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00:00 – 0:00:11
*Musik*
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0:00:11 – 0:00:17
Probe und Hass
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0:00:17 – 0:00:37
Der Tag im Probera!
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0:00:37 – 0:00:49
Ja, herzlich willkommen zum Probe-Podcast, heute mal wieder mit einem Gast. Wir haben
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0:00:49 – 0:00:53
von Waldorf den Rolf Wöhrmann bei uns. Herzlich willkommen, moin!
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0:00:53 – 0:00:56
Ja, hi! Schön, dass ich da sein darf.
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0:00:56 – 0:01:02
Ja, heute machen wir mal eine proteinreiche Sendung, hahaha. Andere Gags sind mir leider
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0:01:02 – 0:01:13
Ich hab ihn hier vor mir stehen.
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0:01:13 – 0:01:16
Ah, hast du dir einen ergattert?
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0:01:16 – 0:01:20
Tatsächlich hab ich einen aus der ersten Batch bekommen.
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0:01:20 – 0:01:25
Ich hab kurz nachdem ihr das Interview auf Sequencer Talk veröffentlicht habt,
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0:01:25 – 0:01:28
da ging ja auch die Seite online, wo man bestellen konnte,
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0:01:28 – 0:01:36
und ich dann so ganz schnell gar nicht das Interview zu Ende geguckt, sondern sofort auf den Bestellbutton geklickt und zack hatte ich einen.
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0:01:36 – 0:01:41
Ich habe noch gar nicht geguckt, welche Seriennummer ich habe, aber dürfte eine niedrige sein.
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0:01:41 – 0:01:48
Ich bin von dem Ding sehr angetan, muss ich sagen. Bin echt begeistert.
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0:01:48 – 0:01:54
Ich schätze mal, dass sich das auch entsprechend dann in den Verkaufszahlen niederschlägt.
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0:01:54 – 0:02:00
Und du hattest ja eingangs, hatten wir schon kurz auf Mike gesprochen und du meintest ja,
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0:02:00 – 0:02:06
dass so nach zwei Wochen ungefähr nach Veröffentlichung, wäre das schon mal ganz gut,
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0:02:06 – 0:02:12
nochmal über diesen Synthesizer zu sprechen, um vielleicht mal so ein paar Aspekte auch zu beleuchten,
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0:02:12 – 0:02:16
die vielleicht bisher zu kurz gekommen sind oder,
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0:02:16 – 0:02:21
ich meine so die allgemeinen Sachen, wie bedient sich das Ding, wie klingt es, klingt es wie ein Microwave und so weiter.
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0:02:21 – 0:02:28
Das ist ja schon alles mehr oder weniger in epischer Breite auf diversen Podcasts und so weiter abgearbeitet worden.
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0:02:28 – 0:02:37
Was du aber vielleicht noch nicht mitbekommen hast, vielleicht, gestern hat der BoBeats,
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0:02:37 – 0:02:43
einer der der reichweitenstärksten Synthfluencer in der YouTube-Blase,
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0:02:43 – 0:02:53
hat den Waldorf Protein tatsächlich zum Best Budget Synthesizer des Jahres 2025 gekürt. Herzlichen Glückwunsch!
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0:02:53 – 0:03:05
Ja, vielen Dank! Das haben wir natürlich mitbekommen. Ich hatte das heute Morgen gesehen und wir haben es wohl in letzter Sekunde innerhalb seiner Deadline noch geschafft,
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0:03:05 – 0:03:10
da irgendwie mit berücksichtigt zu werden.
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0:03:10 – 0:03:19
Freut uns natürlich, wie so oft ist, ich kann mal jetzt hier aus dem Nähkästchen plaudern,
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0:03:19 – 0:03:25
eigentlich wollten wir den schon im September, glaube ich, war die erste Idee, den zu releasen,
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0:03:25 – 0:03:28
aber es kommt halt immer etwas dazwischen.
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0:03:28 – 0:03:32
So wurde es dann November,
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0:03:32 – 0:03:40
Aber es ist ja schön, wenn wir das noch geschafft haben und es freut mich, wenn er auch da zu dem Ergebnis gekommen ist.
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0:03:40 – 0:03:58
Also ich fand das Timing eigentlich ziemlich perfekt. Ihr habt euch genau die Black Friday Sales Wochen, die zwei Stück da, Cyber Week, Black Friday und nochmal Cyber Week ausgesucht, was eigentlich ziemlich genial ist, um irgendwie neue Produkte zu releasen, weil sowieso alle Leute im Kaufrausch sind.
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0:03:58 – 0:04:17
Ja, da scheiden sich die Geister. Ich bin ja jetzt noch nicht aus dem Sales-Apparat, aber es gab tatsächlich auch Kritik, warum wir das gerade denn zu Black Friday, Cyber Week und so weiter machen.
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0:04:17 – 0:04:32
Aber wir haben es einfach gemacht in dem Moment, wo wir fertig waren und haben dann einfach die Gelegenheit genutzt zu sagen, ja okay, Thanksgiving, dann machen wir Synthsgiving draus.
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0:04:32 – 0:04:42
Aber das war jetzt kein großer, strategischer, lang angelegter Plan, sondern das hat sich dann einfach so ergeben.
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0:04:42 – 0:04:55
Frage an der Stelle, hat es mit der Location von der Kapazität her gereicht oder war sie viel zu groß oder umgekehrt, sind die Leute angestanden und dreimal um den Block und kamen nicht mehr rein?
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0:04:55 – 0:05:03
Also wir haben ja vielleicht für die Hörer zum ersten Mal etwas gemacht, was wir, ich
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0:05:03 – 0:05:06
weiß gar nicht, ob wir es überhaupt schon so gemacht haben.
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0:05:06 – 0:05:13
Wir hatten vor Corona bei neuen Produkten mal so ein Journalisten-Event gemacht.
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0:05:13 – 0:05:18
Da wurden dann 20 Journalisten in eine Tonstudie eingeladen.
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0:05:18 – 0:05:19
Da hat man damals irgendwas gemacht.
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0:05:19 – 0:05:28
Bei Quantum saßen dann irgendwie zehn bei mir in meinem Büro in Frankfurt, was ich damals noch hatte.
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0:05:28 – 0:05:42
Jetzt haben wir gesagt, wir machen das öffentlich und haben dann auch über ein paar Friends and Family eingeladen und dann nochmal über unser Kunden-Newsletter.
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0:05:42 – 0:05:50
Und da ist ja wie bei jeder Party so ein bisschen das Problem, wenn du 10 einlädst, wie viele kommen denn tatsächlich?
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0:05:50 – 0:05:56
Oder wenn 10 zusagen, wie viele kommen denn? 8 oder 7 oder 6 oder 9?
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0:05:56 – 0:06:06
Und also der Raum war voll, das hat alles ganz gut gepasst und wir haben dann auch jetzt so ein bisschen Erfahrungswerte bekommen,
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0:06:06 – 0:06:13
wie viel wir einladen können, um dann tatsächlich eine bestimmte Anzahl zu bekommen.
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0:06:13 – 0:06:15
Hat ganz gut funktioniert.
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0:06:15 – 0:06:20
Ja gut, also keine Facebook-Party aus den 2010er Jahren.
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0:06:20 – 0:06:25
Ja, also man denkt natürlich, wenn man es noch nie gemacht hat,
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0:06:25 – 0:06:28
entweder kommt gar keiner oder es kommen zu viele.
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0:06:28 – 0:06:31
Das hat eigentlich ganz gut funktioniert, muss man sagen.
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0:06:31 – 0:06:35
Im Detail kann man noch mal ein bisschen nachjustieren, aber das war eigentlich ganz gut.
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0:06:35 – 0:06:41
Ja, ich meine, wenn du die Zielgruppe über den Newsletter anschreibst, ist das vielleicht auch ein bisschen,
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0:06:41 – 0:06:46
sagen wir mal, spezifierter und erwachsener als über Facebook die gesamte Stadt.
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0:06:46 – 0:06:50
Genau, und Berlin ist natürlich ein guter Ort.
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0:06:50 – 0:06:51
Ideal für sowas.
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0:06:51 – 0:06:56
Ja, aber wir überlegen natürlich auch, können wir es noch woanders machen?
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0:06:56 – 0:07:07
Können wir es in Hamburg machen oder in München oder in Köln, in Dortmund, in Kastorprauxel,
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0:07:07 – 0:07:10
in London, in Paris, keine Ahnung.
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0:07:10 – 0:07:16
Also da überlegen wir so ein bisschen, weil es sollen ja mehr in den kleinen Formfaktor
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0:07:16 – 0:07:20
kommen und im Moment dachten wir, ach das wäre ja ganz nett, so etwas können wir ja
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0:07:20 – 0:07:25
beim nächsten auch nochmal machen und da haben wir gerade diskutiert, wo wäre das denn?
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0:07:25 – 0:07:28
Machen wir es nochmal in Berlin oder machen wir es vielleicht ganz woanders?
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0:07:28 – 0:07:31
Klingt gut.
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0:07:31 – 0:07:38
Das heißt, es kommt nicht nur noch ein weiteres Produkt, sondern noch mehr?
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0:07:38 – 0:07:46
Also es kommt natürlich darauf an, wie viel Zuspruch wir bekommen.
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0:07:46 – 0:07:51
Hätte jetzt niemand sich für Protein interessiert, hätten wir kein weiteres gemacht.
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0:07:51 – 0:08:03
Aber es haben sich ja ein paar Leute von Protein interessiert und ich habe eine Liste von 10, 12 Ideen und Namen.
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0:08:03 – 0:08:11
Also wir bekommen dann doch noch Kalium, Calcium, Eisen, Magnesium, Carbohydrat, Protein, ABCD, Vitamine.
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0:08:11 – 0:08:14
Ich glaub dir schon ganz interessant, oder Ballaststoffe fand ich auch…
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0:08:14 – 0:08:16
Folsäure wäre auch ein schöner Name.
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0:08:16 – 0:08:17
Ja, irgendwie…
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0:08:17 – 0:08:18
So für eine Essigmaschine.
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0:08:18 – 0:08:28
Adrenalin, L-Glycerin, Elektrolyt, Zyn, Carbohydratprotein, Vitamin, Mineral, Biotin, Zinksilikon, Kalkit.
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0:08:28 – 0:08:35
Also Carbon und Argon haben wir schon, das ist glaube ich nicht mehr angesagt, wir sind schon vergeben.
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0:08:35 – 0:08:39
Nimmst du einfach die Lyrics von Kraftwerk, die ich seit einer Minute zitiere.
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0:08:39 – 0:08:44
Ja, das war doch Pluto oder Vitamin, war das doch das Song von Kraftwerk.
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0:08:44 – 0:08:47
Ja, von Tour de France Soundtracks.
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0:08:47 – 0:08:49
Vielleicht können wir uns mal von denen sponsern lassen.
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0:08:49 – 0:08:58
Nein, Spaß beiseite. Ich weiß nicht, ob wir alle 10 oder 12 schaffen.
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0:08:58 – 0:09:03
Das kommt jetzt so ein bisschen drauf an, wie das weiter verläuft.
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0:09:03 – 0:09:06
Aber wir sind Feuer und Flamme und das nächste ist quasi schon in der Arbeit.
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0:09:06 – 0:09:09
Frage ist, gehen dir vorher die Primärfarben aus?
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0:09:09 – 0:09:16
Nö, ich habe den RAL Farbfächer bei mir auf dem Schreibtisch.
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0:09:16 – 0:09:23
Also RAL ist ja so ein Farbkatalog, wo man dann dem Lackierer sagen kann, ich hätte gerne
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0:09:23 – 0:09:26
RAL 7003 oder keine Ahnung was.
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0:09:26 – 0:09:29
Und dann weiß man, wie das aussieht.
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0:09:29 – 0:09:34
Aber dieser farbliche Streifen, muss ich sagen, das war ein Chemiestreich, Rolf.
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0:09:34 – 0:09:42
Also das ist das, was ich bei den Roland's schon so in dieses "Gotta catch them all Pokémon-Sammel"-Ding einging.
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0:09:42 – 0:09:51
Aber da war es halt irgendwie noch dieser… also da musst du das Gerät noch umdrehen oder sehr genau auf die Seite halten.
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0:09:51 – 0:09:54
Aber ihr habt ja echt gerade den Streifen unten hingemacht.
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0:09:54 – 0:09:58
Das schreit ja geradezu danach, dass du einfach in der Serie weiter baust und immer eine neue Form hast.
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0:09:58 – 0:10:00
Das ist nicht das Einzige, was an diesem Gerät genial ist.
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0:10:00 – 0:10:08
Also der Formfaktor ist absolut genial, weil das Ding ist so klein, das kannst du mal eben schnell in den Rucksack mitnehmen.
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0:10:08 – 0:10:16
Und trotzdem ist das Ding gut bedienenbar. Das ist nicht so Bonsai-mäßig wie so eine Roland-Boutique-Geschichte,
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0:10:16 – 0:10:20
sondern du hast da wirklich anständige Knöpfe, die man auch gut anfassen kann.
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0:10:20 – 0:10:24
Ja, da gibt es vielleicht eine kleine nette Anmerkung dazu.
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0:10:24 – 0:10:29
Da haben wir ein bisschen rumgefummelt.
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0:10:29 – 0:10:33
Wir haben uns extra einen 3D-Drucker gekauft,
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0:10:33 – 0:10:39
um verschiedene Größen auszudrucken und mal auszuprobieren.
