| transcript | |
|---|---|
|
00:00 - 0:00:02
Klar, klar funkt.
|
|
|
0:00:02 – 0:00:04
Not around it.
|
|
|
0:00:04 – 0:00:05
Don't just go on.
|
|
|
0:00:05 – 0:00:06
Not just loud.
|
|
|
0:00:06 – 0:00:09
Fragen, Hinterfragen.
|
|
|
0:00:09 – 0:00:13
Klar funkt.
|
|
|
0:00:13 – 0:00:17
Klar funkt.
|
|
|
0:00:17 – 0:00:19
Let's talk about it.
|
|
|
0:00:19 – 0:00:26
Let's talk about it.
|
|
|
0:00:26 – 0:00:30
Herzlich willkommen zu einer neuen Ausgabe von Klarfunk.
|
|
|
0:00:30 – 0:00:36
I'm Sascha Markmann and I say hello.
|
|
|
0:00:36 – 0:00:42
Mein Gott, was war das wieder für eine Woche?
|
|
|
0:00:42 – 0:00:44
Was waren das für ein paar Tage?
|
|
|
0:00:44 – 0:00:51
Ich hätte ja nie gedacht gehabt, dass ein spontan aufgenommener Podcast von Sarah solche
|
|
|
0:00:54 – 0:00:59
wahre Flut an Kommentaren auslösen würde.
|
|
|
0:00:59 – 0:01:08
Der Mann auf dem Balkon hat sich natürlich auch sofort dazu hinreißen
|
|
|
0:01:08 – 0:01:14
lassen und hat sich da auch ein paar Fragen gestellt und dann ist sofort
|
|
|
0:01:14 – 0:01:19
wieder eingefallen, dass man sich darüber lustig gemacht hat über den Spruch, den
|
|
|
0:01:19 – 0:01:27
der damals gebracht hatte gegenüber der Sabrina, dass sie ja schöne Augen hat. Naja, wenn ich mir
|
|
|
0:01:27 – 0:01:38
das live nochmal so anschaue, die Reaktion war schon ein bisschen strange von Sabrina. Also ich
|
|
|
0:01:38 – 0:01:44
persönlich und das ist jetzt nur meine Meinung, hatte den Eindruck, auf mich hatte es die Wirkung,
|
|
|
0:01:44 – 0:01:55
dass sie das doch als recht unangenehm aufgefasst hatte, aber es relativ gut weggespielt hat. Aber
|
|
|
0:01:55 – 0:02:00
das ist nur meine bescheidene Meinung und ich glaube auch, dass es total übergriffig ist,
|
|
|
0:02:00 – 0:02:08
wenn man nämlich sagt zu einer Frau "du hast schöne Augen", die relativ einem persönlich
|
|
|
0:02:08 – 0:02:16
nicht bekannt ist. Ich glaube nicht, dass sich Sabrina und Bernardo mal irgendwann mal persönlich
|
|
|
0:02:16 – 0:02:25
über den Weg gelaufen sind. Aber das hätte man sicherlich auf einer seiner Session auf dem Balkon
|
|
|
0:02:25 – 0:02:35
oder so verwurstet. Content-mäßig. Wir verstehen uns schon. Interessant war gewesen, was daraus
|
|
|
0:02:35 – 0:02:44
gemacht wurde. Es wurde natürlich in Anbetracht auf der Wischlisten-Diskussion um Sarah herum
|
|
|
0:02:44 – 0:02:55
sofort sexualisierende Gedanken unterworfen. Also das Sexualleben zwischen Sarah und mir,
|
|
|
0:02:55 – 0:03:09
das ist vollkommen in Ordnung und wir haben eher ein Problem ohne als mit Sex. Also ich bin mir
|
|
|
0:03:09 – 0:03:18
nicht bewusst und darüber brauche ich auch gar nicht nachzudenken, dass ich mir gewisse Dienstleistungen
|
|
|
0:03:18 – 0:03:28
bei einer Dienstleisterin einkaufen musste. Darüber gibt es ja doch so einiges an dokumentarischem
|
|
|
0:03:28 – 0:03:36
Material auf YouTube. Man muss halt nur nach den gewissen Schlagworten suchen, dann findet man die
|
|
|
0:03:36 – 0:03:46
ein oder andere ZDF oder ARD Doku, was ein Sugar Daddy ist. By the way, das ist total interessant.
|
|
|
0:03:46 – 0:03:54
Ich bekomme in letzter Zeit immer öfter Kooperationsanfragen über eine Agentur von MySugarDaddy.
|
|
|
0:03:54 – 0:04:01
Bernhard, hast du was damit zu tun? Sei ehrlich.
|
|
|
0:04:01 – 0:04:08
Oh Gott, jetzt wird wieder Stift und Block geholt und Notizen gemacht und so weiter und so fort.
|
|
|
0:04:08 – 0:04:13
Da müssen wir ja vorsichtig sein. Es könnte ja justikabel sein.
|
|
|
0:04:13 – 0:04:18
wie manche Leute das mal so gerne sagen, mit Stift und Block.
|
|
|
0:04:18 – 0:04:22
Ja, das Impressum.
|
|
|
0:04:22 – 0:04:27
Also selbst eine Lawan hat sich heute dazu genötigt gesehen,
|
|
|
0:04:27 – 0:04:31
da auch ihre geistreichen Ergüsse abzugeben
|
|
|
0:04:31 – 0:04:43
und fängte dann irgendwie ganz schnell wieder um auf die Meldung des Ordnungsamtes.
