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00:00 – 0:00:02
*Musik*
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0:00:02 – 0:00:31
[Musik]
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0:00:31 – 0:00:40
Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge der Abschweifung. Da wo ich nie, so gut wie nie,
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0:00:40 – 0:00:48
vom eigentlichen Thema abschweife. Uiuiui, das ist jetzt schon mal wieder ein paar Tage her,
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0:00:48 – 0:00:54
dass ich eine Abschweifung gemacht habe und seitdem hat sich wirklich viel getan.
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0:00:54 – 0:01:10
Ich bin jetzt unter der Fraktion der Brillenträger gewandert, angekommen. Ich habe die letzten Monate
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0:01:10 – 0:01:25
gemerkt, dass meine Augen schlechter geworden sind. Ganz besonders, wenn ich so ein schlechtes
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0:01:25 – 0:01:33
Kontrastverhältnis hatte. Sagen wir mal, schwarze Schrift auf rotem Untergrund. Da
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0:01:33 – 0:01:37
hatte ich schon echt Probleme zu lesen, wenn das ziemlich klein wurde. Ich meine,
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0:01:37 – 0:01:48
das ist von vornherein nicht leicht, das zu lesen. Aber so im Großen und Ganzen, ja, da habe ich das
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0:01:48 – 0:01:59
ja noch können. Also, Termin gemacht beim Augenarzt. Ich meine, oh Gott, fast ein halbes Jahr auf einen
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0:01:59 – 0:02:05
Termin gewartet. Ich meine, der muss ja auch verkehrsgünstig liegen. Ja, dann war ich dann
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0:02:05 – 0:02:15
da gewesen und der sagte dann so "ab 40 ist das normal, dass die Augen schlechter werden".
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0:02:15 – 0:02:24
Ja, da war mir klar gewesen, Junge, es gibt eine Brille. Aber man hat mir empfohlen gehabt,
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0:02:24 – 0:02:29
zwei Brillen zu nehmen. Einmal eine für die Fernsicht und einmal eine so als Arbeitsplatzbrille
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0:02:29 – 0:02:36
und nicht eine Gleitsichtbrille. Und ich muss sagen, das war eine gute Entscheidung, weil diese
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0:02:36 – 0:02:42
Arbeitsplatzbrille kann ich eigentlich den ganzen Tag tragen, weil ich habe ein Handy in der Hand,
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0:02:42 – 0:02:47
ich habe ein Tablet in der Hand, ich sitze vor dem Laptop, ich sitze an einem großen PC und immer
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0:02:47 – 0:02:53
sind die Sachen relativ nah. Und ich habe in den unteren Bereich das zum Lesen und im oberen Bereich
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0:02:53 – 0:03:01
halte das für den Bildschirmarbeitsplatz, sagen wir mal so bis 1,50 Meter ungefähr. Und das sind
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0:03:01 – 0:03:08
halt so die Entfernungen, in denen ich halt die meisten Sachen um mich herum habe. Ja, lange Rede,
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0:03:08 – 0:03:16
kurzer Sinn. Nach dem Augenarzttermin zum Optiker, dann wurde das nochmal alles ausgemessen,
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0:03:16 – 0:03:26
kennt man ja. Und dann ging das um die Wahl der Gläser, des Gestells und holy, holy, holy,
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0:03:26 – 0:03:35
f... Kann man dafür Geld ausgeben? Kann man dafür Geld ausgeben? Problem ist nur,
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0:03:35 – 0:03:44
wenn man kein Geld hat, dann wird es echt spartanisch. Naja, lange Rede, kurzer Sinn,
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0:03:44 – 0:03:52
ich habe jetzt zwei Brillen und ich kann wieder sehen und ich bin erstaunt wie klar und deutlich
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0:03:52 – 0:04:00
die Schrift ist und ich freue mich tatsächlich daran, dass ich jetzt alles wirklich besser sehen
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0:04:00 – 0:04:09
kann, ohne dass ich halt hingehen muss, viel Licht anmachen, mir die Sachen halt nah ran holen. Ja,
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0:04:09 – 0:04:13
aber ich muss aber auch sagen, ich habe auch einen anderen Grund gehabt, warum ich zum Augenarzt
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0:04:13 – 0:04:25
gegangen bin. Und das ist inspiriert durch meinen Dibetologen und natürlich auch hier unseren,
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0:04:25 – 0:04:38
ach, wie heißt er denn jetzt, die Drama Queen in Person. Ach ja, Frank, ich habe Augenspritzen,
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0:04:38 – 0:04:48
Wattermann. Ich habe da keinen Bock drauf, diese Vorstellung da so spritzen ins Auge zu kriegen.
