Zwischen Licht und Finsternis: Wie wir das Schwarz-Weiß-Denken bei Borderline-Symptomatik besser verstehen und abbauen

„Was steckt hinter dem Schwarz-Weiß-Denken bei Borderline? Erfahre, warum „Splitting“ auftritt und wie du mit konkreten DBT-Strategien emotionale Grautöne zulässt.“

Wer mit Borderline-Symptomatik lebt oder einen Menschen liebt, der damit kämpft, kennt diese Momente vielleicht: Eben war noch Nähe da, plötzlich ist alles Gefahr. Dieser Text soll nicht verurteilen, sondern verständlich machen, warum das passiert – und wie man Schritt für Schritt wieder mehr Zwischentöne findet.

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Innere Leere und Einsamkeit überwinden: Wenn Borderline sich anfühlt wie ein Loch im eigenen Inneren

„Warum innere Leere bei Borderline so quälend sein kann – und wie Selbstfürsorge, Struktur, Kreativität und sichere Verbindung helfen können.“

Es gibt Schmerzen, die man anderen Menschen problemlos erklären kann. Ein gebrochener Arm lässt sich röntgen, der Gips ist der sichtbare Beweis für die Verletzung. Eine blutende Wunde lässt sich desinfizieren und verbinden. Ein lauter Streit hat konkrete Worte, ein Verlust hat einen eindeutigen Namen und eine gesellschaftlich akzeptierte Trauerzeit.

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Wutausbrüche im Griff: Wenn der Vulkan erwacht – Ein tiefgehender Leitfaden zum Umgang mit plötzlicher Aggression bei BPS

„Ein falsches Wort, ein Blick – und innerlich explodiert alles. Hinter dieser Wut steckt oft nicht Bosheit, sondern Angst, Schmerz und Überforderung. Dieser Artikel zeigt, was dahinterliegt und was helfen kann.“

Es passiert oft innerhalb von Millisekunden: Ein falsches Wort, ein flüchtiger, missverständlicher Blick oder eine vermeintliche Zurückweisung – und plötzlich schießt die Hitze in den Kopf. Die Welt verengt sich auf einen Tunnel, das Herz rast, der Blutdruck steigt, und bevor der Verstand eingreifen kann, bricht die Wut mit zerstörerischer Kraft hervor. Worte werden wie scharfe Pfeile verschossen, Türen knallen, oder der Zorn richtet sich in autodestruktiver Weise gegen die eigene Person.

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Wenn die Aufmerksamkeit immer bei dir ist …

„Wie unsichtbare Bedürfnisse entstehen, warum sie krank machen können – und was Betroffene und Familien heute konkret ändern können“

Manchmal dreht sich eine ganze Familie um das „Kind in der Krise“. Das andere Kind – häufig das ruhigere – hält aus, funktioniert, stellt eigene Bedürfnisse zurück und wird über Jahre schlicht unsichtbar. Dieser Beitrag erklärt die Mechanik hinter dieser Dynamik, zeigt typische Rollen („Lost Child“, Parentifizierung, „Identified Patient“) und verbindet sie mit deinem eigenen Erleben: eine Schwester im Dauerfokus, du selbst über Jahrzehnte still, damit „niemand zusätzliche Last“ hat – bis daraus ein Muster wurde, das weh tut. Zugleich nutzen wir Einsichten aus dem verlinkten Blogtext „Du vernachlässigst mich“, in dem eine Mutter die Perspektive des übersehenen Kindes ernst nimmt und Verantwortung benennt. Letters to Z.

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Borderline: Warum Nähe und Distanz ein ewiges Spannungsfeld bleiben

„Ursachen verstehen – Strategien entwickeln – Beziehungen bewusst gestalten“

Einleitung – das unsichtbare Pendel

Für viele Menschen ist Nähe angenehm und Distanz eine harmlose Pause. Für Menschen mit einer Borderline-Persönlichkeitsstörung (BPS) ist dieses Gleichgewicht ein fragiles, hochsensibles System. Das innere Pendel zwischen „ganz nah“ und „ganz weit weg“ kann ohne Vorwarnung ausschlagen – manchmal innerhalb von Minuten, scheinbar „grundlos“, tatsächlich aber getriggert durch Mikroreize, Stressreste oder uneindeutige Signale.

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Die Abschweifung 57 Immuntherapie

In dieser Folge der Abschweifung tauche ich in das Thema Immuntherapien ein – ein Bereich der modernen Medizin, der in den letzten Jahren enorme Fortschritte gemacht hat und für viele Betroffene von Autoimmunerkrankungen ein Hoffnungsschimmer sein kann. Doch was genau steckt eigentlich hinter dem Begriff Immuntherapie? Wie funktioniert sie? Und warum wird sie immer häufiger bei Krankheiten wie Akne inversa, Schuppenflechte oder rheumatischen Erkrankungen eingesetzt?

Ich erkläre euch die drei zentralen Wirkmechanismen dieser Therapien – von monoklonalen Antikörpern, die gezielt bestimmte Rezeptoren im Immunsystem blockieren, über Immunmodulatoren, die das Immunsystem in seiner Aktivität regulieren, bis hin zu impf-ähnlichen Verfahren, die eine spezifische Immunantwort auslösen sollen. Dabei zeige ich, wie unterschiedlich diese Ansätze wirken und für welche Krankheitsbilder sie eingesetzt werden.

