Grenzwert-010 Polyamorie – Liebesbeziehung mit mehreren Partner*innen

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Willkommen zu einer neuen Folge unseres Podcasts! In dieser Ausgabe tauchen wir in die faszinierende Welt romantischer Liebesbeziehungen ein, die mehr als eine Person umfassen – die Welt der Polyamorie.

Mein besonderer Gast ist Emtycee, und gemeinsam erkunden wir unsere individuellen Erfahrungen und Gedanken zu diesem aufregenden Thema. Wir gehen tief in die Materie ein, um zu verstehen, wie polyamore Beziehungen funktionieren und welche Herausforderungen und Vorteile sie mit sich bringen.

Polyamorie ist ein Ansatz, der es Menschen ermöglicht, gleichzeitig romantische und liebevolle Verbindungen zu mehreren Partnern einzugehen. Doch wie gestaltet sich eine solche Beziehung? Wie findet man eine Balance zwischen den verschiedenen Bedürfnissen, Gefühlen und Zeitplänen? Emtycee und ich teilen unsere persönlichen Geschichten und geben Einblicke in die Dynamik einer polyamoren Beziehung.

Wir diskutieren auch die Vorurteile und Missverständnisse, denen polyamore Menschen oft begegnen. Mit viel Einfühlungsvermögen und Offenheit brechen wir Stereotype auf und ermutigen zu einem besseren Verständnis und einer toleranteren Haltung gegenüber alternativen Beziehungsformen.

Natürlich beleuchten wir auch die emotionalen Aspekte der Polyamorie. Wie geht man mit Eifersucht um? Wie kommuniziert man effektiv in einer Beziehung, in der mehrere Partner involviert sind? Emtycee und ich geben praktische Ratschläge und teilen bewährte Strategien, die uns geholfen haben, harmonische und erfüllende Beziehungen aufzubauen.

Diese Folge ist nicht nur für Menschen interessant, die sich bereits für polyamore Beziehungen interessieren, sondern auch für Neugierige, die mehr über alternative Liebesformen erfahren möchten. Unser Ziel ist es, eine offene und wertschätzende Diskussion über Beziehungen zu fördern und die Vielfalt menschlicher Liebe zu feiern.

Also schnapp dir eine Tasse Tee, lehne dich zurück und lass dich von unserer spannenden Unterhaltung über romantische Liebesbeziehungen mit mehr als einer Person inspirieren. Tauche ein in die Welt der Polyamorie und entdecke neue Perspektiven auf die Liebe.

NRWision sagt:

Eine polyamore Beziehung bezeichnet eine Partnerschaft mit mehreren Partner*innen. Die Podcaster Sascha Markmann und “Emtycce” sprechen im Podcast “Grenzwertig” über diese Beziehungsform. Sascha Markmann hat selbst schon in einer polyamoren Beziehung gelebt. Er findet: Polyamore Beziehungen können gut funktionieren. “Emtycce” ist anderer Meinung. Er könnte einen weiteren Partner innerhalb einer Beziehung nicht tolerieren. Durch eine toxische Beziehung in der Vergangenheit leidet “Emtycee” zudem unter Verlustängsten, berichtet er. Und: Die Podcaster sprechen über Freundschaften mit Ex-Partner*innen. Kann das funktionieren?

NRWision
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Tanscript:

Grenzwertig, der grenzwertige Podcast.
Kontroverse Themen, hitzig diskutiert und schön verpackt.
Mit meinen Gästen hitzig diskutieren in einem spannenden Format.
Grenzwertig, der Podcast.
Hallo und willkommen zum grenzwertig Podcast, da wo es hin und wieder mal schlüpfrig, schleimig und grenzwertig wird.
Ich bin der Sascha Mahrmann, auch bekannt als die Raumwelle und habe den lieben MTC, dem Marcel, heute zu Gast.
Moin Sascha, ich bin der MTC und ich habe ein Thema mitbekommen, letztens von einer Zuschauerin.
Da habe ich dich als perfekten Podcast Partner ausgesucht, weil du ja auch ein paar Erfahrungsberichte mitzubringen hast.
Und zwar sollen wir mal über das Thema Polyamorie reden. Polyamorie ist, wenn man nicht monogam, also zusammenlebt, sich liebt, sondern mehrere Partner hat.
Und darüber werden wir heute reden, mitunter auch über das Thema, egal ob sexuelle oder nur romantische oder offene Beziehung.
Das werden wir alles in diesem Podcast so ein bisschen ansprechen.
Das ist ein sehr, sehr, ich würde nicht sagen moralisch verwerfliches Thema, aber es gibt noch immer sehr, sehr viele Leute, die sagen,
oh nee, lass mal gut sein, das kann doch nicht gehen und so weiter. Doch, das kann gehen.
Und ja, pro und contra, mal gucken, wie das Gespräch heute verlauft.
Ja, willst du da anfangen? Wie sind deine Erfahrungsberichte so in deinem Leben?
Hattest du so was schon immer oder noch nie oder hat sich das entwickelt? Wie ist das bei dir so gewesen?
Ich war mal in einer Polyamorenbeziehung, aber das war jetzt nicht so gewesen, dass ich jetzt der Part war, der mehrere Menschen mit in Beziehung geführt hat,
weil das ist ja, vielleicht sollte man da ein bisschen ausführen, das geht ja nicht nur um Sex, weil dann könnte es halt offene Beziehungen oder weiß was führen,
sondern es geht ja darum, dass halt eine Emotionalität da ist. Und da hatte ich bis jetzt noch nie so wirklich das Bedürfnis nach.
Natürlich war ich schon mal zu einem Zeitpunkt halt in zwei verschiedene Frauen verliebt. Das habe ich schon erlebt gehabt.
Das war so, ich habe halt zwei Frauen kennengelernt und habe beide gedatet und habe dann gemerkt gehabt,
oh ja, du liebst jetzt beide Frauen und habe mich dann im Endeffekt für eine entschieden.
Auch nachdem ich dann halt mit mir wichtigen Leuten darüber geredet habe, die meinten dann auch so,
Junge, du solltest dich entscheiden. In der Beziehung, wo ich war, hatte meine Partnerin im Laufe unserer Beziehung noch einen zweiten Mann kennengelernt,
der auch weiter weg wohnte und wir hatten uns darauf geeinigt, dass sie dann halt zwei Wochen bei mir ist und zwei Wochen bei Ihnen ist.
Und ja, das sind ja meine Erfahrungen.
Also ich habe tatsächlich damals auch immer so, wie soll ich sagen, diese Meinung vertreten, ja das kann doch gar nicht sein.
Und ich hatte in meiner letzten aktiven Beziehung, tatsächlich das war eine Fernbeziehung, hatte ich so zwischenzeitlich das Gefühl,
dass ich meine Ex-Freundinnen noch immer liebe, nicht auf die Art, wie man einen aktuellen Partner liebt,
sondern irgendein Vergangenheits-Ich in mir drinne, hat noch immer, durch die Erinnerungen und so was und Nostalgie und so weiter,
immer noch irgendwie Gefühle für die gehabt. Aber nicht so, dass ich jetzt gesagt hätte,
okay, ich würde jetzt meiner Freundin zu dem Zeitpunkt fremdgehen oder so was.
Also das kann man irgendwie gleichsetzen mit Erinnerungen, ob das eine wahre Liebe ist oder nicht, weiß man nicht.
Ich sage einfach mal, irgendein Ich in mir drin hat noch immer Gefühle für die gehabt,
aber nicht so aktuelle Gefühle wie jetzt für eine aktuelle Partnerschaft.
Und ich hatte meine damalige erste Freundin zum Beispiel, so kann man ja anfangen.
Das war eine sehr, sehr monogramme Beziehung und das war auch alles in Ordnung.
Bloß irgendwann kam der Punkt, weiß ich noch, als wäre es gestern gewesen, da hat sie mich gefragt,
das war nach einem Jahr, das war meine erste Freundin, hat sie zu mir gemeint,
weißt du, manchmal frage ich mich so, wie es ist, wenn man mit anderen Partnern noch was hat, mit anderen Leuten.
Und das war für mich damals wie ein Schlag in die Magengrube halt einfach, weil ich halt dachte,
okay, will sie mir damit sagen, dass sie fremdgehen will? Und ich glaube, das wollte sie mir nicht sagen.
Sie wollte einfach nur wissen, dadurch, dass es das erste Mal war, wie es eigentlich ist mit anderen Leuten und so weiter und so fort.
Und man stellt sich so eine Frage ziemlich früh und für mich war das halt ein No-Go.
Ich habe damals total Panik geschoben und die Beziehung war trotzdem monogam bis zum Schluss.
Und meine zweite Beziehung, die war auch sehr monogam und eigentlich war jeder meiner,
also jeder Beziehung von mir war eigentlich monogam. Also man hat sich geliebt.
Also eine klassische Beziehung, Mann, Frau und nichts anderes. Exklusivität.
Genau, man hat nur miteinander geschlafen, man hat über alles geredet, man hat sich geliebt.
Und noch nicht mal flirten war irgendwie in der Beziehung ein Ding, weder für mich noch für die Partnerin.
Das war in jeder Beziehung so. Flirten war absolut nicht drin.
Und für mich war das auch immer okay. Ich habe mich damit gut gefühlt und wohl.
Und laut meinem Erfahrungsbild, sage ich jetzt mal, die Ex-Freundinnen von mir waren damit auch total zufrieden.
Und ich hatte diese Meinung bis heute noch, also heute noch immer.
Ich weiß, dass du ja da ein bisschen anders bist in dem Punkt, aber ich bin bis heute so,
vielleicht bin ich zu brüde dafür, ich weiß es nicht, vielleicht kommt das irgendwann noch.
Für mich war es immer so, wenn ich in einer Beziehung bin und Gefühle rein investiere,
dann habe ich kein Interesse daran, mit einer anderen Frau was zu haben und kann es auch nicht akzeptieren.
Wenn meine Partnerin in dem Fall Bock hat auf jemand anderen, ob das jetzt irgendwie romantisch wäre oder nur Sex oder sowas,
das wäre für mich ein Trennungsgrund.
Vor allem, das Ding ist, wir reden ja heute nicht über irgendwelche Affären,
sondern das sind ja meist offene Beziehungen, wo man das auch abgesprochen hat.
Holy Amourie, die Leute wissen ja voneinander.
Da wissen alle.
Eben, eben. Also alle wissen das, alle sind damit eigentlich einverstanden und das ist in Ordnung für die Leute.
Ich würde mich als Paar sehen, der noch immer monogam lebt und der so groß geworden ist und ich lebe gesund damit und ich fühle mich gut damit.
Alles andere wäre für mich in einer Beziehung, wenn ich Liebe verspüre, das würde mich kaputt machen.
Ich bin jetzt nicht so, dass ich sagen würde, ja komm, das bisschen Sex, was meine Partnerin da mit jemandem hat,
das ist ja nicht schlimm, so ist es okay, Hauptsache sie liebt mich.
Jede Art von Flirten und gut flirten, das ist, ich sag mal so, wenn jemand flirtet auf einem gewissen Level, das kann noch in Ordnung sein.
Aber alles, was so mit richtig massiv anbaggern und küssen hier und da und weißt du, so diese extreme Nähe bis hin zu Sex,
das ist für mich in einer Beziehung, das würde mich emotional kaputt machen, wenn ich davon erfahren würde.
Deswegen empfinde ich das als ungesund, für mich zumindest.
Wie sind deine Erfahrungen dazu?
Ich stehe da ein bisschen anders, also nochmal so kurz, ich war mit Beziehungen im Swinger Club,
ich habe Dreier, Vierer gehabt, mit einem Mann, mit einem Pärchen, mit zwei Männern und noch zusätzlich.
Und ich habe mir immer nur gedacht gehabt, wisst ihr, ihr könnt meine Freundin poppen, aber ich nehme die mit nach Hause.
Kannst du mich da verstehen?
Ich kann dich da verstehen. Ich glaube bei mir oder bei vielen anderen auch, aber ich spreche jetzt einfach mal für mich,
ich glaube, warum das für uns ein No-Go ist, für Leute wie uns, ist, weil man vielleicht diese Eifersuchtsszene im Kopf hat,
auf gut Deutsch, vögelt er dir jetzt besser als ich, als Beispiel.
Ich glaube, das ist sexuell, der erste Punkt.
Der zweite Punkt ist halt einfach dieses Romantische, man hat halt immer Angst, also bei mir ist es zumindest so.
Ich war, abgesehen von meiner ersten Beziehung, nie der eifersüchtige Mensch, der irgendwas verboten hat oder sowas.
Ich finde sowas sehr, sehr toxisch tatsächlich.
Weißt du ja, ich mache ja auf TikTok und YouTube immer mal wieder Videos gegen diese "Coaches", Flirting-Coaches.
Darüber haben wir auch schon gesprochen.
Genau, da haben wir auch schon mal einen Podcast gemacht, sehr interessant tatsächlich.
Das Ding ist aber, ich glaube halt einfach so, ich bin so ein Mensch, ich habe sehr, sehr starke Verlustängste.
Ich lasse die mittlerweile nicht mehr raus.
Ich mache das mit mir selber aus und fertig.
Und ich habe auch da meine Grenzen halt auch gesetzt.
Ach Gott, das war schon vor zehn Jahren, da habe ich die Grenzen schon gesetzt, weil ich weiß,
Verlustängste und Eifersucht, das macht einen Menschen kaputt, das kannst du nicht bringen.
Oh ja, das ist absolut toxisch.
Und ich glaube, eben, das kannst du nicht bringen.
Du besitzt ja einen Menschen nicht.
Die Person gehört zu dir, aber die gehört nicht dir in dem Moment.
Und du sagtest ja eben, dass du schon sehr viele Erfahrungen gemacht hast, also sexuelle Erfahrungen,
wo du dann am Ende des Tages gewusst hast, okay, diese Frau nimmst du mit nach Hause.
Und war das, ich meine, man muss dazu sagen, wir haben einen Altersunterschied von 15, 16 Jahren.
Und du hattest mal in einem privaten Audio gesagt, vielleicht kommt das bei dir noch mit den Jahren,
dass du sowas okay findest. Und war das bei dir schon immer so?