|
|
|
0:04:43 – 0:04:49
und dann darüber, dass sie ja verdächtigt wurde, das erste Mal das Veterinäramt einzuschalten.
|
|
|
0:04:49 – 0:04:54
Und wenn ich das richtig verstanden habe, war der erste Besuch das Veterinäramt und
|
|
|
0:04:54 – 0:04:58
der zweite Besuch das Ordnungsamt. Dass diese beiden Ämter sich nicht unbedingt jetzt so
|
|
|
0:04:58 – 0:05:04
unterhalten und sich pro forma schon mal E-Mails hinschicken. Also falls sie eventuell unter
|
|
|
0:05:04 – 0:05:10
irgendwelchen Umständen irgendwann mal eine Meldung bekommt, dass sie vielleicht da und
|
|
|
0:05:10 – 0:05:16
mal nachgucken solltet. Braucht ihr nicht, haben wir schon. Dass die das nicht machen, das ist klar.
|
|
|
0:05:16 – 0:05:22
Wünschenswert wäre es ja vielleicht so eine Datenbank zu haben, wo man sowas eintragen könnte,
|
|
|
0:05:22 – 0:05:30
aber was wissen wir seit mindestens zehn Jahren schon, das Internet ist Neuland für uns alle.
|
|
|
0:05:30 – 0:05:38
Und das wird noch lange dauern, bis die Digitalisierung unserer Verwaltungen durch ist.
|
|
|
0:05:38 – 0:05:48
Und das ist ja schon schwierig innerhalb einer Stadt. Aber wie hat sich der Mann auf dem Balkon
|
|
|
0:05:48 – 0:05:57
doch mal dober lustig gemacht? Berlin wäre ja auch ein Dorf und jetzt, da man ja da Vinci's Namen hat,
|
|
|
0:05:57 – 0:06:04
könnte man ihn ja ruckzuck ausfindig machen, weil das ja nur so wenig Haustüren wären.
|
|
|
0:06:04 – 0:06:14
Ach man, also nicht jeder hat den Bildungsstand eines alten Mannes auf dem Balkon, der ohne
|
|
|
0:06:14 – 0:06:25
einen funktionierenden Internetzugang zu Google mehr hilflos als eloquent wirkt und kann dann
|
|
|
0:06:25 – 0:06:35
auch hingehen und nicht an solche Zusammenhänge und Sachverhalte für sich selber elaborieren.
|
|
|
0:06:35 – 0:06:47
Ihr wisst, was ich meine. Für sich halt zusammenführen. Es ist einfach nur peinlich.
|
|
|
0:06:47 – 0:06:55
Ich meine, uns wirft man ja vor, den Starnberger See mindestens einmal am Tag zu verbrauchen für
|
|
|
0:06:55 – 0:07:01
die Kühlung von KI-Rechenzentren. Wie ich letztes Mal schon klargestellt habe, es sind mindestens
|
|
|
0:07:01 – 0:07:08
fünf Starnberger Sees. Denn wie ich das letzte Mal geschaut habe, waren das so round about 4,8
|
|
|
0:07:08 – 0:07:17
Milliarden Token, die durch unsere kleine KI-Infrastruktur durchgewandert sind. Das ist
|
|
|
0:07:17 – 0:07:29
eine Hausnummer, Leute. Also 4,8 Milliarden Silben sind schon echt viel. Und ja, ich weiß ja nicht,
|
|
|
0:07:29 – 0:07:38
wie das bei euch so ist, aber wenn man anderen Leuten das immer so vorwirft, aber selber sich
|
|
|
0:07:38 – 0:07:45
KI-Zusammenfassungen von komplexen Themen liefern lässt und das dann auch noch vorliest,
|
|
|
0:07:45 – 0:07:54
ob den Zuhörer vielleicht diese Art an Doppelmoral irgendwie herüberschwappt? Nein,
|
|
|
0:07:54 – 0:07:58
Nein, das ist das Click-Fee ist doch nicht so intelligent, mein Gott, ne.
|
|
|
0:07:58 – 0:08:04
Da kann man auch nicht, wer weiß, was für riesige geistige,
|
|
|
0:08:04 – 0:08:07
wie nennt man das denn?
|
|
|
0:08:07 – 0:08:10
Leistungen? Nein, Anstrengungen?
|
|
|
0:08:10 – 0:08:14
Nein, Kompetenzen verlangen.
|
|
|
0:08:14 – 0:08:21
Tja. Interessant war gewesen,
|
|
|
0:08:21 – 0:08:31
das im Vorfall um da Vinci's Impressum Sache und dann halt auch der späteren Auswertung von Bernardo
|
|
|
0:08:31 – 0:08:38
im Chat, die vor ein paar mal aufgetaucht wurde, da kam "Ja, Lautfunk haben auch kein richtiges Impressum".
