| Transkript | |
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00:00 – 0:00:22
Der Probe-Podcast. Beim gemütlichen Talk im Proberaum. Mit unseren Moderatoren Herr Raumwelle,
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0:00:22 – 0:00:26
Tobi und Herrn Notstrom.
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0:00:26 – 0:00:29
Viel Spaß!
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0:00:29 – 0:00:45
Wir laufen.
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0:00:45 – 0:00:47
Immer dasselbe.
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0:00:47 – 0:00:54
Du meinst, dass wir schon wieder eine Folge aufnehmen oder was meinst du, dass wir uns hier treffen?
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0:00:54 – 0:00:57
Der Satz, der Satz.
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0:00:57 – 0:00:59
Du meinst von Sascha?
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0:00:59 – 0:01:01
Ich kann ihn nicht mehr hören.
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0:01:01 – 0:01:04
Was soll ich sonst sagen? Wir gehen?
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0:01:04 – 0:01:09
Okay, tschüss, ich mach's gut. Wir hören uns beim nächsten Mal wieder.
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0:01:09 – 0:01:16
Das ist doch sein Standardspruch. Das ist doch so wie Captain Picard, der immer sagt "Energie".
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0:01:16 – 0:01:18
Und er sagt halt "Ihr lauft"
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0:01:18 – 0:01:20
Das heißt nur Kulap.
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0:01:20 – 0:01:22
*lacht*
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0:01:22 – 0:01:25
Kollegen, es ist schön euch mal wieder zu sehen und zu hören.
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0:01:25 – 0:01:29
Also zu sehen nicht, aber virtuell zumindest zu hören.
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0:01:29 – 0:01:33
Und wir haben heute schon wieder
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0:01:33 – 0:01:38
einen richtig tollen Gast, über den wir uns freuen.
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0:01:38 – 0:01:42
Wir haben nämlich aus "Hilfe mir mal auf die Sprünge"
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0:01:42 – 0:01:45
Stefan Nettewald, richtig?
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0:01:45 – 0:01:52
Fast. Hallo! Hallöchen zusammen. Nettetal ist der Ort.
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0:01:52 – 0:01:56
Ach, ich krieg das noch. Ab irgendwann im Laufe der Sendung krieg ich es noch hin. Nettetal.
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0:01:56 – 0:02:10
Aus Nettetal haben wir unseren Gast von und für Elysia, eine sehr edle High-Pro-Audio-Schmiede
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0:02:10 – 0:02:15
aus Nettetal und Stefan wird uns ein bisschen was über sich und mit Sicherheit auch was
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0:02:15 – 0:02:21
über Elysie erzählen. Ja, sehr gerne. Vielen Dank für die Einladung. Ja, sehr gerne. Schön
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0:02:21 – 0:02:27
hat das auch noch geklappt. Seid ja alle hier. Das wissen jetzt wieder nur die Internen.
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0:02:27 – 0:02:37
Ja. Gut, wer fängt an? Immer der, der fragt. Okay, also Mastering, erklär's mir bitte,
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0:02:37 – 0:02:46
als wäre ich fünf. Großartig. Und die Frage steht hier auf dem Zettel. Haben wir mal eine Folge
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0:02:46 – 0:02:53
gemacht über Mix und Mastering? Ich glaube nicht, oder? Ich glaube, wir haben das Thema tatsächlich
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0:02:53 – 0:02:59
mal angeschnitten, aber wir sind in den ganzen 130 Folgen nie so richtig tief drauf eingestiegen.
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0:02:59 – 0:03:05
Wir haben mal darüber gesprochen, dass es sowas wie Kompressoren und Limiter und was noch ein paar
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0:03:05 – 0:03:11
andere Tools gibt, sowohl in Software- als auch Hardware-Form. Aber so richtig haben wir da,
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0:03:11 – 0:03:15
glaube ich, noch nicht drüber gesprochen. Deswegen bin ich froh, dass wir Stefan hier haben. Stefan
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0:03:15 – 0:03:22
ist nämlich mit Lüsi ja vom Fach und kann uns da bestimmt auf die Sprünge helfen. Was ist Mastering?
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0:03:22 – 0:03:28
Ja, ich hoffe, ihr habt noch genügend Platz auf der Festplatte, weil diese Frage lässt sich
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0:03:28 – 0:03:34
wahrscheinlich im Rahmen – naja, das ist übertrieben jetzt – aber wenn man es genau nimmt,
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0:03:34 – 0:03:39
ist der Begriff Mastering gar nicht so genau definiert. Und die Antwort hängt davon ab,
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0:03:39 – 0:03:48
wen du fragst. Weil wenn du eine Produktion für Vinyl machst, dann sagt dir der Typ,
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0:03:48 – 0:03:57
der das im Presswerk auf den Tisch kriegt und quasi das Master ritzen soll, also die Mutter
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0:03:57 – 0:04:01
für die Vinyl-Vervielfältigung, der sagt, dass das Mastern genau dieser Moment ist,
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0:04:01 – 0:04:05
den er da macht, der macht aber auf der Audio-Ebene eigentlich nichts mehr an dem Material.
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0:04:05 – 0:04:09
Und der Mastering-Ingenieur, wo das Zeug hoffentlich vorher war, die Musikproduktion,
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0:04:09 – 0:04:14
der empfindet natürlich seinen Job, also das Bearbeiten auf der Audio-Ebene, als Mastering.
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0:04:14 – 0:04:22
Der Mixing-Typ oder der Musiker, die Künstler, die haben meistens eine eher diffuse Vorstellung davon.
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0:04:22 – 0:04:29
Also brechen wir es runter. Mastering, es gibt da so einen schönen Merksatz,
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0:04:29 – 0:04:34
Mastering ist der letzte Schritt in der Audiobearbeitung vor der Vervielfältigung.
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0:04:34 – 0:04:40
Das ist natürlich sehr technisch definiert. Im Grunde versuche ich das immer zu vergleichen
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0:04:40 – 0:04:47
mit, wenn man sagt, der Mixprozess ist so die Montage des Autos. Da werden die Türen
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0:04:47 – 0:04:52
reingeschraubt, da wird die Motorhaube drauf geschraubt, kommt eine Antenne dran, Lenkrad
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0:04:52 – 0:04:57
rein und so weiter und so fort. Und das Mastern, das ist dann der Lack, die Farbe, das Aussehen,
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0:04:57 – 0:05:05
das Finish, die Politur vielleicht noch. Da wird am Audio nichts mehr verändert, am Auto meine ich,
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0:05:05 – 0:05:10
aber es sieht einfach schöner aus hinterher. Es kommt zur Geltung, was das Auto ausmachen soll.
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0:05:10 – 0:05:15
Es ist quasi ein Verfeinern dessen, was im Recording und Mixprozess schon da war.
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0:05:15 – 0:05:27
Okay, da Zwischenfrage von einem Noob. Heißt das, wenn ich für ein Release auf Kassette
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0:05:27 – 0:05:33
"Mixe muss ich anders mixen, als wenn ich für Vinyl mixe." Das habe ich richtig verstanden, oder?
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0:05:33 – 0:05:36
Ja, aber mixen im Grunde eigentlich nicht.
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0:05:36 – 0:05:38
Oder mastern. Muss ich anders mastern.
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0:05:38 – 0:05:44
Ja, wenn man es ernst nimmt, ja. Wenn man es ernst nimmt eigentlich schon. Das sind Dinge,
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0:05:44 – 0:05:50
die heutzutage auch leider nicht mehr bezahlt werden. Aber wenn du oder wenn ich – ich mache
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0:05:50 – 0:05:55
das jetzt seit fast 30 Jahren, also einen Master noch nicht so lange, aber mixen, aufnehmen und
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0:05:55 – 0:06:01
Wenn du ein Master wirklich ernst nimmst und du kriegst eine Produktion und die Band sagt,
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0:06:01 – 0:06:08
ja das soll dann auf CD, USB-Stick, Download und Vinyl raus, dann sind das eigentlich vier
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0:06:08 – 0:06:11
verschiedene Master, die gemacht werden müssten, wenn man es genau nimmt.
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0:06:11 – 0:06:11
Okay.
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0:06:11 – 0:06:15
Ja, man kann sich da ein bisschen helfen.
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0:06:15 – 0:06:20
Das heißt, dann kommt am Ende, hat man dann wahrscheinlich mehr als vier, weil du willst
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0:06:20 – 0:06:23
es ja dann auch noch irgendwie auf Spotify hochladen, dann willst du vielleicht noch eine
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0:06:23 – 0:06:32
Soundcloud-Version machen, die haben dann diese blöde MP3-Kompression auf 128 Megabit und so weiter und so fort.
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0:06:32 – 0:06:39
Ja, das Traurige ist, die Chance hast du meistens gar nicht, weil das hängt dann auch ein bisschen von dem Distributionsweg ab.
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0:06:39 – 0:06:47
Wenn die Künstler es sich einfach machen und die haben keinen Label-Deal, sondern die haben einen Deal mit, weiß ich nicht, iMusician Digital oder
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0:06:47 – 0:06:49
Ich komme gerade nicht drauf, wie die anderen Portale heißen.
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0:06:49 – 0:06:50
DestroKid.
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0:06:50 – 0:06:51
Ja, DestroKid, genau.
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0:06:51 – 0:06:53
Dann sorgen die dafür,
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0:06:53 – 0:06:55
dass das zu Spotify,
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0:06:55 – 0:06:57
Tidal und so weiter
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0:06:57 – 0:06:58
ausgeliefert wird.
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0:06:58 – 0:07:00
Und du hast keinen Zugriff mehr darauf.
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0:07:00 – 0:07:02
Du lieferst denen ein möglichst
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0:07:02 – 0:07:04
gutes Masterfile an
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0:07:04 – 0:07:06
und die hauen das auf alle
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0:07:06 – 0:07:08
Plattformen. Da wird nichts mehr unterschieden.
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0:07:08 – 0:07:10
Okay.
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0:07:10 – 0:07:12
So
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0:07:12 – 0:07:14
traurig ist das teilweise.
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0:07:14 – 0:07:16
Nicht immer. Also im Grunde
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0:07:16 – 0:07:22
Mastering schon immer noch wichtig und erforderlich und sollte auch von
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0:07:22 – 0:07:29
sachkundigen Leuten durchgeführt werden, weil ein gutes Mastering sorgt auf jeden
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0:07:29 – 0:07:36
Fall dafür, dass die Kunst, die da gemacht worden ist, auf allen erdenklichen Medien-
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0:07:36 – 0:07:42
und Ausspielwegen möglichst gut auch wahrgenommen werden kann. Das ist eigentlich die Hauptaufgabe,
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0:07:42 – 0:07:53
Also quasi aufs Medium angepasst. Also ich habe jetzt "Mastering for iTunes" vor Augen, dieses sogenannte Qualitätslabel, das ich nicht geglaubt habe, aber es steht halt da.
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0:07:53 – 0:08:05
Ja, ist durchaus richtig. Weil es aber oft die Situation gibt, eben wenn es keine größeren Labels sind, die du da belieferst, ich kann es halt nicht, ich habe nicht den Zugriff drauf, wo es hingeht.
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0:08:05 – 0:08:10
Was ich mache in meinen Mastering-Jobs, ich master im Grunde immer für das schwächste Medium.
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0:08:10 – 0:08:24
Das heißt, wenn es heißt, das Ganze geht auch auf Vinyl raus, dann mache ich auf jeden Fall ein Master,
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0:08:24 – 0:08:34
was auf Vinyl funktioniert, und das wird dann auch auf CD funktionieren und auch auf
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0:08:34 – 0:08:36
Spotify, Tidal und Konsorten funktionieren.
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0:08:36 – 0:08:38
Oha, das gibt böse E-Mails jetzt.
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0:08:38 – 0:08:40
Ja, das wird doch wieder geschnitten.
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0:08:40 – 0:08:42
Nein, das lassen wir drin.
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0:08:42 – 0:08:46
Ihr hört mit den Augen, wie wir Vinyl-Fans funktionieren.
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0:08:46 – 0:08:52
Stefan ertrinkt in zwei Forenposts.
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0:08:52 – 0:08:56
Vinyl ist natürlich nicht so hoch auf Lösen
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0:08:56 – 0:08:58
wie CD, aber das kann auch kein
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0:08:58 – 0:09:00
Vinyl-Fan ernsthaft abstreiten.
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0:09:00 – 0:09:02
Ja, aber ich meine, genau das,
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0:09:02 – 0:09:07
Also, Polemik, aber Vinyl hörst du wegen des Erlebnisses, nicht wegen der Audio.
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0:09:07 – 0:09:10
Ja, das Konsumieren, das ist ein riesen Unterschied.
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0:09:10 – 0:09:15
Also, der Konsum des Mediums ist bedeutend bewusster und beabsichtigter.
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0:09:15 – 0:09:19
Du skippst nicht, du spulst nicht, du setzt dich hin mit einem Glas Rotwein,
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0:09:19 – 0:09:22
habe ich mir sagen lassen, ich bin Biertrinker,
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0:09:22 – 0:09:26
und genießt das, was da läuft und du hörst die Seite durch
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0:09:26 – 0:09:28
und wenn die Seite vorbei ist, dann stehst du auf,
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0:09:28 – 0:09:31
drehst die Scheibe um und hörst die zweite Seite durch.
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0:09:31 – 0:09:35
Das ist ja schon die Edelvariante. Du hängst die Vinyl an die Wand und hörst den Downloadlink.
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0:09:35 – 0:09:37
Ja, ich auch.
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0:09:37 – 0:09:39
Wenn du Glück hast, dass es da loslässt.
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0:09:39 – 0:09:45
Ich sagte schon, ich habe die letzten 20 Jahre eine Menge Produktionen auch für Vinyl ausgeliefert
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0:09:45 – 0:09:48
und es war immer parallel auch für Download und Stream.
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0:09:48 – 0:09:56
Und ich würde vermuten, ja gut, das waren zum Teil Rock'n'Billy Fans, Rock'n'Roll Fans,
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0:09:56 – 0:10:00
Also Leute, die auch wirklich in den 50er, 60er Jahren leben irgendwie.
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0:10:00 – 0:10:02
Aber ich glaube nicht, dass die einen Plattenspieler zu Hause haben.
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0:10:02 – 0:10:03
Ich glaube es nicht.
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0:10:03 – 0:10:07
Ich glaube schon, dass wir haben teilweise einen USB-Stick dazugelegt
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0:10:07 – 0:10:09
oder eben den Streamlink wird dazugepackt.
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0:10:09 – 0:10:11
Es ist ja auch nicht schlimm.
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0:10:11 – 0:10:12
Wie gesagt, du kannst ja auch nicht,
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0:10:12 – 0:10:14
du hast nicht immer einen Rotwein und einen Plattenspieler
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0:10:14 – 0:10:17
und einen großen Sessel und die Zeit, dich da hinzusetzen.
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0:10:17 – 0:10:20
Es nimmt halt einfach diese kapitalistisch perversen Züge an,
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0:10:20 – 0:10:24
dass das Presswerk dann irgendwie sechs Monate für Adele blockiert,
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0:10:24 – 0:10:27
weil man das unbedingt auf Vinyl raushauen muss, oder?
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0:10:27 – 0:10:30
Da auch noch vier verschiedene Master, weil da kann man sich ja leisten, oder?
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0:10:30 – 0:10:34
Und irgendwelche Indie-Booten müssen dann hinten anstehen,
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0:10:34 – 0:10:38
du musst mit einem Jahr Verzögerung für dein Album quasi,
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0:10:38 – 0:10:40
also ich kenne so ein paar Indie-Bands,
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0:10:40 – 0:10:42
ist über mehrere Ecken zum Teil,
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0:10:42 – 0:10:44
und was die teilweise für Wartezeiten hat, weißt du da?
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0:10:44 – 0:10:47
Da willst du das Album raushauen, weil es fertig ist, oder?
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0:10:47 – 0:10:51
Könntest es morgen auf Spotify veröffentlichen und in zwei Jahren dann auf Vinyl.
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0:10:51 – 0:10:56
Das zum einen und zum anderen, finde ich, werden oftmals auch die Konsumenten abgezogen,
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0:10:56 – 0:11:00
indem irgendwas jetzt nochmal auf Vinyl rauskommt,
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0:11:00 – 0:11:03
so mit dem Nimbus, das ist dann jetzt nochmal eine tolle Version.
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0:11:03 – 0:11:09
Aber das kann mir keiner erzählen, dass da immer ein dediziertes Vinyl-Mastering gemacht wurde
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0:11:09 – 0:11:12
und dass das jetzt wirklich eine Hi-Fi-Version ist.
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0:11:12 – 0:11:16
785 Versionen von "The Dark Side of the Moon".
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0:11:16 – 0:11:24
Ja, aber das ist das Ding. Das ist das Ding mit Mastering. Es ist nicht klar umrissen,
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0:11:24 – 0:11:30
was da eigentlich stattfindet. Im Grunde, ja, finde ich, ist das eigentlich so der Breakdown
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0:11:30 – 0:11:37
von der Definition. Mastering sollte dafür sorgen, dass auf jedem Medium, was da irgendwie am Ende
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0:11:37 – 0:11:43
sein kann, jedes Abspielgerät, jede Abspielsituation, die Musik soll ja überall genossen werden können
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0:11:43 – 0:11:51
und egal ob im Auto oder im Küchenradio oder über die Soundbar unterm Fernseher oder sonst irgendwas.
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0:11:51 – 0:11:55
Und das finde ich, das ist die Aufgabe, die Mastering leisten kann. Natürlich ist es auch
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0:11:55 – 0:12:02
ein bisschen genreabhängig. Ein Hip-Hop-Master muss andere Maßstäbe erfüllen als ein Classic-Master
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0:12:02 – 0:12:10
oder ein Speed-Metal-Master. Aber ich finde da schon die Frage interessant, ehrlich gestanden,
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0:12:10 – 0:12:17
jetzt im Zusammenhang damit, dass wir ja auch über Elysia gesprochen haben und dass ihr da so die
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0:12:17 – 0:12:23
Verbindung zieht. Elysia, Maastricht, Bums. Das finde ich schon interessant. Eigentlich würde ich gerne
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0:12:23 – 0:12:32
mal eine Gegenfrage stellen. Wie kommt ihr auf Elysia? Wir wollten nicht nur halt die ganzen
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0:12:32 – 0:12:38
amerikanischen und ausländischen Platzierer schon mal vorstellen, sondern auch mal halt
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0:12:38 – 0:12:45
deutschsprachiger Hersteller. Wir wollten mit Menschen reden, die deutsch sprechen können.
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0:12:45 – 0:12:55
Ich verfolge Lysia. Ich habe tatsächlich auch ein Lysia-Produkt. Ich habe den Alphacompressor,
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0:12:55 – 0:13:01
einen von den Kompressoren habe ich als Plugin. Den habe ich mir vor etlichen Jahren mal geholt,
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0:13:01 – 0:13:09
weil ich den so geil fand damals. Bin aber selber jetzt, habe den nie so richtig eingesetzt. Aber
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0:13:09 – 0:13:17
mich hat diese Firma nie verlassen. Und Elysia gibt es ja schon seit 2005. Ist 2005 gegründet
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0:13:17 – 0:13:21
worden, soweit ich das aus der Firmengeschichte gelesen habe auf eurer Webseite. Ich glaube,
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0:13:21 – 0:13:29
die Gewerbeanmeldung lautet auf 2006. Wir haben also am 18. Januar dieses Jahr, 2026,
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0:13:29 – 0:13:35
haben wir 20 Jahre ist gefeiert. Genau, also die Firma ist auch nicht erst seit gestern da,
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0:13:35 – 0:13:41
hat auch schon eine längere Geschichte und ich finde einfach die Produkte von Elysia so toll.
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0:13:41 – 0:13:51
Und es gab vor einigen Jahren mal ein Interview, da war – ich weiß gar nicht,
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0:13:51 – 0:14:02
Werder war bei Elysia vor Ort. War das Heinbach? Irgendein YouTuber war da und hat mit einem
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0:14:02 – 0:14:06
der beiden Gründer gesprochen und hat sich da auch die Produkte zeigen lassen und so.
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0:14:06 – 0:14:09
Und ich fand das sehr interessant. Englischsprachig?
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0:14:09 – 0:14:15
Ja, kann sein. Ich muss das mal raussuchen, dann können wir einen Show-Notes verlinken.
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0:14:15 – 0:14:25
Ja, okay. Inzwischen gibt es durchaus einige Factory Tours und Interviews und einige Sachen,
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0:14:25 – 0:14:34
die man sich zu Gemüte führen kann. Dominik Larsen, der zweite Mitgründer,
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0:14:34 – 0:14:41
der ist, ich meine, 2021 ausgeschieden aus dem Unternehmen. Jetzt ist also nur noch von den
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0:14:41 – 0:14:45
Gründern, nur noch der Ruben Tilgner da, der das Unternehmen weiterhin leitet und der Chefentwickler
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0:14:45 – 0:14:51
ist. Und wir haben auch durchaus die letzten Jahre verstärkt ein bisschen den Fokus darauf gelegt,
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0:14:51 – 0:14:56
die Firma genau durch solche Maßnahmen wie Interviews und Factory Tours ein bisschen
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bekannter zu machen. An schlechten Produkten krankte Illusia nie. Es war eher so die Verbreitung,
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dass einfach zu wenig Leute wussten, was da in Dettetal am Niederrhein feines fabriziert wird.
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Und das ist eben nicht nur Mastering-Zubehör.
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Deswegen habe ich jetzt gerade die Frage so ein bisschen provokant gestellt.
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0:15:19 – 0:15:26
Wir haben eine recht breite Produktpalette, auch eine recht breite Preisspanne, kann man auch nicht anders sagen.
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0:15:26 – 0:15:36
Da ist vom Preamp, Mikrofon-Preamp für 750 Euro, darunter liegt glaube ich sogar noch der Monokompressor,
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500 Modelle, die kosten weniger als 700 Euro. Du hast gerade den Alpha-Kompressor angesprochen,
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was wirklich ein Mastering-Studio-Spezialwerkzeug ist, für mittlerweile über 11.000 Euro. Da ist
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eine sehr breite Produktpalette und Preisspanne. Also im Grunde hat niemand eine Ausrede,
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nicht irgendwas von uns zu haben, würde ich mal behaupten.
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Ja, auf jeden Fall. Also ihr habt tatsächlich für jeden, da ist für jeden was dabei, der sich mit
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0:16:05 – 0:16:11
diesem Themen… Ja, sag doch mal, für welche Themenbereiche kann man Elysia-Produkte einsetzen?
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0:16:11 – 0:16:18
Nicht nur für Mastering, auch für Mixing, direkt für die Aufnahme?
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0:16:18 – 0:16:24
Ja, eigentlich ist es die ganze Bandbreite überall da, wo du dir vorstellen kannst,
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analoge Geräte zur Signalbearbeitung zu verwenden, da kannst du auf jeden Fall irgendwie ein Elysia-Produkt einsetzen.
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Die Produktpalette ist jetzt nicht aufgrund von einer gewissen Strategie entstanden, also man hat sich nicht hingesetzt und gesagt,
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okay, wir brauchen jetzt hier in jedem Segment, in jedem Teilgewerk der Musikproduktionskette brauchen wir jetzt irgendwie einen Prozessor,
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den wir anbiegen können, sondern es hat sich erst mal mehr oder weniger zufällig entwickelt und der Alpha-Kompressor,
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den wir gerade angesprochen haben, der war
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auch tatsächlich das allererste Produkt der
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Firma. Also der ist das
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Gründungsprodukt gewesen. Da ist die Firma
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eigentlich direkt mit Paukenschlag
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gegründet worden. Der hat ja damals
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schon 2006 10.000 Euro gekostet und das muss
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man sich auch mal trauen als
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neu gegründete Firma mit direkt einem
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10.000 Euro Produkt auf den Markt zu
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und zu sagen, hier, Kompressor da, das ist der letzte, den ihr braucht. Bums. Und das hat auch
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länger gedauert, bis der sich durchgesetzt hat, auch weil er so viel kann, so viel möglich macht
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und vielleicht nicht von jedermann zu bedienen ist und auch nicht auf den ersten Blick zu bedienen
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ist, auch von Engineers nicht unbedingt auf den ersten Blick zu verstehen ist. Und von da aus
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ging es dann weiter zu Produkten, die einfach… Ich sag mal, Elysia-Produkte entstehen aus
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0:17:48 – 0:17:54
einem Problem heraus. Wenn es in der Musikproduktion irgendeinen Problemfall gibt,
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0:17:54 – 0:18:00
dann… und der uns unterkommt, also wenn Tobin zum Beispiel, der auch Musik macht und auch im
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0:18:00 – 0:18:06
Studio arbeitet und durchaus weiß, wofür er da seine Geräte entwickelt, und wenn er das Gefühl hat,
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0:18:06 – 0:18:15
Da habe ich jetzt gerade ein Problem. Ich möchte hier mit dem Signal das und das hinkriegen und das geht nicht, weil mir fehlt das richtige Werkzeug.
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0:18:15 – 0:18:23
Dann wird sich vielleicht hingesetzt und geschaut, hey, haben dieses Problem doch mehrere Leute als nur wir und kann man da vielleicht ein Werkzeug für entwickeln.
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0:18:23 – 0:18:27
Und das ist eigentlich immer so der Nukleus von jedem Elysia-Produkt, würde ich behaupten.
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0:18:27 – 0:18:36
Deswegen gibt es tatsächlich auch so viele verschiedene, wie gesagt, Preamps, Kompressoren, Equalizer, natürlich Transientenbearbeitungsgeräte.
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0:18:36 – 0:18:47
Wir haben mit dem Character ein Gerät zum Verzerren und für die Sättigung, also eher Klangformung, Sounddesign.
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0:18:47 – 0:18:52
Eigentlich ist alles vertreten, was man sich so vorstellen könnte.
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0:18:52 – 0:19:00
Ja, ich gucke mich gerade ein bisschen durch die Website zum ersten Mal. Ich mache das eigentlich bei jedem Podcast erst, so schon die letzte Aufnahme.