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0:10:39 – 0:10:45
Und so plus minus paar Zentimeter.
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0:10:45 – 0:10:54
Und das war ganz spannend, weil manchmal sieht man halt, kam der Axel an mit irgendeinem
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0:10:54 – 0:11:00
Rendering, dann siehst du das so auf deinem Screen, hast aber nicht so das Größenverhältnis,
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0:11:00 – 0:11:02
da habe ich mir gedacht, das musst du jetzt mal ausdrucken.
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0:11:02 – 0:11:09
Da habe ich gesagt, okay, jetzt mach mir das nochmal zwei Zentimeter größer, also vergrößert
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0:11:09 – 0:11:11
und nochmal ein Zentimeter kleiner.
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0:11:11 – 0:11:15
Das hat unheimlich viel ausgemacht.
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0:11:15 – 0:11:21
Dann haben wir irgendwann eine Größe gefunden, wo wir gesagt haben, das ist nicht zu groß und nicht zu klein.
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0:11:21 – 0:11:27
Das kann man noch gut bedienen, kann man in die Tasche stecken, ist nicht zu fummelig, auch nicht zu riesig.
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0:11:27 – 0:11:35
Und es ist ja auch ganz wichtig, weil die farbige Unterschale, wie man das nennt, das ist Plastik.
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0:11:35 – 0:11:44
Die Frontplatte ist Metall und diese Unterschale ist ja dann etwas, was dann auch die Form dafür,
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0:11:44 – 0:11:55
um dieses Plastik zu spritzen, ist sehr teuer. Das heißt, die muss dann auch für alle anderen
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0:11:55 – 0:12:01
Geräte bleiben. Es war also damals schon die Überlegung, was könnten wir denn sonst noch so
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0:12:01 – 0:12:07
machen, würde das denn von der Größe für die eine oder andere Idee auch passen?
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0:12:07 – 0:12:16
Also da ist ziemlich viel Überlehrung reingeflossen, wie groß, dick und dünn das am Ende ist,
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0:12:16 – 0:12:19
damit das dann auch funktioniert für die ganze Serie.
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0:12:19 – 0:12:26
Da muss man dazu erklären, für die Zuhörer, die das nicht wissen, wenn man so, ich sag mal,
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0:12:26 – 0:12:35
jetzt Plastikgehäuse herstellt, dann sind die Werkzeuge, um diese Gehäuse herzustellen, halt
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0:12:35 – 0:12:42
sehr, sehr teuer. Also das kann locker mal fünfstellig werden. Ja, ist es. Und das macht
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0:12:42 – 0:12:49
auch einen Großteil der Kosten nachher aus. Den ganzen Personalkosten natürlich und Software
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0:12:49 – 0:12:52
Entwicklung will ja auch bezahlt werden und so weiter, was da sonst noch alles mit dranhängt.
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0:12:52 – 0:12:56
Aber das ist mit so am teuersten, also die Werkzeugherstellung.
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0:12:56 – 0:13:05
Das ist ein Metallblock sozusagen, wo ein Rohrraum drin ist von der Form.
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0:13:05 – 0:13:13
Und da wird halt dann das... Es wird auf der Webseite, das war ganz lustig,
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0:13:13 – 0:13:18
in den einen Forum hat jemand ein Making-of gefordert, ein Video. Video haben wir nicht,
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0:13:18 – 0:13:22
Aber es wird einen kleinen Artikel geben auf der Webseite.
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0:13:22 – 0:13:27
Der wird vermutlich jetzt im Laufe der Woche veröffentlicht, wo es auch ein, zwei Fotos gibt.
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0:13:27 – 0:13:36
Nicht von der Form, von dem Gehäuse, aber von den Poti-Kappen, wie sowas aussieht.
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0:13:36 – 0:13:42
Das wird bei Fatah in Italien gemacht, die auch Tastaturen, also Klaviaturen herstellen,
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0:13:42 – 0:13:49
die auch aus Gummstoff sind in der Regel und die in diesen ganzen Verfahren einfach die Erfahrung haben.
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0:13:49 – 0:13:55
Also guckt mal in den nächsten Tagen auf die Webseite, da gibt es ein kleines Making-of mit
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0:13:55 – 0:13:59
ein paar Bildern, wie auch so ein Spritzgussverfahren aussieht.
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0:13:59 – 0:14:07
Genau. Ja, also, wir waren bei der Loop-Rodelei, können wir gleich weitermachen.
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0:14:07 – 0:14:20
Der Sound. Ich hatte, als ich die ersten geleakten Bilder und Infos gesehen hatte,
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0:14:20 – 0:14:26
hatte ich gedacht so, naja, das Microwave-Plugin, da hatten wir ja beim letzten Interview drüber
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0:14:26 – 0:14:33
gesprochen. Du hast uns ja auch viele Details, viele technische Details erzählt. Da hatte ich
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0:14:33 – 0:14:39
so ein bisschen die Hoffnung, okay, vielleicht kann man ja das Microwave Plugin damit fernsteuern.
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0:14:39 – 0:14:45
Das ist aber nicht der Fall. Die beiden sind doch beide unterschiedliche und eigenständige Produkte
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0:14:45 – 0:14:52
und im Prinzip sind nur die Oszillatoren aus dem Microwave Plugin dann im Protein gelandet.
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0:14:52 – 0:14:57
Die Oszillatoren sind mehr oder weniger eins zu eins gelandet.
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0:14:57 – 0:15:08
Die Filter oder der Filter oder das Filter ist auch aus dem Microwave abgeleitet,
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0:15:08 – 0:15:15
wurde aber ein bisschen modifiziert, kommt aber daher im weiteren Sinne.
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0:15:15 – 0:15:25
Und dann sind da aber halt auch Dinge, die Effekte sind eins zu eins aus Medium, Arpeggiator, Stepsequencer auch,
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0:15:25 – 0:15:30
bis auf vielleicht kleine Details und natürlich auch neue Dinge.
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0:15:30 – 0:15:37
Und es sollte jetzt nicht eine Microwave in Hardware sein,
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0:15:37 – 0:15:45
sondern aber es sollte auf diesen alten Sound und auf diesen sehr speziellen Klang zurückgehen.
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0:15:45 – 0:15:50
Und das war uns wichtig, aber es sollte ein modernes Instrument sein,
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0:15:50 – 0:15:54
also mit Effekten und Sequenzen und Arp und was halt so dazu gehört.
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0:15:54 – 0:16:04
Was ich jetzt beim Performen mit dem Protein festgestellt habe,
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0:16:04 – 0:16:10
das ist ja ein multitemporaler Synthesizer. In dieser Geräteklasse kommt das nicht so häufig vor.
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0:16:10 – 0:16:18
Also vierfach multitemporal, wenn man möchte. Man kann auch Sounds layern oder man kann den alten
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0:16:18 – 0:16:27
Korg Monopoly Trick anwenden und kann die Layer auch im Round-Dropping-Modus anspielen,
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0:16:27 – 0:16:33
Das ist auch eine Spezialität, das hat auch nicht jeder Synthesizer.
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0:16:33 – 0:16:39
Aber was mir aufgefallen ist beim Spielen von Protein,
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0:16:39 – 0:16:43
mir fehlt eine Control-All-Funktion.
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0:16:43 – 0:16:44
Kennst du das?
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0:16:44 – 0:16:47
Das haben die Elektronensequencer so etwas.
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0:16:47 – 0:16:52
Da kann man, da hat man ja auch zum Beispiel beim Analog 4,
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0:16:52 – 0:16:59
man quasi vier Synthese-Maschinen, die man ansteuern kann. Die können auch im Round-Robin
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0:16:59 – 0:17:08
dort gespielt werden oder halt auch insgesamt. Und man kann dann über alle Engines hinweg quasi
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0:17:08 – 0:17:16
mit einem Regler alle vier Filter zum Beispiel von den unterschiedlichen Parts verändern. Das
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0:17:16 – 0:17:20
fehlt mir hier so ein bisschen. Kann es sein, dass das vielleicht noch eine Idee wäre, was man noch
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0:17:20 – 0:17:26
einbauen könnte? Ja, die hätte ich auch gern. Steht auch auf der Liste, hat es nicht ins Release geschafft.
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0:17:26 – 0:17:32
Und auch heute habe ich an irgendwas rumgeschraubt, da dachte ich auch, die hätte ich jetzt gern.
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0:17:32 – 0:17:40
Also, ihr müsst immer vorsichtig mit Versprechen sein, aber das ist auch etwas, was wir auch haben wollen.
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0:17:40 – 0:17:49
Das hatte ich auch schon beim Microwave Plugin, das ja letztendlich den, sobald du Layer hast oder Multitemporal,
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0:17:49 – 0:17:53
Willst du sowas haben?
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0:17:53 – 0:17:55
Ja.
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0:17:55 – 0:17:58
Ich könnte mir gut vorstellen, dass sowas kommt.
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0:17:58 – 0:18:01
Und gleich mit Ando-Funktion.
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0:18:01 – 0:18:03
So als Idee.
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0:18:03 – 0:18:07
Ando weiß ich jetzt nicht bei so einem kleinen Gerät.
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0:18:07 – 0:18:14
Da ist man natürlich von den Bedienelementen ein bisschen eingeschränkt.
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0:18:14 – 0:18:17
Wir warten mal ab, was da so kommt.
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0:18:17 – 0:18:24
Ich habe jetzt vorhin gesehen, du hattest heute Mittag nochmal im Sequenzervorum gepostet,
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0:18:24 – 0:18:27
die Features der neuen Beta-Version.
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0:18:27 – 0:18:33
Es gibt ja ein Beta-Programm, an dem sich Leute beteiligen können, um den Synthesizer zu testen,
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0:18:33 – 0:18:35
was ich glaube, auch ganz gut genutzt wird.
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Neues Feature ist ein 12 dB Filter.
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Das heißt, das jetzige Filter, das steht zwar in der Anleitung 12 dB, aber es ist halt ein
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24 dB Filter. Ja, ja, ja, also da ist in der Hectic vor dem Release ist das untergegangen,
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dass das im Manual falsch steht. Das ist einfach, haben wir den Holger falsch geprieft oder irgendwas
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ist da einfach durcheinander geraten. Tut uns leid, ist natürlich ein 24 dB Filter, wie auch
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in dem Microwave-Plugin, da kommt ja auch das Filter her, es war nicht eins zu eins dasselbe.
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0:19:16 – 0:19:31
Und genau, dann hatte ich halt gedacht, ja okay, dann machst du da einfach einen 12 dB-Modus noch
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0:19:31 – 0:19:37
rein, dann stimmt das ja wieder. Außerdem ist es ja ganz lustig, noch einen zu haben,
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0:19:37 – 0:19:42
weil sowas kann man immer gebrauchen. Und wir sind ja nicht wie beim Microwave-Plugin jetzt
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0:19:42 – 0:19:48
einer Originaltreue verpflichtet, sondern können halt diese Dinge jetzt alles tun.
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0:19:48 – 0:20:01
Dann habe ich da noch schnell mal zu FTP-Low und Highpass noch mit reingemacht. Und eine andere
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0:20:01 – 0:20:11
Geschichte, wo ich schon länger ein bisschen dran war. Wir haben 250 Presets-Slots für so eine kleine
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0:20:11 – 0:20:17
Maschine. Da dachte ich, das ist eigentlich genug. Und ich dachte dann, ich habe dann so gut 100
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0:20:17 – 0:20:27
Factory-Presets. Es steht glaube ich auch teilweise noch drin in den Specs von den Händlern, aber die
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0:20:27 – 0:20:34
die ganzen Soundschrauber so fleißig, haben gut abgeliefert.
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0:20:34 – 0:20:40
Dann sind es, glaube ich, jetzt 224, mit denen wir ausliefern.
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0:20:40 – 0:20:48
Dann bleiben nur noch 26 übrig für die User, die jetzt keine Factory Presets löschen wollen.
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0:20:48 – 0:20:54
Wobei wir haben alle noch auf unserer Webseite zum Nachladen auch nach Sounddesignern nochmal
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0:20:54 – 0:20:56
separat aufgeführt.
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0:20:56 – 0:21:15
Er hat gesagt, okay, jetzt haben wir auf 360 erhöht, dann ist wieder mehr Platz da und es gibt auch nochmal, das kommt jetzt auch in den nächsten Tagen, von der Künstlerin Zavoloca, die auch in Berlin gespielt hat,
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0:21:15 – 0:21:22
Von der kommen auch nochmal 20 Presets, die wir dann auch zum Download zur Verfügung stellen.
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0:21:22 – 0:21:30
Also an Soundpresets und an eigenen Speicherplätzen soll es dann auch nicht mangeln.
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0:21:30 – 0:21:36
Ich hatte gerade noch einen Punkt, der mir jetzt entfallen ist.
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0:21:36 – 0:21:39
Filter, da waren wir eben noch.
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0:21:39 – 0:21:44
Genau, wir waren bei den Filtern. Presets hatten wir genannt.
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0:21:44 – 0:21:52
Ich würde sagen, Sascha, hast du ein kleines Thema, was wir abspielen können?
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0:21:52 – 0:21:53
Dann kann ich nochmal drüber nachdenken.
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0:21:53 – 0:21:55
Das hast du mir gegeben.
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0:21:55 – 0:21:58
Okay, das Demo kommt.
