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00:00 – 0:00:02
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0:00:17 – 0:00:23
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0:00:23 – 0:00:29
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0:00:29 – 0:00:39
Hallo und willkommen aus dem Krankenlager. Ich bin Sascha Markmann und sag Hallo.
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0:00:39 – 0:00:47
Jo, dann mal zur Abschweifung heute. Kein Klarfunk, eine Abschweifung.
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0:00:47 – 0:01:00
Der ein oder andere geneigte Zuhörer oder Zuseher in verschiedenen Formaten wird es ja mitbekommen
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0:01:00 – 0:01:11
haben, ich habe Männergrippe und ja Männergrippe ist echt gefährlich, also ich habe es wieder
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0:01:11 – 0:01:19
total unterschätzt. Das letzte Mal, wo ich wirklich so eine Grippe hatte, habe ich tatsächlich dann
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0:01:19 – 0:01:24
auch noch so zweieinhalb Wochen im Krankenhaus verbracht, weil ich dann auch noch einen
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0:01:24 – 0:01:33
gefährlichen Abszess entwickelt habe und der musste behandelt werden und da gab es noch eine
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0:01:33 – 0:01:41
Blutvergiftung und haste nicht gesehen. Und da war ich kurz davor in die ewigen Jagdgründe einzugehen,
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0:01:41 – 0:01:50
Mann, das ist aber auch schon verdammt lange her. Das war so 2010/2011 irgendwie. Müsste ich mal
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0:01:50 – 0:01:58
in meine gut sortierte Dokumentation schauen. Sonst habe ich die ganzen Jahre Glück gehabt,
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0:01:58 – 0:02:03
nur eine Erkältung. Hach, was ist das denn? Das einzige lästige daran ist, dass es an die Nase
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0:02:03 – 0:02:12
läuft oder wenn man dann halt so einen schlimmen bellenden Husten hat und dann irgendwie gefühlt
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0:02:12 – 0:02:25
die halbe Lunge in Stücke auswirft. Spokum genannt. Aber das ist gar nicht, worauf ich so hinaus will.
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0:02:25 – 0:02:39
Es geht insgesamt ums Kranksein. Meine Mutter hatte ja einen kleinen Eingriff am Herzen und das war
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0:02:39 – 0:02:45
gar nicht wirklich nichts Schlimmes oder so, aber die hatte die Narkose halt nicht so gut vertragen
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0:02:45 – 0:02:54
und war danach ein paar Stunden lang sehr verwirrt. Also das war richtig Delir. Das ist leider etwas,
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0:02:54 – 0:03:03
was passieren kann, wenn man älter wird.
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0:03:03 – 0:03:05
So ab 70, Mitte 70 tritt das oft auf, sehr
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0:03:05 – 0:03:08
häufig, dann wenn du 80 bist und wenn
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0:03:08 – 0:03:13
du 90 bist, tritt das sogar fast immer
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0:03:13 – 0:03:15
auf. Das ist einfach, weil das hat was mit
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0:03:15 – 0:03:16
dem Alter zu tun. Da muss man auch sehr
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0:03:16 – 0:03:18
vorsichtig sein mit den
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0:03:18 – 0:03:21
Medikamenten und was man da an
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0:03:21 – 0:03:23
Beruhigungsmitteln gibt vor. Deswegen diese
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0:03:21 – 0:03:28
berühmte "Leck mich am Arsch" gibt es sehr selten heutzutage und auch dann nur noch in feinster
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0:03:28 – 0:03:40
Abstimmung mit den Anästhesisten. Das ist wirklich ein interessantes Thema. Am Wochenende ist meine
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0:03:40 – 0:03:46
Mutter wieder ins Krankenhaus gekommen, weil sie eine Krise hatte. Der Blutdruck schoss auf einmal
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0:03:46 – 0:03:53
nach oben und ihr ging es wirklich nicht gut und selbst da sind dann halt die
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0:03:53 – 0:03:58
Rettungskräfte sehr schnell geworden, weil erst mal hatte sie auch nur den
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0:03:58 – 0:04:04
hausärztlichen Notruf gerufen und der hat dann ganz schnell dann noch
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0:04:04 – 0:04:09
Verstärkung nachgefordert. Die waren auch innerhalb von ein paar
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0:04:09 – 0:04:15
Minuten dann da und dann ging das alles seinen Weg und ich nehme das jetzt an den
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0:04:15 – 0:04:22
Dienstag auf, also vom Sonntag bis jetzt Dienstag späten Nachmittag, war meine Mutter dann auch im Krankenhaus.
