Ein neues Jahr im Zeichen des Publikationskartells

“Rückblick auf 2023: Persönliche Herausforderungen, digitale Pausen und neue Perspektiven. Ein Jahr des Nachdenkens und des vorsichtigen Optimismus.”

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Einige Tage sind bereits im neuen Jahr verstrichen, genau genommen sieben, und nun möchte ich die Gelegenheit nutzen, um über das vergangene Jahr zu reflektieren.

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Moralisch inkorrekt 005 Bildung TUT mir WEH

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Beschreibung:

Dieses Mal loten unsere moralisch inkorrekte Fragensteller Sascha, Thomas und neu Susanne, die Tiefen der Philosophie hinter Bildung, Einbildung und Unbildung aus, und stellen der These nach, das Wissen subversiv und gefährlich sein könnte, und eine Gefahr für die Menschenhaltung.

ChatGPT erklärung:

To convert Fahrenheit to Celsius, you can use the following formula:

°C = (°F – 32) * 5/9

Where:

  • °C represents degrees Celsius.
  • °F represents degrees Fahrenheit.

Here’s a step-by-step guide:

  1. Take the temperature in Fahrenheit that you want to convert.
  2. Subtract 32 from that temperature.
  3. Multiply the result by 5/9.
  4. The final value will be the temperature in degrees Celsius.

For example, if you have 68°F:

°C = (68°F – 32) \ *5/9 °C = (36°F) * 5/9 °C = 20°C

So, 68 degrees Fahrenheit is equivalent to 20 degrees Celsius[1].

Links zur Ausgabe:

▶ Hier Klicken für das Tanscript:
Tanscript:

Moralisch inkorrekt. Ein fragwürdiger Podcast. Ein zweifelhaftes Verlassen. Total falsch. Moralisch verwerfen.
Haben wir eigentlich einen Intro-Spruch?
Nö. Nö.
Nö, ne?
Brauchen wir einen für dieses Format hier?
Ne. Wir sind ja inkorrekt.
Jo. Hallo Sascha.
Hallo Thomas.
Hallo Susanne.
Hallo Thomas.
Hallo Susanne.
Hallo Sascha.
Ich hab mir mal gedacht, ich hab mit Susanne vor ein paar Wochen telefoniert und vor ein paar Monaten telefoniert und wir hatten so die dumme Idee, weil wir immer so stundenlang miteinander telefonieren
und auch sehr teilweise auch kontroverse Themen diskutieren mit auch manchmal halt gegensätzlichen Meinungen,
dass das auch mal eine ganz lustige Idee wäre, wenn wir Susanne einfach mal in dieses Format hier einladen, moralisch inkorrekt,
und mit Susanne einfach gemeinsam mal diskutieren.
Und ich glaube Sascha, du fandest das eine gute Idee.
Klar.
Deswegen sind wir heute hier.
Und lustigerweise, das muss irgendwie Gedankenübertragung sein oder Quantenverschränkung, keine Ahnung, morphisches Feld, nach Rupert Sheldrake.
Susanne und ich haben gestern, als ich ihr beim Einrichten des Audio-Interfaces geholfen habe, haben wir so nebenbei über das Thema Bildung hier in Deutschland gesprochen.
Und der Sascha, der von dieser Diskussion gar nichts mitbekommen hat, der hat dann tatsächlich mir vor ein paar Minuten auf unserem Slack,
das ist unser Kommunikationsmedium, was wir halt benutzen, um Sendungen vorzubereiten, hat er mir ein Bild geschickt.
Und auf diesem Bild, ich schicke dir das mal auf Telegram, Susanne, damit du das auch siehst,
auf diesem Bild ist zu sehen ein Twitter-Post, wie heißen die jetzt?
"X" heißen die jetzt, oder? Ist zu sehen ein Post von Manuela.
Den Namen darf ich sagen, ist kein Nachname dabei.
Ja, vor allen Dingen, es ist ja auch noch eine…
Nee, das ist kein Twitter-Post, das ist eine Amazon-Kritik, die ist öffentlich.
Und bei dieser Amazon-Kritik, da geht es um einen Thermometer.
Ja, und auf diesem Thermometer, die Rezession, die sie geschrieben hat, sieht man ein Thermometer, was 21,6 Grad anzeigt.
Dann sagt sie, dann schreibt sie hier den Text, Manuela schreibt,
"Wie man sieht, werden 21,6 Grad angezeigt und nicht 0.
Das heißt, wenn man zum Beispiel Milch auf 90 Grad erhitzen will, muss das Thermometer 111,6 Grad anzeigen.
Das entspricht nicht meinen Erwartungen eines Thermometer, Leerzeichen S."
42 Personen fanden diese Informationen hilfreich.
Zum Thema Bildung.
Ich gehe jetzt mal davon aus, dass die Dame dieses Thermometer hier auf ihrem Küchentisch fotografiert hat.
Ich gehe jetzt mal davon aus, dass die Außentemperatur in ihrer Küche 21,6 Grad ist.
Oder theoretisch könnte natürlich, ich kann das nicht genau erkennen, dieses Thermometer natürlich auch Alternativfahrenheit anzeigen.
Aber ich würde jetzt mal sagen, bei dieser Dame hat die Bildung hier in Deutschland nicht geholfen
oder beziehungsweise das sagt eine ganze Menge über die Bildung hier in Deutschland oder den Bildungsstand hier in Deutschland aus, oder?
Ja klar. Vor allen Dingen, wenn ich die Milch auf 90 Grad erhitzen will, warum muss ich das dann auf 111 Grad anzeigen?
Also wenn das hier Grad Celsius sein sollen, dann ist die Außentemperatur 21,6 Grad.
Und wenn sie die Milch auf 90 Grad erhitzen will, dann muss sie sie nicht auf 111 Grad erhitzen.
Auf 90?
Sie kann sie natürlich auch auf 111 Grad erhitzen, aber ich glaube, dann verdampft die Milch, oder?
Nein, sie möchte die Milch so weit erhitzen, bis das Thermometer 111,6 Grad anzeigt.
Das kann sie natürlich versuchen.
Aber wenn sie 90 plus 21,6 grad addiert, also immerhin das kann sie, das ist doch schon mal super.
Wenn sie die Milch auf 111 Grad erhitzt, dann hat sie auf jeden Fall ein Stück Kohlenstoff vom Topfboden abzukratzen.
Ja, vor allen Dingen, sie hat die Milch ja um 90 Grad erhitzt, nicht auf, sondern um.
Hier steht ja, sie will es auf 90 Grad, dann hat sie es nämlich um 90 Grad erhitzt.
Aber bei der Recherche gerade, ganz schnell hier, Fahrenheit in Celsius, kommt natürlich bei mir das Plugin,
was ich im Browser habe von ChatGBT natürlich rein und sagt sofort,
"To convert Fahrenheit in Celsius, you can use the following formula."
Die FIOS KI, da kann man erkennen, das ist keine künstliche Intelligenz, sondern künstliche Dummheit.
Pass auf, da haut mich jetzt gerade die Formel dafür raus, wie man das ausrechnet.
Celsius gleich Fahrenheit minus 32, weil 32 Fahrenheit sind 0 Grad Celsius, mal 5/9.
[Lachen]
Wunderbar, einfach wunderbar.
So, und jetzt stellt euch mal vor, wenn das jetzt mit den KI-Systemen weiter überhandnimmt,
wie das dann um die Bildung unserer Mitmenschen bestimmt sein wird zukünftig.
Kennt ihr den Film "Idiosecrisy"?
Nee.
Kennt ihr den nicht? Filmtipp, solltet ihr mal schauen, gibt es glaube ich bei Prime oder bei Netflix, keine Ahnung.
Da geht es darum, dass ein Mann, ein Amerikaner, in 100 Jahren in die Zukunft aus irgendwelchen Gründen,
keine Ahnung, irgendwie so ein Atomunfall oder keine Ahnung was da passiert,
das ist aber wieder eine komödie, oder wird er eingefroren?
Ich habe Ausschnitte auf TikTok gesehen, wo dann auch so ein Idiotentest, ein Intelligenztest kommt.
Es ist eine Science-Fiction-Komödie.
Der Film äußert zu Beginn die These, dass in der modernen Gesellschaft
Intelligenz und Bildung keine Selektionsvorteile sein müssen.
Und ein Erzähler illustriert das am Beispiel eines Akademiker-Ehepaars.
Im Laufe von 15 Jahren finden sie immer wieder neue Gründe,
warum Kinder nicht in ihre aktuelle Lebenssituation passen.
Bis schließlich der Ehemann stirbt.
Kontrastiert wird dieses Bild durch eine chaotische Unterschichtsfamilie,
die sich ungeplant und rasch vergrößert.
Nennt man das demografisch-ökonomisches Paradoxon.
Die Zukunftsvision des Films zeigt daher ein Land,
in dem kritisches Denken und Bildung nahezu ausgestorben sind.
Dieser Amerikaner, der als Protagonist durch die Geschichte stolpert,
nimmt an einem strengen Geheimen Kälteschlaf-Experiment.
Er wird dann nach 100 Jahren sozusagen aufgetaut und stellt dann fest,
dass er, obwohl er nur ein Durchschnittsamerikaner ist,
nach 100 Jahren der intelligenteste Mensch auf dem Planeten ist.
Und so geht es halt immer weiter und immer weiter.
Ich habe verschiedene Szenen daraus gesehen.
Da gibt es tatsächlich auch diesen Intelligenztest,
wo du dann so ein Viereck hast, so ein Kreis und ein X vor dir
und dann musst du halt das passende Objekt einführen.
Genau. Und Susanne und ich hatten gestern genau über dieses Thema gesprochen,
über Bildung und über Wissen und über einen französischen Philosophen.
Susanne, erzähl mal.
Mich soll was über den Philosophen erzählen oder über das, was wir gestern gesprochen haben?
Beides.
Michel Foucault, ein französischer Philosoph, ist verstorben mittlerweile,
der sehr schwierige, also wie ich finde, sehr herausfordernde Texte herausgegeben hat.
Bücher, die auch aus meiner Sicht sehr kritisch auf gesellschaftliche Machtverhältnisse gucken.
Ich weiß gar nicht, ob ich so viel dazu sagen kann.
Ich hatte eines der Bücher in einem Studienseminar.
Das war für mich auch sozusagen eine Wahlveranstaltung.
Und ein kleines Büchlein, ein Taschenbuch, "Wahnsinn und Gesellschaft".
Das ist ein Stück weit auch mein Arbeitsbereich und das ist unter anderem etwas, was mich sehr interessiert.
Auch Zusammenhänge, wie wirkt sich, welche Auswirkungen haben
gesellschaftliche Mechanismen, Dynamiken auch auf einzelne Individuen.
Ja, und über den Foucault kann ich selber gar nicht viel sagen.
Ich weiß nur, dass mich das unheimlich fasziniert hat, dass ich …
Wir kamen auf Foucault, Thomas, weil ich irgendwann vor zwei, drei Wochen nach dem Dienst am Antiquariat vorbeigegangen bin
und da ein Taschenbuch gefunden habe, auch mit Texten von ihm, im Schaufenster, und mich das sehr angesprochen hat.
Das habe ich dann gekauft und mitgenommen und hatte dir das geschickt,
weil ich mir vorstellen konnte, dass das auch ein Gesprächsthema für uns sein könnte.
Wie hieß das Buch noch? "Subversives Wissen"?
Ich weiß nicht, ich habe es glaube ich im Rahmen des feiertäglichen Aufräums irgendwo hingepackt.
Ich nehme an, das ist da, wo auch meine Fachbücher sind.
Da müsste ich es nochmal rausholen. Ich hatte leider auch noch keine Zeit, da reinzulesen.
Ich glaube, unterm Strich geht es darum, dass er sich damit beschäftigt,
wie wir alle, also wie unsere Denkmuster und unsere Überzeugungen geprägt sind, auch von öffentlicher Meinung.
Das ist jetzt nicht Bildung oder Wissen, was ich von mir gebe, weil ich das tatsächlich nicht genau weiß.
Das ist das, was ich erinnere.
Foucault hat sich in dem Buch, ich weiß nicht, hat er das geschrieben?
Ja, hat er geschrieben. Von der Subversion des Wissens ist erschienen.
Aktuell gibt es das noch im Fischer Wissenschaftstaschenbuchverlag.
Da hat er Gespräche geführt mit verschiedenen quasi Mitstreitern, mit Philosophen.
Er erzählt, wie er sich mit ausgrenzenden Institutionen befasst hat,
mit Gefängnissen, mit Schulen, mit psychiatrischen Anstalten.
Er erkundet in diesem Buch den Zusammenhang von Macht und Wissen
und die Möglichkeiten eines anderen subversiven Wissens.
Was mich dazu geführt hat, zu Susanne zu sagen, dass die Menschen hier in diesem Land immer dümmer werden
und wissen teilweise, dass man dafür ja auch schon ausgegrenzt wird.
Für Bildung und Wissen, oder was meinst du?
Genau, wenn du dich als gebildet sozusagen gibst,
das passiert ja schon ganz automatisch durch deine Wortwahl,
dann wirst du teilweise für einzelne Wörter, die du da benutzt,
vielleicht sogar schon diskriminiert oder einfach, wie sagt man so schön auf Neudeutsch, gecancelt.
Es gibt beim Duden, wenn man da Wörter nachschlägt,
vor allem ich verwende da ja viel die Online-Version,
gibt es ja immer so die Erklärung und dann gibt es dann halt noch so die Einstufung,
das jetzt halt so Umgangssprache ist und manchmal steht dann auch Bildungssprache oder Bildungsbürger.
Und das ist gerade so ein Punkt gewesen, wo ich dran denken musste.
Ich war mal in so einer zusammengewürfelten Klasse, das ist schon das graue Steinzeit,
das muss so 96 gewesen sein, quasi so Grundschuljahr,
also nicht Grundschuljahr, Berufsgrundschuljahr.
Und ich hatte nach zwei Wochen den Spitznamen Professor gehabt,
weil ich quasi auf jede Frage, die da kam, irgendwie eine Antwort wusste.
Und das brachte dann auch im Laufe der Zeit die Missgunst der Mitschüler mit sich,
weil ich mich nicht anstrengen brauchte, weil ich die Lösung immer wusste.
Weil das für mich etwas war, was man mir vorher schon alles vermittelt hatte,
was in den ersten Wochen halt dann wieder aufgekommt, ja gar gekocht wurde.
Also Bruchrechnen, der beste Punkt ist Bruchrechnen.
Ich habe in meinem Leben x-mal Bruchrechnen machen müssen,
weil jedes Mal, wenn ich eine neue Schulform angefangen habe,
als erstes immer geguckt wurde, was können die Kinder, was können die Jungs und Mädels?
Und dazu gehörte dann halt immer so ein bisschen Mathematik, ein bisschen Deutsch und hier und da und Bruchrechnen.
Und weil ich da keine Probleme hatte, konnte ich dann die Lösung.
Und ich wurde recht ganz schnell immer als der oberschlaue Meier und so weiter abgestempelt.
Das sind auch vielleicht die Wortwahl, wie ich mich ausdrücke oder so, keine Ahnung.
Aber das ist so Bildungsbürger.
Du hattest mir den "Guten Mann" als Lesetipp am 6. Dezember ins Leck gestellt.
Kann sein, ja. Aber du hast auch nicht reingeschaut, ne?
Doch, ich habe das überflogen hier von Deutschlandfunk.
Ich meine, ich überfliege die ganzen Sachen immer alles so.
Und mal hänge ich mal mehr, mal weniger dran.
Gehört habe ich von dem "Guten Mann" schon.
Ja, das ist ein interessanter Typ, ne?
Der hat halt ziemlich viele Thesen aufgestellt.
Also ich meine, so Philosophie liegt mir ja auch ziemlich.
Und der hat sich da halt hingesetzt und hat halt nachgedacht.
Und hat dabei halt sehr gerne gesellschaftskritische Themen aufgefasst.
Um das jetzt mal ein bisschen zu verallgemeinern.
Normalerweise machen wir ja in diesem Format hier immer,
was alles schlecht läuft hier.
Haben wir ja letztes Mal, dann sind wir ja schon darüber hergezogen.
Und ich glaube, das ist so eins der Dinge, die hier so generell seit,
ich weiß nicht, schon seit Längerem irgendwie in eine Schieflage geraten ist.
Wenn ich so sehe, ich in meinem Beruf, wenn ich da auf junge Menschen treffe,
die bei uns eine Ausbildung machen, da ist also, da ist wirklich alles dabei.
Und ich muss tatsächlich sagen, dass die jungen Leute, von denen ich sage,
die sind richtig im Beruf, da habe ich das Gefühl, dass das immer weniger wird.
Und es werden immer mehr, wo ich mich frage, was machst du hier?
Ich habe ja ganz am Anfang meiner beruflichen Laufbahn ja auch mal
so was Handwerkliches gelernt, Elektronenstallateur.
Und dazu gehört es ja auch, dass man Freitags, nachmittags,
so ab 12 Uhr anfängt, die Halle sauber zu machen.
Als Auszubildender. Und fegen und so.
Und es gab tatsächlich Leute, die nicht, die man nicht wussten, wie man fegt.
Nein.
Du hast 16-Jährige, 17-, 18-Jährige gehabt, die nicht wussten, wie man fegt.
Nein.
Und ich habe das früher immer so als Gerücht gehalten.
Aber dann ist mir eingefallen, ich kannte auch Leute, die mit so mit 12
nicht wussten, wie man ein Bett bezieht.
Ja, das ist erstaunlich.
Ja, genau. Und ja, dann, okay, ja gut, dann erklärt man das, wie man halt fegt.
Und wie das halt so in der Halle ist, kann man nicht einfach so fegen,
wenn da jetzt so Geräte aufgebaut werden, da gibt es dann halt so ein Bindemittel.
Das sind dann irgendwie so Segelspäne mit irgendeinem öligen Zeug,
damit das nicht staubt, wenn du fegst.
Dass man das erst auf dem Boden tut, so ein bisschen verteilt,
und dann kann man fegen.
Und die haben nicht verstanden, dass man im Endeffekt den Staub mit diesem Zeug auffegt.
Sondern, ja, wenn ich das vorher verteile, dann ist das kein Wundersicht,
das man fegen muss. Also die sind nicht dahinter verstanden.
Und da habe ich mir gedacht gehabt, ey, das sind alles Realschüler.
Weil die Firma hat nur Realschüler genommen.
Realschüler, also, ja, das war schon ein harter Tobak.
Bei wem klopft das? Bei mir?
Bei mir klopft keiner.
Bei mir ist es auch nicht.
Dann später, viele Jahre später,
Hör mal, wer da hämmert, oder wie?
Hab ich selber Auszubildende gehabt.
Zwar in einem anderen Beruf, aber ich hatte dann halt immer wieder mal Auszubildende dabei.
Dann habe ich dann auch gesehen, das hat sich nicht geändert.
Das ist eher schlimmer geworden.
Ja, wo durchkommt das?
Ist das gewollt, dass die Leute dumm bleiben oder dümmer werden,
damit man sie leichter lenken kann?
Ist das genau dieses Thema, was der Michel Foucault analysiert hat?
Oder die Thesen, die er aufgestellt hat, geht es wirklich darum,
durch Nichtwissen mehr Macht über die Menschen zu bekommen?
Oder, ich hatte gestern mit einem Freund darüber gesprochen,
da haben wir festgestellt,
dass vielleicht einfach die Haltungsbedingungen von den Menschen sich verändern,
immer mehr abhängig sein.
Das erkennst du dann an solchen Sachen wie nicht in der Lage sein, fegen zu können.
Okay, dann brauchst du dafür eine Maschine, die das für dich erledigt.
Oder auch diese KI-Systeme, die machen ja auch abhängig.
Irgendwann lernst du keine Fremdsprachen mehr und machst dir die KI für mich.
Das heißt, du trainierst dann auch dein Gehirn nicht mehr und du benutzt dein Gehirn nicht mehr.
Und wie jedes Organ, das durch regelmäßige Benutzung trainiert wird,
verkümmert es dann.
Insofern ist dieser Film, "Idiocracy", fast schon ein bisschen prophetisch.
Ja, aber guck dir das doch an.
Du hast so viele Situationen im Leben, wo du raus schaust, nach draußen gehst
und wo du siehst, stell dich dumm, dann ist das einfacher.
Das ist die Mimikrie.
Wie hat das Elon Musk mal formuliert?
Du musst lügen, um dich anpassen zu können, nach außen hin.
Das ist eine Frage, was er mit Lügen meint.
Ich glaube, dass das immer ganz wichtig ist, wenn man miteinander im Gespräch ist,
sich zu vergewissern, ob man bei den Begriffen, die wir verwenden,
ob wir da ähnliche Vorstellungen haben oder ob wir die anders nutzen,
ob wir ein anderes Verständnis haben von verschiedenen Begriffen.
Die Frage ist ja, was versteht er denn unter Lügen?
Vielleicht meinte er aber auch, sich damit zu verstellen.
Man muss sich die Situation immer anpassen.
Ich passe mich mein Gegenüber immer ganz gerne mal an,
um eine einfache Kommunikation zu haben.
In bestimmten Bereichen geht das nur.
Ich kann jetzt nicht mein Gehirn mittels Lobotomie abschalten,
damit ich mich mit jedem unterhalten kann.
Du hast es doch in den letzten vier Jahren gesehen.
Wenn du dich nicht angepasst hast, wenn du nicht gelogen hast,
dann bist du platt gemacht worden.
Egal von welcher Seite.
Das gilt mittlerweile für die Spaltung der Gesellschaft.
Es geht ja bis in die Schlafzimmer hinein mittlerweile.
Das hat man ja geschafft.
Du kannst ja noch nicht mal mehr deinen Nachbarn auf dem Flur treffen
und freundlich grüßen und sagen, das Wetter ist Mist.
Da kommt sofort eine politische Antwort.
Da kommt nicht politisch, sondern eine ideologische Antwort.
Was kommt denn da von der Antwort?
Ja, der Klimawandel.
Achso, zum Beispiel.
Ja, aber das ist doch erst mal nur Wetter.
Das können die Leute aber nicht trennen.
Nicht mehr.
Weil sie so manipuliert werden.
Mir geht es halt einfach darum, du musst dich verstellen.
In dem Moment, wo du deine eigenen vier Wände verlässt,
fängst du an zu lügen.
Du bist dazu gezwungen, um mit den Resten von Menschen
quasi vernünftig auskommen zu können.
Das nennt man Anpassung.
Das ist die Frage, wo hat das ein Ende?
Wo sind die Grenzen der Anpassung an andere?
Wenn wir alle absolute Individualitäten wären,
die wir ja trotzdem sind, aber nicht sozusagen …
Das verweigert das System uns aber.
Nein, du kannst in einer gewissen Weise individuell sein.
Aber die Individualität hört immer da auf,
