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Hallo und willkommen zu einer neuen Folge der Abschweifel. Ich bin Sascha Markmann und ich
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0:00:41 – 0:00:49
werde garantiert nicht in dieser Folge großartig von dem Thema abschweifen. Das heutige Thema,
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0:00:49 – 0:01:02
das ist nun ja inspiriert durch einen gestrandeten Buckelwall, ich glaube in der Ostsee. Huiuiuiui,
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0:01:02 – 0:01:13
wie fange ich an? Sicherlich hat jeder von euch mitbekommen, dass seit einiger Zeit ein Buckelwall
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0:01:13 – 0:01:24
in der Ostsee gestrandet ist und dass es da eine extreme mediale Aufmerksamkeit drum gibt. Aber
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0:01:24 – 0:01:35
nicht nur in den klassischen Medien, sondern auch in den sozialen Medien. Und ich finde es interessant,
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0:01:35 – 0:01:49
dass man halt jetzt so extrem auf dieses Thema eingeht, denn ich glaube, dieser Wal ist mehr
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0:01:49 – 0:01:59
als nur ein gestrandetes Meeressäugetier auf einer Sandbank in der Ostsee, denn ich glaube,
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0:01:59 – 0:02:08
Diese tiefe Unzufriedenheit, die wir heutzutage in der Gesellschaft haben, spielt da alles mit rein,
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0:02:08 – 0:02:18
denn es wird auf einmal nach politischen Lösungen gerufen. Wenn dann Experten sagen,
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0:02:18 – 0:02:25
dass man da nicht mehr viel machen kann und das Tier sterben wird, dann wird sofort eine Petition
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0:02:25 – 0:02:33
gestartet. Es wird aufgerufen zur Wahlrettung und ich denke mir dabei, man muss eine Sache bedenken,
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0:02:33 – 0:02:45
das ist Natur. Ich meine, so was passiert in der Natur. Ich meine, ich kenne bis auf eine Nachbarin
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0:02:45 – 0:02:53
aus dem Nachbarhaus, wo sich niemand darum schert, wenn die Ratte, eine der Ratten,
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0:02:53 – 0:03:06
auf dem Gehweg liegt und tot ist. Oder die Rabenküken auf dem Boden liegt und ja,
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0:03:06 – 0:03:14
wird gemutmaßt, ob es die Elstern waren, die glaube ich auch zu den Rabenvögeln gehören.
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0:03:14 – 0:03:24
Ja, ich glaube, wir Menschen haben einfach verlernt, mit gewissen Naturphänomenen umzugehen. Ich weiß,
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0:03:24 – 0:03:33
dass wir uns daran gewöhnt haben, Flüsse in enge Korsetten zu schnüren und wundern uns dann alljährlich
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0:03:33 – 0:03:41
über Hochwasserereignisse um diese Flüsse herum, indem man den Flüssen Ausweichmöglichkeiten
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0:03:41 – 0:03:50
natürlich naturgegebene Auenlandschaften versiegelt hat, abgeschnitten, trockengelegt,
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0:03:50 – 0:04:00
weil es ja nutzbares Ackerland, Bauland und hast du nicht gesehen, werden kann. Und dann werden die
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0:04:00 – 0:04:08
Rufe wieder groß, da muss doch einer was machen. Ja, man hat mit viel Geld das alles so gemacht,
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0:04:08 – 0:04:14
wie es heute ist und jetzt muss man mit viel mehr Geld das wieder alles renaturisieren.
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0:04:14 – 0:04:21
Ich habe in Datteln am Kanal gewohnt und da gibt es auch halt ein Mühlenbach,
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0:04:21 – 0:04:27
so heißt der. Ich meine, wir haben sie früher Köttelbäcker genannt, weil da sind halt die Abwasser
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0:04:27 – 0:04:35
der Straßen, der Häuser reingegangen und dann halt über diesen Mühlenbach ab in die Lippe.
