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00:00 – 0:00:02
*Musik*
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0:00:02 – 0:00:31
[Musik]
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0:00:31 – 0:00:37
Hallo und willkommen zu einer neuen Ausgabe der Abschweifung. Ich bin Sascha Markmann und
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0:00:37 – 0:00:45
ich werde jetzt vom eigentlichen Thema abschweifen oder auch nicht. In der letzten Zeit schweife
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0:00:45 – 0:00:54
ich einfach viel zu wenig ab. Ja, erstmal hallo und willkommen. Falls euch das Video gefallen
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0:00:54 – 0:01:03
sollte liken, abonnieren, hypen und hast du nicht gesehen, wenn ihr den Podcast hört,
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0:01:03 – 0:01:12
gibt mir eine 5 Sterne Bewertung. Das wäre cool. Ja, was soll ich sagen? Das heutige Thema ist,
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0:01:12 – 0:01:23
Warum werden YouTube-Videos oder so Reaction-Videos immer und immer und immer länger?
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0:01:23 – 0:01:34
Mir ist aufgefallen, dass in der letzten Zeit Reaction-Videos gemacht werden auf ein Video,
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0:01:34 – 0:01:40
was ein Content-Creator erstellt hat, und dann macht ein anderer noch eine Reaction auf die
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0:01:40 – 0:01:48
Reaction und dann vielleicht noch ein Reaction auf eine Reaction auf eine Reaction und dann macht
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0:01:48 – 0:01:53
der Content Creator noch eine Reaction auf der Reaction auf der Reaction auf der Reaction. Und
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0:01:53 – 0:02:01
so hast du quasi aus einem 20-Minuten-Video, einem 40-Minuten-Video, einem Stunden-Video
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0:02:01 – 0:02:10
und zum Schluss ist das irgendwie eine Stunde und 40 Minuten Video, weil jeder ja auch seinen Teil
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0:02:10 – 0:02:19
dazu beigetragen hat und jede Menge dazu gesagt hat, um es einfach mal einzuordnen. Mir ist das
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0:02:19 – 0:02:27
Ganze besonders aufgefallen bei diesen kontroversen Themen, also bei diesen YouTube-Leaves oder wenn
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0:02:27 – 0:02:35
irgendwelche Skandale sind, dass dann halt die Reaction auf Reaction quasi sich gegenseitig
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0:02:35 – 0:02:42
potenzieren und dass es dann immer mehr wird. Für mich und meinen Teil ist das relativ langweilig,
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0:02:42 – 0:02:48
wenn ich das Originalvideo schon gesehen habe. Wenn ich nur jetzt quasi die erste Reaction gesehen
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0:02:48 – 0:02:56
habe, dann habe ich da jemand, der zwischendurch das Video anhält und dann redet, dann das Video
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0:02:56 – 0:03:02
weiterlaufen lässt, wieder anhält und redet. So habe ich quasi eine Einordnung und halt ein
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0:03:02 – 0:03:10
ja relativ flüssiges Bild von dem, was im Video passiert ist. Aber spätestens,
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0:03:10 – 0:03:17
wenn es die Reaction auf die Reaction gibt, dann habe ich das nicht mehr. Und das finde
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0:03:17 – 0:03:22
ich schon echt schwierig, weil ich dann den Originalvideo nicht mehr folgen kann. Gut,
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0:03:22 – 0:03:28
ich könnte jetzt hingehen und das Originalvideo noch mal nachschauen oder mir das erst anschauen,
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0:03:28 – 0:03:37
aber dann könnte ich ja auch einfach mir das Reactionvideo ohne die Reaction anschauen,
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0:03:37 – 0:03:49
also ohne den Teil, den man halt kommentiert, sondern nur das, was der Reaction-Streamer
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0:03:49 – 0:03:56
oder Content-Produzent dann von sich gegeben hat, quasi als ein Off-Kommentar.
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0:03:56 – 0:04:04
Ich weiß echt nicht, wo dieser Trend jetzt herkommt. Ich weiß, dass wir in Deutschland
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0:04:04 – 0:04:09
eine sehr ausgeprägte Reaction-Kultur haben, dass man sehr ausgiebig über das,
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0:04:09 – 0:04:15
was man sich da anschaut oder im Livestream sich anschaut und das mit dem Publikum kommentiert.
