LautFunk – 014 Die Autopsie der Eitelkeit

Willkommen im Hamsterrad der Bedeutungslosigkeit.

In dieser Sonderausgabe von Lautfunk betreten wir einen Raum, den es eigentlich nicht geben dürfte: Wir analysieren ein Video, das eine Reaktion auf ein Video ist, das wiederum eine Reaktion war. Wir sezieren den ultimativen Endgegner des Content-Business: Die Echokammer.

Was passiert, wenn der Zynismus des Marktes auf die Hybris der Küchenpsychologie prallt? Auf der einen Seite: Frank (Die Fernsehschatztruhe). Der Buchhalter des Schmerzes, für den Tränen nur dann echt sind, wenn sie keine Quote bringen. Er sieht in jedem emotionalen Zusammenbruch nur ein „billiges Schauspiel“ für die nächste Gage. Auf der anderen Seite: Maren. Die Hohepriesterin der Diagnose, die Kritik pathologisiert. Wer das „Opfer“ hinterfragt, hat für sie einfach nur „keine Ahnung“ und ist „zu gesund“ für die dunkle Wahrheit.

Dazwischen irrlichtern Figuren wie Aleks Petrovic, der sich erst als „Führer“ inszeniert und dann pünktlich zum Shitstorm Gott findet. Und Emmy Russ, die einen Streit über Hunderassen zur Rassismus-Debatte aufbläst, weil sie „blonder Chihuahua“ genannt wurde.

Wir sprechen über:

  • Die Kälte der Ökonomie: Warum Frank glaubt, dass man Schmerz bilanzieren kann.
  • Die Diktatur der Therapie: Wie Maren Begriffe wie „Trauma Bonding“ nutzt, um Diskussionen zu ersticken.
  • Den moralischen Kurzschluss: Wenn Rassismus nur noch ein Content-Modul für mehr Reichweite ist.

Eine Folge über zwei Weltbilder, die sich anschreien, ohne sich zu hören. Analytisch. Kalt. Und ohne Mitleid.

🎙️ LAUTFUNK 014 – Die Autopsie der Eitelkeit

Eine Analyse der Echokammer


📉 Phase I: Die Kälte der Ökonomie

Frank (Die Fernsehschatztruhe) und der Taschenrechner

  • Der Vorwurf des Schauspiels Frank vermutet Kalkül statt echter Emotionen. Sollten Aleks und Vanessa schon vor der Show getrennt gewesen sein, degradiert er ihr Weinen zu einem „billigen Schauspiel“.
  • Schmerz als Währung Der Beweis für die Inszenierung ist für ihn die direkte Teilnahme am nächsten Format (Prominent getrennt). Sein vernichtendes Urteil: Man nimmt „mal eben noch schnell die Asche mit“.
  • Logik vs. Emotion Frank stellt die rationale Frage: „Warum hast du nicht schon lange verstanden, wie er tickt?“. Er misst irrationales Verhalten an logischen Maßstäben.

🩺 Phase II: Die Diktatur der Therapie

Maren und die Pathologisierung der Kritik

  • Diagnose statt Argument Maren entmündigt Frank rhetorisch, indem sie ihm bescheinigt, er habe „gar keinen Plan von toxischen Beziehungen“.
  • Das „Zu Gesund“-Paradoxon Sie wirft ihm nicht Unwissenheit vor, sondern Gesundheit. Er besitze ein „gesundes Bindungsschema“ und könne deshalb die dunkle Dynamik nicht verstehen.
  • Die Festung aus Fachbegriffen Begriffe wie „Trauma Bonding“ dienen nicht der Aufklärung, sondern der Abwehr von kritischen Fragen. Wer zweifelt, versteht nichts.