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0:19:00 – 0:19:08
Ich habe mich ja abgewöhnt, da was dazu zu sagen. Ich habe das alles schon rumgeschickt und darum gebeten, bereitet euch vor, schreibt euch da drauf.
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0:19:08 – 0:19:10
Hat da einer das Memo nicht gelesen? Aha.
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0:19:10 – 0:19:14
Nein, das kenne ich schon von Tobi, der macht das immer so.
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0:19:14 – 0:19:20
Ja, nee, ich bin gerne, wie soll ich das sagen, ich bin gerne…
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0:19:20 – 0:19:21
Spontan.
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0:19:21 – 0:19:29
Spontan ist das falsche Wort, aber ich gehe, weißt du, dann schreibst du dir einen Zettel und dann läuft das Gespräch in 10 andere Richtungen.
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0:19:29 – 0:19:31
Das ist mir nicht mehr wert.
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0:19:31 – 0:19:40
Nee, aber das ist spannend, weil ich glaube, wir waren intern, sind wir auch auf Elisa gekommen, weil wir halt der Meinung waren, wir müssen mal so ein bisschen über das Outboard-Gear sprechen.
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0:19:40 – 0:19:43
Und da bin ich halt raus.
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0:19:43 – 0:19:46
Ja, ich verstehe. Das wiederum kann ich gut verstehen.
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0:19:46 – 0:19:56
Ja, also du erzählst mir da im Prinzip ständig was Neues, weil ja, ich fürchte, entweder ist es das Alter oder es ist das Budget.
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0:19:56 – 0:19:58
Ich vermute, es ist beides.
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0:19:58 – 0:20:05
Ja, ich weiß jetzt nicht, in welchem Segment ihr euch so rumtreibt, so ganz genau, aber
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0:20:05 – 0:20:13
Outboard-Equipment ist natürlich auch eine Sache, die muss einem was geben.
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0:20:13 – 0:20:19
Also nicht nur deswegen, weil ich jetzt einen Outboard-Kompressor habe, wird mein Produkt
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0:20:19 – 0:20:21
oder mein Resultat irgendwie besser.
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0:20:21 – 0:20:25
Ich muss damit auch arbeiten wollen, ich muss da Bock drauf haben, das Ding muss eine gewisse
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0:20:25 – 0:20:32
Qualität, eine gewisse Minis-Qualität erfüllen. Nicht grundsätzlich, weil irgendwas analog und
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0:20:32 – 0:20:37
Outboard ist, macht es das irgendwie besser. Also es gibt mindestens zwei Ebenen, auf denen man
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0:20:37 – 0:20:43
Analoges zwischen den digitalen, also Plug-ins, Software, Equipment unterscheiden kann. Das ist
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zum einen natürlich die Klangfrage. Da sind Unterschiede. Es ist unbestreitbar, dass da aus
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technischen Gründen Unterschiede sind und ich kann nicht alles mit einem digitalen Tool erreichen. Ich
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kann aber auch nicht alles mit einem analogen Tool erreichen. Schaltungen sind keine Bits und Bytes,
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0:20:58 – 0:21:02
so einfach ist es. Ja, genau. Sie verhalten sich anders, ich kann noch so einen Aufwand treiben,
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0:21:02 – 0:21:07
es wird immer nicht zu 100 Prozent das Gleiche sein. Ob das ein Problem ist, sei dahingestellt.
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0:21:07 – 0:21:12
Ob ich nicht auch mit Plugins auf dem Schoß, auf dem Laptop ein Millionenzelleralbum produzieren
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0:21:12 – 0:21:18
kann, haben wir mehrfach schon gesehen und gehört, natürlich geht das. Und ich kann ja in meinem
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0:21:18 – 0:21:23
System, in dem ich mich da befinde, arbeiten. Also einerseits die Klangdiskussion, die ich
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0:21:23 – 0:21:27
ehrlich gestanden, und ich glaube, das spreche ich für die Firma Elysia gar nicht so wichtig finde.
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Zum anderen ist da aber auch die Frage der Haptik, des direkten Drahts, den du als Mensch zu dem Gerät
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0:21:35 – 0:21:40
hast, was du bedienst. Weil je nachdem, was für Geräte, also gerade wenn es um so Sachen für
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Klangformung, Sounddesign, wie jetzt mal natürlich den Character, unsere Zerkiste mal grob gesagt,
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geht, das ist fast wie ein Instrument. Das gehört zu meinem Sound, den ich da mache.
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0:21:52 – 0:21:57
Und das will ich vielleicht anfassen. Da will ich vielleicht auch gar nicht auf die Zahlen an den
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0:21:57 – 0:22:03
Reglern gucken und auf die Bedeutung in der Knöpfe. Da will ich vielleicht einfach an Reglern drehen,
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wie damals beim Gitarrenverstärker, und solange drehen, bis es cool klingt, und dann lasse ich
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es so. Dann ist mir egal, warum das so ist. Und das gelingt einfach den meisten Leuten,
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0:22:12 – 0:22:18
und da finde ich, sind es oft gerade die etwas Älteren, denen das so geht, gelingt den Leuten
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0:22:18 – 0:22:24
an einem Gerät irgendwie leichter und besser als bei einem Plugin, wo ich einen Mauszeiger habe,
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0:22:24 – 0:22:29
wo ich Pulldowns-Menü runtergehen muss, wo ich Werte vielleicht numerisch eintippe und 0,2 dB mehr
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in den Limiter schicke. Wo ich Werte überhaupt sehe. Also ich glaube, da war es Audiofig, die
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die Bude da, wo auch die Heimbach-Plugins herkommen.
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Die haben mal so eine Serie, glaube ich, an Plugins herausgegeben,
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die keine Anzeige haben, sondern einfach nur die Regler.
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0:22:48 – 0:22:50
Also, Uhr bezahlen, keine Werte.
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0:22:50 – 0:22:54
Und das war, glaube ich, ein Gimmick.
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0:22:54 – 0:22:55
Ich habe die jetzt nicht ausprobiert, aber ich erinnere mich daran,
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0:22:55 – 0:22:57
dass ihr auch gesagt habt, nee, das macht einfach mal.
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0:22:57 – 0:23:02
Oder auch dieser Protoburb von Yuhi.
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0:23:02 – 0:23:10
Da ist ein Knopf, der macht irgendwas, du weißt nicht, was er macht, aber du kannst dann das Preset quasi speichern, aber mehr nicht.
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0:23:10 – 0:23:22
Ja, genau. Das gilt nicht für jede Aufgabe. Natürlich will ich als Mastering-Ingenieur, wenn ich weiß, ich muss jetzt für das Vinyl, da darf unter 30 Hertz nicht sein,
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0:23:22 – 0:23:27
dann muss ich sehen, was unter 30 Hertz ist. Da brauche ich ein Anzeigegerät, da brauche ich einen Equalizer, der mir die Zahlen anzeigt,
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0:23:27 – 0:23:32
und dann will ich nicht nur auf die Ohren mich verlassen müssen,
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0:23:32 – 0:23:34
sondern vielleicht auch visuelles Feedback haben.
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0:23:34 – 0:23:37
Aber wenn ich der Musiker bin oder wenn ich der Mixingenieur bin,
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ist das vielleicht gar nicht nötig oder ist vielleicht sogar schädlich.
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0:23:39 – 0:23:44
Wenn ich dann nicht sehe, sondern nur höre und fühle, was ich mache,
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0:23:44 – 0:23:45
ist das manchmal einfach besser.
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0:23:45 – 0:23:48
Und das bietet eigentlich ein analoges Gerät immer.
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0:23:48 – 0:23:52
Also gehen wir mal ganz kurz weg von Elisa hin zu Stefan.
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0:23:52 – 0:23:54
Du hast ja vorher im Gespräch auch schon gesagt,
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du machst seit 30 Jahren eigentlich Mix
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und ein bisschen weniger langen Mastering.
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0:23:58 – 0:24:02
Also, da spricht ja auch die Erfahrung aus dir, oder so.
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0:24:02 – 0:24:07
Das Verständnis für das Outboard-Gear
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0:24:07 – 0:24:09
und auch für den Unterschied und so.
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Das ist jetzt nicht nur Filmenphilosophie,
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0:24:11 – 0:24:14
sondern das kannst du auch aus deiner...
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Warst du eine Produzententätigkeit?
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0:24:17 – 0:24:22
Ja, Ende der 90er habe ich mich mit einem guten Freund
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selbstständig gemacht.
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Wir haben eine Turnstudie eröffnet,
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0:24:25 – 0:24:33
ohne jegliches kaufmännisches Wissen, wie man das halt so macht. Das hat auch ausgezeichnet funktioniert.
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0:24:33 – 0:24:42
Das, was ich gerade gesagt habe, im Grunde spiegelt das so meine Genese wieder. Ich habe angefangen,
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in der Ausbildung habe ich noch mit einer analogen Bandmaschine arbeiten müssen und dürfen,
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an einem analogen Pult und das war irgendwie großartig. Man hat irgendwie schon gemerkt,
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Man merkt gut, analoges Band ist ein ganz schön störisches Vieh und wird langsam ziemlich
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teuer und macht keinen Spaß zu schneiden.
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Das muss jetzt nicht unbedingt sein, aber ein Pult hat seine Vorzüge.
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0:25:04 – 0:25:11
Ich habe dann im eigenen Studio, da gab es von Tascam diese digitalen Bandmaschinen,
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0:25:11 – 0:25:17
das war sehr komfortabel, kann man nicht anders sagen, hatte aber auch ein analoges Pult am
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0:25:17 – 0:25:19
Anfang, ein kleineres, nicht ganz so teures Ding zuerst.
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0:25:19 – 0:25:29
Dann irgendwann kamen die ersten Logic-Arbeitsplätze, irgendwann kamen Pro Tools. Das war alles fantastisch und das war alles die Zukunft.
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0:25:29 – 0:25:39
Aber jetzt, so nach 30 Jahren, wenn ich in mein Referenz-CD-Regal und in meine Produktionen gucke und mir anhöre und anschaue, was ich da gemacht habe,
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0:25:39 – 0:25:43
da sind Sachen, die habe ich vor 25 Jahren gemacht und die waren geil.
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0:25:43 – 0:25:51
Und ich hatte keine Werte, keinen Mauszeiger und keinen Computer und wusste nicht, wie das andere machen,
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0:25:51 – 0:25:57
und musste nicht ein Plugin kaufen, was alle anderen hier Weltstars benutzen, sondern ich habe einfach gemacht,
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0:25:57 – 0:26:00
wo ich Bock drauf hatte und was ich dachte, was gut wäre.
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0:26:00 – 0:26:02
Und da musste ich erst mal wieder hinkommen.
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0:26:02 – 0:26:09
Und irgendwann habe ich halt, naja, also der Workflow, der gibt diesen digitalen Arbeitsplatz schon ein bisschen vor.
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0:26:09 – 0:26:13
bisschen vor. Man ist halt schnell, man kann es immer reproduzieren, man kann es wieder aufrufen,
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0:26:13 – 0:26:18
wenn der Kunde sagt "Ich hätte das Solo doch bitte gerne ein bisschen lauter". Das fällt bei rein
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0:26:18 – 0:26:24
analogen Arbeiten schon schwer, weil ich muss mir halt ein ganzes Pult aufschreiben, was ich wo wie
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0:26:24 – 0:26:30
eingestellt habe. Deswegen war es klar, dass man irgendwann digital arbeitet. Aber irgendwann habe
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0:26:30 – 0:26:34
ich angefangen, doch mal wieder ein analoges Gerät zu kaufen und festzustellen, ja okay,
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0:26:34 – 0:26:39
aber damit kann ich organischer und näher an der Musik arbeiten. Es mag sein, dass ich jetzt nur
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einen Kompressor habe, den ich für einen Kanal einsetzen kann und nicht wie ein Plug-in, was ich
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0:26:44 – 0:26:50
dann 50 Mal in meinem Projekt einfach duplizieren kann, aber das macht es nicht besser. Also ich
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persönlich kann mit analogen Geräten doch noch mehr erreichen. Es mag länger dauern,
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manchmal geht es sogar schneller, aber es mag aufwendiger erscheinen und es mag auch ein bisschen
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0:27:00 – 0:27:04
teurer sein, aber ich habe da mehr Spaß dran und das merkt man hinterher auch im Produkt.
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0:27:04 – 0:27:10
Ist es die Haptik oder ist es quasi die,
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0:27:10 – 0:27:14
dadurch die Haptik entstanden mit Klang? Das hängt ja zusammen.
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0:27:14 – 0:27:20
Ja, das wird schon ein bisschen beides sein. Und man muss auch durchaus sagen,
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0:27:20 – 0:27:25
wir haben es gerade gesagt, es gibt Dinge, die auf digitaler Ebene klanglich nicht erzielbar sind,
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0:27:25 – 0:27:33
weil digital ist immer nur ein Auszug von dem, was analog im Signal gewesen ist. Es mag ein möglichst
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0:27:33 – 0:27:39
hoch aufgelöster Auszug sein, aber es fehlen immer Dinge. Und gerade wenn es um Transientenbearbeitung
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geht oder auch um harmonische Verzerrungen oder so, eigentlich ist ein Digitalsystem zu langsam,
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0:27:45 – 0:27:50
um das wirklich komplett abzubilden, so widersehend wie es klingen mag. Aber es ist einfach so.
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0:27:50 – 0:27:56
Nee, das ist basic Physik. Also ich sag den Leuten immer, jeder der mir, ich bin Schlagzeuger,
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0:27:56 – 0:28:01
so ein bisschen nebenbei, jeder der mir E-Drums schmackhaft machen will, sag ich jedes Mal,
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spiel einfach mal die Snare mit der Hand. Das kannst du nicht replizieren. Also dieser
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0:28:07 – 0:28:14
taktile Unterschied, oder? Ja.
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0:28:14 – 0:28:15
Ja, ja.
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0:28:15 – 0:28:21
Das Stick-In, vier Finger, da hast du halt auf dem E-Drum, egal wie gut diese Mesh-Heads
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0:28:21 – 0:28:23
inzwischen sind, du hast vier getriggerte Schläge.
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0:28:23 – 0:28:25
Das ist einfach so.
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0:28:25 – 0:28:26
Ja.
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0:28:26 – 0:28:27
Und ja, genau.
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0:28:27 – 0:28:32
Gleichzeitig, du spielst natürlich dann auch anders, oder?
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0:28:32 – 0:28:34
Ja, ja, das meine ich.
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0:28:34 – 0:28:38
Du bist ja in dem System, wo du reingeschmissen wirst, da existierst du dann, bewegst du dich
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0:28:38 – 0:28:44
dann und arbeitest dann, kannst du auch ein bisschen gegen die Unzulänglichkeiten des
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0:28:44 – 0:28:50
Systems anarbeiten und kannst dann damit auch klarkommen. Und wie gesagt, das haben einige
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0:28:50 – 0:28:58
Künstler schon gezeigt, dass man auch rein digital auf dem Laptop ein riesen Erfolgsalbum mischen
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0:28:58 – 0:29:03
und produzieren kann, was dann vielleicht nochmal zu einem Spezialisten im Masteringstudio geht,
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aber ansonsten wirklich quasi im Kinderzimmerstudio entstanden ist. Das geht natürlich auch. Das lässt
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sich auch nicht vorher sagen. Du kannst nicht sagen, dass man auch so wie du das machst, geht das nicht,
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das wird nichts. Das interessiert den Konsumenten im Endeffekt ja auch nicht. Entweder der mag es
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oder der mag es nicht. Es ist dem erstmal egal, warum er es mag. Also mir persönlich geht es
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eigentlich jetzt mittlerweile mehr darum, ob ich da Spaß dran habe, ob ich einen Zugang finde zu der
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Musik und ob ich Spaß daran habe, daran zu arbeiten und ich nehme mir dann die Werkzeuge,
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die ich dafür haben möchte. Das ist wie, weiß ich nicht, ein Bildhauer. Wenn ein Bildhauer
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halt mit dem Binford 3000 Hammer am besten arbeiten kann, dann nimmt er den halt. Natürlich geht es
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auch mit einem anderen Hammer, aber er will den Binford nehmen und kann damit die schönen Rundungen
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meistern. Was weiß ich, ich bin kein Bildhauer. Aber ihr wisst, was ich meine. Also es sind halt
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meine Werkzeuge und die benutze ich. Es gibt natürlich gewisse Gründe, warum ich an welcher
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Stelle was einsetze. Es ist ja auch klar, dass ich eben wie gesagt aufnehmen, also analoges
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Band vermisse ich nicht. Ich bin schon an einem Computerarbeitsplatz, wo ich vernünftig schneiden
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kann ohne Generationsverluste, wo ich mal Dinge kopieren kann, wo ich halt die digitale Domäne
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ausnutze und mir zu Nutzen mache. Aber auf dem Weg in den Rechner, also bei der Aufnahme,
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mache ich schon einiges auf der analogen Seite. Ich denke mal, aufgrund der Erfahrung, die man
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irgendwann hat, kann man auch einigermaßen sicher sein, dass man dabei nichts kaputt macht,
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also sich nicht die Aufnahme versaut. Und am hinteren Ende im Mastering-Prozess, also auf
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dem Stereobus, auf der Summe, da passiert bei meinen Projekten garantiert auch noch einiges
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analoges. Zwischendurch vielleicht auch, aber nur wenn es Sinn macht, weil sonst müsste ich ja auch
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öfters rein- und rauswandeln. Das ist ja auch theoretischerweise immer eine Verschlechterung
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des Signals. Das muss dann schon sich lohnen, sage ich mal. Also das ist mein Workflow in meinem
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0:31:05 – 0:31:15
Studio für meine Produktion. Jetzt wäre die Frage, wann setzt man denn jetzt das Output-Gear ein?
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0:31:15 – 0:31:23
Macht man das tatsächlich dann schon bei der Aufnahme oder sagst du, es kommt halt drauf an?
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0:31:23 – 0:31:28
Ja, es kommt drauf an. Es kommt auch drauf an, was du vorhast.
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0:31:28 – 0:31:30
Was du damit erreichen willst.
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0:31:30 – 0:31:40
Ja, genau. Da war ich noch gar nicht in der Firma. Das muss 2019 oder so gewesen sein. Da gab es die
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0:31:40 – 0:31:47
Situation, dass auf einer Messe, auf einer Pro-Audio-Messe, der Moses Schneider, Berliner
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Musikproduzent, auf Ruben getroffen ist, Ruben Tilgner, den Gründer von Elysia, wie gesagt,
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0:31:55 – 0:32:03
und eben auch den Erfinder der Transientenbearbeitung. Ruben Tilgner hat Mitte der 90er für SPL damals
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0:32:03 – 0:32:10
noch den Transient Designer erfunden, entwickelt. Und wir sagen das durchaus mittlerweile öfters,
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0:32:10 – 0:32:13
weil das ein Prädikat ist, aber man kann es eigentlich doch nicht oft genug sagen,
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0:32:13 – 0:32:17
bevor Ruben nicht den Transient Designer entwickelt hat, es gab keine Möglichkeit,
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0:32:17 – 0:32:22
Transienten zu bearbeiten. Das war genau so ein Fall. Ruben wollte in seiner eigenen Produktion
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0:32:22 – 0:32:28
Dynamikbearbeitung vornehmen, die halt nicht vom Eingangspegel abhängt. Und es ging nicht,
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0:32:28 – 0:32:31
weil Kompressoren sind nun mal vom Eingangspegel abhängig.
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0:32:31 – 0:32:35
Sondern tatsächlich hat er das Transienten-Design erfunden.
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0:32:35 – 0:32:37
Zurück zur Messe.
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0:32:37 – 0:32:40
Moses ging auf Ruben zu und sagte,
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0:32:40 – 0:32:42
"Hey Mensch, du hast mein Leben verändert.
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0:32:42 – 0:32:46
Mit dem Transient-Designer habe ich so viele geile Sachen gemacht,
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0:32:46 – 0:32:48
das wäre ohne dieses Gerät nicht gegangen."
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0:32:48 – 0:32:50
Dann haben die sich zusammengesetzt,
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0:32:50 – 0:32:52
haben wahrscheinlich ein Bierchen zusammen getrunken
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0:32:52 – 0:32:55
und daraus ist ein Projekt entstanden,
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0:32:55 – 0:33:02
bei dem ich dann später auch involviert war. Ich kam in die Firma, ich habe die Endbearbeitung
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0:33:02 – 0:33:12
dieses Projekts vorgenommen im Studio von Elysia. Moses ist ein Typ, der gerne schon bei der Aufnahme
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0:33:12 – 0:33:18
mit dem Signal einiges anstellt, weil er möchte das aufnehmen, was er als Vision im Kopf hat.
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0:33:18 – 0:33:23
Und das macht er gerne analog, schon bei der Aufnahme, bevor es den Rechner erreicht.
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0:33:23 – 0:33:29
Wir haben also ein Beatpack aufgenommen, das Human Beatpack.
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0:33:29 – 0:33:37
Das waren quasi für den Hip-Hopper gedachte Drum-Grooves, die aber analog schon so dermaßen
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0:33:37 – 0:33:42
fett, geil und knallig gemacht worden sind, wie das digital nach der Aufnahme im Mix erst
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0:33:42 – 0:33:47
wahrscheinlich gar nicht mehr möglich gewesen wäre, weil da einfach schon das aufgenommen
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0:33:47 – 0:33:52
wurde, was der Vision von dieser Geschichte entsprach.
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0:33:52 – 0:33:58
Und das kann man natürlich machen, wenn man weiß, was man macht und darauf achtet, dass
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0:33:58 – 0:33:59
man sich nichts kaputt macht.
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0:33:59 – 0:34:01
Ihr kennt das bei Dynamikbearbeitung vielleicht.
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0:34:01 – 0:34:06
Dynamik, die du aber vernichtet hast, die ist einmal vernichtet, die kannst du nicht hinterher
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0:34:06 – 0:34:07
wieder rausholen.
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0:34:07 – 0:34:12
Also ein kaputt komprimiertes Signal oder ein verzerrtes Signal ist halt kaputt komprimiert
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0:34:12 – 0:34:13
oder verzerrt.
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0:34:13 – 0:34:17
Aber wenn ich ein bisschen weiß, was ich tue und da rumspiele und vielleicht auch sicherheitshalber
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0:34:17 – 0:34:21
parallel noch das ganze umbearbeitet
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0:34:21 – 0:34:23
aufnehme, um sicher zu gehen, dann kann
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0:34:23 – 0:34:28
ich schon bei der Aufnahme analog so
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0:34:28 – 0:34:30
dermaßen viel gut machen, das kannst du
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0:34:30 – 0:34:31
eigentlich gar nicht später im Mixprozess
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0:34:31 – 0:34:34
erreichen, weil du hast nicht das
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0:34:34 – 0:34:34
aufgenommen, was
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0:34:34 – 0:34:39
das Stück ausmacht.
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0:34:39 – 0:34:41
Also ich denke, dass man schon bei der
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0:34:41 – 0:34:41
Aufnahme
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0:34:41 – 0:34:46
derartige Vermodden sehr, sehr
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0:34:44 – 0:34:51
gewinnbringend einsetzen kann. Wie so ein Bildhauer, der mit den entsprechenden Werkzeugen dann entweder
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grobe oder feinere Strukturen herausarbeiten kann. So stelle ich mir das vor. Wenn ich so ein Stück
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Marmor bearbeite und ich gehe da mit einem großen, dicken Hammer ran, okay, da habe ich zwei Teile
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0:35:00 – 0:35:06
nachher. Und wenn ich dann aber mit einer kleinen Fräse beigehe, kann ich natürlich entsprechend
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feinere Strukturen herausarbeiten. So ungefähr stelle ich mir das vor. Und was ihr macht mit
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Elysia ist, dass ihr quasi die Werkzeuge für Musiker, weil ihr selber auch Musiker seid,
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dass ihr quasi sehr fein Werkzeug zur Verfügung stellt, um genau sowas zu ermöglichen.
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0:35:27 – 0:35:32
Das würde ich schon sagen. Das ist auch tatsächlich der Fall. Eigentlich jeder bei
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Elysia in der Firma, also wir sind jetzt zum derzeitigen Zeitpunkt neun Festangestellte,
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so groß ist die Firma gar nicht. – Das ist schon ein gesundes, mittelständisches Unternehmen.
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0:35:43 – 0:35:50
– Ja, das auf jeden Fall. Eigentlich jeder in der Firma hat irgendwie einen Bezug zu Musik
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oder macht Musik oder konsumiert sehr bewusst Musik. Eigentlich jeder weiß, was wir da machen. Es sind
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halt eben keine Toaster, weil auch Toaster wichtig sind. Ich sage mal, jeden Morgen stehe
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ich auf einen guten Toaster. Jetzt nicht, dass ich Toaster und Toaster-Entwickler dissen möchte,
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aber wir wissen, was wir da machen und wofür es benutzt werden wird wahrscheinlich, wofür es
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gedacht ist. Und man hat einen gewissen Bezug dazu. Es ist uns nicht wurscht, welche Kiste mit Knöppen
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da unser Haus verlässt, sondern da steckt eben mindestens eine Idee dahinter, eine Vision und
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eine gewisse Liebe für das, was damit hoffentlich dann erschaffen wird. Das kann man schon, glaube
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ich, auch merken auf der Konsumentenseite. Also wenn man sich die Produkte so anschaut,
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0:36:43 – 0:36:50
das merkt man auf jeden Fall. Was mir ganz gut gefällt und ihr werdet da auch immer besser,
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0:36:50 – 0:36:57
ist, dass ihr euch wirklich Gedanken macht, auch über die Benutzeroberfläche. Das gibt es ja auch
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nicht unbedingt immer im Pro-Audio-Bereich bei jeder Firma. Manche klatschen da einfach nur so
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ein paar Knöpfe dran, eine kleine Beschriftung und das war's dann. Und der Rest muss dann der
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Anwender selber herausfinden. Aber ihr macht euch wirklich Gedanken, ihr arbeitet mit Licht,
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mit LED-Grenzen gearbeitet, auch mit visuellen Feedback, um das dem Anwender auch haptisch und
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0:37:26 – 0:37:32
visuell auch Feedback zu geben, damit er weiß, okay, das Gerät befindet sich gerade in dem Zustand,
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so und so ist das gut gerade. Das ist schon auch etwas, was nicht selbstverständlich ist,
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muss man sagen. Manche Firmen gehen da ja sehr ingenieurmäßig vor.