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0:04:35 – 0:04:43
Ja, was hat man heute gemacht? Das Projekt ging sehr lange, weil man halt an der Quelle angefangen
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0:04:43 – 0:04:53
ist bis runter zur Mündung in die Lippe. Man hat das halt renaturisiert und hat nebenher eine große
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0:04:53 – 0:04:59
Röhre gelegt, wo halt die Abwasser entlang fließen, die dann letztendlich in einen Klärwerk gehen und
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0:04:59 – 0:05:08
dann geklärt in einem in die Lippe münden. Das hat einen Haufen Geld gekostet, aber wir hatten
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0:05:08 – 0:05:14
früher das schon mal gehabt und dieser Fluss hatte einen schönen Lauf, wenn ich mir diese alten
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0:05:14 – 0:05:21
Aufnahmen angeschaut habe. Der schlängelt sich halt durch Datteln so durch und geht auch durch
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0:05:21 – 0:05:27
die Sechensiedlung und da hat man das alles in ein enges Korsett gepackt und auch dort gibt es
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0:05:27 – 0:05:35
vor allen Dingen zur Winterzeit, also Anfang Frühling, wenn halt die Temperaturen besser
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0:05:35 – 0:05:42
wären, regelmäßig halt Hochwasser. Das ist jetzt nicht so dramatisch wie halt an den großen Flüssen,
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0:05:42 – 0:05:49
aber das gibt es dort auch. Und dann werden jedes Mal die Rufe groß. Oder wenn die Lippe über die
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0:05:49 – 0:05:55
Ufer tritt in Asen, was ein Stadtteil von Datteln ist oder eigentlich mehr oder weniger ein einständiges
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0:05:55 – 0:06:04
Dorf. Da wird auch das Rufen groß nach politischen Maßnahmen und ich denke mir dann immer so Leute,
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0:06:04 – 0:06:12
das ist Natur. Wenn ihr hingeht, die Natur in ein enges Korsett zwängt, dann passieren solche Sachen
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0:06:12 – 0:06:22
und genauso ist es wie mit diesem Tier. Wir verschandeln das Meer seit Jahrzehnten, schon
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0:06:22 – 0:06:32
fast 100 Jahre. Es gibt da Systeme drin, die mit tiefen Frequenzen Kommunikation für U-Boote
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0:06:32 – 0:06:41
herstellen und wer weiß nicht was, das ganze Sonarzeug, das ist richtig schweinelaut unter
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0:06:41 – 0:06:48
Wasser. Ich weiß nicht, ob ihr das schon mal ausprobiert habt, wenn ihr in der See schwimmen
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0:06:48 – 0:06:54
seid, mal einfach mal den Kopf unter Wasser machen und mal hören, was man so hört. Wenn man jetzt die
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0:06:54 – 0:07:02
Ohren so ziemlich voller Wasser hat, dann hört man extrem viel. Man hört die Motoren der Schiffe,
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0:07:02 – 0:07:10
man hört wie die Schrauben sich durchs Wasser schrauben von dem Antrieb der Schiffe. Man hört
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0:07:10 – 0:07:18
Meerestiere die Geräusche machen und so weiter. Das ist kein stiller Ort, das ist richtig laut.
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0:07:18 – 0:07:26
Und wenn dann da noch so ein Sonar-System oder halt dieses tieffrequente Kommunikationssystem
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0:07:26 – 0:07:33
dazu kommt, was so ein vielfaches Lauter ist, das macht Schäden bei solchen großen
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0:07:33 – 0:07:37
Meeressäugetieren und die haben dann Probleme sich zu orientieren.
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0:07:37 – 0:07:45
Dass so ein junger Buckelwal, Timmy Hope, ich weiß gar nicht wie er aktuell genannt wird,
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0:07:45 – 0:07:57
jetzt da so tragisch in der Buch da liegt. Das ist nicht schön anzusehen und trifft mich als jemand,
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0:07:57 – 0:08:04
der Tiere mag und das nicht nur auf dem Teller, sondern auch so wirklich, schwer zu ertragen,
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0:08:04 – 0:08:13
weil ich kann mich da hineinvollziehen, wie halt das Tier leidet. So ein Buckelwal wiegt nun mal
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0:08:13 – 0:08:19
halt ein paar Tonnen und wenn da zu wenig Wasser da ist, dann drückt das auf die Organe. Der ist ja
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0:08:19 – 0:08:32
nicht dafür gemacht, um als halt so zu liegen, sondern die schwimmen frei im Meer. Das haben
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0:08:32 – 0:08:36
sie nicht immer gemacht. Ich meine, Buckelwale kamen ja mal vom Land, also aus dem Wasser,
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0:08:36 – 0:08:47
dann vom Land wieder ins Wasser, so evolutionstechnisch. Aber ich glaube auch, dass die gesamte Misere,
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0:08:47 – 0:08:55
die sich darum entwickelt hat, ein ganz großes Problem darstellt. Denn in den sozialen Medien
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0:08:55 – 0:09:01
wird gefordert und gefordert, dann kommen dort Leute hin, die sich quasi selbst darstellen,
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0:09:01 – 0:09:12
als die großen Problemlöser darstellen und alle Doktoren da nur herum. Andere machen Livestreams,
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0:09:12 – 0:09:23
Videos und jeder hat eine Meinung dazu und jeder gibt da halt seine vermeintliche Expertise ab.