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0:04:48 – 0:04:57
Und das geht gar nicht. Bei den Gedanken daran kriege ich nicht nur Gänsehaut, das ist ganz
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0:04:57 – 0:05:04
schlimm. Und da habe ich auch den Augendruck untersuchen lassen und so weiter und so fort.
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0:05:04 – 0:05:09
Und Gott sei Dank, sagte mir der Arzt, also alles in Ordnung.
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0:05:09 – 0:05:14
Der hat sich auch den Augenhintergrund angeschaut und alles in Ordnung.
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0:05:14 – 0:05:20
Und Gott sei Dank, ich meine, ich habe die ganze Zeit lang penibel auf meinen Blutzucker geachtet.
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0:05:20 – 0:05:24
Ich bin super eingestellt.
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0:05:24 – 0:05:31
Ich habe einen besseren Wert wie manch einer, der kein Diabetiker ist
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0:05:31 – 0:05:39
Und der Langzeitzuckerwert, der ist super. Und ich bin so froh, dass ich da wirklich so
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0:05:39 – 0:05:47
diszipliniert bin. Natürlich esse ich mal Schokolade, aber dann werden halt die Hauptmahlzeiten
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0:05:47 – 0:05:53
halt umgestellt. Natürlich esse ich auch mal Chips, aber dann wird halt wieder was anderes
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0:05:53 – 0:06:03
dafür umgestellt. Ich komme aus der Pflege. Ich habe ja Altenpfleger gelernt und da weiß man halt
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0:06:03 – 0:06:09
schon ein bisschen besser, wie man halt die ganzen Werte bestimmt. Und ich meine, das gehörte ja auch
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0:06:09 – 0:06:16
zum Tagesgeschäft. Und ich habe mich da immer penibel dran gehalten, habe es immer ausgerechnet.
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0:06:16 – 0:06:24
Und Gott sei Dank hast du ja mittlerweile nicht so wie halt zu Zeiten meiner Oma, die halt eine
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0:06:24 – 0:06:31
gärtenschlanke Frau war, aber auch Diabetes Typ 2 hatte. Die musste wirklich immer genau alles
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0:06:31 – 0:06:39
abwiegen und so. Und heutzutage hast du so gute Hilfsmittel dank des KI-Zeitalters, wo du quasi
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0:06:39 – 0:06:46
nur ein Foto davon machen musst und dann kann eine speziell trainierte KI dafür halt die ausrechnen,
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0:06:46 – 0:06:53
wie viele Kohlenhydrateinheiten das sind und dann kannst du danach halt spritzen.
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0:06:53 – 0:07:03
Und natürlich gibt es halt Produkte, spezielle Hormone, die dir halt auch helfen.
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0:07:03 – 0:07:10
Sie sind natürlich als Abnehmspritze bekannt und ich muss sagen, seitdem ich da auf Monjaro
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0:07:10 – 0:07:15
eingestellt bin und ich meine, ich bekomme wirklich eine kleine Dosis, also das hat nichts
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0:07:15 – 0:07:21
mit der Abnehmspritze zu tun. Also die ist wesentlich höher dosiert. Wesentlich höher.
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0:07:21 – 0:07:33
Habe ich da wirklich noch viel weniger Probleme und mein Blutzucker ist ja gleichmäßig konstant. Ja,
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0:07:33 – 0:07:39
ich hoffe, dass das weiterhin so bleibt und dass ich halt keine Langzeitschäden kriege. Natürlich
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0:07:39 – 0:07:48
habe ich schon halt Probleme mit Nervenunempfindlichkeiten, also Polyneuropathien.
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0:07:48 – 0:07:55
Aber das ist alles noch so minimal und wenn ich halt beim Diabetologen bin und das alles
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0:07:55 – 0:08:01
untersucht wird, die sagen auch, das ist erstaunlich dafür, dass sie halt seit zehn Jahren Diabetes
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0:08:01 – 0:08:05
haben, dass sie da so wenig Schäden haben.
