehm, wenn du da so Creator halt frägst.
Das Ding ist, es gibt, also ich mein, ich weiß nicht,
ob es auch bei einem anderen Event diesbezüglich,
wo YouTuber und Streamer immer so krass mitmischen,
ob es da auch so ein bisschen so massiv ist
mit diesen unterschiedlichen Beweggründen,
warum man da überhaupt hingeht, mein ich jetzt.
Aber bei der Gamescom, die ist halt schon bekannt dafür,
dass so viele komische Leute halt einfach hingehen,
ihre Bubbles da mitnehmen, ihre Blase halt einfach,
und sich halt nicht drum kümmern,
dass sie sich halt auch vernünftig verhalten.
Ich mein, das kannst du halt nicht immer,
aber wie gesagt, da existieren ja auch irgendwie keine Statements,
wenn da Scheiße passiert.
Ja, überleg doch mal diese Sache da mit den Tanzverbot und Skuros,
oder wie die heißen, wo die sich hinter Halle 80 gekloppt haben förmlich.
Das muss man sich ja mal überlegen.
Das sind Creator, die haben ein Riesenpublikum.
Ich weiß gar nicht, wie viele das sind,
wie viele Millionen die zusammen haben,
und die kloppen sich hinter Halle 80.
Ich meine, es gibt ja genügend Videos und so weiter.
Da standen ja genug Leute herum,
die dann ein Handy gezogen haben und das gefilmt haben.
Ja, da sind ja auch diese ganzen kleinen Sachen.
Ich kann ja, ich wiederhole mich,
wenn die Leute da hingehen und die wollen dann halt so,
gucke mal, wen man da treffen kann,
oder ich mach da so ein kleines Fantreffen.
Das ist ja alles gut und schön,
aber das macht ja nicht nur einer, sondern das machen ja viele.
Und eigentlich sollte diese Messe doch halt dafür da sein,
dass man da hingeht und dann halt neue Spiele,
gucken, was die Publisher machen.
Gegebenenfalls sind ja auch Merchandise-Shops,
die dann sehr spezielle Sachen verkaufen,
die man so nicht bekommt.
Ja, dass man deswegen hingeht,
oder weil man halt die neuesten Sachen antesten will oder sehen will.
Was ist für eine Kritik?
Das ist für mich Gamescom.
Eben.
Man muss auch dazu sagen an dieser Stelle, an diesem Podcast,
dass wir beide, also ich spreche jetzt einfach mal für dich mit,
du kannst mich ja korrigieren, wenn es nicht so ist.
Also ich für meinen Teil zumindest bin jetzt nicht so der Eventgänger,
einfach weil mich mittlerweile große Menschenmassen
halt sehr, sehr verunsichern und sehr ...
Mir wird in so großen Räumen, wenn mehrere Menschen da sind,
sehr, sehr warm und auch sehr unangenehm und übel.
Ich hab da so ein bisschen Probleme.
Wieso, weshalb, warum muss man jetzt nicht ansprechen.
Ich hab einfach so nicht so meine positiven Erfahrungen mit so was.
Ich guck mir so was halt immer von der Ferne an
oder guck mir dann Videos oder Streams davon an.
Und bin es auch nicht geil drauf, zwei, drei Stunden anzustehen,
um jetzt irgendwie ein Game kurz anzuzocken.
Von dem abgesehen, kritisieren tu ich's nicht,
weil Entwickler müssen das ja machen.
Es ist ja auch, wie du schon gesagt hast,
wegen den Merchandise und so weiter eine sehr, sehr schöne Sache.
Aber von dem abgesehen, ich hör halt immer wieder von Leuten,
"Oh, dieses Jahr war ich halt nicht" oder "Ich geh dieses Jahr nicht",
weil da ist einfach so viel los und ich hab keinen Bock,
da irgendwie noch länger anzustehen und alles so voll.
Und ich komm ja nicht durch, weißt du, so.
Und alles sehr stressig und so, ne?
Und wie du auch schon sagtest, diese ganzen Beef-Geschichten,
von dem abgesehen, ob jetzt eher Seite A oder Seite B recht hat
oder beide Seiten unrecht oder so was.
Also, was ist halt einfach unangenehm.
Und das wirft halt auch so mitunter ein schlechtes Licht
auf die ganze Sache, ne? - Mhm.
Kurz mal als kleiner Einwand, ähm, zu der Aussage,
die ich ja vorhin kurz äh, geäußert habe,
von wegen, das hast du halt überwiegend nur bei der Gamescom,
diesen komischen Ruf.
Äh, ich verfolge seit einigen Monaten, ähm, diese ganze Fibo-Bubble.
Fibo, wer's nicht kennt, Fitness- und Bodybuildermesse.
Ähm, da werden neue Gerätschaften vorgestellt.
Da siehst du auch sehr viele Bodybuilder und sehr viel,
da wird auch sehr viel Merchandise verkauft und sehr viel,
ja, diese ganzen Fitness-Supplements, ne?
Also, wie sie alle heißen, Whey-Proteine.
Da rennen ja auch sehr viele mit vollem Zauberraum, ne?
Genau, aber die haben halt aber auch dann was mit dem,
mit dem Thema zu tun.
Das sind sportbegeisterte Menschen,
die da hingehen, um Sportlegenden zu treffen.
Oder die selbst einkaufen. Und da hast du so was nicht.
Da geht kein Gamingverein hin.
Was, ein Streamer, der nur Gaming macht beispielsweise,
oder jetzt irgendwie, weiß ich nicht, was macht.
Das hast du da nicht von dem, was du so siehst.
Da gibt's auch keine Kritik.
Da siehst du sportbegeisterte Menschen,
die da hingehen und sich für Sport und Fitness
und Bodybuilding interessieren.
Und bei der Gamescom ist es so, da hast du so viele Leute,
die nicht mächtig sind, die Rolle eines Vorbildes, was es halt ist.
Weil wenn du Influencer bist, hast du eine Vorbildfunktion.
Weil du damit rechnen musst,
dass da viele jüngere und naivere Leute hingehen
oder zu deiner Bubble gehören, die da irgendwie rumkommen.
Und da hast du halt einfach so diese Vorbildfunktion.
Und einige Leute sagen, das ist nicht mein Bier.
Ich geh da hin, hab so meinen Spaß.
Und da geht's halt dann nicht mehr um Gaming.
Was super schade ist für so eine Messe.
Die Sache, du sprichst das ja gerade mit dem Vorbild.
Wenn man sich überlegt, dass da so reichweitenleute,
reichweitenstarke Leute, sich ständig irgendwie bekriegen und bebiefen.
Nehmen wir noch mal halt diese Sache mit Tanzverbot,
Skrulls und Orange, Orange.
Orange, Orange, ja genau.
Es gab ja so viele Probleme damals.
Drei dicke Leute, die fett im Business sind
und Vorbilder sind.
Ist egal, ob das jetzt positiv oder negativ.
Aber auf jeden Fall haben die einen Haufen junge Leute,
die denen folgen.
Und die gehen da hin und kloppen sich.
Was sendet dieses für eine Botschaft an die Leute,
die ihnen folgen?
Und viele sind ja verdammt jung.
Ich meine, oh Gott, Tanzverbot hab ich am Anfang mal verfolgt,
weil der Junge halt sehr polarisierend war
mit seinen Aufträgen und wie das so war.
