Probe Podcast 77 Die grossen “Was brauche ich eigentlich?” – Folgen / Teil 2

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Beschreibung:

Archiv-Folge aus dem April – im ersten Teil gehts mal wieder um das allseits beliebte “Optimieren geht über Musizieren”, wo sich der eine denselben Synth dreimal kauft und der andere in einer Müllhalde seines eigenen Konsumwahns haust. Anschließender Versuch einer deutlich Material-orientierten zweiten Folge der “Was brauche ich eigentlich” – Serie, in denen sie zur Abwechslung auch mal ein paar Geräte mit Namen nennen. Zum Abschluss wird gegenseitig durch Thomann-Wunschlisten gescrollt. Zusammen mit dem ersten Teil (vom Januar, Folge 67) dürfte das jetzt aber ein amtlicher Crashkurs für Neueinsteiger in Musikproduktion sein – wenn man sich das Gelaber drum rum erst mal antun möchte. Hach, ist das wieder schön zynisch heute.

Im Folgenden eine Linkliste mit einigen Geräten, die wir für den Einstieg empfehlen würden und/oder selbst schon teils jahrelang verwenden.
Alle Links sind Thomann-Affiliate, heißt Sascha bzw. dieser Podcast bekommt eine kleine Provision.

Empfehlungsliste:

Studio Bundles:

Interfaces:

Midikeyboards:

Slim Keys:

Normal Keys:

DAW-Controller:

Themen-Gliederung

Disclaimer und Einleitung
  • Hinweis auf die Entstehungszeit der Folge (Mitte April)
  • Erklärung zu möglichen überholten Aussagen
  • Kapitelmarken zur Navigation
  • Einleitung der Moderatoren (Sascha, Tobi, Herr Notstrom)
  • Begrüßung und Einführung ins Thema
Small Talk und Persönliches
  • Gespräch über Grußworte und Humor
  • Diskussion über persönliche Herausforderungen und Alltagserfahrungen
    • Einhändiges Kochen und Glasfaser-Internet bei den Eltern
    • Lustige Missgeschicke in der Küche
Koch-Format
  • Vorstellung des Koch-Formats
  • Übergang zur Erbsensuppe und Kochen im Sitzen
  • Einsteiger-Themen im Studio
    • Aufgeräumte Studios und notwendige Ausrüstung
Equipment und Synthesizer
  • Diskussion über Synthesizer und Musik-Equipment
    • Reduktion von Ausrüstung und Verkauf von Geräten
    • Modularsysteme und Patchen
    • Erfahrungen mit verschiedenen Synthesizern (z.B. IntelliJel Cascadia, Waldorf Iridium)
    • Unterschiede zwischen Hardware- und Software-Synthesizern
Aufnahmesituation und Studio-Optimierung
  • Erfahrungen mit verschiedenen Studio-Setups
    • Kleine Studios vs. große Räume
    • Praktische Tipps zur Raumnutzung und Aufbewahrung von Equipment
  • Persönliche Erlebnisse beim Umzug und Einrichten des Studios
  • Diskussion über räumliche und ästhetische Aspekte von Studios
    • Beleuchtung, Pflanzen, Möbel
Workflow und Kreativität
  • Umgang mit Kreativität und Inspiration im Studio
    • Veränderung von Setup und Workflow
    • Der Einfluss von Raum und Umgebung auf die kreative Arbeit
  • Diskussion über langfristige Ziele und Visionen für das eigene Studio
Fortgeschrittene Themen und persönliche Erlebnisse
  • Fortgeschrittene Studio-Equipment und deren Nutzen
    • Unterschiede zwischen Einsteiger- und Profi-Equipment
  • Diskussion über die Zukunft der eigenen Studio-Ausstattung
    • Träume und Realitäten im Musikmachen
  • Persönliche Anekdoten und humorvolle Geschichten aus dem Alltag
Abschluss und Ausblick
  • Zusammenfassung der wichtigsten Punkte
  • Ausblick auf zukünftige Themen und Episoden
  • Abschließende Grüße und Wünsche an die Zuhörer
▶ Hier Klicken für das Tanscript:
Transcript:

Kleiner Disclaimer auch hier, auch diese Folge stammt von meiner Festplatte und ist ein bisschen älter, genau gesagt etwa Mitte April.
Falls ihr uns hier also über Dinge sprechen hört, die wir in den Folgen danach entweder bereits revidiert oder wieder zurückgenommen oder halt weitergedacht haben, seht es uns nach, ist der Lauf der Zeit.
Wir haben Kapitelmarken, das heißt, wenn euch das alles nicht interessiert, könnt ihr auch direkt zum Thema springen.
Das gilt eigentlich für jeden unserer Podcasts, für alle anderen ist eine schöne große Folge geworden.
Viel Spaß damit und keine Angst, wir hören uns bald wieder brandaktuell. Bis dahin, genießt den Sommer.
Der Probe-Podcast. Beim gemütlichen Talk im Proberaum.
Mit unseren Moderatoren, Herr Raumwelle, Tobi und Herrn Notstrom.
Viel Spaß.
Hallo und willkommen zum Probe-Podcast. Ich bin der Sascha und sage Hallo.
Moin oder guten Abend oder guten Tag, je nachdem, wann ihr uns hört. Tobi, was sind die Grüßungsworte?
Nichts liegt mir ferner als… ach egal, vergiss es.
Ich dachte, jetzt kommt was Lyrisches.
Der ist schon verreckt in der Konzeption.
Ja, leider.
Das ist das Problem, was ich mir nicht aufschreibe.
Tobi, Lyrik. Hast du dein WLAN-Kabel jetzt getragen bekommen?
Ja, war so.
Du bist bei deinen Eltern gelandet, sagst du.
Ja, ich meine mit Glasfaser, oder?
Das wäre auch ein Grund, bei meinen Eltern öfters mal auszutauchen.
Ich sag mal so, ich hab Montag versucht, einhändig zu kochen.
Und dann habe ich beschlossen, dass ich diesen Perk hier in Form einer unbequemen Gäste-Couch nicht ausschließe für zwei Tage.
Einhändig? Ich dachte, du bist einbeinig.
Ja, und die eine Hand braucht eine Krücke.
Ach so, ja, na gut, das stimmt. Sonst fällt man beim Kochen um.
Ja, ist noch witzig, so halb gegen den Herd zu lehnen, dann aus Versehen so eine Bratpfanne in den Bauch zu kriegen und so Zeug.
Also seit 2016 koche ich im Sitzen.
Manchmal auch vor Wut.
Herzlich willkommen bei unserem Koch-Format.
Herzlich willkommen im Koch-Format, liebe Zuhörer.
Heute Podcast aus dem Proberaum, aus dem virtuellen, mit mir, Thomas, der Notstrom, mit Herrn Tobi aus der Schweiz.
Hallo.
Und Sascha hat sich ja schon vorgestellt, oder?
Ich hab mich vorgestellt, ja.
Machen wir das nochmal? Alle Dinge sind drei? Nein, Quatsch.
Von der Erbsensuppe zum Kochen im Sitzen.
Richtig, apropos Erbsensuppe. Was wir heute mal anschneiden wollten, war einmal, wir wollten so ein bisschen ranten über aufgeräumte Studios.
Und dann, also die eigenen natürlich.
Und wir wollten ein bisschen nochmal das Thema anpacken für Einsteiger.
Was braucht man eigentlich wirklich? Hat natürlich auch in gewisser Weise so ein bisschen was zu tun mit einem aufgeräumten Studio.
Ja, jetzt machen wir mal eine Überleitung, dann nicht kaputt.
Und erzähl mir lieber mal die Geschichte, wie du zu deinem Iridium, zu deinem anderen Iridium und jetzt wieder zu deinem Iridium gekommen bist.
Mich hat's so im Laufe der letzten Monate irgendwie gepackt.
Und ich dachte mir so, ich muss hier mal irgendwie reduzieren. Ich hab wieder zu viel Gier, hab mir zu viel Kleinst-Synthesizer angeschafft.
Hier so die ganze Boutique-Reihe, da waren einige da und so weiter.
Hab den ganzen, hab gedacht so, ich verkauf einfach alles bis auf den PolyBrute und den MiniFreak.
Und irgendwie noch so, vielleicht noch so ein paar hier Drum-Log oder so, so ein Klopfgeist.
Hab das auch gemacht, hab gedacht so, ja, aber so einen geilen analogen hättest du doch nochmal gern.
Vielleicht was zum Patchen und dann, ich hab schon die ganze Zeit,
wir wollten ja mal als Thema machen, Geräte, die man im Einkaufswagen hat, aber nie gekauft hat,
sondern man hat sie nur auf seiner Einkaufsliste.
Und ich hab mich dann tatsächlich, nachdem ich dann alles verkauft hatte, getraut und hab mir einen IntelliJel Cascadia geholt,
so ein semi-modulares Modularsystem.
Hab dann schnell festgestellt, der ist cool, klingt auch gut, aber passt überhaupt nicht zu meiner Musik
und ich bin doch eher so mittlerweile der Typ, der gerne einfach ein Preset lädt und dann daran rumschraubt.
Aber Thomas, jetzt haben wir doch gerade gelernt, du kannst dir die Hardware-Synthesizer einfach in die Bude stellen
und alles mit Software machen.
Es gibt Leute, die haben diese Disziplin.
Die Idee, also das Konzept dahinter, das hab ich schon verstanden und das hab ich ja im Prinzip auch versucht.
Nur ich hab dann halt, im Gegensatz zu unserem Gast aus der Sendung, die wir eben gerade vorgestern aufgenommen haben,
hab ich natürlich dann halt nicht das Zeug einfach rumstehen lassen, sondern ich hab gedacht, warum soll das hier rumstehen und rumstauben.
Und dabei ist natürlich auch dann mein geliebter Waldorf Iridium unter den Hammer gekommen.
Hab gedacht, okay, nachdem der Cascadia dann weg war, okay, der ist eigentlich ganz cool, aber er nimmt auch viel Platz weg.
Probierst du mal den Iridium Core aus.
Das Ding ist sehr klein, ich fand's total klasse.
Also vom Format her ist das ungefähr so groß wie so ein 11- bis 13 Zoll Notebook von der Größe her.
Also sehr praktisch, fand ich ganz gut.
Die Bedienung ist irgendwie ganz anders als bei dem Iridium Desktop.
Ja, weil halt die ganze untere Kontrolle eben fehlt.
Ja, die ganzen Direktkontrollen fehlen, aber auch die haben beim Interface halt ein bisschen was umgestellt,
sodass man das Ding wirklich dann mit den wenigen Bedienelementen auch eigentlich ganz gut bedienen kann.
Was ich festgestellt habe, ist, dass der Chord-Mode anders funktioniert.
Ich hatte so ein Preset-Pack von dem Stefan, dem Limbic Bits, den man auch schon im Interview hat.
Das waren so Dub-Chords unter anderem in diesem Preset-Pack.
Und wenn man die Chords, die Dub-Chords, halt über die Pads gespielt hat, der hat dann das Preset nicht richtig geladen,
hat die Settings für die Pads nicht übernommen, die das in den Preset-Organ drin ist.
Und dann klang das halt anders.
Und ich dachte erst so, hä? Das kann doch gar nicht sein.
Die Engine ist bis auf weniger Stimmen, also 12 statt 16 Stimmen, sollte doch eigentlich identisch sein.
Und dann habe ich so rumprobiert, habe selber Chord-Settings gesetzt, versucht zu setzen,
habe es aber nicht so hinbekommen, wie es in seinen Presets war.
Warum auch immer. Wahrscheinlich bin ich zu doof oder so, weiß nicht.
Ja, und dann dachte ich mir, eigentlich hätte ich doch schon gern das Desktop-Modell wieder da.
Weil der Chord, der Eridium Hard Chord ist cool, auf jeden Fall.
Ich teile nicht die Ansicht von Martin Stürzer, der ja den abgelehnt hatte.
Meinte so, was soll das?
Ich finde ihn durchaus, der hat durchaus seine Daseinsberechtigung, weil er wirklich sehr klein ist und praktisch.
Ich glaube, wenn ich mich auf eine Bühne stellen würde und ich möchte einen Eridium-Sound haben,
das ist, glaube ich, schon meine erste Wahl, der ist ja auch weiterhin Multitemporal, also Duotemporal.