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0:04:15 – 0:04:23
dass es in anderen Ländern eher so ist, das Video läuft durch und dann "hmm ja cool,
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0:04:23 – 0:04:32
ha, ha, it's funny, haha" macht und dass es dann halt eine Reaction war. Was es in meinen Augen
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0:04:32 – 0:04:37
natürlich nicht ist, sondern da sollte man schon was zu beitragen und da sind wir ja auch beim
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0:04:37 – 0:04:42
deutschen Recht. Es gibt ja das Zitatrecht und wenn ich hingehe, Ausschnitte zeige,
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0:04:42 – 0:04:50
muss ich dazu einen Mehrwert liefern, um das mal ganz grob untergebrochen zu machen. Also schaue
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0:04:50 – 0:04:57
ich mir ein Stückchen an und kommentiere es oder mache eine Einordnung, bewerte es oder sage einfach
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0:04:57 – 0:05:02
nur meine Meinung dazu. Also ich liefere da irgendwie einen Mehrwert. Aber wenn ich dann den
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0:05:02 – 0:05:08
Mehrwert auf den Mehrwert und auf den Mehrwert habe und das eigentliche Video, sagen wir mal,
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0:05:08 – 0:05:18
20 Minuten ist und die Reaction-Kette irgendwie das Dreifache oder Sechsfache der eigentlichen
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0:05:18 – 0:05:25
Zeit ist, dann ist doch das ursprüngliche Video doch gar nicht mehr das Ausschlaggebende,
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0:05:25 – 0:05:34
sondern nur noch die Reaction auf der Reaction. Also was hat der eine Streamer gesagt oder
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0:05:34 – 0:05:42
Youtuber und was hat der nächste darauf gesagt und wie ordnet der eine es ein und der andere und
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0:05:42 – 0:05:51
derjenige und durch welcher und jener. Ich finde das echt, das ist too much. Also spätestens wenn
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0:05:51 – 0:05:57
der zweite schon über den ersten redet, ist das schon too much. Es sei denn, es ist so eine richtige
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0:05:57 – 0:06:05
Granate, also wenn da alles falsch interpretiert wird oder ein falscher Mehrwert gegeben wird,
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0:06:05 – 0:06:13
der einfach in der falschen völligen Richtung geht. Wenn ich mir manche YouTube-Kollegen anschaue,
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0:06:13 – 0:06:23
die ein Video reacten und sich dann selber größer machen als halt das, worauf sie reagieren,
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0:06:23 – 0:06:28
finde ich schon erstmal ein ziemlich starkes Statement, weil ich bin wichtiger wie der Content,
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0:06:28 – 0:06:36
den wir jetzt zusammenschauen, den ich jetzt brakte. Und da geht dann auch so ein bisschen
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0:06:36 – 0:06:43
die Sache verloren, dass ich mich ja mit dem Content beschäftige, weil ich stehe am Vordergrund.
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0:06:43 – 0:06:57
Und andere, die liefern so viel Zusatzinformation, dass das ursprüngliche Video einfach irgendwie
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0:06:57 – 0:07:04
untergeht. Und das ist einfach nicht zielführend und das ist auch nicht das,
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0:07:04 – 0:07:09
worunter ich mir eine Reaction vorstelle. Ich würde ja auch gerne mal auf das ein oder
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0:07:09 – 0:07:17
andere Video reagieren und habe mir das vorher schon Gedanken gemacht. Also mich jetzt da mit
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0:07:17 – 0:07:27
meiner gut aussehenden Statur sich da vor der Kamera zu setzen und das zu machen, das fände
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0:07:27 – 0:07:36
ich jetzt auch ein bisschen deplatziert. Es gibt Livestreams, wo ich halt Gast war, wo ich das auch
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0:07:36 – 0:07:43
gemacht habe, aber da fühle ich mich einfach nicht mehr wohl. Das war vor sechs Jahren anders, da habe
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0:07:43 – 0:07:50
ich ja auch noch aktiv YouTube-Videos gemacht, aber mittlerweile ist das so, dass ich da nach
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0:07:50 – 0:07:58
unseren Livestream-Erfahrungen einfach keine Lust mehr drauf habe. Und ich finde, das Medium-Audio-Podcast
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0:07:58 – 0:08:08
Podcast, das gefällt mir am besten. Da muss ich auch kein Videocast oder so machen, weil wenn ich
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0:08:08 – 0:08:15
von mir aus gehe – und das ist natürlich jetzt die Bezugsgröße, die es mir am nächsten ist –,
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0:08:15 – 0:08:23
dann höre ich die meisten Sachen sowieso nur als reines Audioformat und habe das Fenster im
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0:08:23 – 0:08:30
im Hintergrund offen und höre mir die Videos an oder ich höre mir halt abends Podcasts an. Oder
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0:08:30 – 0:08:36
wenn ich halt mal irgendwas am machen bin, wo ich nicht konzentriert sein muss, sondern wo ich dann
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0:08:36 – 0:08:47
auch noch zuhören kann. Wäsche falten, zusammenlegen, aufhängen oder spülen, Geschirrspüler ein- und
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0:08:47 – 0:08:54
ausräumen und solche Sachen. Da kann ich das ganz gut, weil ich da nicht unbedingt zu 100 Prozent
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0:08:54 – 0:09:01
bei der Sache sein muss. Ganz im Gegenteil zu dem, wenn ich zum Beispiel am Coden bin und halt am
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0:09:01 – 0:09:07
Webserver bastle oder halt an den KI-Server Optimierung vornehme, da muss ich mich schon
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0:09:07 – 0:09:12
sehr konzentrieren und da höre ich halt Musik im Hintergrund. Deswegen habe ich dieses Jahr auch
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0:09:12 – 0:09:21
irgendwie etliche tausend Stunden Playtime auf Spotify. Auch eine interessante Geschichte.