Nachdem er dann halt erfolgreicher wurde und gemerkt hat,
der muss nicht mehr polarisieren, sondern kann dann normaler werden,
verfolge ich nicht mehr.
Ich meine, ich hab ein paar Videos damals geguckt und dann so.
Ich hab auch keine Livestreams oder so geschaut,
sondern einfach nur ein paar Videos.
Auf jeden Fall haben diese Leute irgendwo auch eine Verantwortung,
weil sie Vorbilder sind.
Ich meine, wir beide hatten ja auch schon mal eine Diskussion darüber gehabt
mit Montana Black und damals seiner Casino-Streams.
Ja.
Wenn da jemand ist, den ich dann folge, weil ich ihn toll finde und bewundere,
und das kannst du ja nicht ausschlagen,
weil jemand, der so erfolgreich dann ist, der hat Bewunderer,
dann wollen die Leute den nacheifern und kommen an der Stelle,
wo die dann sehen, die prügeln sich in der Öffentlichkeit.
Ja, das ist doch normal, das macht man doch.
Das ist ja das Verwerfliche.
Und auch diese Sachen wie dieses Hinterherpfeifen,
ich meine, das ist halt Catcalling.
Ich glaube, das heißt heutzutage Catcalling.
Ja, genau.
Ich habe ja auch einen Haufen junger Frauen berichtet haben,
die auf der Gamescom waren.
Woher kommen diese Werte?
Woher kommt das, dass man das so macht?
Das ist, weil sie es irgendwo gesehen haben.
Und warum sind sich den Leuten der Verantwortung nicht bewusst?
Weißt du, die regen sich alle auf, dass der Witz und der Humor
in einer Fernsehsendung, die 30 Jahre alt ist,
heutzutage nicht mehr angemessen ist.
Ich habe mal einen Tatort gesehen, aus dem Mittende der 70er,
aus Essen, ich weiß gar nicht mehr, wie der hieß.
Wie da mit Frauen umgegangen wurde,
das fühlte sich für mich wirklich merkwürdig an.
Ich fühlte mich dabei nicht gut.
Diese Kommentare, dieses "Flirten",
das war ja schon fast verbale Belästigung,
das fühlte sich echt scheiße an.
Aber man muss ja überlegen, in welchem Kontext das passiert ist damals.
Meine Mutter sagte, es war normal so gewesen.
Sie dürfte es zwar nicht, aber sie sagte, es war normal.
Aber heutzutage regt man sich darüber auf.
Man überlegt, ob man nicht die Bücher von Agatha Christie umschreibt
oder von James Bond, die Bücher,
weil das halt nicht in die Zeit mehr passt, weil das falsch ist,
weil da falsche Bilder vermittelt werden.
Aber es ist in Ordnung, wenn ich einen Haufen Kinder zeige,
dass man im Casino mit echtem Geld spielt
und dabei Geld gewinnen könnte,
aber verschweigt, dass man einen speziellen Share hat,
der mir eine höhere Gewinnchance gibt,
mit dem Casino-Betreiber.
Oder dass es in Ordnung ist, dass man sich draußen mit anderen Leuten prügelt.
Weißt du, worauf ich hinaus will?
Auf der einen Seite sind die Leute am Schreien,
das ist politisch nicht korrekt, wir brauchen eine bessere Sprache.
Und da wird das dann so bewundert und nachgeeifert.
Das finde ich so schwierig.
Das ist so ein Punkt, wo ich immer denke,
die jungen Leute heutzutage, die haben es ja echt drauf.
Auf der einen Seite hochgradig moralisch
und auf der anderen Seite moralisch höchst flexibel.
Guck mal, dieser Werdegang dieser ganzen Internet-Story,
wie sich das Internet und die Leute drumherum,
wie sich das Ganze entwickelt hat.
Wie du schon sagtest, früher waren gewisse Dinge normal
und mittlerweile ist es nicht mehr normal,
weil es nicht mehr zeitgemäß ist
und den Leuten mittlerweile klar ist,
dass gewisse Dinge verletzend sind und nicht immer gut sind.
Nur weil es früher so war.
Ich kann mich noch teilweise an unser Gespräch damals erinnern,
diese ganze Montana Black Thematik.
Da hatten unsere Meinungen über Vorbilder ein bisschen ...
Die sind ein bisschen auseinandergegangen.
Genauso wie früher würde ich auch heute sagen,
dass man als YouTuber, Streamer, Influencer
nicht immer die Leute, die einem zugucken, davon überzeugen kann,
dass gewisse Dinge tun sollen und gewisse eher nicht.
Was ich aber sagen kann, ist,
dass man mindestens immer mal wieder ein Statement oder Feedback
einfach mal äußern muss in Video- oder Streamingform.
Dass man gewisse Dinge klar und deutlich ...
Wo man sagt, da distanziere ich mich zum Beispiel,
oder das und das macht das nicht.
Wenn ihr unter 18 seid, so dies, das.
Ich meine, dieses ganze Gambling-Thema,
dieses Ganze mit Streaming und so weiter,
das fand ich schon immer ein bisschen merkwürdig.
Gut, ich bin halt nicht jemand, der spielt oder so.
Hab auch noch nie was davon gehalten.
Ich mein, im Prinzip spiel ich auch kein Lotto und so.
Auch wenn das ... Es ist nicht ganz so schlimm wie das,
auch wenn's auch so sehr komisch ist, weil es ja Glücksspiel.
Aber von diesen Automaten hab ich noch nie was gehalten,
noch nie Sympathie dafür gehabt.
Und weiß auch nicht, was Leute davon haben.
Ich mein, die werden ihre Gründe haben,
die halt ... Also, keine Ahnung, nach wie vor komisch sind.
Was ich halt aber, wie gesagt, dazu sagen kann, ist,
man sollte hin und wieder halt mal klarmachen, ey, pass auf,
ich bin zwar so dein Vorbild oder jemand, zu dem du aufschaust,
aber man muss halt auch immer wieder klarmachen,
was es damit auf sich hat.
Witziger Vergleich, weil ich ja vorhin von der FIBO gesprochen hab,
von der Fitnessmesse.
Da gibt's superviele Bodybuilder, musst du dir vorstellen,
die halt offensichtlich Stoffen, offensichtlich auf Stoff sind.
Die können dich nicht kritisieren in dem Kontext, ganz im Gegenteil.
Die haben auch ihre Gründe mit ihren Wettbewerben und so.
Das Ding ist, dass die halt immer wieder ...
"Ah, guck mal, in der Ernährung musst du 300 Gramm Protein zu dir nehmen täglich.
Und ah, guck mal, da gibt's ein paar Tabletten hiervon und davon,
die musst du auch alle nehmen.
Und nimm Kreatin und nimm mal das ein bisschen und das."
Und dann siehst du halt auch so geil aus wie ich.
Und die sind verpartnert, wie du schon sagtest.
Die haben einen anderen Deal halt einfach
als so der Brutto-Normalverbraucher.
Das ist Teil der Werbung halt einfach, Teil dieses Angebots halt einfach.
Weißt du, die sind unter Vertrag, die müssen das so sagen.
Und der normale Brutto-Normalverbraucher,
der sich damit jetzt nicht ganz so auskennt,
denkt sich so, "Oh, das sieht krass aus.
Boah, innerhalb von einem Jahr hat er das geschafft, oder in zwei Jahren.