Gesagt, getan, Eridium Chord, zurück ins Geschäft, gesehen, dass bei Waldorf im Shop eine B-Ware erhältlich war,
für einen ziemlich guten Preis und habe mir das Ding dann halt wieder geordert.
Und jetzt steht hier halt wieder Desktop. Und ich glaube, der wird jetzt auch erstmal hier bleiben.
Aber alles andere habe ich nicht dazu gekauft. Also alles andere ist auch noch weg.
Also ich bleibe relativ reduziert.
Dein Waldorf M ist auch weg?
Ne, der Waldorf M ist nicht weg, der bleibt auch da.
Und der Hydra Synth?
Der ist weg.
Der ist weg. Vermisst du ihn?
Hydra Synth ist weg. Bitte?
Vermisst du den?
Ich hatte so ein bisschen so eine Hassliebe mit dem.
Das ist ein bisschen übertrieben. Das ist halt ein zwiespältiges Verhältnis gewesen.
Ich mag, was andere Sounddesigner, was andere Presetdesigner aus dieser Kiste rausholen.
Und das klingt wirklich geil. Und der Hydra Synth ist auch wirklich flexibel.
Du kannst damit wirklich alles machen. Aber das Ding zu programmieren hat mir keinen Spaß gemacht.
Ganz ehrlich, da sitze ich lieber am Iridium.
Also da muss ich sagen, Sounddesign am Iridium macht mir mehr Spaß.
Ich bin aber nach wie vor Hydra Synth Fan.
Also wenn die das Ding irgendwann mal als Software Synthesizer rausbringen sollten, als Plugin,
ich wäre der Erste, der mir das Ding dann holen würde.
Also der klingt einfach geil.
Du kannst, die haben da...
Was da so Sounddesigner rausholen mittlerweile, das ist schon sehr, sehr geil.
Es gibt Presets, das klingt halt wie so ein Feldpiano.
Ja.
Wisst ihr, was das ist?
Wenn jemand so ein Tuch über die Seiten legt im Klavier und dann spielt man und dann klingt halt so ein bisschen dumpf.
Also solche Sounds kann man da rausholen.
Das ist der neue heiße Scheiß bei den Piano Libraries. Also alle haben das.
Die Nils Fram Libraries von Native, die hatten das zuerst.
Und seitdem haben das irgendwie alle.
So und jetzt kommt's.
Ich habe durch Zufall gesehen, dass der, unser lieber Gast von gestern,
also von uns, von unserer Zeitlinie aus gesehen von gestern,
der Hendrik, der hatte, jetzt habe ich den Faden verloren.
Der Hendrik hatte?
Der Hendrik hatte irgendwas erzählt.
Ja, der hat sehr viel erzählt.
Also ich habe, doch, er hat von James Nason, er hat von James Nason Johnson erzählt.
Das wäre einer der YouTuber, den man gerne zuschaut.
Ich auch.
Und der hat ein Presetpack für ein Iridium mit einem Feldpianosamplepack.
Das habe ich mir geholt.
Und jetzt spiele ich mit dem Iridium immer Klavier.
So muss man das machen.
Wer übrigens auch demnächst mal wieder Klavier spielt, ich.
Meine ewige Suche nach dem nächsten guten Stage Piano.
Also im Moment ist ja Essig, im Moment ist ja das halbe Studio vollgestellt
mit den Altlasten eines 23-Jährigen, der mal bei mir gewohnt hat.
Vor, boah, wann war denn das? 2018?
Ja, der hat da halt eine ganze Menge Scheiße angehäuft.
Das habe ich gar nicht gewusst, dass du Mitbewohner hattest.
Ich glaube, er meint sich selber.
Ja, ich war da, ich habe jetzt drauf gewartet, bis irgendwo der Groschen fällt.
Ich hatte keinen Mitbewohner, ich hatte Einbauschränke.
Einbauschränke?
Ja, da hatte ich halt alles reingestopft und beim Zügeln dann, beim Umzug dann wieder alles in Kisten.
Sind das denn alles Sachen, die du brauchst?
Das ist eine gute Frage.
Also in letzter Zeit grabe ich so alle paar Tage mal eine Sodastream-Reinigungstablettenpackung aus.
Weil ich habe Sodastream-Flaschen im Einsatz und fülle da im Sommer Tee rein zum Abkühlen,
damit du nicht den ganzen Tag Wasser trinkst, aber halt auch nicht fett wirst davon.
Ja, ich verstehe.
Vor vielen Jahren hatte ich auch Sodastream und die Flaschen sehen nach einer Zeit lang echt übel aus.
Ja, die haben auch ein Ablaufdatum, hat mir neulich irgendwer erklärt.
Aber der Punkt ist halt, es gibt so offizielle Reinigungstabs, damit kannst du die halt so alle paar Wochen mal ein bisschen reinigen.
Dann sind sie wieder gut, auch wenn sich der Tee absetzt.
Dann halten sie ein bisschen länger, also ich würde trotzdem sagen, die Dinge haben so etwa ein Jahr, anderthalb, dann kannst du sie eigentlich entsorgen.
Deswegen schaue ich immer, ob es Angebote gibt und hole mir dann quasi ein neues Paket mit zwei oder drei.
Aber ich hatte eben damals, als ich das noch sehr exzessiv gemacht habe, gerade auch in meiner alten Wohnung,
hatte ich halt diese Reinigungstabs und ich habe die immer irgendwo hingelegt und habe sie dann vergessen.
Und dann habe ich mir halt wieder neue Reinigungstabs gekauft.
Da habe ich halt Reinigungstabs gefunden, so mit Ablaufdatum 2018, mit Ablaufdatum 2020, mit Ablaufdatum irgendwie so.
Und manche waren angebrochen, manche waren auch noch komplett zu.
Ich will es jetzt nicht riskieren, die noch zu benutzen.
Ich kaufe mir, glaube ich, irgendwann mal einfach eine neue Packung.
Aber so Zeug kommt halt aus diesen Kisten hervor.
Da kommt sehr viel Tütensuppe aus der Lockdown-Zeit, die man gar nicht mehr alle essen kann,
weil man halt effektiv dann tatsächlich nie so den Eremit machen musste, zumindest bei uns jetzt nicht.
Also Schweiz war ja da dankbarerweise recht locker.
Und dann sind da halt einfach noch so die ganzen, also ich habe, wahrscheinlich habe ich noch eine ganze Kiste Büromaterial,
das ich mir mit Sicherheit inzwischen wieder neu gekauft habe, aber ich habe keinen Bock auf diese Kiste.
Und der ganze Spaß steht jetzt halt, wie gesagt, so auf der einen Seite mit den Studios, weil ich brauche auf der anderen Seite…
Also pass auf, ich komme ein verlängertes Wochenende vorbei und dann räumen wir das mal alles weg.
Und dann kaufen wir noch bei Ikea einen Schrank und dann läuft das.
Noch einen? Wenn ich etwas nicht brauche, ist das schrecklich.
Ja, für das Studio-Gear, was du da vielleicht möglicherweise noch versteckt hast zwischen den Tüten.
Das Studio-Gear ist in den grauen Kisten. Also das ist da definitiv nicht…
Ja siehste, die würde ich dann auch, da würde ich wenigstens die Kisten wegräumen, dass du sie nicht mehr sehen musst.
Macht das gleich viel wohnlicher, wenn das in so einem Schrank ist.
Ne, mit denen habe ich kein Problem, ehrlich gesagt.
Also ich sage euch, in einem 60 Zentimeter tiefen und 80 Zentimeter breiten Ikea-Packschrank geht verdammt viel rein,
wenn ihr die 2,20 Meter Versionen nehmt.
Stimmt.
Ich habe einen Ikea-B-Kant-Schrank, da muss ich jetzt mal anfangen so ein bisschen auszuräumen,
weil auf der einen Seite liegt halt einfach irgendwie der Push und drauf noch so eine Tonne Kabel,
nach dem Motto, die brauche ich vielleicht noch irgendwann.
Und unten habe ich halt Gitarre und Co. Stative und so reingehauen.
Wenn ich die irgendwie schaffe auszulagern, dann ist glaube ich, dann könnte ich den Schrank tatsächlich mal voll klatschen mit halt anderem Zeug.
Die Glühbirnensammlung noch raus und all dieser nutzlose Krebs.
Ich glaube, so ein Glühbirnenhorter mit Wolfram-Fahnen.
Ne, ne, nicht die klassischen. Also das war Oma, die hat glaube ich gehortet,
dass man ihre eigene Wohnung und auch die anderen in der gesamten Verwandtschaft,
sage ich mal so, könnte man noch bis 2030 mit Wolfram-Glühbirnen bespielen.
Also in der Hoffnung, wenn schlechte Zeiten kommen, kann man notfalls auch mit Glühbirnen bezahlen.
Oder heizen, heizen sei nicht der Punkt.
Heizen, heizen.
Ich habe immer gedacht, dass Zigaretten die Tauschwährung wären im Jahre des Herrn.
Aber Glühbirnen ist natürlich auch irgendwie, wenn die Zombie-Apokalypse kommt, was nehmen wir denn zum Tauschen?
Kartoffelstabs.
Kippen, das ist tatsächlich so ein bisschen eine ausstrebende Rasse.
Wir hatten nochmal einen kurzen Peak in 2020, weil die Kinder brauchen halt irgendwas zum Draußenmachen,
also einen Grund, um rauszugehen. Das Rauchen halt sehr praktisch.
Und so die Selbstzerstörung war auch wieder cool in diesen Jahren.
Es wird ja nur noch gewapert, es wird ja nicht mehr geraucht.
Eben, das wollte ich nämlich gerade sagen. Der Punkt ist, parallel dazu kamen die Einweg-Waves.
Ein Kollege von mir, der in der Pädagogik arbeitet, der hat gesagt,
wir sind auf einem Allzeithoch, auf einem Nikotin-Allzeithoch und das Allzeithoch riecht nach Wassermelone.
Mhh, lecker.
Oder nach Pfirsich.
Ja, aber irgendwie auch schon bescheuert, oder?
Das ist total Emo irgendwie und Cringe. Ist auf jeden Fall Cringe.
Du gehst am Frankfurter Bahnhof an so einem riesen Babo vorbei und der Babo riecht einfach nach Vanille.
Also in Hamburg hast du das Problem nicht, da riecht es einfach nach Cannabis.
Brokkoli.
Ah, Afghane.
Ist das jetzt legal bei euch, oder?
Südhang.
Ist das legal bei euch, oder?
Ist das schon durch im Bundesrat?
Ja, ist durch, ist durch.
Wie viel Kilogramm darf man denn jetzt horten?
400 Gramm, oder?
Nein, du darfst 25 mit dir führen und 50 darfst du zu Hause haben.
Kilogramm?
Nee.
Pornen.
25 Kilogramm, ich stell mir das gerade vor.
Also 25 Gramm darf man mit sich führen.
Wie viel ist denn das, 25 Gramm? Ich kann mir das gerade nicht vorstellen.
Warte mal, in Teemengen, das ist ja so leicht wie Tee, das ist schon ein ordentlicher Batzen.
Ja, das rauchst du auch nicht an einem Tag weg.
Doch manche schon, wenn man die so anguckt.
Ja.
Aber ja, wo war ich? Bei den Einweg-Vapes, die ich ausgegraben habe?
Bei dir zu Hause.
Bei deinen Tabletten zum Reinigen des Solar Streams und deiner Kabel auf dem IKEA-Regal.
Und auf dem Push.
Der Push im IKEA-Regal mit den Kabeln drauf, genau.
Aber ja, ich habe Einweg-Vapes ausgegraben, und zwar solche aus 2013.
Also als das Prinzip, will ich gerade, erst auf den Markt kam.
Das war noch völliger Nerd-Scheiß, aber aus irgendeinem Grund hatte ich die.
Kannst du jetzt in eurem lokalen Kleinanzeigen als "Vintage-Vape" schmecken?
Würde ich gerade sagen.
Wollte dir schon immer mal schmecken wie 13 Jahre altes Vape schmecken.
Ungefähr so wie das Nebelfluid, das wir neulich, ich hatte neulich eine Geschichte,
wo ich ne Nebelmaschine mitgenommen habe, und die war einfach komplett verranzt.