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0:21:58 – 0:22:00
[Musik]
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0:22:00 – 0:22:03
[Musik]
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0:22:03 – 0:22:09
[Musik]
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0:22:09 – 0:22:15
[Musik]
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0:22:15 – 0:22:21
[Musik]
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0:22:21 – 0:22:27
[Musik]
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0:22:27 – 0:22:30
[Musik]
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0:22:30 – 0:22:37
[Musik]
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0:22:37 – 0:22:43
[Musik]
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0:22:43 – 0:22:49
[Musik]
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0:22:49 – 0:22:55
[Musik]
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0:22:55 – 0:22:58
* Musik *
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0:22:58 – 0:23:01
[Musik]
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0:23:01 – 0:23:07
[Musik]
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0:23:07 – 0:23:14
[Musik]
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0:23:14 – 0:23:20
[Musik]
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0:23:20 – 0:23:26
[Musik]
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0:23:26 – 0:23:45
Da fliegt er davon, der Prothein.
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0:23:45 – 0:23:46
Ja, sehr schön.
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0:23:46 – 0:23:50
So gut haben ja die Demos von den Influencern gar nicht geklungen.
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0:23:50 – 0:23:51
Danke.
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0:23:51 – 0:23:53
Danke.
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0:23:53 – 0:24:00
Also, ich muss ja auch sagen, eure Soundbeispiel-Demo-Qualität ist immer sehr hoch.
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0:24:00 – 0:24:06
Ähnlich noch auch von früheren Podcasts, wo ich dabei sein durfte.
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0:24:06 – 0:24:14
Ja, ich muss allerdings sagen, ich hatte nicht so viel Zeit, weil ich auch noch irgendwie…
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0:24:14 – 0:24:24
Das ist ja hier alles nur ein Hobbyprojekt von mir, deswegen ist das alles nur so nebenbei mal eben schnell gemacht.
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0:24:24 – 0:24:36
Ich weiß nicht, was die Synthfluencer so zu tun haben, das ist ja noch ein bisschen aufwendiger, Videos schneiden, Videos aufnehmen, lauter Erklärungen machen und diese einzelnen Funktionen erklären, das sparen wir uns jetzt mal.
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0:24:36 – 0:24:42
auch im Sequencer Talk Video, im Interview mit dir kann man das alles noch mal im Beteiligung.
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0:24:42 – 0:24:46
Du hast ja selber auch einen Deep Dive gemacht, wo du alles vorstellst und man sieht das eigentlich
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0:24:46 – 0:24:49
sehr schön.
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0:24:49 – 0:24:58
Worüber ich erzählen kann, wieso die Arbeit für mich ist, mit dem Instrument, ich finde
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0:24:58 – 0:25:02
ihn sehr wahnsinnig sehr gut abgestimmt.
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0:25:02 – 0:25:14
Ich habe wirklich das Gefühl, das ist wie, ob das, das war bei dem M auch schon so, oder auch bei dem Iridium, aber hier ist es mir nochmal quasi, hat es mich quasi direkt angesprungen.
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0:25:14 – 0:25:28
Es gibt auch nicht so viele Synthesizer, die das haben, aber du hast hier wirklich, hat man vor sich wirklich ein Instrument, wo die einzelnen Elemente wirklich gut aufeinander abgestimmt sind.
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0:25:28 – 0:25:34
Das heißt, wenn ich an den Höhlkurven drehe, dann passieren da auch tatsächlich unerwartete Sachen.
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0:25:34 – 0:25:42
Oder wenn man einfach nur ganz leicht vielleicht die Resonanz aufträgt oder nur ein bisschen von
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0:25:42 – 0:25:50
dem Filter-Dirt reinschraubt oder wenn man nur ein ganz kleines bisschen an den Effekten dreht,
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0:25:50 – 0:25:56
da passiert immer schon wahnsinnig viel. Und ich stehe jedes Mal vor diesem Instrument und denke,
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0:25:56 – 0:25:58
Wow, Wahnsinn.
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0:25:58 – 0:26:14
Ja, vielen Dank. Das ist natürlich so von uns so ein bisschen der Gedanke, dass das irgendwie musikalisch inspirierend sein soll.
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0:26:14 – 0:26:26
Und bei diesen Feinabstimmungen, wenn man sich denn für irgendetwas entscheidet, bewusst oder unbewusst,
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0:26:26 – 0:26:40
ist für mich eigentlich das oberste Ziel, schon zu gucken, wie wirkt das, inspirierend, kann ich damit musikalisch arbeiten
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0:26:40 – 0:26:59
Und weniger ist das jetzt technisch richtig oder falsch oder besser oder schlechter, sondern das ist am Ende ja kein Stück Technik von Siemens, also nix gegen Siemens jetzt mal als Beispiel,
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0:26:59 – 0:27:07
Das ist kein Kraftwerk oder was bauen die sonst noch, sondern es ist ein Musikinstrument,
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0:27:07 – 0:27:18
was irgendwo Musiker anregen soll, da mit Musik zu machen oder in ihr Setup mit einzubauen.
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0:27:18 – 0:27:25
Das ist das, was uns auch da letztendlich leitet.
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0:27:25 – 0:27:30
Und wenn das zu diesem Ergebnis kommt, dass das gut aufeinander abgestimmt ist,
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0:27:30 – 0:27:34
dann haben wir da vielleicht ein paar Sachen richtig gemacht in diesem Prozess.
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0:27:34 – 0:27:38
Also ich stelle mir das wahnsinnig schwierig vor,
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0:27:38 – 0:27:44
da die einzelnen Komponenten von der Parameterspeizung
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0:27:44 – 0:27:49
oder auch wenn es um den Grundsound geht,
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0:27:49 – 0:27:53
das so einzustellen, dass es dann auch wirklich
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0:27:55 – 0:28:07
musikalisch halt rüberkommt. Ich stelle es mir sehr schwer vor und ich glaube, dass ihr euch da auch immer lange viel Zeit für nehmt und auch viel Liebe reinsteckt, um das dann so hinzubekommen.
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0:28:07 – 0:28:18
Ich kann mir nicht vorstellen, dass es da so eine Art Synthesizer-Bau vor Dummies gibt.
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0:28:18 – 0:28:33
Nee, das ist ja, also ich mach das ja jetzt auch nicht zum ersten Mal, so ein Sinti. Und das ist natürlich auch ein Stück Erfahrung, die man sammelt, also die Technik und die Mathematik und so weiter, das musst du einfach beherrschen.
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0:28:33 – 0:28:44
Aber irgendwann hast du dann halt, oder sagen wir mal so, bei den ersten Synthies, die man so gemacht hat, war man dann froh, dass das so alles geklappt hat und wichtig ist.
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0:28:44 – 0:28:52
Aber irgendwann hat man halt viel mehr Zeit, sich dann mit den entscheidenden Dingen zu beschäftigen.
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0:28:52 – 0:28:58
Aber es ist auch oftmals, das ist so wie wenn du vielleicht in so einer größeren Musik oder sonstigen Projekt bist,
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0:28:58 – 0:29:18
Du hast natürlich immer die Gefahr, du arbeitest da monatelang dran und willst natürlich einen guten Ground Sound haben und willst das alles haben, aber du bist da irgendwann in so einem Tunnel und verlierst auch manchmal den Überblick oder das Gefühl, wo stehst du denn eigentlich?
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0:29:18 – 0:29:23
Bin ich da schon oder bin ich da noch nicht?
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0:29:23 – 0:29:28
Wenn du jeden Tag da quasi drin siehst, siehst du den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr.
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0:29:28 – 0:29:34
Und damit irgendwann mal ein Instrument auch rauskommt,
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0:29:34 – 0:29:41
gibt es immer so einen Moment, wo du dich da mal rausreißen musst und das dann jemand geben muss.
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0:29:41 – 0:29:49
Da sagst du Musiker oder du Sounddesigner, hier ist es, mach mal was mit.
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0:29:49 – 0:29:56
Und dann ist das ein sehr spannender Prozess, wenn man dann die ersten Sounds, die ersten
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0:29:56 – 0:29:57
Presets hört.
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0:29:57 – 0:30:02
Das ist natürlich dann ein Sounddesigner, also jemand, der jetzt nicht bei einer Entwicklung
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0:30:02 – 0:30:03
beteiligt war.
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0:30:03 – 0:30:09
Und die ersten Presets, die ich dann gehört habe, waren die von Christian Kleine.
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0:30:09 – 0:30:20
Das ist natürlich ein mega Moment, weil man zum ersten Mal hört, was jemand anderes aus diesem Instrument rausholt.
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0:30:20 – 0:30:25
Das ist dann auch ein wunderschöner Moment.
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0:30:25 – 0:30:34
Kann natürlich auch ein desaströser sein, je nachdem, was man da vorgesetzt bekommt, aber es hat funktioniert.
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0:30:34 – 0:30:42
Und das ist dann da den richtigen, das nicht zu früh oder zu spät zu machen, das ist so ein bisschen die Kunst und das ist auch nicht einfach.
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0:30:42 – 0:30:57
Es ist vielleicht mehr so psychologisch schwierig und dann ist man irgendwann oder als die ersten Musik, die Zavalloca gemacht hat, dann ist man natürlich froh, ja man kann damit Musik machen.
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0:30:57 – 0:31:12
Ja und es ist nicht nur, klar machst du auch selber damit so ein bisschen Musik, machst natürlich auch selber Presets während der Entwicklung, aber das muss jemand anders machen, damit das für dich auch nochmal einen ganz anderen Aspekt und Eindruck bekommt.
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0:31:12 – 0:31:16
Das ist das, ja, wie es funktioniert.
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0:31:16 – 0:31:32
Um mal den Bogen zu machen zu unserem letzten Interview, zur Microwave, ist der Protein denn jetzt das, woran ihr als Team gearbeitet habt?
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0:31:32 – 0:31:33
Nein.
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0:31:33 – 0:31:38
Wobei der Microwave als Abfallprodukt rausgefallen ist? Das Plug-In?
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0:31:38 – 0:31:39
Nein, nein, nein.
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0:31:39 – 0:31:40
Okay.
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0:31:40 – 0:32:09
Ja, da ist noch was. Wir haben natürlich noch einiges in der Mache. Nein, das ist tatsächlich nicht das, sondern das ist mehr oder weniger, ich hatte gerade heute mal nachgeguckt, die ersten, interessanterweise, die ersten Gedanken und Vorarbeiten an einer eher wieder bezahlbaren
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0:32:09 – 0:32:20
Hardware-Linie sind, ist aber tatsächlich nach, relativ kurzfristig nach Release des Microwaves-Plugins gekommen.
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0:32:20 – 0:32:29
Also August, September haben wir so angefangen, wurden die ersten Zeilen gut geschrieben.
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0:32:29 – 0:32:57
Genau, also es ist nicht das, sondern ich weiß auch gar nicht, ob wir damals schon die Idee hatten, dass das irgendwas mit dem Microwave vielleicht zu tun haben könnte, sondern wir dachten eigentlich, okay, du fängst erstmal an, so Grundlagen zu schaffen, wie sieht so eine Hardware aus, was kommt da für ein Chip rein und so weiter und so fort. Aber wir haben das quasi nach dem Microwave angefangen.
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0:32:57 – 0:33:05
Kannst du, um jetzt mal wieder technisch zu werden, kannst du noch mal erläutern, wie Flavor funktioniert?
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0:33:05 – 0:33:19
Weil mir ist aufgefallen, wenn ich die Resonanz aufdrehe und in die Selbstresonanz gehe und ich drehe dann das Flavor auf, dann fängt die Rezo an zu singen.
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0:33:19 – 0:33:27
Also sie springt dann so in den Tonlagen ein bisschen her, was ich sehr reizvoll finde, um bestimmte Klänge zu erreichen.
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0:33:27 – 0:33:31
Kannst du nochmal die Funktionsweise von dem Flavor erläutern?
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0:33:31 – 0:33:44
Also Flavor ist eigentlich auch ein Produkt aus der Beschäftigung und der Analyse des Microwaves 1 gewesen,
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0:33:44 – 0:33:49
weil dort verschiedene Dinge nicht perfekt laufen.
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0:33:49 – 0:33:57
Sie laufen aber auch nicht zufällig, sondern es werden bestimmte Dinge in einem bestimmten
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0:33:57 – 0:34:07
zeitlichen Grid upgedatet, weil der Mikroprozessor in dem Microwave 1, der auch keinen Sound macht,
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0:34:07 – 0:34:11
nur steuert, war damals ein relativ schwachpunstiger, also als heutiger,
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0:34:11 – 0:34:20
sich schwachpunstiger 68K Motorola. Dieses zeitliche Grid, wo bestimmte Dinge abgedatet
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0:34:20 – 0:34:27
waren, war auch nicht exakt, sondern das hat auch noch immer wieder geschwankt. Das haben wir auch
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0:34:27 – 0:34:36
noch mal analysiert und das ist in der Microwave Plugin nachgebaut. Und dann hatte ich gedacht,
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0:34:36 – 0:34:42
Ich habe mir gedacht, das ist ein Teil, ein Aspekt gewesen, warum das so musikalisch klingt.
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0:34:42 – 0:34:50
Und da möchte ich was an dem Protein schon haben, aber der macht mehr als das.
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0:34:50 – 0:34:55
Also dieser Mechanismus im Protein kann man halt rein und raus drehen.
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0:34:55 – 0:34:58
Im Microwave Plugin ist er quasi fest verdreht.
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0:34:58 – 0:35:01
Und der macht auch andere Dinge.
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0:35:01 – 0:35:10
Also, er verändert zum Beispiel die Waveposition in der Wavetable leicht.