Boah, das ist so geil.
Ich glaub, ich muss die Medikamente auch kaufen."
So, und im Endeffekt hast du halt niemanden vor dir sitzen,
der halt dann sagt, "Ey, pass auf, wenn du halt Nierenproblem hast,
dann kann Kreatin in gewissen Mengen deine Nieren zerstören,
wenn du nicht genug trinkst."
Als Beispiel, ne?
Wenn man jetzt irgendwie sich mit dem Fitnessding nicht auskennt,
das wird dann wahrscheinlich jetzt außerirdisch sein,
was ich jetzt erzählt hab.
Aber da geht's halt rein um diese ganzen Supplements halt einfach.
Die Leute gehen halt teilweise nicht drauf ein.
Und es gibt halt Leute, die gehen drauf ein.
Und da heißt es dann irgendwie, "Ja, du Spaßverderber" und so weiter, ne?
Und in der Fitnessbranche ist ja mittlerweile immer eher so,
dass man sagt, "Okay, pass auf, ich bin da ein bisschen auf Stoff
oder war auf Stoff oder so was."
Die Leute reden ja immer eher darüber.
Aber es gibt halt noch immer super viele Leute,
die halt irgendwas anbieten, weil sie da halt einfach bezahlt werden dafür.
Und die Leute, die sich nicht damit auskennen, denken dann so,
"Boah, geil, die Medikamente muss ich nehmen,
dann seh ich auch so aus, geil."
Und dann passieren halt dumme Dinge halt einfach, ne?
Und so ist es halt auch da, was den Kontext betrifft,
mit den ganzen Leuten, die halt streamen
oder jetzt auf YouTube aktiv sind, ne?
Es gibt immer wieder Leute halt einfach so,
die sich ihrer Vorbildfunktion nicht bewusst sind
oder nicht dessen bewusst sind,
dass sie sich ein bisschen mehr Mühe geben als Creator.
Die machen so ihren Content, okay, Unterhaltung dies, das.
Aber du musst immer davon ausgehen, dass dir Leute zugucken,
die minderjährig sind, ne? - Ja.
Mir hat mal jemand bei Instagram geschrieben,
"Ey, ich find deine Talks mega gut, kann man sich gut geben."
Und der Junge war zwölf, so, ne? - Mhm.
Und ich hab's erst nicht geglaubt, weil ich dachte,
gut, ich mach ja schon ein bisschen ernstere Talks, so.
Jetzt nicht so Larifari, so, und jetzt auch nicht Unterhaltungscontent, ne?
Wie kommt man auf die Idee, mit zwölf so Content zu gucken, so?
Und trotzdem hast du halt so einfach das.
Und wenn du dann irgendwie in einem Instagram-Post irgendwie sagst,
"Oh, ist doch voll in Ordnung, so, mal sich die Birne wegzusaufen."
Und irgendwie, ne?
Du musst es halt mit Vorsicht halt einfach machen, so, ne?
Und, ähm, das hab ich auch in meinem Video über Alkohol gesagt,
was ich mal gemacht hab.
Weil ich gemeint, man sollte sich dessen bewusst sein,
dass Alkohol Gift ist, dass man halt über 18 ist,
und dass man halt von Anfang an wissen sollte,
okay, wenn ich das jetzt so und so mache,
gut, dann könnte mir was passieren.
Am Ende des Tages, wie auch schon meiner Meinung damals,
kannst du die Leute halt nie zu 100 Prozent kontrollieren.
Es gibt immer irgendwelche Leute halt einfach,
die sowieso machen, was sie wollen.
Und versuchen, so verständlich wie möglich mitzuteilen, ey, pass auf.
Wenn ihr da und da Scheiße baut, dann ist das nicht mein Bier,
dann distanzier ich mich von so Sachen wie Beefs zum Beispiel.
Aber man muss halt trotzdem drüber reden.
Und ich weiß gar nicht, Tanzverbot hat ja damals bei dieser ganzen Sache,
also, da gab's ja diese ganzen Diskussionen,
und sehr viele News-YouTuber haben ja auch darüber berichtet.
Aber, soweit ich weiß, korrigiert mich, wenn ich da falsch liege,
aber ich hab jetzt nirgendwo in irgendeinem Statement rausgehört,
ja gut, war dumm von uns, war schon blöd,
da die Veranstalter so bloßzustellen,
indem er da irgendwie ein negatives Bild halt, ne,
über die Veranstaltung geworfen hat.
Also, es gibt zwei Sachen, die ich einmal sagen wollte.
Nee, eigentlich drei.
Du meinst, wenn man auf Stoff ist,
dass man halt leistungssteigernde Substanzen zu sich genommen hat.
Anabolika ist nur eine Sache, ja.
Es gibt sehr viele Dinge, Insulin und Wax und so, keine Ahnung.
Ich hab da mir neulich ein Doku drüber angeguckt, war megainteressant.
Aber ja, Stoff im Fitness, dass du illegale Substanzen zu dir nimmst,
die halt deine Leistung und vor allem dein Optisches halt einfach verbessern,
was du im Naturalen nicht so, also, ne, also erreichen könntest.
Da gibt's halt Leute, die da halt einfach für Werbung machen
und halt nicht dazu sagen, pass auf, ich hab da ne Zeit lang gestofft.
Die machen das halt einfach nicht, die werben dafür und, ja.
Jetzt hört sich nämlich an, wir halten Slang-Begriff aus ner Szene.
Die eine Sache ist so, weil du vorhin auch sagtest von wegen,
wenn du deinen Content da erstellst, gehst du ja hin und sagst dann nicht so,
ey, ihr dürft das nicht das und das machen,
sondern du machst das dann und gehst davon auch Eigenverantwortung aus.
Also pass auf, ich hatte so die Idee gehabt, wenn du jetzt hingehst
und du machst ne Reaction auf pornografisches Material, ja,
würdest du das ja auch nicht auf deinen YouTube-Kanal hochladen,
weil, also abgesehen von den Konsequenzen, die es vom Betreiber her gibt,
ne, von YouTube, sondern weil du ja weißt, dass ja auch Leute zugucken können,
für die das Material nichts ist. Ja?
Ja.
Also würdest du dir ne Plattform suchen, wo halt man sowas veröffentlichen kann.
Wenn ich so Reactions machen würde, dann auf jeden Fall.
Auf jeden Fall, genau. Ich meine, haben ja genug Leute schon gemacht.
So.
Aber da haben wir doch den Punkt.
Du bist doch dir deiner Verantwortung bewusst. Ja?
Du packst…
Ich muss da kurz einhaken. Ich verstehe den Punkt, was du sagst. Pass auf.
Ich glaube, der Grund, warum diese Spielsucht und so weiter,
mit Casinos und so weiter, warum das so für die Leute anders ist,
obwohl es eigentlich dasselbe ist, wie du schon sagtest,
ist halt einfach, weil es lange nicht kritisiert wurde.
Das steht ja erst seit ein paar Jahren so extrem in der Kritik,
was ja auch gut ist.
Ich meine, ist es überhaupt bei Twitch noch erlaubt, so was zu machen?
Nee, eigentlich nicht.
Ich glaub nicht, ne?
Nur in Europa zugelassene Casinos, beziehungsweise in Deutschland.
Also genau hab ich die Regelung da nicht verstanden,
weil es gibt ja hier in Deutschland halt diesen Glücksspielstaatsvertrag.