Da war das Fluid drin irgendwie drei Jahre alt, und ich hab nur noch gedacht "Oh Gott".
Braucht bestimmt gut.
Ja, definitiv.
Also wenn, ich sag's mal so, wenn das ne pädagogische Maßnahme war,
nach dem Motto "Jetzt vapen die Kids garantiert nicht mehr", dann hat's was gebracht.
Aber ich muss diese Scheißmaschine reinigen. Dringend.
Das Interessante an der Sache ist, dass es für Diskotheken Regeln gibt und auch Bestimmungen,
wie hoch halt dieser Partikelteil von den Nebelmaschinen im Raum sein darf.
Das gleiche Zeug ist ja im Endeffekt auch in den Vapes drin, damit die halt schön nebeln.
Aber da gibt es keine Regeln und so weiter.
Es gibt auch keine Regeln, wie viel Nikotin da drin sein darf.
Da geht dir jedes Gesundheitsamt auf die Barrikaden, wenn du da die Menge siehst.
Ja, hier in Deutschland ist das schon geregelt.
Inzwischen, okay.
Trotzdem, echt.
Rauchen ist echt unnötig.
Ich mag Nebelmaschinen, ich find die geil.
Ja, geil find ich's auch. Das ist halt nur ab einer gewissen Nebeldichte nicht mehr zu ertragen.
Ich hab das mal in der Wohnung ausprobiert.
Hab dabei nicht beachtet, dass überall ja zwangsweise Brandschutzmelder, Rauchmelder installiert sind,
die dann auch entsprechend losgegangen sind.
Und ich so "Aaaah".
Und wenn da so drei Stück von den Dingern gleichzeitig losgehen, dann ist das schon ein Konzert.
Vor einigen Jahren gab es deswegen ja mal einen Großeinsatz hier in der Gegend.
Da war ein Kindergeburtstag und die haben heute ordentlich Party gemacht.
Und die haben auch ordentlich das Zimmer eingeheizt.
Und irgendwann hat mal jemand das Fenster aufgemacht und dann kam halt diese riesige weiße Rauchschwalle da raus.
Und da dachte jemand, die Wohnung brennt.
Hat dann natürlich halt einen Großalarm ausgelöst und dann standen da mal eben 25 Einsatzkräfte vor der Tür.
Ich war mal Schlüsselwächter über eine Brandmeldeanlage.
Da war es halt genauso. Das Scheißding hat nach drei Minuten rausgeschickt und dann standen da zwei Autos.
Und du hast gedacht, okay, was machen die jetzt?
Und dann gehen sie rein, brechen die Tür auf. Was passiert dann? Ja, die Leute sind am Kochen.
Das war die Bude, wo in der offiziellen Küche der Rauchmelder über dem Herd hing.
Die gute alte Heilsarmeekaserne.
So, was ist denn jetzt mit deiner Aufräumaktion?
Machst du das jetzt oder machst du das nicht?
Du wolltest randen. Ich habe noch kein Randen gehört.
Ich gehe gerade an Stöcken. Verstehst du, wo das Problem liegt?
Das klingt eher nach Selbstmitleid. Ich bin krank, ich kann nicht aufräumen.
Das heißt, bevor du dir deinen Knie zerschmettert hast im Straßenverkehr beim Fahrradfahren, hast du...
Schön wär's halt wirklich. Es hat geknackst, als ich was aus dem hohen Regal holen wollte.
Wenn noch nicht mal 30.
Gut, ich habe es jetzt fünf Jahre ignoriert, dass es wehtut. Aber trotzdem.
Scheißgenau.
Mit anderen Worten, vorher hättest du aufräumen können, und da wolltest du aber nicht.
Und jetzt hättest du die Zeit, um aufzuräumen, kannst aber nicht.
Exakt, das.
Verdammte Axt, wie kommt man da aus der Nummer raus?
Du machst dir jetzt schon mal Pläne, wie du es aufräumen willst, wenn du dich wieder bewegen kannst.
Genau, einfach so Spreadsheets, und dann sind drei, vier Wochen, kann ich dann wieder anfangen, die Sachen zu schleppen.
Aber ich hatte mir zum Glück schon, noch vor der ganzen Geschichte, einen Tisch wieder freigeräumt,
weil ich gesagt habe, ich will wenigstens auf der Seite arbeiten können,
habe das Piano auf der Gegenseite zusammen mit einer kleinen Station für den Laptop hingetragen.
Aber ich habe auch da wieder gemerkt, ich muss mittelfristig mir ein Digitalpiano kaufen,
und zwar ein Digitalpiano, das wieder interne Boxen hat.
Und bei der Gelegenheit hole ich mir auch noch so einen Unterbau.
Dann habe ich so eine ästhetische Quetschkommode und kann sie oben abkoppeln, wenn ich es mitnehmen will, oder für Bühnen.
Die kommen doch immer mit so einem eingebauten Deckel, was total praktisch ist,
weil dann kann man da auch nochmal Zeug drauf stapeln.
Genau, richtig.
Genau das werde ich eben nicht machen.
Ich denke jetzt schon sehr in Richtung Roland FP-60X, weil die Tastatur kenne ich, die Pianosounds kenne ich,
das hatte alles mein RDA88 auch.
Klar, es wird sich wieder in sich refinanzieren müssen, also das Studio Logic wird gehen müssen.
Gleichzeitig fühle ich mich ein bisschen darin bestätigt, keinen Nord Stage 4 gekauft zu haben.
Das war ja auch mal so ein Moment im Gespräch, ob ich mir jetzt da, wenn ich nochmal so sehr heftig, schon sehr lange Ravioli essen werde
und dann einfach einen Nord habe.
Du hast doch noch Tütensuppe.
Stimmt, Ablaufdatum 2021, aber ja.
Ja, das Zeug hält länger, glaubst du mir.
Ja, das Zeug ist trocken.
Und wenn das verklumpt, kannst du das einfach durch hier so durch einen Sieb reiben oder halt hier, wo du mit Gurken raspelst oder Käse oder so,
da kannst du das auch wieder rein.
Wenn da irgendwie Öl mit drin ist, dann ist das natürlich ganzig.
Ja, Bruttalismus.
Das geht da natürlich nicht.
Ich finde so ein Nord Stage 73, das ist für einen Bühnenkeyboarder, ist das immer noch ein Traumgerät.
Aber das Problem ist wirklich, ich bin kein Bühnenkeyboarder.
Nicht in dem Sinne, dass ich halt ein ausgewachsenes Stage-Piano mitnehme, sondern ich nehme halt meinen 61er mit
und komme eigentlich in der Regel auch damit schon klar.
Und wenn ich eine zweite Ebene habe, kann ich mir ja irgendwas dazu stellen.
Also ich habe das jahrelang so gemacht, einfach MIDI, Astrolab.
Jetzt vergiss mal den Astrolab.
Doch, das wäre noch gar nicht schlecht.
Wenn du noch einmal den AstroTurf erwähnst.
Das wäre noch ein geilerer Name gewesen, finde ich auch.
Arturia, benennt die nächste Version, die MK2-Version bitte AstroTurf.
Die verdeutschte Version wäre AstroTorf.
Kommt hin.
Torfrock, hallo? Torfrock?
Beinhard Wien, Rocker.
Flaschbier.
Torfrock.
Kenn ich.
Torfrock, AstroTurf.
Okay, das ist jetzt total, das ist ja Norddeutsch.
Sehr neudeutsche Musik und sehr norddeutscher Humor.
Neue französische Welle.
Neue französische Welle, ja.
Molarusch 3.0.
Dengel, Dengel, Dengel, Dengel, Dengel.
Ich habe ernsthaft, ich habe darüber nachgedacht, mir ein Yamaha Reface CP zuzulegen.
Kann ich verstehen.
Es hat eine Minitastatur, ist aber für eine Minitastatur deutlich besser als alle anderen Minitastaturen, die ich je unter meinen Fingern hatte.
Du kannst dort auch Piano einstellen.
Ja, aber mit so einem Trick.
Du hast halt den Yamaha CP Sound.
Du musst es halt ausschalten, dann den Regler irgendwie auf so eine Zwischenposition drehen und wieder einschalten, dann hast du Piano.
Richtig. Und das klingt gar nicht schlecht, das ganze Teil und die eingebaute Effekteinheit, das Delay, das ist eigentlich auch ganz nett.
Ja, die Refaces sollten ja generell ziemlich gut sein, was das angeht.
Also für den Fall, dass ich einfach mal drauf losklimpern will, habe ich tatsächlich auch noch das Yamaha DJ-X2.
Eingebaute Boxen, einen ganzen Haufen Klänge, von Naturklängen bis halt Synthesizer-Sounds.
Und dann auch akzeptable für Spielzeug, akzeptable Klavierklänge.
Aber das Schöne ist, du kannst dich einfach da hinsetzen und drauf losklimpern, ohne dass du irgendwie Computer anmachen musst und so weiter.
Na, da schnappst du dir einfach, das ist transportabel, das wiegt nicht viel.
Das ist dann halt so zum Improvisieren oder mal irgendwie, wenn du eine Melodie im Kopf hast, schnell mal was machen, so ein bisschen ausprobieren.
So, und wo war jetzt der Rant?
Der kommt. Weil das Problem war halt, als ich da so inmitten dieses Chaos gesessen bin, habe ich mir gedacht,
hm, ja, ich kann natürlich ein bisschen optimieren, aber ich könnte auch einfach umziehen, oder?
Ich hätte sehr Bock darauf, eigentlich dieses ganze Studio neu zu designen, aber das Problem ist halt die Wohnung.
Wie sieht es mit der Wohnungsnot aus in der Schweiz? Ist das genauso schlimm wie in Deutschland?
0,06 Prozent Leerstand, glaube ich.
Wow, okay.
Ja. Jetzt haben sie gerade wieder eine Quartierkneipe abgerissen und da so eine Voliere für Experts hingebaut.
Und, ja, die beschweren sich jetzt, dass da drum noch eine Stadt ist.
Ja, das ist so wie Hamburg-Sankt Pauli, wo die Gentrifizierung voll zugeschlagen hat und dann die Leute sich beschweren,
dass da nebenan eine Kneipe ist, wo Besoffene nachts rumtorkeln.
Ja.
Heute habt ihr mal geguckt, wo ihr hingezogen seid.
Das ist wie die Leute, die näher vom Flughafen aus bauen und dann sich beschweren,
"Äh, die Flugzeuge sind so laut!"
Ja, genau.
Aber der Punkt ist halt wirklich, der Wohnungsmarkt ist so hart im Arsch,
wenn man dann könnte einfach in den nächsten Kanton ziehen, da kriegt man für die Hälfte das Doppelte.
Aber ich will eigentlich gar nicht das Doppelte, ich will einfach eine gute Wohnung.
So ideal wäre halt für mich so irgendwas im Dach, zwei Zimmer, weißt du, große Terrasse und eine brauchbare Küche.
Damit wäre ich schon zufrieden.
Ich möchte eine Fabriketage mit Meerblick.
Wahlweise Elbblick.
Also falls ich mal mehr als 9 oder 11 Euro im Lotto gewinne, dann ja.
Also 300 Quadratmeter ist das Optimum, sag ich mal.
Wovon 100 Studios sind.
Ja, so ungefähr, hab ich mir gedacht.
Ich denke mir halt, auf eine Art wünsche ich mir noch mal 21 zu sein,
und dann ist so eine 29 Quadratmeter Bude im Dach mit geiler Terrasse und einem Ausziehsofa halt auch kein Problem mehr.
Das steckst du dann halt weg.
Ganz ehrlich? Ne, das möchte ich nicht mehr.
Also zwei Zimmer ist Minimum.
Ja, aber du bist auch 51, oder?
53, danke.
Ja, eben.
Aber das wollte ich auch mit 23 nicht haben. Ich hätte gerne mit 23 schon mindestens 80 Quadratmeter gehabt.
Oh la la, bourgeoisie.
Ne, Einfamilienhauskind.
Tatsächlich auch, aber…
Mit Garten.
Hast du kein Trauma von der Hausarbeit?
Ich habe ein Trauma von der Gartenarbeit. Ich hasse Gartenarbeit.
Deswegen ja auch die Fabriketage.
Da ist ordentlich Platz, aber ich habe keinen Garten, um den ich mich kümmern muss.
Da würde mir dann schon so ein Balkon reichen.
