|
00:00 – 0:00:02
*Musik*
|
|
0:00:02 – 0:00:31
[Musik]
|
|
0:00:31 – 0:00:38
Hallihallo und herzlich willkommen zu einer neuen Ausgabe der Abschweifung,
|
|
0:00:38 – 0:00:44
da wo ich hin und wieder gelegentlich eigentlich fast nie vom Thema abschweife.
|
|
0:00:44 – 0:00:50
Ja, ich bin Sascha Markmann und sag Hallo.
|
|
0:00:50 – 0:00:57
Ich dachte mir, reden wir mal über mich.
|
|
0:00:57 – 0:01:06
Ich weiß, normalerweise bespreche ich hier Themen, die mich irgendwie interessieren oder
|
|
0:01:06 – 0:01:16
Ereignisse, die irgendwie passiert sind und Sachen, die mich beschäftigen. Mal ist es gesellschaftlich,
|
|
0:01:16 – 0:01:24
mal ist es privat und persönlich, aber dieses Mal tauchen wir mal wirklich ganz tief ein ins Private.
|
|
0:01:24 – 0:01:30
Wer ist eigentlich Sascha Markmann und warum mache ich das hier, was ich mache?
|
|
0:01:30 – 0:01:41
Also zu mir. Ich bin 1977 geboren, also dementsprechend gehe ich ganz steil auf die 50 zu.
|
|
0:01:43 – 0:01:55
Und im Gegensatz zu den Alter, wo alle Bammel vorhaben, vor die 30, ist es bei mir so, ja
|
|
0:01:55 – 0:02:01
ich mache mir halt Gedanken, wo stehe ich, was bin ich, was mache ich, was ist aus mir
|
|
0:02:01 – 0:02:06
geworden, was konnte ich von meinen Wünschen und Vorstellungen, wie ich mir meine Zukunft
|
|
0:02:06 – 0:02:08
vorstelle, verwirklichen.
|
|
0:02:08 – 0:02:22
Ja, nachdem ich so die typische Laufbahn durchlaufen habe, Kindergarten, Schule, bin ich irgendwann mal
|
|
0:02:22 – 0:02:33
angefangen und habe eine stinknormale Ausbildung gemacht als Elektroinstallateur, die ich Gott
|
|
0:02:33 – 0:02:46
Zeitung verkürzen konnte und so nach zweieinhalb Jahren fertiger Geselle war. Ich hatte mich dann
|
|
0:02:46 – 0:02:56
schon fürs Mathematik- und Informatikstudium hier in Dortmund eingetragen, bin auch angenommen worden
|
|
0:02:56 – 0:02:59
und habe dann sofort angefangen zu studieren.
|
|
0:02:59 – 0:03:07
Ich habe in meinen Semesterferien bei meinen alten Ausbildern gearbeitet.
|
|
0:03:07 – 0:03:17
Das war eine riesige Elektrofirma, die für Schaltschränke, für Kraftwerke, für große Firmen gebaut hat.
|
|
0:03:17 – 0:03:24
Und ansonsten habe ich bei einem kleinen Elektrofachhändler gearbeitet.
|
|
0:03:24 – 0:03:29
Hier so Waschmaschinen, Fernseher reparieren und solche Sachen.
|
|
0:03:29 – 0:03:41
Da ich Funkamateur war oder bin und mich immer schon für Elektronik interessiert habe und den Elektriker in der Tasche habe,
|
|
0:03:41 – 0:03:47
war das kein Problem gewesen, elektrische Geräte zu reparieren.
|
|
0:03:47 – 0:03:51
Und damit habe ich mir mein Studium finanziert.
|
|
0:03:51 – 0:03:59
Das einzig dumme, was mir passiert ist, die Bundeswehr meldete sich und ich hatte mich einmal
|
|
0:03:59 – 0:04:06
freistellen lassen und beim zweiten Mal fand es da schon gar nicht gut. Ich wurde gemustert. Ich
|
|
0:04:06 – 0:04:14
bin zwar T7 gemustert, das heißt Befreiung von der Grundausbildung, aber jemand der Funkamateur
|
|
0:04:14 – 0:04:24
ist, Elektriker und noch Schreibmaschine schreiben kann. So einen brauchten sie und so einen wollten
|
|
0:04:24 – 0:04:32
sie. Ja, ich musste verweigern. Ich habe mich entschlossen gehabt, weil ich das von Kollegen
|
|
0:04:32 – 0:04:48
erkannte, dass sie beim DRK oder im Katastrophenschutz sogenannte Freistellungsplätze anbieten. Und das
|
|
0:04:48 – 0:04:56
habe ich gemacht. Ich habe mich da vorgestellt und bin ganz schnell genommen worden. Und so habe ich
|
|
0:04:56 – 0:05:05
halt neben dem Studium, neben der Arbeit, viele Wochenenddienste und auch in der Woche noch abends
|
|
0:05:05 – 0:05:13
auf irgendwelchen Veranstaltungen, Pflasterchen geklebt, Blutdruck gemessen, an jeder Menge
|
|
0:05:13 – 0:05:20
Übungen teilgenommen und noch ein paar andere Sachen. Und da habe ich gemerkt, dass mir das
|
|
0:05:20 – 0:05:28
Arbeiten mit Menschen echt viel Spaß macht. Ich war dann irgendwann mal fertig gewesen mit dem
|
|
0:05:28 – 0:05:36
Studium und hatte dann noch ein paar Jahre Zeit beim DRK, weil man muss sich für sieben Jahre
|
|
0:05:36 – 0:05:45
verpflichten damals, damit das halt mit der Siebeldienstzeit angerechnet wird, und habe
|
|
0:05:45 – 0:05:59
angefangen, in Dortmund bei der Stadt zu arbeiten, in der EDV-Abteilung, hab dort Server gewartet.
