Probe Podcast 102 Rekordsommergespräch(e)

Rekorde Rekorde Rekorde. Auch hier: So kurz war die Sommerfolge noch nie, so lange lag sie noch nie unfertig herum und so viel haben wir auch schon lange nicht mehr weggecuttet wie diesmal. Aber na ja, Kürze und Würze, ihr wisst schon. Dafür traditionell ein bunter Blumenstrauss an Themen über die kapitalismusbedingte Unzulänglichkeit der Dinge, eine Menge was-wäre-wenn und was-hätte-sein-können und irgendwann auch noch Materialschlacht. Schönen Restsommer noch! (Vor meinem Fenster hats 30 Grad.)

Musikproduzent im Tonstudio vor Bildschirmen mit schwebenden, leuchtenden Audio-Visualisierungen

Themengliderung:

  • Wenn die Technik schon vor dem Intro streikt – Dropouts, digitale Artefakte und die kleinen technischen Katastrophen, die zu einem Podcast offenbar einfach dazugehören.
  • Microsoft-Frust und die ewige Frage: Windows oder doch Mac? – Warum uns manche Entscheidungen rund um Windows zunehmend nerven und weshalb ein Wechsel ins Apple-Ökosystem plötzlich gar nicht mehr so abwegig erscheint.
  • Mac Mini, MacBook Pro und Musikproduktion unter macOS – Welche Apple-Hardware für das Studio interessant sein könnte und was bei einem Plattformwechsel für die Musikproduktion bedacht werden muss.
  • Wenn Computerhardware plötzlich zum Luxusgut wird – Steigende Preise für Komponenten, leistungsfähige Rechner und die Frage, wie viel Hardware man für Musikproduktion eigentlich wirklich benötigt.
  • Microsoft und die Spielebranche – Über Entwicklungen im Gaming-Bereich, große Konzerne und Entscheidungen, bei denen man sich als Spieler manchmal fragt, wohin die Reise eigentlich gehen soll.
  • Gaming zwischen Nostalgie, Atmosphäre und Entspannung – Von Paper Mario über Silent Hill und Scorn bis zu der erstaunlichen Erkenntnis, dass selbst virtuelles Angeln seinen Reiz haben kann.
  • REAPER und die unterschätzte Welt der Stock-Plugins – Warum man für eine gute Produktion nicht zwangsläufig hunderte zusätzliche Plugins benötigt und wie viel bereits mit den mitgelieferten Werkzeugen möglich ist.
  • Arturia, Valhalla, Newfangled Audio und der Plugin-Kaninchenbau – Welche Hersteller und Effekte bei uns immer wieder eine Rolle spielen und warum man trotzdem irgendwann anfangen muss, tatsächlich Musik zu machen.
  • iLok, Lizenzen und unnötiger Software-Frust – Wenn Kopierschutz und Lizenzverwaltung mehr Aufmerksamkeit verlangen als das Plugin, das man eigentlich benutzen wollte.
  • Apple Silicon und die Sache mit der Kompatibilität – Was passiert mit älterer Software, liebgewonnenen Plugins und bestehenden Projekten, wenn sich die technische Plattform verändert?
  • Wie viele Plugins braucht ein Mensch eigentlich? – Zwischen riesigen Plugin-Sammlungen, immer neuen Angeboten und der Erkenntnis, dass man am Ende häufig doch wieder dieselben Werkzeuge verwendet.
  • Wenn die Lust auf Musik langsam zurückkommt – Über Phasen, in denen musikalisch wenig passiert, und den Moment, in dem plötzlich wieder Ideen entstehen und man sich freiwillig vor die Instrumente setzt.
  • Inspiration oder einfach anfangen? – Muss eine musikalische Idee von selbst kommen oder entsteht Kreativität manchmal erst dadurch, dass man sich hinsetzt und bewusst an etwas arbeitet?