🎪 Phase III: Der Zirkus der Moral

Die Nebenschauplätze der Absurdität

  • 🐶 Der Chihuahua-Eklat (Emmy Russ) Emmy konstruiert aus der Beleidigung „blonder Chihuahua“ einen Rassismus-Vorwurf. Frank sucht vergeblich den „Rassismuskern“. Moral verkommt zum Content-Modul.+1
  • ✝️ Der Führer-Komplex (Aleks Petrovic) Aleks, der sich einst als „Führer“ bezeichnete , entdeckt im Shitstorm plötzlich Gott und inszeniert sich als geläuterter Märtyrer.+1

🔇 Phase IV: Das Echo (Fazit)

Der Kreislauf der Bedeutungslosigkeit

  • Die Meta-Ebene Wir beobachten eine Reaktion auf eine Reaktion auf eine Reaktion.
  • Das Ergebnis Ein Nullsummenspiel. Frank rechnet, Maren diagnostiziert, aber niemand hört zu. Der Algorithmus gewinnt, der Inhalt verliert.
Links zur Ausgabe:



Werbung:

Feedback zur Ausgabe hinterlassen? ✍️ Dann schreib doch ein Kommentar Audio Feedback zur Sendung? ☎️ 0231 53075818

Mitwirkende dieser Episode


Anzahl der Downloads: 180
Spieldauer: 0:13:15
Tag der Aufnahme: 13.01.26
Diese Folge stammt aus der Staffel 4, es gibt insgesamt 4 Staffeln.


Eine LautFunk Publikationskartell Produktion - Wo Geschichten unüberhörbar übermittelt werden.

Podcast Lizenz:
Grafik Beschreibung

Hinweis: Dieser Beitrag enthält Affiliate-Links. Wenn du über diese Links einkaufst, erhalte ich eine kleine Provision ohne zusätzliche Kosten für dich.

Die Abschweifung 72 Mistgabeln gegen Meteorologen

Wetterwarnungen überall – und am Ende passiert gefühlt… nichts. Schulen bleiben geschlossen, Supermärkte sind voll, Social Media macht sich lustig.
Doch was bedeutet eine Warnung eigentlich wirklich?

In dieser Folge von Die Abschweifung geht es um Wetterprognosen, öffentliche Empörung und die Frage, warum Vorsorge oft erst dann akzeptiert wird, wenn es bereits zu spät ist. Aus persönlicher Perspektive – geprägt durch Erfahrungen aus Pflege, Rettungsdienst und Alltag – wird klar: Warnungen sind kein Versprechen, sondern ein Schutzmechanismus.

Warum „lieber einmal zu viel gewarnt“ kein Zeichen von Panik ist.
Warum Modelle mit Wahrscheinlichkeiten arbeiten – nicht mit Gewissheiten.
Und warum Spott über Vorsorge gefährlicher sein kann als Schnee, Eis oder Regen selbst.

Eine ruhige, nachdenkliche Abschweifung über Verantwortung, Erinnerung, Technik, gesellschaftliche Erwartungshaltungen – und darüber, was passiert, wenn wir erst nach der Katastrophe fragen:
Warum hat uns eigentlich niemand gewarnt?

🧭 Themen Gliederung

1. Einstieg: Der falsche Alarm
Wahrnehmung, Spott, öffentliche Reaktionen.

2. Warum uns Warnungen triggern
Erwartungshaltungen, „es ist ja nichts passiert“.

3. Warnung ≠ Vorhersage
Grundlagen: Wahrscheinlichkeiten, Modelle, Unsicherheit.

4. Technik hinter den Prognosen
Wettermodelle, Rechenleistung, Grenzen der Genauigkeit.

5. Warnsysteme im Alltag
Sirenen, Cell Broadcast, Tests – Irritation vs. Schutz.

6. Persönliche Erfahrungen aus Pflege & Rettung
Konsequenzen fehlender Vorbereitung, reale Folgen.

7. Erinnerung statt Empörung
Extremwinter, Stromausfälle, Ahrtal – was wir vergessen.

8. Vorsorge als Verantwortung
Individuell, gesellschaftlich, institutionell.

9. Fazit: Lieber vorbereitet als überrascht
Ruhige Einordnung, persönlicher Abschluss.

Links zur Ausgabe:



Werbung:

Feedback zur Ausgabe hinterlassen? ✍️ Dann schreib doch ein Kommentar Audio Feedback zur Sendung? ☎️ 0231 53075818

Mitwirkende dieser Episode


Anzahl der Downloads: 75
Spieldauer: 0:33:13
Tag der Aufnahme: 11.01.26
Diese Folge stammt aus der Staffel 4, es gibt insgesamt 4 Staffeln.


Eine LautFunk Publikationskartell Produktion - Wo Geschichten unüberhörbar übermittelt werden.

Podcast Lizenz:
Grafik Beschreibung

Hinweis: Dieser Beitrag enthält Affiliate-Links. Wenn du über diese Links einkaufst, erhalte ich eine kleine Provision ohne zusätzliche Kosten für dich.

Die Abschweifung 71 Wenn plötzlich das Licht ausgeht

Manche Tage fühlen sich schwer an, ohne dass man genau sagen kann, warum. Gedanken stapeln sich, Kleinigkeiten werden groß, und dann reicht ein Ereignis von außen, um alles in ein anderes Licht zu rücken.
In dieser Folge von Die Abschweifung geht es um Stromausfälle, fragile Infrastrukturen und Erinnerungen an Nächte im Kerzenschein – aber vor allem um Perspektive.

Was passiert, wenn Selbstverständlichkeiten plötzlich wegfallen? Wenn Strom, Internet und Wärme nicht mehr da sind? Zwischen persönlichen Erinnerungen, gesellschaftlichen Beobachtungen und leisen Abschweifungen entsteht ein Nachdenken darüber, wie klein viele eigene Sorgen wirken, wenn man den Blick weitet.

Eine ruhige, nachdenkliche Folge über Abhängigkeiten, Dankbarkeit, moderne Verwundbarkeit – und darüber, wie wichtig Menschen sind, auf die man sich verlassen kann.

Ankommen
Ein Tag ohne klares Thema. Gedanken sammeln sich, Alltag mischt sich mit innerer Unruhe. Die Folge beginnt genau dort: im Unsortierten.

Wenn Normalität kippt
Ein Stromausfall als Auslöser für einen Perspektivwechsel. Was passiert, wenn Selbstverständlichkeiten plötzlich wegfallen?

Erinnerungen an Dunkelheit
Kindheitserinnerungen an Umspannwerke, nächtliche Stille und eine Stadt ohne Strom. Damals nur eine Nacht – heute kaum vorstellbar.

Infrastruktur und Verwundbarkeit
Wie abhängig unser Alltag von Strom, Internet und funktionierender Technik ist. Ein einzelner Ausfall mit massiven Folgen.

Mehr als nur kein Licht
Kälte, Stillstand, ausgefallene Kommunikation. Gedanken über Haushalte, Tiere, Pflegebedürftige und Menschen, die auf Versorgung angewiesen sind.

Digital, aber nicht abgesichert
IP-Telefonie, Internet-Radio, leere Akkus. Was bleibt, wenn Router, Handys und Powerbanks an ihre Grenzen kommen?

Vergleiche, die erden
Eigene Sorgen im Kontrast zu echten Ausnahmesituationen. Warum vieles plötzlich kleiner wirkt, wenn man den Blick weitet.

Theatralik vs. Realität
Warum manche Dinge größer gemacht werden, als sie sind – und andere kaum Beachtung finden, obwohl sie existenziell sind.

Dankbarkeit und Relation
Was wirklich zählt, wenn Komfort verschwindet. Wärme, Sicherheit, Nähe und Verlässlichkeit.

Menschen, auf die man bauen kann
Ein persönlicher Schlussgedanke über Vertrauen, Partnerschaft und das Gefühl, nicht allein zu sein.