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Oder pragmatisch.
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Bei euch, naja, das wäre dann euer Ansatz. Ihr seid ja eher Pragmatiker, Musiker und
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gebt den Musiker tatsächlich auch etwas an die Hand, dass der dann nicht wie ein Ingenieur denken
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muss, wenn er das Gerät bedient, sondern tatsächlich da auch einfach intuitiver mit
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umgehen kann.
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Ja, das höre ich richtig gerne. Das ist natürlich genau die Zielsetzung eines jeden Geräts,
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0:38:13 – 0:38:20
finden wir zumindest, dass es dem Kunsthandwerk nicht im Weg steht. Ob da jetzt ein Musiker dran
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sitzt und das bedient oder ein Ingenieur oder sonst wer, ist völlig egal. Sobald man überlegen
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0:38:24 – 0:38:29
muss, welchen Knopf muss ich denn jetzt drücken oder wie kann ich denn jetzt das und das erreichen
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0:38:29 – 0:38:34
und sobald ich das nach einem dritten, vierten Mal noch immer nicht drin habe, dann ist das eher
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ein Hindernis als ein Hilfsmittel.
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0:38:38 – 0:38:40
Und das wollen wir nicht. Wir wollen schon,
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wie gesagt, jedes Produkt entsteht aus
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dem Problem, was wir da gesehen haben.
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Und dann wollen wir natürlich erstens eine
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möglichst gute Lösung dafür anbieten
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können und zweitens aber auch eine
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möglichst intuitiv zu bedienende Lösung.
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Keine Frage. Dass uns das, ich denke mal,
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bisher auch fast immer so gut
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gelungen ist, wie das dann nach außen hin
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0:38:59 – 0:39:05
hoffentlich auch wirkt, das liegt an
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0:39:05 – 0:39:07
mehreren Dingen. Das ist zum einen, wir haben
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wirklich das Glück, dass wir, also unser
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Team besteht wirklich aus zum Teil echt
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seltenen Kompetenzen, ganz
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0:39:15 – 0:39:18
herausragenden Leuten,
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die eben nicht nur das Ingenieursdenken
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haben und das Gefühl für die Musik
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sondern das auch umsetzen können und denen
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nicht egal ist, was sie da machen. Die
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wollen oder wir wollen auch, dass das eben so gut zu bedienen ist und so leicht von der Hand geht,
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wie man sich das wünscht. Wir machen ja tatsächlich, ein Elysia-Produkt ist jetzt ein
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nicht mathematischer Mittlerweilet, aber ich sage mal einfach so ins Blaue zu 99,8 Prozent auch bei
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uns im Haus entstanden. Wir kaufen äußerst wenige Teile nur dazu, das meiste fertigen wir wirklich
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komplett selbst. Auch die Knöpfe, auch die Frontplatten, das Design entsteht bei uns im
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Haus. Die Geräte werden zu 99,8 Prozent bei uns im Haus entwickelt und gefertigt. Wir sind
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nicht auf Zulieferfirmen angewiesen. Der Frank Weber bei uns im Haus, der kümmert sich sowohl
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um das Design der Geräte, also wie sie aussehen. Natürlich wird das im Kreis
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immer noch diskutiert und vielleicht noch verändert, aber er kommt erstmal mit einem
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Designvorschlag. Aber er ist auch der Werkstattchef. Er kommt aus dem
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Sondermaschinenbau, er ist Maschinenbauexperte. Er kann das auch direkt umsetzen.
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0:40:35 – 0:40:40
Wir haben Fräsen, CNC, computergesteuerte Fräsen. Wir haben computergesteuerte
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Drehmaschinen. Wir können auch, wenn wir in der Produktentwicklung sind,
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Und wir sitzen da am runden Tisch und stellen fest, sorry, aber das fühlt sich hier doof an,
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dieser Regler müsste da sein. Dann kann der Frank mal in die Werkstatt gehen,
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kommt zehn Minuten später zurück und hat eine neue Frontplatte oder einen neuen Knopf oder
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sonst irgendwas. Das können die meisten Firmen nicht. Die müssten da ihren Zulieferer anrufen
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und sagen, hör mal, kannst du mir nochmal eine neue Frontplatte machen? Aber hier das Loch für
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den Knopf zwei Millimeter weiter links, bitte. Und dann dauert das drei Wochen. Und so vergeht
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halbes Jahr und dann hat man vielleicht eine Frontplatte oder man hat gesagt, okay, komm jetzt
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0:41:15 – 0:41:19
den nochmal anrufen, da hab ich keinen Bock drauf, das bleibt jetzt so wie es ist, ist gut. Aber bei uns
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eben nicht. Bei uns wird es so lange gefeilt, bis es wirklich top ist. Und du hast gerade die Sache
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0:41:25 – 0:41:30
mit den LED-Grenzen angesprochen. Das ist jetzt ja tatsächlich, da beziehst du dich auf ein Gerät,
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das ist original seit zwei Tagen jetzt offiziell im Handel. Da gehen wir noch eine Stufe weiter.
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Das ist das erste Gerät von Elysia, was voll analog aufgebaut ist, aber 100% digital steuerbar ist,
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wenn ich möchte. Der Channel X Studio?
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0:41:45 – 0:41:50
Der Channel X Studio, genau. Ganz genau.
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0:41:50 – 0:41:52
Aber da… Entschuldige.
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0:41:52 – 0:41:54
Ja, nee, mach, wir machen es jetzt fertig.
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0:41:54 – 0:42:00
Einfach deswegen, weil, wenn ich ehrlich bin, das war so ein bisschen auch meine Sorge,
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0:42:00 – 0:42:05
als ich mich bei Elysia beworben habe und es dann dazu kam, dass es so aussah,
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0:42:05 – 0:42:09
als würde da was daraus werden. Da habe ich mich noch mal zu Hause hingesetzt und gefragt,
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0:42:09 – 0:42:18
okay, wir haben 2023, glaube ich, macht es da Sinn, sich bei einer Firma zu bewerben,
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die rein analoges Audio-Zubehör produziert? Ist das zukunftssicher? Was ich nicht wusste
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0:42:26 – 0:42:33
zu dem Zeitpunkt war, dass es dieses Projekt GeneXe Studio schon gab, dass die Anforderung
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schon gesehen worden ist, dass ich ein analoges Gerät natürlich auch gerne zu 100 Prozent
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0:42:39 – 0:42:41
reproduzierbar machen möchte.
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0:42:41 – 0:42:44
Ich möchte wieder aufrufen können, welchen Status ich da hatte.
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0:42:44 – 0:42:46
Ich habe keine Lust, Recall-Sheets zu malen.
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0:42:46 – 0:42:48
Ich möchte nicht ungefähr das gleiche wieder einstellen.
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0:42:48 – 0:42:53
Ich möchte das Gerät digital steuern können und im besten Fall sogar in die DAW anbinden
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0:42:53 – 0:42:54
können und den Logic…
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0:42:54 – 0:42:55
Total Recall.
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0:42:55 – 0:42:56
Ja, ganz genau.
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0:42:56 – 0:42:57
Exakt.
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0:42:57 – 0:43:00
Das darf ich nicht sagen, weil das ist ja, glaube ich, immer noch ein Trademark von SSL.
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Total Recall.
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Aber genau das ist der Gedanke. Ich dachte, das war ein Trademark von Paramount, oder?
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Wahrscheinlich gibt es da einen Rechtsstreit zwischen denen seit 30 Jahren. Und mit Arnie
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will man sich nicht anlegen. Aber genau das ist die Anforderung, die wir an den GenX Studio hatten.
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Das muss irgendwie dann auch zu bedienen sein. Das war, wenn man ehrlich ist, ein Hauptteil der
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Entwicklungsarbeit am GenX. Das analoge Gerät, das ist großartig, aber das können wir schon.
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Das konnten wir schon, aber das ganze Bedienkonzept, das ist das eigentlich Revolutionäre.
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Wenn ich das so beobachte, was ihr jetzt vollbracht habt, ich gehe jetzt mal davon aus, das ist jetzt euer Flagship-Produkt.
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Und jetzt darauf aufbauend und mit den Erfahrungen, die ihr dort gesammelt habt, auch im Programmierbereich,
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Bereich, weil ihr macht ja eine Kommunikation auch mit dem Plugin, um dann den Genix Studio
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dann fernsteuern zu können. Ich vermute, dass das, was ihr da an Erkenntnissen gewonnen habt,
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0:44:04 – 0:44:08
wird dann auch wahrscheinlich dazu führen, dass andere Produkte, die ihr im Portfolio habt,
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0:44:08 – 0:44:16
dann vielleicht ausgebaut werden, eine neue Version bekommen und auch digital steuerbar
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0:44:16 – 0:44:21
werden?
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0:44:21 – 0:44:23
Ja und nein. Ja ganz
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0:44:23 – 0:44:26
bestimmt und nein, würde ich sogar sagen.
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0:44:26 – 0:44:28
Auf jeden Fall, wie gerade schon
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angesprochen, ist uns völlig klar,
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0:44:32 – 0:44:32
dass das der Weg ist, den wir gehen werden,
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im Rahmen der Möglichkeiten, auch der
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0:44:39 – 0:44:40
Preisspanne der Geräte, zu
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0:44:40 – 0:44:44
versuchen, die zukünftigen
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0:44:40 – 0:44:47
Entwicklungen auf eine Weise an die
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0:44:47 – 0:44:50
digitalen Arbeitsplätze anbindbar zu machen, wie
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0:44:50 – 0:44:53
es einfach erfordert wird und wie die
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0:44:53 – 0:44:56
Leute es haben wollen. Was nicht gehen wird,
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ist, dass wir bereits bestehende Geräte
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nehmen und die nachrüsten mit dieser
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0:45:01 – 0:45:04
Technologie und im Nachhinein recall-
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0:45:04 – 0:45:07
fähig oder speicherfähig machen. Das
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0:45:04 – 0:45:11
Das ist mit den Designs, die wir haben, von teilweise eben vor 20, 18, 15 Jahren nicht
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0:45:11 – 0:45:12
machbar.
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0:45:12 – 0:45:15
Da werden neue Entwicklungen erforderlich sein.
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0:45:15 – 0:45:18
Aber bei neuen Entwicklungen auf jeden Fall.
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0:45:18 – 0:45:24
Wir wären doof, wenn wir diese Erkenntnisse, die wir jetzt bei dem GenX Studio gewonnen
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0:45:24 – 0:45:30
haben, das ist eben, wie gesagt, auch der Hauptteil der Entwicklungsarbeit gewesen, dieses
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0:45:30 – 0:45:36
User Interface zu entwickeln, was dann damit steuerbar ist und was damit gesteuert wird,
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0:45:36 – 0:45:40
ist fast schon zweitrangig. Also das können wir im Grunde jetzt runterbrechen auf andere Geräte.
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0:45:40 – 0:45:45
Damit können wir die Welt herrschen, man muss reißen, keine Frage.
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0:45:45 – 0:45:50
Dann die nächste dumme Frage von mir. Ist es dann vorstellbar, dass ihr auch euer
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0:45:50 – 0:45:55
Produktportfolio noch weiter ausbaut? Dass ihr sagt, okay, wir konzentrieren uns gerade hier
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0:45:55 – 0:46:01
auf dem Pro-Audio-Bereich. Lass uns doch mal ein Audio-Interface machen, was vielleicht
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0:46:01 – 0:46:07
ein Channel Strip eingebaut hat. Oder lass uns, keine Ahnung, ein Mischpult machen.
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0:46:07 – 0:46:12
Alles interessante Ideen und ein paar davon kennen wir schon.
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0:46:12 – 0:46:22
Und bei ein paar davon haben wir schon gesagt, das lassen wir besser sein. Ich sag mal,
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0:46:22 – 0:46:28
Also was wir jetzt mit dem GeneX-Studio gemacht haben, hätten wir uns, so wie es jetzt gekommen
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0:46:28 – 0:46:33
ist, vor vier Jahren, vor drei Jahren noch nicht vorgestellt. Das ist ein bisschen auch mal wieder
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0:46:33 – 0:46:43
das Ergebnis von zufälligen Ereignissen, Dingen, die keiner vorhersehen konnte. Ein Recording
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0:46:43 – 0:46:50
Frontend Channel Strip, der abspeicherbar sein soll, das war von vornherein initial die Idee,
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0:46:50 – 0:46:58
aber dann Plug-ins zuzuhaben und das Ding dynamisch fernsteuern können und sogar in die DAW eingeladen
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0:46:58 – 0:47:03
zu können, das war von vornherein nicht die Idee. Das hat sich aus dem Zufall ergeben, dass wir auf
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einer Messe die Leute von Klanghabitat kennengelernt haben, die gesagt haben, hey, wir kennen uns mit
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Plug-ins und Hardware aus, wie wäre es, wenn wir zusammenarbeiten? Das hätten wir alleine nicht
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0:47:16 – 0:47:20
entwickeln können, weil wir von Plugins einfach keine Ahnung haben. Kann man nicht anders sagen.
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0:47:20 – 0:47:27
Deswegen weiß ich nicht. Zwischendurch gab es auch die Überlegung, ob man in den GenX-Studio
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0:47:27 – 0:47:32
nicht direkt ein Interface einbauen möchte oder einen Digitalausgang anbieten möchte. Ich würde
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0:47:32 – 0:47:36
auch nicht ausschließen, dass wir so etwas nicht in Zukunft machen, aber bei dem Projekt haben wir
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0:47:36 – 0:47:44
es gelassen. Das hat einfach Dimensionen auch hinterher im Support, die will man sich vielleicht
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0:47:44 – 0:47:53
da ich nicht direkt ans Bein gehe. Ja, dann hast du ein neues Produkt, was natürlich auch intensiv ist
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0:47:53 – 0:47:59
in der Betreuung. Ja, wie gesagt, wir sind neun Leute und plötzlich hast du ein Digitalprodukt
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0:47:59 – 0:48:04
auf dem Markt. Das muss dann zur Firma passen. Ja, du musst auch die Kapazität haben, dann die
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0:48:04 – 0:48:10
ganzen Anrufe mit "Hey, ich habe jetzt Windows 13 installiert und das geht nicht mehr" oder
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0:48:10 – 0:48:14
sonst irgendwas bearbeiten zu können und das haben wir jetzt erstmal nicht gesehen.
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0:48:14 – 0:48:21
Das ist mit dem Plugin schon nicht ganz unkritisch, weil auch dafür, das muss man ja auch sehen,
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0:48:21 – 0:48:25
der Channel Studio hat eine Firmware, da müssen Updates möglich sein, das Ding hat einen
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0:48:25 – 0:48:29
Bootloader, der muss funktionieren, unsere Website muss was hergeben, wir müssen quasi
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0:48:29 – 0:48:32
einen Server haben, wo man das Plugin und die Firmware und so weiter alles runterladen
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0:48:32 – 0:48:34
kann, das darf nicht voll werden.
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0:48:34 – 0:48:38
Du musst eigentlich eine Infrastruktur anbieten plötzlich, die wir bisher nicht hatten.
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0:48:38 – 0:48:40
Da ist viel passiert die letzten zwei, drei Jahre.
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0:48:40 – 0:48:42
und bist noch abhängig von Microsoft und Apple.
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0:48:42 – 0:48:45
Wenn's ganz böse gesagt.
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0:48:45 – 0:48:49
Ja, und halt den Interfax ja auch Steinberg,
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0:48:49 – 0:48:52
mit dem VST-Standard.
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0:48:52 – 0:48:54
Wenn die sagen, wir schmeißen das jetzt raus,
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0:48:54 – 0:48:55
dann stehst du dann da.
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0:48:55 – 0:48:57
VST 2, VST 3.
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0:48:57 – 0:49:00
Ja, korrekt. VST 2 haben wir tatsächlich nicht gemacht.
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0:49:00 – 0:49:03
Also unser Plug-in für den Janux-Studio
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0:49:03 – 0:49:05
gibt's nur an VST 3,
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0:49:05 – 0:49:07
AAX, AU
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0:49:07 – 0:49:14
Und das war's, glaube ich. Aber ja, das sind Dinge, mit denen wir bisher nichts zu tun hatten.
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0:49:14 – 0:49:20
Und auch das ist Gott sei Dank möglich in der Firma, weil einfach fitte Leute da sitzen,
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0:49:20 – 0:49:25
die Bock auf neue Projekte haben und die sich da auch hinterklemmen und das dann durchziehen.
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0:49:25 – 0:49:30
Und jeder in der Firma hat auch durchaus mehrere Aufgaben. Wenn da jeder nur das machen würde,
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0:49:30 – 0:49:33
für das er eingestellt worden ist, dann wäre das nie zustande gekommen.
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0:49:33 – 0:49:38
Ich glaube, das ist in jeder Firma so. Ist in meiner Firma auch so.
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0:49:38 – 0:49:49
In den guten zumindest. Ich glaube, diejenigen, die nur quasi so und nicht anders, das sind dann so Firmen, wo die Chef Regisseur Buko begehen muss wegen dem ersten Bug.
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0:49:49 – 0:49:52
Oder Insert Beamtenwitz.
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0:49:52 – 0:50:00
Aber bringt mich auch so ein bisschen zur nächsten Frage.
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0:50:00 – 0:50:04
Wie sehr bist du da noch Entwickler?
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0:50:04 – 0:50:09
Also wie sehr ist man jetzt als abstrakter Firmenteil,
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0:50:09 – 0:50:13
wie sehr ist man da noch Entwickler und wie sehr ist man da auch, wie sagt man, Marktforscher?
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0:50:13 – 0:50:19
Du bist ja offiziell Produktspezialist, korrekt?
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0:50:19 – 0:50:21
Meine Jobbezeichnung, ja, ganz genau.
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0:50:21 – 0:50:24
Das sagt genauso gar nichts aus, erst mal.
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0:50:24 – 0:50:26
Deswegen frage ich.
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0:50:26 – 0:50:29
Ja, aber es liest sich gut auf dem Briefkopf.
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0:50:29 – 0:50:33
Wir haben festgestellt, also Briefkopf habe ich keinen, aber Visitenkarten.
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0:50:33 – 0:50:37
Und anfangs stand da Marketing drauf und wir haben festgestellt, das war keine gute Idee.
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0:50:37 – 0:50:43
Einfach weil jeder, mit dem ich dann in Kontakt kam, hat gesehen, guckt auf die Karte und sieht,
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0:50:43 – 0:50:46
ah, okay, Marketing-Vorzüge, da brauchen wir nicht mit zu reden.
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0:50:46 – 0:50:56
Der Begriff ist verbrannt, oder? Wenn da 40 Jahre lang nur Idioten rumlaufen, die dein Geld wollen, dann brauchst du einen neuen Begriff, oder?
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0:50:56 – 0:50:58
Ja, ist der Punkt.
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0:50:58 – 0:51:02
Ich mach jetzt nicht die Vergleiche, die mir einfallen, weil no politics, aber ja.
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0:51:02 – 0:51:07
Da geht so die Euphemismus-Tretmühle dann auch los, weißt du?
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0:51:07 – 0:51:12
Brauchst du fancy neue Bezeichnungen für das, was eigentlich schon dasselbe ist,
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0:51:12 – 0:51:15
was man seit 50 Jahren macht, aber man ist durch die neue Bezeichnung
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0:51:15 – 0:51:17
vielleicht ein bisschen weniger verbrannt im Vorhinein, oder?
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0:51:17 – 0:51:19
Ja, stimmt.
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0:51:19 – 0:51:23
Ich finde, Produktspecialist ist so allgemein gehalten,
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0:51:23 – 0:51:27
da kann man sich, glaube ich, schon, zumindest in meiner Vorstellung,
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0:51:27 – 0:51:29
kann ich mir einiges vorstellen.
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0:51:29 – 0:51:34
Das ist vom Design von neuen Produkten bis hin zum Testen
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0:51:34 – 0:51:38
und sich halt auch auskennen mit den übrigen Produkten.
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0:51:38 – 0:51:43
Also das ist schon dann sehr breit aufgestellt und ich finde, das passt.
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0:51:43 – 0:51:45
Tatsächlich ist es auch genau das.
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0:51:45 – 0:51:49
Genau das war der Grund, warum ich in die Firma gekommen bin.
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0:51:49 – 0:51:54
Weil ich einfach eben seit 30 Jahren in dem Umfeld mich herumtreibe,
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0:51:54 – 0:52:00
weil ich die Werkzeuge, die Elysia herstellt, kenne, nutze, brauche,
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0:52:00 – 0:52:07
weiß, warum man damit arbeiten können möchte, wie man das anwenden könnte oder auch eher nicht.
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0:52:07 – 0:52:14
Genau das war der Punkt. Ich habe mich tatsächlich initiativ beworben bei Elysia. Es gab keine
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0:52:14 – 0:52:20
ausgestimmte Stelle oder so. Mein Ansatz war einfach zu sagen, hey, schaut mal, ich bin der
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0:52:20 – 0:52:25
und der und das und das habe ich gemacht. Und das war eine ganze Menge. Ich habe das Gefühl,
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0:52:25 – 0:52:32
Gefühl, bei Elysia ist gerade so ein bisschen wenig Druck drauf vielleicht und vielleicht
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0:52:32 – 0:52:35
kann man sich zusammensetzen und profitieren voneinander.
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0:52:35 – 0:52:41
Und da hatten wir mehrere Gespräche und es stellte sich raus, ja, da haben die Bock drauf.
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0:52:41 – 0:52:47
Auch da wieder, die haben jetzt nicht nach einem neuen Mitarbeiter gesucht, aber wahrscheinlich
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0:52:47 – 0:52:54
hat Elysia selbst gemerkt, okay, wir können profitieren von jemandem, der einfach weiß,
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0:52:54 – 0:52:58
mit unseren Produkten anzufangen ist,
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0:52:58 – 0:53:00
eben sowohl bei der Entwicklung ein
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0:53:00 – 0:53:02
bisschen mitreden kann, wie auch den
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0:53:02 – 0:53:05
Anwendern oder Händlern die Produkte
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0:53:05 – 0:53:11
vermitteln kann, die auch selber nutzen
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0:53:11 – 0:53:13
kann, daran mit rumarbeiten kann und
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0:53:13 – 0:53:17
schon auch gewisse Marketingfunktionen
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0:53:17 – 0:53:19
einzunehmen und aber auch so ein bisschen das
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0:53:19 – 0:53:21
Übergeordnete im Blick zu halten, einfach zu
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0:53:19 – 0:53:26
wissen, was man damit anfangen kann. Warum man einen 11.000 oder 11.500 Euro Kompressor
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0:53:26 – 0:53:33
kaufen müsste, zum Beispiel. Oder einen 7.500 Euro Mikrofonvorverstärker.
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0:53:33 – 0:53:40
Wobei, das ist tatsächlich schnell beantwortet, weil es ist ja nicht nur Mikrofonvorverstärker.
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0:53:40 – 0:53:45
Es ist ja ein Mikrofonvorverstärker und ein vierbändiger Dynamical-Cue und ein Kompressor
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0:53:45 – 0:53:51
und ein Limiter und eine Sättigungsstufe, harmonische Verzerrung und ein Halbprozessor
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0:53:51 – 0:53:57
und ein Monitormischer und das Ganze noch mit flexiblem Routing und steuerbar. Also im Grunde
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0:53:57 – 0:54:02
sind es eher fünf oder sechs Geräte und das ist ein Schnapper. Aber diese fünf oder sechs Geräte
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0:54:02 – 0:54:07
kann ich ja auch für 100.000 irgendwo in China bestellen. Nur läuft da halt niemand mit der
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0:54:07 – 0:54:10
Aber nächstes Jahr hast du keinen Support mehr.
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0:54:10 – 0:54:11
Ja, also…
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0:54:11 – 0:54:12
Das ist natürlich so.
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0:54:12 – 0:54:17
Wenn du das Ding kaputt machst, musst du dir einen neuen kaufen.
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0:54:17 – 0:54:21
Ja, aber da läuft genau die Frage drauf raus, oder?
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0:54:21 – 0:54:28
Also was, jetzt abgesehen von der Qualität, die ja nicht zur Debatte steht, aber was darüber
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0:54:28 – 0:54:32
hinaus kann man bieten?
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0:54:32 – 0:54:33
Du hast es schon einiges aufgezählt, oder?
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0:54:33 – 0:54:38
aber das erstens diesen Preis, ich sage mal, rechtfertigen und zweitens diesen Preis dann
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0:54:38 – 0:54:43
auch rentieren lässt in einem, sagen wir es wie es ist, wirtschaftlich nicht ganz einfachen
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0:54:43 – 0:54:49
Umfeld aktuell. Und dann auch noch quasi alles in, wie hieß die, wie hieß die Gegend nochmal?
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0:54:49 – 0:54:59
Nettetal? Nettetal, ja. Bei dem Produkt war es jetzt tatsächlich überraschend einfach,
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0:54:59 – 0:55:05
da eine Zielgruppe zu definieren und herauszufinden, wer profitiert davon und wer ist denn gewillt,
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0:55:05 – 0:55:12
7.500 Euro dafür auszugeben. Das sind überraschend viele Leute tatsächlich. Das ist eigentlich überall
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0:55:12 – 0:55:19
da, wo ich professionell Sprachaufnahmen oder Gesangsaufnahmen oder auch Instrumentalaufnahmen,
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0:55:19 – 0:55:24
wo ich professionell Aufnahmen mache und wo ich häufig wiederkehrende Situationen und Zustände
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0:55:24 – 0:55:33
habe, die ich wiederherstellen muss. Paradebeispiel ist das Synchronstudio oder das Studio für
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0:55:33 – 0:55:39
Videospielvertonung oder sonst irgendwas. Die haben ein Sprecherpool von 25 Sprechern und die machen
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0:55:39 – 0:55:46
alle sechs Monate Call of Duty und haben ihre Rollen. Ich kann mir für jeden meiner Sprecher
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0:55:46 – 0:55:53
ein Preset anlegen, kann jedem eine eigene EQ, eine DS-Hingeinstellung, eine Kompassoreinstellung
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0:55:53 – 0:56:01
anlegen. Ich kann sogar jedem einen individuellen Monitor-Mix anlegen mit der Monitor-Sektion. Ich
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0:56:01 – 0:56:07
kann das Ganze noch mit der Sättigung bearbeiten, wenn ich möchte. Ich kann da noch ein bisschen
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0:56:07 – 0:56:14
Feinklang drauflegen und kann es abspeichern. Und zwar im Gerät, stand alone, ganz ohne Plug-in.