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0:08:05 – 0:08:10
Aber das ist wirklich so, weil ich seit Tag 1 da wirklich drauf achte.
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0:08:10 – 0:08:17
Und ja, es ist halt immer so ein Kampf.
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0:08:17 – 0:08:23
Und ich muss sagen, nach meinem Schlaganfall, ich weiß gar nicht, das habe ich schon mal erzählt,
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0:08:23 – 0:08:29
bin ich halt in Depressionen verfallen und habe mich halt wirklich dick gefressen.
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0:08:29 – 0:08:34
Und ich bin jetzt dabei, kontinuierlich halt dieses Gewicht, was ich in der Angriff
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0:08:34 – 0:08:41
gefuttert habe, halt wieder zu reduzieren. Und das ist halt ein langer, langer, harter Weg.
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0:08:41 – 0:08:47
Aber ich will da gar nicht so auf die Tränendüse drücken, sondern es ist ja wirklich so,
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0:08:47 – 0:08:56
dass halt, wenn man sich bewegen kann und die Bewegung halt erhöht und die Ernährung umstellt,
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0:08:56 – 0:09:02
dass man da wirklich viel erreichen kann, auch was den Diabetes angeht. Das Problem ist einfach nur,
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0:09:02 – 0:09:10
seit dem Schlaganfall kann ich mich halt nicht mehr so bewegen. Also muss ich das halt über die
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0:09:10 – 0:09:24
Portionsgröße und halt über das, was ich esse, ändern. Da kommen wir zum nächsten Problem. Seit
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0:09:24 – 0:09:29
Seit 2019 sind die Lebensmittel um 37% teurer geworden.
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0:09:29 – 0:09:37
Gerade die Sachen, die wenig Kalorien haben, also Kohlenhydrat vor allen Dingen, und dazu
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0:09:37 – 0:09:38
noch gesund sind.
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0:09:38 – 0:09:44
Ich könnte Sonntag auch Schlemmkreide essen und Heu oder auch Dachpappe, wenn das Bitumen
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0:09:44 – 0:09:46
nicht ganz so giftig wäre.
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0:09:46 – 0:09:53
Dann das wäre günstiger auf Dauer halt als Salate, Gemüse und sowas.
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0:09:53 – 0:09:58
Und man möchte ja auch noch irgendwo ein bisschen Lebensqualität haben.
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0:09:58 – 0:10:03
Also Nahrung jetzt nicht als Notwendigkeit, sondern auch halt als etwas Sinnliches.
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0:10:03 – 0:10:10
Denn Essen ist schon ein sinnliches Erlebnis, weil sonst könntest du dir auch die ganzen Gewürze sparen.
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0:10:10 – 0:10:21
weil dann könnte ja alles halt nach Tapetenkleister schmecken. Fun Fact, Tapetenkleister ist kalorientechnisch
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0:10:21 – 0:10:28
gesehen fantastisch. Also geschmacklich gesehen ist es fürchterlich, aber kalorientechnisch,
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0:10:28 – 0:10:32
weil keine Kohlenhydrate drin sind. Dafür ein paar andere Sachen und jede Menge Ballaststoffe.
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0:10:32 – 0:10:41
Ja, könntest du dir das reinhauen und hättest natürlich, wärst satt. Es ist leicht zu
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0:10:41 – 0:10:47
konsumieren, aber halt geschmacklich und von der Ästhetik her ziemlich widerlich.
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0:10:47 – 0:10:59
Ja, und da sind wir halt. Man braucht auch ein bisschen Lebensqualität und wenn du dann halt
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0:10:59 – 0:11:06
Nudeln und Ketchup machen satt, klar. Aber kohlenhydratechnisch ist das natürlich eine
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0:11:06 – 0:11:12
Katastrophe, weil in Ketchup viel Zucker ist und in Nudeln viele Kohlenhydrate in Form von
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0:11:12 – 0:11:25
langkettigen Zuckermolekülen. Ich bin einfach nur froh, dass ich das so weit hinbekommen habe.
