Probe Podcast BONUS: 014 Suddenly; Franzosen

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Beschreibung:

Spontanfolge wegen akuter News-Überlastung. Arturia denkt ADAT neu, im Kompaktformat und für die untere dreistellige Preisklasse, Ableton legt einen drauf, Moog ein Gerät in die Läden ohne davon zu wissen und allerorten gibts Updates und Schnäppchen. Ergo: Redebedarf – kurz vor den Sommerferien (keine Angst, wir haben vorproduziert) also nochmal eine brandneue Uncut-News-Folge. Habt n schönen Sommer, Leute.

Kommentare zu Ausgabe 39 auf YouTube:
News:

Themen Gliederung:

Einführung
  • Begrüßung durch Herr Raumwelle und Herr Notstrom
  • Kurze Erklärung der Spontanfolge aufgrund akuter News-Überlastung
  • Überblick über die Themen der Episode
Rückblick auf frühere Folgen und Kommentar zur Klangqualität
  • Diskussion über einen Hörerkommentar zur Klangqualität einer früheren Folge
  • Erklärung der technischen Hintergründe und Verbesserungen
  • Bedeutung von Klangqualität in der Podcast-Produktion
Arturia und ADAT
  • Vorstellung von Arturias neuen ADAT-Erweiterungen
  • Kompaktes Format und erschwingliche Preisklasse
  • Unterschiede zu anderen Herstellern wie Behringer und RME
  • Diskussion über die Bedeutung und Anwendung von ADAT in der Musikproduktion
Ableton Live 12.1 Update
  • Vorstellung der neuen Funktionen von Ableton Live 12.1
  • MIDI-Automationskurven
  • Interner Autotune und Polyphone-Pitchshifter
  • Verbesserungen am Drum Sampler
  • Persönliche Meinungen und Erfahrungen der Moderatoren
Moog Synthesizer
  • Vorstellung des neuen Moog Labyrinth Synthesizers
  • Diskussion über den chaotischen Release und die Leaks
  • Technische Details und Funktionen des Geräts
  • Rückblick auf frühere Moog Produkte und deren Entwicklung
Weitere Updates und Schnäppchen
  • Oberheim OBX8 Firmware Update
  • Neue Funktionen und Verbesserungen
  • Poly End Tracker Mini Update
  • Neue Synthesizer-Engines und zusätzliche Spuren
  • Aktuelle Angebote und Sales
  • Thomann 70 Jahre Jubiläumsangebote
  • Bitwig Summer Sale
  • Native Instruments Summer of Sound
  • Sounds Divine und Luftbroken Sales
Abschließende Worte
  • Ankündigung der kommenden Sommerfolgen
  • Dank an die Zuhörer und Aufruf zum Feedback
  • Verabschiedung und gute Wünsche für den Sommer
Teaser für die nächste Folge
  • Kurzer Ausblick auf die nächste Episode und spannende Themen
Links zur Ausgabe:

▶ Hier Klicken für das Tanscript:
Transcript:

Der Probe-Podcast. Beim gemütlichen Talk im Proberaum. Mit unseren Moderatoren Herr Raumwelle,
und Herrn Notstrom. Viel Spaß. Hast du gerade einen Energy Drink getrunken?
Und ist dein Gehirn hochgefahren? Hey, Tobi ist jetzt auf dem Next Level.
Tobi läuft jetzt auf 150 Prozent. Der fällt demnächst mit dem Kopf auf die Tastatur.
Ja, der Prober-Podcast. Hallo Leute.
Moin, Moin. 000-Ausgabe. Sehr kurzfristig. Wir haben uns gedacht, wir bespaßen euch jetzt die
nächsten drei Wochen mit Content aus dem Archiv. Obwohl ich es gleich noch nächsten Montag früh
dann im Disclaimer anders sage. Ich glaube, ich muss diesen Disclaimer nochmal aufnehmen.
Mein Ursprung. Ich sag da ja, okay, jetzt haben wir euch zweimal mit Archiv bespaßt. Demnächst
kommt wieder was Aktuelles. Endlich mal wieder eine Triple Null Folge.
Ja, nee, das stimmt gar nicht. Die letzte, also die vom Montag, war ja auch eine Triple Null.
War das einfach so ein… Ist das die Lizenz zum Lästern dann,
Triple Null? Ich weiß gar nicht. Triple Null habe ich eigentlich immer gesehen,
als wir geben uns keine Mühe und alles verrecknet der Hälfte ab.
Ja, genau. Das war die Kohlatomstromfolge,
die es gar nie gegeben hat. Ich habe gedacht, wir lästern hier immer
den Gnaden los über die News ab, die so im Gearspace rumwabern.
Das kannst du sehen, wie du willst. Wir schneiden einfach nichts raus,
das ist der Unterschied. Ja, genau. Und müssen darauf achten,
dass wir uns gegenseitig ausreden lassen. Bevor wir hier dann in diesen Reigen an
Gerätenachrichten einsteigen, ich glaube, da möchte Herr Raumwelle nochmal was sagen.
Wir hatten einen Kommentar bekommen auf eine etwas ältere Folge, das war die 39 mit Matthias
Fuchs von Federfox. Inhaltlich hatte man nix zu bemängeln, aber soundtechnisch…
Ich weiß nicht, will einer von euch das Ding vorlesen?
Nö, das ist es, glaube ich, nicht wert, dass man das vorliest. Also,
der Surferboy, ich nenne ihn jetzt mal so, ich will keinen Namen nennen,
fand den Sound halt… Also, das Gate auf dem Sound zu hart, also den Release zu kurz.
Und ihm hat ein Frequenzband nicht gefallen, das war ihm halt zu sehr Standard Elefanten-P-Radio-Sound.
Wobei ich nicht genau weiß, was meint er mit Elefanten-P?
Ja, der meint diesen Proximaleffekt, glaube ich, so heißt der, wenn man so ganz nah
das Mikrofon geht und die Stimme so besonders basslastig wird.
Ja, also man muss sagen, das war die Folge 39, wir nehmen hier quasi,
also wenn wir das jetzt fortführen würden, die Folge 80 auf. Wir sind auch mit unserer
Technik mittlerweile schon ein paar Folgen weiter, aber wahrscheinlich hört das Surferboy
hier auch gar nicht zu, sondern hat sich da nur das Interview von Matthias Fuchs rausgesucht,
weil natürlich Matthias hier auch wahnsinnig interessant erzählt hatte.
Und deswegen… Ja, und er hat noch erwähnt hier, dass sich sein Anspruch hebt,
weil wir ja Profis sein. Ich bin froh, dass es nur sein Anspruch ist,
der sich gehoben hat und nichts anderes.
Dabei geben wir uns ja extra Mühe, das Niveau möglichst niedrig zu halten.
Um das nochmal klarzustellen, liebe Zuhörer, wir sind hier keine Profis vom Fach,
wir sind hier alles talentierte Dilettanten, bis auf Tobi.
Jetzt hört doch mal auf, ich bin genauso wenig Profi wie ihr alle zusammen.
Du hast mehr Musikalität im kleinen Finger, wie ich in meinem ganzen Körper. Und ich bin viel Körper.
Möglich. Das ist ja gut, dass es ein anderer Finger ist.
Vor allem spielst du besser Gitarre als ich. Und Schlagzeug.
Klavier und so weiter. Alles besser.
Und die ganzen anderen Instrumente, die ich nicht beherrsche.
Ich bin quasi die Verbindung in die Außenwelt des händischen Musikmachens.
Ich bin mir sicher, du kannst auch besser Maultrommel spielen wie ich.
Das ist sogar gut möglich, ja.
Oder auf dem Kamm blasen.
Ich weiß gar nicht, singst du auch, Tobi?
Ich würde jetzt nicht sagen, dass es allzu gut ist, aber ja, habe ich auch schon gemacht.
Also, du bist sozusagen eine Multi-Allzweckwaffe.
Damit erfüllst du dann schon die Kategorie Profi.
Wobei wir alle keine Tonmeister sind.
Keiner von uns hat jetzt zehn Semester Tonmeisterei studiert.
So viel braucht man nämlich, um das Thema Sprache bei jeder Sendung mit unterschiedlichen Gästen in den Griff zu bekommen.
Weil wenn man dann mal im Internet ein bisschen zum Thema Sprache abmischen und mixing und so weiter surft und sucht,
dann findet man immer die Aussage, es kommt darauf an.
Richtig. Und das, was wir machen, das ist alles, was wir uns selber beigebracht haben.
Und ansonsten nochmal der kleine Hinweis.
Unsere Spendenbox ist geöffnet.
Ihr dürft gerne spenden, weil dieser Podcast hier ist kostenlos für jeden.
Wir sind nicht vom Funk bezahlt oder von irgendwelchen anderen Firmen.
Wir leben nur von unseren Spenden, die wir bekommen.
Beziehungsweise wir arbeiten alle hart für unser Geld.
Die Unkosten, die wir so haben, das trägt dann das, was ab und zu mal ein ganz lieber und ganz freundlicher Mensch uns dann einfach zusendet.
Genau.
War das jetzt ein Disclaimer?
Ich weiß gar nicht.
Es war einfach gemütlich.
Ich habe neulich ein T-Shirt gesehen.
"All Disclaimers are disclaimed."
Ich habe den Kommentar gesehen, als du die Folge gepostet hast.
Und das hat mich an dieses Video erinnert.
So ein drei Jahre altes Video mit einer Prototypen-Geschichte.
Und darunter hat einer vor zwei Wochen oder so geschrieben,
"Du Hund, was Prototyp? Das Ding ist schon lange auf dem Markt."
Ich meine, wir reden über eine Folge, die jetzt gut anderthalb Jahre alt ist.
Das war eine schöne Folge, ich mochte die.
Es ist ja eigentlich was Positives, wenn die alten Folgen auch noch so ein bisschen Traktion haben.
Mhm.
Also dafür machen wir sie ja gefühlt.
Die Triple Null, das sind diejenigen, die dann brandaktuell sein müssen.
So nach dem Motto, "Hey Jungs, wenn ihr jetzt nicht drüber redet", das war ich ja vorher.
Ich habe gesagt, "Jungs, wenn wir jetzt nicht drüber reden, dann reden wir Mitte August drüber."
Worüber möchtest du denn reden? Erzähl mal.
Also, wollen wir gleich mit dem Hauptthema starten?
Es war ja mal wieder der typische Fall von "Suddenly Franzosen".
Also, unsere Lieblingsfirma kam da wieder mit etwas um die Ecke,
wo ich mir zuerst gedacht habe, schick, das sieht ganz brauchbar aus.
Und je mehr ich das studiert habe, desto beeindruckt war ich davon.
Aber es tun sich Fragen auf.
Ja, ich habe Fragen.
Also, um was reden wir hier?
Wir reden hier über Arturia.
Die haben ein Doppel-ADAT-Erweiterungsinterface rausgebracht.
Zwei Stück.