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0:09:23 – 0:09:34
Im Endeffekt ist das alles nur in trüben Fischen oder halt im trüben, trüben Fischen hab ich schon
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0:09:34 – 0:09:42
gesagt, in Nebel rumstochern. Denn eine wirkliche Lösung hatte man, glaube ich, bis heute noch nicht.
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0:09:42 – 0:09:48
Wenn ich mich recht erinnere, habe ich vorhin gesehen gehabt, dass sie das Tierchen da schon
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0:09:48 – 0:09:58
frei bekommen haben. Ich finde das ist schon eine harte Nummer. Und warum ist das jetzt so,
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0:09:58 – 0:10:03
dass man sich darüber so herrlich empören kann, dass auch von der von Seiten der Regierung und
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0:10:03 – 0:10:09
der Behörden nichts gemacht wird? Ich für meinen Teil glaube einfach, dass so eine tiefste
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0:10:09 – 0:10:17
Unzufriedenheit in der Gesellschaft herrscht. Die Leute gehen arbeiten und sehen überall nur,
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0:10:17 – 0:10:26
dass die Kosten steigen, egal wie stark ich mich abbuckle, das Geld reicht vorne und hinten nicht
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0:10:26 – 0:10:36
und ich bin ein Kind, das 77 geboren ist und selbst da war schon das Versprechen, ein Alleinverdiener
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0:10:36 – 0:10:43
kann eine Familie unterhalten, schon lange nicht mehr. Und wenn du nur hart genug arbeitest,
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0:10:43 – 0:10:48
dann kannste dir auch ein Haus bauen. Die wenigsten Bekannten meiner Eltern haben ein Eigenheim,
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sondern nur diejenigen, die wirklich gut verdient haben oder die geerbt haben,
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konnten sich ein Eigenheim leisten. In meiner Generation kenne ich echt wirklich wenig Leute,
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die ein Eigenheim haben, was sie nicht halt durch Erben finanziert haben oder weil sie
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wirklich einen guten Job haben. Ich bin mir voll bewusst gewesen, spätestens seit ich das
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so Ende der 80er mitgekriegt habe, wie halt da die Wirtschaft stand, dann in den 90ern,
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0:11:24 – 0:11:29
Mitte der 90er, sah das ein bisschen besser aus, aber dann ging es ja auch irgendwie so langsam
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0:11:29 – 0:11:37
wieder bergab. Auch wenn Deutschland halt Exportweltmeister war, die Arbeiter haben
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doch ständig nur verloren und verloren und verloren. Und die Preise sind gestiegen und
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die Löhne im Endeffekt nicht. Manchmal sind sie sogar gesunken, real. Und ich kann verstehen,
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0:11:48 – 0:11:54
dass da einfach halt über die vielen Probleme, die wir in der aktuellen Zeit haben, Kriege,
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0:11:54 – 0:12:04
Kriege sogar gleich um die Ecke, Menschenrechtsverletzungen, unnötige Kriege,
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wo es im Endeffekt nur darum geht, dass irgendwelche reichen Menschen noch reicher werden. Und das
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hatten wir in der Vergangenheit öfters mal gehabt, dass dann auch solche Situationen gerne mal
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ausgenutzt wurden, um an der Börse zu spekulieren. Nur das hat man damals hinter der vorgehaltenen
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Hand gemacht. Heute wird damit ja auch in gewissen ovalen Büros darüber schon fast geprallt,
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wer wie viel Millionen oder Milliarden mal wieder Gewinn gemacht hat an der Börse durch irgendwelche
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0:12:41 – 0:12:50
Aktionen. Ich kann verstehen, dass man da einfach halt auch total Frustriertes von der Politik,
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die einfach für scheinbar einfache Probleme keine Lösung findet. Dabei sind diese Probleme meist
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hochkomplex. Denn wenn man es mal wieder unterbricht, meistenteils steht da irgendwo hinter
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ein Problem und dessen Lösung ein Wert. Ein Wert irgendeiner Währungseinheit. Denn ich kann mir das
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Know-how, die Technologie, die Manpower einkaufen, um Probleme zu lösen. Das Problem, was wir heutzutage
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Tage mit unserer Infrastruktur haben. Das ist nicht zwei Jahre, vier Jahre, sechs Jahre alt.