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0:56:14 – 0:56:19
Da habe ich 21 Speicherplätze und kann die vollschreiben. Aber natürlich auch mit einer
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Anbindung an den PC dann noch ein bisschen komfortabler.
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0:56:22 – 0:56:28
Oder du kannst 21 Mal das Gerät verkaufen, weil die Leute zunehmend zu Hause Synchron aufnehmen
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0:56:28 – 0:56:30
oder so Sprecher-Tops machen.
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0:56:30 – 0:56:36
Ja, wobei auch das schon wieder ein bisschen ein rückläufiger Trend ist. Und vielleicht
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0:56:36 – 0:56:43
habt ihr auch so die Debatte um KI-Stimmen und Sprachproduktion mitbekommen. Wir haben
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0:56:43 – 0:56:47
tatsächlich mit dem Shenix Studio eine kleine Tour gemacht und wir haben auch in einem Hörbuchstudio
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0:56:47 – 0:56:56
Probeaufnahmen gemacht, vor einiger Zeit schon mit einer Beta-Version. Es gibt Hörbuchverlage und
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0:56:56 – 0:57:01
ja, auch für Videospiele und dergleichen, die sagen, ich kann mit einer KI-Produktion nichts
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anfangen und ich kann mit mäßig aufgenommenen Aufnahmen vom Sprecher zu Hause nichts anfangen.
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Ich muss freundliche Qualität haben. Ja, und da kommt auch diese Homeoffice-Debatte
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wieder dazu, dass du halt einfach, ich sag mal, an einem dezidierten Ort spezifischer Arbeit ist.
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Nee, das fängt ja schon alleine beim Raum an, geht dann über das Mikrofon, dann halt über das
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Equipment, was da ist und das ist halt in einem vernünftigen Raum, ist die Aufnahmesituation
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komplett anders, als wenn du zu Hause dir mit bescheidenen Mitteln versuchst, einen vernünftigen
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Raum zu machen. Ich sehe es doch auch bei mir. Mein Studio ist auch mein Schlafzimmer. Also ich muss
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überall Kompromisse eingehen. Ja, das ist absolut. Also der Raum, auch da kann ich eine Lanze brechen
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für Raumakustik. Der Raum, da geht es los. Jeder Euro, den ich in die Raumakustik investiere,
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ist sicherlich besser investiert als in ein teures Mikrofon, was dann vielleicht sogar noch besser
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die Unzulänglichkeiten meines Raumes aufnimmt. Das ist keine Frage, da geht es los. Da muss man
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ehrlicherweise sagen, Profisprecherinnen und Profisprecher, die haben das Wissen auch und
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0:58:16 – 0:58:20
die lassen sich beraten von Akustikern und die können sich zu Hause ihren Arbeitsplatz einrichten
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0:58:20 – 0:58:26
lassen, wo sie ordentliche Aufnahmen machen können. Es gibt auch einige, die das praktizieren,
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0:58:26 – 0:58:30
es gibt auch Studios, die damit arbeiten können, wenn die sich ein bisschen absprechen und sagen,
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0:58:30 – 0:58:34
"Hey, wenn du auf den und den und den Punkt achtest, dann ist das völlig fein."
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0:58:34 – 0:58:39
Aber im Grunde ist es ja auch eine Interaktion, gerade bei Dialogaufnahmen oder so,
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eine Interaktion zwischen Dialogpartnern und Dialogregie vielleicht.
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0:58:43 – 0:58:45
Genau, da wollte ich auch drauf raus.
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0:58:45 – 0:58:48
Also ich glaube, wir haben da jetzt, glaube ich, gerade die Situation,
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0:58:48 – 0:58:55
auch im Hinblick auf das ganze KI-Ding, die wir vor 10 oder 15 Jahren bei den Musikern hatten,
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die sich plötzlich einfach alle wieder in den gleichen Raum gestellt haben
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0:58:57 – 0:59:02
haben und gesagt, wir hacken das jetzt live zusammen ein. Scheiß aufs Overdubbing. Also,
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0:59:02 – 0:59:06
können wir ja immer noch machen, oder? Aber das sind ganz andere Vibes. Oder wenn wir einfach mal
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0:59:06 – 0:59:10
alle hier die ganze Rhythm-Section in einen Raum, Punkt, fertig. Läuft.
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0:59:10 – 0:59:15
Ja, genau, genau. Wir hatten auch das andere Beispiel. Wir hatten mit einem Produzenten in
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0:59:15 – 0:59:19
Berlin auch zusammengearbeitet und ihn das Gerät testen lassen und der meinte,
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das ist ja abgefahren, das ist ja super. Das ist ja der Traum, den ich hatte,
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0:59:23 – 0:59:31
weil jetzt kann ich im Studio mit meinem Sänger arbeiten, muss quasi keine weiteren Geräte benutzen,
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0:59:31 – 0:59:37
kann mit dem Gerät alleine den Sound von seiner Stimme formen und aufnehmen und kann aber auch
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0:59:37 – 0:59:42
sagen, pass mal auf, wir treffen uns in drei Monaten in Hamburg im Hotel und machen dann noch
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0:59:42 – 0:59:48
ein paar Overdubs. Und ich habe trotzdem, ich nehme das Gerät mit, ich kann das Setup von der
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0:59:48 – 0:59:52
letzten Session direkt wieder aufrufen, ich habe direkt wieder mein Monitor-Mix und kann direkt da
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0:59:52 – 0:59:57
weiterarbeiten. Wenn im Urteil die Akustik okay ist, ja. Aber…
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0:59:57 – 1:00:01
Wollen wir mal kurz… kurzer Side-Test zu den Kosten. Das heißt,
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1:00:01 – 1:00:08
dass du hast zwar ein 7.500 Euro Gerät, was sich aber schnell amortisiert, weil du dann
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1:00:08 – 1:00:12
eine ganze Reihe an anderem Outboard-Gear einfach nicht mehr brauchst.
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1:00:12 – 1:00:15
Nö, genau. Genau das ist der Punkt. Sogar noch nicht mal unbedingt…
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1:00:15 – 1:00:17
Also mit anderen Worten, du sparst sogar noch Geld.
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1:00:17 – 1:00:18
Ja, wenn du möchtest.
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1:00:18 – 1:00:28
Ja, ich sehe das ja hier. Ich habe hier Mikrofonfahrverstärker mit Röhre, dann habe ich einen Kompressor dahinter, dann einen Equalizer und so weiter.
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1:00:28 – 1:00:38
Also da ist schon halt ein bisschen Gerätschaften da, nur um den Ton halbwegs so hinzukriegen, dass ich ihn vernünftig aufgenommen kriege.
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1:00:38 – 1:00:44
Und gut, da sind jetzt drei Höheneinheiten und das Gerät ist glaube ich auch zwei oder drei hoch?
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1:00:44 – 1:00:45
Drei.
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1:00:45 – 1:00:53
Ja, habe ich jetzt nichts eingespart, aber ich habe weniger rumzuschleppen, weil da muss ich da einen Case für haben und so weiter und so fort.
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1:00:53 – 1:00:55
Und so kann ich das eine Gerät mal mitnehmen.
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1:00:55 – 1:00:59
Ja, absolut. Im Grunde spart man auch mehr ein vielleicht.
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1:00:59 – 1:01:08
Wir hatten in einem Hörspielstudio die Situation, die haben natürlich alle ihren Workflow irgendwie etabliert und verkabelt und so läuft es, funktioniert es.
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1:01:08 – 1:01:12
Auch mit dem Talkback, auch mit dem Monitoring für den Künstler, für den Ingenieur.
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1:01:12 – 1:01:16
Aber wir hatten den Moment, wo wir festgestellt haben, okay, ich kann jetzt aber das Monitoring
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1:01:16 – 1:01:19
auch über den GeneX Studio direkt anlegen.
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1:01:19 – 1:01:24
Der hat auch eine Talkback-Funktion, ich kann das Talk-Mikrofon da direkt anschließen.
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1:01:24 – 1:01:32
Ich kann also eigentlich den GeneX Studio als zentrales Studio-Gerät benutzen und brauche,
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1:01:32 – 1:01:34
wenn ich nicht möchte, gar nichts anderes mehr.
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1:01:34 – 1:01:42
Und der Mikrofon-Preamp ist aufgrund der Klangfärbung mit der Saturationstufe, also mit der Flavor-Sektion,
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1:01:42 – 1:01:47
das nennen, wo ich Sättigungen oder Obertöne generieren kann oder sonst irgendwas machen kann,
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1:01:47 – 1:01:55
noch so flexibel, dass er zwischen ultra neutral und high-end sauber und clean und rotzig und
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1:01:55 – 1:02:02
verzerrt und dreckig eigentlich alles bietet, was ich möchte. Also ja, ich weiß, es gibt immer noch
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1:02:02 – 1:02:08
Leute, die sagen, ja, aber ich stehe so auf den alten Neve-Sound oder ja, nee, ich bin so der
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1:02:08 – 1:02:14
API-Preamp-Typ ist auch alles okay, mag auch alles sein, aber unser Preamp, speziell dieses
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1:02:14 – 1:02:21
Gerät, bietet ein so dermaßen flexibles Spektrum. Ich will nicht sagen, da wird der
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1:02:21 – 1:02:24
Verkaufspreis lächerlich, aber da muss man den in einem anderen Licht aus einem anderen
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1:02:24 – 1:02:28
Winkel sehen. Auf jeden Fall. Nee, das verstehe ich.
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1:02:28 – 1:02:32
Ich meine, ich bin ja aus… Entschuldigung.
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1:02:32 – 1:02:38
Nee, erzähl… Sprech mal zu Ende, dann bring ich meinen Punkt an.
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1:02:38 – 1:02:44
Ich verwende ja die Plugins von euch und das aus Gründen, weil ich mir das als Hardware
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1:02:44 – 1:02:55
nicht leisten kann. Und das ist halt der Alpha und der Impressor. Und da musste ich mich schon
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1:02:55 – 1:02:58
ziemlich einarbeiten, vor allen Dingen beim Alpha.
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1:02:58 – 1:03:01
Weil es einfach so eine eierlegende Wollmilchsau ist,
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1:03:01 – 1:03:03
was an Einstellungsmöglichkeiten ist.
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1:03:03 – 1:03:05
Ja, das stimmt. Zugesten gerade.
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1:03:05 – 1:03:07
Da kannst du ja ziemlich viel machen,
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1:03:07 – 1:03:09
auch mit den Sidechains und sowas alles.
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1:03:09 – 1:03:10
Mhm.
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1:03:10 – 1:03:16
Du warst noch gar nicht dabei bei der Entwicklung, ne?
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1:03:16 – 1:03:19
Nein. Nee, nee. Ich bin 2023 erst dazu gestoßen.
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1:03:19 – 1:03:20
Okay.
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1:03:22 – 1:03:24
Wie die Hardware damals rauskam,
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1:03:24 – 1:03:28
hab ich natürlich auch in der Zeitung gelesen und dachte so, wow.
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1:03:28 – 1:03:30
Das ist ein Schlagschiff.
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1:03:30 – 1:03:32
Und angenommen des Preises war mir klar,
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1:03:32 – 1:03:34
dass ich das mir nie leisten kann.
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1:03:34 – 1:03:37
Und dann gab's ja die Softwareversion,
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1:03:37 – 1:03:40
und dann hab ich da auch ziemlich schnell zugeschlagen.
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1:03:40 – 1:03:42
Und ich brauchte wirklich eine lange Zeit lang,
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1:03:42 – 1:03:45
bis ich halt für mich dann Workflow gefunden habe,
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1:03:45 – 1:03:47
auch so Einsatzgebiet.
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1:03:47 – 1:03:49
Weil das Ding ja zwar superuniversal ist,
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1:03:49 – 1:03:53
super universal ist, aber es hat ja auch schon so in gewissen Bereichen halt seine Stärke.
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1:03:53 – 1:04:01
Also ich benutze den total gerne bei Gesangsspuren und zur Zeit verwende ich halt ziemlich viel KI-Sachen,
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1:04:01 – 1:04:07
auch KI-Gesang und da kriege ich halt diese gewissen, ja diese Lebendigkeit mit hin.
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1:04:07 – 1:04:08
Faszinierend.
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1:04:08 – 1:04:13
Ja, und das lieb ich daran an den Tools.
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1:04:13 – 1:04:33
Ja, da muss man ganz klar sagen, also der Alphakompressor, ich weiß jetzt nicht, in welchem Bereich du dich so künstlerisch rumtreibst, aber der Alphakompressor ist natürlich für eine ganz spezielle Zielgruppe designtes Gerät gewesen, von vornherein.
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1:04:33 – 1:04:43
Das ist wirklich das Spezialwerkzeug, das Schweizer Taschenmesser für den dedizierten Mastering Engineer.
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1:04:43 – 1:04:55
Entschuldigung, ich kann damit richtig geile Bass Drums bearbeiten, aber auch ganz feine und saubere Eingriffe machen in der Gesangsspur.
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1:04:55 – 1:05:04
Ja, das würde wahrscheinlich, also im Mastering Studio, wo er eigentlich seinen natürlichen Lebensraum hätte,
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1:05:04 – 1:05:07
würde so eine Anwendung wahrscheinlich nicht stattfinden.
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1:05:07 – 1:05:15
Ich behaupte, wenn jemand die Hardware hat, wird er damit wahrscheinlich eher nicht Vocals bearbeiten.
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1:05:15 – 1:05:20
Natürlich geht das auch, spricht nichts dagegen, aber auf die Idee kommst du nicht,
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1:05:20 – 1:05:26
weil das ist halt eben der Stereosum-Kompressor, den ich auch auf Mittelseite umschalten kann
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1:05:26 – 1:05:28
und dann mit der Messkompression betreiben kann.
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1:05:28 – 1:05:33
Es gibt auch Leute, die finden den Soft Clipper das geilste am Alphakompressor.
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1:05:33 – 1:05:34
Ja, genau.
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1:05:34 – 1:05:36
Der ist richtig killer.
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1:05:36 – 1:05:41
Wenn du jetzt, also mittlerweile die letzten Messen, die wir so gemacht haben, das mache
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1:05:41 – 1:05:46
dann auch ich meistens, dass ich die Messestände betreue mit den Kollegen zusammen.
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1:05:46 – 1:05:51
Die letzten Messen, da hatten wir keinen Alpha-Kompressor dabei.
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1:05:51 – 1:05:58
Im Grunde ist es bei uns, wenn wir auf Messen sind, immer so, wir haben übrigens auch eigenentwickelte
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1:05:58 – 1:06:02
Messedisplays, auf denen die Geräte obendrauf thronen.
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1:06:02 – 1:06:08
Unten drunter ist eine Zuspiellösung, bestehend aus dem iPad, wo man vernünftige Signale in
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1:06:08 – 1:06:13
die Geräte reinspielen kann und dann über Kopfhörer genau herausfinden kann, an den
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1:06:13 – 1:06:16
Geräten arbeiten kann, was macht denn das Ding mit meinem Signal?
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1:06:16 – 1:06:18
Was kann ich denn damit erzielen?
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1:06:18 – 1:06:24
Wir können sogar, wenn jemand kommt, der sagt, ich möchte gerne mal meinen Mix da einspielen,
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1:06:24 – 1:06:29
wir können da auch externe Signale einspielen über verschiedene Eingänge,
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1:06:29 – 1:06:33
sodass jemand an seinem Mix arbeiten kann mit einem Alphakompressor oder so.
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1:06:33 – 1:06:38
Die letzten Messen hat mir keiner dabei, aber wenn du mal auf einer Messe oder in Real Life
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1:06:38 – 1:06:42
die Chance hast, an einem Alphakompressor gerät zu arbeiten,
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1:06:42 – 1:06:47
dann würden wahrscheinlich auch dir noch gewisse Unterschiede auffallen, wo du sagst,
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1:06:47 – 1:06:51
okay, das kriegt das Plug-in jetzt nicht ganz so gut hin.
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1:06:51 – 1:06:52
Das könnte ich mir vorstellen.
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1:06:52 – 1:06:58
Ich habe ja günstiges Gear, ich habe auch ein bisschen teurere Sachen.
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1:06:58 – 1:07:06
Und da stelle ich immer wieder fest, dass natürlich bei analogen Gerätschaften
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1:07:06 – 1:07:10
irgendwas mit dem Signal passiert.
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1:07:10 – 1:07:14
alleine schon bei den Röhrenvorverstärkern, was die Röhre da macht.
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1:07:14 – 1:07:19
Und dann höre ich auch einen Unterschied, ob ich da jetzt halt eine günstige China-Röhre drin habe,
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1:07:19 – 1:07:23
oder ich habe halt eine, ich weiß gar nicht, welche das ist,
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1:07:23 – 1:07:29
also eine Standardröhre, diese N95, oder ist das 97?
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1:07:29 – 1:07:32
Bin ich auch kein Profi, wir verwenden keine Röhren.
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1:07:32 – 1:07:37
Ja, aber man hört einfach Unterschiede, was da halt gemacht wird.
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1:07:37 – 1:07:43
so als ob da halt so die Seidigkeit, die Samtigkeit irgendwie verändert sich.
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1:07:43 – 1:07:51
Glaub mir, vieles hat wirklich mit Geschwindigkeit zu tun. Digitalsysteme können zwischen zwei Samples
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1:07:51 – 1:07:55
nicht reagieren. Alles was zwischen zwei Samples passiert, kriegt das Digitalsystem nicht mit.
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1:07:55 – 1:07:57
Genau.
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1:07:57 – 1:08:02
Und jede Röhre ist da theoretisch auf der Zeitebene überlegen.
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1:08:02 – 1:08:08
Ja, und deswegen habe ich das ja. Ich könnte ja mit meinem Mikrofon direkt am Interface reingehen,
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1:08:08 – 1:08:15
aber dann habe ich halt nicht die Möglichkeit, diese besondere Färbung, dieses Flavor, da rein
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1:08:15 – 1:08:23
zu packen ins Signal. Und ich kann es dazu mischen, ich kann es halt weniger reinmischen. Und das macht
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1:08:23 – 1:08:30
für mich den Reiz von analogem Outboard-Equipment aus. Ja, und da ganz ganz klar kann man auch sagen,
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1:08:30 – 1:08:38
sagen, wenn du das Alpha Plug-in nutzt, das wird dir deine Top-Produktion nicht kaputt
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1:08:38 – 1:08:41
machen, dass es nicht das Gerät war, sondern nur das Plug-in.
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1:08:41 – 1:08:44
Das kann trotzdem gut werden, auf jeden Fall.
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1:08:44 – 1:08:50
Aber du könntest ja mal, dir den Spaß machen, vielleicht probierst du mal auf der nächsten
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1:08:50 – 1:08:54
Messe, wenn wir uns irgendwo treffen, den Xpressor Neo aus.
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1:08:54 – 1:09:04
Das ist unser 1HE Kompressor für die Stereosumme oder für Stereosignale, der vom Kompressionsverhalten,
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1:09:04 – 1:09:10
dem Alpha, sehr sehr nahe kommt, der nicht so viele Features hat, der nicht die ganzen
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1:09:10 – 1:09:15
Sonderfunktionen hat, der nicht so ein "Ich kann alles" Gerät ist wie der Alpha, aber
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1:09:15 – 1:09:18
der das Kompressionsverhalten mit ihm teilt.
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1:09:18 – 1:09:24
Probier doch den mal aus und stell fest, was denn dieses 1250 Euro Gerät vielleicht für
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1:09:24 – 1:09:27
deine Produktion machen könnte. Es könnte sein, es könnte passieren, dass wir nachher
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1:09:27 – 1:09:33
ein Verkaufsgespräch führen. Den gibt's auch als Cube, oder? Ja, den gibt's auch als Cube.
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1:09:33 – 1:09:38
Weil du hast jetzt gesagt, als eine Rack-Einheit, aber den gibt's auch als Cube. Richtig, das
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1:09:38 – 1:09:44
ist für den gleichen Preis. Nee, der Cube ist ein bisschen günstiger und wenn ich das 500er-Modul
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1:09:44 – 1:09:49
ohne Gehäuse kaufe, dann ist er noch mal günstiger. Dann kriege ich einen Espresso Neo für ein Tausender.
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1:09:49 – 1:09:54
Aber jetzt zur hetzerischen Frage, warum dann überhaupt noch Plugins? Geht's ohne nicht mehr?
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1:09:54 – 1:10:05
Es ist bequemer und wie gesagt, ich kann halt in meinem Mixprojekt 20 Instanzen vom Alpha aufmachen,
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1:10:05 – 1:10:10
wenn es den Rechner hergibt. Das kann ich mit dem Gerät natürlich auch, da können wir uns auch
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1:10:10 – 1:10:14
gerne zum Verkaufsgespräch treffen, aber ich denke mal, das wird wahrscheinlich nicht passieren.
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1:10:14 – 1:10:19
Also keine Frage. Und deswegen, Plugins haben schon ihre Berechtigung.
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1:10:19 – 1:10:22
Andererseits merkt man aber mittlerweile, glaube ich, auch,
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1:10:22 – 1:10:25
bei den, ich sag mal, drei einschlägigen Herstellern,
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1:10:25 – 1:10:28
so richtig viel Neues kommt da jetzt nicht mehr.
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1:10:28 – 1:10:35
Nein, also wir sind in einer absoluten VSTI-Inflation,
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1:10:35 – 1:10:39
wo ich persönlich den Eindruck habe, als würde ich jemand, der
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1:10:39 – 1:10:42
sich in den letzten zehn Jahren wirklich komplett auf Plugins reduziert hat,
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1:10:42 – 1:10:48
Ich kaufe nur noch wirklich Verbesserungen von bereits bestehenden Produkten, die sie bewährt haben.
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1:10:48 – 1:10:52
Sprich Omnisphere Upgrades, Serum Upgrade, was war das andere?
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1:10:52 – 1:10:57
Die Acoustics Upgrades habe ich neulich gemacht und die neue FX Collection.
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1:10:57 – 1:11:03
Also jeder, der mir ein neues Plugin verkaufen will, der muss mir erstmal einen Grund dafür nennen.
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1:11:03 – 1:11:06
Du hast ja alles schon drei- und zehnfach.
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1:11:06 – 1:11:11
Ich habe jetzt einen Rechnerwechsel gerade am Laufen und ich habe die Hälfte der Plugins rausgeworfen.
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1:11:11 – 1:11:16
Oder weil ich auch gedacht habe, kein Mensch braucht zehn Reverbs.
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1:11:16 – 1:11:21
Wahrscheinlich hast du die drei, die du wirklich benutzt und das war's dann.
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1:11:21 – 1:11:26
Ja, ich habe einen von denen, die ich wenig benutze, auch gleich noch rausgekickt,
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1:11:26 – 1:11:31
weil ich mir gesagt habe, ich installiere keinen Rosetta mehr für eure blöde nach Hause telefonieren Software.
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1:11:31 – 1:11:33
Das ist ein Argument.
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1:11:33 – 1:11:45
Nee, aber ich sehe das ja immer bei, in meinem Use Case, VST Plugins sind halt angenehm, bequem.
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1:11:45 – 1:11:53
Und vor allem, wenn du ein begrenztes Raumangebot hast, dann sind die natürlich auch von Vorteil.
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1:11:53 – 1:11:57
Ja, aber die Frage war schon auch marktwirtschaftlich gemeint.
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1:11:57 – 1:12:02
Also, braucht Elisa diese Plugins zum Überleben?
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1:12:02 – 1:12:06
Oder ist es in dem Sinn ein Gewinn?
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1:12:06 – 1:12:09
Beziehungsweise die ganze Entwicklungsarbeit, die ja auch noch dazu kommt.
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1:12:09 – 1:12:13
Selbst wenn du das Prinzip schon in-house hast, oder?
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1:12:13 – 1:12:15
Ja, ach so, das hab ich gerade gar nicht richtig verstanden.
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1:12:15 – 1:12:20
Nee, nee, das hat mehrere Stufen, aber das schwebt da halt so ein bisschen mit drin.
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1:12:20 – 1:12:23
Weil du sagst, du hast ja das Top-Produkt in der Hardware
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1:12:23 – 1:12:30
Und gibst den Leuten jetzt eine, ich sag mal, abgespecktes ist so ein böses Wort,
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1:12:30 – 1:12:34
aber du gibst den Leuten eine Kompromissversion mit vielen Vorteilen,
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1:12:34 – 1:12:41
aber du riskierst ja dadurch, dass du das Top-Produkt im schlimmsten Fall weniger absetzt zugunsten des Plugins,
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1:12:41 – 1:12:45
dann muss es sich einfach genug quasi verkaufen, um das wieder aufzuwiegen.
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1:12:45 – 1:12:47
Das sehen wir genau umgekehrt.
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1:12:47 – 1:12:50
Das sehen wir genau umgekehrt.
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1:12:50 – 1:12:52
Als Anfixer, oder wie?
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1:12:52 – 1:12:59
Ja, so kannst du das bezeichnen, wenn du möchtest. 95 Prozent der Gespräche auf Messeständen
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1:12:59 – 1:13:01
beginnen mit den Worten "Ach, davon habe ich das Plugin".
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1:13:01 – 1:13:03
Ja, das kann ich mir vorstellen.
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1:13:03 – 1:13:05
Ja, und das ist nichts Schlechtes.
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1:13:05 – 1:13:07
Ja, das ist der Ruf.