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0:04:22 – 0:04:35
Und das ist so die Sache, da ich ja selber jetzt von Freitag auf Samstag in der Nacht an einer
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0:04:35 – 0:04:44
Männergrippe erkrankt bin, hatte ich dann noch am Samstag bei meiner Mutter telefoniert und sie
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0:04:44 – 0:04:52
sie merkt noch ein bisschen was und dann halt von der Punktierung an der Leiste, der Bluterguss,
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0:04:52 – 0:04:55
das wird langsam besser, alles gut und schön.
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0:04:55 – 0:05:07
Und dann wollte ich dann am Sonntag anrufen und hatte ich vorher schon eine Meldung gehabt
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0:05:07 – 0:05:11
von meinen Neffen, du die Oma die ist im Krankenhaus.
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0:05:11 – 0:05:18
Dann habe ich mit meinem Neffen telefoniert, obwohl ich da noch sehr fiebrig im Bett gelegen habe.
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0:05:18 – 0:05:25
Sarah war auch dabei und die war natürlich auch total schockiert.
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0:05:25 – 0:05:37
Da haben wir dann sogar unser Abendprogramm umgestellt und haben dann viel mit meinem Neffen kommuniziert, ob der Updates hat.
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0:05:37 – 0:05:49
Aber leider kam da recht wenig, weil das Handy von meiner Mutter ist auch schon ein bisschen betagter und der Akku ist auch schwach und meine Mutter hat das nicht so mit Technik.
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0:05:49 – 0:06:03
Sie hat zwar selbst in einem Bereich gearbeitet, wo sie viel mit dem Computer arbeiten musste, aber irgendwie so den Drang, sich mit Technik zu beschäftigen, war nie da.
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0:06:03 – 0:06:08
hatte immer das Gefühl gehabt, sie macht irgendwas kaputt. Lange Rede, kurzer Sinn.
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0:06:08 – 0:06:19
Die Vergänglichkeit des Seins. Ich meine, es ist ja irgendwie traurig, dass man eigentlich schon
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0:06:19 – 0:06:25
mit der Geburt sich klar sein sollte, dass irgendwann mal alles zu Ende ist. Und ich
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0:06:25 – 0:06:33
Ich hatte jetzt in meinem Leben halt zwei Momente gehabt, wo ich dann ja auch Angst hatte oder
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0:06:33 – 0:06:37
Bedenken hatte, wie mein Leben weitergeht oder ob es weitergeht.
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0:06:37 – 0:06:44
Und ich bin mir sicher, dass da noch so einige Ereignisse folgen werden.
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0:06:44 – 0:06:51
Gesundheitlich steht das ja auch nicht so besonders gut zu mir und wenn ich mal anschaue,
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0:06:51 – 0:06:59
da so alles an Problemchen da sind, dann, nun ja, sie werden halt nicht weniger.
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0:06:59 – 0:07:08
Es ist einfach so, dass seit vielen Jahren, seit meinem Schlaganfall, das so konstant gleich ist.
