Probe Podcast 74 Kunst und Depression

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Beschreibung:

Der zweite und EIGENTLICH geplante Teil von “Schweden-Leak im Konsumentenland”, bevor uns der – während dieses Gesprächs live passierende – Digitakt-Leak ausm Konzept geschossen hat. Deshalb hier im Nachhinein; geballt, aber sonst relativ ungeschnitten; eine zuweilen ins philosophische kippende Unterhaltung; über die Zusammenhänge von Kunst und geistiger Gesundheit, über noch viel grössere Zusammenhänge von Musik und Universum (we agree to disagree) und irgendwann auch noch über Techno in der Werbung, Klicks als Leistungstrieb und Boobs auf Twitch. Gespräch im Proberaum und so.

Themen-Gliederung:

  • Einleitung
  • Begrüßung und Vorstellung der Moderatoren
  • Rückblick auf den Digitakt-Leak
  • Kunst und geistige Gesundheit
  • Diskussion über berühmte Künstler und ihre Kämpfe mit Depressionen
  • Persönliche Erfahrungen und Beobachtungen
  • Musik und das Universum
  • Philosophische Betrachtungen über die Verbindung von Musik und Kosmos
  • Diskussion über spirituelle und metaphysische Aspekte von Musik
  • Techno in der Werbung
  • Analyse der Verwendung von Techno in Werbespots
  • Zielgruppen und Marketingstrategien
  • Klicks als Leistungsantrieb
  • Die Rolle von Social Media und Streaming-Plattformen
  • Auswirkungen auf Kreativität und Produktivität
  • Boobs auf Twitch
  • Diskussion über die Präsenz und Auswirkungen von sexualisiertem Content auf Streaming-Plattformen
  • Gespräch im Proberaum
  • Persönliche Einblicke und Erfahrungen der Moderatoren
  • Spontane Themen und Diskussionen
  • Abschluss
  • Zusammenfassung der Hauptpunkte
  • Ausblick auf die nächste Folge
  • Danksagung
  • Dank an die Unterstützer und Hörer
  • Hinweise zu exklusiven Inhalten und Unterstützungsmöglichkeiten
▶ Hier Klicken für das Tanscript:
Transcript:

Liebe Zuhörer, hier ist der zweite und eigentlich geplante erste Teil vom Schweden-League im
Konsumentenland, bevor uns der während dieses Gesprächs live passierende DigiTakt-League
aus dem Konzept geschossen haben.
Deshalb hier im Nachhinein bald, aber sonst relativ ungeschnitten eine zuweil denn ins
philosophische kippende Unterhaltung oder könnte auch sagen Diskurs über die Zusammenhänge
von Kunst und geistiger Gesundheit, über noch viel größere Zusammenhänge von Musik und
Universum, we agree to disagree und irgendwann auch noch über Techno in der Werbung.
Klicks als Leistungsbetrieb und Boops auf Twitch.
Gespräch im Proberaum.
Viel Spaß.
Der Probe-Podcast.
Beim gemütlichen Talk im Proberaum.
Mit unseren Moderatoren Herr Raumwelle, Tobi und Herrn Notstrom.
Viel Spaß.
Und schwere Depression.
Und hat schwere Depression, genau.
Aber meinst du, dass er künstlerisch tätig ist wegen seiner schweren Depression oder
ist er aufgrund seiner künstlerischen Tätigkeit in Depressionen verfallen?
Das weiß man immer nicht so genau, oder?
Ne und jetzt willkommen im zweiten Abschnitt der Sendung.
Das springt doch hin und her heute.
Ich weiß nicht, wenn du dir mal anschaust, ist Berühmtheiten der Schauspieler Robbie
Williams.
Auch depressiv.
Genau, so depressiv.
Hat sich umgebracht.
Genau, deswegen bis zum Suizid.
Der war auf der Bühne immer der lustige Clown.
Ich kann mich noch an verschiedene Serien richtig mit ihnen erinnern.
Da wo er der Außerirdische war, Morg von Org.
Das war einfach nur Klamauk.
Ja und schwer depressiv der Mann.
Ich meine, fantastischer Schauspieler.
Dann Jim Carrey ja auch, hab ich ja gerade gesagt.
Kann ich ein Gegenbeispiel bringen?
Ich hab's heute irgendwie mit Namen.
Mir fallen sie nicht ein.
Kennt ihr "Zurück in die Zukunft"?
Ja, du meinst hier den jungen Michael J. Fox?
Der ist nicht mehr jung, der ist ungefähr so alt wie wir.
Michael J. Fox hat in relativ jungen Jahren halt die Nachricht bekommen, dass er Parkinson
hat.
Ja, mit 29.
Mit 29.
Und das hat ihn aber nicht davon abgehalten, weiterhin einfach Schauspieler zu sein.
Und er hat jetzt zum Beispiel über seine Parkinson-Krankheit, lief auf Apple TV, lief
halt ein Dokumentarfilm über genau seine Krankheit, den er dann halt gedreht hat.
Und er ist auch als Regisseur aktiv.
Er musste aber als Schauspieler aufhören.
Als Schauspieler musste er aufhören, ja.
Der hatte ja zum Schluss gehabt, diese Serie, wo er doch der Berater war von so einem Bürgermeister,
so einer Comedy-Ding.
Und die haben es zwar hingekriegt gehabt, lange Zeit lang, dass man das nicht so mitbekommt,
dass man es nicht sieht.
Aber irgendwann mal wurden die Ausfälle, die er dann hatte, halt immer größer.
Und man konnte es einfach nicht mehr verstecken.
Und dann haben sie quasi ihn in dieser Serie beendet.
So, und in diesem Dokumentarfilm, da spielt er sich halt selber.
Und er spielt quasi vor, das haben sie sehr gut gemacht, wie er halt, ja, erkrankt.
Und er spielt sich dann auch selber mit Erkrankung und so weiter.
Und er macht das auf eine sehr charmante Art und Weise, wo man denkt so,
okay, er kann sich nicht mehr so richtig bewegen und so, und er braucht Hilfe bei einigen Sachen und so.
Aber eigentlich ist er doch ein total cooler Dude.
Und irgendwie mit sich im Reinen.
Macht auch keinen schwerst depressiven Eindruck.
Ist aber super kreativ.
Ja, Menschen sind unterschiedlich.
Ich weiß nicht, ob du das schon wusstest, aber Menschen sind alle unterschiedlich.
Nein, wie kommst du denn?
Ich hab immer gedacht, dass alle gleich sind.
Nein, das ist klar. Natürlich sind alle unterschiedlich.
Ich find's nur so faszinierend, weil du hast so ein wirklich,
so ein, das sind ja mehr Extrembeispiele, über die wir hier reden.
Wenn wir hier zum Beispiel über, wie heißt die Sängerin, die sich totgesoffen hat?
Nicht Taylor Swift, die andere?
Die mit den schwarzen Haaren.
So stark geschminkt war immer. Wie hieß die denn noch?
Ja, ich hörte gerade das Lied, das letzte, was er da gesungen hat.
Ach Gott, wie hieß die gute Dame?
Also es sind ja immer so Extrembeispiele.
Michael Jackson zum Beispiel war ja auch so ein Extrembeispiel.
Aber es gibt auch Künstler, bei denen das halt nicht so ist.
Siehe Michael J. Fox, der zwar ein sehr schlimmes Schicksal leidet,
aber es trotzdem schafft, irgendwie damit umzugehen.
Was will ich damit sagen?
Dass es einfach interessant ist, zu beobachten, wie unterschiedlich das abläuft.
Viele Musiker, bleiben wir mal bei den Musikern, scheinen an ihren Depressionen zu zerbrechen,
obwohl sie erfolgreich sind.
Das bedeutet, dass sie sich halt nur ausdrücken,
dass dabei vielleicht auch großartige Kunstwerke zustande kommen.
Es gibt sicherlich aber auch ebenso viele unbekannte Künstler,
die Depressionen haben und großartige Musik machen.
Und auch an Alkoholismus sterben.
Wir hatten im Forum, glaube ich, vor zwei Jahren jemanden, der sich totgesoffen hat.
Und ja, der hat halt viel Drone-Musik gemacht.
Das hat er hauptsächlich am Computer gemacht.
Und dem war nachher auch nicht mehr zu helfen.
Er hat einfach aufgegeben.
Ja, irgendwann mal ist halt alles so kaputt, dann geht nichts mehr.
Vor allem bei Alkoholismus, ne?
Multiorganversagen und dann...
Ich kann ja nur aus meiner eigenen Perspektive und Erfahrung sagen,
ich hatte verschiedene Lebensphasen, die halt mal besser waren oder schwieriger waren.
Und ich war am kreativsten nach einer Trennung
oder während einer ordentlichen depressiven Phase,
die auch zum Klinikaufenthalt führte.
Aber ich war sowas von produktiv gewesen.
Und da gibt es auch sogar einen Fachausdruck für.
Hochfunktionale Depressivität.
Das heißt im Endeffekt, dass du nach außen hin relativ normal wirkst,
aber du selber halt am Leiden bist.
Und bei mir war es halt so gewesen, ich bin arbeiten gegangen,
ich bin zur Schule gegangen oder ich bin auch studieren gegangen.
Und zu Hause habe ich halt gelitten.
Und dann habe ich mich halt vor den Rechner gesetzt und habe Musik gemacht.
Und das war so krass gewesen, dass ich manchmal zwei komplette Lieder
in der Woche fertig gemacht habe.
Mhm.
Und das war ein Knaller.
Das ist damals...
Ja, einige Beispiele haben wir ja gehört vor einigen Folgen.
Da sind ja nur wenige Beispiele gewesen, aber da war ein richtiger Knaller gewesen.
Und das ist damals im Electronic Attack Forum also richtig durch die Decke gegangen.
Also die haben auch alle gemeint gehabt,
hättest du das mal etwas früher veröffentlicht,
dann hättest du richtig eine Karriere mit starten können.
Und das habe ich wirklich wochenweise rausgehauen.
Aber es war halt die Alternative zum vor den nächsten Bus laufen, oder?
Definitiv.
Ja, da sehe ich mich mit meiner produktiven Kunst auch.
Du machst entweder Kunst oder du machst was kaputt.
Vorzugsweise dich.
Richtig. Und das maximal.
Ja, also ich behaupte, Halb-Elen-Kunst gibt es auch,
aber die ist dann größtenteils eigentlich redundant.
Ich meine, das Beispiel Picasso zeigt ja, ne?
War das Picasso oder war? Wer hat sich das überhaupt geschnitten?
Das war Picasso.
Ja gut, da siehst du, da sieht es.
War Van Gogh.
Nee, Quatsch, das war ein Holländer, das war Van Gogh.
Entschuldigung, entschuldige lieber, Picasso.
Picasso war der gewesen mit der drei Strichen, mal ich ihn hier, ein Stier.
Was ich meinte, war gewesen, der Mann war zu seinen Lebzeiten ständig pleite
und ist den Wahnsinn verfallen, so weit, dass er sich selber ein Ohr abgeschnitten hat.
Und nach seinem Tod entdeckte die Welt auf einmal den Wert seiner Bilder.
Nee, die Welt kam und hat den Bildern diesen Wert gegeben.
Ja, aber von der künstlerischen Seite, nicht finanziell, nicht das monetäre.
Ich meine von der künstlerischen Seite entdeckte die Welt den Wert.
Mal eine ganz blöde Frage von der Seite.
Würde ein Van Gogh heutzutage auch so erfolgreich sein?
Gute Frage.
Oder würde er, würde er…
Da stellt sich ja auch die Frage, wie wird man dann heute erfolgreich?
Was sind die Parameter, wo man heute erfolgreich wird?
Einfach nur das Gleiche machen ist ja irgendwie nicht drin, oder?
Nee.
Ich war jetzt neulich in einer Ausstellung von, wie ist der Typ,
der überall Leuchtstoffröhren einfach aufgestellt hat.