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Das Problem ist in den 80ern entstanden. Konnte ja keiner ahnen, dass wir so viel Verkehr bekommen.
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Konnte ja auch keiner ahnen, dass wir halt so viel Waren und andere Sachen mit dem LKW kreuzen
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quer durch die Gegend schicken. Dabei gab es schon Konzepte, dass man sowas auf die Schiene
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verlagern kann. Stattdessen ist man hingegangen und hat die Schiene zurückgebaut. Denn im Endeffekt
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hat man viele staatliche Betriebe privatisiert und dann eine Aktiengesellschaft rausgemacht.
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Und da wollen die Menschen, die Aktionäre, halt auch eine gewisse Rendite haben. Und dann wird
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alles das, was nicht profitabel war und ist halt abgeschafft, abgestoßen, verkauft, eingestellt.
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Viele der Probleme hätte man vor vielen Jahren schon anpacken müssen. Die große Empörung der
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0:14:36 – 0:14:45
Heizungsklamotte in der letzten Legislaturperiode. "Oh mein Gott, ich darf mit Gas nicht mehr heizen,
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0:14:45 – 0:14:55
ich muss mir jetzt eine teure Wärmepumpe einbauen. Das ist im Endeffekt eine Konsequenz aus einem
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Verhalten, was 60 Jahre schon vorhanden ist, indem wir Klimagase in die Welt pusten. Und
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man kann mittlerweile doch schon recht gut erkennen, dass manche Prozesse sich in der
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Natur einfach verändern. Ich weiß, der eine sagt dies, der andere sagt das, aber ich bin ein Mensch
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0:15:18 – 0:15:24
der Daten und wenn ich Daten mir anschaue, analysiere und für mich interpretiere, sehe ich
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0:15:24 – 0:15:33
schon ein Muster. Die Natur fängt früher an zu blühen, die Bäume bekommen eher Laub und so weiter
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0:15:33 – 0:15:40
und so fort. Es verändert sich einfach viel zu viel und viel zu schnell, um natürliche Ursprünge zu
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0:15:40 – 0:15:46
haben. Und wenn man sich Klimadaten einfach mal anschaut, dann passieren solche Veränderungen
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0:15:46 – 0:15:52
eigentlich nicht so schnell. Es sei denn, es ist irgendwo ein Vulkan ausgebrochen, der Ummengen
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0:15:52 – 0:15:59
von irgendwelchen Gasen in die Atmosphäre gepustet hat. Und dann braucht das wirklich
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0:15:59 – 0:16:07
verdammt lange, bis sich das neue System wieder stabil eingespielt hat. Ich kann verstehen,
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0:16:07 – 0:16:14
dass man, wenn man überlegt, man weiß nicht, wie man die Energie bezahlen soll, man weiß nicht,
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0:16:14 – 0:16:19
wie man den Tank finanzieren soll, damit man zur Arbeit kommt, damit man den Tank wieder
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0:16:19 – 0:16:26
finanzieren kann, damit man zur Arbeit kommt und so weiter. Ich kann verstehen, wenn man solche
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0:16:26 – 0:16:32
Sorgen hat, dass es da einfach eine tiefe Unzufriedenheit gibt und dann ist da so ein
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0:16:32 – 0:16:39
gestrandeter Wahl. Und das ist ein herrliches Thema, um sich da einfach auch diese Wut,
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0:16:39 – 0:16:45
diese Enttäuschung gegenüber der Obrigkeit - früher war es die Kirche, heute ist es die Regierung -
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0:16:45 – 0:16:55
einfach mal Luft zu machen und dann einfach mal ja ungläubig dazustehen, warum man ein Buckelwahl
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0:16:55 – 0:17:02
einfach nicht helfen kann. Und jetzt zu der anderen Seite. Ich habe ja angefangen mit dem
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0:17:02 – 0:17:16