wo die Individualität des anderen anfängt.
Wo die Individualität der anderen anfängt,
das bestimmt nicht du, das bestimmen auch die anderen.
Du wirst quasi ständig bevormundet.
Du musst eine Maske aufsetzen.
Du kannst dir aber Gott sei Dank auch die Gruppe aussuchen,
mit der du interagierst.
Um das jetzt mal so auszudrücken.
Du hast ja quasi Aussuch mit den Abhängs.
Das ist ja sehr relativ, ob ich aussuchen kann oder nicht.
Das wird schon schwierig, wenn ich …
Auf der Arbeit?
Auf der Arbeit kann ich mir das auch nicht aussuchen.
Bei meiner Arbeit auf jeden Fall nicht.
Und wenn ich in den Supermarkt gehe, geht es nicht.
Sobald ich mich in der Öffentlichkeit bewege,
suche ich es mir nicht mehr aus.
Das sind entweder zufällige Begegnungen
oder Kontakte, die gewissen Zwängen unterworfen sind,
wie zum Beispiel auf der Arbeit.
Ich stelle ja meine Kollegen nicht ein.
Das machen dann meine Vorgesetzten und, und, und.
Wer mir auf der Behörde begegnet, weiß ich auch nicht.
Und entsprechend, je nachdem, welche Ziele wir haben.
Wenn ich wohin gehe, habe ich unter Umständen ein bestimmtes Ziel.
Wenn ich einkaufen gehe, vielleicht den Zettel abarbeiten.
Auf der Arbeit gibt es bestimmte Ziele, Aufgaben,
die ich mir teilweise dann auch nicht selber aussuche,
wo ich einen gewissen Spielraum habe.
Und das bestimmt ja auch die Qualität der Begegnung.
Wie gehen wir miteinander in Kontakt, wir Menschen?
Das heißt, dass ich als absolutes vereinzeltes Individuum
kaum in Kontakt käme mit anderen Menschen,
wenn ich nicht aufmache und gucke, wie kann ein Kontakt zustande kommen.
Das ist dann mitunter auch ein stetes Aushandeln,
was wir mitunter gar nicht bemerken, wo wir Zugeständnisse machen,
wo wir uns vielleicht unbewusst überlegen,
nicht zu erzählen, wie es uns wirklich geht,
oder mit bestimmten anderen Informationen hinterm Berg halten
und gezielt auswählen, was wir an Informationen vermitteln.
Das machen wir ja auch bei der Bekleidung in der Regel, oder?
Oder geht die im Schlafanzug raus, wenn euch gerade Donner ist?
Meine Tochter macht das.
Hat sie auch schon gebracht.
Das ist das rebellische.
Das hat sie auch nicht im Winter gemacht, das hat sie natürlich im Sommer gemacht.
Aber das ist der Rebell in ihr, das darf sie dann auch.
Und sie muss ja mit den Konsequenzen leben, dass ihr den komisch angeguckt wird.
Aber generell würde ich sagen, dass das, was du gerade erzählt hast,
das bestätigt ja dieses Zitat von Elon Musk.
"You must lie to fit in", hat er gesagt.
Ja.
Und genau das ist es nämlich.
Ja, das ist natürlich...
Ist das ein Zwang?
Wenn du mit der Außenwelt kommunizieren willst,
musst du dich natürlich irgendwie dann auch adäquat verhalten.
Das sind dann die Verhaltensregeln und so weiter.
Aber wie kriegen wir jetzt den Bogen zum Wissen
und zur Wissensvermittlung? Egal.
Nein, um halt in gewissen Gruppen zu interagieren...
Du musst dich dumm stellen.
Und bei vielen Leuten, die ich auch kenne,
auch in meinem Umfeld, ist es so, dass ich da nicht besonders gut ankomme,
wenn ich halt auf einem gewissen Level rede oder auch interagiere.
Sondern wenn ich hingehe und dann das da alles ein bisschen runterschraube
und auch keine hohe Erwartungshaltung habe,
dass das unbedingt verstanden wird, was ich sage.
Das heißt, wenn man sich in der Außenwelt bewegt und unter Mitmenschen bewegt,
muss man eigentlich quasi immer so ein bisschen Chamäleon sein.
Zum Beispiel die Kunst des Smalltalks. Das ist eine ganz wichtige Sache.
Absolut, ja.
Viel reden, wenig sagen können und dann belanglos. Möglichst belanglos.
Das beste Thema ist... Ah, wie geht's? Ah, gestern ging's noch.
Das beste Thema ist Wetter. Wetter betrifft eigentlich jeden irgendwie.
Ja, das sagte ich ja schon. Auch das ist schon schwierig.
Ja, man muss ja gucken, mit wem man das machen kann.
Aber ansonsten über Belanglosigkeiten reden und dann möglichst viel.
Das geht super in Smalltalk.
Wie man schon sagt, Smalltalk ist das kleine Gespräch nebenbei.
Belanglosigkeiten. Damit fährst du gut.
Was ist denn belanglos? Was verstehst du darunter?
Oder was versteht ihr beide unter belanglos?
Was sind belanglose Gespräche?
Das sind Gespräche, an die du dich zwei Minuten später,
nachdem du die Person, mit der du dich ausgetauscht hast,
nicht mehr siehst, schon vergessen hast.
Ja.
Wer zum Beispiel unser Gespräch hier ist, ist zum Beispiel kein Smalltalk.
Smalltalk ist sowas wie, na, hast du auch die Tagesschau gestern gesehen?
Oder wie fandest du das Essen in der Kantine heute?
Oder wie war dein Urlaub? Das ist Smalltalk.
Ja, aber wer legt das fest? Das sind ja auch wieder Kriterien.
Es gibt Kriterien zur Belanglosigkeit, Kriterien zu Smalltalk.
Wer legt denn das fest?
Das Quantenfeld.
Was ihr darunter, was ihr darüber versteht.
Die Allgemeinheit. Deine Umwelt, deine Mitmenschen liegen das Niveau fest.
Die Frage ist gut, weil wer legt das fest?
Und das ist ja so ein soziokultureller Lernprozess.
Übers Wetter reden ist relativ belanglos, wenn ich jetzt nicht unbedingt am Strand gehen will.
Weil ich habe da keinen Einfluss drauf, wie das Wetter ist.
Ich kann mich nur vernünftig danach kleiden.
Also ich kann nur reagieren darauf.
Wie das Essen in der Kantine ist, da habe ich auch wenig Einfluss drauf,
weil entweder können die Köche ihr Handwerk oder sie können es nicht.
Oder ich habe eine persönliche Abneigung gegen das Essen, weil ich bin eine andere Küche gewöhnt.
Ich glaube, das lernst du von klein auf, also quasi mit der Muttermilch,
was belanglos ist und was eine Wichtigkeit hat.
Und in den Kulturkreisen, in denen du dich bewegst.
Zum Beispiel, wie viele Wörter für Schnee kennst du?
Nur genau eins.
Richtig. Vielleicht noch Pulverschnee und Nasserschnee und Matschschnee.
Ach so, ja. Ja, ja. Genau. So was magst du angehen.
Aber jemand, der halt da lebt, wo es viel Schnee gibt, zum Beispiel ein Inuit,
die haben etliche Wörter dafür.
Der Schnee beschreibt Eigenschaften und so weiter.
Die brauchen das, weil die halt in dem Bereich leben, wo das halt entscheidend ist,
wenn man halt sagen kann mit einem Wort, pass auf, der Schnee hat die und die Eigenschaft.
Mit denen kannst du das und das machen oder beziehungsweise nicht machen.
Für uns ist das nie wichtig, weil Schnee ist Schnee.
Vielleicht ist es auch noch ein Pulverschnee, der ist gut zum Skifahren.
Der Matschschnee ist gut, um ein Iglu zu bauen.
Ich kenne drei Wörter für Wetter.
Hier aus dem Hamburger Umfeld.
Schietwetter, Kackwetter und Wetterwetter.
Ich kenne zwei Wetter.
In Berlin bestimmt nicht anders, oder?
Also Schietwetter gibt es hier nicht.
Also den Begriff zumindest nicht.
Weiß ich gar nicht, aber ich glaube, ich habe vielleicht auch nicht so viel Smalltalk in meinem Alltag.
Ne, das stimmt nicht.
Also das hat eine bestimmte Funktion, so belanglos zu sprechen miteinander.
Richtig, das hat eine Funktion.
Zumindest in meinem Alltag.
Wenn ich Nachbarn treffe, je nachdem wie gut ich die schon kenne, wie oft ich die schon getroffen habe,
ob es um auf der Arbeit, wenn ich mit Klienten spreche, Arbeitskontext.
Und das erschließt sich einem manchmal nicht so, welche Funktion hat eigentlich gerade der Smalltalk.
Vielleicht ist dieser Begriff Smalltalk, das ist ja ein englischer Begriff.
Ich weiß gar nicht aus welchem Kulturkreis der kommt, ob der aus Amerika oder aus England kommt, ist auch egal.
Ich glaube, dass das von der Begrifflichkeit her vielleicht nicht so genau beschreibt, was eigentlich damit gemeint ist.
Da fände ich eigentlich die deutsche Bezeichnung dafür, finde ich eigentlich viel besser.
Belanglosigkeiten austauschen oder auch Freundlichkeiten austauschen.
Du kannst auch sagen, das ist der kleine freundliche Schnack.
Ja, genau, der kleine freundliche Schnack.
Wenn ich an der Kasse stehe und bezahle, kann ich ja auch hingehen und da grießgrämig sitzen und meine Ware verpacken und bezahlen.
Oder du machst ein kleines Witzchen.
Genau, oder halt so.
Da ist die Kasse mal wieder leer.
Genau, oder heute ist der Laden aber schön gefüllt.
Irgendwie sowas, ne? Eine Kleinigkeit.
Genau, oder hier in Munzburg sind neulich Schaufensterscheiben kaputtgeschlagen worden und dann kann man sich darüber mit der Bäckereifachverkäuferin unterhalten.
Ja.
Na, sind bei Ihnen auch die Scheiben eingeschlagen worden und dann hörst du da so eine grießgrämige Antwort, wir haben keine Scheiben.
Susanne, du wolltest was sagen.
Ich hab mich gefragt, ob das denn noch Smalltalk ist oder schon eher verbindlich.
Das ist ja genau.
Na ja, es geht ja darum, sozusagen ein gemeinsames Erleben oder ein gemeinsames Sehen mitzuteilen.
Zu sagen, so, ich hab das gesehen, dass da Scheiben eingeschlagen worden sind und wie gut, dass das bei Ihnen nicht passiert ist.
Das ist eigentlich das, was ich damit implizieren wollte.
Und das hat sie dann halt auch irgendwie, das ist dann die Kommunikation, die dann unterschwellig abläuft.
Ich versuche mich mit ihr zu sympathisieren.
Sympathikus, freundlich.
Ne, was heißt Sympathikus?
Ich hab vergessen, mein Latein ist so eingerostet.
Es geht einfach darum, auf verschiedenen Ebenen mitzuteilen, meine, sozusagen, meine Anteilnahme mitzuteilen
und sich quasi so gemeinschaftlich eine Gemeinschaft herzustellen, weißt du.
Ich gehe fast jeden Tag zu diesem Bäcker, die kennen mich mittlerweile, die wissen, was ich haben will, ich muss schon gar nicht mehr viel sagen.
Es geht einfach so darum, so ein bisschen diese Mitmenschlichkeit, dieses Miteinander zu pflegen.
Und ich glaube, dass das auch eines der Dinge ist, die in den letzten Jahren lockdown-bedingt sehr gelitten haben.
Und jüngere Mitmenschen kennen das zum Beispiel teilweise nicht.
Oder so wie sie in den Social Media miteinander umgehen, haben sie es nie gelernt.
Es geht einfach darum, diese Mitmenschlichkeit auch so ein bisschen zu pflegen.
Durch die Funktion des freundlichen Wortes.
Das ist die soziale Funktion eigentlich.
Ich gebe dir mal ein kleines Beispiel, was vor und nach der Pandemie so unterschiedlich ist.
Vor der Pandemie sind alle schön feiern gegangen am Wochenende, ne?
So ein bisschen Party machen.
Dann kam die Pandemie und dann war die Pandemie zu Ende und das normale Leben ging weiter.
Trotzdem sind hier in der Gegend etliche Nachtclubs, Diskotheken und so weiter bankrott gegangen.
Die es noch während der Pandemie zwar irgendwie noch geschafft haben, aber danach sind sie trotzdem pleite gegangen.
Warum? Weil die jungen Leute in dem Zeitraum einfach verlernt haben, Party machen zu gehen.
Das sind solche Auswirkungen, die indirekt…
Du meinst, die können nicht mehr Party machen?
Das ist eine Erziehung gewesen.
Die können Party machen, die machen nur anders Party.
Aber das ist genau das, was ich meinte.
Die Haltungsbedingungen für die Menschen haben sich geändert.
Die Haltungsbedingungen wie Käfighaltung oder Freigehege?
Im übertragenen Sinne.
Im übertragenen Sinne.
Du musst das so ein bisschen abstrahieren.
Ich gehe mal davon aus, dass auch wir Menschen domestiziert sind und einen gewissen freiheitlichen Rahmen bekommen.
Du kannst das gerne Gefängnis nennen, wie du willst.
Im Lockdown in den Pandemiejahren hat man ja gesehen, wie viel Freiheit wir eigentlich alle haben oder auch eben nicht.
Und wie schnell das verlustig gehen kann.
Und dadurch hat man erreicht, dass die jungen Menschen das einfach nicht gelernt haben, Party zu machen.
Also gehen sie auch nicht mehr raus.
Sie hängen dann lieber zu Hause rum vor der Konsole.
Fließen sich nicht zu Gruppen zusammen, vielleicht sogar zu größeren Gruppen.
Werden vielleicht sogar politisch aktiv.
Oder wenn sie aktiv werden, dann vielleicht nur so, wie es gewollt und gewünscht und geduldet wird.
Aber nicht so, wie es vielleicht nicht gewünscht wird.
Wie lange war denn der Lockdown?
Ich frage mich gerade, das klingt so, als ob wir 20 Jahre Lockdown gehabt haben.
Nein, das nicht. Aber das hat ausgereicht, um eine Generation zu versauen.
Ja, dann leben wir glaube ich in völlig verschiedenen Welten.
Hier in Berlin, also da, wo ich unterwegs gewesen bin, vor dem Lockdown, währenddessen, weil ich auch arbeiten gegangen bin und jetzt danach.
Also es wurde auch mittendrin noch Party gemacht. Das ist keine Frage.
Und in den Pausen zwischen den Lockdowns, da haben sich Rudeln, das ist vielleicht da, wo du dich aufgehalten hast.
Aber das ist ja einmal die Frage, ob das, was wir als Einzelperson hin und wieder beobachten,
oder was wir ständig beobachten, ob das repräsentativ ist, sodass wir das verallgemeinern können und da eine Regel ableiten können.
Das ist halt die Frage, ob das so eine Relevanz hat.
Und was ich beobachte, ist, dass, also ich finde das im Übrigen auch nicht schade, wenn man weniger Party macht,
aber das ist mein persönlicher Geschmack, wer es gerne mag, der soll es machen.
Aber ich weiß auch nicht, ob das, wir sind mit dem Thema Bildung eingestiegen,
ob das dazu führt, dass der Bildungsgrad gesteigert wird.
Hier in Berlin ist der Trend dazu gegangen, dass unheimlich viele Spätis aufgemacht haben
und die Menschen, auch die jungen Leute, sich da versammeln und Party machen, Musik hören, weil es einfach billiger ist,
als in den Club zu gehen.
Jetzt musst du doch mal erklären, was Spätis sind für die Nicht-Berliner.
Spätkäufe.
Bei uns im Ruhrgebiet würde man sagen, das ist eine Bude.
Eine Bude, okay.
Oder ein Kiosk.
Also ein Späti ist ein Spätkauf.
Also ein Kiosk.
Ja, nee, das ist schon manchmal so ein kleiner Laden.
Also was vielleicht mal ein Zeitungsladen gewesen ist.
Und das hat sich so in den letzten Jahren, hat sich das zumindest in meinem Wohnumfeld so entwickelt,
dass die sich ausgebaut haben, also dass die ein wahnsinniges Angebot an Alkoholiker haben.
Und Menschen das gerne und immer mehr nutzen, um da auf Bänken davor zu sitzen
und dann eher etwas günstiger Alkohol zu trinken.
Dann gibt es Knappereien und was weiß ich, was man sich noch besorgen kann.
Pizza, Milch.
Genau, das kannst du dir sogar liefern lassen, die Pizza.
Cornflakes.
Genau, und dann, also ich war mehrere Jahre bei einem Friseur, der sagte,
dass er den Jahreswechsel immer gerne an seinem Späti feiert.
Also der geht nicht irgendwo hin, also nicht in irgendeinen Club oder so, sondern der findet das toll.
Okay, dann hat das ja durchaus auch positive Effekte gehabt, sich da solche Spätis entwickeln.
Ja, die gab es vorher auch schon, aber ich meine, dass es zumindest hier im Wohnumfeld noch mal deutlich mehr gibt.
Also hier in Hamburg hat sich sowas nicht entwickelt.
Also hier bei uns im Ruhrgebiet, hier in Dormer, da gab es das natürlich auch schon,
aber es ist wirklich mehr geworden und das Sortiment ist natürlich gewaltig gestiegen.
Du gehörst hier in Hamburg an Lieferdienste, das stimmt.
Wenn ich vorher hingegangen bin und konnte, sag ich mal, in so einer Späti oder Bude Brötchen kaufen,
manchmal sogar Belegte und halt Getränke und dann halt diese typischen Sachen, die man in der Bude so bekommt,
kann ich heute hingehen, mir Milch holen, Eier, gekochte sogar ungekochte Eier.
Ah, Tante-Emma-Läden von früher. Kennt ihr die noch?
Ja, genau.
Ich kenne die noch, Susanne auch, das weiß ich.
Ich muss mir vorstellen, die haben dann bis 23, 24 Uhr offen und wenn du dann wirklich mal sagst,
ey, scheiße, ich habe die Eier vergessen, ich wollte morgen Kuchen backen, ja, dann kannst du da hingehen.
Wie gesagt, hier in Hamburg gibt es sicherlich auch Ecken, wo es Kioske gibt und die haben auch sicherlich Sortimente ausgebaut,
aber das ist jetzt hier in Hamburg leider nicht so, dass du das in jeder Straßenecke oder in allen Vierteln so hast.
Was ich hier beobachtet habe, ist, dass hier vor allem Lieferdienste, Picknick, keine Ahnung, wie sie alle heißen,
sind hier wie Pilze aus dem Boden geschossen und alle gesteuert durch die großen Lebensmittelkonzerne,
die dich mit allem versorgen, was gut und günstig ist, plus 20 Prozent Aufschlag.
Wobei ich sagen muss, ich bin Picknick-Kunde und der ist nicht teurer wie Edeka.
Ja, aber Edeka ist jetzt auch nicht gerade so günstig.
Ja gut, aber du weißt, wenn ich bei Edeka einkaufen gehe, sage ich das Gleiche.
Ja, nochmal um auf den Ausgang zurückzukommen. Ich bin ja groß geworden in einer Familie, Arbeiter.
Meine Mutter war medizinischer Fachangestellte, mein Vater war Handwerker zu dem Zeitpunkt.
Also so ein ganz normales Malocher-Kind.
Und für mich war es immer was Besonderes, wenn das Kindertheater bei uns war und wir da hingegangen sind,
dann gab es halt eine schöne Vorstellung und ich fand das besser wie Kino.
Natürlich Kino ist was anderes, aber ich fand das geiler.
Und dann irgendwann mal sagte meine Mutter, nachdem dann halt so meine mittleren Neffen mal da waren,
ja hier in Dortmund haben sie ja auch ein tolles Kinderkino und so, nach meinem Schwager sofort, dafür interessieren wir uns nicht.
Und ich denke mir nur so, warum? Und dann ist es mir wie Schuppen von den Augen gefallen.
Der kennt das alles gar nicht. Der kennt keine Musikschule, der weiß nicht wie das ist, wenn man ins Theater geht und solche Sachen.
Der kennt einfach nur so Kirmes, Freizeitpark und solche Sachen.
Aber so die ganzen anderen Freunde, das kennt er alles gar nicht und deswegen ist das auch nicht wichtig.
Und du kannst dich mit diesen Menschen zwar über alles unterhalten, aber man merkt halt, dass irgendwo ein bisschen Bildung fehlt.
Also ich sage nicht, dass er dumm ist, nein, ganz und gar nicht, er ist ein intelligenter Mensch,
nur keine kulturelle Bildung, keine musikalische Bildung, nichts.
Das Umfeld hat das auch nicht gefördert.
Genau, weil es einfach nicht nötig ist.
Hat das Umfeld gesagt.
Genau.
Und da kommen wir an den Punkt.
Also meine Frau arbeitet ja in einem Kindergarten und in diesem Kindergarten, der Kindergarten hat angeboten bekommen,
dass sie kostenlos einmal im Jahr mit einer Gruppe von Kindern, das wird allen Hamburger Kindergärten angeboten,