Es waren nur Leuchtstoffröhren, aber er war halt in den 60ern damit einer der Ersten, oder?
Der halt unglaublich viele Leuchtstoffröhren aufgebaut hat.
Und der konnte damit eine Karriere machen, politischen Aktivismus und Sonderausstellungen.
Dann ist er halt irgendwann gestorben, aber wenn ich jetzt heute hinkomme und Leuchtstoffröhren aufstelle,
dann würden die Leute halt sagen, ja, das gibt's ja schon.
Oder du machst Kraftwerk, ne?
Neonlicht, wunderbares Neonlicht.
Aber das war ja auch 70er, oder?
Ich weiß es nicht.
Ich kann mir jetzt den Kindern heutzutage erklären, dass wenn sie die Neonröhre von der Decke boxen,
dass das gefährlich wird.
Ja, das kannst du denen auch physikalisch erklären, was da passiert, aber ein anderes Thema, ein anderes Format.
Physik für Zehnjährige, Junge.
Ich ersetze den Bums einfach mit LED in Zukunft.
Ist auch stromschwanger.
Ja, ich überlege immer noch, ob das eine das andere bedingt,
weil wir hatten jetzt zum Beispiel den Martin Stürzer im Interview, der ja sehr produktiv ist.
Der ist ja extrem produktiv.
Und wir reden ja auch mit unseren Gästen immer wieder über Kreativität.
Und Martin machte auf mich überhaupt keinen depressiven Eindruck, ganz im Gegenteil.
Das ist ein cooler Dude und der macht einfach.
Oder wenn ich mir so andere YouTuber anschaue, zum Beispiel den Allsides-Beliebten Andrew Huang,
der ist ja wahnsinnig kreativ.
Der sprudelt ja nur so vor Ideen und der macht auch ständig irgendwas.
Jetzt hat er, glaube ich, mit der Blue Man Group irgendwas zusammen gemacht, was ziemlich geil ist.
Der macht auch auf mich keinen depressiven Eindruck.
Also ich weiß nicht, ob das immer so sein muss.
Nein, das muss nicht sein.
Wenn man wirklich Kunstwerke schaffen möchte, dass man dann auch einen Leidensdruck haben muss.
Das ist vielleicht bei einigen Menschen so.
Und ja, man drückt sich dann aus.
Aber muss das wirklich so sein, um so kreativ zu sein?
Oder hat das eher was mit der Anbindung?
Ich sage dir jetzt mal spirituell, hat das eher was mit der Anbindung an das Universum zu tun?
Wenn du so willst, auch an den lieben Gott?
Nein.
Also es gibt Menschen, die geben sich ihrer Depressivität hin.
Ich zitiere jetzt mal eine Patientin, die ich mal kennengelernt habe.
"Ich schließe mich, halte meinen depressiven Turm ein und genieße das Leben."
Sie wollte das. Sie fand das für sich gut.
Andere gehen hin und haben den Drang, irgendwas zu schaffen.
Sie malen Bilder, die anderen schreiben Texte, machen Musik.
Irgendwas Kreatives zum Ausdrücken.
Werden Politiker.
Zum Beispiel.
"Die Welt hasst mich, also mache ich das, wie andere die Welt anfassen."
Andere gehen hin und sind so produktiv.
Andere, manisch-depressive Menschen, haben ein extremes Hoch, wo sie viel machen.
Nicht unbedingt was Künstlerisches schaffen, aber diesen Drang, was zu machen.
Und dann haben sie wieder Phasen, wo sie so was von niedergeschlagen sind,
dass es schon wirklich traurig ist, mit anzusehen.
Jeder Mensch geht damit anders um.
Manche sind hochproduktiv und kreativ, aber ich bin mir sicher,
dass so hell wie das Licht da brennt, diese Flamme ist,
dass es dann halt auf anderen Seiten auch irgendwo immer was gibt, wo es was kostet.
Du kannst ja nicht immer nur Energie reininvestieren und überall was rausziehen.
Das geht nicht. Irgendwo hast du immer einen Punkt, wo die Rechnung kommt.
Und ich denke mal, du siehst, was du auf YouTube, auf den Videos siehst,
ja immer nur einen kleinen Teil. Das ist ja das, was die Leute von einem zeigen.
Also der Andrew Huang geht da ja relativ offen mit um.
Am Anfang seiner Karriere hat er ja dann, glaube wöchentlich, die Videos rausgehauen.
Und irgendwann hat er gesagt, liebe Leute, ich kann nicht mehr.
Ich werde jetzt vielleicht alle zwei Wochen höchstens mal oder alle drei Wochen mal ein Video raushauen.
Hat dann einfach seine Taktzahl verändert.
Was aber irgendwie dazu geführt hat, dass er trotzdem immer mehr Abonnenten bekommen hat,
weil er gleichzeitig auch wirklich coole Sachen gemacht hat.
Also das ist kein Wunder. Also wenn du nur noch Content ausscheißt,
das Zeitalter von zwei Videos die Woche, die Krachtentheorien, die sind um.
Also es gibt so viel Content Creator.
Ich glaube, die Leute, die monatlich was raushauen und damit super laufen, das sind die Großen.
Da hast du auch Platz für ein paar von denen, die zu abonnieren und für das ist die Abo-Box ja auch da.
Als Bookmark für, wenn die Leute mal was Neues machen.
Und dann haben sie ja noch ihre Patreons, das kommt ja auch noch dazu.
So 1000 Patreons hat er, ich weiß nicht wie viele er hat, oder 10.000 oder so.
Da kannst du natürlich auch dich in Ruhe hinsetzen und kannst da ordentlichen Content produzieren einmal im Monat.
Ja und ich meine, du kannst auch ein bisschen auf Halde arbeiten, das machen wir ja hier gerade auch.
Wir nehmen drei Ausgaben auf im April und hauen die dann im Laufe des Mais raus.
Also die Superboof-Folge, die war live, keine Sorge.
April, macht was er will. Die Superboof, naja, schauen wir mal.
Vielleicht kommen ja auch gar keine Synthesizer, sondern nur Euro-Rec-Module.
Leute, ich muss da mal merken, so ein Rec-Modul ist immerhin ein Teil eines Synthesizers.
Also würdigt es.
Ja, ganz viele davon sind dann ein Synthesizer und das macht einstimmige Vorratsgeräusche.
Ich schweife schon wieder ab.
Ja, jetzt mal Sport beiseite, Leute. Zwei Sachen.
Erstens Produktivität, zweitens Gott, ich geh mal chronologisch durch.
Also ne, nicht chronologisch, aber ich trenne es mal auf.
Ich glaube Produktivität und Kunst würde ich trennen.
Weil noch in der Zeit, wo ich gearbeitet habe, im musikalischen Bereich ein Output haben musste,
da würde ich den A nicht als Kunst betiteln und B war der unabhängig von meinem Launen.
Also auch diese Jam-Sessions, die haue ich raus, wenn es mir super geht, die haue ich raus, wenn es mir scheiße geht,
die haue ich raus, wenn ich eine machen will, weißt du.
Also Dieter Bohlen, ich wollte dir gerade beipflichten, du hast recht, also Produktivität muss man von Kunst trennen.
Dieter Bohlen zum Beispiel hat dieses Pop-Prinzip verstanden und der scheißt dir einen Pop-Song innerhalb von weniger Zeit sehr effizient raus.
Richtig.
Weil er einfach die Formel dafür kennt im Kopf.
Ich denke, wir werden da alle mittelfristig von Chatterty beerbt oder Suna AI oder wie der Bums heißt.
Das ist das Ergebnis davon. Das ist sozusagen die Krönung von dem Ganzen.
Dass du eine Suna AI hast, die dir genau diese Tätigkeit dann sozusagen abnimmt.
Wobei ich da den Peter beipflichten möchte, der mir da geschrieben hatte, als ich mich mit ihm darüber ausgetauscht habe,
über das Thema, der dann meinte, irgendwie die Leute, diese Macher dieser KI haben irgendwas nicht verstanden,
weil das Ding soll mir doch das Machen der Steuererklärung abnehmen und mir nicht das Musikmachen abnehmen.
Das macht mir doch Spaß. Wie soll ich mich denn jetzt in meiner Freizeit vergnügen? Mit der Steuererklärung?
Richtig.
Da hat er total recht mit. Das ist wirklich so.
Aber das ist ein Nebenkriegsschauplatz. Da können wir gleich auch nochmal drüber reden.
Du wolltest auf einen Punkt hinaus.
Ja, genau. Einen YouTube-Kanal voll scheißen, das kann ich unabhängig meiner Laune.
Ich behaupte mal, einen Song zu schreiben, der wirklich thematisch tief geht und der auch ein bisschen mit mir selbst zu tun hat,
den schreibe ich dir nicht, je nachdem, in welcher Stimmung ich gerade bin.
Oder auch mal was, was... Es gibt so Jam-Sessions, die guckst du dir an und merkst,
da habe ich halt eine Session gemacht, weil ich eine Session machen wollte.
Und es gibt andere, die ich mir anschaue und mir denke, ach, die Idee, die ist einfach gut.
Du merkst dann halt so diesen Vibe. Und du hast ja vorher noch Gott erwähnt.
Ich kann ja nochmal so ein bisschen aus der evangelikalen Musikszene plaudern, weil ich die halt relativ gut kenne.
Einfach die Art und Weise, wie die mir halt die letzten Jahre so ein bisschen begegnet ist
und wie ich da auch so zwischendurch mal mit zu tun hatte.
Es gibt, ich sag mal, Institutionen. Das können große, ich sag mal, Kirchenprojekte sein, das können Bands sein.
Aber einfach, das ist so eine Industrie, die scheißt dich zu mit Musik als Gebrauchsgegenstand, weißt du?
Eine Kirche, deine Megakirche braucht neue Songs zum Singen und deine Kirchengänger haben Kinder,
die würden den bösen Heavy Metal hören. Deswegen musst du jetzt gut einen Heavy Metal machen, der keine bösen Wörter sagt.
Und Sascha, du wolltest noch irgendwas ergänzen, oder?
Ne, mir geht gerade nur halt diese eine South Park Folge durch den Kopf, wo sie halt eine Christenrockband gemacht haben,
total deep und so. Und im Endeffekt hat Cartman ja nur das Geld, den er in den Kopf hatte.
Ich habe eine Zeit lang mal in so einem kleinen Studio in Rechtenhausen gejobbt
und hab dann halt die ganzen Lokalmusiker, die sich für weiß was für Talente gehalten haben, aufgenommen.
Und dann musste ich auch manchmal noch einen Basslauf oder so programmieren und basteln für dafür.
Und was ich da musikalisch manchmal abgeliefert habe, das war Dreck.
Richtiger Dreck, weil das war lieblos, das war ein Job, das war bezahlt.
Wisst ihr, was ich meine?
Ja, total.
Ich hab einmal das Buch "Die Popformel" gelesen und dann wusste ich,
diese Akkordfolgen und so, das passt alles, das stimmt, das wird was.
Und wenn der Typ dann das Mikrofon gehaucht hat, halbwegs Talent hatte, dann konnte das auch was werden.
Aber das war seelenlos, da war nix mit Liebe dran.
Und wenn ich dann zu Hause gesessen habe und hab dann halt so einen progressiven Goa-Track gebastelt,
da war Herz drin, da war Liebe drin, da war Liebe zum Detail.
Selbst in meiner schlimmsten Phasen, wo ich hochsuizidal war, war da immer noch Liebe drin.
Weil obwohl es so viel Traurigkeit in mir war, war da aber auch etwas Liebe da.
Du kannst es nennen, wie du willst, aber es war etwas Positives da.
Also stimmt meine These.
Die große Kunst hat die Anbindung ans Universum.
Der Künstler ist nur ein Gefäß oder Durchlauferhitzer, um das Ganze in eine,
ich sag mal, diese göttliche Energie, diese Universumsenergie in eine physische Form zu bringen.