Das eine acht Inputs, das andere acht Outputs.
Das ist von der Idee her, und die kann man beide miteinander koppeln,
ist von der Idee her, finde ich, eigentlich ganz schlau gemacht.
Weil ich zum Beispiel hier habe jetzt das AudioFuse Studio.
Wenn ich jetzt, bevor diese Produktankündigung hier kam,
hätte ich mir dann, um mehr Inputs zu haben,
ein AudioFuse 16 Rig geholt.
Das brauche ich jetzt nicht, sondern ich würde mir dann einfach nur
das AudioFuse X8 In holen.
Da habe ich dann acht Inputs zusätzlich.
Aber es gibt natürlich Fragen.
Wenn du dir das Produkt mal anschaust,
sie haben halt zwei, das Ganze ist eine Rack-Einheit hoch.
Eine Höhen-Einheit hoch.
Wenn man beide Geräte zusammen kauft,
das ist immer eine halbe Rack-Einheit jeweils.
Wenn man beide kauft, hat man ein Interface.
Also eine Rack-Höhe.
Richtig. Und die Bedienkontrollen haben sie aber sozusagen
über das gesamte, ich sag ständig sozusagen,
ist euch das mal aufgefallen?
Ich glaube, ich muss mein Schweinchen aufstellen.
Die schneid's regelmäßig raus.
Für jedes sozusagen jetzt einen Euro.
Und die spenden wir dann alle dem guten Herrn Raumwelle.
Der muss eigentlich ständig bei der Tafel kaufen gehen.
[lacht]
Was war deine Frage?
Wo war ich stehen geblieben?
Meine Beobachtung.
Sie haben die Bedienkontrollen sehr spartanisch
über das Gerät verteilt.
Du hast bei dem Input-Adapter sozusagen,
bei dem Input-Teil, hast du keine Kontrolle über die Level.
Du siehst es nicht.
Ach nee, stimmt nicht.
Das ist gelogen. Das ist genau andersrum.
Du guckst die andere Version an.
Du hast bei dem Output keine Level-Kontrolle.
Du siehst nicht die Ausschläge.
Es gibt keine LEDs dafür.
Und ja, bei dem Input hast du es aber ebenso wenig.
Ich weiß nicht, ob die kleinen LEDs…
Jungs, ich würde ganz kurz, bevor wir jetzt allzu technisch werden,
noch ganz kurz die Grundlagen klären,
weil wir sind ja ein dilettanten Podcast.
Was genau ist ADAT und was genau machen die Teile eigentlich?
ADAT ist ein asperr-uraltes Protokoll.
Eine Möglichkeit, digital Daten zu übertragen
mittels Lichtwellenleiter.
Also über das Netzwerkkabel.
Sehe ich es richtig?
Nee, aber über Lichtwellenleiter.
Über Glasfaser.
Ah, stimmt. Ja, jetzt sehe ich es auch.
Du hast da diese Totslink, so heißen die Stecker.
Ich dachte mir gerade, es sind das Netzwerkkabel,
aber ich bin ja auch ein bisschen jünger.
Das ist zwar Glasfaser, aber es ist kein Netzwerk.
Das sind halt diese Lichtleiter.
Also da kommt wirklich Licht rein und raus.
Und so schnell, dass das Flackern gar nicht siehst.
Genau, und ich gucke hier gerade nach den Acronyms
und Approvations im Internet.
Und das heißt...
Ach du Scheiße.
Das ist ja der Wahnsinn, für was ADAT alles steht.
Alcohol and Drug Addiction Treatment.
Airfield Damage Assessment Team.
Air Defense Advanced Technology.
Wir kommen der Sache schon näher.
Abu Dhabi Aircraft Technologies.
Und jetzt die eigentliche Bedeutung.
Ich glaube, das ist tatsächlich auch wichtig.
Automatic Data Accumulator and Transfer.
Ja, genau.
Aber ich glaube, die echte Bedeutung ist
Alesis Digital Audio Tape.
Ja.
Wie gesagt, das ist schon ein bisschen älter.
Und damit konntest du dann halt sogar Turmbandmaschinen steuern.
Dass die halt synchron sind.
Wenn du einen Aufnahmeknopf gedrückt hast,
lief die Maschine an und hat dann die Aufnahme gemacht.
Und noch ein paar andere Sachen.
Du kannst noch ein bisschen mehr mitmachen.
Aber das ist jetzt nicht wichtig für den Teil.
Man kann bis 96 Kilohertz um Samplingrate übertragen.
Genau.
Bei diesem Interface findet ein analoges Signal
auf Digitalwandlung statt.
Das sind also analog-digital Wandler.
Man kann das halt benutzen, um zum Beispiel
sein Audio Interface, sofern das über einen ADAT Ausgang
oder Eingang verfügt, mit mehr analogen Eingängen quasi erweitern.
Es gibt auch noch andere Hersteller,
die solche ADAT Interfaces produzieren.
Zum Beispiel gibt es aus Deutschland mindestens zwei Firmen.
Einmal die Firma Ferrofish und die Firma RME Audio.
Beide bauen ADAT Interfaces.
Und der gute Uli, seines Zeichens ja auch.
Nee, der ist Österreicher, oder?
Ich hab keine Ahnung.
Ich weiß es auch nicht. Ist egal.
Also von Behringer gibt es halt sowas auch.
Und sogar gar nicht mal so schlecht.
Man muss aber sagen, man braucht normalerweise
an so einem Interface immer die Ein- und Ausgänge
wegen der Synchronisation.
Bei den Geräten, sagen wir jetzt nur,
das Gerät mit den Audio-In,
haben wir das Problem, dass es da keinen Rückweg gibt,
weil die Sendung ja nur quasi ADAT.
Aber für die Synchronisation brauchen sie
das Signal vom Hauptinterface.
Das ist hier gelöst, indem man halt
mit einem Word-Clock-Signal arbeitet.
Weil ohne das wird's nichts.
Das wissen nämlich auch viele nicht.
Deswegen ist da immer noch ein Word-Clock-Eingang drin.
Den musst du dann am Hauptinterface am Ausgang dran machen.
Also ich weiß aber nicht, wozu ich diesen Umschalter habe.
Man kann nämlich zwischen High-Z und 75 Ohm umschalten.
Wozu braucht man das?
Das müsste der Abschlusswiderstand sein.
Du machst halt auf diesem BNC-Stecker
ein T-Stück drauf, so wie früher bei den Netzwerkkarten.
Und an den letzten musst du dann quasi
Endwiderstand dran machen.
Weil sonst können die Kabel Spiegelungen verursachen
und dann hast du Störungen in dieser Signalleitung.
Und um das zu verhindern, gibt es einen Abschlusswiderstand.
Und der verbrennt dann halt diese Spiegelungen.
Genau. Tobi, was gäbe es denn da noch zu sagen zu diesem Audio?
Der Punkt ist ja so ein bisschen...
Ich sag auch ständig "der Punkt ist",
ich kann genau hier so ein Schwein aufstellen.
Der Grund, warum ich das jetzt tatsächlich
auch so ein bisschen als Zeitenwende verstehe, ist,
weil Sascha hat es vorhin richtig gesagt,
ADAT ist ein uraltes Protokoll.
Das hat man schon in den 90ern benutzt.
Je kleiner es ist, desto...
Also wenn du ein kleines, kompaktes Interface hast,
wo du dann quasi mehr Eingänge brauchst,
die das Interface dann auch leisten kann,
dann hattest du ja schon den ADAT-Anschluss.
Also so unverbreitet ist er nicht.
Aber schauen wir mal auf die Turman-Seite
bei dem Digitalwandler.
Du hast hier, wenn ich hier mal nach günstigsten zuerst sortiere,
hast du irgendwelche Geschichten,
die TOS-Link zu analog bauen.
Du hast SPDIF zu analog.
Du hast irgendwelche Dante-Karte-Adapter-Geschichten.
Also alles so entweder moderner oder halt kontextloser Scheiß.
Dann kommt ein Behringer ADAT 200 Ultra-Gain,
was halt ein günstiger ADAT-Wanderer ist für 220 Euro.
Und dann kommen gleich diese Arturia-Teile.
Und dann kommt erstmal eine ganze Weile lang nichts.
Also ADAT war bisher tatsächlich
eine relativ kostenspielige Geschichte.
Im Sinne dessen, dass es halt Profilevel war.
Es war eine Erweiterung.
Du hattest große, dicke Rackgeräte.
Es gibt jetzt auch andere Standards.
Wie gesagt, Dante ist das eine.
Das ist noch mal deutlich größer, teurer und komplexer.
Du hast AVB bei Motu.
Das ist auch so ein Ausbaustandard.
Aber ADAT als eigentlicher Ausbaustandard ist so was,
dass man so gefühlt einfach in die Interfaces reinbaut,
falls da so oder so noch ein ADAT-Gerät steht.
Und was Arturia jetzt gerade gemacht hat, ist hier.
Die haben Erweiterungsgeräte für ihre Interface-Serie gebaut,
die tatsächlich dreistellig kosten.
Also 300 Euro.
Jetzt kann man natürlich sagen,
gut, es ist natürlich schön gemein von denen,
dass die das aufgeteilt haben,
weil das kostet natürlich Ein- und Ausgänge trotzdem 600 Euro.
Kann man mitgeben.
Aber man muss sich das mal vor Augen halten.
Das sind Half-Rack-Geräte.
Und wenn ich jetzt beispielsweise ein Gig hätte,
wo ich nur die Ausgänge brauche,
dann muss ich ja nicht unbedingt meine ADAT-Schleuder fürs In mitnehmen,
sondern könnte ich einfach ein X8-Out nehmen
und da meine Backing-Tracks raushauen,
also vier Stereo-Ausgänge,
das sind ja acht Spulen pro ADAT.
Da quasi meine Stereo-Ausgänge rauszuhauen
und das In kann zu Hause bleiben,
wenn ich es überhaupt besitze.
Und umgekehrt kann ich sagen,
okay, wenn ich hier einfach jetzt hinter mir ein Rack stehen hätte,
statt nur das Piano,
ich habe ja vier Eingänge auf meinem Minifuse,
wenn das jetzt ADAT hätte,
könnte ich den X8 innehmen
und könnte quasi ein Glasfaserkabel nach hinten zu einer Synthesizer-Burg,
die ich nicht besitze,
aber die jetzt so rein hypothetisch dastehen könnte,
könnte ich ziehen und mir quasi damit die Eingänge erweitern.
Dann müsste ich gar nicht mein kompaktes Interface
zwangsläufig in so einen dicken Rack-Prober verwandeln
mit Eingängen, die ich gar nicht brauche,
sondern dann habe ich so eine kleine Kiste,
die etwas so breit wie,
ja, ein bisschen länger als ein handelsübliches Telefon hoch ist.
Das ist ein ganz anderer Ansatz
und dass sich Arturia hier zu einem alten Standard bekennt
und den quasi ausbaut, weißt du?