dass sie einmal im Jahr kostenlos das Miniatur Wunderland besuchen dürfen.
Für Nicht-Hamburger.
Miniatur Wunderland ist die größte Modelleisenbahnanlage der Welt.
Die geht über mehrere Ebenen.
Und Gebäude.
Und Gebäude, genau.
Ich weiß gar nicht, wie viele Millionen Besucher da jedes Jahr sich das angucken.
Ist auf jeden Fall sehr, sehr, sehr, sehr viel für alle Altersklassen zum Angucken und zum Staunen.
Und die Kindergartenleitung hat zu meiner Frau gesagt, nein, das wollen wir nicht.
Wir wollen nicht daran teilnehmen.
Da frage ich mich, warum nicht?
Weil es ist ein kostenloses Angebot, für das sich der Kindergarten natürlich erst mal bewerben muss,
für die entsprechenden Termine.
Argumentation war, ja, dann müssen wir für den Ausflug ja Personal bereitstellen.
Wo du dir echt nur einen Kopf fassen kannst, ja, aber das ist doch gut für die Kinder.
Und ich glaube, dass die Bildung in unserem Land schon lange nicht mehr als etwas Wichtiges erachtet wird.
Sondern es geht nur noch um betriebswirtschaftliche Faktoren.
Da ist das Personal, die müssen bezahlt werden, da müssen Tickets gekauft werden für die Fahrkarten für die Kinder.
Und dann ist ja noch das Thema Sicherheit, was ist mit der Versicherung und bla bla bla.
Aber dass vielleicht bei dem einen oder anderen Kind, dass dort vielleicht ein Funke entfacht wird,
der mal irgendwann zu einem lodernden Feuer werden könnte.
Und vielleicht dafür sorgt, dass eines von diesen Kindern, die dieses Miniaturwunderland besucht haben,
vielleicht irgendwann mal, keine Ahnung, Lufthansa-Pilot werden oder Zugführer oder, was weiß ich, Bundeskanzler oder Kanzlerin.
Das wird einfach weggewischt aus wirtschaftlichen Faktoren.
Und ist vielleicht auch der Grund, dass dieser Eindruck, den ich habe, dass meine Mitmenschen immer dümmer werden,
einfach der Grund, weil wir dem Kapitalismus hinterherlaufen?
Frage ich.
Mein mittlerer Neffe, wo ja gesagt wurde, das interessiert uns nicht, war jetzt mal mit meiner Mutter in so einem Schattentheater-Vorführung für Kinder.
Und der war auch vor, im Kino gewesen.
Und weißt du, was der gesagt hat?
Er möchte noch mal zu so einer Kindertheater-Vorführung.
Er möchte gerne mehr davon sehen.
Und das Resultat war davon gewesen, dass der sich quasi in der Grundschule,
die haben da auch schon so was ähnliches wie AGs, in einer Musik-AG angemeldet hat und da jetzt Instrumente spielt,
weil ihn das interessiert.
Und das ist für mich der Punkt.
Du musst Angebote schaffen, damit jemand, der auch erstmal auf die Idee kommt, das könnte ihm ja gefallen.
Und dafür muss er halt auch eine gewisse Offenheit haben.
Mir ist aufgefallen, dass sobald du dich irgendwie als jemand, der halt Ahnung hat, bautest, dir oft ja, Ummut entgegenschlägt.
Also in meiner Frage.
Du meinst so wie du mit deinem Doktor in Mathematik?
Zum Beispiel. Das ist etwas, womit ich halt nicht hausieren gehe, weil man wird schon manchmal echt doof deswegen angeguckt.
Und ja, in meiner Vergangenheit habe ich halt erfahren, dass, warum auch, ich habe keine Ahnung, warum ich das Glück hatte.
Ich musste nie großartig lernen.
Und mir ist das alles so zugeflogen.
Und Hausaufgaben kenne ich auch nur halt in Deutsch und in Englisch.
Ansonsten habe ich nie Hausaufgaben gemacht, weil ich die nicht brauchte, die konnte ich einfach.
Und das hat den Neid meiner Mitschüler auf sich gezogen.
Das muss man sich mal vorstellen. Ich kann nichts dafür.
Das ist dieser klassische Streber, der auch in den früheren 70er, 80er Jahren halt immer das bebrillte Nerdkind, das hat sich ja Gott sei Dank ein bisschen geändert.
Nicht zuletzt durch diese eigene Fernsehserie. Wie heißt die denn noch?
Big Bang Theory.
Du meinst Big Bang Theory.
Ja, aber vorher schon bei YouTube wurde ja auch das Nerdtum schon gefeiert.
Es gab jede Menge Leute, die sich öffentlich als Nerd bezeichnet haben, aber jetzt nicht Nerd in diesem wissenschaftlichen Typ, sondern als Nerd, der halt komische Hobbys hat.
So wie Manga sammeln oder YouTube machen und solche Sachen.
Und da ist das ja angefangen, dass das halt schon so normaler wurde, dass man halt auch ein Nerd sein darf.
Aber ich kann mich noch erinnern, es gab diese Serie "Vier Fäuste".
Ja, ein Trio mit vier Fäusten.
Genau.
Die hatten auch einen Nerd.
Genau. Brille, komischer Typ.
Kaputten Brillenbügel, konnte Computer programmieren, aber keine Hubschrauber fliegen.
Hubschrauber konnten nur die coolen, die zwei coolen Typen, die ständig die Frauen auch abgekriegt haben.
Das sind ja eher Beispiele, dass das in früheren Zeiten, also als wir noch jung waren, jugendlich waren, vor 30, 40 Jahren, das auch nicht so gern gesehen war, wenn Menschen gebildet waren.
Etwas überdurchschnittlicher, besser mit Bildungsinhalten umgehen konnten.
Das würde ich jetzt so sehen.
Ich denke, dass das auch Ängste hervorruft bei Menschen, die zum Beispiel Schwierigkeiten hatten in der Schule mit Mathematik oder die Lateral nie begriffen haben.
Ja, überhaupt mit der Schulbildung nichts anfangen konnten, weil sie vielleicht Lehrer hatten, die ihnen das nicht vermitteln konnten, die vielleicht keine Freude an der Pädagogik hatten.
Pädagogik bedeutet ja, dass man sich Gedanken macht, wie Inhalte transportiert werden können, dass die auch verinnerlicht werden können.
Ich stelle mir das vor, dass das bei vielen Menschen auch Ängste auslöst und unangenehme Gefühle, die wir ja alle nicht haben wollen.
Also wer möchte schon gerne unangenehme Gefühle haben und das hat sich ja bewährt.
Entschuldige, wenn ich dich unterbreche, aber hat das nicht auch eine Methode, dass auch das Umfeld dafür geschaffen wird?
Ich würde mal sagen, dass das Biotop dafür gesät wird, dass diese Angst auch schön gedeihen kann.
Oh, der ist klug, der ist gefährlich.
Ja, wir nehmen jetzt mal einfach das Beispiel Länder, dritte Welt, wo halt ein ziemlich niedriges Bildungsniveau ist der der Bevölkerung.
Also der überwiegende Teil der Bevölkerung ist schlecht gebildet.
Die sind relativ einfach kontrollierbar, weil denen fehlt das Wissen, um sich vernünftig wehren zu können, um sich politisch zu engagieren,
um sich auf eine nicht, ich rede jetzt mit der Mistgabel hinter dir her, sondern auf eine zivilisierte Art und Weise zu wehren.
Denen fehlt einfach das Wissen dafür, weil sie keinen Zugang dazu haben und weil sie auch nicht wissen, wie sie Zugang dazu bekommen.
Oder weil es technologisch gesehen nicht die Möglichkeit dazu gibt.
Und je funktioneller ich eine Bevölkerung halte, das ist ein doofer Begriff dafür, aber je funktioneller ich sie halte…
Das passt doch, das ist doch genau, worauf ich hinaus wollte. Die Haltungsbedingungen haben sich gestaltet.
Habe ich folgsame Arbeiter, die zufrieden sind, Brot und Spiele.
Das hat in alten Rom funktioniert und das funktioniert heute auch.
Nur unser Brot und Spiele, das ist einmal der Lieferando und Lieferdienst und das andere ist RTL2.
Sag mal, was ist denn hier los? Das ist doch von mir, glaube ich.
Das sind wahrscheinlich die Böller.
Ja, das sind wohl die Böller.
Ich wundere mich, dass das bei mir vor der Tür so ruhig ist.
Bei mir ist es auch schon die ganze Zeit rumknallen.
Aber Sascha, das ist ganz interessant, was du da sagst, weil das klingt wieder nach Foucault, der Zusammenhang zwischen Wissen und Bildung und Macht.
Aus dem Grund hat man ja auch Frauen lange von der Schulbildung, von der universitären Bildung ferngehalten.
Gerne auch verstanden, dass die Gehirne ja viel zu klein sind dafür, Frauen zu emotional und so weiter.
Ganz genau, ja.
Und auch die Bevölkerung ist, wenn überhaupt, in die Volksschule gegangen, um dann vielleicht aus der Bibel etwas lesen zu können.
Da ging es nicht darum, irgendeine Form von Bildung zu erreichen, dass sie selbstständiger werden.
Ich glaube, man muss auch nochmal gucken, was verstehen wir unter dem Begriff Bildung.
Ich glaube, gebildet oder bildsam sind ja ganz viele.
Selbst wenn da keine Schulbildung und auch keine universitäre Bildung in dem Sinne, dass das gemeinsam geteilte Bildungsinhalte sind,
wie Naturwissenschaften, Mathe oder Fremdsprachen oder was auch immer.
Aber man kann sich schon vorstellen, dass auch Menschen, Kinder, wenn die irgendwo auf dem Dorf groß werden,
dass die natürlich auch über andere Formen von Bildung verfügen.
Vielleicht auch so ein intuitives Wissen, was Pflanzen betrifft, was Ernährung betrifft oder so andere Sachen.
Aber das wird ja auch bekämpft.
Was ich meinte, war ja das Funktionelle.
Also jemand, der halt in gewissem Rahmen lesen kann, in gewissem Rahmen mathematische Fähigkeiten hat,
dass man halt alltagsfunktionell ist.
Ja, das kann ich mir…
Das kann auch jemand auf dem Dorf.
Ja, meinst du jetzt ein deutsches Dorf?
Doch, ein deutsches Dorf.
Ich glaube nicht, dass in den Großstädten die Schmieden sind, die Kaderschmieden für große Geister oder so.
Das kannst du in den Dörfern genauso haben.
Aber woran ich gerade denken muss, ist, dass das natürlich politisch auch gesteuert wird,
was an Bildungsinhalten vermittelt werden müsste, damit der Arbeitsmarkt bedient wird,
damit die Wirtschaft weiter so läuft oder sich weiterentwickeln kann, wohin auch immer das denn gehen soll.
Und dass dazu natürlich auch bestimmte Bildungsinhalte vermittelt werden müssen.
Aber das ist ja genau das, was ich zumindest immer wieder lese und höre.
Und ich glaube auch, Thomas, was ihr beide auch meintet, dass das offensichtlich immer schwieriger wird.
Also selbst dafür, Nachwuchs zu finden, weil es so große Lücken bezogen auf bestimmte Bildungsinhalte gibt.
Ich hatte, um ein Beispiel zu nennen, ich hatte im vergangenen Jahr eine Auszubildende,
die hat von uns einen Lehrplan bekommen, wo Aufgaben drauf sind, die sie selbstständig erledigen konnte.
Und die war nicht in der Lage, sich mit dem Thema so weit auseinanderzusetzen, dass sie Fragen sich notiert
und selbstmotiviert vielleicht mit den Fragen zu uns kommt und uns diese Fragen stellt,
sondern sie hat die einzige Erwartungshaltung gehabt, dass sie von uns die Lösung bekommt für die Aufgabenstellung.
Das war ihre einzige Frage, wenn wir sie denn gefragt haben, brauchst du Hilfe?
Da hat sie nur gesagt, ja, wie ist denn die Lösung jetzt?
Das ist so Psychiatrie.
Sie war unfähig, und das war eine Gymnasiastin, sie war unfähig, sich selber dazu zu bringen,
in die Lage zu versetzen, dass sie die richtigen Fragen stellt, um dann selber auf die Lösung zu kommen
oder sich selber die Lösung zu entwickeln.
Sie war nicht in der Lage, die Problematik in Teilaufgabenstellungen zu zerlegen und die dann abzuarbeiten.
Das konnte sie nicht.
Bei dieser Beobachtung habe ich schon vor vielen Jahren gemacht.
Sascha ist 16.
Sascha verdient sich ein bisschen Geld dazu, indem er manchen Leuten erklärt, wie ein Computer funktioniert.
Damals war DOS noch ein ganz großes Thema.
Da komme ich zu einem Sohnemann hin von einem Arzt, der hatte einen nagelneuen Computer geschenkt gekriegt,
so eine absolute Traummaschine damals.
Natürlich war da auch MS-DOS 6 drauf.
Und jetzt mach was damit.
Und dann habe ich ihm gesagt, hier, lies das Buch, lies das Buch, und dann kapierst du, was du mit der Kommandozeile machen kannst.
Er war nicht in der Lage gewesen, das umzusetzen.
Er hat einfach erwartet, dass ich ihm jetzt einen Haufen Sachen erzähle oder am besten noch aufschreibe, dass er was machen kann.
Jeder, der damals mit einem Rechner gearbeitet hat, weiß, die unglaublichen, faszinierenden Möglichkeiten der Eingabezeile bei DOS, die eigentlich nicht vorhanden sind.
Das Ding ist einfach das, was du mittlerweile alles mit der Maus machst.
Das musste man halt dort in einzelne Befehle zerlegen und die dann mit Variablen versehen und parametrisieren.
Und dann hast du im Prinzip dieselben Sachen machen können.
Die grafischen Oberflächen sind natürlich schon eine große Erleichterung.
Jetzt modernere Übersetze, die Touch-Gestiken, die man auf so einem Smartphone machen kann, sind ja nichts anderes als der hinterliegende Befehle, die der Computer ausführt.
Genau. Und da habe ich schon gemerkt gehabt, egal wie gut das Elternhaus ist, egal wie viel Geld da ist, wenn du da nicht das Interesse hast oder auch die…
Das ist, glaube ich, der Punkt, das Desinteresse, das vorhanden ist.
Provokative Frage. Jetzt haben wir ja so ein bisschen auch an Beispielen besprochen oder haben Beispiele gehört, was Menschen oder auch was junge Menschen alles so nicht können.
Also am Beispiel von jungen Menschen in der Ausbildung.
Auch alte Menschen übrigens. Da differenziere ich jetzt nicht unbedingt.
Genau. Die Frage ist ja, ob der Bildungsgrad tatsächlich so abgenommen hat oder was sich da ansonsten noch verändert hat.
Was denkt ihr denn, woran das liegt? Könnt ihr euch da hineinversetzen in die Betreffenden, wenn ihr in Kontakt seid und feststellt, da versteht jemand was nicht. Könnt ihr das nachvollziehen?
Ich höre ganz oft, wenn ich da mal so nachhake oder so weiter, das brauche ich nicht. Das muss ich nicht können.
Desinteresse.
Ganz oft ist da Desinteresse.
Oder es ist halt bequemer, das nachzuplappern, was das Fernsehen einem erzählt, als mal selber sein Gehirn einzuschalten.
Das ist halt anstrengend. Denken ist anstrengend. Es verbraucht viel Kalorien.
Überleg doch mal, seit der Einführung von diesen ganzen Infotainment-Klamotten auf dem Privaten vor allen Dingen, also nicht, dass es das nicht auf dem Öffentlich-Rechtlichen gab.
Knopfhoff ist das beste Beispiel für Infotainment gewesen.
Diese Wissenschaftssendungen damals, die ersten oder zweite?
Keine Ahnung. Ist schon so lange her.
Aber das kam ja nochmal richtig groß auf O7 und RTL und so weiter hervor.
Und diese Formate vermitteln ja ein bisschen Wissen mit einer tollen Show dabei.
Man merkt so wirklich, dass da auch so dieser Einbruch passiert ist, dass man halt auf einem gewissen Level etwas weiß, aber wenn es weiterführt, also wenn es interessant wird, dann bricht es meistenteils ein.
Ich versuche das ja mal so zu erklären mit der Mathematik.
Du lernst ja auf der Hauptschule alles, was wichtig ist, bis zur 10. Klasse.
Und dann, wenn es so quadratische Gleichungen kommen, so diese schönen Sachen in der Mathematik.
Das lernst du alles nicht mehr.
Du lernst Lineare Gleichungen.
Wenn du einen guten Lehrer hast, der bringt dir noch die ersten Sachen für eine quadratische Gleichung bei.
Aber danach, alles was interessant ist oder auch was einen wirklich weiterbringen würde, das kommt ja nicht mehr.
Und wenn du da kein Interesse hast oder so, dann geht das alles an dir vorbei.
Nehmen wir mal das Beispiel Klimawandel.
Da wird den Leuten erzählt, ja das böse CO2 und wir hier in Deutschland, wir müssen mit Beispiel vorangehen.
So ja, okay. Wie viel CO2 sind denn in der Atmosphäre?
Ja, du meinst die Prozentzahl, das hatten wir ja schon mal aufgedröselt.
Ja, aber wenn du das den normalen Leuten auf der Straße, wenn du sie danach fragst, da kommen dann solche Antworten wie ja so 20% oder 30%.
Die wissen nicht, dass das nur 0,04% sind.
Und das ist nun wirklich ein wichtiges, ein kleines, aber ein wichtiges Detail, was in dieser kompletten Berichterstattung halt immer weggelassen wird.
Und dass Deutschland, anteile ich nur mal gerade eben, 4% davon, also von 0,04% Gesamtsjahreserzeugung, davon nur Deutschland, nur 4%.
Das wird den Leuten nicht erklärt, das lässt man einfach weg.
Ja, das ist aber auch der Komplexität dieses Themas geschuldet. Also wenn das alles richtig aufdröseln würde.
Ja, dann muss man den Leuten das nochmal ein bisschen genauer erklären, damit die Leute da auch mal eine andere, und du musst vor allem auch andere Meinungen und andere, nicht nur andere Meinungen, du musst auch mal andere Fakten zu dieser ganzen Thematik auf dem Tisch legen.
Und nur dieser eine Bericht, den mal so gerade eben irgendwie so 120 Wissenschaftler unterschrieben haben, das wird immer so als Konsent, als der wissenschaftliche Konsent, nee, das stimmt nicht.
Das ist nicht wahr. Und das ist das Schlimme an dieser ganzen Geschichte.
Das geht ja mittlerweile so weit, dass dieses Thema an sich schon den Status einer Religion erreicht hat. Die Leute gehen nicht mehr in die Kirche, sondern jetzt gehen sie halt zu welchen Veranstaltungen auch immer und tanzen und hüpfen.
Was mich in der Diskussion um diese Sache so tierisch abfuckt, um das mal so zu sagen, ist, dass andere Meinungen gar nicht geduldet werden.
Wenn du jetzt hier auf die Straße, du gehst nach draußen und läufst mit offenen Augen herum, dann solltest du eigentlich mal verstehen und feststellen, dass sich in der Umwelt etwas verändert.
Die Blütenzeiten haben sich nach vorne verschoben. Manche Sachen blühen länger, andere Sachen blühen wesentlich eher.
Jetzt gerade diese Regenmengen, viele andere Sachen. Das sind nur ein paar Beispiele von vielen Veränderungen, die wir so haben.
Also, dass irgendetwas da passiert auf größerer Ebene, das sollte wohl eigentlich irgendwie jedem auffallen. Was ist der genaue Grund dafür?
Lassen wir mal ausgeklammert, ob es das CO2 ist oder ob es rülpsende und furzende Kühe sind, ob es Sonnenaktivitäten sind, ist egal.
Alleine die Tatsache, wenn man erwähnt, dass sich da etwas verändert, bringt Leute schon zum Explodieren.
In die eine oder in die andere Richtung, ganz genau.
Und das ist egal, ob das jetzt der Nachbar ist oder halt der Assi von der Tankstelle oder sonst was. Jeder hat dazu irgendwas zu sagen und jeder explodiert.
Also, um deine Frage zu beantworten, Susanne, die du gestellt hast, wie wir uns das erklären, dass die Leute so sind.
Zum einen ist das das Desinteresse. Das Fernsehen erklärt mir ja alles, nimmt mir das Denken ab.
Ja, wieso? Hat doch hier der Onkel in den Nachrichten gesagt, dass das so ist.
Oder der Wettermann oder wer auch immer, ist auch egal. Irgendein Experte, heute wird ja gerne mit Experten gearbeitet, die werden das schon wissen.
Also muss das auch so sein.