Im Fall von Musik, wir hatten ja auch schon mal drüber gesprochen,
Musik ist die einzige Kunstform, die nur im Augenblick existiert.
Existiert.
Ja.
Für den Hauch des Augenblicks, den du spüren kannst, ansonsten ist Musik weg.
Ich weiß nicht, ob man es jetzt so metaphysisch, universal, spirituell angehen sollte wie du,
aber was ich halt noch sagen wollte, gerade noch zur Frauenmusikszene.
Es gibt einen Musiker, Neil Morse, der war Sessionmusiker in L.A.,
der hat eine Progressive Rock Band gegründet, hat ein paar Alben gemacht
und der hat irgendwann zu Gott gefunden, wie man so schön sagt.
Dem hat dann Gott eines Tages, nach eigener Aussage beim Joggen gesagt,
hör auf, Neil, stopp mit der Band, Schluss, du musst jetzt was Eigenes machen.
Dann hat er geschrieben über seine Bekehrung, das kam auch erstaunlich gut an
und die Frauenmusikszene war wirklich aus dem Häuschen, so nach dem Motto,
ja, ja, ja, genau, super, den schicken wir jetzt durch die großen Kirchen,
den schicken wir jetzt über unsere Festivals, oder so,
gerade die christliche Musikszene hatte gerade so ihren Downer,
aber hier ist einer, der euphorisch von seiner eigenen Bekehrung
und von dem, was Gott in seinem Leben macht, erzählt.
Und Morse war halt so, nee, fickt euch, ich will kein Teil eurer Industrie sein,
ich habe hier Venues gebucht, noch für die alte Band in Europa,
ich gehe jetzt in die düstersten, verkommensten Metal-Schuppen
und predige den Leuten da die Balken von der Decke,
oder da ist er hingestanden, hat in seinem 3 Stunden progressiv-Rock-Konzert
noch eine halbstündige Predigt gehalten, oder?
Und die christliche Szene war sauer, weil sie wussten genau,
sie konnten ihn nicht einspannen, oder?
Und der Typ war on fire für das, was er geglaubt hat, bis heute.
Also die Konzerte sind ein bisschen weniger, ich war mal, glaube ich,
vor zwei Jahren mal da, auf der aktuellen Tour, die Musik ist immer noch fromm,
die Konzerte sind ein bisschen weniger akut wie damals,
und die ganze Industrie ist bis heute sauer auf den Typen,
weil der lässt sich nicht einspannen.
Und wenn man das ein bisschen in der Größenordnung versteht,
oder wie wichtig Bands sind, die quasi sich in dieses,
ich sag mal, in dieses theokratische, weil das wird es ja mittlerweile,
in dieses amerikanisch-theokratische Bild einfügen, oder,
dann ist der Typ ein Störfaktor.
Und ich glaube halt, dass genau das der Aspekt ist,
dass wenn du jemanden hast, oder wie Martin Luther mal so schön gesagt hat,
und da hat, glaube ich, auch nur irgendwie ein neues Testament zitiert,
"Wovon das Herz voll ist, geht der Mond über."
Also, wenn du einen Künstler hast, der wirklich auch künstlerisch das verkündet,
was er auch lebt, oder, dann hast du einen ganz anderen Vibe,
als wenn du in der Industrie hast, die nur Produkte ausscheißt.
Ich verstehe deinen Punkt, aber darum geht es mir nicht.
Es geht mir nicht darum, christliche Musik zu machen.
Das glaube ich auch nicht.
Nee, mir auch nicht.
Mir geht es darum, dass es halt für alles, glaube ich, einen Markt gibt,
und die Frage ist, ob man für diesen Markt produziert,
oder ob man für sich musiziert.
Ist das verständlicher?
Ich rede mal jetzt nur von mir.
Ich versuche keinen Markt oder sonst irgendwie was anzuzapfen,
sondern ich versuche die Musik zu machen, von der ich glaube,
dass sie mir selber gut gefällt.
Hm, okay.
Ja, man veröffentlicht ja keine Musik, wo man sagt, diese Scheiße.
Ich meine, wenn dann haben andere Leute die Musik, die ich verbrochen habe, veröffentlicht.
Nein, mir geht es darum, dass jeder Mensch versucht,
sich halt künstlerisch kreativ auszudrücken.
Wir einen mit Schreiben, anderen mit Malen,
wir anderen mit auf dem Kampf blasen oder mit unter der Badewanne singen.
Was ich versuche damit zu sagen ist, dass du, wenn du kreativ bist,
lass es mich anders formulieren, lass es mich als Frage formulieren,
wo kommt diese Kreativität her, wo kommt dieses Künstlerische her?
Weil ich habe ja die These aufgestellt, dass das halt durch die Anbindung des Künstlers ans Universum,
ans große Universum daherkommt und er nur das Werkzeug des Universums ist,
um die Musik halt für den Augenblick zu erschaffen.
Dass wir das mit modernen Technologien aufzeichnen können,
ist eine zivilisatorische Errungenschaft.
Ich weiß nicht, wie das vor 10.000 Jahren war.
Da hat man Farbe zerkaut und hat seine Hand an die Wand gesprüht.
Nach dem Motto, erst mal…
Ja, oder hat auch schon Musikinstrumente gehabt, aber die finden wir halt nicht,
weil die halt schon kaputt sind.
Da konnte es aber halt Musik nicht konservieren, so wie es heute können.
Weder als Schallplatte oder sonst was, das gab es einfach nicht.
Aber ich wollte sagen, sie haben halt Spuren hinterlassen und nach dem Motto so,
"Hallo, hier bin ich, hier war ich."
Und genauso wie es heute Graffiti gibt, Tom war hier,
haben die halt damals ihre Hand als wichtiges Zeichen an die Wand gesprüht,
Farbe zerkaut und dann draufgespuckt.
Wir müssen ja erst mal eins klären, Kreativität ist ja jetzt nicht nur künstlerisch.
Kreativität kann ja auch in verschiedensten Bereichen,
sonst hätten wir keine Wissenschaft.
Architektur, Literatur.
Genau, aber ohne Künstlerisches.
Sondern man hätte bestimmte Erfindungen und Techniken,
die man dann nicht erfunden hätte, wenn es keine Kreativität gäbe.
Da muss jemand eine Idee haben oder einen Lösungsansatz für ein Problem.
Warum suchen sich Affen, also Schipansen, bestimmte Stöckchen aus
und stochern damit in einen Thermitenbau?
Weil sie die Thermiten dran haben, die greifen den Stock an
und dann können sie die Thermiten schön gemütlich futtern.
Andere Vögel suchen sich auch einen Spitzenstock aus oder einen Stachel
und poolen damit eine Made aus dem Baumstamm.
Das sind alles kreative Lösungsansätze.
Da muss ja erst mal einer drauf kommen.
Und das ist jetzt das eine.
Das andere ist ja, ich mache etwas, was schön ist.
Wenn ich hingehe und töpfe eine Vase, dann kann ich die Vase ganz schlicht machen
oder ich gehe hin und mache sie geschwungen in der Form.
Sodass sie auch ein bisschen Augen schmeichelt.
Wenn ich dann herausgefunden habe, dass ich verschiedene Salze nehme,
die in einem Brennprozess am Außenanbringer verschiedene Farben ergeben,
dann kann ich sogar noch farblich gestalten und dann ist das was Schönes.
Warum ist denn unsere Welt so hässlich mittlerweile?
Haben wir die Schönheit vergessen? Haben wir sie verloren?
Das beste Beispiel sind doch hier 70er Jahre, moderne Bauten,
wie man sich das Leben in der Zukunft vorgestellt hat.
Und heute denkst du dir so, wie kann man nur so etwas machen?
Ja, das denke ich mir bei aktueller Architektur,
aber auch wenn ich hier so durch die Hamburger Hafencity laufe.
Da ist ja ein Betonklotz neben dem anderen und einer sieht stahlbetonmäßig aus als der andere.
Und dann fahr mal nach Dresden oder fahr mal in eine der noch älteren Städte hier.
Wo waren wir neulich vor ein paar Jahren?
Wie ist das in Sachsen?
Wer ist das? Nicht Wernesgrün.
Oh, mein Namensgedächtnis heute.
Also es gibt ganz alte Städte. Ganz alte Städte mit wunderschönen Innenstädten,
mit alten Fachwerkhäusern und daneben ein prunkvolles Schloss mit vielen Erkern
und Schnulli-Bulli dran und so weiter.
Was ich damit sagen will, ist, wir sind von Natur aus doch,
was heißt von Natur aus? Die Menschheit hat sich auch früher schon ausgedrückt
mit Architektur und so weiter und ist von Schönheit umgeben gewesen.
Warum ist das heutzutage nicht mehr so? Das ist alles funktional.
Ja genau, es gab ja irgendwann mal diesen Ansatz,
moderne Architektur muss eine Funktion haben.
Früher hat man vieles nach dem goldenen Schnitt gemacht.
Das ist so eine Regel in der Natur. Das findet man überall, bei Blättern.
Ja, warum machen wir das nicht mehr? Warum tun wir das nicht mehr?
Weil es doch angenehmer fürs Auge.
Ja, aber man bricht dann halt mit gewissen Konzepten auf.
Das ist Gänsefüßchen, innovativ Gänsefüßchen, um halt zu zeigen,
dass man es auch anders machen kann.
Also viereckige, quadratische Mietskasernen.
Die sind auch einfach zu bauen, weil man viele Teile vorfertigen kann.
Ja, aber es ist nicht die ganze Arbeit.
Pass auf, wir sind ja Musiker, einige von uns malen noch andere Zeichen und andere Texten.
Oder fotografieren.
Klassische Musik, die traditionelle klassische Musik,
wenn man die Kühen vorspielt, sind die Tiere oder auch Schweine viel ruhiger
und produzieren sogar mehr Milch.
Spielt man denen Techno vor, dann haben sie ein anderes Problem.
Die Blutfrequenz geht hoch und so weiter und so fort.
Das merke ich schon beim Autofahren. Wenn ich beim Autofahren Techno höre,
Ich weiß, was du meinst.
Geht aus dem Weg.
Und wenn ich klassische Musik höre, dann alles gechillt.
Ja, so schön wie der Walzer.
Alle vier Spuren auf der Autobahn.
Einfach schön die Moldau hören.
Das erreicht ja nicht nur das menschliche Gehirn,
das macht ja auch was bei höher entwickelten Säugetieren.
Das funktioniert sogar bei Pflanzen übrigens.
Stimmt.
Das muss gar nicht mal höher entwickelt sein.
Wenn du eine Pflanze permanent mit Hardrock, mit Heavy Metal beschaltest,
wächst sie nicht so schön wie eine Pflanze, die du mit sanften Klängen beschaltest.
Und worauf ich hinaus wollte, war,
diese Regeln, wie man halt Lieder aufbaut, kombiniert, welche Harmonien das sind,
kannst du ja bewusst aufbrechen.
Genauso wie in der Architektur.
Ich gehe es nicht mehr hin und orientiere mich an alten Regeln, der goldene Schnitt,
sondern mach was Neues.
Und dann kriegst du auf einmal diese moderne klassische Musik,
wo dann auf einmal Disharmonien genommen werden,
Akkorde, die man früher überhaupt nicht gespielt hätte, spielt man dann.
Und das ist halt so ein Gegenentwurf,
also das ist ein kreativer Gegenentwurf zu etwas, was man vorher gemacht hätte.
Es sind ja auch neue Musikstile entstanden.
Wenn ich überlege, dass aus der klassischen Gospelmusik
der afroamerikanischen Einwohner
sich dann so Richtung wie Soul und Rock entwickelt hat, Swing,
spielt er immer eine Rolle, dass man etwas anders macht.
Dann gibt es halt diese evolutionäre Entwicklung.
Folgt das der Chaos-Theorie, diese Entwicklung, also hier Mandelbrot?
Irgendwie schon, ne?
Ja, ich meine, du musst ja halt einen Teil Chaos drin haben,
damit du halt was Neues entwickeln kannst.