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1:13:07 – 1:13:13
Durch die Plugins, die es von vielen, nicht mal von allen, von vielen Elysia-Geräten gibt,
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1:13:13 – 1:13:15
und die machen ja nicht wir,
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1:13:15 – 1:13:19
durch die Plugins hat Elysia eine Verbreitung erfahren,
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1:13:19 – 1:13:22
die ohne wahrscheinlich nicht möglich gewesen wäre,
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1:13:22 – 1:13:25
weil wir einfach Spezialwerkzeuge für Enthusiasten machen.
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1:13:25 – 1:13:29
Ich denke nicht, dass der Bekanntheitsgrad,
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1:13:29 – 1:13:31
den Elysia mittlerweile hat,
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1:13:31 – 1:13:34
zu erreichen wäre ohne die Plugins.
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1:13:34 – 1:13:38
Da kann ich nichts Schlechtes dran finden.
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1:13:38 – 1:13:43
Wie gesagt, mindestens ich werde auch nicht müde zu sagen,
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1:13:43 – 1:13:45
hey, ihr könnt die Plugins ja auch benutzen,
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1:13:45 – 1:13:48
wenn sie euch als Werkzeug taugen, alles gut.
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1:13:48 – 1:14:00
Alles gut. Jetzt stellst du dich mal hier ins Messe-Display und spielst mit dem Gerät rum und findest raus, ob du nicht morgen vielleicht oder demnächst mal doch ein analoges Gerät kaufst.
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1:14:00 – 1:14:02
Vielleicht ist das ja noch interessanter für dich.
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1:14:02 – 1:14:15
Ich meine, das Argument ist ja totschlagend. Ob ich jetzt die VST-Version hier bei Universal Audio dafür 50 Dollar kaufe oder halt ein 11.000 Euro Gerät?
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1:14:15 – 1:14:18
Ja, da brauchen wir nicht drüber diskutieren.
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1:14:18 – 1:14:19
Richtig.
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1:14:19 – 1:14:22
Also wenn du das VST-Screenshot hast, lacht dich Reddit aus.
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1:14:22 – 1:14:25
Das ist eine andere Sache.
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1:14:25 – 1:14:32
Ich sag mal, die meisten Hip-Hop-Stars werden sich nicht vor einem Plug-in-Bildschirm fotografieren,
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1:14:32 – 1:14:34
sondern eher vor einer großen Konsole.
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1:14:34 – 1:14:35
Ja, richtig.
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1:14:35 – 1:14:39
Also sexy sind Plug-ins jetzt in den seltensten Fällen.
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1:14:39 – 1:14:48
Aber da kann ja auch mal einfach… macht da einfach mal den Versuch, nimm mal einen
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1:14:48 – 1:14:52
Equalizer Plugin und versuch mal zwei Regler gleichzeitig zu bedienen.
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1:14:52 – 1:14:53
Genau.
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1:14:53 – 1:14:59
Verstimm doch mal so einen Hochpass gegen den Bell Filter.
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1:14:59 – 1:15:00
Mach doch mal.
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1:15:00 – 1:15:04
Musst du da zwei Mäuse anschließen oder wie willst du das machen?
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1:15:04 – 1:15:12
Vereinfacht gesagt, wenn du das als Verlängerung des Instrumentes siehst, dann ist die Hardware
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1:15:12 – 1:15:14
immer besser zu bedienen als das Plug-in.
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1:15:14 – 1:15:19
Da gehe ich total d'accord mit dir.
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1:15:19 – 1:15:28
Du kannst ja bei VSTs mit Automatisierung arbeiten oder du machst, wenn das funktioniert,
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1:15:28 – 1:15:30
halt einen Hardware-Controller dran, dann kannst du das ja auch machen.
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1:15:30 – 1:15:39
Aber so ein Gerät anzufassen und daran rumzuschrauben, ist ein ganz anderes Gefühl und das hatten wir ja ganz am Anfang vom Gespräch auch gehabt.
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1:15:39 – 1:15:53
Da fängt die Sache ja an und ob es mein Vorverstärker halt 10 Rasterungen hat oder 11 Rasterungen, ist egal, weil im Endeffekt kommt es ja darauf an, wie ist der Sound.
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1:15:53 – 1:16:03
Das Ergebnis zählt und das ist ein riesen Unterschied. Ich kenne das ja selber, wenn ich halt mit meinen Sachen rumspiele.
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1:16:03 – 1:16:08
Wenn ich gute Sachen aufnehme, dann kommen auch, wenn ich es vernünftig mache, gute Sachen raus.
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1:16:08 – 1:16:12
Aber shit in ist gleich shit out.
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1:16:12 – 1:16:21
Ja, das ist sehr richtig. Wie gesagt, das sind die zwei Diskussionen oder die zwei Fragestellungen, die man beim Thema Digital versus Analog sich stellen kann.
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1:16:21 – 1:16:26
Einmal die Soundfrage, die ist unbestreitbar.
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1:16:26 – 1:16:35
Es sind da Unterschiede, gibt es keine Diskussion, ob die ins Gewicht fallen, ob die meine Produktion zerstören oder nicht.
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1:16:35 – 1:16:39
Das ist eine andere Sache, muss gar nicht immer der Fall sein.
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1:16:39 – 1:16:42
Aber das zweite ist halt eben diese Haptik, diese Workflow-Geschichte.
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1:16:42 – 1:16:45
Und sagen wir mal, das dritte von mir aus ist die Bequemlichkeit.
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1:16:45 – 1:16:53
Da sind Plugins natürlich wieder ein bisschen vorne, weil sie kosten keinen Platz, fressen kein Brot, lassen sich mehrfach benutzen.
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1:16:53 – 1:17:01
Ich glaube, es ist nicht nur die Bequemlichkeit, ich glaube, da hängt auch noch dieser rattenschwarze Luxus dran.
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1:17:01 – 1:17:07
In dem Sinne, dass du halt merkst, ich merke es wirklich bei Indie-Künstlern,
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1:17:07 – 1:17:16
ist es nicht, also ich bin musikalisch recht breit gefächert, aber es gibt so einen Teil der Szene, den ich so ein bisschen im Blick habe,
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1:17:16 – 1:17:22
wo dann weiß ich mehr, die kommen vom Laptop, die kommen vom gecrackten Fruity Loops, die haben damit den krassesten Shit gemacht.
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1:17:22 – 1:17:31
Ich denke, Deadmau5 ist wahrscheinlich das tragische Beispiel, weil der lebt jetzt gefühlt in einem Museum und einem Verkaufsshop gleichzeitig,
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1:17:31 – 1:17:40
Aber der hat seit 10 Jahren, ich sag mal, keinen qualitativen Song mehr gemacht, der mit den alten Sachen mithalten kann.
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1:17:40 – 1:17:48
Und tragischerweise, also ich weiß nicht, aber so mein Eindruck ist tatsächlich und das ist…
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1:17:48 – 1:17:53
Dafür ist er aber eine Marke. Also Deadmau5 ist für mich eine Marke.
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1:17:53 – 1:17:59
Ja, natürlich ist er eine Marke und er hält für mich da auch noch das Level innerhalb dieser Marke.
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1:17:59 – 1:18:01
Das Problem ist aber, dass das…
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1:18:01 – 1:18:09
In dem Sinne kein Musiker mehr. Für mich ist das einfach nur eine Marke, die er verkauft, um ein gutes Einkommen zu haben, was ich nicht verwerflich finde, sondern…
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1:18:09 – 1:18:11
Um sich dafür ein Boulard-Schränkchen zu kaufen.
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1:18:11 – 1:18:34
Aber wenn ich überlege, dass meine kreativste Zeit, wo ich wirklich das experimentellste Zeug gemacht habe, mit 14 bis 16 war, wo ich zwei Bandmaschinen hatte und ein Kassettendeck, wo ich dann halt Sachen zusammen gemischt habe, dann wieder rüber kopiert, dann wieder was verändert habe, dann was zugespielt.
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1:18:34 – 1:18:43
Dieser Minimalismus, den man damals hatte, weil man ja kein Geld hatte und auch echt keine Ahnung, das ist ja der way to go.
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1:18:43 – 1:18:48
Da kannst du ja wieder hingehen. Die Frage ist, befriedigt dich das jetzt?
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1:18:48 – 1:18:56
Ja, das ist das Problem, das ist ja eine Einbahnstraße. Also einerseits zufriedene Menschen machen schlechte Kunst, das ist das eine Problem.
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1:18:56 – 1:19:14
Und das andere Problem ist, ich glaube, also dieser, will ich sagen, dieses spezialisierte Zeug, da musst du, ich sag mal, du musst ein Händchen dafür haben, dass du mit dem Profi-Zeug, das du bekommst, auch umgehen kannst.
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1:19:14 – 1:19:19
Nicht im Sinne davon, dass du dir quasi dein ganzes Mojo kaputt optimierst. Weißt du? Genau.
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1:19:19 – 1:19:27
Das ist jetzt so ein bisschen mein Dilemma, also in dem ich auch ein bisschen stecke, weil ich habe jetzt die letzten, sagen wir mal, sechs Jahren seit Corona habe ich Plugins angehäuft.
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1:19:27 – 1:19:35
Das ist besser als sich Hardware-Synthesizer anzuhäufen, habe ich da gemerkt, weil inzwischen kann ich das ganze Setup einfach zack, boom in den Rucksack packen, oder?
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1:19:35 – 1:19:45
Interface, Controller, Laptop, ich bin überall. Also das ist auch der Grund, warum du mich wahrscheinlich nie in einem Elysia-Hardware-Produkt besitzen sehen wirst.
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1:19:45 – 1:19:50
nicht, weil ich es schlecht fände, sondern weil ich einfach weiß, ich kann meinen Outboard-Rack
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1:19:50 – 1:19:52
nicht in den Rucksack packen.
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1:19:52 – 1:19:53
Ja.
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1:19:53 – 1:19:56
Und was würde ich mit einem Outboard-Rack machen wollen?
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1:19:56 – 1:20:00
Aber ich glaube halt tatsächlich, dass du so ein bisschen das Dilemma hast, okay, jetzt
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1:20:00 – 1:20:05
hier ist ich noch ein … Das ist jetzt für ein Verkaufsgespräch auch super ungünstig
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1:20:05 – 1:20:06
natürlich, oder?
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1:20:06 – 1:20:11
Aber du würdest ja nicht deinen eigenen potenziellen Kunden davon abraten, oder?
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1:20:11 – 1:20:27
Weiß ich nicht. Ich sehe mich sowieso nicht als Verkaufsberater und ich wäre wahrscheinlich auch als reiner Vertriebler kein erfolgreicher Mensch, weil mich das nicht interessiert.
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1:20:27 – 1:20:32
Mich interessiert nicht das Verkaufen, mich interessiert das Problem und ob ich da eine Lösung für habe.
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1:20:32 – 1:20:38
Und es gibt durchaus auch Produkte im Elysia-Spektrum, wo ich den Leuten sage, ach, weißt du, wenn
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1:20:38 – 1:20:45
du sowas suchst, dann guckst du besser bei denen gegenüber, weil da passt unser Gerät
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1:20:45 – 1:20:50
einfach nicht drauf, das ist falsche Anwendung oder falsches Werkzeug für deine Anwendung.
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1:20:50 – 1:20:52
Das kommt ja auch vor, ist ja auch nichts Schlimm dran.
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1:20:52 – 1:20:58
Ich sehe aber durchaus auch, und das war jetzt gerade vor zwei Jahren der Fall, da haben wir
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1:20:58 – 1:21:05
so ein bisschen, ja, das ist ja auch wieder Zufall, aus der Anforderung der Nutzerschaft
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1:21:05 – 1:21:12
quasi heraus ein neues Produkt geboren. Das war der X-Maxx und der ist steil gegangen und
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1:21:12 – 1:21:18
zwar in allen drei Varianten. Wir haben es gerade kurz angesprochen als 19 Zoll Ein-Hai-Gerät,
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1:21:18 – 1:21:25
als 500er-Modul im Tube, also quasi für den Rucksack oder als nacktes 500er-Modul für
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1:21:25 – 1:21:30
den eigenen Rahmen. Und das haben die Leute mit ins Studio genommen. Das ist durchaus in
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1:21:30 – 1:21:35
Mastering Studios zum Einsatz gekommen. Das steht aber auch am FOH-Platz und das nehmen auch die
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1:21:35 – 1:21:42
Live-Elektroniker mit auf die Bühne. Und das hat ganz grandios funktioniert, weil es einfach ein
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1:21:42 – 1:21:50
Problem von einer breiten Masse an Leuten löst für einen vergleichbar günstigen Preis mit unserer
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1:21:50 – 1:21:57
gewohnt hohen Qualität und Funktionssicherheit und Bedienbarkeit.
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1:21:57 – 1:22:02
Und da, also gerade beim X-Maxx, ich glaube, davon wird es kein Plug-in geben.
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1:22:02 – 1:22:05
Das, was der macht, lässt sich mit dem Plug-in einfach schlecht abbilden. Und darum
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1:22:05 – 1:22:07
geht es auch nicht. Es geht ja nicht darum, dass ich noch einen Laptop mit auf die
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1:22:07 – 1:22:10
Bühne stelle, sondern es geht ja darum, dass ich das Gerät aus dem Rucksack hole und
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1:22:10 – 1:22:16
dahin stelle. Na klar. Also wie gesagt, ich will hier auch keine Geräte schlecht
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1:22:16 – 1:22:26
Das Dilemma ist mehr, aber ich zumindest habe den Eindruck, dass halt, ich sag, es gibt ganz wenige, die das schaffen dann zu trennen, oder die halt quasi so ihre Modularwand-Spielwiese.
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1:22:26 – 1:22:34
Aber ich habe gerade heute, ich habe gerade heute einen YouTube-Kanal gesehen, der hat, ein Typ hat den nach 14 Jahren wieder in Betrieb genommen.
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1:22:34 – 1:22:45
Du hast ein Video von einem Live-Auftritt, das ist so Circuit-Bending, so ein Bordell-Pimotting, MPC, IDM, Noise-Krach irgendwo im Zack, in Düsseldorf auf irgendeiner Convention.
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1:22:45 – 1:22:56
Das ist unglaublich geil und dann guckst du 14 oder 16 Jahre später und der Mann hat ein Modularsystem und ein DUT und eine Halbklatze und ja, ja.
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1:22:56 – 1:23:07
Also das ist mal die Tragik in sich selbst, aber du hast auch so den Eindruck, okay, das ist qualitativ alles sehr viel besser, aber irgendwie, ich frage mich,
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1:23:07 – 1:23:11
Also irgendwann wird dir natürlich das Circuit-Banding und die NPC auch langweilig.
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1:23:11 – 1:23:12
Ich merk's ja an mir.
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1:23:12 – 1:23:16
Also ich bin ja auch nicht, hoffentlich nicht derselbe, der ich vor fünf Jahren war, oder?
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1:23:16 – 1:23:21
Und das ist auch so ein Punkt, wo ich mir denke, hier und da könnte man noch so ein bisschen.
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1:23:21 – 1:23:30
Aber mir geht's in dem Ganzen, geht's mir halt so ein bisschen darum, dass ich den Eindruck habe,
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1:23:30 – 1:23:36
das ist nur ein Eindruck, also ich mach daraus weder ein Patentrezept noch ein Dogma.
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1:23:36 – 1:23:38
Also es ist mehr eine These.
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1:23:38 – 1:23:42
Aber ich habe so den Eindruck, du flutest den Markt mit Möglichkeiten
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1:23:42 – 1:23:44
und die Leute verheddern sich dann darin.
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1:23:44 – 1:23:46
Und gerade wenn man spezialisierteres Zeug anbietet,
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1:23:46 – 1:23:49
hat man, glaube ich, die größeren Chancen, jemanden zu finden,
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1:23:49 – 1:23:53
der dann wirklich in dem drin aufgeht oder dem das auch willig was bringt.
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1:23:53 – 1:23:58
Aber wenn du einfach nur zu den Leuten gehörst, die aller Welts Geräte rausbringen,
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1:23:58 – 1:24:01
dann ist das Einzige, was so leid es mir tut,
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1:24:01 – 1:24:03
was du den Leuten führst, die Choice Paralyzes.
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1:24:03 – 1:24:06
Das ist im Plug-In-Markt ganz schlimm.
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1:24:06 – 1:24:11
Und ich habe aber auch den Eindruck, wenn ich die letzten paar Super-Poofs anschaue, das nimmt auch da gerade ein bisschen zu.
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1:24:11 – 1:24:12
Tatsächlich?
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1:24:12 – 1:24:13
Ja.
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1:24:13 – 1:24:19
Das ist eigentlich auch ein altbekanntes Thema. Ich denke, da hast du vollkommen recht.
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1:24:19 – 1:24:25
Wenn ich mich da richtig erinnere, war das immer schon die Story, die man so um Peter Gabriel gestrickt hat, dass man gesagt hat,
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1:24:25 – 1:24:31
"Hey, Peter Gabriel hatte den maximalsten Output, war ein grandioser Künstler und hat da Geld verdient.
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1:24:31 – 1:24:37
Dann hat er sich ein eigenes Studio eingerichtet, dann hat er alle Möglichkeiten der Welt gehabt und keinen Zeitdruck mehr, kein Label, was gesagt hat "Hey, muss fertig werden, Junge!"
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1:24:37 – 1:24:44
Kein gar nix, konnte machen, was er wollte und hat dann erst mal zehn Jahre nix gemacht, weil musste halt nicht sein.
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1:24:44 – 1:24:46
Ja.
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1:24:46 – 1:24:52
Ja, also Überfluss ist für Kunst selten von Vorteil. Das kann man nicht anders sagen, da hast du sicherlich recht.
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1:24:52 – 1:24:54
Da gibt's aber auch Gegenbeispiele, ne?
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1:24:54 – 1:24:56
Kann auch sein.
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1:24:56 – 1:25:01
Ja, nehmen wir mal als Beispiel den großartigen Prince, der hat ja auch sein eigenes Studio gehabt.
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1:25:01 – 1:25:12
Der hat sich von Sony dann irgendwann mal, nachdem er sich als Sklave hat auf die Stirn detoriert hat und sich von denen gelöst hat,
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1:25:12 – 1:25:16
da hat der einen unglaublichen, der hat eigentlich schon immer einen unglaublichen Output gehabt.
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1:25:16 – 1:25:24
hatte. Oder FX-Twin hat auch einen unglaublichen Output, hat teilweise sogar seinen gesamten
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1:25:24 – 1:25:30
Plattenkatalog mal so eben auf Soundcloud hochgeladen und der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt,
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1:25:30 – 1:25:41
kostenlos. Und die haben sicherlich, sowohl Trins als auch FX-Twin, unabhängig voneinander
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1:25:41 – 1:25:49
wahnsinnig viel Auswahl und Möglichkeiten mit Musikinstrumenten und mit Outboard-Gear
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1:25:49 – 1:25:50
und was auch immer zu arbeiten.
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1:25:50 – 1:25:52
Und das hat sie nicht blockiert.
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1:25:52 – 1:26:01
Sondern ich glaube, was man als Musiker braucht, ist, du brauchst halt eine musikalische Vision
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1:26:01 – 1:26:03
und dann fängst du halt an, dein Werkzeug zu zusammenzubauen.
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1:26:03 – 1:26:07
Ich wollte das gerade sagen, du hast da zwei grandiose Gegenbeispiele gebracht, das ist
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vollkommen richtig. Aber genau da siehste, wenn du weißt, was du willst, wo du hin willst,
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dann wirst du da hinkommen. Mit welchen Mitteln und über welche Wege ist dann wahrscheinlich
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gar nicht so wichtig. Du wirst im Rahmen deiner Möglichkeiten, wirst du das irgendwie versuchen
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zu erzielen und wahrscheinlich gelingt es dir. Und im Endeffekt kannst du es runterbrechen
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darauf, da schließt sich der Kreis, es kommt eben auf den Menschen an, der das macht. Der
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ist der Künstler und nicht das Gerät, nicht das Mikrofon, nicht der Equalizer, nicht der
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Kompressor. Der Mensch, der die Kunst macht, ist das Relevante für das, was hinten rauskommt.
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Das dann auf dem Weg nicht kaputt zu machen oder den Menschen möglichst leicht zu machen,
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das zu erzielen, das ist dann wieder unsere Aufgabe. Aber die Kunst, die machen andere.
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Das machen die Künstler. Es ist ja so, entweder kann ich aus dem
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vollen Schöpfen und mir für jedes Problem den Spezialisten suchen, der das Problem löst und
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das kannst du jetzt übertragen auf die analoge oder digitale Welt, ob das jetzt Handwerk ist
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oder irgendwas Künstlerisches oder ich muss halt mit dem Willing, was ich habe, mit dem Minimalismus
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1:27:21 – 1:27:29
kreativ arbeiten und dann meine Probleme lösen. Und ja, so sehe ich das. Es hat beides seine Vor-
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Musikstile sind entstanden, weil die Leute kein Geld hatten, um sich halt andere Sequenzen zu
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kaufen als das, was sie hatten und haben damit rumgespielt. Musikstile sind deswegen entstanden,
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Asset nur als Beispiel. Ja, grob gesagt, neue Sachen sind entstanden. Es sind halt einfach
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neue Sachen entstanden. Das ist natürlich auch genau das Ding und da kommen wir auch wieder in
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die KI-Debatte rein. Wenn ich natürlich auf dem Weg bin, nur zu reproduzieren, was mir gefällt,
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oder dem nachzueifern, ja, dann mache ich vielleicht auch was, was so gut ist,
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ungefähr wie das, was da war, aber ich mache ja nichts Neues.
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1:28:06 – 1:28:07
Richtig.
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Die Frage, was ich möchte, reicht mir das, oder will ich was Neues machen?
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Da muss ich natürlich andere Wege finden.
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1:28:11 – 1:28:19
Ja, das beste Beispiel ist bei mir hier, wenn ich da Tracks mache und ich brauche Gesang.
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Ich bin als Sänger absolut umtalentiert. Meine Freundin und meine Blamesgift-Partnerin
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ist das wesentlich talentierter, aber wenn ich dann halt mit KI damit noch was rausholen kann
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oder was verändern kann, dann nutze ich das gerne als Werkzeug. Und das ist nur für meine
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1:28:35 – 1:28:44
Kreativität ein Bonus, ein Plus. Es ist halt was möglich, was du eben ohne dieses Werkzeug nicht
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1:28:44 – 1:28:49
erzielen konntest. Richtig. Das kannst du ja runterbrechen, du kannst ja auch sagen, MIDI war
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Teufelszeug, weil plötzlich konnten Leute Klaviersonaten schreiben, die nicht Klavier
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spielen konnten oder sonst irgendwas. Das war auch mal Teufelszeug.
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1:28:59 – 1:29:08
Ja, Pop-Songs mit dem x-ten Midi-Cord-Patch. Kennt ihr noch die Werbung?
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1:29:08 – 1:29:13
Dann hier das M1 Klavier oder aus dem Roland D50.
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1:29:13 – 1:29:21
Ja genau. Ich will jetzt nicht die Stimmung killen, aber ich möchte einfach mal nachfragen bei dir,
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1:29:21 – 1:29:28
Stefan. Wir sind schon bei fast zwei Stunden. Kannst du noch? Willst du noch?
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1:29:28 – 1:29:34
Ja, sicher. Wenn ihr nicht schon das Gefühl habt, ich wiederhole alles zweimal oder
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1:29:34 – 1:29:39
oder dergleichen. Also ich wäre noch dabei. Also wenn du Bock hast, wir könnten noch weitermachen.
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1:29:39 – 1:29:44
Also aufgenommen haben wir es gerade mal eine Stunde und 30. Genau, wir haben erstmal diskutiert.
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1:29:44 – 1:29:50
Und gewartet. Das ist ja auch schon mehr als eine Stunde, weil ich hatte ja angekündigt,
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1:29:50 – 1:29:55
ungefähr eine Stunde. Ja, ich war jetzt schon im einen oder anderen Podcast, ich weiß,
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1:29:55 – 1:30:01
was für Stunden das sind, dass das nie Stunden sind. Das ist umgekehrt proportional zu den
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1:30:01 – 1:30:08
Hundejahren. Podcast ist relativ. Also wenn ihr noch Fragen habt, die ihr gerne stellen
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1:30:08 – 1:30:13
möchte, dann tut das ruhig. Du hattest vorhin gesprochen davon, dass ihr noch in Zukunft was
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1:30:13 – 1:30:21
vorhabt. Was kannst du uns erzählen? Nix. Nächstes Thema. Das ist der Kapitalismus,
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1:30:21 – 1:30:28
da muss was kommen, sonst ist es irgendwann Sense. Es gibt sehr wenige Firmen, die damit funktionieren,
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1:30:28 – 1:30:31
dass sie ihr einziges Produkt immer wieder neu anmalen und jedes andere Produkt scheitern kann,
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1:30:31 – 1:30:37
aber großen Absequential. Oder Moog, Moog wäre es eigentlich.
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1:30:37 – 1:30:44
Ja, also ich denke, dass das muss bei uns auch nicht sein. Wir haben nicht das Problem,
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1:30:44 – 1:30:49
dass wir keine Ideen haben. Und wir haben auch nicht das Problem, dass man die bei uns nicht
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1:30:49 – 1:30:57
äußern kann. Die Firmenstruktur ist recht flach. Da gibt es oben den Chef, der kann immer Ja oder
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1:30:57 – 1:31:01
oder Nein sagen. Er sagt aber auch
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1:31:01 – 1:31:03
deutlich häufiger Ja, als dass er Nein sagt.
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1:31:03 – 1:31:06
Und er hängt ja dann auch mit der
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1:31:06 – 1:31:09
Verantwortung, wenn es schief geht.
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1:31:09 – 1:31:12
Ja, genau. Im Grunde ermöglicht er gerne
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1:31:12 – 1:31:14
erst mal Dinge, ohne dass man weiß,
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1:31:14 – 1:31:16
ob das denn garantiert Erfolg haben wird
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1:31:16 – 1:31:19
oder nicht.