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0:09:21 – 0:09:31
Sollte man vielleicht mal darüber reden. Mein Spotify-Alter ist 16. Im Gegensatz zum Spotify-Alter
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0:09:31 – 0:09:42
meiner Lebensgefährtin ist 76. Sie fand das nicht lustig, ich fand das sehr lustig und ich glaube,
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0:09:42 – 0:09:47
dieses Alter sagt nicht besonders viel aus, wenn man sich das Ergebnis mal anschaut.
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0:09:47 – 0:10:01
Ja, wir waren beim Ablenken durch Audio. Für mich ist einfach Video etwas, wo ich halt entweder
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0:10:01 – 0:10:08
aktiv zuschaue oder es halt im Hintergrund habe und mir den Ton anhöre. Und das mache ich bei
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0:10:08 – 0:10:20
so vielen Sachen. Es sei denn, ich will es halt jetzt zum Beispiel, ich schaue mir ein Video an
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0:10:20 – 0:10:24
über City Skyline, wie jemand eine Stadt baut. Dann schaue ich mir das an, dann höre ich mir das
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0:10:24 – 0:10:29
nicht mehr an, dann schaue ich da auch aktiv zu. Aber da muss ich mir auch Zeit für nehmen. Und
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0:10:29 – 0:10:35
weil ich halt nur eine gewisse Zeit am Tag mir nehme, um vor dem PC zu sitzen, muss ich die so
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0:10:35 – 0:10:40
effektiv wie möglich nutzen und da mache ich meistens mehrere Sachen gleichzeitig. Und dann
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0:10:40 – 0:10:49
finde ich halt so ein normales Reaction-Video vollkommen okay, aber wenn ich dann halt auf
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0:10:49 – 0:10:54
diese ganzen verschiedenen Schichten achten muss, also auf die Storyline im Original-Video,
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0:10:54 – 0:10:59
dann auf die Reaction, dann auf die Reaction der Reaction und gegebenenfalls eine Reaction
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0:10:59 – 0:11:08
der Reaction der Reaction. Dann habe ich so viele Ebenen der Geschichte, der Erzählungen im Kopf,
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0:11:08 – 0:11:15
worauf ich halt achten muss, damit ich halt im Flow bin. Also ihr wisst, was ich meine,
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0:11:15 – 0:11:23
also dass ich halt den Flow des ersten Reaction-Typen habe, dann die Geschichtserzählung
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0:11:23 – 0:11:32
vom ersten, vom originalen, vom original und dann halt von von jedem weiteren der eine Reaktion darauf
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0:11:32 – 0:11:39
macht. Und es ist anstrengend, tatsächlich, das ist wirklich anstrengend. Ich habe es mal versucht
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0:11:39 – 0:11:46
und dann ist es tatsächlich einfacher halt das Video zu schauen, weil dann hast du da zwei Köpfe
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oder einen Kopf oder wie in einem Fall waren das sogar vier Köpfe, also in jeder Ecke irgendwie
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einer, damit die sich nicht gegenseitig platt machen. Dann hast du noch mehrere von den Sheds
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0:11:58 – 0:12:06
am durchrattern und das ist dann einfach nur noch ein Pixelbrei, weil das verschiedene Shed-Overlays
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0:12:06 – 0:12:14
sind. Ja, da hast du links und rechts einen und das rattert da alles nur so durch. Das ist auch
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0:12:14 – 0:12:23
anstrengend für mich, weil ich versuche, halt dieses gesamte Konstrukt dann zu verstehen und
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0:12:23 – 0:12:31
zu analysieren. Ich bin sowieso, was das angeht, so ein extrem analytischer Mensch und versuche,
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0:12:31 – 0:12:38
optische oder visuelle Reize halt zu entschlüsseln. Und dann sitze ich dann da und mache das. Also