|
|
0:05:59 – 0:06:08
Und damals ging das mit der Digitalisierung so gerade irgendwie los, aber die Infrastruktur
|
|
0:06:08 – 0:06:16
aufgebaut und solche Sachen. Und ich merkte echt, das macht dir keinen Bock. Du hast keinen Bock,
|
|
0:06:16 – 0:06:24
da irgendwie die ganze Zeit lang stupide Sachen zu machen. Und zu dem Zeitpunkt ging auch irgendwie
|
|
0:06:24 – 0:06:31
der neue Markt gerade flöten und das war so das erste Mal, dass so die ganze Tech-Blase geplatzt
|
|
0:06:31 – 0:06:37
ist hier in Deutschland. Dann habe ich mich umorientiert und mich besonders darauf,
|
|
0:06:37 – 0:06:44
sag mal beim DRK, das macht ja auch echt Spaß. Also bin ich halt zum DRK und habe da mal rumgeguckt.
|
|
0:06:44 – 0:06:50
Ich meine, ich war ja sowieso schon da und habe den Notarzt durch die Gegend gefahren und war
|
|
0:06:50 – 0:06:55
auch auf dem Krankenwagen, hatte in der Zwischenzeit meinen Rettungssanitäter gemacht.
|
|
0:06:55 – 0:07:05
Ja, und dann kam, dass sie halt in der Alpenpflege was gesucht haben. Da habe ich dann 14 Tage Urlaub
|
|
0:07:05 – 0:07:10
genommen gehabt und habe dann dort halt ein Probepraktikum gemacht, wo sie mich dann sofort
|
|
0:07:10 – 0:07:19
richtig reingeschmissen haben. Also Tür auf, Sascha rein, Tür zu. Natürlich gab es dann ein
|
|
0:07:19 – 0:07:25
paar Sachen, wo ich mich überwinden musste, aber es hat mir echt Spaß gemacht, weil diese
|
|
0:07:25 – 0:07:33
Dankbarkeit. Natürlich gibt es auch Menschen, die im Alter sehr schwierig sind. Aber das hat im
|
|
0:07:33 – 0:07:37
Großen und Ganzen hat mir das echt ein gutes Gefühl gegeben. Da habe ich mir gedacht, weißt du was,
|
|
0:07:37 – 0:07:45
du machst jetzt deinen Altenpfleger. Dann habe ich halt mit knapp 30, kurz vor 30,
|
|
0:07:45 – 0:07:54
meinen Altenpfleger gemacht. Habe dann auch das Examen geschafft. Habe dann halt in verschiedenen
|
|
0:07:54 – 0:08:00
Häusern gearbeitet, auch in meinem Wohnort. Ich meine, ich wohne ja bei Dortmund oder habe damals bei
|
|
0:08:00 – 0:08:07
Dortmund gewohnt. Ich habe dann auch in den gleichen alten Heim gearbeitet, wo auch meine Großmutter
|
|
0:08:07 – 0:08:17
lag, so dass ich sie öfters besuchen konnte und habe das halt gemacht. Na ja, dann zu meinem
|
|
0:08:17 – 0:08:26
knapp 40. Geburtstag, also 39. quasi, schenkte mir mein Körper eine Schuppenflechte. Fand ich
|
|
0:08:26 – 0:08:34
jetzt echt semi-optimal, weil ich bis dahin, außer dass ich ein großer, kräftiger Kerl war,
|
|
0:08:34 – 0:08:45
leicht übergewichtig. Leicht. Ich meine bei 1,85 Meter, je nachdem wann man morgens oder abends
|
|
0:08:45 – 0:08:51
Und 120 Kilo ist man übergewichtig, aber jetzt nicht in einem Bereich, wo man sagen würde,
|
|
0:08:51 – 0:09:00
das ist gefährlich. Ich bin trainieren gewesen, vor allen Dingen Rücken, Muskulatur, Beine,
|
|
0:09:00 – 0:09:09
dass ich halt genügend Kraft habe für die pflegerischen Tätigkeiten. Auf jeden Fall
|
|
0:09:09 – 0:09:17
komme mal zurück. Ich habe eine Schuppenflechte bekommen und dann schickte mich mein Hausarzt zum
|
|
0:09:17 – 0:09:26
Hautarzt und der sagte "Dein Blutdruckmedikament, das du bekommst, das ist kontraproduktiv, das
|
|
0:09:26 – 0:09:33
verstärkt die Schuppenflechte. Du solltest mit deinem Hausarzt darüber reden, dass das geändert
|
|
0:09:33 – 0:09:42
wird. Gut, gesagt getan. Ich zu meinem Hausarzt hin und der so "ja, weglassen können wir das nicht,
|
|
0:09:42 – 0:09:49
du weißt ja, familienbedingte Neigung zu Herzinfarkt, Schlaganfall und so weiter,
|
|
0:09:49 – 0:10:02
familienbedingter Bluthochdruck, da müssen wir was machen. Weißt du was, du hast heute die letzte
|
|
0:10:02 – 0:10:09
genommen, am Freitag lässt sie weg, am Montag auch, am Samstag auch und am Sonntag fängt sie mit der
|
|
0:10:09 – 0:10:18
Neuernahme an. Das habe ich gemacht und am Samstagmorgen um 7 Uhr stehe ich auf, gehe auf Toilette und merke
|
|
0:10:18 – 0:10:26
schon, dass irgendwie gefühlsmäßig alles ganz komisch ist. Und ja, dann bin ich auf Toilette gegangen,
|
|
0:10:26 – 0:10:35
Dann mache ich da so mein kleines Geschäft und Katzen haben manchmal die Angewohnheit,
|
|
0:10:35 – 0:10:43
dass sie halt so mal neben die Hose krabbeln, wenn man da so sitzt. Ja, ich sagte dann halt
|
|
0:10:43 – 0:10:50
zum Fuchsi "Du verpiss dich, ich möchte jetzt gerne aufstehen" und das hörte sich schon recht
|
|
0:10:50 – 0:10:57