Du könntest dir natürlich, Tobi,
ein kleines Arturia AudioFuse REV2 holen.
Das kostet irgendwie um die 540 Euro.
Ja, ist kein Schnäppchen, hat aber einen Deckel.
Ist sehr kompakt und,
ich gucke gerade,
das Ding hat tatsächlich ADAT.
Und an sowas kannst du dann nämlich,
was ein sehr mobiles, kompaktes Audio-Interface ist
von sehr hoher Qualität,
da kannst du natürlich dann ganz entspannt
dieses ADAT X8,
AudioFuse X8 anschließen natürlich.
Also das ist, glaube ich,
ein ziemlich smart gewesen von Arturia,
diese Ein- und Ausgänge
in eigene, separate Geräte zu packen.
Aber ein Wermutstropfen hat das Ding, ne?
Ja.
Wenn du nämlich mehr als 44,1 Kilohertz machst,
sprichst 48 Kilohertz,
und was heutzutage auch viele Leute machen,
weil Film und so weiter alles in 48 Kilohertz ist,
musst du die zwei ADAT-Anschlüsse verwenden.
Also zweimal rein und zweimal raus.
Bei dem Behringer-Gerät
sind die 48 Kilohertz mit einer ADAT vorgesehen.
Also du verschenkst quasi die Möglichkeit,
zweimal das zu verwenden,
gegenüber die Möglichkeit, es einmal zu verwenden.
Das steht nämlich in der Bedienungsanleitung drin.
Ja, wird auch in dem Video erklärt.
Es gibt für jedes der beiden Geräte
ein Erklärvideo von Arturia selbst,
von der charmanten Lenna.
Und da erzählt sie das auch noch mal,
dass man da halt ab, ich glaube sogar ab 48,
ne?
Doch, ab 48.
Ja, doch, du hast recht.
Ab 48 Kilohertz Auflösung
musst du mit zwei ADAT-Kabeln rumhantieren.
Das ist tatsächlich nicht optimal.
Das ist mich blöd,
weil andere Hersteller machen das nämlich nicht.
Die verwenden das erst über 48,
also bei 88 und bei 96 Kilohertz.
Ja, das ist so ein kleiner Schönheitsfehler.
Ich bleibe dennoch dabei,
das ist, ich glaube, es ist noch kein ADAT-Revival.
Dazu müssen die Kisten erst mal auf dem Markt sein.
Aber es ist ein Bekenntnis zu der Technik
und vor allem ist es ein Bekenntnis
zu ständig sich anhäufenden Synthesizer-Booten,
weißt du?
Also Wachstum.
Und ich hatte, ich bin ja,
ich war ja langjähriger Besitzer eines…
Der ist schon auf dem Markt,
in zwei bis drei Wochen lieferbar.
Oh, okay.
Entschuldige, ich hab dich unterbrochen.
Ist schon gut, ist schon gut.
Ist eine 0,00, wir können.
Ich war ja langjähriger Besitzer
eines Moto Ultralight MK5, weißt du,
bevor ich hier wieder auf kompakt zurückgegangen bin,
weil ich mir das halt genau eben verbauen wollte
im Sinne dessen, dass ich halt keine Anschlüsse mehr,
das heißt, ich kann mir nicht die Bude zustellen.
Aber das gerade beim Ultralight,
das ist ja so, du hast quasi,
also der ist natürlich hinten schon pickepackevoll
mit Ausgängen,
aber da ist ja drauf ausgelegt,
dass er kompakt ist
und dass du ihn dann quasi mit ADAT
oder mit den anderen Digitaleingängen erweitern kannst.
Und mich würde es, das will ich nicht wundern,
wenn es dann eben 8Pre und 16Rig
auch noch vielleicht so ein 4Core kommt
in dieser AudioFuse-Serie.
Oder was vielleicht noch krasser wäre,
ist wenn jetzt die nächsten MiniFuse-Generationen
plötzlich ADAT hätten.
Weil Arturia denkt da sehr,
also das sind jetzt keine Preamps,
die gibt's im 8Pre,
das ja auch als ADAT-Schnittstelle genutzt werden kann.
Man kann auch das 16Rig als ADAT-Gerät quasi benutzen.
Aber Arturia denkt hier für mich quasi in kleine Setups,
die wachsen.
Und bietet hier quasi genau dafür eigentlich so Zusatzexpände an.
Also es ist ein Bekenntnis zum Standard.
Es ist ein günstig machendes Standard,
also es bringt die 300-Euro-Klasse rein.
Ja, es hat seine Probleme.
Ich finde das mit dem 48 auch nicht gut.
Das ist auch meine Standardauflösung.
Aber was du alleine, dass du sagen kannst...
Aber immerhin 24-Bit.
Aber alleine, dass du sagen kannst,
okay, davon gehe ich jetzt aus,
dass du zum Beispiel so ein kleines 4-Core-Interface hast,
wie gesagt, ich kann jetzt mit dem Studio nichts anfangen,
weil ich es eigentlich mag,
dass mein Interface am Tisch klebt.
Er hat halt Klettband auf der Oberseite
und da habe ich ihn unten dran gepappt.
Davon will ich eigentlich nicht weg.
Aber wenn das jetzt quasi so ein kleines AudioFuse-Interface ist
und du weißt, du brauchst im Schnitt nur vier Eingänge,
zwei Preamps, vielleicht zwei Line-Eingänge.
Aber wenn du dann quasi so deine große Synthesizer-Burg holst
und dir mit dem X8 in oder für live,
wenn du sagst, okay, ich brauche da aber ein paar Ausgänge mehr
und dir dann quasi ein X8 out holen kannst.
Genau.
Und du willst keinen 16-Rig dir auf den Tisch stellen,
was ja doch relativ groß ist.
Dann holst du dir halt so eine Erweiterung.
Das ist vom Formfaktor her absolut genial,
weil ich kann das AudioFuse,
was ich hier habe, das AudioFuse Studio,
das kann ich direkt da drauf stellen.
Das passt da perfekt drauf dann.
Und ich muss keinen zusätzlichen Platz irgendwie weggeben oder so,
sondern das steht hier an der Seite und läuft.
Eine Sache will ich noch erwähnen.
Ich gucke hier gerade bei Thomann auf der Seite.
Da haben sie nochmal die enthaltene Software aufgelistet.
Da ist ja auch die ganze, ich sag mal die halbe
Arturia FX Collection auch noch mit dabei.
Genau.
Also alles, was irgendwie an Filtern, Preamps, Choros, Kompressoren, Delays,
Hall, ist alles mit dabei.
Ja, aber das kennt man von der Firma ja.
Also ich bin wirklich, wirklich positiv überrascht.
Geradezu eigentlich geschockt, weil
ich habe erwartet, dass irgendwer mal irgendwas, so was bringt,
und ich habe gedacht, gut, es wird irgendeine Boutique-Bude sein
und es wird irgendein propertiärer Standard sein, der keine Sau kennt.
Und es werden sich ihnen drei Leute kaufen, die sich halt denken,
okay, das ist cool, dann muss ich mir jetzt keinen Rack anschaffen,
sondern kann einfach quasi zwei kleine Boxen nebeneinander haben
für meine Erweiterung.
Dass es jetzt Arturia ist, dass es den ADAT-Standard nutzt
und dass es 300 Euro kostet,
das war ein bisschen viel auf einmal, muss ich tatsächlich sagen.
Das ist für Leute mit Zwittershiser-Bogen.
Das ist wirklich auch für Leute mit Zwittershiser-Bogen.
Also wenn du, kannst du dir auch gleich zwei von den Dingern holen,
wenn du es brauchst, oder machst du dir das ganze Rack damit voll.
Sechs Innereinheiten.
Ja, irgendwann würde ich dann sagen, gut, dann kaskadierst du einfach 16 Rigs.
Genau.
Aber es geht ja um die Erweiterung von 4 auf 8 oder so davon,
wenn du gehst.
Vor allem holen die Leute sich halt so ein billiges Scarlett,
so ein günstiges Focusrite Scarlett oder so,
das hat glaube ich auch ADAT,
und dann sagen die Leute, ja, und jetzt will ich noch mal was Richtiges haben
und holen sich dann hier so ein Audiofuse.
Die Wandler sind ja wirklich, die spielen ja in der Oberliga mit.
Also ich sag mal RME-Qualität.
Ja.
Ein bisschen günstiger geht es natürlich auch.
Teurer geht es natürlich auch.
Also nicht ganz RME, aber ich würde sagen bei Motu sind sie ziemlich ebenbürtig.
Die Latenz von den Dingern, das ist wahrscheinlich der Punkt.
Also das Gerät selbst kann da nichts für.
Ich meine, es ist jetzt eher in Bezug auf die Audiofuses,
die halt generell noch USB-2 sind.
Ja.
Kommt Side, kommt Bart, kommt USB-C.
Also wenn jetzt da ein Audiofuse Core kommt,
das wäre quasi ein Minifuse, so ein Minifuse 4 als Audiofuse mit den besseren Wandlern,
mit ADAT-Links, ich würde das Day One unter meinen Tisch schrauben.
Also macht mal, Naturja.
Ja, weil wenn du so ein bisschen Budget-Bereich machen willst,
und du brauchst noch zusätzliche Eingänge,
ich würde den Behringer, den ADA-8200 nehmen.
Der ist auch nicht schlecht.
Ja klar.
Den verwenden viele, und auch den Vorgänger davon,
verwenden ja auch sehr viele.
Die siehst du überall im Studio.
Ist das noch so ein Rauschebad, ist das noch so ein Wasserfall,
so low-fi Rain Sounds to relax to, oder geht der inzwischen klar?
Das ist schon ein älteres Gerät.
Ja, ich glaube die 200er, die geht wirklich klar, die ist ganz sauber.
Da sind ja auch diese Midas stärker drin, also Pre-Amps.
Der ADA-1820 heißt der, glaube ich.
ADA-8200 Ultra Gain.
8200, siehst du, ich bring das ja mal durcheinander.
Das 1820 ist ja das Audio-Interface von denen.
Ja, genau.
Also den 8100?
Der hat ja auch noch Mikrofonverstärker mit.
Genau, von Midas.
Midas Mikrofonverstärker, 8 Stück.
Es gibt natürlich bessere, aber die sind schon okay,
die sind vollkommen in Ordnung.
Ja, die sind halt sehr basic.
Da ist nicht viel, was irgendwie kaputt gehen kann oder so.
Das ist toll.
Also ich bin echt überrascht davon, das ist ein Schritt.
Ich finde den gut.
Preislich ist das vollkommen angemessen für das, was sie da produzieren.
Und das Giveaway, was sie da beipacken, die Software ist auch super.
Apropos Software, da gab es noch was anderes.
Eine Ankündigung, die mich eigentlich fast noch mehr gefreut hat,
weil sie mich nicht tröstet.
Ja, das ist genial.
Ableton hat gerade eben erst die Live 12 Version auf den Markt bekommen.
Dabei war das schon letztes Jahr, oder?