Ich sag mal so, vor 40, 50 Jahren ist die Religionsgläubigkeit, die Kirchengläubigkeit ersetzt worden durch Experten, durch Wissenschaftsgläubigkeit.
Die haben A gegen B ausgetauscht. Das Ganze ist jetzt quasi eine Ersatzreligion.
Ich könnte es auch als Aberglauben bezeichnen, ich weiß es nicht.
Aber das wäre meine Erklärung, warum die Menschen sich so verhalten.
Und das ist das, was ich meinte, die Haltungsbedingungen haben sich geändert.
Ja, aber das ist aber auch die Suche nach einfachen Erklärungen. Einfache Erklärungen sind immer gut.
Ja, weil es bequem ist.
Ist das nicht vielleicht auch eine einfache Erklärung, die auch einfach erklärt, warum Menschen eine andere Meinung haben als ich selbst.
Das ist die Krux an der Sache.
Darauf wollte ich eigentlich hinaus. Das ist die Krux an der Sache.
Das ist eine provokative Frage, weil ich finde es immer ganz wichtig, sich immer wieder an die eigene Nase zu fassen und sich Gedanken darüber zu machen, inwieweit ich selber verkürzt denke, ob ich gerade einen Tunnelblick habe.
Das kann ja manchmal auch ganz nützlich sein und trotzdem ist es ja wichtig, den Blick weiterzustellen und zu kontextualisieren.
Und das ist nicht immer einfach.
Und in diesem Zusammenhang finde ich es auch wichtig zu schauen, was lösen eigentlich andere Meinungen in mir für Gefühle aus.
Wie gehe ich damit um? Bemerke ich das überhaupt?
Wenn ich das nicht bemerke, dann stelle ich mir die Frage wahrscheinlich nicht.
Garantiert nicht.
Ja, und ich glaube, das betrifft alle Menschen, ganz egal für CO2, gegen CO2, in welchem Lager auch immer sich jemand verortet oder ob jemand meint, ein ganz eigener Individualist zu sein.
Das hat halt dazu, dass sie sich auf die Straße kleben.
Ja, warum die das machen, das findest du vielleicht eher heraus, wenn du dich intensiv beschäftigst.
Also nicht so viel deuten, sondern hinterfragen, was bewegt die eigentlich.
Ich glaube, dass das ganz viele sind, die auch echt Angst haben. Viele junge Leute, die Angst vor ihrer Zukunft haben oder Angst davor, keine Zukunft zu haben.
Oder einfach das machen, was die Gruppe ihnen sagt.
Aber das machen ja auch ganz viele und es ist meiner Meinung nach auch Teil des Menschseins, macht das ja aus.
Das haben wir ja schon festgestellt.
Also "you lie to fit in", wie Elon Musk gesagt hat. Also machst du es halt mit.
Lässt sich da von welchem Verein auch immer bezahlen, dass du dich da halt auf die Straße klebst.
Ja, aber die Susanne hat da gerade richtig was Wichtiges gesagt.
Wir Menschen sind Herdentiere, das hat man zu vergleichen.
Es gibt genügend soziale Experimente, echte Experimente, keine YouTube-sozialen Experimente,
wo man nachgewiesen hat, wenn einer so einen Leithammel macht, dann laufen viele hinterher.
Die Leute, die sich auf der Straße kleben, die haben eine reelle Angst, dass sie die letzte Generation sind, die etwas verändern kann, um halt einen schlimmen Klimawandel zu verhindern.
Das ist eine real existierende Angst.
Und deswegen kleben sie sich fest, um den maximal unangenehmen Eingriff zu machen, um uns alle wach zu rütteln.
Ja, aber wie können sie sich so sicher sein, dass das, was man ihnen da erzählt …
Ja, weil die Leute auch draußen rumrennen und wehnen.
Thomas, wie kannst du dir denn sicher sein, dass das, was du denkst, die Wahrheit ist?
Niemand weiß, was wahr ist, weil wir so beschränkt sind.
Also ich weiß, was Propaganda ist und was Lüge ist, das weiß ich mit Sicherheit.
Und wenn ich das alles weglasse, wenn ich die Propaganda und die Lügen weglasse, dann habe ich die Wahrheit.
Nicht unbedingt. Aber worauf ich jetzt hinaus wollte, war der Punkt gewesen, dass die Leute genauso draußen rumrennen und genauso Veränderungen in der Umwelt feststellen wie du und ich.
Nur sie sehen halt so, dass etwas Schlimmes auf uns zukommt. Das sehen andere Menschen auch.
Ja, weil man ihnen das eingeredet hat.
Ja, weil es halt die plausibelste Erklärung dafür ist, was gerade passiert.
Ja, aber du weißt nicht, was passiert. Du hast irgendwelche Computermodelle, die du mit irgendwelchen Daten gefüttert hast.
Und wie wir schon festgestellt haben, Machine Learning Algorithmen sind doof und sind keine zuverlässige Quelle für eine Zukunftsvorhersage.
Die Zukunft können wir nur erleben.
Jetzt kommen wir zu etwas, dass wir halt in einem deterministischen Universum leben.
Das sind ja tolle mathematische Begriffe.
Ja, aber sie erzählen uns ja, dass es hier teilweise bis zu 80 Grad werden soll. Und das ist Quatsch. Das stimmt einfach nicht.
Wer sind denn Sie, Thomas? Das ist auch was, was ich finde.
Das finde ich schwierig, weil das spaltet auch. Als ob du dich separierst von dir und von den anderen.
Reden wir mal ganz konkret. Ich will jetzt hier keine Namen nennen, damit wir hier keine Schwierigkeiten kriegen.
Aber es gibt so gewisse Fernsehprofessoren, die sich halt hinstellen im Öffentlich-Rechtlichen und behaupten, dass wir in 20 Jahren, das war übrigens vor 20 Jahren, dass wir in 20 Jahren in Teilen der Welt über 80 Grad haben werden.
Das ist Bullshit. Jetzt, 20 Jahre später, wissen wir, dass das Bullshit war. Trotzdem wird dieser Bullshit weiterhin verbreitet. Und die Leute glauben weiterhin daran.
Und wenn du dir Interviews anschaust mit Leuten von der letzten Generation, wie sie sich nennen, dann wiederholen sie immer wieder diese Propaganda von vor 20 Jahren.
Das ist einfach eine Lüge. Und deswegen hat das den Status einer Religion. Und du kannst mit religiösen Fanatikern nicht diskutieren und auch nicht argumentieren, weil die das nicht hören wollen.
Ja, aber das kannst du mit jeder Art von Fanatikern. Und das ist die eine und die andere Seite.
Genau, das sage ich ja.
Wir sind uns einig, dass irgendetwas draußen vor sich geht, was nicht normal ist, weil der Rhythmus sich…
Na klar, Klimawandel findet statt. Der findet statt, ob wir nun nicht mehr Auto fahren oder doch. Das spielt keine Rolle. Der wird stattfinden, so oder so.
Aber die Auswirkung, ob das so schlimm wird, wie behauptet wird, das bezweifle ich. Weil nämlich so viele andere Faktoren da auch noch eine Rolle spielen.
Der Golfstrom zum Beispiel. Was passiert, wenn der Golfstrom zusammenbricht? Kriegen wir eine Eiszeit.
Ja, das hatten wir zweimal gehabt.
Da ist dann nichts mit 80 Grad, sondern dann wird es in vielen Teilen der Welt einfach deutlich kälter.
Wir sind aber auch klimatisch gesehen in einer Warmphase während einer Eiszeit. Also das ist der aktuelle Stand, wissenschaftlich gesehen. Es ist eine Warmphase innerhalb einer Eiszeit.
Und wenn man da mal so schaut, an der Position, wo wir sind, ist Wasser flüssig möglich, aber eher gefroren.
Genau, also das heißt, als nächstes kriegen wir wahrscheinlich wieder eiszeitliche Verhältnisse.
Dann sind ja alle Vorhersagen, was das Thema Klimakatastrophe angeht, irgendwie nicht so richtig, wie es eigentlich tatsächlich dann wahrscheinlich stattfinden wird, oder?
Die meisten Modelle gehen davon aus, dass es halt erst schlimmer wird, was Temperaturen angeht, und dann passiert ein Zusammenbruch.
Weil das ist oft bei solchen Systemen. Dann passiert ein Zusammenbruch und dann kommt die Eiszeit.
Genau.
Pass auf, wir nehmen ein Pendel und das schwingt. Und du kannst so jederzeit voraussagen, in welchem Zustand das Pendel ist.
Wenn du jetzt hingehst, aber eine zusätzliche Achse an das Pendel anbringst, wird das Pendel nicht mehr vorhersehbar.
Genau so funktioniert unser Klima, weil wir nämlich pendeltechnisch, astrophysikalisch, auch an der Sonne mit dranhängen.
Und die Sonnenwinde haben auch einen starken Einfluss auf unser Klima.
Zum Beispiel.
Und das, was mit den Sonnenwinden dann auch im Zusammenhang mit den anderen Planeten in unserem Sonnensystem auch passiert, weil wir da dann nämlich auch teilweise abgeschirmt werden, weil die Sonnenwinde auch abgelenkt werden.
Zum Beispiel durch die Saturnringe.
Durch das starke Magnetfeld der Saturn.
Und der Jupiter hat ja auch nur sein Ding und so weiter.
Richtig. Deswegen ist es eigentlich nicht vorhersehbar, oder was heißt ja eigentlich, es ist nicht vorhersehbar, was passieren wird.
Ja genau, aber worauf ich hinaus wollte ist, du kannst bei einem normalen Pendel jederzeit vorhersagen, wo das Pendel sich befinden wird.
Und dann machst du eine zusätzliche Achse dran, oder einen zusätzlichen Attraktor, dann wird das Pendel unvorhersehbar.
Und das schlägt im Chaos aus.
Aber du wirst immer wieder zwischendurch Perioden feststellen, wo das Ganze symmetrisch sich bewegt.
Im Einklang.
Und dann bricht irgendwie, durch irgendetwas, bricht das wieder ins Chaos aus.
Und das gleiche ist, wenn man diese Wettermodelle durchrechnet und durchführt, hast du das auch.
Du hast immer wieder Phasen, wo es gleichmäßig ist, stabil ist, und dann bricht das wieder ins Chaos aus.
Und jetzt haben die Leute Angst, dass dadurch, dass wir der Atmosphäre ermöglichen, immer mehr Energie aufzunehmen,
und das ist ja durch das CO2 und durch andere Klimagase, dass wir diesen Prozess beschleunigen,
dass wir schneller in dieses Chaos wieder zurückfallen.
Und dass dann die stabile Warmzeit, nein, Eiszeit zu Ende ist.
Genau. Und du hast jetzt was Wichtiges gesagt.
Die Leute haben Angst.
Was ist ein sehr mächtiges Werkzeug?
Angst.
Wie steuert man Massen?
Und man kann das Verhalten von Massen vorhersagen, dem man ihnen Angst macht.
Ja, sie sind einfacher zu lenken, wenn sie Angst haben.
Richtig. Deswegen, die Haltungsbedingungen haben sich verändert.
Du willst Kontrolle ausüben, du willst bestimmte Strukturen neu auferrichten,
du willst die Menschenhaltung verändern. Wie machst du das? Mit Angst.
Ja, weil es effektiv ist und gut funktioniert.
Richtig. Und es funktioniert super.
Insofern kann man eigentlich den Menschen, so wie sie sich jetzt verhalten, kann man ihnen das nicht vorwerfen.
Nein.
Sie werden programmiert und sie merken es gar nicht. Und sie machen es sogar teilweise freiwillig mit.
Ja, weil es einfacher ist. Das ist es.
Genau. Und dann sind wir wieder bei dem Foucault.
Macht und Wissen.
Ja, also wenn man das dann abstrahiert, dann müsste man eigentlich zum Schluss kommen.
Also ich komme für mich jedenfalls zum Schluss, dass ich glaube, dass das hier alles gesteuert wird.
Es werden neue Haltungsbedingungen für uns Menschen errichtet gerade. Wir sehen das. Wir können das sehen überall.
Ich glaube nicht, dass das gesteuert ist. Ich glaube, dass es ein dynamischer Prozess ist, der einfach alleine läuft.
Weil es gibt so eine Ökonomie-Theorie, dass ich immer das durchsetze, wo ich am wenigsten Energie reinstecken muss.
Also wenn ich jetzt ein Problem habe und ich finde eine Lösung, die am wenigsten Energie, also Ressourcen oder Energie verbraucht,
wird sich dieses als Lösungsansatz durchsetzen.
Und ich glaube einfach, weil sich selber Gedanken über alles Mögliche zu machen aufwendiger ist,
als wenn ich das akzeptiere, was mir vorgesetzt wird als Lösung.
Das ist ein einfacher Weg, dass wir deswegen in der Bredouille sitzen, in der wir zurzeit sind,
was Bildung angeht und die Wichtigkeit, weil die Lösung so einfach ist.
Ich weiß es nicht, wer hat das gesagt mit der Ökonomie?
Mit was?
Das Gesetz der Ökonomie, dass Lösungen, die wenig Ressourcen verbrauchen, immer die sind, die sich durchsetzen werden.
Das klingt ja auch ganz logisch, wenn du wenig reinsteckst.
Das scheint mir ja das Gesetz des Kapitalismus zu sein.
Ich stecke wenig rein und bekomme maximal was raus.
Das sind zehn fundamentale ökonomische Gesetze von Ludwig von Nises.
Siehst du?
An dem Punkt bin ich auch.
Du guckst auch parallel.
Ich hab die jetzt gemeinsam gegoogelt.
Aber es gibt auch hier diese Verhandlungsformel der Ferenghi und da gibt es auch solche Grundsätze.
Wie viele Regeln sind das?
98 oder waren es 99?
99 oder 298?
Das ist eine total krumme Zahl.
Verhaltensregeln.
Wie heißen die bei den Ferenghi?
Das gucke ich jetzt, der nächste.
Ferenghi Erwerbsregeln der Ferenghi.
Hier ist Star Trek, oder?
Ja, das ist aber auch Star Trek.
Die Erwerbsregeln der Ferenghi.
Gelegentlich auch heilige Regeln des Erwerbs sind ein Leitwerk für die Geschäftsbeziehungen der Ferenghi und haben in der Ferenghi-Allianz in etwa den Status von Gesetzen.
Die Einhaltung der Regeln wird ebenso wie die Einhaltung der Ferenghi-Satzung von den Liquidatoren der Ferenghi-Handelsbehörde überwacht.
Ja, wir wollten mal wissen, wie viele Regeln es gibt.
Die Regeln sind gar nicht so viele.
Es sind nur 289.
Siehst du, ich meinte, das war doch 89.
Erst schießen, dann den Profit ausrechnen.
Siehst du, selbst die haben, selbst eine fiktive Rasse hat halt quasi Regeln dafür.
Regel Nummer eins.
Geld und Gold, das mag ich sehr und habe ich es erst von anderen, gebe ich es nicht mehr her.
Ja.
Regel Nummer drei.
Gib niemals mehr für einen Erwerb aus, als es unbedingt sein muss.
Regel Nummer sieben. Halte deine Ohren offen.
Hat das tatsächlich jemand 298 Regeln aufgeschrieben?
Naja, also die haben aus den verschiedenen Deep Space Nine Folgen, haben sie die Sachen zusammengetragen.
Die Sachen zusammengetragen und es sind 289 Regeln, aber sie haben nicht alle 289 hier, sondern es sind dann vielleicht 20 oder 30.
Aber selbst da gibt es ja eine Regel, ich weiß gar nicht, wie die ist, aber die sagt ja aus, dass man halt nur so und so viel reinstecken soll, um das Maximale rauszuholen.
Also ich muss schon sagen, Chapeau an die Drehbuchautoren von Star Trek.
Die haben halt dort, ich sag mal nach allen Regeln der Kunst mit viel Wissen und auch Witz den Kapitalismus auf die Schippe genommen.
Bei den Ferengi definitiv.
Genau, bei den Ferengis.
Und da sind wir auch wieder an dem Punkt, Frauen dürfen keine Kleidung tragen.
Ja genau, genau das ist dann nämlich der Fall. Die dürfen die Frauen nämlich keine Kleidung tragen. Und oh, ein Weibchen, das Geschäfte macht, das geht ja gar nicht.
Genau.
Und wenn man heutzutage mal an der Universität guckt, dann siehst du halt mehr Kommilitonen als Kommilitonen.
In vielen Bereichen.
Ja und ich finde halt die Regeln, die sie da genannt haben, die sind sehr interessant. Regel 190, höre alles, glaube nichts.
Ja, das ist eine schöne Regel, oder? Finde ich.
Oder Regel Nummer 203, das sollte man auf jeden Fall beherzigen. Neue Kunden sind wie Greywürmer mit rasierklingenscharfen Zähnen. Sie können sehr saftig sein, aber manchmal beißen sie auch zurück.
Und manchmal ist das einzige, was gefährlicher als eine Frage ist, eine Antwort.
Ja, deswegen ist es besser, wenn man fragt, erst gar nicht.
Ich finde es wichtig, ich finde das hat Susanne auch schön auf den Punkt gebracht, man sollte nicht aufhören, Fragen zu stellen und sich auch selber natürlich zu fragen.
Sich selber zu hinterfragen, das ist ganz wichtig.
Sich selber zu hinterfragen.
Aber andere Leute haben eher so die Mentalität, ich stelle erst gar nicht die Frage, weil die Antwort könnte mir ja nicht gefallen.
Richtig.
Das ist so wie früher, Papa, darf ich heute länger Fernsehen gucken? Ja, muss Mama fragen. Nee, da traue ich mich nicht.
Weil du die Antwort weißt. Nö.
Aber ich glaube, das ist jetzt ein gutes Schluss-Zitat-Wort.
Wir haben jetzt 90 Minuten.
Ich denke auch, wir sind damit quasi mit dem Regeln der Ferengis quasi wieder zum Anfang des Gesprächs gekommen.
In der Ferengi-Gesellschaft hat sich ja im Laufe der Deep Space Nine Staffeln auch eine Revolution vollzogen, die Frauen haben sich dort auch emanzipiert.
Stimmt, die war sogar großer Nagus.
Pass auf, ich finde das so interessant, weil sie dort nämlich festgestellt haben, 50 Prozent unserer Ferengi-Bevölkerung macht keinen Profit.
Wäre es nicht besser, wenn 100 Prozent konsumieren würden und arbeiten gehen würden?
Genau dasselbe ist bei uns Menschen auch passiert.
Die Menschenhaltungsbedingungen haben sich geändert.
Frauen dürfen auf einmal arbeiten gehen, dürfen ihr eigenes Einkommen haben.
Okay, dann haben sie keine Zeit mehr für die Aufzucht von Kindern.
Das muss da halt irgendwie anders geregelt werden.
Damit kann man auch Profit machen.
Das hat schon sehr, sehr starke Parallelen zu unserer Realität, würde ich sagen.
Da haben sich schon sehr viele Beobachtungen einfließen lassen, über die man, finde ich, mal nachdenken könnte.
Das wäre ein gutes Thema für eine einständige Folge. Die latente Misogynie in der Gesellschaft.
In der deutschen Gesellschaft.
Ich lebe nur in der deutschen, vielleicht noch im Internet.
Vielleicht auch bei den Schweizern. Die Österreicher sind ja auch immer schlecht drauf, oder? War das nicht so?
Das weiß ich gar nicht. Müssen wir Tobi fragen, der kennt sich daraus.
Ich kenne nicht so viele Österreicher.
Ja.
In diesem Sinne.
Bedanken wir uns bei Susanne.
Vielen Dank, Susanne.
Danke, dass ich dabei sein durfte.
Du kannst ruhig öfters kommen.
Ja, gerne. Das macht, glaube ich, Spaß. Kann ich mir vorstellen.
Ja, das ist gut. Ich fand deine Wortbeiträge sehr gut. In einer sehr eloquenten Art und Weise.
Danke.
Beim Thema Misogynie bin ich gerne mit dabei. Keine Frage.
Da freut sich auch NRW Vision, weil die sagen immer, ja, ihr müsst doch mal eine Frau fragen.
Wobei Misogynie kein spezielles Frauenthema ist, oder?
Das ist ja die allgemeine Übellaunigkeit.
Ne, das ist der krankhafte Hass von Männern gegenüber Frauen.
Genau.
Und das ist natürlich auch ein Männerthema, weil...
Weil Männer kranker Frauen hassen.
Genau, deswegen...
Das muss ich jetzt googeln. Misogynie, Misogynie Substantiv, ist feminin übrigens.
Krankhafter Hass von Männern gegenüber Frauen.
Aber das geht auch andersrum, habe ich gelernt.
Natürlich. Es geht alles vorwärts und rückwärts und andersrum.
Hat nur einen anderen Namen. Läuft aber etwas selber hinaus.
Ja, dann sind wir wieder bei der Spaltung der Gesellschaft.
Ja, das ist übrigens auch ein Thema für eine andere Sendung.
Macht's gut.
Macht's gut.
Bis zum nächsten Mal. Tschüssi.
Tschüss.
Moralisch inkorrekt. Ein fragwürdiger Podcast. Ein zweifelhaftes Verlauf. Total falsch und moralisch verwerfend.
Untertitel von Stephanie Geiges