Nein, nein, nein.
Also sagen wir mal so, ich bin, was jetzt Sexualität und auch die Sache mit Frauen angeht,
ein ziemlicher Spätzünder. Meine erste richtige Beziehung, wo es auch zur Sache ging,
das war dann so mit 26. Vorher gab es mal so One-Night-Stands oder so weiter,
aber wirklich, ich konnte mir auch nicht vorstellen, dass ich eine Frau in mich verlieben könnte.
Also das war so. Das hat aber andere Gründe, das können wir vielleicht irgendwo mal
in einem anderen Podcast eräutern. Und da war ich noch wirklich ganz straight, monogam.
Und hätte mir das auch nicht vorstellen können. Und mir haben einfach meine Beziehungen
in der Vergangenheit immer wieder gezeigt, oder auch so, wenn ich mal ein paar Freunde geschaut habe,
selbst bei meiner eigenen Familie, meine Eltern haben sich auch scheiden lassen,
weil meine Mutter mehrmals fremdgegangen ist, dass es einfach so eine Diskrepanz da gibt.
Die Leute gehen fremd, weil sie irgendwas vermissen oder irgendwelche Sehnsüchte haben,
die da irgendwie nicht erfüllt werden und haben aber trotzdem dann halt ihre "monogame",
ganz klassische Beziehung mit Exklusivität, aber nehmen sich das Recht raus, fremdzugeben.
Wenn wir jetzt mal in der Natur sind und schauen da mal so, sind eigentlich sämtliche Tiere,
die intelligent genug sind, eine Beziehung zu führen, immer nur eine gewisse Zeit zusammen.
Also man trifft sich, produziert Kinder und danach trennen die Leute sich wieder.
Und Monogamie im eigentlichen Sinn, dass ich eine Beziehung habe, die wirklich über Jahre,
Jahrzehnte, ein Leben lang besteht, das ist super selten in der Natur bei den Tieren.
Natürlich gibt es ein paar Exemplare, klassischerweise Storche oder so,
es gibt auch viele andere, aber da ist das, die sich einmal verliebt haben,
bleiben die ein Leben lang zusammen. Bei Pinguinen ist das übrigens auch,
da gibt es diese süße Geschichte über den Pinguin, der sich zu seinem Pfleger verliebt hat.
War ein Pinguinweibchen da, war das interessanter als der Pfleger.
Wo war ich? Genau, Monogamie ist selten.
Und es gibt, ich weiß gar nicht, wie die Affen heißen,
eine Gattung von Affen, wenn die Stress haben in ihrer Gruppe,
dann haben die Rambasamba. Und wenn die dann alle Rambasamba gehabt haben,
dann ist der Druck weg, alle sind glücklich und die Stimmung in der Gruppe ist wieder friedlich.
Dieses Beispiel jetzt mit den Affen, das erinnert mich so ein bisschen an meine eine toxische Beziehung.
Ja, da hat es erzählt von.
Da habe ich auch damals mal ein oder zwei YouTube-Videos über das Thema toxische Beziehungen gemacht
und da war das ja auch so. Beziehungstechnisch war das total unharmonisch,
man hat sehr, sehr oft gestritten, war sehr oft anderer Meinung.
Sehr, sehr viele Meinungsverschiedenheiten, es war sehr dramatisch auch.
Aber immer wenn es Streit gab, meist von ihrer Seite aus, die das auch so heraus provoziert,
dann war, wenn man zusammen Sex hatte, war das halt wieder in Ordnung.
Also man hat sich wieder geliebt, als wäre nichts gewesen, kein Streit, alles in Ordnung, gelacht.
Und man war glücklich und zufrieden.
Und diese Art von toxischer Beziehung ist jetzt nichts, was ich jetzt bevorzugen würde
oder priorisieren würde, natürlich nicht.
Aber man gewöhnt sich halt auch so ein bisschen an diese toxische Schiene.
Und trotz dieser Erfahrung, sage ich jetzt mal, würde ich es im aktuellen Stand nicht bevorzugen,
wenn ich jetzt eine Partnerin hätte, dass sie mit jemand anderem schläft,
weil man denkt sich halt auch, okay, vielleicht liebt er besser als ich.
Also lieben im Sinne von, egal ob Sex oder emotional oder sowas.
Und da habe ich halt auch diese Verlustängste.
Man hört ja immer wieder in der Gesellschaft so, ja, Oma und Opa,
die waren irgendwie 40, 50, 60 Jahre zusammen.
Und ich höre halt immer wieder, ich war mal eine Zeit lang im Altenpflegedienst unterwegs,
wobei Alltagsbetreuer, nicht Altenpflege.
Das war so ungefähr ähnlich so.
Trotzdem hat man ja die älteren Menschen erlebt.
Und ich habe mich da sehr, sehr oft mit Leuten unterhalten.
Da waren halt sehr viele dabei.
Die haben halt gesagt, ja gut, okay, die Liebe, die ist halt da.
Die schwächt halt ab.
Es verändert sich.
Es verliert an Farbe.
Aber man bleibt halt zusammen, weil damals war das noch so,
da hat man repariert und nicht weggeschmissen.
Da war man füreinander da und hat die Probleme geklärt.
Man war halt eins, man war eine Familie und das war Standard.
Und heutzutage, ob man das jetzt für gut empfindet oder für schlecht,
heutzutage ist es ja so, ey, wir haben Probleme miteinander.
Wir reden darüber oder wir reden nicht darüber.
Und beim zweiten, dritten Mal Streit oder sowas,
da verliert man direkt die Gefühle und man lacht sich direkt eine neue Person an
und hat direkt weitere 50 Kontakte im Handy eingeschweichert,
zu denen man gehen könnte, ob jetzt sexuell, emotional oder sowas.
Da gibt es diese Art von Bindung existiert.
Jedenfalls in gewissen Situationen nicht mehr.
Und ich bin halt Team altmodisch in dem Punkt, vielleicht auch bisschen brüder.
Keine Ahnung.
Ich könnte es mir jetzt noch nicht vorstellen.
Vielleicht irgendwann mal.
Das kann ich ja sagen.
Ich kann nicht in die Zukunft blicken.
Also ich kann dir sagen, dass dieses klassische Rollenbild,
Mann, Frau, dieses Familienbild und man bleibt ein Leben lang zusammen und so weiter.
Das hatte seine Hochphase so in den 50er, 60ern.
Danach hatte sich das erledigt, weil es dann auch alternative Lebensformen,
was auch Beziehungen angeht, immer mehr wurden und größeres Thema auch in der Gesellschaft.
Da hatte die Mirella, wie?
Ach, keine Ahnung.
Mir relativ egal heißt sie, glaube ich.
Genau.
Die hat ein schönes Video jetzt gemacht gehabt, wo es halt um Mami-Influencer geht.
War das sie oder Alice Yetcho?
Nein, das war sie.
Und da hatte sie, das packe ich in die Shownotes rein, das Thema kurz angesprochen gehabt,
dass es halt heute nicht mehr üblich ist, dieses typische Rollenbild und so.
Und genauso wie sich halt dieses Rollenbild der Familie und Mann und Frau und so weiter verändert hat,
haben sich auch die Beziehungsformen verändert.
Ich meine, es gibt wirklich alles mögliche.
Da, wo die Partnerin fremdgeht und er es weiß, aber maximal zugucken darf
oder im Käfig gesperrt wird währenddessen, bis, ach hast du ja nicht gesehen,
keine Ahnung, das ist so ein Riesengebiet, was es da gibt und irgendwelche Neigungen.
Wir wollen ja bei Pouli Amoury bleiben.
Bei mir war das so gewesen, ich hatte jetzt nie das Bedürfnis gehabt, das für mich jetzt so auszuleben,
weil ich war mit den Frauen, mit denen ich jemals zusammen war, vollständig glücklich.
Da waren keine anderen Sehnsüchte.
Natürlich siehst du hin und wieder mal eine Frau auf der Straße und dann denkst du dir so,
ja die ist aber heiß, da könnte es ja mal.
Hin und wieder, wenn man dann mal einen Vierer hatte mit einem anderen Pärchen,
dann hat man ja auch mal mit einer anderen Frau was gehabt.
Das ist so was anderes, das war Sex.
Ich kann das Liebe und Sex trennen, zum Glück.
Aber so richtig tiefe Liebe, da hätte ich schon, also ich habe eine Exklusivität.
Ich kann das tolerieren, weil ich das weiß und auch fühle,
wenn meine Partnerin sagt, da gibt es jetzt den, sagen wir mal Stefan.
Und der Stefan ist ein ganz toller Mensch und so, da entwickelt sich etwas.
Dann kann ich ihr dieses Gefühl und dieses Glück gönnen.
Natürlich habe ich da auch ein bisschen Eifersucht oder so.
Aber wenn du dir klar bist, was du wert bist, was du deiner Frau, Freundin geben kannst
und du weißt, dass sie es weiß, was sie an dir hat,
dann brauchst du dir keine Sorgen zu machen, dass er abhaut.
Weil dann hätte sie sich schon vorher verlassen.
Es gibt so viele tausend Gelegenheiten, wo man jemanden zufällig trifft oder so weiter
oder über den Weg läuft, dass man da ganz schnell jemand Neues findet.
Ich war schon in Affäre gewesen einer verheirateten Frau.
Der gute Mann hat von nichts gewusst.
Willkommen im Club, hatte ich auch mal, aber rede weiter.
Also wie gesagt, das gibt es ja alles.
Es müssen ja immer zwei Leute da sein.
Und wenn sich dann die Leute das alles heimlich holen,
weil sie halt das Bedürfnis nach Sex haben oder auch vielleicht die Aufregung oder sonst was,
ist das scheiße.
Warum kann man das nicht offen kommunizieren?
Und wenn es dieses Prinzip gibt, Polyamorie,
wobei da ja wirklich im Namen ja drinsteht, Poly für Vielfach und Amorie für Liebe,
ist das ja nicht nur auf der sexuellen Ebene.
Das andere wäre, ich bin Polygan.
Ich habe halt mehrere Frauen, mehrere Sexpartner oder so weiter.
Da ist ja Liebes da drin.
Und da geht es ja darum, dass man halt mehrere Menschen liebt.
Und dann höre ich immer, wenn ich das Gespräch so darauf lenke,
das geht doch gar nicht.
Das kann ich nicht.
Natürlich kannst du das.
Du liebst deine Eltern anders wie deinen Partner.
Du liebst deine Kinder, wenn du welche hast, anders wie deinen Partner oder wie deine Eltern.
Du hast andere Gefühle, mal mehr, mal weniger, bei jeder Partnerschaft.
Das ist so.
Und warum, wenn man dafür offen ist, soll man sich da verschließen?
Nur weil es da gesellschaftliche Normen gibt.
Ich glaube, du hast ja angesprochen, dass man verschiedenen lieben kann.
Also da stimme ich auf jeden Fall zu.
Das Problem ist, und das ist mir bei sehr vielen Menschen schon aufgefallen,
ein Mensch ist so, die meisten Menschen zumindest, die sind verliebt,
dann lieben sie, sind in einer Beziehung, dies, das, leben, das aus.
Und irgendwann kommt der Zeitpunkt, wo die Liebe nachlässt, Stück für Stück.
Und man trennt sich halt einfach.
Ob man sich jetzt im Guten trennt oder nicht im Guten, das bleibt jedem selbst überlassen.
Aber man trennt sich.
Und bei den meisten Leuten ist es so, okay, aus den Augen, aus dem Sinn,
ja gut, war mal ein Kapitel in meinem Leben.
Das ist ja laut Psychologen und generell gesellschaftlich ja die gesunde Variante.
Bei mir ist es so, wie schon angesprochen, ich führe irgendwann,
also ich brauche da Monate oder Jahre, um eine neue Person in mein Leben reinzulassen,
sage ich jetzt mal.
Und wenn ich dann so weit bin, ich liebe die Person ja auch und ich bin der Person auch treu
und habe auch diesen Gedanken, dass ich auch, wenn man streitet oder sowas,
dass ich das wieder klären will und reparieren will.
So bin ich ja.
Aber, wie schon vorhin angesprochen, die Ex-Partnerin,
die sind ja, die sind irgendein Kapitel in meinem Leben und ich bin nicht mehr mit denen zusammen,
lieb die auch nicht mehr.
Aber irgendein Teil in mir drin, rein emotional betrachtet, liebt die noch immer.
Ich kann dir beim besten Willen nicht sagen, ob das so einen dramatischen Hintergrund hat,
dass ich irgendwie so aufs Drama stehe und irgendwie.
Ich bin auch so ein Mensch, wenn ich in einer Beziehung bin,
die kann noch so gut und glücklich sein.
Ich bin so ein Mensch, ich höre mir Trennungssongs an und male mir das Schlimmste für die Beziehung aus,
nur dass ich diese Musik über Trennungen in dem Moment mehr fühle,
weil ich mit dem Thema Trennungen mehr zu tun hatte, als,
ey, das bleibt jetzt wirklich mal ein paar Jahre stabil, die Beziehung und die bleibt auch gesund.
Vielleicht liegt das auch daran, dass ich irgendwie,
also ich liebe die Person von früher nicht mehr, so ist es nicht,
aber irgendein Teil von mir ist noch immer verliebt.
Oder ich bin, sagen wir es mal so, ich bin verliebt in den Gedanken,
als ich damals mit diesen Personen glücklich war.
Vielleicht hat das auch nur, keine Ahnung, das ist wahrscheinlich so eine Sache,
das ist ein Thema in eigener Sache vielleicht.
Vielleicht hat das auch gar nichts mit Liebe oder sowas zu tun.
Ich bin ja auch treu den Leuten, so ist es nicht.
Ich meine, wenn man jetzt Polygamen ist oder eine Polyamorie betreibt
oder fühlt oder das auslebt, sage ich jetzt mal,
dann hat das ja auch nichts mit Betrügen oder Fremdgehen zu tun.
Das sind ja alles Sachen, die ja angesprochen werden, die ja von jedem,
jedenfalls offiziell halt auch so, ja, also man lebt das ja aus
und die Leute wissen ja davon.