Ausklang
Eine leise Erkenntnis: Nicht alles ist selbstverständlich. Und genau das macht manches wertvoller.



Werbung:

Feedback zur Ausgabe hinterlassen? ✍️ Dann schreib doch ein Kommentar Audio Feedback zur Sendung? ☎️ 0231 53075818

Mitwirkende dieser Episode


Anzahl der Downloads: 112
Spieldauer: 0:25:35
Tag der Aufnahme: 07.01.26
Diese Folge stammt aus der Staffel 4, es gibt insgesamt 4 Staffeln.


Eine LautFunk Publikationskartell Produktion - Wo Geschichten unüberhörbar übermittelt werden.

Podcast Lizenz:
Grafik Beschreibung

Hinweis: Dieser Beitrag enthält Affiliate-Links. Wenn du über diese Links einkaufst, erhalte ich eine kleine Provision ohne zusätzliche Kosten für dich.

Zwischen Feuer und Eis: Wenn Borderline und Depression kollidieren – Ein Wegweiser durch das emotionale Paradoxon

„Borderline und Depression können sich gegenseitig verstärken. Der Artikel erklärt Unterschiede, Therapieansätze und alltagstaugliche Wege aus dem emotionalen Tief.“

Stell dir vor, du sitzt in einem Sportwagen. Dein Fuß drückt das Gaspedal bis zum Anschlag durch – der Motor heult auf, die Drehzahl ist im roten Bereich, Adrenalin flutet deinen Körper. Das ist der Borderline-Modus: Hochspannung, Intensität, alles ist existenziell. Und dann, bei voller Fahrt, zieht jemand die Handbremse. Nicht sanft, sondern mit Gewalt. Der Wagen schlingert, kommt zum Stillstand, der Motor stirbt ab. Stille. Lähmende Schwere. Nichts geht mehr. Das ist die Depression.

„Zwischen Feuer und Eis: Wenn Borderline und Depression kollidieren – Ein Wegweiser durch das emotionale Paradoxon“ weiterlesen

Rektal digital-022 Die Akte Flattermann 10 – Knallt’s oder Flattert’s schon? – Silvester-Spezial

Die Akte Flattermann – Folge 10: „Knallt oder flattert schon?“ ist das große Silvester-Special von Rektal Digital.
Kein nostalgischer Jahresrückblick, sondern eine schonungslose Bestandsaufnahme eines eskalierenden Online-Kosmos.

Wir sprechen über ein Jahr voller öffentlicher Eskapaden, widersprüchlicher Aussagen, verschwundener Kommentare und auffälliger Muster in Streams, Storys und Inszenierungen.
Im Fokus stehen Doppelmoral, selektive Erinnerung, Reichweitenverantwortung – und die Frage, wie Chaos im Außen oft ein Spiegel innerer Zustände wird.

Thematisiert werden unter anderem:
– Eskalationen in Kommentarspalten
– der Umgang mit Kritik und Öffentlichkeit
– parasoziale Dynamiken und Grenzüberschreitungen
– Filtereinsatz, Selbstbild und Inszenierung
– Substanzkonsum vor Publikum
– sowie der gezielte Einsatz von Ablenkung, Opferrollen und Nebelkerzen

Diese Folge ist Analyse, Dokumentation und Kommentar zugleich.
Unser Vorsatz für das neue Jahr ist klar: genauer hinsehen, konsequent einordnen und weiter aufdecken, wo sich Narrative selbst widersprechen.

🧭 Themenübersicht – Silvester-Special

Ankommen & Rahmen
Einordnung der Folge, Silvester-Kontext und warum dieser Rückblick bewusst ohne Nostalgie auskommt.

Ein Jahr im Rückspiegel
Eskalationen, Erinnerungslücken und wiederkehrende Muster im öffentlichen Auftreten.

Chaos im Innen und Außen
Wie Unordnung, Inszenierung und Selbstbild miteinander verwoben sind – sichtbar in Streams, Storys und Alltag.