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0:11:25 – 0:11:38
Und ich bin da ja auch experimentierfreudig. Der geneigte Zuhörer weiß, dass ich seit einiger Zeit
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0:11:38 – 0:11:52
mich auch mit KI beschäftige und vor allen Dingen mit den aufgekommenen OpenCloer. Macht das besonders
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0:11:52 – 0:11:57
besonders für Spaß, weil es ist eine
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0:11:57 – 0:11:59
einfache Umgebung, man bindet halt die
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0:11:59 – 0:12:03
bevorzugte künstliche Intelligenz des
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0:12:03 – 0:12:04
geringsten Vertrauens halt ein und kann
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0:12:04 – 0:12:08
dann halt Dinge machen und
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0:12:08 – 0:12:13
automatisieren. Und ich muss sagen, ich
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0:12:13 – 0:12:16
habe da, was so die Tagesstruktur
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0:12:13 – 0:12:24
angeht, extrem viel mit optimieren können. Und man identifiziert das Problem, man benennt das
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0:12:24 – 0:12:33
Problem und dieser künstliche Assistent ist in der Lage, selbstständig halt Automatisation zu
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0:12:33 – 0:12:39
erstellen. Kleine Skripte schreiben, kleine Programme, die halt automatisch ausgeführt
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0:12:39 – 0:12:46
werden zu gewissen Uhrzeiten und dann halt Dinge erledigen. Und ja, man kann dann halt
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0:12:46 – 0:12:55
eine Internet-Suche anstoßen. Man kann sagen, hier such mir so ein Rezept des Tages raus und
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0:12:55 – 0:13:00
die Bedingungen, die halt erfüllt sind. Und dann wird die Internet-Suche angeschmissen und das
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0:13:00 – 0:13:08
Ding zieht sich selber das raus. Und irgendwie kriegt man jeden Tag ein neues Rezept mit
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0:13:08 – 0:13:14
Einkaufsliste, was man braucht und so. Oder man sagt halt, was man halt da hat und das wird gemacht.
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0:13:14 – 0:13:22
Und man könnte ja viel weiter gehen, wenn man eine Datenbank anlegt, wo man halt das,
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0:13:22 – 0:13:29
was man da hat, reinpackt. Dann kann man auch daraus die Daten ziehen und dann halt gucken,
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0:13:29 – 0:13:36
was man daraus für leckere Gerichte kochen könnte. Oder mit den gleichen Zustanden verschiedenste
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0:13:36 – 0:13:42
Variation machen. Das geht alles damit und genauso benutze ich das. Ich habe einen
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0:13:42 – 0:13:47
Experten für meinen Tagesablauf mit der Ernährung. Ich habe einen Experten, der
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0:13:47 – 0:13:52
mir meine Internetseite wartet. Ich habe einen Experten hier und einen Experten da und das
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0:13:52 – 0:14:00
macht einfach Spaß. Da kann man viel Zeit und viel Blödsinn mit machen und ich
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0:14:00 – 0:14:08
Ich bin immer wieder erstaunt, was unsere Zeit zur Zeit für Tools hervorbringt, dass
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0:14:08 – 0:14:15
ich quasi einfach nur mein Handy reinrede, der Messenger ist mit diesem System verbunden
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0:14:15 – 0:14:18
und dann wird diese Aufgabe gemacht.
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0:14:18 – 0:14:28
Die eine Seite ist, KI kostet Geld, da gibt es aber auch Möglichkeiten für, wenn man
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0:14:28 – 0:14:34
jetzt nicht wer weiß was für komplizierte
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0:14:34 – 0:14:37
sachen macht, gibt es halt auch freie
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0:14:37 – 0:14:39
kostenlose modelle und dann kann man das
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0:14:39 – 0:14:42
damit machen, wenn man jetzt nicht wer
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0:14:42 – 0:14:44
weiß was für komplexe super
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0:14:44 – 0:14:46
aufwendige sachen erledigt haben möchte.
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0:14:46 – 0:14:47
Aber Kleinigkeiten kann man
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0:14:47 – 0:14:50
kostenlos machen. So ist der betrieb gar
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0:14:50 – 0:14:55
nicht mal so teuer, weil ich habe ein
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0:14:55 – 0:14:58
paar Server hier rumstehen und da
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0:14:55 – 0:15:02
laufen die drauf und machen da ihr Zeug. Die sind 24 Stunden an, sind 24 Stunden im Internet,
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0:15:02 – 0:15:11
solange das Internet funktioniert und dann geht das. Da sind wir beim nächsten Thema. Seit einigen
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0:15:11 – 0:15:19
Wochen habe ich irgendwie ständig Internetstörungen zu festen Uhrzeiten. Sagen wir mal so um 8 Uhr bis
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0:15:19 – 0:15:24
bis Viertel nach acht, irgendwie um zwölf Uhr, bis Viertel nach zwölf.