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1:31:19 – 1:31:21
Von daher ist da einiges möglich und
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1:31:21 – 1:31:24
Ideen können bei uns auch durchaus in der
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1:31:24 – 1:31:26
Mittagspause am Mittagstisch
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1:31:24 – 1:31:30
entstehen oder auf dem Weg zum Klo oder sonst irgendwie. Da kann auch jeder seine Info zuliefern.
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1:31:30 – 1:31:36
Von daher, an Ideen mangelt es uns nicht. Wir haben auf jeden Fall, wie wir denken,
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1:31:36 – 1:31:42
jetzt mit dem GenX Studio und dem ganzen Recall- und Fernsteuer-Ding, einen neuen Weg eingeschlagen,
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1:31:42 – 1:31:52
der absolut folgerichtig war, der sein musste, um heutzutage mit analogen Prozessoren zeitgemäß
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1:31:52 – 1:31:59
was anbieten zu können und den werden wir weitergeben. Es gibt noch eine ganze Reihe von
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1:31:59 – 1:32:07
Produktkategorien, die bei uns bisher nicht vorkommen. Da werden wir sicherlich an der
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einen oder anderen Stelle was machen wollen. Die Firma ist 20 Jahre alt, einige Geräte sind schon
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1:32:15 – 1:32:20
20 Jahre alt oder nur unwesentlich jünger. Die sind heutzutage gar nicht mehr so easy zu bauen.
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1:32:20 – 1:32:25
Vielleicht gibt es da längst bessere, modernere Ansätze.
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1:32:25 – 1:32:30
Wir sind durchaus auch in der Lage, das Produktportfolio zu überarbeiten und zu gucken,
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1:32:30 – 1:32:33
kann man das jetzt nicht heutzutage besser machen.
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1:32:33 – 1:32:36
Also die Möglichkeiten sind einigermaßen grenzenlos.
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1:32:36 – 1:32:41
Und dadurch, dass wir jetzt mit dem Genix Studio dieses User Interface geschaffen haben,
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1:32:41 – 1:32:46
mit dem wir eigentlich egal was steuern können und fernbedienen können,
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1:32:46 – 1:32:49
sind wir da auf keinen Fall mehr eingeschränkt.
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1:32:49 – 1:32:56
Ich weiß, dass wir in den nächsten Jahren diesen Weg auf jeden Fall weitergehen werden.
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1:32:56 – 1:33:01
Was genau konkret daraus kommt, das kann ich entweder noch nicht sagen,
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1:33:01 – 1:33:04
zum Teil weiß ich es auch nicht, weil es noch nicht entschieden ist.
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1:33:04 – 1:33:10
Aber die nächsten zwei, drei, vier Jahre werden auf jeden Fall interessant werden.
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1:33:10 – 1:33:17
Und wir werden sowohl die Einsteiger-Produktserien bedienen wollen,
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1:33:17 – 1:33:24
wie auch weiterhin die Vollprofi-Geräte, weil wir einfach irgendwie… also wir werden uns nicht nur
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1:33:24 – 1:33:30
auf ein Segment konzentrieren, das kann man auf jeden Fall auch sagen. Wo ist das meiste Geld zum
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1:33:30 – 1:33:46
machen? Das meiste Geld? Jetzt im Profi-Segment oder im Home-Bereich? Das ist recht einfach,
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Das ist auch kein Geheimnis. Das meiste Geld ist im Home-Recording-Bereich zu machen.
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1:33:50 – 1:33:56
Da machst du Stückzahlen, die machst du natürlich von einem Alphakompressor nicht.
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1:33:56 – 1:34:00
Das kann ich mir vorstellen. Der Anschaffungswiderstand ist ja auch sehr hoch.
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1:34:00 – 1:34:05
Ja. Wobei ich tatsächlich gerade am Anfang sehr überrascht war,
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wie viele Alphakompressoren da immer noch das Haus verlassen. Muss ich ganz ehrlich sagen.
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1:34:09 – 1:34:17
ich hätte nicht gedacht, dass das noch so oft passiert. Tut es aber. Auf der anderen Seite,
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1:34:17 – 1:34:24
Stückzahlen sind nicht unbedingt ein Heilsbringer. Also, wie gesagt, neun Personen in Nettetal,
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1:34:24 – 1:34:32
in einem produktiven, sehr modernen, aber in einem kleinen Betrieb. Stückzahlen sind nicht
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1:34:32 – 1:34:37
unsere Maxime. Das können wir auch gar nicht. Du kannst es auch nicht outsourcen, oder?
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1:34:37 – 1:34:44
Nee, das müsste dir die Firma entsprechend skalieren. Oder halt irgendwelche Polen zusammen
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1:34:44 – 1:34:52
schrauben. Ja, das übertaucht schnell aus. Ich sag mal, wie gesagt, Ruben sagt immer erstmal ja,
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1:34:52 – 1:34:59
und mal gucken, machen wir, probieren wir aus. Er sagt selten direkt nein. Aber wir wissen schon,
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und die Firma ist schon so ein Stück weit gesund konservativ, dass man so ein bisschen guckt,
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1:35:04 – 1:35:10
dass man jetzt nicht explodiert. Also wir haben da ein nettes Grundstück, wo noch Platz ist,
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wo man theoretisch auch noch eine Halle hinstellen könnte und da noch arbeiten könnte oder ein Lager
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1:35:15 – 1:35:19
oder sonst etwas. Aber das wird jetzt nicht morgen passieren. Ist doch im Moment nicht nötig und das
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werden wir sicherlich nicht über über übereilen. Was im vergangenen Jahr passiert ist und das war
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100 Prozent dem Erfolg des X-Maxx geschuldet. Das war tatsächlich ein Gerät, das überdimensional
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1:35:34 – 1:35:40
Erfolg gehabt hat, das in Stückzahlen das Haus verlassen hat, das die Elysia lange nicht gesehen
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hat und das die Firma auch an die Grenzen der Leistungsfähigkeit gebracht hat, weil sie plötzlich
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nur noch X-Maxx produziert haben. Und da wir keinen großen Lagerbestand haben, wo jetzt irgendwie noch
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1:35:50 – 1:36:00
30 X-Filter im Regal liegen würden oder 30 Alpha-Kompressoren oder 30 X-Pressor Neo im
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Regal liegen würden, konnten wir plötzlich auch keine anderen Geräte mehr liefern, weil die kleinen
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Lagerbestände waren irgendwann abverkauft. Und das hat dann dazu geführt, dass wir expandiert haben.
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Wir haben eine Wand eingerissen, aus zwei kleineren Räumen einen großen gemacht. Wir haben großen
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SMD-Bestücke angeschafft, wir haben eine
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neue Lötstraße installiert. Wir können da
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jetzt durchaus mehr erreichen, als das
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vor einem Jahr noch der Fall war. Und in
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einer Qualität und modernen Workflow, wie
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das glaube ich, kleine bis
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1:36:33 – 1:36:36
mittelständische Unternehmen in
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1:36:36 – 1:36:39
Deutschland, in der Audiobranche, ich würde fast
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sagen sogar weltweit, mir fällt gerade
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1:36:40 – 1:36:44
keine Firma ein, die so arbeiten kann wie
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1:36:44 – 1:36:45
wir. Das haben wir schon getan. Also
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Also wir können das skalieren. Wir könnten durchaus noch größer werden. Die Frage ist,
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will man das dann auch? Also Wachstum ist jetzt kein Heilsbringer. Das habe ich, glaube ich,
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schon mal gesagt heute. Es ist vor allem extrem volatil. Also was machst du mit drei Lötstraßen,
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wo die zwei stillstehen? Ja, genau. Aber da ist die letzten Jahre immer was gemacht worden.
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1:37:04 – 1:37:08
Es gab, anfangs gab es beim Frank in der Werkstatt, es gab eine CNC-Fräsmaschine,
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1:37:08 – 1:37:13
die hat Frontplatten gefräst. Dann hat man festgestellt, ja okay, aber wenn wir jetzt hier
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1:37:13 – 1:37:17
auf der Maschine die 19 Zoll 1er E-Frontplatten
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1:37:17 – 1:37:19
fräsen, dann können wir gerade keine 19
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Zoll 2er E-Frontplatten fräsen.
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1:37:21 – 1:37:23
Beziehungsweise Umbrustzeiten wären zu groß
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1:37:23 – 1:37:25
geworden. Dann blockiere ich mich.
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1:37:25 – 1:37:28
Dann hat man gesagt, okay, wenn wir das
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brauchen, kaufen wir eine zweite Fräse. Und so
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1:37:29 – 1:37:32
war das jetzt mit der Ölstraße. Die ist
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1:37:32 – 1:37:34
jetzt eine ganze Ecke größer und
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1:37:34 – 1:37:36
leistungsfähiger als die als die kleine
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1:37:36 – 1:37:39
die wir schon hatten und der Bestücker.
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1:37:39 – 1:37:41
Aber das war auch nötig. Und jetzt geht es
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wieder relativ leicht von der Hand. Jetzt
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1:37:41 – 1:37:47
blockieren wir uns dann nicht mehr.
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1:37:47 – 1:37:49
Die Firma hat nie, zumindest nicht, dass
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1:37:49 – 1:37:52
ich mitgekriegt hätte, irgendwas
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1:37:52 – 1:37:55
vergrößert, aufgebohrt oder sonst
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1:37:55 – 1:37:57
irgendwas angeschafft, was dann nicht
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1:37:57 – 1:38:00
genutzt wurde.
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1:38:00 – 1:38:02
Was ich interessant finde bei deiner
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1:38:02 – 1:38:05
Schilderung, was ich interessant
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finde, ist, es gibt ja Firmen, auch
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1:38:05 – 1:38:14
deutsche Firmen, die Geräte produzieren, die dann einfach sagen, ja, also wir wollen mehr verkaufen,
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wir wollen skalieren, aber wir schaffen keine eigenen Geräte an, sondern wir beauftragen das
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1:38:22 – 1:38:28
einfach im Ausland. Es gibt ja Firmen, die lassen das dann zum Beispiel in Marokko fertigen oder
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1:38:28 – 1:38:32
oder geben das in Slowakei oder sonst irgendwo.
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1:38:32 – 1:38:37
Aber auf die Idee seid ihr, davon habt ihr Abstand genommen,
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1:38:37 – 1:38:42
weil ihr für euch als Anspruch habt, dass ihr wirklich hohe Qualität liefern wollt.
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1:38:42 – 1:38:44
Ja, absolut.
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1:38:44 – 1:38:48
Und dazu muss man natürlich den gesamten Fertigungsprozess auch kontrollieren können.
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1:38:48 – 1:38:52
Richtig. Und das tun wir tatsächlich sehr exzessiv.
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1:38:52 – 1:38:57
Also auch das ist schon mal gesagt worden in irgendwelchen Factory Tours oder so,
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1:38:57 – 1:39:04
Das ist so, unsere Drehmaschine, mit der wir die Knöpfe drehen, die kommt aus der Uhrwerkherstellung.
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1:39:04 – 1:39:07
Da werden Uhrenzahnräder mit gefertigt.
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1:39:07 – 1:39:14
Das ist das Qualitätsniveau, die Fertigungstoleranzen, mit denen wir Geräteknöpfe herstellen.
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1:39:14 – 1:39:19
Das tun wir nicht, weil wir das so toll finden, doch auch, aber das tun wir hauptsächlich,
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1:39:19 – 1:39:23
weil wir so gewährleisten können, dass wir das in hoher Stückzahl und dann im Endeffekt
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1:39:23 – 1:39:28
auch zu vernünftigen Preisen, weil Outsourcen spart nämlich gar nicht mal um den Geld immer,
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1:39:28 – 1:39:35
überhaupt anbieten können und vor allen Dingen auch dauernd anbieten können und dann und so und so
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1:39:35 – 1:39:39
oft und so schnell machen können, wie wir das für richtig halten. Wir müssen nicht warten,
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1:39:39 – 1:39:43
wir haben kein Problem mit Straßen von Hormuz, wir haben kein Problem mit Corona.
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1:39:43 – 1:39:46
Das kommt nämlich hinzu.
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1:39:46 – 1:39:55
Ja, das ist der Anspruch. Da muss man sagen, da ist Ruben, der Motor immer schon gewesen,
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1:39:55 – 1:40:00
der gesagt hat, ne, ich will nicht davon abhängen, dass jemand irgendwie sagt, ja,
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1:40:00 – 1:40:05
aber ich kann jetzt hier nicht gerade deine Gehäuse fertigen, weil ich mache jetzt gerade
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1:40:05 – 1:40:12
erst mal 500.000 für Hersteller B oder so. Musste warten, Entschuldigung. Ne, wollten wir nicht.
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1:40:12 – 1:40:16
Tja, spannend. Kollegen, habt ihr noch Fragen?
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1:40:16 – 1:40:21
Nein. Ich bin durch.
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1:40:21 – 1:40:28
Wo passiert der mit dem Outlaws? Ich hab eigentlich gedacht, da kommen jetzt die ganzen Nerdfragen.
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1:40:28 – 1:40:37
Natürlich habe ich mal halt, wenn ich beim Music Store in Ibbenbüren war, mal halt ein
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Produkt von euch in der Finger gehabt und man merkt da einfach diese hohe Qualität.
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Ja, also das sind dann halt wirklich plan gefräste Nuten, diese Falz im euren Eye-Catcher-Element,
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was da um den, dieser große Flecke da ist, wo euer Schriftzug drin ist. Das ist alles super
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sauber und das ist alles scharf, dann die aufgeleserten Eindrucke, das ist nicht aufgelesert, das wäre eher weg.
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Ja, das sieht alles klasse aus und das fühlt sich gut an. Da merkt man einfach diese extrem hohe
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Fertigungsqualität. Ob das jetzt auf 0,2 µ alles exakt ist, keine Ahnung. Das kann ich nicht beurteilen,
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aber… Ja, ist es.
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Dieser Haptik, das ist halt dieser Punkt, den ich meinte. Dieses Gefühl, wenn man die Knöpfe
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anfasst, wenn man dann die Regler bewegt, bei den gerasterten Reglern, wie das einrastet.
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Das ist so, da merkt man einfach halt so, ja, so ein Ding ist halt sein Geld wert.
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Ja, ich würde sogar sagen noch mehr als das. Nicht nur wegen der hohen Qualität,
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die wir zweifelsohne auch anbieten wollen und können und tun. Da kommen ja noch andere Dinge
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dazu. Bis auf die USA haben wir keinen Vertriebspartner. Das heißt, wenn du was bei
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uns kaufst, dann kaufst du das bei uns. Da ist kein Zwischenhändler zwischen,
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der nochmal 30, 40, 50 Prozent Marge drauf schlagen würde.
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Wenn du jetzt einen Boutique-Premium aus UK kaufst,
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für 1500 Euro, dann mag der gut sein,
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aber 1500 Euro war der vielleicht nicht wert.
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Da ziehst du mal die Vertriebsmarge ab und den Zoll
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und die Transportkosten, dann ist der vielleicht noch 600 Euro wert.
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Das ist bei einem Elysia-Gerät eine andere Rechnung.
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und dann noch "Made in Germany" und die Qualität, die du kriegst. Das kann man auch mal überlegen.
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Und den Support hinterher.
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Ja, richtig. Genau. Und auch das funktioniert bei uns super.
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1:42:52 – 1:43:00
Das wird sehr gerne vergessen von vielen Leuten, dass da ja auch noch eine Nachsorge besteht für die Lebenszeit deines Gerätes.
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1:43:00 – 1:43:05
Also wenn da jemand ein Problem hat, habt ihr einen Ersatzteil dafür.
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Das ist korrekt. Und das nehmen wir auch durchaus ernst.
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Und einen Ansprechpartner. Ich habe in meinem Leben genug Hotlines angeschrien.
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Das ist wie beim Auto. Wenn du dir ein Auto kaufst, und wir sind total verwöhnt, was Autos angeht,
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dass du auch für deinen Golf 3 noch irgendwo Ersatzteile herbekommst, obwohl der gar nicht mehr gebaut wird.
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Ja, und das ist teilweise auch wirklich nicht einfach, aber wir nehmen das eben auch ernst.
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Wir haben zum Anfang dieses Jahres leider zwei Produkte abkündigen müssen.
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Also den Empressor in der 19 Zoll Version, was du jetzt als Plug-in kennst,
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und den Musec, den 2AE Mastering Equalizer, den gibt es seit Beginn des Jahres nicht mehr, leider.
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1:43:52 – 1:44:00
weil die Bauteile dafür zu teuer geworden sind, zu schlecht geworden sind.
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Wir mussten Bauteile quasi sieben und selektieren in einem Maß, was nicht mehr erschwinglich war.
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1:44:08 – 1:44:13
Wir hätten die Geräte noch mal deutlich teurer machen müssen, bis zu einem Punkt, wo wir gesagt haben,
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das ist jetzt eigentlich nicht mehr wettbewerbsfähig und unfair dem Kunden gegenüber,
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dass der jetzt ein Drittel teurer sein muss, nur weil die Bauteile schlechter werden und wir einfach
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jetzt ein Drittel mehr Bauteile kaufen müssen, um noch die geeigneten Bauteile für das Gerät zu
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kriegen. So dass wir gesagt haben, wir haben jetzt noch Bauteile für, ich weiß nicht wie viele Geräte
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hier im Schrank, aber damit machen wir jetzt keine Geräte mehr und verkaufen die, sondern wir hören
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jetzt auf und wenn nochmal ein Reparaturfall kommt, haben wir noch die Bauteile. Aber wir
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verkaufen sie nicht weiter. Das passiert eben auch. Wenn man 20 Jahre am Markt ist,
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dann hat man auch Geräte, die schon ein paar Jahre existieren, mit darunter und irgendwann
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kommt der Punkt, wo das vielleicht nicht mehr geht. Trotzdem wir keine Röhren benutzen oder kaum
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Augentransformatoren benutzen oder sonstige Teile, die auch mehr schwieriger werden.
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1:45:13 – 1:45:22
Das ist, ich sag mal, im Grob in der Musikindustrie, in der Musiktechnikindustrie ist das selten,
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dass eine Firma sich so fair auch gegenüber den Kunden verhält.
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Ich meine, es gibt da schwedische Beispiele, denen ist das ziemlich egal, die bieten dann
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halt ihren Synthesizer in einer MK2-Version für einen doppelten Preis.
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Hatten wir ja auch schon, haben wir alles schon gesehen und wenn das alte Gerät kaputt ist,
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1:45:44 – 1:45:47
ja, dann gibt es kein Ersatzteil mehr oder muss man es für teures Geld kaufen.
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1:45:47 – 1:45:52
Ja, aber da bist du ja auch bei dieser ekelhaften Nostalgiefrage.
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Da hängen zwei Teile zusammen.
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1:45:55 – 1:45:57
Erstens muss es immer dasselbe sein und bleiben.
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1:45:57 – 1:46:04
Also ist man sowohl als Firma, aber dann auch als Nutzer, also wem außer seiner eigenen Marotte
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ist man da verpflichtet, immer und immer und immer dasselbe anzubieten.
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1:46:08 – 1:46:10
Ich glaube, als Firma ist es auch mal das eine, weil man da halt sagt, okay,
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1:46:10 – 1:46:14
wenn es sich nicht verkauft.
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1:46:14 – 1:46:15
Ja, ja, aber genau.
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1:46:15 – 1:46:17
Also warum, warum, warum kaputt machen, wenn es, wenn es noch läuft?
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1:46:17 – 1:46:21
Aber aber als Nutzer weißt du also irgendwann
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ist jetzt ein, ist jetzt ein
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1:46:25 – 1:46:27
ich würde sagen, ein bisschen
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schwieriges Beispiel, weil es nicht ganz so dasselbe ist.
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1:46:31 – 1:46:32
Also die Zyklen sind da auch andere.
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aber ich kenne Menschen, die stur aufs iPhone Mini beharren,
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1:46:36 – 1:46:40
während sie längstens den vierfachen Speicher bräuchten
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1:46:40 – 1:46:42
und eigentlich auch mal ein neues Gerät.
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1:46:42 – 1:46:45
Also, wo man halt auch denkt, so diese...
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Und dann ringen sie sich durch.
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Haben ein neues Gerät in der Hand, haben dann mal kurz das alte in der Hand
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und das ist voll klein.
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1:46:54 – 1:46:56
Und dann haben sie sofort wieder das neue in der Hand,
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dann müssen sie kurz aufs alte zurückgehen, das ist voll klein.
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Oder haben sich aber gerade noch fünf Jahre dagegen gesperrt,
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upgraden. Also ich denke, auf der Consumer Electronics sehe ich noch ein bisschen was
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anderes als beim Musikmarkt, aber ich habe manchmal auch so den Eindruck, es drift jetzt
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so ein bisschen ins pathologische ab, weißt du? Also an dem Moment, wo ich mich als Künstler,
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also ich kann es ja sagen, ich habe jetzt gerade ein Reverb-Plugin abgeschossen, das bei mir wirklich
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überall drin ist. 80 Prozent meiner Sounds laufen damit. Und ich werde es ersetzen müssen,
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weil ich keinen Bock mehr habe auf dieses Installer-Center,
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weil es einfach kaputt ist von vorne bis hinten.
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1:47:35 – 1:47:39
Aber da muss ich doch selbst auch irgendwo an den Punkt kommen,
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wo ich sagen, okay, also da, wo der Anschaffungswiderstand so groß wird
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oder der Erhaltungswiderstand so groß wird,
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dass es sich einfach nicht mehr rentiert.
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Ich glaube, als Firma ist es, glaube ich, noch ein bisschen einfacher, denn als verbohrter
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Künstler, ich meine, da kommt man ja auch irgendwann ins Alter, wo man keine neuen Dinge
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mehr lernen will.
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Ja, absolut.
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Und in 20 Jahren Firmengeschichte um Elysia herum sind ja auch Dinge passiert in der Technik.
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Das hat sich ja ebenfalls alles weiterentwickelt.
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Es gibt ja mittlerweile Bauteile und Fertigungstechniken, die gab es vor 20 Jahren noch nicht.
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Und die sind ja nicht immer nur billiger und schlechter und schrömmeliger, die sind ja
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manchmal einfach besser. Warum soll ich mich jetzt dagegen wehren, diese neue Technik zu
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benutzen? Auf der anderen Seite, solange meine alten Sachen noch funktionieren, kann ich die
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auch weitermachen. Bei diesen beiden Produkten ist einfach der Punkt gekommen, das ging halt
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nicht mehr, weil die Komponenten, die da drin waren, waren eben vor 20 Jahren noch geläufig
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und gang und gäbe und gab es in großen Stückzahlen zu vernünftigen Preisen zu kaufen und heute eben
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nicht mehr. Da muss man ja irgendwas machen. Wir haben den Expressor Neo im Programm, haben
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wir soeben kurz darüber gesprochen, der Kompressor. Das ist ja deswegen der Expressor Neo, weil der
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Urexpressor zu Corona-Zeiten nicht mehr zu produzieren war, weil da nämlich Bauteile drin
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waren, die plötzlich nicht mehr verfügbar waren. Und da mussten wir uns überlegen, ja, okay, wir
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haben jetzt auf der einen Seite eine erhöhte Nachfrage durch Corona, die Leute sitzen zu Hause
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und wollen Musik machen. Auf der anderen Seite können wir gerade keinen Expressor produzieren,
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weil diese Bauteile nicht vorhanden sind. Was machen wir denn? Und Huber hat gesagt,
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weiß ich nicht, gucke ich mir die Schaltung an, ob ich die entsprechend anpassen kann und
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andere Bauteile benutzen kann und hat im Zuge dessen festgestellt, ja, kann ich und guck mal,
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1:49:34 – 1:49:41
wird sogar noch besser. Und das gibt es ja eben auch. Plötzlich gab es eine Version von dem Gerät,
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die der vorherigen noch überlegen war, deswegen, weil neue Bauteile verfügbar waren und die
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Schaltung angepasst wurde. Da muss ich mich
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ja nicht gegen wehren, aber andererseits hätte
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mir das wahrscheinlich nicht getan, wenn es
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diese Bauteilknappheit nicht gegeben
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hätte. Und hattet ihr Anrufe von Leuten,
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die gesagt haben, der neue klingt kacke
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im Vergleich zum alten? Natürlich.
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Wir haben auch, also ich bearbeite auch
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die allgemeinen Support-E-Mails. Wir
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haben auch einmal im Monat die Frage,
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ob denn die hellblauen Geräte besser
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als die Dunkelblau. Achso, ja. Weil es gibt, das tatsächlich, wenn man sich mal so auf manchen
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online Händlern die Produktfotos anguckt, dann stellt man das fest, es gibt Fronten,
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diese typischen blau eloxierten Fronten, die sahen vor einigen Jahren noch etwas heller aus.
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Und es gibt auch Geräte mit anderen Knöpfen, als die heute drauf sind. Wir haben heute so
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so konkave Knöpfe drauf, früher waren sie konvex.
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Oder umgekehrt, ich verwechsle das immer.
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Die Leute sehen natürlich, okay, da ist was verändert worden,
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und haben diese Unsicherheit, ja, was denn noch?
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Ist denn vielleicht drinnen auch was verändert worden?
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Weiß ich ja nicht.
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Aber in der Tat, was die Fronten betrifft,
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da war es einfach so, dass wir da damals noch Fronten verwendet haben,
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die in der Farbe einfach leicht schonierten.
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1:51:02 – 1:51:04
Die waren nicht immer gleich blau,
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die waren insgesamt heller als die aktuellen,
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auch nicht immer gleichmäßig gefärbt. Und da hatte dann wiederum Frank auch irgendwann keinen Bock
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mehr drauf und hat gesagt, weißt du was, wir nehmen jetzt andere Platten, die sind allgemein ein
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bisschen dunkler, aber die sind immer so, da gibt es keine Unterschiede mehr zwischen und schneiden
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da unsere eigenen Fronten draus. Und plötzlich waren alle Geräte farbtondunkler. Im Inneren
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1 zu 1 das Gleiche. Es ist nichts verändert worden. Warum auch? Wir verändern nicht ohne Anlass
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irgendwas an Schaltungen, die einfach funktionieren. Gibt es keinen Grund dafür. Aber die Leute waren
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sofort verunsichert und da kommen die Fragen. Ey, ist das jetzt besser oder schlechter? Ich
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habe hier gebrauchten Alpen gekauft. Ist der zu gebrauchen oder kann der nix? Und das hatten wir
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natürlich auch beim Expresso und Expresso Neo. Und er hat natürlich einen klanglichen Unterschied.