Und das Ding ist halt tatsächlich, guck mal,
das wird die Zuschauer bestimmt interessieren,
wir können uns ja mal so gegenseitig so zwei, drei Fragen stellen,
weil du bist ja eher so dafür und ich bin ja eher so,
also ich bin jetzt nicht dagegen, dass ich sage,
okay, jeder, der jetzt irgendwie dafür ist, ist jetzt schlecht in meinen Augen,
das nicht, ich bin nur für mich selber dagegen.
Mich würde es mal interessieren, du bist ja aktuell in einer Beziehung
und ihr liebt euch und ihr kommt auch super klar und so weiter.
Und das Ding ist, stell dir mal vor, es gibt da irgendwie einen Kerl,
sie hat jetzt irgendeinen Typ kennengelernt, Stefan heißt der jetzt,
wie bei dir, das heißt jetzt Stefan und sie sagt so,
weißt du was, der Stefan, guck mal, hübscher Kerl auf jeden Fall
und ist auch total lieb und nett zu mir und ein freundlicher Typ,
also hat sehr viele Hobbys, wirkt sehr interessant.
Ich könnte mir da vorstellen, mit ihm halt auch was anzufangen,
aber halt mit dir zusammen zu bleiben und dich halt weiterhin zu lieben.
Wie würdest du darauf reagieren?
Würdest du sagen, okay, ich brauche erst mal Zeit, um nachzudenken,
oder würdest du sagen, ja, natürlich, finde ich gut?
Geht fit, ist klar.
Geht fit?
Und du hast ja vorhin gesagt, du kannst Liebe und Sex trennen.
Das Ding ist, da können wir auch mal ganz kurz abschweifen,
ist zwar keine Abschweifungsfolge, aber...
Ja, da rede ich ja alleine.
Ja, stimmt, stimmt.
Wir können ja ganz kurz abschweifen bei dem Ding.
Also im Prinzip hast du recht, Sex und Liebe kann man trennen.
Für mich war das aber immer so eine Sache,
also es gab schon Situationen, wo ich halt brüde war
und ich habe halt auch gesagt, nee, pass auf, ich bin jetzt gerade Single,
aber ich fange da nichts an mit einer Frau,
weil ich bin ja nicht verliebt in die Frau.
Warum konnte ich mit der...
Ich könnte nie mit einer Frau Sex haben, die ich nicht liebe.
Das war früher mal mehr ausgeprägt als jetzt.
Ich meine, ich sage mal so, das ist vielleicht auch so eine Kopfsache bei mir,
ich wäre rein vom Kopf her schon bereit, mit einer Frau was zu starten,
die ich nicht liebe, weil es ist ja schon zwei, drei Mal in meinem Leben vorgekommen,
dass sich da was entwickelt hat, sagen wir es mal so,
also rein sexuell, nicht gefühlsmäßig.
Und trotzdem ist es bei mir am Ende des Tages,
auch wenn mein Kopf zuerst sagt, ja, geht fit,
ist es am Ende des Tages so, dass ich mir sehr viele Hindernisse aufbaue,
warum auch immer, irgendwas in mir drin, haben wir ja letztens privat mal angesprochen.
Ich glaube, ich müsste auf Drogen sein oder auf Alkohol,
dass ich da sagen würde, okay, könnte man ja machen,
ich meine, ich bin ja Single und ich meine, das ist ja nur Sex und keine Liebe.
Und trotzdem wird, trotz Alkohol oder Drogen, wird mein Kopf dann sagen,
kurz bevor es so weit ist, nee, das geht gar nicht fit.
Und ich meine, um es jetzt ein bisschen durch die Blumen zu sagen,
wenn dein Körper Nein sagt, dann kannst du halt nicht Ja sagen.
Also das ist, weißt du, was ich meine, so an die Zuhörer,
wenn dein Körper keinen Bock hat auf Vögeln, dann kannst du es auch nicht erzwingen.
Ich meine, du kannst ja Medikamente oder sowas reinballern, die das eh nicht...
Ja, aber trotzdem, das ist halt eine Kopfsache.
Du weißt, was ich meine.
Das Gehirn ist das Gehirn.
Und wenn da der Stimulus fehlt, weil du innerlich verklemmt bist, verkrampft bist,
es für dich nicht geht, warum auch immer, dann kannst du keine Erektion erzwingen.
Genau, das geht um die Erektion.
Und das ist, früher war das immer so eine Sache, ja, das bekommst du mit 50 oder sowas.
Es gibt junge Leute, die damit Probleme haben, halt einfach,
ich kenne so viele Jungs, die gucken sich ab und zu mal,
ich schreibe halt öfters mal mit irgendwelchen Mädels,
die ich halt kenne durch YouTube oder Discord oder beim Zocken zum Beispiel.
Die haben ja meist auch Profi-Bildträner oder sowas.
Und ich habe halt zwei, drei Freunde, also männliche Freunde,
die sagen dann, boah, ist das eine hübsche Frau, läuft da nichts bei euch?
Oder sowas. Und dann sage ich, ja, nee, muss ja nichts laufen.
Und dann sagen die halt immer sowas wie,
ja, also wenn das meine beste Freundin wäre oder eine gute Freundin von mir,
da würde ich auf jeden Fall als Mann da direkt mitvögeln und so weiter.
Und ich bin da halt, also ich bin jetzt nicht Brüder in dem Punkt.
Ich sage ja nicht, dass ich irgendwie keine sexuellen Gedanken oder sowas
oder Fantasien für sowas habe, wenn man sich gut versteht und so weiter.
Aber ich bin halt doch eher schon so ein bisschen, ah, nee, ja, ist eine hübsche,
ist schon attraktiv, aber ja, weiß ich nicht, bin ich sehr unsicher.
Du hast ja schon den Punkt angesprochen, also verklemmt hast du genannt.
Würdest du es als verklemmt bezeichnen?
Nein, nein, nein. Man hat halt selber so Grenzen im Kopf drin.
Das kannst du als verklemmt bezeichnen oder sonst was.
Verklemmt ist vielleicht ein bisschen weit runtergebrochen, vereinfacht.
Man hat halt Grenzen im Kopf und darüber kann man nicht gehen.
Das kannst du auch nicht zwingen oder so.
Entweder wächst du da hinein und verschiebst diese Grenzen
oder du musst mit den Grenzen leben.
Also du sagst, wenn da nichts ist oder so, dann geht das nicht.
Also das ist auch nicht so, dass wenn ich eine nackte Frau sehe,
sofort eine Erektion habe und sabbernd und geiffern da hinterherrenne.
Nein, wenn das eine Frau ist, die ich ansprechend finde,
dann gucke ich mir das einmal an, schmunzle mir einen und das ist gut.
Dass ich halt paarungswillig werde, um das mal so auszudrücken,
da braucht das schon ein bisschen mehr und da brauche ich halt ein Mindset.
Also die Einstellung, die Atmosphäre, eine Romantik.
Selbst bei One-Night-Stands brauche ich eine gewisse Art von Romantik.
Und ich meine, ich kann mit einer Frau auch nicht Sex haben,
wenn ich da nichts empfinde.
Also keine Liebe, aber die Frau muss interessant sein.
Irgendwas an der Frau muss mich inspirieren.
Das muss mein Kopfkino auslösen.
Das kann ein Lächeln sein, das kann ein Blick sein,
das kann ein schöner Busen sein, das kann ihre Figur sein.
Irgendetwas, was mir in diesem Moment so wahnsinnig gut an diesen Menschen gefällt.
Und da kann ich mal kurz ausholen,
das war auch bei jeder meiner Freundinnen oder Ex-Freundinnen so.
Bei meiner aktuellen Freundin war das wirklich so,
diese total bekloppte, offene Art von ihr, die mich so total geflasht hat.
Auch wenn ich jetzt hier so, ja, das ist ja hier derjenige,
der über alles so offen redet und so.
Im wirklichen Leben bin ich stellenweise sehr verschlossen.
Ich bin zwar kommunikativ, aber ich bin sehr verschlossen.
Und das fand ich so faszinierend.
Das erste Mal, wo wir gewebcamt haben, sagte sie, weißt du was,
ich nehme dich jetzt mit in der Badewanne.
Dann hat sie die Webcam quasi, oder ihr Handy, so hingestellt,
dass ich da quasi alles sehen konnte in der Badewanne.
Und ja, ich meine, das hat mir gut gefallen, was ich da gesehen habe.
Und diese, aber allein diese Aktion zu bringen,
und sie meinte nur so, ja, dann weißt du ja ganz genau,
wer du uns treffen musst, auf was du dich einlässt.
Das hat mich so umgehauen.
Also nicht die Nacktheit per se, sondern einfach, dass sie so offen war, weißt du?
Man muss ja sagen, ich bin ja Rettungssanitäter und Altenpfleger unter anderem vom Beruf.
Ich habe in meinem Leben so viele nackte Menschen gesehen.
Ja, das ist jetzt nicht mehr interessant.
Das ist Fleisch, Haut, Fett, Gewebe.
Anatomie.
Genau, also von daher.
Aber auf den einen Punkt, den du vorhin angesprochen hast,
du warst ja die Frage gestellt gehabt, wenn sie jetzt rankämen und sagen würden,
du, da gibt es jemanden, den finde ich so interessant,
da könnte auch vielleicht ein bisschen mehr passieren.
Weißt du, auch wenn das vielleicht erstmal problematisch wäre,
ist Offenheit in der Hinsicht nicht besser, wie es heimlich zu machen,
weil das wäre in dem Fall ja, ich betrüge, ich hintergehe.
Und das andere ist okay, es wird kommuniziert.
Verhindern kannst du es doch nicht.
Wenn deine Freundin/Frau fremdgehen will, dann wird sie das tun,
wenn ein Partner das macht.
Das kannst du nicht verhindern, es sei denn, du kettest ihn in der Wohnung an.
Das ist doch besser, wenn dann hingeht und das kommuniziert wird.
Und bei meiner aktuellen Freundin zum Beispiel,
wir reden extrem viel über Gefühle und so,
weiß ich ganz genau, wie sehr sie mich liebt.
Und wenn sie dann sagen würde, du, da gibt es noch einen anderen Menschen,
das wäre für mich vollkommen in Ordnung.
Du hattest ja vorhin gesagt, dass du halt Liebe und Sex trennen kannst,
da habe ich ja schon mal angestimmt die Frage.
Als Beispiel, muss nicht heißen, dass es so ist,
aber rein als Beispiel, weil mich die Frage selber interessiert.
Wenn deine Freundin jetzt beispielsweise sagen würde,
also pass auf, andere Fragenstellung,
ihr habt jetzt so eine sehr gesunde Beziehung
und ihr habt jetzt so zwei-, dreimal die Woche Sex,
vielleicht auch viermal oder öfter und es ist alles geil.
Bis dato ist wirklich alles perfekt, man redet, man kommuniziert,
man lebt halt die Gedanken und Fantasien aus, die man hat
und es ist alles wirklich nice, harmonisch, perfekt.
Und dann kommt der Tag, wo dann dieses Gespräch stattfindet,
pass auf, ich habe da jemanden kennengelernt, dies, das, jenes.
Und du sagst so, ja, okay, würde fit gehen.
Und dann, du lernst die Person vielleicht kennen,
er hat dieselbe Meinung wie du, er sagt, ja, nee, ist voll in Ordnung
und ihr sagt, pass auf, wir machen so ein offenes Ding daraus,
reden darüber und wir führen so eine Mehrfachbeziehung
oder eine vielfältige Beziehung, keine Ahnung.
Und dann kommt aber der Tag, wo deine Freundin nicht mehr mit dir schläft,
wo sie dir vielleicht nicht mehr das Gefühl gibt,
dass du attraktiv bist, aber mit ihm schon und sie kommuniziert es halt mit dir,
weil für sie ist es ja okay, für dich ja auch.
Und sie sagt, ey, pass auf, gestern hatten wir da was, das war voll geil,
so habe ich das noch nie bei einem Mann erlebt und so.
Wie wäre es für dich dann, würdest du sagen, ja, geht voll fit
oder würdest du da schon irgendwie im Kopf denken, hm?
Also, ich kann dir sagen, das ist mir tatsächlich passiert
in meiner letzten Beziehung.
Sie kam nach zwei Wochen wieder zu mir,
dann haben wir auch geredet, wie war es und so.
Ich meine, wir haben jeden Tag telefoniert und geschrieben zwischendurch,
also nicht, dass sie halt zwei Wochen weg war
und dann halt immer von Null auf 100,
sondern zwischendurch geschrieben, getelefoniert und so was.
Da sagte sie, dass sie beeindruckt ist,
weil es gab eine Situation mit einem Nachbarn, wo es Stress gab,
wo er sich schützend vor sie gestellt hat.
Und das hat sie unwahrscheinlich beeindruckt.
So etwas hat sie noch nie in ihrem Leben erlebt.
Man muss so sagen, zu dem Zeitpunkt hatte ich noch mit den Folgen
von einem Schlaganfall zu kämpfen, so ziemlich akut,
das war da gerade mal so, ja, dreiviertel Jahr her.
Und ja, da waren gewisse Aktivitäten, Spazierengehen oder so weiter,
waren zu dem Zeitpunkt nicht möglich.
Und da habe ich das natürlich alles gegönnt ihr,
dass sie dann halt viele Sachen erleben kann.
Und wie sie dann halt bei ihnen waren, gab es diese Situation
und er stellte sich da schützend vor ihr.
Und das hat ihr so imponiert.
Und da dachte ich schon, dass das alles ein bisschen weniger wurde.
Und da war mir schon klar gewesen, sie hat die Entscheidung,
dass sie sich jetzt mit den anderen Mannen, nennen wir ihn Stephan,
eine festere Beziehung wünscht, wie es jetzt ist.
Und da hatte ich natürlich schon mit Liebeskummer und so weiter zu kämpfen.
Und das hat auch ein halbes Jahr gedauert, bis ich darüber hinweg war.
Wie gesagt, um auf deine Frage zurückzukommen,
die Frau hat die Entscheidung für sich getroffen.
Irgendwann mal war ihr klar gewesen, diese Gefühle haben sich verschoben.
Und diese Polyamore-Angelegenheit ging davor ja auch schon eine längere Zeit.
Das war ja nicht gewesen, dass es "Wir öffnen jetzt die Beziehung,
jetzt ist Polyamore, drei Monate später, zack, so."