  • Alleine produzieren oder gemeinsam Musik machen? – Die Freiheit moderner Musikproduktion ermöglicht komplette Songs im Alleingang. Gleichzeitig fehlt dabei manchmal genau die Person, die zuhört, widerspricht oder eine völlig neue Idee einwirft.
  • Warum musikalische Zusammenarbeit mehr als Arbeitsteilung ist – Über Bands, unterschiedliche Rollen im kreativen Prozess und die besondere Dynamik, die entsteht, wenn mehrere Menschen gemeinsam an einem Stück arbeiten.
  • Die Einsamkeit des modernen Homestudios – Wenn theoretisch alles alleine möglich ist, aber genau dadurch spontane Gespräche, Feedback und kreative Reibung verloren gehen können.
  • Leoniden und ungewöhnliches Musikmarketing – Wie Bands neue Wege finden, Aufmerksamkeit für ihre Musik zu erzeugen und warum kreative Ideen rund um eine Veröffentlichung manchmal genauso spannend sind wie die Musik selbst.
  • Hardware-Synthesizer gegen Software-Synthesizer – Braucht man heute überhaupt noch echte Instrumente auf dem Tisch oder liefern Software und Emulationen längst alles, was musikalisch notwendig ist?
  • Warum Hardware trotzdem ihren Reiz behält – Regler anfassen, Klänge direkt formen und ein Instrument tatsächlich vor sich haben: Dinge, die sich nur schwer vollständig durch eine Maus ersetzen lassen.
  • Waldorf Iridium und Quantum – Digitale Synthese auf höchstem Niveau, unterschiedliche Konzepte und die Frage, wie viel Synthesizer man eigentlich braucht, bevor es endgültig unvernünftig wird.
  • UDO und modernes Synthesizer-Design – Über Instrumente, die nicht nur interessant klingen, sondern bei denen auch Bedienung, Oberfläche und Gestaltung Teil des Gesamtkonzepts sind.
  • Prophet-5, Jupiter und Juno: die großen Klassiker – Warum bestimmte Synthesizer Jahrzehnte später noch immer begehrt sind und wie viel davon tatsächlich Klang und wie viel Mythos und Nostalgie ist.
  • Yamaha EX5 und die unterschätzten Synthesizer vergangener Jahrzehnte – Alte Workstations, ungewöhnliche Syntheseverfahren und Instrumente, die heute teilweise spannender wirken als zu ihrer ursprünglichen Veröffentlichung.
  • Vintage-Hardware und die völlig irrationale Haben-wollen-Schublade – Instrumente, die objektiv nicht notwendig sind, die man aber trotzdem sofort ins Studio stellen würde.
  • Original oder Emulation? – Wie nah moderne Software und aktuelle Hardware an legendäre Vorbilder herankommen und ob der Unterschied im fertigen Mix überhaupt noch entscheidend ist.
  • Alte Chips, digitale Fehler und der besondere Charakter früher Synthesizer – Warum technische Unzulänglichkeiten manchmal genau das erzeugen, was wir heute als charakteristischen oder lebendigen Klang wahrnehmen.
  • Synthesizer kauft man manchmal auch mit den Augen – Klang ist wichtig. Bedienung ist wichtig. Aber manchmal steht ein Gerät vor einem und der einzige verbliebene Gedanke lautet schlicht: „Das Ding sieht verdammt gut aus.“
  • Und am Ende bleibt die wichtigste Frage: Warum machen wir das eigentlich alles? – Trotz Softwareproblemen, überteuerter Hardware, Lizenzsystemen und endlosen technischen Möglichkeiten bleibt Musikmachen vor allem eines: etwas, das uns immer wieder zurück vor die Instrumente bringt.