Thema Natur. Tiere sterben, Menschen sterben und ich weiß nicht, ob man halt sich dieses
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0:17:16 – 0:17:22
Naturphänomen, der Geburt, der Lebensspanne dazwischen und den Tod danach heutzutage noch
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bewusst ist. Klar feiern wir, wenn jemand geboren wird. Wir freuen uns auch darüber,
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0:17:28 – 0:17:34
wenn derjenige sein Leben genießt. Aber wenn derjenige alt wird und pflegebedürftig,
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0:17:34 – 0:17:43
wo bleibt derjenige? Selten im Kreis der Lieben, selten im Kreis der Familie. Wenn die Leute noch
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zu Hause leben können, dann sind sie meistens ziemlich einsam. Und wenn nicht, dann sind sie
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0:17:50 – 0:17:59
im Pflegeheim. Man macht alles was Krankheit und ja auch das Ende des Lebens. Die schwierige Phase
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0:17:59 – 0:18:06
wird meistenteils, nicht immer, aber meistenteils halt ja nach außen verlagert. Wie man sagt so
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0:18:06 – 0:18:16
schön im Marketing, deutsch "outgesourced". Solche Sachen, die unangenehm sind, unbequem sind,
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0:18:16 – 0:18:25
werden dann zur Seite geschoben. Das Leben, das neue Leben, das wird begrüßt. Ja, wenn es schwieriger
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0:18:25 – 0:18:33
wird, dann erledigt man sich der Sache. Klingt hart, aber ich als jemand, der halt lange Zeit
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0:18:33 – 0:18:40
in der Pflege gearbeitet hat, habe das oft genug genauso erlebt. Vor allen Dingen, wenn nicht nur
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0:18:40 – 0:18:47
körperliche Probleme aufgetreten sind, sondern auch psychische Veränderungen. Da gibt es einen Haufen
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0:18:47 – 0:18:57
Krankheiten, die dazu führen, dass man halt schwieriger und aufwendiger wird. Dann ist die
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0:18:57 – 0:19:03
Bewegung ins Altenheim doch relativ schnell. Passt ja auch heutzutage nicht mehr in das Lebenskonzept,
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0:19:03 – 0:19:10
wo beide Partner arbeiten gehen müssen, um halbwegs irgendwie über die Runden zu kommen,
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um sich irgendwie mal was zu leisten zu können. Und wenn das nur alle zwei Jahre fünf Tage Urlaub
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0:19:16 – 0:19:34
auf Maloka zu erlauben. Und dann tritt halt diese Frustration ein. Ich hoffe, ihr könnt meine
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0:19:34 – 0:19:43
Gedankengänge verstehen und dass ich das wirklich abstrus finde, wie viele Livestreams da gemacht
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0:19:43 – 0:19:53
wurden, von Leuten, die im Endeffekt keine Ahnung haben davon, weder von Biologie noch von der
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0:19:53 – 0:20:04
Logistik, die man leisten muss, um so ein Problem wie ein 10 Tonnen schwerer Buckelwal freizubekommen,
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0:20:04 – 0:20:15
noch über den Kostenfaktor. Denn wir leben in einer Zeit, wo man tatsächlich dem Leben einen Wert gibt.
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0:20:15 – 0:20:25
Und in einer Zeit, wo man halt darüber nachdenkt, Pflegegelder oder Pflegesachleistung,
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0:20:25 – 0:20:30
Das ist dann, wenn man halt Pflege bekommt,
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0:20:30 – 0:20:38
professionelle Pflege, zu kürzen und sogar für Pflegegrad 1,
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0:20:38 – 0:20:44
der eh schon nichts bekommen hat, sondern außer halt eine kleine Aufwandsentschädigung
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0:20:44 – 0:20:52
für Hilfe oder für einfache Tätigkeiten, wenn man halt eine Putzkraft beschäftigen möchte,
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0:20:52 – 0:20:57
um halt, dass halt einmal in der Woche oder alle zwei Wochen mal die Wohnung durchgewischt wird.