Eurojackpot, 100 Millionen. Was meinst du denn? Gartenarbeit, dafür kommt ein Gärtner.
Gartenarbeit war nie mein Job, weil Mutti wollte es immer selber besser machen.
Einmal da die Rabatten gekurzt und du warst auf ewig befreit.
Ich musste jede Woche Rasen mähen, ich musste jede Woche Unkraut jäten, ich musste die Hecke schneiden, die gefühlt 300 Meter lang war.
Ich musste eine ganze Menge machen da.
Ich kann ja sowieso nur in einem Zimmer gleichzeitig sein.
Ich bin von zwei auf drei Zimmer hochgegangen. Das ist schön, das Studio extern zu haben.
Ich weiß nicht, ich würde mich so einig machen.
So eine Fabriketage hat ja den Vorteil, die ist dann so zwei bis drei Stockwerke hoch.
Das heißt, du hast einen großen Raum unten, da ist dann Studio und Küche und Wohnzimmer alles in einem.
Du willst vielleicht auch noch hier so ein kleiner Basketballcourt.
Und dann machst du da mitten in den Raum so eine Treppe rein, auf Eisengestänge, so eine Art Eisenpodest.
Und da machst du dir halt das Schlafzimmer hin. Wie geil ist das denn?
Und Sascha schreit dich dann jede Woche an, dass dein Mann den Raum hört oder so?
Da kann man ja so ein kleines Raum-in-Raum-Konzept, so eine kleine Sprachkabine reinbasteln. Das geht auch, das geht alles.
Ich sehe nur, dass er dann keine Zeit mehr hat für Podcasts und Musik zu machen, weil er dann nämlich nur noch arbeiten geht, um die Heizkosten zu bezahlen.
Nee, wieso? Ich habe doch im Lotto gewonnen. Wann gehe ich denn da arbeiten, bitte?
Um Heizkosten. Das ist doch alles in einem warmen Land.
Du musst das so machen, wie der eine Arbeitskollege…
Oh, ich kann nicht Steuern zahlen.
Eilmeldung, Tagesschau, push. Es wird wieder kälter.
Kriegen wir wieder warmen Schnee oder was?
Ich habe eine Schneewarnung für die Bundesstraße auf 500 Metern. Warm ist gerade was anderes.
Wir haben gerade 5 Grad draußen. 5 Grad.
Man muss das so machen, wie der Arbeitskollege…
Oh, wir haben erst April.
Man muss das so machen, wie der Arbeitskollege von meinem Vater. Der hat reich geheiratet und hat dann überlegt, was mache ich denn jetzt?
Ich gehe arbeiten als Hobby. Da hat er sich eine Stelle gesucht, wo er sinnvolle Arbeit machen kann.
Ein bisschen Behinderten betreuen und so.
Und hat dann da einfach so, ich mache da mal so eine Dreiviertelstelle.
Wir wollen das nicht übertreiben. Ist dann immer mit seinem Porsche vorgefahren.
Ja, der Zug mit reich heiraten ist leider schon abgefahren für mich.
Und ich verfüge leider auch nicht über das entsprechende Aussehen, um diesbezüglich mit äußerlicher Attraktivität zu glänzen.
Tut mir leid. Ich kann nur mit meinem Intellekt und mit meiner Stimme überzeugen.
Die Welt ist groß, die Wohnungsnot gleichfalls.
Ich meine, wir sind alles pragmatiker gezwungen in unseren nicht gerade idealen Umständen, auf unseren drei Quadratmetern, wo wir das Zeug halt machen.
Beim einen ist es ein paar mehr, beim anderen ein bisschen weniger.
Ich denke mir, wie geil wäre es, wenn du nicht nur die Sachen im Studio rumschiebst, sondern du kriegst so einen neuen Raum.
Das finde ich immer das Beste. Du hast eine frische Wohnung, einen neuen Raum und dann richtest du dich erstmal ein.
Und dann ist es geil. Also ich habe dieses Studio geliebt, wo ich jetzt drin sitze.
Aber das ist halt zwei Jahre her.
Natürlich ist das kein guter Charakterzug, wenn man dann anfängt, teure Studios zu bauen.
Ja, okay.
Aber kommt der Gedanke rüber.
Dann machen wir jetzt mal den Schwenk zu unserem anderen Thema.
Was braucht man denn wirklich zum Musik machen?
Würde das, was du an Räumlichkeiten bei dir hast, nicht vollkommen ausreichen?
Ich meine, du hast da jetzt auch nicht so viel an Musikgear bei dir rumstehen.
Das sind ja jetzt, was bei dir rumsteht, was du mir da so auf deinem Foto geschickt hast,
sind ja hauptsächlich die Corona-Pandemie-Zeitaltlasten, die dann auch in Tüten verpackt rumstehen.
Und die müsstest du einfach nur mal ausmisten, wenn du dich dann wieder bewegen kannst.
Und dann hättest du ja schon eigentlich genügend Platz.
Was bräuchtest du denn noch für dein Traumstudio?
Also jetzt abstrakt oder praktisch?
Praktisch bräuchte ich halt nichts mehr.
Nein, praktisch natürlich. Pragmatisch. Wir reden ja jetzt pragmatisch.
Was brauchst du wirklich?
Pragmatisch könnte ich den Krempel zum Fenster rauswerfen
und mir einfach mit dem Digital-Piano und meinem Master-Keyboard am Laptop glücklich werden.
Oder schleife ich noch den Laptop durchs Digital-Piano, über die internen Boxen und ich wäre happy.
Hat lange eigentlich nicht schlecht geklappt.
Ich denke, utopisch wäre halt, dass ich mir denke,
okay, ich suche mir jetzt einen neuen Raum und dann gehe ich diesmal vielleicht auf,
keine Ahnung, Hardware-Synths von Sequential.
Dann hole ich mir einen Trigon, einen OB-6, ein paar Zimmerpflanzen,
ein schönes Fenster gegen die Westseite oder baue mir da so ein Studio.
Und wenn ich mich da nicht mehr inspiriert fühle,
weißt du, dann lege ich den...
Einen Pflanzen kannst du dir jetzt auch schon holen. Da musst du nicht warten.
Ne, schon, aber der Raum inspiriert mich da halt nicht.
Also wir haben ja das Problem, dass wir ein Hobby-Podcast sind, oder?
Die ganz reichen Schnösel haben halt den Vorteil, die ziehen einfach weiter, oder?
Das ist halt so ein bisschen der Punkt.
Ich habe so den Eindruck, wenn ich da ungezwungen wäre
und mich einrichten könnte, wie ich witzig bin
oder wie es mir gerade halt so durch den Kopf geht,
dann suche ich mir was anderes.
Oder sage ich mir halt, gut, vielleicht jetzt mal Keller
und ein Neurorack-System und ein paar Arturia, MatrixBrute, PolyBrute und so
und einen großen WideFlat-Monitor.
Und dann habe ich vielleicht keinen Bock mehr,
dann suche ich mir vielleicht eine Dachwohnung
und ein paar Sequential-Synthesizer oder mal ein paar Gitarren mehr.
Vielleicht eine Amp, vielleicht baue ich auch mal wieder einen akustischen Schlagzeug auf, oder?
Aber der Punkt ist halt, du sitzt halt im …
Ich glaube …
Das ist der Rent. Ich sitze halt in meinem Cabot fest, oder?
Selbst wenn du das Doppelte an Budget hast,
inspirieren mich halt diese acht Wände nur in diese eine Richtung.
Oder ist das zu abstrakt?
Liegt das an der Wohnung?
Liegt das an dem aktuellen Setup?
Liegt das daran, dass vielleicht überall Kisten und Tüten rumstehen?
Oder liegt das daran, dass die Beleuchtung nicht entsprechend ist?
Also ich hatte meine Wohnung, die ich davor hatte, mit meiner Familie,
die waren knapp 20 Quadratmeter weniger.
Ich hatte von unserem Wohnzimmer so eine kleine Ecke
hinter einem IKEA-Kallax-Regal,
sozusagen abgetrennt, abgezwackt vom Rest des Wohnzimmers
und in diesen vier Quadratmetern habe ich mich quasi aufgehalten.
Ich habe jetzt noch weniger.
Ich habe zwar hier meinen IKEA-Pax-Schrank,
aber ich habe jetzt hier im Prinzip noch meinen Schreibtisch.
Ich kann das so ein bisschen nachvollziehen, was du meinst.
Und ich habe aber versucht, aus diesen vier Quadratmetern
in der alten Wohnung das Optimum rauszuholen.
Ich habe, als wir da eingezogen sind, gedacht,
okay, wie kannst du dich hier am besten wohlfühlen?
Wir haben angefangen, indem wir einfach die Wände anders angemalt haben.
Dann vielleicht noch einen anderen Teppichboden rein.
Und dann habe ich angefangen, mir die Ecke so mit Möbeln,
mit Studiomöbeln so auszustatten.
Die habe ich dann teilweise aus Küchenplatten selber gezimmert.
Ich habe mir aus dem Baumarkt die Materialien geholt,
die Beine selber drunter geschraubt und habe mir das dann so eingerichtet,
dass ich dann da auch einigermaßen arbeiten konnte.
Das war gar nicht so schlecht.
Du hast ja bei dir schon diese Philips Hue-Lights.
Ja, Philips Hue-Strips.
Philips Hue-Strips.
Und die machen unglaublich viel Atmosphäre.
Und das macht unheimlich viel aus.
Da kann man schon eine ganze Menge machen.
Und wenn man dann noch so ein paar nette Pflanzen
oder du hängst dir da eine Lichterkette hin
oder ein Foto von einer sexy Mann oder Frau,
wo auch immer du drauf stehst, ich weiß es nicht,
oder von einem sexy Synthesizer, kann ja auch sein,
dann geht das schon.
Du musst dir das so einrichten, dass du dich auch wohlfühlst.
Und wenn da überall so graue Kästen rumstehen und Tüten von Ikea
und hier ist was und da sind die Flaschenreiniger,
dann würde ich mich da auch nicht wohlfühlen.
Zwischen Tütensuppen möchte ich keine Musik machen.
Die Tüten sind ja rübergewandert,
weil ich da, wo es sich vorher getürmt hat,
da musste ich durch.
Da brauchte ich den Platz.
Das war ja das Problem.
Ich würde das trotzdem abtören, weil ich das jeden Tag sehen müsste.
Das würde mich total annerven.
Ich habe das Studium, was ich vor zwei Jahren bekommen hatte
mit dem Umzug, das habe ich eigentlich ziemlich zur Perfektion ausgereist.
Ich glaube, du könntest da nur noch anfangen zu verschlimmen.
Ich habe es ja auch ein bisschen probiert.
Man kann das Masterkeyboard austauschen,
ja, aber eigentlich funktioniert das schon ganz gut so.
Man könnte auf der Seite, wo das Launchpad liegt,
man könnte jetzt zum Beispiel den E-Ray Touch draufwerfen
oder den MPE-Controller, den ich besitze.
Aber da ist das Launchpad eigentlich schon gut,
sowohl designtechnisch von der Bude her
als auch vom Workflow her.
Ich sitze eigentlich limitiert auf meinem Workflow fest.
Die einzige Seite, die ein bisschen modular ist,
ist auf der Gegenseite, wo das Piano stand,
jetzt gerade Tüten stehen und dann wahrscheinlich wieder das Piano stehen wird.
Möchtest du denn Modularität?
Ja, bis zu einem gewissen Punkt will ich schon noch die Sachen wechseln können.
Aber ich habe den Eindruck,
ich habe einen sehr guten Workflow entwickelt
und der funktioniert auch sehr gut,
so wie ich arbeite, aber der inspiriert mich nicht mehr.
Und das ist halt der Punkt, wo ich gesagt habe,
dieser Umgebungstrang eben,
dass ich halt, wie gesagt, ich bin nicht in der Lage zu sagen,
heute gehe ich ins Kellerstudio,
wo du quasi zwar nur auf deinen Luftschacht blickst aus dem Fenster,
aber halt neben dir Euro-Rack steht und ein paar Pullis sind.
Und heute gehe ich ins Dachstudio, wo halt komplett andere Pullis stehen
und aber dafür alles Lichtdurchflut und um die Pflanzen voll ist.