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0:35:10 – 0:35:17
Je mehr man den aufdreht, das macht der Microwave 1 gar nicht, zum Beispiel in dieser Form.
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0:35:17 – 0:35:20
Er verändert den Filter-Cutoff.
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0:35:20 – 0:35:26
Dadurch kommt vielleicht, wenn du die Selbstresonanz hast oder eine hohe Resonanz, hörst du vielleicht
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0:35:26 – 0:35:28
so dieses Singen.
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0:35:28 – 0:35:36
Er verändert auch den Pitch des einen Oszillators, dass es so eine leichte Schwebung gibt, der
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0:35:36 – 0:35:38
andere nicht.
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0:35:38 – 0:35:48
Er verändert zeitliche Faktoren bei den Envelopes leicht, aber auch in diesem zeitlichen Grid.
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0:35:48 – 0:35:51
Wann er das tut, fängt er an, so ein bisschen zu vibrieren.
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0:35:51 – 0:36:10
Und das war eine ganz lustige Geschichte, weil ich dachte, das kann man so rein- und rausdrehen, dann hat man es entweder exakt oder halt ungenau, in Anfangsstrichen.
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0:36:10 – 0:36:21
Und dann habe ich noch eine Schippe mehr draufgelegt, er macht es also noch mehr als der originale
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0:36:21 – 0:36:26
Microwave, aber ich wollte es nicht zu viel machen, dass es nur noch wirr klingt.
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0:36:26 – 0:36:33
Ich glaube, das ist ein ganz interessanter Parameter geworden, wo die Leute auch schon
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0:36:33 – 0:36:38
nachgerufen haben, den wollen sie per Modulationsmatrix modulieren können.
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0:36:38 – 0:36:56
Hätte ich gar nicht dran gedacht. Ja, kann man machen. Aber das ist dann auch wieder so eine ganz klasse Sache, dass sie das so spannend finden, dass man da auch schon den wieder einsetzen kann.
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0:36:56 – 0:37:00
Sei es übers Modwheel oder Aftertouch oder keine Ahnung.
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0:37:00 – 0:37:03
Ja, das wäre super, wenn man das modulieren könnte.
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0:37:03 – 0:37:12
Naja, also steht auf der Liste, müsste machbar sein, könnte sein, dass es irgendwann mal kommt.
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0:37:12 – 0:37:14
Sehr gut.
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0:37:14 – 0:37:28
Dann, was mir noch aufgefallen ist, ist, man kann ja umschalten, Lowpass, Highpass Filter, oder halten Drive und dort auch verschiedene Modelle von Drive.
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0:37:28 – 0:37:34
Wenn ich jetzt so auf mein Iridium gucke, da kommt mir so vor, als ob ihr da den Digital
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0:37:34 – 0:37:38
Forma genommen habt und den hier reingepackt habt.
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0:37:38 – 0:37:49
Also der Digital Forma beim Iridium ist ja zusätzlich zu den Filtern.
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0:37:49 – 0:37:51
Das schafft der Protein nicht.
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0:37:51 – 0:37:56
Also der Protein ist kein Iridium, kostet auch nur einen Bruchteil davon.
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0:37:56 – 0:37:59
Das heißt, wir müssen ja immer gucken, was geht und was geht nicht.
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0:37:59 – 0:38:06
Aber alternativ zu den Filtern gingen ein paar Drives.
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0:38:06 – 0:38:13
Und da dachte ich, ja, bei den Wavetables, gerade für Microwave, braucht man nicht immer einen Filter.
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0:38:13 – 0:38:19
Manche funktionieren in sich ja schon wie eine Art Filtermodulation.
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0:38:19 – 0:38:24
Aber ein Drive wäre doch ganz nett dazu.
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Den kann ich mir leisten, wenn ich den Filter nicht mehr rechnen muss.
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Und dann hatte ich den dann eingebaut.
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Das ist noch ein bisschen anders als im Digital Forma.
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0:38:35 – 0:38:40
Da wurde auch noch so ein bisschen drüber diskutiert, auch schon.
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Und ich könnte mir vorstellen, dass da vielleicht noch das eine oder andere kommt.
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Wie gesagt, jetzt haben wir diese 12 dB Filter Varianten noch drin.
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Vielleicht fällt mir noch hier oder da noch irgendwas ein.
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eine lustige Möglichkeit, den Grundklang des Wavetable Oszillators, vielleicht könnte man
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den ASIC Bug nochmal einbauen, der ja nichts anderes ist als ein extremer Clipper oder Fuzz.
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Ja, das kann man ja ansonsten… es gibt ja auch noch das Microwave Plugin, da gibt's den ja dann auch.
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Ja, eine andere Geschichte, was man vielleicht noch erwähnen kann, ist, dass mit all diesen Dingen,
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weil wir uns in einem begrenzten Rahmen bewegen, nicht nur räumlich im Panel,
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als auch natürlich mit dem CPU. Und ich sagte ja, vier Layer, acht Stimmen, das sollte es schon sein,
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aber um die musste man jedes Mal kämpfen. Jede zusätzliche Modulationsquelle oder
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0:39:56 – 0:40:03
Modulationsziel nimmt wieder ein bisschen Rechenzeit weg und wenn du da zu viel machst,
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dann ist plötzlich die Polyphonie Nummer 8 in Gefahr, dann musst du wieder anders optimieren.
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0:40:10 – 0:40:20
Also in diesem kleinen, kleinen System, wo du mit sehr viel Liebe und Engagement um alles kämpfen musst.
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0:40:20 – 0:40:28
Das ist so wie wenn du dein Gepäck, weil du fliegst oder nur ein kleines Auto hast,
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aber 18 Wochen nach Marokko fahren willst, da musst du um jedes Gepäckstück kämpfen,
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0:40:35 – 0:40:37
was du mitnimmst und nicht, was noch reinpasst.
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0:40:37 – 0:40:43
Aber es fördert natürlich auch die Kreativität. Das ist ja wie bei Musikern, wenn die sagen,
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0:40:43 – 0:40:49
hey, ich habe hier ein komplettes Studio mit 20 Synthesizern. Da kommen natürlich ganz andere
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0:40:49 – 0:40:53
Sachen raus, als wenn man sagt, so hier hast du eine Gitarre, ein Mikrofon, jetzt mach mal.
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0:40:53 – 0:41:04
Genau. Oder hast du ein großes Panel wie beim Quantum, wo du sagst, ja gut, machen wir noch drei Knöpfe mehr drauf. Passt schon.
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0:41:04 – 0:41:17
Ja, technisch bin ich fasziniert immer noch von dem, was ihr da vollbracht habt.
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0:41:17 – 0:41:24
Weil ihr habt ja diesen ASIC quasi, ihr habt ja quasi den Code genommen und lasst den jetzt
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0:41:24 – 0:41:30
hier in dieser kleinen Kiste laufen mit 250 Kilohertz.
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0:41:30 – 0:41:42
Ja, auch das war nicht von Anfang an so, aber ich dachte, das wäre cool, das zu haben.
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0:41:42 – 0:41:51
Und auch das war schon so eine kleine Geschichte, das hinzubekommen mit diesem Chip.
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0:41:51 – 0:41:57
Es ist uns aber gelungen, da haben wir aber sehr viel auch dran rumge…
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0:41:57 – 0:41:59
Also es ist auch sehr viel Herzblut und Liebe.
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0:41:59 – 0:42:03
Also mein Kollege Lukas auch, der da auch mitgewirkt hat,
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0:42:03 – 0:42:06
der hat da auch sehr viel Energie reingesteckt,
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0:42:06 – 0:42:10
bis es denn irgendwann ging, bis wir es hinbekommen haben.
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0:42:10 – 0:42:13
Ist das noch eine höhere Programmiersprache,
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0:42:13 – 0:42:14
was man da verwenden muss,
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0:42:14 – 0:42:17
oder habt ihr da wirklich rein DSP-Code verwendet?
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0:42:17 – 0:42:20
Nee, das ist so, ja.
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0:42:20 – 0:42:22
Ich kann mir das nicht vorstellen,
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0:42:22 – 0:42:24
dass das mit einer höheren Programmiersprache noch möglich ist.
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0:42:24 – 0:42:34
Also die Programmiersprache ist in diesem Fall C++.
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0:42:34 – 0:42:35
Okay.
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0:42:35 – 0:42:53
Und diese DSP-Chips, die man kennt, werden – also das letzte Instrument, was wir auf
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0:42:53 – 0:42:57
Basis dieser DSP-Chips gemacht haben, ist der Blofeld.
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0:42:57 – 0:43:00
Nee, beziehungsweise Zarenborg, Entschuldigung.
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0:43:00 – 0:43:02
Zarenborg hat die auch noch drin.
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0:43:02 – 0:43:17
Die ganze Quantum- und Iridium-Linie, als auch M, als auch jetzt Protein, basiert auf C++-programmierbaren Chips.
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0:43:17 – 0:43:32
Die sind keine DSP-Chips, weil die langsam dem Ende hinzugeben, weil die normalen CPUs mittlerweile genauso schnell DSP rechnen können.
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0:43:32 – 0:43:38
Daher braucht man die nicht mehr, darum werden die auch relativ teuer.
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0:43:38 – 0:43:47
Viele Hersteller, die vielleicht die DSP-Chips noch verwenden, sind gut beraten.
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0:43:47 – 0:43:51
Das wissen die aber selber und einige haben damit auch schon angefangen,
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0:43:51 – 0:43:57
umzustellen auf moderne, sei es ARM-Prozessoren oder andere Prozessoren,
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die man "normal" programmieren kann.
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0:44:01 – 0:44:05
Das wäre auch meine Frage. Was ist euer Herzstück?
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0:44:05 – 0:44:19
Darüber sprechen wir nicht so laut, aber es hat schon ein guter Kunde, der hat schon Bilder gepostet und dann wurde der Chip auch schon daraus gefunden.
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0:44:19 – 0:44:27
Aber das ist eigentlich, der Chip ist eigentlich egal heutzutage, weil C++ ist C++.
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0:44:27 – 0:44:45
Da gibt es kaum noch, es gibt schon Unterschiede, aber es gibt für uns keine relevanten, also für die Sounderzeugung keine wirklichen relevanten Unterschiede mehr, wie das damals noch auf den DSP-Chips war.
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0:44:45 – 0:45:03
sondern das ist normiert wie von einer Standardsorganisation IEEE, wie Fließkommazahlen denn bitte zu verarbeiten und wie die Berechnungen durchzuführen sind.
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0:45:03 – 0:45:05
Aber die Architektur, die magst du sagen?
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0:45:05 – 0:45:09
Die Architektur ist proprietär von den Chip-Herstellern.
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0:45:09 – 0:45:17
Das spielt eigentlich auch keine Rolle.
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0:45:17 – 0:45:19
Hat für uns keine Rolle gespielt.
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0:45:19 – 0:45:31
Wir haben einfach einen gesucht, der eine gewisse Performance hat, um Dinge zu tun,
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0:45:31 – 0:45:37
die uns Spaß machen, aber auch bezahlbar ist, weil wir natürlich auch schon einen gewissen
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0:45:37 – 0:45:43
Preispunkt im Auge hatten, der es dann auch geworden ist.
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0:45:43 – 0:45:48
So, wir, das ist ja jetzt so zur 329 bzw.
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0:45:48 – 0:45:53
Listen 379, wir wollten deutlich unter 400 sein.
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0:45:53 – 0:46:01
Das war auch viel Herzblut oder Schweiß.
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0:46:01 – 0:46:05
Irgendwie ist da reingeflossen, dass uns das gelungen ist für eine Firma.
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0:46:05 – 0:46:07
Und es ist auch nicht in China produziert.
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0:46:07 – 0:46:15
Das heißt, es ist für uns schon relativ schwierig gewesen oder eine Herausforderung.
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0:46:15 – 0:46:20
Aber wir wollten uns diese Aufgabe stellen und das hat ja auch für Oho gesorgt.
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0:46:20 – 0:46:28
Und das ist auch so ein Effekt, den wir natürlich auch haben wollten. Wir wollten auch beweisen, ja, wir können das.
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0:46:28 – 0:46:37
Auch so eine kleine Firma kann das. Und es ist uns gelungen, denke ich.
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0:46:37 – 0:46:49
Wie euch das gelungen ist, also, weil ihr habt ja der ganzen Bonsai-Welle, die ja schon längst vorbeigezogen ist.
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0:46:49 – 0:46:54
Zunächst hat man den Eindruck, warum kommen die jetzt mit dem um die Ecke?
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0:46:54 – 0:47:01
Das ist irgendwie ein Afterthought, der Bonsai-Welle, die ist gerade so ein bisschen an der Inflation zerschellt.
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0:47:01 – 0:47:05
Und dann hat das Ding vierfacher Multimode und prompt ist das Rennen gewonnen.
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0:47:05 – 0:47:23
Ja, es sollte natürlich jetzt kein… Also es sollte natürlich ein Waldorf sein, der auch eine gewisse Tiefe hat und der einfach Spaß macht und der trotzdem kein Iridium oder Blofeld oder M ist.
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0:47:23 – 0:47:35
Und ja, das ist dann auch ein ganz interessanter Prozess gewesen, welche Features nehmen wir rein, wo gehen wir in die Tiefe, wo lassen wir etwas weg.
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0:47:35 – 0:47:46
Beispielsweise diesen exorbitanten Wave-Envelope aus dem Microwave, der ein Monster ist, den haben wir nicht drin.