merkwürdig an. Dann bin ich aufgestanden und merkte, dass sich das noch alles komischer anfühlt. Dann bin
|
|
0:10:57 – 0:11:05
ich zurück, bin beinahe auf Fuxi draufgetreten, hab dann nochmal laut geflucht, das hörte sich
|
|
0:11:05 – 0:11:11
schon echt verwaschen an. Hab mich dann auf die Beckkante gesetzt, hab meine letzte Zigarette
|
|
0:11:11 – 0:11:20
irgendwann angemacht, habe meine Ex geweckt, habe zu ihr gesagt gehabt "Du, wir können ins Krankenhaus
|
|
0:11:20 – 0:11:25
fahren, ich glaube ich habe gerade einen Schlaganfall" und das hat sie schon kaum verstanden. Ja, dann hat
|
|
0:11:25 – 0:11:31
sie mir geholfen, mich schnell in Jogginganzug und T-Shirt zu packen. Dann sind wir noch mit
|
|
0:11:31 – 0:11:38
Unterstützung von ihr die Treppe runter, ab zum Auto, dann sind wir die paar Kilometer zum Krankenhaus
|
|
0:11:38 – 0:11:54
Ich hatte vorher noch Aspirin genommen, weil das verdünnt das Blut, und haben dann dort mich vorstellig gemacht.
|
|
0:11:54 – 0:12:04
Dann ging das ganz schnell. Also ab in eine Röhre, Intensivstation, Transport in die nächste Stroke Unit.
|
|
0:12:04 – 0:12:13
Das ist so eine quasi so eine Zwischenintensivstation für Menschen mit gerade einem Herzinfarkt oder auch einem Schlaganfall.
|
|
0:12:13 – 0:12:15
Dort bekommt man eine Lüse.
|
|
0:12:15 – 0:12:24
Da bekommt man starke blutverdünnende Medikamente, die halt die Grinsel auflösen sollen, damit halt nichts abstirbt.
|
|
0:12:24 – 0:12:29
Weder am Herzmuskel noch halt an der Lunge, dann wäre es eine Lungenembolie.
|
|
0:12:29 – 0:12:33
Oder halt im Gehirn.
|
|
0:12:33 – 0:12:37
Ja, ich war halt innerhalb des Zeitfensters und dann ging das alles ganz gut.
|
|
0:12:37 – 0:12:43
Dann habe ich fünf Wochen auf der Neurologie gelegen in Recklinghausen,
|
|
0:12:43 – 0:12:51
wo ich alles neu lernen musste. Ich musste sprechen neu lernen, ich musste sitzen, stehen, laufen,
|
|
0:12:51 – 0:12:58
essen, schlucken, alles neu lernen, weil das ging alles nicht mehr.
|
|
0:12:58 – 0:13:08
Und danach war ich dann noch drei Monate auf einer Reha, wo ich weiter aufgepäppelt wurde.
|
|
0:13:08 – 0:13:12
Der Vorteil war gewesen, wie ich diese fünf Wochen auf der Neurologie war.
|
|
0:13:12 – 0:13:21
Ich habe jeden Wochentag Physio gehabt, Logopädie, und das hat mir echt den Arsch gerettet.
|
|
0:13:21 – 0:13:24
Das hat mir wirklich den Arsch gerettet.
|
|
0:13:24 – 0:13:27
Ich wäre heute nicht so weit, wenn ich das nicht gehabt hätte.
|
|
0:13:27 – 0:13:43
Ja, danach Krankengeld bekommen. Irgendwann mal hört das Krankengeld auf, dann kann man Hartz IV anmelden
|
|
0:13:43 – 0:13:50
und in der Zwischenzeit rennt man ja weiter zu Ärzten hin und dann hat man so einen Haufen Papier
|
|
0:13:50 – 0:13:56
und das bringt man dann ja auch mal dahin und dann gibt es eine amtsärztliche Untersuchung und die
|
|
0:13:56 – 0:14:04
sagen dann zu dir, ja, mach man, das mit den Arbeiten wird nichts mehr. Weder in den einen
|
|
0:14:04 – 0:14:13
Job noch in den anderen Job. Ja, da musst du erst mal durchatmen. Ich meine, dieser finanzielle
|
|
0:14:13 – 0:14:25
Abstieg, den du so durchmachst, vor Festanstellung, Nebenjob, hier und da mal nochmal ein bisschen
|
|
0:14:25 – 0:14:36
ausgeholfen und dann krankengeld, Hartz 4, da schluckst du. Da bist du auf einem Level,
|
|
0:14:36 – 0:14:47
wo du echt Existenzängste bekommst. Naja, Shopcenter sagt Rente. Gut, dann machst du
|
|
0:14:47 – 0:14:51
dann das ganze Prozedere durch und dann kriegst du halt deine Rente auf Zeit,
|
|
0:14:51 – 0:15:01
Erwerbsminderungsrente auf Zeit. Das ist alles immer so ein Lackenschläger. In der Zwischenzeit
|
|
0:15:01 – 0:15:08
hat man dann ja auch einen schwerbehinderten Ausweis, dann kommt er zurück. Dann hast du
|
|
0:15:08 – 0:15:18
ein G drin, dass du halt erheblich gehbehindert bist. Dann hast du 100% unbefristet, dann weißt
|
|
0:15:18 – 0:15:29
ganz genau. Das ist heutzutage so schwer zu kriegen. Das ist schon übel. Naja, und dann die
|
|
0:15:29 – 0:15:36
die Rente ist, nachdem ich dann auch einmal von der Rentenkasse zum Arzt geschickt wurde,
|
|
0:15:36 – 0:15:45
auch durchgegangen. Dann sagt das Jobcenter, ja gut, wir sind nicht mehr zuständig,
|
|
0:15:45 – 0:15:52
du musst jetzt Sozialhilfe anmelden. Dann
|
|
0:15:52 – 0:15:56
gehst du dann da hin und bis dann die
|
|
0:15:56 – 0:15:59
Rentenzahlung alles läuft oder so, bist
|
|
0:15:59 – 0:16:02
du dann auf so eine Scheiße angewiesen.