Nein, das ging über wirklich einen sehr langen Zeitraum.
Und ja, ich hatte an diesem Verlust der Beziehung echt zu knacken.
Weil du, also das Ding ist, man geht ja, wenn man dieses offene Beziehungsding,
keine Ahnung, nennen wir es einfach mal offene Beziehung, ist ja wurscht,
man geht ja auch so als Partner, man geht ja auch dieses Risiko ein,
dass irgendwann im Verlauf der Beziehung oder Beziehungen,
keine Ahnung, dieser Vielfachbeziehung, dass sich da irgendetwas verändern könnte,
dass man eine Person verliert. Und wenn so was mal kommt,
und es gibt bestimmt Menschen, die das ausleben,
die sich gar keine Gedanken machen.
Es gibt ja beispielsweise Männer und Frauen, die denken sich so,
okay, wir haben jetzt irgendwie nur noch einmal Sex die Woche und nicht mehr viermal,
das stimmt doch was nicht. Oder die Person gibt mir keine,
keine Ahnung, keine gewissen Kommentare mehr, wie früher vielleicht mal,
wie vor ein paar Monaten oder Jahren oder so was.
Und es gibt Leute, die haben da im Kopf wirklich mitzuarbeiten mit so was.
Weil die denken, ey, guck mal, Männer sind meist so,
ja, die geht bestimmt fremd, die hat bestimmt einen anderen Typen,
der geiler ist als ich. Und Frauen sind meist so,
ja, der findet mich nicht mehr attraktiv, der gibt mir keine Komplimente mehr,
der findet mich nicht mehr hübsch. Die gehen halt immer so ans eigene Ego,
einfach, mein Männer halt auch, aber Männer denken halt direkt,
ja, die hat bestimmt einen neuen Typen und geht ja gar nicht fit.
Und Frauen sind halt immer so, okay, er findet mich hässlich.
Also wenn immer, wenn ich diese Eifersucht hatte früher und Liebeskummer und so Sachen,
wenn ich halt das Gefühl hatte, ich verliere eine Frau,
habe ich jetzt nicht irgendwie gedacht, ja, ich bin halt hässlich,
die hat bestimmt jemanden gefunden, der besser ist als ich.
Das hatte ich nie. Ich war immer selbstbewusst genug, um zu wissen,
pass auf, wenn die einen Typ findet, den sie geiler als mich findet,
dann ist es halt so. Dann gibt es bestimmt auch da draußen Frauen,
die "geiler", in Anführungszeichen, oder "hübscher" oder "besser" zu mir passen,
sagen wir es mal so. Und ich hatte nie so das Gefühl, bei Frauen ist es ja immer so ein bisschen so,
oder es ist halt nicht immer so, ich weiß, aber bei Frauen ist es ja meist so,
okay, er findet mich nicht mehr attraktiv, okay, scheiße, was ist da passiert?
Weißt du, und wenn dann diese Phase kommt, dass der Sex weniger wird
und die Komplimente werden weniger und die Gespräche sind vielleicht nicht mehr
ganz so innig und so vertraut, sondern eher mehr so Smalltalk und so ein bisschen,
so auf, weißt du, als würdest du bei deinem Thema halt so schnell einen Haken dran machen wollen,
um das Thema abzuschaffen, so. Und es gibt halt Leute, und ich wäre so jemand,
also wenn ich mich irgendwann mal dafür entscheiden würde, so was zu führen,
oder selbst wenn ich so was nicht mache, in einer gesunden, also in einem Monogamen,
nicht gesund in einer Monogamenbeziehung, selbst da hätte ich das Gefühl,
okay, gewisse Dinge fallen aus, okay, da, irgendwas hat sich verändert.
Man sagt ja, da kannst du mal kurz was zu sagen, würde mich mal interessieren,
man sagt ja, wenn ein Mann die Liebe verliert, dann sagt er von jetzt auf gleich,
pass auf, irgendwie, da gibt es eine neue, keine Ahnung, ich weiß es nicht,
da läuft bestimmt irgendwie bald was. Bei Frauen ist es immer so, Männer sagen ja immer so,
ja, die Frau, die hat ja gar nicht mit mir geredet, so, ich wusste es ja gar nicht,
so, und die Frauen sagen immer, doch, ich habe über die letzten Monate immer wieder
in Bruchstücken dir versucht zu erklären, das mag ich nicht an dir, das ist nicht in Ordnung,
das fehlt mir in der Beziehung, dies, das, und da kann ich ja mal kurz meine Ex-Beziehung
ansprechen, da war das ja auch so, ich habe die Person geliebt, ich habe sie ja geliebt,
aber ich habe diese Liebe durch meine Depression und durch meine negative Welt
in meinem Kopf, wo nicht heilbar und nicht therapiert war zu dem Zeitpunkt,
konnte ich diese Liebe, die ich für sie hatte, nicht so zeigen, plus Fernbeziehung,
da war es sowieso nochmal einen Ticken schwerer, und über die Monate hinweg
hatten wir immer mal wieder so kleine Streits, in Anführungszeichen,
und sie hat mir immer wieder gesagt, ja, dass du so kalt wirkst, das macht mich total fertig,
so emotional macht mich das kaputt, und irgendwann kam der Zeitpunkt,
da hat sie gemeint, von jetzt auf gleich, nee, pass auf, das passt nicht mehr,
ich muss die Beziehung mit dir beenden und auch den Kontakt abbrechen,
wir sehen uns halt nicht mehr, weil die Gefühle, die ich noch für dich habe,
die müssen weg, wir können uns nicht mehr sehen, wir sind auch nicht mehr befreundet,
oder sowas, und da denkst du dir als Mann so, ok, wie ist es jetzt gekommen,
weil ich habe das nicht mitbekommen, bei Frauen ist es immer so,
aus einem heiteren Himmel, von jetzt auf gleich, ja, das ist ja in den meisten Fällen so,
und als Mann denkst du so, warum, und bei Frauen ist es meistens so,
das kommt in Bruchstücken halt einfach, und ich komme damit auch nicht klar,
die meisten Frauen haben so ein Mindset, und wie ist deine Einstellung dazu?
Also, um noch mal kurz zu sagen, ich kann mich noch an ein Zitat von dir erinnern,
was du mir gesagt hattest, zu deiner letzten Beziehung, da hast du gesagt gehabt,
"die ist zu gut für mich", diese Frau ist zu gut für mich, ich verstehe es nicht,
aber sie ist zu gut für mich, das ist so tief in meinem Gedächtnis hängen geblieben,
weil das total ehrlich klang, also meine Erfahrungen,
also es gibt in der Psychologie so eine Theorie, dass ein Mann so alle paar Monate
die Beziehung bewertet, und ist alles in Ordnung, okay, ist weniger in Ordnung,
dann grieselt es ein bisschen, und ab einem gewissen Schwellwert,
dann wird die Beziehung beendet. Fühle ich jetzt nicht unbedingt ganz so,
aber so ist halt eine Theorie, und bei den Frauen ist das so,
das geht die ganze Zeit, das ist sehr konstant. Ich kann dir sagen,
aus meiner Erfahrung heraus, zum Beispiel jetzt mit meiner jetzigen Freundin,
da gibt es ja auch mal Phasen, wo du dann halt, falls sie nicht gut geht,
falls ihr nicht gut geht, weil gesundheitlich, körperlich etwas nicht in Ordnung ist,
dann mal eine Zeit lang halt weniger oder gar keine Lust auf Sex hast.
Also ich rede jetzt nicht von Monaten, aber es war immer eineinhalb Wochen,
drei Wochen oder so. Dann fragt sie mich schon manchmal so,
und dann guckt sie mich mit einem ganz traurigen Blick an und fragt,
ist alles in Ordnung? Und dann merke ich halt immer so,
da sind auch so extreme Verlustängste.
"Hm, Gott, jetzt habe ich den Faden verloren."
Warte, vielleicht kann ich dir auf die Sprünge helfen.
Kurz noch mal zum Zitat, genau das habe ich gesagt,
sie war nicht so gut für mich, das liegt aber auch daran,
ich habe das in meinem Beispiel schon mal erwähnt,
ich hatte mal eine toxische Beziehung und da war ich es gewöhnt.
Die Liebe ist sehr, sehr wackelig, aber der Sex macht wieder alles okay.
Und bei dieser Beziehung, mit der Fernbeziehung, da war das eher umgekehrt.
Man hat sich alles sagen können, die Liebe war in Ordnung, war stabil.
Also man hat sich schon vertraut, so, wie der Sex war, etwas weniger.
Und da kam halt das. Für mich war das zu dem Zeitpunkt,
du musst dir vorstellen, als ich noch jünger war,
meine erste und zweite Beziehung, wenn da wirklich,
ich komme mich ziemlich hobbylos an, aber so war das halt nun mal,
mit dieser toxischen Frau damals, die ich erwähnt habe,
ich hatte mit ihr, wirklich das ist nicht gelogen,
jeden Tag Sex und nicht nur einmal. Und man hat sich die Birne rausge...
F... Und das war halt so.
Und ich habe mich daran gewöhnt. Und sobald da mal zwei, drei Tage nichts lief,
dachte ich mir so, was stimmt jetzt nicht?
Und ich wurde älter und reifer und vernünftiger und erwachsener.
Und bei der letzten Beziehung, meine ich, mit der Fernbeziehung,
da war das halt durch die Fernbeziehung logischerweise halt oftmals,
also monatelang nichts. Und wenn man halt da war,
war ich halt nicht auf Knopfdruck. Okay, jetzt habe ich Bock.
Bei mir war das immer eine Kopfsache. Und wenn ich mit dem Kopf nicht dabei war,
war ich halt nur offen für Kuscheln und so weiter.
Und deswegen sage ich, mit Herzleid für sie,
weil sie war für mich da mit zugehörte sexuelle,
da war die Interesse für mich als Mensch auch da.
Und ich konnte ihr diese Liebe, die sie mir gab,
leider nicht eins zu eins so zurückgeben,
egal ob ich es wollte oder nicht. Ich wollte es.
Und trotzdem hat mein Kopf Nein gesagt,
weil mein Kopf war total verschlossen und isoliert und alles.
Und deswegen sage ich, sie war zu gut für mich.
Ja, und jetzt sind wir an einem Punkt, wo du sagen könntest,
ich stelle dir mal vor, du könntest das akzeptieren, zulassen, fühlen,
dass du es ihr gönnen würdest,
dass das, was du dir gönnen würdest,
dass das, was du ihr nicht geben kannst,
ihr ein anderer Mensch gibt.
Egal ob es Männlein, Weiblein oder irgendwas dazwischen.
Stell dir das mal vor.
Ich stelle mir das gerade vor und ich habe es mir auch damals vorgestellt.
Das Ding ist, ja.
Wie geht es dir damit? Das ist nämlich die Frage.
Das ist meine erste Frage an dich.
Guck mal, das Ding ist so, ich bin ein sehr, sehr philosophischer
und auch sehr dramatischer Mensch.
Und ich versuche immer alles Mögliche, vor allem meine Gedanken
theatralisch hinzustellen, dass man das immer, ich muss halt immer alles rausholen
von dem Gespräch. Das Ding ist, pass auf, das Ding ist so,
ich rede nicht oft darüber,
aber ich habe stellenweise in gewissen Themenbereichen
in meiner Welt, in meinem Leben,
einen kleinen Götterkomplex. Heißt, wenn, pass auf,
das ist also kurze Abschweifung wieder,
du machst jetzt ein Thumbnail und ich mache auch ein Thumbnail
und mein Thumbnail ist richtig geil, ich fühle es. Und dann machst du ein Thumbnail,
wo es ein bisschen besser aussieht als meins. Ich bin so ehrlich,
ich kann dir sagen, das sieht geiler aus als meins. Trotzdem denke ich mir so,
scheiße, jetzt muss ich eins machen, was noch besser ist als seins.
Ich muss immer besser und krasser sein als jemand.
Und wenn ich jetzt mit einer Frau im Discord sitze und ich könnte zu ihr sagen,
als Beispiel, rein was die Stimme betrifft,
ja, mein Tag war heute schön. Nein, ich will sie beeindrucken.
Auf jeden Fall so. Und versuche nochmal ein bisschen rumzutricksen.
Ich muss immer besser sein als jemand anderes. Und das macht meinen Kopf kaputt.
Nur mal so. Ist jetzt nicht so was, dass ich sage,
ich finde das geil in meinem Leben. Das macht meinen Kopf stellenweise kaputt.
Und zu deiner Frage zurück, dass man diese Abschweifung,
das passt ja zusammen. Ich gönne dieser Frau,
pass auf, ich bin so ein Mensch, ich kann ihr diese Liebe,
die sie verdient, nicht so eins zu eins wiedergeben.
Ich gönne ihr das, dass sie jemanden hat. Ich gönne ihr das.
Aber dann zu diesem Zeitpunkt, wo ich ihr das gönne
und sie findet auch jemanden, da will ich kein Teil mehr in ihrem Leben sein.
Wenn sie jetzt die Beziehung beendet und sie kommt drei Monate später an
und sagt, pass auf, ich habe da jemanden kennengelernt
und der tut mir richtig gut so und cool, dass wir
im Guten uns getrennt haben und der tut mir richtig gut so,
dann würde ich sagen, pass auf, du bist eine gute Frau, du hast das verdient,
dass er gut zu dir ist. Ich würde dann nicht haten oder hetzen oder so.
Ich würde wirklich, ich, sag dir wie es ist, ich bin so ein Mensch,
ich gönne es einer Person, dass die Person glücklich ist in der Beziehung.
Nur will ich da in dem Zeitpunkt kein Teil mehr von ihr sein,
weil dieser Gedanke immer da ist, guck mal, der liebt sie halt mehr als du
und das Lächeln ist bestimmt auch romantischer, harmonischer als mit dir.
Immer wieder kommt dann dieser Götterkomplex, ja, die Leute sind besser
als du und du kannst nichts dagegen machen. Das macht meinen Kopf kaputt.
Also rein so als... - Aber die Frage war ja gewesen,
quasi, dass du ja immer noch mit ihr zusammen bist
und dass sie quasi jetzt einen zweiten oder einen dritten oder vierten Menschen
bei sich hat, der ihr quasi dann das gibt, was du ihr nicht geben kannst.