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0:47:46 – 0:47:54
Beispiel, da haben wir auch für die Waves einen einfachen "ADSR" drin.
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0:47:54 – 0:48:02
Und da sind dann immer wieder Entscheidungen, aber dafür ist halt volle Lotte Iridium Effekte,
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0:48:02 – 0:48:06
zwar nicht fünf Slots, aber zwei Slots und volle Lotte Arpeggiator und Sequencer drin.
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0:48:06 – 0:48:12
Und da hat diese vier Layer, keine acht Layer vom Microwave, aber vier Layer, dachte ich,
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0:48:12 – 0:48:15
ist schon, da kann man klanglich eine ganze Menge mit machen.
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0:48:15 – 0:48:25
Und ihr habt drei Höhenkurven, die halt auch bipolar sind, was ja auch schon mal dann für Bewegung sorgt.
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0:48:25 – 0:48:35
Genau, also ich denke, eine Menge drin und eine Menge auch, mit der man dann auch ganz…
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0:48:35 – 0:48:42
Also ich finde es ja immer wieder erstaunlich, wenn ich dann halt von den Sounddesignern plötzlich Sounds höre, wo ich selber…
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0:48:42 – 0:48:47
"Hä, wie hat denn der das gemacht? Das geht doch eigentlich gar nicht."
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0:48:47 – 0:48:53
Und dann gucke ich nach. "Oh, okay, so hat er das eingestellt."
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0:48:53 – 0:49:06
Jedoch, das ist schon immer wieder faszinierend, zu merken, was die da rausholen aus den Dingen, die man denen vorgelegt hat.
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0:49:06 – 0:49:12
Und das ist dann immer ein spannender Prozess.
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0:49:12 – 0:49:16
sehr, sehr, für uns sehr bereichernd.
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0:49:16 – 0:49:20
Ich habe gesehen, dass in eurem Handbuch steht, dass der
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0:49:20 – 0:49:24
Axel Hartmann das Design gemacht hat.
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0:49:24 – 0:49:28
Genau, Axel Hartmann, ja, bekannt
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0:49:28 – 0:49:32
sind die Industriedesigner, von denen
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0:49:32 – 0:49:36
alle, ich glaube von Day One,
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0:49:36 – 0:49:40
da war ja ganz am Anfang auch Mitarbeiter bei der ganz alten Waldorf,
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0:49:40 – 0:49:48
alle Hardware-Designs von Waldorf in den 36 Jahren kommen von Axel.
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0:49:48 – 0:49:51
Das hat mich gerade ein bisschen schockiert,
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0:49:51 – 0:49:55
weil ich wollte jetzt, bevor Sascha angesetzt hat, unironisch sagen,
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0:49:55 – 0:50:01
ihr habt endlich mal das Design in eine Sprache fürs Internet gehoben.
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0:50:01 – 0:50:06
Und das vorher, das war, ich sag mal, gute Wertarbeit,
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0:50:06 – 0:50:11
Das war auch absolut dienlich für das, was man mit den Geräten vorhatte.
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0:50:11 – 0:50:15
Aber so dieses "funky", weißt du?
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0:50:15 – 0:50:20
Dieser haben-wollen-Effekt, dieser visuelle haben-wollen-Effekt, oder wie wir hier sagen,
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0:50:20 – 0:50:21
Holztisch.
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0:50:21 – 0:50:25
Der Holztisch mit Kaktus daneben, Kamera oben drauf-Effekt.
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0:50:25 – 0:50:34
Ich weiß nicht, man kann es auch mit einem Rocket oder mit einem Depot oder mit einem
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0:50:34 – 0:50:35
Streichfett machen.
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0:50:35 – 0:50:42
Die haben ja auch eine gewisse Ästhetik, aber das ist schon ein ganz krasser Sprung.
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0:50:42 – 0:50:48
Ja, also einen Designaspekt, den habe ich da reingereicht, den habe ich aber auch geklaut.
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0:50:48 – 0:50:52
Der ist weder von mir noch von Axel.
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0:50:52 – 0:50:59
Das ist die Idee, dass in dieser Serie jedes Instrument eine andere Farbe hat.
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0:50:59 – 0:51:10
sowohl von dem Plastikunterbau sozusagen, als auch, das findet sich ja wieder im Flavor-Knopf und im Wavetable-Knopf.
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0:51:10 – 0:51:16
Das heißt, die Farbe, die Spot-Farbe sozusagen, findet sich oben wieder.
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0:51:16 – 0:51:25
Und wenn man das sammelt, bekommt man dann quasi so eine Prisma-artige Kollektion von Farben.
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0:51:25 – 0:51:47
Und da ist die Inspiration, ich weiß nicht, ob ihr das kennt, es gibt von Edition Suhrkamp eine ganz berühmte Taschenbuchreihe aus dem soziologischen, philosophischen, keine Ahnung was Bereich, wo die dann quasi die ganze Farbtalette, die sind einfarbig, abbilden.
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0:51:47 – 0:51:57
Und wenn man diese Bücher nebeneinanderlegt, kann man halt das komplette Prisma machen an das ganz kanntes Buchdesign-Thema.
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0:51:57 – 0:52:05
Und da dachte ich, ja cool, da können die auch das nach Farben sammeln. So kloppt das.
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0:52:05 – 0:52:10
Andere haben ja auch schon nach Farben quasi so Sammelgeschichten gemacht.
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0:52:10 – 0:52:19
Ich erinnere mich an die Pocket Operators von Teenage Engineering oder eben an die Roland Aira Compact.
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0:52:19 – 0:52:27
Ja, aber ich finde es witzig, dass ihr direkt auf, ich sag mal, nicht bei der Konkurrenz guckt,
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0:52:27 – 0:52:33
sondern in einem ganz anderen Bereich die Inspiration für dasselbe findet.
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0:52:33 – 0:52:39
Also mich erinnert das Design von der Sprache her so ein bisschen an Braun.
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0:52:39 – 0:52:54
So schöne deutsche Designkunst aus den 60er, 70er Jahre, wenn man sich so die Geräte von Braun anschaut, die sie früher gemacht haben.
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0:52:54 – 0:52:55
Genau.
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0:52:55 – 0:53:07
Das ist eine ganz klare, fast schon Bauhausartig will ich nicht sagen, weil da ist noch mehr Schönheit drin als bei Bauhaus.
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0:53:07 – 0:53:12
Aber das ist eine ganz klare Designsprache und ich finde das, mir gefällt das sehr gut. Wirklich.
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0:53:12 – 0:53:14
Ja, schön. Finde ich interessant.
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0:53:14 – 0:53:15
Sehr gelungen.
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0:53:15 – 0:53:19
Dass du das so, also bin ich gar nicht drauf gekommen bisher.
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0:53:19 – 0:53:34
Ich habe mich sofort erinnert gefühlt bei der Designsprache an die Messgeräte und auch Labornetzgeräte, die ich halt in einem Job hatte während des Studiums.
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0:53:34 – 0:53:43
Das war eine Radio- und Fernsehwerkstatt und da waren ja auch verschiedene Messgeräte und so und die hatten alle so eine gewisse Designsprache, so eine Klarheit.
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0:53:43 – 0:53:46
Und das sehe ich da auch definitiv wieder.
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0:53:46 – 0:53:57
Ich habe noch eine Frage zu euren Wavetables. Ist das eine spezielle Collection oder ist das halt so das Waldorf-typische?
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0:53:57 – 0:54:05
Also das ist jetzt in der Protein das Original-Set vom Microwave 1.
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0:54:05 – 0:54:13
Auch die Aufteilung? Also die 1 ist Resonanz, 2 ist Resonanz 2?
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0:54:13 – 0:54:20
Der einzige Unterschied ist, im Microwave 1 kommen zwischendurch mal User Wavetables,
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0:54:20 – 0:54:24
die es derzeit im Protein nicht gibt.
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0:54:24 – 0:54:33
Aber es gibt durchaus Überlegungen, da vielleicht noch ein paar andere Wavetables reinzupacken.
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0:54:33 – 0:54:37
Da muss ich aber gucken, wie das mit den Speichern ausreicht und so weiter und so fort.
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0:54:37 – 0:54:45
Auch das Thema User Wavetables wäre natürlich auch eine interessante Erweiterung, die man machen könnte.
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0:54:45 – 0:54:54
Aber wir haben gesagt, wir machen erstmal die klassischen.
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0:54:54 – 0:55:08
Und ja, also es gibt eine lange Liste von den Dingen, die ich eigentlich noch hätte reinmachen wollen.
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0:55:08 – 0:55:16
Die ist einfach nicht mehr, also die, sagen wir mal, die Stücke, die es nicht aufs Album geschafft haben, weil die Zeit nicht da war.
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0:55:16 – 0:55:20
Du meinst sowas wie 5-Pult-Din-Midi-Buchsen?
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0:55:20 – 0:55:24
Ne, da bin ich hart…
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0:55:24 – 0:55:29
Das Forum ist sich einig, dass das ein Versehen und Messfehler war.
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0:55:29 – 0:55:31
Nö.
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0:55:31 – 0:55:34
Das war doch nur ein Microbug.
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0:55:34 – 0:55:42
Nein, also wir wissen, es gibt… also das Interessante ist ja… also zwei Dinge.
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0:55:42 – 0:55:48
Ich wollte in den ersten Gedanken… es gibt interessante jetzt auch Sound, Synthese und Spielfeatures,
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0:55:48 – 0:55:54
die ich ganz von Anfang an machen wollte, die es einfach irgendwann aus zeitlichen Gründen
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0:55:54 – 0:56:00
nicht geschafft haben, die vielleicht auch nicht als Feature-Request reinkommen könnten,
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0:56:00 – 0:56:09
weil die vielleicht auch das Konzept ein bisschen verändern, die kommen dann in ein anderes
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0:56:09 – 0:56:10
Produkt.
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0:56:10 – 0:56:11
Anderes Gerät.
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0:56:11 – 0:56:12
Ja, genau.
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0:56:12 – 0:56:16
Also die Stücke werden dann in einem anderen Album.
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0:56:16 – 0:56:24
Du kannst auch keine Wollmilch-Sau bauen, wenn dir da eine Serie abgenommen werden soll vom Markt.
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So, aber du hattest eigentlich, jetzt habe ich die eigentliche Frage jetzt wieder verdrängt, vergessen.
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0:56:30 – 0:56:31
Fünf Pol-Midi.
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0:56:31 – 0:56:32
Ah, genau.
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0:56:32 – 0:56:37
Ob ihr falsch gemessen habt, weil unter drei Millimeter zu tief.
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Also, ich kenne die, oder anders, genau, jetzt weiß ich, was ich sagen wollte.
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Es gibt natürlich auch, wir wollen natürlich ein schönes Design machen und viele Aspekte
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0:56:50 – 0:56:59
in der Konzeption sind so, wo wir glauben, wenn uns das Spaß macht, macht das den anderen
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0:56:59 – 0:57:00
auch Spaß.
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0:57:00 – 0:57:04
Es gibt aber auch immer mal ein paar Aspekte, wo wir sagen, das wollen wir jetzt einfach
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0:57:04 – 0:57:06
so und wir wissen, das wird manchen Leuten nicht gefallen.
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0:57:06 – 0:57:14
Das ist zum Beispiel diese Mini-Klinke.
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0:57:14 – 0:57:16
Das Serien-Midi.
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0:57:16 – 0:57:25
Und ich kann verstehen, warum man die Groß-Klinke haben möchte.
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0:57:25 – 0:57:26
Es ist überhaupt kein Thema.
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0:57:26 – 0:57:34
Was ich nicht nachvollziehen kann, ist, dass es für manche doch ein so wichtiges Thema
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0:57:34 – 0:57:35
ist.
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0:57:35 – 0:57:41
Diese Mini-Klinke hat auch ihre Vorzüge.
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0:57:41 – 0:57:50
Mit mehr und mehr gibt es ja auch Geräte, die man dann auch direkt über eine Stereo-Mini-Klinken-Kabel verbinden könnte.
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0:57:50 – 0:57:56
Es ermöglicht uns natürlich, das Gerät auch ein bisschen flacher zu halten.
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0:57:56 – 0:58:00
Da kommen natürlich wieder Schlaumeier, die hätten aber reingepasst.
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0:58:00 – 0:58:02
Okay, aber nicht, wenn man es auf die Platine setzt.
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0:58:02 – 0:58:05
Da muss man, ja, wurde irgendwo fein säuberlich beschrieben,
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0:58:05 – 0:58:08
muss man das außerhalb der Platine und so weiter,
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0:58:08 – 0:58:10
dann ist es auch wieder teuer.
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0:58:10 – 0:58:18
Also, wir haben gesagt, irgendwie bei so einem kleinen Formfaktor
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0:58:18 – 0:58:22
ist es okay, da eine Mini-Klinke zu haben,
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0:58:22 – 0:58:24
weil die funktioniert wunderbar.
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0:58:24 – 0:58:28
Dass sie funktioniert, ist nicht der Punkt.
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0:58:28 – 0:58:31
Ich hab mehr den Eindruck, dass auf dem Markt…
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0:58:31 – 0:58:32
Das fliegt auch nicht raus.
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0:58:32 – 0:58:37
Ja, nee. Es hat auf dem Markt, gibt es so einen komischen Trend,
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0:58:37 – 0:58:40
so wie auf Lanschnitts, überall noch ein 5-DIN-MIDI-Out dran,
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0:58:40 – 0:58:42
selbst die kleinsten Masterkeyboard haben es inzwischen einen.