|
|
|
0:08:38 – 0:08:48
Doch, wir haben ein richtiges Impressum. Wir haben ein richtig echtes Impressum und das hat die
|
|
|
0:08:48 – 0:08:58
Landesmedienanstalt auf mein eigenes Verlangen schon vor Monaten überprüft. Denn ich wollte
|
|
|
0:08:58 – 0:09:05
da einfach auf Nummer sicher gehen, vor Monaten schon, nachdem ich einfach nur mal so geschaut
|
|
|
0:09:05 – 0:09:16
hatte, wer eigentlich alles so ein Impressum so hat und was diese alle so drin stehen haben. Und ja,
|
|
|
0:09:16 – 0:09:21
In dieser Bubble ist das, ich weiß ihr mögt alle den Begriff nicht, aber es gibt keinen
|
|
|
0:09:21 – 0:09:29
besseren Begriff, durchaus üblich, dass das Impressum sehr stiefmütterlich behandelt wird.
|
|
|
0:09:29 – 0:09:36
Und ich wollte einfach halt ein Vorbild sein und habe dann für meinen Blog und so weiter
|
|
|
0:09:36 – 0:09:39
und so fort ein umfassendes Impressum gemacht.
|
|
|
0:09:39 – 0:09:47
Und das interessante ist, es reicht tatsächlich aus, wenn man von Social Media per Link, der
|
|
|
0:09:47 – 0:09:53
halt Impressum benannt ist, auf das Impressum auf der Webseite verweist.
|
|
|
0:09:53 – 0:09:56
Und dann hat man alle seine Daten.
|
|
|
0:09:56 – 0:10:00
Denn, was Sarah nämlich vergessen hat, das zu sagen, es gibt nämlich die Zwei-Klick-Regelung.
|
|
|
0:10:00 – 0:10:04
Ein Impressum muss innerhalb von zwei Klicks erreichbar sein.
|
|
|
0:10:04 – 0:10:14
Und das wäre in dem Fall, wenn man auf YouTube, auf Instagram und so weiter mit zwei Klicks
|
|
|
0:10:14 – 0:10:20
vom Profil aus von der Startseite auf das Impressum kommt.
|
|
|
0:10:20 – 0:10:22
Boah, brainfuck!
|
|
|
0:10:22 – 0:10:25
Das ist so geil, oder?
|
|
|
0:10:25 – 0:10:32
Ja, das ist nämlich interessant, wenn man in der Lage ist, das, was man gelesen hat,
|
|
|
0:10:32 – 0:10:40
seinen kleinen Köpfchen zu verarbeiten und diese Information dann umzusetzen. Und tatsächlich ist
|
|
|
0:10:40 – 0:10:48
das so, wenn man regelmäßig auf Sendungen geht, Videos produziert, Blogbeiträge, dann ist man
|
|
|
0:10:48 – 0:10:54
auch impressumspflichtig, auch wenn man eine Privatperson ist. Denn das ist dann nämlich
|
|
|
0:10:54 – 0:11:00
schon eine redaktionelle journalistische Aufarbeitung. Also wenn das dann halt um
|
|
|
0:11:00 – 0:11:10
Einordnung von Computerspielen, von Kommentaren zu irgendwelchen Livestreams oder andere Videos,
|
|
|
0:11:10 – 0:11:17
wenn man selber Inhalte produziert, wenn man auf dem Balkon sitzt und da über sein Leben und die
|
|
|
0:11:17 – 0:11:24
täglichen Sachen philosophiert, solange das regelmäßig ist. Und ich glaube, wenn man vier
|
|
|
0:11:24 – 0:11:30
bis fünfmal in der Woche relativ zur gleichen Uhrzeit das macht, dass das schon eine Regelmäßigkeit ist,
|
|
|
0:11:30 – 0:11:33
und dann muss man ein Impressum haben.
|
|
|
0:11:33 – 0:11:39
Ich meine Deutschland hat echt viele umsinnige Gesetze,
|
|
|
0:11:39 – 0:11:43
aber diese Impressum Sache finde ich doch ganz gut.
|
|
|
0:11:43 – 0:11:47
Auch wenn das quasi eine Art Doxing auf Staatskosten ist,
|
|
|
0:11:47 – 0:11:51
aber jemand der schon mal eine GmbH gegründet hat,
|
|
|
0:11:51 – 0:11:56
wird feststellen wie hart das Doxen auf Staatskosten ist,
|
|
|
0:11:56 – 0:11:57
wenn man das macht.
|
|
|
0:11:57 – 0:12:02
oder auch jeder der eine Privatinsolvenz oder auch eine geschäftliche Insolvenz hingelegt hat,
|
|
|
0:12:02 – 0:12:09
wird feststellen wie hart das Staats-Doxing ist, wenn dann halt einfach mit den Privatesten der
|
|
|
0:12:09 – 0:12:15
privaten Daten im Internet für jeden frei zugänglich sind. Ich meine, da wird sicher
|
|
|
0:12:15 – 0:12:25
darüber gerühmt und bruskiert zur gleichen Zeit, zur selben Zeit. Also wenn das einen selber betrifft,
|
|
|
0:12:25 – 0:12:28
dann ist das immer ganz, ganz, ganz, ganz böse.
|
|
|
0:12:28 – 0:12:33
Wenn das jemand anderen betrifft, dann ist das total legitim und okay.
|
|
|
0:12:33 – 0:12:35
Denn da ist man ja selber schuld.
|
|
|
0:12:35 – 0:12:40
Ja, das so ist das mit der Doppelmoral und vor allen Dingen auch.
|
|
|
0:12:40 – 0:12:44
Man ist also extrem moralisch flexibel.