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0:12:38 – 0:12:43
deswegen höre ich mir dann lieber Audio an, aber es darf ja halt nicht so kompliziert sein. Und das
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0:12:43 – 0:12:48
ist echt ein Dilemma, wenn das dann halt diese Formate sind, die einfach unnötig aufgeplayt
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0:12:48 – 0:12:54
werden. Ich habe ja nichts gegen einen zwei Stunden oder drei Stunden, meinetwegen vier
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0:12:54 – 0:13:01
Stunden Podcast mit mehreren Leuten, aber dann ist das halt eine Geschehlebene und nicht irgendwie,
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0:13:01 – 0:13:06
der eine achtet da drauf, der nächste achtet da drauf, dann der eine regt sich da drüber auf,
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0:13:06 – 0:13:12
dass der eine darauf geachtet hat und der nächste findet das, was der erste gesagt hat, doof, aber
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0:13:12 – 0:13:18
das, was der zweite gesagt hat, richtig und den dritten, den kann er sowieso nicht mögen und
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0:13:18 – 0:13:27
deswegen reagiert er ja drauf, nur damit er sagen kann, wie scheiße der ist. Das ist alles so verwirrend
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0:13:27 – 0:13:32
und halt so eine extreme, das ist ja schon keine Meta-Ebene, das ist so eine Sub-Meta-Ebene, also
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0:13:32 – 0:13:41
eine Meta-Ebene, die halt noch unterhalb einer Meta-Ebene ist. Nee, das ist mir zu viel,
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0:13:41 – 0:13:48
das kann ich auch nicht greifen, gedanklich. Vielleicht mache ich mir auch einfach zu viele
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0:13:48 – 0:13:56
Gedanken und das ist für andere Menschen echt kein Problem, das alles für sich zu trennen und das
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0:13:56 – 0:14:03
verschiedene Kanäle und Channels am Einzelnen sortieren. Für mich ist es definitiv ein riesen
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0:14:03 – 0:14:11
Problem. Und ich habe auch dann keine Lust mehr, ein Video, was halt Informations- für 20 Minuten
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0:14:11 – 0:14:19
aufgebläht auf 1 Stunde 20 oder 1 Stunde 40 mir anzuschauen, weil Hinz und Kunst meint,
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0:14:19 – 0:14:26
man muss da irgendwie sein Quark dazu geben. Ich weiß ja nicht, wie ihr darüber denkt.
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0:14:26 – 0:14:31
ihr könnt es mir ja gerne in die Kommentare schreiben oder auf dem Blog in die Kommentare
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0:14:31 – 0:14:39
schreiben, unter dem Podcast. Ich würde mich auf jeden Fall freuen und freue mich auf unseren
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0:14:39 – 0:14:46
Discourse. Wie gesagt, ihr könnt das Video oder den Podcast liken, auf YouTube könnt ihr es hypen
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0:14:46 – 0:14:56
und abonnieren nicht vergessen, weil das hilft ungemein. Gut, dann sage ich danke
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0:14:56 – 0:15:00
schön fürs zuhören und bis zum nächsten Mal. Tschüss, euer Sascha.
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Warum werden aus 20 Minuten Original-Content plötzlich 1 Stunde 40 Minuten Reaction-Dauerbeschallung?
In dieser Folge von Die Abschweifung geht es um die Eskalation der modernen Reaction-Kultur auf YouTube: Reactions auf Videos, Reactions auf Reactions – und irgendwann Reactions auf Reactions auf Reactions. Was als Einordnung gedacht war, wird zur endlosen Meta-Schleife.
Ich spreche darüber,
warum sich Meinungen heute gegenseitig potenzieren statt ergänzen,
weshalb viele Reaction-Formate ihren eigentlichen Mehrwert verlieren,
wie sich Creator zunehmend selbst wichtiger machen als den Content, auf den sie reagieren,
und warum diese Dauer-Meta-Ebenen für viele nicht nur ermüdend, sondern regelrecht überfordernd sind.