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0:15:24 – 0:15:30
Ich muss tatsächlich mal meinen Anbieter mal anschreiben und mal fragen, hallo, ist da irgendwas?
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0:15:30 – 0:15:39
Oder wollt ihr mir nur so, wie ich halt damals von den, was war es noch gewesen, von der zweiten
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0:15:39 – 0:15:45
Generation DSL auf VDSL wechsle und ihr das Internet immer schlechter und langsamer gemacht habt?
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0:15:45 – 0:15:50
Wollt ihr mir sagen, ich soll auf Glasfaser umstellen, aber der Glasfaseranschluss noch
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0:15:50 – 0:15:54
gar nicht bei mir in der Straße ist, sondern noch interparallel in der Nachbarstraße?
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0:15:54 – 0:15:59
Fragen über Fragen.
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0:15:59 – 0:16:05
Aber das nervt, wenn du ganz genau weißt, zu gewissen Uhrzeiten, zack, Internet weg.
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0:16:05 – 0:16:14
Also altes Handy genommen, auch mit 4G, USB-Kabel dran, zack, an der Fritzbox und das halt als
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0:16:14 – 0:16:21
Ausfallschutz eingerichtet. Funktioniert sagen wir mal in vier von fünf Fällen,
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0:16:21 – 0:16:27
vier von sechs Fällen funktioniert es. Ansonsten muss man einmal das Handy abziehen, einmal kurz
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0:16:27 – 0:16:33
wieder dran stecken. Manchmal verliert das Handy die Einstellung, dass es halt Internet über USB
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0:16:33 – 0:16:42
frei geben sollte. Aber ansonsten kann man damit halt diese paar Minuten, wo der Resync stattfindet
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0:16:42 – 0:16:48
vom DSL das einfach überbrücken. Aber das sind auch so Sachen, die nerven. Ich meine,
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0:16:48 – 0:16:57
ich lebe quasi neben dem Realleben ja auch im Internet und habe da meine Präsenz und lebe
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0:16:57 – 0:17:03
davon, dass ich halt da Informationen rausziehen kann. Und wenn das Internet nicht da ist,
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0:17:03 – 0:17:10
ich meine, wer setzt sich denn schon zu Hause selber eine eigene Suchmaschine auf? Und ja,
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0:17:10 – 0:17:13
Ja, richtig, der Sascha, der hat eine eigene Suchmaschine zu Hause.
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0:17:13 – 0:17:16
Ich habe auch eigene DNS-Server zu Hause.
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0:17:16 – 0:17:21
Warum? Weil ich den ganzen Scheiß-Verein,
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0:17:21 – 0:17:23
den ganzen Amerikanern nicht mehr traue.
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0:17:23 – 0:17:27
Die haben sowieso schon viel zu viel Daten von mir.
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0:17:27 – 0:17:30
Ich habe meine eigene Suchmaschine
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0:17:30 – 0:17:34
und die ist extrem datenschutzfreundlich
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0:17:34 – 0:17:37
und halt gibt sehr wenig private Daten weiter.
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0:17:38 – 0:17:41
Und das Tolle ist, es ist eine Meta-Suchmaschine.
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0:17:41 – 0:17:43
Das heißt, sie benutzt nicht nur Google oder so,
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0:17:43 – 0:17:47
sondern sie benutzt mehrere Anbieter, die ich halt konfigurieren kann.
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0:17:47 – 0:17:49
Und wenn ich dann eine Frage mache,
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0:17:49 – 0:17:53
dann werden mehrere Anbieter angeschrieben und das Ergebnis kommt rein.
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0:17:53 – 0:17:55
Und dann habe ich natürlich einen Cache
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0:17:55 – 0:17:58
und dann wird das da reingeschrieben, falls das nochmal gesucht wird.