|
|
|
0:12:44 – 0:12:48
Das ist ja das Gleiche, wie mir jetzt die Tage wieder aufgefallen ist,
|
|
|
0:12:48 – 0:12:51
wie ich unter einer Schmusekatze, also hier dieses
|
|
|
0:12:52 – 0:12:56
diese gefühlvollen Schmusekatze, wie heißt die Tante nochmal, die Troller,
|
|
|
0:12:56 – 0:13:06
diese Mindful Panther, da ist mir schon aufgefallen in den Kommentaren,
|
|
|
0:13:06 – 0:13:16
dass eine systematische Doppelmoral aller Beteiligten in den Kommentaren da ist.
|
|
|
0:13:16 – 0:13:22
Also sobald man irgendwie aufdeckt, dass ein Profil mit jemand anderem zusammen gehört,
|
|
|
0:13:22 – 0:13:29
dann verschwinden Kommentare. Ansonsten wird halt strikt darauf geachtet,
|
|
|
0:13:29 – 0:13:34
dass man nicht zu viel Preis gibt, weil sonst verschwinden auch wieder Kommentare.
|
|
|
0:13:34 – 0:13:41
Aber die eigenen Vorwürfe, die eigenen Verdrehungen, die werden stehen gelassen.
|
|
|
0:13:41 – 0:13:45
Ich hatte da die Tage auch schon mal einen interessanten Austausch mit jemand anderes gehabt.
|
|
|
0:13:45 – 0:13:54
wo das dann auch war, dass man von Hötzken auf Stöckzken und von da auf immer so weiter die Geschichte macht.
|
|
|
0:13:54 – 0:14:00
Und darüber hat ja auch dieses Lisa Licht Projekt interessanterweise einen YouTube Beitrag geschrieben,
|
|
|
0:14:00 – 0:14:07
der sehr inspiriert scheint über einen Blogbeitrag, den ich vor ein paar Tagen schon veröffentlicht hatte.
|
|
|
0:14:07 – 0:14:13
Also genau wie er sagt, Donnerstag letzter Woche, wo es genau um dasselbe Phänomen geht,
|
|
|
0:14:13 – 0:14:22
dass dann eine Frage gestellt wird oder eine Behauptung im Chat, der Streamer nimmt diese Frage auf oder diese Behauptung.
|
|
|
0:14:22 – 0:14:32
Dann sagt der Nächste im Chat so "Ja, genau so habe ich das auch erlebt" und dann, weil das genauso davon vorkam, wird das schon fast eine Tatsache.
|
|
|
0:14:32 – 0:14:40
Vielleicht wiederholt dann nochmal der Streamer diese Aussage und zack ist es eine bodenfeste Tatsache,
|
|
|
0:14:40 – 0:14:44
dass diese Aussage, die am Anfang vielleicht sogar nur eine Frage war,
|
|
|
0:14:44 – 0:14:47
auf einmal ein beweisbarer Beleg ist.
|
|
|
0:14:47 – 0:14:50
Boah, brainfuck, echt ey.
|
|
|
0:14:50 – 0:14:58
Aber diese Dynamiken beobachtet man halt in jeglicher Art von toxischen Gruppierungen.
|
|
|
0:14:58 – 0:15:11
Ja, da muss man echt aufpassen, was man irgendwie sagt, was man nicht sagt, denn es wird hinein
|
|
|
0:15:11 – 0:15:19
interpretiert und ausgelegt. Um nochmals zurückzukommen auf diese Sache mit Bernie und dem
|
|
|
0:15:19 – 0:15:27
Ordnungsamt, da schreiben mehrere Benutzer in Scherze hinein, dass sie das gemeldet hätten.
|
|
|
0:15:27 – 0:15:36
Und zack wird auf einmal daraus, der hat das gesagt. Im nächsten Stream, das hat der und der gesagt.
|
|
|
0:15:36 – 0:15:44
Und dann auf den Stream da drauf, das hat der und der gesagt. Und Lautfunk. Und Lina.
|
|
|
0:15:49 – 0:16:14
Ich frage mich dabei tatsächlich, inwieweit die Realität da schon verschoben ist, dass diese paranoiden, schizoiden, schizophrenen Erzüger so die Realität übernommen haben,
|
|
|
0:16:14 – 0:16:27
Dass man hinter alles und jeden eine Verschwörung, ein Konglomat aus mesen, böshaften Gestalten vermutet,
|
|
|
0:16:27 – 0:16:33
die einfach alles nur tun, um einem das Leben schwer zu machen.
|
|
|
0:16:33 – 0:16:37
Da ist ja auch hier unser Schmusekätzchen ja auch nicht dran vorgefeilt.
|
|
|
0:16:37 – 0:16:45
Ich meine, wenn man sich ihre wirschen Livestreams mal so anhört und sich dabei den Chat so anschaut,
|
|
|
0:16:45 – 0:16:47
da kommen schon Fragen auf.
|
|
|
0:16:47 – 0:16:52
Ich meine, den ein oder anderen sind ja auch Fragen aufgekommen, die nicht beantwortet wurden.
|
|
|
0:16:52 – 0:16:57
Und als Dankeschön wurde man dann auch noch aus dem Chat geworfen, beziehungsweise für
|
|
|
0:16:57 – 0:16:59
24 Stunden gestummt.
|
|
|
0:16:59 – 0:17:06
Und das alles innerhalb von weniger Tage.