Neben dem medizinischen Hintergrund teile ich auch persönliche Erfahrungen und Beobachtungen aus meinem Umfeld. Gerade bei schwerwiegenden Erkrankungen wie Akne inversa, die den Alltag massiv beeinträchtigen, wird schnell klar, warum eine gezielte Immuntherapie oft der einzige Ausweg ist, wenn klassische Medikamente versagen oder nicht mehr vertragen werden.

Doch damit endet das Thema nicht: Ich spreche auch über die Schattenseiten dieser Behandlungen. Hohe Kosten, aufwändige Voruntersuchungen, strenge medizinische Auflagen und das erhöhte Infektionsrisiko sind Faktoren, die nicht unterschätzt werden dürfen. Außerdem werfe ich einen Blick auf die ethischen und moralischen Fragen, die sich zwangsläufig stellen: Wie viel Einfluss dürfen wir auf unseren Körper nehmen? Ist es in Ordnung, wenn Krankenkassen für eine einzige Behandlung mehrere tausend Euro zahlen müssen? Und wer entscheidet, welches Leben diesen Aufwand wert ist?

Diese Folge ist kein medizinischer Vortrag, sondern ein persönlicher und kritischer Blick auf ein Thema, das viele von uns irgendwann betrifft – sei es durch eigene Erkrankung oder im Familien- und Freundeskreis.

Ich lade euch ein, mitzudenken, mitzudiskutieren und auch mal eine andere Perspektive einzunehmen. Denn am Ende bleibt die Frage: Wann ist Leid „schlimm genug“? Und wer legt das fest?

🧭 Themenübersicht

1. Begrüßung und Einleitung

– Persönlicher Bezug zum Thema
– Warum Immuntherapie gerade relevant ist

2. Was ist eine Immuntherapie?

– Grundprinzip: Immunsystem beeinflussen statt Symptome behandeln
– Unterschiede zur klassischen Medikation

3. Drei Wirkmechanismen im Überblick

– Monoklonale Antikörper
– Immunmodulatoren
– Impf-ähnliche Therapien

4. Anwendungsbereiche

– Akne inversa
– Schuppenflechte
– Rheumatische Erkrankungen
– Krebs und Infektionen

5. Vorteile und Nachteile

– Weniger Nebenwirkungen, gezielte Wirkung
– Hohe Kosten, viele Voruntersuchungen
– Risiko für Infektionen, Impfpflicht, Ausschlusskriterien

6. Persönliche Erfahrungen und ethische Fragen

– Was ist Leiden?
– Was ist ein Menschenleben wert?
– Gentherapie als nächste Stufe
– Schlaganfall-Erfahrung und Risikoabwägung

7. Der Alltag mit chronischer Erkrankung

– Leben mit Schuppenflechte
– Beispiel Akne inversa: Schmerzen, OPs, Einschränkungen
– Der lange Weg bis zur Immuntherapie

8. Ausblick & Fazit

– Was bringt die Zukunft?
– Warum Aufklärung wichtig ist
– Abschied



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Mitwirkende dieser Episode


Anzahl der Downloads: 306
Spieldauer: 0:29:02
Tag der Aufnahme: 06.08.25
Diese Folge stammt aus der Staffel 4, es gibt insgesamt 4 Staffeln.


Eine LautFunk Publikationskartell Produktion - Wo Geschichten unüberhörbar übermittelt werden.

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Zwänge im Alltag – Wenn Gedanken zur Belastung werden

„Wenn Gedanken nicht mehr loslassen und Rituale den Alltag bestimmen – erfahre, was hinter Zwängen steckt und wie man sich daraus befreien kann.“

Einleitung: Wenn der Kopf nicht stillsteht

Stell dir vor, du schließt die Wohnungstür ab. Einmal, zweimal – dann doch noch ein drittes Mal. Etwas in dir sagt: „Was, wenn sie doch nicht richtig zu ist?“ Und du gehst zurück. Obwohl du weißt, dass alles okay ist.
Solche Situationen kennen viele – doch ab wann wird aus einem harmlosen Gedanken ein echter Zwang?

„Zwänge im Alltag – Wenn Gedanken zur Belastung werden“ weiterlesen

Wie erkenne ich Dissoziation bei mir oder meinem Partner?

„Dissoziation erkennen: Wenn du dich oder deinen Partner plötzlich „nicht mehr da“ erlebst. Wie du Anzeichen verstehst und sensibel damit umgehst.“

Einleitung: Warum es wichtig ist, Dissoziation zu erkennen

Vielleicht kennst du solche Momente: Du sitzt in einem Raum voller Menschen – aber plötzlich fühlst du dich wie unsichtbar. Du hörst Stimmen, aber sie klingen wie aus weiter Ferne. Oder du merkst, dass du eine Strecke mit dem Auto gefahren bist, ohne dich bewusst daran zu erinnern. Solche Erfahrungen können erschreckend sein, besonders wenn sie häufiger auftreten. Vielleicht fragst du dich: Was stimmt mit mir nicht?

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