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0:58:42 – 0:58:46
Und der ist nicht deeres, sondern der ist effektiv für 5-Pol.
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0:58:46 – 0:58:49
Ja klar, aber…
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0:58:49 – 0:58:54
Also ihr setzt hier einen Futurismus-Trend.
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0:58:54 – 0:59:05
Also ein Bekenntnis potenziell zur Zukunft, wobei keine Ahnung wie viele Leute da ihren Kopfhörer aus Versehen reinstecken.
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0:59:05 – 0:59:12
Ja, da passiert nicht viel, wenn man das tut.
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0:59:12 – 0:59:17
Es ist nicht so wie aus Versehen der Erdung sein von dem ich auskam.
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0:59:17 – 0:59:25
Und das andere ist so, wo wir bewusst angeeckt haben, jetzt nicht um zu provozieren, aber
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0:59:25 – 0:59:28
wo wir gesagt haben, jetzt machen wir mal was anderes, ist natürlich der Name.
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0:59:28 – 0:59:37
Da wurde natürlich auch teilweise kontrovers diskutiert, kann man einen Sinti-Protein nennen.
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0:59:37 – 0:59:40
Hatte ich auch schon wieder nennt.
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0:59:40 – 0:59:44
Ihr könnt den alle doof finden, habe ich mir gedacht, aber ich kann den erstmal nennen,
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0:59:44 – 0:59:45
wie ich will.
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0:59:45 – 0:59:55
Ja, und es war einfach der Gedanke, mal in eine Themenwelt oder in einen Assoziationsraum zu gehen,
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0:59:55 – 1:00:02
der jetzt noch nicht unbedingt klassischerweise mit Synthies oder durch Synthies belegt ist.
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1:00:02 – 1:00:11
Weil Let's Face ist Quantum, da gibt es, glaube ich, ein Audio-Interface von Presonus.
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1:00:11 – 1:00:19
Iridium gibt es auch von Streiman, ein Cabinet, Model, Paddle.
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1:00:19 – 1:00:23
Also es gibt kaum noch etwas, was es nicht gibt.
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1:00:23 – 1:00:30
Wenn man so in den klassischen, durch Synthies belegte Themenwelten reingeht,
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1:00:30 – 1:00:36
dann sind wir halt da rauf gekommen.
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1:00:36 – 1:00:45
Aber ich glaube, mittlerweile ist er akzeptiert und es sind auch schon die ersten Witzchen, die ganz gut sind.
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1:00:45 – 1:00:52
Und die Berührungsangst ist da vielleicht weg.
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1:00:52 – 1:00:56
Ja, das ist, was es vielleicht so heißen kann.
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1:00:56 – 1:01:01
Ich habe es auch gar nicht so richtig verstanden, warum man jetzt nicht irgendwie...
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1:01:01 – 1:01:09
Es sind die Proteine… also es ist mir eigentlich unverständlich. Also man kann den doof finden oder langweilig, aber warum soll man sowas nicht so nennen können?
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1:01:09 – 1:01:14
Es gab ja auch ganz andere Namen, ne? Ich denke nur so an Streichfett.
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1:01:14 – 1:01:24
Ja, da hätte ich eher noch Probleme. Also das hätte ich auch nicht gewollt, einen Namen wie Streichfett. Der ist mir zu…
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1:01:24 – 1:01:37
Selbst im Deutschen? Ja, klar kann man einen Engländer oder einen Japaner erklären, aber der Witz kommt nicht so rüber.
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1:01:37 – 1:01:48
Das zündet für die angelsächsischen Sprachen, das zündet das auch nicht in anderen Sprachen, aber dazu muss man halt diesen Gag.
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1:01:48 – 1:02:03
Ich glaub das ist ein sehr eigener, vielleicht auch ein deutscher Humor, das weiß ich nicht, aber ein Stringer ist ja ein Streicher. Deswegen da Streichfett, ne? Ein fett klingender Streicher.
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1:02:03 – 1:02:08
Ich find immer noch, dass das Sprechkäse eine vergebene Chance war.
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1:02:08 – 1:02:10
Vielleicht ein Vokoder.
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1:02:10 – 1:02:14
Analogkäse oder keine Ahnung.
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1:02:14 – 1:02:18
Ja, es wird das heißer Name, es ist halt eine schwierige Geschichte.
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1:02:18 – 1:02:26
Ja, aber auch hier muss man sagen, man hat es ja gerade richtig gemacht.
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1:02:26 – 1:02:29
Wenn wir mal weggehen vom Forum, wo alle 50 und reich sind,
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1:02:29 – 1:02:34
gehen wir zu Reddit, wo alle 30 und pleite sind.
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1:02:34 – 1:02:39
Also gut, da sind auch 50 und pleite, aber 30, also sagen wir mal so,
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1:02:39 – 1:02:44
Ich habe das Gerät bei Leuten auf dem Tisch gesehen, auch auf Instagram, so algorithmisch und so,
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1:02:44 – 1:02:53
wo ich mir gedacht habe, hey, das ist eine Zielgruppe, denen war Waldorf lange Zeit irgendwie zu konservativ in dem Sinne.
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1:02:53 – 1:02:56
Also zu technisch, zu nerdy.
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1:02:56 – 1:02:58
Und zu teuer, ja klar.
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1:02:58 – 1:03:07
Aber es macht schon den Eindruck, es kommt ein Gerät, das plötzlich so als eine Marke, die man eigentlich gar nicht auf dem Zettel hatte.
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1:03:07 – 1:03:11
Also ich hatte auch Leute, die erstaunt waren, im Sinne von "Was? Die Firma gibt es seit 30 Jahren?"
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1:03:11 – 1:03:12
Oder?
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1:03:12 – 1:03:20
Ja, und das war mit Sicherheit auch ein Hintergedanke von dieser, von der Konzeption der kleinen Produktlinie,
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1:03:20 – 1:03:29
in neue Zielgruppen oder Leute, die uns vergessen haben oder uns noch nicht kennen, ja, zu kommen.
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1:03:29 – 1:03:39
und einfach wenn man sich jetzt für 1000 x 100 oder 2000 was kauft, dann kauft man sich das nur, wenn man das wirklich will.
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1:03:39 – 1:03:48
Nicht, dass jemand sich ein Protein kaufen soll, der das gar nicht will, aber man hat sich vielleicht sehr lange mit beschäftigt
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1:03:48 – 1:03:54
und ist ein komplexes Gerät. Das ist also kein Einsteiger-Syndi mehr, so ein Iridium.
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1:03:54 – 1:04:10
Den muss man wollen und beim Protein ist es eher so, ah das ist sehr interessant, das könnte ja was sein.
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1:04:10 – 1:04:13
Das habe ich gehört, da spiele ich mal mit rum.
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1:04:13 – 1:04:15
Der tut nicht weh.
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1:04:15 – 1:04:18
Der tut nicht weh und ist zugänglicher.
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1:04:18 – 1:04:22
Das ist halt genau der Punkt, weil ich hatte,
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1:04:22 – 1:04:26
also sagen wir so, der Protein kommt raus und ich habe zum ersten Mal im Leben bereut,
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1:04:26 – 1:04:29
meine Innovation Circuit Tracks verkauft zu haben.
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1:04:29 – 1:04:31
Weil ich hatte mal eine Weile lang ein Setup,
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1:04:31 – 1:04:33
Circuit Tracks war der Brain,
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1:04:33 – 1:04:38
drumrum waren so drei Roland Boutiques,
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1:04:38 – 1:04:42
einen davon habe ich besessen, den anderen habe ich mir zwischendurch mal dazugeliehen,
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1:04:42 – 1:04:45
und du konntest halt so ein schönes Dreispur-Set machen damit,
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1:04:45 – 1:04:46
die Drums dann aus dem Circuit,
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1:04:46 – 1:04:50
Es hat sogar noch eine vierte Spur gegeben, da ist einfach der internen Synthesizer abgeschaltet.
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1:04:50 – 1:04:57
Und das war so, keine Ahnung, so 1000, 1200 oder halt jedes Gerät so um die 300 Flocken.
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1:04:57 – 1:05:08
Und jetzt stell ich mir halt vor, okay, für die Hälfte bekomme ich Circuit, Protein, zwei Kabel und ab geht's mit dem Set.
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1:05:08 – 1:05:14
Du kannst einen Vierspur, wie sagt man, einen Abend mit Vierspuren plus Drums machen.
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1:05:14 – 1:05:26
Ja, mir fehlt die Drammaschine noch, aber da wurde ja auch schon hinreichend diskutiert, wann die kommt.
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1:05:26 – 1:05:39
Wenn ich da kurz einen konstruktiven Vorschlag machen darf, weil ich gerade auf meinem Launchpad MK3 mit Sequencer starre, 16 Drumtracks in diesem Format.
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1:05:39 – 1:05:48
Das wäre halt so, okay, du hast, das Problem bei kleinen Drum Machines ist, die sind meistens recht limitiert, die haben vielleicht sechs, vielleicht neun Drum Tracks, oder?
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1:05:48 – 1:05:53
Ich habe hier halt das 16er Grid, das so das Ableton Grid repräsentiert, im Sequencer, und das kann natürlich MIDI ausgeben.
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1:05:53 – 1:06:04
Das heißt, wenn ich da quasi auf dem Drum Grid meine 16 MIDI Drum Slots ansprechen könnte, wäre natürlich der Hammer.
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1:06:04 – 1:06:09
Ist die Frage, ob man das dann kombinieren muss mit einer Drum Machine im Sinne von, ja die muss jetzt dienstlich selbst bedienbar sein.
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1:06:09 – 1:06:12
Vielleicht wäre so ein Drum Sync, wie ein Nord Drum.
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1:06:12 – 1:06:16
Bei 16 Spuren, da bist du doch schon wieder beim Digi-Takt.
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1:06:16 – 1:06:20
Nicht 16 Spuren, sondern 16 Drum Slots quasi.
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1:06:20 – 1:06:23
Ja, das sind 16 Drum Slots.
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1:06:23 – 1:06:25
Ja gut, stimmt.
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1:06:25 – 1:06:31
Ja, hier muss man auch unterscheiden, wollen wir eine Groove Box oder eine Drum Machine.
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1:06:31 – 1:06:35
Es geht ums Ansteuern, deswegen habe ich ja gerade gesagt, vielleicht sowas wie die Nord Drum, weißt du?
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1:06:35 – 1:06:40
Die hat ja auch, zumindest in den ersten beiden Generationen war das ja reinen Expander.
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1:06:40 – 1:06:41
Aber mir fehlt noch so ein kompakt...
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1:06:41 – 1:06:47
Aber die Nord Drum ist echt ein Knaller. Schade, dass sie das nicht ohne die Pads verkaufen.
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1:06:47 – 1:06:48
Die haben das denn ganze Weile als...
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1:06:48 – 1:06:49
Nicht mehr, ja, nicht mehr.
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1:06:49 – 1:06:54
Die hatten es denn ganze Weile als Rackgerät, ohne die ganzen Drumpads.
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1:06:54 – 1:06:56
Jetzt verkaufen sie es nur noch mit Drumpads.
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1:06:56 – 1:07:05
Und ich fand das eigentlich, mal jetzt mal abgesehen von der Bedienung, die fand ich sehr kompromissbar hafte mit dem einen Drehregler da auf der Oberfläche.
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1:07:05 – 1:07:06
Es gab ja auch die Companion App.
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1:07:06 – 1:07:10
Die Soundengine ist gut von Klavia, die sie da eingebaut haben.
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1:07:10 – 1:07:12
Es gab auch noch diese App da, diese Sequencer.
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1:07:12 – 1:07:19
Die habe ich tatsächlich, unabhängig davon, dass ich die Nordrum nie hatte, habe ich die App gerne mal benutzt als Sechs-Spuren-Drum-Sequencer.
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1:07:19 – 1:07:23
Aber eben wenn du schon etwas hast, das quasi auf Drums ausgerichtete Sequenzen hat,
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1:07:23 – 1:07:28
dann denke ich, vielleicht braucht man auch nicht zwangsläufig eine Groovebox,
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1:07:28 – 1:07:34
sondern ich denke an einen Drumsynth, weißt du, wo man halt quasi so zum Beispiel einfach 16 Slots hat
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1:07:34 – 1:07:39
und natürlich sollte man die dann idealerweise auf sich selbst spielen können,
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1:07:39 – 1:07:42
aber der Protein zum Beispiel kann man ja auch nicht auf sich selbst spielen, oder?
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1:07:42 – 1:07:48
Der hat ja auch, also du brauchst zwangsläufig eine, du musst den ja ansteuern, irgendwie.
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1:07:48 – 1:08:03
Naja, es gibt zumindest mal, gut wir haben jetzt keine Tastatur oder so, es gibt ja manchmal so 12 Buttons, aber eine Kleinigkeit hat er, es gibt die Play-Taste.
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1:08:03 – 1:08:09
Er kann zumindest mal selbstständig eine Note spielen.
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1:08:09 – 1:08:15
Selbst wenn es nur zu einem Soundcheck ist.
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1:08:15 – 1:08:17
Das kann natürlich...
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1:08:17 – 1:08:21
Du kannst Akkorde, Arpeggien, Sequences damit machen.
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1:08:21 – 1:08:34
Es soll jetzt keine Tastatur sein oder so, aber mir war es einfach wichtig, dass da mal ohne Kontrolle auch mal ein Ton von sich geben kann oder ein paar Töne.