|
|
|
0:17:06 – 0:17:12
Wie soll da einer noch klarkommen? Ich meine, der Tag hat nur 24 Stunden und ich sitze doch nur zwei
|
|
|
0:17:12 – 0:17:20
Stunden vorm PC. Wie soll ich das alles verarbeiten, auffassen, dokumentieren, für mich nachverfolgbar
|
|
|
0:17:20 – 0:17:26
machen, Gedanken dazu fassen, wenn das alles so viel passiert, auf so vielen Kanälen, bei so vielen
|
|
|
0:17:26 – 0:17:35
Und da kommt KI im Einsatz. Ganz einfach, in kurz und knapp. Ich hatte da die Tage,
|
|
|
0:17:35 – 0:17:41
war das sogar gestern gewesen, einen Kommentar gelesen gehabt "Ohne KI kriegt ihr keinen
|
|
|
0:17:41 – 0:17:49
geraden Satz raus. Ihr werdet sogar in jeder Diskussion ohne KI total unterlegen." Also man
|
|
|
0:17:49 – 0:17:54
ganz ehrlich, in einer Live-Situation kannst du gar nicht so schnell deine Daten in die KI
|
|
|
0:17:54 – 0:18:01
reinknallen und das Ergebnis abwarten, vor allem wenn das ein cloudbasierendes System ist, bis du
|
|
|
0:18:01 – 0:18:07
die Antwort hast. Und dass du dann halt eloquent auf KI-Art und Weise antworten kannst. Und glaub
|
|
|
0:18:07 – 0:18:12
mal eins, das was ich jetzt hier gerade mache, das ist komplett ungescriptet. Ich habe noch nicht mal
|
|
|
0:18:12 – 0:18:18
irgendwelche Notizen hier, keine Stichpunkte, gar nichts. Das ist frei Schnauze. Und jeder,
|
|
|
0:18:18 – 0:18:28
der sich eine längere Zeit privat in Gruppen auf Instagram mit uns beschäftigt hat, mit uns
|
|
|
0:18:28 – 0:18:35
ausgetauscht hat, wird bestätigen können, dass wir komplett in der Lage sind, uns ohne irgendwelche
|
|
|
0:18:35 – 0:18:44
Unterstützung von einer Technik auszudrücken. Dass auch ein relativ großer Wortschatz vorhanden ist.
|
|
|
0:18:44 – 0:18:52
Das mag den einen oder anderen skeptisch erscheinen, indem man halt transparent darüber informiert,
|
|
|
0:18:52 – 0:18:58
dass man zu allen aufgrund der Tatsache, dass man Legastheniker ist, KI verwendet,
|
|
|
0:18:58 – 0:19:07
um halt die Rechtschreibung und gegebenenfalls zu komplizierte Sätze korrigiert und auf der
|
|
|
0:19:07 – 0:19:37
Andere Seite aufgrund des Zeitmanagements und da das Leben aus so viel mehr wie das Internet besteht und darauf bestehen ja alle, dass sie ja so ein erfülltes und tolles Leben führen, dass sie irgendwie gefühlt 24 Stunden bei jedem Scheiß Livestream unter jedem Video kommentieren können, aber so ein erfülltes Leben führen können, dass sie keine Angst haben, sich im Internet zu verlieren, weil die so viel andere Sachen
|
|
|
0:19:37 – 0:19:44
machen. Da glaube ich sogar jemanden, der mir sagt, dass er 90 Prozent seiner Tageszeit für anderes
|
|
|
0:19:44 – 0:19:51
nutzt, weil der Output einfach danach aussieht und nicht wie bei anderen, die dann nachts um
|
|
|
0:19:51 – 0:19:56
3 Uhr noch fleißig kommentieren können. Ich meine, dass ich in meinen Fieberwarben nachts um 3 Uhr
|
|
|
0:19:56 – 0:20:01
kommentieren konnte oder auch eine Podcast-Folge veröffentlichen, das steht auf einem anderen Blatt.
|
|
|
0:20:01 – 0:20:04
Ich habe den ganzen Tag nur im Bett gelegen, ich habe nichts gemacht.
|
|
|
0:20:04 – 0:20:10
Aber Gott, ich komme ja in eine Rechtfertigungssituation.
|
|
|
0:20:10 – 0:20:13
Ich war ja noch bei KI Einsatz,
|
|
|
0:20:13 – 0:20:17
dass man den ganzen Scheiß, den man da eigentlich so mitkriegen müsste,
|
|
|
0:20:17 – 0:20:19
die Livestreams Stunden über Stunde.
|
|
|
0:20:19 – 0:20:23
Manche Leute können ja irgendwie gefühlt dreimal für mindestens fünf Stunden,
|
|
|
0:20:23 – 0:20:27
also nicht dreimal für fünf Stunden, sondern drei, fünf Stunden insgesamt
|
|
|
0:20:27 – 0:20:37
in diesen drei Livestreams live gehen und davon erzählen, bis spät in der Pumpe und am nächsten
|
|
|
0:20:37 – 0:20:43
Tag ja noch ein erfülltes und hoffentlich sinnbringendes Leben führen. Ich meine,
|
|
|
0:20:43 – 0:20:50
es wird ja immer ständig betont. Also wenn man sich vorstellt, dass man dann so von 19 Uhr bis 1 Uhr
|
|
|
0:20:50 – 0:21:00
halb zwei mit jeweils einer halben Stunde bis einer Stunden Pause live streamt. Ja, das ist
|
|
|
0:21:00 – 0:21:07
da schon fast ein Arbeitstag. Auch wenn man da nur sitzt auf dem Balkon oder im Wohnzimmer und ein
|
|
|
0:21:07 – 0:21:13
bisschen mit dem Chat interagiert, was natürlich auch kognitiv echt anstrengend ist. Keine Frage.