Ja, das war letzten März.
Ja, also gefühlt vor doch längerer Zeit,
aber mir kommt es halt so vor, als wäre es erst gestern gewesen.
Live 12 bekommt ein Update.
Es ist vier Monate her.
Also diesen März.
Ja, okay, da siehst du mal, was für ein Zeitgefühl ich habe.
Vier Monate, zack, war doch erst gestern.
Live 12.1 kommt als Beta und ist picke, packe, vollgepackt
mit wirklich leckeren, neuen und auch bugfixigen Sachen,
bei denen man sich, glaube ich, als Ableton-Nutzer,
alle zwölf Finger ableckt.
Zehn Finger nachableckt.
Ableton 12, das ist ja zwölf, also zwölf Finger.
Ich hatte auch fast nur begeistertes Feedback gehört.
Jemand, den ich kenne, der im Beta-Programm ist,
der ist da auch schon total am Hypern,
also über den Limiter, über den Saturator,
der ja fast untergegangen ist über diesen neuen Verzerrer,
den es mit dem 12er-Update gab.
Ich hatte so ein bisschen den Eindruck, als ich das gesehen habe,
Ableton weiß ganz genau, dass das 11er-Upgrade
nicht das Gelbe vom Ei war.
Also nicht nur hat es ein Jahr fast nicht funktioniert,
sondern du hast eigentlich eine Vollversion bekommen
für etwas, das ein Punkt-5-Update hätte sein können.
Also ich fand es nicht schlecht, dafür zu bezahlen,
wenn es denn out of the box funktioniert hätte,
was 12er getan hat.
11 war ein Jahr lang fast nicht zu gebrauchen,
war aber super instabil.
Sicher mal bis zum Punkt 1, und das kam relativ spät.
Und dann kam irgendwann das Punkt 2 mit dem Drift-Synthesizer,
mit ein paar neuen Funktionen für Push etc.
Dann kam ja der Push 3, und dann kam die Ankündigung fürs 12er.
Und 12 war irgendwie out of the box, also Day 1, das war gut.
Ich konnte mit der 0.0 stabil arbeiten.
Das hat so viele gute neue Ideen, das hätte eigentlich,
also das hätte 11 sein können, ist jetzt mit 12 aber tatsächlich so ein,
das war im wenigsten Sinne ein Upgrade,
für das man auch gerne die 150, habe ich glaube ich, gezahlt,
für Sweet hingeblättert hat.
Und dass die jetzt vier Monate später schon mit einem Punkt 1 kommen,
das gefühlt nochmal ein Riesenschritt ist.
Also da sind ja wirklich Dinge drin,
da sind MIDI-Automationskurven drin,
die hast du vorher so noch nicht gesehen.
Du hast einen kompletten internen Autotune,
aber auf die globale Skala gepackt.
Also du kannst ja oben bei Ableton quasi so die Projekt-Tonart bestimmen,
die auch automatisieren und die Effekte folgen dir dann.
Und du hast das quasi für einen Pitchshifter,
einen Polyphone-Pitchshifter, muss man dazu sagen,
ja nicht nur das,
quasi direkt eingebaut.
Du kannst eine Tonleiter auswählen,
oder du definierst einfach eine eigene,
um jede Note halt auf deinen Track zu legen.
Das ist schon ziemlich krass, würde ich mal sagen.
Ja.
Also der Autoshifter sieht für mich aus wie das große Ding,
aber auch der Drum Sampler.
Also die haben den Drum Sampler massiv aufgebohrt, wirklich.
Also das Drum Rack ist ja schon mächtig,
aber jetzt ist irgendwie das Gefühl, gerade alles drin,
du musst gar nicht mehr deinen Umweg gehen über irgendeinen Sampler
oder irgendein externes Plug-In,
du kannst das alles direkt im Drum Sampler machen.
Du hast ein Auto-Tagging für alle Samples.
Ganz ehrlich?
Ich bin mir nicht sicher, wie gut das wird.
Da hab ich mich gefühlt seit mindestens,
ich weiß nicht welcher Version, gefragt,
warum sie aus dem Drum Rack nicht einen richtigen Drum Sampler machen.
Ich hab's immer nie verstanden,
aber jetzt haben sie es endlich gemacht.
Das ist geil.
Mhm. Ja.
Und eben, du hast einen komplett überarbeiteten Limiter,
du hast einen komplett überarbeiteten Saturator,
du hast diverser Midi-Kram,
wo sich mein Kollege im Beta-Programm auch schon darüber gefreut hat,
weil der hatte Max-for-Live-Devices,
die wurden dann mit 11 irgendwie abgeschossen,
und das kommt jetzt quasi alles in die Kern-Engine.
Also der feiert da gerade ziemlich ab auf Instagram.
Und da wird jetzt, finde ich,
also für mich wird zum Beispiel jetzt so ein Innovation-Launchpad
auf einmal wieder interessant, mit dem Drum Sampler.
Und dann hast du auch noch Auto-Tagging für alle Samples.
Das Ding macht das voll automatisch.
Wahrscheinlich nicht so, wie man will, aber...
Wahrscheinlich sehr kreativ.
Ja, mit so Auto-Taggern habe ich tatsächlich ein Problem.
Also ich hab's ja schon mit dem Filter-System, weißt du,
also ich habe hier Dinge als Reverb und Delay bezeichnet,
die man gerade mal mit viel Gusto als Reverb und Delay bezeichnen kann.
Wobei das gar nicht das Auto-Tag-System von Ableton ist,
sondern das Auto-Tag-System von Logic.
Aber das ist halt so ein bisschen,
gerade so bei so Multigeschichten, wo ich mir halt auch denke,
okay, du wirst mir dann auch Sachen als Drum Samples verkaufen,
die zwar hervorragende One-Shots sind, aber ganz sicher keine Drums.
Aber da muss man dann, glaube ich, im Einzelfall gucken, wie das dann aussieht.
Also ich traue es Ihnen zu, dass der Tagger tatsächlich funktioniert,
aber du hast schon richtig gesagt, kreativ ist das Stichwort.
Was ich auch schön finde, du kannst jetzt, wenn man Live 12 bereits nutzt,
kann man sich am Beta-Programm anmelden und dann was haben.
Öffentlich jetzt.
Öffentlich, genau, öffentlich, Public Beta.
Ich warte dann mal ab.
Also ich finde am interessantesten tatsächlich die ganzen MIDI-Verbesserungen.
Die sind insane.
Und das war vorher schon nicht schlecht.
Live 11 hat da ein paar schöne Sachen reingebracht,
zum Beispiel den MIDI-Randomizer.
Den benutze ich wahnsinnig gerne, wenn du so einen Trump-Track hast,
wo du willig nur die Kick durchlaufen lässt und der Rest kommt halt so sporadisch reingeflogen.
Aber jetzt das hier mit den Automationskurven, das ist tatsächlich willig dick.
Ich glaube auch, die haben sich,
nachdem sie sich mit 11 ein bisschen ausgeruht haben,
mit dem Gedanken, die Leute nutzen doch eh alle Macs oder Plugins oder beides,
was halt mit der Python-Umstellung in 11 von 2 auf 3 gleichzeitig dazu geführt hat,
dass irgendwie gefühlt die Hälfte der antiken Macs, die weiß ich nicht mehr, liefen.
Habe ich jetzt so den Eindruck, die haben sich seit 12 willig darauf eingeschossen,
dass Leute auch wieder nur in der DAW als DAW arbeiten,
beziehungsweise das gar nicht als Baukasten für Erweiterungen nutzen,
sondern wenn ich jetzt sage, Ableton, das ist jetzt meine Groovebox.
Ich glaube, das hat auch mit dem Push zu tun, mit dem Standalone-Push, weißt du?
Weil all diese Features kommen ja dann quasi auf den Push,
der bis heute keine Dritterweiterung kann, aber das kann er dann halt.
Also ich denke, da müssen wir ihnen auch dankbar sein für die Standalone des Pushs,
weil ich glaube, der treibt das gerade massiv voran, was das Programm selbst kann.
Ich weiß nicht, wo ich das geschrieben habe, aber ich habe auch schon den Eindruck,
dass es wie so, weißt du, dass dieser Gedanke der Generation nach uns,
die eigentlich von den ganzen Apps kommt oder so Sampler-Apps oder Garageband
oder was es dann auch immer ist, die das gar nicht so wirklich kennt mit den Erweiterungen
oder die wenn dann mit Samplepacks arbeitet.
Ich sehe es auch bei Logic. Also ich habe ja Logic 11 jetzt auch inzwischen geladen.
Es ist halbwegs stabil, man kann damit arbeiten.
Ich sehe es auch bei Logic, dass du, wie gesagt, so die ganzen Funktionen,
wofür es vorher eigentlich immer so ein externes Tool gab,
dass ich ein paar Leute gekauft habe, die es halt brauchten,
all diese Dinge wandern jetzt in die DAW, um Leute zu catchen
oder einfach nur den Leuten einfacher zu machen, die gar nicht über die DAW hinaus wollen.
Sondern, so wie du es sagst, hier ist Komplettpaket,
so wie ihr eure Grooveboxen verstanden habt oder wie ihr eure Handy-Apps verstanden habt,
das ist jetzt die Art und Weise, wie wir mit unserer DAW arbeiten wollen.
[Pause]
Das war das Wort zum Ableton am Sonntag.
[Pause]
Wollen wir in den News weitergehen?
Wir hätten da noch so zwei kleine Geräte,
zumindest eine Honored Mention, also wie sagt man?
Honorable Mentioning.
Also wir erwähnen sie einfach mal.
Also es gibt ein neues Effektgerät.
Was heißt hier neu?
Der T-Resonator von Jomox ist jetzt in der dritten Auflage erschienen
und hat jetzt nicht nur seine Filtermatrix mit sich gegenseitig beeinflussenden Feedback-Schleifen bei den Delays,
nein, es ist auch noch ein Loop-Rekorder mit eingebaut worden.
Die dritte Inkarnation des Gerätes führt nicht dazu, dass ich mehr verstehe, was das Gerät macht.
Ja, es gibt viele Videos auch zu dem T-Resonator und ich hatte auch mal die UR-Version,
die hatte ich sogar mal im Geschäft angetestet für so halben Nachmittag.
Ich habe aber außer Ohrenbluten da nichts Sinnvolles rausbekommen.
Also das ist schon ein sehr, sehr spezielles Teil, sage ich mal.
Also das muss man sich ein bisschen länger mit beschäftigen und es geht im Prinzip darum,
aus seinem Automaterial ganz verrückte Sachen zu machen.
Und wenn da jetzt auch noch ein Looper mit drin ist, okay, kann man machen.
Das andere Gerät, was auch von einem Boutique-Hersteller kommt, das ist von Erika Sünz.
Die sind ja mit dem Zen-Delay, haben sie quasi ein Effektgeräte-Hit gelandet.
