Die Abschweifung 31 Sprüche Bilder

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Beschreibung:

In dieser Podcast-Episode tauche ich in ein faszinierendes Phänomen der digitalen Welt ein: Menschen, die ausschließlich Bilder mit tiefgründigen Sprüchen auf sozialen Medien posten. Diese Bilder, oft von anderen erstellt, tragen Zitate oder Lebensweisheiten, die inspirierend oder philosophisch wirken sollen. Doch ich werfe einen kritischen Blick auf diese Praxis und hinterfrage ihre Authentizität und Bedeutung. Ist das Teilen solcher Bilder ein echter Ausdruck von Tiefe und Verständnis oder eher ein Schrei nach Aufmerksamkeit?

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Tanscript:

[Musik]
Hallo und willkommen zu einer neuen Ausgabe des...
Nein, der Abschweifelung.
Oh mein Gott, ich bin so raus aus diesem Thema.
Das kommt davon, wenn man längere Zeit lang bestimmte Formate nicht gemacht hat.
Was, um was geht es in der Abschweifelung?
Ich schweife vom Thema ab.
Das heutige Thema ist...
Ihr kennt sie sicherlich auch.
Diese Menschen, die ständig nur diese Sprüchebilder posten.
Allen für sich nichts anderes, sondern nur Sprüchebilder.
Bitte entschuldige meine leicht angeschlagene Stimme.
Oder auch das hin und wieder mal vorkommende Schniefen.
Ich melde mich aus dem Krankenlager.
Ich habe jetzt knapp zwei Wochen Männergrippe hinter mir und...
Es ist ja nicht so, dass ich in den letzten Wochen halt mehrfach erkältet war.
Einfach wunderbar. Ich liebe es.
Ja, Sprüchebilder.
Diese Bilder mit diesen Zitaten oder Sprüche, die so fake deep sind.
Und ich frage mich immer, wieso machen das Leute?
Also, nicht, dass ich auch schon mal Zitate oder so gepostet habe.
Aber ich habe den Text entweder selber geschrieben oder halt von...
Ich hatte so ein Zitatekalender gehabt als RSS-Feed in meinem E-Mail-Programm.
Und wenn da wirklich mal ein passendes Zitat war für die Situation des Tages,
dann habe ich das halt kopiert und habe es halt eingefügt und dann auch noch was dazu geschrieben.
Aber heute gehen die Leute hinsuchen sich irgendwo im Internet Sprüchebilder und posten diese.
Das ist auch schon vor einiger Zeit mal in einer Gruppe, in der ich mal war,
oder da bin ich auch heute noch, schon mal thematisiert worden, dass das ziemlich uncool ist.
Wenn diese Bilder gepostet werden ohne irgendeinen Kontext.
Also, ich habe mittlerweile Leute bei mir im Instagram oder so,
bei denen besteht der Feed aus 99% dieser Sprüchebilder.
Oder auch Leute auf WhatsApp, die nur fertige Sprüchebilder posten.
Und ich frage mich, was man damit bewirken will.
Will man damit besonders deep wirken und nachdenklich oder besonders eloquent?
Also, ich weiß nicht, was das soll.
Ich meine, wenn man dahin geht und ein schönes Bild nimmt, da ein Spruch drauf knallt
und das noch irgendwie selber gemacht hat.
Man muss sehen, dass es selber gemacht ist. Das könnte man ja auch, wenn man keine Programme dafür hat,
könnte man das auch in Canva machen.
Also für alle, die Canva nicht kennen, das ist so ein Internet-Tool,
in dem man halt ein Grafikgestaltungsprogramm als Webseite hat.
Und da gibt es auch die Möglichkeit, so etwas zu machen.
Und super einfach, dann kannst du dir aus irgendeiner Bildquelle,
ich glaube meistens ist es irgendwas wie Unsplash oder irgendeine andere,
wo man kostenlos Bilder bekommt, eine Quelle einnehmen, dort ein Bild suchen,
dann halt das nehmen, anpassen, vielleicht noch einen Rahmen drum setzen
und dann halt mit einer schönen Schriftart, kontrastreich, seine Botschaft einbringen.