Kommentarspalten & Kontrollverlust
Verschwundene Kommentare, Blockaden, Eskalationen und der Umgang mit Kritik.

Aufmerksamkeit als Währung
Parasoziale Dynamiken, Grenzüberschreitungen und der permanente Ruf nach Relevanz.

Filter, Fassaden & Selbstwahrnehmung
Technik, Weichzeichnung und die Frage nach Authentizität vor Publikum.

Reichweitenverantwortung
Substanzkonsum, Vorbildfunktion und warum Öffentlichkeit Verantwortung mit sich bringt.

Nebelkerzen & Opferrollen
Ablenkungsstrategien, moralische Verschiebungen und selektive Empörung.

Community-Themen & Zuschauerfragen
Einordnung der Rückmeldungen, Beobachtungen und offenen Fragen aus der Community.

Fazit & Ausblick
Was bleibt – und warum der Vorsatz für das neue Jahr klar ist: genauer hinsehen, dokumentieren und einordnen.



Werbung:

Zugehörige Episoden:
Feedback zur Ausgabe hinterlassen? ✍️ Dann schreib doch ein Kommentar Audio Feedback zur Sendung? ☎️ 0231 53075818

Mitwirkende dieser Episode


Anzahl der Downloads: 159
Spieldauer: 2:47:27
Tag der Aufnahme: 31.12.25
Diese Folge stammt aus der Staffel 4, es gibt insgesamt 4 Staffeln.


Eine LautFunk Publikationskartell Produktion - Wo Geschichten unüberhörbar übermittelt werden.

Podcast Lizenz:
Grafik Beschreibung

Hinweis: Dieser Beitrag enthält Affiliate-Links. Wenn du über diese Links einkaufst, erhalte ich eine kleine Provision ohne zusätzliche Kosten für dich.

Rektal digital-021 Die Akte Flattermann 9 – Gedanken unter Schnee – Zwischen Community, Kritik und Realität

In dieser Folge von Rektal Digital – Die Akte Flattermann sprechen wir über Community als moralischen Schutzraum, über Kritik, die plötzlich als persönlicher Angriff gelesen wird, und über eine Empörungskultur, die erstaunlich selektiv funktioniert.

Es geht um parasoziale Nähe, um Altersdebatten als Ausweichargument, um Medienkompetenz – und um die Frage, warum Verantwortung oft genau dort endet, wo sie unbequem wird.
Zwischen Livestreams, Kommentaren und öffentlicher Inszenierung schauen wir genauer hin: Was wird gesagt, was wird ausgeblendet – und warum?

Diese Folge ist nicht leise. Sie ist direkt, analytisch und unbequem.

Chrissi und der Allgäuer Praktikant mp3

🧠 Themengliederung

1. Einstieg: Wenn Lautsein als Haltung verkauft wird

Diese Folge ist kein Wohlfühlformat. Wir sprechen über Lautstärke, Selbstgewissheit und darüber, wie Kritik zunehmend als Angriff gelesen wird – unabhängig vom Inhalt.


2. Community als moralischer Schutzraum

Warum Gemeinschaft nicht mehr als Austauschraum dient, sondern als Schutzschild.
Wie Zustimmung Argumente ersetzt – und warum das gefährlich ist.


3. Kritik wird persönlich, sobald sie unbequem wird

Der schleichende Übergang von inhaltlicher Kritik zu „Hate“-Narrativen.
Warum die Absender plötzlich wichtiger sind als das Gesagte.


4. Parasoziale Nähe: Wenn Bindung Reflexion ersetzt

Wie Nähe simuliert wird – und was passiert, wenn diese Nähe nicht mehr hinterfragt werden darf.
Emotionale Loyalität statt kritischer Distanz.


5. Altersdebatten als Ablenkungsmanöver

Wenn Geburtsjahre statt Argumente diskutiert werden.
Warum Alterszuschreibungen oft genutzt werden, um Inhalte nicht einordnen zu müssen.