Und es entstehen aber neue Formen dann und neue Figuren, könnte man sagen.
Ja, du sozusagen da reinzoomst dann.
Das hat schon was von, wie heißt es,
ich habe den lateinischen Begriff dafür vergessen,
aus dem Chaos entsteht Ordnung.
Ja, das ist Atropie.
Atropie ist ja der Zerfall von Ordnung ins Chaos.
Und dann wird es wieder Ordnung.
Das sind ja Effekte aus der Chaos-Theorie, die ja belegbar sind.
Zum Beispiel, wenn du einen extrem gleichmäßigen Sinusrhythmus am Herzen hast,
dann wirst du garantiert in der nächsten Zeit ein Problem an deinem Herzen bekommen,
bis zum Herzeninfarkt.
Weil der Sinusknoten dann schon ein Problem hat
und dann versucht, mit dem extrem gleichmäßigen Takt das System zu stabilisieren.
Aber irgendwann mal passiert dann halt das Gegenteil und dann hast du halt Chaos.
Und Chaos ist halt vergleichbar wie bei der Chaos-Theorie, wenn du dann halt Zahlen generierst,
die erst halt eine Ordnung haben, ein System, du erkennst dann eine Logik drin,
und dann auf einmal bricht das zusammen und dann kommen da halt unlogische Zahlen und Folgen.
Und so ist das auch mit dem Herzschlag, der wird dann halt chaotisch,
bis er sich dann halt wieder stabilisiert durch Maßnahmen oder auch wieder von alleine.
Und das ist dann halt dieser Prozess. Also aus Chaos folgt Ordnung und nach einer Zeit
bricht diese Ordnung, warum auch immer, wieder ins Chaos.
Und so entwickelt sich halt alles im Leben.
Das gesamte Universum ist Energie.
Alles im Universum bewegt sich und schwingt.
Und alles schwingt in unterschiedlichen Frequenzen.
Unsere Frequenz unterscheidet sich jedoch von der anderer Wesenheiten im Universum.
Und so fühlen wir uns getrennt von dem, was wir um uns herum sehen.
Menschen, Tiere, Pflanzen, Bäume.
Nikola Tesla.
Ja, nicht nur das, das ist ja auch verschiedene Ansätze.
Das ist es doch, oder?
Es sind ja verschiedene Ansätze drin, die man dann heute aber aufgegriffen hat in der String-Theorie.
Aber es ist halt doch so.
Jetzt sind wir ja extrem in die Quantenphysik eingetaucht und halt Teilchenphysik und auch ins Metaphorische.
Aber ins Metaphorische, aber eigentlich auch ins Spirituelle.
Das gesamte Universum ist Energie.
Ich glaube, bei den Buddhisten ist es so, dass sie die Idee haben, dass man aus einem Ganzen geboren wird und dann in ein Ganzes geht.
Ja, das ist es dann doch.
Im Hinduismus hast du ja auch die Idee, dass du halt wiederkehrst und dein Leben hast.
Und dann wirst du eine Zeit lang ausgeschickt und dann kommt sie wieder, das Thema Wiedergeburt.
Wenn wir über Schwingungen reden, wir reden dann ja auch über Zyklen.
Die kannst du doch auch in der Natur beobachten.
Jahreszeiten sind ein Zyklus, eine Schwingung.
Winter, Frühling, Sommer, Herbst, Winter und so weiter und so fort ist wie eine Schwingung.
Ist zyklisch, ja, aber ...
Ja, ist naturbedingt, durch die Erdrotation und die gekippte Erdhalte.
Richtig.
Aber das ist aber auch nur so, weil wir in einem stabilen System leben.
Die Erde hat einen Mond, der viel zu groß ist für die Erde, aber der stabilisiert sie in ihrer Bahn, in ihrer Rotation.
Dabei stabilisiert er auch die Erdachse, was halt für Leben wichtig ist.
Das gesamte Sonnensystem ist in sich stabil über einen sehr langen Zeitraum, sodass sich halt Leben entwickeln konnte.
Also das sind alles so Sachen, die halt auf Stabilität aus sind.
Andere Sonnensysteme sind halt sehr instabil.
Ich meine, aktuell auf Netflix das Dreikörperproblem.
Das ist halt ganz klar, dass wenn der ...
Nach der Romanen Serie von diesem Chinesen oder Chinesen, ich weiß nicht genau, Mann oder Frau.
Ja, aber darum geht es ja, dass halt wenn drei Massen aufeinander einwirken, das System chaotisch ist.
Gutes Beispiel ist, ich habe ein Pendel.
Ich kann zu jeder Zeit sagen, wenn ich das Pendel einmal angeschlagen habe, wo sich das Pendel befindet.
Wenn ich jetzt noch eine zweite Bewegungsachse einfüge in diesem Pendel, sind die Bewegungen chaotisch.
Also ich habe ein Pendel, wo ein Pendel dran ist.
Dann sind die Bewegungen chaotisch und sind nicht mehr vorhersehbar.
Und das ist halt das Problem, was man dabei hat, dass halt wenn drei Massen aufeinander wirken,
die irgendwann mal eine rauskicken oder sogar zwei rauskicken.
Und so kann kein Leben auf einem Planeten entstehen, wenn der halt ein Teil dieses Dreikörperproblems ist.
Oder wenn der halt ... Es gibt ja auch Sonnensysteme mit drei Sonnen und nicht nur zwei.
Und die sind äußerst instabil.
Also jetzt vereinfacht erklärt. Ich meine, man könnte da jetzt einen riesen Aufriss machen.
Das zeigt aber auch, dass halt eine gewisse Stabilität da sein muss.
Und ich kann nur sagen aus meiner Erfahrung, ich habe Hochs gehabt im Leben, ich hatte Tiefs gehabt,
ich hatte Niederschläge gehabt.
Ich habe immer Musik gemacht und du kannst im Laufe der Zeit einfach erleben,
klar gab es da eine Evolution, so eine Entwicklung in der Musik,
aber ich muss definitiv von der Stimmung her sagen, das kommt aus einer Zeit, da war es chaotisch,
das kommt aus einer Zeit, die war stabil, das war aus einer Zeit, da gab es viel Liebe.
Das ist einfach da und das siehst du auch bei meinen Zeichnungen oder Bildern, die ich gemalt habe,
wie es mir da gerade erging.
Zu der Zeit, die ich vorhin angesprochen habe, wo ich so extrem viel psychedelisch-progressiven Goa gemacht habe,
da ist das so, es ist immer eine leichte Melancholie drin in der Melodieführung oder wie halt das Arrangement ist.
Es ist zwar hoch energetisch, weil Goa relativ schnell ist und auch durch den 16/8 Basslauf,
ihr wisst, was ich meine, ist das sehr schnell, aber dennoch gibt es da eine Schwermütigkeit drin.
Die ist einfach in diesem Track drin und das schwingt mit, also jedes mitfühlende Wesen, jedes Wesen, was darauf reagiert, registriert das.
Das ist so meine Überlegung dazu.
Ihr wisst, dass ich halt so von Spiritualität im herkömmlichen Sinne nicht viel halte,
weil für mich halt viele Sachen sich anders erklären lassen, aber ich bin mir sicher, dass es so eine Verbindung gibt.
Also so wie halt der Mensch mit der Erde verbunden ist, weil er halt drauf rumläuft.
Weil seine Atome bestehen ja aus Atome, die ja von der Erde kommen und nur anders kombiniert.
Wisst ihr, was ich meine?
Ja, ja.
Es gibt ja dieses Zitat "Wir sind alle aus Sternenstaub", weil wir in einer Supernova entstehen,
da entstehen alle schwereren Atome von Eisen aufwärts an.
Ja, und das, wie ich schon versucht habe zu erklären,
gerade Musik ist etwas, was du nicht greifen kannst.
Da wird etwas gesponnen aus Frequenzen, aus Energie, aus geformter Energie,
die in Schallwellen übersetzt wird durch die Lautsprecher oder durch die Kopfhörer oder wo auch immer,
mit welchem Gerät du dir das gerade anhörst.
Da wird etwas erzeugt, was per se eigentlich gar nicht greifbar ist.
Und das Ganze wird dann auch noch verteilt auf einer Zeitachse.
Jedes Musikstück birgt in sich Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, wenn es abgespielt wird.
Ja, weil es eine Linearität gibt. Es ist ja nicht nur zweidimensional.
Für dich als Hörer oder für dich als Mensch, der dieses Musikstück gerade hört.
Deswegen ist es ja auch so faszinierend, so ein Musikstück zum allerersten Mal zu hören.
Weil diese ganzen Frequenzen, die dir da entgegenkommen,
oder die dich ja nicht nur durch dein Ohr erreichen, sie erreichen, je nachdem wo und wie du das hörst,
sie erreichen auch deinen Körper.
Wenn da jemand vor dir steht mit einer Gitarre, dann kommen diese Schallwellen ja auch in deinem Körper an
und machen was mit dir.
Ich finde, dass das der lebende Beweis dafür ist,
dass wir mehr sind als nur irgendwelche chemischen Prozesse, die stattfinden,
und irgendwelche Nervenbahnen, die geschaltet werden,
und irgendwelche Botenstoffe, die an irgendwelche Nervenenden übertragen werden.
Sondern da ist noch viel mehr.
Wir sind zuerst als Gedanke da und daraus erst entsteht die Materie.
Und alle Materie besteht aus Energie.
Also muss die Energie zuerst da gewesen sein.
Und wenn wir sterben, dann gehen wir wieder in diese Energie über.
Das ist die eine Idee. Andere Leute sagen, es sind nur biochemische Prozesse.
Das ist ja das, was ich meinte. Musik ist der Beweis dafür, dass das eben nicht so sein kann.
Was ich sagen wollte, wenn man das überträgt in einen dimensionalen Raum,
dann ist Musik etwas, das hat drei Dimensionen.
Der zeitliche Verlauf, das du als Tiefe, und dann halt, was da im Frequenzspektrum passiert.
Und das können wir halt konservieren mit Technik und wiedergeben.
Und jetzt kommen wir da, wo ich drauf hinaus wollte.
Warum hören Leute gerne Musik aus ihrer Jugend?
Weil sie mit dieser Musik das Gefühl, was sie damals hatten, wiederholen.
Wenn ich zum Beispiel Kraftwerk "Die Roboter" höre, fällt mir immer wieder diese Situation ein,
wie ich damals in der Küche war und sagte zu meiner Mutter, Mama, mach das Radio lauter, da sind die Roboter.
Und ich finde diesen Track bis heute noch cool.
Das ist hauptsächlich so, weil als Kind, ich weiß doch, Grace Jones, "Die schwarze Frau",
so ganz umschuldig als Kind, weil das war eine Frau, die hatte halt die dunklere Hautfarbe.
Und dann kann ich "Die schwarze Frau" hören.
Das bringt dann auch diese Erinnerung mit, an eine gute Zeit oder 36 Grad, das Leben geht weiter.
Oder "Die Party geht weiter".
Wisst du, was ich meine?
Das ist so ein Gefühlsding, was damit hochkommt.
Und das ist halt die nächste Ebene, die dabei ist.
Ein Kunstwerkbild ist halt zweidimensional, weil es halt, das braucht zwar eine Zeit, bis es fertig ist,
aber das fertige Produkt kannst du in einst erfassen.
Man könnte auch sagen, die Musik erzeugt Energiefelder.
Nicht nur bei dir, bei vielen Menschen.
Ja, klar.
Du spürst das ja auch, wenn du bei so einem, du bist ja auch schon bei Live-Konzerten gewesen,
da spürst du auch dieses Energiefeld, oder?
Ja, das ist das, was aus dem Publikum zurückkommt.
Oder wenn du als Zuschauer da bist, kriegst du ja auch die Emotionen und die Gefühle,
die der Interpreter, der Star, der da steht, mit rüber.
Und vielfach verstärkt durch die vielen Zuschauer dann.