|
|
0:16:02 – 0:16:07
Jetzt ist das ja Gott sei Dank so, dass
|
|
0:16:07 – 0:16:10
Ausbildungen, Arbeitszeiten, die
|
|
0:16:10 – 0:16:15
Zeit beim DRK, die Auslands-Einsätze beim
|
|
0:16:10 – 0:16:18
DRK, ich war im Kosovo gewesen, ich war in
|
|
0:16:18 – 0:16:21
anderen Krisengebieten auf der Welt, dass
|
|
0:16:21 – 0:16:24
das alles angerechnet wird und mir
|
|
0:16:24 – 0:16:28
heute eine Erwerbsminderungsrente
|
|
0:16:28 – 0:16:34
beschert, mit der ich gut leben kann. Sie
|
|
0:16:34 – 0:16:36
ist nicht üppig, nein, aber sie bringt
|
|
0:16:36 – 0:16:38
mir ein Auskommen und ich bin nicht auf
|
|
0:16:36 – 0:16:44
irgendwelche Transferleistungen angewiesen, was halt schön ist. Der Weg dorthin ist hart,
|
|
0:16:44 – 0:16:50
man muss halt sich eingestehen, dass man kaputt ist. Und dann sind wir an dem Punkt,
|
|
0:16:50 – 0:16:56
wo ich mir gedacht habe, was machst du denn jetzt? 2016 war der Schlaganfall,
|
|
0:16:56 – 0:17:07
Bis das so alles durch war, hatten wir 2017. In der Zwischenzeit hatte sich meine Ex-Freundin
|
|
0:17:07 – 0:17:14
von mir getrennt. Ich glaube auch einfach, weil sie mit den ganzen Veränderungen und auch mit
|
|
0:17:14 – 0:17:21
meiner extrem schweren depressiven Phase nicht zurechtgekommen ist. Ich habe in dem Zeitraum
|
|
0:17:21 – 0:17:35
mich regelrecht fett gefressen. Ich habe zum Schluss 250 Kilo gewogen und bin jetzt an einem
|
|
0:17:35 – 0:17:45
Gewicht von 170 Kilo. Ich habe noch wirklich viel vor mir, aber das ist halt… Ich war so unzufrieden,
|
|
0:17:45 – 0:17:49
Ich war so ein Workaholic, ich habe nur für die Arbeit gelebt.
|
|
0:17:49 – 0:17:59
Ich hatte eine Wohnung gehabt, die hat 200 Euro kalt gekostet, die ich nie gesehen habe außer zum Schlafen.
|
|
0:17:59 – 0:18:08
Und wenn irgendwelche Aktivitäten waren, Festivitäten in Castro Brauxe, dann habe ich beim DRK geschlafen.
|
|
0:18:08 – 0:18:16
Also ich habe in einem super Viertel gewohnt. Ich hatte nur Richter ade, Oberstaatsanwälte ade,
|
|
0:18:16 – 0:18:28
Doktor Professor und was war es noch gewesen? Polizisten, also hier Oberkommissar und so ade.
|
|
0:18:28 – 0:18:35
Also da war… das war eine gute Wohngegend. Aber halt, ein Dachgeschosswohnung,
|
|
0:18:35 – 0:18:43
also unterm Dach direkt. Super alter Bau und halt super billig, aber wunderschön geschnitten und
|
|
0:18:43 – 0:18:51
super tolle Aufteilung mit toller Fassade, dann diese alten Türen, diese hohen. Die Decken waren
|
|
0:18:51 – 0:18:57
zwar abgehangen, dadurch dass die Räume einfach von den Heizkosten angenehmer waren, aber ich
|
|
0:18:57 – 0:19:02
habe meine Wohnung so gut wie nie gesehen und habe eigentlich auch nur in der Küche und im
|
|
0:19:02 – 0:19:08
Schlafzimmer gelebt und hatte das Wohnzimmer als repräsentativen Raum. Der war immer aufgeräumt,
|
|
0:19:08 – 0:19:13
immer sauber. Das einzige, was ich da immer gemacht habe, war Wäsche getrocknet. Ja,
|
|
0:19:13 – 0:19:22
wie ging es dann weiter? 2018 ist ganz überraschend, mein Vater verstorben, der halt
|
|
0:19:22 – 0:19:31
mir ein großer Halt war zu der Zeit, weil der ziemlich viel dann für mich getan hat. Und ich
|
|
0:19:31 – 0:19:37
Ich weiß noch das letzte Gespräch mit ihm, der sagte, ihm geht's nicht gut und dann
|
|
0:19:37 – 0:19:43
rief es an, wenn irgendwas ist, melde dich oder ruf Krankenwagen, RTW.
|
|
0:19:43 – 0:19:49
Ja, dann habe ich zwei Tage nichts von ihm gehört und dann habe ich bei der Polizei angerufen
|
|
0:19:49 – 0:19:53
und hab mal gefragt gehabt, ob die mal nicht mal vorbeigucken können.