Außerdem geht es um den Unterschied zwischen aktivem Sehen und passivem Hören, um Audio als Gegenpol zur visuellen Reizüberflutung – und um die Frage, warum weniger Reaktion manchmal deutlich mehr Inhalt bedeutet.
Eine Folge über Medienmechaniken, Aufmerksamkeitsökonomie, Ego-Bühnen und die stille Sehnsucht nach Klarheit im digitalen Lärm.

Themenübersicht:
1. Einstieg: Wenn Reaktionen kein Ende mehr kennen
Beobachtungen aus der aktuellen YouTube-Welt:
Wie aus einem Video eine ganze Kaskade aus Reaktionen entsteht – und warum das inzwischen zur Normalität geworden ist.
2. Die erste Reaction – Einordnung oder bereits Verzerrung?
Warum klassische Reactions für viele noch sinnvoll sind:
Pause, Kommentar, Einordnung – und wo der Mehrwert wirklich liegt.
3. Die zweite, dritte und vierte Reaction – Wenn Meta-Ebenen explodieren
Was passiert, wenn nicht mehr auf den Inhalt reagiert wird, sondern nur noch auf andere Meinungen.
Warum Übersicht, Kontext und Ursprung dabei immer weiter verloren gehen.
4. Ego statt Inhalt – Wenn Creator größer werden als der Content
Selbstinszenierung, Relevanzkämpfe und Deutungshoheit.
Warum manche Reactions weniger Analyse und mehr Selbstbühne sind.
5. Visuelle Überforderung & Pixelchaos
Mehrere Gesichter, Overlays, Einblendungen, Chats, Effekte.
Warum das Gehirn irgendwann aussteigt – und was das mit echter Aufmerksamkeit macht.
6. Audio als Gegenpol zur Reizüberflutung
Warum reine Tonformate oft ruhiger, klarer und verständlicher sind.
Multitasking, Podcast-Hören und der Unterschied zwischen aktivem Sehen und passivem Zuhören.
7. Der Verlust des Ursprungs
Wie das Originalvideo zunehmend zur Nebensache wird.
Warum am Ende oft nur noch Meinungen über Meinungen übrig bleiben.
8. Persönliche Grenze: Warum nicht alles mehr mitgemacht wird
Veränderter Blick auf Livestreams, Videoformate und öffentliche Reaktionen.
Warum Abstand manchmal gesünder ist als ständige Beteiligung.
9. Die offene Frage an die Community
Wie erlebt ihr Reaction-Kultur heute?
Überforderung, Unterhaltung, Mehrwert – oder alles zusammen?
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Mitwirkende dieser Episode
Spieldauer: 0:19:21
Tag der Aufnahme: 08.12.25
Diese Folge stammt aus der Staffel 4, es gibt insgesamt 4 Staffeln.
Eine LautFunk Publikationskartell Produktion - Wo Geschichten unüberhörbar übermittelt werden.
Vorschau auf eine kommende Veröffentlichung im LautFunk Podcast:
Die nächste Episode "Die Abschweifung 74 Rücksicht ist kein Extra" erscheint am 22. Januar 2026 um 10:31 Uhr und hat 3 Kapitelmarken, unter anderem: "Die Abschweifung" . Du kannst dich auf 0:31:09 feinste Unterhaltung freuen.
Podcast Lizenz:
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Autor: Sascha Markmann
Sascha Markmann ist ein kreativer Kopf mit bewegter Biografie: Informatiker, studierter Philosoph, Religionswissenschaftler und Psychologe – und gleichzeitig ein Mensch, der das Leben nach einem Schlaganfall ganz neu entdeckt hat. Nach Stationen als Rettungssanitäter und Altenpfleger fand Sascha seinen Weg in die Welt des kreativen Ausdrucks: Als Blogger, Musiker, Podcaster, Philosoph und visueller Geschichtenerzähler kombiniert er technisches Know-how mit emotionaler Tiefe und einem schrägen Sinn für Humor. Seine Beiträge entstehen irgendwo zwischen Borderline, Acid Bassline und Beistand – ehrlich, direkt und gerne auch mal mit einem Augenzwinkern. Leitmotiv: „Audiovisueller Stumpfsinn mit keinem Nutzwert – aber vielleicht genau deshalb so wertvoll.“ Alle Beiträge von Sascha Markmann anzeigen