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0:07:08 – 0:07:14
Und eigentlich würde man meinen jetzt, dass so nach zehn Jahren, dass da so die eine oder
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0:07:14 – 0:07:25
oder Sache besser wird? Irgendwie nicht, nein. Aber das ist eine Sache, mit der man halt lernt zu leben
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0:07:25 – 0:07:31
und das finde ich auch gar nicht mal so schlimm, ehrlich gesagt. Ich finde mein Leben, das ist
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0:07:31 – 0:07:39
ausgefühlt. Ich habe es halt mit anderen Inhalten gefühlt. Ich habe jetzt halt mehr Zeit, mich mit
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0:07:39 – 0:07:46
den Sachen zu beschäftigen, die für mich schön sind, was früher halt Hobbys war, die ich halt
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0:07:46 – 0:07:52
selten ausüben konnte. Da habe ich jetzt einfach die Zeit für, für wirklich Musik machen und ich
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0:07:52 – 0:08:01
meine jetzt nicht die KI Sachen, sondern halt wirklich handgemachte Musik, die Malerei, das
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0:08:01 – 0:08:12
Programmieren, dann, naja, was? Mal ein ordentliches Spiel spielen. Egal ob das jetzt ein Computerspiel
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0:08:12 – 0:08:23
ist auf der Konsole oder halt ein Brettspiel. Zeit für ein wirklich intensives Gespräch zu haben,
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0:08:23 – 0:08:28
ohne irgendwie darauf zu achten, gleich muss es zur Arbeit oder gleich muss es zum nächsten Termin
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0:08:28 – 0:08:36
oder du musst zu einer Fortbildung und so weiter. Ich habe ja schon mal gesagt gehabt,
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0:08:36 – 0:08:42
dieser Schlaganfall hat mein Leben total auf den Kopf gestellt, aber irgendwann mal habe ich das
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0:08:42 – 0:08:49
akzeptiert und habe mich damit eingerichtet. Natürlich gibt es halt Sachen, die mich halt
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0:08:49 – 0:08:58
stören und dich gerne anders hätte. Aber das ist in Ordnung und ich finde es immer interessant,
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0:08:58 – 0:09:06
wenn mir Menschen unterstellen "ja du hast kein Leben". Ja, ich habe halt ein anderes Leben wie
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0:09:06 – 0:09:15
früher, aber trotzdem habe ich ein Leben und ich finde mein Leben lebenswert. Es ist ja nicht so,
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0:09:15 – 0:09:22
dass ich den ganzen Tag im Bett liege oder vor dem Fernseher sitze, sondern ich beschäftige
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0:09:22 – 0:09:31
mich mit ganz vielen Sachen. Und ich habe so viele Aktivitäten am Tag, mit denen ich mich
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0:09:31 – 0:09:39
halt beschäftige, dass ich halt genügend habe, um mich halt zu beschäftigen. Also wenn ich Bock
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0:09:39 – 0:09:46
habe zu malen, dann male ich. Wenn ich Bock habe eine Radierung zu machen, dann mache ich das.
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0:09:46 – 0:09:52
Wenn ich Lust habe einen Podcast aufzunehmen, dann nehme ich einen Podcast auf. Und wenn ich Bock
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0:09:52 – 0:09:58
habe mit Freunden oder alleine ein Spiel zu spielen, dann spiele ich das. Und das gibt so
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0:09:58 – 0:10:04
viele Sachen. Und ein schöner Filmabend. Ich hatte früher so gut wie nie Zeit. Ich musste einen
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0:10:04 – 0:10:15
Kinobesuch im Vorfeld planen. Spontanität war aufgrund der Dienststruktur, dann halt der Einsätze,
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0:10:15 – 0:10:23
die ich ja noch gemacht habe. Ich habe ja auch Auslandseinsätze gemacht im DRK. Das war so nie
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möglich und selbst wenn ich Monate im Voraus etwas geplant habe, kam was dazwischen. Ja,
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0:10:31 – 0:10:38
jetzt habe ich die Zeit. Ich meine, andere freuen sich darauf, wenn sie, ich glaube es muss schon
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0:10:38 – 0:10:47
mittlerweile 67 sein, um in die Rente zu gehen, wenn du dann fast 70 bist, dass du dann die ganze Zeit
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0:10:47 – 0:10:53
hast diese Sachen zu machen. Und da gibt es dann das Beispiel halt einer Oma von mir, die hat von
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0:10:53 – 0:11:03
ihre Rente nicht viel gehabt, weil die mit 65 schon so schwer dement war, dass sie mit 70 halt nur noch
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0:11:03 – 0:11:11
bettligerig war und kurz darauf gestorben ist. Das ist auch scheiße. Die hat noch eine schöne Reise
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0:11:11 – 0:11:19
gemacht und dann ging das ganz schnell. Das war halt eine Frontallappendemenz und da kann man
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0:11:19 – 0:11:28
bei zugucken und wenn ich mir anschaue mit was für ein Kokolores sich manche Leute ihren Tag füllen
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und mit was für unwichtigen Dingen sich manche ihr Leben versuchen irgendwie sich darüber zu
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0:11:36 – 0:11:45
definieren, dann frage ich mich wirklich Leute wo habt ihr eure Werte? Die Tage gab es mal wieder
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0:11:45 – 0:11:56
so eine Sache, wo halt gefragt wurde, "Was habt ihr eigentlich in euer Leben erreicht?"