|
|
0:19:53 – 0:19:55
Und dann war er tot.
|
|
0:19:55 – 0:20:01
Spätestens wo ich gesehen habe, wie der
|
|
0:20:01 – 0:20:05
betröppelte Polizist die Treppe hochgekommen ist,
|
|
0:20:05 – 0:20:08
wusste ich, was Sache war. Das war auch so ein
|
|
0:20:08 – 0:20:11
Schlag in der Fresse. Ich habe dann halt
|
|
0:20:11 – 0:20:13
meine Mutter angerufen, meine Schwester,
|
|
0:20:13 – 0:20:16
habe den Bescheid gesagt. Die waren
|
|
0:20:16 – 0:20:18
natürlich auch alle schockiert. Und auch wenn
|
|
0:20:18 – 0:20:20
man vorher eine längere Zeit lang wenig
|
|
0:20:20 – 0:20:22
Kontakt hatte, aus Gründen, warum auch
|
|
0:20:22 – 0:20:22
immer,
|
|
0:20:23 – 0:20:26
war man dann sofort füreinander da.
|
|
0:20:26 – 0:20:31
Ich war zu dem Zeitpunkt immer noch pflegebedürftig und brauchte Unterstützung ohne Ende.
|
|
0:20:31 – 0:20:38
Ja, jetzt war das so gewesen, ich hatte Langeweile.
|
|
0:20:38 – 0:20:42
Ich hatte so viel Langeweile.
|
|
0:20:42 – 0:20:46
Natürlich jetzt nicht, wo mein Vater tot war und das alles zu organisieren war,
|
|
0:20:46 – 0:20:50
aber ich hatte davor Langeweile, ich hatte danach Langeweile.
|
|
0:20:50 – 0:20:56
Ich habe dann noch mal angefangen zu studieren.
|
|
0:20:56 – 0:21:15
Ich habe eine Vereinbarung getroffen gehabt mit der Uni in Bochum und konnte so halt nur die nötigsten Termine vor Ort machen und habe das meiste halt zu Hause gemacht.
|
|
0:21:15 – 0:21:29
Ja, und habe da halt Religionswissenschaften, Philosophie und Ethik, später auch noch Psychologie studiert, habe da meine Abschlüsse gemacht.
|
|
0:21:29 – 0:21:31
Was mich total wundert.
|
|
0:21:31 – 0:21:40
Aber dennoch, ich hatte der Welt etwas mitzuteilen und habe dann, das war sogar ein paar Tage bevor mein Vater gestorben war,
|
|
0:21:40 – 0:21:50
das Lautfunk Publikationskartell gegründet, die Webseite, da wo der Podcast läuft und meine Blogartikel.
|
|
0:21:50 – 0:21:59
Und habe dann den ersten Artikel geschrieben gehabt, dass mein Held gestorben sei.
|
|
0:21:59 – 0:22:02
Damit war ja mein Vater gemeint.
|
|
0:22:02 – 0:22:09
und hatte dann auch auf YouTube, damals habe ich noch YouTube gemacht, ein Video geteilt gehabt,
|
|
0:22:09 – 0:22:15
wo ich unter Tränen berichtet habe, wie das war, dass mein Vater gestorben ist.
|
|
0:22:15 – 0:22:27
Ich habe schon immer sehr viel von mir, von meiner Gefühlswelt auch halt in den Content,
|
|
0:22:27 – 0:22:35
den ich gemacht habe, hineingetragen und habe neben meinen gesellschaftskritischen Beiträgen
|
|
0:22:35 – 0:22:39
ja auch persönliche Sachen immer wieder mal gepostet, so wie jetzt hier die Geschichte.
|
|
0:22:39 – 0:22:47
Und so hat sich das Lautfunk-Ding halt entwickelt. Ich habe irgendwann mal angefangen,
|
|
0:22:47 – 0:22:52
die ganzen Videos offline zu nehmen.
|
|
0:22:52 – 0:22:55
Das waren wirklich sehr viele.
|
|
0:22:55 – 0:22:58
Ich habe manchmal in der Woche zwei Stück gemacht.
|
|
0:22:58 – 0:23:01
Ich meine heutzutage mit dem Handy,
|
|
0:23:01 – 0:23:05
wenn er auf dem Parkplatz ist und du wartest, kannst du mal kurz was aufnehmen
|
|
0:23:05 – 0:23:08
und habe halt immer wieder meine Gedanken
|
|
0:23:08 – 0:23:12
Meinung halt ins Netz getragen.
|
|
0:23:12 – 0:23:16
Und das waren locker 500 Stunden Videos.
|
|
0:23:16 – 0:23:24
die ich da offline genommen habe. Ich hatte schon mal die Monetarisierung für YouTube,
|
|
0:23:24 – 0:23:32
was ich danach dann auch erledigt hatte. Das war nie etwas gewesen, worauf ich Wert gelegt habe.
|
|
0:23:32 – 0:23:37
Ich hatte die ja noch gar nicht richtig aktiviert, also ich hätte sie kriegen können.
|
|
0:23:37 – 0:23:49
Ja, ich habe halt gemerkt gehabt, dass mancher Content einfach nicht der richtige ist.
|
|
0:23:49 – 0:23:58
Vor dem Lautfunk hatte ich halt auch schon mal einen, das war der Atombiotop und der
|
|
0:23:58 – 0:24:07
Fellmensch-Blog, wo ich halt auch einmal gesellschaftskritische Sachen gemacht habe und
|
|
0:24:07 – 0:24:14
auf dem Fellmensch-Blog halt private Sachen. Manchmal waren die Themen auch halt überlagernd.