Das Ding ist, du kannst ja auch, also auch wenn Liebe unterschiedlich ist,
aber beispielsweise du hast jetzt einen Hund oder eine Katze
oder mehrere Hunde und Katzen, so, da gibt es ja Menschen, die sagen,
pass auf, du kannst mir mehr geben als ein Mensch.
Rein dieses Gefühl der Nähe zum Beispiel, ne, und dass Hunde und Katzen
so ehrlich wirken und halt dankbar, das ist auch so ein großer Punkt,
Dankbarkeit in der Beziehung. Ich bin auch ein Fan von Dankbarkeit,
dass man sich gegenseitig halt auch zeigt und sagt, dass man dankbar
für gewisse Dinge ist, ne, für ein offenes Ohr und so weiter.
Wenn ich aufhöre. - Ja, ne, das ist super wichtig.
Das ist das, was viele in der Beziehung immer vergessen, ein offenes Ohr.
Es gibt so selten Partner, wo du halt einfach ein offenes Ohr hast,
so, da ist Sex da, bisschen Liebe, okay, aber das offene Ohr halt nicht.
Und wie gesagt, ich würde es der Person gönnen, wirklich.
Ich sage zu ihr, pass auf, wenn es da jemanden gibt,
ich gönne das zu 100%, ich will, dass du glücklich bist.
Nur will ich zu dem Zeitpunkt, wenn ich mit ihr zusammen bin,
würde ich ihr nicht gönnen, jemanden Besseres zu haben als mich.
Okay. - Dann will ich da nicht mehr dabei sein.
Ich hasse sie dann da auch nicht. Ich bin jetzt auch kein Mensch,
so wenn ich jetzt eine Partnerin habe und es klappt nicht
und die würde jetzt beispielsweise mit dir was starten,
bin ich jetzt niemand, der jetzt sagt, ich gönne es euch nicht.
Ich würde sagen, ich gönne es euch auf jeden Fall.
Ich finde interessant, dass du da so, ja, bist, von deiner Persönlichkeit her,
dass du das nicht einmal theoretisch durchdenken könntest.
Finde ich interessant. Ich werte das jetzt nicht, ne?
Also ich sage jetzt nicht, oh, der MTC, oh, oh, oh,
sondern das ist vollkommen okay, weil ich kann ja nicht verlangen
oder muss akzeptieren, dass halt die Menschen alle unterschiedlich sind
und nicht jeder muss mit meiner Meinung, mit meiner Philosophie fit gehen.
Bei mir ist das so, ich habe halt im Laufe meines Lebens Erfahrungen gemacht.
Ich habe es gesehen an Freunden, deren Beziehung.
Ich habe es gesehen gehabt bei den Eltern von Freunden
und wenn man mit einer gewissen Gelassenheit,
also es setzt immer voraus, dass man seinen Wert kennt
und da haben viele Leute selber ein Problem mit,
wie wichtig man für einen anderen Menschen ist.
Meine jetzige Freundin sagt mir das so oft,
wie viel sie für mich empfindet und wie wichtig ich ihr bin,
dass ich mit der hundertprozentig sicher sein kann,
dass selbst wenn ich jetzt, wenn sie sagen würde,
du, ich habe jetzt mal Bock auf jemand anderen,
da gibt es jemand, der sieht so toll aus,
da würde ich gerne halt mal ein bisschen körperlich werden,
dass ich da wirklich keine Bedenken hätte,
dass daraus mehr wird als nur Sex, weil das ist ja auch der Punkt.
Ich weiß nicht, ich glaube, du warst schon mal in einem Swinger-Club?
Nein, also ich hatte schon Kontakte, die da drin waren.
Sagen wir es mal so, ich hatte schon mit Menschen Kontakt,
wo das öffentlich ausgelebt wurde und ich hatte da schon Eindrücke davon,
also gute Eindrücke. Ich weiß, wie es bei einem Swinger-Club fit geht,
aber ich war da noch nie.
Also, wenn ich mit meiner Ex-Freundin ins Swinger-Club gegangen bin,
dann war das so gewesen, das waren Molly-Partys
und ich habe halt wirklich einen Fetisch für mollige Frauen.
Die finde ich unwahrscheinlich attraktiv.
Und das ist nicht nur eine Neigung, das ist wirklich ein Fetisch.
Und dann sind wir auf diesen Molly-Partys
und da laufen natürlich ganz viele tolle Frauen rum,
die alle sehr sexy sind und wenn man das Gespräch kommt,
da ist viel dabei, wo du dir denkst so,
was für eine scharfe Schnitte,
um das mal jetzt zivilisierter auszusprechen.
Ich hatte aber nie das große Bedürfnis, da was anderes zu starten,
sondern ich habe das erste Mal dann halt
oben auf den Matratzen mit meiner Partnerin verbracht
und danach habe ich es ihr gegönnt,
dass sie halt mit verschiedenen Partnern da ihren Spaß hat.
Ich war dabei gewesen, habe das Ganze so ein bisschen gemanagt,
weil das kann ganz schön voll werden und Gedränge geben.
Ich habe es ihr gegönnt, dass sie da wirklich ihren Spaß hatte.
Und das Beste war gewesen, wenn wir dann nach Hause gefahren sind,
dann ging zu Hause noch mal so richtig ordentlich die Luzi ab.
Also es war ja nicht so gewesen, dass wir nur dort, sag ich mal,
wir hatten einmal Sex gehabt und dann hatte sie mit jeder Menge anderen Leuten Sex.
Und das war es dann für mich. Nein, also das ging dann immer so rundenbasiert.
Also man ist mal oben gewesen, dann mal unten, was trinken, was essen,
dann wieder hoch und dann zu Hause,
dann gab es diesen Mörder-Explosions-mäßig heißen Sex.
Keine Ahnung warum. Und das war alles für mich total in Ordnung.
Und ich habe da so viel Freude daran gehabt,
dass alleine dieses Mindset hing,
ihr seid jetzt scharf auf meine Freunde, aber die geht mit mir nach Hause.
Das war natürlich auch so ein Kick gewesen.
Es gab Beziehungen, da habe ich natürlich auch mal was nebenherlaufen gehabt.
Und wenn das alles noch relativ frisch war oder so,
dann habe ich das auch verheimlicht.
Das würde ich heute anders machen, aber damals war ich halt noch nicht so weit,
dass ich das machen konnte.
Heute würde ich auch eine Partnerschaft nicht mehr eingehen,
wenn es nicht die theoretische Möglichkeit, also nicht praktisch,
also theoretisch die Möglichkeit gibt, dass man da was mit anderen Menschen haben kann.
Sei es jetzt Sex, also nur die rein körperliche Basis,
aber auch vielleicht die emotionale Basis.
Ich würde es nie ausschließen.
Ich war schon mal in zwei Frauen zur selben Zeit verliebt.
Und ich weiß auch, dass ich zum Beispiel meinen älteren Neffen,
weil es da auch eine viel emotionalere Beziehung gibt,
weil ich auch einen Vaterersatz, eine Vaterrolle für ihn hatte,
eine andere Beziehung mit einer anderen Tiefe wie zu meinen anderen beiden Neffen,
die ich wirklich abgöttisch liebe, die beiden.
Aber das hat eine andere Ebene. Und genauso sehe ich das auch.
Ich kann das für mich nicht ausschließen, dass es vielleicht irgendwann mal für mich gibt,
dass ich dann mal zwei Frauen liebe oder drei, keine Ahnung.
Ich will mich jetzt nicht selbst überschätzen.
Weißt du, worauf ich hinaus will? Ich kann das nicht verneinen.
Ja, ich weiß, worauf du hinaus willst.
Du hast ja gemeint, dass du nicht praktisch, aber theoretisch die Möglichkeit offenhalten möchtest,
wenn du in eine Beziehung gehst, dass das machbar ist.
Also theoretisch muss das eventuell vielleicht machbar sein.
Ich habe dich ja vorhin gefragt, was du machen würdest,
wenn ich deine Freundin kennenlernen würde.
Du hast ja auch in dem Gespräch erwähnt, dass sie ein bisschen Verlustängste hat
und dir sehr oft mitteilt, dass sie froh ist, dich zu haben und ich liebe dies, das.
Und wenn es umgekehrt wäre, du würdest jetzt für eine Frau etwas empfinden,
rein sexuell und auch vielleicht ein bisschen, okay, so eine Freundin von dir,
die ist echt ein wahnsinns Mensch, hättest du das Gefühl,
dass deine Freundin dann sagen würde, okay, ja, da bin ich voll fein mit.
Oder wäre das für sie problematisch, was denkst du? Also rein jetzt als Einschätzung.
Also ich weiß, dass sie, was Polyamorie angeht, echt ein Problem damit hat.
Also für sie ist halt Liebe etwas Exklusives. Das weiß ich.
Aber die körperliche Ebene, da hat sie weniger Probleme, weil sie dürfte theoretisch ja auch.
Wenn sie das machen möchte, dann kann sie das ja machen.
Man führt ja Gespräche und da klärt man ja sowas.
Und ich finde das ganz wichtig, dass man auch über Wünsche und so weiter redet,
weil nur redenden Menschen kann geholfen werden. Das kannst du.
Ja, absolut. Das ist wichtig. Kommunikation in der Beziehung, egal wie eine Beziehung läuft,
ist wichtig und ich rede nicht nur von der Partnerschaftsbeziehung,
sondern überall ist Kommunikation wichtig.
Ich muss ja wissen, das, was ich jetzt sage, verletzt sich das oder wie nimmst du das auf?
Ich muss das ja wissen. Das Ding ist, wenn ich jetzt in einer Beziehung wäre,
die Beziehung läuft gut, so weit ist alles in Ordnung,
und die Partnerin schlägt mir vor, pass auf, wie sieht es aus,
wir machen so ein offenes Ding daraus, ich kann mit irgendwelchen Partnern was starten.
Du kannst aber auch mit irgendwelchen Partnern was starten, egal, männlich, weiblich, scheißegal.
Das Ding ist, selbst der Fakt, dass ich das auch machen kann,
das würde mir nicht reichen, um zu sagen, man könnte es ja mal probieren.
Ich bin jetzt nicht so, dass ich sage, für mich ist überhaupt gar nichts.
Selbst wenn meine Partnerin sagen würde, pass auf, ich lebe monogam, ich brauche nur dich,
aber wenn du irgendwas starten willst mit jemandem, bin ich dir gar nicht böse.
Ich brauche das nicht. Selbst dann würde ich es halt nicht machen.
Ich bin immer nur auf eine Person fixiert.
Du musst dir vorstellen, das ist jetzt total unangenehm, wahrscheinlich total kitschig,
wenn ich deinen besten Freund habe, deinen wirklichen besten Freund,
nicht so, man redet mal ein bisschen miteinander, sondern wirklichen, richtigen besten Freund,
wo du weißt, du kannst weinen, du kannst lachen mit dieser Person,
die Person fühlt genau diese Emotionen, die du hast.
Kann auch um 4.30 Uhr bei dir an der Tür stehen und klingeln.
So was, genau das. Ich kenne viele Leute und die meisten davon finde ich auch wahnsinnig sympathisch.
Aber mein damaliger alter Kumpel, wo du noch ein bisschen gekannt hast,
der war zum Beispiel so, der hat zwar auch ganz woanders gewohnt,
aber wäre der um 4 Uhr bei mir vor der Tür gestanden, hätte ich gesagt, was ist los, komm rein.
Das wäre für mich nie ein Thema gewesen.
Und pass auf, um das klarzustellen, das ist jetzt der kitschige Punkt,
wenn die Person wirklich einen richtig besten Freund, wirklich der beste Freund,
den du jemals haben kannst oder beste Freund, ist egal.
Und diese Person lernt eine Person, eine andere Person kennen.
Und die machen mehr miteinander was und immer weniger macht die Person was mit dir.
Und die Sympathie von denen steigt und du merkst halt immer wieder,
die Gespräche werden weniger, die Sympathie füreinander,
man macht nicht mehr die Witze wie früher.
Man sagt jetzt beispielsweise, boah, heute geht es mir total scheiße,
ich brauche jemanden zum Reden.
Dann kommt so, ja, ich war halt schon verabredet mit der anderen Person,
so ein bisschen so, da geht es nur um Freundschaft.
Sag dir, ich bin da genauso wie bei Beziehungen, ich mache da gar keinen Unterschied.
Ich wäre sauer halt einfach.
Und bei mir ist nicht so, guck mal, wenn ich sauer bin auf sowas,
dann bin ich nicht so, dass ich sage, ja, ich verbiete dir das.
So bin ich auch nicht in Beziehungen.
Ich ziehe mich zurück, leide innerlich und meine, ich verschließe mich dann.
Plötzlich so wie so ein Schutzschild um mich herum.
Und wenn es wieder so ankommt, dass dieser Mensch,
dieser beste Freund zu mir ankommt und sagt, ja komm,
ich habe mit der Person jetzt mittlerweile weniger Kontakt,
weil die arbeitet sehr viel.
Wir können da mal wieder was zusammen machen.
Wir sind ja beste Freunde.
Ich sage, wie es ist, ich wäre jetzt nicht extrem nachtragend,
aber ich würde sagen, ja, weiß ich nicht, muss ich erst mal ein bisschen nachdenken.
Da bist du wie so ein getretener Hund.
Ja, eben, weil bei mir ist halt auch,
ob es jetzt Beziehungen sind oder Freundschaften oder sowas,
ich habe halt immer nur so das Gefühl,
eine andere Person ist besser als ich, ich war nicht gut genug.
Ich habe, weißt du, ich, früher in meiner ersten Beziehung,
ich habe einfach so gelebt.
Ich habe gelebt und mir war egal, wenn ich was gesagt habe,
was verletzend war, mir war das egal.
Ich habe nicht darüber nachgedacht.
Heute bin ich so empathisch, dass jedes Wort, was ich sage,
als Beispiel für die Zuhörer.
Ich habe ja letztens, ich habe dich mal,
wo wir privat getalkt hatten in Discord,
habe ich dich irgendwas gefragt wegen dem Thema Schlaganfall.
Und das ist ein sensibles Thema.