Er hat sich, glaube ich, ganz gut verkauft, obwohl er doch relativ nicht ganz günstig ist.
Jetzt haben sie halt auch ein Hallgerät in Pultform rausgebracht, nennt sich NightVerb.
Und der verfügt halt über sehr, sehr, sehr, sehr lange Hallfahnen,
die dann ihre harmonische Struktur halt auch nicht verlieren sollen.
Das ist dann quasi wie so ein Reverb-Freeze, was da stattfindet.
Kann auch Pitch-Shifting machen oder Chords erzeugen und so weiter.
Das muss man sich mal auf unserem Lieblings-Streaming-Portal der YouTube anschauen.
Ich fand's ganz interessant. Ist jetzt allerdings nichts, was ich jetzt unbedingt haben müsste.
Man muss auch halt immer so ein bisschen gucken. Ich glaube, der Preis war um die 500 Euro.
Aber dafür kriegst du eine schöne Motte.
Und alles in schwarz.
Mit Goldschrift, oder?
Die Motte ist Gold. Und der Name, der Rest ist weiß.
Aber sie haben für die Parameter keine Fantasienamen genommen. Das finde ich schon mal ganz gut.
Und stylische Knöpfe.
Man kommt sich sofort vor wie in so einem Labor eines verrückten Wissenschaftlers in den frühen 50er-Filmen.
Mein Hauptkritikpunkt.
Sie haben auch diesmal das Effektgerät mit einem Display ausgestattet. Das war beim Zen Delay nicht.
Hier haben sie einen OLED-Verbau. Das ist so winzig klein,
dass das für Augen über 50 mit einsetzender Altersweitsichtigkeit nichts taugt.
Aber es gibt doch Fresnel-Linsen.
Ja, genau. Es gibt Fresnel-Linsen.
Da kriegst du auch deine eigene Fresnel-Linsen. Die kannst du schön drüber machen und gucken.
Ich glaube, ich mache mal so ein KI-generiertes Studio-Bild für uns.
Mit Fresnel-Linsen.
Herr Notstroms Home-Studio mit Fresnel-Linsen.
Aber wenn du den Prompt machst, musst du sagen, in Brasil-Optik-Style.
Ja, genau. In Brasil-Style. Oder 50er-Jahre-Style reicht auch.
Ich finde den Preis jetzt ein bisschen arg übertrieben, aber das Ding ist stylisch.
Es sieht gut aus.
Meinst du vom T-Resonator?
Nee, von Erika Sint. Von Night Verb.
Das sieht gut aus. Den T-Resonator finde ich hässlich.
Ja, naja, Jumox ist ja sehr ingenieur-spartanisch.
Sag ich doch. Sieht aus wie ein Laborausrüstungsgegenstand aus den frühen 50ern.
Wollen wir denn mal zu dem absolut verkacktesten Produktrelease aller Zeiten kommen?
Also der derartig geleakt ist, dass schon die ersten Leute die Geräte in den Händen halten,
aber die Firma noch nichts angekündigt hat.
Du meinst, wie dieses Mocking?
Ja, genau. Schlechter kann ein Produktrelease eigentlich nicht laufen.
Man könnte sagen, sie haben gar nichts angekündigt.
Es gab mal ein Leak auf Turnlab, einer belgischen Webseite, einem belgischen Shop.
Da tauchte das erste Mal der Moog Labyrinth auf.
Das ist so ein Racksynthesizer wie der Mother32 oder der D-Farm.
Nur mit der Besonderheit, dass dieses Teil hier mehr West Coast-Elemente enthält, was die Synthese anbelangt.
Und auch ein 8-Step-Sequencer mit Bit-Shift-Registern, also eher so digital angehaucht, enthalten ist.
Die Firma Moog hat gar nichts angekündigt. Es gab nur diesen Leak, dann verschwand das wieder.
Bis vorgestern haben dann die ersten Leute auf YouTube ihre Moog Labyrinth präsentiert der Öffentlichkeit.
"Guck mal, habe ich gekauft, ist geil, was sagst du dazu?"
Ja. Das ist ein Moog.
Kann man dazu sagen.
Halbmodular.
Aber die Art und Weise, wie das Ganze jetzt auf den Markt gekommen ist, das ist richtig schlecht gelaufen für die Firma.
Und jetzt haben sie nachgezogen, jetzt haben sie auf ihrer Facebook-Seite angekündigt,
"Ja, die Gerüchte sind wahr, wir präsentieren den Moog Labyrinth am 11. Juli, heute haben wir den 3. Juli, wird das Gerät vorgestellt."
Leute, das sind keine Gerüchte. Die ersten Kunden haben euer Gerät schon gekauft.
Das war schon fucking premium.
Das heißt, die Firma selber weiß gar nicht, dass sie die Geräte schon verkaufen.
Die ersten bestätigten Nachrichten davon sind am 15.05. aufgetaucht.
Und zwar noch vor der booth.
Ich weiß noch, der SpektraVox war ja auf der booth und der SpektraVox ist auch schon auf der Webseite.
Und die Leute haben Fotos vom Labyrinth gepostet mit dem Begriff, das ist der SpektraVox.
Aber da steht doch "Digon Fett Labyrinth" drauf, oh Gott.
Nee, es ist der SpektraVox, das ist der SpektraVox, Leute.
Also, ganz ehrlich, im Rahmen dieser booth habe ich ein paar sehr interessante Leak-Strategien gesehen, aber das ...
Aber selbst auf dem Prototypen steht "Labyrinth" drauf.
Ja, das ist ja der Witz.
Die haben das noch geleugnet, während daneben gefühlt noch ein SpektraVox lag, auf dem gleichen Foto.
Ich kann es mir eigentlich nur so erklären, dass da im Rahmen der InMusic-Übernahme einfach komplett alles schiefging, was schiefgehen konnte.
Man hört ja auch, dass die halbe Moog-Mannschaft bereits gefeuert sei und der Rest noch dafür da ist, dass der Polysynth-Release nicht komplett verkackt.
Wobei, ganz ehrlich, das finde ich ja fast noch die schlimmere Marketing-Strategie, weil da ist auch schon so ziemlich klar, was kann das Gerät.
Die Hälfte der Influencer hat einen zu Hause.
Aber da gehen sie irgendwie mit dem Löschhammer hinterher, während sie beim Labyrinth irgendwie gefühlt nicht mal wissen, dass das Gerät bereits in den Läden liegt.
Da passt ja überhaupt nichts mehr zusammen.
Ansonsten zum Gerät selbst.
Ich bin gespannt.
Ich finde es cool, dass sie diese Soundstudio-Geschichte erweitern.
Ich habe das ja auch schon ein bisschen bei der Superbooth-Folge versucht aufzuschlüsseln.
Die Moog hat ja lange Jahre daran gelitten, dass sie eine sehr kaufkräftige Zahnwäldergruppe hatte, die nur ein Minimoog ins Wohnzimmer wollte.
Dann hatten sie halt Bühnen-Synthies, die sind alle gut gelaufen, aber die verkaufen sich unter echten Musikern besser als unter der Zielgruppe, die einfach Geld hat.
Sie kamen mit dem M32 und dem Grandmother zusammen. Ich weiß gar nicht mehr, wer damit angefangen hat. War der M32 zuerst oder war der Grandmother zuerst?
Der M32 war zuerst. Erst sind sie mit der Grandmother gekommen und dann haben sie im Jahr darauf den Matriarch nachgeschoben.
Gerade bei den beiden Tastatur-Synthies sind die großen Moogs der Szene, denen die anderen egal waren.
Das andere waren halt Bühnen-Synthies. Aber die Modder-Serie aufwärts, das sind halt semi-modulare Patch-Geschichten.
Das verkaufen sie auch gut. Wenn man hier die Soundstudios sieht, die kommen mit Pappfigürchen und einem Analog-Guide. Da kommen ganz viele Vibes mit.
Es gibt Patch-Kabel, es gibt ein richtiges How-to-Do.
Das liegt aber auch an dem Sound. In dem Grandmother und dem Matriarch haben sie die Mixer-Schaltungen und auch teilweise die Oszillatorschaltungen aus ihren Schränken, aus ihren Moog-Modularschränken, rausgenommen und da reingebaut.
Das macht dann auch vom Klang her einen entscheidenden Unterschied. Die ganze Fatty-Serie, jetzt nicht der Little Fatty, der ist ja noch von Bob höchstpersönlich selber mitentwickelt worden, aber die ganzen Fattys, die danach gekommen sind,
die Klingen alle nicht mehr so, wie die alten von Bob mit Design-Moogs. Überhaupt nicht. Ich finde, die klingen teilweise sehr steril.
Klar, sie haben immer noch das Filter und so, aber die Oszillatorschaltungen sind so verändert, dass die relativ starre klingen in meinen Ohren.
Und ich hatte einen Sub-25 da.
Sie haben immer noch so unglaublich viel Bums, aber es ist halt ein anderer Klangcharakter.
Wie gesagt, ich hatte einen Sub-25 da und das Ding hatte im Signalweg irgendwas, was so scheiße klang, dass ich das Ding eingepackt habe und wieder zurückgeschickt habe.
Ah, okay. Aber du machst auch keine…
Ich hatte aber auch einen Moog Voyager. Ich bin versaut.
Ja klar. Ich glaube halt trotzdem, der Sound ist sicher matschentscheidend, denke ich, aber ich glaube trotzdem, dass diese ganze andere spielerische Herangehensweise,
dieser Aspekt von "das ist jetzt ein wirklich neuer Moog, der gar nicht unsere Bühnen synthetisch ersetzen möchte, sondern das ist ein Nerd-Moog" oder…
Und das zelebrieren sie mit der Serie ja total. Und jetzt kommt mit dem Labyrinth da auch noch ein West Coast rein.
Ich warte drauf, dass… Ich meine, der Spectralbox hat ja auch noch diese Größe, also dieses Format.
Ich warte drauf, dass da ein fünffaches Soundstudio kommt und einfach umfällt nach hinten, weil das Vertief nicht mehr hält.
Aber das ist auf so eine ganz eigene Art so total sexy, das würde ich mir sogar hier ins Studio stellen, weißt du?
Add-Art-Karte ans Arturia und dann…
Der Subharmonikon, sie haben ja mit diesem Rack-Format, also Mother 32 ist ja noch eher so klassische East Coast-Synthese,
also sehr klassisch aufgebaut, SEMU-modular und alle anderen Geräte, die jetzt so danach gekommen sind, das ist schon sehr speziell.
Subharmonikon ist sehr speziell, der D-Farm ist sehr speziell, der Spectralbox ist jetzt sehr speziell und auch dieses Gerät hier,
der Labyrinth ist sehr speziell mit dem Wavefolder und dem Bitshifter-Sequencer, wo du ja…
Ich habe die Anleitung noch nicht gelesen, die gibt es ja noch nicht zum Download offiziell.