Und so dieser Aspekt von, ich weiß nicht,
ich könnte mir diese Gedanken simulieren,
aber dann würde ich ja eigentlich das,
was der Raum eigentlich sehr gut macht,
perfekt macht, würde ich halt über den Haufen werfen.
Ich kann das, ich kann es verstehen.
Ich hatte mal, ich war mal mit einer Frau zusammen,
die hat erst davor geschlagen,
ich könnte meine ganzen Musikinstrumente ja in der Waschküche aufbauen.
Ja, super.
Ein kalter Kachelfußboden, links und rechts ist eine Tür,
wo es ordentlich durchzieht.
Und zwischen Trockner und Waschmaschine
soll ich dann meine Synthesizer aufbauen?
Herzlichen Dank, liebe Frau.
Ich meine pragmatisch.
Es ist jetzt schon viele Jahre her,
dass ich mit der Frau zusammen war,
aber es hat schon seinen Grund,
dass ich jetzt nicht mehr mit ihr zusammen bin.
Ich sehe, ja.
Ich sag mal so, ich kann das nachvollziehen.
Also wenn du dich in einem Raum aufhältst und dich befindest,
wo du dich nicht wohlfühlst insgesamt,
dann hat das aber, glaube ich, wenig mit dem Gier zu tun,
was du verwendest.
Ja, denke ich auch nicht.
Dann musst du tatsächlich umziehen.
Wobei ich halt denke, wenn ich umziehe,
dann werde ich auch wieder alles umschmeißen.
Dann fliegt auch wahrscheinlich der Schreibtisch raus.
Ja, ist doch okay. Das ist doch in Ordnung.
Nichts ist so beständig wie der Wandel.
Ja, weil mich dann wahrscheinlich auch der Raum
in eine andere Richtung bringt, oder?
Ja, ist doch okay. Ist doch in Ordnung.
Das wolltest du doch auch.
Das hast du doch gerade ja gesagt.
Jetzt geht mein Bildschirm raus.
Das Problem ist halt der Wohnungsmarkt.
Zurück zur Ausgangsfrage.
Die Frage war ja, was braucht man wirklich?
Also, wir halten mal fest, was man wirklich braucht,
ist eine Umgebung, in der man sich wohlfühlt,
in der man Musik machen kann
und in der man auch Ruhe hat zum Musik machen.
Das ist schon mal, glaube ich, Grundvoraussetzung.
Definitiv.
Wobei ich Leute gesehen habe,
die die geilsten Beats gebaut haben,
die sich zwei Pappwände weiter
irgendwie die Leute abgestochen haben oder so.
Also, Ruhe ist relativ.
Ja, nochmal.
Du brauchst eine Umgebung, die dich inspiriert.
Du musst dich da wohlfühlen.
Genau. Du brauchst eine Umgebung,
wo du dich wohlfühlst und die dich inspiriert.
Wenn es Leute gibt, die in so einer Situation
sich wohlfühlen und da halt Musik machen können
und sich darauf konzentrieren können,
Musik zu machen,
ist es doch okay.
Ja. Straight Outta Compton, ne?
Muss ja nicht immer so extrem sein.
An dieser Stelle ist es, glaube ich,
ein guter Moment zu sagen,
dass alles, was ab jetzt kommt,
quasi der zweite Teil unseres
"Was brauche ich eigentlich?"-Specials ist.
Und wenn jetzt über so Dinge wie Raumoptimierung
oder DAWs oder einfach so
"Wie und was will ich überhaupt aufnehmen?" etc.
Dann hört doch den ersten Teil.
Das ist die Folge 67.
Die kam im Januar raus.
Auch da gibt es zuerst einen schönen Rant
über andere Dinge, aber dann so in der Mitte
könnt ihr diese Folge quasi hören.
Und wir wollen uns heute jetzt quasi
auf dieser Folge aufbauen und noch so ein bisschen
drauf basieren,
quasi noch so ein bisschen konkreter werden
auf diese Frage,
ja, was brauche ich denn wirklich, oder?
Wie wir gelernt haben von Hendrik,
von Flo Rota,
man kann den ganzen,
das ganze Zimmer,
das ganze Musikzimmer voll haben mit Gear,
mit zwölf Synthesizern, hat er erzählt.
Aber sein letztes Album
hat er komplett mit Software gemacht.
Und zwar sogar mit nur zwei Software-Synthesizern,
wobei der eine kostenlos damals erhältlich war.
Mittlerweile, der Tal-Mod, der kostet, glaube ich,
mittlerweile was.
Den kriegt man, glaube ich, nicht mehr kostenlos.
Aber damals gab es den mal irgendwie.
Was wir damit sagen wollen, ist,
das Gear ist nichts
und du bist die Musik.
Das sollten wir vielleicht noch mal vorausschicken.
Also, was man letztendlich einsetzt am Ende,
das kommt drauf an,
was du daraus machst
und was andere gut finden.
Es ist, wie bei so vielen in dem Leben,
dass gerade das Hauptzentrum das Gehirn ist.
Also der Kopf.
So wie halt Sex hauptsächlich im Kopf stattfindet,
findet aber auch so Kreativität
hauptsächlich im Kopf statt.
Alles andere ist nur ausführendes Organ
und ausführendes Mittel.
Richtig, ganz genau.
Wichtig ist, dass man eine Vision hat.
Wo will ich mit meiner Musik hin?
Welche Musik will ich machen?
Was will ich damit ausdrücken?
Will ich eine Geschichte erzählen?
Will ich immer nur Emotionen ausdrücken?
Will ich rappen?
Will ich Podcasts machen?
Man muss sich selber Ziele setzen
und das für sich selber definieren,
was man machen will.
Man kann auch schon anfangen,
vielleicht Texte zu schreiben.
Lead-Texte, Song-Texte.
Ich will Pop-Songs machen
oder Country und Western.
Das ist, glaube ich, eine Grundvoraussetzung,
neben der Umgebung,
in der man sich wohlfühlen muss.
Wenn man das hat,
kann man anfangen, in die Umsetzung zu gehen.
Was braucht man denn wirklich?
Ich bin mir halt nicht mal sicher,
ob diese ganzen Einsteiger-Guides,
die es auch schon zu Genüge gibt
und auch die wir hier machen,
ob das nicht letzten Endes das Risiko hat,
in eine Formelhaftigkeit zu laufen.
Vielleicht sind gerade diejenigen,
die willig nie was hatten
und einfach nur ins Handy gesungen
und mit einer Beat-App
das Zeug zusammengetrümmert haben.
Vielleicht hat gerade das ihre Kunst beflügelt.
Wenn wir jetzt hier mit den Standardsachen kommen,
kann das die Leute auf einen generischen Weg bringen.
Nichtsdestotrotz werden wir heute
ein bisschen über die Standardsachen reden.
Das ist vielleicht noch vorausgeschickt.
Man kann mit vielen Sachen Musik machen.
Man kann auch Butterbrotpapier über den Kamm legen
und damit lustig was blasen.
Das geht alles.
Oder man holt sich eine Gitarre,
spielt einfach ein bisschen,
spielt ein bisschen Klavier,
oder man holt sich ein paar Geräte.
Man holt sich ein kleines Keyboard,
ein kleines Stage-Piano
und macht damit einfach Musik.
Oder man holt sich den gleichsten Synthesizer.
Was wir jetzt hier beschreiben,
was braucht man, um Musik zu machen
und sie aufzunehmen?
Ein Handy.
Ja, ein Handy.
Das ist eigentlich schon alles.
Wenn es ein bisschen professioneller werden sollte,
würde ich sagen, man sollte einen Computer haben.
Oder ein Handy mit Interface.
Oder ein Handy mit Interface.
Oder ein iPad oder ein Tablet.
Die Frage ist,
sagen wir einfach mal Computer.
Was sollte der Computer denn mindestens haben?
Ich sage mal so,
wenn ein MacBook da ist
und das MacBook von Ende 2020 oder neuer ist,
dann ist es egal welches.
Also jedes MacBook mit M1
oder neuer Silicon Chip,
egal welche Festplattengröße,
egal welche RAM-Größe,
ist es völlig ausreichend.
Und man hat Leistung bis zum Umfall.
Das ist wirklich eine Apple-Domäne
und das gilt auch für die iPads
und sogar für das iPhone.
Da ist Leistung satt drin.
Bei Windows würde ich glaube ich aber sagen,
dass es da tatsächlich noch
Voraussetzungen gäbe.
Oder?
Also ich würde sagen,
alles was ein moderner Rechner ist,
womit ihr zocken könnt,
vernünftig zocken könnt,
der ist auch zum Musikmachen da.
Okay, die Grafikkarte ist in dem Fall
natürlich dann übertrieben.
Aber alles was so halt,
als Gaming-Rechner bezeichnet wird,
da kann man dann auch schon
zu den unteren Preiskategorien greifen.
Also was so, ich sage mal,
ab 500 Euro aufwärts.
Ja, 600 bis 1000 Euro.
Ich meine, es ging ja damals auch mit,
also noch vor 10, 15 Jahren,
ging es ja auch mit den damals
gerade erst neuen Core Duo Prozessoren.
Es hat einfach sehr viel Software,
ist inzwischen durchaus hungriger geworden
und auch die Ansprüche sind andere.
Wenn du jetzt halt nicht was Neues kaufst
oder einfach, sagen wir mal,
was Modernes dastehen hast,
zum Beispiel so ein Kollege von mir
hat eine alte IBM Refurbished Lenovo-Mühle
geholt von 2014, glaube ich,
hat da eine SSD reingesteckt.
Das Ganze hat ihnen, glaube ich,
irgendwie 300 Flocken gekostet
und mit dem zieht er über die Bühnen.
Ja, das geht, ja.
Wenn das Gerät halbwegs potent ist,
ich kann halt in Windows-Terms
nicht willig reden, oder?
Ich würde halt sagen, i7 ist gut,
i5 zur Not tut es auch,
darunter würde ich nicht gehen,
drüber ist bei Apple immer ein Hitzeproblem,
deswegen haben sie jetzt auch ihre eigenen Sachen.
Was bei Windows aussieht, hängt halt
von ganz vielen anderen Komponenten ab.
Ich flüchte dir dabei, also.
Ich bin jetzt bei Laptops nicht unbedingt
so stark im Thema drin,
aber ich kann nur sagen,
dass es einen Riesenunterschied macht,
ob du halt einen i7 hast oder einen i9,
was die Temperaturen angeht.
Der i7, der war kalt gewesen,
auch unter Volllast, und der i9,
der ist, selbst mit den größten Luftkühler,
nicht zu bändigen.
Muss man auch nicht haben, um...
Also wie gesagt,
einen aktuellen i7
oder halt vergleichbar
von AMD,
ich weiß gar nicht, wie die da heißen,
Ryzen 7?
Ja, genau, irgendwie sowas,
Ryzen 7, ja.
Reicht vollkommen aus, um halt
aktuell und auch für eine längere
Zeit lang was zu machen.
Wie viele Gigabyte RAM
sollte der Rechner haben?
16 auf jeden Fall.
Mindestens 8, würde ich sagen.
Nee, ich sage mindestens 16.
16 ist natürlich besser.
Also 18 ist sogar schon
bei Mac knapp, und der Mac geht echt gut
um mit RAM, bei der neuen.
Bei Windows würde ich auch nicht weniger
als 16 geben. Aber du brauchst aber auch nicht
mehr machen als 32, weil
das wird nicht richtig
verwaltet.
Ja, immer noch nicht, nein.
Und Festplatte, würdest du sagen,
ist eine SSD die
richtige Wahl?
Ja, und vor allem auch eine...
SSD auf jeden Fall
sollte man nehmen. Ich würde
heute nicht mehr zu Spindelplatten
halten.
Nee, nur als Datengrab.
Also um Datensicherung zu machen oder so weiter.
Richtig. Und das sollten mindestens
äh...
Also mindestens einen Terabyte
entgegen.
Wenn man es bezahlen kann.
Ja, wobei ich das jetzt, wie gesagt,
einem Newbie, weißt du, so jemand, der
aus der Schule kommt und der auch
vielleicht ein paar Fotos hat,
ein paar E-Mails, ein Textdokument...
Ja,
ich als erfahrener ITler
kann nur
sagen, mittlerweile
ist es wirklich so, man sollte, egal
ob es jetzt ein Mac oder ein Windows-Rechner ist,
man sollte sich als Rechner
immer das leisten,
wenn man das wirklich
ernsthaft als Werkzeug einsetzen möchte
für unterschiedliche Sachen.