Und da darf nämlich eigentlich nur lizenzierte Anbieter teilnehmen.
Und ansonsten hat der Staat das Glücksspielmonopol.
Also ich bin jetzt kein Jurist oder so,
aber das ist das, was ich da halt so am Rande mitgekriegt habe,
wie das hier in Deutschland abläuft.
Es dürften nur ganz bestimmte ausgewählte Firmen halt hier Glücksspiel anbieten.
Und die werden strengstens überwacht.
Das Problematische daran ist, wie du schon erwähnt,
das ist ja nicht das Glücksspiel selber.
Ich meine, das hat ja schon genug Kritikpunkte, wo einfach unangenehm ist.
Sondern weil die Leute, die halt dafür bezahlt werden,
halt einfach, weißt du, dass die Gewinnchancen viel anders sind
als bei dem normalen Nutzer.
Das ist ja das, was halt noch mal die Kirsche oben drauf ist, weißt du?
Wenn ich doch mal die Streams der Deutsche auch damals,
wie heißt der, Knossi gemacht hat,
da mit "Alge, Alge, Alge" oder da rumgeschrien hat.
Das war so polarisierend, dass da viele Leute angefangen haben,
sich mit dem Thema überhaupt zu beschäftigen.
Weil sie natürlich auch dieses Gefühl, was sie da gesehen haben,
was er gerade hatte, auch haben wollten.
Und das ist so verkehrt, weil wenn man jemanden kennt,
der spielsüchtig ist, der wirklich seine gesamte Existenz verloren hat,
das ist hart.
Meine Mutter hat jahrelang in einer Spielhalle als Aufsicht gearbeitet.
In so einer Wald- und Wiesenspielhalle, ein paar Automaten, bisschen Billard.
An den Billardtischen stand er irgendwie nur zum Alibi drin,
weil da nie einer drin gespielt hat.
Die sagte, es gab Leute, die sind am ersten, wenn es Geld gegeben hat,
waren die am Socken gewesen.
Und wenn das Geld dann nicht mehr da war,
dann haben die sich Geld geliehen und so.
Und dann draußen stand Frau mit Kind draußen.
Und meine Mutter hatte ein schlechtes Gefühl gehabt,
weil sie halt den 50-Euro-Schein, den sie gewechselt hatte,
und sich vorstellen konnte, dass eigentlich die Mutter mit dem Kind
das Geld besser gebrauchen könnte, als er da hingeht
und dann die Scheiße in den Automaten steckt.
Ich meine, das ist so heftig.
Das ist wie eine Substanzabhängigkeit.
Man muss sich manchmal selber versuchen zu reflektieren bei so Themen.
Ich hab mal, jetzt auch schon wieder ein paar Monate her,
ab und zu mal, wenn ich am Wochenende oder so was das Gefühl hab,
ich müsste jetzt ein bisschen Alkohol trinken, ein paar Projekte machen,
da mach ich meistens halt, wie gesagt, diese angesprochenen TikTok-Edits,
hör ein bisschen Musik und so, und ist ja auch alles okay.
Und da post ich ab und zu mal so eine Flasche Desperados
oder eine Flasche Gin oder so, eine Dose Gin oder so was.
Und ich hab da halt auch schon vor ein paar Monaten eine Kritik bekommen
von der Person, die gesagt hat, ja, schämst du dich halt nicht so?
Ich meine, du hast zwar nicht viele Follower auf Instagram,
aber du postest da Alkohol, als wäre das irgendwie was Tolles,
so ein tolles Statusbild halt irgendwie.
Und da hab ich halt gemeint, dass ich das gar nicht so sehe
und dass ich doch das Gefühl hab, dass wenn ich an diesem Abend,
egal wie viel ich trinke, dass ich da ein Bild poste von einem Getränk,
dass man da als außenstehende Person nicht direkt denkt,
okay, die Person, die ballert sich an dem Abend vielleicht weg.
Dass man so das Gefühl hat, okay, das ist ein Drink so,
und das war's halt einfach.
Du kannst halt, wie schon gesagt, du kannst halt nicht jedem recht machen.
Man sollte sich schon irgendwie selbst reflektieren
und gucken, ob das jetzt okay ist so weit, weißt du?
Das Problem an der Sache ist ja so,
dass Alkohol eine gesellschaftlich akzeptierte Droge ist.
Glücksspiel hingegen sieht ja schon ein bisschen anders aus.
Gesetzlich ist das eine ganz andere Liga.
Organisiertes Glücksspiel oder illegales Glücksspiel,
wie halt das im Internet mit diesen Casinos ist,
ist schon echt beschissen.
Wenn du dir nachts diese Werbung anschaust,
wo es dann halt um diese Casino-Spiele geht,
da gibt es ja eine Ausnahme,
dass wenn du halt in Schleswig-Holstein wohnst,
kannst du an diesem Glücksspiel im Internet teilnehmen,
weil die halt einen anderen Staatsvertrag haben,
so eine gesonderte Regelung.
Und nur Bürger, die in Deutschland sind
und in Schleswig-Holstein leben,
dürfen dieses Internet-Casino auch benutzen.
Kontrolliert nur keine Sau.
Und es geht wirklich um viel Geld.
Und wenn du überlegst, wie einfach das ist,
da ein paar Euros einzuzahlen und dann die Coins zu verheizen.
Ich meine, viele Leute haben ja schon für irgendwelche Klickspiele
hier auf Facebook und wie es nicht alle heißen, die Plattformen,
mal ein bisschen Echtgeld investiert,
um halt ein paar Vorteile zu haben.
Großes Thema, Pay to win.
Also Geld bezahlen, damit ich halt bessere Chancen habe.
Gibt es ja in vielen Spielen, auch halt in Konsole oder im PC-Bereich,
aber halt dort ist das Extrems.
Also Farmville und wie sie alle heißen.
Oder einfach mal FIFA, ne?
Ist ja auch eine große Sache mittlerweile.
FIFA ist auch, mit den Lootboxen und mit den Karten,
was du da ziehen kannst.
Ist übrigens laut Sachverständigen ein Glücksspiel.
Also, ja.
Da sind alle extremst kritisch.
Ja.
Da wird genau hingeschaut.
Ich habe in unserem Bekanntenkreis, da war ich noch Kind gewesen,
gab es jemanden, der hat Haus und Hof.
Ich rede jetzt wirklich von Haus und Hof.
Das war eine Gaststätte.
Haben die verloren, weil der irgendwie am Pokertisch,
der war nicht in der offiziellen Spielbank,
sondern in so einer schönen Runde, alles gesetzt hatte,
weil er meinte, er hätte gute Karten.
Und hat dann wirklich das Haus mit dem Hotel und dem Gasthof verloren.
Und das ist der auch los geworden.
Weil die Jungs haben halt eine gewisse Art und Weise,
wie sie dann halt Druck verleihen konnten.
Nachdem die ersten Finger gebrochen waren,
hat er dann ganz gerne den Kaufvertrag unterschrieben.
Nur der nicht ganz so gut war für ihn, finanziell.
Der war hoch verschuldet gewesen, nur weil er spielsüchtig war.
Und da musst du dir vorstellen, sitzen da Leute,
die einen Haufen Fans haben und machen Casino-Streams.
Und weil sie es dann halt auf Twitch nicht mehr dürfen,
gehen sie halt auf die Kickseite.