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Mitwirkende dieser Episode

Henrik
Henrik
Tobi
Tobi
Notstrom
Notstrom

Anzahl der Downloads: 117
Spieldauer: 2:07:50
Tag der Aufnahme: 24.07.26
Diese Folge stammt aus der Staffel 4, es gibt insgesamt 4 Staffeln.


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Probe Podcast BONUS: 034 Gerüchteküche

Das Übliche. Gast fällt aus, einer sagt „hey es gäbe da noch unzählige Gerüchte, wir sollten darüber quatschen“ und dann reden sie 80% der fast zwei Stunden über was anderes. Dafür herrlich stamm-tischig, quasi ungeschnitten und gepflegt bodenlos, jedenfalls zwischendurch. Mit dabei: Subbässe, Smart-Media-Karten, primäre weibliche Geschlechtsteile, Influenza, Gewaltsex, Fruity Loops und Blasenschwäche. Die reguläre Folge kommt nächste Woche. Bis dann!

Bunte Patchkabel und Klinkenstecker an einem modularen Synthesizer in einem Tonstudio

Themen Gliederung:

Der Ausfall des Gastes: Krankheit in Hamburg, der Start in den Talk und aktuelle Live-Stream-Einblicke vom LautFunk-Netzwerk

Synthesizer-News & Plugin-Tests: Arturias neues „Pure Sub“-Plugin, die klanglichen Qualitäten und die typische Designsprache des Herstellers

Der große Hardware-Leak: Spekulationen, Fotos und die Frage, ob der vermeintliche Arturia Drum Freak die lang ersehnte, bezahlbare Groovebox bzw. die „Geistertribe“ wird

Rückblick in die Synth-Historie: Die goldene Ära der Korg Electribes (ER1, EMX, ESX), Yamaha-Grooveboxen und das Wettrüsten der Nullerjahre

Technik-Exkurse: Speicherkrisen, die KI-Blase, Server-Infrastrukturen und Apples M-Prozessoren im Reality-Check

Studio-Umbau & Monitore: Der Abschied von den geliebten Genelecs und die Erfahrungen mit den kompakten Adam D3V als neuer Desktop-Kompromiss

Gadget-Wahnsinn: Design-Kritik an mobilen Tastaturen wie Polyend Keys und dem Korg Nano Key Fold vs. mechanischem Komfort

Klaviere und Lern-Apps: Das neue Roland FP-40 Stage Piano, integriertes WLAN und die Sinnhaftigkeit von Streak-Funktionen und App-Zwang

Software & Betriebssysteme: iZotope-Übernahme durch Boris FX, DAW-Vergleiche (Reaper, Reason Studios) und der langsame Exodus von Windows hin zu Linux-DAWs und Plugins (wie Serum)

Viel Spaß wünschen euch Tobi, Thomas und Sascha.

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Mitwirkende dieser Episode

Tobi
Tobi
Notstrom
Notstrom

Anzahl der Downloads: 203
Spieldauer: 1:48:44
Tag der Aufnahme: 03.09.26
Diese Folge stammt aus der Staffel 4, es gibt insgesamt 4 Staffeln.


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Probe Podcast BONUS: 033 Eight-Oh-Eight

In dieser Bonus-Ausgabe widmen sich Herr Nullstrom und Herr Raumwelle (diesmal ohne Tobi, der seine Arme laut eigener Aussage lieber abseits der DAW einsetzt) einer absoluten Legende der elektronischen Musikproduktion: der Roland TR-808.

Was 1980 als kostspieliger technischer Kompromiss zur Simulation von akustischen Schlagzeugen begann und anfangs als klanglicher Fehltritt galt, definierte kurz darauf dank Pfandhaus-Verkäufen und kreativer Zweckentfremdung durch junge Produzenten ganze Genres neu. Wir analysieren das analoge Fundament der Maschine und klären, warum die 808 bis heute unsterblich ist.

Themen in dieser Folge:

  • Die Historie: Die Entwicklung durch Tadao Kikumoto, fehlende Speicherchips und der Weg vom 1300-Dollar-Flop zum Kultobjekt in Hip-Hop, Electro und Synth-Pop (von Afrika Bambaataa bis Phil Collins).
  • Technik & Architektur: Warum die Kickdrum dank reiner Sinus-Wellen tief in den Magen geht, wieso alternde Quarze für den unverwechselbaren, „unperfekten“ Groove sorgen – und worin der klangliche Unterschied zur transientenreicheren TR-909 liegt.
  • Klangformung im Studio: Warum das rohe Signal aus der Kiste oft unspektakulär klingt und erst durch Layering, Kompression und gezieltes EQing auf den Einzelausgängen seinen massiven Punch entwickelt.
  • Modernes Gear & Alternativen: Wie man sich das 808-Fundament heute ins Setup holt. Wir diskutieren VST-Plugins (Sonic Charge Microtonic, D16 Nepheton) sowie Hardware-Lösungen und Klone (Roland TR-8S, TR-08, Acidlab Miami, Behringer RD-8 und Arturia DrumBrute Impact).

Inklusive Audio-Demos und einem speziellen musikalischen Tribut an den Vibe der 808.

808 VOM FLOP ZUR LEGENDE: Grafik zum Aufstieg der Roland TR-808 vom günstigen Gebrauchtgerät zum legendären Musikinstrument

Themengliederung:

🎙️ Warm-up & Setup

  • Studio-Talk: Hitzewellen, streikende Schreibtisch-Motoren und die kulinarische Abschweifung über Airfryer versus klassische Fritteuse.
  • Das Motto des Tages: Eine Geräte-Sondersendung zur Roland TR-808, getreu dem Motto „Aller guten Dinge sind 808“.