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0:11:56 – 0:12:03
Also ich hab ganz viel in meinem Leben erreicht. Das waren Weisheiten auf einem Berliner Balkon
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0:12:03 – 0:12:14
in einer Plattenbausiedlung. Ja, ich habe sehr viel erreicht. Ich habe, ich weiß nicht,
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0:12:14 – 0:12:27
200, 250 Menschenleben mitgerettet auf Einsätzen. Ich war im Kosovo, habe dort mehrmals Flüchtlinge
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0:12:27 – 0:12:38
evakuiert mit einer Bundeswehrmaschine. Ich stand dort auf dem Flugfeld und habe die Schüsse gehört
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0:12:38 – 0:12:50
im Weiterferne. Ich habe es mitgekriegt, wie eine Transallmaschine beschossen wurde und ich habe im
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0:12:50 – 0:12:57
Katastrophenschutz mitgewirkt und habe
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0:12:57 – 0:13:00
dort auch einige Einsätze begleitet und
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0:13:00 – 0:13:03
mitgemacht. Ich habe halt im
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0:13:03 – 0:13:06
Rettungswesen gearbeitet, ich habe in der
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0:13:06 – 0:13:10
Altenpflege gearbeitet, habe dort Menschen
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0:13:10 – 0:13:13
beim Sterben begleitet, ich habe in der
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0:13:13 – 0:13:17
EDV gearbeitet, ich habe sogar eine ganz
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0:13:17 – 0:13:20
kurze Zeit lang mal im Bereich der
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0:13:20 – 0:13:20
Elektrotechnik gearbeitet.
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0:13:20 – 0:13:31
Ich war sogar parallel mal selbstständig gewesen und habe da auch am Wochenende Leuten ihre
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0:13:31 – 0:13:34
Computer repariert und Unterstützung gegeben.
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0:13:34 – 0:13:37
Ich habe so viel in meinem Leben gemacht.
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0:13:37 – 0:13:41
Ich habe auch immer gerne Nachbarschaftshilfe gemacht.
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0:13:41 – 0:13:49
Als Jugendlicher habe ich bei den Nachbarn meiner Großeltern, wenn die Kohle bekommen
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0:13:49 – 0:13:55
haben, die Kohle im Keller geschöpft oder in die Garage. Natürlich habe ich mir da
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0:13:55 – 0:14:00
immer halt ein paar Silberlinge für geben lassen.
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0:14:00 – 0:14:07
Wie gesagt, ich habe gerne Geld verdient und ich denke schon, dass ich mein Leben
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0:14:07 – 0:14:13
etwas erreicht habe. Ist halt nur irgendwann mal radikal abgeschnitten
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0:14:13 – 0:14:18
worden. Und ich weiß gar nicht, wo ich in den
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0:14:18 – 0:14:23
letzten zehn Jahre mich weiterentwickelt hätte, wenn nicht der Schlaganfall gewesen wäre.
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0:14:23 – 0:14:33
Das waren jetzt so ein paar Punkte, worüber ich halt nachgedacht habe, weil ein alter Mann in
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0:14:33 – 0:14:40
Berlin auf dem Balkon in einer Plattenbausiedlung und einer Einzimmerwohnung sich gefragt hat,
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0:14:40 – 0:14:48
was Sarah und ich in unserem Leben schon erreicht haben. Die Heldentaten von Sarah stehen auf einem
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0:14:48 – 0:14:53
komplett anderen Blatt und das ist stellenweise noch beeindruckender, wenn man halt überlegt,
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0:14:53 – 0:15:06
wie alt sie ist. Aber das mag sie erzählen, wenn sie da mal Lust zu hat. Ja, das ist so,
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0:15:06 – 0:15:15
die Gedanken, die ich halt hatte während meiner Fieberphasen. Und ich habe mal wieder gemerkt,
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0:15:15 – 0:15:27
39, 38, fast 40 Grad Fieber können schon echt anstrengend sein. Aber das ist auch etwas,
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0:15:27 – 0:15:32
das überlebt man, wenn man halt Menschen an seiner Seite hat, die einen lieben und für
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0:15:32 – 0:15:41
da sind und vielleicht ist das gerade das etwas, was ich als besonders größte Errungenschaft in
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0:15:41 – 0:15:49
meinem Leben nennen würde, dass ich immer Menschen um mich herum hatte, die mich geliebt haben oder
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0:15:49 – 0:16:04
mich lieben und ohne dass ich dafür bezahle, mir helfen. Umaufgefordert. Einfach so. Und ich glaube,
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0:16:04 – 0:16:11
das ist die größte Leistung in einem Leben, was man haben kann. Dass man bedingungslos akzeptiert
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0:16:11 – 0:16:17
und geliebt wird, ohne dass man halt damit prallen muss, was man für tolle Sachen sich in seinem
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0:16:17 – 0:16:27
Leben gekauft hat und angeschafft hat, sondern dass man Spuren hinterlässt. Und eine gute,
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0:16:27 – 0:16:36
ja schon fast Freundin, ein guter Mensch, meine Podologin, sagte in einem sehr deepen Gespräch,
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0:16:36 – 0:16:44
während sie an meinen Füßen herumspielte, dass sie so für sich als Ziel gesetzt hat,
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0:16:44 – 0:16:50
die Welt ein Stückchen besser zu verlassen, wie sie diese vorgefunden hat.