Das muss ja nicht nur
für Musik sein, das kann ja sein, dass man damit
auch noch andere Sachen machen möchte.
Man sollte auf jeden Fall immer das
nehmen, was man sich noch so gerade eben
leisten kann. Das ist schon mal eine Grundvoraussetzung.
Wenn sowas schon da ist, umso besser.
Perfekt.
Dann kann man damit auch nichts machen.
Ja, aber jetzt zum Thema SSD.
Um Daten
abzuspeichern oder halt hier
die Fotos und so weiter, da können das ja auch
die guten alten
ähm, wer heißt das?
Die Schnittstelle?
PCI?
SATA. Nee, SATA-Schnittstelle.
Und wenn es
die Systemplatte oder auch die Platte sein soll,
wo spezielle Programme drauf sind,
dann sollte es wirklich
eine MVE...
Ach nee, M2-Fest...
SSD sein.
Weil die sind einfach wesentlich schneller.
Das ist schon
ziemlich nerdig, ne?
Ja, trotzdem. Das ist ziemlich nerdig, aber trotzdem.
Das ist wichtig.
Ist es ein Unterschied, ob ich was mit maximal
500, 600 MB...
Da gucke ich
zum Beispiel auch nicht mehr nach.
Ich habe einfach so einen Fertigrechner
genommen. Also wenn man sich hier so von
so einen Fertig-Gaming-
Rechner holt von, was gibt's
hier? Zum Beispiel MSI oder so,
dann ist man da auch locker
mit 500, 600 Euro dabei
und das Ding ist ausreichend schnell.
Ja, und da sind aber auch heutzutage
überall
die M2-Festplatten drin.
Ja, aber da gucke ich jetzt... da würde ich jetzt nicht
sagen, dass man da extra nach gucken sollte, weil
das meistens auch schon der Fall ist.
Sonst kannst du auch nicht performant
zocken.
Beim Gaming-Rechner ist es auf jeden Fall...
Die Frage, die ja immer wieder
auch aufkommt, ist so die Frage, ja, kann ich
nicht einfach jetzt was Günstiges nehmen
und dann später, wenn ich
dranbleibe, was Besseres?
Was würdest du als IT-ler
jetzt
den Leuten raten? Und zwar unter zwei Bedingungen.
Entweder jemand, der wirklich sehr knapp ist mit dem Budget
oder jemand, der das Geld hätte.
Was würdest du diesen beiden Leuten raten?
Kauf dir das, was du dir
noch gerade leisten kannst an den Rechner.
Weil einen Rechner brauchst du immer.
Kannst du immer einsetzen,
kannst du immer gebrauchen. Ob es nun fürs
Studium ist,
ob es für
Homeoffice ist,
vielleicht Homeoffice ist,
für deine Steuererklärung,
ob es für die
Fotos für die Oma sind
oder die Glückwunschkarten
für die Oma oder ob es
für die Fotobearbeitung ist
oder für den heißesten
Chat-GPT,
Zunu-AI-Scheiß.
Also
einen guten Rechner
sich anzuschaffen ist keine
falsche Investition. Meistens halten
die Dinge auch so fünf bis zehn Jahre.
So lange kann man die
in der Regel benutzen.
Gerade eben so leisten. Was meinst du
konkret damit? Soll jetzt irgendwie der Einsteiger
seinen Bausparvertrag auflösen,
sich eine Rindermühle für 5000 kaufen,
weil er es sich gerade eben so leisten kann?
Oder was meinst du konkret damit?
Überfallen oder noch schlimmer
sich Prostituieren? Nein, natürlich nicht,
auf gar keinen Fall. Denkt an die Kinder,
lasst immer was zu essen übrig für eure
Kinder und
am besten kauft ihr euch das,
was ihr euch leisten könnt,
ohne dass dafür
irgendjemand sterben muss. Oder
im Zweifel sogar ihr selber.
Es muss natürlich alles immer im Rahmen bleiben.
Also ein gesunder
Rahmen, wenn ihr ein bisschen was sparen könnt,
dann macht
das.
Also nehmt nicht den
Biddykeimer und schaut beim
Macbook vielleicht drauf, dass es 16 GB RAM hat.
Aber ja,
nicht löst eure
Bausparverträge auf. Das ist Blödsinn.
Nein, um Gottes Willen. Nein, nein, nein, nein.
Immer schön, entspannt,
immer so
Computer kann man nicht kaufen, kann man nicht essen.
Denkt dran.
Also das muss immer
ein gesundes Maß sein.
Wer billig kauft, kauft
immer zweimal. Das ist so.
Wenn jemand nicht so viel Geld
hat,
würde ich immer empfehlen, denn
kauf gebraucht, guck dich um,
was vor, sagen wir mal,
vor drei, vier Jahren
an Geräten aktuell war
und versuch dann diese Geräte
zu bekommen. Meistens kriegt man die
teilweise
50 Prozent billiger.
Und was auch ein Tipp
ist, ist man hat im Bekanntenkreis
immer jemand, der
Freak ist und sich
damit auskennt, weil er selber
extremer PC-Nerd ist
oder sonst was.
Ein Zocker, die haben alle Ahnung davon
und die können dir auch fürs bestimmte Budget
dir Geräte
zusammenstellen. Und die helfen dir auch
beim Zusammenbauen,
wenn du selber so ein Ding bauen willst.
Nutz das, solange diese Leute noch existieren.
Weil ich hab den Eindruck, jetzt kommt gerade
eine Generation hoch, die knapp mal schafft,
ihr iPad zu bedienen, die keine Ahnung
mehr hat von der Dateistruktur und so.
Wo du halt
plötzlich im IT-Unterricht anfängst,
den Leuten Google zu erklären.
Und mir hat gerade so zugetragen,
aus der pädagogischen Ecke, mit der ich ja beruflich
immer mal wieder zu tun habe.
Da kann ich euch ganz wilde Geschichten
erzählen, aber das in einem anderen Format.
Definitiv in einem anderen Format.
Ja,
jetzt haben wir den Computer abgehakt.
Genau, es ist ein Computer da,
der reicht aus.
Sagen wir es mal so, das ist ein guter Computer, der reicht auf.
Jetzt wollen wir was auch immer, wir da
musikalisch verbrechen, in diesen
Computer reinbringen.
Und da sagen wir jetzt einfach mal, als allererstes
Beispiel, es wäre Stimme.
Wie kriegen wir
Stimme rein? Natürlich mit einem Mikrofon.
Was brauchen wir denn da an Mikrofon?
Also was ist empfehlenswert?
Sollen wir jetzt alle hingehen und uns das
große Mikrofon holen, das alle Streamer benutzen?
Oder
sollen wir, wo sollen wir hingehen?
Womit lohnt es sich anzufangen?
Je nachdem, was wir vorhaben.
Was sind so ein paar grundsätzlich gute Empfehlungen,
was so ein Mikrofon mitbringen sollte?
Und vielleicht auch ein, zwei Tipps,
was so etwas zum Beispiel sein kann.
Da kommt es auf die
eigenen Ansprüche drauf an, was will man machen.
Ja, da kann man
auch, wenn man wenig Geld hat
natürlich, die Sachen
gebraucht kaufen.
Dann kann man sich ein kleines Audio-Interface
holen von Behringer.
Zum Beispiel gibt es das Euphoria.
UMC heißt das, glaube ich.
Das gibt es für relativ
kleines Geld auch schon neu zu kaufen.
Das ist ein
zweikanaliges Audio-
Interface, über
USB anzuschließen.
Gebraucht
geht es wahrscheinlich dann noch günstiger.
Dann ältere
Roland-Interfaces
oder
halt Arturia, klar.
Scarlett ist
auch immer sehr beliebt.
Die Zweikanal-Interfaces, die kommen alle
mit Mic-Prems.
Die sind alle diese Interfaces
mit Mic-Prems, also mit
Mikrofon-Vorverstärkern ausgestattet.
Und an die kann man dann
ein kostengünstiges Mikrofon
anschließen. Mikrofone gibt es
massig viele.
Es sind nicht alle für
Gesang oder für Sprache geeignet.
Da muss man halt ein bisschen gucken.
Es gibt ganz billige
Mikrofone für
20 Euro.
Es gibt Mittelklassige,
die kosten so um die 100 Euro.
Es gibt auch noch welche dazwischen, die kosten dann so
50 bis 90 Euro.
Zum Beispiel von der Marke Sennheiser.
Sennheiser
hat, glaube ich, eine Einstiegsklasse.
Die heißen, glaube ich...
Warte, Moment.
Ich hatte es rausgesucht.
Von Sennheiser gibt es
zum Beispiel die...
das Gesangsmikrofon
E835S.
So heißt das.
Das kostet 92 Euro.
Zumindest bei diesem Online-Händler, wo ich gerade schaue.
Das kann
man da ohne Probleme anschließen.
Da muss man sich natürlich noch
ein Mikrofonkabel dazu holen.
Das kommt ohne Mikrofonkabel.
Kleines Stativ für wenig Geld.
So für 10, 15 Euro kann man sich auch noch
dazu holen.
Oder es gibt auch so Bundles.
Es gibt auch Bundles.
Da muss man auch unterscheiden.
Es gibt einmal Bundles von Hersteller.
Die haben dann irgendwie halt Mikrofon,
Interface, Kabel, ein bisschen Software
und so weiter dabei.
Oder manche Händler,
der mit dem großen Tee
oder der aus Köln.
Die haben auch selber
Bundles zusammengestellt,
wo alles drin ist.
Und dann hast du
quasi so ein Sorglospaket.
Also ein temporäres
Sorglospaket.
Genau.
Da ist dann meistens
sind da relativ preiswerte
Geräte drin. Zum Beispiel der
große Händler mit dem Tee.
75 Euro ein USB
Podcast Bundle. Da ist dann
eine Hausmarken
Studio Großmembran
Mikrofon drin mit
USB Anschluss.
Direkt am Rechner
anzuschließen. Und ich glaube ein kleines Software Bundle
ist auch mit dabei. Genau.
Und Kopfhörer.
Sind diese USB
Mikros inzwischen so gut?
Kommt drauf an, von welchen Hersteller
und was du damit
im Endeffekt machen willst.
Wenn du nur Gesang machen willst, ist das
vollkommen okay oder Podcast.
Bei anderen Sachen hast du halt ein paar Probleme,
die entweder Windows spezifisch sind
oder andere.
USB bedingt.
Oder USB bedingt.
Also wenn ich hier schon mal
einen Tipp geben darf.
Es gibt aktuell beim großen
Händler mit dem Tee, gibt es ein
Focusrite Scarlett 2i2 Studio Bundle.
Das Third Gen.
Das gibt es für 170
Schweizer Franken, weil ich hier auf der Schweizer Seite bin.
Ich glaube in Euro ist es ungefähr dasselbe.
Da gibt es halt willig
ein Interface,
ein Mikrofon, ein Kopfhörer
und ein Kabel.
Das ist eigentlich alles
so was man braucht.
Also in die Richtung
könnt ihr euch orientieren und habt
dann eigentlich Komplett-Sets. Ich würde nur
eine Sache sagen bei dieser
ganzen Sache. Und zwar gibt es auch Bundles, wo
das Interface
einen Mikrofonanschluss
hat und einen Line-Anschluss.
Also dann sagt man ja, du hast hier noch eine Klingelbuchse
und ein Mikrofon.
Eine Mikrofonbuchse ist zum Beispiel das
Focusrite Solo. Das hatte ich auch
mal den Vorvorgänger. Das gibt es ja inzwischen ein paar andere.
Und das Problem bei denen
ist wirklich, das willst du nicht.
Du willst zwei
kombinierte Buchsen haben. Dann kannst du
zwei Mikrofone anschließen, wenn du mal zwei Mikrofone brauchst.
Dann kannst du
ein Instrument Stereo anschließen.
Oder? Das ist wichtig,
weil wenn du nur einen Mikrofoneingang und einen
Monoeingang hast, dann hast du zwar super Gitarre und
Mikrofon, aber du kannst beispielsweise keinen
Synthesizer anschließen. Oder auch
dein Handy nicht, wenn du mal was
direkt vom Handy
absampeln möchtest, sag ich mal so.