|
|
|
0:21:13 – 0:21:20
Aber uns wirft man vor, wir hängen das die ganze Zeit, nutzen die ganze KI, können ohne KI kein
|
|
|
0:21:20 – 0:21:31
gerade einen Satz rausbringen. Also wenn einem die Argumente inhaltlich ausgehen, entweder geht man
|
|
|
0:21:31 – 0:21:43
dann aufs Aussehen oder man geht inhaltlich auf solche Sachen wie "ihr arbeitet umsauber" und
|
|
|
0:21:43 – 0:21:54
sowas. Aber am meistenen geht man es auf Aussehen. Also das merkt man immer wieder. Oder wie dumm
|
|
|
0:21:54 – 0:22:01
jemand anderes ist. Aber das hat für mich mehr so dieses Spielplatzniveau Ding. Du bist dumm,
|
|
|
0:22:01 – 0:22:11
selber. Das erlebe ich auch irgendwie in der Kommentarspalte. Ich meine das Schöne ist,
|
|
|
0:22:11 – 0:22:17
ist, dass manche Leute ja aufgrund der Interaktion und weil das ja auch gut für den Algorithmus ist,
|
|
|
0:22:17 – 0:22:26
die Kommentarspalte auf YouTube dann halt sehr, sagen wir es mal, beef-freundlich kommentieren,
|
|
|
0:22:26 – 0:22:35
moderieren und man dann einfach sehen kann, wie halt diese Beef-Kultur da ist und vor allen Dingen,
|
|
|
0:22:35 – 0:22:43
mein Gott, was hat Sabrina für eine gute Arbeit geleistet in Sachen Frame und dann auch noch mit
|
|
|
0:22:43 – 0:22:52
tatkräftiger Unterstützung einer Viktoria und einer Kaiserin Elisabeth und einer Jana,
|
|
|
0:22:52 – 0:22:59
mein Gott, was haben die für eine tolle Arbeit geleistet, dass das arme Clickvieh tatsächlich
|
|
|
0:22:59 – 0:23:09
alles glaubt. Und die wiederholen sogar fast eins zu eins die gleiche Sprache. Das ist unglaublich.
|
|
|
0:23:09 – 0:23:16
Also uns wirft man vor, dass uns der Frank Buttermann die Fernsehschatztour gebrainwashed
|
|
|
0:23:16 – 0:23:23
hat. Also Kopf auf, Putztuch, Heimer Wasser, bisschen Sprüli und Butschi Butschi Butschi
|
|
|
0:23:23 – 0:23:31
Aber ganz im Gegenteil, ihr seid gebrainwashed, aber hardcore, sonst würdet ihr nicht eins
|
|
|
0:23:31 – 0:23:34
zu eins das Wording übernehmen.
|
|
|
0:23:34 – 0:23:42
Aber naja, was soll man sagen, wenn der Feind ins Feindbild passt, ist die Erklärung ziemlich
|
|
|
0:23:42 – 0:23:43
simple.
|
|
|
0:23:43 – 0:23:50
Ja, eigentlich wollte ich gar nicht so lange.
|
|
|
0:23:50 – 0:23:58
Normalerweise wäre das Thema in maximal drei Minuten abgeleiert gewesen, aber wir sind hier im Podcast-Format.
|
|
|
0:23:58 – 0:24:03
Und was soll ich da machen? Wir sind aber auch nicht in der Abschweifung, aber ich schweife ständig ab.
|
|
|
0:24:03 – 0:24:05
[seufzt]
|
|
|
0:24:05 – 0:24:09
Ich glaube, ich habe auch ein paar Wiederholungen drin.
|
|
|
0:24:09 – 0:24:19
Es ist ja einfach so, dass das Thema ermüdend ist, weil man einfach merkt, dass man bei den Leuten, die man erreichen möchte,
|
|
|
0:24:19 – 0:24:28
einfach nicht ankommt, weil halt das Framing und das Bild, was man halt umgezeichnet bekommt von
|
|
|
0:24:28 – 0:24:35
einem, so gut sich in das eigene Narrativ verfestigt hat. Und wenn einer das sagt und der
|
|
|
0:24:35 – 0:24:40
zweite und der dritte und wenn das dann auch noch Leute sind, die man aufgrund seiner parasozialen
|
|
|
0:24:40 – 0:24:46
Beziehungen richtig toll findet, dann muss das die Wahrheit sein. Und sagen wir mal so,
|
|
|
0:24:46 – 0:24:55
der Durchschnittsrepresseur, egal, der durchschnittliche Zuschauer, der denkt da nicht darüber nach,
|
|
|
0:24:55 – 0:25:00
sondern übernimmt das einfach. Und seien wir mal ehrlich, wenn ich mir die Statistiken auf
|
|
|
0:25:00 – 0:25:07
YouTube anschaue, dann sind das zu 90 Prozent Frauen in den Alter von 40 bis 60. Ich hätte
|
|
|
0:25:07 – 0:25:16
da gerne noch ein bisschen mehr Daten, Google. Also so Interessen, vielleicht Bildungsgrad und was auch
|
|
|
0:25:16 – 0:25:23
noch interessant für Werbetreiber wäre so halt monatliches Einkommen. Das wäre,
|
|
|
0:25:23 – 0:25:29
sagen wir mal so, um halt die Zuschauerschaft zu analysieren, absolutes Content Gold.