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1:08:34 – 1:08:36
Das war mir schon wichtig.
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1:08:36 – 1:08:42
Aber lasst euch mal überraschen. Das nächste, was aus der Serie kommt, ist jedenfalls nicht die Drummer-Machine.
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1:08:42 – 1:08:45
die kommt dann irgendwann später, sondern was anderes.
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1:08:45 – 1:08:51
Wenn du mir in dem Format noch einen Sampleschleißer bringst, der quasi auf Iridium-Display-Größe
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1:08:51 – 1:08:58
das tut, was ein Digitakt am kleinen Display schalten lässt, ey, dann ich kauf einen,
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1:08:58 – 1:09:01
was zwei. Zwei sofort.
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1:09:01 – 1:09:08
Naja, es wäre dann, also, weißt du, so dieser Gedanke von, wie gesagt, ich spiele doch mal
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1:09:08 – 1:09:13
mein Groupbox-Set. Das war ja cool. Das war ja so dieser Dolles-Aspekt, aber in unkompliziert,
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1:09:13 – 1:09:17
weil du den ganzen Scheiß auf Batterien laufen in den Rucksack geschoben hast, oder? Hast du dann
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1:09:17 – 1:09:21
irgendwo aufgebaut und die Leute, bist du mit den Leuten auf den Sack gegangen oder hattest du halt
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1:09:21 – 1:09:31
einen guten Abend, oder? Und die Tatsache, dass es jetzt halt gerade, ja schon digital, aber dass
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1:09:31 – 1:09:34
jemand auch verstanden hat, dass digital nicht zwangsläufig eine Limitierung sein muss, oder?
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1:09:34 – 1:09:42
Du nimmst eine Powerbank, hängst beides dran und hast, da sind die Spuren in Qualität, die wir gehört haben, oder?
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1:09:42 – 1:09:45
Und nicht eben deine drei separaten Boutique-Expander.
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1:09:45 – 1:09:53
Genau, also ich hab's noch gar nicht ausprobiert mit einer Powerbank, aber kann man natürlich wunderbar mit einer Powerbank betreiben.
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1:09:53 – 1:09:56
Da hinten steht ja drin, 500 milli, ne?
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1:09:56 – 1:10:04
Ja, aber so viel nimmt er gar nicht auf. Also das ist ja nur die übliche USB-Angabe.
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1:10:04 – 1:10:11
De facto, haben wir jetzt gemessen, nimmt er knapp unter 200, vielleicht 180 mA auf.
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1:10:11 – 1:10:20
Das heißt, man müsste den, falls wir mal ausprobieren, relativ lang mit einer Powerbank spielen können.
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1:10:20 – 1:10:29
Ja, so ein dickes 20.000, was war das?
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1:10:29 – 1:10:32
Milliampere Stunden.
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1:10:32 – 1:10:37
Apropos Powerbank, wollt ihr noch eine kleine musikalische Demo?
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1:10:37 – 1:10:38
Ja.
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1:10:38 – 1:10:41
Sascha, hast du noch das Musical Demo da auf deinem Soundbord?
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1:10:41 – 1:10:47
Das Musical Demo? Du meinst epische Musical?
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1:10:47 – 1:10:53
Das epische? Nee, das ist das Intro.
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1:10:53 – 1:10:59
Ähm, wo finde ich das?
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1:10:59 – 1:11:02
Einmal mit Profis.
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1:11:02 – 1:11:06
Der Notstrom hat mir in letzter Zeit so viele Sound-Demos geschickt.
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1:11:06 – 1:11:12
Da oben bei den vielen Sound-Demos, da gibt es eins, was 1,39 lang ist.
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1:11:12 – 1:11:16
Das könntest du vielleicht nochmal kurz einspielen.
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1:11:16 – 1:11:19
Von welches Datum ist das?
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1:11:19 – 1:11:23
Von gestern, Samstag, vorgestern.
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1:11:23 – 1:11:29
Ähm, episches Musical?
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1:11:29 – 1:11:30
Den hatten wir doch…
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1:11:30 – 1:11:34
Nee, ohne episch. Einfach nur Protein Musical Demo.
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1:11:34 – 1:11:37
Nee, die finde ich gerade nicht.
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1:11:37 – 1:11:39
*Musik*
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1:11:39 – 1:11:49
*Musik*
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1:11:49 – 1:12:01
*Musik*
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1:12:01 – 1:12:04
[Musik]
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1:12:04 – 1:12:07
[Musik]
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1:12:07 – 1:12:14
[Musik]
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1:12:14 – 1:12:20
[Musik]
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1:12:20 – 1:12:26
[Musik]
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1:12:26 – 1:12:33
[Musik]
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1:12:33 – 1:12:58
[Musik]
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1:12:58 – 1:13:15
Es ist alles improvisiert hier.
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1:13:15 – 1:13:17
Wolf, letzte Frage.
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1:13:17 – 1:13:28
Ich bin ganz dankbar, dass da so ein Isolator dabei ist, weil wenn man den halt direkt am
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1:13:28 – 1:13:32
Rechner anschließt, so wie ich, dann wird es doch ein bisschen noisy, aber ich muss sagen,
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1:13:32 – 1:13:34
dieser Isolator wirkt Wunder.
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1:13:34 – 1:13:36
Großes Kino.
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1:13:36 – 1:13:40
Aber worauf ich eigentlich hinaus will, was ich ganz großartig finde, wir hatten ja vorhin
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1:13:40 – 1:13:49
das Thema mit den Midi-Klinken-Buchsen, was ich ganz cool fand, ihr habt ein Waldorf-Logo
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1:13:49 – 1:13:51
drauf, macht auch nicht jeder.
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1:13:51 – 1:13:52
Ja.
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1:13:52 – 1:13:53
Ja.
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1:13:53 – 1:13:54
Ja.
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1:13:54 – 1:13:56
Wollte ich nur mal lobend erwähnen.
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1:13:56 – 1:13:57
Danke.
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1:13:57 – 1:13:58
Danke.
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1:13:58 – 1:14:00
Kollegen, wenn ihr noch Fragen habt.
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1:14:00 – 1:14:05
Ich habe tatsächlich das Forum kurz gefragt,
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1:14:05 – 1:14:07
ob die vielleicht noch eine Frage hätten,
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1:14:07 – 1:14:11
die sie gerade wissen wollen.
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1:14:11 – 1:14:16
Und das Forum ist das Forum.
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1:14:16 – 1:14:18
Also es gibt Leute, die sich darüber beschweren,
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1:14:18 – 1:14:21
dass Kundenmehr eine Marketingstrategie sein soll.
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1:14:21 – 1:14:24
Und es gibt andere Leute, die eben diese Leute
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1:14:24 – 1:14:26
gerade nach Strich und Faden zusammenscheißen.
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1:14:26 – 1:14:39
Also viel Spaß beim Trend nachher. Und der Rest ist irgendwie… ja, es ist genau das,
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1:14:39 – 1:14:44
was ich vorher gesagt habe. Es ist dieses "Okay, gut, und jetzt bitte mehr davon. Bitte
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1:14:44 – 1:14:49
wollen wir nicht schweinen. Kann ich hier Custom Wavetables, Arbs und Layers bauen? Gibt's
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1:14:49 – 1:14:54
Informationen zu den nächsten Proteinformats? Gibt's einen Editor?" Gut, das ist wirklich eine
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1:14:54 – 1:15:00
gute Frage. Mehr Modulation, wo kann man dieses FX per Layer bla bla bla, mehr und mehr und mehr.
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1:15:00 – 1:15:09
Ich glaube zwei Fragen hier sind tatsächlich nicht schlecht. Erstens die Frage Editor. Hast du was
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1:15:09 – 1:15:22
geplant? Also ich versuche es mal auch wieder so zu beantworten, dass ich nichts Falsches sage.
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1:15:22 – 1:15:26
Du kannst sagen "Ich will nicht", das ist eine legitime Antwort.
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1:15:26 – 1:15:32
Ne, ne, ne. Es ist beim Quantum und bei Eridium, und bei Quantum weniger,
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1:15:32 – 1:15:38
bei Eridium gibt es diese Frage auch öfter mal. Da sage ich Leute, Eridium hat ein großes Panel,
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1:15:38 – 1:15:48
zumindest Eridium Desktop und Keyboard und hat ein großes Display und ist alles darauf angelegt,
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1:15:48 – 1:15:55
das am Instrument tun zu können. Da wird es keinen Editor geben. Beim Protein hingegen ist das klar,
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1:15:55 – 1:16:02
da ist ein relativ kleines Display drin, obwohl es eigentlich auch so ein bisschen kritisiert wird,
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1:16:02 – 1:16:09
von außen, wenn man noch keinen hatte. Die typische Reaktion ist, wenn jemand mal länger damit arbeitet,
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1:16:09 – 1:16:17
das ist eigentlich ganz okay. Aber nichtsdestotrotz gibt es viel mehr Parameter als Knöpfe auf dem
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1:16:17 – 1:16:24
Protein und darum kann ich mir sehr gut vorstellen, dass es da einen Editor geben könnte, weil
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1:16:24 – 1:16:31
ich da auch sehe, dass das sehr nützlich ist, der dann natürlich auch so das Thema Sound
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1:16:31 – 1:16:34
Librarian so auch mit übernehmen sollte.
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1:16:34 – 1:16:39
Also wenn man sich da was wünschen würde, würde ich mir da sowas wünschen.
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1:16:39 – 1:16:54
Die zweite Frage, die ich interessant frage, empfand FX-Send-Amount pro Layer technisch machbar und auch die andere Frage bezieht sich darauf FX per Layer. Ist das aktuell generelles FX? Das habe ich so gar noch nicht gesehen.
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1:16:54 – 1:16:55
Also im Moment…
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1:16:55 – 1:16:59
Ich will mich jetzt nicht so mit dem Gerät beschäftigen, jenseits des Wow-Effekts.
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1:16:59 – 1:17:10
Also es gibt zwei Effekt-Slots global. Ich bin froh, dass ich da zwei Iridium-Effekte laufen lassen kann,
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1:17:10 – 1:17:17
inklusive Reverb und allet. Aber ich habe nicht zwei Effekt-Slots per Layer, das schafft die Kiste
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1:17:17 – 1:17:24
einfach nicht. Das ist das eine. Das andere ist, im Moment kann man in jedem Layer sagen,
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1:17:24 – 1:17:29
Die beiden Effekte sind hintereinander geschaltet und im Moment kann ich es im Layer sagen,
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1:17:29 – 1:17:36
gehe bitte in Effekt 1 rein, dann gehst du auch durch Effekt 2 durch oder geh direkt in 2 rein,
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1:17:36 – 1:17:41
dann gehst du durch 1 nicht durch oder geh direkt in den Ausgang, ohne durch die Effekte durchzugehen.
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1:17:41 – 1:17:51
Jetzt kann man natürlich sagen, ja, das wäre jetzt cool, würde ich quasi die Effekte mehr
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1:17:51 – 1:17:59
wie Sends und nicht wie Inserts auf dem Masterbus irgendwie behandeln, dann könnte ich quasi sagen,
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1:17:59 – 1:18:08
ich mache ein Send aus dem Layer in ein oder beide der Effekte rein. Das wäre denkbar.
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1:18:08 – 1:18:17
Das habe ich jetzt auch schon im Forum gelesen und ich finde das auch uninteressant. Ich muss
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1:18:17 – 1:18:26
Mal gucken, wie das so ins Gesamtkonzept passt und ob es da vielleicht irgendwelche Dinge
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1:18:26 – 1:18:28
gibt, die ich jetzt übersehe.
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1:18:28 – 1:18:36
Aber das ist auf jeden Fall etwas, was ich mir mal angucke und mir da mal eine Meinung
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1:18:36 – 1:18:37
zu bilden möchte.
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1:18:37 – 1:18:46
Wie gesagt, der Rest sind so typische "geht das, geht das" Erweiterungsfragen.
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1:18:46 – 1:18:49
Kannst du dann, denke ich, im Chat drauf eingehen.
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1:18:49 – 1:18:53
Einen Support, den ich, by the way, persönlich sehr, sehr wertschätze.
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1:18:53 – 1:18:59
Also diesen Direktkontakte zu Menschen, die sich beim Entwickeln der auch was denken,
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1:18:59 – 1:19:00
oder?
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1:19:00 – 1:19:08
Du hattest das eben erwähnt, ich habe es auch nur ganz kurz vorhin in dem Thread gesehen.
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1:19:08 – 1:19:12
Ich weiß nicht, was das ist mit dieser Kundennähe und Marketingstrategie?
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1:19:12 – 1:19:21
Ich glaube, das ist eine Generation, die aufgewachsen ist mit Japanern, die Seppuku begehen müssen, damit sich ein Feature ändert. Oder ein Bug.
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1:19:21 – 1:19:31
Also, dann lasse ich mal nur zwei Sätze dazu los. Im Positiven wie im Negativen oder andersrum.
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1:19:31 – 1:19:41
In der Regel habe ich es so gemacht, dass ich nach dem Release ein Weilchen in die
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1:19:41 – 1:19:49
Foren immer reingeguckt habe und geguckt habe, kann ich da irgendetwas Sinnvolles beizutragen.
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1:19:49 – 1:19:53
Gibt es irgendwelche Fragen, die ich beantworten kann? Kann ich irgendetwas aufklären?
