Leise Stille 001 Depression

In dieser Episode sprechen wir über Depression – eine der häufigsten, aber auch unsichtbarsten psychischen Erkrankungen. Was genau ist eine Depression? Wie fühlt sie sich an? Was hilft wirklich – und wie kann man als Angehöriger unterstützen? Mit sanften Worten, vielen Beispielen und respektvoller Tiefe gehen wir diesen Fragen nach.

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Glossar wichtiger Begriffe zur Depression

Depression

Eine ernsthafte psychische Erkrankung, die sich durch anhaltend gedrückte Stimmung, starken Antriebsmangel und den Verlust von Freude und Interesse auszeichnet. Sie betrifft Denken, Fühlen und Handeln – und oft auch den Körper.


Serotonin

Ein chemischer Botenstoff im Gehirn, der Gefühle wie Zufriedenheit, Ruhe und Ausgeglichenheit mitsteuert. Ein Mangel kann depressive Verstimmungen begünstigen.


Antidepressiva

Medikamente, die das Gleichgewicht von Botenstoffen im Gehirn stabilisieren sollen. Sie wirken stimmungsaufhellend, brauchen Zeit zum Wirken und sollten ärztlich begleitet eingenommen werden.


Kognitive Verhaltenstherapie

Eine weit verbreitete Form der Psychotherapie. Sie hilft dabei, belastende Gedankenmuster zu erkennen, zu hinterfragen und schrittweise zu verändern. Ziel: mehr Selbstwirksamkeit und emotionale Stabilität.


Tiefenpsychologische Therapie

Diese Therapieform sucht die Ursachen psychischer Belastungen in unbewussten Konflikten, oft aus der Kindheit. Ziel ist, sich selbst besser zu verstehen – und neue Wege im Umgang mit sich und anderen zu finden.


Anhedonie

Ein häufiges Symptom bei Depressionen: die Unfähigkeit, Freude oder Lust zu empfinden – selbst bei Dingen, die früher einmal wichtig oder schön waren.


Remission

Ein Begriff aus der Medizin: beschreibt das vorübergehende oder anhaltende Nachlassen von Krankheitssymptomen. Eine Depression kann in Remission sein – das heißt, sie ist gelindert, aber nicht automatisch „geheilt“.


Suizidgedanken

Gedanken daran, das Leben beenden zu wollen. Sie können Ausdruck tiefer Verzweiflung sein und sind ein ernstes Warnzeichen. Offen darüber zu sprechen, kann Leben retten.


Selbsthilfegruppe

Ein geschützter Raum, in dem Menschen mit ähnlichen Erfahrungen sich austauschen, zuhören und gegenseitig Halt geben – ohne Bewertung, auf Augenhöhe.


Rückfall

Das Wiederauftreten einer Erkrankung nach einer Phase der Besserung. Rückfälle sind keine Schwäche – sie gehören zum Prozess vieler chronischer Erkrankungen. Entscheidend ist, sich erneut Unterstützung zu holen.

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Mitwirkende dieser Episode


Anzahl der Downloads: 483
Spieldauer: 0:38:05
Tag der Aufnahme: 02.06.25
Diese Folge stammt aus der Staffel 4, es gibt insgesamt 4 Staffeln.


Eine LautFunk Publikationskartell Produktion - Wo Geschichten unüberhörbar übermittelt werden.

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Grafik Beschreibung

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Grenzen setzen: Wie man in Beziehungen mit Persönlichkeitsstörungen Klarheit schafft

„In Beziehungen mit Persönlichkeitsstörungen verschwimmen Grenzen oft. Dieser Artikel zeigt dir, wie du deine Bedürfnisse erkennst, klar kommunizierst und dich wirksam schützt – mit vielen Beispielen.“

Einleitung

Grenzen zu setzen klingt erst einmal einfach – ein klares „Nein“, ein Rückzug, wenn’s zu viel wird, oder das Bedürfnis nach Zeit für sich selbst. Doch in der Realität ist das oft alles andere als leicht. Besonders in Beziehungen mit Menschen, die an einer Persönlichkeitsstörung leiden – sei es Borderline, narzisstische oder histrionische Persönlichkeitsstörung – wird das Thema noch komplexer. Warum? Weil in solchen Beziehungen häufig emotionale Dynamiken auftreten, die Klarheit und Stabilität auf eine harte Probe stellen.