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0:16:50 – 0:16:55
Und ich glaube, das ist so ein wirklich guter Ansatz.
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0:16:55 – 0:17:00
Und ja, ich habe so einiges getan, um halt die Welt ein bisschen besser,
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0:17:00 – 0:17:07
vielleicht ein kleines bisschen, zum Mühen, besser zu hinterlassen, wie ich sie vorgefunden habe.
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0:17:07 – 0:17:12
Denn jede gute Tat gegenüber anderen Menschen verändert etwas.
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0:17:12 – 0:17:20
und da bin ich mir ziemlich sicher, dass das im Karma etwas verändert. Es verändert die Freundlichkeit.
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0:17:20 – 0:17:25
Natürlich, man trifft manchmal auch auf Menschen, die das nicht so schätzen wissen, aber im Großen und
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0:17:25 – 0:17:30
Ganzen, wenn man freundlich auf Menschen zugeht und ihnen Hilfe anbietet, das verändert Menschen.
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0:17:30 – 0:17:37
Man sieht es sofort im Gesichtsausdruck. Und ja, das habe ich getan. Das habe ich mehr als genug
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0:17:37 – 0:17:46
getan und das macht mich irgendwie glücklich und erfüllt mich auch mit Stolz. Nicht, dass ich da
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0:17:46 – 0:17:50
programmieren gelernt habe, dass ich halt mathematisch was tolles auf dem Kasten habe
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0:17:50 – 0:17:57
und so weiter. Das gar nicht. Dass ich halt kognitive Linguistik beherrsche und so weiter.
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0:17:57 – 0:18:04
Das ist einfach nur so Wissen rein prügeln. Aber diese anderen, diese nachwirkenden Taten,
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0:18:04 – 0:18:10
Das ist das, worauf ich stolz bin und das ist das, was ich in meinem Leben geleistet habe.
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0:18:10 – 0:18:20
Und da können sich manche alte Herren und auch jüngere Streamer mit sehr viel Pomade in der Haare
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0:18:20 – 0:18:26
sich mal ein Scheibchen von abschneiden. Denn der schnöde Mammon, den kann man nicht mitnehmen.
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0:18:26 – 0:18:34
Aber wenn man geliebt wird, hinterlässt das Spuren, wenn man nicht mehr da ist.
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0:18:34 – 0:18:37
Und diese Spuren sind die Erinnerung.
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0:18:37 – 0:18:42
Und manche Leute haben sich große Bauwerke gebaut,
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0:18:42 – 0:18:50
Pyramiden, die 2000, 2500 Jahre überdauern, nur damit sich die Menschen an diese erinnern.
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0:18:50 – 0:19:01
Ich bin mir sicher, dass sich meine Neffen und meine gegebenenfalls Großneffen, die noch kommen werden,
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0:19:01 – 0:19:06
sicher mich erinnern werden, was für ein cooler Onkel oder Großonkel ich war.
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0:19:06 – 0:19:10
Tja, was passiert bei denen?
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0:19:10 – 0:19:13
Was passiert bei dem Mann auf dem Balkon?
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0:19:13 – 0:19:17
Oder was passiert halt mit dem Mann mit der Pomade im Haar?
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0:19:17 – 0:19:19
Ich weiß es nicht.
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0:19:19 – 0:19:31
Der eine hat Vorstellungen einer Partnerin, die kaum zu erfüllen sind und der andere scheint ja wohl nicht in der Fähigkeit zu sein, selbst Kontakt zu seiner Tochter aufrecht zu erhalten.