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0:20:57 – 0:21:05
Dass man das schon überlegt, das kann man den Leuten wegnehmen. Und Pflegegrad 2 braucht auch
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0:21:05 – 0:21:15
nicht so viel, weil da die Pflege doch gar nicht aufwendig ist. Wir leben in solchen Zeiten. Ich
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0:21:15 – 0:21:23
finde es bedenklich. Ich finde es wirklich bedenklich und jetzt habe ich den Faden verloren,
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0:21:23 – 0:21:29
weil ich tatsächlich abgeschweift bin. Wir müssen einfach akzeptieren, dass es halt in der Welt,
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0:21:29 – 0:21:46
der Natur Ereignisse gibt, die traurig sind, aber halt nicht änderbar sind. Wenn man vor
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0:21:46 – 0:21:54
vielen, vielen Jahren nicht die Flüsse begradigt hätte, würde man heutzutage nicht das Problem
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0:21:54 – 0:22:04
mit dem Hochwasser. Würde man nicht irgendwelche Schneisen durch Wälder ziehen, um da Straßen zu
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0:22:04 – 0:22:13
bauen? Würden auch nicht regelmäßig Wildtiere auf Autobahnen verennen? Wisst ihr, wie übel das ist,
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0:22:13 – 0:22:22
wenn man so ein Reh sieht, was mit einem Auto kollidiert, was mit 150 Sachen ankommt? Ich
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0:22:22 – 0:22:28
Ich hab's live gesehen. Das arme Tier hat noch gelebt.
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0:22:28 – 0:22:32
Gott sei Dank kam der Jäger und hat es erlöst.
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0:22:32 – 0:22:37
Aber es war wirklich qualvoll mit anzusehen.
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0:22:37 – 0:22:43
Man hätte es nicht mehr retten können, weil es war ziemlich zerfetzt.
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0:22:43 – 0:22:49
Tja, wir Menschen sind da schon ein bisschen merkwürdig.
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0:22:49 – 0:22:56
So viel Sympathie für ein Buckelwal, aber halt, ja, wie viele sind da vorbeigefahren?
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0:22:56 – 0:23:02
Wie viele sind da vorbeigefahren an dieses arme Reh?
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0:23:02 – 0:23:06
Ach ja, ich denke, das ist genug.
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0:23:06 – 0:23:10
Wenn ihr was dazu zu sagen habt, ich freue mich darauf,
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0:23:10 – 0:23:12
in den Kommentaren von zu lesen.
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0:23:12 – 0:23:17
Ansonsten gibt den ganzen Podcasten Sterne Bewertungen.
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0:23:17 – 0:23:22
Es würde mich freuen und empfehlt mich weiter.
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0:23:22 – 0:23:24
Tschüss, euer Sascha.
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0:23:24 – 0:23:31
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Ein gestrandeter Buckelwal in der Ostsee – und plötzlich schaut ein ganzes Land hin. Medien berichten, soziale Netzwerke laufen heiß, Livestreams entstehen, Petitionen werden gestartet und überall steht die Frage im Raum: Warum hilft denn keiner?
Doch in dieser Folge von „Die Abschweifung“ geht es nicht nur um einen Wal auf einer Sandbank. Es geht um das, was dieses Ereignis in uns auslöst. Um Mitgefühl, Hilflosigkeit, Wut, Naturentfremdung und die menschliche Erwartung, dass jedes Problem sofort lösbar sein muss.
Sascha nimmt den gestrandeten Buckelwal als Ausgangspunkt für eine größere gesellschaftliche Betrachtung: Warum verlangen wir bei Naturereignissen sofort politische Lösungen, obwohl wir selbst seit Jahrzehnten Flüsse begradigen, Meere verlärmen, Lebensräume zerstören und unangenehme Wahrheiten aus unserem Alltag verdrängen? Warum rührt uns ein Wal zu Tränen, während wir anderes Leid kaum noch wahrnehmen?
Zwischen Medienhysterie, echter Tierliebe, gesellschaftlicher Überforderung und der unbequemen Erkenntnis, dass nicht jedes tragische Ereignis reparierbar ist, entsteht eine Folge über unsere merkwürdige Beziehung zur Natur – und über die Wut, die oft gar nicht dem eigentlichen Ereignis gilt.