Aber was ich so von der Oberfläche her sehe, da sind z.B. zwei kleine Boti-Schäfte, da steht "Corrupt" drauf
und dann sind da so LED-Anzeigen für Bits, 8 Bits und dann hast du ein Sec1 CV-Range und Sec2 CV-Range, da erahnt man schon.
Und auch eine LED-Anzeige mit Bitflip, da erahnt man schon, dass da doch, glaube ich, viel mehr unter der Haube steckt, als man so vermuten möchte.
Ich finde es gut, ich finde es interessant. Warten wir mal ab.
Ich bin jetzt wahnsinnig gespannt, wie das dann im Verbund aussieht mit den anderen Sachen.
Ich bin ein ganz großer Fan, auch wenn ich es mir weder leisten kann noch möchte. Ich bin ein ganz großer Fan davon, was Moog hier macht.
Und es graust mir ein bisschen davor, dass das unter InMusic vermutlich schneller zu Ende sein wird, als es jetzt angefangen hat.
Also, ich meine, drei neue Moog-Produkte in einem Jahr, vermutlich. Also Spectral Works ist ja schon offiziell.
Der Labyrinth wird's demnächst und der Poly kommt ja dann wahrscheinlich noch irgendwann.
Also, das ist ein...
Es wirkt für mich so ein bisschen wie so ein großes Finale dieser Firma. Und dann ist alles völlig offen.
Glaub ich nicht. Warten wir ab.
Also mir gefällt dieser semi-modellare Ansatz, weil du neben der Festverdrahtung ja quasi deine Routine, die Beeinflussung der Signale,
halt selber nochmal bestimmen kannst oder auch mit anderen externen Klamotten mischen kannst.
Da sind ziemlich viele Soundwelten offen und Möglichkeiten, woran man noch gar nicht so richtig gedacht hat.
Also ich find's geil.
Ja, es ist total geil. Und da wir das Vorschlag von Ableton hatten, ich sehe diese M32 und Konsorten sehe ich bei ganz vielen Leuten,
die ansonsten eigentlich nur noch eine Ableton-Instanz haben. Das ist deren analoger Klangmacher.
So nebenbei, so an ihren Interfaces. Vielleicht haben sie ein Soundstudio als Triple.
Ich glaube, man unterschätzt das so ein bisschen, was das für einen Impact hatte damals in der Szene.
Nicht nur die Tastatur-Ableger, sondern nur schon die kleinen Rackgeräte.
Und ich find's wirklich toll, dass die da jetzt weiter dran arbeiten.
Dass es weitere Geräte gibt. Ich mein, das ist die teuerste Pokémon-Sammlung der Welt.
Gut, also wahrscheinlich nicht, weil es gibt ja Leute, die den Karten auch schon irgendwie fünfstellige Beiträge zuschreiben
und das bereit sind zu bezahlen. Aber vom Sammelaspekt finde ich, das macht Moog für mich auch sehr gut.
Da haben andere mit ihren kleinen Billigkisten die Volcas. Das ist natürlich ein ganz anderes Level.
Also auch da kannst du horten. Aber ich finde, Moog zelebriert das noch ein bisschen mehr.
Du brauchst keine Mehrfach-Stands von Etsy oder irgendeinem Drittanbieter zum Volca-Modular-Rack,
wie man es ja auf Reddit manchmal sieht. Wobei auch einfach alle Volcas miteinander sind.
Sondern Moog liefert dir das quasi in-house mit. Und ich finde, die haben das Analog-Vibe-Game
für die nächste als auch für die letzte Szenengruppe so ein bisschen verstanden.
Wobei sie da teilweise bei diesen Geräten nicht weit genug gedacht haben.
Und dafür hat Beringer dann entsprechend gesorgt. Wenn du dir den Defam zum Beispiel mal anschaust.
Was ist Moog eingefallen, da MIDI-Input wegzulassen für eine Clock-Synchronisation?
Warum haben die das gemacht? Weil jetzt hat Beringer das Gerät quasi…
Reinst geklont?
Einfach geklont. Ja, nicht ganz, weil das Filter ist natürlich ein anderes.
Weil sie einen anderen Filterchip genommen haben.
Aber die Grundfunktionalität ist geklont und sie haben einfach zusätzlich dann auch noch
einen MIDI-Anschluss verpasst, womit man dann ohne Probleme das Ding einfach mit der Clock laufen lassen kann.
Mit seinen Rhythmus-Geräten. Das geht mit dem Defam nicht. Nur über Umwege.
Was war für dich das interessantste?
Also für mich war viele Jahre lang Moog uninteressant, weil entweder war es immer das Model D
oder irgendwelche unbezahlbaren Schrankwände.
Und jetzt hauen da seit ein paar Jahren immer wieder interessante Kisten raus.
Kleinere, größere, die auch einen Rahmen sind, den man sich leisten kann.
Ich meine, das Ding wird bestimmt irgendwas zwischen 500 und 600 Geld kosten.
Irgendwo dazwischen wird es sein.
Aber es ist doch nett für jemand, der schon viel hat und dann noch was Spezielleres sucht,
wo er halt ein bisschen mehr mitmachen kann.
Vor allem, weil es da auch mal ein bisschen mehr West Coast ist wie East Coast.
Weil die Philosophien sind ja doch schon sehr unterschiedlich, was die Syntheseform angeht.
Und Aufbau. Wäre auch mal eine interessante Folge, den Unterschied zwischen East und West Coast zu machen.
Es gibt für Leute mit weniger Penunze in der Tasche eine kleine Alternative,
womit man da auch schon reinschnuppern kann.
Natürlich neben dem Moog Mariana VST Plug-In.
Wenn man Bass Synthesizer als VST sucht, dann wäre das so eine gute Kaufempfehlung.
Der Modulator hatte das bei unserem letzten Gespräch erwähnt, den Moog Mavis.
Stimmt.
Der Bausatz, da fängt es ja so ein bisschen an mit West Coast Synthese.
Der hat ja auch schon so einen kleinen Wave Folder mit drin.
Das ist so für wenig Geld ist es auch nicht, 289 Euro.
Aber da geht es ja dann schon los.
Das wäre so der günstigste Moog im Augenblick.
Ja.
Haben wir es genug gemoogt?
Ja, wir können gleich nahtlos weitergehen zum nächsten Klassiker.
Oberheim. OBX 8.
OBX 8, das Firmware Update.
Richtig.
Erzähl mal, Tobi.
Man kann splitten, man kann doublen, es gibt neue Clockteilungswerte im Arpeggiator.
Es gibt Polychain, das heißt, du kannst jetzt vier von diesen Oberheims,
das Desktopmodul vermutlich, also du kannst ja auch vier Tastaturversionen Polychain,
aber du kannst bis vier bauen und dann hast du 32 Stimmen.
Es gibt MPE, soweit ich es weiß, nicht auf der Tastatur, sondern halt einfach per Input.
Und noch so eine ganze Menge.
Ein 4-Pole-Tiefpassfilter gibt es jetzt als Modus.
Und es gibt einen neuen binauralen Modus für breite Stereo-Sounds.
Shit, das habe ich ja gerade überscrollt vor lauter Video.
Das ist ja nochmal was anderes.
Und neue Modulationsziele für den LFO.
Und die Oszillatoren lassen sich jetzt unabhängig voneinander modulieren.
Das war so noch der Motto, ja, ihr wolltet Nostalgie, ihr ist moderne.
Ich finde das super.
Das ist genau das, was ich von DSI, beziehungsweise Sequential,
in Zusammenarbeit mit Oberheim halt kenne.
Dass die Geräte tatsächlich potent sind, potent bleiben,
auch wenn ich sie mir nie leisten könnte.
Hast du den mal Probe gespielt, den OBX8?
Kann sein, bin mir aber nicht sicher, wo.
Also beim Händler meines geringsten Misstrauens ist er noch nicht aufgekreuzt.
Von daher, ich würde jetzt nicht darauf wetten, dass ich den schon unter den Fingern hatte.
Ja.
Wenn wir schon gerade bei den 2.0-Updates sind,
auch der Poly End Tracker Mini hat ein Update bekommen.
Es gibt neue Synthesizer-Engines, es gibt einen Editor, es gibt Macros jetzt,
es gibt zusätzliche MIDI- und Synthetracks.
Also irgendwie hat der jetzt 16 Spuren bekommen.
Er hat quasi das jetzt an Funktionalität bekommen,
was der Poly End Tracker Plus auch schon bekommen hat. Richtig?
Ist gut möglich, ja.
Vermutlich war das auch schon vorher im Gerät drin,
aber man wollte das nicht unlocken, bevor der Plus dann tatsächlich auf dem Markt war.
Weil ich glaube, beim normalen Tracker war einfach immer der Prozessor zu Ende.
Das Problem hatten sie in meiner Ansicht auch beim Play.
Das stimmt. Wobei der Original Tracker halt auch immer noch für den Preis,
für den er da momentan überall in den Geschäften rausgehauen wird,
da kriegt man den teilweise für 350 Euro, ist das schon ein brauchbares Gerät.
Da kann man schon was mit anfangen.
Wenn man einen Tracker möchte.
Das ist meine Grundvoraussetzung.
Die Thomänner.
Die Thomänner, apropos Preise, die feiern jetzt 70 Jahre bestehen
und hauen da jede Menge Angebote raus.
Teilweise Geräte in ihrer eigenen Thomann Edition.
Das ist mal mehr, mal weniger gut gelungen.
Ich kann ja halt Orange rausnehmen und Grün rein, oder was ist das?
Wie heißt denn die Farbe?
Das Grün-Äquivalent zu Magenta.
Das stimmt, so ein Pastellblau.
Hast du deinen Pastellblauen Puls 2 noch?
Nein.
Da haben die Knöpfe ja so getanzt, den hab ich dann wieder zurückgeschickt.
Hatte mir dann einen gebrauchten geholt, nur um dann festzustellen,
dass bei denen genauso die Poti-Kappen tanzen.
Auf jeden Fall haben sie halt den einen Synthesizer in ihrer Edition da.
Und das sieht irgendwie witzig aus.
Wir können ja mal kurz drüber fahren, was die so alles an Angeboten drin haben.
Also, sie bieten an Native Instruments Maschine Plus für 879 Euro inklusive Softback-Tasche.
Nee, stimmt nicht, Thomann Case, inklusive Thomann Case.
Wobei Native Instruments Maschine Plus jetzt gerade auf Reverb.com als Refurbished
auch für noch weniger raushaut.
Ab und zu mal kriegt man sie schon für weniger als 879.
Der eine Synthesizer, den Sascha erwähnt hatte,
das ist der Waldorf Puls 2 natürlich in der Limited Edition in Blau.
Ich würde sagen, das ist ein Babyblau.
Oder seit neuestem den Arturia Micro Freak in der Thomann Edition.
Das ist eigentlich die Stellar Edition, nur sie haben die ganzen Aufdrucke von der Stellar Edition weggelassen.
Haben eine eigene Bedruckung drauf gemacht.
Und die Knöpfe, die orangefarbenen Knöpfe gegen Babyblaue getauscht.