Und ich habe mich vorher schon entschuldigt und nochmal danach,
dass ich das Thema angesprochen habe, weil es hätte ja sein können,
dass du sagst, pass auf, das war für mich ein sehr emotionales,
sehr krasses Thema, ich will darüber gar nicht reden.
Und deswegen habe ich, ich bin so empathisch,
dass ich sowas sogar schon anspreche, weißt du.
Und in der Beziehung, ich bin so krass empathisch,
so jeder kleine Gesichtsausdruck von dem Partner oder der Partnerin,
weißt du, da habe ich das Gefühl, okay, jetzt habe ich irgendeinen Scheiß gemacht.
Jetzt habe ich was Falsches gesagt,
weil ich hatte das Problem mit Menschen,
deswegen habe ich auch bei YouTube mal ein, zwei Mal über Ghosting geredet,
dass Menschen mir nicht gesagt haben, was sie gefühlt haben,
was ich falsch gemacht habe.
Die Leute haben mich dann einfach irgendwann geghostet und fertig.
Und ich bin halt so, wenn ich einen besten Freund habe,
der mehr Kontakt mit jemand anderem hat als mit mir,
da würde ich das so akzeptieren, natürlich, klar.
Aber ich würde aber auch kommunizieren.
Ich würde sagen, okay, wir haben doch da was geplant, okay.
Ich würde halt schon so kommunizieren.
Aber ich wäre halt auch verschlossen und würde ein Schutzschild aufziehen.
Also ich kann dich da punktweit verstehen,
weil Freundschaften sind ja auch eine Form der Beziehung.
Ja, zwar jetzt nicht unbedingt romantisch, aber halt auch eine Beziehung.
Und wir ticken alle ein bisschen unterschiedlich.
Und wenn du da so Ansprüche an Exklusivität hast, dann ist das so.
Jetzt muss man ja dazu sagen,
wie ich so jung war wie du, habe ich so ähnlich getickt.
Ja, ich habe da halt auch meine Ansprüche gestellt.
Und vor allem, wenn ich in einer Frau verliebt war,
und wir waren in dieser Kennenlernphase,
dann wollte ich halt die Zeit mit diesem Mädchen verbringen.
Und dann waren Freunde relativ zur Seite geschoben.
Und das ist dann halt im Laufe der Lebensjahre halt weniger geworden.
Natürlich ist die Zeit, wenn man halt,
also in meinem Fall ist halt eine neue Frau kennenlernt,
intensiver und man hat auch viel mehr Kontakt.
Und dann treten die Freunde halt ein bisschen zur Seite.
Aber du lernst es halt, dass es auch wichtig ist, Freundschaft zu erhalten.
Und das ist ein guter Übergang jetzt zu der Sache, die ich so sagen wollte.
Zwei meiner besten Freunde sind Ex-Freundinnen von mir.
Und ich kann dir sagen, auch wenn ich mit der einen
vielleicht drei, vier Mal im Jahr schreibe, weil so telefonieren,
das ist nicht unbedingt auch so mein Ding.
Komisch, ich mache Podcasts, aber telefoniere nicht gerne.
Ich fühle das absolut.
Also da wird viel geschrieben, und weil ich das auch diskreter finde,
weil ich ja nicht weiß, in welcher Situation derjenige gerade ist.
Weiß ich aber, ich könnte da tatsächlich um vier Uhr morgens vor der Tür stehen
und hätte vielleicht eine total mies gelaunte, aber eine verständnisvolle Freundin.
Und mit der anderen, da schreibe ich wesentlich mehr.
Wir treffen uns auch manchmal, dann kommt sie mit ihren Ehemann hierhin
und dann machen wir etwas.
Weil ich würde auch gerne zu ihr fahren, aber das ist einfach so aufwendig für mich,
mit Rollstuhl und so weiter, da die Strecke auf mich zu nehmen.
Selbst mit dem Auto fährst du eine Stunde und dann bist du da.
Auf jeden Fall treffen wir uns hin und ein paar Mal im Jahr,
und dann, wir chatten viel, und das sind dann halt diese Alltagsgespräche,
wo man halt mal so ein paar Probleme oder auch Beziehungsprobleme bespricht.
Das ist interessant, weil das ist ja auch eine Art von Liebe und Beziehung.
Und ich weiß, dass ich mich auf diese Menschen total verlassen kann.
Und vor allem das Besondere ist, das ist der einzigste Punkt,
wo ich auch drauf hinaus wollte, ich weiß,
auch wenn wir das eine längere Zeit lang nicht geschrieben haben,
ich kann mich auf diese Menschen verlassen.
Ich muss nicht immer auf Verständnis treffen, weil jeder Mensch ist anders.
Aber wenn ich in einer Situation bin, wo ich Hilfe brauche,
sage ich einmal nur so "Hilfe" und dann kriege ich die Hilfe.
Und das ist eine Sache, die tatsächlich so mit den Jahren entstanden ist.
Das sind einfach so diese Sachen, die man so erlebt und so weiter.
Es gibt einfach Menschen, auf die kannst du dich verlassen
und Menschen, auf die du dich nicht verlassen kannst.
Und du merkst einfach, dass diese Menschen, auf die du dich verlassen kannst,
die wichtig für dich sind, denen du wichtig bist,
dass man da den Kontakt hält.
Und wenn das wirklich nur drei, vier Mal im Jahr ist,
du wirst dich wundern, wenn ich mit der einen Ex-Freundin da schreibe,
dann erzählt man sich, was es Neues gibt, was in der Familie passiert ist,
was beruflich passiert ist und so weiter.
Also diese typischen Sachen, die man so ...
Und dann geht es aber auch darum, wie man sich fühlt,
das, was man mit Freunden so macht.
Früher bist du Party machen gegangen
und irgendwann mal hast du dann mal im Wohnzimmer bei einem guten Getränk,
bei netter Musik gesessen und irgendwann mal sitzt du dann
mit einer "Zigarre" und einem Whisky und philosophierst über das Leben.
Das sind so diese Abschnitte, wie sich so etwas verändert.
Und ich weiß, ich kann mich auf diese Menschen verlassen,
auch wenn das länger her ist, dass wir Kontakt hatten.
Und dann die andere Sache, die ich dazu noch sagen wollte, ist,
ich habe mit vier Frauen eine Beziehung gehabt
und mit zwei von denen habe ich wirklich eine tiefe, verbindende Freundschaft.
Ich finde, das ist ein ziemlich guter Schnitt,
weil ich eigentlich normalerweise jemand bin, der es gerne hat,
wenn ich mit einem Menschen, mit dem ich eine Beziehung hatte,
den ich geliebt habe, weiterhin ein freundschaftliches Verhältnis habe.
Ich meine, dass wir alle mal irgendwo arschig sein können, ist klar,
aber das ist so.
Ich hätte auch gerne zu meiner letzten Ex ein freundschaftliches Verhältnis.
Aber das geht aus zwei Gründen. Einmal will sie es nicht
und zum anderen, das wäre der absolute No-Go meiner jetzigen Freundin.
Guck mal, das sind sehr, sehr gute Punkte.
Da kann ich auch sehr, sehr viel von dir sehr, sehr gut zustimmen.
Vor allem, was Freundschaften betrifft.
Ich habe mit meiner letzten Ex – das ist immer schwierig,
ich will hier kein Name-Dropping oder sowas schreiben.
Ich hätte jetzt kein Problem damit, die wahrscheinlich jetzt auch nicht,
aber das sind ja offene Themen.
Das Ding ist, wenn ich von toxischer Ex rede,
dann war das meine zweite Beziehung in meinem Leben,
wo die Beziehung kacke war.
Wenn ich von meiner letzten Beziehung rede, dann meine ich die Fernbeziehung,
weil danach kam nicht mehr wirklich irgendwas Vernünftiges.
Das Ding ist, ich habe in einer gewissen Zeit,
als sie mich blockiert hatte und mich ignoriert hatte,
um diese Gefühle abzuschütteln, was ich auch, ich habe es ja verstanden,
warum sie die Beziehung beendet hat.
Ich war ja einfach zu kalt.
Trotzdem habe ich mir eine Zeit lang gewünscht,
dass wir vielleicht nochmal Kontakt haben mit dem egoistischen Gedanken,
vielleicht könnte da emotional,
dass man vielleicht nochmal irgendwie es probiert.
Ich wusste aber auf der anderen Seite auch,
dass sie das eben nicht will und dass sie die Liebe komplett verlieren will.
Im späteren Verlauf, als ich da vernünftiger wurde,
erwachsener und der Liebeskummer Stück für Stück weg war
und ich dann wieder normal mit ihr reden konnte,
menschlich halt, sachlich und so weiter.
Ich meine, sachlich war es immer.
Wir sind ja im guten Auseinandergegangen, wir haben uns ja nicht gehasst.
Vor der Beziehung waren wir wirklich gut befreundet,
wir haben uns cool gefunden.
"Ah, du machst auch so den YouTube und so weiter und du zockst."
Geile Sache.
Ich muss sagen, sie war wirklich eine richtig coole Socke.
Vollstes Verständnis.
Ihr habt viele Interessen gehabt, ihr habt viele gleiche Hobbys gehabt.
Sie war auch wirklich so auf so meiner,
ja, wie nennt man das?
Mein Beuteschema war sie ja auch gewesen.
Da kann ich nur sagen, das war wirklich eine richtig coole Socke.
Ja, sie war eine hübsche, attraktive,
vernünftige, sehr erwachsene und sympathische Frau,
auch so wie sie war.
Ich bin ja so ein Typ Mensch,
haben wir auch schon mal in einem Podcast abgehandelt,
das Thema mit Beuteschema oder nennen wir es,
was man so attraktiv findet, Vorlieben oder so.
Ich bin ja auch so ein Freund, wenn Frauen so nerdy drauf sind.
Wenn Frauen so gut mitreden können,
"Ah, guck mal, ich hab mein PC zusammengestellt."
Oder "Ah, guck mal, ich mach auch so ein bisschen YouTube,
Streaming und so."
Ich find sowas umwerfend, ich find sowas wahnsinnig attraktiv.
Ich schwärme dafür, wirklich.
Ich kann mich da voll und ganz verstehen,
weil man dann ja auch eine Ebene hat, ein Gesprächsebene.
Also wenn du da jemanden hast, der absolut nicht kreativ ist,
es muss ja nix am PC sein oder auch nix hier mit Internet.
Aber wenn du einen Menschen hast, der nicht kreativ ist,
ich find das so langweilig.
Was willst du halt reden?
Guck mal, das Ding ist, wenn der Podcast rum ist,
kann ich dir dann nochmal ein bisschen was genauer dazu sagen,
weil das was mit Namedropping zu tun hat,
aber das hat ja nix mit Podcast zu tun.
Das Ding ist, pass auf, rein als Vorstellung,
muss jetzt nix mit einer Person zu tun haben.
Ich kenn jetzt eine Frau, die ich attraktiv finde, okay?
Ich weiß von dieser Frau gewisse körperliche Sachen.
Sagen wir das mal so, man hat so ein bisschen Kontakt,
man schreibt ein bisschen auf dies und das.
Guck mal, das bringt mir doch nix,
wenn ich diese Frau körperlich attraktiv finde,
aber man interessentechnisch nicht auf einem Level ist.
Verstehst du?
Wenn man sich absolut, wenn man null sympathisiert.
Weil wenn ich zu der Person sage, als Beispiel so,
ach guck mal, ich mach Podcast so und die,
Podcast, wer weiß ich nicht, ich mag sowas gar nicht.
Dann sag ich so zu ihr, was machst eigentlich du?
Und die sagt jetzt beispielsweise, ich spiel Tennis
und ich kann mit Tennis gar nichts, also wirklich nix anfangen.
Mit Tennis gar nix.
Und sie kann mit meinem Scheiß nix anfangen.
Das ist nicht immer ein Indikator dafür,
dass eine Beziehung oder eine Freundschaft oder sowas,
dass sowas immer perfekt ist,
wenn man halt wirklich jeder Interesse teilt.
Jedes Interesse, ein Gebiet, jedes Hobby.
Aber es bringt halt in einer Freundschaft zumindest
und auch in einer Beziehung sehr viel mit.
Und deswegen, um auf den Punkt zurückzukommen,
war mir halt auch meine Ex-Freundin,
also vor der Beziehung, total, also wirklich Wahnsinnsfrau,
wirklich sehr, sehr sympathisch hat sie gewirkt.
Und da gibt's eine lustige Story.
Ich hatte mal eine andere Freundin, also eine Kumpelfreundin,
und die war immer so ein Fan von meiner Stimme.
Und die hat immer gesagt, ah, weißt du, der Empty und so,
und die Talks, wo du machst und generell die Vertonungen,
geil, werde doch mal Synchronsprecher dies, das.
Wirklich, mir hat das gefallen.
Und die hat immer so geschwärmt davon.
Und meine Ex-Freundin, ich war kurz davor,
Namedropping zu machen, meine Ex-Freundin war halt so,
wo wir noch befreundet waren, die hat sich das angehört im Discord,
wie die halt für mich geschwärmt hat, die hat darüber gelacht,
hat gemeint, das ist doch eine normale, sympathische Stimme,
weiß nicht, wo du da drauf so abgehst.
Beruhig dich halt auch mal,
so kann man ja gar nicht vernünftiges Gespräch führen.
Und ich fand das halt lustig.
Und das war immer, in der Beziehung zumindest,
war das immer ein Streitthema.
Am Anfang war das normal, aber das war dann ein Streitthema.
Ich muss dir vorstellen, ich bin so ein Fan von Stimmen.
Egal ob männliche oder weibliche,
ich mag, wie Menschen sich ausdrücken, artikulieren,
wie Menschen ihre Stimme verstellen können,
auf eine gewisse Art und Weise.
Wenn jemand emotional ist,
"Ja, guck mal, mir geht's ein bisschen scheiße gerade."
Oder ein bisschen so sauer, wenn man sagt,
"Ja, nee, das Thema, was du angesprochen hattest,
das sehe ich halt gar nicht so."
Dieses mit mehr Druck und so.
Ich bin halt ein Riesenschäden davon, von Stimmen.
Und auch von Synchronsprechern.
Ich liebe diese Arbeit, musst du dir vorstellen.