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Und es mag auch Leute geben, die waren mit dem Urexpressor zufrieden und sind es immer
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1:52:03 – 1:52:04
noch.
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Da spricht ja auch nichts gegen.
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Wir konnten den aber nicht mehr bauen und haben einen neuen gebaut.
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Und der ist technisch gesehen, das lässt sich messtechnisch eindeutig belegen, ist ja
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1:52:12 – 1:52:13
durchaus besser.
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1:52:13 – 1:52:20
Ich habe ja mit meinem Recording-Setup hier, mit meinem Rode-Mikrofon und so, ich gehe
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1:52:20 – 1:52:24
ja direkt ins Audio-Interface, ich habe eine ganze Weile versucht zu gucken, okay, was gibt
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am Markt. Das kann ich dazwischen schalten, vielleicht so ein kleiner Kompressor und so,
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1:52:28 – 1:52:38
damit um es dem Sascha auch ein bisschen einfacher zu machen beim Abmischen von einem Podcast. Und
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ich habe tatsächlich eigentlich nichts gefunden. Also nichts, was ich mir hätte leisten wollen.
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1:52:47 – 1:52:54
Habt ihr die Idee, vielleicht irgendwann nochmal in den semi-professionellen Bereich hinunter
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zu steigen und da vielleicht auch nochmal Geräte anzubieten?
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Ich denke da so gerade so ein X-Maxx Lite.
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1:53:03 – 1:53:07
Ja, grundsätzlich die Idee haben wir schon.
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Die ist auch schon ein bisschen älter.
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1:53:09 – 1:53:17
Wir hatten auch schon mal die Idee, ob wir nicht vielleicht durchaus vergleichbar Geräte
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für Streamer, YouTuber und Konsorten anbieten möchten.
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1:53:21 – 1:53:26
Da würde die, glaube ich, offene Türen einrennen.
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1:53:26 – 1:53:27
Ja, bestimmt.
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1:53:27 – 1:53:28
Die Frage ist, ob wir da mitspielen können.
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Weil, ja, also in dem Segment, in dem wir uns jetzt bisher bewegen, da funktioniert das
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1:53:36 – 1:53:37
super.
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Da funktioniert der ganze Fertigungsprozess super, da stimmen die Margen, da können wir
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1:53:41 – 1:53:47
davon leben, da verdienen alle ordentliche Geld mit und jeder ist zufrieden und die Produkte
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1:53:47 – 1:53:49
sind toll und der Konsument ist auch zufrieden.
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Das Ganze hat aber eine gewisse Grenze nach unten, weil es gibt halt quasi einen Kipppunkt,
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wo dieses Ganze "Wir machen alles in-house und selbst" einfach einen gewissen Mindestproduktpreis
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erfordert, sage ich jetzt mal.
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Wir haben es jetzt nicht ausgerechnet, aber ich würde mal vermuten, es gibt irgendwo,
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1:54:11 – 1:54:13
und das wird irgendwo bei ein paar hundert Euro liegen,
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1:54:13 – 1:54:16
es gibt irgendwo einen Preispunkt, wo man sagt,
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1:54:16 – 1:54:19
okay, wir können quasi gar nicht, und selbst wenn nichts drin wäre,
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1:54:19 – 1:54:21
könnten wir nichts unter diesem Preis anbieten.
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1:54:21 – 1:54:29
Und da muss man sich dann fragen, welcher Streamer kauft jetzt für 800 Euro ein Gerät?
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1:54:29 – 1:54:31
Och, das sind einige.
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1:54:31 – 1:54:33
Ja, möglicherweise.
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1:54:33 – 1:54:39
Wenn ihr hingehen würdet und würden halt hier den großen Streamern alle die Geräte irgendwie schmackhaft machen.
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1:54:39 – 1:54:43
Ja, das ist typische Influencer-Marketing.
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1:54:43 – 1:54:46
Ich glaube auch, dass das laufen könnte.
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1:54:46 – 1:54:52
Die Leute kaufen sich einen Shure SM7B und einen fetten Vorverstärker, weil sie das bei ihren Streamern sehen.
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1:54:52 – 1:54:54
Genau, und der Rest ist dann irgendwie so "bläh".
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1:54:54 – 1:54:58
Genau, aber wie gesagt, die kaufen sich das Mikrofon, weil sie es dort sehen.
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1:54:58 – 1:55:05
kaufen sich ein DBX, was ist das, 166? Weil das alle Streamer haben und so weiter. Und
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1:55:05 – 1:55:11
wenn ihr hingeht und dann zuseht, dass es möglichst viele von den großen Streamern
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1:55:11 – 1:55:13
und dann schieben sie es durch die Geringer Interface.
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1:55:13 – 1:55:19
Ja, okay, es würde vielleicht trotzdem was verbessern, weil ich sag mal, dass das,
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1:55:19 – 1:55:24
was jetzt vielleicht auch bei euren Lösungen momentan der Flaschenhals ist,
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1:55:24 – 1:55:28
das wird der 50 Cent Preamp-Baustein im Interface sein.
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1:55:28 – 1:55:34
Also mit einem besseren Preamp würde möglicherweise das Setup schon von vornherein besser klingen,
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1:55:34 – 1:55:38
selbst wenn es danach in das 99 Euro Interface geht oder so.
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1:55:38 – 1:55:39
Ja, genau.
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1:55:39 – 1:55:46
In meinem Fall ist es tatsächlich ein 899 Audio Interface von Arturia, das Studio,
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1:55:46 – 1:55:53
das Audio Fuse Studio, was dann für mich auch schon hörbar recht gute Preamps hat.
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1:55:53 – 1:55:59
Ich hatte vorher einen RME Fireface und da konnte ich so ein bisschen vergleichen und dann habe
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1:55:59 – 1:56:04
ich mich tatsächlich für das Arturia entschieden, weil das RME Fireface war auch schon irgendwie
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1:56:04 – 1:56:10
zehn Jahre alt und dann ganz klar hat natürlich das Arturia gewonnen. Ja, und irgendwie hängt es
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1:56:10 – 1:56:16
auch immer vom Gesamtsetup ab. Also es kann sein, dass dein Mikrofon mit deinem Preamp gerade nicht
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1:56:16 – 1:56:20
funktioniert und dass da ein anderer besser ist, von dem auch mal jemand wieder sagt. Also ich
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1:56:20 – 1:56:36
Ich habe hier jetzt noch so einen günstigen Thomann Preamp dazwischen geschaltet, aber eigentlich würde ich gerne darauf verzichten und da vielleicht noch ein bisschen professioneller werden, um es halt einfacher für den Kollegen einfach einfacher zu machen.
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1:56:36 – 1:56:41
Und auch für mich vielleicht noch ein bisschen das letzte Quäntchen so an Qualität rauszuholen, das Mikro, das produziert natürlich.
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1:56:41 – 1:56:43
Für's Gefühl, Thomas.
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1:56:43 – 1:56:45
Für's Gefühl, ja, na klar.
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1:56:45 – 1:56:50
Nicht nur fürs Gefühl, auch um diese Lautstärkeschwankungen so ein bisschen rauszukriegen.
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1:56:50 – 1:56:52
Ja genau, richtig.
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1:56:52 – 1:56:54
Ja, aber ich verstehe die Frage.
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1:56:54 – 1:56:56
Also ich würde das nicht ausschließen.
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1:56:56 – 1:56:58
Wie gesagt, es kann immer sein, dass plötzlich
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1:56:58 – 1:57:01
eine Idee auf uns zukommt, wo wir feststellen, hey,
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1:57:01 – 1:57:04
jetzt haben wir hier dieses Ding noch zur Verfügung,
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1:57:04 – 1:57:06
jetzt könnten wir vielleicht mal so was machen
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1:57:06 – 1:57:08
und das in dem Segment platzieren,
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1:57:08 – 1:57:12
aus irgendwelchen Gründen, was jetzt noch nicht vorstellbar ist.
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1:57:12 – 1:57:14
Es kann durchaus sein.
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1:57:14 – 1:57:21
Auf der anderen Seite, wenn du sagst, ja, aber wenn du da ordentlich Influencer-Marketing betreibst und das befeuerst,
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1:57:21 – 1:57:33
ja, klar, das sind moderne Marketingmethoden, aber ob das, ich meine, das musst du immer befeuern, ob das so unser Ziel ist?
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1:57:33 – 1:57:40
Weiß ich ehrlich gesagt gar nicht. Also das Influencer-Marketing, SM7B into Focusrite 2E2, das ist ja eigentlich ein unfreiwilliges Marketing.
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1:57:40 – 1:57:44
Also, das kannst du ja auch gar nicht willig triggern.
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1:57:44 – 1:57:53
Oder genauso beim DigiTakt, als der große Influencer-Skit daraus bestand,
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1:57:53 – 1:57:55
dass Influencer XY das Ding nicht bekommen hat
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1:57:55 – 1:57:59
und auf Instagram mehrere Minuten lang in die Kamera gebrüllt hat.
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1:57:59 – 1:58:05
Also, ich weiß jetzt gar nicht, ob dieses Influencer-Ding...
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1:58:05 – 1:58:10
Also, in meiner bescheidenen Wahrnehmung stürzt diese Blase auch gerade ein.
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1:58:10 – 1:58:14
Aber die Frage ist halt auch immer, kann und will man sich das als Firma überhaupt leisten?
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1:58:14 – 1:58:19
Also, sich dieser Marktlücke anzunehmen, weil es kann ja auch komplett nach hinten losgehen.
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1:58:19 – 1:58:29
Je mehr Budget, also, je massenmarkt, desto gefährlicher eigentlich.
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1:58:29 – 1:58:34
Also, im High-End-Segment ist natürlich die finanzielle Bruchladung erstmal größer,
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1:58:34 – 1:58:39
aber du wirst sicher irgendwelche Spezialisten finden und hast da auch nur 30 Stück gefertigt, weißt du?
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1:58:39 – 1:58:46
Also wenn du jetzt einen Run anschiebst mit 200.000 Geräten für den Allerwelts-Podcaster und kein Schwein kauft das Zeug.
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1:58:46 – 1:58:48
Richtig, das hatten wir ja vorher schon gesagt.
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1:58:48 – 1:58:51
Also derartige Stückzahlen könnten wir auch erstmal gar nicht anbieten.
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1:58:51 – 1:58:55
Wir könnten da nicht mitspielen. Das geht erstmal gar nicht.
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1:58:55 – 1:58:59
Und wenn das erforderlich wäre, um damit Geld zu verdienen, dass man 200.000 Stück verkauft,
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1:58:59 – 1:59:02
dann wären wir halt raus aus dem Spiel.
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1:59:02 – 1:59:05
Machen wir nicht, können wir nicht.
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1:59:05 – 1:59:10
Wie gesagt, die Firma funktioniert, die Firma ist gesund und das geht alles ganz prima.
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1:59:10 – 1:59:15
Was nicht heißt, dass wir keine neuen Sachen ausprobieren, aber wir werden jetzt nicht das
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1:59:15 – 1:59:23
Grundprinzip von Elysia umstürzen, nur um auch so ein Riesending zu machen wie andere vielleicht. Das ist ja Quatsch.
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1:59:23 – 1:59:27
Du sagst gerade, dass das Influencer-Ding vielleicht auch implodiert.
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1:59:27 – 1:59:31
Da wird sicherlich noch einiges passieren.
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1:59:31 – 1:59:33
Das sind allein schon irgendwelche...
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1:59:33 – 1:59:41
Ich sag mal, wenn Wettbewerbshüter, die ihren Job ernst nehmen,
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1:59:41 – 1:59:44
sich so YouTube und Twitch angucken, was da so alles abgeht,
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1:59:44 – 1:59:48
oder TikTok und Instagram, dann hätten die sicherlich eine ganze Menge,
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1:59:48 – 1:59:51
was sie einstellen müssten oder schließen müssten,
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1:59:51 – 1:59:54
oder verändern müssten, dann könnte sich halt kein YouTuber mehr sagen,
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1:59:54 – 1:59:58
hier, ich hab hier das neue haha-Interface reviewed,
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1:59:58 – 2:00:02
Und das ist ganz super, weil dann käme raus, dass sie Werbung machen.
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2:00:02 – 2:00:04
Und dann ginge das alles so gar nicht.
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2:00:04 – 2:00:07
Also da passiert wahrscheinlich die nächsten Jahre sowieso einiges.
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2:00:07 – 2:00:10
Auf der anderen Seite ist es natürlich auch sehr interessant,
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2:00:10 – 2:00:13
es gibt eine ganze Menge Kanäle, die machen andere Dinge,
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2:00:13 – 2:00:15
die erzählen interessante Geschichten.
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2:00:15 – 2:00:17
Die sind vielleicht auch nicht objektiv,
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2:00:17 – 2:00:23
sondern subjektiv aus der Perspektive des Content Creators geschrieben,
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2:00:23 – 2:00:26
in dem der sagt, ja, ist okay, mich interessieren aber keine
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2:00:26 – 2:00:30
keine Massenmarktprodukte mich interessiert. Was kann ich davon anfangen? Ich bin halt,
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2:00:30 – 2:00:38
weiß ich nicht, volkstümliche Musikproduzent und ich will halt gucken, was in meinem Bereich
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2:00:38 – 2:00:41
interessant ist und das zeige ich euch hier auf meinem Kanal oder so. Das gibt es ja auch,
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2:00:41 – 2:00:45
wo es dann auch gar nicht um Stückzahlen geht und gar nicht darum geht, irgendwie
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2:00:45 – 2:00:54
massenweise irgendwas zu promoten. Im Grunde ist es Unterhaltung irgendwie, mit einem gewissen
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2:00:54 – 2:00:58
Werbewert, mit dem man natürlich was machen kann. Aber da ist auch Budget
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2:00:58 – 2:01:02
erforderlich und da ist Kontinuität erforderlich. Das ist ja das Gleiche wie
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2:01:02 – 2:01:07
Anzeigenkampagnen. Wenn ich eine Anzeige in einem Magazin veröffentliche,
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2:01:07 – 2:01:12
einen Monat lang, dann habe ich da nichts von. Das muss ich schon mal so zwei Jahre
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2:01:12 – 2:01:15
machen, jeden Monat, dann ist da was passiert. Aber da muss ich ja Geld für
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2:01:15 – 2:01:20
haben. Und das ist bei Influencer-Marketing nicht viel anders. Das ist Masse.
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2:01:20 – 2:01:24
Du siehst ja auch die Säue, die jeden Monat durchs Dorf getrieben werden. Du kannst
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2:01:24 – 2:01:30
genau sehen, aha, jetzt hat dieser Hersteller einen neuen Lautsprecher. Guck mal, jetzt siehst du auf dem Kanal, der macht das, der, der, der.
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2:01:30 – 2:01:35
Und dann nächsten Monat siehst du, aha, guck mal, da hat jemand ein neues Mikrofon. Jetzt siehst du es da und da und da und da.
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2:01:35 – 2:01:43
Das ist ja auch nicht unbekannt und das diskreditiert die ganze Sache ja von sich aus heraus schon ein bisschen.
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2:01:43 – 2:01:52
Weiß ich nicht. Natürlich machen wir auch Geschichten mit YouTubern und wissen auch, wir haben einen sehr gut funktionierenden Instagram-Kanal.
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2:01:52 – 2:01:57
Wir haben einen guten eigenen YouTube-Kanal, auf dem eine ganze Menge passiert.
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2:01:57 – 2:02:00
Natürlich ist das auch Werbung für uns.
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2:02:00 – 2:02:02
Wir wollen ja auch was verkaufen.
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2:02:02 – 2:02:04
Wir wollen ja auch bekannter werden.
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2:02:04 – 2:02:08
Aber das Ganze hat irgendwie seine Grenzen.
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2:02:08 – 2:02:11
Mehr kann ich dazu eigentlich gar nicht sagen.
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2:02:11 – 2:02:14
Wir spielen da nicht überall mit.
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2:02:14 – 2:02:17
Also du könntest dir sicher sein, dass wenn ich das nötige Kleingeld hätte,
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2:02:17 – 2:02:20
Herrgott, lass mich ein Lotto gewinnen.
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2:02:20 – 2:02:34
Ich hätte Hardwareprodukte von euch, definitiv. Ich bin seit lange Zeit, seit 2007 bin ich ein großer Fan von euch. Ja, wer braucht dazu nichts sagen.
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2:02:34 – 2:02:48
Das höre ich gerne. Das ging mir tatsächlich, das ging mir nicht anders. Ich war ja wie gesagt irgendwann an dem Punkt, als ich in meinem Producer-Dasein den ganzen Logic-Hype hinter mir hatte und festgestellt habe,
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2:02:48 – 2:02:54
auf dem Pult war es auch irgendwie geil, dass ich mir meine ersten analogen Geräte nach 10, 15 Jahren
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2:02:54 – 2:02:58
mal wieder gekauft habe. Und da war auch ein Elysia-Gerät dabei, einfach weil es mir jemand
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2:02:58 – 2:03:05
empfohlen hatte. Da kannte ich die Firma vorher noch nicht. Und auch ich war Fan von der Firma,
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2:03:05 – 2:03:10
bevor ich da angefangen habe zu arbeiten. Das kam sehr viel später. Also ich kann das gut
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2:03:10 – 2:03:16
nachvollziehen. Wird man eigentlich größerer Fan, wenn man für, ich sag mal, für so eine Firma
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2:03:16 – 2:03:20
arbeitet, weil es ist ja auch ein
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2:03:20 – 2:03:25
mittelgrüner Firma, oder entzaubert sich
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2:03:25 – 2:03:28
das dann dennoch ein bisschen?
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2:03:28 – 2:03:30
Denkst du jetzt anders über die
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2:03:30 – 2:03:32
Sachen, jetzt wo du das, ich sag mal so,
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2:03:32 – 2:03:34
das Innenleben oder den Kontext
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2:03:34 – 2:03:38
kennst, oder wird man da eher noch größerer
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2:03:38 – 2:03:40
Fan? Beides. Natürlich denke ich da anders
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2:03:40 – 2:03:43
jetzt drüber. Ich hatte ja, muss man auch sehen,
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2:03:43 – 2:03:45
ich hatte ja von dem ganzen, von dieser
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2:03:45 – 2:03:46
Seite des Geschäfts hatte ich ja keine
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2:03:45 – 2:03:50
Ahnung vorher. Ich habe die Geräte halt benutzt, ich habe Musik produziert, war alles toll, aber ich
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2:03:50 – 2:03:55
hatte keine Ahnung, was es erfordert, ein Produkt zu designen, ein Produkt auf den Markt zu bringen,
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2:03:55 – 2:04:03
ein Produkt zu betreuen. Da hatte ich null Ahnung von. Ich hatte auch keine Ahnung davon,
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2:04:03 – 2:04:11
was es für eine Energie erfordert, das Ganze an den Mann zu bringen und auch dann, wenn man selber
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2:04:11 – 2:04:14
selber weiß, hey, das ist echt gut, das Ganze verkauft zu kriegen.
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2:04:14 – 2:04:22
Ich habe halt grundsätzlich, wenn ich meinen Marketinghut auf habe, habe ich bei Elysia
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2:04:22 – 2:04:28
auf jeden Fall nie das Problem, dass ich irgendwas verkaufen muss, von dem ich selbst nicht sagen
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2:04:28 – 2:04:30
würde, hey, das Ding ist echt gut.
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2:04:30 – 2:04:34
Für den Preis ist das Ding richtig grandios.
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2:04:34 – 2:04:37
Oder für dein Problem ist das genau die richtige Lösung.
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2:04:37 – 2:04:42
Und ich kann eben auch mal sagen, für dein Problem haben wir keine Lösung.
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2:04:42 – 2:04:48
Das kommt eben auch vor. Es gibt, weiß ich nicht, es gibt keinen analogen De-Esser von Elysia.
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2:04:48 – 2:04:53
Wobei es jetzt mit dem GeneXe Studio einen Luxus-De-Esser gibt, muss man auch sehen.
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2:04:53 – 2:04:58
Es gibt keinen Summierer von Elysia.
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2:04:58 – 2:05:03
Es gibt eben auch ein paar Ecken, wo ich sagen muss, ja, da habe ich jetzt nichts für anzubieten.
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2:05:03 – 2:05:11
Meine Sicht auf die Firma hat sich auf jeden Fall insofern verändert, dass ich sagen kann,
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2:05:11 – 2:05:18
ah, jetzt verstehe ich, welcher Aufwand dahinter steckt und welche Liebe darin steckt, dass
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2:05:18 – 2:05:20
dieses Gerät überhaupt existiert.
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2:05:20 – 2:05:21
Jetzt finde ich es fast noch wertvoller.
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2:05:21 – 2:05:22
Entzaubert?
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2:05:22 – 2:05:23
Nee.
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2:05:23 – 2:05:29
Aber ich hatte vorher keine Ahnung, wie das ganze Ding funktioniert.
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2:05:29 – 2:05:36
Ich habe noch eine letzte Frage, wenn meine Kollegen einverstanden sind.
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2:05:36 – 2:05:37
Mach ruhig.
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2:05:37 – 2:05:40
Ich gucke mal in die Runde.
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2:05:40 – 2:05:44
Frag deine letzte Frage.
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2:05:44 – 2:05:54
Lieber Stefan, wir machen mit jedem Interviewgast eine letzte Frage zum Abschluss des Gesprächs
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2:05:54 – 2:05:57
und die letzte Frage ist ganz einfach.
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2:05:57 – 2:06:07
Was machst du, wenn du nicht gerade für Elysia arbeitest oder dich in deinem Home-Studio mit Musik produzieren beschäftigst?
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2:06:07 – 2:06:10
Was machst du zur Entspannung?
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2:06:10 – 2:06:13
Also alles außer Musik.
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2:06:13 – 2:06:18
Sehr gut. Bier trinken, Fahrrad fahren, spazieren gehen.
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2:06:18 – 2:06:22
Also das ist eine Rückfrage. Es geht um alles, was nichts mit Musik zu tun hat, im weitesten Sinne.
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2:06:22 – 2:06:26
Ja, was machst du, um die Fahrer auszuspannen?
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2:06:26 – 2:06:33
Ja, also ich sag mal Musik ist meine sicherlich größte und erste Passion, die ich im Leben so hab.
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2:06:33 – 2:06:37
Und die zweite und auch nur unwesentlich kleinere sind wahrscheinlich Videospiele.
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2:06:37 – 2:06:39
Oh, geil, cool.
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2:06:39 – 2:06:42
Das würde ich ganz klar so sagen.
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2:06:42 – 2:06:43
Vielleicht ist es schon nicht mal kleiner.
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2:06:43 – 2:06:46
Von Switch 2, Xbox und Playstation?
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2:06:46 – 2:06:48
Ah, das ist jetzt ein leidiges Thema.
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2:06:48 – 2:06:56
Ich habe gerade letzte Woche eine PS5 Pro gekauft, weil ich gesagt habe, hey, warten hat echt keinen Sinn mehr.
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2:06:56 – 2:06:57
Sehr gut.
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2:06:57 – 2:06:59
Mit oder ohne Laufwerk?
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2:06:59 – 2:07:01
Nee, ohne. Gab's die überhaupt mit?
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2:07:01 – 2:07:07
Die gab's mit und ich kenn auch Leute, die haben sie sich noch mitgekauft, weil sie gedacht haben,
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2:07:07 – 2:07:12
so reicht mir jetzt mit den ganzen Angeboten, die einfach plötzlich verschwinden.
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2:07:12 – 2:07:17
Du musst die Non-Gamer auch aufklären, was der Hintergrund deiner Frage ist.
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2:07:17 – 2:07:25
Weil Sony hat nämlich angekündigt, ab 2028, wollen sie keine Spielepackungen mit Pisten mehr anbieten.
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2:07:25 – 2:07:28
Nee, vorher haben sie 500 Filme aus dem Angebot genommen,
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2:07:28 – 2:07:30
selbst für die Leute, die sie gekauft haben.
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2:07:30 – 2:07:31
- Richtig? - Krass.
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2:07:31 – 2:07:33
Das war das Prelude.
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2:07:33 – 2:07:35
Danach die Ankündigung.
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2:07:35 – 2:07:37
Dazwischen haben sich ganz viele Leute gedacht,
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2:07:37 – 2:07:40
geil, ich geh jetzt wieder auf physische Medien.
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2:07:40 – 2:07:41
Gibt's ja jetzt mit Laufwerk.
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2:07:41 – 2:07:44
Okay, hol ich mir halt noch eine PS5 Pro mit Laufwerk.
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2:07:44 – 2:07:45
Ja, okay.
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2:07:45 – 2:07:48
Und es gab das Nachrüstlaufwerk für 79 Euro, glaub ich,
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2:07:48 – 2:07:50
und das war dann auch schnell ausverkauft, ne?
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2:07:50 – 2:07:52
Ich mein, ja.
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2:07:52 – 2:07:55
Ich bin da zu wenig drin, also meine Nintendo Switch, die…
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2:07:55 – 2:07:58
Ich hab sie jetzt rausgeholt um zwei Jahre,
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2:07:58 – 2:08:00
also nach zwei Jahren nach Erscheinen und Kauf,
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2:08:00 – 2:08:03
das Paper Mario Remake aus der Folie zu stellen,
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2:08:03 – 2:08:05
weil ich mir die Schulter gebrochen hab.
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2:08:05 – 2:08:07
Oh, okay.
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2:08:07 – 2:08:10
Naja, bei mir war das…
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2:08:10 – 2:08:12
Mittlerweile hat's nachgelassen,
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2:08:12 – 2:08:14
aber bei mir war das tatsächlich…
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2:08:14 – 2:08:16
Ich war da knalledick drin.