|
|
0:24:14 – 0:24:21
Das waren aber alles Sachen gewesen, die ich halt gemacht habe, wie ich halt noch erwerbstätig war,
|
|
0:24:21 – 0:24:30
ein wertvolles Mitglied der Gesellschaft und so viel, was man mir von der Gesellschaft
|
|
0:24:30 – 0:24:36
gegeben hatte, auch zurückgegeben habe. In der Altenpflege oder halt auch im Katastrophenschutz
|
|
0:24:36 – 0:24:48
beim DRK. Ich weiß noch die tollen Veranstaltungen im Sanitäter auf der Mayday, beim Radrennen in
|
|
0:24:48 – 0:25:01
Dortmund oder auch in Kastrop. VW Forum, jedes Jahr hammergeile Sache. Die ganzen Übungen im Rahmen
|
|
0:25:01 – 0:25:07
des Katastrophenschutzes, die Vorbereitung für die Auslandseinsätze. Das war so viel Tolles und
|
|
0:25:07 – 0:25:14
so viel, wie ich auch zurückgeben konnte, weil mir hat man das ermöglicht, eine gute
|
|
0:25:14 – 0:25:18
Schulausbildung zu machen, obwohl ich
|
|
0:25:18 – 0:25:22
Lehrgastronomiker bin und da meine
|
|
0:25:22 – 0:25:25
Probleme habe mit Lesen und Schreiben,
|
|
0:25:25 – 0:25:27
mich da dermaßen zu unterstützen, dass
|
|
0:25:27 – 0:25:29
ich halt Abitur machen konnte und halt
|
|
0:25:29 – 0:25:31
studieren, dass ich halt eine
|
|
0:25:31 – 0:25:34
Berufsausbildung machen konnte, die halt
|
|
0:25:34 – 0:25:37
mein Studium finanziert hat,
|
|
0:25:37 – 0:25:39
später halt aus lauter Langeweile noch
|
|
0:25:39 – 0:25:41
weiter studieren konnte, dass ich halt das
|
|
0:25:41 – 0:25:43
Bedürfnis hatte, irgendwie da noch
|
|
0:25:41 – 0:25:47
weiter was zurückzugeben, außer halt mal ein bisschen meine Meinung in die Kamera zu labern,
|
|
0:25:47 – 0:25:59
dass ich dann halt das Projekt mit dem Podcast und dem Blog dann halt gestartet habe. Und das war
|
|
0:25:59 – 0:26:07
schon wirklich eine krasse Reise, eine krasse Veränderung und ich bin noch weit davon entfernt,
|
|
0:26:07 – 0:26:09
dass ich sagen kann, ich bin auf dem Level, wo ich sein will.
|
|
0:26:09 – 0:26:12
Ich hatte schon mal irgendwo geschrieben in den Kommentaren,
|
|
0:26:12 – 0:26:15
dass ich stellenweise eine halbseitige Gesichtslähmung habe
|
|
0:26:15 – 0:26:16
und dass ich dann halt
|
|
0:26:16 – 0:26:20
verwaschen spreche oder auch,
|
|
0:26:20 – 0:26:22
das hört sich dann fast an wie Lispeln.
|
|
0:26:22 – 0:26:26
Das hat man manchmal bei den Rektal-Digital-Aufnahmen.
|
|
0:26:26 – 0:26:29
Und in der Produktionsumgebung
|
|
0:26:29 – 0:26:33
ist das halt auch noch etwas,
|
|
0:26:33 – 0:26:35
was halt verstärkt zum Klingen kommt,
|
|
0:26:35 – 0:26:42
weil mit Kompressoren und Audiobearbeitung. Ja, warum kann ich dieses ganze Audiozeug so gut?
|
|
0:26:42 – 0:26:50
Naja, ich war auf einer freien Waldorfschule. Ich kann meinen Namen tanzen. Unter anderem
|
|
0:26:50 – 0:26:53
haben wir da auch Instrumente gehabt. Ich kann Querflöte spielen, ich kann eine,
|
|
0:26:53 – 0:27:00
wie heißt die große Flöte jetzt? Jetzt kommt meine Wortfindungsstörung zum Spüren. Tenor
|
|
0:27:00 – 0:27:07
Blockflöte spielen. Das ist eine Blockflöte, die ungefähr zweieinhalb mal so groß ist wie eine
|
|
0:27:07 – 0:27:13
normale. Ich kann Shallow spielen. Wenn du Querflöte spielen kannst, das sind die gleichen
|
|
0:27:13 – 0:27:23
Griffweisen wie beim Saxophon, Oboe oder auch Klarinette. Ja, könnte ich alles spielen, wenn
|
|
0:27:23 – 0:27:33
ich dieses Plättchen da im Mund ertragen könnte. Diese Instrumente haben halt ein Bambusplättchen,
|
|
0:27:33 – 0:27:40
was man nass machen muss und hat dann im Mund und dann entsteht dieser leicht vibrierende Ton. Kann
|
|
0:27:40 – 0:27:46
ich nicht haben, weil da kriege ich jetzt schon Gänsehaut, wenn ich daran denke, dass ich das im
|
|
0:27:46 – 0:27:52
Mund habe. Das gleiche ist bei der Oboe, wobei das alles ein bisschen kleiner ist und das ist
|
|
0:27:52 – 0:27:58
wie so ein Strohhalm, wo man da reinposten muss. Ich habe auf jeden Fall da Musik zu schätzen gelernt
|
|
0:27:58 – 0:28:06
und ich habe halt angefangen elektronische Musik zu machen, weil die klassische Musik ist gut und
|
|
0:28:06 – 0:28:14
schön, aber ich fand irgendwie Vierviertelbeat und Four to the Floor ums, ums, ums irgendwie geiler
|
|
0:28:14 – 0:28:22
und habe mich damit beschäftigt und da ich ja schon damals ein Computernerd war, der mit
|
|
0:28:22 – 0:28:31
12 seinen C64 umgebaut hat und mit 14 seinen ersten richtigen PC hatte. Ja,
|
|
0:28:31 – 0:28:40
dann das Ding ist gewachsen. Ich bin daran gewachsen, Soundkarten, immer irgendwie was
|
|
0:28:40 – 0:28:47
gemacht. Habe ich mich dann irgendwann mal mit Musik machen beschäftigt und habe meine Keyboard
|
|
0:28:47 – 0:28:54
und das Erweiterungsgerät, den Expander, mit dem Computer verbunden und konnte dann halt ihre
|
|
0:28:54 – 0:29:03
Klamotten machen. Und dann ist das halt weitergewachsen, so dass ich halt im Bahnhof Langdreher
|
|
0:29:03 – 0:29:12
später sogar Live-Auftritte hatte als Live-Act. Ich hatte mehrere Artikel in verschiedene Musikzeitungen.