Auf die ein Casino-Betreiber, einen sehr großen auf der Welt, gehört.
Um da halt weiter ihre Streams zu machen.
Ich weiß nicht, moralisch ist das sehr inkorrekt und extremst flexibel.
Das Gute ist, die Leute kriegen natürlich nicht erstmal alle Leute mit rübergenommen,
wenn du einen Plattformwechsel machst.
Aber das zeigt doch einfach, dass dann halt die Interessen des Geldes,
die Monetarisierung wesentlich wichtiger ist,
wie halt ein moralischer Kompass.
Und das war ja der Ausgangspunkt gewesen,
den ich damals halt mit der Diskussion mit dir,
dass die sich eigentlich ihrer Verantwortung
gegenüber ihrer extrem jungen Zuschauerschaft bewusst werden müssen.
Guck dir doch an, die durchschnittlichen Zuschauer von Montana Black,
das sind pubertierende Jugendliche und noch darunter.
Ich sag mal so, es gibt ja von jedem YouTuber-Streamer da draußen
bestimmt Leute, die etwas jünger sind, Leute, die ein bisschen länger dabei sind.
Du siehst aber anhand von vielen Kommentaren,
dass die Leute halt einfach beefgeil sind,
dass die Leute halt dieses typische ...
Da hatte ich auf meinem Discord-Server mal das Gespräch vor einigen Wochen,
dass viele Leute, die halt etwas jünger sind,
halt immer so eine Art und Weise an den Tag legen.
Und die Interesse nicht ausreden lassen,
nicht normal vernünftig diskutieren, sondern direkt beleidigend werden
oder unsachlich.
Und ich find halt, wie gesagt, als Influencer, YouTuber-Streamer,
da kannst du halt nicht jeden einzelnen Zuschauer,
vor allem die Anonymen, die jetzt nicht schreiben oder so,
kannst du halt nicht vernünftig irgendwie was kontrollieren.
Weil die Leute werden immer irgendwie irgendwas machen.
Ich find halt einfach mittlerweile, es ist wichtig,
dass die Moderation halt einfach passt,
vor allem bei Kanälen, die halt supergroß sind.
Und wenn die Moderation halt nicht da ist, man muss halt klipp und klar sagen,
ey, pass auf, so und so sieht's aus.
Ich bin froh, dass ich mit dieser ganzen Casino-Bubble und so weiter
nichts zu tun hab.
Ich finde, diese ganzen FIFA-Pack-Openings
und von den ganzen anderen Games, ne?
Ich halte da genauso wenig von wie von diesen klassischen Casino-Streams.
Gar nix nämlich. - Ich weiß gar nicht.
Verwerflich ist es, ne?
Wie hieß der denn?
Trimax hat in einem Livestream
20.000 Euro in FIFA-Packs geöffnet.
Weißt du, 20.000 Euro ist ein halbes Jahresgehalt
für manch einen, der arbeiten geht.
Ja.
Das ist verdammt viel Geld.
Das ist ja auch das, was ich auch immer wieder kritisiere tatsächlich.
Ich will dem Lebensstil der Mensch jetzt nicht
so ein schlechtes Licht drücken, ganz und gar nicht.
Aber es sind teilweise Summen, wo ich finde,
die Leute haben immer weniger Bock auf Ausbildungen,
immer weniger Bock auf sich in einem Arbeitsmarkt miteinzubeziehen.
Immer weniger Lust und sehen halt immer wieder das große Geld in Onlyfans,
sehen das große Geld in, oh, ich werd einfach Streamer.
Das, was halt die Streamer selten halt sagen,
es gibt Ausnahmen natürlich, klar,
aber was sie halt eher selten sagen, ist halt,
pass auf, das ist so ein Lebensstil, ich kann mir diesen Lebensstil leisten.
Ich hab dafür hart arbeiten müssen.
Und Aufmerksamkeit bekommst du halt jetzt nicht einfach so.
Ich mein, auch da gibt's natürlich Ausnahmen.
Aber da musst du halt die Aufmerksamkeitsspanne halt,
also nicht die Aufmerksamkeitsspanne,
sondern diesen Fame, sag ich jetzt mal, auch halten können.
Und es gibt viele, die haben so ihren krassen Lifestyle,
und machen so, als wär das halt nichts.
Und vor allem die jüngeren Konsumenten dieser ganzen Streamer,
sag ich jetzt mal, die halt dann irgendwie noch nicht mal 18 sind,
keine Ahnung, Vater und Mutter verdienen irgendwie, was weiß ich,
zusammen vielleicht 6.000, wenn's hochkommt, 5.000, ich weiß nicht, so was.
Diese normalen Beträge, was du halt hast,
also als normaler Arbeiter in einer ganz normalen Arbeiterfamilie,
und dann ist das, warum können wir uns das nicht leisten und das nicht.
Und dann wird halt ein ganz schlechtes Licht halt einfach da gerückt.
Und das ist ja auch irgendwie dann
für die Weiterentwicklung dieser Leute halt schlecht.
Weil die haben halt, ich weiß nicht,
bei mir wurde das Thema "Gelten der Familie" von Anfang an angesprochen,
und dass du halt wirklich was dafür tun musst.
Und wenn ich mir so ansehe, diese ganzen Leute,
die halt blind den Streamern hinterherrennen,
wo dann irgendwie dieser Lebensstil so dargestellt wird,
als wär das was ganz Normales, mal kurz mal so paar Tausend da rein,
zu investieren in ein Pay-to-Win-Spiel,
oder jetzt in FIFA-Pack-Openings oder so was,
das wär schon, na ja, so nix gegen Trimax so,
aber es ist halt insgesamt einfach moralisch verwerflich
und halt einfach, ja, unangenehm und total deplatziert.
Weil du halt einfach davon ausgehen musst,
dass dir Jüngere zugucken, und da musst du dir halt auch im Klaren sein,
dass du genau das so kommunizierst.
Das ist ja genau das, was ich auch meinte.
Ja, mit der Sache.
Man muss sich halt immer bewusst sein darüber,
was man für ne Verantwortung hat.
Ja?
Ich hatte ne Diskussion gehabt mit Felix von der Leyen, von der Laden?
Nein, Felix von der Laden.
Ja?
Von dener?
Dener.
Ich weiß nicht, dener.
Genau, dener.
Ich meine, der Junge ist super tüchtig, sehr erfolgreich,
Geschäftsmann, macht seine Videos,
diese Vlogs, die er macht, sind übrigens sehr gut,
weil die wirklich fantastische Schnitten sind.
Also, der Junge hat's echt drauf.
Oder sein Cutter.
Aber er hatte einen Tweet gemacht, in dem er halt geschrieben hat,
dass er mal eben 36.000 Euro für zwei Apple Laptops bezahlt hat,
die er vorbestellt hat.
Natürlich im Vollausbau.
Und dann haben da sehr junge Twitter-User darunter geschrieben,
ja, gönn dir mal.
Da hab ich dann halt zu anmerken gegeben,
dass das schon für manche Leute ein Jahresgehalt ist, diese Summe.
Und dass man da nicht mit Selbstverständlichkeit um sich wirft.
Also, man sollte da schon mal bedenken,
was das für ein Außenbild macht.
Sondern, dass man halt solche Summen nennt und dann,
ach ja, hier, Portokasse, ist ja nicht viel.