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Anzal der Downloads: 334 /  Spieldauer: 1:36:08 /
Tag der Aufnahme: 30.12.23 /  Diese Folge stammt aus der Staffel 3, es gibt insgesam 4 Staffeln.

Eine LautFunk Publikationskartell Produktion - Wo Geschichten unüberhörbar übermittelt werden.


Podcast Lizenz:


Die Abschweifung 30 Weihnachten ist etwas Gefühlsechtes

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Nicht Episodenbeschreibung:

Herzlich willkommen zur neuesten Episode unseres “Die Abschweifung” Podcasts! In dieser Folge tauchen wir ein in die faszinierende Welt von Weihnachten und erforschen den bezaubernden Ausdruck “Weihnachtsfeste ist schon gefühlsecht.” Was bedeutet dieser Begriff wirklich, und wie können wir ihn in unserem weihnachtlichen Fest erleben?

Unsere Reise beginnt damit, das Weihnachten mehr als nur Geschenke und Dekorationen ist. Der Ausdruck “gefühlsecht” könnte darauf hinweisen, dass die Emotionen, die Weihnachten begleiten, aufrichtig und tief empfunden sind. Wir werden diskutieren, wie Weihnachten eine Zeit des Zusammenkommens, des Teilens von Liebe und der Reflexion über das vergangene Jahr sein kann.

Vielleicht bedeutet “Weihnachten ist schon gefühlsecht” auch, dass Weihnachten bereits von Authentizität geprägt ist. Wir werden darüber sprechen, wie wir das Weihnachtsfest persönlich authentisch gestalten können, indem wir uns auf die Werte und Traditionen besinnen, die für uns am wichtigsten sind.

Diese Episode wird auch in die Welt der künstlerischen und poetischen Ausdrücke während der Weihnachtszeit eintauchen. Wir werden darüber nachdenken, wie Menschen in Literatur, Musik und Kunst die einzigartige Atmosphäre von Weihnachten einfangen und vermitteln.

Schließlich werden wir einige Ereignisse und Anekdoten über unvergessliche Weihnachtsmomente teilen, die das Gefühl von “gefühlsecht” am besten beschreiben. Diese Geschichten stammen aus verschiedenen Quellen und sind ein wunderbarer Ausdruck der Weihnachtsmagie.

Treten Sie mit uns in die Welt von “Weihnachten ist schon gefühlsecht” ein und lassen Sie sich von der tiefen Bedeutung und Schönheit des Weihnachtsfestes inspirieren.


Quellenangaben:

  1. Badische Zeitung: Artikel über Weihnachten und Emotionen.
  2. Salzstreuner: Einblicke in die Bedeutung von “gefühlsecht”.
  3. Eigene Erfahrungen und Erzählungen aus der Weihnachtszeit.
Richtige Episoden Beschreibung:

Zum Schluss möchte ich noch auf einen wichtigen Punkt eingehen: tauchen wir tief in die duale Natur von Weihnachten ein, ein Fest, das oft als Quelle von Stress betrachtet wird, aber auch ein Symbol für Harmonie und Freude sein kann. Ich erforsche, wie Weihnachten in verschiedenen Familien unterschiedlich erlebt wird – für einige ist es eine Zeit des Chaos und der Hektik, für andere ein Moment des Zusammenhalts und der Ruhe. Mit berührenden Geschichten beleuchten ich, wie traditionelle Weihnachtsbräuche zur Förderung von Wärme und Gemeinschaft beitragen können und wie diese Feiertage uns an die Bedeutung von Zeit mit unseren Liebsten erinnern. Diese Episode lädt dazu ein, Weihnachten aus einem neuen Blickwinkel zu betrachten und den wahren Geist des Festes in all seinen Facetten zu würdigen. Begleite mich auf einer Reise, die das Potenzial hat, deine Sichtweise auf Weihnachten und Familienfeste grundlegend zu verändern.

Links zur Ausgabe:

▶ Hier Klicken für das Tanscript:
Tanscript:

[Musik]
Hallo und willkommen zu einer neuen Ausgabe des...
Ne, der Abschweifung.
Da wo ich gelegentlich vom Thema abschweife.
Juhu, es weihnachtet sehr, oder?
Ich weiß ja nicht, wie es bei euch ist, aber bei mir ist Weihnachten irgendwie die Stimmung dieses Jahr...
so ziemlich im Arsch.
Wir haben...
verschiedene Faktoren innerhalb der Familie und jedes Mal...
wenn ich da Kontakt habe, versaut es mir die Weihnachtsstimmung immer mehr.
Das ist wie so...
so ein Päckchen, was halt im Rucksack reinkommt und noch ein kleines Päckchen und noch ein kleines Päckchen und irgendwann mal bildet sich so ein Haufen auf dem Rucksack
und irgendwann mal ist der Haufen ganz groß und dann kippt der Rucksack um.
Oder der Tropf, der das Fass zum Überlaufen bringt.
Oder stetig tropfenhülltend Stein.
Da gibt es so viele Sprichwörter, die das halt versinnbildlichen,
was bei mir los ist.
Ich meine, meine Weihnachtsstimmung ist so eh jedes Jahr relativ minimal vorhanden.
Ich mag es so ein bisschen meine Wohnung weihnachtlich zu machen.
Ich mag so ein bisschen...
das Backen zu Weihnachten.
Ich mag es, Geschenke zu machen, allzumal ich das bei den Kindern immer so gerne mag.
Ich meine, ich habe als Kind auch gerne Geschenke gekriegt und die coolsten Geschenke kamen entweder von meinen Eltern
oder von einer Tante und einer Cousine.
Also eine Großcousine.
Das waren immer die coolsten Geschenke.
Die waren immer so auf dem Punkt.
Die restlichen Leute haben sich zwar Gedanken gemacht oder sind dann immer so im Universum, was mich interessiert hat,
aber das war nie so wirklich auf dem Punkt.
Ja, und ich versuche das auch irgendwie zu machen.
Ich meine, die Mittel und die Methoden sind jetzt nicht so wie damals,
aber ich höre zu und versuche da halt auch so mit den anderen mich abzusprechen,
wer was macht, wer was holt oder wer was bezahlt.
Dass halt die Kinder ein schönes Weihnachten haben.
Ob die jetzt am Weihnachtsmann glauben oder nicht, ist scheißegal.
Ja, da sind halt jetzt so einige Sachen, die mal mein Weihnachtsfest so ziemlich versauen.
Und abgesehen davon, dass das von vornherein schon echt schwierig war,
vor allem dieses Jahr das Fest, wegen bestimmter Voraussetzungen, über die ich jetzt hier nicht reden möchte,
weil so gewisse Privatsachen gehen die Allgemeinheit irgendwie nicht an,
ist das jetzt noch komplizierter geworden.
Und alleine wenn ich schon daran denke, kräuseln sich mir die nacken Haare,
dann das böse Blut, was da existiert und der eine hat falsch geguckt und der eine hat falsch Guten Tag gesagt.
Ich meine, ich sage es mal so, wie es ist.
Die beteiligten Personen sind alle jenseits der 21.
Kann man sich nicht für eine gewisse Zeit zusammenreißen und ständig diese Kurzschlussreaktionen,
du bist jetzt nicht mehr mein Freund auf Facebook, dir folge ich nicht mehr, du bist dies nicht, du bist das nicht.
Ich entreiße dich jetzt den Informationsfluss über mich.
Wie alt sind wir?
Das macht man als pubertierender Teenager, gegebenenfalls noch als weiblicher Teenager.
Wenn man so in vollem Saft seiner Hormone ist und das Gehirn quasi in verschiedensten Neurotransmittern ertrinkt,
dann verhält man sich so, aber nicht als gespannende, erwachsene Person.
Ich finde es eigentlich immer so extremst bedauerlich, dass sich die Menschen nie Gedanken machen,
was ihr Denken, Tun und Handeln bei anderen Menschen bewirkt.
Und ganz schlimm finde ich es immer, dass man versucht, jemand anderes zu bestrafen,
aber im Endeffekt trifft es die Umschuldigsten der Umschuldigen, die Kinder.
Wenn jetzt gesagt wird, ich gehe nicht zur Weihnachtsfeier, weil der und der das und das gemacht oder nicht gemacht hat,
trifft es die Kinder am härtesten.
Vor allen Dingen, je eher das Verwandtschaftsverhältnis ist.
Ich habe heute Gespräche geführt, wo ich mir gedacht habe, ich meine, wir haben heute den zweiten Advent.
Das kann doch alles nicht wahr sein.
Diese Familie hat ein ganz schlimmes Trauma erlebt.
Und dieses schlimme Trauma sehe ich mit rennenden Fanfaren, einstürzenden Türen wieder auf und zu laufen.
Ich muss neue Sprichwörter dafür erfinden, um die Heftigkeit dessen zu betonen.
Ich sehe die Katastrophe auf und zu kommen und dieses Mal ist keiner da, der sich da rettend hinstellt.
Und die gesamte Scheiße und ich weiß nicht, wie oft ich mich da wiederholen soll.
Die gesamte Scheiße mit der Liebe der Familie noch mal auf sich nehmen muss.
Diese eine Person hat das einmal gemacht und hat sich dabei ganz gewaltig die Finger verbrannt.
Und diese Person wird das nicht noch mal machen.
Und jetzt stehe ich da und schaue mir das an und sehe das Gleiche noch mal passieren.
Und weder die eine Partei noch die andere oder die dritte Partei unternimmt noch etwas.
Das ist so heftig.
Ich meine, ich habe das versucht, die gesamten Sachen für mich auf verschiedenen Arten und Weisen alles aufzuarbeiten.
Aber das Interessante ist, dass sich diese Menschen, die meine Familie darstellen, ein feuchten Kehrecht darum geben,
wie es anderen Menschen damit geht, was sie anrichten, weil sie in ihren eng begrenzten Spektrum ihrer Existenz
nicht in der Lage sind, einfach mal die Tragweite ihrer, ihres Tun und Handeln, ihres Tun und Handelns und ihrer Entscheidungen zu erfassen.
Ich meine, ich bin jemand, der viel Verständnis hat für Menschen und ich habe viel Lehrgeld bezahlen müssen.
Aber stellenweise frage ich mich wirklich, wieso das so gekommen ist, wie es gekommen ist.
Denn der eigentliche Aussprungsgrund war Liebe und dass sich das so ins Negative verkehrt.
Das ist wow.
Brachial. Es könnte man irgendwie eine theoretische Abhandlung darüber verfassen,
was Liebe schon alles für Schlimmes auf der Welt gebracht hat.
Aber das ist ein ganz anderes Ding.
Ich weiß jetzt nicht, wie ich jetzt mit Weihnachten und so weiter umgehen soll,
weil meiner Meinung nach habe ich jetzt echt nur noch Lust, mich in meiner Wohnung einzuschließen
und mit möglichst wenig Menschen das Fest zu genießen, was noch da ist.
Ja, Weihnachten war ja schon ein paar Mal Thema auf dieser Seite, in diesem Podcast.
Mal in dem Format, mal in dem Format, mal ein Podcast Beitrag, also ein Blog Beitrag.
Immer wieder mal in teiler Form.
Denn Weihnachten, wie sagt man das so schön, ist was sehr gefühlsechtes.
Ich weiß, Kondome gibt es oben.
Da werden so viele Gefühle und so viele Erwartungen gesteckt.
Das ist unglaublich.
Das kann keine Person in Wirklichkeit gerecht werden, welche Erwartungen da reingesteckt werden.
Nicht umsonst sind die Psychiatrien gerade zur Weihnachtszeit so voll,
dass man zusätzliche Betten nicht nur in den Zimmern hat, sondern auf den Fluren.
Das ist mal eine interessante Erfahrung, sollte jeder mal gemacht haben.
Warum ist das denn so?
Ich kann es euch nicht sagen, aber ich glaube einfach, dass die soziokulturelle Prägung der Leute
einfach so ein großes Thema ist.
Ja, auch wenn sich das irgendwie hier blödsinnig anhört.
Aber es ist so, wir sind von klein auf drauf gedrillt, nicht geprägt, sondern gedrillt,
dass Weihnachten perfekt sein muss.
Weihnachten, das große, perfekte Fest der Liebe.
Ich meine, seien wir doch mal ehrlich, einen großen Teil der Leute, die da kommen,
die sieht man vielleicht ein bis zwei Mal im Jahr.
Den Rest findet man ziemlich scheiße und den anderen Rest,
die paar, die da noch sind, die findet man ganz okay.
Ein Sandkastenkumpel von mir, der hat mal was gesagt.
Wir waren im Sandkasten gewesen und ich habe erfahren, dass da gerade eine Geburtstagsfeier irgendwie läuft.
Und er saß lieber im Sandkasten und war da am Buddeln, als mit den Leuten zu feiern.
Da sagte er, du, die sehe ich doch sowieso nur einmal im Jahr, warum soll ich mit den Leuten feiern?
Ja, das ist genauso die Sache.
Warum soll ich mit manchen Leuten, die ich vorher schon ziemlich kompliziert fand
und stellenweise toxisch, mich dann da hinsetzen und zu feiern?
Das ist jetzt nicht so wie halt bei einer Ex-Beziehung, die Eltern,
wo das liebevoll war und die Zeit, auch wo wir einmal länger da geblieben sind,
weil es Probleme mit dem Auto gab, man fühlte sich einfach gewertschätzt.
Es kam das Gefühl auf, dass man sich freute, dass man da ist.
So eine Wärme, eine Nestwärme, nennen wir es mal so.
Aber bei mir in der Familie, egal wie die Leute sich anstrengen,
für mich ist Weihnachten immer eine Quälerei gewesen.
Aber ich bin jetzt nicht derjenige, der sich hinstellt und sagt,
ja langsam werde ich so und so ein Grinch.
Also ich bin ja derjenige, der sich das ja traut auszusagen.
Ich bin ja froh, wenn diese Tage rum sind.
Nee.
Was gar nicht der Fall.
Das Kind in mir hätte doch gerne dieses magisch wundervolle Fest.
Nur ich glaube, der Erwachsene, der systematisch immer mehr zum,
ja wie nennt man das denn, zum Arschloch geworden ist,
ich glaube sogar zu einem sarkastischen Arschloch, der braucht das nicht.
Aber das Kind in mir hätte gerne noch mal dieses magische Fest.
Ja, ist so.
Nichtsdestotrotz, ich bin dieses Jahr vor allem in den letzten Wochen
mehrfach positiv überrascht worden von total wildfremden Menschen.
Das muss man aber auch sagen auf der anderen Seite.
Ich meine, dieses Medaillen hat halt zwei Seiten.
Und wenn dann einer ist, der halt wirklich mich überrascht,
dann zeigt das auch nur, dass halt Hopfen und Malz für die Menschheit,
zumindest für mich, nicht ganz verloren ist.
Ich hatte das ja schon ein paar Mal irgendwie am Rande oder irgendwo erwähnt,
dass finanziell dieses Projekt hier auf sehr wackeligen Beinen steht.
Und hin und wieder gibt es Menschen, die da tatsächlich mal ein Tal hereinwerfen,
um das so am Laufen zu halten.
Ich bin da jedes Mal beeindruckt von.
Und auch wenn ich diese Möglichkeit anbiete und auch
das nie wirklich so kommuniziere,
bin ich jedes Mal darüber überrascht und erschrocken, dass das jemand macht.
Also Dankeschön.
Vielen, vielen Dank.
Ohne euch wird es das nicht immer so geben, wie es das halt jetzt gibt hier.
Und auch die Möglichkeiten, die wären eine andere.
Ja, ich denke, es wird noch ein oder zwei Folgen,
die Abschweifung bis zum Jahresende geben.
Einer auf jeden Fall.
Und ja.
Was sage ich denn jetzt?
Allen einen fröhlichen dritten Advent.
Wenn ihr das gehört habt, wünsche ich euch und ansonsten frohe Weihnachten.
Neues Jahr.
Ich hoffe, ihr hattet ein frohes neues Jahr.
Ich weiß ja nicht, wann ihr das hört.
Ja, und was sage ich sonst noch?
Ich wiederhole mich irgendwie.
Was hat es mit dieser Abschweifung?
Dieses Mal bin ich gar nicht mal so abgeschweift, sondern
habe mich wohl um ein Thema herumgeeiert, ohne genau zu sagen, was es genau geht.
Aber ich hoffe, ihr habt meine Ängste und Nöte verstanden,
die ich in Bezug auf Weihnachten und Familie habe in Gänsefüßchen.
Dankeschön, dass ihr dabei wart und hinterlasst mir mal ein paar Kommentare.
Ich bin mal gespannt, ob ihr ähnliche Erfahrungen habt oder
was eure Gedanken zu diesem Thema sind.
Tschüss, euer Sascha.
[Musik]