6. Selektive Empörung und moralische Doppelmoral

Warum Empörung nicht gleichmäßig verteilt ist.
Weshalb manche Grenzüberschreitungen relativiert werden – andere aber eskalieren.


7. Medienkompetenz: Framing statt Einordnung

Wie Narrative gebaut werden.
Warum Ausschnitte, Andeutungen und „Wir“-Formulierungen Realität verzerren können.


8. Verantwortung von Creatorn

Reichweite ist kein Freifahrtschein.
Warum Verantwortung nicht dort enden darf, wo sie unangenehm wird.


9. Distanz als Behauptung, nicht als Haltung

„Nicht meine Baustelle“ – und warum diese Abgrenzung oft nur rhetorisch funktioniert.


10. Fazit: Laut sein ersetzt keine Klarheit

Warum es gerade jetzt wichtig ist, genauer hinzuschauen.
Und weshalb Kritik kein Angriff ist – sondern notwendig.

Links zur Ausgabe:



Werbung:

Zugehörige Episoden:
Feedback zur Ausgabe hinterlassen? ✍️ Dann schreib doch ein Kommentar Audio Feedback zur Sendung? ☎️ 0231 53075818

Mitwirkende dieser Episode


Anzahl der Downloads: 217
Spieldauer: 1:52:16
Tag der Aufnahme: 24.12.25
Diese Folge stammt aus der Staffel 4, es gibt insgesamt 4 Staffeln.


Eine LautFunk Publikationskartell Produktion - Wo Geschichten unüberhörbar übermittelt werden.

Podcast Lizenz:
Grafik Beschreibung

Hinweis: Dieser Beitrag enthält Affiliate-Links. Wenn du über diese Links einkaufst, erhalte ich eine kleine Provision ohne zusätzliche Kosten für dich.

Rektal digital-020 Vom Videorekorder zu YouTube – Die Medienhuren-Story

In dieser Folge sprechen wir mit Christian von den Medienhuren über seine persönliche Reise durch die Welt der Filme – vom ersten Kinoerlebnis über Videotheken, Kinderzimmer-Hörspiele und Amateurfilme bis hin zum professionellen Filmkritiker.

Er erzählt, wie seine Leidenschaft für Filme entstand, wie sich Kino und Videotheken verändert haben und warum Streaming zwar bequem ist, aber oft an Magie verliert.

Wir diskutieren, warum Filmkritik mehr Arbeit ist als viele denken, wie Pressemuster und Trailer funktionieren, wie YouTube mit Content-ID Strikes reagiert und welche Strategien nötig sind, um als kleiner Kanal sichtbar zu bleiben.

Außerdem geht es um Nostalgie, die Zukunft von Kino, die Frage, ob Filme im Heimkino dieselbe Wirkung haben können, und warum Klassiker nicht immer unproblematisch, aber trotzdem wichtig sind.

Die Folge bietet Einblicke in:

– Filmkultur gestern und heute
– Videotheken vs. Streaming
– Kritiker-Alltag & Pressemuster
– YouTube-Realität und Algorithmus
– Hate-Kommentare und Community
– Tipps für Mediatheken und Studio Kanal

Ein ehrliches Gespräch über Leidenschaft, Kritik und Medienwandel – mit Anekdoten, Reflexionen und klaren Einordnungen für Filmfans und Content-Creator.