Eine nachdenkliche Abschweifung über einen Wal, unsere Kontrollfantasien und die Frage, ob wir verlernt haben, Natur auch dann auszuhalten, wenn sie traurig ist.

Themengliederung:
1. Begrüßung und Einstieg in die Folge
Kurze Einführung in die neue Ausgabe von „Die Abschweifung“. Sascha kündigt an, dass es diesmal um ein Thema geht, das durch einen gestrandeten Buckelwal in der Ostsee ausgelöst wurde.
2. Der gestrandete Buckelwal als Auslöser
Der Wal wird zunächst als konkretes Ereignis beschrieben: ein großes Meeressäugetier, gestrandet, sichtbar leidend und plötzlich im Zentrum großer medialer Aufmerksamkeit.
3. Warum dieses Ereignis mehr ist als nur ein Naturdrama
Sascha stellt die These auf, dass der Wal nicht nur für sich selbst steht, sondern zum Symbol für gesellschaftliche Unzufriedenheit, Hilflosigkeit und Kontrollverlust wird.
4. Medienaufmerksamkeit und soziale Netzwerke
Es geht darum, wie klassische Medien und soziale Netzwerke das Thema verstärken. Aus einem traurigen Naturereignis wird ein öffentliches Spektakel mit Livestreams, Kommentaren, Forderungen und Meinungsexplosionen.
5. Der Ruf nach sofortigen Lösungen
Sascha greift die Reaktion vieler Menschen auf: Sobald Expertinnen und Experten sagen, dass man wenig tun kann, entstehen Empörung, Petitionen und die Forderung, dass „doch jemand etwas machen muss“.
6. Naturereignisse, die wir nicht mehr aushalten
Der Gedanke wird erweitert: Tiere sterben, Natur ist manchmal brutal, traurig und nicht kontrollierbar. Die Folge fragt, ob wir als Gesellschaft verlernt haben, solche Vorgänge als Teil der Natur zu begreifen.
7. Der Vergleich mit alltäglichem Tierleid
Sascha stellt dem großen Mitgefühl für den Wal kleinere, alltäglichere Beispiele gegenüber: tote Ratten, Rabenküken, verletzte Wildtiere oder ein Reh nach einem Unfall. Die Frage: Warum sehen wir manches Leid – und anderes nicht?
8. Die Natur im menschlichen Korsett
Der Blick wechselt zu Flüssen, Hochwasser, begradigten Bachläufen und versiegelten Landschaften. Sascha zeigt, wie der Mensch natürliche Systeme einengt und sich später über die Folgen wundert.
9. Beispiel Mühlenbach und Renaturierung
Anhand des Mühlenbachs in Datteln wird erklärt, wie frühere Eingriffe in Gewässer später mit großem Aufwand rückgängig gemacht werden müssen. Renaturierung erscheint hier als teure Korrektur alter Entscheidungen.
10. Das Meer als lauter, gestörter Lebensraum
Sascha spricht über Lärm unter Wasser: Schiffsmotoren, Schrauben, Sonar und tieffrequente Kommunikationssysteme. Der Wal wird dadurch auch zum Symbol für eine Natur, die vom Menschen dauerhaft gestört wird.
11. Das Leiden des Wals
Die körperliche Situation des gestrandeten Tieres wird beschrieben: Ein Wal ist nicht dafür gemacht, auf einer Sandbank zu liegen. Das Gewicht drückt auf die Organe, das Leid ist real und schwer auszuhalten.
12. Selbstdarstellung und vermeintliche Expertise
Nun geht es um Menschen, die vor Ort oder online auftreten, streamen, kommentieren und sich als Problemlöser präsentieren. Sascha kritisiert die Mischung aus Mitgefühl, Aktionismus und Selbstdarstellung.
13. Gesellschaftliche Frustration als Treibstoff der Empörung
Die Folge weitet den Blick auf steigende Kosten, wirtschaftlichen Druck, politische Enttäuschung und das Gefühl vieler Menschen, trotz Arbeit nicht mehr sicher leben zu können.