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0:17:58 – 0:18:03
Meine digitalen Assistenten benutzen quasi nur diese Suchmaschine
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0:18:03 – 0:18:06
über eine programmierbare Schnittstelle.
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0:18:06 – 0:18:10
Und der Cache ist jetzt ein paar hundert Megabyte groß,
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0:18:10 – 0:18:13
weil sie natürlich immer wieder auf die gleichen Ressourcen zugreifen.
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0:18:13 – 0:18:18
Also die suchen etwas, kriegen dann die Antwort aus der Suchmaschine, wo es ist,
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0:18:18 – 0:18:21
und können dann den Link folgen.
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0:18:21 – 0:18:23
Ja, und das mache ich ja selber auch.
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0:18:23 – 0:18:27
Also ich verwende so gut wie keinen Google mehr.
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0:18:27 – 0:18:32
Ja, also das sind halt so diese kleinen Verrücktheiten.
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0:18:32 – 0:18:36
Aber dafür braucht man halt immer Internet.
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0:18:36 – 0:18:38
Ja, und warum habe ich eigene DNS Server?
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0:18:38 – 0:18:43
Weil ich da genau einstellen kann, was ich halt nach außen durchgebe an Daten
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0:18:43 – 0:18:46
und ich filter die gesamte Werbung raus.
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Natürlich muss man dann halt noch einen Ausfallschutz haben,
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weil normalerweise hat man ja auch immer zwei DNS Server eingetragen,
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den primären und den sekundären.
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Das habe ich auch und das läuft aus zwei getrennten Maschinen, falls mal eine ausfällt.
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Weil vielleicht läuft da mal ein Update schief
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oder vielleicht gibt es einen technischen Defekt.
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0:19:05 – 0:19:17
Und wenn dann halt der DNS-Server weg ist, hast du quasi zwar Internet, aber deine Geräte wissen nicht, wo die Sachen sind, weil sie halt die Suche über den DNS nicht auslösen können.
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0:19:17 – 0:19:28
Weil Computer unterhalten sich über IP-Adressen und nicht halt über www.youtube.de.
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0:19:28 – 0:19:31
Die wissen nicht, wo www.youtube.de ist.
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0:19:31 – 0:19:37
Die wissen aber, wo hier 192.blablabla ist.
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0:19:37 – 0:19:39
Das wissen die.
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Also gibt es halt einen DNS-Server, der halt sagt,
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www.youtube.de ist die und die IP-Adresse.
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Und das habe ich auch zu Hause.
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Und wenn man das vernünftig konfiguriert, mit ein bisschen Cash und so,
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Dann geht die Suche nach www.youtube.de wesentlich schneller, als wenn du jedes Mal den DNS-Server
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0:20:05 – 0:20:10
von deinem Internetanbieter oder sonstigen einen verwendest.
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Und selbst da verwende ich nicht meinen vom Internetanbieter oder den von Google, hier
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die 8.8.8, sondern halt einen anderen, der schon von vorne datenschutzkonformer ist und
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selbst dann dauert noch einen zweiten, der halt auch nochmal datenschutzkonform ist,
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aber als Ausfallschutz. Tja, man sieht, man kann sich halt mit solchen Sachen total in die Tiefe
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0:20:38 – 0:20:47
verwickeln und dank meiner Brille habe ich jetzt sogar noch eine klarere Sicht drauf. Und keine
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0:20:47 – 0:20:54
Augenspritzen. Gott sei Dank. Ich hoffe lieber Frank, ich bin dir heute weitaus mehr abgeschweift
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und ziemlich nerdig unterwegs gewesen, wenn ich das mal überlege. Aber deine letzten Podcasts
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0:21:00 – 0:21:08
waren ja auch sehr nerdig. Also, was bleibt mir noch zu sagen außer, habt alle eine eigene
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0:21:08 – 0:21:15
Suchmaschine. Habt alle ein eigenes NAS. Ihr müsst nicht eure Daten bei Google oder so weiter
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0:21:15 – 0:21:22
speichern. Macht das zu Hause. Das lohnt sich. Ihr werdet von der Geschwindigkeit überrascht sein.
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0:21:22 – 0:21:30
Also in diesem Sinne, danke fürs Zuhören und tschüss bis zum nächsten Mal. Euer Sascha.