Sieht eigentlich gar nicht schlecht aus.
Und den Einstrich.
Auf den einen Knopf den Einstrich, der sonst orange war, ist jetzt auch in diesem komischen türkis-grün.
Ja, ja, genau.
Sieht witzig aus. Schlecht sieht es jetzt nicht aus.
Da finde ich den Puls 2 dann doch weniger attraktiv.
Der ist nämlich auch Babyblau.
Das ist nämlich die gleiche Farbe wie im Thomann Logo.
Darum geht es ja die ganze Zeit.
Jetzt verstehe ich das.
Habt ihr das nicht gerafft?
Doch, ich hab's ja gerafft.
Ich wollte auch hingehen und gucken, welche Farbe das ist.
Aber das Tool, was ich habe, schmeißt mir nur diesen F-Dingsmusscode raus.
Du hast recht. Im Thomann Logo im O, da ist die Farbe drin.
Hat echt lange gedauert, bis ich das verstanden habe.
Wie blind bist du?
Ja, halbes Jahr.
Das Alter, das Alter.
Aber Leute, wenn wir schon von Thomann reden,
und das kiehe ich nachher in den Einsteiger-Podcast, den wir Montag veröffentlichen.
Thomann hat eine Aktion.
Wenn du dir ein Audiointerface kaufst,
und es gibt 150 Audiointerfaces, die daran teilnehmen,
also 150, das ist gefühlt das halbe Sortiment,
dann gibt es Plugins im Wert von fast 500 Euro als kostenlose Beigabe.
Wie gut sind die?
Ich weiß nicht, wie gut die sind.
Aber es ist das Apogee FX Bundle.
Da sind halt so, ja, da sind Bulltech EQ-Geschichten drin,
da sind Compressor-Geschichten drin.
Und das sieht alles echt brauchbar aus.
Das heißt, all die Audiointerface-Empfehlungen,
die wir auch gerade in diesem Podcast gemacht haben,
wir schneiden das nachher rein in den Einsteiger-Podcast,
aber vielleicht will sich ja jemand auch ein RME Fireface 2 kaufen
und denkt sich, geil, Beigaben jetzt.
Ich habe die Produkte alle nicht einzeln benutzt.
Es gibt auch noch so Crossgrade-Geschichten,
weil andere Aktionen laufen auch noch,
wo du zusätzliche Software bekommst.
Aber tatsächlich ist gerade, glaube ich, bei Thomann momentan
die Idee, ein Audiointerface zu kaufen, ziemlich nachhaltig.
In diesem Sinne, Artur, ja bitte einen 4-Core-Audio-Fuse.
Äh, wo hast du die Aktion?
Bei Gear News? Hier, Moment.
Slack.
Ist da Gear News?
Ist im Slack.
Die gehen auch bis Ende Juli.
Also, die hat auch noch genügend lange Laufzeit.
Im Gegensatz zu den Thomann-Deals, die teilweise nur bis zum 10. laufen,
aber da das ja am 5. rauskommt, ist für Kurs entschlossen und sicher.
Ja, ich sehe schon, die Liste ist ja endlos lang, wo das alle mitmachen.
Das ist halt eine Thomann-interne Aktion, glaube ich.
Du brauchst da gar keine Kooperationen.
Das ist einfach eine Aufgabe.
Aber ich glaube, gerade für die Einsteiger ist das eine super Aufgabe.
Weil das ist schon amtlich.
Es ist eine Thomann-interne Aktion.
Es sind ja auch geile Audiointerfaces dabei, ne?
Ja, sag ich doch.
Du hast schon recht, das ist gefühlt die halbe TTZI beladen.
Also die SSL-Audiointerfaces sind nicht schlecht.
Und das Apple-GE auf jeden Fall auch nicht.
Ist nicht von schlechten Eltern.
Cool.
Gut.
Preise, Preise. Wenn wir gerade noch weitermachen.
Bitwig hat Summer Sale.
Da kann man ein bisschen was abstauben, wenn man das möchte.
Native Instruments hat auch gerade noch ihren Summer Deal.
Deal of Summer? Summer of Deals?
Summer of Sound.
Ich glaube, der geht auch bis zum 8. Juli.
Also seid schnell, wenn ihr euer Komplete updaten wollt,
bevor im Herbst ein neues kommt.
Ja, genau.
Es gibt auch noch ein kleiner Tipp von mir für die Diva-Nutzer mit zu viel Geld.
Sounds Divine hat Summer Sale.
Die haben erst gerade neulich einen zweiten Ableger ihres Original Scores.
Oder wie heißt das? Cinematic Sensations.
Haben sie quasi veröffentlicht.
Der ist auch noch ins Bundle namens...
Wie heißt dieses Bundle? Ich muss nochmal kurz gucken.
Der ist auch ins Bundle für...
Nee, Cinematic Sensations heißt das Bundle
und Director's Cut 2 heißt die neue Auflage.
Das Bundle kostet genau gleich viel wie vorher,
dank Summer Sale. Der geht auch bis zum 16.
Und wenn ihr eine Diva habt und einen leistungsstarken Computer,
weil die Sounds sind wirklich CPU-intensiv,
guckt da mal rein, hört mal die Demos.
Das ist eines der schönsten Soundpacks, die ich kenne.
Summer Sale außerdem bis zum 25. gibt es auch noch bei Luftbroken.
Bei Unfinished habe ich keinen gesehen.
Der sollte aber auch noch kommen.
Falls ihr neues Futter für eure Ross Heckmann Sachen braucht,
dort ist die Adresse.
So, und das wär's eigentlich von mir.
Ich hab meine Tabs durch. Habt ihr noch was?
Nö, ich hab nix.
Ich überleg gerade. Mir fällt jetzt gar kein dummer Witz ein.
Wir können uns doch mal so allgemein noch ein bisschen austauschen.
Ich hab gehört, du hast dein Mikro geputzt.
Deswegen klingt der Tobi jetzt so frisch.
Merkt man wirklich was? Merkt man einen Unterschied?
Ja, du hast mehr Höhen. Du hast wesentlich mehr Höhen.
Krass.
Ja, wirklich.
Jetzt muss ich noch mehr die Höhen rausmachen,
damit die scharfen S-Laute weg sind.
Endlich mal den ganzen alten Mock da rausgeholt.
Und schon klingt Tobi wie ein junger Mann.
Wie sagt der Frankster immer?
Tobi klingt wie der Kumpel von der Biene Maja.
Ich hab keine Ahnung, worum du redest.
Aber ich kann jetzt den Rest nicht verstehen.
Maja, du flickst doch nicht so schnell.
Und diese Biene, die ich meine, die heißt Maja.
Habt ihr das noch gekannt? Das ging auf den Schulhöfen rum ohne Ende.
Nein, da war ich nicht mehr auf der Schule.
Aber du warst im Internet.
Das hängen wir noch als Add-on an.
Und dann würde ich mal sagen, die Stunde, die wir jetzt hier voll hatten.
Ich finde, du erzählst ein bisschen was über deinen Technobattle.
Das interessiert mich jetzt.
Wer hat gewonnen?
Nein, tun wir nicht, weil das kommt raus,
bevor die Abstimmungsfrist zu Ende ist.
Wenn das irgendjemand von euch hört, hab ich ein Problem.
Ich hab nix.
Aber bei diesen ganzen Wettkämpfen geht es doch nur darum, zu gewinnen.
Es gibt doch nichts zu gewinnen, sondern da geht es auch nur um Ruhm und Ehre.
Da kannst du doch auch mal ein bisschen erzählen.
Ich liege mich trotzdem nicht vor dem Ende des Battles.
So lange mir das tut.
Willst du dich nicht vor den LKW werfen?
Nein, meine Selbstmordfantasien beinhalten einen Linienbus.
Ich glaube, dass ungefähr 99 Prozent der Leute aus dem Sequenzervorum,
die an diesem Technobattle teilnehmen, uns dann Podcast nicht hören.
Davon gehe ich schwer aus.
Das ist gut möglich, aber einer reicht halt.
Das können wir dann drüber reden, wenn ich Sascha für einen ordentlichen Mix zukommen lasse.
Dann ist auch dieses noise riser sample mal richtig eingetimed.
Das eine im Break den Flow verliert.
Wenn du den Beat im Kopf hast, kommt es richtig.
Aber wenn du dich in den Klangwolken verlierst, dann kommt es völlig aus dem Nichts.
Ansonsten bin ich recht stolz drauf, was ich da zusammengeschleppelt habe.
Aber ich werde noch nicht sagen, was es ist.
Aber ich will eine kleine Anekdote.
Meine bessere Hälfte macht ja so ein bisschen mit Rap-Musik rum.
Sie holt sich da öfters mal so fertige Beats, weil sie eine ganz bestimmte Stimmung im Kopf hat.
Mir fehlen da einfach die Fähigkeiten, das so umzusetzen, wie sie es gerne hätte.
Dann habe ich das Ding mal auseinandergenommen, also in separate Spuren wieder aufgeteilt.
Ich habe das dann mal neu abgemischt.
Und siehe da, du hörst auf einmal Klamotten, die in der Originalabmischung nicht zu hören waren.
Und da habe ich mich auch gefragt, wie kann man auf den Hi-Hats zum Beispiel so eine super lange Halbfahne drauf packen.
Das war so irre gewesen, wo ich dann gedacht habe, das hätte ich anders gemacht.
Es geht um Atmung.
Gerade solche Soundspielereien musst du nicht denken im Sinne von, das muss jetzt klangförmig sein auf deinen Monitoren,
sondern das muss auf dem Smartphone das Ganze größer machen.
Und da ist HAL auf den Hi-Hats tatsächlich ein recht gutes Tool dafür.
Wie gesagt, ich kenne mich halt in Beatmaking für Hip-Hop und…
Moment, Moment, Moment.
Also mich als Anfänger, als talentierter Dilettant interessiert das jetzt schon.
Wie meinst du das? Das muss auf den MP3-Apple-Knopfhörern gut klingen.
Und das macht man, indem man HAL auf die Hi-Hats macht.
Nee, der Punkt ist, denke Pause.
Steeldrums durch den Handy-Lautsprecher. Nichts Airpods.
Du musst, wenn du etwas masterst, musst du heute darin denken, dass es auch selbst auf dem Handy-Lautsprecher funktioniert.
Früher das Küchenradio.
Genau, früher das Küchenradio und heute diese kleinen komprimierten Drecksdinger,
wobei die iPhones zum Beispiel relativ okay klingen.
Aber HAL ist ja, also Reverb benutzen wir ja dafür, dass wir etwas größer machen.
Und so diese ganz kleinen, also Decay fast bei Null, sei es auch entweder angepasst oder halt riesig.
Ich weiß gar nicht, wie es genau zusammenhängt, aber du machst sowas eigentlich im Mastering.
Aber du kannst auch schon im Mix dafür sorgen, dass etwas, wenn du es zusammen komprimierst, größer wirkt,
indem du ihm quasi einen falschen, einen amorphen Raum gibst.