Ich weiß noch, wie das war, als ich hier in Hamburg auf der,
mein Namensgedächtnis, wie hieß die noch, die Hamburger Love Parade, das Äquivalent?
Keine Ahnung.
Ist egal. Weiß ich auch nicht mehr.
Ich weiß aber noch, wie die Energie war damals, Anfang der Nullerjahre,
als wir da, ja, diese Massen, hunderttausend Leute waren wir,
als wir da um die Alster getanzt sind, stundenlang.
Das war einfach geil.
Ja. Und das ist ja auch etwas, was früher der Mensch geil fand.
Also in der Steinzeit fand er es geil.
Und das, was noch davor war, woraus wir modernen Menschen geworden sind,
da fand er es ja auch schon cool.
Das ist dann halt das.
Und ich weiß gar nicht, wie wir das so krass abschweifen konnten.
Das ist ja schon philosophisch.
Ja, wir haben angefangen darüber zu reden,
dass man nur kreativ ist, wenn man auch leidet, als Künstler.
Und die Gegenthese war, dass das eben nicht so ist.
Das Problem ist gerade, was ich habe, ich habe…
Oder dass da mehr sein muss.
Ich habe gerade zwei massive Ohrwürmer im Kopf.
Seit Tobi das mit dem Christenrock angeschlagen hat,
habe ich auf der einen Seite
jede Zelle meines Körpers ist glücklich,
jede Zelle fühlt sich wohl.
Und auf der anderen Seite habe ich
so ein paar ganz schräge Klamotten.
Gott kennt alle seine Kinder.
Und so weiter.
Oh Gott, schlimm, schlimm.
Danke. Ich kaufe zwei Flaschen.
Ich sage mich danke für diesen guten Morgen,
aber dann hake ich die Version im Kopf.
Danke, das ist auch etwas,
was bei mir schlimme Traumata ausgelöst hat.
Ich habe es ja schon ein paar Mal gesagt,
ich bin Waldorfschüler und da gibt es halt die Monatsfeiern,
die interessanterweise nur alle drei Monate stattfinden.
Und da singt man als erstes
"Danke für diesen schönen Morgen, danke."
Oh Gott, schlimm, schlimm.
Warte mal, warte mal, warte mal.
Wo wir über Ohrwürmer reden und über Energiefelder.
Etwas, was ich mit meinen beiden Töchtern gemacht habe,
stundenlang, um sie zum Einschlafen zu bringen.
Ich habe ihnen vorgesungen.
Andere Leute lesen, das ist eigentlich,
das haben die Kinder was vor.
Oder andere Leute gehen und schreien,
die müssen lernen.
Wenn du ein Säugling hast,
dem kannst du nichts vorlesen.
Das funktioniert nicht.
Ja gut, dann machst du das Singen und das kommt an.
Wenn das Kind so zwei Wochen, drei Wochen, vier Wochen alt ist,
du singst ihnen was vor oder du summst ihnen was vor.
Genau.
Aber damit erzeugst du auch ein Energiefeld.
Ein Energiefeld, in dem dieses wirklich winzige,
kleine Wesen sich einfach wohl fühlt und sich geborgen fühlt.
Dazu dann die Umarmung.
Du hältst es ja auf dem Arm und du summst dann.
La, le, lu.
Klar, das ist eine positive Umgebung.
Es hat ja nicht nur das.
Es kommt alles irgendwie zusammen.
Wärme, wahrscheinlich ist auch das Bäuchlein satt von der Milch,
die sie gerade getrunken hat oder er.
Und alles zusammen sorgt dafür,
dass sich dieses kleine Wesen wohl fühlt.
Du erzeugst als Eltern dann dieses Energiefeld zusätzlich.
Du hast uns ja in unserem House-Chat die Veröffentlichung,
die du geplant hast, gezeigt.
Da habe ich mir die Tracks alle angehört und sagte dir sofort,
dass ich die Nummer mit dem Sequenzermuster am coolsten finde.
Die anderen Werke sind ja nicht schlechter.
Sind keine Kracher.
Ja, genau.
Da sind extrem sphärische Sachen bei, wo so leichte Bewegungen da sind.
Und da merkt man einfach, dass da eine gewisse Stimmung drin ist.
Und da sind wir dann wieder beim Thema, da wird die Energie übertragen
oder die Stimmung oder irgendwelche Muster.
Da werden Emotionen übermittelt.
Das war die Intention.
Und das ist das, worüber wir die ganze Zeit herumreden,
dass bei Musik Emotionen übertragen werden, aber über eine Zeit hinweg.
Wir können zwar Musik konservieren und können diese Emotionen übertragen
und immer wieder machen.
Und das ist das Verrückte.
Ich durchlebe diese Emotionen nur einmal.
So real.
Beim zweiten Hören ist es nur die Erinnerung an die erste Emotion, die du hattest.
Genau.
Aber das ist ja auch bei denjenigen, der das hört.
Der hört dieses Lied in einer gewissen Situation.
Diese Urlaubshits.
Egal wie stumpfsinnig da alles ist, Melodie, Text und so.
Die Leute hören die Musik dann zu Hause, weil sie sich an die geile Urlaubszeit erinnern.
An den Urlaubsflirt, an den Strand in Ibiza, an den ganzen EDM-Partys.
Das wird dann zu Hause ein Hit.
Und dann hören das andere und die verbinden das.
Diese Sommerhits.
Und halt an eine gute Zeit.
Übrigens, was mir gerade einfällt, ganz spontan.
Ich weiche jetzt total und völlig ab.
Techno-Musik ist in der Werbung angekommen.
Aber mal so richtig.
Überleg doch mal, Drum'n'Bass.
Vor etlichen Jahren.
Vorher war die Musik für die ganzen Trailer für Sportschau oder auch für "Aufsatz 1"
so konventionelle Sachen.
Und auf einmal hörtest du überall Drum'n'Bass.
Und jetzt ist das so ein Techno?
Naja, also ich kann mir vorstellen, dass sie diese Musik ganz bewusst für eine gewisse Zielgruppe ausgesucht haben.
Für die Generation X.
Was ich nämlich gehört hatte, war eine Autowerbung, hab ich gesehen.
Und dazu war die Hookline aus "Pump Up The Jam" von Technotronic.
Kennt ihr, oder?
Ja, kenne ich, natürlich.
Da dachte ich mir so, ihr Werbefuzzis, ihr seid so abgebrüht.
Es ist so offensichtlich, auf welche Käuferschicht ihr gerade abzielt.
Auf die Generation X, also auf die Leute, die zwischen 1965 und 1980 geboren sind.
Die also in den 90ern mal Techno gehört haben und denen man jetzt ein Auto anbrennen will?
Richtig, genau.
Funktioniert.
Funktioniert super. Der Mini verkauft sich ordentlich.
Du musst ja auch Gefühle setuppen.
Wer will sich bei der aktuellen Infrastruktur ein Auto kaufen?
Na gut, in Deutschland wahrscheinlich jeder.
Also bei der aktuellen Infrastruktur müsste man sich tatsächlich ein geländegängiges Fahrzeug beschaffen.
Ich kann auch so verstehen, warum die Leute sich ein SUV holen.
Ja, aber dann vorne mit den Klaglöchern.
Und vor allen Dingen vorne mit dem Kuhfänger.
Damit du die Menschenmassen dann nämlich befreien kannst.
Damit du die Klimaklima beiseite schiebst.
Warum das so gut funktioniert, ist ja klar, weil da Emotionen geweckt werden.
Das ist wieder diese Emotion.
Und das ist so diese eklige Kommerzialisierung, diese Instrumentalisierung von Musik, die ich so widerlich finde.
Ja, aber die gesamte Remixkultur. Du hast ja einmal die Leute, die aktuelle Projekte remixen.
Ich habe auch schon Remixe für andere gemacht.
Dann haben die mir halt ihre Spuren gegeben und ich habe daraus halt etwas in meinen Stil gemacht.
Ich glaube, ich würde das so machen wie FX Twin.
Habt ihr das mitbekommen?
Er sollte einen Remix machen für irgendeinen bekannten Künstler und hat einfach eines seiner fertigen, eigenen Stücke abgegeben und hat einfach behauptet, das wäre ein Remix.
Ja, das ist witzig.
Das fand ich so geil, die Story.
Ich dachte so, ach, das mache ich auch.
Wenn mich mal jemand fragen sollte.
Ja, aber das muss schon thematisch irgendwie passen.
Oder was jetzt auch so seit ein paar Jahren ja ist, es werden ja alte Klassiker ständig geremixed.
Oder gesampelt. Es wird einfach in ein Sample genommen, einen schlechten Hip-Hop-Track drum gebaut und dann verlässt man sich drauf, dass die Leute nostalgisch sind.
Oder man macht die 500. Vision von Infinity von Guru Yoshi.
Und feiert sich halt auf den Festivals.
Infinity, das habe ich seit 2008 auch nicht mehr gehört.
Ja, aber es stimmt natürlich schon.
Der Techno ist inzwischen an dem Punkt, wo, weißt du noch, der aufschreiende Nuller, als plötzlich die Rockmusik überall war in der Werbung?
Ja.
Die war schon seit 20 Jahren nicht mehr cool, aber diejenigen, die sie vor 20 Jahren cool fanden, die hatten dann Geld und denen konntest du dann was verkaufen.
Ja, und das war ja auch mit den Disco und noch andere Sachen.
Ja, das kommt alles so nach und nach. Nur das 80s Revival dauert irgendwie schon seit 30 Jahren.
Ja, das dauert schon so lange, dass die Sachen, die damals remixt wurden, jetzt der Remix vom Remix vom Remix ist.
Überleg doch mal, "What Time Is Love", ich weiß gar nicht, wie der Track original heißt.
"Baby Don't Hurt Me".
Nein, von Kelle F.
"Baby Don't Hurt Me" von Kelle F.
Ja, die haben ja selber schon irgendwie tausend Visionen von ihren Liedern immer gemacht.
Und dieses Thema, was da drin ist, taucht ja auch immer wieder mal auf in aktuelleren Produktionen.
Das ist auch so ein nicht totkriegendes Ding.
Und das Interessante ist, egal welche Vision ich davon höre, also damals von Kelle F., ich finde jede geil.
Ob das jetzt die Abbey-Version ist oder diese 15-Minuten-Version, wo im Video die ganze Zeit dieser alte Polizeiwagen rumfährt.
Die Sachen, die damals gemacht wurden, ziehen sich ja auch wie so ein roter Faden bis heute so durch.
Und sonst würde eine Madonna ein Zwei-Sekunden-Sample von ABBA verwenden.
Hilf mir mal, wie hieß die schwedische Band, jetzt nicht ABBA, wie hieß die schwedische Band,
die in den 90ern und Anfang der Nuller so riesige Erfolge eingefahren hat, wie hießen die denn noch?
War das so ein Duo?
Ach Gottchen, wie hießen das? So eine blonde Frau und ein schwarzhaariger "Gitarrist" in Anführungszeichen.
Mein Namensgedächtnis ist auf, den hab ich in den Sinn geschossen.
Rockset. Genau, darauf warte ich ja noch, auf das Rockset-Revival.
Wie heißt der? Andy Loxle? Sweet Dreams? Das wär schön.
Das waren die Eurythmics, oder? Ja, Eurythmics, genau. Das wär schön.
Eurythmics, die war geil. Annie Lennox. Ja, Annie Lennox. Die war richtig cool.
Die hatten auch Synthesizer-mäßig richtig geile Sachen am Start.
Oh, die haben mehrere richtige Nummer-1-Hits gehabt.
Die wurden schon als die neuen ABBA gefeiert.
Namen, ich will Namen.
Was weiß ich denn, ich hab gerade mehrere Lieder von denen gleichzeitig am Laufen im Kopf.
It must have been love, it must have been love, na na na na. 2009.
Nie gehört.
Oder spending my time.