⏪ Historie: Vom Flop zur Legende

  • Die Anfänge (1980): Die Entwicklung durch Tadao Kikumoto mit dem anfänglichen Ziel, echte Schlagzeuge zu ersetzen.
  • Kommerzielle Bauchlandung: Der teure Einführungspreis von 1300 Dollar, fehlende Speicherchips für echte Samples und die übermächtige Konkurrenz durch die zeitgenössischere LinnDrum.
  • Produktionsstopp: Das frühe Ende nach ca. 12.000 produzierten Geräten, bedingt durch das Fehlen eines spezifischen Transistors, der für den Punch der Kickdrum verantwortlich war.
  • Der Siegeszug aus dem Pfandhaus: Wie junge Musiker die verramschten Gebrauchtgeräte für unter 100 Dollar für sich entdeckten und kreativ nutzten.
  • Meilensteine der Musikgeschichte: Der weltweite Durchbruch mit Marvin Gaye („Sexual Healing“) und die massive Prägung von Genres wie Hip-Hop, Electro-Funk und Synth-Pop.

🎛️ Klangarchitektur & Studio-Geheimnisse

  • Die rohe 808: Einordnung des reinen, unbearbeiteten Sounds inklusive Audio-Demo aus dem Plugin Sonic Charge Microtonic.
  • Die Magie der Post-Production: Wie durch Overdrive, Equalizer, Kompressoren und Layering über die Einzelausgänge der massiv drückende Sound auf Schallplatten erzeugt wird.
  • Der unperfekte Groove: Warum temperaturabhängige und alternde Quarze der 808 ein Timing verleihen, das für den einzigartigen Groove der Maschine sorgt.
  • Der große Vergleich: Die 808 mit ihren tiefen, wummernden Sinus-Bässen im direkten Vergleich zu den härteren Transienten der 909.

💻 Gear-Talk: Moderne Alternativen & Klone

  • Software & VSTs: Virtuelle Alternativen wie D16 Nepheton, Sonic Charge Microtonic, das Transistor-Preset im Waldorf Attack 3 sowie integrierte Sampler wie in Ableton Live 12 oder Native Instruments Battery.
  • Roland Hardware: Die modernen hauseigenen Lösungen, darunter die kompakte TR-08 mit ACB-Modeling, die umfassende TR-8S sowie die teure, analoge Neuauflage TR-1000.
  • Dritthersteller & analoge Klone: Hardware-Alternativen wie die Acidlab Miami, Behringers RD-8 MK2 und der Arturia DrumBrute Impact.
  • Sample-Packs & Rompler: Die Allgegenwärtigkeit der 808-Sounds in klassischen Drum-Expandern wie dem Yamaha RM50 und kommerziellen Sample-Bibliotheken.

🎵 Outro & musikalische Demos

  • Track-Premiere: Ein eigens produzierter musikalischer Tribut mit geliehenen 808-Bässen und Rap-Elementen.
  • Grüße an Tobi: Die Abmeldung des Schlagzeugers, der sich an diesem Tag lieber abseits der DAW beschäftigt.
  • Fazit: Ein Aufruf an die Hörer zum kreativen Experimentieren und Verfremden von 808-Samples im eigenen Sampler.

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Mitwirkende dieser Episode


Anzahl der Downloads: 334
Spieldauer: 0:44:12
Tag der Aufnahme: 05.08.26
Diese Folge stammt aus der Staffel 4, es gibt insgesamt 4 Staffeln.


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Probe Podcast 99 War da nicht mal ne Musikmesse?

Jetzt hängen sogar schon die Konsum-Ausgaben auf der Festplatte fest! SCHANDE! Aber na ja, gut Ding will bekanntlich Weile haben und nach der Musikmesse ist vor der Musikmesse (vorausgesetzt die Messe ist noch da, hallo Frankfurt). Irgendwie haben sie zwar geplant, über die NAMM zu reden, aber landen dann doch schnell wieder bei der Apokalypse. Lieblingsgast Henrik ist auch wieder mit von der Partie und gemeinsam stellt man sich nicht nur der eigenen Kaufsucht, sondern auch die ewige Frage über die Nachhaltigkeit und die nachhaltige Frage über die Ewigkeit. Dass die Welt innert knapp 3 Monaten mal wieder ne völlig andere ist, macht dieses ganze Ding ja nur noch poetischer.