Und sie war halt so, sie hat das nicht so ernst genommen wie ich.
Und wenn ich dann mal gesagt habe,
"Pass auf, da gibt's ein Mädel,
das Mädel irgendwie so und so, keine Ahnung.
Und die macht Vertonungen.
Und ihre Stimme ist Wahnsinn.
Ich liebe ihre Stimme.
Die hat wirklich eine tolle Stimme für die Projekte,
die ich mache, für emotionale Projekte."
Ich hab das als was Normales empfunden,
weil ich hab die nicht angeschwärmt oder geflirtet.
Ich hab nur gemeint, "Ey, die Stimme ist Wahnsinn."
Und meine Ex, die hat das so scheiße gefunden.
Und es gab halt Streit und es gab immer wieder Drama deswegen.
Und ich wusste nicht, warum.
Bis ich halt angefangen hab, es nicht mehr mit ihr zu abzuklären.
Weil das waren ja meine YouTube-Projekte.
Sie hat das, also das hat sie verletzt.
Sie hat jetzt nicht gemeint, "Nö, das machst du nicht."
Ich hab gesehen, dass sie das nicht ganz so feiert,
dass sie das ein bisschen runterzieht und verletzt.
Ja.
Und das sind so Sachen, weißt du?
Da ist es halt wieder diese Exklusivitätssache,
was ja vollkommen okay ist.
Und dann Eifersucht und bla bla bla, was da alles so mit dranhängt.
Du hast es halt quasi nur für dein Business gesehen gehabt.
Interessante Stimme, gut einsetzbar, ideal für meine Projekte.
Sie hat da vielleicht hineininterpretiert,
weil du ja für diese Stimme gespermt hast, nicht für die Frau,
dass da vielleicht ein bisschen mehr dahinter ist.
Aber das spricht ja auch für die Selbstunsicherheit, die sie hat.
Oh Gott, ich sollte Psychologe werden.
Generell, wir Menschen, die ein paar Ecken und Kanten in unserem Kopf haben,
ich glaube, wir haben generell so ein Gefühl dafür.
Deswegen, ich sage immer wieder, ich muss nicht zum Psychologen gehen.
Warum denn? Ich kenne doch meine Problematik.
Kurz wieder als Abschweifung.
Das Ding ist halt, vor der Beziehung hatten wir ein freundschaftliches Verhältnis.
Das war keine beste Freundschaft, aber wir hatten ein cooles Verhältnis.
Wir hatten freundschaftlich wirklich top.
Dann kam die Beziehung, ich habe vorher von Tag eins klargemacht,
pass auf, ich habe sehr, sehr viele Baustellen und Probleme.
Und wenn du mich nimmst, auch gefühlsmäßig dich in mich verliebst,
weil das Ding ist, man schwärmt am Anfang für jemanden.
Weil wenn jemand zu dir sagt, ich liebe diese Frau oder ich liebe diesen Menschen,
bin aber nicht mit ihr zusammen, das Quatsch, das gibt es nicht.
Du schwärmst für eine Frau.
Erst im Laufe der Beziehung kommt diese Verliebtheit.
Also so sehe ich das, wenn ich dir ehrlich war, ich weiß nicht, wie das bei dir ist.
Aber du kannst für eine Person schwärmen,
aber erst im Laufe der Beziehung kommt dieses, ist das ein toller Mensch.
Du guckst die Person an und denkst, ich liebe diese Person einfach.
Also für mich kommt das im Laufe der Beziehung.
Richtig. Also bei mir ist das quasi so ähnlich.
Man lernt auf irgendeine Art und Weise jemanden kennen und denkt sich, interessant.
Dann passiert irgendetwas und du denkst dir, oh la la.
Das ist aber toll.
Dann kommt halt dieser Prozess, wo man sich halt kennenlernt
und dann halt dieses Verliebtsein entsteht,
wo der andere in rosa-roten Farben und pink fluffing unicorn dancing on rainbow ist.
Dieses Extremo hoch, das Gehirn schwimmt in Dopamin und alles ist toll und glücklich
und niemand ist so geil wie diese Person.
Das ebbt ja irgendwann mal so ein bisschen ab.
Dann kommt dieser Moment, wo man diese tiefe Beziehungsebene langsam baut aufzubauen.
Wenn du diesen Punkt erreicht hast, dann kannst du im Badezimmer stehen,
die andere Person sitzt auf dem Klo und futzt gottlos in die Toilettenschüssel hinein
und du denkst dir, oh Gott, ich liebe dich so sehr.
Das ist wirklich tiefe Liebe und das braucht Zeit, das entwickelt sich.
Wenn du den Leuten zuschaust, die lernen jemanden kennen, verlieben sich, haben dieses Hoch
und nach diesem Hoch kommt die Phase, wo man auch mal Fehler sieht
und dieses auf den Thron gehobene wird ein bisschen weniger.
Dann sieht man Fehler und da muss man abwägen, ob man damit klar ist oder nicht,
weil das halt drastische Sachen sind.
Ich habe das Gefühl und auch die Beobachtung gemacht,
dass sich heutzutage viele Leute gar nicht die Mühe und die Arbeit machen,
an diesem Punkt, wo dann die Fehler, die bringen dich in den Müll runter,
Klobrille hochstehen lassen und solche Sachen, pinkelt im Stehen,
nicht mehr versuchen, das zu besprechen und das Problem aus der Welt zu schaffen,
sondern ich habe eine gewisse Anzahl an Sachen, die mich stören,
ich beende jetzt die Beziehung und suche mir das Nächste.
Ich optimiere mich nach oben, von Beziehung zu Beziehung,
versuche da möglichst das Beste herauszufinden.
Das ist schade, weil eine Beziehung kann ja erst mit der Zeit eine gewisse Wertigkeit,
eine gewisse Tiefe kriegen.
Ich kann nur jedem wünschen, dass er sich die Zeit nimmt, um das zu machen.
Das ist auch ein Prozess der Arbeit.
Das ist mein Ding zur Beziehung allgemein und das ist auf vielen Ebenen so.
Ich weiß nicht, ob du mir zustimmst, aber ich würde nicht sagen, die Jugend von heute,
weil das ist immer eine sehr komische Bezeichnung für Menschen, die ich nicht kenne.
Aber die heutige Gesellschaft, wie ich sie meistens wahrnehme,
wie in meinem Bild, in meinem Verständnis, kommt mir meist immer sehr komisch vor,
so dopaminsüchtig und ich meine nicht wegen dem Internet.
Eine Beziehung oder eine Freundschaft, gehen wir von der Beziehung aus.
Eine Beziehung ist wie eine Achterbahnfahrt. Es geht hoch, es geht aber auch runter.
Du musst aber trotzdem die ganze Achterbahnfahrt immer das Gefühl haben,
es war geil, es war geil auf jeden Fall.
Immer wieder geht es hoch und immer wieder geht es runter.
Ich glaube, die heutige Gesellschaft, warum dieses Zusammenleben
und dieses Verständnis haben für Menschen, diese wahre Liebe, Kommunikation,
mal zu reparieren, anstatt einfach nur wegzuschmeißen,
als wäre eine Person einfach ein Stück Dreck.
Das funktioniert in der heutigen Zeit, habe ich das Gefühl, nicht mehr ganz so.
Weil die Leute, die gehen nicht mehr in eine Beziehung rein, um zu denken,
guck mal, da habe ich eine Person, die mir zuhört und man liebt sich,
man macht diese Beziehungssachen, die man zusammen fühlt und erlebt.
Die Leute gehen in eine Beziehung rein mit dem Gedanken, mit dem Wunsch,
boah, ich will auf jeden Fall ganz, ganz hoch.
Dass es aber wieder runter geht, das vergessen die.
Und sobald es dann nur ein Stück weit runter geht, sagen die so,
das war es schon, das war dieses Hoch, von dem alle reden.
Und das ist diese Dopaminsucht halt einfach.
Die gehen hoch, sind total verliebt, sind ein paar Wochen,
nennen wir ein paar Wochen so, vielleicht auch zwei, drei Monate zusammen,
erleben dann in dieser Zeit dieses komplette Hoch.
Du guckst die Person an, boah, die Person muss Gott sein,
oder eine Göttin sein oder sowas.
Und das geht hoch und die Personen erzählen davon,
wie sehr sie diese Person lieben und abfeiern und so weiter und so fort.
Die Person ist perfekt, hat keine Fehler.
Und dann geht es natürlich wieder runter, weil es ist normal in der Beziehung.
Und dann kommt so, boah, weiß ich nicht, ob ich die Person wirklich liebe.
Genau das, was ich gesagt habe.
Eine rosa-rote Brille.
Und das ist, glaube ich, das, was in der heutigen Gesellschaft
so immer mehr zum Standard wird halt einfach.
Und für mich ist so was, ich habe Angst vor diesem Hoch,
weil ich halt auch Angst vor dem Tief habe.
Deswegen gehe ich nicht so weit hoch. Ich habe Höhenangst.
Gut, um das jetzt mal ein bisschen, wie nennt man das?
Bildlich.
Ein bisschen so bildlich gesprochen, genau.
Ich habe Angst vor diesem Hoch, weil ich weiß,
es geht auch verdammt krass tief runter.
Und ich bin eher so der Mensch, der so im Mittelfeld, weißt du,
ich erlebe ein bisschen so ein paar Ruckler, denke mir so,
ein bisschen Adrenalin, aber okay.
Aber ganz hoch, da will ich gar nicht mehr hin.
Ich sag dir, wie es ist, in meinen ersten Beziehungen war ich so oben.
Und wegen jedem kleinen Scheiß hatte ich Eifersucht.
Wegen jedem kleinen Mist hatte ich irgendwie Liebeskummer, Verlustängste.
Ich habe die Person einfach zu sehr geliebt.
Die Person war nicht mal eine Nummer eins, die war über der Nummer eins.
Also sie war jetzt keine Null, aber weißt du, wie ich meine?
Es gab für mich, diese Person war perfekt.
Einfach jede andere Person in meinem Umfeld, egal ob Freunde, Familie,
die war nichts wert gegen diese Person.
Und ich wurde älter und erwachsener und reifer.
Und bei mir hat das Gefühl abgenommen, weil ich nicht mehr so viel
in Beziehungen rein investiere.
Für mich ist das gut. Ich mache halt zu, ich isoliere mich.
Ich zeige einer Person, da ich sie liebe.
Und das war es aber auch. Ich übertreibe nicht mehr wie früher.
Und es gibt Menschen da draußen, die sagen,
boah, du übertreibst es mit deiner Liebe.
Ich kann gar nicht atmen.
Und da gibt es wiederum Menschen, die wünschen sich genau das,
dass du sie kaputt machst. Also nicht kaputt, sondern,
dass du sie erdrückst, bildlich gesprochen, erdrückst mit dieser Liebe.
Im negativen Sinn gesprochen, erdrücken.
Und vielleicht der andere, der braucht es.
Dass er halt so viel Liebe gibt, dass das halt andere erdrücken würde.
Aber diese Person braucht es so.
Naja, aber du sagtest gerade das.
Und du sagtest ja, die Jungen von heute.
Ich kann dir nur sagen, ich hatte mal mit einer ehemaligen
Klassenkameradin von mir ein Gespräch.
Da habe ich sie zehn Jahre, so gut zehn Jahre,
nach unserem Abschluss wieder getroffen.
Und dann haben wir uns ein paar Mal getroffen mit ihrem Freund.
Und dann irgendwann mal, ich habe Schluss gemacht mit ihnen.
So, was gab es denn?
So viele Gründe, weil die beiden kamen mir wirklich halt sehr verliebt vor.
Da sagte sie, nee, mit denen komme ich nicht voran.
Der hat so viele Altlasten, der hat ja auch noch ein Kind gehabt
mit einer anderen Frau, ein paar Schulden und so.
Da sagte sie, da komme ich nicht voran.
Und da habe ich mir so gedacht gehabt, wenn das der Grund ist,
dass ich eine Beziehung beende, dann ist das doch wirklich sehr materiell,
sehr rationell betrachtet.
Und die andere Sache, worauf ich hinaus wollte, war,
selbst in meiner Jugend war das so gewesen,
dass die Leute es nicht mehr so gekonnt haben wie meine Großeltern.
Eine Beziehung wachsen zu lassen,
sondern das halt sobald die kleinsten Probleme da waren.
Und das passiert unweigerlich.
Also wenn man halt diese Sache der Verliebtheit,
Beziehungsentwicklung sich anschaut, es kommt der Punkt des Verliebsseins,
dann kommt eine Kennenlernphase, wo man halt den Menschen kennenlernt,
also nicht sich kennenlernt, sondern den Menschen kennenlernt,
die Persönlichkeit.
Dann gibt es so eine, wo man realisiert, was was ist.
Und dann kann erst diese tiefe Liebe entstehen, diese tiefe Beziehung.
Und das Modell ist jetzt vereinfacht, da gibt es noch ein paar Phasen mehr.
Und wenn man sich da die Zeit nicht nimmt, und das nehmen sich viele Leute nicht,
weil sie sobald sie dann den ersten Fehler, das erste was stört,
halt sehen, die Beziehung beenden, dann haben sie halt diese Extremsprünge.
Weil sonst geht das Dopamin so langsam, also geht da nicht schlachatig runter,
sondern so langsam.
Man realisiert, der andere Mensch ist nicht das göttliche Wesen,
sondern der hat auch Fehler, der hat seine Marotten, der hat seine Macken.
Klar, er kommt aus einem anderen sozialisierten Umfeld,
der hat andere Eltern gehabt, der hat andere Geschwister,
der war auf einer anderen Schule, der hat andere Freunde,
und das sind ja alles Sachen, die einen Menschen prägen.
Und dann geht er auch noch durch irgendwelche Eigenheiten,
und damit muss man klarkommen.
Manchmal bei so gewissen Eigenheiten, da schaue ich meine Freundin an
und denke mir so, da lächle ich einfach.
Weil das ist dann halt ein süßer Marotter bei ihr.
Und ich glaube, das wäre nie so weit gekommen,
wenn man sich halt nicht die Zeit zugestanden hätte.
Weil, jetzt kommen wir auf den Punkt, warum das höchstwahrscheinlich damals
mit der letzten Beziehung nicht geklappt hatte.