|
|
0:29:12 – 0:29:22
Zeitungen. Ich habe Musik veröffentlicht in den Sequencer, also in den Synthesizer Magazin,
|
|
0:29:22 – 0:29:29
so heißt das Synthesizer, und das Forum dazu heißt Sequencer Forum, veröffentlicht. Dort
|
|
0:29:29 – 0:29:36
war ich auf den ersten paar CDs mit drauf, die es halt vom Magazin gab. Hab später halt unter
|
|
0:29:36 – 0:29:44
Raumwelle halt auf Spotify und überall, wo man Musik hören kann, Veröffentlichungen gemacht.
|
|
0:29:44 – 0:29:50
Meistens halt sehr experimentelle Sachen, weil die Sachen von damals waren halt sehr
|
|
0:29:50 – 0:29:59
Techno-id, muss man sagen. Später hat sich mein Sound verlagert gehabt von so einem richtigen,
|
|
0:29:59 – 0:30:07
stampfenden Techno zu Trance und dann zu Progressive und Trance und Ambient und Psytrance,
|
|
0:30:07 – 0:30:16
was ich heute immer noch total geil finde. Ja, und deswegen kann ich Audiobearbeitung und weiß,
|
|
0:30:16 – 0:30:20
wie man mit Mikrofon und Kompressor und Equalizer und wie man, was das alles so ist,
|
|
0:30:20 – 0:30:30
umzugehen hat und kann mit einer DRW umgehen und habe das halt weiter genutzt. Ich meine,
|
|
0:30:30 – 0:30:34
ich hatte Mikrofon da, ich hatte halt alles da und habe mir gedacht, na gut, dann machst du einen
|
|
0:30:34 – 0:30:40
Podcast. Und einen Server einzurichten und die nötige Software auf den Server draufzupacken,
|
|
0:30:40 – 0:30:46
damit das halt im Internet verfügbar ist, ja, das hast du mal gelernt. Und das hast du ja auch mal
|
|
0:30:46 – 0:30:50
beruflich gemacht. Da hat sich so viel nicht verändert. Linux bleibt Linux. Die Befehle sind
|
|
0:30:50 – 0:30:59
die gleichen. Ja, und so habe ich das gemacht. Der Unterschied war nur, damals konnte ich das
|
|
0:30:59 – 0:31:06
halt ohne Probleme alles finanzieren. Heute ist das so, ja, ich kann es finanzieren, aber es ist
|
|
0:31:06 – 0:31:15
schwierig. Und so gibt es halt die Möglichkeit der direkten Unterstützung, dass man über PayPal
|
|
0:31:15 – 0:31:27
Geld sendet. Das geht auf ein spezielles Konto, wo halt die Abbuchungen sind für die Serverkosten,
|
|
0:31:27 – 0:31:34
für das Content Delivery Network, weil die Seite hat zwei Stück, einmal für Bilder, einmal für die
|
|
0:31:34 – 0:31:42
Audiodateien und hin und wieder muss man ja auch mal Softwarelizenzen kaufen oder erneuern. Oder
|
|
0:31:42 – 0:31:51
Man kann auch, die andere Form ist halt über Affiliate Links, dass man auf den Partnerseiten
|
|
0:31:51 – 0:32:01
etwas kauft mit dem Link, den ich da bereitstelle und das kostet ein nichts, weil die Sachen sind
|
|
0:32:01 – 0:32:07
dann genauso teuer wie vorher, nur ich bekomme eine kleine Provision, was dann auch halt alles
|
|
0:32:07 – 0:32:16
auf dieses besagte Konto geht, um halt die Dienstleistung zu bezahlen. Das sind die Domäne,
|
|
0:32:16 – 0:32:22
das ist der Server, das sind die Content Delivery Networks und halt abzumangelnde Software-Lizenz.
|
|
0:32:22 – 0:32:33
Ja, wie gesagt, es ist eine Zeitbeschäftigung, weil wenn ich nichts machen würde, würde ich
|
|
0:32:33 – 0:32:40
verrückt werden. Ich bin ein totaler Kopfmensch. Früher habe ich entweder mit meinem Kopf gearbeitet,
|
|
0:32:40 – 0:32:46
ich sagte ja, ich habe ja Mathematik und Informatik studiert, da habe ich nur mit dem Kopf
|
|
0:32:46 – 0:32:56
gearbeitet. Ich habe dann später körperlich gearbeitet in der Pflege, musste aber auch
|
|
0:32:56 – 0:33:04
empathisch sein. Davor habe ich als Elektroinstallateur riesige Kupferplatten bewegt für die Schaltschränker.