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0:19:31 – 0:19:33
So sagt man.
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0:19:33 – 0:19:37
Also, ich weiß nicht.
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0:19:37 – 0:19:42
Mich wird man vermissen, wenn ich nicht da bin, von Menschen, die mir sehr viel bedeuten.
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0:19:42 – 0:19:45
Was ist deren Erbe?
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0:19:45 – 0:19:48
Ein Trikot an der Wand?
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0:19:48 – 0:19:56
Nikotin auf der Tapete? Alles vergänglich, aber Liebe, Liebe wächst.
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0:19:56 – 0:20:06
Dankeschön, dass ihr dabei wart und mir zugehört habt und ich hoffe, dass ich euch in meinen
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Fiebertraum mitnehmen konnte und vielleicht zu nachdenken anregen konnte. Wenn ihr dazu
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eine Meinung habt, schreibt es in die Kommentare, schreibt eine Mail, ihr könnt auf den Anrufbeantworter
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sprechen oder unterhaltet euch einfach mal mit Menschen, die euch gut tun. Freunde, Familie,
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Mitglieder und sagt den Menschen einfach mal auch, wie wichtig diese für euch sind. Tschüss, euer Sascha.
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n dieser Ausgabe der Abschweifung meldet sich Sascha direkt aus dem heimischen Krankenlager. Eine hartnäckige Männergrippe mit bis zu 40 Grad Fieber zwingt zur Ruhe – und zum tiefgehenden Nachdenken. Ausgelöst durch eine gesundheitliche Krise und den Krankenhausaufenthalt der Mutter reflektiert Sascha über die Vergänglichkeit des Seins und wie sich sein eigenes Leben seit dem Schlaganfall grundlegend neu ausgerichtet hat.
Wo setzen wir unsere Werte? Während andere sich über Pomade im Haar oder vermeintlichen Status auf Berliner Balkonen definieren, blickt Sascha auf echte, nachwirkende Lebenserfahrungen zurück: Von der Begleitung Sterbender in der Altenpflege über hunderte gerettete Menschenleben im Rettungswesen bis hin zur Evakuierung von Flüchtlingen bei Einsätzen im Kosovo. Am Ende bleibt eine klare Erkenntnis: Es sind nicht die materiellen Besitztümer, die überdauern, sondern die bedingungslose Liebe des eigenen Umfelds und die positiven Spuren, die man im Leben anderer Menschen hinterlässt.

Themengliederung:
🦠 Grüße aus dem Krankenlager
- Die Tücken der Männergrippe und Erinnerungen an vergangene, lebensgefährliche Infekte mit Krankenhausaufenthalt.
🏥 Familiäre Notfälle & Altersdelir
- Der unerwartete Krankenhausaufenthalt der Mutter nach einer Blutdruckkrise.
- Die Herausforderungen und Risiken von Narkosen und Beruhigungsmitteln im höheren Alter.
⏳ Die Vergänglichkeit des Seins
- Nachdenkliche Reflexionen über das Leben, zehn Jahre nach dem Schlaganfall.
- Wie sich Prioritäten verschieben und Raum für handgemachte Musik, Programmieren, Kunst und tiefgehende Gespräche entsteht.
🏆 Was heißt es, im Leben etwas erreicht zu haben?
- Ein kritischer Blick auf vermeintliche Lebensleistungen, Pomade im Haar und Balkon-Weisheiten.
- Rückblick auf echte, prägende Erfahrungen: Die Rettung hunderter Menschenleben, Auslandseinsätze im Kosovo, Katastrophenschutz und Sterbebegleitung in der Altenpflege.
❤️ Das wahre Erbe: Spuren hinterlassen
- Die größte Lebensleistung: Bedingungslose Liebe, Freundschaft und Unterstützung durch das eigene Umfeld.
- Die inspirierende Weisheit der Podologin: Den Vorsatz fassen, die Welt ein Stückchen besser zu verlassen, als man sie vorgefunden hat
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Mitwirkende dieser Episode
Spieldauer: 0:24:58
Tag der Aufnahme: 29.09.26
Diese Folge stammt aus der Staffel 4, es gibt insgesamt 4 Staffeln.
Eine LautFunk Publikationskartell Produktion - Wo Geschichten unüberhörbar übermittelt werden.
Podcast Lizenz:
This work is licensed under a Creative Commons Attribution-NonCommercial-ShareAlike 4.0 International License
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