Themengliederung:

1. Rückkehr nach Pause und leicht eingerosteter Podcastbetrieb

Die Folge startet mit dem Hinweis, dass längere Zeit nichts erschienen ist. Krankheit, Rückenprobleme, Schnupfen und Real Life haben den Podcastbetrieb ausgebremst.

2. Eine ältere Aufnahme wird eingerahmt

Es wird erklärt, dass die eigentliche Folge schon länger auf der Platte liegt und manche Aussagen dadurch etwas gealtert sein könnten.

3. Abschweifungen über Musikmesse, ProLight + Sound und Fachmessen

Die Runde spricht darüber, dass frühere deutsche Musikmessen an Bedeutung verloren haben und viele Neuheiten heute eher auf internationalen Bühnen vorgestellt werden.

4. Privates Chaos, Katzen und Podcast-Humor

Zwischen Familienzuwachs, Katzen, alten Comedy-Anspielungen und Selbstironie wird der typische Probe-Podcast-Ton gesetzt.

5. Einstieg in Folge 99 mit Gast Henrik

Henrik ist wieder dabei, es wird über Mikrofone, Headsets, Lautstärken und alte Routinen gesprochen.

6. Kaputter Ikea-Tisch als perfekte Überleitung

Ein durchhängender Tisch im Studio wird zum Sinnbild für Technik, Belastbarkeit und den Einstieg in die NAMM-Themen.

7. Native Instruments und die unsichere Zukunft großer Musiksoftware

Die Runde diskutiert, was mit Native Instruments passiert, welche Rolle Kontakt spielt und ob Reaktor oder andere Teile der Firma langfristig weiterleben könnten.

8. Kritik an Installern, Accounts und Software-Abhängigkeiten

Es geht um Frust mit Installationssystemen, Aktivierungen und der Frage, ob gekaufte Musiksoftware wirklich dauerhaft nutzbar bleibt.

9. NAMM Show und die Frage nach echter Begeisterung

Die Gesprächsrunde prüft, welche NAMM-Neuheiten wirklich interessant waren – und kommt zunächst zu einem eher ernüchterten Fazit.

10. ASM Leviathan / LeviaSynth als großes Gesprächsthema

Der neue ASM-Synthesizer wird ausführlich besprochen: FM, acht Operatoren, hybride Synthese, analoge Filter, digitale Filter, komplexe Modulationsmöglichkeiten und ein auffälliges Design.

11. Faszination vs. Skepsis beim Klang

Während die Architektur beeindruckt, wird diskutiert, ob der Klang wirklich überzeugt oder ob das Gerät eher technisch spannend als musikalisch zwingend ist.

12. Luxus-Synthesizer und das 3000-Euro-Segment

Die Runde spricht über teure Flaggschiffe, Moog One, Waldorf Quantum, UDO, Modal, Behringer und die Frage, ob der Markt zunehmend zwischen billig und sehr teuer auseinanderfällt.

13. Polyend Endless und Effektpedale mit KI-Ansatz

Polyend Endless wird als Effektpedal-Plattform besprochen, bei der eigene Effekte möglich sind – entweder über Community, SDK oder KI-Playground.

14. Tokens, Playground und neue Abhängigkeiten

Die Diskussion dreht sich darum, ob solche Systeme wirklich offen sind oder ob neue Account-, Token- und Plattformabhängigkeiten entstehen.

15. Software-Langlebigkeit als Grundsatzthema

Ausgehend von Polyend und Native Instruments geht es grundsätzlich darum, ob Software, Plugins und digitale Instrumente auch in 20 Jahren noch funktionieren sollten.

16. Hardware vs. Software

Hardware wird als möglicherweise langlebiger betrachtet, aber auch nicht als ewig. Software kann lange leben, wenn sie gepflegt wird – hängt aber oft an Firmen, Servern und Betriebssystemen.

17. Standards, Schnittstellen und digitale Archivierung

Die Runde diskutiert, warum Kompatibilität so wichtig ist und ob Musik, Daten und Software langfristig besser archiviert werden müssten.

18. Korg, Chaos Pad und elektrische Kalimba

Zum Schluss geht es um Korg: ein neues Chaos Pad, experimentelle Instrumente und die elektrische Kalimba als Beispiel für mutige, ungewöhnliche Produktideen.

19. Fazit: Zwischen Technikbegeisterung und Zukunftsskepsis

Die Folge endet nicht mit einer einfachen Antwort, sondern mit dem typischen Probe-Podcast-Gefühl: viel Faszination für neue Geräte, aber auch viel Skepsis gegenüber Märkten, Plattformen und digitaler Vergänglichkeit.