Ja, aber das mit diesem "I turn to you", das ist doch das…
Listen to your heart.
Das war auch ein Riesending.
Ach ja, listen to your heart. Ja, ja, ja, ja. Den hab ich im nördlichen Tanzing um die Ohren bekommen.
Aber es hat 86, doch 80er. Ich dachte, die wären später, also 90ern.
Nein, da waren sie noch nicht.
2016 haben sie sich aufgelöst.
Ja, wird heute Zeit für ein Revival.
Es ist noch zu früh. Das muss ich jetzt erstmal setzen.
Du meinst in den 30ern kriegen wir das Rockset-Comeback?
Ja, an dem Punkt, wo es zu Meme wird, oder?
Rockset. You don't have to put on the red light.
It must have been love, listen to your heart.
You're right.
Ich schnauze jetzt, sonst kriege ich Ohrwürmung.
Kriegen wir jetzt eigentlich Probleme mit der GEMA, wenn ich die Songs singe?
Nee, aber mit den anderen, mit den Schwestervereinen, mit den Textern.
Mit dem Schwesterverein?
Ja, alle reden immer nur von der GEMA, aber es sind im Endeffekt mehrere Vereine wichtig.
In den einen sind die Texter drin, in den anderen sind die Produzenten drin und Musiker.
Oh Mist, dann müssen wir das auspielen.
GVU oder so heißt die.
Ach übrigens, es wird keinen Rockset-Revival geben, weil dann würde ein Zombie singen,
weil die Rockset-Sängerin ist 2019 gestorben mit 61.
Ja gut, aber die kann man doch mit AI ersetzen.
Genug Material, so ein schlimmer Klon ist doch da und mit dem Generator animieren, fertig.
Ich habe jetzt einen Bericht gesehen, dass sie in China das schon total viel machen
und dass es dann von echten Moderatoren einen digitalen Klon gibt,
der dann halt die Staatspropaganda so runterrattert.
Ich hätte gedacht, dass die Remix-Industrie wenigstens mal Rockset absamplet und verwurstet.
Das kann sein, aber das ist dann nie irgendwie gut angekommen.
Stell dir mal vor, jemand geht hin und macht hier Rolling Stones "Satisfaction".
Wenn das gut gemacht ist, geht das ab wie sonst was.
Ich meine nicht umsonst stehen die Rolling Stones, ich weiß gar nicht,
weil sie sind noch auf der Bühne und performen Zombie-Live ihre Performance.
Ich finde das schon ein bisschen merkwürdig, wenn da ein Mick Jagger steht
und erzählt davon Selbstbefriedigung.
Und da steht seit 20 Jahren gar nichts mehr.
Und nicht nur Opa, sondern Uropa. Was kommt nach Uropa?
Da steht seit 20 Jahren gar nichts mehr.
Biagra? Hallo? Kannst du dir auch direkt indizieren?
Stronger am Strongesten?
Ob das so klug ist?
Früher haben sie gesoffen und heute?
Wenn Rockset Remix wieder auferleben als KI, ich weiß dann, was als nächstes kommt.
Tokio Hotel.
Ja, die gibt es ja noch.
Deren 2017er Album, wie hieß der?
2040?
Nee.
Der ist ein 2017er Album, du meinst dieses elektronische.
Das 2017er Album wird 2040 neu aufgelegt.
Das Album, das alle abgefeiert hätten, wenn es denn von Empire of the Sun gekommen wäre und nicht von Tokio Hotel.
Das war tatsächlich gar nicht schlecht.
Nein, das hörte sich gut an.
Das ist einer der besten Elektrosongs der letzten 10 Jahre.
Das Tokio Hotel Monsoon Remix?
Nein, den kannst du wegwerfen.
Die haben halt wirklich das Problem, dass sie sich nur noch,
die sind vom Namen her komplett abgefackelt, die bräuchten ein anonymes Projekt ohne Gesicht,
wo sie einfach quasi den Stuff, den sie heute machen, rausschlagen können oder den ganzen Ballast.
Das würde wahrscheinlich keine Hallen füllen, aber das macht im Moment auch nur der Monsoon.
Deswegen müssen sie sich ja mit Kaulitz Hills, diesem Podcast und mit Heidi Klum und mit was es da alles zu geht irgendwie über Wasser halten.
Willst du damit etwa sagen, dass Heidi Klum nur...
Nein.
... aus PR-Gründen geheiratet hat?
Nein.
Ist da nicht schon ein Braten in der Röhre?
Ich denke, weil da sind halt Mami-Isch-Hiers von...
Wie alt ist Heidi Klum gerade?
Und auf der anderen Seite ist das halt hier so...
So alt genug, um noch ein Braten in der Röhre zu haben.
Ja gut, das kannst du natürlich auch noch medizinisch beschreiben.
Das kannst du auch noch mit 60.
50 Jahre, ja okay.
Es ist ein bisschen merkwürdig...
Es geht vielleicht so halb schief, aber ja, in der Theorie ist es noch drin.
Genau.
Auf der einen Seite denke ich mal, sind halt Mami-Isch-Hiers spielende Rolle und auf der anderen Seite gibt es halt, ich weiß gar nicht, wie das heißt, wenn ältere Frauen auf junge Knaben stehen.
Also das ist doch ziemlich eindeutig, dass da ein Oedipus-Komplex eine Rolle spielt irgendwie.
Oder?
Keine Ahnung.
Ganz ehrlich, Schaduch entsteht große Kunst.
Hey, ich hab die Kurve gekriegt.
Geil, wir sind zurück im Thema.
Die Kurve ist so cool.
Tobi, was wolltest du sagen?
Das macht jeder mit jedem.
Und wenn es Jazz ist, machen sie halt Musik und wenn es Pop ist, machen sie Kinder.
Also der Schlagzeuger der Rolling Stones hat sehr tolle Jazz-Alben gemacht.
Also er hatte eine richtig schicke Jazz-Combo, hab ich gern gehört.
Viel lieber als sein Rolling Stones-Kram.
Ja, überleg doch mal, was für ein begnadeter Musiker hier unser Katze-Glow ist.
Als Jazz-Musiker ist der Typ eine Legende.
Und er hat einen Minimoog.
Der hat ja nicht nur einen Minimoog, der hat ja auch hier einen Micro-Korg auf seinem Klavier stehen oder so.
Da gibt es genug Fotos von.
Aber auf der einen Seite hast du dann halt diesen Clamauk, diesen Clown, der nennt sich dann ja selber auch Clown.
Und auf der anderen Seite hast du diesen tiefen, todernsten Jazz-Musiker, der so da halt so volle Emotionen reinlegt.
Genau, und das ist das Geniale bei ihm.
Ich hab mal vor 20 Jahren ein Radio-Interview mit ihm gehört.
In der 2 oder irgendwas. Da haben sie ihn 20 Minuten lang interviewt.
Das war ein Radio-Interview, Quatsch, das war ein Telefon-Interview.
Also sie haben ihn angerufen und haben ihm Fragen gestellt.
Und er hat so ein bisschen so erzählt.
Er war, glaube ich, noch relativ unbekannt als Helge Schneider, nur so ein paar Fernsehauftritte gehabt.
Und da haben sie ihn halt interviewt.
Und er hat gesagt, ja, also den Helge Schneider, den man da so im Fernsehen sieht, das ist eine Kunstfigur.
Privat ist er ja ganz anders, sagt er.
Und er sagt, ja, solange ich mit dem Clamauk Erfolg habe, solange mache ich das.
Das hat Bramstein übrigens auch gesagt von sich.
Ich glaube, Richard Kruspe hat sogar mal gesagt, das sagt er, glaube ich, bei jedem Album,
aber einmal hat er es heute wirklich recht ernst gemeint, er würde gerne mit der Band mal eine Clubtour machen.
Ohne das ganze Bumm, Bumm drumrum, wo es nur um die Musik ginge.
Also ein Unplugged-Album.
Das ist eine Musik, mit der ich nicht viel anfangen kann.
Aber Soloprojekte von ihm, da ist zum Beispiel das eine Lied da, "Eiffeltill", ich glaube so heißt das.
Das ist so genial musikalisch.
Und der Text, wenn man das Video nicht gesehen hat, ist auch krass geil.
Wenn man das Video sieht, dann muss man das in einem anderen Kontext sehen, weil es schon sehr sexualisiert ist.
Das ist ein halber Porno.
Aber das höre ich mir an, weil das ist cool, das ist geil, das ist richtig elektronisch.
Mit Gesang und klasse.
Also ich kann mir vorstellen, dass wenn man halt ein anderes Setting ringsherum baut,
dass die Jungs Musik machen, die ich mir auch anhören würde.
Aber sie sind halt in ihrem Bramstein-Konzept gefangen und kommen da nicht raus.
Und das ist ja das, was auch gerade der Helge Schneider gesagt hat und auch andere Leute sagen.
Solange das funktioniert und mir halt mein tägliches Brot finanziert, mache ich das.
Helge Schneider hat in einem anderen Interview mal gesagt, er bekommt ja mittlerweile eine Rente,
die reicht gerade mal aus, um seine Miete zu bezahlen.
Also er muss auf Tour gehen, damit er halt auch sein Brot finanzieren kann.
Und das kenne ich von anderen Leuten auch, die dann weitermachen, weil sie halt ein bisschen Geld brauchen.
Und dann machen sie halt das, was funktioniert.
Also von der vergänglichen Kunst leben, das können diejenigen, die vom damaligen Geldsegen mal Immobilien gemacht haben.
Der Kollege ist ja da ganz offen. Der war mal Deutschraps-Finest und der hat angelegt.
Aber der war schlau, nicht so wie andere, der halt das Geld auch rausgehauen hat.
Richtig, aber der könnte bescheiden leben, wenn er alles einfach auf die Bank gebracht hätte, anstatt es zu investieren.
Und andere, ich hatte gerade letztens irgendeinen Podcast gehört mit irgendjemandem,
der eine kultig verehrte Fanbase, die ihn kultig verehrt und alles hatte.
Aber der hat offenbar so beschissene Verträge unterschrieben, dass ihm die Rechte an seinen Songs nicht mal mehr gehören.
Ja, das ist bei vielen Verträgen so, mit glatten Labels, dass du die Rechte komplett abgibst.
Deswegen war das ja auch so gewesen, dass bei Michael Jackson die Rechte von den Beatles gehabt wurden.
Und ich glaube, der hieß dann noch mal, der nannte mal das Symbol "The Prince".
"The Artist", der sich vorübergehend "The Artist", formerly known as "Prince", genannt hat. "Tough Cop".
So ein super toller Musiker, der ja super kreativ war. Und bei dem war das ja auch so gewesen,
dass er eine lange Zeit lang die Rechte einfach nicht erhältte und dann hat er sich umbenannt.
Weil alles, was unter "Prince" rausgekommen ist, ihm nicht gehörte.
Das sind halt die beschissenen Verträge, die du mit der Plattenindustrie machst.
Oder was du halt machen kannst, ist halt Selbstvermarktung.
Aber das kannst du auch nur machen, wenn du einen bestimmten Bekanntheitsgrad hast.
Weil mit null Zuhören dir dann was aufzubauen, das kannst du ja vergessen.
Also das ist so die Erfahrung, die ich gemacht habe früher versus heute.
Und wenn ich so Bekannte mit denen rede oder so, die haben überall halt auf allen digitalen Marktplätzen veröffentlicht.
Und die müssen, wenn sie live gehen, immer wieder darauf hinweisen,
ihr könnt uns auch auf Spotify und Amazon Music und Apple Music hören.
Ja, die Content-Plattform-Eigentümer, die machen schon ordentlich Reibach mit den armen Künstlern.
Und nur ganz wenige verdienen da wirklich bei. Das ist noch ungerechter als vorher.
Aber du musst halt eine gewisse Anzahl an Streams produzieren, damit du halt im Ranking höher kommst
und als Empfehlung wieder ausgespielt wirst.
Und da gibt es Tricks und Möglichkeiten, wie man das beeinflussen kann.