Nach meinem Schlaganfall bin ich halt in ziemliche Depression reingefallen,
weil ich halt nicht mehr so viel machen konnte.
Also Job-mäßig gab es totale Veränderungen,
ich konnte nicht mehr arbeiten gehen.
Gesundheitlich war es sowieso Katastrophe.
Ich war in meiner Wohnung gefangen, und da habe ich es ihr gegönnt,
dass ich jetzt jemanden hatte, mit dem sie dann spazieren gehen konnte,
shoppen, ins Kino und so weiter,
weil ich bei mir aus der Wohnung nicht rausgekommen bin.
Ich habe es ihr einfach gegönnt, dass sie auch ein bisschen mehr Glück hat.
Weil alles, was ich ihr geben konnte, habe ich ihr gegeben.
Und das war jetzt so viel weniger wie vorher.
Weil vorher sind wir am Kanal spazieren gegangen,
wir sind mal essen gegangen, wir sind mal hierhin gegangen.
Selbst das Einkaufen zusammen war ein erwähnswerter Ausflug,
weil das einfach toll war.
Und das gab es dann alles nicht mehr.
Und da habe ich gelitten, und ich habe auch gemerkt gehabt,
dass sie gelitten hat, und dass sie auch gerne mehr machen würde.
So Spaziergänge am Kanal zum Beispiel.
Es gibt so schöne Sachen, und da erlebt sie so viel, und in der Natur.
Ja, da habe ich es ihr wirklich gegönnt, das zu machen.
Und ich glaube, irgendwann hat sie sich dann auch die Frage gestellt,
ob sie das wirklich will, so in Zukunft.
Und vor allem, man stößt ja sehr oft, wenn man so ein Modell lebt,
so ein Beziehungsmodell, auf Unverständnis.
Weil viele Leute können sich das nicht vorstellen.
Oder es gibt Leute, die könnten sich das vorstellen,
wollen es aber nicht zugeben und reagieren dann erst mal mit Ablehnung.
Aber im Nachhinein erfährst du, dass diejenigen dann halt
irgendwelche Nebenbeziehungen haben, ohne dass der andere Partner das weiß.
Da gibt es so verschiedene Sachen.
Ich glaube einfach, dass sie auch aus Einfachheit
dann die Beziehung zu mir beendet hat.
Ich weiß, dass es ihr nicht leicht gefallen ist,
weil in dem Gespräch, das war total rational,
sind so viele Tränen von ihr geflossen.
Und sie hat sich bei mir entschuldigt.
Das muss man sich mal vorstellen.
Sie hat sich bei mir entschuldigt, dass sie für mich anders empfindet.
Das war heftig.
Also, ja, ich kann da absolut nur zustimmen bei dir.
Guck mal, wenn es dich interessiert,
oder den einen oder anderen Zuhörer da draußen,
ich habe mal eine Vertonung gemacht.
Wie schon vorhin erwähnt, ich bin jemand,
der sehr, sehr viel Philosophie einfach in die Projekte reinsteckt.
Es muss etwas immer einen tieferen Sinn haben.
Ich habe ja auch sehr viele Vertonungen schon in meinem Leben gemacht.
Texte geschrieben und die halt vertont.
Mache ich zwar nicht mehr regelmäßig,
aber ich habe das mal regelmäßig gemacht.
Und was meine Exfreundin, also von der Verbeziehung betrifft,
habe ich mal eine Vertonung geschrieben.
Die habe ich aufgenommen mit einer anderen Vertonerin.
Die ist noch immer online auf meinem YouTube-Kanal.
Die heißt "Liebe auf Distanz", glaube ich.
Und da zeige ich in dem Text,
also auch der Text, der vertont wurde von der weiblichen Person,
also ich habe alles geschrieben, jede Passage.
Und sie hat halt nur die weibliche Rolle vertont.
Und da war halt genau das, was ich da so erlebt habe.
Und ich versuchte es auch immer so zu verarbeiten.
Und um auf den Punkt zurückzukommen,
weil du ja meintest,
manchmal verliebt man sich auch in die Fehler
oder beziehungsweise findet die Fehler vielleicht süß oder sowas.
Guck mal, bei mir ist das so.
Ich hatte mal einen Kumpel oder einen Bekannten,
der hat mal zu mir gemeint,
du machst ja diese depressiven Talks,
sind ja meist nur sehr negative Themen.
Deine negative Musik, die du schon seit über zehn Jahren machst,
deine TikToks sind ja auch meist immer so auf Sprüche und Zitate usw.
immer alles sehr negativ und depressiv.
Seine Frage war, hast du nicht irgendwie Angst,
gar keine Frau mehr zu finden?
Weil eine Frau sucht ja eben eigentlich einen stabilen Kerl dahinter,
also der mit zwei Beinen im Leben steht
und nicht einen Typ, der sich immer wieder selbst bemitleidet.
Ich meine, es ist mal eine Bekanntschaft, keine Freundschaft,
weil wenn es eine Freundschaft gewesen wäre,
wäre ich enttäuscht gewesen durch diesen Satz,
weil das einfach faktisch ein Fehlschluss ist.
Du kannst noch so stark sein,
trotzdem hast du deine Momente, wo du instabil bist, genauso wie umgekehrt.
Das Ding ist, ich bin doch lieber ehrlich.
Guck mal, wenn eine Frau mich kennenlernt
oder ich deine Frau kenne, man lernt sich kennen,
dann zeige ich ihr doch direkt, guck mal, das sind meine Projekte.
Ich stehe hinter diesen Projekten,
ist nicht so, als wäre das irgendwie ein Kunstbild,
das bin ja eigentlich ich.
MTC ist nicht irgendwie so eine Kunstperson,
die dann im Privaten anders ist.
Das bin ja ich, ich lebe das, ich fühle das.
Ich bin ja so ein sehr nachdenklicher, tiefsinniger,
meist auch leider sehr depressiver Mensch.
Und wenn eine Person, eine Frau in dem Punkt,
mich so kennenlernt, dann finde ich das doch einfacher,
wenn da sich eine Beziehung daraus so entwickelt,
dass die Frau noch viel besser damit umgehen kann.
Also finde ich zumindest so.
Das ist ja besser, als wenn du so ein Bild zeigst von dir,
wo du gar nicht bist.
Und dann ist die Beziehung halt kacke.
Und wenn sich dann mal Fehler herauskristallisieren,
ja gut, da kannst du noch immer kommunizieren damit
oder halt sagen, pass auf, du hast mich so kennengelernt.
Ich war halt schon immer so.
Ich kann dir jetzt nur sagen,
das habe ich vorhin schon mal gesagt,
wie ich meine jetzige Freundin kennengelernt habe,
hat sie mich relativ schnell mit in ihre Badewanne genommen,
virtuell, und hat dann gesagt,
sieh dir das an, das ist das, was ich bin.
Entweder kommst du mir klar oder nicht.
Und ich hatte zu ihr auch schon gesagt gehabt,
ist okay.
Ich habe die und die Einschränkungen,
ich habe einen Schlaganfall gehabt,
dadurch geht das und das und das nicht mehr.
Komm, damit musst du klarkommen oder nicht.
Also ich finde es mehr als normal,
dass man halt hingeht und dann halt sagt,
worauf sich derjenige einlässt.
Sie hat schlechte Erfahrungen gemacht gehabt,
dass Leute sie aufgrund ihres Äußeren
halt abgewertet haben
oder auch, wie kann man mit dir in eine Beziehung führen.
Und ich habe halt auf anderen Ebenen
halt auch sowas erfahren.
Und dass man da unsicher wird
und sich erst mal vergewissern will,
lohnt sich das, wenn ich da so,
vor allem auch in einer fernen Beziehung,
lohnt sich das, wenn ich da Zeit und auch Geld investiere?
Fahr doch mal 400 oder 500 oder 1000 Kilometer durch die Gegend.
Egal ob mit dem Auto oder mit der Bahn.
Das ist auch teuer.
Das ist auch teuer, definitiv ist das teuer.
Deswegen musst du ja, du kaufst ja nicht die Katze im Sack.
Deswegen musst du ja auch herausfinden, wie so Leute sind.
Guck mal, über Discord und über das Zocken beispielsweise auch,
lerne ich ab und an mal Frauen kennen,
die mir von Anfang an sagen,
also wirklich ist das super selten,
die mir halt sagen, pass auf,
ich habe Depressionen, ich bin sehr depressiv.
Ich lebe damit, ich habe Borderline halt auch
und ich habe sehr krasse Verlustängste.
Und in jedem Satz, den man mir sagt,
sehe ich halt irgendwie einen Angriff,
weil ich immer zu viel rein interpretiere.
Natürlich mag so eine Person, egal ob männlich oder weiblich,
natürlich mag so eine Person,
also im ersten Eindruck so ein bisschen abstrecken wirken,
von wegen, okay, die Person hat sehr viele Baustellen, okay.
Aber im Endeffekt, dieses Crazy sein,
dieses Verrückt sein,
mir persönlich gibt das so ein Gefühl von,
also ein bisschen von Freiheit, weil ich mir denke,
weißt du, ich habe ähnliche Probleme
und vielleicht kann man sich da,
also wenn sich dann irgendwann was entwickeln sollte,
egal ob eine Freundschaft oder eine Beziehung,
kann man sich da auch gut tun.
Und das ist das halt.
Ich kann dich da verstehen, weil
man stößt dann ja auf Verständnis.
Meine Freundin hat Verständnis dafür,
dass ich halt körperliche Beeinträchtigungen habe
nach dem Schlaganfall,
dass manche Sachen einfach nicht so einfach möglich sind.
Wenn ich mehr als,
sind das 50 Meter zu laufen habe mit einem Rollator,
wohlgemerkt mit einem Rollator,
dann brauche ich einen Rollstuhl, weil das geht da nicht mehr.
Also fallen gewisse Aktivitäten
bei einem spontanen Einkaufengehen,
im Park spazieren oder so weiter weg.
Und da finde ich,
das ist doch mehr als fair,
wenn es solche Beeinträchtigungen gibt,
die für andere Menschen vollkommen normal sind,
dass man das erstmal offen kommuniziert.
Das ist übrigens auch sehr erwachsen.
Wenn deine Bekannte,
deine Freundin dir sagt,
du bei mir ist das und das und das
und ich habe die Problematik und
Borderline ist nicht gerade
wenig problematisch,
da tragen die Leute doch ein riesen Päckchen
mit sich rum,
ist es doch mehr als gerecht,
wenn ich sage, du,
ich habe die Problematik,
wenn du was mit mir anfängst,
kann das und das passieren,
weil das und das ist,
finde ich mehr als korrekt.
Sie wird ihre Erfahrung gemacht haben.
Ich meine, du gehst ja auch hin und sagst,
ja, ich bin das und das und das,
weil du schon Erfahrungen gemacht hast.
Und ich will auch wirklich,
wenn ich jetzt nochmal eine Beziehung anfangen müsste,
würde ich auch offen und ganz ehrlich,
offen und ehrlich,
kommunizieren,
welche Problematiken da sind,
weil sonst
schaut der andere,
sieht er meinen
Auftritt im Internet
und was siehst du denn da?
Immer nur geschönte Bilder
und natürlich
in vorteilhaften Posen,
geschönt durch irgendwelche Filter
und andere Tricks
und
da wird ein falsches Bild vermittelt.
Natürlich, wenn man ein bisschen nachdenken würde,
würde man auch denken so,
der sitzt aber ein bisschen tief
und der steht ein bisschen tief.
Aber das kommen die meisten Leute
nicht drauf. Also, wenn man nur
meinen Instagram und meinen
Facebook-Account-Folgen sich anschaut,
dann käme man da nie großartig auf die Idee,
weil es gibt wenige Fotos,
wo ich zeige, dass ich
im Rollstuhl oder im Rollator
sitze oder stehe.
Das ist einfach so.
Weil ich da selber ja auch ein Problem mit habe,
weil ich es ja anders kenne.
Aber
ich kommuniziere das lieber öffentlich
und
da fahre ich einfach besser mit. Und ich finde,
dass das auch von deiner Freundin oder
deinem Bekannten mehr als korrekt ist,
dass du das machst. Weil
gerade bei so Erkrankungen
wie Borderline
kann man seinen
Freund, Partner,
Menschen, denen man
wichtig ist, sehr viel zumuten,
weil man oft
sehr
die Leute vor den Kopf stößt.
Aus gewissen Gründen.
Aber das würde dir den Rahmen
jetzt hier sprengen, das alles zu erklären.
Guck mal, das Ding ist,
bin ich absolut der Meinung,
ich sage es auch immer wieder sehr, sehr gerne,
ich möchte
einer Frau nicht mehr in die
Hände weinen, bildlich gesprochen.
Weil ich möchte einer
Frau, und ich finde so etwas wirklich auch von mir
selber, also sehr erwachsen wirst du genauso
sehen, wenn man,
klar, du hast ja Probleme und du kannst es nicht einfach ausschalten,
nur weil du jetzt in einer Beziehung bist.
Aber du kannst halt einer Person
nicht immer das zumuten, vor allem, wenn die Person
ja gar keinen Kontakt damit hat.
Ich muss mir mal überlegen,
was ich sage. Bei meiner Ex-Freundin,
also Fernbeziehungsex-Freundin,
war das so, die hat ein super gutes
Verhältnis mit ihrer Familie gehabt. Das hatte
ich nie. Bei mir gab es zwar nicht irgendwie
extrem viel Gewalt oder extrem viel
Hass bis zum Letzten,
aber da gab es halt super viel Streit und sehr viel
Missgunst halt einfach
zwischenzeitlich und sehr oft
und bis heute noch. Und bis heute
sind das Dinge, die mich prägen. Und wenn
jemand dann zu mir sagt, pass auf,
mein Geburtstag ist geil, mit
meiner Familie mache ich da was oder jetzt Weihnachten
oder Ostern, wo die Leute zusammensitzen.
Ich gönne den Leuten
das, ich fühle das mit für
die Menschen. Aber guck mal,
das hat jetzt nichts mit
Selbstmitleid oder so zu tun. Aber bei meinem letzten
Weihnachten, '22, war ich zu Hause
gesessen, wurde von meiner Familie