Das heißt,
ist eben ganz bewusst kein Focusrite Solo
zum Beispiel, sondern ein Focusrite 2i2.
Genau.
Das ist für mich wirklich ein wichtiger Tipp.
Und was man auch noch echt bedenken muss,
ist, es gibt zwei,
es gibt mehr Arten von Mikrofonen, aber
zwei grundlegende, die wir
halt so im Gesang
oder im Sprachaufnahmebereich verwenden.
Und das ist halt ein dynamisches
und halt ein Kondensatormikrofon.
Die haben echt große Unterschiede.
Wollte dazu was sagen?
Das haben wir sogar schon letztes Mal gesagt, aber du kannst es gerne noch mal
kompakt zusammenfassen und wiederholen.
Also ein Kondensatormikrofon hat
meistenteils eine recht große
Fläche, wo es aufnimmt
und dadurch halt
eine höhere Auflösung.
Es ist empfindlicher, es nimmt
besser die Frequenzen wahr.
Die sind meistenteils
stimmtreuer,
klingen dadurch
super edel und brillant,
brauchen aber halt eine Phantomspeisung.
Das ist mir ganz wichtig.
Und die liegt irgendwie bei 40
oder 42 Volt oder so.
Oder 48, glaube ich.
Ohne das funktionieren die Dinger nicht,
weil die interne
Elektronik halt dafür Strom
braucht.
Die dynamischen Mikrofone,
die sind,
was Störungen von
der Seite angeht oder von hinten,
super unempfindlich. Die nehmen also hauptsächlich
nur von vorne auf.
Stichpunkt halt Niere oder
Superniere. Von daher
ist das eine Richtcharakteristik.
Haben aber
halt ein paar Nachteile, was halt so
ein bisschen die Frequenzen angeht. Das klingt alles
nicht ganz so super toll.
Nicht so brillant
wie halt das Kondensator.
Und sie brauchen halt keine Phantomspeisung.
Brauchen dafür aber
halt meistenteils ein bisschen mehr
Vorverstärkung. Und das merkt man daran, dass man einfach
den Vorverstärker am Interface
weiter aufdrehen muss.
Das sind zum Großen und Ganzen die
gröbsten Unterschiede.
Und wie gesagt,
nicht umsonst sind halt auf der Bühne
die dynamischen
Mikrofone so gefragt, weil die
halt wenig Geräusche von
Seite und von hinten aufnehmen.
Das ist halt einer der
gravierendsten Unterschiede. Beim Kondensator
Mikrofon kannst du selbst eine Fliege im
Raum husten hören.
*hustet*
So ungefähr.
Das ist übrigens ein dynamisches Mikrofon,
das ich gerade spreche.
*hustet*
Das hört man auch.
Ja klar, also das andere würde
durchaus ganz anders klingen, aber
man würde halt auch den Raum hören.
Genau, das sind
die großen Unterschiede.
Jetzt sehe ich hier, wenn ich hier die
Bundles für diese ganzen
Mikrofone und Kopfhörer
und alles mir
anschaue, dann sehe ich
primär Kondensator Mikrofone. Gibt es
einen Grund, wo man
sagen könnte,
ich will eine gewisse Art Musik machen oder
eine gewisse Art Aufnahme machen und brauche
spezifisch ein dynamisches
Mikrofon? Würdest du sagen,
wenn jetzt die Leute ein Bundle holen,
das hat ein Kondensator Mikrofon,
würdest du dann sagen, gewisse Leute brauchen
dennoch ein dynamisches,
zum Beispiel wenn sie ein Schlagzeug aufnehmen
wollen? Ja, definitiv.
Man muss auch sagen, dass die
dynamischen, was halt
Impulsempfindlichkeit,
also das heißt, wie
laut das Signal ist, also was
da drauf trifft,
dass die da unempfindlicher sind wie die
Kondensator Mikrofone.
Also wenn da laut
Schlagzeug ist, überwiegend,
ich glaube zu 99 Prozent
wird das mit dynamischen Mikrofonen
abgegriffen. Genau, oder
Gitarrenverstärker zum Beispiel.
Wenn du halt einen Gitarrenverstärker
abmikrofonierst, das auch.
Ansonsten,
um einen Raum so trocken
zu kriegen, dass du da drinnen eine Gesangsaufnahme
machen kannst mit einem Kondensator
Mikrofon, da musst du
dich schon wirklich anstrengen, dass der Raum
gut klingt.
Wenn du das
im Wohnzimmer machst oder im Schlafzimmer,
dann kannst du nur hingehen, hinter dir
Platzen hinstellen und einfach in den
Kleiderschrank rein singen.
Oder du machst,
oder du nutzt das tatsächlich auch
als Sounddesign und
stellst dich extra mit
deinem Mikrofon, mit deinem Kondensator
Mikrofon im Flur und
dem Sänger oder
der Sängerin oder beiden gleichzeitig
im Flur,
in das
Treppenhaus von
deinem Wohnblock oder
in die Besenkammer oder
ins Badezimmer,
wo es schönen
Raumhall gibt, was auch
ein netter Effekt sein kann.
Wie bei
vielen Sachen gilt auch
hier, es kommt immer drauf
an, was du mit
deiner Aufnahme
dort gerade bezweckst.
Was willst du
machen? Deswegen, das ist alles
nicht in Stein gemeißelt.
Was wir hier empfehlen, ist
erstmal nur das Grundsetup.
Man kann es aber auch jederzeit verändern.
Übrigens von Arturia gibt es auch ein Bundle,
ist allerdings ein bisschen teurer als das
von Focusrite.
Das MiniFuse Recording Pack,
das habe ich gerade vor mir.
Das hat ein paar Vorteile,
weil zum einen ist das Mikrofon
nochmals sehr viel besser,
das da mitgeliefert wird. Und zum zweiten
ist das Interface, was da mitgeliefert
wird, tatsächlich sehr viel
fähiger. Das Interface hat zusätzliche
MIDI-Anschlüsse, das wird gleich noch
wichtig. Das Interface
hat ein USB-Hub.
Es kann wichtig werden, wenn zum Beispiel
dein Laptop ein MacBook Air ist, das nur
sehr wenige Anschlüsse hat und du
quasi einfach den Anschluss
weiter, also den USB-Anschluss
nochmals zusätzlich haben kannst.
Und das Interface klingt
auch relativ gut. Also ich benutze selbst
MiniFuses im Einsatz.
Ich habe hier gerade ein gutes
MiniFuse 1.
Das tut
seit ich hier bei diesem Podcast
dabei bin, das wundervoll
seinen Dienst.
Aber man muss natürlich kein Bundle
kaufen, wenn man dazu keine Lust hat.
Wenn man sagt, so Arturia oder
Focusrite finde ich doof oder
Behringer finde ich auch doof.
Dann gibt es
eine gefühlte Million
anderer USB-Audio-
Interfaces, die man sich leisten kann.
Warum empfehlen wir ein USB-
Audio-Interface? Ja, man kann
natürlich auch Mikrofone kaufen,
die direkten USB-Anschluss hat.
Die haben aber meistens immer
gewisse Nachteile,
was den
Treiber-Support angeht.
Und vielleicht will man doch
mal ein bisschen mehr machen, als
nur mit einem Mikrofon irgendwas aufnehmen.
Vielleicht möchte man gerne auch nochmal
ein Synthesizer aufnehmen.
Und dann fehlen natürlich dann an so einem Laptop,
wir haben es angedeutet,
beziehungsweise wir haben es eben gerade ja schon gehört,
fehlen einfach Anschlüsse.
Und vor allem, du hast ja noch einen
ganz entscheidenden Nachteil. Wenn ich
irgendwann mal einen Synthesizer
und noch was anderes mit aufnehmen will
und das gleichzeitig,
dann habe ich bei so einem USB-
Mikrofon oder so echt ein Problem.
Weil die meisten
Anwendungen auf Windows-Ebene
haben keine Möglichkeit
so Multi-Interfaces
anzusprechen. Sondern da geht
einfach nur ein Interface oder eine
Interface-Kette.
Ja, ich meine, das ist bei
Mac, ist das anders
in der Apple-Welt. Da gibt
es halt diese Audio-Core-Sachen,
wo man halt mehrere Interfaces verstricken
kann. Aber das funktioniert auch
nicht immer so super.
Das ist schon gebastelt. Also es
ist nicht komplett unmöglich wie bei Windows,
aber auch hier. Und das wäre noch der nächste
Punkt, wenn ihr auch hier wieder
– das sage ich, wie
Thomas beim Rechner schon, sage ich beim Interface –
lieber noch eine Nummer größer.
Der Preisunterschied von einem
Atuja MiniFuse 2 zu 4
ist relativ gering.
Aber ihr seid mit einem 4er
oder auch von Mod2 von einem M2 zu einem M4
beim Focusrite von einem
2i2 zu einem 4i4.
Es sind kleine Aufpreise,
aber ihr habt sehr viel mehr Möglichkeiten.
Ja, definitiv.
Und es ist auch eine Sache, die sich lohnt.
Wenn man in der Zukunft schaut,
man weiß nie, was kommt.
Und
vor allen Dingen ist es meistenteils die Ausstattung
am Gerät besser. Zum Beispiel
bei den Geräten von Behringer
hast du bei den kleinen keine Direkt-Monitoring-Taste.
Das hast
du erst ab dem 4/4er.
Es gibt ja noch
diese 2/4er. Aber ab dem 4/4er
hast du erst die
Möglichkeit, das Direkt-Monitoring
zu betreiben.
Und es ist bei manchen Sachen super wichtig,
dass man das Signal so hört
am Kopfhörerausgang,
wie es reingeht.
Und nicht erst durch die Effektkette.
Also Interface, Computer, Computer,
Interface und dann dein Kopfhörer.
Wenn ich jetzt ein Audio-Interface
habe, ich habe ein Mikrofon,
vielleicht habe ich einen Mandel
gekauft, da ist ein Kopfhörer dabei,
aber ich hätte gerne noch ein paar Lautsprecher.
Ja, du meinst Studiomonitore.
Ich will ja auch was hören.
Wenn wir die erste Folge hören, da haben wir
einen ganz langen Block über Lautsprecher gesprochen.
Hatten wir?
Ich kann mich gar nicht dran erinnern.
Also inklusive Modell-Empfindungen und alles.
Ich weiß nicht, ob ich
da einen Abriss machen kann,
aber ich sag mal so,
auch hier gilt wieder,
man muss nicht das
teuerste nehmen.
Es macht keinen Sinn, sich
da für 3000 Euro
irgendwelche großen Trümmer
in seine kleine
Studie-Ecke, die man
sich einrichtet, zu stellen.
Dann lieber mit Kopfhörern, lieber
gute Kopfhörer.
Da können dann auch schon für 30, 40 Euro
die Superluxe
Thomann Eigenmarke
Ist das eine Thomann Eigenmarke?
Superluxe?
Ich glaube keine Eigenmarke.
Aber die
sind hauptsächlich dargelistet.
Die sind auf jeden Fall
sehr günstig und als Geheimtipp,
die klingen auch sehr gut.
Sind natürlich dann jetzt nicht so
megatoll verarbeitet,
aber
für Kopfhörer Superluxe
HD 660 heißen die, glaube ich,
die klingen dann wirklich gut.
Da kann man nicht meckern.
Und wenn man sich dann als Abhörer
da muss man auch nicht mehr
das teuerste nehmen oder
mehr als
150 Euro muss man da
auch nicht mehr ausgeben.
Man kriegt für das Paar schon
relativ vernünftige Lautsprecher mittlerweile.
Und wenn das wirklich
wenn da wirklich kein Geld da ist,
dann kann man auch einfach HiFi-Lautsprecher
nehmen.
Richtig, ich habe jahrelang mit
so einem alten Logitech Paar
inklusive Subwoofer gearbeitet.
Es geht problemlos.
Und wenn ein Rechner wie zum Beispiel
ein MacBook vorhanden ist oder
ein iMac, dann sind die internen
Lautsprecher auch schon ziemlich gut.
Ja, also ich mache
90% meiner Sachen über
meine MacBook-Lautsprecher.
Und ich habe Genelecs zu Hause.