Mit K-Easy-Team. Haben wir ja gelernt.
Ja, aber auch über Playlisten und gehackte Accounts.
Da gibt es ein paar Dokumentationen, die mittlerweile auf YouTube sind, wie man als Rapper in die Charts kommt.
Ich bin froh, dass ich ein Hobbymusiker bin. Und wenn ich was veröffentliche, dann streamt einfach nur.
Ich veröffentliche im Monat, sagen wir mal, auf all meinen Sachen, die ich veröffentlicht habe, fünf oder sechs Streams. Über alle Plattformen.
Und ich habe mittlerweile bei den Labels, wo ich veröffentliche, tatsächlich schon 2,73 Euro über mehrere Jahre verdient.
Also ich denke, dass wir jetzt…
Entschuldigung, mir geht es nicht ums Verdienen, sondern als Ausspielweg, dass ich überhaupt meine Musik auf eine gewisse Plattform kriege, brauchst du sowas.
Du kannst es nicht selber hochladen.
Ist euch das wichtig, dass man euch hört?
Natürlich.
Also es wäre mir…
Das würden wir ja nicht veröffentlichen, ne? Dumme Frage. Entschuldigung.
Nee, nee, es ist ein gutes Thema. Es wäre mir halt persönlich wichtiger, dass man mich hört, als dass man mich dafür zwangsläufig bezahlt, solange ich nicht davon leben muss.
Aber ich glaube, Stephen Wilson hat das sehr gut gesagt, weil der war ja jahrelang wirklich anti-Streaming.
Der hat nirgendwo veröffentlicht, außer mit der alten Hauptband, da musste er, weil die halt bei Roadrunner unter Vertrag war.
Aber sein Solozeug hast du nirgends bekommen.
Der hat da das Plattenverkaufs-Game willig ausgeschlachtet. Superlimited, Deluxe Editions, etc.
Und irgendwann, 2017 war es glaube ich, hat er einen großen Post gemacht und hat gesagt, weißt du was?
Mir reicht's, wenn die Leute den Kram einfach nur hören.
Weil wenn sie ihn hören und ihn gut finden, dann werden sie den Leuten davon erzählen.
Aber wenn ich irgendjemandem geraten, der die 5 Limited Editions wieder kaufen will, einfach um sie zu besitzen,
dann hat das ein bisschen Geld gemacht und der Rest kommt zum Konzert.
Der Rest hört das, was ich sonst mache.
Der Rest, ich weiß gar nicht, ob der jetzt so eine Kaffeekasse hat.
Das machen ja auch inzwischen etablierte Künstler, will ich so Crowdfunding-mäßig, etc.
Wir wollen halt nicht, wenn die etablierten Kanäle kein Geld mehr ausspucken,
dann machen wir in erster Linie mal den Kram für uns und das Geld holen wir auf andere Weise wieder rein.
Das machen wir übers Touring, das machen wir übers Merchandise,
das machen wir darüber, dass uns Leute unterstützen können, die unsere Musik für lau hören.
Und ich glaube, Michael Eckerfield von Opeth war es mal sehr schön, der auf der Bühne gewiss hat gesagt,
"We get paid for traveling, we play for free."
Genau.
Ich finde, das ist eine gute Gelegenheit, um hier nochmal darauf hinzuweisen,
wenn ihr diesen kleinen Proberaum-Podcast von unseren Lautfunk-FM-Kollegen Sascha unterstützen wollt,
könnt ihr seinen …
Nee, ich sag's nicht.
Komm, jetzt die Augen nicht verinsmetzen.
Du Feigling!
Ich dachte, jetzt ist eine gute Gelegenheit, den Leuten mal ein Abo anzudrehen für deinen Account da,
damit sie dir finanziell unter die Arme greifen, um die ganzen Kosten hier zu stemmen.
Woher ist Kneifstor?
Ich finde das ganz schön, wenn man halt den PayPal-Spendling …
Es gibt eine Seite, wo man unterstützen kann, und da gibt es verschiedene Möglichkeiten, das zu machen.
Das Onlyfans-Ding ist ja nur reine Verarsche.
Ja.
Was?
Ja.
Das einzige …
Da hab ich mir gedacht, das ist echt.
Ich veröffentliche jeden Tag dort Content.
Aber es ist halt Bullshit.
Totaler Bullshit. Das ist, was ich halt gerade gemacht habe, ein Screenshot davon,
oder wenn man mir auf Tele-Nymne eine Frage gestellt hat, das Ding,
wenn ich mal ein Foto vom Himmel gemacht habe, alles Mögliche.
Also da kommt wirklich das drauf, was man irgendwann mal wohl sagen könnte, ja, das war Kunst.
Ja, aber wenn man mal unterstützen will, dann kann man die Unterstützungsseite verwenden.
Nein, jetzt nicht noch drauf herumreiten.
Leute können auch selber mal surfen.
Das sind Verlinkungen.
Genau.
Zu verschiedene Sachen.
Und ein bisschen Text.
Ich finde das immer so unangenehm. Das ist wie so ein bisschen Battle.
Sag doch einfach mal Danke an die Unterstützer, die dich bereit unterstützen.
Danke, liebe Unterstützer. Ihr seid wirklich großartig. Wir lieben euch.
Das kommt dann halt auch wieder so super gehorchelt rüber.
Was? Das war ernst gemeint. Ich bin wirklich dankbar dafür, dass ihr den Sascha unterstützt.
Bist du nicht so todesübersetzlich von diesen ganzen Internetfiguren?
Ich glaube, das ist Saschas Punkt. Sascha und ich kommen aus einer Zeit, wo sich wirklich jede Internetfigur
selbst für irgendwelche imaginäre Pupswährungen in Form eines YouTube-Likes so überschwänglich bedankt hat,
dass sie jedes Mal, wenn das auch nur in die Nähe dieses Phänomens geht,
Ja, irgendwie muss man sich ja prostituieren, oder?
Ja, schreit in unserer Beine Hinterköpfe "Sami Salami" los.
Sami Salami.
Ja, und vergiss nicht den Kreis.
Und dann hat er mit der Hand so Kreisbewegungen gemacht und dann tauchten dann halt Symbole auf.
Like-Button, abonnieren nicht vergessen, heute aktiviert die Glocke.
Wirklich? Ja.
Können wir das vielleicht hier als Geräusche einbauen in dieses Intro?
Ich habe mich auch streng geweigert, nachdem ich dann halt diese Voraussetzung erfüllt hatte,
dass ich monetarisieren kann auf YouTube, dass ich das gemacht habe,
weil ich mich da einfach nicht diesen Regeln unterwerfen will.
Ich habe natürlich verschiedene Sachen ausprobiert mit Werbung auf dem Blog.
Du wirst aber trotzdem zwangsmonetarisiert auf YouTube.
Ja, aber die, die kein YouTube-Abo abgeschlossen haben, kriegen voll die Werbung reingedengelt.
Ja, aber wo ich damals diese Entscheidung bewusst getroffen habe, war das ja noch nicht so.
Da war ja alles werbungfrei und dann hast du nur Werbung auf der Seite gehabt.
Heutzutage, die meisten Leute gucken ja YouTube auf dem Fernseher oder auf dem Handy,
dann wird man mit Werbung zwangsweise totmombliert.
Aber ich wollte schon mal sagen, ich habe mich damals extra dagegen entschieden,
weil ich mich nicht diesem Zwang unterlegen wollte.
Ich habe ja gesehen, wenn du von etwas leben möchtest, was du liebst, was ein Hobby von dir ist,
weil du das auch Spaß gemacht hast, dann wird diese Sache zur Arbeit, weil du musst es ja machen.
Und die Leute, die dann erfolgreich sein wollten, weil sie, sagen wir mal, die hatten so einen Hype,
die waren eine Zeit lang kurzzeitig angesetzt und dann flachte der Hype ja irgendwann mal ab.
Und dann einfach raus und Erfolg zu machen, dass du halt über lange Zeit erfolgreich bist,
das ist harte Arbeit.
Und ich habe so viele Leute gesehen gehabt, die einfach ein Burnout bekommen haben.
Junge Leute, also so Anfang bis Mitte 20, die aufhören mussten, weil sie ein Burnout hatten.
Und das hast du auch in der Musik oder so. Hast du das ja auch. Das ist ja die Gefahr.
War das nicht, weil den jungen Leuten, und dazu zähle ich mich ja selber,
ich zähle mich selber auch nochmal zu den jungen Leuten, also ich sage mal so,
den ganzen Generationen, ich sage mal, den ganzen Nachkriegsgenerationen, die da waren, Generation,
was auch immer, ist nicht beigebracht worden eine vernünftige Work-Life-Balance,
die vielleicht mal diesen Anglizismus strapazieren darf.
Aber eine gewisse Generation fordert den für sich ein und da schimpfen die Alten alle drüber.
Ja, das ist jetzt die Generation Z. Die fordern das jetzt ganz massiv ein,
aber gleichzeitig ist es vielleicht auch gar nicht so schlecht, weil sie da mit den anderen,
die vor ihnen da waren, auch so ein bisschen helfen.
Das ist ein gutes Thema, das sollten wir uns mal für moralisch unkorrekt aufheben.
Ich wollte jetzt nochmal anknüpfen an die Sache mit den Erfolg.
Ich hatte einen Gedankenblitz vorhin gehabt, der ist leider irgendwie ausgeblüht.
Wir können ja nochmal das Gespräch zurückrunden.
Meiner ist ja noch da. Ich wollte nämlich sagen, dass wenn etwas ins Erfolgsversprechen tendiert,
muss es ja gar nichts abwerfen, du kannst dich trotzdem da reinsteigern.
Also ich habe Dutzende YouTube-Kanäle gesehen, inklusive mir selbst zum Teil,
die da in so eine Zwangsroutine verfallen sind nach dem Motto, jetzt muss ich den Erfolg wiederholen.
Genau. Das wird Arbeit.
Das wird Arbeit, ja. Als ich die Livetimes aufgemacht habe, habe ich gedacht,
okay, machst du halt jeden Sonntag einen. Nach sieben Mal war Burnout,
da habe ich das mal zwei Monate nix gemacht. Und danach war ich so, okay, nie wieder.
Das ist das, was ich sonntags immer mache. Weißt du, was ich meine?
Du hast dir ja schon selber diese Böde auferlegt.
Richtig.
Ich veröffentliche Musik, wenn ich welche fertig habe.
Vorher habe ich Blogbeiträge, ich habe manchmal zwei Blogbeiträge in der Woche geschrieben,
habe zwei Videos auf zwei YouTube-Kanälen veröffentlicht,
die meisten Teile sind irgendwann auch mit einem Blogbeitrag zu tun hatte.
Das ist Arbeit gewesen.
Ja, und dann hast du ja auch noch deine Kochsendung auf TikTok gehabt.
Ja, den Livestream. Und dann gab es ja noch den letzten Livestream.
Also du musst dir vorstellen, ich habe von morgens 10 Uhr an bis nachts 2 Uhr
durchgehend Content produziert.
Und da hat nichts abgeworfen, aber es hat dir halt so eine Bestätigung gegeben.
Abgeworfen in der Form, weil ich habe ja auch nie gebettelt oder so.
Alle drei Monate konnte ich mir mal 10 Euro von TikTok aushalten lassen.
Also es ging mir ja nie ums Geld.
Aber ich wollte nur sagen, dass man alle Spaßprojekte,
in was für einem Stress das ausatmen kann.
Und wenn man mich verfolgt, wird man feststellen, dass es immer wieder mal Pausen gegeben hat.
Sei es auf dem Podcast oder sei es auf dem Blog.
Und das ist einfach, wenn ich ausgepowert bin.
Ja, das bestätig doch genau das.
Wir haben nicht gelernt, eine vernünftige ...
Ja, ich weiß, das Leben und halt die Arbeit.
Ein gesundes Maß zu finden für Arbeit und Entspannung.