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2:08:16 – 2:08:19
Das hat bei mir recht früh angefangen,
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2:08:19 – 2:08:27
Das muss irgendwann Anfang der 80er Jahre gewesen sein. Das war ja auch wieder so ein Zufall,
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2:08:27 – 2:08:32
den man im Leben halt hat. Vielleicht war es die Trennung meiner Eltern, wo ich dann mit meinem
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2:08:32 – 2:08:40
Vater damals, der einfach, obwohl er mit seinem siebenjährigen Kind alleine unterwegs war,
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2:08:40 – 2:08:45
nicht auf seinen sonntäglichen Frühschop verzichten wollte. Jetzt lässt man das Kind
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2:08:45 – 2:08:50
ich zu Hause, nimmt man den mit. Was macht dann der 7-Jährige in der Kneipe? Der guckt,
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2:08:50 – 2:08:54
was da hinter der Tür ist und was fand er? Er fand einen Bildertisch, eine Musicbox und einen
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2:08:54 – 2:09:01
Donkey Kong Automaten. Und ab dann war es eigentlich einigermaßen vorgezeichnet, dass es bei mir um
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2:09:01 – 2:09:06
Musik und Videospiele gehen wird im Leben. Ich habe so ziemlich alle Heimcomputer,
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2:09:06 – 2:09:14
außerhalb von dem C64, den hatten ja alle Freunde, brauchte ich keinen, mitgemacht. Ich habe nicht
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2:09:14 – 2:09:24
alle Videospielkonsolen, aber viele mitgemacht. Ich habe jetzt, wie gesagt, lange gewartet mit
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2:09:24 – 2:09:33
der neuen Generation. Wir haben noch eine Switch hier, wir haben noch eine PS4 Pro hier, Xbox habe
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2:09:33 – 2:09:36
ich mit der 360 aufgehört, ehrlich gestanden.
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2:09:36 – 2:09:39
Und jetzt wollte ich halt, ey, 'tschuldigung,
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2:09:39 – 2:09:43
aber knapp nach meinem Geburtstag kommt GTA 6
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2:09:43 – 2:09:45
und ich kann's nicht spielen.
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2:09:45 – 2:09:49
Ich wollte gerade sagen, du hast dir die bestimmt geholt,
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2:09:49 – 2:09:50
um GTA 6 zu spielen.
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2:09:50 – 2:09:56
Wobei da sich die Gaming-Community ja auch in zwei Lager wieder spaltet,
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2:09:56 – 2:09:59
wie eigentlich so ziemlich alles in unseren Lebensbereichen,
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2:09:59 – 2:10:01
sich irgendwie alles in zwei Lager spaltet.
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2:10:01 – 2:10:05
Man weiß nicht, ob es doch nicht gut wird.
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2:10:05 – 2:10:07
Ach, die hatten jetzt so lange!
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2:10:07 – 2:10:13
Ob es die Milliarde Investitionen, die Rockstar da getätigt hat,
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2:10:13 – 2:10:15
ob es nicht doch was wird.
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2:10:15 – 2:10:17
Ich glaube, dass es gut wird.
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2:10:17 – 2:10:20
Ich muss nur andererseits sagen, wenn es gut wird,
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2:10:20 – 2:10:22
habe ich ein Problem, weil ehrlicherweise
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2:10:22 – 2:10:26
GTA 4 habe ich auf verschiedenen Konsolen mehrfach durchgespielt,
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2:10:26 – 2:10:28
GTA 5 genauso.
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2:10:28 – 2:10:36
jetzt bin ich 51, hab ein Haus und zwei Kinder. Ich glaube, ich habe gar keine Zeit dafür. Ich
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2:10:36 – 2:10:40
werde mich da nicht so reinhängen können. Ich glaube, die Erwartung wird dieses Spiel
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2:10:40 – 2:10:43
beerdigen, egal wie gut es ist. Das glaube ich auch. Weiß ich nicht.
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2:10:43 – 2:10:54
Ja, also ich habe so zwei potenzielle Szenarien im Kopf. Das eine ist, die Leute haben mal was
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2:10:54 – 2:11:00
gut ist und kratzen sich einfach ein bisschen ab von der Welt. Und die andere Erwartung ist,
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2:11:00 – 2:11:03
dass es möglicherweise halt doch nicht reicht und dann die Leute wieder merken,
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2:11:03 – 2:11:10
dass es nicht 2013 ist. Und was dann passiert, was die Leute dann aus dieser Erkenntnis machen,
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2:11:10 – 2:11:17
naja, weißt du, es sind schon Leute an weniger Nostalgie gestorben.
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2:11:17 – 2:11:20
Aber die warten doch jetzt schon so lange auf den sechsten Teil. Mein Gott.
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2:11:20 – 2:11:21
Ja, deswegen.
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2:11:21 – 2:11:26
Ich glaube ganz ehrlich, das ist nicht unbedingt gut für die Angestellten, aber ich glaube
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2:11:26 – 2:11:33
Rockstar Games hat alle Möglichkeiten der Welt, hat nicht zu wenig Geld, hat alle Zeit
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2:11:33 – 2:11:39
der Welt gehabt, da jetzt was zu machen und auf Tod und Gedeih was Gutes draus werden zu
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2:11:39 – 2:11:40
lassen.
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2:11:40 – 2:11:44
Selbst wenn es nicht ganz so gut wird, wie die Leute denken, kann es mich ja immer noch
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2:11:44 – 2:11:49
begeistern, ich glaube, dass da was ordentliches daraus kommen wird.
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2:11:49 – 2:11:52
Was uns jetzt so lange gedauert hat, hat mit Sicherheit auch wirtschaftliche Gründe.
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2:11:52 – 2:12:00
Wir wissen ja seit dem Leak, wie viele Millionen sie monatlich mit GTA Online machen.
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2:12:00 – 2:12:02
Die hatten es nicht eilig mit GTA 6.
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2:12:02 – 2:12:03
Die haben auch so Geld verdient.
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2:12:03 – 2:12:07
Aber da wird garantiert ein gutes Produkt bei rauskommen.
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2:12:07 – 2:12:13
Kürzlich, als die Preise veröffentlicht wurden, wurden ja leider kein neuer Trailer,
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2:12:13 – 2:12:17
aber ein paar Stills, so Mootshots nur, rausgehauen.
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2:12:17 – 2:12:21
Ich war schon wieder so gehypt. Es ist schon wieder so eine geile Atmosphäre.
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2:12:21 – 2:12:27
Was ich so krass finde, ist diesen wirtschaftlichen Impact,
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2:12:27 – 2:12:33
in dem dieses eine einzige Spiel auf die gesamte Multimilliardenbranche hat,
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2:12:33 – 2:12:37
dass sämtliche Publisher immer geguckt haben,
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2:12:37 – 2:12:40
okay, wann kommt GTA 6 raus, wann kommt GTA 6 raus?
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2:12:40 – 2:12:46
Und dann entweder die Produktion ihrer Spiele nach vorne verlegt haben,
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2:12:46 – 2:12:51
so dass die Entwickler gezwungen haben, wirklich lange Zeit in Crunch-Time zu gehen
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2:12:51 – 2:12:54
oder nach hinten verlegt haben.
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2:12:54 – 2:13:00
Und dann alle quasi einmal sich ein bisschen veräppelt fühlten,
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2:13:00 – 2:13:01
als dann Rockstar gesagt hatte,
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2:13:01 – 2:13:04
"Joa, er zibert, wir brauchen noch ein halbes Jahr länger."
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2:13:04 – 2:13:06
Ja, völlig überrascht.
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2:13:06 – 2:13:08
Das war wie ein Orkan, wie ein Tornado,
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2:13:08 – 2:13:11
der da durch die Gaming-Branche einmal gefräst ist.
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2:13:11 – 2:13:12
Unglaublich.
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2:13:12 – 2:13:18
Und was hätten uns diese Aktion viele schöne Memes nicht beschert?
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2:13:18 – 2:13:23
Es ist schon irre, was da für Mechanismen funktionieren.
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2:13:23 – 2:13:25
Ich fand auch, ich weiß jetzt die Zahlen nicht mehr,
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2:13:25 – 2:13:29
aber es gab doch diesen Leak von der Hacker-Truppe,
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2:13:29 – 2:13:31
die Sony gehackt hat und die gesagt hat,
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2:13:31 – 2:13:33
oder nee, Rockstar, Rockstar gehackt hat und gesagt hat,
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2:13:33 – 2:13:36
hey, wenn ihr uns nicht x Millionen Dollar zahlt,
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2:13:36 – 2:13:39
dann veröffentlicht ihr eure Umsätze.
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2:13:39 – 2:13:40
Und dann haben das gemacht.
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2:13:40 – 2:13:42
Roxa hat gesagt, ja, ja, mach doch.
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2:13:42 – 2:13:44
Und die haben die Umsätze veröffentlicht
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2:13:44 – 2:13:46
und die Leute, die Börse hat gesehen,
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2:13:46 – 2:13:48
so, was? Die machen 50 Millionen
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2:13:48 – 2:13:50
jeden Monat mit GTA Online?
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2:13:50 – 2:13:52
Die Aktie viel zu billig.
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2:13:52 – 2:13:54
Und plötzlich stürzt der Kaffee kurz in die Höhe.
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2:13:54 – 2:13:56
Einmal shorten.
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2:13:56 – 2:14:02
Da werden sich die Hacker auch gedacht, scheiße,
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2:14:02 – 2:14:04
hätten wir Aktien gekauft.
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2:14:04 – 2:14:06
Ja, genau.
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2:14:06 – 2:14:08
Naja, aber das
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2:14:08 – 2:14:11
Das ist mein Hobby neben der Musik, das sind Videospiele.
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2:14:11 – 2:14:15
Ich finde tatsächlich, so sehr wie mich Musik emotional packt,
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2:14:15 – 2:14:21
ich finde, dass das Königsmedium sind Spiele.
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2:14:21 – 2:14:29
Nichts kann eine Story, eine Geschichte so emotional erlebbar erzählen wie ein Spiel
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2:14:29 – 2:14:31
oder eine sonstige interaktive Erfahrung.
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2:14:31 – 2:14:34
Ich war eine ganze Zeit lang ziemlich deprimiert,
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2:14:34 – 2:14:36
Ich hab gedacht, boah, Spiele sind scheiße,
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2:14:36 – 2:14:39
es ist alles nur noch "Drücke X, um zu gewinnen" oder so.
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2:14:39 – 2:14:41
Ist alles voll doof.
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2:14:41 – 2:14:44
Dann hab ich Journey gespielt und ich hab eine Stunde geflammt.
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2:14:44 – 2:14:47
Ich hab eine Stunde geflammt nach dieser emotionalen ...
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2:14:47 – 2:14:50
Journey war ja großartig, ja. - Ach, irre.
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2:14:50 – 2:14:52
Großartiges Spiel. - Ein Spiel, aber dann ...
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2:14:52 – 2:14:53
Da gibt's auch ...
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2:14:53 – 2:14:56
Grade im Indie-Sektor gibt's mittlerweile richtige,
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2:14:56 – 2:14:59
also wirklich viele Perlen, das muss ich schon sagen.
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2:14:59 – 2:15:01
Ich fühl mich noch im Indie-Sektor.
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2:15:01 – 2:15:06
Also sind die mittlerweile richtig, also Game Soundtracks sind richtig, richtig geworden.
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2:15:06 – 2:15:08
Irre, was war das im letzten November?
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2:15:08 – 2:15:09
Dispatch.
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2:15:09 – 2:15:10
Ich wusste nicht, was da kommt.
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2:15:10 – 2:15:15
Das war eigentlich, eigentlich war es eine interaktive Graphic Novel.
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2:15:15 – 2:15:19
Es war nicht, also manche Leute würden sowas nicht mal ein Spiel nennen, aber der Soundtrack,
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2:15:19 – 2:15:20
boah, irre.
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2:15:20 – 2:15:23
Was habe ich jetzt neulich gespielt mit meiner Tochter?
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2:15:23 – 2:15:27
Ich habe so ein Indie-Spiel gefunden, ich glaube Momentum.
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2:15:27 – 2:15:29
Ich weiß gar nicht, wie das Teil heißt.
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2:15:29 – 2:15:35
Da musst du nichts weitermachen, als Kisten, Umzugskisten auspacken.
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2:15:35 – 2:15:39
Und das machst du eigentlich die ganze Zeit über, das Spiel ist relativ kurz.
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2:15:39 – 2:15:46
Aber du packst da Kisten aus und fängst an, das ist dann so Zeug von so einem kleinen Kind,
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2:15:46 – 2:15:49
von einem Mädchen, da musst du das Kinderzimmer entsprechend ausrüsten.
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2:15:49 – 2:15:56
Und dann merkst du so, okay, jetzt der Inhalt der Kisten verändert sich, die Zimmer verändern sich,
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2:15:56 – 2:16:00
es werden mehr Räume, da kommt dann auch noch später Küche und so weiter hinzu.
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2:16:00 – 2:16:07
Und dann, oh, jetzt hat sie eine Beziehung, jetzt musst du da irgendwie Sachen im Schrank umräumen und auspacken.
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2:16:07 – 2:16:09
Und plötzlich, oh, es ist wieder nur eine Einzimmerwohnung.
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2:16:09 – 2:16:11
Oh fuck, was ist passiert?
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2:16:11 – 2:16:20
Und du wirst nur durch dieses simple Spielprinzip des Auspackens und Angucken von diesen Räumlichkeiten,
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2:16:20 – 2:16:24
wirst du trotzdem in diese Geschichte reingesogen.
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2:16:24 – 2:16:31
Und du erlebst das quasi mit und irgendwann kommt da noch ein Kind und so weiter und das ist fantastisch. Wahnsinn.
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2:16:31 – 2:16:39
Und der Soundtrack ist das so ein Amien-Soundtrack, der im Hintergrund läuft, der ist wirklich zum Niederknien.
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2:16:39 – 2:16:44
Klingt halt fast danach, als hätte da jemand ein Spiel um das Spiels Willen programmiert und nicht einfach eine Geldmaschine.
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2:16:44 – 2:16:45
Ja, absolut.
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2:16:45 – 2:16:51
Ja, das ist auch das. Es gab Zeiten in meinem Leben, wo ich gedacht habe, hey,
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2:16:51 – 2:16:56
Mist, hättest du doch mal dich in die Spieleentwicklung verschlagen sollen beruflich.
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2:16:56 – 2:17:02
Mittlerweile würde ich das nicht mehr denken, weil Videospieleentwicklung, eigentlich geht das gar nicht.
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2:17:02 – 2:17:09
Du musst ja schon einen irren finanziellen Aufwand betreiben, wenn du oben mitspielen willst, AAA-Sektor.
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2:17:09 – 2:17:13
Du musst vier Jahre, fünf Jahre, 20 Leute bezahlen,
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2:17:13 – 2:17:16
hast keine Einnahmen, weil du ja kein Produkt hast,
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2:17:16 – 2:17:17
du bist ja in Entwicklung.
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2:17:17 – 2:17:19
Eigentlich geht das gar nicht.
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2:17:19 – 2:17:23
Wahrscheinlich gibt es irgendwann nur noch Indie-Produktionen,
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2:17:23 – 2:17:26
weil alles andere finanziell überhaupt nicht mehr stemmen bleibt.
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2:17:26 – 2:17:27
Alles andere wird gefeuert.
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2:17:27 – 2:17:34
Also da gibt es auch, ich pack das sonst mal kurz noch hier in den Slack,
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2:17:34 – 2:17:37
da gab es auch neulich ein schönes Video von Alte4Games.
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2:17:37 – 2:17:42
Es ist ja ohnehin schon über jeden Zweifel ein Haben,
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2:17:42 – 2:17:48
aber das Ding hier, der katastrophale Zustand von Service Games,
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2:17:48 – 2:17:50
bringt das ganze Thema recht gut auf den Punkt.
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2:17:50 – 2:17:53
Also es geht ja nicht nur um Service Games,
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2:17:53 – 2:17:56
sondern es geht so um die Mechanismen dahinter.
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2:17:56 – 2:18:00
Thomas, kannst du dir da mit der Aufnahme auch noch schicken.
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2:18:00 – 2:18:02
Ich packe es einfach mal in den Interner.
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2:18:02 – 2:18:06
Da fallen, wie ich finde, ganz gute Punkte.
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2:18:06 – 2:18:08
Unter anderem dieser schöne Satz,
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2:18:08 – 2:18:12
wenn jedes Spiel entweder erfolgreichstes Spiel der Welt sein muss
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2:18:12 – 2:18:13
oder alles feuern,
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2:18:13 – 2:18:18
dann hast du kein Entwicklerstudio, sondern eine Spielsucht.
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2:18:18 – 2:18:20
Also eine Gambling Addiction, sagt er da.
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2:18:20 – 2:18:21
Ja.
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2:18:21 – 2:18:25
Ja, aber schön.
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2:18:25 – 2:18:28
Ich bin auch immer wieder froh, ich guck mir Indie-Titel an
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2:18:28 – 2:18:30
oder nur schon dieses Nintendo-Remake
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2:18:30 – 2:18:34
und denk mir einfach so, ja, gut, es ist noch nicht tot.
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2:18:34 – 2:18:35
Und manchmal freut mich das.
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2:18:35 – 2:18:38
Und dann spiel ich zum 10. Mal Mario Galaxy.
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2:18:38 – 2:18:39
Achso.
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2:18:39 – 2:18:40
Ich hab zwei.
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2:18:40 – 2:18:42
Zwei. Zwei. Zwei sind viel.
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2:18:42 – 2:18:43
Eins. Eins.
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2:18:43 – 2:18:44
Ah!
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2:18:44 – 2:18:45
Nein!
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2:18:45 – 2:18:47
Mario Galaxy Eins.
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2:18:47 – 2:18:48
Nein!
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2:18:48 – 2:18:51
Ich finde, das ist ein schönes Schlusswort.
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2:18:51 – 2:18:54
Auch in der Gaming-Community gibt es eine Spaltung,
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2:18:54 – 2:18:58
ob Super Mario Galaxy Eins oder Zwei gut sein soll.
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2:18:58 – 2:19:02
Stefan, vielen, vielen, vielen Dank,
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2:19:02 – 2:19:04
dass es noch geklappt hat.
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2:19:04 – 2:19:07
Es war sehr angenehm, mit dir zu quatschen.
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2:19:07 – 2:19:11
Wir haben jetzt tatsächlich über zwei Stunden.
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2:19:11 – 2:19:14
Es war sehr interessant.
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2:19:14 – 2:19:19
Und ich glaube, es ist gut, dass du kein Game Designer geworden bist,
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2:19:19 – 2:19:24
sondern uns hier als Pro-Audio-Spezialist jetzt bei Elysia
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2:19:24 – 2:19:28
mit neuen Produkten beglückst.
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2:19:28 – 2:19:30
Ich glaube, da bist du genau richtig.
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2:19:30 – 2:19:33
Ich fühle mich da im Moment auch genau richtig.
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2:19:33 – 2:19:35
Ganz ehrlich, da habe ich keinen Zweifel.
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2:19:35 – 2:19:38
Ich danke vielmals für die Einladung.
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2:19:38 – 2:19:40
Es hat mir großen Spaß gemacht.
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2:19:40 – 2:19:42
Ich hoffe, wir haben viel geredet.
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2:19:42 – 2:19:45
Ich hoffe, da ist ein Kondensat drin enthalten,
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was die Leute interessiert.
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2:19:47 – 2:19:51
Und vielleicht haben wir ja,
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2:19:51 – 2:19:53
habe ich ja, den ein oder anderen dazu animiert,
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2:19:53 – 2:19:56
doch mal zu gucken, ob der eigene Workflow
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2:19:56 – 2:19:59
auf die eine oder andere Art ein Upgrade vertragen könnte.
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2:19:59 – 2:20:09
könnte. Es tut nicht weh. Analogtechnik tut nicht weh. Macht Gutes vielleicht. Ja, trotzdem.
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2:20:09 – 2:20:12
Vielen Dank für die Einladung. Es hat mir wirklich großen Spaß gemacht.
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2:20:12 – 2:20:19
Vielen Dank. Uns auch. Ja, war super. In diesem Sinne schaltet euch das nächste Mal wieder ein.
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2:20:19 – 2:20:27
Machen wir das noch oder haben wir das abgeschafft? Ich weiß auch nicht mehr. Wenn ihr irgendjemanden
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2:20:27 – 2:20:34
von uns sagen hören wollt, der Probe-Podcast beim gemütlichen Talk im Proberaum.
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2:20:34 – 2:20:35
Tschüss!
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2:20:35 – 2:20:36
Tschüss!
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2:20:36 – 2:20:37
Tschüss und bis bald!
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2:20:37 – 2:20:40
[Musik]
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2:20:40 – 2:20:43
[Musik]
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2:20:43 – 2:20:49
[Musik]
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2:20:49 – 2:20:55
[Musik]
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2:20:55 – 2:21:01
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2:21:01 – 2:21:07
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2:21:07 – 2:21:14
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2:21:14 – 2:21:19
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2:21:19 – 2:21:22
[Musik]
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Nein, das Lektorat hat nicht geschlafen, die Bude schreibt sich in lowercase, also machen wir das hier auch. Übrigens eine Sache, die uns Stefan Colsmann, Produktspezialist bei der Nettetaler Studio-Gear-Manufaktur, im Interview selbst gar nicht erzählt hat (der Hinweis kam erst danach per Mail. Guter Marketingmann!). Dafür reden wir knapp 140 Minuten über andere Dinge; wofür der Mastering-Mensch eigentlich zuständig ist, warum man (dafür?) einen 11’000-€-Kompressor braucht, was es bedeutet, vom Konzept bis zum Knopf alles in-house anzufertigen und was an marktwirtschaftlicher Bedeutung man als kleiner Betrieb in einer unscheinbaren Ecke NRWs eigentlich anstrebt. Ausserdem: Frontplatten, Plugins, Lötstrassen und Videospiele. Viel Spass damit.

🎧 Themen-Gliederung: Der Probe-Podcast – Zu Gast bei Elysia
- Intro & Begrüßung
- Gemütlicher Talk im Proberaum & Einlaufen
- Herzlich willkommen: Stefan Nettewald aus Nettetal
- Mastering – Erklärt wie für einen 5-Jährigen
- Definition: Der letzte Schritt vor der Vervielfältigung
- Die Metapher: Der Autobau vs. die perfekte Politur
- Warum für verschiedene Medien (Vinyl, CD, Streaming) unterschiedlich gemastert wird
- Der Kompromiss: „Mastering for the weakest link“
- Zu Besuch bei Elysia
- Wer und was steckt hinter der High-End-Audio-Schmiede?
- Die Geschichte seit 2006 & der легенdäre Alpha Compressor
- Die Philosophie: Werkzeuge, die aus echten Problemen im Studio entstehen
- Digital vs. Analog & Die Magie der Haptik
- Warum Schaltungen keine Bits & Bytes sind
- Haptisches Feedback: Hören und Fühlen statt Werte ablesen
- Die Entstehung der Transientenbearbeitung & der Transient Designer
- Signalbearbeitung bereits bei der Aufnahme (z. B. Human Beatpack)
- Design, Fertigung & Innovation
- Durchdachtes UI & Fertigung mit Toleranzen aus der Uhrenindustrie
- Channel X Studio: Der Brückenschlag zwischen analoger Haptik und digitaler DAW-Steuerung (Total Recall)
- Warum Elysia 99,8 % in-house fertigt und auf Fertigung im Ausland verzichtet
- Markt, Zielgruppen & Plugins
- Für wen lohnt sich Hardware für 7.500 € bis 11.000 €? (Synchron- & Hörbuchstudios)
- Warum VST-Plugins für Elysia kein Ersatz, sondern ein wichtiger Türöffner sind
- Das Paradoxon der unendlichen Möglichkeiten: „Choice Paralysis“ durch Plugin-Overload
- Warum sich Produktpflege, Nachsorge & Ersatzteile lohnen
- Home-Recording, Streamer & Die Zukunft der Audio-Branche
- Weshalb In-House-Qualität eine Grenze nach unten im Preis hat
- Der Wandel im Influencer-Marketing und Content-Creation
- Die Abschlussfrage: Gamer durch und durch
- Vom Donkey-Kong-Automaten in der Kneipe zur PS5 Pro
- Die Faszination GTA 6, Indie-Perlen & Videospiel-Soundtracks
- Verabschiedung & Outro
Links zur Ausgabe:
-
elysia - We care about YOUR music!
-
Studio Sessions at elysia - Sound&Recording-Magazin
-
Willkommen auf colze.de
-
Insert Coins e.V. – Gaming. Comunity. Events.
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Mitwirkende dieser Episode
Spieldauer: 2:21:22
Tag der Aufnahme: 15.07.26
Diese Folge stammt aus der Staffel 4, es gibt insgesamt 4 Staffeln.
Eine LautFunk Publikationskartell Produktion - Wo Geschichten unüberhörbar übermittelt werden.
Vorschau auf eine kommende Veröffentlichung im Probe Podcast Podcast:
Die nächste Episode "Probe Podcast BONUS: 033 Eight-Oh-Eight" erscheint am 8. August 2026 um 10:08 Uhr und hat 3 Kapitelmarken, unter anderem: "Intro" . Du kannst dich auf 0:44:12 feinste Unterhaltung freuen.
Podcast Lizenz:
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Autor: Sascha Markmann
Sascha Markmann ist ein kreativer Kopf mit bewegter Biografie: Informatiker, studierter Philosoph, Religionswissenschaftler und Psychologe – und gleichzeitig ein Mensch, der das Leben nach einem Schlaganfall ganz neu entdeckt hat. Nach Stationen als Rettungssanitäter und Altenpfleger fand Sascha seinen Weg in die Welt des kreativen Ausdrucks: Als Blogger, Musiker, Podcaster, Philosoph und visueller Geschichtenerzähler kombiniert er technisches Know-how mit emotionaler Tiefe und einem schrägen Sinn für Humor. Seine Beiträge entstehen irgendwo zwischen Borderline, Acid Bassline und Beistand – ehrlich, direkt und gerne auch mal mit einem Augenzwinkern. Leitmotiv: „Audiovisueller Stumpfsinn mit keinem Nutzwert – aber vielleicht genau deshalb so wertvoll.“ Alle Beiträge von Sascha Markmann anzeigen