Und Sascha hat es ja gerade gesagt, die Hi-Hats, die waren bis zum Stem-Splitting gar nicht willig wahrnehmbar.
Also der HAL, oder?
Weil das halt tatsächlich nur Sound-Design ist, damit es insgesamt ein bisschen besser wird.
Aus denselben Gründen haben die truesten Metal-Alben eine Keyboard-Wand unter den Riffs.
Also einfach so eine schöne, dicke Pad-Wand, die so ein bisschen, die hörst du nicht, die nimmst du nur wahr.
Aber die so ein bisschen nach unten das Fundament noch dicht macht.
Der klassische Metal-Sound aus den Nullern ist so scharf, also der hat praktisch keine Mitten, der hat Bässe und Höhen.
Und in den Mitten wird im Studio mit einer Keyboard-Wand nachgeholfen.
Und das wurde damals bei vielen Produktionen heute, ist ein Trick, den man so ein bisschen im Sinne der,
also man hat dann wieder angefangen, die Gitarren mittiger zu mischen.
Ab der, ich glaube Jahrzehntwende, so '09, '10, '11 hat das wieder so ein bisschen aufgehört.
Aber in den Nullern war das gang und gäbe.
Das hat keiner wahrgenommen, aber das hat irgendwann jemand rausgefunden, der die Sachen auch aufgeteilt hat.
Und nachher hat Andy Sneap, der damals einer der renommiertesten Producer, hat irgendwie auf dem Wackeln eine blutige Nase, deswegen.
Also ist das, kann man das zusammenfassen unter dem Stichwort Psychoakustik?
Könnte man schon.
Ja, könnte man schon, ja.
Es gibt zumindest Überschneidungen damit, ja.
Ist auf jeden Fall der Themenkomplex.
Der von den Fantastischen Vier, der Techniker da in der Truppe, wie heißt der noch?
Andy Ypsilon?
Genau, Andy Ypsilon. Er hat mal erzählt, er hat bei dem Track "Ein Tag am Meer", da haben sie einen von ihren Produzenten beim Schlafen aufgenommen, während er im Studio auf der Couch lag.
Und das haben sie unter diesen Track gemischt, also sein Atmen.
Das hörst du nicht, aber es erzeugt dann doch in gewisser Weise irgendeinen Effekt.
Ich glaube, da muss man tatsächlich mal mehr mit experimentieren.
Ich hab's zum Beispiel nicht gemacht, aber ich glaube, ja, das ist eine gute Anregung.
Ja, aber wie gesagt.
Kann man mal ein bisschen drumherum probieren.
Wie ich da mit den Transzidenten so rumgespielt habe, da hab ich dann festgestellt, dass da halt diese Heilfaden drin sind und dass man da noch viel mehr machen könnte.
Ja, aber das geht jetzt so weit.
Ich war noch fasziniert davon.
Liebe wütende Twitter Crowd, der Sascha meinte Transienten. Transidenten sind was anderes, ihr könnt euch beruhigen.
Ja, Transienten.
Oh, jetzt wird's politisch.
Er hat trans gesagt.
Mach weiter, Sascha, was wolltest du sagen?
Er hat trans gesagt. Ultimist-Gehabe draus.
Ja, auf jeden Fall hab ich festgestellt, dass man halt mit dem Mix wesentlich mehr machen kann, als ursprünglich mal dafür gedacht war.
Und ich will mal gucken, was ich da noch machen kann, um mich ein bisschen von den Ursprung abzuheben.
Weil, wenn ich da schon die Aufnahme mache und dann halt das Ganze abmischen, dann soll das ja auch eine eigene Handschrift haben und nicht einfach sein, ich rappe jetzt auf einem fertigen Beat-Nummer.
Ja, so viel dazu.
Ja, Mix ist schon was Schönes.
Ich hatte den Techno-Track abgemischt auf dem Genelecs, und ich dachte, gut, das kann raus.
Ich hör's nochmal Probe über die Laptop-Boxen.
Und dann hab ich nochmal zwei Stunden am Laptop gemischt.
Und das war dann das Endergebnis.
Weil dann plötzlich das Problem war, dass die Hi-Hat über allem lag und die Samples plötzlich wieder verständlich waren.
Und das war dann so wieder, okay, gut, können wir mal hier wieder anfangen zu mischen.
Ich könnte jetzt was von Deichkind bringen.
Soll ich?
Ach, das ist gar nicht perfekt.
"Wicke mit dem Beat und beweg dein Arsch, denn das Deichkind am Mic ist Bon Voyage. Bitte gib mir mehr von dem heißen Scheiß, wenn ihr das spielt, werden meine Beine weich."
Ich hab diesen Song 20 Jahre gekannt, ich hab gerade jetzt erst den Text verstanden.
Das zum Thema deutliche Aussprache.
"Wicke mit dem Beat und beweg dein Arsch, denn das Deichkind am Mic ist Bon Voyage."
Leute, das ist eine 0-0-0.
Das ist die Rammstein-Version.
Tobi, du hattest eine Frage?
Wenn ich eine hatte, hab ich sie gerade vergessen.
Pass auf, ich mach nochmal die Einleitung.
Leute, das ist eine 0-0-0.
Wie weit wollt ihr und dann...
Ach, das ist im Clipping untergegangen.
"Wie weit wollt ihr das noch eskalieren lassen?", hab ich gefragt.
"Wollen wir hier mal den Sack zumachen, weil wir...?"
Ich hab gesagt, wir machen eine halbe Stunde Not-News-Ausgabe, weil, wie gesagt, August.
Aber das ist doch langweilig.
Ja, klar.
Ne, also habt ihr noch Themen?
Unser Sound ist scheiße.
Wenn ihr das anhört und der Sound scheiße ist,
bitte hinterlasst einen Kommentar oder schreibt eine E-Mail an die von jetzt gleich Sascha eingeblendete E-Mail-Adresse.
Da lacht er nur.
Da lacht er nur. Du schreibst die E-Mail-Adresse weg.
Ich hab letztes Mal die falsche gesagt.
Ich muss tatsächlich erst mal gucken, weil ich hab so einen Blödsinn mir zusammengereimt.
Oh Gott.
Ich wollte dich noch darauf hinweisen, aber ich hab gedacht, das machst du absichtlich.
Ich mein, die steht überall drin. Die steht sogar im Feed x-mal drin.
Ich kenn sie nicht.
Oh, jetzt liegt die Seite gerade nicht.
Sind wieder die ganzen Dinger alle voll. Die Walker.
Was ist denn da?
Dann machen wir das Impressum auf.
Ich hab nämlich so viele scheiß E-Mail-Adressen eingerichtet.
Die E-Mail-Adresse ist info@lautfunk.
Nein, info.lautfunk@ist-einmalig-mit-bindestrich.de
Die funktioniert?
Die funktioniert. Das ist so eine Alias-Adresse bei den Anbietern, wo die E-Mail-Adresse gedingst ist.
Und wenn man eine freundliche Zuwendung über Paypal schicken möchte?
Dann kann man halt auf der Unterstützenseite das iFrame nutzen.
Da gibt es mehrere Möglichkeiten, was zuzukommen lassen.
Sehr gut.
Ist ja nicht so, dass wir betteln?
Nein.
Aber schaltet auch beim nächsten Mal wieder ein, falls ihr den Sascha-Sagen hören wollt.
Der Prober-Podcast, ein gemütlicher Tag aus dem Proberaum.
Ne, ne, ne, ne, ne, ne, Jungs. Das wird jetzt dreimal anders lauten.
Es kommen dreimal Archivausgaben und die fangen alle anders an, soweit ich das weiß.
Aber ja, vielleicht zum Abschluss noch.
Wir haben... Ich hab den Hals voll.
Vielleicht hab ich deswegen Höhlen. Vielleicht liegst du gar nicht am Mikrofon.
*Hustet*
Sorry.
Sollen wir einen Arzt holen?
Wie gesagt, wegen Fingern.
*Lacht*
Wäre der Abdecker nicht vielleicht empfehlenswerter?
Ja, das kann auch sein. Also, falls ihr mich in Folge 80 nicht mehr hört, dann war schön mit euch.
Dann hat Tobi eine Blutvergiftung vom Sauermachen seines Mikrofons.
Und ja, falls der Schnitt der nächsten Ausgaben auch scheiße sein sollte, dann...
Ja, es liegt nicht an mir, weil ich bin dann...
Den hab ich geschnitten.
Ja, genau. Aus der Note raus.
Aber wie gesagt, ich mach jetzt gleich den Disclaimer für die nächste Folge noch neu.
Weil, den müssen wir...
Also, das hier ist wie gesagt, die ist jetzt dazwischen geschoben.
Die ist tatsächlich brandaktuell. Also, die haben wir gestern aufgenommen.
Wenn die jetzt hier Freitag rauskommt, oder Mittwoch haben wir die aufgenommen.
Die ist... Das ist eine 000. Die ist auch nicht geschnitten. Man hört's wahrscheinlich.
Was jetzt kommt, ist... Montag kommt unsere Folge 77.
Die ist auch alt. Also, jetzt liefern wir ein bisschen das Archiv.
Ich hab ja gedacht, wir machen die 55-Minuten-Challenge und dann die Folge 77.
Um dann nachher die aktuelle Folge zu haben, in der wir den Hendrik einladen.
Das haben wir den Hendrik aber schon vor zwei Wochen hier.
Haben eine wunderbare Ausgabe aufgenommen. Also, das ist ein Mammutding.
Ich hab grad wenig meinen Spaß dabei beim Schneiden.
Die kommt in zwei Wochen, wie immer. Also, jetzt Montag, Einsteiger-Folge 2.
Wobei wir da, glaub ich, erst die erste Stunde lang über "Schöner Wohnen" und sonst irgendwie Zeug abrenden.
Dann kommt das Sommergespräch. Dann kommt eine Folge, die wir gerade erst aufgenommen haben.
Zum Thema Syntheseformen. Das hatten wir auch schon länger nicht mehr.
Wir hatten da einen Gast, der die Syntheseformen alle mit Vorname kennt.
Das wird auch spannend.
Und regulär hören wir uns, so wie es aussieht, Mitte August wieder.
Ich wünsche euch alle ganz, ganz schöne Ferien, wenn ihr habt.
Wenn ihr durchmalucht.
Mein Beileid, mein Glückwunsch, je nachdem, ob ihr euren Job mögt.
Und, äh, ja.
That's what I wanted to say. Sorry, dass ich euch in die Abmoderation gequatscht hab.
Du musst einhalten, nicht ich.
Tschüssikowski.
Das war Daniel Tawarisch.
Mach's gut.
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Spieldauer: 1:31:56
Tag der Aufnahme: 03.07.24
Diese Folge stammt aus der Staffel 4, es gibt insgesamt 4 Staffeln.


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Podcast Lizenz:

Autor: Sascha Markmann

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