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In dieser Folge der Abschweifung wird aus einem scheinbar einfachen Thema schnell viel mehr: Es geht um neue Brillen, den Alltag mit Diabetes, bewusste Ernährung, technische Hilfsmittel, KI im Alltag und die Frage, wie viel digitale Unabhängigkeit eigentlich möglich ist. Zwischen Augenarzt, Blutzucker, Heimservern, eigener Suchmaschine, DNS-Servern und nervigen Internetstörungen entsteht eine sehr persönliche, ehrliche und angenehm nerdige Episode über Gesundheit, Selbstorganisation und Technik im echten Leben.

Themengliederung
1. Ankommen in der Folge
Ein persönlicher Einstieg und der Start in eine neue Abschweifung.
2. Neue Brille, neuer Blick
Warum überhaupt eine Brille nötig wurde, wie der Termin beim Augenarzt lief und weshalb zwei Brillen am Ende die bessere Lösung waren.
3. Erleichterung nach dem Arztbesuch
Die Sorge vor möglichen Problemen mit den Augen, die Untersuchung und die Erleichterung darüber, dass alles in Ordnung ist.
4. Diabetes im Alltag
Wie Disziplin, Erfahrung und bewusster Umgang mit Ernährung helfen, die Werte stabil zu halten und Langzeitschäden möglichst zu vermeiden.
5. Essen zwischen Vernunft und Lebensqualität
Warum gesunde Ernährung nicht nur eine Frage der Disziplin ist, sondern auch von Preisen, Alltag, Genuss und realen Möglichkeiten abhängt.
6. KI als praktischer Alltagshelfer
Wie künstliche Intelligenz bei Struktur, Rezeptideen, kleinen Automatisierungen und digitalen Abläufen ganz konkret unterstützen kann.
7. Digitale Assistenten und Selbstorganisation
Warum technische Systeme im Alltag nicht nur Spielerei sind, sondern echte Entlastung schaffen können.
8. Ärger mit dem Internet
Wiederkehrende Verbindungsprobleme, feste Ausfallzeiten und pragmatische Lösungen mit Ausfallschutz.
9. Eigene Suchmaschine, eigene DNS-Server
Warum Datenschutz, Kontrolle und Geschwindigkeit für den Aufbau einer eigenen digitalen Infrastruktur sprechen.
10. Technikliebe mit Haltung
Der Blick darauf, warum Selbsthosting, Datenschutz und digitale Unabhängigkeit heute mehr sind als bloßer Nerdkram.
11. Fazit der Folge
Eine Episode über Gesundheit, Alltag, Technik und den Versuch, sich das Leben mit den richtigen Werkzeugen etwas besser zu machen.
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Mitwirkende dieser Episode
Spieldauer: 0:25:51
Tag der Aufnahme: 17.04.26
Diese Folge stammt aus der Staffel 4, es gibt insgesamt 4 Staffeln.
Eine LautFunk Publikationskartell Produktion - Wo Geschichten unüberhörbar übermittelt werden.
Podcast Lizenz:
This work is licensed under a Creative Commons Attribution-NonCommercial-ShareAlike 4.0 International License
Hinweis: Dieser Beitrag enthält Affiliate-Links. Wenn du über diese Links einkaufst, erhalte ich eine kleine Provision ohne zusätzliche Kosten für dich.
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Autor: Sascha Markmann
Sascha Markmann ist ein kreativer Kopf mit bewegter Biografie: Informatiker, studierter Philosoph, Religionswissenschaftler und Psychologe – und gleichzeitig ein Mensch, der das Leben nach einem Schlaganfall ganz neu entdeckt hat. Nach Stationen als Rettungssanitäter und Altenpfleger fand Sascha seinen Weg in die Welt des kreativen Ausdrucks: Als Blogger, Musiker, Podcaster, Philosoph und visueller Geschichtenerzähler kombiniert er technisches Know-how mit emotionaler Tiefe und einem schrägen Sinn für Humor. Seine Beiträge entstehen irgendwo zwischen Borderline, Acid Bassline und Beistand – ehrlich, direkt und gerne auch mal mit einem Augenzwinkern. Leitmotiv: „Audiovisueller Stumpfsinn mit keinem Nutzwert – aber vielleicht genau deshalb so wertvoll.“ Alle Beiträge von Sascha Markmann anzeigen