📚 Themen-Gliederung

1) Einstieg & Vorstellung

  • Wer ist Christian von den Medienhuren?
  • Kurzvorstellung seines Kanals & Teams
  • Wie der Kontakt zu uns entstanden ist

2) Ursprung der Filmleidenschaft

  • erste Kinoerlebnisse
  • Videotheken & VHS-Kultur
  • die Rolle der eigenen Familie und Freundschaften
  • nostalgische Anekdoten: Gremlins, Bruce Lee, King Kong

3) Vom Zuschauer zum Macher

  • erste Hörspiel- und Amateurfilmprojekte
  • Zusammenarbeit mit Freunden
  • frühe Kritik-Erfahrungen
  • der Weg in die Film- und Kritikszene

4) Medienhuren – Gründung & Entwicklung

  • warum der Name „Medienhuren“
  • Konflikte & Abgrenzungen
  • Aufbau der Plattform und Community
  • Formate & Inhalte

5) Filmkritik als Berufung

  • Pressemuster, Arbeit & Realität hinter Kritiken
  • Herausforderungen: Neutralität, Spoiler, Erwartungsdruck
  • warum Kritik Arbeit und Leidenschaft ist
  • Hate-Kommentare: wie man damit umgeht

6) Kino früher vs. heute

  • persönliche Kinoerfahrungen
  • Preisentwicklung, Atmosphäre, Rauchkultur
  • IMAX und Heimkino-Vergleich
  • Verdrängung durch Streaming

7) Streaming, Mediatheken & Rechte

  • YouTube & Content-ID-Strikes
  • Probleme beim Upload von Trailern
  • warum kleine Kanäle mehr Risiko tragen
  • Mediathek-Tipps & Studio-Kanal-Perlen

8) Filmkultur im Wandel

  • Verlust von Videotheken & physischen Medien
  • Streamingkomfort vs. Erlebnisqualität
  • Nostalgie vs. moderne Sehgewohnheiten
  • Klassiker, Problemfilme & Disclaimer

9) YouTube & Sichtbarkeit

  • Herausforderungen für kleine Kanäle
  • warum TikTok und Reels wichtig wären
  • Community-Aufbau & Realismus
  • Reichweite vs. Authentizität

10) Persönliche Reflexion

  • warum er das trotz Aufwand weitermacht
  • Leidenschaft vs. Monetarisierung
  • Zukunftspläne & Visionen für Medienhuren

11) Abschluss & Fazit

  • was bleibt von Kino?
  • warum Filmkultur weiterlebt
  • Inspiration für Filmfans & Creator
  • Dank & Ausblick
Links zur Ausgabe:



Werbung:

Zugehörige Episoden:
Feedback zur Ausgabe hinterlassen? ✍️ Dann schreib doch ein Kommentar Audio Feedback zur Sendung? ☎️ 0231 53075818

Mitwirkende dieser Episode

Christian
Christian
Sarah
Sarah

Anzahl der Downloads: 109
Spieldauer: 1:18:04
Tag der Aufnahme: 14.12.25
Diese Folge stammt aus der Staffel 4, es gibt insgesamt 4 Staffeln.


Eine LautFunk Publikationskartell Produktion - Wo Geschichten unüberhörbar übermittelt werden.

Podcast Lizenz:
Grafik Beschreibung

Hinweis: Dieser Beitrag enthält Affiliate-Links. Wenn du über diese Links einkaufst, erhalte ich eine kleine Provision ohne zusätzliche Kosten für dich.

Was du über Dissoziationen bei Borderline wirklich wissen musst – Ein umfassender Guide

„Dissoziation. Ein Wort, das medizinisch klingt, aber für Betroffene oft puren Horror oder absolute Leere bedeutet.“

Es ist eines der am meisten missverstandenen Symptome der Borderline-Persönlichkeitsstörung (BPS). Viele Menschen haben den Begriff schon einmal gehört, vielleicht in Filmen oder Serien, wo er oft dramatisiert dargestellt wird. Aber nur wenige – selbst im engeren Umfeld von Betroffenen – verstehen wirklich, was dabei im Inneren eines Menschen passiert. Warum tritt es auf? Warum haben Betroffene oft selbst panische Angst davor? Und vor allem: Wie kommt man da wieder raus?

„Was du über Dissoziationen bei Borderline wirklich wissen musst – Ein umfassender Guide“ weiterlesen