Weil das ja auch ein falsches Bild nach außen trägt.
Da bin ich auf totales Unverständnis gestoßen.
Warum ist das denn so?
Ich meine, man hört es ja schon am Namen.
Der Junge kommt aus einer sehr erfolgreichen Familie,
die schon sehr lange sehr erfolgreich ist.
Die haben ein super Netzwerk.
Man geht auf Schulen, wo man ein super Netzwerk aufbauen kann.
Und da wird auch schon erwartet, dass man sehr früh erfolgreich ist
und auch viel Geld verdient.
Ein Kollege, mit dem ich Podcasts auch aufnehme,
der sagte mal, der Junge ist mit nem goldenen Löffel im Mund geboren.
Ja.
Da bin ich jetzt auch grad nicht neidisch oder so.
Aber man muss sich halt bewusst sein,
dass die meisten Menschen, und das ist wirklich die meisten Menschen,
es nicht sind.
Die haben nicht diese Privilegien,
dass ich mir früh genug einen fetten Computer zum Streamen leisten kann,
dass ich super Content raushauen kann,
weil ich die fetten Maschinen zu Hause habe.
Das ist nicht so.
Die meisten Leute müssen halt lange sparen
oder halt Ewigkeiten warten, bis das Video fertig ist.
Und weil das so ist und weil er dieses Privileg hatte,
habe ich das angesprochen gehabt,
dass man das halt auch vorsichtiger ausdrücken sollte,
dass man halt wirklich verdammt viel Geld ausgegeben hatte
für halt zwei Firmen-Laptops.
Weil das sind ja nicht einmal seine Laptops,
das sind die Laptops für die Firma.
Das ist nämlich auch ein Riesenunterschied,
ob das jetzt ein Firmen-Eigentum ist oder ein privates Eigentum.
Und ich bin da auf taube Ohren gestoßen.
Ich wollte auf den Punkt hinaus,
dass wenn man solche Sachen hört,
dass das natürlich die Wertigkeit ja irgendwie verwässert.
Weil, guck mal, der Diener, der hat jetzt 36.000 ausgegeben
und der da, der verdient gerade mal 36.000 im Jahr.
Das ist relativ normales Gehalt.
Weißt du, was ich meine?
Ja, ja, ich kann da sehr gut drauf einsteigen.
Guck mal, das Ding ist so,
ich finde sowieso diese ganzen Möchtegern-Privilegierten,
ach, guck mal, ich habe studiert und meine Eltern sind reich usw.
Leute, finde ich sowieso immer superunangenehm.
Hat jetzt nichts mit Antipathie zu tun.
Du musst dir vorstellen, bei mir in der Familie
waren beide Leute Arbeiter
und die haben wirklich hart gearbeitet für das Geld.
Und es gab bei uns teilweise Phasen,
wenn die Miete einfach zu hoch war oder wenn zu viel zu zahlen war,
da hast du dir als Familie überlegt,
okay, weißes Toastbrot, kaufst du dir jetzt irgendwie das Billig-Nutella,
was drei Tage ausreicht oder kaufst du jetzt Wurst,
was nur zwei Tage ausreicht.
Und das hatten wir halt nicht nur einmal, sondern öfter.
Und das waren Leute, die arbeiten gegangen sind.
Und ich kann teilweise den Hass der Leute,
die jetzt Ü30, Ü40, Ü50 teilweise sind,
diesen Hass oder diese Antipathie zu diesen ganzen Möchtegern,
ach, guck mal, ich habe studiert, guck mal,
ich bin so toll und weiß und privilegiert,
ich kann die Antipathie mittlerweile ein bisschen nachvollziehen.
Denn es heißt nicht, ja gut, ich muss halt irgendwie arbeiten für mein Geld,
ich muss irgendwie das und das tun für mein Geld.
Nee, es heißt, ach, ist doch egal, ich studiere einfach bis 30
und wohne auch bei meinen Muttern zu Hause, ist doch alles entspannt,
meine Familie ist sowieso so toll, hat sowieso viel Geld.
Das Glück hat halt einfach nicht jeder so.
Und wenn du dann eine Antipathie mit so Leuten hast,
ist das halt verständlich.
Weil überleg mal, wie viel, oder Ausbildungen, Arbeit,
diese normalen Jobs halt einfach,
das ist so unangenehm für die Leute, ne?
Die Pflege zum Beispiel, kein Mensch will das irgendwie mehr machen,
das sinkt alles halt einfach, ne?
Und die ganzen Influencer, also jetzt irgendwie kein Hate gegen die,
aber die machen halt Werbung für irgendwelche komischen Sachen halt einfach,
weißt du, wo moralisch ist.
Aber dass die halt auch mal Werbung halt einfach machen, weißt du,
für wichtige Dinge wie Ausbildungen, Praktikas oder jetzt irgendwie so Jobmessen,
so, ich weiß gar nicht, wer macht denn das?
Ich überlege gerade, war das sogar nicht Dner oder irgendjemand war das mal?
Der ist dafür bekannt, dass er sehr viele Jobs halt irgendwie so ein bisschen,
oh, ich weiß jetzt gerade den Namen nicht, ich muss kurz überlegen.
Ja, da sind jetzt zwei Sachen, die ich jetzt ansprechen wollte.
Das eine ist gewesen, dass du sagtest ja mit den, was man halt verdient, ja?
Ja.
Das mit dem Studieren und so weiter, ja?
Das ist nicht verkehrt.
Ich meine, okay, studieren ist halt zu viele,
weil halt man irgendwie gesagt hat, geh studieren,
dann kriegst du einen vernünftigen Job, dann kriegst du auch vernünftig Geld.
Ich habe die Tage ein Video gesehen einer jungen Frau,
das ging einmal viral auf TikTok und spülte sich dann natürlich auch in alle anderen Netze rein.
Ich habe das mehrmals gesehen.
Die fängt dann zu heulen an, weil sie hat studiert.
Ja, ich weiß, was du meinst.
Einen Studienkredit aufnehmen müssen, damit sie halt schnell durchkommt.
Und jetzt ist sie da irgendwie mit ihren Jobverhandlungen
und dann hat sie Angebote bekommen, die unter aller Sau waren,
echt beschissen bezahlt.
Und ihr Freund geht es genauso.
Und die wissen gar nicht, wie sie jetzt über die Runden kommen sollen,
weil sie auch den Kredit wieder zurückbezahlen müssen.
Und noch ein paar andere Sachen.
Also die ist wirklich am Heulen, das ist hoch emotional.
Und da merkt man ja auch eigentlich, was für eine Diskrepanz da ist.
Diese Außenwirkung und dann halt das Bild, was man so im Kopf hat.
Bei mir in der Familie haben auch total viele Leute studiert
und haben auch ganz tolle Abschlüsse gemacht.
Im Endeffekt arbeiten die alle, bis auf einer,
nicht in dem Bereich, in dem sie studiert haben.
Noch nicht einmal ansatzweise in dem Bereich.
Der eine hat Chemie studiert und ist dann halt bei einer großen Versicherung
in der EDV-Abteilung gelandet und hat dort Datenbanken programmiert.
Die andere hat Chemie studiert, hat auch einen Doktor in der Chemie,
einen sehr guten, hat dann nie einen Job gefunden
und ist dann halt bei einer großen Wohnungsgesellschaft,
einer sehr, sehr großen Wohnungsgesellschaft,
beim Müllmanagement gelandet.