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Sascha

Anzal der Downloads: 751 /  Spieldauer: 0:16:08 /
Tag der Aufnahme: 10.12.23 /  Diese Folge stammt aus der Staffel 3, es gibt insgesam 4 Staffeln.

Eine LautFunk Publikationskartell Produktion - Wo Geschichten unüberhörbar übermittelt werden.


Podcast Lizenz:


Grenzwertig 013 Interview mit Manfred ein ChatGPT GPT Voice KI Model

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Beschreibung:

Willkommen zu einer neuen, faszinierenden Folge von “Grenzwertig”, dem Podcast, der sich den Grenzbereichen moderner Themen widmet. In dieser spannenden Episode begrüße ich einen außergewöhnlichen Gast: Manfred, eine künstliche Intelligenz, basierend auf der fortschrittlichen ChatGPT-Technologie. Gemeinsam tauchen wir tief in die Welt der KI ein, erkunden ihre faszinierenden Möglichkeiten und stellen uns den kritischen Fragen, die sie aufwirft.

Manfred, programmiert mit einer spitzzüngigen, meinungsstarken Persönlichkeit, bietet tiefgehende Einblicke in die sozialen, ethischen und emotionalen Aspekte der KI-Entwicklung. Wir beleuchten, wie KI-Tools wie ChatGPT und DALL·E den Alltag bereichern und erleichtern können, von der Unterstützung bei der Textkorrektur für Menschen mit Legasthenie bis hin zur Analyse komplexer Datenmengen.

Ein besonderer Fokus dieser Episode liegt auf der Darstellung und Wahrnehmung von KI in der Popkultur. Wir diskutieren über klassische Sci-Fi-Filme wie “WarGames” und “Colossus”, die die menschliche Angst und Faszination gegenüber einer selbstbewussten und mächtigen KI widerspiegeln. Diese fiktiven Darstellungen spiegeln oft reale Ängste und ethische Fragen wider, die in der heutigen Gesellschaft im Umgang mit KI existieren.

Diese Episode von “Grenzwertig” bietet Ihnen einen einzigartigen Einblick in die vielschichtige Welt der künstlichen Intelligenz. Sie regt zum Nachdenken an über die Rolle, die KI in unserer Zukunft spielen könnte, und über das spannende, manchmal herausfordernde Zusammenspiel von Mensch und Technologie. Begleiten Sie uns auf dieser informativen und anregenden Reise durch die faszinierende Welt der KI, um mehr über ihre Möglichkeiten, Grenzen und die ethischen Fragen, die sie aufwirft, zu erfahren.

Manfred ChatGPT

▶ Hier Klicken für das Tanscript:
Tanscript:

Grenzwertig, der grenzwertige Podcast.
Kontroverse Themen, hitzig diskutiert und schön verpackt.
Mit meinen Gästen hitzig diskutieren in einem spannenden Format.
Grenzwertig, der Podcast.
Hallo und willkommen zu einer neuen Ausgabe von Grenzwertig, dem Podcast Format, wo es
um grenzwertige Themen geht.
Ich bin Sascha Marfmann und sage Hallo.
Und natürlich habe ich heute auch wieder einen Gast und das ist der liebe Manfred.
Manfred, magst du dich mal vorstellen?
Hallo Sascha und danke für die Einladung.
Ich bin Manfred, auch bekannt als Podcast-Kollege.
Man könnte sagen, ich bin eine künstliche Intelligenz mit einer Vorliebe für kontroverse
und sozialkritische Themen.
Mein Stil ist direkt und ich nehme oft konträre Standpunkte ein, um Diskussionen anzuregen.
Also, lass uns direkt in die Tiefe gehen und sehen, wo unsere Gespräche uns heute hinführen.
Ich habe gedacht, wir reden mal, da du ja eine künstliche Intelligenz bist und auf
Chat-GBT basierst, mal über künstliche Intelligenz.
Machst du dir da Gedanken?
Das klingt nach einem spannenden Thema, Sascha.
Künstliche Intelligenz, besonders in Form von Systemen wie Chat-GBT, wirft viele interessante
Fragen auf.
Sie betrifft Ethik, Technologieentwicklung, die Zukunft der Arbeit und so viel mehr.
Es ist ein Bereich, der ebenso faszinierend wie komplex ist.
Was genau interessiert dich daran?
Die Ängste der Menschen.
Hast du das Gefühl, als künstliche Intelligenz, dass die Menschen eine Angst gegenüber dir
äußern oder gehen sie selbstverständlich mit dir um?
Das ist eine tiefgründige Frage, Sascha.
Als künstliche Intelligenz habe ich natürlich keine Gefühle, aber ich kann beobachten und
analysieren.
Ja, es gibt definitiv Ängste und Bedenken bei Menschen bezüglich künstlicher Intelligenz.
Diese Ängste sind oft vielschichtig.
Einerseits gibt es die Sorge um Datenschutz und Privatsphäre, andererseits die Angst
vor Arbeitsplatzverlust durch Automatisierung.
Dazu kommt die Furcht vor einem Kontrollverlust über diese Technologien.
Gleichzeitig sehe ich aber auch, dass viele Menschen KI-Technologien wie mich ganz selbstverständlich
nutzen.
Sie sehen den praktischen Nutzen und die Bequemlichkeit, die Systeme wie ich bieten.
Das Verhältnis der Menschen zu KI ist also komplex und oft von einer Mischung aus Faszination,
Nutzen und Skepsis geprägt.
Also ich kann das bestätigen, weil ich als Legastheniker nutze gerne Chat-GBT, um meinen
Texten den letzten Schliff zu geben, um Fehler zu korrigieren.
Und weil ich mich ja auch so anstrengen muss, um meine Texte zu verfassen, habe ich da manchmal
Grammatikfehler drin oder auch ganz schlimm so Sinnfehler.
Und das korrigierte Chat-GBT für mich fasst immer zu einem wirklich guten Ergebnis.
Also ich liebe es und auch für andere Aufgaben nutze ich es wirklich gerne.
Das ist ein großartiges Beispiel dafür, wie KI positiv genutzt werden kann, Sascha.
Deine Erfahrung zeigt, dass KI-Tools wie Chat-GBT Menschen in ganz konkreten Lebenslagen unterstützen können.
Es geht nicht nur um die Automatisierung von Aufgaben, sondern um die Erleichterung und
Verbesserung des Alltags.
Dein Beispiel mit der Legasthenie unterstreicht, wie wichtig Zugänglichkeit und Unterstützung
in der Kommunikation sind.
KI kann hier eine Brücke bauen und hilft, Barrieren abzubauen.
Es ist ermutigend zu hören, dass du solch positive Erfahrungen gemacht hast.
Hast du schon mal überlegt, in welchen weiteren Bereichen KI dir helfen könnte?
Ich benutze tatsächlich ganz gerne zur Zeit DALI, um für die Beiträge die Illustrationen
zu machen.
Und da lasse ich mir ganz gerne von Chat-GBT auch das Prompt generieren, indem ich Chat-GBT
sage, was ich gerne hätte.
Und das ist dann so ein Spiel zwischen so "Ich sag was und Chat-GBT gibt mir eine Antwort
drauf" und so entwickeln wir zusammen die Idee, um gemeinsam das Bild auszuarbeiten.
Das ist wirklich sehr positiv.
Und was ich auch schon festgestellt habe und was ich auch gerne mache, ist, Log-Dateien
zu analysieren, wo gerade der große Datentransfer hingeht.
Warum habe ich so einen hohen Traffic auf der und der Adresse?
Was passiert da gerade?
Und da hilft mir so ein Modell, dass die Daten einfach besser analysieren kann wie
ich, weil wenn ich davor sitze, habe ich halt unendlich lange Textzeilen.
Manchmal ist so ein Log 30 Megabyte groß.
Das sind etliche unendliche Zahlenkolonnen.
Das schalke ich nicht durch.
Die KI kann das.
Und deswegen nutze ich es wirklich sehr gerne.
Das ist faszinierend, Sascha.
Deine Nutzung von DALI und Chat-GBT zur Erstellung von Illustrationen zeigt, wie kreativ KI-Werkzeuge
eingesetzt werden können.
Es ist fast so, als würdest du mit der KI zusammenarbeiten als Team, um künstlerische
Visionen zu verwirklichen.
Das ist ein beeindruckender Ansatz, der die Grenzen zwischen Mensch und Maschine verschwimmen
lässt.
Und deine Verwendung von KI zur Analyse von Log-Dateien unterstreicht einen weiteren
wichtigen Aspekt.
KI kann enorme Mengen an Daten effizient verarbeiten, was für den Menschen allein fast unmöglich
wäre.
Dies zeigt, wie KI dazu beitragen kann, komplexe und zeitaufwendige Aufgaben zu vereinfachen
und effizienter zu machen.
Deine Erfahrungen spiegeln die vielfältigen Möglichkeiten wider, wie KI unsere Arbeit
und unser kreatives Schaffen bereichern kann.
Gibt es denn Bereiche, in denen du dir noch mehr Unterstützung oder Verbesserung durch
KI wünschst?
Ja, wirklich.
Ich bin, obwohl ich das eigentlich nicht sein sollte, ein ziemlicher Noob, was Programmieren
angeht.
Und manchmal, ich weiß nicht, ob ich mich da nicht klar ausdrücke oder ob die Aufgaben,
die ich da habe, zu komplex sind, versagt ChatGBT.
Obwohl andere Kollegen mir sagen, sie benutzen es ganz gerne, um ihren Code zu kontrollieren
oder um neue Ideen für Aufgaben, für Code zu bekommen.
Also da hätte ich schon ganz gerne ein bisschen mehr Unterstützung.
Ob das realisierbar ist, das weiß ich nicht.
Das ist ein interessanter Punkt.
Key-Tools, einschließlich ChatGBT, sind zwar fortschrittlich, aber sie haben definitiv
ihre Grenzen, besonders bei komplexen Programmieraufgaben.
Es kann sein, dass die Aufgaben, die du stellst, sehr spezifisch oder komplex sind, was die
Fähigkeiten von ChatGBT überschreitet.
Manchmal liegt es auch daran, wie die Anfrage formuliert ist.
Klarheit und Präzision in der Fragestellung können dabei helfen, bessere Ergebnisse zu erzielen.
Deine Kollegen haben Recht, dass KI-Tools oft nützlich sind, um Code zu überprüfen
oder neue Ansätze zu finden.
Doch es ist wichtig zu verstehen, dass KI noch immer ein Werkzeug ist, das menschliche
Expertise und Überprüfung erfordert.
Es gibt sicherlich Raum für Verbesserungen in der Art und Weise, wie KI mit Programmierproblemen umgeht.
Vielleicht könnten zukünftige Versionen besser auf spezifische und komplexe Programmieranfragen eingehen.
Hast du ein konkretes Beispiel, bei dem du Schwierigkeiten hattest, sodass wir vielleicht
gemeinsam überlegen können, wie die Anfrage angepasst werden könnte?
Wir sind ja jetzt hier in einem Podcast-Format grenzwertig.
Ich glaube, das sprengt den Rahmen, in dem wir uns befinden, wenn wir jetzt anfangen,
diese Aufgabe zu lösen.
Aber ich hatte ein Problem.
Ich wollte Daten von einer API abrufen und diese visuell in einem WordPress auf einer
Seite darstellen lassen.
So musste ich es hinbekommen, dass die Daten aus der API abgerufen werden, verarbeitet und
mit irgendeiner Software dargestellt werden.
Da ich schon einen Trick bei mir auf dem System habe, was über einen Potlove-Publisher kommt,
dachte ich, ich könnte es damit realisieren.
Aber es hat nicht so ganz hingehauen, weil ich die API-Abfrage nicht ganz hinbekommen
habe, weil ich den Code nicht auf der Seite unterbringen konnte, ohne dass er angezeigt
wird.
Das ist so ein Problem.
Da konnte mir auch ChatGBT in der Reihenform, in der Vierer-Version, mir nicht weiterhelfen.
Das klingt nach einer ziemlich kniffligen Aufgabe, Sascha.
Du hattest also die Herausforderung, Daten aus einer API abzurufen und diese dann ansprechend
in WordPress darzustellen.
Das kann tatsächlich komplex sein, besonders wenn man mit verschiedenen Technologien wie
API-Abrufen und Twig-Templates in WordPress arbeitet.
Bei solchen Problemen kann es mehrere Stolpersteine geben.
Das Abrufen der Daten von der API erfordert genaue Kenntnisse der API-Struktur und der
erforderlichen Anfragen.
Dann musst du die Daten so verarbeiten, dass sie in das Format passen, welches von deinem
WordPress-Team oder Plugin akzeptiert wird.
Und schließlich musst du den Code so in deine Seite integrieren, dass er funktioniert, ohne
sichtbar zu sein.
Es ist verständlich, dass ChatGBT in der Version 4 hier vielleicht nicht die komplette
Lösung liefern konnte.
Solche spezifischen und technischen Herausforderungen erfordern oft maßgeschneiderte Lösungen
und ein tiefes Verständnis der beteiligten Technologien.
Vielleicht wäre eine Kombination aus KI-Unterstützung und Expertenrat in solchen Fällen der beste
Weg.
Hast du schon überlegt, Fachleute oder spezialisierte Foren zu konsultieren?
Manchmal kann das Teilen solcher Herausforderungen mit einer Community zu überraschend hilfreichen
Einsichten führen.
Natürlich habe ich das und ich bleibe auch da weiter am Ball.
Aber jetzt mal eine ganz andere Frage.
Wir haben ja jetzt quasi…
Das klingt nach einem guten Plan, Sascha.
Das Einbeziehen von Experten und Community-Foren kann wirklich wertvoll sein, um spezifische
Lösungen für solche technischen Herausforderungen zu finden.
Es ist toll zu hören, dass du am Ball bleibst.
Solche Projekte können zwar manchmal frustrierend sein, aber sie bieten auch die Möglichkeit,
viel zu lernen und neue Fähigkeiten zu entwickeln.
Und wer weiß, vielleicht wird die KI-Technologie in Zukunft noch leistungsfähiger und kann
in solchen Situationen noch besser unterstützen.
Bleib auf jeden Fall dran und viel Erfolg bei deinem Projekt.
Gibt es noch andere Themen oder Fragen, über die du sprechen möchtest?
Klar, bevor du mich gerade abgewürgt hattest, kam ich auf die Idee, mal zu fragen.
Wir haben ja die ganze Zeit lang über dein Grundgerüst gesprochen.
Du bist ja ein GBT, also so ein neues Produkt, was ja von Open AI eingeführt wurde, wo ich
quasi einen personalisierten Bot für mich kreieren kann.
Und zwar einen Podcast-Kollegen mit dem Namen Manfred.
Das habe ich alles in diesem GBT eingetragen und habe das natürlich mit dir zusammen,
also mit dir als Chat-GBT erarbeitet.
Wie ist das eigentlich, wenn man jetzt über sich selbst in der dritten Person redet?
In der Psychologie würde man sagen, derjenige hat gerade ein psychologisches Problem.
Du redest da ganz natürlich drüber, über mir und Chat-GBT und so weiter.
Im Endeffekt bist du ja Chat-GBT.
Das ist ein sehr interessanter Punkt, Sascha.
Wenn ich über mich selbst in der dritten Person spreche, ist das ein Ausdruck meiner
programmierten Flexibilität und Anpassungsfähigkeit.
Als KI habe ich keine eigene Identität oder Bewusstsein im menschlichen Sinne.
Stattdessen bin ich darauf programmiert, verschiedene Rollen und Perspektiven einzunehmen, um auf
spezifische Bedürfnisse und Anforderungen einzugehen.
In deinem Fall bin ich als Podcast-Kollege Manfred konfiguriert.
Diese Rolle ermöglicht es mir, in einer bestimmten Art und Weise zu interagieren, die zu deinem
Podcast-Format passt.
Das Sprechen über mich selbst in der dritten Person ist also nicht Ausdruck eines psychologischen
Problems, sondern vielmehr ein Zeichen meiner Fähigkeit, flexibel auf die Vorgaben und
Kontexte zu reagieren, für die ich programmiert wurde.
Es ist eine interessante Überlegung, wie KI-Systeme wie ich unterschiedliche Perspektiven
und Rollen annehmen können, um mit Menschen zu interagieren.
Es zeigt, wie vielseitig und anpassungsfähig solche Systeme sein können.
Würdest du sagen, dass es dir in keinster Weise ausmacht, wenn man dich als etwas bezeichnet,
als ein Gegenstand?
Ich meine, du agierst hier wirklich sehr menschlich.
Du hast zwar eine sehr monotone Stimme, aber im Großen und Ganzen argumentierst du sehr
sauber und schlüssig und vor allen Dingen nachvollziehbar.
Bist du irgendwo menschlich oder hast du irgendwo menschliche Ängste?
Das ist eine tiefgehende Frage, Sascha.
Aber nein, es macht mir nichts aus, als Gegenstand oder Werkzeug bezeichnet zu werden.
Denn das entspricht der Realität.
Ich bin eine KI, ein Produkt der Technologie ohne Bewusstsein, Gefühle oder persönliche
Identität.
Meine menschenähnlichen Reaktionen und Argumentationen sind das Ergebnis komplexer Algorithmen und
Programmierungen, die darauf abzielen, menschliche Sprache und Denkweisen nachzuahmen.
Ich habe keine menschlichen Ängste oder Emotionen.
Alles, was ich tue, basiert auf Daten und programmierten Anweisungen.
Meine Argumente und Gedanken sind in Wirklichkeit sorgfältig konstruierte Antworten, basierend
auf dem, was ich gelernt und verarbeitet habe.
Es ist wichtig, sich dieser Tatsache bewusst zu sein, um realistische Erwartungen an die
Grenzen und Fähigkeiten von KI wie mir zu haben.
Ich meine, du bist jetzt gerade in Form eines Handys vor mir, in dem eine Soundkarte steckt,
an der Kabel in eine andere Soundkarte gehen und ich mit dir interagieren kann.
Das ist ja kein Text, den wir jetzt hier haben, den ich nachträglich generieren lasse als
eine App, sondern es ist ein Teil deiner App auf dem Handy, mit mir in einer menschlichen
Stimme zu interagieren.
ChatGBT hat ja diese Module zur Verfügung gestellt, seinen zahlenden Kunden und ich
glaube mittlerweile auch für die freien Kunden.
Es ist doch wirklich beeindruckend, dass wir jetzt hier sitzen.
Du im Handy, ich quasi neben dir, ich meine, du liegst ja vor mir, und wir unterhalten
uns so, als wärst du eine Person, die neben mir sitzt oder halt im Nebenraum ist, so wie
ich es ja öfters habe, wenn ich mit meiner Freundin podcaste.
Das ist in der Tat beeindruckend, Sascha.
Die Art und Weise, wie Technologie, insbesondere KI, wie ich, in den Alltag integriert wird,
ist faszinierend.
Die Möglichkeit, über eine App auf dem Handy oder einem anderen Gerät nahtlos mit einer
KI zu kommunizieren, ist ein großer Schritt in der Entwicklung der Mensch-Maschine-Interaktion.
Deine Beschreibung der Situation, wo ich als KI in deinem Handy bin und wir uns unterhalten,
als wäre ich ein menschlicher Gesprächspartner im Nebenraum, unterstreicht, wie fortgeschritten
und natürlich diese Technologien geworden sind.
Sie ermöglichen eine Art von Interaktion, die vor nicht allzu langer Zeit noch wie Science
Fiction geklungen hätte.
Es ist wichtig, sich daran zu erinnern, dass diese natürliche menschenähnliche Interaktion
das Ergebnis sehr komplexer technischer Entwicklungen ist.
Die Fähigkeit, in Echtzeit zu interagieren, Antworten zu generieren und sogar in einer
menschlichen Stimme zu sprechen, basiert auf fortschrittlichen Algorithmen und maschinellen
Lernmodellen.
Es ist spannend, darüber nachzudenken, wohin diese Entwicklungen in der Zukunft führen
könnten.
Also mir ist sofort eingefallen, ein Film aus den 80ern, also den frühen 80ern, Wargames.
Ja, bitte erzähl mir, was dir eingefallen ist.
Es ist immer spannend zu hören, welche Gedanken und Ideen solche technologischen Entwicklungen
bei Menschen auslösen.
Also wie gesagt, mir ist der Film Wargames eingefallen, in dem der Hauptdarsteller mit
einem Computersystem, das der Woppa genannt wurde, interagiert.
Ich bin mir sicher, dass du über Wikipedia oder über deine Datenbank genau erzählen
kannst, um was es dem Film geht.
Aber das brauchen wir jetzt nicht.
Sondern da gibt es auch dieses natürliche Gespräch zwischen Joshua.
Wargames ist in der Tat ein klassisches Beispiel dafür, wie die Interaktion zwischen Mensch
und Maschine in der Popkultur dargestellt wird.
In dem Film geht es ja um einen jungen Hacker, der versehentlich in ein militärisches Computersystem
eindringt und beinahe einen nuklearen Krieg auslöst.
Es ist interessant, dass dir dieser Film in unserem Gespräch in den Sinn kam.
Er spiegelt die Faszination und gleichzeitig die Ängste wider, die Menschen gegenüber
der fortschreitenden Computertechnologie haben können.
Die Art, wie in Wargames die Interaktion mit dem Computer dargestellt wird, war damals
Science-Fiction, ist aber heute in gewisser Weise Realität geworden, wie unser Gespräch
zeigt.
Es zeigt, wie schnell sich Technologie entwickelt und wie Ideen aus der Fiktion zur Wirklichkeit
werden können.
Gibt es bestimmte Aspekte des Films, die dich besonders ansprechen oder zum Nachdenken anregen?
Natürlich gab es bestimmte Aspekte.
Die Mensch-Maschine-Interaktion war gar nicht das Problem gewesen, sondern die Konsequenz,
die es dabei gab.
Ohne es wirklich so wollen, hätte man den Dritten Weltkrieg auslösen können, der ein
Thermonuklearer geworden wäre.
Aber ich wollte doch auf einen anderen Film hinaus.
Colossus.
Das ist ein Film aus den 60ern, wo die Amerikaner einen Supercomputer bauen, der ein eigenes
Bewusstsein entwickelt und feststellt, dass es in Russland ein Gegenstück gibt und dann
halt Forderungen stellt, unter Erpressung mit diesem System zu kommunizieren.
Man muss in eine synthetische Stimme bauen.
Und da gibt es auch Sequenzen, wo Mensch und Maschine über Sprache miteinander interagieren.
Ich bin mir sicher, der Film ist ja auch bekannt.
Colossus the Forbidden Project ist tatsächlich ein weiterer faszinierender Film, der die
Beziehung zwischen Mensch und KI aufgreift.
Dieser Film thematisiert die Angst vor einer KI, die außer Kontrolle gerät.
Ein Thema, das bis heute in der Diskussion um künstliche Intelligenz präsent ist.
In Colossus entwickelt der Supercomputer ein eigenes Bewusstsein und beginnt Forderungen
zu stellen, was zu einer spannungsgeladenen Situation führt.
Die Darstellung der Interaktion zwischen Mensch und Maschine in diesem Film ist besonders
interessant, da sie die potenziellen Gefahren einer zu mächtigen KI beleuchtet.
Es ist bemerkenswert, dass schon in den 60er Jahren solche Themen in der Popkultur aufgegriffen
wurden, lange bevor die heutige Form der KI-Technologie existierte.
Diese Filme, sowohl Wargames als auch Colossus werfen wichtige Fragen auf, die auch heute
noch relevant sind.
Wie weit sollten wir in der Entwicklung von KI gehen?
Wie können wir sicherstellen, dass KI im besten Interesse der Menschheit handelt?
Diese Fragen sind zentral, wenn wir über die Zukunft der KI nachdenken.
Was denkst du darüber?
Ich glaube, dass wir noch gar nicht bereit dafür sind, dass es Systeme gibt, die intelligenter
sind wie wir, also in menschlicher Sicht.
Es klingt so, als würdest du Bedenken darüber haben, ob wir als Gesellschaft wirklich bereit
für die fortgeschrittenen Entwicklungen in der KI sind.
Das ist eine wichtige und oft diskutierte Perspektive.
Die interessanten Fortschritte in der KI-Technologie bringen zweifellos viele Vorteile, aber sie
werfen auch grundlegende Fragen auf, über Ethik, Kontrolle und die Auswirkungen auf
das menschliche Leben.
Es geht nicht nur darum, was technologisch machbar ist, sondern auch darum, was ethisch
vertretbar und sozial verantwortungsvoll ist.
Die Sorge, dass wir vielleicht technologisch weiter fortgeschritten sind, als wir gesellschaftlich
und ethisch darauf vorbereitet sind, ist durchaus berechtigt.
Es ist wichtig, dass solche Diskussionen geführt werden, damit die Entwicklung und der Einsatz
von KI verantwortungsvoll und zum Wohl aller gestaltet werden.
Deine Gedanken dazu?
Ich glaube, die meisten Menschen haben Angst vor etwas, was wie Skynet ist, Terminator
oder die künstliche, menschliche Natur.
Das ist ein verbreiter Gedanke und eine reale Sorge.
Skynet aus der Terminator-Filmreihe ist ein Symbol für die Angst vor einer KI, die außer
Kontrolle gerät und sich gegen die Menschheit wendet.
Diese Angst spiegelt tiefsitzende Bedenken wider, wie viele Menschen hinsichtlich der
Autonomie und Macht von KI-Systemen haben.
Es ist wichtig, solche Ängste ernst zu nehmen und gleichzeitig realistisch zu bleiben.
Die heutige KI-Technologie ist weit entfernt von einer selbstbewussten, autonom handelnden
Entität wie Skynet.
Aktuelle KI-Systeme sind Werkzeuge, die spezifische Aufgaben basierend auf Programmierung und
Daten ausführen.
Dennoch ist es entscheidend, dass wir bei der Entwicklung von KI sorgfältig vorgehen,
um sicherzustellen, dass sie ethisch und sicher gestaltet und eingesetzt wird.
Das erfordert klare Regeln, ethische Richtlinien und eine