|
|
|
0:25:29 – 0:25:36
Gott sei Dank kann ich das nicht sehen, denn glaubt mir eins, das wäre ein Podcast,
|
|
|
0:25:36 – 0:25:41
der so richtig schmettern würde und der würde auch bei den einen oder anderen echt wehtun,
|
|
|
0:25:41 – 0:25:47
Weil man dann nämlich mal aufzeigen könnte, dass diese teure, mühevoll aufgebaute Fassade
|
|
|
0:25:47 – 0:25:56
mehr Scheine als Sein ist. Auf Seiten der Kreatoren und auf Seiten der Zuschauer.
|
|
|
0:25:56 – 0:26:04
Denn wenn man halt so gewisse Datensätze zusammenführt, Chatkommentare, Kommentare,
|
|
|
0:26:04 – 0:26:11
und dann einfach mal so Cluster-Bilde von irgendwelchen Benutzernamen, die ein ähnliches
|
|
|
0:26:11 – 0:26:23
Wording verwenden, ähnliches Schreibstil, dann ergibt sich schon ein Bild. Und was soll ich dazu sagen?
|
|
|
0:26:23 – 0:26:30
Manche Leute scheinen verdammt viel Zeit zu haben, um sich das Leben im Internet anzutun.
|
|
|
0:26:30 – 0:26:36
und die ganze Zeit irgendwie auf Instagram und YouTube abzuhängen.
|
|
|
0:26:36 – 0:26:45
Tja, ich beschäftige mich zwei Stunden von 20 bis 22 Uhr mit dem ganzen Scheiß.
|
|
|
0:26:45 – 0:26:48
Wenn ich eine Podcast-Folge mache, sind das meistens drei Stunden,
|
|
|
0:26:48 – 0:26:53
weil ich dann noch die Aufnahme machen muss, dann muss ich noch das Ganze danach machen
|
|
|
0:26:53 – 0:26:58
und bis das dann online ist, sind so drei Stunden insgesamt,
|
|
|
0:26:58 – 0:27:07
drei bis vier Stunden durch. Und interessanterweise ist der Podcast auf Nicht-YouTube meistenteils
|
|
|
0:27:07 – 0:27:13
viel eher verfügbar wie auf YouTube. Weil da noch die digitale Verarbeitung läuft,
|
|
|
0:27:13 – 0:27:19
es muss dann auch das Video gerendert werden aus der Audio-Datei. Da es Sachen gibt.
|
|
|
0:27:19 – 0:27:26
So, ich habe jetzt hier genug vor mich hin schwaffeliert und das wird jetzt nur noch in
|
|
|
0:27:26 – 0:27:34
einer einzigen Schwafelei beenden wir die Sache mal. Also was behalten wir vor? So für uns,
|
|
|
0:27:34 – 0:27:44
so im Presse ist wichtig. Irgendjemand hat einen Schabernack betrieben. Die Konsequenzen,
|
|
|
0:27:44 – 0:27:50
wenn es Konsequenzen gibt, sind maximal ein Brief, dass man etwas zu ändern hat.
|
|
|
0:27:50 – 0:28:02
Die Meldung bei Bernardo, tja ärgerlich, hat aber wohl keine Konsequenzen. Wollen wir hoffen,
|
|
|
0:28:02 – 0:28:08
dass er den Namen herauskriegt und ihn nicht ins Internet pursaut. Nein Bernardo,
|
|
|
0:28:08 – 0:28:20
wir doxen keine Namen. Hör gut zu, sprich mir nach. Ich darf keine Namen im Internet doxen.
|
|
|
0:28:20 – 0:28:28
Das kann teuer werden. Hast du dir das gemerkt Bernardo? Nimm am besten nochmal Stift und Block
|
|
|
0:28:28 – 0:28:38
und schreib auf. Ich darf keine Namen im Internet vor laufender Kamera mit meiner Reichweite ins
|
|
|
0:28:38 – 0:28:47
Internet doxen. Hast du dir das jetzt aufgeschrieben? Nimm diesen Zettel, mach den mit dem Magneten am
|
|
|
0:28:47 – 0:28:54
Kühlschrank dran und jedes Mal wenn du eine Milchschnitte rausnimmst, guck da drauf, liest den
|
|
|
0:28:54 – 0:29:00
Text, verinnerlichen. Ich habe gehört, je öfters man irgendetwas liest, dass man sich daran besser
|
|
|
0:29:00 – 0:29:06
erinnern kann. Das ist übrigens auch eine gute Taktik, um die ersten Handzeichen einer Demenz
|
|
|
0:29:06 – 0:29:21
ein bisschen zu kompensieren, wenn man die Sachen benennt. Ja, was müssen wir uns noch merken? KI
|
|
|
0:29:21 – 0:29:28
ist ein guter Freund, der viel Arbeit abnehmen kann. Man sollte es nur nicht übertreiben,
|
|
|
0:29:28 – 0:29:32
denn wenn man die Torken bezahlen muss, dann kann es echt teuer werden.