Das wäre ja noch irgendwie mit einer kreativen Arbeit und einer Schöpfung dahinter verbunden.
Aber das andere ist einfach nur Copy-Paste.
Ich finde etwas, da kann ich auch bei Google Bildersuche hingehen und danach schauen.
Es gibt ja auch Seiten, die das halt tonnenweise anbieten.
Und das ist doch in keinster Weise irgendwo kreativ oder deep.
Ich meine, ich könnte jetzt auch hingehen, einen Haufen Zitate um mich herumwerfen
und dann halt einen auf ganz Bildungsbürger eloquent machen,
belesen, vielleicht sogar noch Zitate auf Altgriechisch,
damit ich natürlich auch die alten Philosophen abdecke,
oder wenn es ein bisschen moderner sein sollte, noch auf Latein,
dann hätte ich auch die wichtigsten Römer aus dem römischen Imperium abgebildet.
Ja, ich verstehe das nicht.
Klar, es ist halt eine einfache Form, um eine Emotion oder ein Momentum darzustellen.
Aber erstens muss ja jemand die Botschaft, also den Subtext, der dahintersteckt, verstehen,
um dann die gewünschte Reaktion zu bringen.
Also wenn da einer die ganze Zeit sehr nachdenkliche oder auch sehr depressive, dunkle,
keine Ahnung, wie man es nennen sollte, Texte bringt,
dann kann man, wenn man das versteht, ja auch mal nachfragen.
"Hey, ist alles gut mit dir?"
Aber nein, anstatt offen zu kommunizieren, mir geht Scheiße oder so,
wird da so Pseudodieb-Dreck gepostet.
Und das ist ja schon quasi wie eine Form von digitaler Bulimie.
Ich kotze ins Internet so einen Scheiß rein, der einfach nur kopiert ist,
für den schnellen Spaß, für die schnelle Botschaft,
ohne dass da irgendwie eine Arbeit oder sonst was geleistet ist.
Ich meine, ich könnte auch hingehen und dann irgendwie
Animated GIFs aus irgendwelchen Filmen mit Untertiteln nehmen,
das wäre die gleiche Sache, sondern da wird ja auch sofort jeder sehen,
dass das einfach nur geklauter Content ist.
Ja, das sind so Sachen und Momente, wo ich mich immer frage,
wo ist die Kreativität geblieben?
Also wenn ich mich jetzt hinsetze und so einen Text mache für einen Blog oder so,
dann gehe ich ja auch nicht hinter und ratter den so runter und ja, dann ist er fertig.
Sondern ich habe eine Idee, das schreibe ich mir halt in irgendein Dokument rein,
da habe ich so eine Ideensammlung, und dann gehe ich hin und mache das halt
so stichpunktartig, manchmal auch nur kurze Sätze für Stichpunkte quasi,
so erweiterte, um halt zu verdeutlichen, wenn ich längere Zeit nicht darauf geschaut habe,
wie ich die Idee hatte, ob es einen Grund gab dafür und so weiter.
Und dann arbeite ich halt den Text aus.
Und der wird dann halt meistens noch mal umgearbeitet oder erweitert.
Und dann ist das halt das Ding. Dann setze ich mich hin,
schaue halt bei Bilderplattformen, ob ich da was Passendes finde,
ansonsten gibt es ja Gott sei Dank ja mittlerweile Bildgeneratoren,
die fantastische Ergebnisse liefern.
Und dann mache ich das da.
Mittlerweile bevorzuge ich tatsächlich sogar die Bildgeneratoren,
weil ich dann sogar noch einen Stil eintragen kann,
was ich jetzt mal so sagen kann, schwarz-weiß, gezeichnet oder Comic-Stil
oder fotorealistisch und alles mögliche.
Und dann kriege ich da ein Ergebnis, womit ich halt arbeiten kann.
Und dann wird halt noch ein bisschen mit Photoshop darum gearbeitet
und dann ist das Ding fertig.
Und da habe ich dann doch schon etwas Arbeit investiert
und auch eine gewisse Zeit investiert,
weil selbst wenn ich da jetzt hingehe und dann einen beschreibenden Text
mit dem Prompt, so heißt das ja, für die KI geschrieben habe,
heißt das ja nicht, dass das erste Bild ein voller Treffer ist,