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Mitwirkende dieser Episode

Henrik
Henrik
Tobi
Tobi
Notstrom
Notstrom

Anzahl der Downloads: 765
Spieldauer: 3:09:05
Tag der Aufnahme: 27.01.26
Diese Folge stammt aus der Staffel 4, es gibt insgesamt 4 Staffeln.


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Probe Podcast 98 TUNEGIRL

Es ist 2026 (okay, zum Aufnahmezeitpunkt 2025) und wir haben endlich eine Frau im Podcast (schockierte Nerd-Geräusche). Und was für eine! Tunegirl kommuniziert mit den Euroracks, spielt vor 80’000 Leuten und steht mit ihrem Namen und ihrer Musik nicht selten für „DAS Liveset der [Veranstaltung einsetzen]“. Mit ihr zusammen reden wir über ihren Werdegang, natürlich über Eurorack, über Drum Machines, Frauen in Männerdomänen, das Fusion-Festival und über Gabba-Beats in der Röhre. Viel Spass

🎙️ Themenübersicht

Episode: TuneGirl – Modular, Live-Techno & 909


1. Einstieg & Vorstellung

  • Begrüßung im Proberaum
  • Vorstellung von Andrea alias TuneGirl
  • Erste Einordnung: Underground-Künstlerin oder einfach Musikerin?

2. Musik ohne Etikett

  • „Ich mach einfach“ – Intuition statt Konzept
  • Live-Performance vs. Arrangement im Studio
  • Warum geplante Tracks schwieriger sind als spontane Sets

3. Drum-Machine als vollständiges Instrument

  • Komplette Tracks nur mit einer TR-909
  • Übung oder Gefühl?
  • Performance-Energie statt Perfektion

4. Modularsysteme & Eurorack-Welt

  • Vom Atari & MIDI zur Control Voltage
  • Warum Eurorack „lebendig“ wirkt
  • Arbeiten mit vorgepatchten Systemen
  • Modular ohne Speicher – Musik im Moment
  • Filter, Trigger-Sequencer & rhythmischer Fokus

5. Analoge Emotion vs. digitale Kontrolle

  • Sampling-Module & moderne Entwicklungen
  • Warum nicht alles speicherbar sein muss
  • Gefühl statt technischer Erklärung
  • Instrument als Partner – nicht als Werkzeug

6. Live spielen ohne doppelten Boden

  • Keine Backups, keine Ableton-Absicherung
  • Sync-Probleme & Improvisation
  • Modular als Risiko – und Freiheit
  • Stress, Flow und spontane Lösungen auf der Bühne

7. Drum-Machines im Vergleich

  • Roland TR-909 & der Mythos des Club-Sounds
  • Roland TR-1000 – Hype oder Studiomaschine?
  • Korg Drum-Log – unterschätzt oder missverstanden?
  • Hex Drums & Performer-Konzepte
  • Jomox & charakterstarke Analogsounds

8. Modular-Szene & weibliche Präsenz

  • Entwicklung der letzten Jahre
  • Sichtbarkeit durch Instagram & Social Media
  • Mehr Diversität in der elektronischen Musik
  • Superbooth & neue Generation Performerinnen

9. Social Media & Musikszene im Wandel

  • YouTube vs. Instagram
  • Reichweite statt Subkultur
  • Vernetzung statt Isolation
  • Digitalisierung als Chance

10. Festival-Erfahrungen

  • Live-Auftritt auf der Fusion
  • Große Bühne, großes Publikum
  • Modular-Techno im Festival-Kontext

11. Technikphilosophie

  • Manuals lesen oder selbst entdecken?
  • Musik als emotionale Interaktion
  • Analog, Digital – oder egal?
  • Maschine und Mensch als Team

12. Ausblick & persönliche Haltung

  • Warum Modular bleibt
  • Keine Kompromisse beim Setup
  • Musik als innerer Ausdruck
  • Leidenschaft über Perfektion
Links zur Ausgabe:



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Mitwirkende dieser Episode

TUNEGIRL
TUNEGIRL
Tobi
Tobi
Notstrom
Notstrom

Anzahl der Downloads: 682
Spieldauer: 1:33:59
Tag der Aufnahme: 21.10.25
Diese Folge stammt aus der Staffel 4, es gibt insgesamt 4 Staffeln.


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