|
|
|
0:29:32 – 0:29:40
Ja, nö, sonst haben wir nichts mehr.
|
|
|
0:29:40 – 0:29:45
Ja, dann sag ich mal Dankeschön fürs Zuhören und bis zum nächsten Mal.
|
|
|
0:29:45 – 0:29:46
Goodbye, Sasha.
|
|
|
0:29:46 – 0:29:57
Thoughts remain, questions smoke, think on, ask on, talk on.
|
|
|
0:29:57 – 0:30:01
Das war KlarFunk.
|
|
|
0:30:01 – 0:30:03
Klar, klar, funk.
|
|
|
0:30:03 – 0:30:05
KlarFunk.
|
|
|
0:30:05 – 0:30:08
Let's talk about it.
|
|
|
0:30:08 – 0:30:14
[Music]
|
Was war das wieder für eine Woche? In dieser Ausgabe von KlarFunk rekapituliert Sascha die absurden Reaktionen auf Sarahs spontanen Podcast. Dabei wird die jüngste Dynamik der Bubble präzise und sachlich seziert.
Wir sprechen über übergriffige Komplimente vom Balkon, wilde Sugar-Daddy-Gerüchte (inklusive kurioser Kooperationsanfragen) und die mangelhafte Digitalisierung deutscher Behörden beim Zusammenspiel von Veterinäramt und Ordnungsamt. Zudem gibt es eine rechtliche Einordnung zum Thema Impressumspflicht, der Zwei-Klick-Regelung und warum Transparenz im Netz oft fälschlicherweise als „Staats-Doxing“ empfunden wird.
Ein weiterer technischer Schwerpunkt: Die Vorwürfe rund um unsere lokale KI-Infrastruktur. Wir klären auf, was es mit dem Kühlwasser-Bedarf von „fünf Starnberger Seen“ und rund 4,8 Milliarden verarbeiteten Token wirklich auf sich hat. Abgerundet wird die Folge durch eine Analyse toxischer Gruppendynamiken, systematischer Doppelmoral in Kommentarspalten und dem Framing durch parasoziale Beziehungen.

Thematic breakdown:
Einleitung & Nachbeben
- Die unerwartete Flut an Reaktionen auf Sarahs spontanen Podcast.
- Übergriffige Kommentare, der „Mann auf dem Balkon“ und unangenehme Reaktionen.
- Wilde Gerüchteküche: Von absurden Sugar-Daddy-Fantasien bis hin zu echten Kooperationsanfragen einer Agentur.
Behördenwahnsinn & Meldekultur
- Berichte über den Einsatz von Veterinäramt und Ordnungsamt.
- Die mangelhafte digitale Vernetzung deutscher Verwaltungen und fehlende Datenbanken.
Technik-Mythen & KI-Infrastruktur
- Der absurde Vorwurf vom Kühlwasserverbrauch im Wert von „fünf Starnberger Seen“.
- Einblicke in unsere KI-Nutzung: 4,8 Milliarden verarbeitete Token.
- KI als nützliches Assistenz-Werkzeug bei Legasthenie vs. der haltlose Vorwurf mangelnder eigener Eloquenz.
Rechtliches, Transparenz & Impressumspflicht
- Warum das LautFunk-Impressum absolut echt ist und von der Landesmedienanstalt geprüft wurde.
- Erklärung der rechtlichen „Zwei-Klick-Regelung“ für Social-Media-Profile.
- Redaktionelle Pflichten für Content-Creator vs. die Wahrnehmung von Transparenz als „Staats-Doxing“.
Medienkritik & Psychologie der Bubble
- Systematische Doppelmoral und toxische Gruppendynamiken in den Kommentarspalten.
- Das Stille-Post-Prinzip: Wie aus einer bloßen Chat-Frage durch Framing eine unwiderlegbare Tatsache wird.
- Paranoia, parasoziale Beziehungen und der Realitätsverlust durch stundenlange Dauer-Livestreams.
- Überlegungen zur Demografie der Zuschauerschaft auf YouTube und teuer aufrechterhaltene Fassaden.
- Zum Schluss: Eine unmissverständliche Warnung vor den Konsequenzen von Namens-Doxing im Internet.
Advertising:
Contributors to this episode
Spieldauer: 0:30:14
Tag der Aufnahme: 02.10.26
This episode is from season 4, there are a total of 4 seasons.
One According to Funk Publication Cartel Production - Where stories are transmitted unmistakably.
Podcast license:
This work is licensed under a Creative Commons Attribution-NonCommercial-ShareAlike 4.0 International License
Note: This post contains affiliate links. If you shop through these links, I'll get a small commission at no extra cost to you.
Related posts
Discover more from LautFunk Podcast & Blog
Subscribe to get the latest posts sent to your email.
Author: Sascha Markmann
Sascha Markmann is a creative mind with a moving biography – and a person who has rediscovered life after a stroke. After working as a paramedic and elderly caregiver, Sascha found his way into creative expression. As a blogger, podcaster, musician and visual storyteller, he brings together things that just don't fit at first glance: He combines his keen enthusiasm for technology – from self-hosted servers to electronic music production – with emotional depth and an oblique sense of humor. His contributions are somewhere between borderline, acid basslines and assistance – honestly, directly and with a wink. Guiding principle: “Audio-visual dullness with no usefulness – but perhaps that's why it's so valuable.” View all posts by Sascha Markmann