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1:19:53 – 1:19:58
Ich lese natürlich auch gerne und gucke mir so das Feedback an.
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1:19:58 – 1:20:04
Ich muss aber natürlich auch mich ein bisschen zurückhalten, weil das Forum natürlich auch dazu da ist,
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1:20:04 – 1:20:10
jetzt einfach Meinung und Geschmack auszutauschen, wo ich nichts zu suchen habe.
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1:20:10 – 1:20:17
Darum ist das immer für mich auch eine zwieschneidige Geschichte.
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1:20:17 – 1:20:24
Das ist das eine, aber gerade nach dem Release, glaube ich, ist es sinnvoll, wenn man da ein bisschen reingucken hilft.
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1:20:24 – 1:20:33
Ich kann zeitlich aber kein Dauergast sein, weil dann würde ich keine neuen Produkte mehr entwickeln können.
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1:20:33 – 1:20:39
Und muss dann auch irgendwann wieder raus, ab und zu gucke ich dann trotzdem mal wieder rein.
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1:20:39 – 1:20:45
Das ist aber dann mehr oder weniger zufälliger, ich gucke dann nicht mehr systematisch alle Beiträge durch.
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1:20:45 – 1:20:54
Und ich hielt es auch nicht. Es ist nicht das Waldorf Firmen-User-Forum, was es auch gar nicht mehr gibt.
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1:20:54 – 1:21:05
Aber ich versuche das, sagen wir mal so, mit Maß zur Hand zu haben.
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1:21:05 – 1:21:11
Was ich manchmal auch beim Quantum Iridium auf Gearspace mache, ist, wenn es ein neues Beta gibt,
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1:21:11 – 1:21:18
haue ich da schnell mal eine Beta-Liste rein, also die Change-Liste, was es da gegeben hat.
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1:21:18 – 1:21:21
Und das wird eigentlich auch ganz gut dankender aufgenommen.
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1:21:21 – 1:21:29
Also es ist keine Marketing-Strategie, aber wir sind eine kleine Firma und dadurch auch ein Stück weit zum Anfassen.
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1:21:29 – 1:21:34
Aber wir sind nicht Stammgast im Forum, das können wir nicht sein.
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1:21:34 – 1:21:38
Nicht zum dran rumspielen, ja. Also anfassen, ja.
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1:21:38 – 1:21:51
Nee, aber wir wollen ja auch was tun. Wir wollen ja auch Instrumente machen. Und wir gehören da dauerhaft, glaube ich, auch nicht rein, aber eine Zeit lang, zu bestimmten Zeiten ja.
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1:21:51 – 1:22:05
Und es gibt da eine ganze Reihe im Forum, die taggen mich dann manchmal an, irgendwann, weil es dann vielleicht eine E-Mail gibt, irgendwie automatisiert aus dem Forum.
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1:22:05 – 1:22:22
Es gibt aber genug Leute, die, wenn es wirklich eine dringende Frage gibt und ich zu irgendeinem Thema, wo ich was beitragen kann, nicht in dem Forum das Wochenlang nicht gelesen habe, kann man mich immer per E-Mail oder sonst wo irgendwie anpingen.
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1:22:22 – 1:22:35
Das ist überhaupt kein Thema. Ich bin ja bekannt und das ist ein Stück weit natürlich auch ein Service, den wir da bieten.
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1:22:35 – 1:22:43
Ich zum Beispiel, ich gucke mir auch sowas gerne an, das ist so ein bisschen auch das Vorbild gewesen.
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1:22:43 – 1:22:49
Ich weiß gar nicht, wie der eine von Streamern, wenn er ein neues Effektpaddle rausbringt,
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1:22:49 – 1:22:56
Ich glaube, auch der Chefentwickler mit, der erklärt dann auch in 30 Minuten in aller Ausführlichkeit alle Features.
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1:22:56 – 1:23:07
Und das finde ich immer interessant. Ich gucke das jetzt nicht von A bis Z durch, aber ich finde es immer ganz interessant,
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1:23:07 – 1:23:14
wenn man so ein bisschen hört, warum etwas nie gemacht worden ist. Das ist so die Idee dahinter.
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1:23:14 – 1:23:24
Apropos Chefentwickler, das bist du weiterhin bei Waldorf, obwohl du jetzt, glaube ich, wenn ich es richtig gehört, auch noch CEO bist?
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1:23:24 – 1:23:31
Ja, aber das ist ja eine kleine Firma, also da bist du ja nicht 24, also nicht 8 Stunden am Tag CEO.
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1:23:31 – 1:23:39
Der vorherige, der Joachim Flohr, der macht auch weiterhin Vertrieb, das war auch vorher schon seine Haupttätigkeit.
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1:23:39 – 1:23:59
Also ich will das jetzt nicht kleinreden, aber es wird ja nicht alles von mir entwickelt, aber manche Sachen sind halt von mir, wie jetzt Protein oder Microwave oder Quantum Iridium, wenn andere Sachen von anderen Leuten sind.
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1:23:59 – 1:24:07
Letztes Mal hast du dich als Chefkoch bezeichnet und darauf hingewiesen, dass es noch andere Köche bei Waldorf gibt.
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1:24:07 – 1:24:17
Wir haben vor zwei Ausgaben mal darüber sinniert, ob du jetzt nicht den ganzen Tag Formulare stempeln musst und keine Zeit mehr zum Kochen hättest.
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1:24:17 – 1:24:24
Also, nee, nee, das ist schon... Wir sind ein relativ kleines Lokal, das ist alles sehr überschaubar.
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1:24:24 – 1:24:33
Das ist für viele, gerade im Ausland, die uns vielleicht nicht so kennen, weil es die Marke natürlich eine große Bekanntheit hat,
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1:24:33 – 1:24:39
die wundern sich dann, wie wenig, wie klein Waldorf eigentlich ist.
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1:24:39 – 1:24:44
Sequential, als sie noch selbstständig waren, waren aber auch groß, beispielsweise.
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1:24:44 – 1:24:48
Ja, also da hat der Chef ja auch den ganzen Tag entwickelt.
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1:24:48 – 1:24:49
Oder?
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1:24:49 – 1:24:51
Und Schnaps getrunken.
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1:24:51 – 1:24:52
Gin.
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1:24:52 – 1:24:53
Ja, das macht er.
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1:24:53 – 1:24:54
Ja, Tequila, ne?
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1:24:54 – 1:24:56
Gin, Gin die Papa macht.
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1:24:56 – 1:24:57
Dachte ich.
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1:24:57 – 1:25:00
Der gute Dave Smith.
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1:25:00 – 1:25:05
Ja, weil die Jungs, die ein Virus gebaut haben, die waren ja auch nicht groß in Regenhausen.
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1:25:05 – 1:25:06
Nee.
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1:25:06 – 1:25:07
Exzellent.
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1:25:07 – 1:25:09
Ja, die machen ja jetzt Kämpfer-Ams.
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1:25:09 – 1:25:14
Ja, das ist denen so ein bisschen der Erfolg auf die Füße gefallen.
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1:25:14 – 1:25:19
gefallen, weil für Virus war dann eben keine
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1:25:19 – 1:25:21
Ressource mehr da. Ja, aber ich bin so
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1:25:21 – 1:25:24
oft in dem Büro von denen vorbeigelaufen, ohne
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1:25:24 – 1:25:27
dass ich das gesehen habe. Die 56
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1:25:27 – 1:25:29
Car Chips, die müssen jetzt alle in die
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1:25:29 – 1:25:29
Campers rein.
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1:25:29 – 1:25:36
Tja, Wolf. Ja, hat mir wieder Spaß gemacht.
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1:25:36 – 1:25:42
Vielen Dank. Vielen Dank, dass wir dich hier
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1:25:36 – 1:25:44
über Gebühr wieder beanspruchen durften. Es ist schon recht spät heute.
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1:25:44 – 1:25:46
Richtig.
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1:25:46 – 1:25:50
Trotzdem sind wir sehr dankbar, dass du dir die Zeit genommen hast für uns. Vielen Dank.
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1:25:50 – 1:25:51
Ja, ich danke.
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1:25:51 – 1:25:59
Dann würde ich sagen, dann bis zum nächsten Gerät aus der Protein-Serie oder etwas anderes.
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1:25:59 – 1:26:04
Oder etwas anderes. Lasst euch überraschen, wir haben einiges vor noch.
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1:26:04 – 1:26:08
Wir sind gespannt und freuen uns schon.
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1:26:08 – 1:26:09
Macht's gut.
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1:26:09 – 1:26:10
Tschüss.
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1:26:10 – 1:26:11
Tschüss.
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1:26:11 – 1:26:11
Ciao.
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1:26:11 – 1:26:14
[Musik]
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1:26:14 – 1:26:17
[Musik]
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[Musik]
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[Musik]
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Synthsgiving, drei Wochen später. Zusammen mit Waldorf-Chefkoch Rolf Wöhrmann werden ein paar Augen und Ohren auf die neue kleine Irgendwie-Mikrowelle und ihr immenses Potenzial als Serienpilot geworfen (klingt brutaler als es ist). Außerdem: Homepartys, Kraftwerk, die Ehrfurcht vor anderer Leute Sounddesign, Non-Album-Tracks, TRS-Midi und Farbstreifen als „gotta catch ‚em all“

🧩 Themengliederung
Einstieg & Kontext
- Begrüßung und kurze Einordnung der Folge
- Warum der Waldorf Protein gerade viel Aufmerksamkeit bekommt
- Erwartungen, Hype und erste Eindrücke
Vom Konzept zum Instrument
- Die Idee hinter einer kompakten, bezahlbaren Hardware-Serie
- Entwicklung unter realen Einschränkungen: Formfaktor, CPU, Kosten
- Warum bewusste Limitierungen kreative Entscheidungen fördern
Design, Form & Haptik
- Gehäuse, Materialien und Größenfindung
- Farbkonzept und Wiedererkennbarkeit
- Instrument vs. Gadget – warum sich der Protein „richtig“ anfühlt
Klangarchitektur & Wavetable-DNA
- Herkunft der Wavetables und klangliche Einordnung
- Charakter des Grundsounds
- Warum der Protein keine Microwave-Kopie ist
Filter, Flavor & klangliche Feinheiten
- Filtermodelle und deren musikalischer Einsatz
- Flavor als bewusst „unperfekter“ Parameter
- Warum kleine Eingriffe große Wirkung haben
Multitimbralität & Performance
- Layer, Multimode und kreative Spielweisen
- Round-Robin, Layering und musikalische Anwendung
- Workflow statt Feature-Overkill
Effekte, Sequencer & musikalischer Kontext
- Effekte als Teil des Instruments, nicht als Beiwerk
- Arpeggiator und Step-Sequencer im Alltag
- Warum Effekte hier bewusst global gedacht sind
Firmware, Updates & Weiterentwicklung
- Beta-Features und nachgereichte Funktionen
- Preset-Management und Speicherentscheidungen
- Community-Feedback zwischen Wunschliste und Machbarkeit
Bedienung & Workflow
- Direktheit vs. Menüführung
- Lernen durch Spielen statt Lesen von Handbüchern
- Warum Inspiration wichtiger ist als Vollständigkeit
Blick nach vorn
- Gedanken zu Editoren, Erweiterungen und zukünftigen Ideen
- Produktserie statt Einzelgerät
- Wohin sich moderne Hardware-Synthesizer entwickeln könnten
Abschluss & Fazit
- Persönliche Einordnung des Instruments
- Für wen der Waldorf Protein besonders spannend ist
- Verabschiedung und Ausblick auf kommende Folgen
Links zur Ausgabe:
-
Protein – Waldorf Music
-
Waldorf Protein – Bei Thomann *
-
BEST SYNTHS & MUSIC PRODUCTION GEAR 2025 - YouTube
-
Braun HiFi Vintage Tuner CE1020, 2426/11592
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Zugehörige Episoden:
Mitwirkende dieser Episode
Spieldauer: 1:26:55
Tag der Aufnahme: 15.12.25
Diese Folge stammt aus der Staffel 4, es gibt insgesamt 4 Staffeln.
Eine LautFunk Publikationskartell Produktion - Wo Geschichten unüberhörbar übermittelt werden.
Podcast Lizenz:
This work is licensed under a Creative Commons Attribution-NonCommercial-ShareAlike 4.0 International License
Hinweis: Dieser Beitrag enthält Affiliate-Links. Wenn du über diese Links einkaufst, erhalte ich eine kleine Provision ohne zusätzliche Kosten für dich.
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Autor: Sascha Markmann
Sascha Markmann ist ein kreativer Kopf mit bewegter Biografie: Informatiker, studierter Philosoph, Religionswissenschaftler und Psychologe – und gleichzeitig ein Mensch, der das Leben nach einem Schlaganfall ganz neu entdeckt hat. Nach Stationen als Rettungssanitäter und Altenpfleger fand Sascha seinen Weg in die Welt des kreativen Ausdrucks: Als Blogger, Musiker, Podcaster, Philosoph und visueller Geschichtenerzähler kombiniert er technisches Know-how mit emotionaler Tiefe und einem schrägen Sinn für Humor. Seine Beiträge entstehen irgendwo zwischen Borderline, Acid Bassline und Beistand – ehrlich, direkt und gerne auch mal mit einem Augenzwinkern. Leitmotiv: „Audiovisueller Stumpfsinn mit keinem Nutzwert – aber vielleicht genau deshalb so wertvoll.“ Alle Beiträge von Sascha Markmann anzeigen