|
|
0:33:04 – 0:33:10
Das war körperlich und Kopfarbeit, weil du immer halt aufpassen musst, was du machst. Vor allen
|
|
0:33:10 – 0:33:18
Dingen, wenn du da die Sachen verschaltest, die Komponenten miteinander verdrehtest, die Beschaltung
|
|
0:33:18 – 0:33:26
machst, da musst du immer hellwach sein und on point. Ja, ich habe immer etwas gemacht gehabt,
|
|
0:33:26 – 0:33:32
was mich fordert und dann sitzt du da und hast sehr viel Freizeit und dann hast du angefangen
|
|
0:33:32 – 0:33:45
halt das zu machen, was du am besten kannst. Und das ist denken, reden und das ganze Kreative drum
|
|
0:33:45 – 0:33:59
Ja, jetzt wisst ihr, wer ich bin. Ich bin ein Mann mittleren Alters, bin schwerbehindert,
|
|
0:33:59 – 0:34:11
bekomme eine Rente und versuche mit dem, was ich hier mache, Menschen zum Denken anzureden.
|
|
0:34:11 – 0:34:21
Ich hoffe, das gelingt mir und ich kann mit meinen Blogbeiträgen, mit meinem Podcast den Menschen
|
|
0:34:21 – 0:34:28
und der Gesellschaft etwas zurückgeben, weil mir man so viel gegeben hat.
|
|
0:34:28 – 0:34:34
Ja, vielleicht werde ich die Tage noch eine Folge aufnehmen,
|
|
0:34:34 – 0:34:44
ein Augen, ne, kein Augenupdate, ein Beinupdate, damit man Bescheid weiß, wie es mein Beinchen geht,
|
|
0:34:44 – 0:34:53
die ja ein ewiger Quell von Wasser sind. Naja, Wasser ist es nicht, es ist Lymphflüssigkeit,
|
|
0:34:53 – 0:35:01
aber die meisten Leute sagen ja Wasser in der Beine. Jo, dann sage ich mal Dankeschön,
|
|
0:35:01 – 0:35:07
dass ihr bis hierhin da wart und ich freue mich wenn ihr das nächste mal dabei seid.
|
|
0:35:07 – 0:35:12
Vielleicht habt ihr ja Bock zu kommentieren, zu liken und so weiter und vielleicht auch
|
|
0:35:12 – 0:35:17
hier und da einen von den Affiliate Links probieren.
|
|
0:35:17 – 0:35:21
Ja, das würde nämlich diesem Projekt wirklich helfen.
|
|
0:35:21 – 0:35:25
Gut, mein Gott, das fühlt sich immer an wie Battle.
|
|
0:35:25 – 0:35:27
Ich kann das einfach nicht, das ist fürchterlich.
|
|
0:35:27 – 0:35:32
Gut, also tschüss, euer Sascha.
|
|
0:35:32 – 0:35:35
[Musik]
|
|
0:35:35 – 0:35:38
[Musik]
|
|
0:35:38 – 0:35:44
[Musik]
|
|
0:35:44 – 0:35:50
[Musik]
|
|
0:35:50 – 0:35:56
[Musik]
|
|
0:35:56 – 0:36:02
[Musik]
|
|
0:36:02 – 0:36:05
[Musik]
|
|
0:36:05 – 0:36:11
[Musik]
|
|
0:36:11 – 0:36:17
[Musik]
|
|
0:36:17 – 0:36:23
[Musik]
|
|
0:36:23 – 0:36:29
[Musik]
|
|
0:36:29 – 0:36:32
[Musik]
|
|
0:36:32 – 0:36:38
[Musik]
|
|
0:36:38 – 0:36:44
[Musik]
|
|
0:36:44 – 0:36:50
[Musik]
|
|
0:36:50 – 0:36:56
[Musik]
|
|
0:36:56 – 0:36:59
[Musik]
|
|
0:36:59 – 0:37:05
[Musik]
|
|
0:37:05 – 0:37:11
[Musik]
|
|
0:37:11 – 0:37:17
[Musik]
|
|
0:37:17 – 0:37:23
[Musik]
|
|
0:37:23 – 0:37:26
[Musik]
|
|
0:37:26 – 0:37:32
[Musik]
|
|
0:37:32 – 0:37:38
[Musik]
|
|
0:37:38 – 0:37:44
[Musik]
|
|
0:37:44 – 0:37:50
[Musik]
|
|
0:37:50 – 0:37:53
[Musik]
|
|
0:37:53 – 0:37:59
[Musik]
|
|
0:37:59 – 0:38:05
[Musik]
|
|
0:38:05 – 0:38:11
[Musik]
|
|
0:38:11 – 0:38:17
[Musik]
|
|
0:38:17 – 0:38:20
[Musik]
|
|
0:38:20 – 0:38:27
[Musik]
|
|
0:38:27 – 0:38:33
[Musik]
|
|
0:38:33 – 0:38:39
[Musik]
|
|
0:38:39 – 0:38:46
[Musik]
|
|
0:38:46 – 0:38:49
[Musik]
|
|
0:38:49 – 0:38:55
[Musik]
|
|
0:38:55 – 0:39:01
[Musik]
|
|
0:39:01 – 0:39:07
[Musik]
|
|
0:39:07 – 0:39:13
[Musik]
|
|
0:39:13 – 0:39:16
[Musik]
|
|
0:39:16 – 0:39:22
[Musik]
|
|
0:39:22 – 0:39:28
[Musik]
|
|
0:39:28 – 0:39:34
[Musik]
|
|
0:39:34 – 0:39:40
[Musik]
|
|
0:39:40 – 0:39:51
[Musik]
|
|
0:39:51 – 0:39:53
[Musik]
|