14. Das verlorene Versprechen vom Aufstieg
Sascha blickt auf frühere Generationen und das Versprechen, dass harte Arbeit zu Wohlstand, Eigenheim und Sicherheit führt. Dieses Versprechen wirkt für viele Menschen heute gebrochen.
15. Politik, Infrastruktur und verschobene Probleme
Die Diskussion führt zu langfristig ungelösten Problemen: marode Infrastruktur, zurückgebaute Schienen, Privatisierung, Renditedruck und politische Versäumnisse, die nicht erst in den letzten Jahren entstanden sind.
16. Klimawandel und verspätete Konsequenzen
Am Beispiel von Heizungen, Energie, Klimagasen und sichtbaren Veränderungen in der Natur geht es darum, dass viele heutige Konflikte Folgen jahrzehntelanger Entscheidungen sind.
17. Der Wal als Ventil für allgemeine Wut
Sascha ordnet die Empörung um den Wal als Ventil ein: Die Wut richtet sich scheinbar auf Behörden oder Politik, kommt aber aus tiefer liegenden Sorgen, Ängsten und Enttäuschungen.
18. Geburt, Leben, Krankheit und Tod
Die Folge nimmt eine existenziellere Wendung: Natur bedeutet nicht nur Geburt und Leben, sondern auch Krankheit, Verfall und Tod. Genau diese unbequemen Seiten werden häufig verdrängt.
19. Ausgelagertes Leid in Pflege und Gesellschaft
Aus Saschas Pflegeerfahrung heraus wird beschrieben, wie Krankheit, Alter und psychische Veränderungen oft aus dem Alltag ausgelagert werden – in Heime, Institutionen oder aus dem Blickfeld der Familie.
20. Der Wert von Leben in einer Kostenlogik
Sascha spricht darüber, dass selbst Pflegeleistungen, Unterstützung und Hilfen zunehmend unter Kostendruck stehen. Dadurch entsteht ein harter Kontrast zur emotionalen Forderung, alles Leben müsse um jeden Preis gerettet werden.
21. Was wirklich lösbar ist – und was nicht
Die Folge kommt zurück zur Grundfrage: Nicht jedes Leid lässt sich verhindern, nicht jedes Naturereignis lässt sich reparieren. Gleichzeitig tragen menschliche Eingriffe oft dazu bei, dass solche Situationen wahrscheinlicher oder schwerer werden.
22. Abschließende Reflexion über Mensch und Natur
Zum Schluss bleibt die Frage, warum wir so viel Mitgefühl für einen einzelnen Wal zeigen, aber viele andere Formen von Leid kaum beachten. Die Folge endet als nachdenkliche Betrachtung über Natur, Verantwortung, Medien und menschliche Widersprüche.
23. Verabschiedung und Einladung zur Diskussion
Sascha lädt die Hörerinnen und Hörer ein, ihre Gedanken zu teilen, die Folge zu bewerten und den Podcast weiterzuempfehlen.
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Mitwirkende dieser Episode
Spieldauer: 0:27:45
Tag der Aufnahme: 28.04.26
Diese Folge stammt aus der Staffel 4, es gibt insgesamt 4 Staffeln.
Eine LautFunk Publikationskartell Produktion - Wo Geschichten unüberhörbar übermittelt werden.
Podcast Lizenz:
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Autor: Sascha Markmann
Sascha Markmann ist ein kreativer Kopf mit bewegter Biografie: Informatiker, studierter Philosoph, Religionswissenschaftler und Psychologe – und gleichzeitig ein Mensch, der das Leben nach einem Schlaganfall ganz neu entdeckt hat. Nach Stationen als Rettungssanitäter und Altenpfleger fand Sascha seinen Weg in die Welt des kreativen Ausdrucks: Als Blogger, Musiker, Podcaster, Philosoph und visueller Geschichtenerzähler kombiniert er technisches Know-how mit emotionaler Tiefe und einem schrägen Sinn für Humor. Seine Beiträge entstehen irgendwo zwischen Borderline, Acid Bassline und Beistand – ehrlich, direkt und gerne auch mal mit einem Augenzwinkern. Leitmotiv: „Audiovisueller Stumpfsinn mit keinem Nutzwert – aber vielleicht genau deshalb so wertvoll.“ Alle Beiträge von Sascha Markmann anzeigen