Meine Eltern, also mein Vater und meine Mutter, sind halt Anfang der 50er geboren.
Die sind noch knallhart, haben die noch gelernt.
Schaffle, schaffle, Häusle baue.
Butterbrot statt Schnitzel kaue.
Im Endeffekt, wenn du viel leistest, kannst du dir dann irgendwann mal ein Eigenheim kaufen.
Blablabla.
Meine Mutter hat schon realisiert, dass sie das nie schaffen wird.
Mir war schon von vornherein klar gewesen, entweder wirst du irgendwie eine Granate
oder du kannst dich von diesem Traum verabschieden, ein eigenes Haus zu haben.
Wenn ich nicht gerade ein Lotto gewinne oder so.
Die Leute haben, also die Generation, je jünger sie sind, von mir aus gesehen,
haben immer mehr realisiert, dass sich das nicht lohnt zu ackern, zu ackern, zu ackern,
um irgendwas aufzubauen, weil ich kann es mir dann später sowieso nicht leisten.
Und dann gehen die hin, okay, ich besorge mir einen Job,
womit ich halt mein Lebensunterhalt finanzieren kann,
aber der so gut bezahlt ist, dass ich dann auch noch ausreichend Freizeit für blablabla habe.
In welcher ich dann in den gleichen Modus fallen kann, dass ich wieder ackere für Likes?
Darf ich das fast aufmachen?
Weil da oben gehst du ja jetzt gerade die ganze Zeit.
Das Ganze muss ja nicht mehr versorgen, aber der intrinsische Antrieb reicht ja schon aus.
Du arbeitest dann nicht mehr für deinen Ausbeuter, du arbeitest einfach für die Bestätigung,
weil du halt irgendwann mal gemerkt hast, du bist im Content machen gut.
Das zu durchbrechen hat ja bei mir auch eine Weile gedauert.
Also die Frage, die dahinter steckt, ist, warum ist es so, dass es sich nicht mehr lohnt,
Schaffle, Schaffle, Häusle, Baue dafür zu arbeiten?
Aber das ist, glaube ich, tatsächlich die Beantwortung dieser Frage,
oder die Analyse des Ganzen ist tatsächlich etwas für ein anderes Format.
Für moralisch empörend auf Lautfunk.
Zum Beispiel, genau, auf Lautfunk FM, moralisch empörend.
Aber um Tobis Einwand dann nochmal anzubringen, ja, das ist so.
Du arbeitest dann für die Likes.
Ja, ich freue mich über jedes Like, ich freue mich über jeden Kommentar,
weil es eine Art Bestätigung ist.
Selbst ein negativer Kommentar ist eine Bestätigung,
weil sich da irgendjemand damit sich mit meinem Scheiß her beschäftigt hat.
Da haben sich mehrere Leute in Discord getroffen und haben richtige Anschaussessionen gemacht,
wo die jedes meiner alten YouTube-Videos komplett analysiert haben.
Da war eine Gruppe von Jungs, so alles junge Männer, so Anfang, Mitte 20,
die überspunden hinweg sich die Sachen angeguckt haben.
Viel Freude, viel Ehre.
Das habe ich natürlich auch auf der anderen Seite gesehen,
in den Statistiken auf YouTube.
Ich meine, ich gucke normalerweise nie rein, aber du hast ja,
wenn du dann die Handy-App öffnest oder so, die Studio-App,
weil du da was einstellen willst, hast du sofort immer Zahlen.
Ich habe mich gewundert, warum auf einmal die Watchtime hochgeht.
Ja, und danach kristallisierte sich das heraus,
dass das über einen Bekannten einer anderen war,
der neidisch war auf die Freundschaft zu dem Bekannten,
weil er geilere Projekte mit mir gemacht hat.
Er wollte aber auch so geile Projekte machen,
aber die waren nie so geil im Endeffekt wie er,
weil es einfach merkwürdige Strukturen gab.
Es wurde ein Gitter auf ein Projekt gelegt und man musste genau diese Struktur haben.
Was für eine Kleingeistigkeit steckt dahinter. Unglaublich.
Ja, aber du musst dir vorstellen, es gab eine richtige Gruppe,
die dann halt aktiv mich mit Kommentaren zubombardiert hat.
Ja, aber du musst dir vorstellen, dass jemand sich damit beschäftigt,
stundenlang, tagelang mit so etwas beschäftigt,
mit so einer Kleingeistigkeit beschäftigt, nur um jemanden niederzumachen.
Aber du musst dir vorstellen, auf der anderen Seite hat das dazu geführt,
dass wesentlich öfters die Sachen ausgespielt werden an andere Sachen,
weil der Algorithmus in YouTube denkt, wow, da geht jetzt die Post ab.
YouTube interessiert sich nicht für Dislikes und Likes oder auch für negative Kommentare.
Dummer, maschinenlenner Algorithmus.
Eiskalter, unmenschlicher Algorithmus, der da hintersteckt.
Jede Interaktion, egal ob positiv oder negativ, ist eine Interaktion.
Dadurch muss das Video besonders gut sein und dann wird das ausgespielt an andere Leute.
Damit könnte man ja sogar behaupten, dass manche von denen aufregen bei so manchen YouTubern.
Es gibt Leute, die sprechen extra Sachen falsch aus, damit Hans und Franz und Pommes usw.
einen Kommentar schreiben, ey, das hast du falsch ausgesprochen, das spricht man so aus.
Deswegen hat Annalena...
Du wirst dich wundern, das funktioniert.
So wird man als Partei bekannt.
Die haben verstanden, wie YouTube funktioniert.
Aber du kannst auch mit negativer Aufmerksamkeit Geld verdienen.
Das machen ganz viele mittlerweile.
Es gibt zum Beispiel eine, die mit ihrem Freund, der näht immer kleiner für seine Freundin.
Weil, keine Ahnung, auf jeden Fall ist sie ungefähr dreimal so breit wie der Typ.
Der Typ ist extrem schlank und sie ist drei bis viermal so breit wie er.
Und er näht dann halt immer Sachen. Da macht er die Videos.
Die leben nur von dem Hass.
Weil mittlerweile kannst du bei TikTok auch die Videos monetarisieren.
Die sind ähnlich gute Bedingungen wie bei YouTube.
Also, was mich beruhigt...
Wenn du dann eine Million Klicks auf ein Video hast und du kriegst pro tausend Anschauungen ein Euro,
dann kannst du dir ausrechnen, wie viel die im Monat dafür kriegen.
Und die haben mehrere Millionen Aufrufe.
Aber was mich beruhigt, ist, dass es Videos, in denen eine hübsche junge Frau in ein Mikrofon schmatzt
oder mit ihren Fingernägeln drauf den Mikrofon rumkratzt, immer noch mehr Klicks hat als solche.
Funktioniert auf Spotify auch so gut, dass sie jetzt die Monetarisierung für ASMR abgeschaltet haben.
Könnt ihr mir das Phänomen mal erklären? Ich kann damit nichts anfangen. Was ist da los?
Es soll dir ein wohliges Gefühl geben.
Entstanden ist das ja daraus aus diesem Meditation.
Ein 30 Millionen Klicks haben einige von diesen Videos.
Du musst dir vorstellen, das kommt aus dieser Meditationsmusik.
Also, das, was wir machen.
Da wird ja mit Frequenzen gearbeitet, das Gehirn im Alphawellenbereich.
Und dann gibt es Leute, die auf die Idee gekommen sind,
so Wassergeplätscher ist ja auch sehr beruhigend.
Dann haben die einfach ein Mikrofon hingepackt und haben Wassergeplätscher aufgebaut.
Die Videos kenn ich, die höre ich auch immer zum Einschlafen.
Funktioniert super, du beruhigst dich, kommst runter.
Was ist das, Zähneputzen?
Dann halt hier das Vogelglitzwitscher.
Schönes Vogelglitzwitscher, so ein bisschen Wind.
Das beruhigt die meisten Leute.
Warte mal eben.
In meinem Auto habe ich die Möglichkeit,
ich habe da eine JBL-Anlage verbaut, also standardmäßig.
Da kann man tatsächlich Naturgeräusche einstellen.
Ich hoffe nicht von Darmaktivität.
Nein, aber wirklich so Regen, Sturm und so weiter, Feuerprasseln.
Du kannst das einfach während der Fahrt anmachen.
Ich habe das ausprobiert, ich fand es ein bisschen merkwürdig.
Während ich mit 100 auf der Autobahn bin,
habe ich das Gefühl, ich bin in einem Wildes Essen.
Tobi, das ist kein ASMR, das ist einfach nur wildes Essen.
Ich wollte nur sagen, dass sich das daraus entwickelt hat.
Es gibt richtige Fans davon.
Die hören sich das an oder schauen sich das auch an,
wie dann halt jemand ganz vorsichtig und hauchend ins Mikrofon spricht.
Das hat ja mittlerweile auch schon eine sehr erotische Konzentration angenommen.
Wenn du dir so einige Videos anschaust.
Du musst dir mal die Livestreamer angucken.
Das sind aber dann auch die Livestreamer, die auf die Idee kommen,
dass man, wenn man stillt, nicht gesperrt werden kann,
weil man die nackte Brust kurzmoment sieht.
Also gehen sie hin, halten wieder ein echtes Baby in der Kamera und stillen die.
Oder die haben hier ein real born baby doll und halten das dran.
Das kann alles nicht wahr sein.
Das ist mir bloß alles entgangen bisher.
Das funktioniert.
Das ist noch beknackter, als ich gedacht habe.
Das funktioniert.
Das komische ist, wenn das zum Beispiel so bekanntere Leute,
die haben dann alle ihre oilyfans-Seiten oder weiß wo,
wo du dann halt bezahlen kannst dafür, dass du die nackten Tatsachen siehst
und nicht nur so erahnen kannst.
Oder das Viertel vom Internet oder die Hälfte vom Internet besteht ja nur aus Porn.
Du hast so viele Möglichkeiten, dir Brüste anzugucken.
Oder wer hat Altenpfleger oder Gesundheitspfleger?
Da kannst du dir so viel Brüste angucken, dass du gar keinen Bock mehr darauf hast,
noch irgendwie einen Cent dafür zu bezahlen,
weil du von irgendeinem Sternchen da mal einen Lippenblitz da sehen kannst.
Liebe Zuhörer, ihr seid immer noch im Probe-Podcast.
Wir reden immer noch über Musik.
Ja, das ist aber, jetzt sind wir schon beim fünften Bier.
Ich habe mich schon vorher gefragt, an welchem Punkt koppeln wir das ab
Richtung moralisch inkorrekt.
Ich weiß nicht, ob das in den Vibe des Original-Podcasts noch reinpasst.
Darf ich das so sagen?
Ja, gut, aber das ist dann erst das fünfte Bier und die zweite Flasche Wodka.
So sieht's aus.
Hello.
Wisst ihr, dass wir schon 23 Uhr haben?
Oh.
Eikaramba, ich habe ja gar keinen Kokainer gehabt.
Ist mir nicht aufgefallen, dass wir schon 23 Uhr haben.
Und wir sind echt kurz nach 23 Uhr.
Ach, es sind ja schon 2 Stunden 36 Uhr am Aufnehmen.
Hm?
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Spieldauer: 1:44:47
Tag der Aufnahme: 18.04.24
Diese Folge stammt aus der Staffel 4, es gibt insgesamt 4 Staffeln.


Eine LautFunk Publikationskartell Produktion - Wo Geschichten unüberhörbar übermittelt werden.

Podcast Lizenz:

Autor: Sascha Markmann

Legastheniker am Werk (Mehrfaches lesen meiner Postings kann zu irreparable Schäden an den Augen führen z. B.. Pseudotumor-zerebral-Syndrom) Leicht gestörter bis Mittel schwerer Fall von Überlebens Künstler, Maler, Blogger, Musiker, Podcaster und Video Produzenten "Audiovisueller STUMPFSINN mit keinem Nutzwert"

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