Das ist Qualitätsware. Aber die MacBook-Lautsprecher
die sind nicht nur gut,
die sind auch noch relativ
ich sag mal, die sind auch noch relativ
brauchbar als Referenz,
wenn es zum Beispiel darum geht, die Sachen
abzuspielen.
Auch darüber haben wir lange gesprochen in der ersten
Folge. Aber eigentlich müssten wir
den Leuten empfehlen, zuerst die zweite
und dann die erste Folge zu hören.
Aber das haben wir auch in der ersten Folge ganz gut ausgeführt,
was es heißt, auf verschiedenen
Geräten abzuhören. Und MacBook-Lautsprecher sind
da, finde ich, eine sehr dankbare Mittelkomponente.
Und wenn ihr jetzt sagt, ich habe keine
Wohnung, wo ich
groß aufdrehen kann,
mein Studio, also hier auch
HiFi-Lautsprecher sind zu viele,
ich habe keinen Platz, ja dann nehmt, hört einfach
über euer MacBook ab. Geht wirklich.
Oder Kopfhörer.
Oder Kopfhörer.
Aber da setzt bitte
ein Limiter rein. Wir kommen gleich noch dazu,
warum das wichtig ist.
So.
Was brauchen wir denn noch?
Jetzt haben wir die ganzen externen Sachen eigentlich
abgehakt. Wir haben einen Computer,
wir haben eine Software,
eine sogenannte DAW. Noch nicht ganz.
Noch nicht ganz?
Sondern? Also wir haben
Audio-Interfaces, wir haben in der
letzten Folge über
DAWs gesprochen.
Da kann man ja auch
kostenlose Sachen sich holen
und die ganzen Audio-Interfaces,
die haben auch alle eine mitgelieferte
DAW, die dabei liegt.
Fast immer.
Da sind auch Plugins mit dabei,
die man da erstmal verwenden kann, um Musik zu machen.
Haben wir über das Thema Controller-Keyboards
gesprochen?
Nein. Braucht man sowas?
Es kommt immer ein bisschen
drauf an, finde ich.
Es gibt Leute, die
alles mit der
Maus oder dem Trackpad und der
Computertastatur machen.
Das geht.
Trotzdem habe ich so den Eindruck,
die allermeisten Leute, die dann wirklich
anfangen mit der DAW zu produzieren,
und ich meine hier produzieren im Sinne von
du willst auch einen Song aufnehmen
als etwas Gesamtes.
Also nicht einfach nur eine roughe
Aufnahme, mal so eben die Stimme rein
oder die Gitarre rein oder so ein bisschen das Geklimpe rein,
sondern du möchtest
einen Song oder einen Track oder
ein Ergebnis
quasi präsentieren können und das auch
ein bisschen verfeinern.
Da kommt irgendwann so ein MIDI-Keyboard auf.
Ein MIDI-Keyboard ist halt durch den MIDI-Standard
und durch die Art und Weise, wie ein Klavier
funktioniert, ich sag mal, das ist ein
sehr naheliegendes Kompositionswerkzeug.
Es ist vor allem,
ein Klavier ist
vor allem, was
die Niedrigschwelligkeit
der Benutzerführung
angeht, wenn ich das mal so
verklausuliert ausdrücken darf,
ist es mega einfach zu bedienen.
Jeder kann Klavier spielen.
Ja und das ist mal ein bisschen hochgestochen zu sagen ist,
das Benutzerinterface
von einem Klavier erschließt sich
jedem, der davor steht.
Also du drückst zwei, drei Tasten auf der Klavitur
und du hast sofort verstanden, was da
passiert. Richtig.
Und damit dann zu arbeiten... Die machen auch immer dasselbe.
Ja, es passiert ja immer das gleiche dort.
Um damit halt zu arbeiten, um damit
halt Informationen
in den Rechner zu kriegen, was jetzt passieren
soll, ist halt am einfachsten
mit einer Klavitur. Genau.
Es gibt am Markt
eine gefühlte Million
an unterschiedlichen
Modellen, an
USB,
an Größen an USB
Controller Keyboards, die man direkt
an den Computer anschließen kann.
Worauf sollte man achten,
wenn man sich sowas gebraucht oder neu
kaufen möchte?
Es sollte ein
USB-Port vorhanden sein,
dass man das Gerät
dann wirklich auch... Direkt an den
Rechner? Idealerweise
mit USB-C.
Das wäre
dann so ein aktueller Standard.
Nee, nee, nee, nee,
nicht USB-C. Die meisten haben heute
USB-B. Und das ist aus dem
einfachen Grund, weil der Stecker ist größer und dann
richtet es so schnell ab. Ja, du hast
Recht. Sollte auch, wäre
auch gut, wenn das vorhanden ist.
Manche haben es nicht.
Auf jeden Fall wünschenswert wäre
ein MIDI-Out
als Buchse. Also
5-DIN, MIDI-DIN,
5-Pole-Out.
Das sollte so ein
MIDI-USB-Controller-Keyboard
auf jeden Fall haben. Welche Größe
man möchte, 25 Tasten,
37 Tasten,
kleine Tasten, Slim Keys,
große Tasten, 61
Tasten, 88 Tasten.
Das kommt ganz auf
die eigenen Bedürfnisse drauf an.
Und Möglichkeiten.
Und Möglichkeiten, genau. Achtung, ich muss
husten.
Gesundheit.
Dauerhafte
Pest. Nee, Trockenhalz.
Das kommt ganz drauf an, was man
halt möchte. Dann
haben die
unterschiedlichen Modelle alle unterschiedliche
Features. Manche haben
einen integrierten Arpeggiator, manche
haben sogar einen Sequencer-Modus,
manche haben einen Chord-Modus,
manche sind mit Display,
manche sind ohne Display, manche sind
mit Touchpads,
manche sind ohne Touchpads,
manche sind mit
Endlos-
Encodern, manche sind mit
Poti's, manche sind mit
Pads zum draufprügeln,
manche sind mit Faders,
manche sind mit Pads zum draufprügeln,
mit und ohne RGB-Beleuchtung,
druckempfindlich, anschlagsdynamisch,
Oktav, Transpose-Taste.
Das
muss man dann für sich selber
rausfinden, was man
denn gerne haben möchte.
Und was man braucht.
Ja, das sollte dann,
ja genau, vielleicht merkt man das aber auch
erst, wenn man sich sowas gekauft hat, was man
wirklich braucht und was nicht.
Die Einstiegsmodelle fangen
wirklich,
was kostet das, Beringer?
100 Euro, ne?
Ne, das geht drunter los, also
geht da drunter
los, 79, ne? Ab 79
Euro, sag ich mal, geht's so mit
kleinen, mit Slim-Keys,
Controller-Keyboards los.
Wenn man sie neu kauft, gebraucht,
kriegt man sie wahrscheinlich für weniger.
Und nach oben ist, wie so
immer, kein Ende, ne?
Ist kein Ende gesetzt.
Du kannst wirklich verdammt viel Geld
für ein Master-Controller-
Keyboard ausgeben.
Richtig, das Teuerste wäre so
Ableton
Push 3 für 1000 Euro.
Ich glaube,
das geht sogar noch teurer.
Das geht teurer, ja.
Die von Native Instruments, die sind ja auch schon
richtig übelst teuer.
Mittlerweile über 1000.
Ehrlich? Okay, das wusste ich gar nicht.
Krass.
Ich möchte, als derjenige
hier, der Klavier spielen kann,
möchte ich
vielleicht kurz, also du hast das schon eigentlich sehr gut gesagt,
ich möchte es noch kurz so ein bisschen abgrenzen
in ein paar Richtungen.
Grundsätzlich sage ich,
wenn du Klavier spielen möchtest
im Sinne von,
ich möchte etwas tatsächlich auf der Tastatur
spielen. Ich möchte nicht einfach nur einzelne Noten
eingeben oder mal kurz irgendwie
so ein paar Töne drücken.
Wenn du spielen möchtest, würde ich sagen,
drei Oktaven oder mehr.
Drei
ist immer eine gute Idee.
Das sind 37 Tasten.
Vier, das wären 49 Tasten,
sind meistens fast noch besser.
Das kann auf gewissen Schreibtischen aber schon eng werden.
Ja.
Und fünf Oktaven,
das ist ideal, wenn man beidhändig spielen
möchte, aber das ist dann halt auch wieder so
eine 61er Tastatur, genau.
Das ist dann halt wieder auch tatsächlich ein bisschen ausladender.
Wenn du sagst,
ich möchte Klavier spielen,
dann, und da kommen wir wieder
zum Punkt von vorher,
dann würde ich wirklich empfehlen,
wo du dir ein anständiges Digitalpiano,
die Sachen haben USB-Anschlüsse
oder einen MIDI-Out,
dann muss dein Interface einen MIDI-In haben,
aber es geht beides.
Und dann spiel einfach mit diesem
Digitalpiano direkt in den Rechner rein.
Der Grund ist,
die
MIDI-Master-Keyboards mit 88 Tasten
sind entweder absolute Spezialisten
bei Hilfswerkzeugen, die dir kein Klavierfeeling
geben, und dann kannst du auch
einen 61er nehmen,
oder sie sind so teuer und
so spezifisch, dass du
als Einsteiger oder als Fortgeschrittener
auch, wenn du keinen
Anwendungsfall dafür hast, nicht davon
profitierst.
Also, ich würde sagen, lieber ein richtig
gutes Digitalpiano geben, das in sich
schon funktioniert, dann kannst du klimpern, wie du lustig bist,
habe ich ja vorher schon gesagt,
und dann kannst du es an den Rechner hängen
und bist happy.
Das ist der Tipp für Pianisten.
Der Stichpunkt ist
halbgewichtigte
oder gewichtige Tastatur.
Das ist wirklich ein riesen Unterschied,
ob ich jetzt
halbgewichtige oder leichtgewichtige
oder vollgewichtige Tastatur
habe. Hammermechanik,
Hammermechanik ist das Stichwort.
Es gibt Vollgewichtete
Tastaturen, aber das sind dann auch einfach nur so
Plastikgewichte. Es geht wenig um eine Hammermechanik
beim Klavierspielen. Genau,
das macht einen riesen Unterschied beim
Spielgefühl und auch
vor allem bei der Eingabe,
wenn du das hast oder nicht hast.
Darauf wollte ich nur kurz hinaus.
Es ist auch preislich ein riesen
Unterschied. Oh ja.
Solche Keyboards mit
Hammermechanik sind auch hammerteuer.
Ja,
also die sind, wie gesagt, bei den Masterkeyboards
bist du halt mindestens
das Doppelte, wenn nicht das Dreifache von
einem, ich sag mal,
einem guten Digitalpiano. Aber du hast dann
kein Piano. Deswegen empfehle ich
hier zwei Fliegen, eine Klappe.
Außer natürlich, du sagst,
ich möchte all diese Controller. Also ich bin mir
sicher, dass das jetzt mein Hammermechanik
Masterkeyboard ist, auf dem ich
spielen möchte, Klavier spielen möchte,
Pianistisch spielen möchte und ich brauche
aber all diese Regler. Da gibt es so Sachen wie
das Keylab von Arturia oder es gibt
Sachen wie das Native Instruments
S88.
Es gibt noch ein paar andere Kollegen, aber
das, wie gesagt, das ist die Spezialisierung.
Ansonsten würde ich sagen,
als Einsteiger ist das nicht
wirklich notwendig. Jetzt ist die Frage,
was ist notwendig?
Ich habe ja schon gesagt, zwei Oktaven
sind knapp und
Slimkeys, also
kleine
Tastaturen, die machen da bei den
Oktaven auch keinen Unterschied mehr.
Da geht es wirklich eher darum, möchtest du
mal was einspielen?
Du kannst auf Slimkeys
nicht wenig gut Klavier
oder Keyboardlastigere
Parts spielen. Ich würde
wirklich empfehlen, wenn da Platz da ist
und du sagst, ich möchte spielen,
nimm ein Fullsize Keyboard.
Es gibt kleine, kompakte,
gute Fullsize Keyboards. Die sind etwas so
groß wie ein kleiner Beistelltisch, höchstens.
Das reicht und die
bieten dir trotzdem genug.
Zum Beispiel ein
Novation Launchkey
MK3 37.
Slimkeys
machen Sinn,
aber nur, wenn du wirklich sagst,
ich möchte es als Media-Eingabegerät
benutzen. Man kann auf einem
Keystep spielen, man kann