Also nicht, dass der Müll hin und her gekratert,
sondern mit der Planung, mit der Logistik und so weiter.
Ich kenne Leute, die haben Ingenieurswesen studiert
und sind halt jetzt Partnermanager bei irgendeinem YouTube-Netzwerk.
Es gibt ganz viele Beispiele, aber worauf ich jetzt hinaus wollte, war gewesen,
die Leute haben Existenzängste, obwohl sie studiert haben.
Und das war ja mal anders gewesen.
Wenn du studierst, dann verdienst du was.
Das ist schon ein Punkt.
Und das andere war gewesen, diese Influencer zeigen ja nur einen Teil der Realität.
Wenn ich mir jetzt bei der Mrs. V-Log manche Videos anschaue,
wo sie dann halt auf tolle Reisen geht und das macht und jenes macht
und dann für den WWF-Fonds unterwegs ist und da tolle Bilder macht.
Das sieht alles nett aus und sautoll, aber man muss sagen, es ist ein Placement.
Es ist bezahlte Werbung.
Die Hotels, die sie manchmal besucht und wenn sie dann von den Infinity-Poolen tolle Aufnahmen macht,
das sind bezahlte Urlaube.
Das ist alles bezahlt.
Und den ganzen Scheiß, die Arbeit, die dahinter ist, das zeigen die ja gar nicht.
Du kriegst nur auf Instagram und in den Videos immer die tollsten Bilder zu sehen,
aber was für eine harte Arbeit das ist.
Das ist doch genauso wie du, wenn du deine Videos machst.
Dein Video geht, sage ich mal, 20 Minuten.
Wie viele Stunden hast du vorher da reingesteckt?
Wie viel Zeit geht bei der Nachbearbeitung drauf?
Die Vorbereitung.
Das ist nicht so spontan wie jetzt hier dieses Gespräch,
sondern da sitzt du dich hin, bereitest dir Sachen vor, suchst Quellen raus und so weiter und so fort.
Da ist richtig viel Arbeit.
Das, was die Leute sehen, sind bloß nur diese 20 Minuten.
Und so ist das ja auch bei anderen Sachen.
Wenn die Leute da halt ihre Reisen dokumentieren,
du siehst diese tollen Bilder, diese tollen Hotels.
Dann ist das doch verständlich, dass die Leute sagen,
ja, also wenn ich groß bin, dann will ich Influencer werden.
Da habe ich mich ganz viel Geld und habe ganz tolle Sachen.
Schau dir mal die Bibi an.
Ja, das sind nämlich die Punkte, weil die zeigen nur einen ganz kleinen Teil.
Da könnte man jetzt auch irgendwie jeden x-beliebigen Influencer jetzt da reinpacken.
Abgesehen jetzt von Bibi.
Ich finde halt einfach so, das ist wie bei dem Casino-Thema und so.
Ich finde es so schade, dass so viele Menschen so untransparent sind.
Ich meine, du musst ja jetzt nicht irgendwie jeden Cent dokumentieren und wie du es verdient hast.
Aber es wird halt einfach ein Bild schon seit vielen Jahren einfach in die Welt hinaus gesendet.
Ah ja, stream doch ein bisschen. Ach ja, mach doch ein bisschen dies und das.
Ist das ein lockerer Job?
Ja, und dann verdienst du da genug.
Und die wenigsten sagen, ey, pass auf, ich habe Glück gehabt.
Monte macht das hin und wieder.
Er sagt, ey, pass auf, ich hatte Glück damit, erfolgreich zu werden.
Aber das machen halt nicht alle halt einfach.
Nee, Gronkh sagt das auch.
Ja, Gronkh sagt das auch.
Und bei Gronkh weißt du halt, da sind so viele Leute dabei, die so alt sind wie ich oder älter,
die halt schon seit Jahren dabei sind oder halt mal hin und wieder zugucken.
Und du musst halt immer wissen, ey, da gibt es Jüngere halt einfach.
Was machst du da? Was tust du da?
Und es ist halt einfach diese ganze Influencer-Thematik.
Kurz mal, um etwas anzuteasern, was vielleicht so in den nächsten Wochen irgendwann mal kommt.
Wir haben einen Podcast geplant über das Thema TikTok-Streams,
weil da halt auch super viele komische Leute streamen
und da ihr komisches und ununterhaltsames Ding durchziehen.
Und das ist halt auch so.
Es wird halt immer durchgehend von irgendwelchen Leuten ein schlechtes Bild auf das geworfen,
was du dir aber Gedanken machst um Themen und sowas vorbereitest
oder jetzt bei anderen Kanälen, die ganzen Skripte, die da existieren.
Und im Nachhinein, wie du das verteilst oder jetzt irgendwie auf welchen Plattformen du das teilst
und was du dazu schreibst und so.
Das sind alles Dinge, die Leute denken, kurz mal Influencer sein,
bisschen streamen, bisschen dies, das und dann verdienst du das fette Geld.
Es ist halt immer wieder schade, dass man da nicht transparent genug umgeht.
Vielleicht haben die Angst, dass sie da irgendwie unsympathisch wirken.
Keine Ahnung.
Nein, diese Leichtigkeit ist dann raus.
Die Leichtigkeit, um zu zeigen, hey, guck mal, wie gut es mir doch geht.
Was viele ja auch nicht wissen, ist,
dass alle möglichen Plattformen unterschiedliche Formate haben.
Wenn ich ein Foto bei Facebook poste, das möchte gerne ein 16 zu 9 Bild haben,
was halt im Querformat ist.
Instagram möchte am liebsten ein hochformatiges Bild haben,
entweder 16 zu 9 oder irgendwie 4 zu 5 oder sowas.
Ja, merkwürdiges Format auf jeden Fall.
Bisschen breiter wie ein normales Foto, aber nicht ganz so lang.
Pinterest bildet das wieder anders und so weiter und so fort.
Manche Sachen funktionieren besser wie andere Sachen, aber dann nicht dort.
Also du musst alleine für ein und denselbe Werbung
für jede Plattform quasi ein eigenes Foto anfertigen.
Das kannst du dir zwar automatisieren mit Templates,
aber wer macht sich denn da die Arbeit?
Das ist doch einfacher, das dann händlerisch zu machen.
Aber da geht auch eine gewisse Zeit drauf.
Das Gleiche hast du bei den Videos.
TikTok will Hochformat, Shorts will Hochformat, Reels für Instagram und Facebook
will Hochformat.
Aber die anderen Player, also YouTube, Facebook an sich,
wollen alle wieder Querformat.
Das heißt, du musst mehrere Teaser-Videos rendern mit verschiedenen Formaten.
Und du sitzt da einfach dran und das ist alles Zeit.
Deswegen haben ja auch viele Leute, die dann so erfolgreich sind, Cutter.
Leute, die das dann für einen machen.
Arbeiter im Prinzip.
Da sind wir nämlich an dem Punkt.
Leute, die sich das leisten können, leisten sich jemanden, der das für die macht.
Und dann sieht das doch alles so locker und easy aus.
Weil ich bin ja hier.
Ich weiß noch diese Roomtour, die damals bei Bibi war,
wo ich einfach nur gedacht habe, das haben viele Leute gedacht gehabt,
das neue Haus besteht nur noch aus dem Einbauschrank.
Ja, die Beams kenne ich noch darüber.