sondern da muss ich manchmal noch sagen,
mache mir noch ein bisschen mehr das oder noch ein bisschen mehr das.
Und dann kriege ich halt das Ergebnis raus,
womit ich dann erstmal zufrieden bin.
Und auch wenn ich jetzt nicht die allerneueste Photoshop verwende,
ich glaube ich habe CS2 oder ja, CS2 habe ich,
damit kann ich so viel anstellen und so viel machen,
dass ich da nochmal, auch wenn das KI generiert ist,
halt noch ein bisschen was raushole oder mache.
Und deswegen, also ich verstehe nicht, warum man immer so schnell machen muss.
Selbst wenn ich unbearbeitete Bilder hochlade,
ist das ja alles von mir erschaffener Content.
Und es war auch ein Spiegel von dem, wie ich mich fühle,
was ich gerade erlebe, was ich sehe.
Aber es ist ja immerhin von mir kreiert.
Also da ist halt eine Schaffungshöhe da.
Und ich finde es einfach total unkreativ,
wenn man halt hingeht und diese Sachen sich halt so einfach aus dem Netz holt.
Ich weiß nicht, ob man mich da verstehen kann.
Ich habe auch schon so viele Sachen ausprobiert,
um halt, sagen wir mal jetzt, umfangreiche Podcast Beschreibungen zu machen,
dass ich halt den Podcast in Text übersetzt habe,
transkriptiert heißt das,
und habe das in ChatGBT oder beliebige andere KI geladen
und dann gesagt, bitte schreib mir daraus eine ansprechende,
gut klingende und schön zu lesende Podcast Beschreibung.
Und dann so maximal um so viel Zeichen lang und dann wurde das gemacht.
Dann habe ich hier und da noch ein paar Verbesserungen vorgenommen,
weil die Modelle nicht immer perfekt sind, die Ergebnisse aus den Modellen.
Und dann war gut, aber da ist ja auch noch eine Schaffungshöhe da.
Also wie gesagt, ich habe mich immer gefragt,
was das mit den Sprüchenbilder soll.
Und das ist ja nicht ein Phänomen, was wir nur heute haben,
sondern das begleitet mich meine gesamte Social Media Existenz.
Das ist irgendwann mal mehr geworden.
Und seitdem schwimmt das so auf einer recht hohen Welle.
Und ich finde das einfach komisch.
Ja, das sind so meine zwei Cent zu diesen Sprüchenbildern.
Ich weiß ja nicht, wie ihr dazu, wie ihr darüber denkt, wie ihr dazu steht.
Ich würde mich freuen, wenn ihr mir das mal in den Kommentaren und schreiben würdet.
Oder wenn ihr die.
Ihr könnt auch Kommentar aufs Band sprechen.
In den Show Notes ist eine Telefonnummer drin.
Und wenn ihr anruft, dann kommt auf einen Anruf beantwortet, der nur für Kommentare ist.
Dann kann man das gegebenenfalls auch mal in einer Folge mal einbauen.
Um halt darauf damals wirklich zu reagieren, weil dann bekommt ihr auch ein Feedback auf euren Kommentar.
Gut, dann sage ich Dankeschön fürs Zuhören.
Und wir sind heute gar nicht so viel abgeschweift vom Thema.
Vielleicht, weil das Thema mich echt zurzeit gerade sehr beschäftigt.
Ich sage dann Dankeschön und zum nächsten Mal bei der Abschweifung.
Tschüss, euer Sascha.
[Musik]

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Sascha

Anzal der Downloads: 192 /  Spieldauer: 0:14:12 /
Tag der Aufnahme: 26.03.24 /  Diese Folge stammt aus der Staffel 4, es gibt insgesam 4 Staffeln.

Eine LautFunk Publikationskartell Produktion - Wo Geschichten unüberhörbar übermittelt werden.


Podcast Lizenz:


Autor: Sascha Markmann

Legastheniker am Werk (Mehrfaches lesen meiner Postings kann zu irreparable Schäden an den Augen führen z. B.. Pseudotumor-zerebral-Syndrom) Leicht gestörter bis Mittel schwerer Fall von Überlebens Künstler, Maler, Blogger, Musiker, Podcaster und Video Produzenten "Audiovisueller STUMPFSINN mit keinem Nutzwert"

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