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Wie erkenne ich Dissoziation bei mir oder meinem Partner?

„Dissoziation erkennen: Wenn du dich oder deinen Partner plötzlich „nicht mehr da“ erlebst. Wie du Anzeichen verstehst und sensibel damit umgehst.“

Einleitung: Warum es wichtig ist, Dissoziation zu erkennen

Vielleicht kennst du solche Momente: Du sitzt in einem Raum voller Menschen – aber plötzlich fühlst du dich wie unsichtbar. Du hörst Stimmen, aber sie klingen wie aus weiter Ferne. Oder du merkst, dass du eine Strecke mit dem Auto gefahren bist, ohne dich bewusst daran zu erinnern. Solche Erfahrungen können erschreckend sein, besonders wenn sie häufiger auftreten. Vielleicht fragst du dich: Was stimmt mit mir nicht?

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Was tun, wenn dein Partner eine Borderline-Persönlichkeitsstörung hat?

„Was tun, wenn dein Partner an Borderline leidet? Erfahre, wie du Verständnis zeigst, Grenzen setzt und eure Beziehung stärkst – mit praktischen Tipps für den Alltag und hilfreichen Unterstützungsangeboten.“

Die Herausforderungen, die in einer Beziehung mit einem Partner auftreten können, der an einer Borderline-Persönlichkeitsstörung (BPS) leidet, sind vielfältig und oft sehr komplex. Dieser Blogpost soll dir einen umfassenden Einblick geben, warum es so wichtig ist, diese Störung zu verstehen, wie du sie akzeptieren und konstruktiv mit den Herausforderungen umgehen kannst. Denn nur wer versteht, was im Partner vorgeht, kann sinnvoll helfen.

„Was tun, wenn dein Partner eine Borderline-Persönlichkeitsstörung hat?“ weiterlesen

Dissoziation verstehen: Symptome, Auslöser und Wege zur Bewältigung

„Dissoziation: Wenn sich das Erleben unwirklich anfühlt. Erhalte Einblicke in Ursachen, Symptome und Wege zurück ins Hier und Jetzt.“

Einleitung

Was ist Dissoziation?
Dissoziation ist ein Zustand, in dem sich Menschen von ihrer Umgebung oder ihren Gefühlen abgekoppelt fühlen. Dieses Phänomen kann ganz plötzlich auftreten und löst oft großes Unbehagen aus. Manchmal fühlt es sich an, als ob man in einem Traum lebt oder als ob die Welt „unecht“ wird – das eigene Selbst kann in den Hintergrund treten oder man fühlt sich wie ein Beobachter des eigenen Lebens, anstatt selbst aktiv teilzunehmen.

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10 Strategien für ein erfülltes Leben mit einer Borderline-Persönlichkeitsstörung

„Tipps für Achtsamkeit, Morgenroutine & emotionale Stabilität. Kleine Schritte, große Wirkung. starten Sie jetzt!“

Einleitung

Das Leben mit einer Borderline-Persönlichkeitsstörung (BPS) kann herausfordernd sein. Die intensiven Emotionen, die Schwierigkeiten in zwischenmenschlichen Beziehungen und das oft negative Selbstbild können den Alltag belasten. Dennoch gibt es Wege, ein erfülltes Leben zu führen. Selbsthilfestrategien spielen dabei eine zentrale Rolle, denn sie können helfen, emotionale Stabilität zu finden und den Alltag besser zu bewältigen. Im Folgenden möchte ich Ihnen zehn bewährte Strategien vorstellen, die Sie Schritt für Schritt in Ihren Alltag integrieren können. Jede dieser Strategien ist dabei nicht nur praktisch, sondern auch tief verwurzelt in psychologischen Erkenntnissen.

„10 Strategien für ein erfülltes Leben mit einer Borderline-Persönlichkeitsstörung“ weiterlesen

Die Abschweifung 44 Dick(e) Gedanken

Beschreibung:

In dieser Folge von Abschweifung nimmt uns Sascha mit auf eine ehrliche und berührende Reise durch die komplexen Herausforderungen von Übergewicht und Essstörungen. Eine Begegnung seiner Verlobten mit einem besonderen Menschen in einer Facebook-Gruppe wirft Fragen auf, die weit über das Körperliche hinausgehen: Wie definieren wir Wert, Lebensqualität und Verantwortung? Sascha teilt offen seine eigenen Erfahrungen, seine Kämpfe und Erkenntnisse – von einem Schlaganfall bis zu den täglichen Auseinandersetzungen mit gesellschaftlichen Vorurteilen. Diese Episode lädt zum Nachdenken ein und zeigt, wie tief persönliche Geschichten unter die Haut gehen können.