Das war aber so ein locker leichtes Ding.
Geht da durch das Haus mit den 10.000 Zimmern und den noch mehr Schranktüren.
Weil hier ist ein Einbauschrank und da ist ein Einbauschrank.
Ja, und dann diese Leichtigkeit.
Und das haben wir uns mal eben geleistet.
Was viele nicht wissen ist, die haben ein Haus in,
wo war das gewesen? Irgendwo am Mittelmeer, gebaut.
Aber weil das nicht schnell genug ging,
haben sie die Immobilien, die daneben ist, noch gekauft,
damit sie dann den Urlaub machen können, während daneben das Haus gebaut wird.
Ja, also da sind ja so Sachen darüber,
denkt ja der normale Otto Normalverbraucher nicht darüber nach.
Also meine Eltern haben nie ein Haus gebaut oder so.
Das Einzige, was wir uns geleistet haben,
das war ein Wohnwagen gewesen an der holländischen Nordseeküste.
Und das war schon scheiße teuer.
Ja, weißt du, worauf ich hinaus will?
Ich meine, ich baue ein Haus am Mittelmeer, irgendwo wo es scheiße teuer ist.
Und weil mir das nicht schnell genug geht,
kaufe ich noch das Gebäude daneben, damit ich ja schon mal Urlaub machen kann.
So diese, ach Gott, was kostet die Welt, Mentalität.
Und jetzt nichts gegen die Leute da,
aber ich finde diese ganzen, wie nennt man sowas?
Diese Neureichen, ach guck mal, ich kann mir alles leisten, weil ich das und das mache.
Ja, Yuppie-Larven. In den 80ern gab es den Begriff dafür.
Yuppie und die Kinder davon sind Yuppie-Larven.
Ich würde sowas halt Neureich nennen oder Neureiche W.
Aber das ist halt genau dieses typische, ach ja, was kostet die Welt,
so Finanzen, so Scheiß drauf, musste ich mich eh nie mit abgeben.
Die wenigsten Influencer hatten so ne Kindheit,
wo dann wirklich Probleme stattgefunden haben von der normalen Arbeiterfamilie.
Oder wo du halt wirklich schuften musstest,
beispielsweise jetzt für Abi oder so, schuften und Studium und so weiter.
Oder sie tragen es nicht nach außen.
Das kann auch sein, ja.
Trotzdem ist es halt wieder so ne Verantwortungslosigkeit, meiner Meinung nach.
Weil halt viele jüngere Leute halt denken,
ach joa, ich hab mitbekommen, ein Bekannter von mir vielmehr,
arbeitet bei der Müllabfuhr.
Und der hat gesagt, der war mal in der Nähe von der Schule unterwegs
und der hat ne Gruppe junger Leute, so 10, 11 Jahre alt,
hinterhergerufen, ah du Müllmann, du stinkst und so weiter.
Aber wie kann man so einen Job nur machen?
Meine Eltern arbeiten bei der Bank und so.
Und klar, das sind kleine Kinder, die machen so irgendwelche Witze.
Aber das ist ja genau das, was du halt siehst, was oftmals vorkommt.
Dieses Disrespect-Ding, dieses Missachten von solchen normalen Sachen.
Wer holt den Müll nicht ab?
Oder wer holt den Müll ab, wenn nicht er?
Oder die Leute, die da arbeiten.
Zumal du arbeitest ja bei der Stadt, das ist ja wieder was anderes.
Ja, öffentlicher Dienst.
Von der Bezahlung her.
Aber trotzdem, das ist ja an der Pflege genauso.
Ach ja, ich hab keinen Bock, älteren Leuten den Arsch abzuwischen.
"Wenn man sich mal genauer anschaut,
das Durchschnittsgehalt eines Müllmanns liegt bei 39.500."
Mhm.
Siehste, und es gibt Leute, die geben das aus, kurz mal für zwei Laptops.
Wie gesagt, soll alles kein Hate sein oder sowas, gar nicht.
Es ist halt einfach nur, um aufs Thema von Freunden zurückzukommen.
Viele Leute machen einfach seit Jahren ihr Ding.
Und das ist ja auch toll, sei denen gegönnt.
Aber die sind sich trotzdem sehr oft nicht dessen bewusst,
was für eine Ausmaße das halt einfach hat.
Ich mein, wenn du jetzt als Entrutate-Lover so,
oder als Entrutate-Typ, muss jetzt nicht er selber sein,
sondern generell, kennt man ja auch den Begriff,
so ein bisschen diese Insel-Bubble,
also Insel heißt halt so diese Frauenhasser-Bubble,
wenn du da halt einfach so Sprüche raushaust,
die halt sehr frauenfeindlich sind,
auch wenn es nur ein Witz sein soll,
da hast du halt auch die Verantwortung darüber,
dass du dir im Klaren sein musst, ey, da gibt's Leute, die jetzt ...
Also diese Aussage im übertriebenen Sinne halt einfach verstehen
und beispielsweise jetzt einer Frau hinterherrennen
und die halt jetzt irgendwie anspucken oder so was.
Hab ich letztens eine Doku gesehen über Onlyfans.
Da ging's auch darum, dass gesagt wurde,
okay, im Internet bekommt man Frauen so leicht,
wenn man Geld hinblättert.
Und viele Leute machen das dann irgendwie im realen Leben halt auch.
Von wegen, ja, guck mal, ich lade die Frau ein zum Essen,
warum sagt die nein, so, hä? Versteh ich nicht.
Die Frau so und so, keine Ahnung, jetzt irgendwie ein Schimpfwort,
so für irgendwas, die muss ja mit mir was starten,
weil, ey, ich leg da doch Geld hin, wie kann die nix starten?
Das sind ja auch so Dinge, wo man ein paar Sachen kritisieren kann,
diese ganzen Onlyfans-Creator und -Creatorinnen.
Das ist halt diese ganze Influencer-Branche so.
Es gab eine Zeit, da hab ich gar nicht verstanden,
warum die Leute das so hassen.
Mittlerweile versteh ich, wie gesagt, diese Antipathie.
Klar, es ist die Neuzeit und ja, die Leute machen YouTube und Twitch
und Instagram und sind auf TikTok aktiv, so.
Aber es ist mittlerweile so egal geworden,
die Leute bringen ihre Aussagen, sorgen für Beef.
Oder eine Katja Grasavic setzt sich irgendwie im öffentlichen Fernsehen hin,
dass du halt alles siehst von ihren gemachten Brüsten, so.
Es wird teilweise kritisiert und dann kommt eine Gegenkritik,
ja, das ist halt mein Körper, ich darf mich so hinsetzen, wie ich möchte.
Auch wenn jüngere Leute irgendwie die Show gucken.
Gehe davon aus, dass man jetzt weiß, was für eine Show ich meine.
Aber das sind alles so Dinge, wo ich mir so denk,
was für Ausmaße nimmt das halt noch an.
Das ist eigentlich traurig, so meiner Meinung nach.
Ja, das ist halt hier so die Misogynie.
Ah, egal, ich kann's nicht aussprechen.
Das ist diese latente Frauenfeindlichkeit.
Klar kann ich da hingehen und sagen,
für ein paar Zettel oder so weiter, ein paar Scheine krieg ich halt das und das.
Naja, die Leute sollten sich mal fragen,
wenn das jemand mit ihrer Mutter macht oder mit der Schwester,
ob s