Die Abschweifung 83 Diamanten, Drag und Diskotheken

In dieser Ausgabe der Abschweifung wird es persönlich, nostalgisch und ein bisschen glitzernd. Ausgelöst durch die Biografie von Olivia Jones begibt sich Sascha auf eine Reise zurück in seine eigene Jugend im Ruhrgebiet.

Es geht um seinen besten Freund Marco, der sich bereits im Sandkastenalter outete – und um die krassen Kontraste in der Reaktion der Elternhäuser. Während Sascha von einer offenen Erziehung profitierte, zeigt die Geschichte von Marco (und Olivia Jones), wie schmerzhaft familiäre Ablehnung und „versteinerte“ Ansichten sein können.

Außerdem in dieser Folge:

  • Positive Vibes in Bochum: Warum Sascha sich in schwulen Clubs wie dem „Da geht“ oft wohler fühlte als in „normalen“ Diskotheken.
  • Techno & Raves: Eine Hommage an die Freiheit der 90er, illegale Partys am Kanal und die Zeit, als man noch „Diamanten gekackt“ hat.
  • Arbeitswelt & Lästern: Warum Lesben die besten Arbeitskolleginnen sind und Sascha sich als „Lästerschwester“ outet.
  • Männergrippe-Update: Ein ehrlicher Einblick in den aktuellen Gesundheitszustand des Hosts.

Eine Folge über Akzeptanz, die Kraft der Musik und die Frage, warum wir uns früher manchmal selbst im Weg standen.

Themen Gliederung:

  • Vom Krankenbett ans Mikrofon: Ein herzliches Hallo trotz (oder wegen) der aktuellen Männergrippe.
  • Die Biografie von Olivia Jones: Warum ein Film über eine Drag-Ikone plötzlich die eigene Vergangenheit aufwirbelt.
  • Marco – Freundschaft seit dem Sandkasten: Die Geschichte einer tiefen Verbindung, die schon vor dem ersten Alleingang zum Spielplatz begann.
  • „Schnurzpiepegal“: Wie ein Outing mit acht Jahren auf eine moderne Erziehung traf.
  • Wenn Mütter blockieren: Über versteinertes Denken, „professionelle Frauen“ als Bestechung und den Struggle in der Familie.
  • Diskotheken-Check: Warum die Stimmung im Bochumer „Da geht“ zwischen Starlight-Express-Tänzern und Techno-Beats einfach positiver war.
  • Die Sache mit dem Arsch: Ein ehrlicher Blick auf Akzeptanz und die Momente, in denen es übergriffig wurde.
  • Bekenntnisse einer Lästerschwester: Warum Lesben die besten Arbeitskolleginnen sind und tiefgründige Gespräche alles verändern.
  • Raves am Kanal: Nostalgie pur über illegale Partys im Münsterland und die Freiheit der frühen Zwanziger.
  • Kohle zum Frühstück, Diamanten am Abend: Eine selbstkritische Rückschau auf die eigene Verklemmtheit von früher.
  • Vom Redner zum Musiker: Wie aus guten Gesprächen plötzlich Live-Auftritte im Bahnhof Langendreer wurden.
  • Das bittere Fazit: Warum gestörte Familienverhältnisse so viel wertvolle gemeinsame Zeit rauben.
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Mitwirkende dieser Episode


Anzahl der Downloads: 9
Spieldauer: 0:19:28
Tag der Aufnahme: 26.05.26
Diese Folge stammt aus der Staffel 4, es gibt insgesamt 4 Staffeln.


Eine LautFunk Publikationskartell Produktion - Wo Geschichten unüberhörbar übermittelt werden.

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Autor: Sascha Markmann

Sascha Markmann ist ein kreativer Kopf mit bewegter Biografie: Informatiker, studierter Philosoph, Religionswissenschaftler und Psychologe – und gleichzeitig ein Mensch, der das Leben nach einem Schlaganfall ganz neu entdeckt hat. Nach Stationen als Rettungssanitäter und Altenpfleger fand Sascha seinen Weg in die Welt des kreativen Ausdrucks: Als Blogger, Musiker, Podcaster, Philosoph und visueller Geschichtenerzähler kombiniert er technisches Know-how mit emotionaler Tiefe und einem schrägen Sinn für Humor. Seine Beiträge entstehen irgendwo zwischen Borderline, Acid Bassline und Beistand – ehrlich, direkt und gerne auch mal mit einem Augenzwinkern. Leitmotiv: „Audiovisueller Stumpfsinn mit keinem Nutzwert – aber vielleicht genau deshalb so wertvoll.“

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