Themen Gliederung:
Einleitung
  1. Begrüßung und Vorstellung des Themas.
    • Persönlicher Einstieg: Die Geschichte der Verlobten und die Facebook-Gruppe.
    • Andeutung der Verbindung zum eigenen Leben und Gewichtsthematik.

Hintergrundgeschichte
  1. Eigene Erfahrungen mit Übergewicht.
    • Früheres Gewicht (250 kg) und die Abnahme um 70 kg.
    • Herausforderungen bei der Gewichtsreduktion und Gründe dafür.
    • Gedanken über Magen-OPs und Hürden im Prozess.

Die Begegnung der Verlobten
  1. Der Kontakt zur Person aus der Facebook-Gruppe.
    • Beschreibung der fixierten Essgewohnheiten dieser Person.
    • Extremfälle: Unvorstellbare Essmengen und Pflegebedürftigkeit.
    • Kontraste: Gastgeber als Fitnessstudio-Besitzer.

Eigene Reflexionen
  1. Gedanken über die eigene Situation.
    • Rückblick auf die Zeit nach dem Schlaganfall: Wiedererlernen grundlegender Fähigkeiten.
    • Psychische Aspekte: Stress, Essstörungen und deren Einfluss.
    • Positive Aspekte im eigenen Leben: Familie, kreative Projekte und Gesundheitserfolge.

Gesellschaftliche Perspektiven
  1. Stigmatisierung von Übergewicht.
    • Vorurteile und gesellschaftliche Narrative über dicke Menschen.
    • Wissenschaftliche Erkenntnisse zu Ursachen (z. B. Genetik, Darmflora, Stress).

Persönlicher Umgang mit dem Thema
  1. Alltag mit Gewicht und Ernährung.
    • Ernährungsmuster und der Versuch, Balance zu finden.
    • Herausforderungen durch gesellschaftliche Anlässe (z. B. Weihnachten, Advent).
    • Strategien, um mit Versuchungen umzugehen.

Emotionale Tiefe
  1. Auswirkungen des Kontakts mit der Person auf die eigene Sichtweise.
    • Gefühle von Betroffenheit und Fassungslosigkeit.
    • Bewusste Entscheidung: So nicht leben wollen.

Abschluss
  1. Fazit und persönlicher Appell.
    • Ausblick auf kommende Themen (z. B. Magen-OP).
    • Danksagung an die Zuhörer und Verabschiedung.


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Mitwirkende dieser Episode


Anzahl der Downloads: 223
Spieldauer: 0:29:01
Tag der Aufnahme: 08.12.24
Diese Folge stammt aus der Staffel 4, es gibt insgesamt 4 Staffeln.


Eine LautFunk Publikationskartell Produktion - Wo Geschichten unüberhörbar übermittelt werden.

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Grafik Beschreibung

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Wie sich Dissoziation auf Beziehungen auswirkt: Ein Leitfaden für Betroffene und Angehörige

„Dissoziation ist wie ein unsichtbarer Schutzschild, der vor emotionaler Überforderung bewahren soll – doch oft trennt er Betroffene von denen, die sie lieben. Verständnis und offene Kommunikation sind der Schlüssel, um diese Brücke zu überwinden.“

Einleitung: Was ist Dissoziation?

Dissoziation ist ein psychischer Zustand, der dazu führt, dass eine Person das Gefühl hat, von ihrer eigenen Umgebung, ihren Gefühlen oder sogar von sich selbst losgelöst zu sein. Dieser Zustand kann als eine Art Schutzmechanismus auftreten, um mit intensiven oder überwältigenden Emotionen umzugehen. Dissoziation kann in verschiedenen Formen auftreten – vom Gefühl der Unwirklichkeit bis hin zu vollständigem „Abschalten“ von Gefühlen oder Gedanken. Betroffene erleben oft eine Art Trennung von sich selbst, als ob sie aus ihrer eigenen Haut herausgetreten wären oder in einer Art Traumzustand leben.

„Wie sich Dissoziation auf Beziehungen auswirkt: Ein Leitfaden für Betroffene und Angehörige“ weiterlesen